Aiytigc-Wsll für die Provinzialhauptstadt Gießen. (cRmtsöffltt bes Greifes fließen.) M 24. Samstag den 23. März 1867. Amtlicher T h e i l. Zu Nr. K. G. 1485. Gießen, am 19. Mär) 1867. Betreffend: Den Termin für den Abschluß und die Einsendung der Gemeinde-Rechnungen für 1866. Das Groß Herzog licht Kreisamt Gießen an die Großherzoglichcn Bürgermeistereien und Gemeinde-Einnehmer des Kreises. Großherzogliches Ministerium des Innern hat durch Verfügung vom 8. l. Mts. zu Nr. M. d. I. 3093 in Bezug auf die Gemeinde-Rechnungen für 1866 den Termin zum Abschlüsse der Bücher allgemein auf den 30. April, zur Ablieferung der Rechnungen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien auf den 30. Juni, und zur Einsendung der Rechnungen an die Ober-RechnungS» kammer-Justificatur II. Abtheilung auf den 31. Juli des laufenden Jahres festgesetzt. Wir weisen Sie an, sich strenge danach zn achten und bemerken, daß eine Nichteinhaltung dieser Fristen, beziehungsweise eine Unterlassung der desfalls zu machenden Anzeigen, Disciplinarstrafen und sonstige etwa erforderliche Zwangsmaßregeln zur Folge haben müßte. In Verhinderung des Kreisraths : Pietsch, ____________________________________________ RegierungS - Rath._____________________________________________________ Zu Nr. K. G. 1461. Gießen, am 19. März 1867. Betreffend: Die Verrechnung der Kriegskosten. Das G r o ß h c r i o g l i ch e K rk i s a mt Gießen an die GrohherMglichen Bürgermeistereien. Erlassener Verfügung Großherzoglichen Ministerium des Innern zufolge, sollen die Kriegskosten, für welche bis zum Bücher- schlusse von 1866 ein Ersatz noch nicht stattgefuuden hat, erst in den Rechnungen für 1867 verrechnet werden. Wir setzen Sie hiervon zur Bemessung und Bedeutung der Gemeinde-Einnehmer in Kenntniß. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, _________________________________________________ RegierungS - Rath.__ MizMche Rekamttmachlmg. Gefundene Gegenstände: Zwei kleine und ein größerer Schlüssel (zusammcngcbunden), ein kleiner Schlüssel, eine Kapuze, ein Portemonnaie mit 2 kleinen Schlüsselchcn, zwei kleine Schlüssel (zusammengebunden). Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Zugelaufen: ein gräulich und gelblicher Pinscherhund. Gießen, den 22. März 1867. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche nnd Privat-Bekanntmachungen. Montiere Mranntmachungen. Auleheu der Stadt Gießen. 962) Bei der Stadtkasse Gießen werden jetzt noch Darlehen zu 4 pCt. Zinsen angenommen. Gießen, den 12. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Widerruf einer Pferdversteigerung. 1080) Der auf den 29. d. Mts. ängstigte Pferdverkauf findet vorerst nicht statt. Gießen, den 21. März 1867. Großherzogliches Gendarmerie - Divistons- Commando Oberhessen. v. Hombergk, Rittmeister. Die Untersuchung des Schweinenfleischcs in Rücksicht auf LnchinenbaNiqkeit. jSÄi M« Uk* iV* um M. ew «uwch«,,ch-ft in v-ll-m ®* kannt hat. Gießen, den 22. Marz 1867. Großherzogliche "b" Betreffe^d MiKoSkopische Untersuchunz ves^ Schweinenfleisches in Rücksicht auf Lrickmenhaltigkeit. Das Groß herzogliche Kreisamt an Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Nachstehende Abschriften theilen wir Ihnen Nascht mtt.^ Gießen Bürgermeisterei Gießen. Bogt. Gießen, am 25. Februar 1867. Abschrift. ic. an den Fleischbeschauer Herrn Phi lipp Mo hl dahier. Darmstadt, am 22. Februar 1867. stad?abgewendet hat, auch von der oberen Medicinalbehörde anerkannt und gewürdigt worden ist. Abschrift von Abschrift. Qu 9Zr. O- M. D- 366. B-tr-fend: Wie oben. - M e d i c i n a l - D i r e c t i o n an Es ist zu unserer Kenntniß gekommen mikroskopischen Untersuchung des Schweine er zugleich den Beweis liefert, daß der ( ersuchen wir Sie ergebenst, demselben m pischen Fleischbeschau, unsere besondere Am Der Dienst des Todlengräbers zu Gießen. 1070) Nach einer, zwischen der Witlwe des Todtengräbers Heinrich Noll und^hrem Sohne Jacob, mit Zustimmung des Stadt- vorstanves getroffenen, Uebercinkunst ist das Einkommen ver Tovtengräberstelle unter beiden in der Art getheilt worden, daß die Heinrich Noll Wittwe die Wohnung im Leichenhause und den Abnutzen vom Fried- Hofe für sich allein behält, alles andere Dienstcinkommen aber, mit Ausschluß jedoch der Vergütung bei Leichensectionen, die dem Jacob Noll verbleiben, unter beiden gleich getheilt wird. Zur Erhebung des Diensteinkommens ist nur die Heinrich Noll Wittwe berechtigt. Die Bewachung der in dem Leichenhause eingestellten Leichen, welche dem Jacob Noll seither oblag, ist dem Georg Noll, einem jüngeren Sohne der Heinrich Noll Wittwe, übertragen worden. Gießen, den 19. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________ Vogt. Versteigerungen. Holzversteigerung. 1072) Mittwoch den 27. v. Mts. sollen im hiesigen Communalwalde, Distrikten Fahrenberg und Trettenharv: 84 Eichen-Bau-, Werk- und Nutzholz- Stämme, 6147 Cubikfuß enthaltend, öffentlich meistbietend versteigert werden, und wird der Anfang nach 9 Uhr Vormittags im Fahrcnbcrg gemacht. Roßbach, am 18. März 1867. Die Bürgermeisterei Roßbach F ä u c r b a ch. Großherzogliches Kreisamt Gießen. daß der Fleischbeschauer Philipp Möhl nfleisches Trichinen entdeckt zu haben. Da fleischbeschauer Möhl mit Sorgfalt seinen unserem Auftrage, in Rücksicht auf seine i rkennung aussprechen zu wollen. ___________G o l d m a n n.___________ Holzversteigerung im Gießener Stadlwalde. 1039) Montag den 25. März d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stavtwalde, Schutzbezirk Fernewalv, District Bruderwinter, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 23 Stecken Eichen-Prügelholz, 24 „ „ Stockholz, 1250 Wellen „ Reisholz, 11 Stecken Aspen-Prügelholz, 4 „ „ Stockholz, 1 „ Buchen-Scheidholz, 75 Wellen „ Reisholz, 372 Eichen-Stämme mit 5617 Cubikfuß, 101 Nadel- „ „ 2183 „ 3 Birken- „ „ 35 „ 2 Kirschen- „ „ 27 „ 154 Eichen-Stangen „ 645 „ 450 Nadel- „ „ 1770 2 Birken- „ „ H „ 4‘/2 Stecken Eichen-Werkscheid- holz. Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Annerod nach Steinbach an der Strangswiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Sept. d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien Ver umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 18. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________Vogt.____________ Holzversteigerung. 1066) Montag den 25. März sollen im hiesigen Gcmeindewatde, Distrikten Buch- schcer und Grube: zu Gießen das Verdienst hat, bei der dieser Befund von hoher Wichtigkeit, da Amte als Fleischbeschauer vorsteht, so i Rede stehende Leistung bei der mikrosko- ______________ Klöß. 2 Stecken Eichen-Scheidholz, 12 „ „ Prügelholz, 26 „ „ Stockholz, 1100 Wellen „ Reisholz, 400 „ Buchen- „ 500 „ Nadel- 2488 Cubikfuß Eichen-Stammholz, versteigert werden. Die Versteigerung beginnt des Morgens 9 Uhr im Distrikt Buchscheer, und wird bei vorschriftsmäßiger Bürgschaft Zahlungs- rist bis Michaeli d. I. gestattet. Königsberg, am 20. März 1867. Königliche Bürgermeisterei Königsberg. _____Krauskopf.