Aiyelge PIrtll für die Provinzialhauptstadt Gießen. (Amtsblatt des Rreises fließen.) Erscheint wöchentlich ,wei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Preis de« Jahrgang« für Einheimische 1 st. 42 ft., für Auswärtige incl. des Vorschrift«. mäßigen Postauischlag« 1 st. 42 fr. — Au«wärt« abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Srpedition sEansteiderg Vit. B. 0.r. 1). J|o Samstag den 20. Juli ISti/» Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Ldictattadu ngen. 1892) Großherzoglichcs Hosgericht dcr Provinz Obcrhesscn hat über das um 20108 fl. 39 fr. überschuldete Vermögen des gewesenen PsandhausrienerS Philipp Schnecke dahier den förmlichen ConeurS- prozeß erkannt. @0 werden deshalb alle Diejenigen, welche an das gedachte Vermögen Ansprüche zu bilden vermeinen, auf« gefordert, solche im Termine Montag den 22. Juli l. I-, Vormittags 10 Uhr, bei unterzeichnetem Gericht sogcwiß anzu- mclden und zu begründen, auch etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen, als sic sonst damit ausgeschlossen, bei Vertheilung dcr CoucurSmasse nicht berücksichtigt werden. In dem Termin soll gleichzeitig ein Arrangement versucht, ein Gläubigemusschuß ernannt und Massecurator bestellt werden und werden hierbei die nicht persönlich erschienenen Gläubiger oder deren nicht gehörig lcgitimirtcn Vertreter, als den Beschlüssen dcr crschiciieucn Gläubiger beigetrrtcn angesehen. Gießen, den 13. Mai 1867. Großherzoglichcs Stadtgericht Gießen. Muhl, v. R 0 t s in a n n, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 1579) Dem unbekannt wo abwesenden Heinrich K l i n k e l von Daubringen wird hiermit eröffnet, daß von Christoph Müller von Gladenbach eine auf gc- pflogene Abrechnung vom 22. Februar 1866 gestützte, auf dem Actuariate zur Einsicht offen liegende Klage auf Zahlung von 37 fl., nämlich 30 st. HauskaussschillingS- rest und 7 fl. Herausgabe von einem er- taufcbten Of«n nebst 5 pC. versprochenen Zinsen von beiden Beträgen vom 22. Februar 1866 an gegen ihn erhoben worden sei, und ihm zugleich aufgegeben, so gewiß innerhalb drei Monaten vom ersten Ein- rückcn in die Blätter an gerechnet auf diese Klage sich zu erklären und einzulaffen, als er sonst mit Einreden ausgeschlossen und der Klage für geständig werde angenommen »erben ; auch wird demselben zugleich be-1 merkt, daß alle weiteren Verfügungen durch I Anschlag im Gericht-locale ihm bekannt gemacht werden würden. Gießen, den 16. April 1867. EroßherzoglicheS Landgericht Gießen. I. V. d. L.: Hellmann, Cellarius, Landger.-Assessor. Landgcr. Assessor. Oeffenlliche Bekanntmachung. Dctr.: Das Schuldenwesen des Friedrich Seipp von Gießen. 2638) Die Mehrheit der Gläubiger des in rubro genannten Gemeinsclmldners hat demselben heute eine Frist zur Zahlung von zwei Jahren mit dem Ansügcn bewilligt, daß während dieser Stundungszeit keine Zinsen von den angemcldeten Forderungen laufen sollen. Indem man dieses Uebereinkommen hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt, fordert man alle Gläubiger des Friedrich Seipp von hier, die irn heutigen Termin nicht erschienen sind, auf, etwaige Einwendungen gegen dasselbe binnen 4 Wochen, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung in öffentlichen Blättern an gerechnet, vor unterzeichnetem Gerichte vorzubringen, indem sonst die Genehmigung unterstellt, und das fragliche Uebereinkommen bestätigt wird. Gießen, den 15. Juli 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. A. v. Gr 0 lma n, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Versteigerungen. Die Lieferung und Anfuhr von Steinen bei der Stadt Gießen. 2660) Donnerstag den 25. Juli 1867, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Ralhhause an den We- nigstfordcrnden vergeben werden: Die Lieferung von 10 Cubik-Klaf- tern Bruchsteine verschiedener Größe, veranschlagt zu ... 40 fl., Die Anfuhr dieser Steine, veran- schlagt zu....... 200 „ Gießen, den 17. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Holzversieigerung im Gießener Stndtwalde. 