Mud, d,ff lS to ' "ffen K'L mu|, ^8'ftmirente b.cr 3n|trat, 1 '»nn. t., Miii« eIPet- d. Sfiitij. M«tunb mit hpTr' tlB« Mq den 4. " vird auf f0. Atthschast «rped. t. S8i uno neu. >oUjeitiener. «4 endlich in [ifei sranzösische nn - die Ar, den Krieg - 'foerfer. dritte rind vierte n Mtfrtnbtn und der ersten $lli(e $on derr hirmnf mtrlanl“ ton Dr. znudt-Weißen- lf Mnlier mit« nach derLchlachl . wir den Echinß ; feiner FochP"» sich andzeichnenden [I. Lrniih, eine ,[(ladet md den in 3. $■ Lmiih. $ Sifioti ttitfti ntu Pol'j'i in d°- heilig- Slichbelh', Ben) »on Rr^ , /(£je ehemalige werge" «o» Heron Kar! S-id- „Sllrtlti Echm - , Die Mettas (Endliche» Arni- Konstantin Mi' [ieafflte W"* !d,n -hi «•* *• Igffunfl der «W"SS e letzte» tz"' d-' J Girard-t. m. RM-"7 SS*: in bezieh'^ d-n gr$ * AnMc-Mll für die Provinzialkauptstadt Gießen, (flmtsßfatt öcs Streifes fließen.) 1SG7 Samstag den 27. April M 34 mäßigen Pnttau'seblagS 1 fl. 42 fr. — Auswärts abunmrt man sick, bei allen ^namiern. Bekanntmachung. jur Versicherung ihrer Felderzeugnisse gegen Hagelschaden geboten worden ist, so wrr g ch Ccllectcn für Hagelbeichaoigte mehr gestatten. .... w;r 94enuNuna der betreffenden Ver- Indem wir diese Entschließung zur allgemeinen Kcnntmß bringen, empfehlen wrr daher tz g tt- sicherungS Anstalten zur Bewahrung vor Schaden durch Hagelfchlag. Gießen, den 13. April 1867. Großherzogliches KreiSarnt Gießen. Dr. Goldman il___________ Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. (Söictaffnbiing. 1579) Dem unbekannt wo abwesenden Heinrich Klinke! von Daubringen wird i hiermit eröffnet, daß von Christoph! Muller von Gladenbach eine auf ge- j pslogene Abrechnung vom 22. Februar 1866 gestützte, auf dem Aetuariate zur Einsicht offen liegende Klage auf Zahlung von 37 ff., nämlich 30 st. Hauskaufsschillingsrest und 7 fl. Herausgabe von einem er» tauschten Of.n nebst 5 pC. versprochenen Zinsen von beiden Beträgen vom 22. Februar 1866 an gegen ihn erhoben worden sei, und ihm zugleich aufgegeben, so gewiß innerhalb drei Monaten vom ersten Einrucken in die Blätter an gerechnet auf diese Klage sich zu erklären und einzulassen, als er sonst mit Einreden ausgeschlossen und der Klage für geständig werde angenommen werden; auch wird demselben zugleich bemerkt, daß alle weiteren Verfügungen durch Anschlag im Gerichtsloeale ihm bekannt ge- macht werden würben. Gießen, den 16. April 1867. Großberzogliches Landgericht Gießen. 3. B. t. L.: Hellmann, CellariuS, Landger.-Assessor. Landger.-Assessor. Versteigerungen- Holzversteigerunq im Gießener Stadl- walde. 1512) Montag den 29. April v. 3-, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalve, Distriet Hangelstein, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 4 Stecken Buchen - Scheibholz, 143'/. „ „ Prügelholz, 40'/, „ „ Stockholz, 3800 Gellen „ Reisholz, 3 Stecken Eichen-Scheibholz, 11 „ „ Prügelholz, 9 „ „ Stockholz, 200 Wellen „ Reisholz, 25 Eichen-Stämme mit 446 Cubikfuß, 300 Nabel-Stangen „ 36 „ Zusammenkunft am Steinbruch. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, diese Versteigerung bekannt machen zu lassen. Gießen, den 24. April 1867. Großherzogliche Bürgermeistern Gießen. __Vogt.__। Vergebung von Pflasterarbeil bei der Stadt Gießen. 1589) Donnerstag den 2. Mai 1867, des Vormittags 9 Uhr, wirb auf hiesigem Rathhause Pflasteraebeit, veranschlagt zu 396 fl., an ven Wenigst- nehmenden vergeben. ___ Gießen, den 26. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungs-Anzeige. 1537) Am 1. Mai, Vormittags 9 Uhr anfangenb, kommen im Garten des Unterzeichneten überzählige Znventar-Stücke, als: Lager- und Transport-Fässer, GefchäftS-Utensilien, so- wie 2 braune 6sährige Pferde (diese um 11 Uhr) zur Versteigerung. Auch werden diese Gegenstände aus der Hand abgegeben. Wilhelm Gossi- A r b e i t s v e r st e i g e r u n g. 1532) Montag den 29. d. M-, Vormittags 10 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachfolgende Arbeiten öffentlich in Aecorb gegeben wer- den, als : Wagner- und Schmiedear- beit an der Feuerspritze, veranschl. zu.......55 fl. fr. Steinhauerarbeit am Leierbrunnen, veranschl. zu . . 18 „ 40 „ Schlosserarbeit daselbst, ver- anschl. zu......... 15 „ 10 „ Dachdeckerarbeit an den ge- meinheitlichen Gebäuden, veranschl. zu.......61 „ „ Steinfahren, Aufsetzen und Zerschlagen zur Unterhal- tung ter Wege, veranschl. zu 82 „ 30 „ Staufenberg, am 17. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. 3- A. : L. Hahn, Bezirksbauaufseher. 