________ Holzversteigerung. 1078) Donnerstag den 28. und Freitag den 29. v. MtS., jedesmal Vormittags 9 Uhr, sollen in den Waldungen der Stadt Grünberg, Distrikt Sennerberg : 316 Eichen-Stämme von 6 bis 18 Zoll Durchmesser und 15 bis 40 Fuß Länge (5955 Cubikfuß), 95 Nadel-Stämme von 7 bis 12 Zoll Durchmesser und 30 bis 70 Fuß Länge (3306 Cubikfuß), 32 Birken-Stämme von 8 bis 13 Zoll Durchmesser und 15 bis 40 Fuß Länge (579 Cubikfuß), 6 Aspen-Stämme von 10 bis 11 Zoll Durchmesser und 20 bis 30 Fuß Länge (128 Cubikfuß), 60 Eichen-Stangen (250 Cubikfuß), 3 Nadel- „ (15 Cubikfuß), öffentlich meistbietend versteigert werden. Grünberg den 20. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Arnold. Cbr. Wallenfels, jun. Nach Amerika H. M. Iu g h ardt. titeln. rikas zu dienung „Cinigkeit!" 1085) Heute, Samstag den 23. März, Abends halb 9 Uhr: Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Rechnungs-Ablage, 2) Wahl des Vorstandes. Der Vorstand. 672) Auswanderer befördert dreimal wöchentlich mit Dampfschiffen über Bremen und Hamburg, sowie mit Segelschiffen Ister Classe nach allen Häfen Arne- I 1056) Ein braves Dienstmädchen ® ® vom Lande, das mit allen häuslichen I ?■ Arbeiten umzugehen versteht und schon ® § am 25. d. Mis eintreten kann, wird » ® von einer stillen Haushaltung gegen ® guten Lohn gesucht. Das Nähere bei ® § der Exped. d. Bltts. ® Mädchen-Institut in Gietzen. 1090) Wir erlauben uns, den verchrlichen Eltern anzuzeigen, daß wir gesonnen Ä"N-chm°, deutsche Sprache, Literatur, Aussatz, Mythologie, französische und Sprache,ver- Iiiind.n mit der abwechselnden täglichen Conversation m denselben, Geschichte, Gcogra. phic! Naturkunde, Zeichnen, Gesang und weibliche Handarbeiten. Jährlich findet eine °ffent>Die AÄaaben^der Kinder für die Schule können auf Wunsch der Eltern unter Aussick? imr Lehrerin, von 4 bis 6 Uhr Nachmittags, gegen besondere Vergütung aua^gearbeiteV »erbat. ” Socann nehm.n wir auch Halbpensionäre, d. h. Schülerinnen, die wir den Tag über bis zum Abend bcaussichtigen. , , . , Klavierunterricht und italienische Sprache werden als Privatsache betrieben. Beginn den 1. April. ..... Das Honorar beträgt jährlich für die: I. Klasse 50 fl. II. „ 40 „ III. „ 30 „ Halbpensionäre bezahlen 150 fl. Mit unserem Institute ist eine Pension verbunden, wofür das Honorar 350 fl. 1,,rä9,3i„Ä^Xn‘« ÄÄ™ bn----. b»'7 wi> ti,f,|b^„, «wmg, Slnmd’ung™ bi- ,«»' '• »pril in un(mr w-hnung ,m ®»f(iW(n Hause, am SeltcrSthor, machen zu wollen. Gießen, im März 1867. . Amalie, Marie und Lina Werner. ^!^7Äuswanderer die beste, reellste und billigste Beförderung mittelst Dampf- und ...»... ... ----------------- " 1F17) Unterzeichnete empfiehlt sich im Weißzeugnähen, Sticken u. s. w. Durch Anschaffung einer Nähmaschine und mit Hülse einiger Mädchen ist dieselbe in den Stand gesetzt, auch größere Arbeiten zu übernehmen und bittet um geneigte Aufträge. Für solide Arbeit wird bestens gesorgt. F. Petri Wittwe, wohnhaft bet Herrn Oekonom Lony in der Mühlgasse. 1115) Behufs Ausgleichung ersuchen wir umgehende Einsendung aller das K>r- chen-Concert des akademischen Gesang-Ver- einS betreffenden Belege an Herrn Hohl (I. Ricke r'scke Buchhandlung.) Directorium des akad. Gesang-Vereins. Dr. Clebsch_______ U20) Am Mtttwock Abend wurde ein schwarzer Pelzstola auf dem Wege vom Kreuz bis auf den Marktplatz verloren Der redliche Finder wird ersucht, denselben bei der Exped. t. BlttS. abzugeben. % 1116) Ein Mädchen, welches kochen kann, wird auf Ostern gesucht. Näheres bei Frau Schneider, Verdingcrin.____ 1119) Ein Mitleser zümUnkfürter Journal, in der Nähe des Lindenplatzes, wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1118) Behufs meiner am 30. d. Mts. stattfindenden Tanz-Repetition wird für meine Schüler Montag und Dienstag, resp. 25. und 26. d. Mts., Tanzprobe im gewohnten Locale stattfindcn. I. Schmidt, Tanzlehrer. halte ich meine regelmäßigen Schiffs-Gelegenheiten, Postdampfer und Segelschiffe unter Zusicherung prompter Beförderung, guter und reichlicher Beköstigung^und billigster Passagepreise, angelegentlickst empfohlen.__________________________Carl ^prucr.--- 1088) Eine kleine goldene Kapsel, zu einem Uhrgehänge gehörend, wurde Mitt- woch den 20. d. Mts. verloren. Der Fin- der wird gebeten, dieselbe bei Herrn Post- secretär Hennemann, Ecke des Selters- wegS, gegen gute Belohnung abzugebcn. 1059) Ein Hausbursche, nicht über 18 Jahre, wird in ein hiesiges Gasthaus ju baldigem Eintritt gejuckt. Näheres bei der Exped. d. Bltts.___ 1052) Ein tüchtiger solider Küferbursche wird gesucht. Don wem? sagt die Exped. dieses Blattes. 1077) Unserem sentimentalen und urge- müthlicken Jean Vetter die herzlichsten Glückwünsche zu seinem 20. Geburtstage. 1068) Von jetzt an werde ich jeden Mittwoch hier eintreffen, und können Bestellungen für mick im Gasthaus zum Löwen stets abgegeben werden. Reinhardt Scheib, __________Frachtfuhrmann aus Echzell. , 1065) Unterzeichneter empfiehlt sich im Färben und Drucken von seidenen, wollenen, halbwollenen und baumwollenen Stoffen in den neuesten und modernsten Stoffen, sowie in allen in dieses Fach einschlagenden Ar- 1127) Meine Wohnung befindet sich von heute an in dem Hause des Herrn Georg Burckhardt auf der Mäusburg. Gießen, den 22. März 1867. Dr. Fclsing, prakt. Arzt. Bürger-Club. 1042) Anmeldungen zur Ausnahme ordentlicher sowie außerordentlicher Mitglieder sind bis zum 1. April schriftlich bei dem Präsidenten, Herrn Ferd- Hofmann dahier, einzureichen, später können Aufnahmen nur auf Vorschlag ordentlicher Mitglieder stattfinden. Als ordentlicke Mitglieder sind nach §. 3 der Statuten aufnahmefähig, solcke, die bürgerliche Selbstständigkeit und festen Wohnsitz hier oder in der nächsten Umgebung haben, dagegen außerordentliche nack §. 4, welche nur vorübergehend hier wohnen, und jüngere Leute, welche das 18. Lebensjahr zurückgelegt haben müssen. Die ordentlichen Mitglieder haben 5 fl. Eintrittsgeld und 8 fl. jährlichen Beitrag, die außerordentlichen 4 fl., dagegen Söhne von Mitgliedern nur 3 fl. Beitrag, jedoch kein Eintrittsgeld, zu entrichten. — Sämmt- liche Mitglieder sind gleich berechtigt, die Locale und Vergnügungen der Gesellschaft zu besuchen. Gießen, den 19. März 1867. Der Vorstand. 971) Unterzeichnete bittet, Filz- und Seidcnhüte, welche neues Fa?on erhalten und aufgtarbeilet werden sollen, gefälligst womöglich Montags an sie abgeben zu lassen, und kann dann sicher auf Rucksen- düng in den nächsten 8 Tagen gerechnet werden, unter Zusicherung billigster Preise. Susanna Weis, Neustadt. 