HW- lflr 1867. 1. 441-451 g 56-5? 9 42-44 9. 43-45 g 48-50 533-34 9. 251' - 11. 48-52 9. 43-45 2.26^ *,*< Ä'h 1,1 »Kd J».. Jon. Me b SrS nS 1 M 'WÄ*'* biefer 3Jlf \ernMl regste $hei[ btu ^enbffih » n9tteitfen ?1. L°nbe,o 'S? Ä "'MM Mb rÄ En Smmarien tfä in9flbafte, eine bur<(), 16 erste Hindernist» ) zu überzengen, d,i um mit den gro6» Emiren zu könne», : bi« gewöhnliche G. trafen die genannten tt Veranstaltung: uii ■ hat sich gerate uipreusten und Rhein, ich non ten besten Er- in Starfenburg durch in Or. Funk begkei. istenfchaftiich gehalten, Mgend, da^ ste dei hm aber auch zugleich ntnist der Natnrgefetz, ung der Mauzen, btt die kleinste WrtW »erben könne, und t«j nb stch biefe Kmich Sollen die Fortbii. -knnblichett und lanö- in müssen die Lehm :6 kann und wird m i uni, wie iu Wri- r, welche sich für bii hschastliche Lehi- »urch leicht «rmöglichi 3evaeanz uerlegt mb, rkus, jebem Besuch« ieflreitung der Kosta ursui konnte sich Herren Dr. 8un < $ir die «ortteffilchsta Erschlag ber W landwirthschn^^" Sch- Aiizeige-Plull für die Provinzialhanptstadt Gießen. (flmtsöfatt öes Jfreifes gießen.) erffteint wöchentlich -wei Mal: Mittwv-bs und Samstags. - Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 42 kr., für Auswärtige incl. dc- »orschriftS- mäpigcn PostauischlagS 1 fl. 42 ft. — Auswärts abannirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Llt. B. S!r. 1). 1867 Mittwoch den 30. Januar M 6 Gießen, am 24. Januar 1867. Großherzogihums. Das Gießen, am 29. Januar 1867. Zu Nr. K. G. 487. Betreffend; Die Wahlen zum Reichstag des Norddeutschen Bundes in den nördlich des Mains gelegenen Gebietstheilen des Betreffend: Die Erhebung der Feldstrafen von der 6. Periode 1866. Das an die GroMrzogUchen Bürgermeistereien des RentamtsbezirKs. Wir ersuchen Sie hiermit, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die obigen Gelder noch bis zum 15. Februar an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Mahnung bezahlt werden können. L y n ck e r. an die Grostherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Großherzogliches Ministerium des Innern hat aus Grund des Art. 14 der Allerhöchsten Verordnung vom 18. December v. I. und des ^. 7 der Bekanntmachung vom nämlichen Tage (Nr. 56 des Regierungs-Blatts) festgesetzt, daß die Abgeordnetenwahlen für deff Reichstag des Norddeutschen Bundes in den nördlich des Mains gelegenen Gebietstheilen des Großherzogthums am 12. Februar l. I. vorgcnommen werden sollen, . Indem wir Sie hiervon in Kenntniß setzen, beauftragen wir Sie zugleich, dasür zu sorgen, daß die Wahlcomnusstouen der einzelnen Wahlbezirke, gemäß §. 8 der erwähnten Bekanntmachung, Tag, Ort und Stunde der Wahl mindestens drei Tage vorher, also spätestens am 8. Februar l. I. in ortsüblicher Weise öffentlich bekannt machen, und daß die in den tztz. 9 bis einschließlich 15 der Bekanntmachung enthaltenen Vorschriften gehörig befolgt werden. , , Sofort nach Beendigung der Wahl haben Sie die Acten an den Wahlbirektor, Großherzoglichen Provinzial-Direktor Dr. Goldmann dahier einzusenden, und daß dies geschehen, unfehlbar bis zum 15. Februar uns anzuzeigen. Die erforderlichen Stimmzettel werben wir Ihnen in den ersten Tagen zugehen lassen. In Verhinderung des Kreisraths : Pietsch, Regierungs • Rath. Gerichtliche nnd Privat-Bekanntmachungen. 3$efonÖere Manntmadjimgen. Berichtigung. In dem im vorigen Anzeigeblatt veröffentlichten summarischen Ergebniß der 1865r^ Rechnung des Armen-Vereins dahier ist ; di- D°,w.I,u»,-I°ft.» b-n°S-» «W 15 fl. 36 fr., <57 ® trat. Gießen, am 29. Januar 1867. 3„ P„h. des Vorsitzenden - Vogt, Bürgermeister. T~r rüi Den Nachtwachedienst bei der Stadt Gießen. 305) Die Stelle eines Ersatzmannes bei her Nachtwache ist frei. Wer dieselbe übernehmen will, hat dieses binnen 8 Tagen bei uns anzuzeigen. Gießen, den 25. Januar 1807. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. Die Abgabe von Hainbuchen-Hecken- Setzlingen. 330) Aus dem städtischen Forstgarten an der Licher Straße wird von jetzt an das Hundert von vorbemerkten Pflanzen zu dem billigen Preise von 18 fr. abgegeben. Gießen, den 26. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 332) Montag den 4. Februar d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Hochwarte und Brauhof, nachver- zeichnetes Holz öffentlich versteigert wer- 37| Stecken Eichen-Prügelholz, den, als: 207 Dtecken Buchen-Scheidholz, 136z „ „ Prügelholz, 158z „ „ Stockholz, 3656 Wellen „ ReiSholz, 26 „ „ Stockbolz, 679 Wellen „ Reisholz, 98 Eichen-Stämme mit 2374 Cubikfuß, 143 Nadel-Stangen „ 141 „ Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Chaussee an der Happelswiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Ball- nnd W>>rkholz.Versteigerung im Steinbacher Gemeindewalde. 