1554) Montag den 6. und Dienstag den 7. Mai t. 3-, jedesmal Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die zur Concursmasse des Spenglers Ehr. Faber gehörenden Gegenstände, als: Spengler- waaren aller Art, HantwerkSgeräthe und eine Partie Besen, sowie auch einige HauS- geräthschaften, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 25. April 1867. Großherzogliches OrtSgericht Gießen. 3. A. d. V.: Weidig, Ortsgerichtsmann. Für Landwirthe! wer- 100 fl. Richmond kssen au« btr ' Sabri! »on ’tn, welche - ( »»chiheilige -r gemüth. zu verhelsew Cigarren- isilter an. w bm Herren it ÜBiitot. r ichaft, läge schinen >ach II- s-Hauben, i nge; itimSW» unei** en Publikm^ scheuer Zahl- %*•..!! fjrinalidea' iin. u. s. w. (zur Maschinen« für 1497) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich von jetzt fr. L. Grünebaum, 48 30 30 30 ft- 5 4 4 3 3 3 3 2 1 1 15 40 25 35 von von Herren-Stiefeln 1 fl. 12 kr. Außerdem gewähre ich 2'/, pCt. 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Grab - Monumente sind zu jeder Zeit vorräthig; Schrifttafeln in weißem, schwarzem oder eouleurtem Marmor, mit feiner goldener Inschrift, sind nach Verhältniß oft billiger als in andern Steinarten sogleich bei uns zu haben. Billmar a. k. Lahn, im April 1867. I. P. Leonhard und Söhne, Marmorier. 1568) Vogelskäfige in schöner Auswahl empfiehlt zu billigen Preisen Spengler Hilgardt, ______________________Schloßgasse. ITermietfjiingen 1556) Durch den Wegzug des Herrn Brennemann wird dessen Logis im 2. Stock frei und ist dasselbe am 15. Juli d. I. beziehbar. L. C. Burckhardt. 1555) In dem von Grolman'schen Hause in den Ncuen-Bäuen ist ein Zimmer mit Cabinct zu vermiethen. 1409) Ein Laden ist zu vermiethen und alsbald beziehbar, sowie auch ein Familienlogis von 3 Zimmern mit Zubehör, bei Carl Plank, Lederhändler. 996) Zwei gut möblirte Zimmer mit Cabinct sind zu vermiethen bei L. Becker, Asterweg 1329) Ein schönes Familienlogis von 4 oder 6 Zimmern, Küche und Zubehör ist zu vermiethen und am 1. Juli l. I. zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 1595) Ein gut möblirteS Zimmer mit Cabinct, eine Stiege hoch, ist zu vermiethen und auf Verlangen sogleich zu beziehen bei __________H. Ei ff Wittwe, MäuSburg. 1549) Für einen Schüler, welcher das hiesige Gymnasium oder die Realschule besuchen will, steht sofort ein möblirtcs Zimmer zu vermiethen. Auf Verlangen kann auch die Kost gegeben werden. Näheres ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen. 1560) Im Brüh l'schcn Haufe am Canzleiberz ist ein Zimmer mit Cabinct, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen und alsbald beziehbar. 1607) Ein Zimmer mit Cabinct ist zu vermicihen bei Dr. Stein. 1540) Ein kleines Logis vor dem Thor, mit oder ohne häusliche Einrichtung, für Herr oder Dame, ist in Lit. A. Nr. 185 zu vermiethen. 1614) Ein kleines möblirtcs Zimmer ist zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 194. 1548) Ein möblirteS Zimmer mit Ca- binet ist zu vermiethen bei Fischer, Lantger.-Diencr. 1594) Ein möblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei C. W. Dietz, am Markt. 1223) Mehrere mödlirte Zimmer mit Cabinct, aus die Straße gehend, sind zu vermiethen im Darmstädter Haus. 1534) Ein möblirteS Zimmer ist zu vermiethen; auch kann auf Verlangen Kost dazu gegeben werden. Das Nähere bei der Exped. k. BlttS. 1074) Das von Herrn Advocat Kohler mann seither bewohnte FamilicnlogiS, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Cabinet, Mitgebrauch der Waschküchen., ist zu vcr- micthen. Pitthan, im Adler. 1602) Ein möblirteS Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bet _________Julius Wallach. 1601) Ein kleines Familienlogis und ein kleines möblirteS oder unmöblirtes Zimmer zu vermiethen bei ___________A. Schultheis, junior. 1268) Ein Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche und sonstigem Zubehör, ist zu vermiethen und vom 1. Juli an beziehbar.I. Eberhardt. 1600) Ein möblirteS Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei _____________W. Ferber, Lindenplatz. 1599) Auf dem Kreuz ist ein möblirteS Zimmer mit Cabinet, vornhcraus, zu vcr- miethen und alsbald zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltis. 1519) Ein schön möblirtcs Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Heinrich Sauer, Neuenweg. 1597) Möblirte Zimmer sind zu ver- miethen bei________A. Volp, Schreiner. 1591) Ein möblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei _________Georg Busch, am Kreuz. 