Ziycigc-Vl»tl für die Provinzialhauptstadt Gießen. (Hmtsöfatt öes Hrcilrs fließen.) Erschkint »öd)mtlid> zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Preis de« Jahrgang« für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. de« Vorschrift«- mäßigen Poftauischlag« 1 st. 42 ft. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Srpedition (i^anzleiberg Lit. B. Nr. 1). Jls. SO. Samstag den 22. Juni 1SG7. Einladung zum Abouncmeut auf das * Anzeige - Blatt für die Drovinzialhauptstadt Gietzeu. (Amtsblatt des Kreises Gießen.) Mit dem 1. Juli beginnt ein neues halbjähriges Abonnement auf das Anzeigeblatt für die Provinzial hau p tst a d t Gießen. Dasselbe erscheint auch ferner wöchentlich zweimal, Mittwochs und Samstags, verbunden mit der Beilage: Gemeinnützige Unterhaltungsblütter. Inserate finden durch die Versendung des Anzeigcblaltes in alle Gegenden unseres Landes große Verbreitung und sicheren Erfolg. Der Abonncmentspreis beträgt frei in's Haus geliefert: 51 ft. Amtlicher T h e i l B e k a n n t m a ch u n g. Großherzoqlichcs Ministerium des Innern hat seine Verfügung vom 18. v. Mts., wodurch die Abhaltung von Diehmärkten und die regelmäßigen Zusammenkünfte zwischen Mäklern und Viehhändlern zum Zwecke des Abschlusses von Viehhändeln, sowie die Viehausstellungcn verboten worden sind, außer Wirksamkeit gesetzt; in Folge hiervon wird der rm Kalender auf den 2 5. und 26. l. Mts. angekündigte Markt in Gießen abgchalten. Die Großhcrzoglichcn Bürgermeistereien wollen dies in den Gemeinden veröffentlichen. Gießen, den 17. Juni 1867. Großhcrzoglichcs Kreisamt Gießen. Dr. G o l d m a n n. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. (£öictnlTai)uiig. 2179) Die Kinder des dahier am 3. Februar v. I. verlebten Georg Dietrich Bücking dahier haben die Erbschaft des- selben ausgeschlagen. Aus dem zu der über die ruhende Erbschaft angeordnetcn Curatel ausgestellten Iuvcntare bat sich eine Ucberschulvung des Nachlasses ergeben. Die Gläubiger desselben werden deshalb hiermit öffentlich geladen, im Termin am 22. Juli d. I., Vormittags 9 Uhr, Cvntumazirzeit, ihre Forderungen summarisch, wo möglich, unter Vorlage etwaiger Beweisurkunden, anzumclbcn, und dem alsbald stattfindcnden Gütcversuch beizuwohnen, wobei die Nichterscheincndcn als dem Beschlüsse der Mehrzahl bcitrctcnd angesehen werten; eventuell haben sich dieselben über die Wahl eines anderweit zu bestellenden Curators der Masse, zu welchem vorläufig der Administrator Ze iß dahier bestimmt ist, zu einigen. Zugleich bient zur Nachricht, daß der Nachlaß in zu 36 Rthlr. 15 Sgr. tarirtem Mobiliar und die angegebenen Schulden in 170 Nthlr. 23 Sgr. bestehen, so daß eine gütliche Einigung der Gläubiger, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, nicht allein keine Befriedigung zu erkalten, sondern noch Beiträge zu den Concurskosten leisten zu müssen, geboten ist. Marburg, am 3. Juni 1867. Königliches Justizamt I. gez. Kehr. vdt. Pfeiffer, Actuar. BcfoiiöereBeftanntinacf)iingeii. Die Auszahlung der Waifeuver- psiegungsgelder vom 1. halben Jahr 1867. 2310) Die Pflegeltern von Waisenkin- dern werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie die Quittungen über die Pfleggelder des 1. Halbjahres 1867 vor dem Schlüsse dieses Monats hier auszustellen haben, wenn sie jene Vergütungen kostenfrei beziehen wollen. Gießen, den 18. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 2331) Karl Jud und Theodor Jud von Königsberg beabsichtigen, mit Reisepässen nach Amerika auszuwanvern. Wer daher Forderungen an dieselben zu bilden glaubt, hat solche innerhalb acht Tagen bei der unterfertigten Stelle einzurcichen, al» sonst die Reiselegitimationen erthettt werden. Königsberg, am 18. Ju« 1867. Königliche Bürgermeistorei KömgSberg. KrauSko» f. 2337) Die Holzversteigerung vom 18. und 19. v. MtS. ist genehmigt. Die Utbtr« Weisung des Holzes geschieht Freitag den 28. D. MtS., Morgens 8 Uhr- Treis a. v. Lba., am 20. Juni 1867. Grobherzogliche Oberförsterci Treis a. d. Lea. Klump. Uerfleigeru ngen. 2345) Montag den 21. Juni, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung der Fräulein Leun in dem kleinen Mühlgäßchen die zum Nachlaß der Philipp Kauf Wittwe gehörenden Mobilien, bestehend in Bettung, Kleidern, Weißzeug und Möbeln, gegen baare Zah. lung versteigert werden. Gießen, den 20. Juni 1867. Großherzogliches OrtSgericht Gießen. Ebel. 2282) Die Grasnutzung von den Schnei- ßen des Gießener Stavtwaldcs soll Samstag den 22. Juni 1867, Bormittags 11 Uhr, im hiesigen Rathhaussaale öffentlich ver- strigert werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 15. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. 2365) Montag den 1. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nachhause auf freiwilliges Ansuchen die dem Friedrich Mal- komesiu« gehörenden Immobilien, unter den alsdann bcfanrn zu machenden Bedingungen, an den Meistbietenden versteigert werden, al« : Flur Nr. üJtlfk. 767 Acker auf der kleinen Weid, 132 Acker dm Schlangenzahl, ”/io« 210 Acker in der Lapperei, ,%gu.„ 251 Acker am Schlangenzahl, auf den Aulweg, "/,,, 397 Acker im Wasserfall zwischen der Chaussee und den Aulweg, ,4/21 234 Acker am Barresgraben, 250 Acker daselbst, '7,. 187 Acker daselbst, 76a 160 Acker daselbst, 143 Acker auf der Rothhohl, ’V$6 247 Wiese im Heegstrauch, "/>«» 318 Acker am Sandkauterweg, links, 3,/ll4 324 Acker in den Rödern, '7., 328 Wiese auf der Weißerde, ”/lie 147 Acker auf dem Nahrungsberg, 33/lt, 58 Acker daselbst, auf die Steinbacher Straße, ”/166bi«I6, 89 Acker daselbst, 47„ 297 Acker auf dem Sandfeld, 44/,lt 281 Acker in der Lichtenau, •y,g 262 Acker im Heegstrauch, ”/8l 137 Acker bei der alten Sandkaute, 113 Acker auf dem Nahrungsberg, auf den Steinbacher Weg. Gießen, den 20. Juni 1867. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. Holzversteigerong. 2291) Donnerstag den 27. Juni wird in dem Domanialwald-Districr Fran- zcnwalk, sowie in den Abheilungen Gün- therSzrab, Wüstekopf, Judenzipfen re. nach, vcrzeichnetes Holz versteigert: Schcikh. Prügelh. Stockh. ReiSh. Steden Steifen Steden Wellen Eichen — 13 40 1175 Nadelholz 37 138 59y, 6250 sodann 13 Eichenstämme mit 278 ßublff., 13 Nadelstämme mit 301 Eubtks , 21 Nadelstangen mit 53 Cubikf. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Gränzwcg im Franzenwald am Großen- Lindener Feld. Freitag den 2 8. Juni wird in den Abtheilungen Rabenpfuhl und Hasenwäld- chen nachverzeichnetes Nadelholz versteigert : 31 Stecken Scheidholz, 222'/, Stecken Prügelholz, 1657, Stecken Stockholz, 6550 Wellen Reisholz, 30 Stangen mit 44 Cubikf. Zusammenkunft am Rabenpfuhl auf der Steinberger Straße Morgens 9 Uhr. Credit für beide Berstcigerungen bis 30. September d. I. Gießen, den 17. Juni 1867. Großherzogliche Obertörsterei Schiffenberg. Dr. Draudt. Die Berfteigeruui) der Klrschrn-Erudte auf dem Trieb. 