294) Freitag den 1. Februar l. I., .von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem Steinbacher Gemeindewalde, Districten Heegheck und Ameisenkopf, nachfolgende Holzsortimente versteigert werden, nämlich: 339 Kicsern-Stämme von 30 bis 65 Fuß Länge und 6 bis 12 Zoll Durchmesser , 5635 Cubikfuß enthaltend, 51 Fichten-Stämme von 40 bis 70 Fuß Lange und 6 bis 12 Zoll T urch- messer, 984 Cubikfuß enthaltend, 1259 Kiefern-Stangen von 40 Fuß Länge und 3 bis 5 Zoll Durchmesser, 3699 Cubikfuß enthaltend, 289 Fichten-Staugen von 40 Fuß Länge und 4 bis 5 Zoll Durchmesser, 1103 Cubik uß enthaltend, 1 Eichen Stamm, 152 Cubikf. enth. Steinbach, am 24. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. Horn. Holzversteigerung in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf. 314) Mittwoch den 6. Februar er., um 9 */2 Uhr Vormittags, werden zu Krofdorf in der Krone aus dem Königlichen Forstschutzdezirk Salzböden nach-1 stehend bezeichnete Hölzer öffentlich meistbietend versteigert, wozu Kauflustige eingelaven werden. I. Distrikt 62, Eulenkopf: 464 Klafter Buchen-Reiser, II. Klaffe, 3 „ Weich-Astholz, II. „ 11 „ Reiser, II. „ II. District 6 9 b, Hemmstoßhau: 4 Klafter Buchen-Nutzholz, 13 7* „ „ Kloben, 10% „ „ Stöcke, 54 „ „ Reiser, II. Klaffe; III. Di st riet 70, Hirschsprung: 1 Klafter Eichen-Kloben (Anbruch), 1'/- „ „ Stöcke, 1 „ „ Reiser, II. Klasse, 5'/t „ Buchen-Kloben, 1'4 „ „ Astholz, II. „ 3 7t „ „ Stöcke, 6 „ „ Reiser, II. „ IV. Distrikt 7 la, Schloßberg : 272 Klafter Buchen-Kloben (Anbruch), 2 „ „ Stöcke. Krofdorf, den 24. Januar 1867. Der Königliche Oberförster: _________________v. M eibom.______ Holzversteigerung. 328) Montag den 4. und Dienstag den 5. Februar l. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Reiskircher Gemeindewalde, District Wilshäuser Wald, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden, als: 5 Stecken Buchen-Scheidholz, 13 „ Kiefern- „ 10 „ Eichen-Prügelholz, 21 „ Kiefern- „ 1 „ Buchen-Stockholz, 36 „ Nadel- „ 650 Wellen Buchen-Reisholz, 350 „ Eichen- „ 1950 „ Nadel- 43 Eichen-Stämme von 6 bis 10 Zoll mittlerem Durchmesser und 15 bis 35 Fuß Länge, 286 Cubikfuß enthaltend, 297 Nadel-Stämme von 6 bis 16 Zoll mittlerem Durchmesser und 16 bis 72 Fuß Länge, 6703 Cubikfuß enthaltend, 39 Eichen-Stangen von 47, bis 5 Zoll mittlerem Durchmesser und 17 bis 29 Fuß Länge, 113 Cubikfuß enthaltend, 21 Kiefern-Stangen von 4*/t bis 5 Zoll mittlerem Durchmesser und 20 bis 47 Fuß Länge, 135 Cubikfuß enthaltend. Bemerkt wird noch besonders, daß am ersten Tage das Bau-, Werk- und Nutzholz und am zweiten Tage das Brennholz zur'Versteigerung kommt. Reiskirchen, am 28. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. ____________Jünger.___________ 288) Samstag den 2. Februar, Morgens 9 Uhr, läßt Unterzeichneter mehrere Zimmer- und Schreiner-Handwerkszeuge, worunter auch 9 Pumpenbohrer, ein Hobel, eine Drehbank u. s. w. sich befinden, versteigern. Krofdorf, den 23. Januar 1867. Jacob Gilbert. 316) Künftigen Donnerstag, als den 31. Januar 1867, wird im Großen-Lindener Gemeindewalde, nahe am Bergwerk, nachstehendes Holz versteigert : 5 Stecken Eichen-Scheivholz, 76 „ „ Prügelholz, größten- theils 10 Fuß lang, 94 Eichen-Stämmchen, 1636 Cubikfuß enthaltend, und 19 Eichen-Stangen, 97 Cubikfuß enthaltend. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr. Großen-Linden, den 26. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Linden. Menges. Holzversteigerung. 315) Dienstag den 5. und Donnerstag den 7. Februar, jedesmal um 9 Ubr anfangend, werden in dem Naunheimer Gemeindewalde, Districten Zehecke und Jmmersberg: 235 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme von 6 bis 14 Zoll Durchmesser und bis zu 64 Fuß Länge, zusammen 5328 Cubikfuß enthaltend, 180 Kiefern-Baustämme von 6 bis 13 Zoll Durchmesser und bis zu 75 Fuß Länge, zusammen 6197 Cubikfuß enthaltend, 66 Kiefern-Stangen von 4 und 5 Zoll Durchmesser und bis zu 60 Fuß Länge, zusammen 387 Cubikfuß enthaltend, meistbietend versteigert. Bemerkt wird, daß sich die Eichen-Stämme, außer als Bauholz, auch als Wagner- und Grubenholz eignen, und am ersten Tage zur Versteigerung kommen. Das Nadelholz wird sämmtlich am zweiten Tage versteigert. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage im District Zehccke, bei Nr. 1 int Holzschlag , und am zweiten Tage int District Jmmersberg daselbst. Naunheim, am 26. Januar 1867. Der Bürgermeister: Kern. Jeirgeöotenes. 335) Nächsten Freitag trifft wieder frische Sendung von neuem Blumenkohl und Lattig in Häuptchen ein; die Trüffeln empfingen dieser Tage I. A. Busch Söhne. 336^Nettig-Bonbons für Husten und Brustleiven, von Joh. PH. Wagner in Mainz, empfiehlt _____ Carl Münch, am Kreuz. 