1587) Möblirte Zimmer mit Cabinet, auf Verlangen mit einem Piano, sind zu vermiethen bei M. Heß. 1479) Zu vermiethen: Eine kleine Familienwohnung, bestehend atts vier Piöcen mit Küche, Kellerraum ic., ist zu vermiethen und den 1. oder 15. Mai beziehbar._________Wilhelm Gosfi. 1569) In meinem Hause auf dem Sel- terSweg ist ein möblirteS Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Louis Labroiffe. 1518) Bei Frau Advocat Buff ist rin möblirteS Zimmer zu vermiethen. 1577) Ein freundlich möblirteS Zimmer mit Cabinet ist zu vermietben. C. Sckulze. 1570) Ein freundliches Zimmer ist an «ine stille Person zu vermielhen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1575) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen Canzleiberg Sit. B. Nr. 67. 1574) Ein freundlich möblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei Gartner Schaum, SelterStbor. 1583) Ein möblirteS Zimmer ist zu tttrmicthen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 15*<4) Ein möblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei Schuhmacher Hanitsch, Kirchenplatz 8ü. A. Nr. 22. 1581) Ein gut möblirteS Zimmer mit Eabinet ist zu vermiethen bei _________ H. Marguth. 1163) Eine Scheuer ist zu vermiethen bei Peter Vogt l. Wittwe. 1075) Eine Scheuer mit Stall, welche sich ohne große Kosten zu einer Wohnung nebst Werkstatlc Herrichten läßt, ist zu ver- miethen oder auch zu verlausen. Näheres bei der Erped. d. Bltts. Vermifdjfe Anzeigen. 1593) Der Unterzeichnete beabsichtigt, mit dem Beginn des Sommerscmesters einen neuen Kursus in der französischen und englischen Sprache zu errichten und bittet diesenigen, welche daran Theil nehmen wollen, sich gefälligst melden zu wollen. Auch können solche, welche schon einige Vorkennt- Niffe haben, bei bereits bestehenden Curscn cintretcn. Dupetit, 98. B. 1598) Einige Mädchen, welche im Nähen erfahren sind, finden dauernde Beschäftr- gung bei W. Frank. 1558) Unterzeichneter wohnt von heute an bei dem OrtSgerichtemann Herrn E. Weitz ig auf dem SelterSwcg. Gießen, den 27. April 1867. __Ehr. PH. Vogel. Gesangverein Harmonie. 1612) Montag den 29. April, Abends 8 Uhr: Versammlung im Gasthaus zum Löwen. Der Vorstand. 1557) Ein junges Märchen aus hiesiger Stakt sucht einen Dienst als Hausmädchen oder bei Kinder. Das Nähere bei der Erped. d. Bltts. 1596) Für eine Cigarrenfabrik wird für das Comptoir ein Lcbrling zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres ist zu erfragen bei der Erped. d. Bltts. 1538) Für einen leichten Laufdicnst wird ein Mädchen von 14 bis 16 Zähren gesucht. Von wem? sagt die Erped. v. Bl. 1573) Folgende Nummern haben die Bilder gewonnen, als: Nr. I die Nr. 122, Nr. II die Nr. 103, Nr. III die Nr. 144 und Nr. IV die Nr. 246. Vogel, Polizeidiener. Gewerbebank zu Gießen. 1529) Die Mitglieder werden hiermit eingelaren zu einer kommenden Montag den 29. April, Abends halb 8 Uhr, tm Leib'schen Locale stattfindendcn Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Berichterstattung des Vorstandes. 2 1 RechnungSablagc pro 1866. 3) Bestimmung der Dividende und des Reservefonds. 4) Regulirung des Eintrittsgeldes. 5) Ergänzungswahl des Ausschusses. 6) Gleichstellung des Zinsfußes. Gießen, am 23. April 1867. Der Vorstand. 1469) Anmeldungen zur Aufnahme in die hiesige Großhcrzoglichc Realschule für das mit dem 6. Mai beginnende neue Schuljahr können von dem 29. d. M. an täglich vormittags bei der unterzeichneten Dircction gemacht werden. Die Prüfung der aufzunehmenden Schüler findet Freitag den 3. Mai, vormittags um 9 Uhr, in dem Realfchulgebäudc statt. Gießen, am 15. April 1867. Großhcrzoglichc Direktion der Realschule zu Gießen. Dr. W e igand. Auswanderer finden am 1. und 15. jeden Monats mittelst bestgebautcn Segelschiffen 1. Classe und wöchentlich zweimal mit den vorzüglichsten Dampfschiffen nach allen Häfen Amerikas bei reellster Bedienung und zu den billigsten Preisen Beförderung. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich in den Stand gesetzt, jedem Auswanderer den besten Rath zu crtheilen. Bündige Schiffs-Contracte schließt jeder Zeit ab der conccssionirte Agent: I. M. Schulhof, am RathhauS. (447) 1499) Das neue Schuljahr an meiner Knabenlehranstalt beginnt Montag den 6. 99tai. Anmeldungen zur Aufnahme können vom 1. Vdai an täglich bei mir gemacht werden. Zugleich bitte ich die Eltern der Schüler, welche aus der zweiten in die erste Klasse ausrücken sollen, mir solches am 1 Mai zu erklären oder erklären zu lassen, damit die eventuell nothwcndig werkenden localen Vorkebrungen rechtzeitig getroffen werden können. Dr. Landmann. Im Zinß er scheu Garten. 