AMP-W» $$59 Samstag den 30» März Gerichtliche >i»d Privat-Bekauntmachiingen :uftf wn chtek- inert Den Wieftnvorstand zu Gießen. 67: jniii f. ,en, w reutzer. eckt. IdnigS- iffurttr , Wird Bltts. bursche Erped. 91 in, g -- —. kochen icihtte» ung «! yblifum dahier bet Meldung des stillschweigenden 40 Ausschlusses von der Masse geltend zu machen und etwaige Vorzugsrechte bei Meldung Verzichts auf dieselben anzumelden. 1 Gleichzeitig soll in diesem Termin die Güte versucht, ein Masse'curator und Gläubiger- > - (EhictaCCahu ng. 688) Grossherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen hat über das Vermögen deS Friedrich Furkel zu Giessen den förmlichen Eoneursprozeß erkannt. Es werden demgemäss alle Tiejcnigeii, welche Ansprüche an Friedrieb Furkel oder dessen Vermögen zu bilden haben, aufgefordert, diese im Termin Montag den 1. April d. I-, Vormittags 9 Uhr, hier sind die Oekonomen Ernst Wallenfels und Th. Wort mann ernannt und ausschuß erwählt und tere,n Befugnisse sest- aestellt werden. Die nicht persönlich erscheinenden und die nicht durch gehörig Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger werden den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger beitretend angesehen. Gießen, den 21. Februar 1867. Grvssherzogliches Stadtgericht Giessen. Muhl, Dr. t> Schm alkalder, Stadtrichter. Stadtger.-Affessor. für die Prvvinzialhanptstadt Gicsici! (flinlslifall Oes Preises gießen.) 1178) Dom 1. k. Mts. an findet die Abfertigung nachverzeichneter Posten, wie folgt, statt: von Giessen nach Alsfeld um 3 Uhr Nachm. „ Grünberg „ Homberg „ 6 „ „ Ruppertenrod nach Engelrod um 7'5 Uhr " Nachm. Darmstadt, den 26. März 1867. Grossherzogliches Oberpostamt. Psaltz. vdt. Holzamer. verpflichtet worden. Gießen, am 25. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. um. '<* !nii' 4i 'M "8. ■8cbent mtjq Nr.ro JnM, ®ebL Renten 't und 9 hin ’te be- i 1148) An Stelle der, von ihrem Amte rurückaetretenen, Wiesenvorstandsmitglieder > L. Herbert und C h r. W a l l e n f e l s da- 'chafts. herheit ing. h »ei- Stift- die verehrliche» KcsteUcr von Hciligeustadtcr Kartoffel« und Laatgetraidc in Oberhe«e«. . Zufolge einer gefälligen Mittheilung des Herrn Generalsekretärs der landw. Vere,ne vom 25. Februar ^^^rg!oschen per als Bezugsquelle für Heiligenstädter s. g. grüne Kartoffeln eene Firma 'n Halle und der P Nachricht Gentner angegeben war, hatten wir uns sofort dorthin gewendet, i exclusive Sack zu haben seien; aus Berlin empfangen, dass nur noch 30 Gentner jener Kartoffeln und zwar zu erhöhtem Preis exc usive ^«er ju Wird dieselbe bei Abnahme von ganzen Wagenladungen zu l'/. Thlr. per Een ner ossew1:. Bedingungen zu entsprechen, Da wir daher nicht in der Lage sind, den m der ®eJ.anntma*unfl t>om 5!6. Stbruor enteJ so massenhaft einge- so bedauern wir, die Herren Besteller nickt befriedigen zu können, abgesehen '. $ weiterer umfangreicher Bestellungen lausen sind, dass sie heute schon den Betrag von 589 Gentnern erreicht haben; der Eingang noch weiterer ums g ) steht aber zu erwarten. . snprmittluna des Bezuges von Probsteier <^aatge- Gleicherweise ist uns von den betreffenden Saamenhandlungen, die sich n t Beschluß des Ausschusses verspäteten „Md. wi'-"""» M »" '"‘Ö ”*• L. .l-V-'ifch-M-s--».» in Mi«<> Bestellung, Probsteier Saatgetraide etzt eben so wenig mehr be chafft werden fenne, als laffeipu , so daß wir auch hierin zu unserem Bedauern den Herren Bestellern in diesem Jahr nicht mehr dienen können. Lau buch, am 21. März 1867.___Das Bureau des landw. Vereins von Oberheffen. " Itos,,etliche Mmiiiitiiuitljiiiub Das Eichen der Glasgefäße betreffend. 6« ist An,««. w-,d.°. d°tz m.h,di. Nach Ablauf von drei Wochen werden wir eine Visitation vornehmen lassen und. Jeden, ,e.n I n SÄ**" ®U8lä®ie6?n Kn2*är^l867M4,k Großhe^ogliche Polizei-Verwaltungs der Provinzialhauptstadt Giessen. ________________________ -r । i f, für Auswärtige incl. bcS rorschrists- «rschcint wesentlich zwei Mali Mittwoch- "nd Samstags. - Preis> des 2°^°ng- sur Emhe L • git. 9ir, 1}, mäßigen Postau-schlags 1 ff. 42 fr. - Auswärts absnmrt man fick be. allen -poimm.,rn - ----- - --- ist»/* Holzversteigerung im Gießener ®tabt'|51 10 verzeichnetes Holz öffentlich versteigert wcr- 18 33'/, Stecken Aspen-Prügelholz, Stockholz, 300 Wellen Retsholz, ft nut Cubikfuß, II 441 fl. 46 fr. II II Die Zusammenkunft 23 Kiekern-Prügelholz, II II II vergeben sollen auf dem Submissionswege Wellen ist am ersten Tage 1181) (1200) Stecken II Stämme 20 Wellen 21 Die 11 Stück Montag den 8. April, Nachmittags 2 Uhr, Prügclholz, Stockholz, Astwcllcn, 10 566 13 390 134 148 7345 150 1542 518 4 21 1100 105 134 303 83 1182 Zimmerarbeit. Schreinerarbeit, Schloffcrarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, 12775 84 Eichen - Bau-, Werk- und Nutzholz- Stämme von 7 bis 34Zoll mit» lercm Durchmesser und 5 bis 52 Fuß Länge, 1741 Cubikfuß enthaltend, Nadel-Stämme von 51/, bis 14 Zoll Durchmesser und 35 bis 65 Fuß Länge, 272 Cubikfuß enthaltend, Nadel-Stangen von 4 bis 5 Zoll Durchmesser und 31 bis 40 Fuß Länge, 101 Cubikfuß enthaltend, Stockholz, Reisholz öffentlich versteigert 35 26515 Der Oberförster: Hopps. 38 „ 109 „ 5125 Stück Holz mit 4104 Cubikfuß, Stämme Buchen- und Hainbuchen- Werkholz mit 807 Cubikfuß, Stämme Erlcn-Wcrkholz mit 845 Cubikfuß. Zusammenkunft und der Anfang ist Buchen-Scheidholz, Eichen- „ Buchen^ Prügclholz, Eichen- „ Buchen-Stockholz, Eichen- „ Buchen-Reisholz, Eichen- „ Holzversteigerung. 1161) Dienstag den 2. April d. I., und zwar: Maurerarbeit, vcranschl. zu den, nämlich: 13 Stecken 48 V 48 2962 Wellen Vergebung von Bauarbeilen. 