t’ei d°r Ute.' ^5 CM, unb 6?8^n an Unter- Aytigt-Mll für die Provinzialhauptstadt Gießen. stder-Gesellen i n Verwandten unseren un> «flirr, sshri-- ' letzten Ruhe- toit hiermit tinl ntciblitbtntn. 1867, ^uheime, irermeijitt. , sucht “M, Sattler, Bauen. au, in Beuern. Zpecerei-Waaren' detail, wirt' ein gesucht. Nähe- Is. Mchen, welche« t unb in allen n iss, sucht Stelle Stütze ter Haus- unter F. N. 86 Räbchen wird ju limmetwätchen ge> „Russischen Hos" Qlmtsfifatt Des Greifes fließen.) 1867 Mittwocd den 22. Mai M 41 «rfchnnt wächrntti» ,»i)ijlid)e Kreissmt Gießen an die Grosiherchglichen Bürgermeistereien. Mit Bezug auf unsere Verfügung vom 2. März 1865 fordern wir Sie auf, in gleicher Weise Verzeichnisse derjenigen Per« sonen einzusenden, welche indenJahrenl865unvl866 im Alter von 14 bis 20 Jahren sich ohne ihre Eltern und ohne unsere Genehmigung in das Ausland begeben haben, um sich im Dienste von sog. Landgängern, ober auf eigene Rechnung Ber- dienst zu suchen. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, Regierungs - Rath. und Privat-Bekanntmachungen. Gerichtliche besondere Aekamümachungen. 1921) Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts sind folgende Einträge vollzogen worden: Am 1. Mai 1 8 67: 1) Friedrich Bang von Staufenberg, jetzt in Gießen wohnhaft, betreibt zu Gießen seit dem i. Mai 1867 eine Cigarren-, Tabaks- und Galanterie- Lederwaaren - Handlung unter der Firma: „Friedr. Bang" und hat seinen beiden Schwestern Louise und Minna Bang Procura ertheilt. Am 15. b. Mls.: 2) Ernst Pitthan zu Gießen betreibt daselbst seit 1. März 1866 unter der Firma: „E. Pitthan" eine Wein- Handlung. 3) Carl Wenzel zu Gießen ist am 1. Februar l I. aus der Handelsgesellschaft unter der Firma: „Gebr. Wenzel" daselbst ausgetreten. Die zwei übrigen Gesellschafter, Emil und Georg Wenzel, führen die Handlung, mit Uebernahme aller Activen und Passiven, unter der seitherigen Firma fort. A m 20. d. M t s.: 4) Isaak Moses Schulhof zu Gießen betreibt daselbst seit 1. März 1866 unter der Firma: „I. M. Schulhof" eine Colonial- und Landespro- ducten Handlung und hat seiner Ehe- frau Röschen, gebornen Schlesinger, Procura ertheilt. Gießen, den 20. Mai 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. __Muhl. 1920) Die Holzversteigerung vom 16. und 17. Mai im Hasenwäldchen ist ge- nebmiflt. Die Absuhrscheine sind vom 25. Mai bis 8. Juni bei Großherzoglichem Rentamt Gießen einzulösen. Die Ucberweisung des Holzes findet am 27. Mai, Morgens 9 Uhr, statt. Gießen, den 20. Mai 1867. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Draudt. Verweigerungen 1859) Die ehemalige Stadtpfarrwohnung , zwischen der Kaplanei- und Schloßgasse gelegen und in Wohnhaus, Scheuer, Stallung und Hofraum bestehend, soll Montag den 27. d. Mts., Dormittags 10 Uhr, im Rathhause einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Die Gebäude können vorher besichtigt und die Schlüssel dazu bei uns in Empfang genommen werden. Gießen, den 16. Mai 1867. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. • Vogt. Holzversteigerung. 1907) Montag den 27. Mai, Morgens 9 Uhr, wird in dem Domanialwalddistrict „Schmidt- stadt" nachverzeicbnetes Holz versteigert: 304'/, Stecken Buchen-Scheidholz, 82 „ „ Prügelholz, 303'/, „ „ Stvckholz, 6325 Wellen „ Reisholz, 150 „ Eichen- „ sowie ■ 1 Eichcnstamm mit 17 Cubikfuß und 1 Buchenstainm „ 85 „ Die Zusammenkunft ist im Holzschlag bei Holznummcr 1. Ausdrücklich wird bemerkt, daß auch Bürgen angenommen werden, welche im Groß- herzoglich Hessischen Rentamtsbezirke Gießen ansässig sind. Heuchelheim, den 17. Mai 1867. Königliche Oberförsterei Königsberg. __________Neuenhagen._______ Holzversteigerung. 1923) Donnerstag den 23. Mai 1. I., des Morgens 10 Uhr anfangend, sollen im hiesigen Gcmeindcwalde, in verschiedenen Distrikten: 8’4 Stecken Buchen-, Birken-, Nadel- und Aspen-Prügelholz, 6 Stecken dcrgl. Stockholz, 205 Wellen dcrgl. Reisholz, 10 Nadel-Stämme, 241 Cubikf. enthalt., 1 Kirschbaum-Slamm, 34 Cubikf. enthaltend, 33 Nadel-Stangen, 141 Cubtkf. enthalt., öffentlich meistbietend versteigert werken. 1865) Donnerstag den 23. b. Mts-, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Hause des Conrad Vogt bei Frau Hutbwelkcr allerlei Hausgeräthe, bestehend in SophaS, Commodcn, Schränken, Tischen, Stühlen und Küchengeräthen, gegen daare Zahlung versteigert werden. -feiCgeöotenes. 