337) Die längst erwarteten ächten Nürnberger Lebkuchen in frischer und feinster Qualität, aus der Fabrik meines Schwiegervaters, Herrn Jakob Go eß in Nürnberg, sind wieder angekommen und werden zu Farbikpreisen verkauft von Adolph Noll, Firma: Joh. Balth. Noll, im Ritter. koflen wirt Nifftr1 n: Uriheil । datz dns in NvMi Unit NaiiM- Die gaben bri Preisen, i 321) »"72" Mfe» J M >- »ach ,'i> >,». ® • betten nuuy ' Lupc Des Ho 32: über cntl z-- «W ,R. V RF ein yrvin Resslirnl I Magen iMNg) I hnn. >*!*'"* «i i v “•« 18t; SM,,. ^idhvll "'S, srchm. 1636 Aikfiiß 97 W ent. a? ? ’.'jnnuar 1867. ’ ^^emeisteni ■Hinten. !nges. UUn ? Dominstag bn ;ar, :r «fangenb, »er Gemeinvewatde Immer^trg: ' Werkholj-Stmim " Durchmeß E zusammen nthattend, ie von 6 bis 13 und bis zu 75 nmen 6197 Cubik> »on 4 und 5 Zoll bis zu 60 M 387 SMfu/j ent-- die Eichen-Slanmk; b als Wagner- und d am ersten Tage :n. Das Nadelholz tcn Tage versteigert, ist am ersten Tage i Nr. 1 im holz- i Tage im Distrikt Januar 1867. r Bürgermeister: Kern. lenes- itag trifft tmeb« wem Sliuntufo l , ein; die Trüstklu )llbons en, von 34 neb, amJW_- , Perm -s** Im Wel' Aerztliche Verordnung. 321) Die heilsamen Wirkungen der Hoff'schen Malzpräparate werden von den Aerzten immer mehr erkannt und daher werden die Fälle, in denen von ihnen dieselben Kranken ihid Reconvalescenten verordnet werden, bedeutend zahlreicher, so vielfach dies auch früher schon geschehen ist. In gleicher Weise häufen sich die Anerkennungen von Privatleuten. Im Interesse leidender Personen möge daher folgendes eingegangene Schreiben-zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden: „Ich verfehle nicht, Ihnen zu melden, daß mein Hausherr, Sam. Kaufmann, nach Gebrauch der fünften Flasche Malzextract-Gesundheitsbiers von einer alten und sehr starken Heiserkeit mit bedeutender Brustaffcction gänzlich befreit wurde und sich seitdem, im Alter von 70 Jahren, sehr wohl befindet, was derselbe mir mit dankerfülltem Herzen mitiheilte. Lutzerath, den 24. December 1866. Heinrich Wehn." Des Hoflieferanten Johann «Hoffs Filiale in Cöln, Comödien- straße 26. Depot bei Herrn Julius Wallach am Markt, in Gießen. Eingesandt! 329) Die Berliner Zeitungen bringen seit einigen Wochen größere Artikel | über katarrhalische Affectionen, der Husten und seine Arten rc., aus welchen I zu ersehen ist, daß der Erfinder des rühmlichst bekanuten Liqucur Daubitz I sR. F. Daubitz in Berlin, Charlottcnstr. 19) ein Gelee fabricirt, welches er I R F Daubitz sches Brust Gel«e nennt, unv welches als I ein probewürdiges Hausmittel zur Vorbeugung und Ueberwindung aller, den | Nespirations - Organismus belästigenden Beschwerden, namentlich: Lungen-, j Magen-, Stick- unb Keuch - Husten, Catarrh, starker Verschlei- I mung, Asthma 1C.wie wir uns selbst überzeugt haben, empfohlen werden | kann. Dr. H. b R. F Daubitz'scheö Brust-Gelve, allein nur fabricirt von dem Apotheker A. A Daubitz in Jerlin, lt ä Fl. 36 fr. die alleinige Niederlage von L. Jahreis, in Gießen. NT5. „Das s. Z. erlassene Verkaufs-Verbot des Kräuter-Liqueurs ist durch N Großherzoglichen Hofgerichts in Gießen aufgehoben und dadurch constatirt, H rselbe nicht zu den gesundheitsgefährlichen Mitteln gehört." 333) Für 4 bis 7 kr. wöchentlich jammtliche deutsche Klassiker iil bollständigen Ausgaben ihrer sämmtlichen Meisterwerke! Unterzeichnete Buchhandlung erhielt soeben den ersten Band der neuen wohlfeilen National-Bibliothek der deutschen Classiker. Dieselbe wird die Meisterwerke aller deutschen Classiker in neuen schönen Ausgaben bringen, nicht in Auszügen, sondern vollständig, dabei zu so beispiellos niedrigen Preisen, daß manches Werk in dieser Ausgabe kaum deu zehnten Theil der bisherigen Preise kosten wird, z. B. Schillerns sämmtliche Gedichte nur 18 kr. 'Schillerns sämmtlichc poetische und dramatische Werke nur fl. 1. 21 kr. die sämmtlichen Meisterwerke von Göthe nur fl. 7. 12 kr., Lessing nur fl. 1. 48 kr., Wieland fl. 5. 24 kr. Jeder Band kostet nur 9 kr. Band 1. enthält Bürger, Band 2. Jean Paul, Band 3. Scume, Band 4. Gellert. Ferber 'sche Universitäts-Buchhandlung. (W. Ferber) Gießen. Liebig s Nahrung - I für Xinöer, Schwächliche u. Heimsende. E Ein künstlicher Ersatz der Muttermilch. I Genau nach Prof. I. v. Liebig'S S Vorschrift, bereitet durch I. Knvlsch in Moers, Rheinpr. Preis 71/, Sgr. I pr. Paauet von zwölf einzeln verpack- I ten Portionen. Niederlagen in allen I größeren Städten, in Gießen bei Herrn | (4388)________C W. Dietz. > Weißer flüssiger Leim von Ed. Gand in in Paris. 4155) Dieser geruchlose Leim wird in kaltem Zustande zum Leimen von Porzellan, Glas, Marmor, Holz, Kork, Pappendeckel, Papier angewendet, und ist unentbehrlich in ten Haushaltungen und Verwaltungen, pr. Flasche 14 und 28 kr. In Gießen bei Ernst Hermes, Materialist. 327) Bei mir ist zu haben: pr. Pfd. Spelzmchl......9 kr. Feinstes Vorschuß-Waizcnmehl 8*/2 „ Waizenmehl Nr. 1 .... 8 „ » „ Nr. 2 . . . . 7*/, „ Griesmehl......5 „ Kornmehl......5 „ Feinste Perlgerste .... 