1144) Folgende, an den hiesigen fiskalischen Gebäuden vorkommendc Arbeiten, 6'/. „ 325 Wellen Eichcn-Prügclholz, Buchen- u. Eichcn-Stockbolz, „ „ „ Wellen, H o l z v e r st e i g e r u n g e n. 1) Mittwoch den 3. April l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Oberförsterci Rabenau, Distrikten Kippernhölle und Zeiselbach: 19 Stecken Buchen- u Eichcn-Prügelh., versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf dem Weisen- tricsch. Grüningen, den 26. März 1867. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Grüningen. L ei v i ch. 1194) Donnerstag den 4. April, des Morgens 10 Uhr, sollen circa 50 bis 60 Centncr Heu von vorigem Jahre, der hiesigen Gemeinde gehörend, meistbietend versteigert werden. an den Meistbietenden' werden. Die Zusammenkunft 1184) Samstag den 6. April d. I., Vormittags 11 Uhr, findet die Vergebung des Jahresbedarfs an Holz und Braunkohlen für das hiesige Pro- vinzial-Arrcsthaus an den Wcnigstnehmen- dcn statt und werden Steiglustige in das Vorhaus des Arresthauscs hiermit eingeladen. Gießen, den 27. März 1867. Großhcrzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, v. R o t s m a n n, Stadtrichtcr. Stadtger.-Assessor. walde. 1146) Montag den 1. April k. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalve, Schutzbezirk Fernewalv, Distrikt Ameisenkopf, nach- Die Anfuhr von Lahnkies mi die Schoorwege. 1147) Montag den 1. April 1867, des Vormittags 9 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathbause die Anfuhr von 6 Cub.-Klaftcr Lahnkies, veranschlagt zu 120 fl., an den Wenigstfordcrnden vergeben werden. Gießen, den 23. März 1867. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Strangswiesc. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Sept. v. I. gestattet. Die Großherzoglichcn Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 26. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. soll auf dahicsigem Rathhaus das der Wittwe des Spengler Georg Philipp Faber gehö- rende Wohnhaus auf dem Marktplatz neben Carl Spengel's Wittwe, crbvertheilungs- halbcr, an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 27. März 1867. In Auftrag: SB ei big, Ortsgerichtsmann. meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im Distrikte selbst. Großen-Buscck, am 28. März 1867. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Großcn-Buseck. Wagner. H o l z v e r ft e l g e r u n g. 1145) An den nachbenannten Tagen, Stunden und Orten sollen nachvcrzeichncte Holzsortimente öffentlich meistbietend verkauft werden. 1) Dienstag den 2. April d. I., Morgens 9 Uhr, im Forstort „Windelbach": 81 Stecken Buchen- u. Eichen-Scheidholz, 65 Eichenstämmc mit 1459 Cubikfuß. Hohensolms, den 25. März 1867. Der Oberförster: Munch. 5800 Wellen Buchen- u. Eichen - Reisholz, 410 Cubikfuß Eichcn-Stammholz und 2) Dynnerstag den 4. April 1. I., Vormittags halb 9 Uhr, aus den Distrikten Hain, Range und HörneS: 100 Stecken Buchcn-Prügelholz, an der Hessenseite Morgens 9 Uhr. Die Stammwellen werden zuletzt verkauft und wird gegen 1 Uhr Mittags damit angefangen werden. 2) Mittwoch den 3. April d. I., Morgens 9 Uhr, im Distrikt „Holl er berg" bei Hohensolms : 4 Stecken Buchen-Schcidholz, Eichen-scheidholz, „ Prügelholz, „ s>tockholz, „ Reisholz, werden. Voranschläge und Bedingungen können vom 4. April an in unserem Geschästslocal eingesehcn und die Offerten von da an bis zum 6. April, Vormittags 10 Uhr, cinge- reicht werden. Dieselben müssen versiegelt und mit der Aufschrift: „Submission für Unterhaltungsarbeiten an fiskalischen Gebäuden zu Gießen", unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit, versehen sein. Zur Eröffnung der Submissionen ist Termin aus Samstag den 6. April, Vormittags 10 Uhr, anberaumt, welchem die Interessenten beiwohnen können. Später cinlausende Offerten finden keine Berücksichtigung. Gießen, am 25. März 1867. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. im Distrikte Zeiselbach 2 Uhr Nachmittags, am zweiten Tage bei dem Hofgute Appenborn halb 9 Uhr Morgens. Kcsselbach, am 27. März 1867. Stämme Eichen-Bauholz von 20 bis 45 Fuß Länge und 6 bis 11 Zoll Durchmesser, zusammen 213 Cubikfuß, Stämme Buchen-Wcrkholz, zusammen 537 Cubikfuß, Versteigerungen Die Versteigerung der ansgebeulelen städtischen Lehmgrube am Krofoorfer Wege. 1209) Montag den 8. April 1867, des Morgens 9 Uhr, soll der ausgebeutete Theil der städtischen Lehmgrube am Krofdorfer Wege, mit einem Flächengehalt von 696 □ftlofter, auf dem Rathhause dahi r der öffentlichen Versteige- rung in Eigenthum ausgesetzt werden. Gießen, den 29. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt „ Stammwellen, Eichcn-Bau- und Wagner- Holzverstetgerung. 1199) Donnerstag den 4. April l. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Distrikt Reitzberg: 55 15 14 20 44 59 3 10 2 29 2 2200 150 24 auf dem Weg von Annerod nach Steinbach an der sog. Reisholz, 3'/, Stecken Nadel-Stockholz, Staufenberg, am 28. März 1867. I des Morgens um 9 Ubr, G>oßhcrzoglicheBürgermeisterei«taufenberg. sollen in dem Grüningcr und Dorf-Gillcr Fischer. Markwalde: Nadel-Stämme Eichen- „ Birken- „ Eichen-Stangeu Nadel- „ 1190) Sonntag den 31. d. M t s. Im Leib schon Saale r C o n c e r 1 des Aauer'schen Hesang-Wereins, unter Mitwirkung der ganzen Musik-Capelle. Programm. Erste Abtbeilung : I. Ouvertüre zur Zubrl-Cantate von E. Di- v. Weber. Für vierstimmigen Männergesang: a. „Grüß' Gott" von Fr. Abt. b. FriihlingSandacht von C. Kreutzer. II. Serenave von Supp6, Solo für Trompete, vorgetragen von Herrn J. «Der- bardt. c. Der frohe Wandersmann, von