1929) Klecsaamen empfiehlt 3- G D. Bapst- Der Anfang ist an der Rothcrdenhcg, am Bieinalwcg nach Oppenrad. Albach, am 19. Mai 1867. Broßherzogliche Bürgermetsterei Albach. Balser. Holzversteigerung in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf. 1922) Mittwoch den 5. Ium er., um 9 Uhr Bormittags, werden zu Krofdorf in der Krone aus den Königlichen Jorstschutzdeztrkcn Krofdorf, Wismar und Salzböden nachftrbcnd bezeichnete Hölzer öffentlich meistbietend versteigert, wozu Kauflustige cingeladen werden- A. Krofdorf. 1. Forst - Distrikt 2, Schlag: 99 Stück Eichen, III. und IV. Klasse, mit 871 Cubikfuß, 2 Klftr. Eichen-Kloben, 7, „ „ Anbruch, , 48 „ „ Reiser, 11. Klasse. II. Homberg, Distrikt 3, Totalität: 19 Stück Fichten-Stamnie, IV. Klasse, mit 122 Cubikfuß, 18 Stück Fichten Stangen, 11. / 12 „ „ „ in. tAld»e' 12 Klftr. „ Stvckholz, 10 „ „ Reiser, 11. Klasse. III. Iungferannenwald, Distrikt 4, Totalität: 11Klftr. Buchen-Kloben, 11 „ „ Reiser, 11. Klasse. IV. Leschewald, Distrikt 8, Totalität: '/, Klftr. Buchen-Kloben, 4 „ „ Reiser, II. Klasse. V. Kühbett, Distrikte 19 u. 21, Totalität: 40 Klstr. Weichholz-Reiser, 11. Klasse. VI. Kreuzschläge, Distrikte 32 und 36, Totalität: 7i Klftr. Buchen Kloben, */4 „ „ Anbruch, 3 „ „ Reiser, 11. Klasse. B. Wismar. I. Lindenschied, Distrikt 72a, Schlag: 62y4 Klftr. Buchen-Stockholz, 214 „ „ Reiser, 11. Klasse. II. Lichtenberger Stangen, Distrikt 57b, Totalität: '/, Klftr. Buchen-Stockholz. III. Münzenhau, Distrikt 67b, Totalität: */, Klftr. Buchen-Knüppcl, 11. Klasse. IV. Lindenschied, Distrikte 72bc, 73ab, 74abc, 75abd, Totalität: 2 Stück Eichen - Stämme, 111. Klasse, mit 43 Cubikfuß, 1 7i Klftr. Eichen-Kloben, 1 „ „ Anbruch, 17, » „ Stockholz, 1 „ „ Reiser, II. Klasse, 16 „ Buchen-Kloben, 4'4 „ „ Anbruch, ’4 „ „ Knüppel, 11. Klasse, 67, „ ,, Stvckholz, 23 „ „ Reiser, II. Klasse. C. Salzböden. I. Hirschsprung, Distrikte 65 u. 70, Totalität: 6'4 Klftr. Buchen-Kloben, 414 « m Anbruch, 1 '/* u » Knüppel, II. Klasse, S*/4 „ „ Stockholz, 12 „ „ Reiser. II. Klasse. 11. Hvhenschicd, Distrikt 77, Totalität: Klftr. Buchen Kloben, % „ „ Stockholz, 4 „ „ Reiser, II. Klasse. Krofdorf, den 20. Mai 1867. Der Königliche Oberförster: gez. 8. Mcibo m. Für Consirmanden empfehle ich eine gute Cylineer - Uhr zu billigem Preise, unter Garantie. H ch F r. R e i t, (1895)_________________Ubrmacher 1924) Schoner Winter Salat wird abiienebcn im ebe- malo Barth scheu Garten am Schiffenberger Weg. 1933) Eine neue Sommcr-Kalefcke, welche c>n- unk zweispännig gefadrcn werken kann, steht zu verkaufen. Näheres bei der Expcd. d. Sitte. 1747) L. Dalton's Si t. B. Nr. 134. 55 afle fotrtt auk cbcnso < Dl . U litittl Aufträgt «on kett Herrt : E. Lej Fabrik pharu ch phys techi Ulens'üit H Mechi Leyb in | u & ,u tu"5 Platte, liefert aussei Catalog (3te tofreies Ersu steht, । deteo 2300 “‘gen in obi “en Geräthsc »»«Schreibung “Mnnnt di »Uten fabnk liefert n‘"' won belieb« a Jcde'- Art z jungen ne s. MG a»de« "7---Uhr >u mite, ’ $*> 5' > "■ -ÄL in 13itit- "hinter? im ehe. t (Borten rWkq. 'k-^iile^ch^ gefahren wer. 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Ib4. 1915) Die unterste Ehoge meines Hauses ,ist zu vermrethen unv bis Mitte Augu)), 'auf Wunsch auch früher, zu beziehen. ___________ Dr. Ploch, Landrichter. 1519) Ein schön möblirtes Zimmer mit Eabinet ist zu vermrethen bei _______Heinrich Sauer, Neuenweg. 1265) Ein Familienlogis, bestehen» aus 4 Zimmern, Küche unv sonstigem Zubehör, ist zu vermiethen unv vom 1. Juli an be- ! ziehbar.I. Eberharvt. 1602) (5tu möblirtes Zimmer mit ; Cabinet ist zu vermiethen bei Julius Wallach. 1074) Das von Herrn Avvoeat Koh- [ermann seither bewohnte Familienlogis, bestehenv aus 4 Zimmern, Küche, Cabinet, Mitgebrauch ver Waschküche re., ist zu vermiethen. Pitthan, im Adler. 1659) Mein Wohnhaus in ver Marktstraße ist zu vermiethen. Frievrich Möhl, Adolph Sohn, ______________Lit. D. Nr. 211.___________ 1890) Erne möblirte Stube ist zu vermiethen bei G. H. Balser, Glaser. 1853) Der mittlere Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen. Steinberg er, Wallthorstraße. I JE. Lcybold in Köln, Fabrik und Magazin aller phariiiaceiitischeu, dienlichen, physikalischen, technischen etc. Utensilien und Apparate. Hohlglasfabrik, Mechanische Werkstätte. Filiale: Leybotd Schmidt in Frankfurt a. M. liefert äusser den in seinem neuesten Catalog (3te Ausgabe), welcher auf portofreies Ersuchen gratis zu Diensten steht, aufgeführten und abgebildeten 2300 Artikeln auch alle sonstigen in obige Branchen einschlagenden Gerätschaften und Apparate nach Beschreibung oder Lehrbüchern, und übernimmt die vollständige Einrichtung von Apotheken, chemischen Lahonitorien und physika li- schcn Kabinetten. Die Glasfabrik liefert alle Ilohl^laswaa- ren • worunter namentlich die allgemein beliebten englischen JVIedicill- jSläser, alle Parfiünerie- und Essenzengläser, Flaschen jeder Art zum Aufstellen und zu Versendungen , vorzügliche ^Wasserstandsgläser. alle SortenTrink- gläser u. s. w. accurat und billig. 