Aiyeigt-Wl für die Provinzialhauptstadt Gießen. (jlmtsüfatt bes Rreises fließen.) Erfchrint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgang« für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige ind. dcS vorschriftsmäßigen PostauischlagS 1 st. 42 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Eanzletberg Lit. B. Nr. 1). Samstag den 23. dtovember 1S67. A m t l i ch e r T h e i l Diesten, am 14. lloocmbrr 1867. Detrcssend: Die durch Beitreibung der Gemeindegeldkr im III. Quartal 1867 entstandenen Kosten. Das (f> t o I) Ij c r i o g l i dj e Krkisamt Gikstkn an die Großherzoqlicheu Bürgermeistereien Alten-Bustck, Annerod, Bersrod, Beuern, Burkhardsfelden, Danbringen, Eberstadt, Ettingshausen, Garbenteich, Gießen, Großen-Linden, Hansen, Heuchelheim, Dollar, Münster, Rödgen, Trohe und Watzenborn. Wir erinnern Sie an Einsendung der Kostenvcrzcichnisse vom Ul. Quartal 1867 binnen 8 Tagen. Dr. Selbmann. Diesten, am 15. November 1867. Betreffend: Schulversäumniß-Verzeichnisse vom III. Quartal 1867. Das Gro sthcr) ogliche Kreisamt G i e st c n an die Schulvorstande zu Daubriugen, Ettingshausen, Großen-Buseck, Hattenrod, Hausen, Heuchelheim, Lollar, Mainzlar, Rieder-Bessingen, Oppenrod und Ruttershausen. Wir erinnern Sie au Einsendung der Berzcichuisse vom III- Quartal 1867 binnen 8 Tagen. Dr. G o l d m a n n. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. (ßbictaCCcibii n g e n. 3654) Die Wittwc des Johanne- Dietrich in Lang-Sons hat zur Schul- dentilgung am 2. Februar 1. I. in käsiger Sernarkung Immobilien versteigert, von welchen ihre Kinder an Flur und Nr. I/53, Hofraithe Miteigcnthum haben. Ihre ab- wesenren Kinder Konrad, Baltbasar, El isabet ha und Heinrich Dietrich haben sich über Senehmigung der Lerstei- gerung sogewiß binnen zwei Monaten zu erklären, als sonst nach Antrag des jetzt schon provisorisch für sie blstclltcn Curators Konrad Bergk V. von Lang-Söns verfahren werden soll. Sießen, den 30. September 1867. Sroßhcrzoglichcs Stadtgericht Sießen. Atu hl, Langsdorfs, Stadtrichter. Stadtger.-Asscssor. 4254) Nachdem von Sroßhcrzoglichem Hofgerichte der Provinz Oberhesscn über den Nachlaß des Sattlers Julius Kissc- bertb von Sießen wegen einer Ueberschul- düng von 478 fl. 24% fr. der förmliche ConcurS erkannt worden ist, werden alle Diejenigen, welche Ansprüche irgend welcher Art an den Nachlaß zu bilden haben, aufgefordert, dieselben bei Meldung stillschweigend eintretcntcn Ausschlusses von der Masse Mittwoch den 5. Februar k. I., Morgens 9 Uhr, beim unterzeichneten Serichte anzumelden und sammt etwaigen Vorzugsrechten zu begründen. In demselben Termine sollen ein Eu- rator und ein Släubiger-Ausschuß nach den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Släubiger gewählt werden, mit bindender Wirkung für die übrigen. Sießen, den 16. November 1867. Sroßhcrzoglichcs Stadtgericht Sießen. Muhl, Langsdorfs, Stattrichter. Stattger.-Affessor. besondere 33cfmnntmadjung. 4261) Mit dem 1. Dccember l. I. kommen auf der Main-Wcser-Bahn ermäßigte Tarifsätze für Salztransporte in Anwendung. Der betreffende Nachtrag II. zum Sitter« tarif vom 1. Februar 1866 ist bei den Sütcrexpeditioncn zu erhalten. Cassel, den 8. November 1867. Die Central-Direktion der Main-Wcser-Bahn. Versteigerungen. 4289) Montag den 2. December, Nachmittags 1 Uhr, soll die den Erben des Spenglermeisters Sg. PH. Faber gehörende Hofraithe auf dem Marktplatz, erbvertheilungshalber, auf dahicsigem Rathbause versteigert werden. Sießen, den 22. November 1867. In Austrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. Vergebung des Düngers aus den Senkgruben und des Kehrichts der beiden Casernen zu Gießen. 4285) Donnerstag den 28. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll das Ausleeren der Senkgruben mit Ueberlaffung des Düngers und des Kehrichts der beiden Casernen zu Gießen, unter den auf unserem Verwaltungslocal in der Zeug- hauScaserne zur Einsicht offen liegenden Bedingungen, auf dem Soumissionsweg an den Meistbietenden in Accord gegeben werden. Gießen, den 22. November 1867. Großherzoglicher VerwaltungSrath des 1. Jägerbataillons. Anschütz, Major. Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 4238) Nachfolgende bei der Stadt Gießen für das Jahr 1868 nbthige Arbeiten, als: fl- kr. das Reinigen der Oefen in den städtischen Schulen ic., veranschlagt zu..... - 44 — das Reinigen der öffentlichen Plätze innerhalb der Stadt, veranschlagt zu..... 298 — das Aufräumen von Fluthgräbcn in der Gemarkung Gießen, veranschlagt zu......150 — Planirarbeit, veranschlagt zu . 47 32 das Brechen von 8,16 Cubik- Klaftern Steine, veranschl. zu 48 57| das Anfahren derselben, veranschlagt zu.......163 12 Chaussirarbeit, veranschlagt zu 141 40 Pflasterarbeit, „ „ 77 — sollen Montag den 25. November d. I., Vormittags 9 Uhr, im Rathhaussaale öffentlich versteigert werden. Gießen, den 19. November 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 4128) Dienstag den 26. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigcm Rathhause die Immobilien, zum Nachlasse des Heinrich Daniel Noll gehörend, als: Flur Nr. O-Rtftr. V41 140 Wiese in den Weiden, 5/42a 286 Acker daselbst, */48 571 Wiese daselbst, 17/$iu-12,2 129 Acker am Hamm, ,7/,,4 306 Acker bei dem JughardS- brunnen, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, am 11. November 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Lieferungen. 4264) Freitag den 29. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll die Lieferung der Bedürfnisse für die hiesige Entbindungsanstalt auf das Jahr 1868, als: warmes Essen, Brod, Holz und Stroh, an die Wcnigstnehmenden int Entbindungshause vergeben werden. Gießen, am 19. November 1867. Der Rechner Großherzoglicher Entbindungs- Anstalt : Stumpf. 