1617) Sonntag den 28. April 1 8 6 7 : Großes Nachmittags - Concert bei Hichener Musik-Kapelle. Anfang 4 Uhr. Entree für Herren 12 fr., für Damen 9 fr. Programme an der Kasse L 1 fr. Die Direktion: Adolph Hecker. 1613) Der Unterricht an meiner Lehranstalt sür Mädchen beginnt Mittwoch den ersten Mai. Mathilde Schneider. unter Zusicherung prompter Beförderung, guter und reichlicher Beköstigung und billigster Passagepreise, angelegentlichst empfohlen. Carl -Lpruck. s Auswanderern halte ich meine regelmäßigen Schiffs-Gelegenheiten, Poftdampser und Segelschiffe, MLnner-Mdemrein. Generalversammlung Samstag den 27. April, Abends 8 Uhr, im Promenadehaus. Tagesordnung: Rechnungsablage unk j Ergänzungswahl des Vorstandes. (1520) H. W. Dauernhei m. Crtne zwcitstillende Amme sucht Stelle. Zu erfragen bei der Epped. ! dieses Blattes. (1467) 1543) Donnerstag den 2. Mai beginnt wieder der Unterricht in meiner Lehr-Anstalt und können neue Schüler bis dahin jederzeit bei dem Unterzeichneten angemeldet Werdern______________________C. Franz. 1582) Schreinergesellen können Beschäftigung erhalten bei PH. Kreiling Hl. 1168) Ein Schriftsetzer-Lehrling wird gesucht in ver Brüh l'scken Univ.-Druckerei. ä St. 11 kr., 4 St. in einem Packet rosa - rothe Düte 18 kr. Beachteuswerth! 380) Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwäche,»stände ter Harnblase und Geschlechtsorgane. Auch finden diese Kranke Ausnahme in des Unterzeichneten Heilanstalt. Spccialarzt l>r. Kirchhoffer in Kappel bei St. Gallen (Schweiz.) 1578) Den vielen Freunden und Bekannten, welche unsere unvergeßliche Gattin, Mutter und Schwiegermutter, Elisabothe L>rbig, geb. Fischer,^ ju ihrer letzten Nuhestättc begleiteten, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Gießen, den 25. April 1867. Die trauernden Hinterbliebenen. 1604) Auf meiner Schreibstube findet ein Scribent, der eine geläufige Handschrift schreibt, vom 1. Mai ab Beschäftigung. E n g c l b a ch II., Großh. HofgcrichtS-Advocat. Für Fuhrleute. 1512) Die Beifuhr von circa 30 bis 40 Eubik - Klaftern Mauersteine aus den Hardt- und Basalistcinbrüebcn werten in Äccorv gegeben und können sich Unternehmer an den Unterzeichneten wenden.^ Gießen, den 18. April 1867. Aug. Nauheimer, Maurermeister. 1562) Allen Denen, welche unse- rer inniggeliebten, unvergeßlichen Tochter und Schwester, Johanna La n d on, während der langen Zeit ihres schmerzlichen Krankseins so unendlich viele Liebe und Theilnahme bewiesen, sowie Denen, die so freundlich waien, sie zu ihrer letzten Ruhestätte zu geleiten, sagen ihren tiefgefühltesten Dank die trauernden Hinterbliebneen. Gießen, den 25. April 1867. 1270) Bom König!. Justizminister in Berlin zum öffentlichen Anwalt mit Wohnsitz in Gladenbach ernannt, übernehme ich Rechtssachen sowohl bei den König!. Landgerichten Gladenbach, B i r denkopf, Battenberg und Löhl, als auch bei sämmtlichen Königl. Gerichtsstellen des ehemaligen Hcrzogthums Nassau. — Briefe und Bestellungen für mich können auch bei meinem Vater, Hofgcr. - Rath Krug zu Gießen, abgegeben werden. Gladenbach, den 30. März 1867. Georg Krug, Königl. Rechtsanwalt. KnalrenlehranjiaU von C. Rahn. 1521) Das neue wchuljahr beginnt wieder mit dem 6. Mai. Neue Schüler können zu jeder Zeit bei dem Vorsteher angemeldet werden. oss) Klroyyule werden zum Waschen, Färben und Fa^on- niren angenommen und sehr schnell und schön besorgt. Wilhelmine Fuhr. Hotel zum Prinz Carl. 1618) Dienstag den 30. April 1867. 7. Coucert im 1. Sommerabomiemcut der Hiefimer Mu fitz-Kapelle. Anfang präcis 8 Uhr. Programme an der Kasse ä 1 kr. Es wird gebeten, keine Hunde mitzubringen und während der ersten Abtheilung nicht zu rauchen. Die Direclion: Adolph Hecker. 1571) tinbr, 15. April. Prämien- zirhu ng des «Hinkenden Boten : 1) 95297. 2) 126318. 3) 28499. 4)178396. 5)322111. 6)336408. Frankfurter Lebensversicherungs-Gesellschaft. Grundkapital: fl 3,000,000, Reserven: „ 1,720,053 25'1- kr 15851 Die Gewinn-'AntKeile der Versicherten können von jetzt ab bei dem Unterzeichneten erhoben werden. Leobens-» Leibrenten-, Altersversorgung^- und Aussteuer-Versicherungen mir und ohne Gew.nnbe- theiliguna der auf Lebenszeit Versicherten, werden zu billigsten Prämien und liberalsten Bedingungen Gießen, im April 1867. __________________3* --- ijr ycrilUlllivi arom.