Preis vierteljährlich 36 fr. mit Bringerlohn Durch die Poti bezogen vierteljährlich 51 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint wöchentlick orel mal: Dienstags, Donner stags und Samstags. Expedition: Canzleil-er,, Sit. B. Nr. 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen. Ne. 40 Donnerstag den 2. April isos. nsr Einladung zum Abonnement, ‘o Mit der heutigen Nummer des „Gießener Anzeigers" beginnt das 2. Vierteljahr 1868 und erlauben wir uns deshalb die geehrten Abonnenten, sowie Diejenigen, welche das Blatt neu zu halten gedenken, darauf aufmerksam zu machen, daß sie ihr Abonnement längstens dieser Lage erneuern, widrigenfalls wir nicht für Lieferung vollzähliger Eremplare einstehen können. IBie Blxi*peetiti oe• des Giessener Anzeigers. Amtliehe Bekernntmer eß) nnge rr. Betreffend: Militär-Ersatz-Jnstruction für den Norddeutschen Bund. Drlö Groß herzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. In der nunmehr aufzustellenden alphabetischen Liste ist auch das Gewerbe oder der Stand des Vaters eines jeden Militärpflichtigen, sofern dieser noch anl Leben sich befindet, einzutragen. Sie wollen hiernach das Erforderliche in den Ihnen mitgetheilten Ortslisten für 1868 bemerken, sowie darin auch angeben, ob der Vater eines Militärpflichtigen Wittwer ist. In Verhinderung des Kreisraths: Kekule, Kreisassessor. • Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 2168) Montag den 6. April d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Heingesbodcn (abgeholzte Schießbahn), nachverzeichnetes Holz versteigert werden, als: 3 Stecken Kiefern-Schcidholz, 260 „ „ Prügelholz, 180 „ „ Stockholz, 7700 Wellen „ Reisholz, 22 Vt Stecken Kiefern - Prügel, welche auf die Länge von Hecken- pfählen zugerichtct sind, 1041 Nadel-Stämme mit 9654 Cubikfuß, .1516 „ Stangen „ 6254 „ worunter sich 116 Hopfenstangen befinden. Die Zusammenkunft ist auf der Grün- bergcr Chaussee an der 2. Schmiße rechts. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. August d. I. gestattet. Die Großherzoglicheu Bürgcrineistercien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in chren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 1. April 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Die Vergebung von Maler-, Kunst-, Weißbinder- und Schreinerarbeiten bei der Stadt Gießen. 2150) Montag den 6. April 1868, des Vormittags 10 Uhr, sollen die zur neuen Ausstattung der Stadtkirche erforderlichen Arbeiten, nämlich: Maler-, Kunst-, Weißbinder- und Schreinerarbeitcn, im Soumissionswcge vergeben werden. Anerbietungen sind vor diesem Tage ver- schlostcn und mit der Aufschrift: „Soumission auf Arbeit in der Stadtkirche" bei uns einzureichen. Der Voranschlag und Plan über diese Arbeiten können auf der Geschäftsstube der Bürgermeisterei täglich ciiigesehen werden. Gteßen, den 26. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. H o l z v e r st e i g e r u n g. 2156) Dienstag den 7. April d. I., des Vormittags um 9 Uhr anfangend, kommen in dem Freihcrrlich v. Rabenau'- schen Schloßgarten zu Großen-Buseck von dem, wegeu dessen neuen Anlage gefällten und anfgearbeiteten Holz zur Versteigerung : I 6 Stecken gemischtes Scheidholz, I 15 „ „ Prügclholz, 32 „ „ Stockholz, 1500 Wellen „ Reisholz, 23 Weiden-Stämme von 10 bis 22 Zoll Durchmesser und 10 bis 20 Fuß lang = 728 Cnbikfuß enthaltend, 40 Pappel-Stämme von 8 bis 30 Zoll Durchmesser und 20 bis 65 Fuß lang = 2835 Cubikfuß enthaltend, 5 Nadel - Stämme von 8 bis 9 Zoll Durchmesser und 20 bis 60 Fuß lang = 109 Cubikfuß enthaltend, 2 Akazien-Stämme von 8 Zoll Durchmesser und 10 Fuß lang, 10 Kirschen- u. andere Obstbamn-Stännne von 8 bis 16 Zoll Durchmesser und 5 bis 35 Fuß iang = 97 Cubikfuß enthaltend. Sämmtliches Stammholz ist zu Schnittholz geeignet. Die Znsammenkunft ist im Schloßgarten zu Grotzen-Buseck. Rabenau, am 27. März 1868. Der Renimeister: _____________________W. Engel.