2615) Montag den 22. Juli d. I., von Morgen 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- tcn Philosophenwald, Stolzcnmorgen ic, nachvcrzeichnctes Holz öffentlich versteigert werden, als: 29% Stecken Nadel-Prügelholz, 33% „ „ Stockholz, 4214 Wellen „ Reisholz, 5 Eichen-Stämme mit 134 Cubiksuß, 208 Radel- „ „ 3307 „ 183 „ Stangen „ 716 „ Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. November d. I. gestattet. Die Großherzvglichen Bürgermeistereien dcr umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 16. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 2599) Montag den 12. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Rathhausc die der israelitischen Gemeinde gehörende alte Synagoge mit dem daran befindlichen Wohnhaus versteigert werden. Dasselbe eignet sich vor- zugsweise zu einem Lagerhaus oder auch zum Betrieb eines Fabrikgeschäfts. Die Bedingungen werden bet der Versteigerung bekannt gemacht. Gießen, den 12. Juli 1867. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. Arbeilsversteigerung zu Lollar. 2659) Dienstag den 23. Juli, Nachmittags um 5 Uhr, sollen auf der hiesigen Bürgermeisterei nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranfchl. zu 13 fl. 6 fr., Schreinerarbeit, „ „ 13 „ 4 „ Wiesenbauarbeit, „ „ 150 „ — „ Lollar, den 18. Juli 1867. Grvßherzogliche Bürgermeisterei Lollar. In Austrag: Körner, Bezirfsbauausseher. Die Vergebung von Zimmer-, Maurer- und Pflasterarbeit, sowie Stein- lieferuug bei der Stadt Gießen. 2648) Donnerstag den 25. Juli 1867, de« VormttagS 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende Arbeiten und Lieferungen an den Wenigstfor- dernden vergeben werden, als: Zimmerarbeit, veranschl. zu 56 fl. 51 fr. Maurerarbeit, „ „ 146 , 35 „ Lieferung von Quadersteinen, veranschlagt zu . 100 „ 3 „ Pflasterarbeit, „ „ . 76 „ 33j „ Der Kostenüberschlag liegt bei uns zur Einsicht offen. Gießen, den 18. Juli 1867. Großhcrzoglicbe Bürgermeisterei Gießen I. B. d. B.: Ferber, lr Beigeordneter. Pserdversteigerung. 2608) Montag den 22. Juli, Bormittage 10 Uhr, wird in der Gendarmerie - Easerne dahier ein ausrangirtce Dienstpferd gegen baare Zahlung öffentlich versteigert. Gießen, den 15. Juli 1867. GroßherzoglicheS Gendarmerie - DivisionS- Eommanko Oberheffen. v. H o m b e r g f, Major. o l z v e r st e l g e r u n g. 2649) Montag den 22. d. MtS., von Vormittags 10 Uhr an, soll in dem Reiskirchener Gemcindcwalde, Districten Wilsbäuscr Wald und Buchwalk, nachverzeichnetes Holz, welches an den be- stimmten Abfuhrtermmen nicht abgefahren worden ist, öffentlich versteigert werden, als: circa 56 Stamme Nadel - Bauholz von 5 bis 15 Zoll mittleren Durchmessers und 30 bis 72 Fuß Länge, circa 1600 Eubikfnß enthaltend, sowie 2 Stellen Buchen-Prügelholz. Die Zusammenkunft ist im Wilshäuser Wald in der Winneröder Ecke. Bemerkt wird, daß sich das Holz zum Bane» und Dielen vorzüglich eignet. Rciskircbcn, am 18. Juli 1867. Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Reiskirchen. ____________Jünger. _________ ArbeitSverstetgerung. 2624) Montag den 22. d. Mts, Vormittags 10 Uhr, sollen im Rathhause dahier nachverzeichnete Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden , als: Maurerarbeit an dem Backhause, vcronschl zu . . 45 fl. —fr. UntcrhaltnngSarbeitcn an den Orisstraßcn, veranschl. zu 44 „ — „ deSgl. an dem Vicinalwege »ach Hof-Gill, veranschl. zu 80 „ — „ das Aufräumen der Entwasse- rungegräben, veranschl. zu 25 „ — „ Ehaussirarbeit, Steinbrechen, Steiniahren, Steinsetzen am Holzheimer Weg, veranschlagt zu . . . 88 „ 12 „ Dors-Gill, am 13. Juli 1867. Grcßherzogliebe Bürgermeisterei Dors-Gill. In Auftrag: K. Schon, Bezirfshauaufsehcr. Für Schmiede und Schlosser rc- 2613 > Von meinem früher betriebenen Geschäfte befitze ich noch ein ziemlich bedeutendes Quantum von gutem, brauchbarem, altem Schmiedeeisen, welches ich Mittwoch den 24. d MtS., Nachmittag« 1 Uhr, in größeren und fleineren Particen vrrstei- -ern lasse. ES befinden sich noch viele brauchbare Gegenstände dabei. Gießen, den 15. Juli 1867. M. L. Mendelsohn. Gaffer - Versteigerung. 