12 „ Geschälte Perlgerste von 6—10 Reis.....„8-12 „ Kummer.......9 „ Grünekern......20 „ Waizengries......9 Hasergrics......7 Hirse . .......6 „ Gerollte Erbsen .... 6 „ Ungarische Zwetschen ... 10 „ Kurhesstsches Kornbrod 16 kr. .Hiesiges Kornbrod . . 15 „ Göttinger Cervelatwurst . . 40 „ Schinken.......30 „ pr. Ctr. Kornkleie......3 fl. — kr. Waizenkleie.....2 „ 30 „ Oelkuchen......3 „ 45 „ Eduard Spier, in der Neustadt. 341) Lit. A. Nr. 46 ist ein Sopha, ein Secretär unv ein Tisch, wegen Mangels an Raum, billig zu verkaufen. 319) In Folge meines hohen Alters bin ich Willens, mein an der Hauptstraße von Gießen nach Alsfeld - und Fulda gelegenes Gut mit Gastwirthschaft und Brennerei, die sog. Gansenburg, nebst den dazu gehörigen 50 Morgen Uecker und Wiesen, mit 250 großen Obstbäumen bepflanzt, sowie 2 Pferde, 8 Stück Rindvieh, 8 Hämmel, 3 Pflüge und vollständige Oeconomie-Geräth- schaften, zu verkaufen. Briefe frei. Wirth Gans, auf der Gansenburg. 316) Alle Sorten Frucht- und Mehlsäcke billigst bei Eduard Spier, in der Neustadt. T Viel zu lachen für wenig Geld! I @ ----:-------- © Schlamassel über Schla- | t masset. | © E Lamentirung g 2 von An'm von unsere Leut' in © I© Frankfort § <’on § Willem von der Maanspitz. © . Preis 6 kr. oder 2 Sgr. g I Vorräthig in der Serber'schen Univ.- I Buchhanvlung in Gießen. (334) g 11 _ . ........ 11 'S TT ermiettju ngen. 324) In meinem neuerbautcn Hause ist eine Wohnung, bestehend aus 7 odcr 8 Zimmern, zusammen oder getrennt, zu ver- miethen und in einem Vierteljahr zu beziehen. Auf Verlangen kann auch ein Stück Garten dazu abgegeben werden. Jung. 4504) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen bei Heinrich Et ff Wtttwe. 296) Im Reallehrer Dickorä'schen Hause ist eine möblirte Stube mit Cabinet zu vermiethen. Leöensverstchermigsbmrk f. D. in Hotha. 331) Diese Anstalt hat sich im Jahre 1866 einer abermaligen beträchtlichen Erweiterung ihrer Geschäfte zu erfreuen gehabt. Durch einen reichlichen Zugang an neuen Versicherungen (2175 Personen mit 4,813100 Thlr.), welcher nächst Vem Jahre 1865 größer war als in irgend einer der früheren Perioden, ist die Zahl der Versicherten auf 29560 Pers-, die Versicherungssumme auf 53,000000 Thlr., die Bankfonds auf 13,9501)00 Thlr. ßCftlCßCH. Eine Jahreseinnahe an Prämien und Zinsen von nahe an 2,500000 Thlr. gestattete die Zahlung von 1,310000 Thlr. für 782 gestorbene Versicherte und laßt, nach gehöriger Ausstattung der Reserve, noch einen bedeutenden reinen Ueberschuß mit Aussicht auf abermalige gute Dividende für die Versicherten übrig. In riesem- und den nächsten vier Jahren werden über Zwei und eine halbe Ntillion Thaler vorhandener reiner Ueberschüsse an die Versicherten vertheilt, was für die Jahre 1867 und 1868 eine Dividende von je 36 Proeent und für 1869 eine solche von 39 Procent ergibt. Aus diese Ergebnisse verweisend, laden zur Versicherung ein: Hofger.-Advokat Fr. Krauskopf in Gießen, I. C Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, Hofger.-Aevokat G Trapp II. in Friedberg, Oskar Ehrhardt in Marburg, David Hinckel in Wetzlar. Im Leib scheu Saale. 342) Donnerslag den 3l. Jan «ar 1 86 7. 7. Coucert im 2. Wmterabonncment der Hießener Musik-Kapelle. Anfang halb 8 Uhr. — Entree für Nicht-Abonnenten an dec Kasse und bei Herrn C. Roloff ä Person 12 kr. Programme an der Kasse ä 1 kr.. Es wird gebeten, feine Hunde mitzubringen und wayrenv der ersten Abtheilung nicht zu rauchen. Der Saal wird vor 7 Uhr nicht geöffnet. Die Dlrecuon; Adolph Hecker. Ieuerversicherungsbank für Deutschland in Hotha. 290) Zufolge der Mittheilung der Feuervcrsicherungsbank für Deutschland zu Gotha wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmern für 18o6 circa 70 Procent ihrer Prämieneinlagen als Ersparnis; zurückgeben. . Die genaue Berechnung des Antheils für jeden Theilnehmer der Bank, sowie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 1866 wird am Ende des Monats Mai d. I. erfolgen. , ... ., . s Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich zeder- Kit bereit. Gießen, den 8. Januar 1867. Krauskops, Hofger.-Advocat, Agent der Feuerversicherungsbank f. D. 222) Das seither von Herrn Revisor Stock im Brühl'schen Hause am Canzlei- berg bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethen und zu Ostern beziehbar. 338) Eine Stube mit Cabinet ist zu vermiethen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts._____________________________________ 323) Ein gut möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei - C. Vogt Wittwe, Marktstraße Lit. D. Nr. 32. 307) Das von Herrn B. W. Fill- mann Wittwe bewohnte Logis in meinem Hinterhause, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Keller re., ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Carl Jughardt, am Kanzleiberg. Vermischte Anzeigen. Danksagung. 