««daki/ »'•- 167 Z" «Batin. WiÄ"1* Mt f6B,lt ,Un9 vom fjj ?r!!bt'W«= ,nL«»t, aber iS*«» d"»ni WM M; ®wta«tjog_ • 3«h 1b68 -8 7«' > öli babia “ nur im 1 * tnn au« b«!«chnrlk £q ^unnfiutin unb ntaarjiunj »«- » Mtrgangt- 1 untnlitjtuba i6tn btfttttubtu Bttanntmadjun^ ^Äuh folgt.) öffentlid)« tun 6 Wucht«. iot)m fctm, tu fotiyfottM. , to trat Gqaug- rtchtu«, in tint g bet ämtS- un» Mthewk t Gtsängmßrch mm 45 Ingen. SewalHutigl-il, e Mn 4 Wuch-n. einc CorrtcliunS- U, in tint W; jurg, weg'" ptr«e>W«A en Ditdßoh ^ Vilich« $ttn* eichen BW** i Bnich«bn>iki^ genS«*«iMt AnichcMill für die Provinzialhauptstadt Gietzen. (flmtsüfatt des Streifes fließen.) JVL 61» Mittwoch den 31. Juli 1867» Amtlicher T h e i l Gießen, am 29. Juli 1867. Betreffend : Die Wahlen für Len Reichstag des Rortdeutschen Bundes in den nördlich des Mains gelegenen GebietSlheilen de« Großherzogthums. Das Großhermögliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lahn, Alten-Buseck, Dorf-Gill, Eberstadt, Garbenteich, Hattenrod, Lich, Münster, Nieder-Bessingen, Oppenrod, Staufenberg und Watzenborn. Wir erinnern Sie an Erledigung der Verfügung vom 19. Juli 1867, Amtsblatt Nr. 6, bis zum 1. August d. I. bei Meidung der Zusendung eines Wartbotcn. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, _______RegierunqS - Rath.__________________________________________________ Gießen, am 30. Juli 1867. Betreffend: Die Erhebung der Feldstrafen von der III. Periode 1867. Dgg G r o ß l) r r) o g t i ch e Rentamt Gießen an die GrohherMlichen Bürgermeistereien des RentamtsbezirKs. Wie ersuchen Sie hiermit, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannr machen zu lassen, daß die obigen Gelder noch bis zum 15. August an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Mahnung bezahlt werden können. L v n ck e r. Gerichtliche nnd Privat Bekanntmachungen. Resoitdere ZeKalmtmachungen. Die Verlegung einer Garnison nach Gießen. 2786) Die neueren Verhältnisse, wie sie sich durch den Anschluß der Provinz Oberhessen an den norddeutschen Bund gestaltet haben, machen es, mit besonderer Rücksicht auf das Gedeihen der Universität und die damit zusammenhängenden Interessen der Stadt nicht allein wünschenswerth, sondern sogar nothwendig, daß eine Garnison hierher gelegt wird. — Da cs aber hierfür in dem Augenblick an einer Caserne oder einem sonstigen paffenden öffentlichen Gebäude fehlt; so hat der Stadtvorstand die von einer Commission des Großherzoglichen Kriegsministeriums an ihn gestellte Frage erwogen, ob gegen die vom Staate für Schlafstelle, Holz und Licht zu leistende Vergütung, welche für Einen Mann 36 fl. jährlich beträgt, nicht bei 550 bei hiesigen Häuserbesitzern untergebracht werden können? Hierbei ist der Stadtvorstand zu dem Schluß gekommen, daß, um jene Frage bestimmt beantworten zu können, eS erforderlich sei, hierüber persönlich bei den Häuserbesitzern und in deren Wohnungen die nöthigen Ermittelungen und Erhebungen vorzunehmen. Es werden daher zu diesem Zwecke nächsten Donnerstag Abgeordnete des Stadtvorstandcs in der Stadt Umgang halten, und die Erklärungen der Häuserbesitzcr, „ob und wie viel Mannschaften sie gegen oben bemerkte Vergütung Quartier geben wollen", entgegennehmen. Wir unterlassen nicht, die hiesigen Häuserbesitzer hiervon im Voraus zu unterrichten, damit sie die Sache vorher erwägen und den Abgeordneten des Stadtvorstandes bestimmte Antwort alsbald er- theilen können. Gießen, den 29. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Berlin, den 17. Juli 1867. Bekanntmachung. 2769) Dom 20. Juli ab tritt aus der Preußisch-Dänischen Seepost-Route Kiel- Ko rso er in Folge der Einrichtung von Schnellzügen auf der Eisenbahn zwischen Kopenhagen und Korsoer, sowie auf der Kiel-Altonaer Eisenbahn ein neuer Fahrplan in Kraft. Die Fahrten finden in beiden Richtungen täglich statt, und zwar in folgender Weise: aus Kiel 12s Uhr Nachts nach Ankunft des letzten Zuges < Schnellzuges) aus Altona in genauer Verbindung mit dem Dampfboot aus Harburg und dem Schnellzuge aus Cöln und Paris; in Korsoer Morgens, Anschluß an den Frühzug nach Kopenhagen (7’° Uhr früh) und an die Dampfschiffe nach Nyborg und AarhuuS: in Kopenhagen 9’° Uhr Vormittags, in Nyborg 11 Uhr Vormittags, in AarhuuS 4 Uhr Nachmittags; aus Korsoer 10” Uhr Abends nach Ankunft des letzten Zuges (Schnell- zuges) aus Kopenhagen; in Kiel am nächsten Morgen, Anschluß an den Schnellzug nach Altona (541 Uhr früh), an das Dampfboot nach Harburg und an den Schnellzug nach Cöln und Paris: in Altona 8* Uhr Morgens, in Hannover 1” Uhr Nachmittags, in Cöln 9 Uhr Abends, am folgenden Tage: in Paris 10" Uhr Morgens, in London 5” Uhr Nachmittags. General-Post-Amt. von Philipsborn. Versteigerungen. 2776) Auf freiwilliges Ansuchen der Daniel Plank Wittwc sollen Dienstag den 13. August, Nachmittags 2 Uhr, aus dahiesigem Rathhausc deren Hofrai- then, als: Flur Nr. oKlftr. i/67 14 Hofraithe im kalten Loch, y 7 Hofraum mit Stall am Tie- fcnweg, V 9 Hofraithe am Tiefcnweg, gibt 39% fr., ‘Zu» 12 Hofraithe, Miststätte im kal- tcn Loch, unter den alsdann bekannt gemacht werden- den Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 27. Juli 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Domanen-Versteigerung. 2774) Die auf Montag den 19. August 1867, Vormittags um 9 Uhr, in Folge Allerhöchsten Befehls nach den Formen des Domäncnvcräußerungsgesctzes vom 2. Juni 1821 in dem Rathhause zu Gießen abge- halten werdende Versteigerung der dem Großherzvalichcn CeniralsiscuS zustchenten, in diesem Blatte Nr. 50 näher beschriebenen sechs Wachihäuscr in der Stadt Gießen wird hiermit in Erinnerung gebracht. Gießen, den 29. Juli 1867. Grvßhcrzoglichcs Rentamt Gießen. L y n el c r. Die Vergebung verschiedener Arbeiten bei der Ätadk Gießen. 2750) Donnerstag den 1. August 1867, des Vormittags 9 Uhr, sollen folgende Arbeiten auf dem Rathhause dahier an den Wenigstfordernden vergeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 34 st. 30 kr. Schlosserarbcit, „ „ 1 „ 30 „ Glaserarbeit, „ „ 1 „ 36 „ Dachveckerarbeit, „ „ 33 „ 13 „ Gießen, den 25. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 2751) Da« seitherige Pfandhauslocal soll nächsten Donnerstag, den 1. August 1. I., Vormittags 9 Uhr, nochmals einer Verpachtung unterzogen werden, zu welcher Lusttragende in das Pfand» hauslocal eingeladen werben. Gießen, am 26. Juli 1867. Der Rechner: Wittich. Versteigerung von Weißbinder- und Pflasterarbeit. 