2639) In meinem Garten kommen am nächsten Mittwoch, von 10 bis 12 Ubr Vormittags, wieder eine große Anzahl Transport- und Lager-Fässer zur Versteigerung Wilhelm Gofsi. rfciCgcfiotencs- 2645) Kitzinger und hiefiges Bier iortwäbrend frisch in Schoppen, sowie auch Ätbinfler Bier in Flaschen, über die Straße a 9 fr. pr. Flasche ohne Glas, im __________________Eysö Ebel 2640) Qm fast neuer feuerfester Cafsen- Sckrank steht billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Erped. d. Bitt«. Hausvcrkauf. 2433) Ich beabsichtige, mein in der Wcikengasse gelegenes, für ein Geschäft wie für eine bcquemc Wohnung geeignete« Hau« zu verkaufen. Aauflicbhaber wollen sich an mich winden. Dr. Krumm. a E5 bekannt unter der Devise : qul non »er - E * Sr. C S haben in Oieseon bei •I. Wallwcll. nm Markt. General - Depot für Frankreich : □ E Sr. Majestät des Könige von Bayern Sr. Königl. Hoheit des Fürsten au Hohenzol lern-Sigmar Ingen und mehrerer anderen Höfe. £ a a I e. Sr. König!. Hoheit des Prinzen Friedrich von Preussen, S f b Majestät des Königs Wilhelm I. ▼on Preussen, Pariser Ausstellung 1867 : Ordimii^sninnnicr 2804, Saal Sr. 48 und Preussisches Rcslauralionslokal. Preisgekrönt auf den Wcll-Aiisslcllungen zu LONDON 1862. DUBLIN 1865. OPORTO 1865 etc. etc. !>('«• /«l<• »i»ir«• rfh fflr J«•••<• kamt# of Tfntiff- Blffrt'“ genügt für ein Olas von ’/t Quart Zuckerwasser. Derselbe ist in ganzen und halben Flaschen und in Flacons ächt zu ' “■«ug. d erfunden und einzig und allein acht deatiIHrt von II. I nilerher^- A Ihrecht am Rathhaus in RHEINBERG am Niederrhein, Hoflieferant 2634) D i e Mineralwasser-Trinkhalle am Walltbor ist von MoiqenS 5 bis Abends 10 Uhr geöffnet. Den geehrten Herren und Damen, welche wäbrend des MorgenfpaziergangeS Mineralwasser in Fläschchen trinken, liefere ich auf Wunsch das Glas dazu. Außerdem halte ich Lager von allen Sorten Mineralwasser nach dem Dr. M e t- t e n h e i m e r'fchen Preisverzcichniß, liefere dasselbe auf Wunsch in's Haus und gewähre bei Abnahme von 25 Flaschen dieselben Procentc, wie d>e Anstalt selbst. __________________I Roloss. 2678) Alle Sorten Ntgen- und Sonnenschirme sind stet« vorräthig; auch wird das Repariren, sowie das Ucbcrzichcn der Schirme, prompt unk billig besorgt bei H. Hochstätler Wittwe, Schloßgasse. Dampfdreschmnschinett und Loeomobilen. 2146) In Folge neuerdings getroffener Vereinbarungen mit den Fabrikanten und Transportgesellschaften sind wir in den Stand gesetzt, diese Maschinen au« allen ersten Fabriken Englands, namentlich Clayton ^hnttleworth ST (£o„ R HornSbh St 2onS >c. zu billigsten Preisen und mit neuen wesentlichen Verbesserungen zu liefern. Wir garantiren für gute Leistungen, größte Solidität und können Atteste über mehr als 170 gelieferte Maschinen crtdcilcn. (höpeldresch-Dkaschinen, »acksel- und Nübenschneid-Maschinen, sowie alle anderen Arten von landwirthschaftlichcn Maschinen, sind durch uns ebenfalls vortheilhaft zu beziehen. Prospekte und Preislisten auf Anfragen gratis. •/. jP. Co. in Mannheim, in Verl'indiinq mit SchtraNH 4' Co. in London. 2600) Neue Senkung fertiger Herrenhemden, Chemisetts, Kragen in Leinen und Thirtittg, Hosenträger, bocken, Herrenbinden in reicher Auswahl zu billigen Preisen bei H. Ei ff Wittwe, Mäusburg. ä Kupferne Waschkessel in allen Größen billigst bei U ___________________Ang. Schlefsinqer. 2fi35) uMK“ Meinen Kunden, sowie einem verehrücheu Publikum, mache ich die ergebene Anzeige, daß ich den bevorstehenden Gießener Jahr- Markt mit einer großen Auswahl meiner bekannten Artikel beziehen werde und zu sehr billigen Preisen verkaufe. S. Wolf, auS Hungen. Meine Firma iil an der Lude ausgehänqt. 2370) Der tvcgrit seiner vorzüglichen Eigenschaften allseitig anerkannte R. F. Daubitz'sche Kranter-Liquenr, bereitet von dem Apotheker A F. Daubitz in Berlin, Charlottenstraße 1#, ist nur allein echt zu beziehen in Gießen bei Julius Wallach. Per V, 20 Cgr., per Fl. l0 Sgr. ~ 1 "" 1 I Kau <5omp, Hoflieferanten Sr. König!. Hoheit de« Fürsten zu ; > Hohenzollern-Sigmaringen. Accht zu haben in Gießen bei der Cxped. dieses BlattrS, in Wetzlar bei Wilhelm Brau neck. ___________________Per Fl. 20 Lgr., per Lgr. und halte ich es für Pflicht, alle Zahnleidende auf diese nützliche Schrift aufmerksam zu machen. A. Holuicr, Lehrer. - L. Leybohl in Köln, Fabrik und Magazin aller l»liarniaces (parterre) nebst daranstosiendcm Garten ist zu ver- miethen. Näheres bei ker Expck. k. BlttS. 