Mendelssohn-Bartholdy- d. Gute Nacht Du mein herziges Kind, Quartett-Solo von Fr. Abt. e. Des Kriegers Schwur, Kriegerchor von I. Strauß. Zweite Abtheilung: III. Erstes Finale aus „Lohengrin" von R. Wagner. IV. Traumbilder, Fantasie für Orchester von H. Lumbye. f. Das deutsche Lied von Kalliwoda. g. Gondoliera, Lied für Bariton-Solo, mit Begleitung des Männerchors, von Müller. h. Wein-Galop von C. Kreutzer. Dritte Abtheilung: V. Ouvertüre zur Oper: „die Matrosen" von F. Flotow. VI. Mit 100 Atmosphären, Walzer von Gung'l. VII. Der musikalische Steckbrief, Potpourri von Zu!ebner. VIII. Künstlerfest-Quadrille von Herrmann. IX. Electrofor-Polka von I. Strauß. Anfang 6 Uhr. Entree für Herren 18 fr., für Damen und Kinder 9 fr. Der Saal wird um 5 Uhr geöffnet. Während der zwei ersten Abteilungen darf nicht geraucht tvctbcn* Billets werden von Samstag Vormittag an bei Herrn E. Gail auf der Mäus- burg und Abends an der Kasse ausgegcben._______________ __________ 1204) Durch das Nichtverlegcn unseres Institute« hierher, sind wir gesonnen, das Logis im Gofsi'schen Hause anderweit zu vermiethen. E« kann nach Belieben an eine oder zwei Familien abgegeben werden. A., M. und L. Werner. Nähere Auskunft ertheilt Herr Schneidermeister Benner in ter Neustadt. Bürger - Clnb. 1201) Montag den 1. April: Eröffnung. 1232) Ein Mädchen aus braver Fa- milie sucht eine Stelle als Ladenmädchen, oder zur Stütze einer Hausfrau. Dasselbe ist im Kochen und sonstigen Hausarbeiten bewandert. Es wird mehr auf gute Behandlung, als auf hohen Lohn gesehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. „Fröhlichkeit." 1198) Montag den 1. April, Abends präcis 8'/, Uhr: Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Rechnungs-Ablage. 2) Wahl 8cs Vorstandes. Der Vorstand. 1228) Es wird ein freundliches, kleines Familienlogis oder mehrere Zimmer zu mie- then gesucht. Von wem? sagt die Exped. dieses Blattes. 1229) Ein Garten von ungefähr einem Viertel wird sofort zu miethen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1188) Ziegenfelle (Schlachtgut) kauft zu hohem Preis A Schultheis, junior. 1227) Ein kleiner grüner Stein aus 1156) Ich bringe hiermit mein Atelier einem Ring ist verloren worden. — Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine gute Belohnung bei der Exped. d. Bl. in empfehlende Erinnerung und bemerke dabei, daß die Leitung desselben einem tüchtigen Geschäftsführer anvertraut ist. Retouchen werden von demselben selbst besorgt. Aufnahmen können täglich von Morgens 9 bis Nachmittags 5 Uhr stattfmden. Schnelle und pünktliche Ausführung wird zugesichert. I. Schlosser Wlttwe. Kandels - Lehr- Znstitut Aüdingen. 646) Das Sommersemester beginnt und findet damit die Aufnahme neuer Zöglinge Statt Montag den 1. April 18 67, was mit dem Anfügen bekannt gegeben wird, daß, ohne der Tendenz der Anstalt Abbruch zu thun, auf Befähigung der Schüler zum Freiwilligen-Cxamen hingearbeitet wird. . . ~ Baldigen Anmeldungen sieht man entgegen. — Das Nähere besagen die Prospekte, welche gratis abgegeben werden. Büdingen, im Februar 1867. Ottensofer, Director. <«"■ SS*! J'5. G e Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und nach neuester Fa<)on umgeändert, für elegante Arbeit garan- tirt und jederzeit pünktlich in 8 Tagen zurück- Seidenhüte - Mein reichhaltiges Lager in allen Sorten Hüten eigener »abrik, für Herren, Damen und "Kinder, halte ich bestens empfohlen und werde durch reellste und pünktlichste Bedienung das m,r geichenkte Vertrauen stets zu er- »##»##»«»»«*»**«»**^***** - ... .... »V Mz ti. V»« i’4.3*4. -5*4 (Ö) Q ",'T "5^? >,» *.» /(x nßer- schen Garten; das Donnerstags- oder FreitagS-Concert abwechselnd in den verschiedenen ©cmmerlDcatoi. Die verehrlichen Abonnenten, welche bis Dienstag noch nicht im Be. nbc ves neuen Abonnementsbillets sind, werden freundlichst ersucht, dasselbe an der Kasse zu fordern. Die Dlrection: Adolph Decker. s 4R.7,°Ab. 12., 4 N. . 4 N. M. 12.. 4 N. Beachteuswerth! 380) Unterzeichneter besitzt ein vortreff, liches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwächezustände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Auch sinden kiese Kranke Aufnahme" in des Unterzeichneten Heilanstalt. Specialarzt 11 r. Kirchhoffer in Kappel bei St. Gallen (Schweiz.) 1168) Ein Schrifksetzer-Lehrliug wird gesucht in der Brühl'schen Univ.-Druckerei. 1224) Ein Hausbursche, im Alter von 16 bis 20 Jahren, wird gesucht im Darmstädter Haus. 1030) Ein Auswanderer-Expeditions-Geschäft in Bremen, wel- ches bereits seit vielen Jahren in dieser Branche thätig ist, wünscht zur Ausbreitung dieses Geschäfts eine General-Agentur im Großherzog thum H e s s e n zu er- richten und fordert demnach Diejenigen, welche gneigt sind und sich qualisicirt glauben , dieselbe zu übernehmen, zur gefälligen Einsendung ihrer Adresse an die Expedition für Zeitungs-Annoncen von E. Schlotte in Bremen unter A. E. franco auf. 672) Auswanderer befördert dreimal wöchentlich mit Dampfschiffen übet Bremen und Hamburg, sowie mit Segelschiffen Ifter Classe nach allen Häfen Ame- xifas zu billigstem Preis unter reellster Ve- CunUn9 Chr. Wallenfels, jun. Dritte Mastvieh Ausstellung zu Diez. (Station der Lahnbahn.) 1196) Der günstige Ausfall der beiden ersten Mastvieh-Ausstellungen giebt dem landw. Verein in Nassau Veranlassung, auch Viesern Jahre, und zwar Dienstag den 11. April, Preisrichtern vorgeführt werden. Wit laden nicht nur d,e Master und Landwirthe aus Nassau sondern vornehmlich auch die Händler und Metzger der Umgegend mit dem Se- merttn'L °"n daß glefthzeiftg ein allgemeiner Viehmarkt damit verbunden werden wird. Wiesbaden, den 23. Marz 1867. Direktorium des Vereins nass. Land- und Forstwlrthe. v. Baumbach. Dr. Dünkelberg.