2360) Montag den 24. Juni 1867, des Morgens um halb 9 Uhr, soll die obige Erndte an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Gießen, den 21. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. Holz- und Blaiinkohlen-Lieferung. 2288) Mittwoch den 26. d. Mts., Bormittags 9 Uhr, sollen a. 18 Stecken Buchen-Scheidholz, b. 240 Ctr Hcssenbrücker Braunkohlen für hiesiges Militär-Commando an den We- nigstnehmcnden öffentlich vergeben werben. Gießen, den 17. Juni 1867. Großherzogliche Criminal- und Polizeikassc der Provinz Oberhessen. Keim. Graöversteigerung. 2300) Nächsten Samstag, den 22. d. Mts., soll das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeinbewicsen versteigert werden. Der Anfang zu denjenigen bei Wiescck ist des Morgens um 9 Uhr in dem Dor- teld'fchcn Garten, und zu denjenigen bei Badcnburg des Nachmittags um 5 Uhr auf der Badenburg. Wiescck, den 17. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Wicseck- _____Lang.____________ 2301) Das diesjährige Heugras von den Wiesen des Herrn Carl Müller's Erben von Gießen soll Samstag den 22. d. MtS., Vormittags um 10 Uhr, in dem Dorfcld'schcn Garten dahier versteigert werden. Wiescck, den 17. Juni 1867. Lang, Bürgermeister. Holzversteigenmg im Gießener Stadtwalde. 2283) Montag den 24. Juni v. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Neuhege, Waldshute re., nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 27, Stecken Eickcn-Prügelholz, 4378 Wellen „ Retsholz, 40 7« Stecken Nadel-Prügclholz, 49 „ „ Stockholz, 15700 Wellen „ Reisholz, 7 Eichen-Stämme mit 88 Cubikfuß, 173 Nadel- „ „ 2358 „ 195 „ Stangen „ 941 Die Zusammenkunft ist am alten Anne- röter Weg am Fichtenkopf. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. November d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 15. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. HeugraS-Verstcigerung. 2206) Montag den 24. Juni L I., von Morgens 8 Uhr an, soll das Heugras von den Leihgesterner Gcmeindewiescn versteigert werden. Leihgestern, am 11. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. Weißbiuderarbeil und Steinlieferung, 2314) Mittwoch den 26. l. Mts. sollen: 1. Bormittags 9 Uhr an der Lahnbrücke bei Heuchelheim der Anstrich dieser Brücke, zu 140 fl. veranschlagt, 2. Vormittags 11 Uhr im Gasthaus zum Schwanen in Heuchelheim die Lieferung und das Aufsctzen von 12 Cubikklaster Hardtsteinen zur Regnlirung de» Lahnufer« an der Kuhweibe an die Wcnigstnchmenden versteigert werden. Gießen, den 18. Juni 1867. Großherzogliche« Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Heuftras-Berüeisterung. 2329) Montag den 24. d. Mts. soll das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeinbewicsen versteigert werden. Die Bersteigerung beginnt des Morgen« um 9 Uhr auf dem Gcmeinbehause, und wird bei vorschriftsmäßiger Bürgschaft Zahlungsfrist bis Michaeli d. I. gestattet. Königsberg, am 18. Juni 1867. Der Bürgermeister: Krauskopf. 2330) Montag den 24. d. MtS., sogleich nach ver Heugrasversteigerung der iLemeinde Königsberg, soll taS Heugra« von den Schul- und einem Theil der Pfarr- wiesen daselbst mitvcrstcigert werden. Königsberg, den 18. Juni 1867. Der Bürgermeister: Krauskopf. i Versteigerung. Die tu der Gemarkung und Stadt Gießen gelegenen, dem Großherzoglichen Ccntralfiscus gehörigen, unten näher bcschne- denen sechs Wachthäuser nebst Gnmd und Boden, sowie daranstoßcndcn Gärtchen werden nach vorliegender Verfügung Seiner Königlichen Hoheit des Grohhcrzogs nach den Vorschriften des Tomänen-Veräußerungsgefetzes vom 2. Juni 1821 Montag den 19. August, Vormittags 9 Uhr, in dem Rathhause zu Gießen einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. , . , Kauflustige, welcke die Wachthäuser einzusehen wünschen, wollen sich nur an die zetzigen Bewohner derselben wenden. Tür Bedingungen können schon vor dem Versteigerungstermin bei unterzeichnetem Großherzoglichcn Rentamt eingcschcn werden. Ord.