340) Allen den Lieben, welche unsere vielgeliebte Mutter bis zu ihrer letzten Ruhe- statte begleitet haben, unseren innigsten und wärmsten Dank. Carl Flick, Louis und Caroline Flick. 320) Ein junger Mann, welcher seine 4jährige Lehrzeit in einem Colonial- und Eisengeschäst en gros & en detail bestanden, nachdem er ein Jahr für eine Cigarren- und Tabaks-Fabrik gereist hat und gute Zeugnisse besitzt, sucht wegen Eingang letzteren Geschäftes anderweites Placement als Commis oder Reifender. Gefällige Franco- Offerten, bezeichnet P. N. 923, befördern Haäsen st ein & Vogler, in Frankfurt a. M. Theater-Anzeige. 325) Dem hochgeehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich Anfangs Februar die hiesige Bühne im Gasthof zum „Prinz Carl" eröffnen werde und erlaube ich mir, zur Theilnahme am Abonnement hiermit höflichst einzuladen. W. Richter. Zur Nachricht. 339) Freitag den 1. Februar schicke ich wieder einen Transport Gegenstände zum Färben und Drucken an die Bloch'sche Hofschönfärberei in Darmstadt ab.' I. Schlund, Schloßgassc. 318) In dem am Mittwoch den 23. t>. Mts. stattgesundcnen Coucert im Clubsaale ist ein Gummischuh verwechselt wor- den und bittet man, denselben bei der Expev. d. Bltts. gefälligst umzutauschen. 273) Tüchtige Mechaniker sucht Chr. Schröder C onrp., polytechnisch - mechanische Anstalt. Frankfurt a. M. Mciscngasse 1. 287) Entlaufen ein gelber Hund (Dogge). Dem Finder eine Belohnung. K a tz c n st e i n & Eichenberg. 322) Allen Denen, welche bei dem Hin> scheiden und der Beerdigung des Schlossecs in der mechanischen Werkstätte der Main- Weser-Bahn, Friedrich Meinhardt, eine dem Verstorbenen so ehrende und für die Hinterbliebenen so wohlthuende Theilnahme bewiesen haben, sagen den innigsten Dank die trauernden Angehörigen. 298) Mit dem 1. Februar beginnt wieder mein täglicher Privatunterricht im Rechnen und Schreiben, sowie die Nachhülfe für Realschüler und Gymnasiasten. C. Rahn. 293) Eine ältere Person, welche im Kochen und allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, wird gegen guten Lohn sofort in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 308) Auf ein hiesiges Anwesen wird als erster Jnsatz gegen gerichtliche dop- pelte Sicherheit ein Capital von circa 6000 fl. gesucht. Näheres bei der Expev. d. Bltts. 317) Altes Blei kaufen Franz Peppler & Comp. Auszuleihen. 266) Im Kirchenkasten zu Oppenro liegen 350 fl. Capital zu 4% pCt. Zinsen gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Oppenrod, am 21. Januar 1867. Seibert, Kirchenrechner. bfnini »Nh ä4’* Jfer T- MNP Arbeiten „« ** Nusßelluns Dkl Mchllend-» •■beginnen k»"' Staaten 9$ iWthälvW/ ^aflerte W lit Gallen- ftun einem e< fichinen zu -An den Fm !N>ird geatbei gtiüttie tot) Staaten) z tialen Weg Gebaute int Sommiflion lichteten 8al gen wird e« utits «en der bi« in da« ®iita abjel W ssn .• der Gallerie nicht gedielt Tie FHbd tionen auf gedielt. Unter Meter (121 ijnr Sßenüto 'haben M >gittern auf f selben mit Handle strhei Halb des tz 'Mittelst gro l weiden, tntC innere des "°ege ansstrc llurch die $ 3n d-n . |Wt Thät ■wWtoirfun l 'Guter als :N« m ■ Wn wzch Ochern "icht. ' ^A'äiNkn hlich-n?'^ 6t. WtVS «» -.=>00000 Tbl- °rt° Atz £\ . J lebetM mit 2 iler lvas füt Ut 1869 eine foid)t »f in Giehn, n Alsfeld, 'n Friedberg, 8 6 7. MMllt in der Kasse und i und während S Hecker. T für Deutschland j« ;m für 1866 •s: *•; stÄ 3„<.r der Lank, sowie der e des Monats Mai ,sbank bin ich M' ^sger.-Advocat, )£rung5baniJ-^_ siaes Anwesen wird egen gerichtliche Kapital w» heres bei der «ff* Beilage zu Nr. 9 dcs Aiizeigeblattes. Das Gewerbeblatt für das Großherzogthum Hessen enthält folgenden Artikel : Tie allgemeine Ausstellung in Paris im Jahr 1867, betreffend. Die Pariser Weltausstellung von 1867 soll am 1. April eröffnet werden. Es unterliegt keinem Zweifel, daß, wenn nicht ganz besondere Ereignisse eintreten, die aber nicht wahrscheinlich find, dieser Termin der Eröffnung eingehalten werden wird. Die Arbeiten sind bereits so weit vorgeschritten, wie dies noch nie, drei Monate vor dem Eröffnungstag, bei einer früheren ähnlichen Ausstellung der Fall war. Der Ausstellungspalast ist so weit fertig, daß die einzelnen ansstellendcn Nationen bereits mit ihren speeiellen Einrichtungen beginnen konnten und begonnen haben. Man sieht überall Wände rcn Holz errichten, um Salons und einzelne Abtheilungen her- zustcllen, Fußböden legen (was auf Kosten der ausstellenden Staaten geschieht) und Schränke aufftellen. In der französischen Abtbeilung sind schon sehr viele Schränke aufgestellt. — In der Kunstgallcrie haben die Wände ihren letzten Anstrich erhalten und sind für die Aufnahme der Bilder bereit. — In der Maschinen- gallerie sieht es verhältnißmäßig noch am wüstesten aus. Der große Pont, der in einer Höhe