2178) Ein schöne« Familienlogis, aus 4 Zimmern, Küche, Keller, Bodenraum u. s. w. bestehend, ist zu vermiethen. Nähere« bei der Exped. d. Bltts^______________________ 2432) Ein meblirtc# Zimmer ist zu vermiethcn. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 2670) Ein kleines Familienlogis im Vorderhaus, mit Aussicht »ach dem Garten, ist zu vermiethen. P i 11 h a n, im Adler. 2671) Ein Logis ist zu vermiethen bei Daniel Rühl, am Rathhaus. 2666) Ein möblirteS Zimmer mit Ea- binet ist zu vermiethen und sogleich zu bc» ziehen bei_________Philipp L a m p » s. 2664) Mehrere möblirte Zimmer mit Eabinet sind zu vermiethen im Darmstädter H aus. 2658) Das lurch das Ableben der Frau L'Allemand freigewordcnc Logis, Lit- A. Nr. 158 vor dem Wallthor, ganz neu hergerichtet, ist von heute an ander- weit zu vermiethen; auch könne» noch 1 bis 3 Zimmer dazu abgegeben werden. 2657) Der mittlere Stock meine« Häufelst anderweit zu vermiethen und im Monat August zu beziehen. Steinberger, Wallthorstrasie. 2580) Ein kleine« Famil enlog'S, neu hergerichtkt, nebst Mitgebrauch des Bleich- Platzes, ist zu vermiethen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2499) In unferm Haufe am Markt ist der eine Laden mit Wohnung, aus 4 Zimmern, Küche, Keller und Bodenraum be- stehend, zu vermiethen und sogleich zu be- ziehen. B. E Ferber'« Erben. 2407) Eine Wohnung, bestehend in 3 heizbaren Stuben, 2 Eabincte», Kammer und den sonst nöthigen Räumen, ist zu vermiethen bei ____________G. H. Balser, Glaser. 2587) Ein möblirte« Zimmer nebst Eabinet ist an einen stillen Herrn zu vermiethen Kirchenplatz Lit. A. Nr. 248. Der Eingang ist nur am unteren Hauptthor. 2679) Im 3 inßer scheu Garten. Montag brn 22. Zuti: ausgeführt vom ganzen Musikeorps ((>» Mann) des Pommcr'schen Füsilier-Regiments Nr. sa, unter perfönficQcr Leitung feines Lujietf- hneiltersSfierrn Parlow. xMfa|ug 5 Uhr, "En t r e e -2U2f r. a Perso n. Billets ä 20 fr. sind bei dcnZHerren P h. Schlatter und S. Hirsch Sohn, sowie in der F erbe rächen Univ.-Buchhandlung bis Montag Mittag 12 Uhr. zu haben. Programme an der Casse. Bei ungünstiger Witterung wird das Concert jedenfalls im Saale abgehalten. CTDT uni, Z IIulii«i Conlidentia ist fine Vereinigung von Kaufleuten zu einer Gesellschaft, welche den Zweck hat, im Interesse des Handels im Allgemeinen sowohl, als dem eines jeden Kaufmanns in's Besondere, ihren Mitgliedern zur Erlangung von Forderungen an säumige Schuldner, ohne gerichtliche Verfolgung und ohne alle Kosten für beide Parteien zu verhelfen und dieselben vor Verlusten bei unsoliden Schuldnern möglichst zu schützen. Das Unternehmen hat seit seinem Bestehen in Holland die besten Erfolge erzielt, worüber der Direction die größte Anerken- nung von vielen Seiten zu Theil geworden ist, so daß auch die Wirksamkeit in Deutschland durch entgegenkommendes Vertrauen unterstützt, lohnende Resultate ergeben wird. Wirksamkeit der Mutua Konstdentia in Deutschland vom 1. War brs 1. Jun 1867 : Eingesandte Benachrichtigungen zu einem Gesammtbetrage von Thlr. 40154. 25 Sgr. 4 Pf. Hiervon ist durch die Schuldner auf unsere Anschreibungen bezahlt ein Gesammtbetrag von Thlr. 13962. 7 Sgr. 10 Pf. Hiervon ist noch in Behandlung 16825. 6 „ 2 „ „ „in die Mittheilungen ausgenommen . . . „ 9367. 11 „ 4 „ Thlr. 40154. 25 Sgr. 4 Pf. Zn Holland vom 1. Januar bis 1. Juli 1867: Eingesandte Benachrichtigungen zu einem Gesammtbetrage von .......P- 198636. 19 es. Hiervon ist durch die Schuldner auf unsere Anschreibungen bezahlt ein Gesammt- betrag von ........fl- 66114. 92 cs. Hiervon ist noch in Behandlung 27410. 15 „ „ „ in die Mittheilungen aufgenommen 105111- 12 „ fl. 198636. 19 cs. In Frankfurt a. M. ist die General-Agentur der Gesellschaft dem Herrn Sali St. Goar übertragen, welcher auf fron- kirte Anfragen jede zu wünschende Auskunft ertheilt, sowie Prospekte versendet und Anmeldungen entgegennimmt. Die Direction: Wys, Muller eb. d. Bitt«. 2667) Ein Pfau (Männchen, 2 Jahre alt) ist in ker Lotz'schen Brauerei abhanden gekommen. Wer über dessen jetzigen Aufenthalt Auskunft geben kann, erhält eine Be- lohnung. 