________ 1051) Ein Kinderwägelchen (Korb- Wägelchen) wird zu kaufen gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. Wohnungs-Deränderung. 1139) Hierdurch mache ich die ergebene Anzeige, daß ich vom 1. April an mein Comptoir in meiner Behausung Lit. E. Nr. 20 (vormals: Möh l'scher Garten) befindet, woselbst ich alle auf die Firma: Gebx. Gossi zu Großen-Linden Bezug habenden Aufträge, Zahlungen k. entgegennehme und leiste, und alle nach dieser Richtung hin hier am Platze vorkommenden Geschäfte besorge. Wilhelm Gossi. H 1123) Jeden Samstag sende ich I § Stoffe in Seide, Wolle und Baum- I s wolle in die Herrm a nn'sche Kunst- & | Färberei und Druckerei in Wiesbaden Ä und können Muster zu jeder Zeit bei g $ mir eingesehen werden. g Frau Theodore Wißrnann, Seltersweg Lit. C. Nr. 52. 1149) Eine Person gesetzten Alters em- I pfiehlt sich im Waschen, Putzen und fonfti-’ ■ gen häuslichen Arbeiten. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 1002) Ein ordentlicher Jnnge kann in die Lehre treten bei F. Weinhardt, Schreiner. paß unc blU wie i» sowie seine J» (engl'si der 9N* holen । und z> feil d spreche aub ü Unieer Ober spricht Unigel dem 6 hessisch stech' ihren lebigi preise 15 ’S aller nächst spalt! wird Atti! Arnd nicht Bns Gtl mel Pi| im . fölu mit Mä! Bo« Reg noti «a nä(j i«r diN lich bei Ci di> i" n> a a d 2 d ! *i«, "ten bi,rt »zeichmtt» öoffer Atting ^ruderet. ?lüer jon t im Hau». Srp? «en, i$ti. > in dieser ÜuSbmtung ur |tn zu et- diejenigen, lipcirt gluu- r jiefäüigen Expedition Ttzloitt ico auf. fen (Korb- sucht. Dar 8. erung. die ergebene il an mein t. E. für. 20 u) desindetf na; Gebt. ,ug habenden ennehme und iiichtung hin Geschäfte be= n Gosst- HWHSWZ sende ich @ nd Baum-1 sche Kunst- « Wiesbaden > i B«it beiß t* 9 6niann, g Jlr. 52. A en Atters ein- >it und ' erfrag« bei 'n inge etnbar»*' .chreinen d> t V* U*"' in Karbe Frischbäcker zu gießen. Sonntag den 31. März. EhrNlisn 3ug- hardt in der WaUthsrßraße. (Sniil Noll in der Löwengasse Heinrich Plank in der Neustadt. "“'""Ä ’"« bi««« >n b-iEkp-°iii-» ™ M-,b-,g »«-»««fr- R-»’ j 15 S«r b."»« «ÄH« »«Jä«l«« 18 Sa« S HI-. per B.mlWr. A»z-.,-n li«T.'P « b.i $*» W-m- "» w„°' nächsten Kreisen die ein gehe ndste Beachtung. Einruckungsgebuhr für d>e dretge spaltene Garmondzeile 1 Sgr. „ 'v Die Verlags-Expedition. Beerdigte. Den 25 März. Anna Margaretha Schneider, de« Ortsburgers zu Beuern Christoph Schneider, eheliche unverheirathete Tochter, alt 55 j. 6 M. 15 T-, gestorben dm 23. März. en 2 6 M ärz Heinrich Balser, Bürger und Schuhmacher dahier, al? 50 I. 2 M. 5 T. gestorben den 24. März. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Hießen. Gottesdienst- Am 31. März. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. (kollerte für die deutsche «vang. Mission in Pans.) -vassions - Gottesdienst in der HoSpital- tird)c. Mittwoch den 3. April, Nachmittags 4 Uhr: Mitprediger Lips. K o p u l i r t e. Den 2 4 März. Ludwig Heinrich Will, Gens- darm iu Pferd 1. klaffe, de« Bürger« und Schäfer« zu Zeiibach, Kaspar Will, ehelicher Sohn; und Wilhelmine Becker von Ermenrod. Getaufte. Den 2 4 März. Dem Burger zu Griesheim und Heizer an der Main-Weser-Bahn dahier, Peter Gernand, ein Sohn, Emii Valentin, geboren den 10. März. Denselben. Dem Bürger zu Wommelshausen und Schreiner dahier, Adam Riuck, cm Sohn, Wilhelm Emil, geboren den 27. Februar. Locales. Warnung für Eltern. (Skiffe biefine Damen machen es sich in der neuesten Zelt - wohl nur biblische - zu erzählen u. ,. w- Wir können uns nicht denken, daß um >olches 2tbenjum Unterricht unberufener und unberechtigter Personen V'eKirchen- 1 und Schulbehörde etwas wisse, indem dieselbe sonst gewiß diesen Einladung yam Abonnement. auf die „Oberhessische Zeitung" in Marburg. Dieselbe erscheint auch rm neuen Liertelzahre, wie bisher, viermal wöchentlich, b Mt » ntaas Mittwochs, Donnerstags und Samstagö. Sie hat sich der Zei! ihres Bestehens als „Oberhefsifchcr Anzeiger" als vortheilhaftes B^ .rmiefen und ist der wachsenden Anerkennung dessen sicher, wie das auch au^chttr" rasch zunehmenden Verbreitung in Marburg und dem Ankreise unsrer Universitätsstadt, auf dem Lande und in den Städten der Provinz sich crgiebt. D Obe! hessische Zeitung wird ihrem ursprünglichen Plane gemäß in 'hrrn B- svrechunaen ortfahien, namentlich auf die w.rthschastliche Entwicklung ihrer nächste Umgebungen, sowie der Pivoinz Hessen und deren vortheilhaftester Verschmelzung Um Gesammtstaate Preußen ihr Augenmerk zu richten. Erzählungen in der Ober- hessischen Zeitung werden neben der politischen Rundschau und den allgemeinen ivreckunaen gegeben, soweit der beschränkte Raum des Blattes es gestattet. Alle für ihren Leserkreis bedeutungsvollen amtlichen und geschäsllechen Vorkommnisse,er- l!"gte Stellen, Holz, und ZmangSverkause, Coneurse ec. -c. werden neben den Markt- 3n dem Reichstag ves norddeutschen Bundes wird mit der Beralhung und Beschlußfassung über die einzelnen Artikel des LerfassnngsentwursS sortgefahren. Wesentliche Aenderungen sind vis setzt an den einzelnen Artikeln der Vorlage nicht vorgenommen worden; es ist sonach zu erwarten, vasz der Bersassungs-Entwurs gerade so durchgehen wird, wie er vom Grasen Bismarck vorgelegt wurde. Zn unserer letzten Rundschau meldeten wir den Abschluß eines Schutz- und Lrutzbundnisses zwischen Preußen einerseits unv Bayern und Baven anderseits; rm Laufe dieser Woche brachte der Vtaatsanzeiger auch den Ab- schluß eines solchen Vertrages mit