__ Ho l z v e r st e i g e l ir n q. 2187) Montag den 6. und Dienstag den 7. April 1. I., jedesinal Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in den Geilshäuser Gcmeindcwal- dungcn, Districtcn Stamm, Jnnkernzipfen und Rotherbusch :c., nachstehende Holzsortimente zur Versteigerung kommen, als: 6 Stecken Äuchen-Schcidholz, 74 „ „ Eichen- und Kiefern- Prügelholz, 14 „ Buchen-, Eichen- und Kicfcrn- Stockholz, 21175 Buchen-, Eichen- und Kiefernschlag- Wellen, 34 Eichen-Stämme üoh 7 bis 11 Zoll mittlerem Durchmesser und 10 bis 25 Fuß Länge, zusammen 315 Cubikfuß enthaltend, 43 Eichen- und Fichten-Stangen und 300 Bohnen-Stangen. Die Zusammenkunft am ersten Tage ist im District Rotherbusch auf dem Vicinalwege von hier ngch dem Busccker Thal, und am zweiten Tage im District Stamm auf der Straße von Geilshausen nach Weiters- hain. Geilshausen, am 30. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Geilshausen ___________Wagner.___________ Elchen-Baustämme-Verstetgtrluig 2185) Montag den 6. April, Vormittags 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete 22 Eichen-Baustämme von 15 bis 30 Fuß Länge versteigern. Ludw. Horn, in Trohe. JS* Versteigerung von 5W* Goidwaaren «tUbren. 8149) Am Bonnerstag. den S. und Freitag den 3. April 1. J , Nachmittags 9 I hr. soll im Gasthof »um ..Prinz Carl44 eine grosse Partie CaoMwaareii und Uhren, bestehend iss: Armbändern, Krochen. Boutons. Hemd- und Ma«»sehettenknöpfen, Tuchnadeln, Bingcss« I hrschliissein. Hreuzen. thrhaken. Kimler-OhiTingen, goldesien Herren- und Ba- menketten, silieernen Ketten, silbernen Hand* schuhhaltern etc., sowie goldenen Anker-Uhren, goldenes» llasnen-Uhren, goldenen und silbernen Hemontoir-Uhren (ohne Schlüssel aufzuziehen) und silbernen Cylinder- und Anker-Uhren in grosser Auswahl, öffentlich meistbietend gegen baareJSahlung versteigert werden. Für Gold und Silber wird garantirt und sind die Waaren an den Verkaufstagen von 1*5 bis 9 Uhr in obigem Uocaie zur Besichtigung ausgestellt. Obige Gegcnütände sind mir in Commission zur Versteigerung zugekommen. fliessen, den S3 März 1868. W e i d i g. Ortsgerichtsmann. H o l z v e r st e i g o r u n q. 2186) Montag den 6. und Dienstag den 7. April 1868, von halb 9 Uhr Vormittags an, ollen in der Oberförsterei Rabenau, Di- Itrict Eichwald: 303 Steckcu Buchen- u. Eichen-Scheidholz, iX? " » " n Prügelholz, . [i " " r, Stockholz, ^4400 Wellen _ „ „ „ Reisholz, 2287 Eubikfuße Eichen-Stannnholz, 413 ,, Buchen- „ an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist an der Grenze des Benerner Gcmeindewaldes. Kcsselbach, am 29. März 1868. Der Oberförster: H 0 ppä. 2175) Aiittwoch den 15. April 1. I-, Vormittags 10 Uhr, wird dahier die Lieferung von 14 Crr. frischer Butter, in Ausgcboten von I Ctr., öffentlich versteigert. . ' Marienschloß, den 31. März 1868. Großherzoglichc Landcsznchthans-Dircction. _________ Kni spei. __________ H o l z v t r st e i g e r u n g. 2146) Montag den 6. u. Dienstag den 7.April, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Reiskirchener Gemeindewalde, Districten Schlieberg, Reitzberg und Beuercr- berg, nachvcrzeichnetes Holz versteigert werden , als: 1) Im District Schlieberg: 2150 Wellen Buchen - Reisholz (Durchforstungsholz), 100 Wellen Eicheu-Rcisholz, 25 „ Nadel- „ Wellen Feilgebotenes Kleesaamen en$?