Preis vierteljährlich 36 ft. mit Bringerlohn. Durch die Poii bezogen vierteljährlich 51 fr. Gießener Anzeiger Erscheint wöchentlich dreimal : Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Expedition: Lauzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kielen. Rr. 6S. Domicrftag den 4. Juni 1868. Brodpreise: 4 Pfund gemischtes Brod 22 fr. 4 Pfund Roggenbrod 19 fr. Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Betreffend: Die Mathilden-Stiftung der Provinz Obeihefsen, insbesondere Verwendung der Mittel für das Jahr 1868. Die am 14. März l. I. stalkgesundene Generalversammlung der Mathilden-Stiftung der Provinz Oberhesscn hat beschlossen, für das Jahr 1868 circa 400 ft. zum Besten von Kleinkinder-Bewahranstalten der Provinz Oberhessen, und zwar: 150 fL für bereits bestehende Kleinkinder-Bewahranstalten und 250 ft. für nett zu gründende derartige Anstalten. Dabei wurde bestimmt, daß die Anmeldungen zur Berücksichtigung bei Vertheilung der Mittel bis zürnst. November 1868 dahier eingereicht sein müssen. Indem man dies zur öffentlichen Kenntniß bringt, fordert man die Vorstände solcher Anstalten, welche bei Vertheilung der obigen Summe berücksichtigt zu werden wünschen, auf, die dessallstge Anmeldung, in welcher über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der Anstatt ausführliche Auskunft zu ertheilen wäre, bis zu dem erwähnten Termin hierher gelangen lassen zu wollen. Gießen, den 30. Mai 1868. Der Vorstand der Mathildenstistung für die Provinz Oberhefsen. Dr. G o l d m a n n. Gießen 1 am 29. Mai 1868. Betreffend: Die Erhebung der Forststrafen vom II. Quartal und Feldstrafen von der II. Periode 1868. Das Großherzogliche Rentamt Gießen an sämmtliche Großherzogliche Bürgermeistereien des Rentamtsbezirks Gießen. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden alsbald durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Bezahlung der Forststrafen vom II. Quartal und Feldstrafen von der II. Periode 1868 bis zum 15. Juni l. I. zu geschehen hat, widrigenfalls den gesetzlichen Besinn» mungen gemäß das Zwangsverfahren eintritt.L y n ck e r. Besondere Bekanntmachungen. Waisenverpflegungsgelder betreffend. 3922) Die Pfleger und Lehrmeister von Waisenkindern werden erinnert, daß über die ihnen zukommenden Vergütungen die Quittungen vor dem Schlüsse des Monats Juni d. I. ausgestellt werden müssen, wenn sie die Gelder ohne Kosten beziehen wollen. Gießen, den 29. Mai 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt.____________ Markt zu Herborn. 3894) Montag den 8. Juni l. I. wird Vieh- und Krammarkt dahier abgehalten. Herborn, den 26. Mai 1868. Der Bürgermeister: Remy. 3918) Im städtischen Holzmw gazin werden Bohnenstangen, pr. 100 zu 2 fl., und Kiefern-Prügelholz (% Stecken zu 4 fl., */2 Stecken zu 2 fl., y4 Stecken zu 1 fl. und Vs Stecken zu 30 fr.) ausgegeben. Gießen, den 28. Mai 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. Die Versteigerung von Lohrinde bei der Stadt Gießen. 3897) Freitag den 5. Juni 1868, Morgens 9 Uhr, sollen circa 70 Centncr Eichenlohrinde auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 30. Mai 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. • Vogt. Petroleumlieferung für die Garnison-Verwaltung Gießen. 3916) Montag den 8. Juni l. I., des Vormittags 11 Uhr, wird die Lieferung des Petroleums für das zweite Halbjahr 1868 auf dem Soumissions- wegc in Accord gegeben. Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Büreau der unterzeichneten Verwaltung zur Einsicht offen. Gießen, den 28. Mai 1868. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. ______Zimmer, Quartiermeister.______ Holzansteigerung. 3913) Freitag den 5. Juni d. I., Vormittags 10 Uhr, findet auf unserem Bureau die Ansteigerung der Lieferung des Brennholzbcdarfes der Universität und des Gymnasiums dahier für den Winter 1863/69 mit zusammen 270 Stecken in angemessenen Partieen statt. Gießen, am 26. Mai 1868. Großherzogliches Universitäts-Rentamt. In Erledigung der Universitäts- Rentamtsstelle: Dittmar, ___________Hospital-Rentamtmaim.______ Holzversteigerung im Gleßenec Stadtwalde. 3900) Montag den 8. und Dienstag den 9. Juni d. I-, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Trieb, nachvcrzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 153 Stecken Nadcl-Prügelholz, worunter zu Heckenpsählen zubereitete Prügel, 371 Stecken Nadet-Stockholz, 24338 Wellen „ Reisholz, 474 Wachholder-Wellen, 594 Nadel-Stämme mit 5150 Cubikfuß, 15659 „ Stangen „ 32111 Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October d- I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 3. Juni 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt-____________ Mobilien - Versteigerung. 3896) Dienstag den 9. Juni 1868, Morgens 8 Uhr und nötigenfalls den folgenden Tag, wird das Mobiliar des hiesigen sog. Prinzenhauses, als: mehrere Belten, Tische, Cana- ps's, Stühle, Schränke, Teppiche, Schreibtische, Spiegel, zwei Billards, Kupfergeräthe rc., alles in gutem Zustande, gegen gleich baare Zahlung in vorgenannter Behausung meistbietend versteigert. Dillenburg, den 2. Juni 1868. Königl. Receptur. S enfft. Arbeitsverfteigt'rung. 3898) Samstag den 6. Juni d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei uachver- zeichnete Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit an den Schulgebäuden, veranschlagt zu . . 53 fl. 5 kr. Zimmerarbeit das., veranschl. zu 16 „ 54 „ Schreinerarbeit das., „ „ 4 „ 54 „ Weißbinderarbeit „ „ „ 55 „ — „ Maurerarbeit am Friedhof, veranschlagt zu......30 „ — „ Steinfahren, Setzen und Zerschlagen der Steine zur Unterhaltung der Wege, veranschlagt zu..... . 