Württemberg, der Vertrag mit Hessen-Darmstadt ist noch nicht amtlich veröffentlicht. Zn Oester re ich sind die ausgelösten Landtage von Boymen, Mähren und sirain auf den 6. April wieder einberufen worden. Von der nachträglichen Auslösung des tyroler Landtages hat die Regierung trotz einer dahin gehenden Petition der liberalen Minorität desselben jetzt desinitiv Abstand genommen, weil aller Wahrscheinlichkeit nach aus den Neuwahlen eine noch ungünstigere Majorität hervorgehen wurde. Herr von Beust wird in den nächsten Tagen nach Pesth gehen, um das Verholtmß Croa iens zur ungarischen Krone endlich zu regeln. Die Regierung stimmt dem ungarischen Ministerium darin bei, daß Kroatien staatsrechtlich von Ungarn nicht zu trennen sei, und die Reerutirung nach dem neuen Heeresergänzungs-Gesetz, Vie in ast aÜen f om'ta‘n Kroatiens auf hartnäckigen W.derstanv stieß, soll mit allemi Ernste vurchgesührt werden. - Der Kaiser .st letzt wieder von Ungarn zuriDtgi kehrt, wird aber nicht lange in Wien verbleiben, sondern wieder nach Ungarn reifen, um daselbst bis zu se.ner Krönung als König von Ungarn zu verbleiben. „ . Frankreich scheint nun doch seinen Antheil deutsche Erde, als Belohnung für seine Bemühungen in dem vorjährigen 5‘*e' denswerke, zu erhalten. Die holländische Regierung soll für Millionen Francs Vas Großherzogthum Luxemburg an Frankreich verkauft haben, da die Regierung unv Vie Bewohner Luxemburgs sich beharrlich verweigert haben, dem norddeutschen -LundeZeigst- treten. Darum sieht auch die preußische Regierung kernen Grund, Vie allerdings nicht gerechten Ansprüche der Deutschen auf Luxem °»7 Ä"?-stchs'ÄSr-h.- «ich, »«>. SÄÄÄÄSÄi scheint setzt definitiv aufgegeben ju fein. - bat Was die orient alische Frage anlangt, s s Paae sieb wesentlich nicht geändert. Die viel,ach verbreiteten Gerüchte von einer österreichischen Truppenausstellung an Der fer« bilden ®reiue entbehren eines faktischen Anhalts, und eben so h f ni hi« ießt die Nachricht von der Uebergabe einer Collettiv-Note mehrerer Großmächte in der kandischen Angelegen- ^Räumung Mexico's ist nach einer Depesche des Moniteur aus MräLuz nunmehr gänzlich vollendet; die letzten Truppen sind am 12. v. M. abgegangen._____________________ iaoqa Meinen geehrten Freunden und Gönnern £ie ergebene Anzeige, , . . c nn wöchentlich zweimal, wie früher, samstags und -senn- ' Gipsten besuchen werde. Alle vorkommenden Hutreparakaren werden von mir schnell tags, Gießen besuchen wer Einrichtung bin ich im Stande, tn Farbe und billig au-g fuhrt. Durch me.n^^^ Damenhüte werden für 18 fr. fa^nnirt, »ie in_5a?on i auSgebügelt; neue Hüte, die neuesten Dessins, ganz »>, u«o »f S«l«»a ». »ul. «• -k>°»s- h°>-» «"» S' »" »»il«»»“«» W mm' ßarl Schmidt II., Hutsabrikant in Friedberg. Bestrebungen entschieden entgtgtn treten würde. Auch haben wir auf Erkundigungen erfahren, daß der Religionsunterricht in den Lehrplänen der hiesigen Schulen keineswegs so stiefmütterlich be- dacht ist, daß eine Nachhilfe auf solch außerordentlichem Wege nöthig sein sollte, wie wir denn außerdem auch der Ansicht sind, daß es für unsere Kinder, die gerade genug in der Schule zu sitzen haben, besser ist, sich wahrend ihrer freien Zeit in frischer Lust zu bewegen, als Betstunden mitzumachen und so dem Einfluß einer krankhaft frömmelnden Gesellschaft ausgesetzt zu sein. Wir haben es darum jür unsere Pflicht gehalten, wenn jenen Bestrebungen nicht von geeigneter Seite entgegen getreten werden sollte, wenigstens die Eltern darauf aufmerksam zu machen, damit sie ihre Ämter in dieser Hinsicht beaufsichtigen und vor jenen, das kindliche Gemüth nicht erfrischenden und belebenden, sondern nur verdüsternden und verduselnden Einflüssen zu bewahren wissen. Jenen superfrommen Leuten aber möchten wir den Rath geben, sich an der Sorge für ihr eignes Seelenheil doch genug sein zu lassen, für das unserer Kinder aber die sorgen zu lassen, die dazu berufen sind, und überhaupt den Spruch mehr zu belegen : „ Was Deines Amts nicht ist, da lasse Deinen Borwitz!" Beschlüsse des Gemciuderaths der Stadt Gießen aus der Sitzung vom 28. März 1867. 1 Für eine nachträgliche Forderung de« Bäckers Ludwig Keil aus einer von der städtischen EinquarürungS.Eommission für Badische Truppen veranlaßten Brodlieserung wurde Zahlung bewilligt. •> Dem Lehrer Jung wurde ein, an seinem Hause liegendes, 100 Quadrat Klafter haltendes, zur öffentlichen Verpachtung Nicht geeignetes städtifchcö Grundstuck für 6 st. 30 fr. jährliche Vergütung aus der Hand verpachtet. 3 Dem Bäcker H. Plank rombc für Brod, welches er auf Riguisitlon der Stadt Gießen für die Abgebrannten in Heuchelheim feiner Zeit geliefert, aber nicht rechtzeitig liquidirt hatte, mit dem Betrage von 3 st. 22 fr. nach träalich Vergütung bewilligt. 4 Nachdem der Großh. Professor Dr. Winther Situationsplan über fein beabsichtigtes Bauwesen eingereicht und sein Projekt damit naher bestimmt hatte wurde der Bauausschuß beauftragt, letzteres unter Zuziehung des Professor« Dr. Wnthcr an Ort und Stelle näher zu prüfen, und dem Gcmeindcrath, wegen defintiiver Festsetzung der Kaufbedingungen Vorschläge zu Machen. ,. ... r . 