1664) Ein noch gutes Clavier ist billig zu verkaufen. 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Philipp Oppermann. 1925) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen. Das Nähere bei der Expev. v. Bl. V ermietfjungen. 1934) Ein kleines Logis ist zu ver- miethen bei_____Sckmiev Unverzagt. 1917) In dem Ev. Strack'schen Hause in der Neustadt ist ein schönes möblirtes Zimmer, mit oder ohne Cabinet, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 1712) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen Neuenweg Lit. B. Nr. 134. 1548) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen. Näheres bei der Expev. d. Bltts. 1891) Eine Wohnung ist zu vermiethen, bestehenv aus 3 heizbaren Stuben, 2 Ca- binetcn, Kammer, Küche unv den sonst nöthigen Räumen, bei G. H. Balser, Glaser. 1928) Im Reiber'schen Hause, Reichenfand, ist ein Logis von 5 Zimmern, Küche, Kammern unv ven sonst nöthigen Räumen zu vermiethen; auch wirv aus Verlangen ver Hintergarten mitvermicthet. Näheres ist bei I. Hoch zu erfragen. Uennifcfjle Anzeigen. 1914) Maikräuter werden am gekauft. Bon wem? sagt die Exped. d. Bltts.________________ 1937) Ein zuverläisiger Mann mit kaufmännischen Kenntnissen finvet in Zwischenstunden regelmäßige Beschäftigung bei _____E. Pitthan. Agellten-Gesuch. 1912) Für ein bedeutendes ISefc und Petroleumgeschäft wirv ein zuverlässiger, platzkundtger Agent gesucht. Näheres bei der Expev. d. Bttts. 1828) Eine gute Hausmagv, oVerKöchin, wird gegen hoben Lohn hier in Dienst ge- sucht. Eintritt sofort oder Johanni. Zu erfragen bei der Expev. v. Bltts.__________ 1856) Ein ordentlicher Junge, ver Vas Schneivergeschäst erlernen will, kann in Cie Lehre treten bei B. Vogel. 1913) Jfüt die Provinz Obcrhefsen wird von einer alten! bestrenommirten deutschen Feuer-Vcrsicherungs-Gesellschaft unter günstigen Bedingungen ein .Haupt-Agent gesucht. Solide, tnätige, mit guten Verbindungen in der Provinz versehene Bewerber wollen ihre Franco-Offerten gefälligst Mib G. A. >\ 1867 powle restante Frankfurt dirigiren. (»6 kann eventuell Lebens- und Hagel-Versicherung beigege- ben werden. — Im Kreise Gießen werden Agenten unter günstigen Bedingungen angeftellt. | Erstes Concert im Sommer - Abonnement des Gießener Lsncert-Vereins Donnerstag den 23. Mai, Abends 6 Uhr, im Club-Saale, unter gefälliger Mitwirkung des Violoncellisten, Herrn Louis Lübeck aus Frankfurt, und des akademischen Gesangvereins. Die in dem vorigen Anzeigcblalte veröffentlichte Anordnung, daß für ältere Herren einige Bänke auf der, dem Eingänge zum Concertsaale gegenüber liegenden Estrade reservirt seien, ist aus Gründen der Zweckmäßigkeit dahin abgeändert worden, daß diese Herren ihre Sitzplätze auf der unmittelbar am Eingang befindlichen Estrade, und zwar auf der rechten Seite neben der Thüre finden werden. Die ordnungsmäßige Rechnung Über Einnahme und Ausgabe des Vereins für das Jahr vom October 186i/66 liegt nebst Belegen zur Einsicht ter vcrehrlichen Abonnenten 8 Tage lang in der Ricker'fchen Buchhandlung offen. Die Eoncertdirectiou. Jeuerverstcherungsöank für Deutschland in Hotha. 1900) Nach dem Rechnungsabschluffe der Bank für 1866 beträgt die Ersparniß für das vergangene Jahr 7 O Procent der cingezahlten Prämien. Jeder Banktheilnehmer in hiesiger Agentur empfängt diesen Antheil nebst einem Exemplar des Abschlusses vom Unterzeichneten bei dem auch die ausführlichen Nachweisungen zum Rechnungsabschlüsse zu jedes Versicherten Einsicht offen liegen. Denjenigen, welche beabsichtigen, dieser gegenseitigen Feuerversicherungs-Gesellschaft beizutretcn, giebt der Unterzeichnete bcreitwilligst deSfallsige Auskunft und vermittelt die Versicherung. Gießen, den 16. Mai 1867. Krauskopf, Hofgerichts-Advokat. Agent der Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha. 1938) Sonntag den 26. d. Mts. findet bei Unterzeichneten ein Lcheiberr schienen statt, bei welchem 3 Hammel als Preise heranögeschossen werden ladet derselbe zn recht zahlreicher Lelheiligung ein. Bollnbach, am 20. Mai 1867. Wilhelm Wagner. dem und Loos scher Felsenkeller. 