4280) Die Versteigerung im Hofe des Herrn Stamm in der Neustadt wird Samstag den 23. und Dienstag den 26. November, an beiden Tagen von Morgens 10 bis Nachmittags 4 Uhr fortgesetzt, und zwar an diesen beiden Tagen vorzugsweise Filzschuhe, Shawls, Tücher, gestrickte Kinder- und Frauenstrümpfe, sowie noch eine weitere Partie Jacken von der schwereren Sorte. Freitag den 29. November: erste Versteigerung im Saale des Gasthofs zum Prinz Carl. Anfang 10 Uhr Vormittags. Theodor Äücbler. 4074) Montag den 25. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die dem Bäckermeister Jacob Vogt gehörenden Grundstücke auf freiwilliges Ansuchen an den Meistbietenden versteigert werden, als: Flur Nr. oJtlftr."' %e 243 Acker, auf den Wismarer Weg, 288 Acker am Schlangenzahl, auf die Chaussee, 562 Acker, auf den Schwarzacker, 529 Acker vor dem Weiher, 410 Acker zwischen dem Aul- und Leihgesterner Weg, syse 778 Wiese im Hegstrauch, bei der Robenhaus''schen Wiese, 2,/u8u-i23 674 Acker in den Rödern, 40/78 340 Acker in der Schwarzlach, 42/n* 758 Acker über dem Schäferbrunnen, 4’/lsJ 220 Acker an der Steinkautc, 44/,,8u.,,4 677 Acker in der Lichtenau, an der Hohl. Gießen, den 7, November 1867. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. Versteigerung von jungen Obstbäumen. 4262) Montag den 25. b. MtS., Vormittags 11 Uhr, sollen in der fiscalischcn Baumschule an der Straße nach Grünberg diesseits der Leppermühle circa 100 Stück Birn- und 50 Stück Zwetschenstämmchen gegen sofortige Zah- lung versteigert werden. Gießen, den 19. November 1867. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. rfeifgeOotcnes. TllPPPCPlfp 8on Bergmann 1 Iltll 5L11L» Conip. in P a- ris, wirksamstes Mittel gegen alle Hautunreinigkeitcn, cmpsiehlt in Stücken zu 18 kr.Jul. Wallach. 0260) 4291) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich außer meinem Flaschenbier- Verkauf zu <> und 7 kr. pr. Flasche auch fortwährend Schoppen- bier zu 4 und 3 kr. in und außer dem Haus verabreiche. E. Pau sch, am Asterweg. 4288) Amerikanische Gnmmi- Ueberschuhe empfiehlt ____________S. Flörsheim. O',*,•.•,•,*,*.>,o 4299) Strickwolle von 3'/, kr. ä •4 an bis zu 8 kr. pr. Loth, in allen Far- »J »• den, Reifwolle, pr. Loth 5 kr., bei *• I. A. Busch Söhne, z Oefeu und Kochherde in allen Arten und großer Auswahl empfiehlt (3556) I. G. D. Bapst. 4148) Aecht Liebig'schen Fleisch-Cxtract aus der Fabrik Fray Bentos (Südamerika) empfiehlt: in '/, Pfund-Dosen, zu 6 fl. 42 kr. „ ii H n 3 „ 23 „ u '/« ii u ii 1 ii 45 „ n Vg ii ii n ii 56 „ Ernst Hermes, Materialist. prüfet "Ulkes urrö wählet öas Ueste. 4286) Auf der jüngsten Pariser jWelt-Ausstellung wurde den Stollwcrlk'jchcn Brust-Bonbons für ihre vorzüglichen Eigenschaften die alleinige PreiS-Medaille zuerkannt und dadurch wiederholt die noch von keinem ähnlichen Fabrikate erreichte Vollkommenheit glänzend constatirt. Depüts befinden sich in allen Städten des ContinentS ä 4 Sgr. per Packet stets vorräthig in Giessen bei C. W. Dietz und bei Louis Frohnhäufer; in Aliendorf a. «I. Ada. bei Apotheker C. L. Harb; in Hutzbaeh bei Val. Wiestler; >n Friedberg bei I. A. Wiudecker; in Hungen bei 21. Buch; in Aich bei H. C. Bingmann. § _ e? rö; 2? or ~ - 4176) Regenschirme in Seide von 4 ft. an, Alpaca-, Zeug- und Äiuderschirme in guter Waare, billigst bei N. Simon, Schirmfabrikant, Neustadt, in Gießen. 4251) Reue Sendungen von Parfümerien aller 21rt stnd angekommen bei Christ. Frech, Kirchenplatz 249. bcss g«' rem ®at Häu Wki jede am jUgll die nicht 8e|1i Ibn auch btlti @tf btfin in t Gar ton Eor Mor Satt sucht 42 Mat sehr Erpet 42- ^iltn 42 Herrt 41 aus tinigt Nah, —■— 42 Nacht (1 ’® $t Geschäfts-Empfehlung. . 4165) Wir empfehlen rinrm geehrten Publikum unsere neu cingerichtete und ver- cfft ... D a mp fr einig» n gs Maschine, 7 S.eHf mfrn' $R°6!,Odrc' Seegras und Wolle. Dieselbe entspricht ©arflntu 'rerSVr/it936 rtlU"9 aütr ansteckenden Krankheiten, unter finnftrnl“9» ifl Ja'9,<* mit unserer Bedienung bei Herrschaften in ihren 8tnu6u"0 ru nehmen; auf Verlangen kann die Arbeit auch in unserer Boerkstatte vorgenommen werden. Bestellungen werden in unserer Wohnung, Wolkcngassc Nr. 91 , sowie auch iu ,eder Zeit im faden des Kaufmann Herrn Karl W e n z e l und der Frau S a r t o r i us am Selterswcg, entgegengenommen. Für reelle und solide Bedienung garantiren Gießen, im November 1867. Ä. A. Horn 8» Comp. (vormals Henriette Tippel.) Girssrnrr Oiirrrtucrciu. kN Der Vorstand des ConcertvereinS. 4296) Die Liste zur Sinzcichnung der Sperrsitze wird in den nächsten Tag zugleich mit der AbonnementSliste durch den Bereinsdicner präsentirt werden 9 Die elfte bet tÄ~ °°~ . „ - - - ——- ivtiviii, Sollte nid,. \tT ÄtLrie Zeit bis zum Donnerstag «den 28.), Bormittags, noch b"aU hin gelangt sein, so werden die verehrlichen Abonnenten gebeten, ihre Bestellungen direct an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. 9rk,„h?R i?/rl°0J“n^ eperrfI^ <*nrft Donnerstag den 28. d. MtS., 6 6 Uf,r' Ce,m BorstandSzimmer des Clubgcbäudes statt, bis zu welcher ^eit bergen"wünschen'^' ®cfeD^af,en ä 10 Personen ganze Stuhlreihen zu Gießen, im November 1867. s 3« Anzeigen empfehlen wir das Kreisblatt für den Dill- kreis (Amt Dillenburg). Dasselbe erscheint wöchentlich zweimal und sind Inserate darin durch die Bcrbrei. tung des Blattes von gutem Erfolge. Der Preis der Petitze.le ist 3 fr.; bei tret- und mehrmaligem Einrückcn einer Anzeige gewähren wir Rabatt. Dillenburg, im Octobcr 1867. Tie Limgettschwiildlucht »irt naturgemäß, ohne innerliche Me- d'e,n geheilt. Adresse: Dr. H. KoÜmanu in ■Mannheim. (Francatur gegenseitig.) 4160) Gründlichen Unterricht im Eia. öicr« und Biolinspicl, sowie in ctr franzö- fiföen und deutschen Sprache und Elcmcn- tarlehrgcgcnstänten, erthcilen Adolph Hecker und Frau ____________________im Russischen Hof. Capital - Ausleihung. 