- Nr. Bezeichnung des Objects. Flächeninhalt Nebenlieger. Laut Grundbuch Flur | Nr. nach dem , Grund- buch Klftr. nach neuer Vermessung Klftr. 1 2 3 4 5 6 Wachthaus am Neuenweger Thor, links, einstöckig von Stein erbaut. Wachthaus daselbst, rechts, einstöckig von Stein erbaut. Wachthaus am Wallthor, rechts,! einstöckig von Stein erbaut nebst k einem Grabgärtchen vor dcm-i selben. 4 I Wachthaus daselbst, links, einstöckig 1 von Stein erbaut nebst ( einem Grabgärtchen vor dem-t selben. ’ Wachthaus am Neustädter Thor, 1 rechts, einstöckig von Stein er-s baut nebst / einem Grabgärtchen vor dem-s selben. Wachthaus daselbst, links, einstöckig i von Stein erbaut nebst ' einem Grabgärtchen vor dem-i selben. ' 1 Gießen, den 8. Juni 1867. I. I. I. I. I. I. 689a 820 905 906 1260,3 1260,5 1 2,3 14 14 28 27 7 6 14 3,5 38 26?° 37 29 33 31 25 5 21 5 Norbwest: der Schoorgraben und der Garten des Tabaksfabrikanten Burk. Südwest: die Grüuberger Straße. ' ! die städtische Schoor. Nordost: \ ' Nordweft: Garten deö Hofgerichtsadvocaten Schüler. Sübwest,: derselbe und der Schoorgraben. Südost: die städtische Schoor. Nordorst: die Straße nach Grüuberg. Nordwest: die Marburger Straße. Nordost: die städtische Schoor. Südvst: dieselbe und der Schoorgraben. Südwest: Garten des Poststallmeisters Kempf. • Südost: die Straße nach Marburg. Nordost: die städtische Schoor. Nordwst. (Bierbrauer König. Südwest: 1 Südost: die Main-Weser-Bahn u nd die Straße nach Gladenbach. Südwest: dieselbe Straße. Nordost^' V2^ ®ic£en (Viehmarkt.) Südost: die Straße nach Gladenbach und die Main-Weser-Bahu. !^ie Stadt Gießen (Viehmarkt.) Nordwest: \ Nordost: die Gladenbacher Straße. Großherzogliches Rentamt Gießen. L Y » ck e r. Verpachtung. 2284) Donnerstag den 27. d. Mts., Vormittags um 10 Ubr, werben die mit Ende Juni b. I. leihsälli- gen Räumlichkeiten im hiesigen Zcughause unv den Zimmerhof-Gebäuben auf weitere drei Jahre aus tem Rentamts - Bureau, unter den bei der Verpachtung bekannt gemacht werbenden Bedingungen, an die Meistbietenden verpachtet. Gießen, den 17. Juni 1867. Großherzogliches Rentamt Gießen. L y n ck e r. G r a s v e r st e i g e r u n g. 1 2333) Donnerstag den 27. Juni v. I., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Heugras von den dem Marienstift Lich zustehenden circa 100 Mvr- gcn Wiesen in den Gemarkungen Lich, Ober- und Nieder-Bessingen v.rsteigert werden. Der Anfang ist bei Lich an der Straße nach Butzbach. Lich, ten 19. Juni 1867. Winheim. | Heugrasversteigtrung bei der Gemeinde Annerod. 2298) Freitag den 28. Juni d. I-, des Morgens von 8 Uhr an, soll das Heugras von den hiesigen Gemein- 1 bewiesen öffentlich versteigert werben i Die Zusammenkunft ist in der Hohlbach ! an der Grünberger Straße. j Die Großherzoglichen Bügermeistereicn bcr umliegenden Orte werken ersucht, dies in ihren Gemeinben bekannt machen zu lassen. Annerob, am 17. Juni 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Seipp. 