2781) Montag den 5. August, Morgen» 10 Uhr, soll in dem Gemcindchause zu Großen- Linden die durch die von der Gemeinde daselbst durch die Hofraithe des Ludwig Peppler I. angelegten WaffcrlcitungSstcllen an dieser Hofraiche nölhig gewordene Weißbindcrarbeit, veranschl. zu 62 fl. 45 kr. Pstasterarbeit, „ „ 32 „24 „ wenigstnchmenv versteigert werden. Der Voranschlag und die Versteigerungsbedingungen können vom 1. bis zum 3. August in der Wohnung des Unterzeichneten cingesehcn werden. Gießen, den 30. Juli 1867. Schäcker, Kreisbauaufsehcr. Holzversteigerung im Gießener Stadt- walde. 2790) Montag den 5. August d. I., von Morgen» 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten HeingeSbodcn, Ncuheeg, Heegstrauch rc. nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, al« : 17 Stecken Eichen-Prügelholz, 1117 Wellen „ Rcisholz, 4’4 Stecken Nadrl-Prügelholz, 17% „ „ Stockholz, 13097 Wellen „ Reisholz, 82 Nadel-Stämme mit 1936 Cubikfuß, 20 Eichen- „ „ 150 „ 133 Nadel-Stangen ,r 433 „ 38 Eichen- „ „ 109 „ Die Zusammenkunft ist auf der Grün« berger Chauss-e an der 5. Schneiße. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. November d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werben ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 30. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. A r b c l l 6 v e r ft e I q e r u n g. ; 2773) Freitag den 2 August 1867, Vormittags 10 Ubr, sollen in der Wohnung des Bürgermeisters dahier nachverzeichnete Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werken, al«: Maurerarbeit an den Pfarr- gcbäuden, dem Backhause und Durchlässen an Vicinalwegen, veranschl. zu 55 fi. 32 fr. Schreinerarbeit in bem Schulhause, veranschlagt zu . . 9 , 6 „ Weißbinderarbcit an tcn Schulgebäuden und dem Backhause, veranschlagt zu . . 16 „ 36 „ Schlosscrarbeit an den Schul- gebäuden, veranschlagt zu 1 „ 52 „ Untcrhaltungsardeittn an den Ortsstraßen, veranschl. za 20 „ 30 „ desgl. an den Vicinalwezen nach Steinbach und Garbenteich , veranschl. zu . . 55 „ 30 „ das Anfertigen und Aufräumen der Entwässerung-- graben, veranschlagt zu . . 15 „ — „ Hausen, ben 28 Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. I. K. Schön, Bezirksbauausseher. 2743) Künftigen Donnerstag, den 1. August, de» Nachmittag» um 2 Uhr, soll die dem Johanne» Jung III. zu Klein- Linden zugehörige Hofraithe, genannt die Burg, welche sich in Folge ihrer Räumlich- leiten zu einer Gcwerbsanlagc ganz besonders eignet, einer freiwilligen Versteigerung auf dem hiesigen Gemeindehaus ausgesetzt werben. Das Wohnhaus ist 40 Fuß lang junb 40 Fuß tief, zweistöckig, im unteren Stock befinben sich zwei große heizbare Zimmer, nebst einer großen Küche, sodann eine besondere Waschküche, sowie ebenfalls rin besonderer Holzbehälter und ein großer gewölbter Keller; im zweiten Stock befinben sich ebenfalls zwei Wohnstuben und zwei Kammern, und lassen sich deren ganz leicht noch zwei weitere einrichten. Ferner Stallung für 16 Stück Vieh, eine geräumige Scheuer, sowie ein besonderer großer Heuboden. — Die Hofraithe hat einen Flächengehalt von 92 lüKlftr., der zur Hof- raithc gehörige Grasgarten einen desgleichen von 127 0jUftr. Klein-Linden, am 25. Juli 1867. Großherzogliche» Ortsgericht Klein-Linden. F. Weigel. •feifgeOotenes. Pyrnronter Stahlbrunnen, frische Füllung, empfiehlt (2729) Julius Wallach. Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschied, wird durch mein in allen deutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahn • Mundwasser binnen einer Minute sicher und schmerzlos vertriebcn, was unzählige Danksagungen der höchsten Personen bekunden. (?. Hückstädt in Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. Zu haben in Flaschen ä 18 und 36 kr. bei Carl Frech, (1530) in Gießen. Neue Häringe . . ä 6 kr. pr. St. Gut erhaltene vvriäbrige Häringe......ä 3 „ „ „ Sardellen......ä 24 „ „ Psv. , 1^2696) bei Carl Hofsmann. 2785) Ein noch wenig gebrauchter Ofen, eine Sparherdplatte mit 3 Löchern und ein Kessel-Gestell werten billig abgegeben in Lik. D. Nr. 16 auf der Mausburg. 2724) Ein in 1865 neu hergerichteter vollständiger Brenn-Apparat, Hardt'sche Eonstruction, und ein zweispänniger Oeco- nomiewagen mit Zubehör stehen billig zu verkaufen. Näheres bei Konrad Weber II. in Lang-Göns.________________________ 2728) Zwei gebrauchte Oeconomie- Wagen, der eine von 40 bis 50 Etr. Tragkraft, der andere, sehr wenig gebraucht, von 60 bis 70 Etr. Tragkraft, werden billigst verkauft. Bei wem? sagt die Exped. dieses Blattes._______________________________ 2778) Zwei gute Pferde stehen zu verkaufen, zusammen oder auch getrennt, Markt- straße Lit. D. Nr. 219. Vermietungen. 2775) In dem zum Nachlaß der Konrad Konstanz Wiltwe gehörenden Wohnhause in der Brantgasse ist der mittlere Stock, bestehend aus 4 Stuben, Küche il s. zu vermiethen und hat man sich hierüber an den Unterzeichneten zu wenden. Gießen, den 27. Juli 1867. Ebel, OrtSgerichlSvorsteher. 2777) Bei mir ist ein Logis zu ver- miethen. W. Pfeil, Schreinermeistcr, in der Sandgasse. 2789) Das seither von Heern Steuer- ausseher Mulch bewohnte Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche und sonstigem Zubehör, ist zu vermiethen bei Hermann Spieß, Neuenweg. 27k7) Auf der neuen Anlage Lit. E. Nr. 37 sind zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen.___________________________________ 2784) Zwei möblirte Zimmer mit Ka- binct und Sopba sind in Lit. D. Nr. 16 aus der Mäusburg zu vermiethen. 2657) Der mittlere Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen und im Monat August zu beziehen. Steinberger, Wallthorstraße. 2292) Das von Herrn F. Seipp bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und am 15. September beziehbar. L. Baer, Wallthorstraße. 2771) Ein möblirtcs Zimmer ist zu ver- miethen bei A. Haubach, Mäusburg. 2616) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen und vom 15. Octobcr an zu beziehen. I. G. D. Bavst. 2530) In dem E. Strack'schen Hause in der Neustadt ist ein Familicnlogis zu vermiethen. 2749) Ein kleines Familienlogis, bestehend aus 3 Zimmern und sonstigem Zubehör, mit Benutzung der Hintcrgarten zum Bleichen, ist zu vermiethen und kann auf Berlangen sogleich bezogen werden bei _________________S. G old en berg. 2687) Zwei bis drei freundliche Zimmer, ohne Möbel, sind zu vermiethen. Das Nähere bei der Cxpcd. d. Bltts. 2697) Ein freundlich möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Nähere« bei der Expcd. dieses Blattes. Vermischte Anzeigen. Verloren!! 2779) Montag den 29. d. MtS. sind, an einem kleinen goldenen Ring befestigt, verloren worben: 1) Ein goldener Uhrschlüssel. 2) Ein ganz aus Gold verfertigtes Petschaft. 