2524) Zahlungen für mich wolle man gütigst an Herrn Jul. Roth, bei Leder- Händler Keil Wittwe in der Neustadt wohnhaft, leisten, welchem ich Vollmacht zur Qnittungsausstellung ertheftt habe. Theodor Witte. Insttnstskst. 2674) Die Knaben, welche sich an dem Preisiurnen beiheiliglN wollen, welche» in ter Pause beim Feste stattfindet, Haden sich nächsten Montag, Abends 6 Uhr, auf dem Turnplatz einzufinten. Der Ausschuß. Parthie »»ach 'llrueburfl Sonntag den 121. Juli. Abfahrt pracis 1 Uhr mittags. (26 > l) 2656) Ein tüchtiger Hausbursche wird gesucht von Will). Z u r b u ch. 2516) Meine» geehrten Kunden diene hiermit zur Nachricht, daß meine Derk« statte sich von nun an in dem von mir erkauften Hause, Kaplaneigasse Lit. B. Ne. 9 (vormaligem Pfarrhause) befindet, und können Aufträge daselbst stets abgegeben werden. Auch ist ein Eingang von der Schloßgasse her eingerichtet. Gießen, den 1. Juli 1867. Karl Heil, Küferuieister. 1 Wettturnell des Gauverbandeö Gießen. Morgen Bormittag auf dem Plan am Walde nach der Gansenburg: Gauturnf st. Das Preisturnen, auf das Bolksturnen beschränkt, beginnt um 10 Ubr. Auch Nichtturner sind dabei zugelaffen. Abgang der hiesigen Theilnehmer genau um f/,8 llhr vom Turnplatz aus. Der Borstand des Turnvereins Gießen. Kirschenmarkt. 2661) Mittwoch den 24. Juli: Danz- nillltf im Promenadehaus. 2651) Es sollen einem hiesigen Stu- deuten von einem voriges Jahr hier studi- renten Freunde zwei geliehene franz. Lexika zur Rückerstattung an den Eigenthümer übergeben worden fein. Da diesem Auftrage bis heute noch nicht entsprochen worden ist, so sieht man sich veranlaßt, den jetzigen Besitzer dieser Bücher um gefällige Abgabe bei der Exped. d. Bltts. zu ersuchen. 2574) Auf dem Comptoir eines hiesigen Fabrikgeschäfts wirt ein junger Mann in die Lehre gesucht. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 2610) Ein Scribent, welcher längere Jahre bei einem hiesigen Advocaten thätig war, sucht eine ankerweite Stelle. Da» Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2363) In einer hiesigen Speeereiwaaren- Handlung wird ein Lehrling gesucht; schöne Handschrift wird verlangt. Nähere« bei der Exped. d. Sitte. 2655) Allen Denjenigen, welche un- serm rielgelieblen Gatten und Vater, Heinrich Rudolph, die letzte 15hre erwiesen unk ihn zur Ruhestätte geleiteten, sagen wir unfern herzlichsten Dank. Tie trniicriidtil Hilltcrblicbcntu. Göhv(Siebener (Eisenbahn 1639) Abfahrten nacb: Amsterdam, Rotterdam 844* Deutz (Golnl 6JS 841* 12 5„ Dillenburg 6,. 841# 12 5,, 74, Düsseldorf 6,, 8O* 5,, Siegen 61$ S41* 12 5,. __________* bereutet Eilzuq._____________ rfrifdfjöäcfter zu fließen. Sonntag den 21. Juli. Ehristian Jughard in der Walltborstraße. ffiinil Null in der Löwcn- gaffe. Heinrich Plank in der Neustadt. Kirchliche Anzeigen. .Evangelische Gemeinde zu Kietzen. Gottesdienst. Am >1. Juli. Morgens: Pfarrer Landman«. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. Äopuiirte Den 1 4. Juli. Hugo Robert Sattler. Bürger und Eonditor dahier, de« königl. Würtemb. Forst warts zu Gechingen, Theodor Ludwig Sattler, ehelicher Sohn; und Friederike Theodore Bertha Luise Köhler, de« penffonirten Großherzoglichcn Gpmnasial- lehrer« , Professor Heinr ch Köhler, eheliche Tochter. Getaufte. De» 14. Juli. Dem Bürger und Schuhmachermeister, Friedrich Wilhelm Beil, ein Sohn, Eduard Adolf, geboren den 21. Juni. Denselben. Dem Bürger und Schuhmacher- meister, Friedrich Schmidt eine Tochter, Margarethe Luise Henriette, geboren de» 12. Mai. Beerdigte. Den 12. Juli. Adolf Zehrmann, Färbermeister au« Heiligenbcil in Preußen, alt 39 3., gestorben -den 9. Juli. . .'• Denselben. Ebristiane Luise Faß. de« Bürgers zu Herborn und Schlossers auf der Main - Weser- Bahn, Johann Georg Faß dabrer, edeUch« Tochter, alt 16 I. 8 M 10 T., gestorben de» 11. Juli. Ten 13. Juli. Georg Adolf Plank, de« Bürger« und Kaufmanns, Wilhelm Ludwig >plank, alt 1 T., gestorben den 12. Juli. Den 14. Juli. Ein gleich nach der Geburt ungctauft verstorbener Sobn de« Burgers zu Vetz- berg und Wregemeistcr« auf der Eölu-Gießencr Bah» dabier, Kourad Römer, gestorben den 13. Juli. Den 17. Juli. Heinrich Rudolph, Bürger und Musikalienhändler dahier, alt 44 I. 6 M. 9 T., gestorben den 16. Juli. Die Pfarrgcfchäste in der nächsten Woche besorgt Psarrcr Landmann. Darmstadt. Da« Regierungsblatt Nr. 28 enthält: Verordnung, die Verfassung deS Norddeutschen Bunde« betreffend. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 29 enthüll: I. Gesetz, die Erhebung der StaatSauflagcn in dem dritten Quartal de« Jahres 1867 betreffend. LUDWIG HI. von Gotte« Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein ic. re. Wir habe» mit Zustimmung Unserer getreue» Stünde verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: Artikel 1. Da« Finaiizgesctz vom 26. September 1864 wird für die vor dem Frie- denSvertrag mit Preußen vom 3. September v. I. zu Unserem Groffherzog thum gehörigen, bei demselben verbliebenen Gcbictstheile auf das dritte Quartal des Jahres 1867 ausgedehnt und in Wirksamkeit gesetzt, und sind demgemäß darin die sämmtlichen directe» und iudirectcn Steuern, wie solche durch die vorliegenden Gesetze und Verordnungen bestimmt sind, bi« zum 1. Oktober 1867 fortzuerheben. Artikel 2. In den durch de» Friedensvertrag vom 3. September v. I. neu erworbenen Gebictötheilen werden die directcn und iudireeten Steuern, mit Ausnahme der Grundsteuer, in dem dritte» Quartal des Jahre« 1867 ebenfall« nach Maßgabe des FinanMsetzes vom 26. September 1864 und der durch das Gesetz vom 29. Deccmber 1866 auf diese Gebietstheile ausgedehnten Gesetze und Verordnungen erhoben. An Grundsteuer (einschließlich der Gcbäudesteuer), welche pro 1867 daselbst noch nach den bisherigen Normen zu erheben ist, werden in dem dritten Quartal des Jahres 1867 erhoben: in den vormals Kurhessischen GcbietStheilen drei Simpel in monat liehen Zielen, in den vormals Nassauischen GebietStheilen ein Simpel am 15. August, in den vormals Frankfurtischen GcbietStheilen ein Simpel am 2. September. Artikel 3. Unser Ministerium der Finanzen ist mit der Ausführung dieses Gesetzes beauftragt. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigcdrüekteu Großher- zoglichen Siegel«. Darmstadt, den 28. Juni 1867. (L. S.) LUDWIG. F. von Schenck. II. Bekanntmachung, die Aufhebung der mit der vormaligen Lanbgrästich Hessischen Regierung wegen Vereinigung de« Amt« Homburg mit dem Groß- herzogthume zu einem Zollsysteme abgeschlossenen Vereinbarungen betreffend. Nach einer zwischen der Großherzoglich Hessischen und der Königlich Preußische» Regierung getroffene» Uebereinkunft treten sowohl der unterem 10. Februar 1835 wegen Vereinigung des vormaligen Landgrüflich Hessischen Amt« Homburg mit dem Großherzogthum zu einem Zollsystem abgeschlossene Vertrag — Reg.-Blatt von 1835 Nr. 46 — als auch die wegen Fortdauer dieses Vertrags später getroffenen Vereinbarungen mit dem 1. Juli l. I. außer Wirksamkeit. Darmstadt, den 28. Juni 1867. GroßhcrzoglicheS Ministerium de« Großherzoglichcn Hauses und de« Aeußeru. v. D a l w i g k. v. Werner. III. Bekanntmachung, den Schutz der Waarenbezeichnungen betreffend. Nachdem die Großherzoglich Hessische und die Königlich Bayerisch« Regierung übereingekommen sind, ihre beiderseitigen Staatsangehörigen in dem Schutze der Waarenbezeichnungen einander gleich zu stellen, und zu behandeln, so wird dieß, unter Bezugnahme auf das Gesetz, den Schutz der Waarenbezeichnungen betreffend, d. d. 8. Oktober 1766 (Reg. - Blatt Nr. 46), insbesondere auf Art. 4 dieses Gesetze«, mit dem Anfügen zu allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die fragliche Uebereinkunft mit dem 1. Juli 1867 in Wirksamkeit tritt. Darmstadt, de» 28. Juni 1867. Großherzogliches Ministerium des Großherzoglichcn Großherzogliches Ministerium Hause« und de« Aeußeren. de« Justiz. v. Dalwigk. v. Lindelof. Rothe. IV. Bekannimachung, di- UcbergangS-Abgabc und Steuer-Vergütung bei dem Verkehr mit Branntwein in dem Königlich Preußischen RcgienmgSdezirk Kassel, sowie die Uebergangs-Abgabe von Tabaksblättern und Tabaksfabrikaten bei der Einfuhr nach de» Königlich Preußischen Regierungsbezirken Wiesbaden und Kassel betreffend. Die im Abdruck nachstehenden Bekanntmachungen deS Königlich Preußischen FinanzministdrS werden hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Darmstadt, den 28. Ium 1867. Großher,»gliche« Ministerium der Finanzen. F.'vo» Schenck. Göring. Berlin, de» 15. Juni 1867. Bekanntmachung. Auf Grund Allerhöchsten Erlasses vom 7. d. Mts. wird hierdurch für die Zeit vom 1. Juli d. I. bis 1. Juli 1868, während welcher nach §. 