$ t. z. geben möge. Vermischte Anzeigen K 1 1 21 136 natürlichen Mineralwasser. Die nicht selten an das Wunderbare grenzende Nadel- Buchen-Prügelholz, Eichen- Nadel- Buchen-Stockholz, Nadel- Buchen-Reisholz, in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft. 2173) Es ist ein goldenes Medaillon mit zwei Photographicen verloren worden. Der redliche Finder wolle es gegen eine gute Belohnung an die Redaet. d. Bltts. abliefern. 2191) Ein sich zum Schreinergeschäft qualifieirender Junge kann sofort in die Lehre treten. Bei wem? ist bei der Exped. d. BlttS. zn erfragen. Kunst - Nachricht. Nachdem die diesjährige Theater-Saison mit Samstag den 4. April ihr Ende erreicht, hat nun noch Herr Biron Freitag den 3. April sein Benefiz. Der Darsteller, so kurze Zeit nur hier, hat sich die Anerkennung des hiesigen kunstsinnigen Publikums durch seine Leistungen zu erwerben gewußt und da für seinen Ehrentag das Repertoir eine sehr glückliche Wahl anzeigt (Herr Biron hat die am Vietoria-Theater in Berlin mehr wie 180m«t gegebene Hops-Kalisch'sche Posse: „Eine Nacht in Berlin" gewählt), so ist es unser aufrichtiger Wunsch, daß das Publikum dem Darsteller durch zahlreichen Besuch einen Beweis seiner Anerkennung 2152) Ein Gymnasiast findet Kost und Logis. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. geliefert wird. Ständige Kunden erhalten sie in's Haus geliefert. I. Brennemann, auf dem Winneröder Hofe. 2167) Wein, Branntwein, besten Essig in vorzüglicher Güte bei Joseph Stein's Wittwe, Hintergasse. 7 700 3000 3 24 303 4 1 4 83.4 16 10-/4 2) Im Distriet Reitzberg: 3900 Wellen Nadel-Reisholz. Aufziehmafchine mit Rollen und Seil, zu verkaufen bei Wilh. Balser, Neustadt, im D- Wirth'schen Hanse. wird abgegeben. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts._____________________________________ Versendung der | Theater in Gießen. (Im Caf^ Leib.) Donnerstag den 2. April 1868: Der Allerweltsvetter Lustspiel in 3 Akten, von Benedix. Freitag den 3. April 1868. Zum Benefiz für Herrn Biron: ' Eine Nächt in Berlin, oder: Onkel Berqemann aus Neustadt. Posse mit Gesang in 4 Abtheilmigen, von Lang. Samstag den 4. April r Letzte Vorstellung. W. Kern, Director- Zu dieser meiner Benefiz-Vorstellung lade ich ein hochgeehrtes Publikum zu zahlreichem 2 Buchen- ,, 2 „ „ Bemerkt wird, daß am ersten Tage in den Distrieten Schlieberg, Reitzberg und Beuerer- berg das Buchen-Brennholz zur Versteigerung kommt, am zweiten Tage die Versteigerung bei dem Buchen - Brennholz fortgesetzt und das Bau- und Stangenholz an demselben Tage versteigert werden wird. Die Zusammenkunft am ersten Tage ist int Distriet Schlieberg zunächst der Staatsstraße und am zweiten Tage auf der Warte. . Reiskirchen, am 31. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Jünger. 