4258) Aus der hiesigen Genie,ndekasse ind gegen gerichtliche Sicherheit 1200 st. auszuleihen. Hattenrod, am 16. November 1867. Grvßhcrzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. Petry. * bedeutet Eilzug. Gießen, den 15. November 1867. T h Lvny. im Promcnadehaus. Dillenburg 6 Düsseldorf 6, Siegen 6ls 12 5„ 4257) Für eine auswärtige Apotheke wird ein braver junger Mensch, mit den nöthigen Borkennlnisscn versehen, als Lehrling gesucht. Das Nabere zu erfragen bei der Expcd. d. Bl. Die Pfarrgeschälte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Friederike Appel, Wittwe, geb. Plank. 4250) Privatunterricht in Ver Mathematik ertheilt ein Accessist mit sehr günstigen Zeugnissen. Näheres bei der Expev. d. Bltts. tfrifcfjöäcäer zu gießen. Sonntag den 24. Nvvember. Carl Wal- I am Asterweg. Georg Busch am Kreuz. Jakob Ronstadt in der Neustadt kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Hiessen. G o t t e s d i e n st (Am Gedächtnißtage der Verstorbenen, den 24. November). Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. (D-r Gottesdienst findet in der Friedhofskapelle statt). Getaufte. Den 17. Nov embcr. Dem Büraer und Oeko- nomen Hermann SpieS, ein Sohn, Wilhelm.Heinrich Emil Christoph, geboren den 29. Octvber. Denselben. Dem Bürger und Goldarbeiter Christian Leo, eine Tochter, Luise Helene Julie geboren ren 17. September. Denselben. Dem Großherzoqlichen Zvllausseher dahier, August Muller, eine Tochter, Dorothea Sophie, geboren den 12. October. Denselben. Dem Bürger zu Großen-Buseck und Fabrikarbeiter dahier, Kaspar Becker eine Tochter, Elisabethc, geboren den 10. October. Beerdigte. Den 15. November. Eine todtgeborne eheliche Tocbter des Burgers und Schlossers Wilhelm May, geboren den 14. November. Den 21. Nvvember. Heinrich Gustav Hermann August Paul Gail, des Bürgers und Hut- machers Emil Gail, ehelicher Sohn, alt 7 M gestorben den 19. November. Geschäfts - Eröffnung. 4180) Hierdurch mache ich einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß in dem neuen Hause meiner Mutter in der Neustadt am Iahrmarktsplatz (Oswalv'scher Garten) das früher von Hopfner-Dannenberg geführte Conditorei - Geschäft von letzt an unter der Firma , Höpfner'scbe Conditorei", verbunden mit allen Kurten -Hutter: und Hcfcnbackwcrk, 'ortgesührk wird. Letzteres ist schon jeden Morgen früh, zum Genüsse bei Kassce und Thee sich eignend, frisch zu haben. Der daden ist mit allen Confcctüren auf das Reichhaltigste ausgestattet und wird jeden Besucher auf s Beste befriedigen. Bestellungen werten gut, schön und pünktlich ausgeführt und bitte ich daher um gütige Aufträge und zahlreichen Besuch. 12 5,. 5.. 7 4269) Sonntag den 24. November, Nachmittags 5 Uhr: Eölu-Gießeuer Eisenbahn 1639) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam 8 * 8 * 12 I 4283) Zur Wartung eines Kindes wird gegen Kost und Monatslohn rin braves Märchen gesucht. Näheres bei der Expcd. v. Bills. Deutz (Eöln) 61S 8 * Geschäfts - Verlegung. r.42c2p ,Hiermit die ergebene Anzeige, daß sich von jetzt an mein Geschaslstocal in dem Hanse des Hetrn Elias Meier, Sellersweg, b^"det. Eduard Spicr. 4256) Ein Mädchen, welches kochen kann und in allen Hausarbeiten erfahren ist, wird gesucht. Von wem- sagt die Expcd. d. Bltts. 4246) Meine Dampfdreschma- schilte empfehle ich zur gefälligen Benutzung und belieben sich Rcflectanten recht bald zu melden. Georg Nenzel, Maschinen - Fabrik. 4151) Ein Zapfjunge, welcher zugleich die Stelle eines Hausknechts versieht, wird gesucht. Wo? sagt die Expcd. d. Bltts. 4249) Von jetzt an übernehme ich alle Arten von Weißzeug zum Waschen. Kaxoline Hartmann, in der Hinlcrgasse. 4295) Ich wohne von heute an bei Herrn T h. Vetzberg er in der Mühlgasse. Hebamme Arnold. 4304) Tiin Student der Philologie, aus der französischen Schweiz, wünscht einige französische Stunden zu geben. — Näheres bei der Expek. d. Blits. Derselbe »ahm die für die nächsten vier Hause waren 2su erhielt. des jirieges zuletzt seinen allgemeinen Gerichtsstand gehabt Hat oder gehabt haben würde, wenn tu gegenwärtige Gerichtsverfassung bereits bestanden hätte. (§r. I) Wochen an, versprach unpartheiische, prompte Leitung ter Geschäfte, bat um Nachsicht bet der vergrößerten Versammlung und forderte dazu auf, dem Alterspräsidenten durch Erhebung von teil Plätzen zu danken (was denn auch geschah). Zur Wahl des ersten Vieepräsidenteu wurden 334 gültige Stimmen abgegeben, also war lös tic absolute Majorität; v. Moller erhielt 163, v. Bennigsen 87, v. Hoverbeck 82, Löwe und Reichensperger je 1 Stimme. Man schritt darauf zur engeren Wahl zwischen sämmtlicheu Genannten. Wiesbaden, 19. Rov- Die definitive Anseinander- setzuug mit dem Herzoge von Lassan dürfte auf die Vertbei- luug cer Truppen im Regierungsbezirke Wiesbaden insoweit abäuderud einwirkeu, als Weilburg, nachdem auf dieReben- gebäiide des dortigen Schlosses für die Unterbringung von Soldaten nicht mehr zu rechnen ist, aufhören wird, Garuisons- ort zu sein. Auch in Dietz hat sich das Casernemeut tbeil- weise so uugeeiguet ziir dauernden Benutzung gezeigt, und die Unterkunft der verheirathcten Offiziere und Unteroffiziere, stößt ui Bezug auf Preis und Beschaffenheit der Wohnungen auf so große Schwierigkeiten, daß die Versetzung dort befindlichen Bataillons bereits in Aussicht genommen ist. Wie nur vernehmen, haben mehrere kleine Städte sehr günstige Offerten für den Fall, daß ihnen eine Garnison zugesichert wird, ui Bezug auf bauliche Einrichtungen, Uebiiugsplätze, Schießständc rc. gemacht. (Fr. I.) Heidelberg, 20. Rov. Die Verhandlungen mit Professor iip, tue ui Stiel wegen Uebernahme der Professur der Dogmatik an hiesiger Universität sind nun abgebrochen. Er bleibt in Miet. Es soll ihn dazu hauptsächlich die Erwägung bestimmt haben, daß er der einzige Vertreter der Grundsätze des Protestauteuvereius in Miel sei und daß ihn die an ihn ergangene ehrenvolle Bernfung in seiner Stellung gehoben und befestigt habe, so daß er nun mit mehr Erfolg als bisher in dieser Richtung in Holstein wirken könne. Die Berufung wird nun an Professor Gaß in Gießen ergehen, der in zweiter Linie — — 20. Rov. Zur Präsidentenwahl im