3 der Verordnung vom 11. v. MtS. wegen Besteuerung des Branntweins in den neuen Landesthcilcn lGesetzsammlung Seite 633) die Maischbotlichstcuer in demjenigen Theile d-S Regierungsbezirks Kassel, welcher aus dem ehemaligen Kurfürstenthum Hessen, mit Ausschluß der Grafschaft Schaumburg und de« Kreises Schmalkalden, besteht, nach geringeren als den gesetzlich allgemein bestehenden Sätzen zur Erhebung gelaugt, die NebcrgaugS-Abgabe für den au« ander» Theile» deS Zollvereins eingehenden Branntwein auf 4 Thlr. für die Preußische Ohm bei 50 pEt. Alkohol nach Tralles, und die bei der Branntwein-Ausfuhr zu gewährende Steuer-Vergütung aus Acht Pfemiige für 1 Quart Branntwein von 50 pEt. nach Tralles festgesetzt. Im klebrigen bewendet es auch nach dem 1. Juli d. I. in den Regierunczs- bez rken Kassel und Wiesbaden, sowie im Bereiche des vormaligen Königreich« Hannover bis zum Erlaß der Anordnungen, welche in nächster Zeil hinstchtUch der UebergangS-Abgaben und der Steuer-Vergütungen bei dem Verkehr mit Branntwein, Bier und Tabak ergeben werden, einstweilen noch bei den da- sclbst dieserhalb bestehenden Vorschriften. Der Finanz-Minister: unten, o. d. Heydt. Berlin, den 20. Juni 1867. Bekanntmachung. Nachdem durch die Verordnung vom 11. Mai d. I. wegen Erhebung der Steuer vom inländischen Tabak in den Regierungsbezirken Wiesbaden und Kassel u. f. w. (Gesetzsammlung Seite 661) vom 1. Juli d. I. ab die Besteuerung dc« inländischen Tabaks auch in denjenigen Theilen der gedachten Regierungsbezirke, in welchen sie bisher nicht bestand, eingefuhrt wurden ist, wird auf Grund des Art. 11 Nr. II. §• 3 d des Vertrages vom 16. Mai 1865, die Fortdauer de« Zoll und HandelSvercinS betreffend (Gesetzsammlung Seite'641), hierdurch bestimmt, daß vom 1. Juli d. I. an die UcbergangS- Abgabe von Tabaksblättern und Tabaksfabrikaten im Betrage von 20 Sgr. für den Eentner allgemein von denjenigen Tabaksblältern und Tabaksfabrikaten zur Erhebung gelangen soll, welche aus den Königreichen Bayern und Württemberg , sowie aus de» Großherzogthümer» Baden und Hesse» nach den Regierungsbezirken Wiesbaden und Kassel ubergefuhrt werden. Der Finanz-Minister: unterz. v. d. Heydt. V. Uebersichl der für da« Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Eommunalbedurfniffe der Gemeinden des Kreises Gießen. VI. Erhebung in den Adelsstand. Seine Köniqllch« Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht, durch Allerhöchste Entschließung vom 7. Juni d. I., den Großherzoglichen General- Eonsul Franz von Paula Vincenz Stanislaus von Salernon lornan- des in Barcelona für sich, seine gegenwärtigen und zukünftigen eheliche» Nachkommen beiderlei Geschlechts in den Adelsstand des Großherzoglhums zu erheben. , _ . VII. Ermächtigungen zur 'Annahme fremder Orden. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: 1) am 1. Juni dem Betriebs-Inspektor der Hessische» Ludwigs-Eisenbahir- G-s-llschaft Fra», Bittong zu Mainz die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von seiner Majestät dem Könige von Preuße« verliehenen Kronenordens vierter Klasse, — 2) am 15. Juni dem Cabinetsgüter-Direktor Ludwig Menge« die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Kaiser von Rußland verliehenen Ritterkreuzes zweiter Klaffe de« St. StaniSlauS-OcdenS mit der Krone, — bet (hcld-EourS vvm 17. Juli 1^67. *) Drbnungenumnter 2804, Saal Nr. 48 und preußisches Restaurationolokal. 1. Kegen Georg Schneider von Dors Gill, wegen Landstreicherei, Bruchs Eonfinalion und lhätlicher Ehtenkränkung. 