3) Im Distriet Benererberg: , Stecken Buchen-Scheidholz, Heilkraft des Mineralwassers von Karlsbad ist zn bekannt, als daß es noch nöthig wäre, selbes anzupreisen. Es ist dies eine durch die Ersah- entnHehlt sich dem geehrten Publiknm im Färben >tnd Drucken aller Arten wollener, rung mehrerer Jahrhunderte erwiesene Thatsache. n ^^^ollener und seidener Stoffe in den neuesten Farben; auch werden Damast- und Man gebraucht das versendete Karlsbader Wasser Rjppsvorbänge sowie Möbelplüsche in den gangbarsten Farben, als eorinth- und hoch- auf dieselbe Art zu Hause, wie an der SueUeLX flrün, car'moisin und blau gefärbt. selbst. Die gewöhnliche Dosis ist an jedem ' Druckmuster liegen bei der Unterzeichneten zur Ansicht und Auswahl bereit. Schnelle Morgen eine Flasche Mineralwasser, das 4 tmttftr;c6e Besorgung durch Frau Marie Balser, man in Zwischenräumen von je 20 Minuten * sm D. Wirth'schen Hause, Neustadt Lit. D. Nr. 39. entweder kalt oder erwärmt bei Bewegung I ___ —-------------------------------------- 2174) Die Strub der g'sche Schönfärberei und Druckerei in Rödelheim „ Nadel- „ . Eichen-Stämme, 12 Cubikfuß enth., Nadel-Stämme oon 5-/2 bis 15-/? Zoll mittlerem Durchmesser und 20 bis 69 Fuß Länge, 497 Cubikfuß enthaltend, Buchen-Stamm, 40 Cubikfuß enth., Birken- „ 3 „ „ Eichen-Stangen, 21 „ ,, Nadel- „ 251 „ „ Dermiethnngen. 2160) Ein inöblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei H. Steinberger, am Wallthor. eilt Kellner-Lehrling gesucht; Eintritt am 1. Mai. Zn erfragen bei der Exped. d. Bi. 2171) Auf den 9. April wird ein ordentliches Mädchen für einen kleinen Haushalt gegen hohen Lohn gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. ;■ Lau. Sams. Cohn K Kaltwasserheilanstalt NASSAU. 2188) Römische und Kieferbäder. Heilgymnastik, Pneumat. Apparate, Molkenkuren. Pension inel. Cur 1-/3 bis 2-/3 Thlr. täglich. — Station bei Ems. — Runge. Mr Militärs. E Vie öffentlichen Prüfungen 2151) Militär-Mittzen, Cravatten an meiner Knabenlehranstalt finden und Handschuhe in reicher Auswahl zu Freitag den 3. Aprtlvon 10—12 und von 2 5 Uhr und hilliaen Breiien bei Samstag den 4. Äprrl von 9—12 und von 2—5 Uhr H Rübsamen, im Schullocale (Oswald's Garten im Hanse des Herrn i>r. 28eber 1.) statt und vormals H. Ei ff, Mänsburg. werden hiermit die Eltern und Angehörigen der Schuler, sowie alle Freunde der Jugend- Q ---- bildung, zn denselben eingeladen. Br. Landmann. 21o9) Auserlesene gute Kartoffeln, prJ-----2—2--— 200 Pfd. 4 fl., bei G g. Iughardt, Ntarktplatz. —---------1 stück ist zu verkaufen oder zu verpachten. — $ 81 ’ o , • n.-u« (2154) Das Nähere ist bei der Exped. deS Anzei- ft „60tztz68 Segen bei COHD.. K D. Bapst. i gerS zu erfragen. " ---? “5 “ — :Ä"äS.**iK 8«r di- R°'dl-id-nd->> i« oibreuwi. ftn'-r ein: teilte Wirkung des versendeten Karlsbader Was- durch Pfarrer Hofmann in Holzheim ., fl., Bauaeeesstst Wiefsel dahier 1 fl., K. 3 fl. sers zu verstärken, braucht man demselben nur 30 kr., N. N. la fr-, K- ^'2, gesammelt von einigen soliden Kartenspielern a fl-18 tr-, einen Theelöffel voll Kxrnckslsalsss zuzusetzen, zusammen 13 fl- 45 kr. Die Gesammteinnahme bis heute betragt 1637 fl- 18 fr. Alle Bestellungen auf Mineralwasser, Spru- Mit Ende dieser Woche werden wir die Sainnllnngen schließen und bitten daher, delsalz, Sprudelseife werden pünktlichst die noch dafür bestimmten Gaben unsenn Casster Herrn Ludwig Bücking gef. bald effektuirt durch die Depots in jeder größeren zugehen zu lassen- n- . x Stadt und direkt durch die Brunnen - Ver-1 Gießen, 30. Marz 1868. ®a konnte. Sendungsdirektion Heinrich Mattoni ~ “““"“""“Z in Karlsbad (Böhmens. (2184) I ckLLLcLiAL'L a&MtP 2162) Ein kleines bewohnbares Garten- lH Glücks - Offerte, g Häuschen mit Grabgarten ist zu verkaufen. I H 2182) Das Spiel der Freiburger Nähere Auskunft ertheilt Herr Carl Wen-1HStaats-Prämlen-Obligatlo- S zel, Seltersweg. IH neu ist von der Grossherzog- g 2169) Ein '' borgen haltendes Grund-ft Ueh Heniuken Regierung | 2170) Einem jungen Menschen von guter Erziehung wird hiermit Gelegenheit geboten, das Buchbindergeschäft zu erlernen. Näheres bei der Exped. d- BlttS. 