1940) Freitag den 24. M a i 1 86 7: 14. Concctt im 1. Sommkrabolmement der Hießener Musik-Kapelle. Anfang halb 7 Uhr. Entree für Nicht-Abonnenten ä Person 12 fr. Programme an der Kasse ä 1 fr. Unter Anderm kommt zur Aufführung zum Erstenmale: Cavatine aus der Oper: „Taffo" von Ziegler (neu) für obl gute Trompete, vorgetragen von Herrn F. Wilmßen. Die Direction: Adolph «Hecker. 1868) Alle Diejenigen, welche Ansprüche an den Nachlaß des Karl Schlierbach zu Rodheim zu machen haben, werken hiermit ausgrsordert, ihre Rechnungen binnen 4 Wochen an den unterzeichneten Vormund cbzugeben, sowie Diejenigen, welche mit ihren Zahlungen an denselben noch im Rückstände sind, solche binnen gleicher Frist zu leisten. Rodheim, den 15. Mai 1867. Iohs. Bender. 1863) (Sine kleine Familie sucht zu Johannis eine gut empfohlene Dienstmagd. Näheres bei der Erped. d. BlttS. 1683) Em braver Junge wird in die Lehre gesucht von H. Brauburger, Lackirer. 1911) Ich warne hiermit Jedermann, meinem Sohne Heinrich Hemele auf meinen Namen Etwas zu verabfolgen, indem ich für Nichts hafte. Katharine Hemele, _____________________Staufenberg._______ Bürger-Gesellschaft. 1897) Schriftliche Anmeldungen zur Aufnahme nimmt der Vorsitzende, Herr Fr. Berg, entgegen. Der Vorstand. 1910) Am 16. k. Mts. ist ein Regen- schirm in meinem Laden stehen geblieben. Der Eigenthümer wird ersucht, denselben gegen Entrichtung der Jnseratgcbuhren in Empfang zu nehmen. A. K. Worms, Seltersweg. Medici eteni»6 » tt« ( scheel W td W, -ligclchW Jen ®od,en ’ raten unb ® Wanfte« M **_ '»L ki 6im eben in fit angeblitb »» lidjtn hohe g'ße ,'ch tunt gibt, Steuern eine MhnM W tzanahmebudtzet lu-zcibilnidzelr [jät, temnäcW iusschufies, He Um Plane bef rit in Prenstee rrb&bung theilS --3 lute Ministerin '. den Äiritämti an b haben eit btfdi bif anj ©eitet lassen. 6be Mäklern fliehhänteln, ten ta-5 hiern Breme tiefem Jahre De letzten C Zahl von 60 teil Mtionater Mhmen tre e j * Testern st i Tyinnastui um ivesteuwpü Karlsrti !* beute, H)it ! «lommen; die Seiten befürtec e,'lt lühtle h b" lebhaft sei «fe* stehende l«b. - Det *■ * Obigen Sint b'H’gtbuine, *nttte Mitqi »»kn ii “"Ebbten, SM* J»bet «j; h! 1932) Eine kinderlose Familie dahier sucht ein gutes, gesittetes Mädchen alsbald ober auf Johanni in Dienst. Das Nähere ist bei der Erped. d. BlttS. zu erfragen. 1860) Es wird ein tüchtiger Schweizer, ter sogleich eintreten kann, gegen hohen Lohn gesucht bei Fr. Textor, auf der Hardt. 1931) Am Samstag, dem 11. d. Mts., Abends, wurde auf dem Wege von der Miihlgaffe bis zum PromenadehauS em goldener Ring verloren. Man bittet, denselben gegen eine Belohnung an die Exped. d. Bl. abzugeben. 1821) Ein gebildetes Mädchen, welchcS gute Schulkenntnisse besitzt und in allen weiblichen Arbeiten erfahren ist, sucht Stelle in einem Laden, oder zur Stütze der Hausfrau. Franco - Offerten unter F. N. 86 poste restante Wetzlar. 1919) Ein Dienstmädchen wird in eine kleine Familie gesucht. Näheres bei der Exped. d. Lltts. 1909) Nr. 80 hat die Reisetasche und Nr. 116 das Cigarrenetuis gewonnen. Rühl, Polizeidiener. 1835) Für ein hiesiges Specerei-Waaren- Geschäfr, en gros & en detnil, wirk ein braver Junge in die Lchre gesucht. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 1845) Ein Mädchen, welches kochen kann und mit allen häuslichen Arbeiten vertraut ist, wird auf Johanni in der neuen Anlage in Dienst gesucht. Gute Zeugnisse sind erforderlich. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. 1908) Nr. 290 hat die erste und Nr. 266 die zweite goldene Uhr gewonnen. Rühl, Polizeidiener. 1844) Ein Keller in der Nähe des Kirchenplatzes wird zu miethen gesucht. Offerten beliebe man bei ter Exped. d. Bl. unter Nr. 1844 abzugeben. Wichtige AlijtM für Druchieidende. 211) Wer die vortreffliche Kurmethode des berühmten Schweizer Brucharzies, iirilsi- ! Allhkrr in Gais, Kanton Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exped. tiefe» Blattes ein Schriftchen mit Belehrung und 1 vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. Beilage zu Nr. 41 des Anzeigeblattes. nt Hemel- chnberg. ' LlMonb. tin Nttt- S 9ebliibtn- W, tenfelben ^»tgebühr^ in «•Korne, '?«“«« basier ^obdjen alsbald ,l}- Das Nahm !j“ erfragen^ l^gtt Schveizkr, Segen hohen aus der Haws. >em 11. f. Mir, Wege von ter aabehaus ein geb n bittet, tenfeftej bie Eyed. t. 81. Matchen, welches t und in allen i ist, sucht Stelle ?tüßc tw Hans- ittt F. N. M hen wirt in eine Näheres bei ber ie Reisetasche und is gewonnen. , Polizeitiener. Speeerei'llstaartN' detail, wirt ein t gesucht. Nähe» 16.