-mev. G(ü>iiiide ( seine bervoriagende Qualität für das Hauswesen nützlich, be, Regen hu l fr eich und für die Toilette a n g en e h m ; ü ^riginalflasche a r- — । ür. Mringuier's Krauter-Wur^el-Hssr-Llkl >ur Erhaltung, Stärkung und Verschönerung der Haupt- und Bart,Haare, sown zur Verhütung de! so lästigen Schuppen- und Flcchtenbildung; ä Ong'nalflasche 2/ kr. (debr. Leders Prof. vr. Alber's >■ versiegelte; Klkam. 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Georg Schneider, Schuhmacher. 1606) Ein Märchen, welches kochen kann und in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, wirb in Dienst gesucht. Wo? sagt die Epped. d. BlttS. 1603) Wegen des ungünstigen Wetters am dritten Osterfeiertage findet Sonntag den 28. April Tanz-Musik auf der Badeuburg Statt, wozu ergcbenst einladet I. Duill Wittwe. Cöln-Gicßener Eisenbahn 2577) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam *84S M. Deutz (Mn) ß,5 *8., M. 1241 4 91. Dillenburg 61S *8„ M. 124S 4 91. 7,.Ab. Düsseldorf 6,. *841 M. » 1241 4 91. Siegen 6lt *84J M. 124S 4 91. * bedeutet Eilzug. ,frilcf)f)ncfuT zu gießen. Sonntag den 28. April: Marlin Lenz am Markt. Georg Busch am Kreuz. Thritlian Roll Wittwe in der Reuüadt. kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Hießen. Oi p t t e 6 b i c n ft Am 2 8. April. Morgen»: Pfarrer Landmann. Nachmittag» : Pfarrer Dr. Seel. (Der Gottesdienst beginnt von heute an Borinittag» wieder um 9 Uhr.) Kopulirte Den 2t. April. Heinrich Balthasar Burger, Bürger und Drechsler dahier, de» OrtSbürgerS zu Watzenborn Kaspar Burger, ehelicher Sohn; und Luise Susanne Karoline Jakobi, de» Bürger- und Schreinermeister» Wilhelm Jakobi, eheliche Tochter. Den 2L. April. Dr. Rudolph Friedrich Adol' Elebsch, Großherzoglicher Professor an hiesiger Uni. verfität, ein Wittwer; und Wsthelmlne Rayß. de» ! verstorbenen Großherzoglichen Landrichter» zu Buy. bach, Ludwig Rayß, eheliche Tochter. Denselben. Dr. Rudolf Theodor Georg Adelbert Glaser, Gymnasiallehrer zu Wetzlar, des Groß herzoglichen Gvmnassallehrer- dahier, Dr. Karl Sebastian Glaser, ehelicher Sobn; und Konradine Jakobine Bertha Karoline Schäffer, des verstorbenen Großherzoglichen Oberappellations- und Eaffa- tionSgerichtSrath», Dr. Johann Martin Eberhard Schäffer, eheliche Tochter. Getaufte. Den 21. April. Dem Bürger und Schuhmachermeister Philipp Best, ein Sohn, Ludwig Georg Wilhelm, geboren den 30. März. Denselben. Dem Bürger und Gastwirtb Karl Plank, rin Sohn, Karl Georg Ludwig Martin Eduard August, geboren den 9. März Den 22. April. Dem Bürger und Ziegler Jakob Wißner, eine Tochter, Margarethe, geboten den 18. März. Denselben. Dem Bürger und Müller Heinrich Mösdr. ein Sohn, Ludwig Daniel Emil, geboren den 4. April. Denselben. Dem Bürger und Schlosser, Wilhelm Kalberlah, em Sohn, Karl Wilhelm, geboren den 28. März. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Eniil Wenzel, eine Tochter, Marie Rudolfine Pau- Ilne, geboren den 10. März. ~ c l'' 5,! be 11 Dem Burger und Zimniermann, Heinnch Ruckstuhl, eine Tochter, Katharine Pauline snederike Karoline, geboren den 24. März. Beerdigte. 111 ^O' bri l, Karl Ehristian Schaffstädt, Bürger und Drechslermeister, all 48 3 5 M 4 l gestorben den 18. April. " ' Denselben. Marie Elisabetbe Pbilirpsne Grü- neberg gebo-ne ÄeiPp, hin,erlassene ölttme de« verstorbenen Burger« und Gär,,.er» . Emi, Grune- "l'J 6 T.. gell, den 18. April. 21, ®pt i(. 3ohannette Margarethe Karoline Wsthelmme Laudon, de» verstorbenei. Bür ger» und iivchuhmachermeister», Heinrich Laudon ehelich ledige Tochter, alt 27 I. 20 T., gestorben den 19. Vlprtl. ® 11 Eli|e Bal|er, de» verstorbenen Großherzoglichen Fmanzaceestlften, Heinrich Balser ehelich ledige Tochter, alt 28 I, 7 M. 27 T gestorben den 21. April. Den 2 4. April. Dorothea Elisabeth Ordig geb. Fischer, Ehefrau de» Bürger» und Schub'- machermeister», Heinrich Orbig, alt 58 I. 22 T., gestorben den 22. April. Deu 26. April. Adam Schnialtz au« Schlitz alt 34 I., gestorben den 26. April. Die Pfarrgcschäste in der nächsten Woche , besorgt Pfarrer Landmann. R u n d s ck a u. Der erste norddeutsche Reichstag ist nun geschlossen und die Abgeordneten eilen wieder der Heimaih zu; — die Vrx- sassung res norddeutschen Bunde« liegt abgeschlossen vor un«; da« Ziel scheint erreicht, wenn nicht die verschiedenen Landtage, denen die Verfassung ebenfalls vorgelegt wirb, noch anterweite Acndcrungen daran vornehmen, denn durch Annahme der Bun» desverfassung, wie sie eben vorliegt, werden wesentliche Abänderungen an den