Abgeordneten- 324 Stimmen abgegeben, von welchen Forckenbeck R u tt d s ch a u. Berlin, 18. Rovbr. Tie Ernennung des Grafen Barral, italienischen Gesandten in Wien, zum Gesandten in Brüssel wird bestätigt. Herr v. Ärdugo, brasilianischer Gesandter in Berlin ist zum Gesandten in Paris ernannt, Herr v-Lima, Gesandter Brasiliens in Petersburg, zum Gesandten in Berlin und Herr Ribeiro zum brasilianischen Geiandlen in Petersburg. Es scheint sich zu bestätigen, daß von prenßßcher «eile Vie Conferenz vorläufig und mündlich angenommen wurde, nu dem Hinzufügen, daß eine officielle Annahme erst formulirt werben könnte, wenn Preußen von der Grundlageder Bera- thuna, von den Dispositionen des Papstes rind Italiens, lowie von Den Namen der eingeladenen Regierungen Menntmß erhal- zu der Stelle vorgeschlagen war. Freiburg, 17. Rov. Der Gemeinderath und der katholische Ortsscynlrath veröffentlichen die die Aufhebung des weiblichen Erziehungs-Instituts Ä d e l h a n s e i: betreffende großh. Bekanntmachnng mit dem Anfügen, „daß sämmtliche bisherige Lehrfrauen der Anstalt sich bereit erklärt haben, ten Unterricht an der neuen Schule wie seither fortzusetzen und daher derselbe ohne Unterbrechung ganz in der bisherigen Weise seinen Fort gang haben werde." München, 18. Rov. Tie Äbgeordnetcnkammer nahm das Gewerbegesetz bei der Schlußabstimmung mit allen gegen 15 Stimmen an. — Bezüglich Bayerns Antwort auf Die Einladung zur Conferenz wegen der römischen Frage liegt ein Beschluß des Ministerraths dem Mönige zur Einschließung vor. — Die „Südd. Presse" meldet, es stehe eine Militär confer en z der' süddeutschen Staaten in Folge der Stuttgarter Vereinbarungen bevor, dessen Zusammentritt am Anfänge nächsten Monats zu erwarten sei- „ — — 19. Rov. Ein Telegramm der „Südd. Preße aus Wien berichtet: Der Papst erklärte auf die Einladung zur Eo ufere uz, die Kirche könne über die Sicherstellung ihres Rechtes discutireu, nicht aber dieses Recht in Frage stellen lassen. . 20. Rov. Die „Südd. Preße" tritt in ihrer heutigen Nummer warm für die Conferenz ein, sagt jedoch, daß Bayern, wenn darüber eine Meinungsverschiedenheit zwischen Frankreich und Oesterreich einerseits und Italien und Preußen andererseits entstehen sollte, sich unzweifelhaft anstelle der Letzteren zu stellen habe. Wien, 19. Rov. Fast sämmtliche Morgenblatter Zogen die Thronrede des Kaisers Napoleon in friedlichem Sinne aus. - Wie die „Debatte" und das „Tagblatt" erfahren, sollen die Beziehungen Serbiens zur Pforte bedenklich geworden fein. Serbien hätte an die Pforte ein Ultimatum ge richtet, wogegen die Pforte militärische Vorbereittmgen in Bosnien treffe. tCU 19. Rov. Der Conferenzvor schlag ist hier in einer, der italienischen Sache durchaus günstigen Art aufgefaßt, jedoch eine bestimmte Antwort auf denselben noch nicht nach Paris abgegangeu. Preußen wird jebenfall? dem Zustandekommen der Conferenz keine Hliiderniße in den -weg lege». ES wird sich aber in bindender Weise erst dann außer», uu die zunächst betheiligteu Mächte über die Grundlagen für d7e Verhandlungen der Conferenz sich geemtgt haben werden- Man will als zuverlässig wissen, daß Rußland int Begriff ist, seine bedingungslose Thellnahme zu erklären mid sich diesem Sinn schon in Paris ausgesprochen habe. (Fr. JJ 19. Rov. Die gestrige Conferenz in_ Angelegenheiten der Aenderung der Zeitungsftempel-Steuer, m eine Inseratensteuer hat das Resultat gehabt, daß sich schlictzltä) die anwesenden Vertreter der hiesigen Zeitungen für Die In- seratensteuer ausgesprochen haben. Allerdings lchlaßen Die einleitenden Worte des RegierungscommissärS, dap Regierung, wenn sie auf den Ertrag aus der einen Steuer verzichte, Ersatz in der Andern suchen müsse, gewissermaßen Die Siscußiou der «rage, ob es nicht zweckmäßiger sei, überhaupt die Zeitungen von jeder Steuer zu befreien, ans; aber es wäre, so meinen wir, dennoch passend gewesen, auch diese Frage i» eroUern, um so mehr, als Die Regierung ja selbst g/steht.daß sie die jetzige Steuer aufheben will, weil sich die öffentliche Meinung mit so großer Entschiedenheit dagegen ausgesprochen habe. Wenn also die öffentliche Meinung und in erster Reihe die de- ruftne.i Vertreter der Presse, sich auch mit Entschiedenh it aclen die als Ersatz vorgeschlageue Steuer aussprechen, so ist sii Vanu Hoffnung vorhanden, daß die Regierung auch diesen Vlan allen läßt Wenn aber die Vertreter der Zeitungen silbst im geeigneten Moment nicht für Die Befreiung der Presse von lästigen Bestimmungen Eintreten, so kann man von der Regierung doch gewiß nicht verlangen, daß sie das Bedurfn ß nach solcher Befireung als ein dringendes anerkennt. Da haben die Vertreter des Buchhandels, welche gleichfalls in der Conferenz anwesend waren, cs besser verstanden, ihr Iutereffc zu wahren. Sie waren ganz damit einverstanden, daß die J lemte besteuert werden, und auch den Modus, einen bestimmien Vrocentsatz von Der Brutto-Einnahme Der Inseraten zu erheben, billigten sie, aber natürlich sollte diese Steuer mir von en Inseraten in Den politischen Zeitungni erhoben werden, alle anderen Inserate sollten frei sein- Tie Herren Buchhändler wollen also auf diese Weise ein Privileg für Die Anzeigen aus den Umschlägen Der Bücher schaffen, eine Idee, welche jedoch an dem Widerspruch der Regierung scheitern Durfte, welche von dem richtigen Grundsatz ausgeht, daß, wenn überhaupt eine Inseratensteuer erhoben werden soll, diese von allen Inieraten gleichmäßig erhoben werde» muß, mögen dieselben nun tu Zeitungen oder sonst wo veröffentlicht werden. Hoffentlich treten übrigens die Vertreter Der Provinzial-Zeitnngen entschiedener für die Abschaffung jeder Form Der Zeitnnassteuer auff als cs die Vertreter der hiesigen Presse gethan haben- (Fr- I-) 19. Rov- Der im Herrenhause gestern vorgelegte Gesetzentwurf, betreffend Die Todeserklärung Der aiis den Kriegen von 1864 und 1866 verschollenen Personen, bestimmt im Wesentlichen, daß