___ welches kochen hcn Arbeiten $tr- ni in der neuen Gute Zeugnlss- bei der ErsS erste unb An 266 sonnen. i ^oligeibitner- Tw» t(< Men M ber Erp-b-»' * en. _____ Rundschau. (Fortsetzung.) Darmstadt. An Stelle des in Ruhestand getretenen Geheimen Medieinalraths Professors Dr. Phoebus hat der ordentliche Professor StaatSrath Dr. Rudolph Buchheim zu Dorpat eine« Rui als ordentlicher Profe^or in der medi c i- nifchen Facultät der Lanbes-Universiiat, insbesondere für baß Lehrfach der Pharmakologie, erhalten und angenommen. — — Sicherem Vernehmen nach hat das Ministerium das Niederschlagungsgesuch der Neckarsteinacher, welche wegen Storung de» wandernden katbolischen EasinoS auf dem Lvchlosse de» Freiherrn v. Dvrth in Neckarsteinach im April vorigen Jahres vor dem Bezirksstrafgericht Michelstadt verurtheilt wur- den, abgeschlagen. Es wird also tiefe Monstresache in den nächsten Wochen vor dem hiesigen Appellhof nochmals verhandelt werden und können tue Bewohner hiesiger Residenz alsdann Manches Horen übet das Thun und Treiben der ultramontanen Partei. (M.-Z.) , --Nach den Berwilligungen unserer zweiten Kammer bei dem eben in Berathung stehenden Ausgabedudget, haben sich die angeblich „unvermeidlichen" Erfordernisse zu einer so erklecklichen Höhe gesteigert, daß, wie verlautet, vielfach bie Besorgnis sich kund gibt, daß ohne sehr erhebliche Erhöhung der Steuern eine Deckung nicht zu ermöglichen fein wird. Die Ablehnung de« Bolharv'schen Antrags : bevor ein vollständiges Einnahmebudget zur Borlage gekommen, in die Berathung des j Ausgabebudgets nicht einzutreten", wird daher, leider aber zu spät, demnächst fehr bedauert werden. Der Präsident des Finanzausschusses, Herr Abg. Wernher, soll sich denn auch bereits mit dem Plane beschäftigen, die Einführung der Classensteuer,^ähnlich wie in Preußen, in Vorschlag zu bringen, wodurch die Steuer- trhbhung theilS weniger fühlbar, theits weniger erkennbar wurde. | --In Betreff der Rinderpest hat das Großherzog- liehe Ministerium des Innern unterm 18. b. an bie Großherzog- , lichen Rreisamter folgendes Ausschreiben erlassen : Da sich tue i Rinderpest an den Grenzen des Großherzogthums gezeigt hat, fo haben wir beschlossen, im ganzen Umfang beS Großherzogthums bi« auf Weiteres keine Di ehmärkte mehr ab ballen zu lass en. Ebenso sind die regelmäßigen ZusammenkunOe zwischen Mäklern und Viehhändlern zum Zwecke des Abschlusses von Biehhandeln, sowie die Viehausstellungen, verboten. ©ie werden bas hiernach Erforberliche sofort anordnen. Bremen, 12. Mai. Die Auswanderung scheint in diesem Jahre alle früher erlebten Ziffern übersteigen zu wollen. Die letzten ExpebitionStage haben hier wiederholt die enorme Zahl von 6000 nach Amerika befördert. Was die Sache unter dem nationalen Gesichtspunkt tröstlich macht, ist, daß meist czechische Böhmen die eigentliche Masse des auswandernden Hauses bilden. — Gestern starb hier Friedrich Ruperti, emeritirter Lehrer dcS Gymnasiums, als Dichter und namentlich als Uebersetzer aus westeuropäischen Literaturen vortheilhaft bekannt. (H. R.) Karlsruhe, 13. Mai. In ber General,ynobe ist es heute, wie der „Schw. M." schreibt, zum scharfen Gesecht gekommen; die Aufhebung des Seminarzwangs wurde von allen Seiten befürwortet und einstimmig angenommen. Von orthdoxer , Seite führte Herr Metz von Freiburg den Reigen gegen Schenkel, der lebhaft seine Position als eine auf dem Boden des Bekenntnisses stehende vertheibigte, ja sogar den Angriff theilweise zurück- ! gab. — Der von elf Mitgliedern beider badischen Kammern am 9. b. M. vorgeschlagenen Erklärung „wegen des möglichst baldigen Eintritts SübbeutschlandS, insbesondere unseres Groß- hkrzogthums, in den norddeutschen Bund" sinb bis heute 45 weitere Mitglieder beigetreten. Hierbei ist zu bemerken, daß die ersten 11 der ersten und die übrigen 45 der zweiten Kammer angeboren, daß von der letztern sieben Mitglieder theils aus formellen Gründen ihren Nichtbeitritt erklärten; ferner sind drei Mitglieder zur Zeit auf Reifen im Ausland befindlich, zwei schon früher ausgetreten und eines gestorben. Bon der ersten Kammer hat bisher nur ein Mitglied den Nichtbeilritt angezeigt; mehrere Mitglieder haben ihr Einverständniß mit der „Erklärung^ zwar mitgeiheilt, wegen ihrer persönlichen oder staatlichen