3) Ein goldenes Petschaft mit rothem Stein, in dem sich ein Kopf ein- gravirt befindet. Dem Ueberbringer eine sehr gute Belohnung! Wo abzugeben? zu erfragen bei der Epped. d. Bltts. pie Amerikanische Lmigran- ten-Hompagme befördert Passagiere nach Amerika, Australien und anderen Weltiheilen zu festen reku- cirten Preisen. — Der Zweck der Compagnie ist, Auswanderern, die keine Freunde und Berwankte in Amerika besitzen, während ter R.ise und nach Ankunft in Amerika mit Rath und That an die Hand zu gehen, unentgeltlich Auskunft über Land und Leute zu geben und in vielen Fallen Leuten Beschäftigung zu verschaffen. Näheres ertheilen die Agenten im Jn- landc, sowie die General-Agentur der Compagnie für Deutschland: Dührffcn ST LübberS, RödingSmarkt Nr. 57, (2770) Hamburg. Den Mitgliedern der Gewerbebank und den $uin Obcrhessischen Verband gehörenden Vorschußvereinen. 2757) Der diesjährige Bereinsiag wird auf Vorschlag des Herrn Schulze- Delitzsch gemeinschaftlich mit dem rheinisch - westphälischen Verband am 3. August, Morgens 10 Uhr, in Wetzlar abgehalten. Herr Schulze hat sein Erscheinen am 3. August zugesagl und wird derselbe am 4. August, Morgens 9 Uhr, über das preußische GenvssenschaflSgesetz weiteicn Bericht erstatten. Der Borstand der Gießener Gewerbebank. ß Viertes Concert im Sommer - Abonnement des Gießener Cnncert-Vereins Montag den 5. August 1867, Abends präciö 7 Uhr, im Club-Saale, unter gefälliger Mitwirkung des Violinvirtuosen, Herrn August Wil- helmy aus Wiesbaden, des akademischen Gesangvereins und des Sängerkranzes. Die Concertdirection. Geschäfts-Eröffnung. 2780) Einem geehrten hiesigen, sowie auswärtigen, Publikum die ergebene Anzeige, daß ich untcrm Heutigen mein Geschäft im Anfertigen von Polstern und Tapezierarbeiten eröffnet habe. Durch prompte und reelle Bedienung werde ich mir das Vertrauen meiner geehrten Auftraggeber zu erhalten wissen. Meine Wohnung befindet sich bei Frau Christian Noll Wittwe, Neustadt Lit. D. Nr. 94. Gießen, den 24. Juli 1867. August Dßmann, Tapezier. Lebensversicherungsbank für Deutschland in Hotha. Vcrsicherunasbestand am 1. Juni 1867 54,447100 Thlr. Effektiver Fonds am 1. Juni 1867 . 14,210000 „ Jahrescinnahme pr. 1866 .... 2,468127 „ Dividende der Versicherten im I. 1867 ... 36 Proz. Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang und die solide hypothekarische Belegung der vorhandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Vertheilung der Ueberschüffe an die Versicherten möglichste Billigkeit der Versicherungskosten. Antragsformulare und neuester Rechenschaftsbericht sind unentgeltlich zu haben bei Hofger.-Advoeat F. Krauskvpf in Gießen, I. 6. Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, Hofgcr.-Advocat G Trapp II. in Friedberg, Oskar Ehrhardt in Marburg, David Hincket in Wetzlar.(2375) Rech sche Terrasse. 2788) Donnerstag den 1. August 1867: 11. Concctt im 2. Sommerabonnement. Anfang halb 8 Uhr. Entree für Nicht-Abonnenten ä Person 6 kr. Die Direction: Adolph Hecker. 2764) Meinen seitherigen Dienstleistungen an Stelle meines verstorbenen Vater« enthoben, verfehle ich nicht, einem geehrten Publikum meine Buchbinderei in empfehlende Erinnerung zu bringen. Um vielen Wünschen zu entsprechen, habe ich mit meinem Geschäft auch einen Schreibmaterialienhandel verbunden und bitte, unter Zusicherung bester und billigster Bedienung, um geneigren Zuspruch. Heinrich Bourgeois, Buchbinder, wohnhaft bei Herrn Schlossen Stohr, Neustadt Lit. D. Nr. 207. Jugendfest. 