Personen dieser Kategorie sofort, also ohne jede weitere Hinansschiebnngsfrist, für tobt erklärt werden können, wenn seit Dem Friedensschluß eine Nachricht von ihrem Leben nicht eingegangen ist, und Daß es keinen UnterZebied machen soll, ob Der Vermißte auf Seiten der preußischen -rrnp- pen, ober auf Seiten der Truppen eines anbern Staats an dem Kriege Theil genommen hat. Für die Todeserklärung soll das Gericht zuständig sein, bei welchem Der Vermißte während Wien, 20. Nov. In der heutigen Sitzung des Unterhauses wuroe in der L-pecialdebarte über das Delegationsgesetz 8- 7 u. 8, den Wahlmodus betreffend, wonach die Delegatious- mitglieder aus den Gruppen zu wählen sind, nach Verwerfung der Ausschuß- und anderer Anträge nach der Regierungsvorlage mit mehr als zwei Drittel Majorität angenommen. — Das Gesetz über Vereins- und Versammlungsrecht hat die kaiserliche Sanction erhalten. — — Das „Wiener Tagblatt" will wissen, daß der König von Griechenland bei seiner kürzlichen Anwesenheit in Wien unumwunden erklärt habe, er müsie den Aufstand in Kreta unterstützen und könne den Beistand Rußlands nicht entbehren. Dasselbe Blatt schreibt, England habe Serbien in dessen Conflicten mit der Türkei seine Vermittlung angeboten, welche dasselbe aber mit Hinweis auf die schon vorliegende Vermittlung Rußlands dankend abgelehnt habe. Florenz, 18. Rov. Die amtliche Zeitung meldet: Die Anzahl der gefangenen Garibaldianer in Rom beträgt 1765. Gerüchtsweise verlautet, der Gemeinderath von Neapel werde aufgelöst werden. Rach der „Opinione,, ist Malaret zum französischen Gesandtschaftsposten in Rom designirt. — Die Journale bestätigen die Nachricht, daß zu Rom eine Haussuchung bei Odo Rüssel vorgcnommcn wurde. Mau erwartet einen Protest Englands. — — 20. Nov. Die „Nazione" meldet, die Einberufung des Parlaments sei auf deu 5. Dccembcr bestimmt. Ein Dekret verordnet die Bildung von Divisionen activer Truppen, welche sofort mobil gemacht werden können. Die Orte für die Aufstellung derselben-wird der Kriegsminister bestimmen. Morgen wird die Eisenbahn von Neapel über Foligno eröffnet. — —, 20. Nov. Die Eröffnung des Parlaments wird jetzt bestimmt für den 15. December erwartet. Nom, 17. Nov. Die Stadt Rom hat den Vertheidigern von Monte Rotondo, welche aus der Kriegsgefangenschaft zu- rückgekehrt sind, ein Banket gegeben; die Mehrzahl derselben gehört der Legion von Antibes an. Das Fest fand im Palast Barberini statt. Verschiedene Personen aus der hohen Aristokratie und der vornehmsten Bürgerschaft wohnten dem Feste bei; ihr Erscheinen wurde mit enthusiastischen Hurrah's begrüßt. --Die französischen Truppen treffen noch keine Anstalten, diese Stadt zu räumen; im Gcgcntheil haben die französischen Generale ihre Hotels verlassen und sich in den ihnen von der Municipalität zur Verfügung gestellten Palästen ein- quartirt. An der Befestigung Roms wird unausgesetzt, selbst Sonntags, gearbeitet. Paris, 1*. Rov. Der Kaiser hat heute die Kammern mit folgender Thronrede eröffnet: „Die Rothwendigkcit, das unterbrochene Studium wichtiger Gesetze wieder aufzunehmen, hat mich verpflichtet, Sie früher als gewöhnlich znsamnienzu- berufen; außerdem haben neuere Ereignisse bei mir den Wunsch erregt, mich mit Ihrer Einsicht uiib Unterstützung zu umgeben. Seit Sie sich getrennt, haben sich vage Beunruhigungen eingestellt um die öffentliche Meinung Europas anzugreifen und überall die Bewegung des Gewerbfleißes und des Handelsverkehrs zu beeinträchtigen. Trotz der Erklärungen meiner Regierung, die nie von ihrer friedlichen Haltung abgewichen ist, hat man den Glauben verbreitet, daß jede Aenderung in der inneren Einrichtung Deutschlands eine Ursache zu Streit sein müsse. Dieser Zustand der Ungewißheit darf nicht mehr länger dauern. Die Veränderungen, die sich auf der andere» Rheinseite vollzogen, müssen freimüthig hingenommen und es muß verkündet werden, daß, so lange unsere Interessen und Würde nicht bedroht sind, wir uns nicht in die Umwandlungen einmischen werden, die sich nach dem Wunsche der Bevölkerungen dort vollziehen werden. Die Beunruhigungen, welche zu Tage getreten sind, lassen sieh schwer erklären in einem Zeiträume, wo Frankreich der Welt das imposanteste Schauspiel der Versöhnung und des Friedens dargeboten hat. Die Weltausstellung, wo sich fast alle Souveräne Europas eingefunden haben und wo sich die Vertreter der arbeitenden Elasten aller Länder begegnet haben, hat die Bande der Brüderlichkeit zwischen deu Nationen wieder auf's Neue verschlungen. Sie ist verschwunden, aber ihr Eindruck wird sich tief in unser Zeitalter eiuprägeu; denn, wenn auch die Ausstellung nach ihrer majestätischen Erhebung nur in augenblicklichem Glanze gestrahlt hat, so hat sie doch für immer eilte Vergangenheit von Vorurtheilen und Jrrthümeru zerstört. Feffeln der Arbeit und der Intelligenz, Schranken zwischen den verschiedenen Völkern wie zwischen verschiedenen Elasten, । internationale Gehässigkeiten, das ist es, was sic hinter sich geworfen hat. Diese unleugbaren Pfänder der Eintracht können uns aber nicht davon entbinden, die militärischen Einrichtungen Frankreichs zu verbestern. Es ist eine gebieterische Pflicht für die Regierungen, unabhängig von den zufälligen Umständen, den Fortschritt auf allen Gebieten zu verfolgen, welche die Kraft des Landes ausmachen, und es ist für uns eine Rothweudigkeit, unsere militärische Organisation, wie unsere Waffen und Marine . zu vervollkommnen. Der dem gesetzgebenden Körper vorgelegte Gesetzentwurf vcrtheilt die Last der Recrutirung auf alle Bürger. Dieses System ist zu absolut erschieueu und es sind deß- halb Vergleiche hinzugekommen, um die Tragweite destelben zu mildern. Meine Regierung wird Ihnen neue Verfügungen J vorlegcn, die nur einfache Zusätze zu dem Gesetz von 1832 sind, die aber den Zweck erreiche», deu ich immer verfolgt habe, den Kriegsdienst während des Friedens zu vermindern und ! während des