1096) Der IV. Jahres-Abschluß der Verwaltung des Vorschuß-DereinS zu Wieseck hat folgende« Resultat geliefert: A. Vermögen: Bleiben Ende 1866 . 15813 fl. 24 fr. 1; Ausstände an Vorschüssen: a) Ente 1865 standen aus 13679 fl. — kr. b) Im Jahr 1866 wurden weiter auSgeliehen .... 25677 „ — II Zusammen 39356 fl. - fr. c) Während 1866 gingen davon ein 22620 „ — Bleiben Ende 1866 —16736 fl. — fr. 2) Ausstände an Güterzielen: a) Ende 1865 standen auS 773 fl. 26 fr. b) Während 1866 wurden weiter erworben..... 382 „ — H Zusammen 1155 fl. 26 fr. c) Bis Ende 1866 gingen davon ein 729 „ 19>/r II Bleiben Ente 1866 — 426 fl. 61/a kr. 3) Guthaben des Vereins an noch nicht fälligen Zinsen re..... • 334 „ 23 „ 4) Kaffevorrath Ende 1866 • 839 ,/ 55 /„ Summe des Vermögens . 18336 fl. 25i/4 kr. B. S ch u l d e n : 5) Aufgenommene Kapitalien: a) Ende 1865 betrugen diese . 14389 fl. 40 fr. b) Während 1866 wurden weiter ausgenommen . . 9140 „ 50 M Zusammen 23530 fl. 30 fr. c) Bis Ende 1866 wurden zurück- bezahlt..... 7717 „ 6 II 6 । (Guthaben der Mitglieder an Einlagen 2166 „ 56 „ 7) Summe der Schulten . .------------------ 17980 sl. 20 fr. Verglichen mit obigem Vermögensstand, so ergiebt sich als Reservefonds Ende 1866 ...... 356 fl. S'/i fr. Ende 1865 betrug die Zahl der Mitglieder 189. . Während 1866 gingen zu 28 Mitglieder. „ „ ging ab 1 Mitglied. Demnach mehr zu 27. Stand der Mitgliederzahl Ende 1866 . 216. Wieseck, im März 1867. Die Verwaltung. Danksagung. 1124j Allen denen, welche unsere liebe und unvergeßliche Gattin und Mutter Christine Reit, geborne Simshaußcr, zur Ruhestätte geleitet, sagen wir unseren herzlichen Dank. Tie trauernde» Hinterblicbeuen. Nothwehr! 1084) Dem Fabrikanten des falschen Ge- rüchtS: „ich hätte Bankrott gemacht", wird eifrig nachgeforscht und, so Gott will, werde ich ihn ermitteln. Den ängstlichen Freunden zur Beruhigung erkläre ich hiermit, und ick möchte es der ganzen Welt verkünden. daß ich keinen Bankrott gemacht habe, daß ich gar nicht in der Lage bin, ein solches Unglück über mich und meine Familie zu verhängen, daß ich vielmehr alle Kämpfe, die ich noch zu bestehen habe, nut Ehren durchführen werde. Heinrich Rech. 972) SirohlMe zum Waschen, Färben und Fa^onniren werden angenommen und längstens in 8 Tagen wieder zurückgeliefert. Für corrccte Arbeit wied garantirt. Susanna Weis, Neustadt. Znr Nachricht. 1098) Dienstag den 26. März fdbttfe ich wieder einen Transport Gegenstände zum Färben und Drucken an kie Bloch'sche Hofschönfärberei in Darmstadt ab. I. Schlund, Schloßgaffe. 1129) Ein Pferdeknecht zu einem Pferd kann sogleich in Dienst treten bei Ludwig Herbert, Bieibrauer. 1128) Eine zweitstillende Amme sucht Stelle auf Ostern d. I. oder einige Wochen später. Näheres im Gasthaus zum Adler. 1030) Ein Auöwanderer-E^xpe- ditionS-Geschäst in Bremen, wel- cheS bereits seit vielen Jahren in dieser Branche thätig ist, wünscht zur Ausbreitung dieses Geschäfts eine General - Agentur im G r o ß h e r z o g t h u m Hessen zu errichten und fordert demnach Diejenigen, welche g neigt sind und sich qualifieirt glauben , dieselbe zu übernehmen, zur gefälligen Einsendung ihrer Adresse an die Expedition für Zeitungs-Annoneen von E. Schlotte m Bremen unter A. E. franco auf. 1001) Einige Morgen Ackerland wer- den zu leiben gesucht. Don wem? sagt die Expcd. d. Bltts. 1002) Ein ordentlicher Jnnge kann in die Lehre treten bei F. We: nhardt, Schreiner. « 1123 j Jeden Samstag sende ich B! I Stoffe in Seide, Wolle und Baum-A Zwolle in die Herrman n'sche Kunst- A 2 Färberei und Druckerei in Wiesbaden » und können Muster zu jeder Zeit bei £ <' mir eingesehen werken. Frau Theodore Wißmann, I Seltersweg Lit. C. Nr. 52. H V o o s'scher Felseukeller. Sonntag den 24. März, Anfang 3*/2 Uhr: Punschgläsereoneert und Hesang-^Dortlätze. Die komischen Lieder werden im Kostüm vorgetragen. Heute, Samstag den 23. März: im Darmstädter Haus, Anfang halb 8 Uhr. Morgen, Sonntag den 24. März: iu der Bierbrauerei von Wittwe Loos, Abends 8 Uhr. (1130) Die Familie Erber. Bürger - Club. 1095) Montag den 25. März, Abends 8 Uhr: Generalversammlung im Cafö Ebel. Tagesordnung: Statutenberathung. Der Vorstand. 1081) Einige 100 fl Dormundfchasts- gelter sind gegen hypothekarische Sicherheit auszuleihen bei Georg Lüdeking. 1110) 250 fl., sowie auch noch weitere Kapitalien, sind auszuleihen. Nähe- res bei ter Expcd. d. Bltts. 1126) TlMter in Hießen. Sonntag den 24. März. Vorletzte Aoonnements - Vorstellung. Zum ersten fötale: Krethi und Plethi Posse mit Gesang und Tanz in 5 Akten und 9 Bildern, von D. Kalisch. Musik von A. Conradi. Montag den 25. März. Außer Abonnement. Zum Benefiz für Fräuleiu Lina Ningelmann: Die Vcrichwöruin. bev Frauen. Historische« Lustspiel in 5 Akten, von Arthur , M ü l l e r. Wilhelm Richter. Ein hochgeehrtes Publikum erlaube ich mir zum meinem Benefiz hiermit ganz er- gebcnst einzuladen. Lina Ningelmann. n25) Thealer-Anzeige. Im Laufe künftiger Woche. Zum Benefiz für ,O. Grunert. Aer Verschwender, oder: Der Millionär u d der Delller. Original-Zauberposie mit Gesang und Tanz in 3 Acten, von Ferv. Raimund. Diele können Einem helfen! I Wird diese febene Wahrheit philosophisch an- und um cwandt, so kann man sagen: Wenige können Diele amüsiren! Diese bet» i ten, oft bewährten Wahrheiten könnten sich I heute im schönsten Glanze zur allseitigen Befriedigung einmal wieder bewähren, wenn die Vielen, nämlich die hochgeschätzten hie- sigen Theaterfreunde, sich freundlichst recht zahlreich zur Benefiz-Vorstellung cinfänken, um sich das anerkannt classische Werk R a i- mund'S: „Der Verschwender' anzusehen, welches von den Wenigen, v. h. unsere bescheidene Gesellschaft mit größter Lust einstudirt ist, wodurch denn auch ter Zweck des Benefizes für den Einen, nämlich meine erwartungsvolle Wenigkeit, in freudige Erfüllung ginge. — Auf diese ganz leichte Art wäre Einem, durch Wenige, von Vielen geholfen! Möge daher das hochge- schätzte Publikum diese meine ergebenste Einladung zu geneigtem zahlreichem Besuche freundlichst erhören. Mit Achtung Otto Grunert. Jrifdjöäcfter au gießen. Sonntag den 24. ML rz. Jakob Vogt in der Wallthorßraße. Karl Steinberger in der Lö- wengaffe. Karl Wallenfels II. an der Wettergaffe. kirchliche Anzeigen. Evangelische Hemeinde zu Hießen. Gottesdienst. Am 2 4. März. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags : Mitprediger -Vikar Vigelius. (Feier des heiligen Abendmahls.) Passions-Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 2 7. März, Nachmittags 4 Uhr: Mrtprediger Krug. Kopnlirte. Den 17. März. Wilhelm Chriffian Hermann Lindcnstnrth, verwiltweter Bürger und Fuhrmann dahier; und Elisabeths Bastian, des verstorbenen LrtSburgers und Ackermanns zu Günterod, Johann Ludwig Bastian III., eheliche Tochter. Den 2 1. März. Adolf Karl Wilhelm Stahl, verwiltweter Burger und Kaufmann in Herborn ; und Luise Wilhelmine Witt«, des verstorbenen hiesigen Burgers und Apothekers, Heinrich Ehristian Witte, eheliche Tochter. Denselben. Georg 'Nikolaus Rodemer, evangelischer Mrtprediger, erster Knabeulehrec und Rector zu La.ckerbach, des verstorbenen evangelischen Lehrers zu Dauernheim, Christoph Rodemer, ehelicher Sohn; und Luise Elisabeth Henrike Auguste Geißmar, des verstorbenen Großherzoglichen Physikats-Chirurgen zu Altenschlirf, Wilhelm Geißmar , eheliche Tochter. Getaufte. Den 17. März. Dem Bürger und Schuhmacher, Friedrich Simon, ein Sohn, Karl Wilhelm Martin, geboren den 22. Februar. Denselben. Dem Bürger und Metzgermeister, Karl Sack, eine Tochter, Anna Katharine Theodore, geboren den 16. Februar. Denselben. Dem Ortsbürger in Alten-Buseck und Diener am Veterinär-Institute der Universität, Philipp Körber, eine Tochter, Margarethe Luise Christiane Katharine, geboren den -20. Februar. D enselben. Tem evangelischen Lehrer, Heinrich Schmidt, ein Sohn, Heinrich Karl, geboren den 5. März. Beerdigte. Den 13. 'März. Ein todtgeborner Sohn des Bürgers und Bäckers, Konrad Ludwig Repp, geboren den 12. März. D en 14. März. Johannette Friederike Karo- line Luise Sonnemann, geborne Ouvrier, des verstorbenen Großherzoglichen Landbaumeisters, Friedrich Ludwig Sonnemann, hinterlassene Wittwe, alt 80 I. 2 M. 23 T., gestorben den 11. März. Den 19. März. Christiane Reit, geborne Simshaußer, des Bürgers und Postbedicasteten, Heinrich Reit, Ehefrau, galt 61 I. i M 4 T., gestorben den 17. März. D en 20. März. Philippine Margarethe l'Alle- mand, geborne Gail, des veistorbcnen Bürgers und Kaufmanns zu Dillenburg, Benjamin Georg lÄlle- mand, hinterlaffene Wittwe, alt 79 I. 3 M. 26 T., gestorben den 19. März. Denselben. Elisabethe Katharine Christiane Möhl, geborne Schwan, des verstorbenen Bürger« und MetzgermeisterS, Adolf Andreas Möhl, hinterlaffene Wittwe, alt 60 I. 11 M., gestorben den 18. März. Die Pjarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. Rundschau. Im Norddeutschen Reichstage ist die General-Diskussion über den Verfassungsentwurf zu Ende gekommen. Die i viertägige Debatte hat die Situation bedeutend geklärt, und das Resultat ist die freudige Zuversicht auf das endliche Zustandekommen einer Verfassung, welche die einzelnen deutschen Stäät- chen zu einem großen Ganzen vereinigen wird. Am meisten hat zur Hebung der allgemeinen Stimmung eine Rede des Grafen j Bismarck in der Montagssitzung bcigetragcn, welche von allen Seiten mit dem größten Beifall ausgenommen wurde, und die * einen sächsischen Abgeordneten zu dem Ausspruch veranlaßte, daß er erst jetzt sich in dcm Parlamente eigentlich heimisch fühlte. — Zur Specialdiscussion der Verfassung des norddeutschen Bundes trat der Reichstag anfangs dieser Woche ein und da bei Schluß unseres Blattes schon mehrere Artikel des Verfassungsentwurfs ihre Annahme mit cntschiedencr Majorität gefunden hatten, so zweifelt man nicht, daß längere Zeit als vier Wochen für Be- rathung darauf gehen werden. — Schon während der General- und jetzt auch bei der Special-Discussion haben mehrere Redner das Schreckgespenst einer etwaigen Vereinigung der süddeutschen Staaten mit dem Auslände heraufbeschworen, obgleich Graf Bismarck mehrmals in seinen Reden hervorgehoben hat, baß die militärische Verbindung zwischen Nord- und-Süddeutschland bereits seit dcm Friedensschlüsse vertragsmäßig fe st g e st e l l t sei. Zum Er- staunen Aller veröffentlicht plötzlich der Preuß. StaalSanzeiger zwei gleichlautende Actcnstucke, welche wohl als nicderschlagendes Pulver auf die großsprecherischen Erklärungcu des Herrn Thiers in der französischen gesetzgebenden Versammlung (siehe unten Frankreich) dienen sollen. Man muß eS Bismarck lassen, er ist ein vorsichtiger Arzt, er gibt seine Pillen und Mixturen nur nach und nach ein, damit sie desto nachhaltiger wirken können. Die beiden vorerwähnten Actenstücken beziehen sich aus die Friedensschlüsse mit Bayern und Baden und sind gleichlautend für jedes dieser beiden Länder. Sie beginnen : „Se. Maj. der König von Preußen und der König von Baiern (Großherzog von Baden), beseelt von dem Wunsche, das künftige Verhältnis der Souveräne und Ihrer Staaten möglichst innlgst zu gestalten, haben ic. Art. L Zwischen Sr. Majestät dem Könige von Preußen und dcm Könige von Baiern (dem Großhcrzoge von Baden) wird hiermit ein Schutz- und Trutzbundn ß geschloßen. Es garantiren Sich die hohen Contrahenten gegenseitig die Jntegntät des Gebietes Ihrer bezüglichen Länder, und verpstichten Sich, im Falle eines Krieges Ihre volle Kriegsmacht zu diesem Zwecke einander zur Verfügung zu stellen. Art. 2. Se. Majestät der König von Baiern (Großherzog von Baden) überträgt für diesen Fall den Oberbefehl über Seme Truppen Sr. Majestät dem Könige von Preußen. Art. 3. Die hohen Eontrahenten verpflichten Sich, diesen Vertrag vorerst geheim zu halten. Art. 4 bestimmt Näheres über die Ratifikation, die gleichzeitig mit der Ratifikation des Friedcnsvertrages (bei Baiern spätestens am 3. Septbr., bet Baden am 21. August) erfolgen Zollte. Hoffentlich wird Bismarck bei einer gelegenem Zett noch anderweitige solche Verträge nachfolgen lassen und gebührt ihm fonach die Ehre, jetzt schon facltsch bei einem Kriegsfall das gesummte Deutschland, freilich noch ohne Oesterreich, unter einen Hut gebracht zu haben, denn es ist unter solchen Umständen wohl nicht anders zu erwarten, daß auch mit Württem- I berg und Hessen bereits solche Verträge bestehen. Oesterreich ist im Begriff, das Siegel auf den Dualis- mus zu drücken. Der Kaijer ist nach Pesth gereift, um sich in aller Farm zum Könige von Ungarn krönen zu lassen und die Vereidigung des neu bewilligten Ministeriums vorzunehmen. Aber trotz des außerordentlichen Jubels, mit dem man ihn überall be- grüßte, trotz aller Loyalitätsversicherungen und Dankvoten muß seine Stimmung durch Die Hast getrübt werden, mit Der man bet allen fpecifisch ungarischen Behörden die kaiserlichen Adler । von den Wappen entfernt, noch mehr aber durch das Votum der Dcputirtentajel, das die MilitärauShibung allerdings bewilligt, diese Bewilligung aber als ein Vertrauensvotum hinstellt, das , man dem Mminerium Andrassy giebt und zu dem man sich aller i Wahrscheinlichkeit nach einem andern Ministerium gegenüber kaum bewogen fühlen würde. — Für das Kaiserreich wird durch Ein- führung von Postanweisungen zum Behuf der Geldübermittlung i eine wesentliche