5 Ejn bei Großherzoglichem KreiSan.te dahier emgebrachtes Gesuch der Commanditgesellschaft Gg. Hess und Eomp. um Errichtung einer Brauerei in btr ehtmals v. Helmolt schon Besitzung am Leihgcstcrner Wege, war dem Ge- meindcrath zur Begutachtung der Zuläsugkeit der beabsichtigten Anlage zuge- gangen und wurde durch die Erklärung erledigt, daß der Gemeinderaih keinen Anlaß habe, einem solchen Unternehmen, das sich, durch seine Gemeinnützigkeit sür die Stadt empfehle, entgegen zu fein. Ortsdiener von Steinbach, welcher für Bekanntmachungen in städtischen Angelegenheiten seither 2 st. 30 fr, Vergütung erhielt, wurde auf sein Nachsuchen, eine zu der Vergütung der Ortsdiener gleich großer Orte »n Verhältniß stehende Erhöhung von 2 st. bewilligt. b. Der Sappeur JohS. Witzler von Bottenhorn, einem an Picußen abgetretenen Orte de« ehemaligen Hessischen Kreise« Biedenkopf, Hai, um im Großhcrzvglichen Militärdienst verbleiben zu können, um Ertheilung des HeimathSrecht« von Gießen nachgesucht, der Gemeindcrath aber den,elben abschlägig beschieden, weil zu befürchten stand, daß die Aufnahme des Bittsteller« Vach Gießen der Stadt nachtheilig werden könne, und weil derselbe an seinen Garnisonsort Worms die Forderung seiner Aufnahme eher zu stellen berechtigt und dieser sie zu berücksichtigen mehr als Gießen verpflichtet ist. 9. Dem Friedrich Möhl, Adolf Sohn, wurde das Bürgerviertcl feiner verstorbenen Stiefmutter, welches er schon längere Jahre gepachtet und im Jahr 1866 besaamt hatte, nach vorliegender Gemeindesatzung für eine, dem Pachtwcrlh der Triebviertel in derselben Lage, entsprechende Vergütung von 3 fl. 15 fr. noch auf 1867 zur Benutzung überlassen. 10. Der Großh. Bürgermeister Vogt erhielt von dem Gemeinderath die Ermächtigung, 50 Pfund GraSsaamen zur Verbesserung der Stadtwieseu zu dem laufenden Preis au« der Hand anzufchaffen. 11. Dem Fabrikanten W. Gosst von Großen-Linden, HauSbcfitzer in Gießen, ertheilte der Gemeinderath da« hiesige Bürgerrecht. 12. Der Gemeinderath beschloß, die Scräthe in der städtischen Turnhalle und da« Hol, im städtischen Magazin gegen FeuerSgefahr zu versichern. 13. Derselbe bewilligte dem Großh. Hofgericht« Rath Bindewald dahier von den bei der Stadt zu 3*/i% Zinsen angelegten Kapitalien eine Erhöhung auf 40/0 vom 1. April, d. I. anfangend. Sdjmurgeridjt her Provinz l)6eiT)e|Ten. II. Quartal 1867. (1. Woche.) Anklagen: Montag den 1. April, Vormittag« 9 Uhr, gegen August Hofn>ann von Schletzenhausen, wegen ausgezeichneten Diebstahls; Vertheid. : Großh. H»f- gerichtS-Advokat Kraft. . Dienstag den 2. April, Vormittag« 8 Uhr, gegen JohauneS Hau« von Ilbenstadt, wegen Brandstiftung; Bertheid. : Großh. Hofgencht«- Advokat Mittwoch den 3. April, Vormittag« 8 Uhr, gegen Johann Reinhard Wolf von Bingenheim, wegen Brandstiftung; Vertheid. : Großh Holgerichts- Advokat Dr. Muhl. siPHhn. Donnerstag den 4. April, Vormittag« 8 Uhr, gegen Nathan Katz 11 ittwe von Münzenberg, wegen Pleineid«; Bertheid. : Großh. HofgerichtS-Advokat Dr' grlckag 'den 5. April, Vormittag« 8 Uhr, gegen Jvh. Sriedrich Berer von Freienseen, wegen Meineid«; Vertheid. : Großh. HosgenchtS-Advokat 11 "samflag den 6. April, Vormittag« 8 Uhr, gegen Johann Eonrad Wenzel von Rommelshausen, wegen Diebstahl« und Raub«. Die bei Großh. Bezirküstrafgcricht Gießen in öffentlicher Sitzung gefüllten Urthcilc. I. Am 21. März d. I. wurdcn verurtheilt : 1. Jost Burk von Sinkershausen und Jacob Schmidt von Großen Linden, wegen Diebstahls — Ersterer in eine geschärfte Correctionshausstrase von drei Monaten. Letzterer in eine Gefängnißstrafe von 14 Tagen. 2. Heinrich Panz von Lieh. wegen Diebstahl«, in eine geschärfte (_o rectionShauSstrafe von drei Monaten und acht Tagen. 3. Georg Schmalz von Gruningen. wegen Gewaltthat,gke>t und Erpressungsversuchs, in eine desgleichen von drei Monaten. II. Am 27. März d. I. wurden verurtheilt : 1. Friedrich Ringel von Lollar, wegen öffentlicher, thätlicher und wörtlicher Ehrenkränkung, in eine Gefängnißstrafe von 4 Tagen. 2. Elisabeths Hinkel von Villingeii, wegen Diebstahls, in eine Evrrec- tionShauSstrafe von drei Monaten. . . 3. Ehristian Dörr 111. von Grünberg, wegen ErpreffungSversuch, in eine Gefängnißstrafe von 14 Tagen. Dir bei Großh. Bczirksslrafgcricht Gießen zur Aburtheilung koiumeliden llntersuchunge». Den 3. April d. 3.: 1. Untersuchung gegen Jacob Metzger U. von Münzenberg und Eonsorten, wegen Gewaltlhätigkeit, bezw. Körperverletzung im Raufhandel resp. in Ueberschreitung der 9!othwehr. 2. Gegen Heinrich Vlenkel von Nieder-Ohmen, wegen Verläumdung. t^eld-t^ourS vom 28. Aiärz t*t>7. Preuß. Eaffen - Scheine ........ fl. 1. 41J-45J Preuß. Friedrichsd'or.......... „ 9. 57-58 Pistolen..... . . ... „ 9. 44-46 „ Doppelte........... „ 9. 45-47 Holl. fl. 10 Stück, . ...... „ 9. 51-53 Rand-Ducaten....... .... „ 5. 34-36 20 Frankenstücke .... ...%... . 9. 27J-28J Enal. Sovereigns........... „ 11. 51-55 Dollar« in Gold..... . . . „ 2. 27j-28j Neueste Vifeubahn - Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn, Cöln-Mindener Eisenbahn-Frachtbriefe, Zollamts-Declarationen in zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zu haben bei Wilhelm Klee, Manöbnrg. Redaktion, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Loh - Versteigerung im Kreise Wetzlar. 1180) Am Freitag, dem 12. April cur., Morgen- von 9 Uhr an, werden im Schützcngarten Hierselbst durch die betreffenden Herren Bürgermeister die Lohcrträge der Gemeindcwaldungen des hiesigen Kreises pro 1867 öffentlich versteigert und im Einschlüsse hieran die Versteigerung der Lohrinde aus den» König!. Forste Krofdorf vorgcnommen. Das Gesammtquantum der Lohrinde aus Gemeindcwaldungen beträgt voraussichtlich circa 3600 Ccntner, welche sich, wie folgt, auf die einzelnen Gemeindcwaldungen ver- theilen: 1. Gcmeindewald von Dillhcim 12 Ctr. 2. ff Niedergirmes 7 3. ff Berzhausen 17 tt 4. tt Katzenfurt 107 tt 5. ff tt Drcisbach 14 tt 6. ff n Niederlemp 30 tf 7. ff tt Atzbach 56 tt 8. tt Garbenheim 21 tt 9. tt Dorlar 7 tt 10. ,, tt Leun 400 11. ,/ tt Burgsolms 100 tt 12. ff tt Oberndorf 60 tt 13. ff tt Niedcrnbicl 35 tt 14. ft tt Steindorf 15 tt 15. ff tt Allendorf 210 tt 16. ff tt Bissenberg 15 tt 17. 