Krieges zu vermehren. Sie werden dieselben prüe ; fen ebenso wie die Organisation der mobilen Rationalgard imt;r dem Eindrücke des patriotischen Gedankens, daß je stärker wir sind, destomehr der Friede gesichert ist. Dieser Friede, den wir Alle erhalten wollen, ist einen Augenblick gefährdet erschienen. Die am Hellen Tage vorbereiteten revolutionären Bewegungen bedrohten die päpstlichen Staaten. Da die Convention vom 15. September nicht ausgeführt worden war, habe ich von Neuem unsere Truppen nach Rom schicken und die Macht deS heil. Stuhles beschützen müssen, dadurch, daß ich | die Eindringlinge zurückwarf. Unsere Haltung konnte nichts Feindseliges gegen die Einheit und die Unabhängigkeit Italiens haben und diese Nation, einen Augenblick überrascht, hat nicht I gezögert, die Gefahren zn verstehen, welche diese revolutionären Manifestationen dem monarchischen Prineip und der europäischen Ordnung bereiteten. Die Ruhe ist heute in den päpstlichen Staaten fast vollständig wiederhergestellt und wir können ans den nahen Zeitpunkt der Rückkehr unserer Truppen in die Heimath rechnen. Für uns besteht die Convention vom 15. September, insofern sie nicht durch einen neuen internationalen Akt ersetzt ist. Die Beziehungen Italiens zn dem heiligen Stuhle interessiren ganz Europa uud wir haben den Mächten vorgeschlagen, diese Beziehungen in einer Konferenz zn regeln und so neuen Complieationen vorzubeugen. Man hat die orientalische Frage in den Vordergrund gebracht; der versöhn, liche Geist der Mächte benimmt jedoch derselben jeden kenn rnhigenden Charakter. Wenn auch zwischen ihnen einige Ab' weichungen über das Mittel, die Pacification Kretas, bestandenhaben, so schätze ich mich glücklich, conftatiren zu können, oaß sie Alle in zwei Hauptpunkten übereinstimmen: die Erhaltung der Integrität des ottomanischen Reiches und die Verbesserung des Looses der Christen. Die auswärtige Politik erlaubt uns dennoch, alle unsere Sorgfalt den Verbesserungen im Innern zu widmen. Weiter erinnert der Kaiser an seine Reise nach j dem Norden Frankreichs, um zu eonstatiren, daß das Vertrauen des Volkes in ihn nicht erschüttert sei. Der Kaiser komme । den Wünschen desselben zuvor; er wolle die Vollendung der Vieinalwege. Die Lage sei nicht frei von gewissen Beunruhigungen. Die Unbehaglichkeit in Europa sei allgemein; diese sei großentheils an den Befürchtungen Schuld, welche das gute Einvernehmen der Mächte verschwinden lassen werde. Die I Ernte sei nicht gut, aber der Freihandel werde allem Dem ab- { helfen. Wenn verschiedene Ursachen verhindern, daß die Einnahmen vollständig die Voranschläge im Budget erreichen, so werde dies das Finanzgesetz nicht abändern. Der Kaiser sagt, die Session fei vorzüglich von den Projecten vom 19. Januar in Anspruch genommen. Diese neuen Freiheiten würden die Gemüther Aufregungen ausfetzen, aber er rechne auf den guten Sinn int, Lande. Der Kaiser will, daß das seit fünfzehn Jahren begonnene Werk fortgesetzt werde, dadurch, vaß die Fun- i damentalgesetze außer dem Bereicht feindlicher Beurtheilungen nnd Leidenschaften gehalten, aber die freisinnigen Institutionen entwickelt werden, ohne die Grundsätze der Autorität zu schwä- j chen. Der Kaiser schließt, daß er auf die Unterstützung der । Kammern rechne, und sagt, daß er die Gewalt, die im auver- j traut sei, hoch und festaufrechterhalten werde; denn ungerechte | Hindernisse und Widerstand würden weder seinen Muth noch i seinen Glauben an die Zukunft erichüttern. — — 20. Nov. Die italienische Antwort auf den Con- 1 greßvor schlag ist eingetroffen. Italien will unter verschie- j denen Voraussetzungen an den Berathungen theilnehmen und i erklärt im Voraus, daß es sich die volle Freiheit feiner Ent- schließungen in Betreff der Berathungen und Beschlüsse des Congreffes Vorbehalte. London, 18. Nov. Heftiger Sturm wüthet auf dem Kanal und in der Nordsee; das Wetter ist frostig. Sämmt- liche Posten fehlen. Eine transatlantische Depesche meldet von einem heftigen Organe ans Portorico, der schwere Verluste verursachte. — — Die wachsende Unsicherheit in der britischen Hauptstadt, welche sich in häufig gewordenen nächtlichen Angriffen auf einsame Polizisten hauptiächlich zeigt, har die nur mit einem blci- beschwerten Stab bewaffneten Polizeileute, welche meistens Familienväter sind, um ihr Leben besorgt gemacht und eine Eingabe derselben veranlaßt, in der sie erklären, daß sie den nächtlichen Dienst ohne Feuerwaffe nicht mehr versehen könnten. Die Gewährung dieses Gesuches wird von Seiten der englischen Behörde nut mit Widerstreben geschehen und diese Neuerung von dem Volke nur ungern gesehen werden. — — Die Regierung wird schon in der kommenden Session dem Parlamente die auf die Verschmelzung des Telegraphcn- wesens mit dem Postwesen bezügliche Vorlage machen. --19. Nov. Im Parlamente erklärte Lord Stanley im Namen des Ministeriums gelegentlich der Adreßdebatte, daß die Regierung nur endlose Schwierigkeiten von einer Con- fcrenz fürchte und keinen practischen Erfolg erwarte, wenn nicht ein bestimmter Plan vorliege, welcher Aussicht habe, von den Hauptbctheiligtcn angenommen zu werden. Die Mehrzahl der Redner billigt die Anschauung der Regierung und tadelt die Politik Rapoleon's. Beide Häuser nahmen die Adresie an. (Fr- I.) — — Einen Tag nach der Eröffnung der Session der französischen Kammern fand die des englischen Parlaments statt. Die Thronrede der Königin betont besonders die baldige Zurückziehung der französischen Truppen aus Italien, da mit der Niederlage und Versprengung der Freischaarcn der Kirchenstaat von den Gefahren einer von außen kommenden Invasion erlöst worden ist, sie hegt ferner die Zuversicht, daß Sc. Kaiserliche Majestät sich im Stande sehen wird, durch eine baldige Zurückziehung seiner Truppen jeden möglichen Grund zu Mißhelligkeitcn zwischen der Regierung Sr. Majestät und derjenigen des Königs von Italien zu beseitigen." Weiter erklärt