Erleichterung im Postverkehr eintreten. Frankreich scheint sich mit dem Gedanken einer Einigung ! Deutschlands durchaus nicht versöhnen zu können; Die von Thiers schon seit geraumer Zeit angefünDigte Interpellation in Bezug auf Die äußere Politik Der Regierung Der preußischen Machter- ! Weiterung gegenüber ist von Demselben jetzt erfolgt und vom i aesetzaebenDen Körper mit ungeteiltem Befall aufgenommen worden. Zn allen Kreißn herrscht ein gespanntes Interesse । sßr diese Erklärungen und Verhandlungen. Kaum i|t man über die Pression hinweg, welche angeblich Die Regierung auf Preußen in Bezug der Ausführung des in den Nikolsburger Frieden hmeingeörachten Paragraphen über eine etwaige Abtretung .Nordschleswigs ansüben sollte, so giebt man sich Muhe, einen neuen Zankapfel zu finden, und wirst als solchen, Luxemburg hin, das Frankreich sich von Holland gegen eine entsprechende GeldcntschäCigung abtreten lassen soll. Um der Sache größeren Nachdruck zu verleihen, bringt man die Abreise Bencdetti'S damit in Verbindung, die indeß wohl rein in privatem Interesse erfolgt sein dürfte; der französische Botschafter wird noch vor dem Geburtstage des Königs wieder in Berlin sein. — Man ersieht hieraus, wie in Frankreich alle mächtigen Hebel in Bewegung gesetzt werten, um den Fanatismus der Franzosen gegen Preußen und Deutschland aufzu,lächeln; hoffentlich wird cieS aber nur auf kurze Zeit gelingen und jedenfalls die bessere Einsicht in Frankreich Mieter in Kurzem die Oberhand gewinnen. Denn für den Wohlstand Frankreichs ist ein gutes Einvernehmen mit Deutschland hcilbringend-r, als ein Krieg, bei dem nur Elend für das Volk die Folge sein kann. In England ist das Schreckgespenst dcS Fcnierspuks ebenso schnell wieder verblichen, wie es energisch aufzutreten schien. Bedeutendere Unruhen sind nach der ersten Erhebung nicht wieder vorgekommen, und die vereinzelten Aniührer ziehen sich überall vor der Polizei zurück. Die Regierung hält veßhalb die Verhängung des BelagerungSzustances nicht für nöthig, und die alarmirenden Gerüchte von einer allgemeinen Erhebung am 17. d. M., dem Fest des irischen Nationalheiligen St. Patrick, haben schwerlich einen ernstlichen Hintergrund. Die italienische Regierung hat bei den Wahlen einen entschiedenen Sieg erfochten und wird nach den bekannt gewordenen Resultaten in dem neuen Parlament eine Majorität von mehr als zwei Dritteln für sich haben. Man ersieht daraus, daß der Zauber des Garibaldi'schen Namens bei weitem nicht mehr die Wirkung hat wie früher, und daß der gebildetere Theil der Nation den revolutionären Plänen der Radikalen gegenüber eine ruhige und vernünftige Entwickelung erwartet. Was die orientalische Frage anbetrifft, so ist zunächst die Bewilligung der serbischen Forderungen seitens der Pforte zu melden. Die Türken haben Belgrad geräumt, und es läßt sich erwarten, daß Fürst Michael nun der Einladung des Sultans, nach Constantinopel zu kommen, entsprechen wird. Neue Schwierigkeiten scheinen der Türkei in Montenegro zu erstehen, wo man die Mündung der Boyana an der Barre Antivari verlangt, um den für das Land unumgänglich nöthigen directen Zusammenhang mit dem Adriatischen Meere zu haben. Die Stellung der Großmächte bleibt noch immer unklar; das Gerücht, daß Frankreich dir Pforte Cie Abtretung von Kandia, Thessalien und Epirus vorgeschlagen habe, scheint verfrüht; Rußland soll eine Revision des Pariser Vertrages von 1856 fordern. Am deutlichsten hat sich England über seine Stellung der Türkei gegenüber auSge- sprechen. Auf eine Interpellation Lord Argyll's im Oberhause, warum englische Kriegsschiffe flüchtigen Kandioten die Aufnahme verweigert hätten, antwortete Lord Derby, caß die Regierung sich eine strenge Ausrechthaltung der Neutralität zum Prineip gemacht habe, und daß man durch eine indirekte Unterstützung in Kandia nur zu unberechtigten Hoffnungen Anlaß geben würde. — Italien will die Anzahl seiner in den Gewässern von Kandia j stationirten Kriegsschiffe vermehren, damit eS, wie die „Italic" angiedt, „bereit sei, allen schweren Eventualitäten, die im Frühjahre eintreten könnten, und die alle Welt vorhersieht, gewachsen zu sein." Aus Mexico sind die ersten Truppen zurückgekehrt. Die „Rhüne" hat am 9. d. M. die belgische Legion nach Antwerpen gebracht, und nach einer Depesche des Moniteur vom 28. Febr. waren auch bereits 16,000 Franzosen unterwegs, unter denen übrigens nach neuern Nachrichten das gelbe Fieber herrscht. In den Vereinigten Staaten Nordamerika's ist die Militärgouvernementsbill in Kraft getreten; durch eine Ergän- zungsclausel zum ReconstructionS-Gesetze werden die militärischeii .Befehlshaber im Süden ermächtigt, einen EensuS zu veranstalten, die Wahlstimmen der Bevölkerung zu registriren und eine con- stituirendc Versammlung einzuberufen. Der Congreß wird sich nicht vertagen, bis die Frage in Betreff^anderer vorgeschlagener Garantieen für die Reconstruction des Südens erledigt ist. Das britische Nordamerika will sich zu einem unter der Oberhoheit Englands stehenden Bundesstaat „Canada" con- stituiren. Derselbe soll angeblich als Königreich unter dem Prinzen Arthur von England pioclamirt werden. Dagegen hat jedoch der angrenzende nordamerikanische Staat Maine energisch pro- testirt. Locales. Beschlüsse des Temeinderaths der Stadt Gießen aus der Sitzung vom 21. März 1867. 1. Der Forstwart Hahn von Rödgen wurde mit der Beaufsichtigung und Behandlung der, in der Rahe seines Wohnort« gelegenen städtischen Wiesen, welche wegen der Entfernung von Gießen von hieraus nicht gehörig zu behandeln sind, beauftragt und ihm für die d.Sfallfigen Leistungen eine, stets widerrufliche Vergütung von 20 fl. jährlich bewilligt. 2. Ein Gesuch deS Schleußenwärtcr« Hartmann um Gehaltserhöhung wurde abgeschlagen. , , 3. Der Ankauf von 25 Centner Steinkohlen für die Kirchenheizung wurde vom Gemeinderath guigcheißrn. 4. Ebenso die Anschaffung von 7750 Fichtenpflänzlmgen zu Eulturen m den Stadtwaldungen, für den Preis von 12 fl. 55 fr. 5. Der Photograph Eugen Fath von Lberotterbuch in Baiern erhielt die Zusicherung/ daß ihm für den Fall der Erlangung de« Staaisburgerrecht« das Bürgerrecht der Stadt Gießen erthellt werden solle. . 6. Für Sie Heizung der Turnhalle wurden weitere 25 Eentner Steinkohlen bewilligt. . 7. Auf eine Eingabe des Großherz. ProfefforS Dr. Winther wurde beschlossen , diesem zur Errichtung eines Gebäude« auf dem Selzersberg einen Theil der Hollergasse unter der noch zu vereinbarenden Bedingungen, käuflich zu überlassen. 