Verfassungen der einzelnen Länder des norddeutschen Bundes bedingt, und dies wird namenllich im Preussischen Landtag auf harten Widerstand bei den dortigen Abgeordneten Hen- ' In der luxemburgischen Angelegenheit ist Besonderes nicht mitzutheilen. Die „Zeidler'sche Correspondenz" meint, es habe sich in die Frage eine nationale Erregung gemischt, welche einen Schiedsspruch nicht vertrüge. Zwei so lebenskräftige Na- tionalitäten, wie die deutsche und französische, würden die Entscheidung über das, was jede als ihr Recht beanspruchte, nimmermehr einer dritten Nation überlassen. Jndeß kann ja selbstverständlich von ter Einmischung einer dritten Nation gar nicht die Rede sein, sondern höchstens von einem unparteiischen Urthcil unbctheiligtcr Mächte. Oesterreich soll im Verein mit England ein Project vorlcgen wollen, wonach Luxemburg an Belgien abgetreten würde und dafür ein Stück dieses Landes an Frankreich fiele. Andererseits wird viel von einer Neutralisirung des Groß- herzogthlims gesprochen. Zn .Oesterreich bildet das Tagesgespräch der Verkauf der „Presse" an ein Eonsortium von BanquierS, zu dem, wie vielfach behauptet wird, auch der Finanzminister v. Becke gehört, so dass die Sache die Bedeutung zu haben scheint, dass das verbreitetste Blatt in Oesterreich, welches bisher consequent den Dualismus bekämpft hatte, in die Hände einer dualistischen Re- gicruug übergebt. — Der böhmische Landtag hat die ReichSrathS- wahlcn nun auch vollzogen, und es steht zu erwarten, daß der Reichsrach schon in 14 Tagen zusammentreten wirb, um über den Ausgleich mit Ungarn sein Votum abzugeben. Die französischen Journale fassen die preußische Thronrede fast sämmtlich kriegerisch auf, — warum L weil darin von Coneessioncn an Frankreich nichts erwähnt werde. Die Regierung, das lässt sich nicht mehr leugnen, bereitet sich vollkommen auf den Kriegsfall vor. Am deutlichsten spricht dafür die ganz abnorm c Erhöhung der Loskausssummc auf 3000 Fr., wahrend dieselbe selbst während des italienischen Krieges nur 2300 Fr. betrug. Die Artillerie wird vollständig mobil gemacht, und bei den Kavallerieregimentern sind, um Pferde zu gewinnen, sogar die Musikcorps ausgelöst; die Festung Metz ist in voller Arrni- rung begriffen. Die ösfieiöscn Journale behaupten mit großer Naivität, dass man nur zur Erhaltung des Friedens rüste, — das freilich würde die Verfolgung des „Avenir National" wegen Verbreitung von falschen Nachrichten über „KritgorSflwigen" rechtfertigen! Das italienische Abgeordnetenhaus hat in einer ersten Sitzung nach Bildung des neuen CabinetS den Fridensvertrag mit Oesterreich berathen und denselben nach lebhaftn Debatten schließlich mit 228 gegen 15 Stimmen angenommen. — Admiral Persano ist vom Senat des Ungehorsams, der Unfähigkeit und der Nachlässigkeit schuldig befunden und demgemäß zu Dienstentlassung, Verlust seines Ranges und Tragung ter Kosten verur- theilt worden. \ Was flicht cS sonst Sttucf ? Berlin. Der Generaldirektor des preu/ische: Telegraphen, wesens, Oberstlirutenant v. Chauvin, hat Mc Anobnung getroffen, daß sämmtliche Depeschen politischen Inhalts, wenn dieselben nach einem Orte außerhalb de« nordbeu^en Bundesgebiets bestimmt sind, an die Central Telegraphrnstston in Berlin eingefandt werden müssen, um dort geprüft zu w?en. Die Expedition politischer Depeschen ist dadurch sehr ers/ert, und es ssnb bereits Depeschen konfiscirt worben, welche un ausdrücklicher Quellen- angabt lediglich Zeitunzsnachrichten /er französische Rüstungen reproducirten. — Aus den altpreußiip Provinzen sind im Laufe der letzten 14 Tage sehr beträchtii/Quantitaten KriegSgeräth jeglicher Art per Eisenbahn nach La/Swig-Holstein durch Hamburg passirt. / Die herzogliche Familie von / ! sa u wird demnächst ihren Ausenthalt in der Schweiz nehme/Zwar ist die Nachricht, dass der Herzog selbst bereits dahin off sei, irrig; derselbe btftn- det sich gegenwärtig noch in Rü^eim; aber einer der Hok. diener hat sich nach Montreux /Genfersee begeben, um da- selbst eine Villa für die Herrs/ ßu längerem Aufenthalte zu miethen. Die ursprüngliche SV, in Biebrich Wohnung zu nehmen, ist aufgegeben. / Baden. Die Besetzung Rastatt durch badische Trup- pen in annähernd genügende/' 'ü nach einem halbamtlichen Artikel kerKarlsr. Ztg. bevor^ nnd gegenwärtig wahrscheinlich bereits in Vollzug begr/ _ Oesterreich. Je trrlc 'Situation sich gestaltet, desto eifriger wird auch hier Ier gestritten, welche Stellung Oesterreich im Falle eine-^nmenstoßcr zwischen