126 „ — „ Maurer- und Chaussirarbeit am Wege nach Lich, veranschl. zu 10 „ 22 „ Garbentcich, am 29. Mai 1868. Großherzogliche BürgermeistereiGarbenteich. I. A.: K- Schön, Bezirksbauaufseher. Holzversteigerung in der Oberförsterei Königsberg. 3901) ES werden an nachbezeichneten Tagen folgende Holzsortimente öffentlich versteigert werden: i. Donnerstag den 11. Juni in den Districten Schmittstadt und Schluft: 1 Eichenstamm von 13 Zoll Durchmesser und 55 Fuß Länge, mit 73 Cubikfuß, 3>/r Stecken Buchcn-Scheidholz, , 35 „ „ Prügelholz, 121121/2 Wellen „ Durchforst.-Reisig, 260*/z Stecken „ Stockholz, II. Freitag den 12. Juni in den Districten Saurüsselschlag undDünst- bergskopf: 14025 Wellen Buchen - Durchforst. - Reisig, 243 Stück Nadel-Gerüst- und Hopfen- stangcn von 2 bis 5 Zoll Durchmesser und 20 bis 25 Fuß Länge, mit 522 Cubikfuß und 700 Wellen Nadel-Reisig. Zusammenkunft zu der Versteigerung ist an jedem der genannten Tage Morgens 9 Uhr an dem Pflanzgarten in dem Districte Schmittstadt und wird daselbst auch das ge- sammte Holz ausgeboten. Steigliebhaber, welche dasselbe vor dem Ausgebot einzusehen wünschen, wollen sich an den Königl. Förster Gissel in der Schmittstadt oder an den Königl. Forstaufseher Gußmann vom Hof Hainau wenden, welche mit der Vorzeigung des Holzes beauftragt sind. Heuchelheim, den 2. Juni 1868. Der Königliche Oberförster: _____________________Neueuhagen._________ 3908) Freitag den 5. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Pfaudlocal des hiesigen Hospitals gepfändete Gegenstände, worunter ein anatomisches Besteck, vier große sog. Studen- ten-Bildcr, ein schwarzer Frack und sonstige Kleidungsstücke gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 3. Juni 1868. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsman». Jaqdverpachtunfl. 3889) Mittwoch den 10. Juni cur., Nachmittags um 2 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause folgende Gemcindc-Jagdeu auf 9 Jahre verpachtet werden: Kinzenbach 1800 Launspach 1350 Odenhausen 1620 Salzböden 1740 gen Wald, 200 Morgen Wald, 250 Morgen Wald, 747 Morgen Wald, 540 Morgen Wald, Atzbach 3300 Morgen, incl. 900 Mor- Dorlar, rechte Lahnseite, 980 Morgen, Krofdorf-Gleiberg mit Vetzberg, Revier I, 3770 Morgen mit 2000 Morgen Wald desgl. Revier II, 1856 Morgen nut 53 Morgen Wald. Krofdorf, de» 30. Mar 1868. Der Bürgermeister: Coluot. Arbeitsversteiqeruug. 3899) Freitag den 5. Juni d. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachver- zeichnetc Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit am Vicinalweg nach Großen-Buscck, veranschlagt zu.......59 fl. 30 kr. Steinfahren, Setzen und Zerschlagen der Steine zur Unterhaltung der Wege, vcranschl- zu.........' . 76 fl— fr. die Unterhaltung der Gräben und Banqnets an den Nieinal- roegeit, veranschlagt zu . . 35 „ 30 „ das Reinigen der Brunnen iin Ort, veranschlagt zu . . . 15 „ — „ Oppenrod, den 29. Mai 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. I- A-: K. Schön, Bezirksbauaufseher. Feilgebotenes. 3915) Schöne Dicktvurzcl - Pflanzen sind zu haben bei ______________L. Huhn, Wallthorstratze. AepfeLwein, (Borsdorfer Anslesc), selbst gekeltert, verzapfe ich von jetzt an auch in meinem Hausgarnen und lade hiermit alle Verehrer dieses L-aftes ergebens) ein. (3924)__H. Schmall, Lindenplatz. 3895) Frisch geformte Braunkohtenktöhe diesjähriger Förderung werden von jetzt ab gegen Baarzahlung zu 10 fr-, oder auf Ere- dir bis Jahresschluß gegen vorschriftsmäßigen Bürgschein zu 11 fr. pr. (Str. (= 14 Strick) abgegeben auf dem Braunkohlen- Bergiverk »Nordstern" bei Hungen. Hungen, den l. Juni 1868. Die Verwaltung der Grube „Nordstern." _______________C- Simo n.______________ 'i iinaixniui von Bergmann & luCllJtlll', Comp. in Paris, Wirksamstes Mittel gegen alle Hautunrci- nigkeiten, empfiehlt ä Stück 18 fr. (3928)Julius Wallach. 3904) Ein gut erhaltener grauer Unt- forms-Paletot ist zu verfaufen bei Schneider Ällünch, Katharinengasse. 3884) Die Klee-Erndte von circa einem halben Morgen ist zu verkaufen. Näheres bei der Expcd- d. Bltts- 3907) Aepfelwein, pr. Maas 12 fr. H. Schnell, am Markt- Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschied, wird durch mein in allen deutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahn-Mundwasser binnen einer Minute sicher und schmerzlos vertrieben, was unzählige Danksagungen der höchsten Personen bekunden. E. Hückstädt in Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. Zu haben in Flaschen ä 18 und 36 fr. bei (3926) Carl Frech in Gießen. [ Aepfelwein vorzüglicher Qualität, pr. Schoppen 4 fr., empfiehlt E- Pausch, am Astcrweg. 3906) SS31 Jeder Haushaltung ist zu empfehlen: Die Kartoffelküche. Enthaltend: verschiedene der schmackhaftesten Kartoffelsuppen, Pasteten, Knödel, Krapfen, Kartoffelnudeln, Omeletten, Aufläufe, Pudding, Strudel, verschiedene Gemüse von Kartoffeln, Würste, Hefenbackerei, Kartofsel- coteletten, verschiedene Schmalzbackereien von Kartoffeln, Torten, kleine Backereien, Kuchen, Salate, verschiedene wohlfeile Gerichte, Kartoffelsaucen rc. Von Karoline Kümich er. — 7- Auflage. Eleg. brosch. Preis 27 fr. Ss Vorrüthig in der Ferb er'schcn Univ--Buchhandlung in Gießen, sowie in den übrigen hiesigen Bnchhairdlungcn. 3902) Die Heu- und Grummet-Erndte von zwei Morgen in den Ochsenwiesen, mit Futter für Rindvieh, beabsichtige ich aus der Hand abzugeben, und wollen sich dafür Jnteressirende mit mir benehmen. Louis Labroisse. 3920) Ein Wiesenviertel, sehr nahe bei der Stadt, ist zu verpachten. Näheres im Hessischen Hof. 3920) Ein bedeutendes Lager direkt bezogener feiner Bordeaux- Weine in Flaschen von 42 kr. an, in größeren Partieen, Gebinden und zollst ei verhältnißinäßig billiger, sowie weiße Bordeaux- und alle Sorten ausländischer Weine, empfiehlt billigst Fr. Leib, zum Rappe». NB. Bordeauxwein mit Wasser verdünnt ist der angenehmste Trank gegen Durst, sowie bei herannahender Obstzeit und der jetzigen Hitze das beste Mittel gegen Uebelkeit und Leibbeschwerden. Bermiethuugen. 