2177) Ein Mädchen, welches kochen kann und alle häuslichen Arbeiten versteht, wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. LebrliüHt^ Militär-VorbereitunsiS-Anstalt b Offj .„^nri^Seecabetten: undFrei- auf mem hiesigen Comptoir s°fm-t oder(23. März). Standesge- mnerhalb 3 Monaten zu besetzen. Näheres Pension. Ausführl. Prospeete sind bei der Exped. . ■ unter .n- burcfi hsx unterzeichneten Dirigenten und in 2190) In einem hiesigen Gasthof wird allen renommirten Buchhandlungen Deutsch- ■ 'lands zu beziehen. (2176) Jochens, Major z. D., W. Meyer, Lehrer am Cadetteneorps, Berlin, Berlin, Blumenstr. 4. Niederwallstr. 21. 2172) Ein möblirteS Zimmer ist zu ver- mieth en. Cantor Schwabe. 2193) Ein schönes Zimmer im ersten Stock ist zu vermiethen Canzleiberg B. 68- 2144) Ein Laden mit Logis ist zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 2147) Mehrere gut möblirte Zimmer sind zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d- Bl- 2158) Eine Stube mit Cabinet, sowie Lagerräume, sind zn vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. -g Grosse Capitallen-1 Verloosuisg s- ® 411 t I di 11 0 f k ä 1t f t von über « Millionen. t S Alt l I UJ V l l H U U IH Beginn der Ziehung am 16. April K Den Herren I. A. Busch Söhne übergab ich meinen Milch-g Thlr. oder 1 Thlr.| verkauf und erlaube ich mir zu bemerken, daß solche jeden Tag frisch ft kostet ein vom Staate garantir- K v tes wirkliches Original-Staats- E boot (nicht von den verbotenen Pro- $ H messen) aus meinem Debit und worden j», 'H solche gegen frankirte Einsendung © H des Betrages oder gegen Post- I Vorschuss selbst nach den ent- g % ferntesten Gegenden von mir D $ versandt. Xi Es werden nur Gewinne -ir gezogen. L Durch Neubau eines zweiten Ofens bin ich in den Stand ge-ft "100 ' setzt, größeren Aufträgen entsprechen zu können und wöchentlich 500 15o%oo - 30,000 - 20,000'- 2 a| Ctr. Kalk zu liefern. Derselbe, welcher nur von Marmor und Muschel-ft 15,voo, 2 a 12,000, ® io,°oo, 2 »| kalksteinen gebrannt wird, erfreut sich in hiesiger Gegend eines aus-ft i""3000,79 £ 2000, 4 £1500, 4 gezeichneten Rufes. Er ist frei von jeglicher Unreinlichkeit und Asche,ft 1200,^10^1000^^ im Löschen von außerordentlicher Ergiebigkeit und Güte und wird ft »ewiungeider u amtliche | steinfrei unter Garantie geliefert. Der Ctr. kostet ab Ziegelei 10 h Ziehungslisten ae“de | Sgr. = 3.i kr. und wird bei Entnahme von 100 Ctr. frei in Waggon, ft | Station Wetzlar, geliefert. Briefe gegenseitig franco. , Me“>en Interessenten habe allein g v ' ° 1 0 '* 1 u I-Ä in Deutschland die aller- K Ziegel- und Kalkbrennerei von höchsten Haupttreffer von 300,000, ä Of giftrtfbfdimtbf Wrirlar 1 225,000, 187,500, 152,500, 150,000, fe <3* 4»aivicpmtvt, -kvetziar. 