2324) Am 26. v Mts. (Markl-Tag) kommt in meinem Garten eine beträchtliche Anzahl Transport- unb Lager-Fässer zur Vlrsteigerung. Gießen, ben 19. Juni 1867. Wilhelm Gossi. cfeifgeÖDtenes. 2366) Montag den 24. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll auf bahiesigem Rathhause eine Nähmaschine gegen gleich baare Zahlung versteigert werten. Gießen, den 21. Juni 1867. In Auftrag: Weidig, Orisgerichtsmann. 2367) Alte Sorten natürliche unv künstliche Mineralwasser sinb stets in frijchen Senkungen vorrathig bei Julius Wallach. 2245 i Lager von allen Sorten Maschi- j nengarn, Maschinenöl unv Na- , deln bei I. Th. Haubach 11. 2340) Tapeten und Borden in den ncncstcn und geschmackvollsten Mstern, das Stück von 6 kr. mt, empfiehlt Carl Frech. 2370) Der wegen seiner vorzüglichen Eigenschaften allseitig an ! erkannte R. F. Daubitz'sche Kräuter-Liqueur, bereitet von dem Apotheker 91. F. Daubitz in Berlin, Charlottenstraße 19, ist nur allein echt zu beziehen in Gießen bei Julius Wallach. 2364) Wildunger, Tcdwalhei- mer, Ludwigsbrunnen, sowie Ealz- fcblirfcr VonifaciuSbrunncn, sind in frischen Senkungen eingetroffen. Julius Wallach. = Großes Lager von MckMMichem alter Art, aus der Fabrik von König L Eb Hardt in Hannover, empfiehlt zu Fabrikpreisen PH. 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Was ist unentbehrlich? 2322) Im gewöhnlichen Leben werden so manche Bedürfnisse für unentbehrlich gehalten, die ee in der Wirklichkeit nicht sind. Für Jedermann ohne Ausnahme aber ist unentbehrlich, was die Gesundheit fördert und nach deren Verlust zur Wiederer- langung derselben beiträgt. Obschon es hinlänglich bekannt ist, daß die Hoff'schen Malzhcilpräparatc aus der Dampfbrauerei und Chokoladen - Fabrik des Hoflieferanten Johann Hoff in Berlin, Neue WilhelmSstraße Nr. 1, die erwähnten Eigenschaften im höchsten Grade haben und deßhalb wahrhaft unentbehrlich geworden sind, so erachten wir cS doch für zweckmäßig, folgendes Urtheil eines höchst achtbaren Mannes zu per. öffentlichen: „Köthen, den 12. December 1866. Sie wünschen ein Urtheil über die Hoff'- schen Fabrikate. So weit meine Beobachtung und Erfahrung reicht, und ich als Laie der Mcdicin nach sechsjährigem Gebrauch des Malzbiers, der Malz. Chokolade und Bonbons zu urthcilen im Stande bin, so möchte ich behaupten, daß der heilsame Einfluß der sämmtlichcn Fabrikate auf den Stoffwechsel, den sie befördern und reguliren, außer allem Zweifel ist. Namentlich sind genannte Fabrikate bei Trägheit der Funktio- nen der Unterleibsorganc, bei chronischen Katarrhen uiit Magcnlciden in meiner eigenen Familie von sehr guter Wirksamkeit gewesen. Seminar-Direktor Albreckt." Des Hoflieferanten Johann Hoff Filiale in Köln, Comödienstraße 26. Depot bei Herrn Julius Wallach, in Gießen. 2336) Ein Haufen Ni i st ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. k. Bl. 2343) 100,000 Dickwurzel- Pflanzen bei Carl Ebel. 2346) Schönes Korn- und Waizen- stroh verkaufe Balth. Schmidt, Mäusburg D. 14. 1994) Ein sehr gut erhaliener Tuchrock ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. k. BlttS. CHEFS-D'tElVRE DE TOILETTE! Br. 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Georg Martin Mvhl, Bürger und Gerbermeister dahier, de« verstorbenen Burger« und Metzgermeister«, Joseph Möhl, ehelicher Lohn; und Mathilde Konradine Hanitsch, de« Burgers und SchuhmachermeisterS, Heinrich Nikolaus Hamt,ch, eheliche Tochter. _____________ II. Am 27. Juni d. I.: 1 . Gegen Friedrich Brod von Vilbel, wegen Gewaltthätigkeit und Ehrenkrankung. Johanns eon Ockstadt, wegen Bedrohung. 