von 20 Hess. Fuß mitten durch die Gallene ringsum zieht und dazu bestimmt ist, dem Publikum von einem erhöhten Weg aus eine lieber» und Aufsicht der Maschinen zu gewähren, ist noch nicht ganz, aber nahezu, vollendet. An den Fundationen der größeren und schwereren Maschinen wird gearbeitet. In die zwei Haupt-Ring-Wege der Maschinen- gallerie werden Eisenbahnstränge (auf Kosten der beteiligten Staaten) gelegt; an die Kreuzungepunkte derselben mit den radialen Wegen kommen Drehscheiben zu liegen. Rings um das Gebäude im Park führt eine Ringbahn (auf Kosten der Kaiserl. Commission errichtet), welche mit dem im Ausstellungsgebiet errichteten Bahnhof in Verbindung steht. Durch diese Anordnungen wird es möglich, die mit den Ausstellungsgütern beladenen und von den verschiedenen Eisenbahnen ankommenden Waggons bis in das Gebäude und an die Stellen zu bringen, wo die Güter abgeladen werben sollen. Alle Fußböden in den Hauptwegen und in der Kunstgallerie, der Gallerte für die Geschichte der Arbeit jc. sind fertig; sie sind nicht gedielt, sondern mittelst eines Cement-Bötons hergestellt. Die Fußböden in den Salons je., welche die ausstellenden Nationen aus eigene Kosten herstellen, werden dagegen meistens gedielt. Unter allen Hauptrundwegen sind 3 Meter breite und 3 Meter (12 Hess. Fuß) hohe, gewölbte Kanäle angelegt, welche zur Ventilation des Gebäudes dienen sollen. Diese Rundkanäle haben zahlreiche Oeffnungen nach oben erhalten, welche mit Holz- gittcrn auf den Wegen überdeckt sind, so daß die Luft in denselben mit der Luft im Gebäude circuliren kann. Diese Rundkanäle stehen mit radialen Kanälen in Verbindung, welche außerhalb des Gebäudes im Park in große Schächte ausmünden. Mittelst großer Luftpumpen, die durch Dampfmaschinen getrieben werden, will man.frische Luft aus dem Freien ansaugen, in's - Innere des Gebäudes führen und dort am Fußboden der Rundwege ausströmen lassen, wogegen die warme, verbrauchte Luft durch die Dentilationsöffnungen am Dachwerk ausströmen soll. In dem Park, welcher das Gebäude umgibt, herrscht die größte Thätigkeit. In seiner Vollendung wird der Park in der Totalwirkung reizend und in seinen Einzelnheiten vielleicht inter» effanter als das Hauptgebäude. Ueberall erheben sich Bauten, Häuser und Häuschen, Pavillons, Theater, Hallen, Schornsteine rc. An einzelnen Stellen ist man noch mit Planirarbeiten beschäftigt, während an anderen Stellen bereits schöner grüner Nasen wächst und Baumgruppen sich befinden. Bäume und Sträucher werden hierher versetzt, denn das Marsseld enthielt deren nicht. Das Bett des Flüßchens, welches das Marsfeld i durchströmen soll, ist bereits vollendet und seine Ufer grünen, i Das Flüßchen wird in der Nähe der Militärschule entspringen, j das Marsfeld in Schlangenlinien durchziehen und sich in die Seine ergießen; bevor dies jedoch geschieht, bildet es einen See, in welchem sich ein kolossaler eiserner Leuchtthurm erhebt, dessen Fuß demnächst vom Wasser bespült werden wird. Das Bett des Sees und der Leuchtthurm sind fertig. Die Bauten im Park sind bereits jetzt schon außerordentlich zahlreich und fortwährend mehren sie sich noch. Vor Kurzem sind russische Arbeiter eingctroffen, um russische Wohnhäuser zu bauen; man kann dieselben täglich in voller Thätigkeit sehen. Auch Oesterreich, das eine Anzahl Bauernhäuser mit Restaurationen im Park errichten will, ein böhmisches, ein ungarisches, ein kroatisches re., hat seine Arbeiten jetzt begonnen. — Wir sind noch nicht in der Lage, eine vollständige Uebersicht der Gebäude im Park geben zu können, weil manche Bauten erst angefangen sind, oder noch des Anfangs harren. Fertig wird jedoch Alles bis zum 1. April, dem Eröffnungstag, daran ist nicht zu zweifeln, denn die Bauten werden mit der größten Energie betrieben und erheben sich außerordentlich rasch. Nur andeuten wollen wir heute einige Anlagen des Parks. Eine hervorragende Stelle nehmen die 12 Dampfschornsteine mit ihren Kesselhäusern ein, welche das Ausstellungsgebäuve umgeben und die dazu bestimmt sind, den Dampf für die in Bewegung zu setzenden Maschinen zu liefern. Es ist eine wahre Musterausstellung von Dampfmaschinen-Schornsteinen. Unseres Wissens sind nur 3 derselben mit Gerüsten aufgeführt worden; die anderen alle wurden ohne äußere Gerüste aufgemauert; alle sind, mehr oder weniger, zierlich und aus verschiedenfarbigen Backsteinen aufgeführt. Photographische Anstalten werken sich mehrere im Park befinden, in welchen Jeder sein Conterfei abnehmen lassen kann. Eine große Bäckerei und Mühleneinrichtung, mit Dampf- maschinenbetrieb, in welcher fortwährend Getreide gemahlen und Brod gebacken wird, befindet sich in dem franz. Theil des Parks. Außerdem ist dort noch eine große Bäckerei mit neuen Backofen- einrichtungen zu sehen. — Französische Arbeiter haben ein Wohnhaus für