1^130,080, 125,000, 103,000, 100,000, K und jüngst am 11. September 1 schon wieder das grosse e -,z 1,008 von 50,000 Thaler ausbe- g 2178) Ein brauner Dachshund ist zuge- I zahlt, laufen. Der Eigenthümer kann sich gegen Erstattung der Jnseratgebühreu und der H Fütterungskosten zur Empfangnahme des Hundes auf der Bürgermeisterei zu 2189) Die Vatcrläickische Feuer - Versicherungs - Attien- Gesclischast ui Elberselo, gegründet im Jahre 1 8 23, (Garantie-Capital: 3,500,000 fL), übernimmt Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobilien, Früchte, Vieh rc. zu billtaen und festen Prämien. . 2155) Saat-Erbsen und Linsen billigst Der unterzeichnete Agent ertheilt gern nähere Auskunft und nimmt Versicherungen bei Georg Jughardt, Marktplatz, entgegen. Voffffto*trn* ------------77" ffiieüen Firma: Carl Hoffmann. 2165) Rem ausgelassenes Rrerenfett,I Wieg en. ___________. in Quantitäten von 3 — 5 Pfd., ä 18 kr., 2180) Zum baldigen Eintritt suche ich einen gewandten Wirthschafts-Jungen. Louis Busch Wittwe. 2050) Einem geehrten Publikum bringe ich meine Buchbinderei in empfehlende Erinnerung. I. C. Clar, Sonnenstraße. 2181) In Folge Ablebens meines Mannes beabsichtige ich, einige Centrifngal- unb Stand - Uhren billigst zu verkaufen. __________________Th. Heerz Wittwe. 2153) Frische Sendung Portland-Cement zu ermäßigtem Preise empfiehlt I. G. D. Bapst. | Gummi-Regenröüe btlligst bei B. Katzenstcin. 2148) Alle Sorten Klee- und Grassamen in frischer keimfähiger Waare zu haben in der Samenhandlung von Carl Deines, Wallthorstraße. 2183) Eine Partie große P a ck k i st e n , sowie eine 2166) Mitleser zum Frankfurter Journal und Kladderadatsch sucht Emil Pistor. 2143) Im Russischen Hof ist ein großes Familienlogis zu vermiethen. 2179) Nr. 212 hat die Büchse gewonnen. Vogel, Polizeidiener. Besuche höflichst ein. Heinrich Biron, Feuilleton. Das Testament des Großonkels. Erstes Capitel. (Fortsetzung) „Ellen hat oft geweint, als wir die Nachricht bekamen, John sei bei Monterey gefallen, und ich auch, — und damals haben wir oft an ihn gedacht und viel von ihm gesprochen, aber immer wenn wir allein waren. Ach, Perry, ich habe e« nie glauben können, daß John so böse sei, und doch muß es so sein," fugte sie mit einem Seufzer hinzu," Venn sonst könnte Mutter ihm nicht so zürnen." „Wer die Verhältnisse nicht kennt," antwortete Perry, „kann hier nicht klar sehen, doch so viel ist gewiß, daß er entweder schuldig oder unschuldig ist; — ist er schuldig, so hat Deine Mutter keine Ursache, ihn zu fürchten, noch seinetwegen in Aufregung zu gerathen, denn sie hat ihn verbannt und somit gestraft; ist er aber unschuldig, so laß sie sich mit ihm versöhnen, und wenn es sein muß, so werde ich selbst gerne die Hand dazu bieten, eine Versöhnung herbeizuführen, denn ich habe John immer recht gern gehabt." „Um Gottes Willen, Perry, daran ist nicht zu denken," erwiederte Eveline," wie viele Andere Haden das nicht schon vergebens versucht; und alle die eS versucht haben, sind von der Zeit an mit Mutter zerfallen, denn Nichts erbittert sie mehr als jedes Wort, das nur auf ihn Bezug haben kann. Perry, laß uns nicht das Unmögliche wollen, laß uns hoffen, hoffen auf eine bessere Zukunft, glaube mir, es wird dereinst noch ein Mal Alles gut werden." „Nein, Eveline, ich habe jetzt seit drei Jahren schon mich mit dem Gedanken befreundet, und dieser Gedanke muß zur Wirklichkeit werden, Dich mein Weib zu nennen. Du weißt, daß ich Dich liebe; ebenso habe ich die Ueber- zeugung, daß Du mich liebst; doch außer mir liebst Du Deine Mutter und, Eveline, Du kannst es nicht leugnen, Du fürchtest sie. Liebst Du mich mehr, wie sie, und fürchtest