Frankreich und Preußen einnehmen /^'bser Streit wird nicht nur im Publikum geführt, fonm/^Ucm in den maßgebenden Krei- sen, maßgebend in so faPs Jie, ®tnn au nicht direkt an der Regierung betheilig/^ ’*? »olgf ihrer Beziehungen zu den an der Spitze der #.n9 gehenden Personen in der Lage sind, einen nicht zu /atzenden Einfluß auf die Beschlüsse derselben auszuüben, flnFIuB, bcx, wie die Geschichte der letzten Jahre gezeigt /r,r J“ °st verhängnißvoll für den Kaiserstaat gewordenre -m'utarpartei, und diese ist hier ■ zunächst gemeint, baLt entschieden die Allianz mit Frank- Conctrt. Herr Schwan, Mitglied unfern Musikkapelle, beabsichtigt, Montag den 6. Mai ein Abschiedr-^ncert unter Mitwirkung de» Violinisten Herrn Mollberg (^Vem früheren ÜJiitglietc hiesiger Capelle), sowie einiger hiesigen Dilet^en und ter Musikkapelle, iw Leib'schen Saale zu geben, und bittet — nach dem bereits ! reich und eine Politik der Revanche gegm Preußen Staunen mutz man über die Reden, die auf dieser «eite geführt werden, "s ist durchaus nicht- Seltenes, daß man den Ausspruch zu hören bekommt, Oesterreich möge e«i lieber Varau, «nkommeu lassen, zu Grunde zngehen, als in ein AUlanzvcrtzaltNtß zu Preu- Ken ru treten Die Ultramontanen vertreten dieselbe Ansicht, ^err v. Beust hat dieser Koalition gegenüber einen schweren Stand. Er befürwortet bekanntlich eine abwartende Politik, um sväter, je nach den Umständen, Stellung zu nehmen, freilich mit dem H ntergeeanken dabe., die Revision ces Prager Friedens kmchzusetze? Seiner Ansicht nach sei erst, wenn der Krieg wirk- sich ausgebrcchen, die Frage in Erwägung zu zieden von we eher Seite ein entsprechenderes Aequivalenr für cie Hülfe ^esterreichs zu erlangen wäre. B'S jetzt beherrscht der Prem," noch d.e Situation und c« ist daher auch Die Mission des Grafen Taup- Urchen, insofern sie auf das Zustandekommen °sterre'ch.sch. preußischen Bündnisses gerichtet war, ohne Erfolg.geblieben Aus Stuttgart berichtet der dortige „Beobachter , es sei eine preußische Note eingelaufen, welche aus bestimmt for- muliric Fragen eine bestimmte Antwort svrdcrt. Ueber diese An wort sei es zu einer M i n i st e r k r, s. s gekommen; entweder sche de Her! v. Varnbüler oder Herr v. Neurath au« den. Min,- ftcrium aus. Der Zwiespalt soll nicht mehr anders auszugleichen rejn Die stuttgartcr „Schwab. VolkSztg." berichtet Nahnes über d>e Ministerkr.se. Der Minister v. Neurath habe dem Koni« aerathcn, beim Ausbruch deS Krieges neutral zu bleiben, d h den mit Preußen geschloffenen Bcrlrag zu zerreißen; der Minister v. Barnbiiler habe dagegen opponirt und — gesiegt. Frankreich. Der Marschall Mac Ma hon, den man bekanntlich als Den zulünftigcn Befehlshaber Der Rhein-Armee bezeichnet, ist am Sonnabend mit Familie in Paris angekomwen. Die Befehlshaber der verschiedenen Corps, welche diese Armee bilden sollen, sind bereit- design,rt. Mit Den Pfcrdekäusen hat man auch begonnen. Der Kriegsbedarf, der sortwahrend nach dem Osten adgeht, ist ungeheuer. Locales Wie wir vernehmen, so wird Herr R o b e r t S ck w a n, der beliebte lunstseitige Hornist der Musikkapelle, zu Anfang künftigen Monats unsere Stadt verlassen, um bei dem BergmustkcorpS zu Clausthal eine feste und lohnende Anstellung zu sinden. So sehr wir uns über diese Beförderung des strebsamen Künstlers srcuen, ebensosebr bedauern wir dessen Scdeiden au- unserer Stadt, in ter er sich durch sein lerrliches Spiel und auch durch sein lic- benswürcigee Benehmen die Achtung und Neigung aller Kunst- freunde im hohen Grad zu erwerben verstanden hat. Herr Schwan ist der letzte arz der Anzahl derjenigen auswärtigen Künstler, welche vor zwi Zähren an der Neubildung der Ca- pelle Theil nahmen, er ht trotz Der Ungunst der Zeiten und Verhältnisse bei jenem Jnplute auegchalien, welches anfangs zu den schönsten Hoffnungen brcchtigte, und dessen Fortentwickelung nicht zum Wenigsten an De Theilnahmlosigkeit unserer Einwohnerschaft ein Hinderniß sand Herr Schwan hat Die lbsicht, sich in einem von ihm ar= rangirten Conccrle, in weitem er von Dem in unserer StaDt noch in rühmlichen Andenken chenDcn Violinisten Herrn Mollberg, sowie von der Musikkgelle unterstützt werden wird, von dem hiesigen Publikum zu vochschieDen und wir glauben keine Fehlbitte zu thun, wenn wir l.z kunstliebende Publikum ersuchen, Dem scheidenden Künstler Durch ■ inen recht zahlreichen Besuch bei seiner letzten ProDuction einen Beweis unserer Theilnahme unD unserer Wünsche für sein ferner» Wohlergehen zu liefern. Tas Programm des ConcertS wirD reden mehreren Orchesterpiöcen, unter Denen Die Ouvertüre zum,Oberon" und Der „Stummen von Portici" eine hervorragende stelle cinnchmcn, aus 3 Solls für Violine, vorgetragen ton Hem, Mollberg und aus 3 Solo- gucken für Horn, vorgctragcn vo, Herrn Schwan, bestehen und wir glauben Darum Dem vcrehrlick^ Publikum einen genußreichen Abend versprechen zu können- vorliegenden Programm — in Den Produclionen Der Concerkf.