Stellung aber ihre Mitunterzeichnung für nicht zweckmäßig gehalten. Schweiz. Aus dem Thurgau wird nun auf das Be- stimmteste gemeiert, daß letzte Woche ein Maröchal de Logis mit einer Anzahl Arbeiter von Paris auf dem Arenenberg angelangt fei, um da« Schloß zum Empfang der Kaiserin der Franzosen und de« kaiserlichen Prinzen herzurichten, welche bi« Ende Juni daselbst verweilen würden. Die Zeit der Ankunft selbst ist noch nicht bekannt oder wird wohl gessissentlich geheim- gehalten. Hauptmann Aschmann, der in der Potomararmee den Feldzug gegen die Rebellen mitgemacht, schreibt dem „Bund" : „Da die so viel besprochene Kanone ( „K ug e 1 sp ri tz e" genannt) so bedeutende« Aussehen zu erregen scheint, so bin ich so frei, Ihnen einige Anmerkungen über ihr Wesen und Wirkungen zu geben, da wir selbst in unserer Division Anfang« 1862 solche , Dinger" hatten. Sie figurirten bei der Armee unter dem Spottnamen „Kaffeemühlen", lagen auf einspännigen Karren, schossen Kugeln von ungefähr 3/t Pfund, mit wenig Schall, aber glaube ich, auch ohne große Kraft, mit sehr großem Schnell- feuer, aber nie in solchem Maaße, wie in vielen Blättern ge- fafelt wird. Nach drei Monaten Dienst teunten alle von der Armee wieder entfernt, um nie mehr zu erscheinen. Paris. Im gesetzgebenden Körper machte die Regierung am 13. M.»Heilungen über das Ergebniß der Londoner Eonferenz. Der versöhnlichen Haltung Frankreichs und den Bemühungen der Mächte fei Cie Erhaltung des Friedens zu verdanken. Nachdem der König von Holland erklärt habe, er wolle Luxemburg unter dem Haufe Oranien erhalten, sei es zu einem neutralen Staat erklärt und Vie Neutralität unter der Eolleetiv - Garantie der Mächte, mit Ausnahme Belgiens, gestellt worden. Luxemburg höre auf, Festung zu fein und solle nur fo viel Truppen erhalten, als zur Aufrechterhaltung der Ordnung nöthig feien. Die preuß. Garnison werde Luxemburg nach Ratifieativn des Vertrags und nach möglichst zu beschleunigender Wegschaffung de« Krieg«- Materials räumen. Der Großherzog habe die Verpstichtung übernommen, die Werke zu Cemoliien und Luxemburg in eine offene Stadt zu verwandeln. Die Ratification des Vertrag« werde binnen 4 Wochen erfolgen. Derselbe entspreche vollkommen den Ansichten Frankreich«, er beende eine gegen Frankreich geschaffene und 50 Jahre ausrecht erhaltene Situation, schaffe an der Nordgrenze einen neuen neutralen Staat, sichere dem Großherzog von Luxemburg vollkommene Unabhängigkeit. Der Vertrag unterdrücke nicht nur Die unmittelbaren Ursachen des gegenwärtigen Conflikts, sondern gebe auch ein neues Pfand für die guten Beziehungen Frankreichs zu feinen Nachbarn. Die Regierung des Kaisers gratulire sich, dieses Resultat erreicht zu haben, sie glaube auch hervorheben zu müssen, daß zum erstenmal eine Eonferenz, anstatt einen Krieg zu verfolgen und seine Resultate zu fanftioniren, dem Krieg vorgebeugt und den Frieden erhalten habe. Es sei dies das Zeichen der neuen Tendenzen, die mehr und mehr in der Welt zur Achtung gelangen und worüber alle Freunde des friedlichen Fortschriits und der Eivilisation sich freuen müßten. — — Der „Moniteur" schreibt, daß die Resultate der Eonferenz sowohl in Frankreich wie im Auslände günstig aufgenommen worden seien, und fügt hinzu : Alles lasse jetzt hoffen, daß nichts den Fortgang der Ausstellung stören werbe. In den Besuchen der Souveräne in Paris sieht der „Moniteur" ein Pfand der Besänftigung und einen den Interessen der allgemeinen Eivilisation nützlichen Einfluß. ---Herr Pierre Baragnon, der jetzige Chesrebacteur des „Memorial diplomatique", der sich sehr viel mit strategischen Erfindungen h la Girardin beschäftigt, verlangt heute wieder einmal eine definitive Regelung der Norbostgränze Frankreichs, damit auch der nunmehr geschlossene Friede dauerhaft sei. Der Herr Gränzberichtiger macht am Schlüsse seines strategischen Galimathias folgenden Vorschlag : „Es wäre für die Fortdauer des Friedens äußerst wünschenSwerth, daß ein Arrangement (und wäre es auch gegen Gelb) uns als Gränze zwifchen Saarbrücken und ber Zweigbahn der Trierer Linie n-cht allein das Bett dieses Flusses, sondern auch selbst den südlichen Abhang der rheinischen Eisenbahnstrecke als Gränze verschaffte. Denn diese Bahn scheint wirklich gebaut zu sein, um einen Fluß und einen Wall, dessen sämmtliche Biegungen sich gegenseitig beherrschen, auf unsere Brust ju wälzen. Dann werden Metz und Thionville wirkl ch das Mosel- und das Saarthal beherrschen, — unb