8. Der Gemeinderath bewilligte zur gehörigen Instandsetzung und Unterhaltung der Schoorwege mittelst Verbreitung von Sand einen Eredit von 154 fl. 5 fr. Die bei Großh. Bezirksstrafgcricht Gießen in öffentlicher Sitzung gefällten Uriheile. I. Am 14. März d. I. wurden wegen Gewaltthätigfeit, Bedrohung, Verletzung der Amts- und Dienstehre und Körperverletzung verurtheilt: a. Balthasar Münf von Ober-Wöllstadt, in eine Eorrectionshausstrafe von 51/2 Monaten, b. Heinrich Philipp Münf von da, in eine desgleichen von 4'/2 Monaten. II. Am 20. März d. I. wurden verurtheilt : 1. Tobias Heldmann von Ober-Wöllstadt, wegen Diebstahls, in eine geschärfte Zuchthausstrafe von 3 Jahren, 2. Johannes Schmidt von Albach, wegen verschiedener Diebstahle, in eine Correctionshausstrafe von 3’/2 Monaten, 3. Kaspar Seipp, Peters Sohn, von Leihgestern, wegen Gewaltthatigkeit und Eigenthumsbeschädigung, in eine Gefängnißstrafe von 18 Tagen. Die Mitangeklagten Johannes Seipp,, Georg Velten und Johanne« Schmidt von da wurden von Strafen und Kosten freigesprochen. Die bei Großh. Bezirkssttasgcricht Gießen zur Aburthcilung koiulucndcn llutcrsuchuugcn. 1. Ten 27. März d. I.: 1. Gegen Friedrich Ringel von Lollar, wegen Ghrenkränkung. 2. Gegen Glisabetha Hinkel von Villingen, wegen Diebstahl«. 3. Gegen Ehristian Dörr III. von Grunberg, wegen ErpreffungSversuchS. 4. Gegen die Ehefrau des Mullers Karl Martin Schudt aus Dorheim und Cvnsorten, wegen Eigenthumsbeschädigung. 11. Den 28. März d. I. : 1. Gegen Urban Rockemer von Butzbach, wegen im Complott verübter einfacher Diebstähle. 2. Gegen Susanne Kranz don Okarben, wegen Diebstahl«. Vom Wiedersehen nach dem Tode und der Unsterblichkeit unserer Seele. Von Dr. Heinsius (Preis 10 Sgr.) betitelt sich ein Schriftchen, das wir denjenigen unserer Leser und Leserinnen, welche sich für dieses Thema interessi- ren — wir zweifeln nicht, daß es die meisten sind — al« eine erbauliche und unterhaltende Lecture aufrichtig empfehlen können. — Von demselben Verfasser ist ebenfalls in S. Mode« Verlag ein allgemeiner Briefsteller erschienen, der seiner Reichhaltigkeit und seines billigen Preises halber (15 Sgr.) em- pfehlenswerth ist. Geld-Cours vorn 21. März 1867. Preuß. Eaffen - Scheine Preuß. Friedrichsd'or Pistolen .... „ Doppelte Holl. fl. 10 Stücke . Rand - Ducaten . - 20 Frankenftücke . . Engi. Sovereigns . Ruff. Imperials . . Dollars in Gold fl. 1. 44J-45} „ 9. 57-58 9. 44-46 9. 45-47 9. 51-53 5. 34-36 9. 27J-28} 11. 51-55 9. 45-47 ff 2. 27j-28j Rcraction, Druck und Verlag Cer Brühl'fchcn Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Holzverfteigerungen. 1021) Zn der Obersörsterei Rabenau sollen an de» bezeichneten Tagen nachstehende Holzsortimente zur Versteigerung kommen. 1) Montag den 25. März, Vormittags halb 9 Uhr, in den Districtcn Köpfchen, Steinberg, Rinn- wege und Kirchgeheg: 10 Stecken Buchen-Scheidholz, 23 „ Birken- u. Eichen-Schridh., 25 „ Kiefern.Scheidholz, 6% „ Aspen- 8 „ Buchen-Prügclholz, 20 „ Birken- u. Eichen-Prügelh-, 34 „ Kicfern.Prügelholz, 6 „ Buchen-Stockholz, 8'/, „ Birken- u. Eichen-Stockholz, 46'/, „ Kiefern-Stockholz, 1830 Wellen Buckcn-Reisholz, 1775 „ Birken- u. Eichen-Reisholz, 10385 „ Kiefern-Reisholz, 4250 „ Fahlen- u. Aspen-Reisholz, 700 Cubikfuß Eicben-Stammholz. Die Zusammenkunft ist im District Köpf, chen auf der Kesselbacher Grenzschneiße. 2) Donnerstag den 28. März, Vormittags halb 9 Uhr, in den Districten Antreffenkopf, Eichwald und Amenhäuserhccken: 170 Stecken Buchen-Scheidbolz, 68 „ „ Prügelholz, 5 „ Eichen- 48 „ Buchen-Stockholz, 2 „ Eichen- 4800 Wellen Buchen Reisholz. 1400 „ Eichm- 4425 „ Sahlen- u. Aspen-Reisholz, 525 „ Kiefern-Reisholz, 310 Cubikfuß Eichen-Stammholz. Die Zusammenkunft ist im District An» treffenkopf. Wesselbach, am 15. März 1867. Der Oberförster: __Hopp 6. Holzversteigerung in dem Gräflich Laubach'schen Reviere Ruppertsburg. 1035) Montag den 25. März d. I. sollen in den Tistricten Borngraben und Eichberg öffentlich meistbietend versteigert werden: 400 Stecken Buchen-Scheidholz, 100 „ „ Prügelholz, 90 „ „ Stockholz, 200 „ „ Astreiser. Die Zusammenkunft ist Morgens um 9 Uhr am District Borngrabcn bei der Friedrichshütte. Laubach, am 16. März 1867. Der Gräfliche Oberförster: Franck.__ Holzversteigeruiig in dem Gemeinde- walde zu Ruttershausen. 1040) Dienstag den 26. März d. I., Morgens 9 Uhr, werden in dem hiesigen Gemcindewalve, Districten Mausburg und Wchrholz, folgende Holzsortimente versteigert, als: 17'4 Stecken Buchen-Scheidholz, 21'/, „ Eichen- „ worunter 5 Stecken, welche sich zu Küferholz eignen, • 28 Stecken Buchen-Prügelholz, 11'4 H Eichen- „ 32 „ Buchen-Stockholz, 18 „ Eichen- „ 2750 Wellen Buchen-ReiSholz, 325 „ Eichen- „ 1400 „ Ravel- 12 Eichen-Ban- und Werkholz-Stamme von 16—41 Zoll Durchmesser und 10—55 Fuß Länge, 2 Nadel-Stämme, 2 Birken-Nutzholz Stämme, zu Schieb- karrnbäumen geeignet, 1719 Stück Fichten-Stangen. Die Zusammenkunft und der Anfang ist am Steinbusch, am Weg nach Crumbach. Ruttershausen, den 18. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinket. Holzversteigerung in der Fürstlichen Obersörsterei Lich. 1079) Künftigen Freitag, den 29. d. MtS-, Morgens 9 Uhr, soll im District „Höler", „Kellersberg" und „Fuchsstrauch" folgendes Brennholz versteigert werden: 90 Stecken Buchen- u. Eichen-Scheidh., 333 „ „ „ „ Prügelh-, 357 „ „ „ „ Stockholz, 11775 Wellen „ „ „ Reisholz. Alsdann wird nächsten Samstag, den 30. d. MtS., Morgens 9 Uhr, folgendes Bau-, Werk- und Nutzholz versteigert: 183 Eichen . Stämme, meistens starke, = 6763 Cubikfuß, 12 Buchen - Stämme, meistens starke, = 616 Cubikfuß, 47 Fichten. Stämme, meistens starke, = 1755 Cubikfuß, 258 Eichen- und Fichten-Stangen für Wagner, 8 Stecken Buchen-Werkfcheidholz. Der Anfang der Versteigerung ist jeden Tag zur bestimmten Stunde im District „Höler" auf der alten Gießener Straße beim Pflanzgarten. Lich, am 23. März 1867. Fürstliche Oberförsterei Lich. Eigenbrodt. 1099) Dienstag den 26 d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause ein Oberrock versteigert werden. Gießen, den 22. März 1867. Großherzvgliches Ortsgericht Gießen. I. A. d. V.: Weidig, Ortsgerichtsmann. Versteigerung von Eichenrinde aus der Oberförsterei Krofdorf. (Kreis Wetzlar.) 1087) Freitag den 12. April er., Vormittags 11 Uhr, soll im Schützengarten zu Wetzlar folgende Eichenrinde zur Selbstgewinnung öffentlich meistbietend versteigert werden: 1. Distict 85, Schlag 28, im Hasengarten bei Salzböden : 11 Mrg. pp- 65 Cent- ncr Spiegelrinde von durchforstungs- weise zu beziehenden 15jährigem Eichen- Scblaaholz. Westhang; ziemlich gute Qualität — % Stunden vom Bahn- Hof Fronhausen. 