Du Dich, ihr diese Liebe zu gestehen, wohlan, so sei die Meine, wie Du da bist, folge mir allein und ohne Etwas mit Dir zu nehmen, Venn ich liebe Dich nur um Deinetwillen, nicht um Deiner Güter willen." „Nie, Periy, niemals werbe ich Ließ Haus verlassen, ohne Ven Segen meiner Mutter. Der Segen ter Eltern baut Ven Kindern golvene Häuser. Ich habe zu viel der Leiben unter ten Menschen gesehen unv möchte selbst mir wenigstens meinen Seelenfrieden bewahren." „Du bist grausam, Eveline, Du liebst mich nicht." „Du bist ungerecht, Perry. Die Vergangenheit, die hinter uns liegt, birgt manche Geheimnisse unter ihrem dunklen Schleier, die ich nicht durchdringen möchte, selbst wenn ich es könnte. Ich maße mir kein Urtheil an, zu entscheiden, wo da- Recht und wo das Unrecht, unv selbst wenn es wir vergönnt wäre, hell durch bas Dunkel zu blicken, ich würde meine Augen verschließen, um nicht gezwungen zu sein, innige Gefühle, die ich jetzt empfinde, vielleicht getrübt zu sehen, mein Herz in der Ausübung seiner Kindespflichten, die ich als die heiligsten betrachte, vielleicht zerrissen zu sehen. Ich sehe, daß meine Mutter leibet, alle meine Geschwister haben bas Haus verlassen, Mutter hat Niemand als mich, ich gehöre daher ganz ihr, ihr muß ich mich weihen mit Seele und mit Leben." „Und ist das die einzige Hoffnung, die ich mit von hinnen nehmen darf?" „Nein, Perry, Du sollst mit der Mutter reden, ich verspreche eS Dir, doch nur nicht jetzt; laß nur erst die Brüder angekommen sein, laß uns erst sehen, wa« es mit John werben wird, wie Harri sich zu ihm stellen wirb, Alles dieß muß sich in ten nächsten Wochen entscheiden. Dann, wenn der günstige Augenblick gekommen, werde ich Dir schon sagen, wenn es Z-it ist. Glaubst Du immer noch, mein Perry, baß ich nicht mehr Deine einzige Eveline bin, baß für Nichts auf der Welt in diesem Herzen noch Raum ist, als für Dich und für meine Kindespflicht?" „Ich glaube Dir, mein Engel," erwiederte er, ihre Hände mit Küssen bedeckend, „Du, meine Einzige Liebe, die ich mehr liebe, als mein Leben! Nimm noch ein Mal meinen Schwur, nur Dir werde ich gehören, nur mit Dir ist es mir Tag, ohne Dich ist es mir ewige Nacht! Glaubst Du mir?" „Sollte Gott uns noch so viel Glück aufbewahrt haben, Perry?" seufzte sie an seine Brust sinkend. „Ach wer so sterben könnte." Es war völlig Abend, und der Mond verklärte zwei selige Herzen mit seinen silbernen Strahlen. Zweites Capitel. Madame Gratman's Wagen hielt vor einem Hause am Madison Square, ter Lakai war vom Bocke gesprungen unv empfing eine Karte aus ter Haut feiner Gebieterin, tie er dem Diener, welcher auf sein Klingeln die Hausthür öffnete, übergab. Nach einigen Augenblicken kehrte derselbe mit der Nachricht zurück, sein Herr sei zu sehen, unv in temselben Augenblick erschien auch schon der Advokat Ranzius selbst auf ter Schwelle, um seine reiche Clientin zu bewillkommnen. Matame Gratman stieg aus dem Wagen und intern sie die Paar Stufen zur Thüre hinanstieg, rief sie ihrem alten Freunte lächelnd zu: „Ich gedenke Sie nicht lange zu stören, Mr. Ranzius, aber Sie müssen einer Dame schon etwas zu Gute halten. Der Weg nach der Wallstreet ist erstens sehr weit, und zweitens lasse ich mich nicht gern unten in der Stadt sehen. Sie wissen, ich mache meine Geschäfte lieber hier mit Ihnen unter vier Augen ab." „Und Sie wissen, werthe Freundin," antwortete er, „daß Sie immer hier willkommen sind. Bemühen @