wenn wir auch Tage abwarten müssen, wo wir zum Handeln stärker und vielleicht auch berechtigter sind, so können wir im Gefühl der Sicherheit unserer Münzen und im Verlrauen auf unseren Patriotismus diese Tage derankommen sehen." — Wie der „Etenkard" aus Kreta mittheilt, Hal die dortige Nationalversammlung die Einführung einer provisorischen Verfassung zum Beschlüsse erhoben und einen Gouverneur er- wählt. Oie Wahl für diesen Posten ist auf Demetrios Mauro- kordatoS gefallen, welcher das Amt angenommen hat und es so lange fuhren soll, bis die Union der Insel mit dem Königreiche Griechenland vollzogen ist. Von den kriegerischen Operationen Omer Pascha'S, welcher seine Streitkräfte zu Land und zur See gegen die Sphakia concentrirt, ist vorerst noch nichts zu ver- nehmen. Griechischen Nachrichten zufolge durfte er die Insurgenten, die stch neuerdings verstärkt und von dem Festlande aus mit Proviant und KriegSvorräthen versehen haben, in widerstandsfähiger Position finden. --Was die französischen Rüstungen, Vie bis jetzt 75 Mill, gekostet haben, betrifft, so nehmen dieselben ihren ruhigen Fortgang. I --In der Sitzung des gesetzgebenden Körpers vom 15. Mai bringt Ernest Picard ein InlcrpellationSgesuch über die Höhe der diesjährigen Loskaussumme ein. D>e Regierung soll Auskunft darüber geben, warum diese Summe auf 3000 Fr. erhöht worden ist, so wie darüber, ob in Folge Der inzwischen veränderten Situation eine Herabsetzung derselben nicht statt- finden kann. Newyork, 1. Mai. Die Zeit, wo die Maßregeln zur Wahl eines neuen Präsidenten getroffen werden, nämlich der Herbst, ist schon so nahe, daß man auf allen Seiten Die Chancen zu erörtern anfängt, welche einzelne Persönlichkeiten für oDer gegen sich haben. General Grant, Der bei seiner großen weitverbreiteten Popularität wohl im Ganzen am meisten für sich UI. Uederficht eer für ba« 3abt 1867 genehmigten Umlagen zur iBeiheL tung von livmmonalbebürfniffen in dm (Semeinben be« Jtteife# Atz«. IV. Uebrrntbt ber für da» Zabr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Ledunniffe in den israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Lindenfels. V. NarnenSveränderung. Seine Königliche Hoheit ber Großherzog haben adergnäbigft geruht : am 27. April bern Joseph Stern zu Friedberg zu gestalten, statt seines bisherigen Familiennamens Stern den Familiennamen Butzbach zu führen. VI. Dienstnachrichte n. 1) Am 8. April wurde der Direetor des katholischen Schullehrer-SeminarS zu BenSbeim. geistlicher Rath Aloy« Earl Ohler von dem bischöflichen Domkapitel zu Mainz zum Domkapitular gewählt: 2) am II. April wurde ber Pfarrer Heinrich Blösinger in Freimersheim zum Dekan des katholischen Dekanat» Alzey. — 3) an demselben Tage der Pfarrer Anton Eder in Sauer-Schwabenheim zum Dekan de» katholischen Dekanat» Ober-Ingelheim — und 4) am 17. April der Pfarrer Augustin Schilling in Alsheim zum Dekan des katholischen Dekanat» Osthofen ernannt: 5) am 14. Mai wurde dem Geometer zweiter Klaffe Wilhelm Balser zu Großen-Buseck da» Patent als Geometer der eriien Klasse für den Kreis Gießen ertbeilt. VII. Dienstentlassuu gen. Seine Königliche Hoheit ber Großherzog haben allergnädigst geruht :, 1) am 29. April den KieiSarzt de» KreiSmebieinalamte» Ober-Ingelheim Dr. Carl Laist auf sein Nachsuchen feine« Dienstes zu entlassen — und 2) am 6. Mai den Dirertor an dem katholischen Schullehrer-Seminar zu Bensheim Earl Aloys Ohler auf fein Nachsuchen von feinet Dienststelle zu entlassen. VIII. SterbfäUe. Gestorben find : 1) am 27. Februar der penfionirte Steuerauffeber Valentin Heinrich zu Höchst; . „ . . 2) am 21. April ber penfionirte Steueraufseher Heinrich O w s zu Ober-Ohmen; 3) am 12. Mai bet Förster Adam H üt er auf dem Forsthause Wilbbahn hat, ist den extremen Republikanern nicht raDtcdl genug, und da er auf der anderen Seite ein Mann ist, den man nicht ohne Weiteres auf die Seite schieben kann, so begnügt man sich vor- derhand, auf andere hinzuweisen und den General systematisch einem Herabsehungsproceß zu unterziehen, den man später nach Belieben verstärken oder auch aufgeben kann. Als Staatsmänner an politischer Weisheit Grant überlegen und mehr für den Präfiventenposten geeignet, werben bis jetzt vier Candidatcn genannt : Oberrichter Chase, Colsax, Sprecher des Repräsentanien- Hauses, Wabe, Präsident des Senates und Stanton. Chase hat unter diesen wohl die besten Aussichten, und seine Freunde sind im Stillen in voller Arbeit, um ihn auf die