2. District 88, Schlag 8a, im Stoppelberg bei Wetzlar: 28 Mrg. pp. 200 Gentner Spiegelrinde von gereinigtem 20 jährigem Eichen-Schiagholz. Südlage ; gute Qualität ■ 1 $tunte vom Bahnhof Wetzlar. Den Käufern, welche im Termrne zu er- scheinen verhindert sind, steht es frei ihre pro Gentner abzugebcnden Offerten mit der Aufschrift: „Gebot für Eichenrinde im Hasengarten resp. im Stoppelberg" versiegelt portofrei einzusenden. Diese Offerten werden im Termine eröffnet werden, bevor der Zuschlag aus das höchste mündlich abgegebene Gebot ertheilt wird; doch kann durch dieselben der Kauf nur dann realisirt werden, wenn das höchste mündliche Gebot überschritten ist. Krofdorf, den 17. März 1867. Der Königliche Oberförster: v. Meibom. Bauholz- und Bohnenstangen- Versteigerung. 1097) Dienstag den 26. März d. Z., des Morgens um 10 Uhr, soll in dem Privatwalde Kirnberg nachver- zeichnetes Holz versteigert werden, als: 9 Eichen-Stämme von 9 bis 14 Zoll Durchmesser und 15 bis 25 Fuß Länge, 2 Kiefern-Stämme von 14 Zoll Durchmesser und 11 bis 19 Fuß Länge, 2615 Fichten-Bohncnstangen. Die Zusammenkunft ist auf der Gänsen- bürg. Annerod, den 21. März 1867. Für die Privaten des Kirnberg - Waldes: Heinrich Hammel II.______ Versteigerung von Vieh- und Deco- nomiegeräthschaften. 969) Dienstag den 26. und, wenn nöthig, Mittwoch den 27. März l. I-, jedesmal Vormittags um 9 Uhr anfangend, sollen auf dem O. Depot bei Herrn Julius Wallach am Markt, in Gießen. 1105) Ein neuer Kleiderschrank lst zu 1076) Bei Unterzeichnetem ist ein Haus verkaufen bei Georg Trän kn er II., mit Scheuer auf den Abbruch zu verkaufen. Schreincrmeist.er, Königsberg, am 20. März 1867. Neustadt.' | Gottfried Schlauveraff. CHtfS; l,r- 1 2 I« * Haare; < ßeNpeltkH Di*. trautem bkffer»"S Hauluntt Pääebea Professor Stangen- tie lttch gltidW'ti (in Dri; Axolbell' nigseife, end erb! schmridn' iin Paü Di'i jur Äie Haarwuet grftempelt Ur. S aromat. , zmrlässij mittel de (in V, 1 2ki Jroecfma | beliebt g Itie vor (4454) 1067 mit dem Berten, bei unter, brenncr int wirt Sennin bei aller jum Pr Betten. Laub 0e ! ii Stein kohlen Wifite | (225) l'iÖ27 >ü gegen lerlautei "intfttt 1000) 'n mein 4 stet! lolche - gut ’en. j fr« bei L5«zel. 6er9er, ' eine bei ,nt Fabrik. ?ic kleinen S z» 2 fi. ft. 20 fr. ftben, .veil 'n. lhreis. 'n, 3= unb 1 16(1, em. chlatter. k^alk unb h stets frisch SVMthjg. irmbach. uhr. ;et. F~ ng liegen die lach. Köln, luten GeMdhcils- Wer, der brontrti nnd istiescranlen, ud) theilweise Deulschland, bnb von een ;n, soirie in nb unb noch .en al« «°hl> iur B-(chl°U' !h w; ibcni daenich udtt unb die oen sehr 9utt ■ Gießen^ ijl ein 1 i verfaul !ub^aff' CUEFS-DlEliVRE DE TOILETTE! Or. Oarluny'* Ehinarinken-Oel, zur Eonservirung und Verschönerung rer Haare; (in versiegelten unb im Glase gc» stempelten Flaschen a 35 fr.) Or. tiorchurilV S arcmatische Kräuterscife, zur Verschönerung uiic Verbesserung des Teints unv erprobt gegen alle Hautunreinheiten; (in versiegelten Original- Päckchen ä 21 fr.) Professor Or. Jbiiule’8 Vegetabilische Stangcn-Pomave, erhöht den Glanz unv die Elastizität cer Haare, unv eignet sich gleichzeitig zum Festhalten Der Scheitel; (in Originalstücken ü 27 fr.) Apotheker SprrtiH's Italienische Ho- nigseife, zeichnet sich Durch ihre belebende und erkaltende Einwirfung auf die Ge- schmelDiafcit um Weichdeil der Haut aus; (in Päckchen zu 9 unv 18 fr.) Or. Oartuitff'8 Kräutcr-Pomade, zur Wiedererweckung und Belebung des Haarwuchses; (in versiegelten unD im Glase gestempelten Tiegeln h 35 fr.) Or. Muiet de OouletnartTs aromat. Zahn - Pasta . das universellste und zuverlässigste Erhaltnngs- und Rcinigungs. mittel Der Zähne unv des Zahnfleisches; (in V. unv */, Päckchen ä 42 unv 21 fr.) werden die obigen, durch ihreanerfannte Soliditätund Zweckmäßigkeit auch in hiesiger Gegend so beliebt gewordenen Artikel in Gießen nach wie vor nur allein verkauft bei (4454) Carl Frech. Kalkverkauf. 1067) Der Kalkofen zu Arnsburg wird mit dem 8. April d. I. in Betrieb gesetzt werden. Bestellungen beliebe man entweder bei unterzeichneter Stelle oder bei dem Kalkbrenner Engel zu Birklar zu machen; und wird bei solchen, die vor dem obigen Termin einlaufen, die Bütte Kalk zu 2 fl, bei allen späteren Bestellungen aber nur zum Preise von 2 fl. 6 fr. abgegeben werden. Laubach, am 18. März 1867. Gräfliche Rentkammer. Weber. ©cfen unb Kochherde zu Steinkohlen- und Holzfeuerung, Stein- kohlenkasten und Feuerungs-Requisiten empfiehlt (225)I. G. D. Bapst. 1027) Mever's Conversations-Lexicon ist gegen gleich baare Bezahlung billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. 636) Souuenfchirme neuester Fa?on, in großer Auswahl, bei N. Simon, Schirmfabrikant. 1000) Wasch- und Badebütten, Zuber, Eimer, Brenken, Fässer, sowie alle in mein Fach einschlagende Artikel, halte ich stets in großer Auswahl und empfehle solche zu den billigsten Preisen. Reparaturen werden pünktlich besorgt. H. Sch mall, Lindenplatz. 1111) Ein Schaaf ist zu verkaufen Neuenweg Lit. B. Nr. 183._____________ 1104) Zu verkaufen ein gut erhaltenes Clavier von 67, Octa- ven. Wo? sagt die Redact. d. Bltts. 886) Rein Bielefelder, sowie HauS- machcr, Crcas-, sächsisches und Halb-Leinen, Shirting, Brusteinsätze, Tisck-, Hand- und Taschentücher bringe ich in empfehlende Erinnerung. W > lbel in S ch m a 11. $ Neuer Rassee. Dampf - Kaffee - Bolineii aus der Fabrik von Gebe. Jörg K Comp. in Mainz. _Dieser von vielen Aerzten empfohlene Kaffee ist seines Wohlgeschmacks , vorzüglichen Wirkung auf die Gesundheit und grossen Erspar niss jeder Haushaltung bestens zu empfehlen. Derselbe ist fortwährend pr. Pfd. 20 kr. zu haben bei Georg Jughardt in Giessen, C. Fr. Seniinler „ „ Willi- Schneider „ Wetzlar. 1108) Ein noch neuer Rock und Frack sind zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 963) Die zwei Grabstücke: Flur 33 Nr. 156 mit 31 IHKlftr. Acker am Nahrungsberg, gibt 12 fr., und Flur 33 Nr. 160 mit 27 lUKlftr. Acker daselbst, gibt 10l/2 fr., sind aus freier Hand zu verkaufen von dem Ortsgerichtsvorsteher: Ebel. • - s Nicht allein mni Laien, sondern auch von Aerzten, Männern« der Wissenschaft, wird die Vorzüglich-tz feit des r. w. Bockius’ftfjen Krim- ö ter-Brust-SyruPü anerkannt, was durch g nachstehende, von einem berühmten und | vielbeschäftigten Arzte in Worms , er- | gangene Begutachtung bezeugt wird. Z Der mir von Herrn F. W. BockillS £ in Otterberg tur Begutachtung^über- p gebene weiße Kräuter - Brust - Syrup 8 ist ein Hausmittel von angenehmem f. Wohlgeschmäcke und zweckmäßig gewähl-1 ter Zusammensetzung von Wurzeln und । Pflanzen, bereitet zu einem Safte, 8 dessen Wirksamkeit bei catarrhalischcr, von Husten herrührender Heiserkeit oder | trockenem Reize im Kehlkopfe eine auf- | fallend wohlthätige ist, und ist dieser 8 Kräuter-Syrup, seiner vegetabilischen 8 Bestandtheile halber, mit einem Zu-1 satze von feinster Raffinade, bei allen Hals- und Brustkrankheiten sehr zu e empfehlen. 