18. ff u tt Biskirchen 700 Daubhausen- Grcifenthal 10 tt tt 19. ft ft Edingen 230 tt 20. n tt Stockhausen 55 ft 21. tr tt Ulm 20 tt 22. tt tt Hobensolms 5 tt 23. Ahrdt 21 tt 24. ff tt Altenkirchen 14 tt 25. tt Bermoll 10 t/ 26. 27. tt n tf Oberkleen 245 Dornholzhausen 105 tt n 28. tt n Ebersgöns 70 tt 29. tt tt Lützellinden 14 tt 30. 31. tt tt ft Volnkirchen 98 Großrcchten- bach 7 tt 32. tt tt Niedcrwetz 17 tt 33. 34. n tt tf ff Reiskirchen 14 Volpertshausen 49 t! tt 35. n tt Bonbaden 50 n 36. tt Griedelbach 20 tt 37. n tt Kraftsolms 70 38. tt tt Kröffelbach 60 tt 39. 40. tt tf tt Laufdorf 60 Niederquembach 150 tt tt 41. 42. tt tt Neukirchen 100 Oberquembach 30 rt tt 43. tt tf Obcrwctz 70 tt 44. tt tt Sckwalbach 40 ft 45. tt Nauborn 112 46. Stadtwald tt Wetzlar 103 n Die Gemeinde-Forstschutzbeamten sind arigewiesen, auf Verlang en die Loh schlüge den Käufern zu zeigen, es werden aber and) im Termine Proben der Rinde aus den betreffenden Schlägen vorgelegt werden. Denjenigen Käufern, welche verhindert sind, dem Termine beizuwohnen, stebt cs frei, ihre Gebote schriftlich an die betreffenden Herren Bürgermeister einzusendcn mit der Aufschrift: „Gebot für die Eichenrinde im Gemeindewald N. N." Diese Offerten werden im Termine, bevor der Zuschlag auf das höchste mündliche Gebot ertheilt wird, eröffnet, jedoch nur berücksichtigt, wenn sie bas höchste mündliche Gebot überschreiten. Wetzlar, den 25. März 1867. Der K. Landr. AmtSverwaltcr, Regierungs-Assessor: __________________Forster.__________ Holzversteigeruug in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 1179) Künftigen Freitag, den 5. April, Morgens procis 9 Uhr, soll im District „Meilbach" und „Mönch- wald" versteigert werden: 113 Stecken Buchen-, Eichen- und Tan- nen-Prügelholz, 42 Stecken Buchen-, Eichen- und Tan- nen-Stockbolz, 18750 Wellen Buchen-, Eichen- und Tan- nen-Reisholz, 12700 Wellen Tannen-Forstrciser, auch zu Bohnenstangen geeignet, 405 Stück Eichen-, Buchen- und Tan- ncn-Stangcn, 3850 Stück Tannen-Bohnenstangen. Der Anfang der Versteigerung ist zur bestimmten Stunde im District „Meilbach" am Vicinalweg von Lich nach Hattenrod. Lich, am 29. März 1867. Fürstliche Oberförstcrei Lick. ____________Eigenbrodt.______ 1195) Freitag den 5. April er. und die folgenden Tage werden zu Gleiberg die den Erben des Steuer-Empfängers Pfeiffer gehörenden Gegenstände versteigert. 1) am ersten Tage: 1 Pferd, 3 Kühe, Heu, Stroh, Früchte, Kartoffeln, 1 Chaise, 1 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge und sonstige Oeconomie-Geräthe; 2) an den folgenden Tagen: Herren- und Fraucn-Kleider, Weißzeug, Schränke, Tische, Stühle, Commode und allerlei Haus- und Küchen-Geräthe, sowie viele Bücher und altes Papier. Krofdorf, den 28. März 1867. Wagner, ___________________Köniql. Schultheiß. Holzversteigerunq in den Waldungen der Stadt Laubach. 1189) Donnerstag den 4. April d. I. soll in dem District Eich berg (bei der Eisenschmelze Friedrichshütte i nachvcrze-chnetes Holz versteigert werden, wobei bemerkt wird, daß alles Holz aus der diesjährigen Holz- ernbie, da keine Abgabe von Loosbolz statt- findct, zur Versteigerung kommt: 1580 Stecken Buchen-Scheidholz, 25 „ Eichen- „ 800 „ Buchen-Prügelholz, 480 „ „ Stockholz, 1490 „ „ Astrciser, 60 „ „ Stammreiser. Die Zusammenkunft ist des Morgens präcis 9 Uhr am Schmelzfußpfad. Laubach, am 27. März 1867. Großherzoglichc Bürgermeisterei Laubach. _____Ritter._____________ Holzversieigerung/ 1176) Montag den 1. April, Morgens 9 Uhr, wird in den Domanialwald-Districten „Eber- steinswältchcn, Schnitteubcrg und Herrenstrauch" nachverzeichnctes Holz versteigert: Scheidh. Prügelh. Stockb. Reisb- Stecken Stecken Stecken Welle» Buchen 94'/, 63'/, 116% 6900 Eichen 23% 22 57 ‘ 1225 Radelh. je. — — — 775 sowie 47 Eicbrn-Stämme von 9 bis 37 Zoll • Durchmesser mit 3547 Cubikfuß, und 4 Buchen-Stämme von 23 bis 26 Zoll Durchmesser, mit 121 Cubikfuß. Die Versteigerung beginnt im Districtc „Ebersteinswäldchcn" bei Holznummer 1. Heuchelheim, den 25. März 1867. Königliche Oberförstcrei Königsberg. Reuenhagcn. Stammholz-Versteigerung. 1142) Da bei ter am 21. d. Mts. im Leihgestcrner Gemeindewaldc abgehalte- nen Holzversteigerung das Stammholz nicht genehmigt worden ist, so soll dasselbe Dienstag den 2. April d. I., Morgens 9 Uhr, einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden.' Leihgestern, am 24. März 1867. Großherzoglichc Bürgermeisterei Leihgestern. __Heß-__ 1210) Montag den 1. April l I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in der Behausung des Wirth Friedrich Schwalb dahier die nachverzeichnetcn zum Nachlaß des Johannes Wagenbach V. von hier gehörigen Gegenstände, als: Haus-, Küchen , landwirthschaftliche und Wirthschaftsgeräthschaflen, mehrere Betten, Kleider, Weißzeug, eine große Partie Fässer und mehrere Ohm Aepfelwein, erbvertheilungshalber meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden. Alten-Buseck, am 28. Marz 1867. Großherzoglichcs Ortsgericht Alien-Buseck. Wagenbach. tfeUgeOotenes. 1216) Frische Schellfische, Brat- bückinge und russische Sardinen sind eingetroffen bei I. A. Busch Söhne. 1214) Gut gebrannte Feldbrand- Backsleine sind noch vorräthig bei L und A. Petri. 1213) Von den beliebten Berit- ner Stearinlichtern (Germania- Sorte) habe ich neue Sendung erhallen. 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Schlenrnger 996) Zwei gut möblirte Zimmer mit Cabinet sind zu vcrmicthen bei L. Becker, Asterweg. 