3 Gegen Konrad Plüsch von Nieder-Flortladt, wegen Unterschlagung. 4 Gegen Wilhelm Am.nd von Battenfeld, wegen Diebstahl«. Die bei Großh. Bezirksstrasgericht Gießen in öffentlicher Sitzung gestillten Urtheile. I. Am 19. Juni d. I. wurden verurtheilt : 1 Karl Kuhn von Darmstadt, wegen Preßvergehen in eine eon zehn Gulden und Vernichtung de« betreffenden Blatte« - soweit noch tü*2nb;a;aX'?Trai« «. d. «da., wegen Diebstahl« in eine Ge- fLngmßstrafer»wn^lenfungen, wegen Schriftfälschung in eine ge- KSÄmm"»:«0 Ä wegen Diebstahl« in eine Gefäng- nißstrafe von 4 Wochen. a) ^Bcned^e" Zimmermann von Herbstein, wegen Diebstahl« und b, Johannes Stroh von Ermenrod und Cons., wegen Unterschlagung rcap. Begl'tnstignng wurden vertagt. literarisches. Das siebente und achte Heft der „Jlluslrirtcil Welt" (Stuttgart, Eduard Hallbergcr), diese« echt deutschen Famiiienblatte« bringen wieder eine Menge Auge und Herz erfreuender Sachen: so den 'Schluß der frischen ’lval- desduft athmenden Erzählung „Der Fuchsbau" von Friedrich Gerstäcker, eine humvristisch-gemuthlicheH auSgeschichte, „Wie meine Grosmntter Kaffee kochte" von Siegfried Kapper, die Fortsetzung de« spannenden Roman« „Die heimlich- Ehe" von I. F. Smith, ferner eme reiche Anzahl Artikel de« mannigfaltigsten Inhalt«, geographischen, naturwiffenschaftlichen, kulturhistorischen zeitgeschichtlichen, biographischen Inhalts, Genre- und Sitten bilder u s w. Allgemein ansprechend sind besonders die Folgenden: „Eine Reise uir Messe" von G. Hartwig, „Ein Stuck unterirdische» Wurzburg" von Fr. Lampert, „Bilder au« Brasilien" von Arnold Weimer, „Gra, Eulenburg preußischer Minister de» Innern" von Schmidt-Weißenfels. In der dunkeln Tiefe" von Dr. Karl Ruß, „Ein Frirdenssest" von vr C v. Lützow, „Berliner Skizzen" von Schmidt-Weiß ensels, „Aus meiner Flüchtlings,eit", Erinnerungeblätter von Gustav Rasch ; unter der Rubrik „Bon unten herauf" lesen wir die höchst intereNanten Charakteristiken zweier Industrieller der Neuzeit, des Schweizer« Heinrich Moser aus CharlottenfelS von August Feierabend und de« Württembergers Gabler aus S»orndorf. Fliegende Blätter. Bilderräthf.l. Röffeliprung u f. w gewähren am Schluffe eines jeden Heftes reichlichen Ltolt kurzweiliger Unterhaltung. Die vorliegenden Hefte enthalten nicht weniger als einunddreißig fein ausgeführte Illustrationen, darunter da« wohlgetroffene Portrat des C rafen Eulenburg und de« Präsidenten Simfon, eine hübsche Ansicht des Würzburger Schloß'ellei« eine prächtige Illustration zu Göthe- Erlkönig. Bilder au« der Pariser Weltausstellung u. f. w. _____________________________ Die bei Großh. Bezirksstrasgericht Gießen zur Aburtheilung kommelldtli Untersuchungen. I. Am 26. Juni d. I.: 1. Gegen Jakob Nauheimer von Rockenberg und Cons.. wegen Gewalt- 2. Gegen Heinrich Selzer von Ober-Wöllstadt und Cons., wegen Körperverletzung resp. thätiicher und wörtlicher Ehrenkränkung. 3 Gegen Marie, Ehefrau de« Johanne« Malhei« HT. von Gambach, ""^4.^Gegen^Konrad Dickel« Wittwe von Langenhain, wegen Meineid« und Unterschl^gm g JtteintoVf von Amöneburg und Cons., wegen Diebstahl«. bei reellster Bedienung und zu den billigsten Preisen Beförderung. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich in den Stand gesetzt, 1 Auswanderer den besten Rath zu ertheilen. t m . Bündige Schiffs-Contracte schließt jeder Zeit ab tmr kvncessi^irte Agent. am RathhauS. (447)