Arbeiter errichtet, das sich durch Billigkeit der Herstellung auszeichnen soll. — Ein Theater ist noch im Bau begriffen. Eine Holzschneiderei mit Dampfmaschinenbetrieb, eine Diamantschleiferei, eine Drahtgitterfabrik, eine Schäferei, Bauernhäuser, Schweizerhäuser, besondere Wagenhalle für Eisenbahnwaggons aus Belgien, besondere Gemäldegallerie für Belgien, desgl. eine für Bayern, große Treibhäuser, großes Aquarium, Pavillon des . Kaisers von Frankreich, Palast des Vice-Königs von Aegypten, verschiedene Bauten von Portugal, der Türkei rc. sind theils vollendet, theils in Arbeit begriffen. Ein großartiges Gebäude — Circle internationale — befindet sich' nicht weit vom Haupteingange im Park. Dasselbe enthält einen großen Saal, einem Börscnsaale ähnlich, welcher als Gefchästshalle dient, und Geschäftslocale. Rings herum an den Wänden sollen Schreib- und andere Tische aufgestellt werden, auf welchen die vorzüglichsten Zeitungen aller Länder aufliegen werken. Dieses Gebäude soll dem internationalen Verkehr dienen. Nicht nur jeder Aussteller kann Mitglied des Clubs werden, sondern Jedermann, der von einem Aussteller eingeführt wird unv 40 Francs zahlt. In der oberen Etage des Club- Hauses wirk sich ein Speisesaal für 400 Personen befinden und außerdem noch kleinere Zimmer für Gesellschaften von 10—50 Personen. Von den durch besondere Programme und Erlasse der Kaiserlichen Ausstellungs-Commission getroffenen allgemeinen Einrichtungen wollen wir für jetzt nur einige hier erwähnen und besprechen. Programm für den Generalkatolog in französischer Sprache. Bei früheren Ausstellungen wurde der Generalkatolog nach den Nationen zusammengestellt und bildete demnach eigentlich nur eine Reihe von Specialkatologen. Um jedoch die Arbeiten der Jury zu erleichtern, hat die französische Commission beschlossen, den Generalkatolog im Jahre 1867 nach Gruppen herauszugeben und in demselben die Aussteller nach Nationen und Classen anzuführen. Der Generalkatalog soll in 10 Lieferungen erscheinen, deren jede folgenden Titel führt : 1. Lieferung. Einleitung mit vier Takeln (nämlich perspektivische Ansicht des Ausstellungsgebäudes, Pläne des Parkes und Palastes, eine Ansicht des inneren Raumes der Maschinen- gallerie). Daran schließen sich eine Beschreibung der Listen der französischen oder fremden Commissionen der Jury, eine lieber- sicht der Classification, der Raumvertheilung unter die einzelnen Nationen, endlich alphabetische Verzeichnisse sämmtlicher Aussteller und der Ausstellungsobjecte. 2. Lieferung. Werke, welche die Hauptepochen der Geschichte rer Arbeit «präsentsten. 3. Lieferung. Kunstwerke (I. Gruppe). 4. Lieferung. Materiale und Anwendungen der freien Künste (II. Gruppe). 5. Lieferung. Möbel unv andere für die Wohnungen bestimmte Gegenstände. (III. Gruppe). 6. Lieferung. Kleider und andere zur Bekleidung dienende Gegenstände. (IV. Gruppe). 7. Lieferung. Erzeugnisse der Urproduciion unv Nahrungsmittel. (V. und A II. Gruppe). 8. Lieferung. Instrumente und Verfahren der gewöhnlichen Industrie. (VI. Gruppe). 9. Lieferung. Lebende Producte der Landwirthschaft und des Gartenbaues, und Muster der hiezu gehörigen Einrichtungen. (VIII? und IX. Gruppe). 10. Lieferung. Gegenstände, welche ausgestellt werden, um das Wohl der arbeitenden Elasten zu verbessern. (X. Gruppe). Diese 10 Lieferungen werven in einem Bande und einzeln verkauft werden. Zu einem Bande vereinigt, bilden sie den voll- ständigen Katalog, welcher alle Aussteller und Ausstellungsobjecte enthält. Die 4., 5., 6., 7., 8., 9. und 10. Lieferung sollen für jede Nation und jede Classe einleitende Bemerkungen unv Vie Listen der Aussteller enthalten. Die einleitenden Bemerkungen sollen kurze Andeutungen geben, welche dem Besucher der Ausstellung die Möglichkeit gewähren, sich ein Urtheil über Den Stand der zu der betreffenden Classe gehörigen Industrie zu bilven. In diesen einleitenden Bemerkungen sollen im Allgemeinen aufgeführt werden : 1. Die Auszählung der ausgestellten Producte. 2. Die Hauptorte, an welchen dieselben fabricirt werden. 3. Die Beschaffenheit, Bezugsquelle und der Preis der Urstoffe. 4. Ein Abriss der Methode der Fabrikation. 5. Die Organisation des Arbeitspersonals. 6. Der Handel mit den betreffenden Producten. 7. Numerische Daten über die Production und Den Handel. 