3890) Ein Familienlogis von 5 Zimmern , Küche, Keller, Holzstall rc. ist zu vermiethe» und den 12. August zu beziehen. Philipp Zörb, Zicgelhütte. 3922) Lit. A. Nr. 5, Marftplatz, ist die Mansarde, bestehend aus 4 Zimmern, Küche u. s. w-, an eine stille Familie zu vermietheu. 3909) Das von Herrn C. Pietsch (Dienstmann - Institut) seither bewohnte Logis ist anderweit zu vermietheu und am 11. August zu beziehen-F. Fü r st. 3919) Zwei Familienwohnungen sind zu vermietheu bei Gastwirth Kahl, am Chausseehaus. Vermischte Anzeigen. 3924) Zwei Glaser- oder Schreinergesellen können dauernde Beschäftigung gegen hohen Lohn erhalten. ___________Ehr. Dan. Fillmann. 3885) In einem hiesigen Material- und Farbwaaren-Geschäft ist für einen befähigten jungen Mann eine Lehrlmgsstelle offen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3888) Eine gut empfohlene zweitstilleude Amme sucht Stelle. Näheres bei der Exped. d. Bltts._____________________________ 3921) Ein Korb nebst Krug ist an meinem Magazin stehen geblieben. Der Eigen- thümer kann denselben gegen Entrichtung der Jnseratgebühren bei mir wieder in Empsang nehmen.___________I. M. Schulhof. 3893) Aus Johanni wird ein braves Dienstmädchen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. Wohttungs Gesuch. 3892) Eine Wohnung, womöglich parterre , und aus zwei bis drei Zimmern bestehend, wird zu miethen gesucht. Offerten beliebe man unter Chiffre G. V. sofort auf dem Comptoir d. Bltts. abzugeben. Em Mädch^ ans guter Familie, «2? ^ausnrbeit unterzieht, sehr ge- ubt sm Weißzeugnähen und sonstiger 15 and- arbeit ist, sucht alsbald eine Stelle bei' einer Herrschaft unter bescheidenen Ansprüchen. — Näheres bet der Exped. d. Bltts ’ 3891) In meiner Färb- und Materialienhandlung kann ein junger Mensch sofort in die Lehre treten. Ernst Hermes, Mäusburg. 3912) Ein Unteroffizier kann einstchen. Wer? sagt die Exped. d. Bltts. 3910) Ein Knecht, mit Pferden vertraut, wird zu sofortigem Eintritt in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 45 ® S 884SK8KKKA0 Freibiirgcr | Staats-PräiMieii-Aiileiiie. | A 3917; Der Verkauf der ff’B'ämieBi- K b: tobligatioilCM ist von allen Regie- ® rangen des In- und Auslandes gestattet. ® y Die Haupt-Gewinne betragen Francs •v 60,000,50,000,45,000,40,000,35,000,® 5 32,000,30,000,25,000,20,000,18,000,« t» 16,000, 15,000, 6000, 5000, 4000,K » 3000, 2000, 1000 u. s. w. K Beginn der Ziehung am 15. Jun Id. JT. ® A Äiir S 'S'1 saales* f ■i kostet ein wirkliches Original- ® D Staats - &OO8, (nicht von den ver- I E botenen Promessen) und werden solche •? »gegen fratlkirte Einsendung des ® Betrages oder gegen Post- 8 Vorschuss, selbst nach den ent- y t. i’erntesten Gegenden von mir ® x versandt. ‘<\ N Bis werden nur Gewinne ;< s gezogen. J» § tiewinngeltäer und amtliche ■& g Ziehungslisten sende nach Ent- x! ■i Scheidung prompt u. versehwie- T; Kgen. « I Unter meiner überall belieb- I ® ten Blüeks-Devis«: I „Gottes Segen bei Cohn !“ habe allein meinen Interessenten in & (■ Deutschland die allerliöch- X Steil Haupttreffer von 300,000, ® ; «85,000, 1*1,500, 153,500, K ® 150,000, 130,000, 135,000, >: K 103,000, 100,000 und jüngst S - am 14. Mai schon wieder ® | den allergrössten Haupt- ® K gewinn ausbezahlt. 8 ® Laz. Sams. Coli» R i| in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft. t*> HKAGRE'SO Aufnahme sehnlpflichtigee Kinder. 3925) Das neue Schuljahr beginnt in unfern städtischen Schulen Montag den 8- Juni- Aeltern und Pflegältern schulpflichtiger Kinder werden daher hiermit aufge- wrdert, ihre Kinder am genannten Tage in diejenigen Schulen zu schicken, welchen sie dieselben übergeben wollen. Gießen, 2. Juni 1868. Der Vorsitzende des evang. Schulvorstandes. Dr. Seel. 3929) D t e Vaterländische Feuer - Versicherungs - Actien- GeseUschast;u Elberfelds g e fl r ü u b e t i m Jahre 1823, (Garantie-Capital: 3,500,000 fl.), übernimmt Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobilien, Früchte, Vieh rc. zu billigen und festen Prämien. Die unterzeichneten Agenten ertheilen gern nähere Auskunft und nehmen Versicherungen entgegen- Gießen: F. Hoffmann. Firma: Carl Hoffmann. Steinbach: Nicolaus, Kreisbote. 3925) Meinen geehrten Kunden und Geschäftsfreunden hiermit die ergebene Anzeige, daß ich seit dem 27. d- Mts. in das von mir erkaufte früher Heß'sche Haus am Kreuz, Eck der Kaplansgasse, übergezogen bin und meinen neuen, mit Uhren aller Gattungen, sowie mit Gold- und Silberwaaren, auf das Reichhaltigste assortirten Laden dortselbst eröffnet habe. Indem ich prompte und reelle Behandlung zusichere, bitte ich um geneigten Zuspruch. Christian Scharmann, Uhrmacher und Gold- und Silberwaarenhändler- Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha. 3921) Nachdem Herr Hofgerichts-Advokat Friedr- Krauskopf in Gießen die Verwaltung unserer Agentur daselbst niederlegen zu wollen erklärt hat und dieselbe von uns Herrn Buchhändler A. Ricker übertragen worden ist, so bringen wir Solches mit dem Bemerken zur öffentlichen Keuntniß, daß die bis Ende des Monat Mai fälligen Prämien gegen Empfangnahme der vorschriftsmäßigen Bankquittungen noch an unseren bisherigen Vertreter, Herrn Hofgerichts-Advokaten Fr- Krauskopf zu entrichten sind. Gotha, den 25. Mai 1868. Das Bureau der Lebensversicherungsbank. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung empfehle ich mich den zur hiesigen Agentur gehörigen Versicherten zur Vermittelung ihrer Angelegenheiten mit der Bank und lade zu weiterer Theilnahme an derselben ein. In Folge ununterbrochen lebendigen Zugangs ist die Versicherungssumme auf 101,300,000 fl., der Bankfonds „ 23,000,000 „ gestiegen. Dividende der Versicherten im Jahre 1868 . - . . 