Canditatenliste zu bringen. — In Den Südstaaten wetteifern inzvischcn die Demokraten mit Den RaDicalen, Den schwarzen Mitbürger, Der plötzlich unD zumal für Die großen nationalen Wahlen große Bedeutung gewonnen hat, an ihre Brust zu ziehen und ihren Wünschen geneigt zu machen. --Nachrichten aus Mexico von republikanischer Seite versichern, General Marquez sei total geschlagen, Miramon geblieben, das kaiserliche Heer zerstreut. Queretaro sei genommen, Kaiser Maximilian habe sich verborgen. CanaleS belagert angeblich Matamoros. Auf Hayti ist eine neue Revolution aus- gebrochen. --Es heißt, die Unionsregierung wünsche Britisch- Columbia zu erwerben, doch seien noch keine veshalbigen Schritte erfolgt. — Die kriegerischen Nachrichten aus Europa haben einen großen Einfluß auf Den amerikanischen GelDmarkt auSgeübt, unD GolD war beträchtlich gestiegen. Die kurzen Äabel-Ieiegramme trieben Die Speculanten zu einer fieberhaften Aufregung. Die amerikanische Regierung scheint das Berhältniß mit den Rothhäuten lange nicht ernst genug aufgefaßt und nicht die unerläßlichen Vorbereitungen getroffen zu haben, wodurch jetzt eine sehr bedrohliche Situation entstanden ist. UeberaU erhebt in Den Ebenen des fernen Westens Der Sohn Der WilDniß Den Tomahawk unD betritt Den Kriegspfad. Die Garnisonen ftnD bereits auf ihre Forts beschränkt unD werDen in Denselben belagert. Darmstadt DaS Regierungsblatt Nr. 23 enthält : I. Bekanntmachung, den Octroitarif der Provinzial-Hauptstabt Mainz betreffend. 11. Bekanntmachung. Errichtung einer Postablage zu Sprendlingen bei Langen betreffend. Literarisches. Das fünfte nnd sechste un» vorliegende Heft der „Jllnstrirtcn Welt" (Stuttgart, Eduard Hallbergers läßt fich als ebenso reichhaltig und gediegen bezeichnen wie die vorhergehenden. Wir finden darin die Fortsetzung der frischen WaldeSduft athmenden Erzählung von Friedrich Ger stärk er „Der Fuchsbau", die Fortsetzung de» an den vielfältigsten Beziehungen so reichen Roman» „Die heimliche Ehe" von I. F. Smith, die höchst pikanten . „Memoiren eine# italienischen Polizeideamten" von I. Ristori, ferner unter dem Titel : „Neue londoner Skizzen" von Julius Rudenberg und „Rus- I fische Volk#- und Gesellschaftsbilder" von E, Bauer, intereffante ethnographische Beiträge. Ein anziehende» Bild au# dem Hochgebirge „Die Holzknechte in den Alpen" hat der gemuthvolle österreichische Schriftsteller August Silberstein beigesteuert, während wir von Mar Ring einen trefflichen Auf- j satz über „Da# BereinSlehen in Berlin" lesen und Schmibt Weißenfels eine Serie von charakteristischen Silhouetten au# dem preußischen Abgeordnetenhause eröffnet hat. Eine Biographie de# jüngst verstorbenen Pfuel, ebenfalls von Mar Ring, gewährt ein hohes zeitgeschichtliche# Interesse. ; Von vorwiegend beschreibender Natur find btt folgenden Artikel : „Da» Herz । de» Salzkammergut# (Salzburg)", „Die Stabt mit dem schiefen Thurm I (Pisa)", von Wilh. Ranke, „Die Liebfrauenkirche von Walcourt", „Ein ! Fürstenfitz in Mähren", von A. Silberstein, „Da# Seemannshau» in Hamburg" u. A. m. Bilderräthfel, Rösselsprung und Schachaufgaben find wieder reichlich in den beiden Heften vertreten, wovon das eine in vorzüglich hübscher Weise da# Gedicht „Andrea# Hofer" von Julius Mosen, da# andere „Da# KindeSauge" von A. Scherer illustrirt bat. Unter den zahlreichen übrigen Illustrationen nennen wir nur die folgenden : Anficht der Stadt Salzburg von E. Girard et. Schloß 8eopold#kron von Blu mauer, ; Der Holzschwemmer von Puschkin, Mar v. Forkenbeck, Präfident de« preußischen Abgeordnetenhauses von G. Kühn, Tvroler Lande#vertheidiger bei der Frühmesse im Walde von Gerasch, Der Schuster von O f ft erd in g e r und die humoristischen Bilder von Herbert König (Zeitbild) und E. Juch ; (Der Vetter auf Besuch beim Neffen Studio). Geld-Cours vom 20. Mai 1867. Preuß. Fassen - Scheine . fl. 1. 45 J —45 J Preuß. FriedrichSd'or..........! „ 9- 56j-57j Pistolen..............« 44-46 „ Doppelte • 9. 45-47 Holl. fl. 10 Stücke 9. 50-52 Rand - Dueaien............ * 5. 33-35 20 Frankenstücke . ! » 9 27-28 Engi. Sovereign» • U 49-53 Ruff. Imperial» •> 9. 45-47 Dollar« u> Gold . • . . | ■> 2. 27-28 Pu ^scheint m*11 mäßigen k»ß°u' M Um ei bis auf abgebalt lern zum - In F- sondere z hiermit ein, Widern 1 GroWrzvß niachen m Gießi Mil B ter 6d)totint; Die ®ii|tn .. 6mt @ Äw» «nb tin Revaction, Druck unD Verlag Der Brühl'slhcn Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen. Aren, 1849) * S'