ücke eon Alard und Ernst für Violine unD Der Piecen für Horn von Proch und Bach, sowie Der beiden beliebten Ouvertunn zu „Oberon und zur „Stummen von Portier" nichts Gewöhnliches; wctzhal wir gerne Veranlassung nehmen, Das Publikum auf Den >n Aussicht gestellten Genuß aufmerksam zu machen, unD Die geneigte Theilnahme Desselben an Dem vorerwähnten Unternehmen atS billige Anerkennung Der schönen Leistungen Des Henn «chwan dringend und ergebenst zu empfehlen. M e b r e r e M u s r k f r e,u nD e. Beschlüsse des Gemeinderaths der Stadt Gießen aus der Sitzung vom 25. April 1867. 1. (Sine Rechnung de« Schmiedmeifter« Muy Über Nacharbeiten. jur V«. beffening tee Gungs bet Glocken, wurde nut b st. 2b fr. zur Zahlung »de nonimem ^it i^ern der, die nächste GemeinderathSerfatzwahl ^''eude iöonr- misfion wurden die Mitglieder de« Gemeinderaths HH- Berg und Keller durch das Loos bestimmt. . ol. , ,in 3. Durch die neueste Bezeichnung ter Hauser mit L,t u. Nrn. ist em Kostenaufwand von 129 st. 2Ä'„ fr. enistanden, weicher vorliegender Bestimmun u a.uiäß auf die Gebäudeeigenthumer ausgeichtagen und von dielen d" zahlt^wod.n mußte. Ta zedoch die den von Häus«besitz«n eben,alis M 'ragenden Kosten de« aufzustellenden Erhebregister- unre>hatln>dmuxig hoch lind, st d der Gemeinderaih, nach einer ihm zustehenden Br,ugmß Gebrauch ' beschioflen, di« Eingang« eiwähnlen Kosten uu, dieLIadlkaste zu ubeinebmem 4. Ter Gememderaih eriheilte ferne Zuiiimmung, dap die Kosten de« Verbrauchs an Gas in der städlnch.n Tmnhalle vom letzten Viertel,a..r und ersten Vierietiahr lb67 mir 146 st. 16 fr. auf d,e Stadlkaffe angewte,en werken. TaS vom Turnverein verbrauchie Gas ist in dieiem Betrage einde- aristen und an die Kaste zu «fegen. - 5 Zur Errichtung eines Wollmarkts am hiestgen Platze und denen er,le Abhatiung im Jahr 1«66, welche jedoch durst' den au-gebrochenen Krieg Icheiterle, waren rom Sladivo'stande in der Aussicht eine« günstigen Er,oig« umfassende Einleitungen gemacht und Einrichtungen getrosten worden und hierdurch 61 st. 17 ft. Kosten entstanden. Tiefe wurden vom Gemeiudeia v auf die Sladlkasie übernommen, een ihm aber nicht für räthlich etoWler der den jetzigen unsicheren Zuständen für die diesjährige Abhaltung tee Stoll markis irgend welche Schritte zu thun. - .... 6 Ter Eonrad Atzbach von Haufe» beabsichtigt, neben der Pest ).» »H* »■-"tÄsr lonat Daneben Hal der Gemeinderalh der Stadt da« Recht varbebalten, den Zu und Eingang in die unter dem künftigen Besitz,hum de« Bittsteller« hinfuhrende Wafferleilung lederzeit benutzen zu but,en. - Ter Kau,« außerdem sämmlliche Kasten d« Abtretung zu tragen. * j । x,n, Techniker in der Heß sehen Ga«,abr,f Elio Bergen van Breidenbach wurde das Bürgerrecht von Gießen ertheilt. 12. 3n Bezug auf ein vorgelegte« Ti«pen,alion«ge,uch M W• SRibl, (Sterbet« dahier sprach sich der Gemeinderalh dahin au«, daß die V«hallm e de« Bittsteller« dessen Verehelichung vor zuruckgelegtem 2S^ebn>«,ahrt1 nath^z macht und daß er denselben befähigt halte, einem eignen H-»«halt vatzustehen. Tix bei Großh. BczirkSstrasgericht Gießen zur Aburkheilung kommenden Untersuchungen. Ten 1. Mai b. 3.: 1 Gegen Johanne« Keßler von Alten.Bufeck und Eonforten, wegen Ge- walllbat^ktiO gritbt.d) von Lollar, wegen öffentlich« thätlich« ^^"'z^egen Heinrich Wenzel von Steinbach, wegen $iebftal)l». 4. Gegen Johanne« Bach U.. Wirth zu KirchGon«, wegen Bestechung. Den 2. Mai d. I. : Gegen Ludwig Meister von Marienhagen, wohnhaft in Gießen, »ege verschieden« Diebstähle. - ReDaction, Druck Verlag Der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Pr j^euit »i* «Lßigeii N M $ gh 1632) Jmntnife gt> tzrnnthuch «bft ta 11 ttm jMlhss'D, «legt wer ' Tie $1 MÖrfnb t sm Locole ton tun ® slthcr zu i zigr p «ci ai ntttdt wti aismtrksM AUkn I Ingabtn LWaiiD Stfäitotrt mtifludl Bnftänbt Dem ®rt> iktjKgen ■ t jtn, obe. P, ihee ! ligktllen i | ilulchto. al* Da* u k-k öktzsei I ?riü kohii i Ab, Jlnje ich altt, naj(ntn ! leiten. 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