36 Procent, „ „ 1869 .... 39 „ A. Ricker. 3816) In der neu errichteten Kunst-Färberei, -Wascherei und -Druckerei von Jacob Küchel in Homburg v. d. H. werden alle seidenen, wollenen, halb- und baumwollenen Zeuge und Kleider, Herren- Kleider (unzertrennt), Shawls, Teppiche, Plüsche, Bänder, Schleier, Federn u. s. w., Zeug- und Glace-Handschuhe aufs Schönste gefärbt und mit den neuesten und modernsten Mustern bedruckt, auf 6 Beste und Schnellste chemisch gewaschen und nut den neuesten und besten Maschinen wieder wie neu apprctirt. Die Acchtheit der Farben, sowie eine rasche und billige Bedienung, wird garantirt. Die Haupt-Niederlage, wo Muster zur gefälligen Ansicht offen liegen und Bestellungen rasch und prompt besorgt werden, befindet sich bei Fräul. Susanne Weiß (Hutlager), vis-a-vis dem Herrn Kaufmann Pi stör. A b r e ch n u n g über die Einnahmen und Ausgaben des Hülfs-Comits's für Ostpreußen. 1. Einnahme: Ausweislich der geführten Listen betrug die Einnahme vom 9. Januar bis 21. April........... 1642 fl. 24 fr. 2. Ausgabe: Au den Hülfsverein für Ostpreußen in Berlin wurde abgesandt: laut Quittung Nr. 99 vom 22. Januar a. c. 600 Rthlr. „ „ „ 2287 „ 6. Februar „ „ 200 „ „ „ „ 2899 „ 24. „ „ 100 „ „ „ „ 292 „ 23. April „ ,, 31 „ Die Einnahme betrug „ Ausgabe „ an Diener Kloos rc. . 3. Vergleich» 931 Rthlr. 1629 fl. 15 kr. •_____14 H 36 „ 1643 fl. 51 fr. . 1642 fl. 24 fr. .1643 „ 51 „ ergibt eine Mehrausgabe des Rechners Gießen, den 26. Mai 1868. Controlirt und richtig gefunden- Adolph Noll. Müller, Oüerzollinspector- Arnold Müller. Der Kassier des Hülfs - Comitös für Ostpreußen: Ludwig Schneider. von 1 ff. 27 fr. Seit der letzten Veröffentlichung sind noch eingegangen: von Herrn Dr. Baur dahier 3 fl., — durch Herrn Lehrer Boßler von der zweiten Schule in Heuchelheim 2 fl. 6 kr., im Ganzen 5 fl. 6 fr-, die in vorstehender Abrechnung enthalten sind. Zugleich bringen wir noch zur Keimtniß der gütigen Geber, daß gegenwärtige Rechnung nebst zugehörigen Belegen acht Tage lang auf Großh. Bürgermeisterei-Bureau zu Jedermanns Einsicht offen liegt. Das (Somit4. 3905) Ein junger Mensch, welcher das Schreinergeschäft zu erlernen wünscht, kann in die Lehre treten bei Schreinermeister Zimntermann. 3903) Für einen jungen Mann von 18 Jahren wird in einer anständigen Familie vollständige Pension gesucht. Gefällige Offerten mit genauer Angabe der Bedingungen werden schriftlich unter Chiffre F. B. durch die Exped. d. Bltts. erbeten._________ 3911) Ein Junge, der das Schuhmachergeschäft erlernen will, kann unter sehr günstigen Bedingungen in die Lehre treten bei Carl Setzer I., Schuhmacher. ! Die Lungenschwindsucht wird naturgemäß, ohne innerliche Me- bicamente geheilt. Adresse: Dr. H. Rottmann in Mannheim. (Gegenseitig franco.) 3926) Verlöre« wurde am zweiten Psingstfeiertage eilt Manschettenknopf, Amethyst mit Silberfaffung. Der redliche Finder wird gebeten, ihn gegen eine gute Belohnung bei der Exped. d. Bl- abzugeben._______________________________ 3923) Ein Mädchen gesetzten Alters, welches kochen kann und alle häuslichen Arbeiten versteht, sucht eine Stelle auf Jo- hanni. Das Nähere bei der Expcd. d. Bl. 3886) In der Kirchenkassc zu Rödgen liegen 700 fl. gegen genügende Sicherheit zu 5 pCt. Zinsen, theilweise, zum Ausleihen bereit. Rödgen, am 30. Mai 1868. Der Kirchenrechner: ______________________Bellos. ~3887) 330 fl. liegen gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Näheres bei der. Exped. d- Bltts. Feuilleton. Das Testament -es Großonkels. Zehntes Kapitel. (Fortsetzung) Wiederum war ein Tag verflossen; es war am Morgen nach den im vorigen Kapitel beschriebenen Vorfällen; Harri saß mit seiner Mutter und Schwester beim Frühstück und unterhielt sich mit ihnen über das am vorigen Abend gegebene Stück, als der Bediente mit den Tagesblättern und Zeitungen hereintrat, welche Harri sofort in Empfang nahm, und nachdem er einige Seiten und Spal- ten überflogen, der bei Tische aufwartcnden Dienerin irgend einen Auftrag er- theilte, um bas Zimmer zu verlassen. Dann gab er das Zeitungsblatt seiner Muttermund auf eine bestimmte Stelle hindeutend, sagte er: „Lies diese Neuigkeit, Mama." Mad. Gratman nahm die Zeitung, las zuerst in Gedanken für sich und dann laut wie folgt: „Wahrscheinlich ertrunken. Gestern gegen Abend fanden einige Männer von Wewhawken, die sich zum Fischen an das Ufer des Flusses begaben, dicht am Wasser den Hut. Rock, Weste, Stiefeln u. s. w-, kurz den vollständigen Anzug eines Mannes. Da man vernruthete, der Eigenthümer dieser Sachen sei in der Nähe beim Baden begriffen, so schenkte man denselben zuerst keine Aufmerksamkeit, doch als Stunde auf Stunde verging, ohne daß der Eigenthümer zurückkam, so mußte man natürlich auf die Vermnthung kommen, derselbe sei beim Baven ertrunken, over es sei ihm sonst ein Unglück zugestoßen. Man stellte daher Nachforschungen an, doch nirgends war eine Spur des Vermißten zu finden^ weßhalb man die Sachen zusammen nahm und dieselben auf die Mayors- Office in Hoboken deponirte. Ein Verbrechen kann hier nicht stattgefunden haben, denn es fand sich sowohl die Uhr nebst Kette, als auch die Börse des Vermiß, ten, welche 9 Dollar in Noten und 2,35 Dollar in Silber enthielt. In der Brieftasche, die man in der Busentasche des Rockes fand, befanden sich verschiedene Schriftstücke und Briefe, aus denen hervorgeht, daß der Vermißte John William Gratman heißt. W e wir hören ist dieser I. W. Gratman ein naher Verwandter oder Bruder des jetzigen Chefs der alten Firma „Fletcher und Drydeck", und war erst vor Kurzem von einer langjährigen