8. Die Verbesserungen, welche im Betriebe der betreffenden Industrie seit 1855 eingeführt wurden. Diese einleitenden Bemerkungen sollen durch Vie Commissionen der verschiedenen Nationen zusammengestellt unv in Frankreich von dem ADmissionscomitv revigirt werden. Die Liste der Aussteller enthalt in Dem jeDem Aussteller gewidmeten Abschnitte: Den Namen unD Vornamen, die Geschäfts- adressc und die summarische Anzeige der ausgestellten Gegenstände. Dir Liste wird für jede Nation von der betreffenden Ausstellungscommission revibirt. An der Spitze eines jeven solchen Abschnit- tes soll sich eine Ordnungszahl befinden, die für jeDe Nation und Classe mit 1 beginnt. Die Reihenfolge soll der Aufstellung entsprechen, so zwar, dass der Besucher sogleich weiss, nach welcher Richtung er zu gehen hat, wenn er eine bestimmte Schaustellung aufsuchen will. In dem allgemeinen alphabetischen Verzeichnisse der Aussteller soll bei jedem Namen Die Nummer der Lieferung, die Nation, die Nummer Der Classe und Die Orenungszahl angegeben werben. In dem alphabetischen Index der Producte soll bei jedem Schlagworte Die Lieferung und die Classe angegeben werden, in welcher der betreffende Gegenstand aufzusuchen ist. Anzeigen in allen Sprachen sollen den einzelnen Lieferungen gegen eine später zu bemessende Gebühr beigeheftet werden, und bei jenen Ausstellern, die solche Anzeigen einrücken lassen, ein Zeichen (A) bedeuten, dass man im Anhänge nachschlagcn möge. Wissenschaftliche Commission. Die von der kai- serl. Ausstellungscommission nieDerzusetzcndc wissenschaftliche Commission hat folgende Aufgaben : 1) Mittel und Wege anzugeben, wie bei der Ausstellung die neuesten Fortschritte in den Wissenschaften, freien Künsten und Gewerben zur Anschauung gebracht werden können. 2) Mitzuwirken, um die Anwendung neuer Erfindungen zu verallgemeinern, Neuerungen von internationalem Interesse zu befürworten, wie z. B. die Einführung gleicher Maaße und Ge- Wichte, einheitliche wissenschaftliche Annahmen u. s. w. 3) Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Ausstellung zum Nutzen der Allgemeinheit unv Vervollstänvigung derselben. Die wissenschaftliche Commission besteht theils aus Mitgliedern, welche von der kaiscrl. französischen Ausstellungscom- Mission direct ernannt werden, theils aus auswärtigen Mitglie- dem, die von den verschiedenen Landes-Commissionen zu ernennen sind; außerdem sind Korporationen für wissenschaftliche Zwecke und Alle, welche sick für den Fortschritt in Kunst unv Wissenschaft interessiren, eingelaven, die Commission zu unterstützen. Die Berichte und Aufzeichnungen werden Der kaiserl. Commission vor Dem 1. Juli 1867 übergeben und dann veröffentlicht. (Schluss folgt.) Vermischtes. Bekanntlich pflegte der alte Dessauer den Gesetzen, wenn sie ihm etwas unbequem erschienen, oft helfend unter die Arme zu greifen. Dies zeigte er auch einst in Dessau bei einer Bürgermeisterwahl. Leopold wollte nämlich dieselbe auf einen seiner Günstlinge, einen Franzosen Namens Bonnefoix, Der in Dessau Passbeamter, aber bei seinen Mitbürgern nicht beliebt war, lenken, unD weil er auf keine einzige Stimme rechnen konnte, beschloss Der alte Fürst, sie ihm auf seine Weise sämmtlich zu verschaffen. Er nahm bei der Wahs selbst den Vorsitz und befahl den wählenden Rathsherren, ihm ihre Stimmen versiegelt abzugeben. Der Fürst fass vor einem lodernden Kaminfeuer und empfing nach unv nach vie Stimmzettel. Als sie beisammen waren, nahm er einen heraus, öffnete ihn, las „Bonnefoix" und warf den Zettel in's Feuer. So ging es mit dem zweiten, dritten und immer Bonnefoix fort, bis der letzte Zettel verbrannt war. So war Der Franzose einstimmig zum Bürgermeister gewählt. Anfangs dachten die Rathsherren, es hätten wirklich einige von ihnen diesen Namen geschrieben ; als jedoch gar kein anderer kam, begriffen sie wohl das Praktische dieses Verfahrens bei einer freien Wahl, hüteten sich aber auch wohlweislich, den alten Dessauer deshalb zur Rede zu setzen. Die Engländer, mißmuthig über den langen Aufenthalt, den die Durchsuchung des Gepäcks stets verursacht, haben den Franzosen vorgeschlagen, einen Passagierzoll zu erheben, gegen den die Passagiere mit ihrem Gepäck frei passiren dürfen. Geld-Cours vom 28. Januar 1867. Preuß. Eaffen- Scheine . • 1 - Preuß. Friedrichsd'or ,......... Pistolen.............. „ Doppelte Holl. st. 10 Stücke. Rand - Ducaten............ 20 Frankenstucke Enql. Sovereigns Ruff. Imperials Dollars in Golv........... ff. 1. 441-45; „ 9. 56-57 „ 9. 42-44 „ 9. 43-45 „ 9. 48-50 „ 5. 32-34 „ 9. 25-26 „ 11. 48-52 „ 9. 43-45 „ 2. 26-27 Fruchtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. O r t und Datum. W a i z c n. Korn. Gerste. Hafer. Kartoffeln. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelprets vow Malter. Verfällst Mittelpreis vom Malter. Verfemst Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Mltr. Pfund ff. ft. MÜV Pfund st. fr. Mltr. Pfund si. | fr. Mltr. Pfund ff. fr. Mltr. Pfund | ff. ft. Gießen, — Januar . . _ 200 — — — 180 — — — 160 — — — 120 — — — 200 | — — Grünberg, 26. „ . . U2J 200 15 — 75- 180 10 40 33; 160 8 36 18; 120 4 53 13 200 | 4 20 Mainz, — „ ... — 200 | — — 180 — — — 160 - — — 120 । - - 200 | । - Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- unD Steindruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.