6 Worms a. Rh., 25. November 1864. E Dr. med. H T8vls, | pract- Arzt. | I Auf allerhöchsten Befehl Seiner Ma-1 jestät des Königs von Bayern wurde k dieser Kräuter-Brust-Syrup zum freien Verkauf gestattet und befinden sich Nie-1 Verlagen: in Gießen bet Ern ft Hermes, I „ Gründerg bei Geometer Ritter I Wittwe, „ Lich bei F. L Förster, g „ Butzbach bei A. Gimbel, i „ Wetzlar bei Wittwe Jung. , _ 887) Soeben erhielt ich die erwartete Sendung von Leinen- unv Shirling-Hcmdcn, worauf ick ein ge-hrteS Publikum aufmerksam mache. Wilhelm Schwall. 1093) Ein Haufen guter Kuhmist ist zu verkaufen. Näheres bei der Expedttion d. Bltts. 1089) Einschlaggarn und 6/. breites HauSmacher-Lrinen ist zu verkaufen; auch wird ein Mitlescr zum Frankfurter Journal gesucht. __________F. Holberg, K rchenplatz. _ 1082) Seegrasdecken sind in neuer Sendung angekommen bei Georg 8 übe fing. Aerztliches Zeugniß. 4154) Die von dem Hof-Lieferanten Herrn Franz Stollweick in Eöln verfertigten Brust-Bonbons habe ich einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Düse angenehm schmeckenden, sich leicht im Munde lösenden Brustzeltchen bestehen aus gut gewählten Pflanzenstoffen und Zucker ohne sonstige fremdartige Beimischung. Die Wirkung dieser Zeltchen ist reizmildernd, nach Umständen krampflindernv, vorzüglich aber gelinde auflösend und beruhigend; daher die Anwendung derselben mit gutem Erfolge in allen catarrhalischrn Hals- unv Brustbeschwerden unv daherrührenver Heiserkeit, nicht als arzneiliches, sondern als diätetisches Mittel nut Grund empfohlen werden kann. München, 28. Januar 1866. Dr. Kopp Äönigl. Kreis-Stadlgerichts- unv Polizei-Arzt. Obige rühmlichst bekannten Stollwerck'- fchen Brust - Bonbons sind ächt zu haben ä 14 fr. pr. Packet in Giessen bei C W Dietz und bei Louis Frohn» b<üuf« r; sowie in Aliendorf a. d. I da. bei Apotheker C. L. Harb; in Berstadt bet Ehr. Eichelmann Sohu; in Butzbach bei Val Wiestler; in Friedberg bei I. A Windeckcr; in Hangen bet A Buch ; tn Aich bei ,H. C Bingmann. 1028) Zwei noch gut gehaltene blaue und ein grauer Uniformsrock sind zu »er- kaufen. Bei wem? sagt die Erped. d. 931 # — Allen Haarlcidenden — » empfiehlt sich als das geeignetste Mittel 8 folgende Schrift des Dr. Henry: UHaarleiden u. Haarerzeugung! 3 Mit Angabe der besten Mittel. Preis 8 772 Sgr. Dieses Werkchen B ist auf frankirte Bestellung direct von 8 S. Mode's Buchhandlung, Post- S straße 28 in Berlin, sowie durch jede B hiesige und auswärtige Buchhandlung, B zu beziehen. (1060) 1053) Eine Partie Eichen-, Tannen- unv Fichten-Bauholz, welches sich für eine kleine Scheuer oder Stallung eignet, wird billig abgegeben bei PH. Leib, im Philosophenwald. 1083) Ein Garten an der Schoor, vom Neustädter Thor nach dem Wallthor gelegen, ist zu verkaufen oder zu vermiethen. Das Nähere ist zu erfahren bet Wiesenwärter 3 infeer. u 1862. Preis - Medaille London. Vermischte Anzeigen. 1064) Ein junges gutes Pferd steht zu verkaufen. Näheres ist bei der Expek. d. 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I. wird meine höhere Lehranstalt für Mädcken in dem dis dahin von Herrn Dr. Krumm benutzten Locale eröffnet werden. ,o^"^^rk»ildrmaSclaise für erwachsene Mädchen soll Mit dem Beginn des L-orn- S5Ä« W-,.° «ui H. in °,. ft." zosischen und engliscken'Umgangssprache gelegt. Das Honorar beträgt . ,... , ä , für d,c I. Classe: 50 fl., nut dem Englischen 58 fl., „ „ II. „ 40 46 „ ITT. 30 Die Beaufsichtigung der Arbeiten nach der Schule, sowie der Clavierunterricht, werden^besonders berechnet. Für rie FortbildungSeiasse richtet sich das Honorar nach Müll-, (n.u. B-u- im ».,<,«■»' Miberei, Iruckerei, Kasch-, IlecKen- und Harde- roben-Ueinigungs-AnstalL x M Moir6e antique, Färberei ^^ressort Färberei ä reserve W. Spindler in Berlin, empfiehlt sich bei Beginn der Frühjahrs - Saison für alle in dieses Fach einschlagenve Arbeiten. Annahme für Gießen bei 5rl- Kath. R4ünch, (1037) wohnhaft bei Herrn Dachdecker Ruckstuhl, Neuenweg. Pferde-Markt und Pferde - «erloosung zu Frankfurt am Main. 647) Laut Programm des lankwirthschastl. Vereins findet am Schlüsse des Pferde-Markts am 10. April d. I. mit Genehmigung k. pr. Regierung große Verloofung statt. Die Gewinne bestehen demgemäß auä: 1 61 der schönsten Reit-, Wagen- und Arbe.tspferde, 10 Waaen nebst completen Geschirren, wobei e,ne Gauivaae mit i schönen Pferden und cornpleter Schtrrung. Außerdem vollständige Geschirre, Sattelzeuge, Fahr- und Reit - Requisiten ic. mÄ L-°s- « 1 R.dlr. (I 8 45 k.) sind -l.d-w d-i m„ -m>u. reichen, wenn mit Sicherheit auf Zuteilung gerechnet werden soll- Nach Ziehung sende ich Liste franco.. Gustav Swwarzlwllo, Zeil 38, Frankfurt a. M. U e r m i e t (j u n g e n 1107) Möblirte Zimmer sind zu ver- miethen bei A. Volp, in der Lindengasse. 1063) In dem Reallehrer Dickoref'- schen Hause in den Neuen-Bäuen ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinct zu vermiethen. 1092) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist zu vermiethen bei H. Hochstätter Wittwe. 1094) Das seither von Herrn Lehrer Römer bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und am 26. April beziehbar. Euler & Köhler. 1109) Der mittlere Stock meines Hauses ist zu vermiethen unv kann alsbald bezogen werden. H- Sauer, Neuenweg. 1091) Ein freundliches Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen. Karl Koch, Löwengasse. 898) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet, in der Nähe der Aula, ist zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 1112) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Polizeidiener Schneider Wittwe. 1074) Das von Herrn Advocat Kohler mann seither bewohnte Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Cabinet, Mitgebrauch der Waschküche ic., ist zu vermiethen^ P ' tthan, im Adler. 1071) Bei Louis Loos in der Sandgasse ist ein Logis zu vermiethen. 945) Ein Familienlogis, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zugehör, ist zu vermiethen bei__________G g. Malkomcsius. 864) In meinem Hinterhause ist ein freundliches Familienlogis zu vermiethen und bis April beziehbar. Friedrich Möhl, Adolph Sohn. 1025) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Juni zu beziehen. Chr. Noll Wittwe. 996) Zwei gut möblirte Zimmer mit Cabinet sind zu vermiethen bei L. Becker, Asterweg. 375) Das seither von Herrn Pfarrer Dauth bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und im April beziehbar- L. Keil, Neuenbäuen. 977) Meinen Garten, am Wismarer Weg gelegen, bin ich Willens zu verkaufen oder zu verpachten. G. PH. Faber I. Wittwe. 1075) Eine Scheuer mit Stall, welche sich ohne große Kosten zu einer Wohnung nebst Werkstälte Herrichten läßt, ist zu ver- miethen oder auch zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.