Reise auf dem Continent Europas zurückgekehrt. Derselbe ist Verfasser einiger Bände Memoiren, die in englischem Verlage erschienen sind, und ist als Feuilletonist bekannt geworden. Er soll von früher Jugend auf mit seiner Familie auf gespanntem Fuß gelebt haben. Die auf der Mayors-Office hinterlegten Sachen stehen seinen Angehörigen zur Disposition." „Also ertrunken," bemerkte Harri, endlich werden wir Ruhe vor ihm haben." Eveline war aufgestanden und an's Fenster getreten, um ihrer Mutter die hervorbrcchcnden Thräncn zu verbergen, während die Letztere erwicderte: „Wer weiß, Harri, wie das gekommen ist. Wahrscheinlich hatte er, wie gewöhnlich, zu viel Spirituosen genossen uud hat dann in der Hitze des Sommers sich durch ein Bad Kühlung verschaffen wollen, und da hat ihn der Schlag gerührt." „Sehr wahrscheinlich, Mama," antwortete Harri, „doch was kümmern uns die Verschwundenen V" Wird es sich der Mühe verlohnen, daß wir jenen Plun- der von der Mapor's-Office holen lassen, oder sollen wir das dem Schiffervolk droben lassen?" „Mit Nichten, Harri, ich will vielmehr selbst hinüberfahren und mir die Sachen geben lassen. Man kann nicht wissen, was jene Papiere enthalten mögen, die uns vielleicht noch compromittiren könnten." Und sie klingelte und sagte dem hcreintretenden Diener: „Man lasse sogleich meinen Wagen vorfahren, Harri, willst Du mich be- gleiten?" „Verzeihe mir, liebe Mama, doch meine Gegenwart ist in den dringendsten Angelegenheiten unten in der Stadt nöthig, Du mußt mich daher dies Mal entscbulbigen." „Ich dächte, seitdem Du jenes Frauenzimmer nicht mehr zu fürchten hast und jener Mensch Dir nicht mehr lästig fallen kann, könnte bei Dir von dringenden persönlichen Angelegenheiten gar nicht mehr die Rede sein." „Gerade am heutigen Morgen erwarte ich die Nachricht, liebe Mama, daß sie glücklich in den Hafen der Ehe eingelaufen ist, erst dann werde ich mich völlig sicher^ fühlen. Auch wünsche ich zu wissen, was man mir down town über diesen Fall sagen wird." „Und wie gedenkst Du diese Nachricht von Andern aufzunehmen?" „Es wäre gar nicht übel, bei dieser Gelegenheit einige feurige Kohlen auf meines Bruders Haupt zu sammeln, ich werde daher die Beileidsbezeugungen mit ernster gefaßter Resignation entgegen nehmen." „Sehr richtig, mein Sohn, es ist Schade, daß wir nicht katholisch sind, in diesem Falle würde ich einige Messen für ihn lesen lassen. Adieu, auf Wiedersehen , Harri!" „Auf Wiedersehen, Mama!" antwortete Harri. Beide entfernten sich nach verschiedenen Seiten und Eveline blieb allein zurück. Sie wollte eben auf ihr Zimmer gehen, als ihre Zofe Annie geheimniß- voll mit den Worten auf sie zutrat: „Miß Eveline, Mr. Perry ist im Gartenpavillon." Und ohne ein Wort zu sprechen, lcnkte Eveline ihre Schritte dahin. „Hast Du es schon gehört?" rief sie dem ihr entgegeneilenden Perry zu. „Hast Du es in der Zeitung gelesen?" „Gewiß, liebe Eveline, und bin gleich hierher geeilt, um zu erfahren, welchen Eindruck dieser Unglücksfall hier hervorgebracht haben möchte." „Es ist schrecklich, Perry! So um's Leben zu kommen! Der arme Bruder, er hat nicht viel vom Leben gehabt!" „Und was hat Deine Mutter von diesem Vorfall gesagt?" „Ich habe kaum darauf gehört, Perry, laß uns davon schweigen, laß uns lieber von ihm reden, glaubst Du, daß er wirklich ertrunken ist, Perry?" „Und was denn sonst," antwortete Perry, „war Dein Bruder dabei, als die Nachricht kam?" „Er war der Erste, der sie las und unserer Mutter die Zeitung gab." «Und was sagte er dazu?" „Du weißt, Perry, daß Harri und John nie Freunde gewesen sind," er» w"derte sie ausweichend; „er ist gleich darauf ausgegangen." „Und hat denn Deine Mutter kein Zeichen der Betrübniß laut werden lassen?" „Doch, Perry, sie fährt hinüber nach Hoboken, um nähere Erkundigungen etnzuziehen und um die gefundenen Sachen in Empfang zu nehmen. Denkst Du, daß man die Leiche finden wird, Perry?" „Möglich," antwortete er, „wenn man sich Mühe giebt." „Ich werde Mutter darum bitten, daß sie darnach suchen läßt. Oh, der arme John! Und doch ist ihm wohl, denn er ist jetzt bei seinem Vater — bei seinem Vater — er hatte einen Vater, und ich hatte keinen," und sie brach in Thränen aus. „Du hattest aber eine Mutter, und er hatte keine. Glaube es mir, theure Eveline, er ist sehr, sehr unglücklich gewesen, ich weiß es, denn ich habe ihn ge- kannt, und noch am Tage vor seinem Tode war er bei mir. Er hoffte auf bessere Tage, er schien glücklich zu sein, und jetzt? —" „War es denn nicht möglich, daß Du ihn bewegen konntest, von dem wüsten Leben abzulaffen?" „Wüstes Leben?" fragte Perry. „Ich höre Deinen Bruder Harri aus diesen Worten. John führte dasselbe Leben, wie ich es führe und wie hundert Andere es führen, denen auch nicht das Geringste nachgesagt werden kann. Du würdest nie Ursache gehabt haben, über diesen Bruder zu erröthen, und Deine Mutter hätte stolz auf tiefen Sohn sein können. Mögen Sie jetzt sagen über ihn, was sie wollen, glaube es nicht, denn wenn er sich rechtfertigen könnte, würde er der Welt schon beweisen, wer Recht und wer Unrecht hätte." Perry dachte nicht an's Heimgehen; unter Gesprächen um den verlorenen Bruder verfloß Stunde auf Stunde, und sie überhörten selbst das Rollen des Wagens, das Klingeln an der Hausthür, das Hin- und Herlaufen im Hause, welches durch die Rückkehr der Mutter von Hoboken verursacht wurde. Mad. Gratman trat in den Salon, und da sie sich allein sah, ließ sie sich auf einen Divan nieder und begann einen Brief von Neuem durchzulesen, den sie erbrochen in der Hand hielt. „Also endlich werde ich in den Besitz dieser schändlichen Blätter kommen," begann sie, welch' ein Glück, daß ich hinüberfuhr, um mich seiner Papiere zu bemächtigen! Hier haben wir