2791) Den Einwohnern Gießen-, welche uns — sei es durch direkte Gaben an Geld oder Prcisgegcnstänken, sei es durch Ermäßigungen beim Ankauf von Gegenständen oder durch anderweitige unentgeltliche Leistungen — in anerkrnnenswcrther Weise unterstützt haben, sagen wir hiermit unfern freundlichen Dank. Insbesondere fühlen wir uns gedrungen, Herrn Buchhändler Ferber für die reiche Auswahl werthvvller Bücher, welche er uns als Geschenk überließ, unfern Dank hiermit öffentlich auszusprechen. Der Fest-Ausschuß. Zur gefälligen Beachtung! 2792) Jeden Freitag sende ich an die Jacob Küchel'sche Kunstfärberci in Homburg ab und werden bis Nachmittags 2 Uhr zum Färben, Drucken und Waschen bei mir einlausende Sachen prompt befördert. I. Eh. Retter. 2782) Ein ordentlicher Junge, der das Schuhmachergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bet H. Wißmann. 2663) Ein Zapfjunge wird gesucht und kann derselbe sogleich oder am 1. August eintreten im Darmstädter Haus. General - Versammlung. 2731) Die Mitglieder tr« Äranfenuntrr» stützung«., Sterbekasse, und Wittwenunter- stützungS-DereinS werden auf Samstag den 3. August, Abend« 7 Uhr, in da« Prome- nabehaus hiermit eingeladen. Tagesordnung : Abhör der Rechnung über Einnahme und Ausgabe vom 1. Juli 1866 bis dahin 1867 und 8rgänzung«»ahl de« Borstandes. Die besagte Rechnung liegt acht Tage lang bei dem Prästdenten für jeden Dethei- ligten zur Einsicht offen. Gießen, den 25. Juli 1867. Für len Vorstand: W e i d i g. 2772) Eine Köchin sucht Stelle, entweder zum sofortigen Eintritt oder auch erst zu Michaeli. Das Nähere bet der Exped. dieses Blattes. 2783) Ein braver Junge kann bei mir in Lehre treten; auch suche ich einen guten Gesellen. Th. Schneider, Schuhmacher. 2742) Ein kleines oder größeres Fa- milienlogis nebst einem Zimmer, welches sich zu einem Geschäftslocal eignet, womög- lich parterre, wird zu miethen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bitt«. 2745) Ein tüchtiger Aahrknecht, welcher seine Solidität und Ehrlichkeit durch Zeugnisse nachweisen kann, findet gegen guten Lohn einen dauernden Platz. Wo? sagt dir Exped. d. Bitt«. 2680) Schutt kann in meinem Garten gegen Vergütung abgeladen werten. Earl Deine«. 2685) Ein hiesige« Fabrikgeschäst sucht zum sofortigen Eintritt einen mit den nolhigeo Vorkenntniffen versehenen jungen Mann al« Lehrling. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 2711) Wir beabsichtigen, Garne außerhalb der Fabrik weifen zu lassen. — Märchen und Frauen, welche hierauf reflectiren, wollen sich Nachmittag« von 5 bis 6 Uhr auf unserem Eompkoir melren. G a i Usche Wovenspinnerei. 2694) Unterzeichnete empfiehlt sich dem verehrlichen Publikum im Weißieugnähen, Waschen von Glacehandschuhen, seidenen Bändern, Kaschemir-ShawlS, wollenen Kleidern u. s. w. und bittet um gefällige Aufträge. Ihre Wohnung befindet sich bei Frau Hassenteufel Wittwe, Neustadt Lit. D. Nr. 154. Ü. Gastauer Wittwe. Zur Nachricht. 2765) Donnerstag ten 1. August schicke ich wieder einen Transport Gegenstände zum Färben und Drucken an die Bloch'sche Hofschönsärberei in Darmstadt ab. I. Schlund, Schloßgosse. 2672) E« wünscht Jemand im Flicken und Anfertigen in sonstigen neuen Sachen noch einige Tage in der Woche besetzt zu haben. Zn erfragen bei ter Exped. d. Bltt«. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 31 enthält: (Schluß.) III. Zusammenstellung der Ergebnisse der Ltaatsschulden-Tilgung«kaffe- Rechnung für 1863. IV. Bekanntmachung, die Niederschlagung einer Umlage der Gemeinde Lumda, im Kreise Grünberg, betreffend. V. Dienstnachrichten. 1) Am 24. Juni wurde dem Ludwig Schmidt aus Offenbach bas Patent als Geometer der zweiten Klaffe für den Kreis Offenbach ertheüt; 2) am 1. Juli wurde das Patent als Geometer der zweiten Klaffe: dem Friedrich Keller aus Biebesheim für den Kreis Groß-Gerau, — dem Geometer dritter Klaffe Johannes Henrich zu Lang-Göns für den KreiS Gießen, — dem Wilhelm Rühl aus ®umberg für den Kreis Grünberg, — dem Finanz-Aspiranten Ernst Seiler aus Stockhausen für den Kre« Lauterbach, — dem Feuerwerker im Großherzoglichen ArtilleriecorpS Adam Mayer aus Nierstein für den Kreis Oppenheim, — dem Geometer dritter Klaffe Jacob Reinhard zu Gimbs- hcjm — und dem Adolph Mel« he im er au« Darmstadt, dermalen in WormS, für den Kreis Worms, — 3) an demselben Tage da« Patent al« Geometer der dritten Klaffe: dem Daniel Diehl aus Geinsheim für den Kreis Groß Gerau, — dem I Georg Eberhard Wollrab aus Alsfeld für den Kreis Alsfeld, — j dem Schullehrer Earl Roth zu Nieder-Seemen für den Kreis Nidda, I — dem Johannes Better aus Stockhaufen für den Kreis Lauterbach — und 4) am 5. Juli dem Philipp Rahn au« Nieder-FIorstadt da« Patent als I Geometer der zweiten Klaffe für den Kreis Friedberg ertheilt. VI. Sterbfälle. Gestorben find: 1) am 24. März der penstonirte Ober-Zoll-Revisor Becker zu Darmstadt; 2; am 4. Juni brr penstonirte Distriktseinnehmer Rendant Wagner zu j Offenbach; 2) am 20. Juni der Schullehrer Theodor Erl er zu Finthen; 4) am 28. Juni der Forstwarl Eonrad Germann zu Messet; 5) am 4. Juli der Oberförster Friedrich Franck zu Merlau. Vermischtes. Wenn in gesundheitlicher Beziehung ein Milte! verdient, die allgemeine Aufmerksamkeit aus sich zu ziehen, |o ist e« in der That die Lruchsalbe de« Herrn Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Kanton Appenzell in der Schweiz, — gegen Unter- lcibsbrüche. Sie verdient dies aus zwei Gründen, — einmal, weil dieselbe in weitaus den meisten Fällen diejenigen Bruche, die ohne Operation zu heilen nur möglich sind, ohne jede Entzündung u. dergl. vollkommen heilt; zweitens weil unser« Wissens die ganze medicinischc Wissenschaft zur Stunde noch kein Mittel gegen Untcrleibsbrüche zu Tage gefördert. — Es ist deshalb erfriulich, daß schon eine bedeutcnde Anzahl der Herren Aerzte die Praxis über die Theorie hinwegfctzen und in Anerkennung der wirklich vorzüglichen Eigenschaft der Sturzenegger'schen Bruchfalbe dieselbe bei Unterleibsbrüchen verschreiben und empfehlen. (2793) Geld'EonrS vom 29. Juli 1867. Preuß. Eaffen-Scheine Prenh. Friedrich»»'« Pistolen.............. „ Doppelte Holl. ff. 10 Stücke Rand - Dursten............ 20 Frankeustucke Bngl. Sovereign« Ruff. Imperial«......... • • Dollar« in Gold........... ff. 1. 45-45) , 9. 57-58 , 9. 44-46 . 9. 45-47 , 9. 50-52 . 5. 34-36 . 9. 28-29 . 11. 52-56 . 9. 45-47 „ 2. 27-28 Neueste Eisenbahn-Frachtbriefe für die Main.Weser-Bahn, Cöln-Mindener Eisen« bahn-Frachtbriefe, Zollamts-Declarationen in zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zn haben bei Wilhelm Klee, MäuSburq. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.