sie die abyssiuische Expedition als eine Notwendigkeit und erwähnt die Fenierumtriebe. Unter den angekündigten Gesetzentwürfen wird eine Reformbill für Schottland und Irland genannt. Petersburg, im November. Durch Kaiserlichen Ukas ist die Erblichkert des geistlichen Amts in der Griechisch-Russischen Kirche ab geschafft worden. Bisher mußte der Sohn eines Geistlichen wieder Geistlicher werden, und waren keine Söhne da, so mußte der Schwiegersohn in das geistliche Amt deü Schwiegervaters eintreten. — — In Petersburg wird für die Zwecke der plansla- wistischen Propaganda eine Reihe slawischer Geschichtswerke vorbereitet, um das russische Publikum mit den einzelnen slawischen Stämmen näher bekannt zu machen. Die Geschichte des Königreichs Böhmen befindet sich bereits unter der Presse und cs sollen sich derselben weitere Geschichtswerke über die Montenegriner, Bulgaren, Serbien, Galizien k-, sowie eine Chrestomathie der slawischen Sprachidiome nebst Wörterbuch anreihen. — — Nach amtlicher Mittheilung sind während deü vorigen Jahres in Litthauen 25,470 römische Katholiken, 36 Juden, 9 Lutheraner und 2 Mohamedaner zur griechischen Kirche über- getrete». Die Meisten gehörten dem Bauernstände an, doch sind auch Edcllcute, Grafen und Fürsten darunter, wie ebenfalls amtlich betont wird. Warschau, 31. Oct. Es kommen von Zeit zu Zeit Transporte lithauischer Verbannter aus Sibirien hier an, denen es gestattet ist, nicht nur nach ihrer frühem Hcimath zurückzukehren, sondern auch hierher zu übersiedeln. Es sind arme, in elende Lumpen gehüllte Leute, bei denen man oft den einstigen Wohlstand deutlich erkennt. Manche frühere reiche Gutsbesitzer sind darunter, die jetzt mit Holzsuchen ihren Unterhalt erwerben. Auch Frauen und Kinder sind nicht wenige j dabei. Solche Züge sind von Kosaken cscortirt. Frauen und . Kinder bekommen Wagen. (Drcüd. I.) Ncw-Bvrk. General Grant wird nach dem Befehle des Präsidenten demnächst die Militärverwaltungen in sämmt- lichcn Südstaaten anfiösrn. New-Bork. Tie Majorität des Richterausschuffes en schied angeblich gegen die Versetzung des Präsidenten in An. klagezustand. — — General Sherman hat den Friedensvertrag mit den Indianern zu Stande gebracht und die Einstellung der Feindseligkeiten befohlen. --19. Nov. Ter Admiral Tegetthof Hal die Leiche Maximilian's erhalten.— Ein starker Orkan hat auf der Insel Domingo schwere Verluste angerichtet. Vermischte Nachrichten. ffiicpen. Was die deutschen RcttungSstatienen zu leisten vermögen, schreibt das „Bremer Handelsblatt," wenn sie erst in genügender Zahl und in praktischer Ausrüstung vorhanden sind, erhellt bereits aus einem Rückblick auf die Leistungen derjenigen, die bis jetzt eristiren, wenn auch die junge Gesell chast selber erst wenig zu vollbringen vermochte. Sehen wir zurück auf die Jahre seit der Gründung der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, jo sind in diesem Zeitraum durch Stationen gerettet worden: 1865 (Juni dis Dezember) 6 Personen, davon 4 an den Küsten der Nordsee, 2 an denen der Ostsee, 1866 (Januar dis Dezemder- 141 Personen, davon 60 an den Küsten der Nordsee, 81 an denen der Ostsee, 1867 (Ja- nuar dis November) 41 Personen, davon 13 an den Küsten der Nordsee, 28 an denen der Ostsee, zusammen 188 Personen. Aus Ebcrhcsscit, im Nov. iiinen immer größeren Aufschwung nimmt der an jedem Samstag abgebalten werdende Fruchtmarkt zu Grün berg, gegenwärtig der bedeutendste im ganzen Lande. Im Durchschnitt werden auf jedem Markte über 1000 Malter der verschiedensten Fruchtgattungen aufgesahrcn und verkauft, welche bei den jetzigen Preisen einen Werth von mindestens 10,000 st. repräsentircn. Interessant ist eine Vergleichung mit den Übrigen Fruchtmärktcn in Mainz, Worms, Bingen, Gießen, Alsfeld und Lauterbach. In der vorletzten Woche waren auf allen zusammen 2250 Malter Früchte verkauft worden; davon über 1000 Malter allein in Grünbcrg. In der letzten Woche wurden auf den sieben genannten Märkten 1937 Malier verkauft, davon 1069'/8 auf dem zu Grünberg, also mehr als die Hälfte. Es scheint demnach, als ob die Stadt durch ibre Lage vor Allem bestimmt sei, den Verkehr eines nicht unbedeutenden Thciles der Provinz Oberhesscn zu vermitteln, und sieht man deßwcgen um so zuversichtlicher der Zeit entgegen, wo dieser Verkehr noch mehr gehoben werden dürfte durch die Erbauung der von Regierung imb Ständen in Aussicht genommenen Etien- bahn von Gießen über Grünberg und nach Fulda, welche Linie gegenwärtig abgesteckt und vermessen wird. Büdingen, 9. Nov. In vorigem Jahr wandte sich eine Anzabl hielt ger Bürger an die Ständckammcr mit einer Beschwerde, weil der Gcmeinde- rath nicht auf ihren Wunsch eingehc, ein vorhandenes Aktiv Kapital und das I aus dem Stadtwald gewonnene Holz zu vertheilen. Die Kammer aber ging I ebenfalls nicht auf ras Gesuch ein. Sie dachte, wie der Gcmeinderatb, daß es für eine Gemeinde, die Schulden und große Bedürfnisse für Arme hat, die noch viele Vieinalwege bauen, eine neue Wasserleitung maeden muß, die noch nicht einmal eine einfache Straßenbeleuchtung hat, nicht gut sei, wenn ihre Einkünfte vertheilt und den einzelnen Bürgern ausgehändigk würden. Diese Entscheidung nun hat viele kiesige Einwohner bewogen, bei der gestern und heute stattqehabten Gemeinderathswahl nickt zu wählen. Sie meinten, es gehe ja doch nicht ihrem Kopse nach, und sie wollten daher Alles gehen lassen, wie cs wolle. Aus dieser Veranlaffung war denn auch die Betheiligung schwächer wie je zuvor. iW- B.) literarisches. Die Jllustrirte populäre Zeitschrift „Zu Hause, Geschickten und Bilder zur Unterhaltung und Belehrung" (Stuttgart. Verlag von Eduard Hallberger) hat ihren neuen Jahrgang auch in neuem Kleide, einem sehr geschmackvollen Umschlag, angetreten. 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Bltts. 4057) Ein sehr schön möblirtes Zim- mer ist zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 134. 