also die Gewißheit. Ein Brief, adressirt an mied, er enthält eine Originalseite von meines Mannes Hand, und das Andere ist Copie von seiner Hand. Also ist es doch wahr, und diese Papiere exiftiren!" Und sic begann langsam zu lesen: „Dieses Buch, wünsche ich, soll meinem ältesten Sohne zugestellt werden, wenn er das fünf und zwanzigste Jahr zurückgelegt hat, auf daß er, wenn er das Alter der Erfahrung erreicht, einen Begriff davon bekomme, was sein Suter hier auf Erden gelitten hat. Ja, ich muß es hier gestehen, im Angesichte des Todes, daß es keine Seelenleiden. ,vaß es keine schmerzen giebt, die ich nicht habe empfinden . ystit meiner Verheirathung mein Leben nichts weiter gewesen t|», -v^e.ne lange Kette der Pein und Qual, und baß ich jeden Tag, bis zu meinem letzten Athemzuge, den Tag meiner Verheirathung verfluchen und ver- wünschen werde. Ich trage die unheilbarste Krankheit im Herzen, ich bin selbst Arzt, ich weiß, daß ich nicht vier Monate mehr unter meinen Lieben wandeln werde. So wahr wie ich jetzt an der Schwelle des Grabes stehe, so wahr spreche ich hier die Wahrheit. Diejenige, die mir mein ganzes Leben zu einer fortgesetzten Qual, zu einer wahren Hölle gemacht, die Alles gethan hat, was in ihren Kräften stand, um mir jede Stunde des Lebens zu verbittern, die mich verfolgt hat, wie das personificirte Princip des Bösen, die meinen Tagen den Frieden, meinen Nächten den Schlaf geraubt hat — sie ist--- „Dein Weib! ' rief sie aus, und zermalmte fast das Papier in ihren Hän- den. „Warum konntest Du das Geheimniß nicht bei Dir behalten," rief sie wüthend aus, „Alles wäre gut gewesen und er hätte nie etwas erfahren! Warum konnte das Geheimniß nicht mit Dir sterben! Doch jetzt soll es sterben! Der Vater ist todt und der^Sohn ist tobt, und ihre Gedanken sollen auch tovt sein, nur ich will leben. Sie sollen vergessen werben unv mich wird die Welt bewundern, denn ich bin eine gute, fromme Mutter. So sollen es die privilegir- ten Diener des Herrn verkünden, dieses heuchlerische Gesindel!" In diesem Augenblick öffnete sich die Thür und ein Diener meldete: „ Der Ehrwürdige Herr Drusen." „Kommt gerade wie gerufen, antwortete Mad. Gratman, „laßt ihn ein- treten." Das Gesicht der Mad. Gratman hatte schnell einen anderen Ausdruck angenommen, es gelang ihr sogar, ihren Augen ein Paar Thränen zu entlocken- und als der Preoiger Drusen in den Salon trat, bot sie nichts als ein treues Bild des tiefsten, stummen, doch ergebenen Schmerzes. Sie reichte dem Geistlichen die Hand und begrüßte ihn mit den Worten: „Das ist schön von Ihnen, Ehrwürben, daß Sie meiner im Unglück ge- vcnken; wahrlich, ich gedachte nicht, als ich vor wenigen Tagen bet Ihnen war, daß ich Sie so balv unter solchen Umständen Wiedersehen müßte." „Ich will nicht hart fein, meine Tochter," crwiebctte der Geistliche, „jetzt aber ist zur Versöhnung keine Zeit mehr, er hat den Groll seiner Mutter mit in fein frühes Grab genommen. „Ich verdiene Ihre Vorwürfe, Ehrwürden," antwortete Mad. Gratman, „doch das Wenige, was ich noch gut machen kann, will ich wieder gut machen, helfen Sie mir bei diesem Werke. Ich versichere Sie, bei meiner Ehre und Seligkeit, daß ich die Absicht hatte, mich mit meinem Nettesten zu versöhnen, ihm meine Mutterarme zu öffnen und die ganze Vergangenheit zu vergessen. Sie mögen es mir glauben, oder nicht, doch ich gebe Ihnen Cie heiligste Versicherung, daß dem so ist, meine Kinder können es bezeugen. Jetzt freilich bleibt mir nur wenig zu thun übrig." «Möge der Allmächtige Ihnen beistehen, das, was Ihnen noch zu thun übrig bleibt, zu erfüllen." (Fortsetzung folgt.) Politische Rundschau Berlin, 28. Mai. Der Reichstag nahm mit allen gegen 2 Stimmen das gesammte Schulvhaft- gesetz nebst einem Amendement Lasker'S an, welches die Aufrechterhaltung des Sicherungsarrestes und das Inkrafttreten des Gesetzes mit dem Tage der Veröffentlichung betrifft. Ferner genehmigte der Reichstag eine Resolution Schultze's, wonach auf Arbeitslöhne nicht Beschlag gelegt werden kann. Ferner nahm der Reichstag einen weiteren Antrag Schultze's auf Erlast eines Bunves-Genoffenschafts-Gesetzes an. Der Präsident Delbrück erklärte bei der Debatte, daß der Bunvesrath mit der Tendenz des Antrages einverstanden sei. Am Donnerstag nach Pfingsten findet die nächste Sitzung statt. Berlin, 29. Mai. Der Bundesrath des deutschen Zollvereins beschäftigte sich in einer gestern spät Abends stattgefundenen Sitzung zunächst mit den von dem deutschen Zollparlamente gefaßten Beschlüssen und Resolutionen. Die Vas baicrische Wahlgesetz und die Ausführung der Wahlen im Königreich Würtemberg betreffenden Beschlüsse wurden an den GeschäftS-Ördnungs-Ansschuß mit dem Auftrage überwiesen, zunächst die formelle Frage zu prüfen, ob die Sache die Gesetzgebung des Zollvereins betreffe, oder nicht vielmehr die Paciöcenten allein, also Preußen, resp. den norddeutschen Bund auf der einen und die würtembergischc Regierung auf der andern Seite, berühre. Ebenso wurde auch ter Beschluß wegen Ausdehnung des Ein-Pfennig-Tarifs der Eisenbahnen auf den Transport aller Rohmaterialien an den Geschäfts-Ordnungs-Ausschuß zur Aeußerung über die Frage der formalen Competenz überwiesen. Dagegen scheint der Beschluß wegen Aufhebung der Zehntabgabe des Salzwerkes Lud- wigshall im Großherzogthum Hessen keine Compe- tenzzweifel hervorgerufcn zu haben, indem derselbe dem Ausschuss- für Zoll- und Steuerwesen über- wiesen wurde. An denselben Ausschuß gingen auch Vie Beschlüsse wegen Aufhebung ves Zolls auf Stein- gut bei ter Einführung in Frankreich unv wegen Reform des preußisch-portugiesischen Handelsvertrags in Berua auf Posamentierwaaren. Der Beschluß in v innere Weinbesteuerung im Großher- . Hessen (Antrag