2. Gegen Johannes Weil 11. von GrovewLmden, wegen Dieb,Iah,s. Vermischtes.! Die diesjährige Pariser Ausstellung veranlaßt manche größeren Geschäfte in Frankreich unv vorzugsweise in Paris Filiale zur ständigen Repräsentation Ihrer Häuser zu ctablircn. — So ersuhien wir dieser Tage, daß auch ter durch seinen Boonekamp of Maagbittcr berühmt gewordene König, liche Hoflieferant und 0'xpork.ur, Herr H. U nd c r b e r g - A l b r e cyt in Rheinberg am Niederrhein, eine solche Filiale in großartigem Maßstabr in Paris 9 Boulevard Po.sson- niöre errichtet hat, so daß es jetzt einem Jeden leicht 'st, 1'«? auch in Paris mit einem ächten Boonekamp zu versorgen, hierzu wurde er ganz besonders durch den allgemeinen Bciian veranlaßt, der seinem Fabrikate auch aus der diesjährigen Pariser Ausstellung^) von den Besuchern aller Länder der Erde ju 4.1;tu wurde, so daß schon allein während der Dauer der Ausstellung ganz bedeutende Quantitäten dieses seinen LiqucurS nach Paris gesandt und zum großen Thcile im AuSstellungöpalaiS selbst con- sumirt wurden. Locales. Tie bei Großh. Bezirkssttasgericht Gießen in öffentlicher Sitzung gefällten Urtheile. I. Sim 11. 3nli d. I. wurden verurtheilt : 1. Wilhelm Jt übler von Harheim. wegen Verletzung der Amt«- und Dienstebre. in eine Sefangnißstrafe von 5 Wochen. .... 2. Johanne« Wolf von Oppershofen, wegen thätlicher gbrenkrinkung, in eine desgleichen von 8 Tagen. II. Am 17. Inti b. I. würben verurtheilt : 1. Jtantiib Stumpf von Wetterseid, wegen Verletzung der Amt«- und Tienstehre, in eine Gesängnißstrase von 3 Tagen. 2. Tie Wittwe de« Johanne« Faulstich von Bruchenbrücken. «egen stahl«, in dieselbe Strafe. , m , . IJ5 3. Heinrich Bestes von Rödgen, wegen be«gl. Verbrechen«, in eine Eor. rection«hau«ftrase von 5 Monaten. ... Tie Publikation trt Urtheil« gegen Jakob Blecher III. und Heinrich Wemer von Obcr-Roßbach, wegen Bedrohung und »hatlicher Ehrenkränku g, wurde bi« jur nächsten Sitzung ausgesetzt. Tic bei Großh. Bezirlsstrafgericht Gießen zur Aburteilung fommeiiDcn Untersuchungen. I. Am 24. Juli b. I. : 1. Gegen Johanne« Vetter IX. von Burg-Gräsrnrode, wegen Gewalt- thätigkeit, Ehrenkränkung und Körperverletzung. 2. Gegen Wilhelm Zinnbors von Rendel, wegen Diebstahl«. 3. Gegen Friedrich Töpfer von Ruppertsburg, Soldat, wegen thätli Ehrenkränkung. , _. ..... 4. Gegen Konrad Fiitzge« zu Gonterskirchen, wegen Diebstahl». II. Am 25. Juli b. I.: 3) am 17. Juni dem Kammerherrn, Oberst-Ltallmerster und n-ng renben Oberst-Hofman'ch-U Frelherrn van der Eapellen he m Dekanate Osthofen. — der katholische Pfarrer.Jacob Schmitt zu L-mmerspiel , jum katholischen Pfarrer in Fürth, im Dekanate Heppenheim, unb ber Pfarrverwalter Heinrich Simon S e ib zu Guntersblum zum katholischen Pfarrer ju Groß Umstadt, im Dekanate Tüeburg . ernannt; C) am 29. Mai wurde dem Pfarrverwalter Hermann Rupp zu l aul«. heim die katholische Pfarrstelle z» Gaulsheim, >m Dekanate Bingen, übertragen. XL Dienstentlassung in Folge richterlichen Erkenntnisse«. Durch Erkeuutniß de« Großherzoglichen Bezirksgerichts Mainz vom 30 April ist der Gerichtsvolljieher Wilhelm Hit ter aus Mainz, m Zuwendung des Art. 13 de« Kaiserlichen Deetets vom 14. Juni 1813, seines Dienstes al« Gerichtsvollzieher entlassen worden. XII. Eoncurrenzetöffnungen. n bie evangelische Schulstelle zu Ranstadt, im Kre„e Nidda, nut welcher J ein Gehalt von 300 fl. und eine Vergütung von 20 fl. für Heizung be« SchuttocalS verbunden ist; dem Herrn Grafen zn Stolberg- . Wernigerode und Gedern steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle ,u; ' 2) die evangelische Pfarrstelle zu Hausen, tm Dekanate Großen bmden, | mit einem Gehalte von 1046 fl. 15 fr.; | 31 die erste evangelische Knaben-Schulstelle zu Groß-Gerau, tm Kresc । * Groß-Dn-u, mit welcher ein Gehalt von 379 fl. 45 fr. und v.n | Steden Hotz für Heizung des Schullocal« verbunden ist. Pteuß. Eaffen-Scheuie Preuh. Friedtich«dV't Pistolen............... „ Doppelte Holl. fl. 10 Stucke Rand - Ducaten............ 20 Fraukenstücke Engi. Sovereign« Ruff. Imperial« Dollar« in Gold fl. 1. 45-45J . 9- 57-58 , 9. 44-46 „ 9. 45-47 „ 9. 50-52 „ 5. 34-36 „ 9. 28-29 „ 11. 52-56 „ 9. 45-47 „ 2. 27-28 Neueste Ciseubahn Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn, Cöln-Mindener Gisen- babu Frachtbriefe, Zollamts-Declarationen in zweierlei Großen, ebenso alle übrigen zolla«Wn Formulare stnd zn haben bei Wilhelm Klee, Mansbnrg. Druck und Verlag ter Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.