1220) Alle Arten Mineralwasser, aus der Gießener Mineralwasser-Fabrik, empfiehlt zu den gewöhnlichen Preisen zum Verkauf im Großen und im Detail _______________L. Rern. Holzverk a u f. 1237) Circa 1000 Cubikfuß Eichen- Holz, zu Bau- und Wcrkholz geeignet von 20 bis 40 Fuß l'änge und 20 bis 36 Zoll Durchmesser, bin ich Will, ns zu verkaufen. Ebenso sind zwei neue Hobelbänke bei mir käuflich abzugeben. Wilhelm Jäger in Lang-GönS. 1064) Ein junges gutes Pferd steht zu verkaufen. Näheres ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfahren.__ 1183) In meinem Verlage ist erschienen: Schmid, Dr. Leopold, Professor der Philosophie, Ultramontan oder katholisch? Die religiöse Grundfrage Deutschland« und der Christenheit. Preis: 6 fr. Ernst Heinemann. Vermielhu n g e n. 1193) Eine Familienwohnung von drei aneinanderstoßenden Stuben, Küche, Boden, Holzplatz und Keller ist zu vermicthen und im Juni beziehbar bei Jacob Vogt, Bäcker. 1203) Ein möblirte« Zimmer ist zu verrniethcn bei ______A. Dickorö, Büchsenmacher. 1074) Das von Herrn Advocat Kohler mann seither bewohnte Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Cabinet, Mitgebrauch der Waschküche rc., ist zu vcr- miethen. Pitthan, im Adler. 1222) Im Russischen H o f (Vorderhaus) ist ein freundlich möblirtes Zim- mer zu vermiethen. 1223) Mehrere möblirte Zimmer mit Cabinet, auf die Straße gehend, sind zu vermiethen im Darmstädter Haus. 1094) Das seither von Herrn Lehrer Römer bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und am 26. April beziehbar. Euler & Köhler. 1063) In dem Rcallehrer Dickor6'- scheu Hause in den Neuen-Bäuen ist em möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 1141) Bei Spenglermeistcr Löber in der Weidgasse ist ein gut möblirte« Zimmer an einen einzelnen Herrn zu vermicthen. 375) Das seither von Herrn Pfarrer Dauth bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und im April beziehbar. ________________L. Keil, Neucnbäuen. 1075) Eine Scheuer mit Stall, welche sich ohne große Kosten zu einer Wohnung nebst Werkstätte Herrichten laßt, ist zu vermiethen oder auch zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts 898) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, in der Nähe der Aula, ist zu vermiethen. Wo?- sagt die Exped. d. Bltts. 1231) Das seither von Herrn Kappenmacher Weitzel innegehabte Geschäftslocal ist anderweit zu vermiethen und am 21. Juni d. I. zu beziehen; auch kann dies wohl schon früher geschehen. __________________Wilh Schmall. 1163) Eine Scheuer ist zu vermiethen bei Peter Vogt I. Wittwc. 1185) Ein Sandstück ist zu verleihen. Das Nähere ist in Lit. A. Nr. 87 zu erfragen. Vermischte Anzeigen. 3^" Leise Anfrage. 1205) Ist den Herren I. St. und G. Th. am 27. d. M. der Schweizer-K . . . gut bekommen? 1174) Meinen Schülern zur Nachricht, daß meine Tanz - Repetition heute Abend im Lei b'schen Saale stattfindet und der Anfang auf 7% Ubr festgesetzt ist. I Schmidt. Agenten - Gesuch. 1191) Zum Absatz eines leicht und überall verkäuflichen Artikels, wozu weder Raum noch kaufmännische Kenntnisse nöthig sind, werden Agenten gegen eine angemessene Provision gesucht — Reflectanten belieben ihre Adresse unter den Buchstaben B. B. \ <>. 20 an die Exped. d. Bltts. franco einzusenden. 1230) Nr. 149 hat den Teppich und Nr. 296 den Fußschemel gewonnen. Rühl, Polizeidiener. Geschäfts Anzeige. 1207) Einem hiesigen Publikum, insbesondere aber meinen geehrten Kunden, widme ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das seither von mir betriebene Schuhmacher- Geschäft niedergelegt resp. meinem seitherigen Geschäftsführer, Herrn Carl Gutbub, übertragen habe. Zugleich bitte ich, das mir in so reichlichem Maße geschenkte Zu- trauen auf denselben übertragen zu wollen. Gießen, im März 1867. Georg Henckel Wittwe. Auf Vorstehendes Bezug nehmend, verfehle auch ich nicht, mich einem geehrten Publikum unter der Zusicherung zu empfehlen, baß ich Alles aufbieten werde, um den seitherigen glänzenden Ruf des oben genannten Geschäftes zu wahren und zu erhöhen, zu welchem Behuse mir meine in jeder Beziehung tüchtigen Kenntnisse zur Seite stehe». Hochachtungsvoll Karl Gutbub, Schuhmacher. Meine Wohnung befindet sich im Hinterhause des Herrn Löb er in der Neustadt vis-ä-vis der Loo s'schen Brauerei. s Hillers neue Jampsschiffsliuie zwischen Antwerpen n. New-Uork. Abfahrt alle 14t Tage. Den 6. April gehl der prachtvolle Dampfer erster Classe Medwai von Antwerpen ab. Der Passagepreis ist incl. vollständiger guter Beköstigung ab Antwerpen: fl. 215 I. Cajüte > „ 94 Zwischendeck . Kinder von 1 bis 10 Jahren die Hälfte. „ 6 Säuglinge ) Wegen Fracht und Passage beliebe man sich zu wenden an den Hauptexpedienten, Herrn Adolph Straust in Antwerpen. Ferner an den alleinigen General-Agenten dieser Linie für da« Großherzog, thum Hessen Cduard Humann in Mainz, sowie an dessen Agent Philipp Zimmer in Lich. Pferde-Markt und Pferde-Berloosung zu Frankfurt am Main. 647) Laut Programm de« landwirthschastl. Vereins findet am Schlüsse des Pserde-Markts am 10. April d. I. mit Genehmigung k. pr. Regierung große Verloosung statt Die Gewinne bestehen demgemäß aus: 61 der schönsten Reit-, Wagen- und Arbeitspferde, 10 Wagen nebst completen Geschirren, wobei eine Eguipage mit 4 schönen Pferden und completer Schirrung. Außerdem vollständige Geichirre, Sattelzeuge, Fahr- und Reit-Requisiten ic. Bestellungen auf Loose ä 1 Rthlr. (1 fl 45 fr.) sind alsbald bei mir einju» reichen, wenn mit Sicherheit auf Zutheilung gerechnet werden soll. Nach Ziehung sende ich Liste franco. Gustav Schwarzschild, Zeil 58, Frankfurt a.