Bamberger) stanv gestern noch nicht mit auf der Tagesordnung des Zvllbuu- deSraths. Nach Erledigung der angeführten Punkte wurde ein Antrag des Präsiviums, betreffend den Abschluß eines neuen Handels- und Schifffahrtsvertrags mit Japan, dem Ausschüsse für Handel und Verkedr, und ein Antrag Hamburgs, betreffend die Zollbehandlung von Gegenständen, welche HandlungS- reisenve als Muster bei sich führen, dem Ausschüsse für Zoll - und Steuerwesen überwiesen. Auf den Bericht der vereinigten Ausschüsse I. unv II. wurve hierauf vcr Anschluß der österreichischen Gemeinde Jungholz an den Zollverein, resp. an Vas baierische Zoll-re.System, genehmigt unv endlich erfolgte noch die mündliche Berichterstattung des II. Ausschusses über die Anträge des Präsidiums, betreffend 1) v.n Abschluß eines Handels- unv Schifffahrts-Vertrags mit der Regierung der Hawaischen Inseln, 2) den Erlaß einer Declaration zu dem V rtrage mit China in Absicht auf Bestrafnng vorkommender Fälschungen von Manifesten. Antrag unv Beschluß waren auch hier zustimmend. Baden, 1. Juni. Prinz Napoleon ist heute früh iO*/2 Uhr hier eingelroffen und im englischen Hos abgestiegen. Der Großherzog und die Großherzogin von Baden sind zum Empfang des Prinzen vom Schloß Eberstein gekommen. Abends 6 Uhr findet Diner im hiesigen Schloß statt. Prinz Napoleon übernachtet hier und reist morgen nach Stuttgart. Dresden, 28. Mai. In aller Eile fand noch heute die Abstimmung über ras die Abschaffung der Todesstrafe betreffende Gesetz statt. In der ersten Kammer waren dabei die beiden evangelischen Geistlichen, Oberhofprediger Dr. Liebner unv Superintendent Dr. Lcchler, welche sich al« Gegner vcrfelben bei der ersten Abstimmung auszuzeichnen wußten, gar nicht anwesend, unv sie überließen e« dem katholischen Bischof Forwerk, allein sein dem ihren ange- paßtes Votum abzugeben. Das Gesetz fiel in der Kammer mit 20 gegen 16 Stimmen, da jedoch nach den Bestimmungen unserer Verfassung zwei Drititheile Stimmen einer Kammer erforverlich sind, ein von der anderen Kammer in Uebcreinstimmung mit der Regierung angenommenes Gesetz abzuwerfen, so konnte Präsivent Haberkorn in der zweiten Kammer unter dem Beifall der Abgeordneten die Rcchtsgül- tigkeit der Abschaffung der Todesstrafe aussprechen. — Justizminister Dr. Schneider hat das vorläufige Fortbestehen der ununterbrochenen Gerichtszeit von Morgens 9 bis Nachmittags 3 Uhr angeordnct, weil die Erfahrungen über die Zweckmäßigkeit Vieser vor einem Jahre von ihm angeordneten Maßregel ihm noch nicht geklärt genug scheinen. Wien, 26. Mai. Die „Wiener Zeit." enthält in ihrem nicht amtlichen Theile nachstehende höchst frappante Mittheilung bezüglich der schon erwähnten BartelS'schen Angelegenheit: „Wir sind ermächtigt, zu erklären, daß der pensionirte Oberstlieutenant Eduard Bartels Ritter v. Bartberg aus dem Grunde, weil die von demselben anscheinlich verfaßten anonymen Broschüren, unv insbesondere jene: „Der Krieg im Jahre 1866," den Thatbestand des Verbrechens der Majestätsbcleidigung begrünven, in kriegsrccht- liche Untersuchung gezogen worden ist, daß deßhalb, invem derselbe dieses Verbrechens vollkommen rechtlich beanzeigt erscheint, mit Rücksicht auf die im §. 339 ves Militärstrafgesetzbuchs enthaltene Strafan- vrohung gleich ursprünglich mit ver Verhaftung wider venselben hätte vorgegangen werden können, diese aber nunmehr im Grunde des Gesetzes vom 20. Juni 1855, §. 4, einzig und allein aus der Ur- fache erfolgt ist, weil derselbe vor Gericht hartnäckig Rece unv Antwort verweigert hat." Also Vas legitimste Naturrecht jedes Angeklagten, das seit Abschaffung der Tortur unv ver Prügelstrafe „für fortgesetztes hartnäckiges Leugnen vor Gericht" in ver Gesetzgebung aller civilisirten Staaten als solches anerkannt ist, VaS Recht, in bcm strafrechtlichen Pro- zeßverfahren nicht gegen sich selbst aussagen zu müssen, finvet in Vem Strafcodex Ver Militärgerichis- barkeit noch keine Garantie? Wahrlich, der ReichSrath wird Angesichts dieser Erklärung von officieller Seite sich voran zu erinnern haben, daß nach dem Kampfe gegen das römische Concordat, dessen siegreichen Abschluß dasselbe amtliche Blatt durch die so lange ersehnte Publikation der drei Gesetze heute signali- sirt, ihm noch der fast härtere Kampf mit dem Concordate des Militärstaates zu vollenden bleibt. Auch das Militärconcordat ist ein „gedrucktes Canossa," in welchem das Rechtsbewußtsein des Volkes Buße thut vor der siegreichen Gewalt des Cäsarismus — ein Kampf, der auch noch anderwärts unv leiver fast in allen europäische» Staaten bestanven werden muß, bevor von ver Emancipation ver Rechtsivee im politischen Leben auch nur entfernt die Reve sein kann. Wien, 27. Mai. Der Antrag der Minorität des Finanzausschusses schlägt die Convertirung der Staatsschuld in eine 42/10 p6t. Rente vor; die nicht convertirten Obligationen sollen mit einer auf 20 pCt. erhöhten Couponssteuer belegt werden. Der Rest ves Deficit« soll durch Zuschläge zu der Grund- unv Hauscaffensteuer, sowie durch Erhöhung der Erwerb- unv Einkommensteuer unv Vie Einführung einer Luxussteuer geveckt werden. In einer gestern Abend stattgefundenen Versammlung von angeblich 73 Abgeordneten soll beschlossen worden sein, die StaalS- schulvfrage noch in Vieser Woche zu erlevigen. Wenn es wahr ist, daß alle Theiln.hmer an dieser Versammlung Partisane des Majoritätsvotums sind, so wäre die Frage zu Ungunsten der Staatsgläubiger entschieden. Ikom. Es gehen der „Corr. Havas" aus Rom unter'm 22. d. M. nähere Nachrichten über das demnächst zu organisirende „amerikanische Freiwilligen- Bataillon" zu. Es ist, wie bereits bekannt, im Princip angenommen, daß ein solches Bataillon gebilket wird, wenn es den amerikanischen Bischöfen gelingt, die