4133) Ein freundliches, möblirtes Zim- mer in einer Gartenwohnung ist zu ver- miethen und sogleich zn beziehen. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 4096) Ein kleines Familicnlogis ist zu vermiethen bei Alexander Mayer. 3749) Ein großes und schön möblirte« Zimmer und ein Lagerkeller am Canzleiberg sind alsbald zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 4211) Ein Logis mit drei Zimmern, Küche nebst Zugehör ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 4184) Ein kleines möblirteS Zimmer ist billig zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 4241) Ein freundlich möblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei August Haubach, MäuSburg. 4210) Ein möblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei H. Ei ff Wittwe, MäuSburg. 4006) Ein sehr freundliches, möblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei Georg Plank. 2664) Mehrere möblirte Zimmer mit Cabinet sind zu vermiethen im Darmstädter Haus. 4171) Das seither von Herrn Bersch bewohnte LogiS, bestehend aus 4 bis 5 Zim- mern nebst Zubehör, ist wegen dessen Weg- zug anderweit zu vermiethen. Gg. Strauch, Zimmerermeister. 3804) Ein schön möblirteS Zimmer ist zu vermiethen und kann auf Verlangen Küche und Kammer dazu gegeben werden Kreuz Lit. D. Nr. 6. 4294) Ein möblirtes Zimmer, wobei auch vollständige Kost abgegeben werden kann, ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 3777) Der untere Stock meines Hauses in der Marktstraße, mit Laden, ist zu ver- miethcn und alsbald zu beziehen. Louis M ö h l. Vermischte Anzeigen. 4302) Eine tüchtige Hausbälterin, welche sowohl in der Küche wie auch im sonstigen Hauswesen erfahren ist, wird zur Stütze der Hausfrau gesucht. Eintritt sogleich oder auch auf Weihnachten. Näheres bei der Exped. d. BlttS. Stammelnde und Stotternde werden methodisch in circa 14 Tagen vollständig und sicher geheilt. Näheres auf Franco-Anfragen sub A. C. 54t durch die Herren Haasenstein & Bögler in Frankfurt a. M. (4276) Agcnten-Gesuch. 4279) Für ein neues Fabrikat werden tüchtige Wcinagcnten gesucht, die besonders mit soliden Wirthen in Lerbin- dung sichen. Franco-Offerten sub G. K. 251 befördert die Annoncen-Expe- bition von G. L. Daube & Comp. in Frankfurt a. M. Winter - Concerte des Giehener Loncert-Vereins. 4297) Unter Bezugnahme auf unsere vorläufige Ankündigung von voriger Woche zeigen toir nunmehr den verehrlichen Abonnenten an, daß cs uns möglich sein wird, aus der Mehrzahl des Zäger-MusikcorpS, aus den sonstigen hiesigen und einer Anzahl Frankfurter Musikern wieder ein ständiges und vollständiges Orchester zu combiniren. Unsere Eoncerte werden daher voraussichtlich in ter seitherigen Weise fortbestchen, und nur bezüglich der Beiträge der ordentlichen Mitglieder sahen wir uns wegen der mit der Herbciziehung der Frankfurter Musiker verbundenen größeren Kosten zu einem kleinen Aufschläge gcnöthigt, so daß der halbjährige Abonnementspreis von jetzt an nur für 1 Person 2 ft. 42 kr., für 2 Personen aber 3 st., für 3 Personen 3 fl. 30 kr. und für 4 Personen einer Familie 4 fl. beträgt. Die Liste zur Einzcichnung ist bereit« in Umlauf gesetzt. Neu eintretenke Mitglieder wollen sich in Selbstperson oder durch den DercinSkicner blS längstens Donnerstag den 28. d. Mts. bei dem Unterzeichneten anmelten. Der Beitrag der außerordentlichen Mitglieder (Studenten, Handlungsbeflissene ic.) beträgt fortwährend 2 fl. unk geschieht die Zahlung derselben in der Ricker'schen Buchhandlung, woselbst auch die Eintrittskarten ausgegeben werden. Das erste Concert findet wahrscheinlich schon Samstag den 30. d. MtS. statt, doch wird das Bestimmtere erst in der folgenden Nnmmer dieses Blattes veröffentlicht werden. Gießen, den 21. November 1867. Der Vorstand des Concertvereins. V a u t r’ldjrr Gesangverein. 4284) Um Mißvcrständnissin vorzubeugen, bemerken wir, daß die zu dem heute Abend stattfindenden Balle auSgefertigtcn Karlen nur auf den Namen gültig sind, auf welchen sie ausgestellt sind. Kinder haben unter keiner Bedingung Zutritt. _______________________________________Der Borstand.______ § Allgemeine Versorgung» - Anstalt im Großhevzogthmn Baden. Gegründet mit Staatsgenehmigung vom 30. April 1835. Kapitalvermögen am Schlüsse des Jahres 1866: 8,160,131 Gulden Diese auf Gegenseitigkeit gegründete Anstalt schließt unter den billigsten Bedingungen alle Arten von BersorgungS- und Lebcnsvcrsicherungs-Berträgen ab, namentlich gewahrt dieselbe nach den Rechnungsergebnissen wachsende Leibrenten sowohl, als auch Pensionen, Studien- und Lehrgelder, A u s st e u e r k a p i t a l i e n und dergleichen und versichert UeberlebenSrenten, sowie Kapitalien auf den Lebens- und Todesfall. Auch bildet sie K i n d e r - B e r so r g u n g S v e r ei n e. Beitritts. Erklärungen nimmt entgegen und ist zu jeder Auskunft gerne bereit: Gießen, den 30. October 1867. Jean Boeck, Agent, Neustadt Lit. D. Nr. 212. Allgemeine Amten-, Kapital- * Aebens-AerlicherungsbanK Teutonia in Teip&iy. 4270) Das unterzeichnete Directorium der Teutonia bringt hiermit zur Anzeige, dass dasselbe mit Genehmigung des Grossherzoglichen Kreisamts dem Herrn JFeril. lloflniann in Giessen eine Special - Agentur für Giessen und Umgegend übertragen hat. Leipzig, im October 1867. Das Direetorinm der Teutonia. Auf Vorstehendes Bezug nehmend, empfiehlt sich der Unterzeichnete zur Entgegennahme von Anträgen auf Renten-, Capital- und Lebensversicherungen. Prospecte, Tarife und Statuten der Teutonia stehen stets gratis zur Verfügung und wird jede gewünschte Auskunft von demselben bereitwilligst ertheilt. Giessen, im October 1867. Uoff"tuft tu», Special-Agent der Teutonia in Leipzig. 4298) Sonntag den 24. November 1867: • Großes Militär-Concert im Leib schon Saale, auSgeführt vom ganzen Musik-Corps des hiesigen Garde-Jäger-Batnillons, unter Leitung ihres Musikmeisters ScKelldaas. Anfang 41/2 Uhr. Enlröe für Herren 12 kr., für Damen 6 kr.