nöthigm Mannschaften unv Vie nöthigen Fonvs zusammen zu bringen für den Transport nach Rom, die Unterhaltung während Drei Jahren und Vie Zurückbeförverung nach ver Heimath. Die Ausfüh- führung scheint nun allervings noch nicht über jeven Zweifel erhaben zu sein. Das Bataillon würve also von Amerikanern recrutirt werven, unv nach vem Beispiel Ver englischen Riflemen over Ver französischen Fußjäger organisirt werven. Der Effectivbe- stand ist auf 1000 Mann festgestellt worden. Den Bischöfen ist bringend anbcsohlen worden, nur Ka- tholiken zu schicken, die von einem jeden Verdacht des Fcnianismus frei sind. Es steht natürlich zu erwarten, daß so weit hergekommene Freiwillige nicht leicht deseriiren, sei eS auch nur wegen der Schwie- rigkeil, die sic haben dürften, um in ihre Heimath zurückzukehren. Ein katholischer General der Union, Hr. TewiS, der seinen Degen Vem heil. Stuhl an- geboten hat, ist zum Commanvanten Ves Bataillons mit dem Grade eines Oberstlieutenants ernannt wor- ven. Die andern Offiziere werden gleichfalls Amerikaner sein. Da Vie fremden Corps der päpstlichen Armee sehr schnell durch Desertionen vecimirt werven, so wird, wie uns unser Correspondent mittheilt, vieß amerikanische Bataillon mit besonderer Sehnsucht erwartet, da man in ihm die Desertionen für so ziemlich unmöglich hält. Paris, 26. Mai. Gestern Nachmittag fanoen wie man vcr „Köln. Zeit." berichtet, Unruhen im Quartier Latin statt. Anlaß vazu gab vas Verfahren des Polizei - Präfecten, welcher glaubte, daß die Vorlesung des im Senate so scharf angegriffenen Professors See zu stürmischen Scenen Anlaß geben könnte, unv ver veßhalb ungefähr 100 Mann Poli- zeiviener vor Vie mevicinische Facultät gesandt hatte. Das Auftreten des Cardinals de Bonnechose gegen See hatte freilich das Quartier Latin erregt, unv der Saal, wo dessen Vorlesung stattfanv, war, ehe dieselbe ihren Anfang nahm, bereits mit einer dichten Masse von Studenten bedeckt, die auf cisrigstc Weise den „Moniteur," der von einer Hand zur anderen ging, las. Als See erschien, erhob sich Die ganze Studentenschaft und begrüßte ihn mit lebhaften Bravo's. Von da an wurde aber Die Ruhe nicht weiter gestört, und als die Vorlesung zu Envc war, forderte See die Studenten auf, sich einer jeden Manifestation zu enthalten. Aus dem Platze vor der Schule angekommen, fanden die Studenten denselben polizeilich besetzt, folgten aber der Aufforde- rung des Polizei-Commissars, sich zu entfernen, ohne die mindeste Kundgebung. Die Studenten zerstreuten sich aber nicht, sondern begaben sich in den Hof der Ecole Pratiquc, wo noch andere Studenten versammelt waren. Kaum waren sie dort angelangt, so ließ die Polizei Die eisernen Thore desselben schließen. Die Studenten, höchlichst erstaunt, sich eingejpcrrt zu sehen, stießen einige Rufe aus, u. A. Den; „Es lebe Courbct!" (Der Maler), dessen Atelier jedoch der Schule gegenüber liegt, unv Der, eine irDene Pfeife rauchenD, in Hemvsärmeln zum Fenster auf Den Tu- mult auf Der Straße hcrabsah. Es verging darüber eine halbe Stunde, als der Decan der med>cinischcn Facultät, Hr. Würtz, erschien, mitten durch Die Polizei-Agenten hindurchschritt unv Einlaß in die Schule verlangte. Der Polizei-Commissar ließ ihn nach einigem Zaudern auch eintreten. Der Decan richtete einige Worte an tue Studenten, die ihm nut Hochs antworteten, und wandte sich in höchster Aufregung an den Polizei-Commissar, um mit ihm zu parla- mentiren. Würtz trat jehr heftig auf: „Wenn Sic einen einzigen Studenten festnchmcn," rief er laut aus, „so müssen Sie mich mit verhaften I" Das energische Auftreten ves Decans schien Eindruck zu machen; es wurve ein Bote nach der Polizei - Pra- fectur gesanvt unv von Von Ver Befehl crtheilt, daß man Vic Belagerung Ver Schule aufgebcn jolle^ Die Polizei-Agenten zogen ab, Vie Thore der «schule würben geöffnet, unv Vie Studenten verloren sich tn kleinen Gruppen in's Quartier Latin. Paris, 28. Mai. In einigen politischen Kreisen unterhält man sich viel von einem Schreiben, welches Der Graf v. Chambord an Den Exkönig von Neapel gerichtet hätte unD das, wie es scheint, in unrechte HänDe gelangt ist. Der französische Prä- tenveiit soll darin seinem Vetter und LeidenSgenossen Trost zusprechen und bei Vieser Gelegenheit die zuversichtliche Ueberzeugung äußern, daß die Tage des napoleonischen Kaiserreichs gezählt seien. Die italienische Diplomatie sucht hier aus diesem Briefe, dessen Acchtheit wir dahin gestellt sein lassen, bei den Tuilcricn Capital zu schlagen. Ikonen, 31. Mai. Der Kaiser und die Kais» rin sind zur Feier Der landwirthjchaftlichcn Prcts- vcrtheilung für Den Bezirk Rouen hierhergckommen. Zwei Ansprachen wurden vom Kaiser gehalten; Die erste, an Den Maire gerichtete, bezeugte Die Theil- nahme Des Kaisers an Den Heimsuchungen, von welchen Die JnDustrie unD Der Ackerbau betroffen würben, unD sprach Die Hoffnung aus, Daß Die|e LetDen nunmehr beendigt sein werden. Die zweite Rede war an Den Cardinal von Bonnechose gerichtet, zu welchem Der Kaiser sagte: Trennen wir niemals Die Liebe zu Gott von Der Liebe zum VatcrlanDc. Die Worte wurden mit ungeheurem Enthusiasmus ausgenommen. Washington, 27. Mai. (Kabeltelegramm aus Reuter's Office.) Stanton hat auf das Amt des Kriegsministers Verzicht geleistet. General Thomas versieht nunmehr interimistisch das Kriegsmini- sterium. Washington, 30. Mai. Grant unD Colfax nahmen Die ihnen von Der Convention von Chicago angetragene CanDivatur Der Präsidentschaft und Vice- präsidentschaft an. — Johnson ernannte General Sheffield zum Kriegsminister, der Senat bestätigte diese Ernennung. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schcn Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. » bi S 8 tr n 9 n h a d