* NÄ “‘8® geruht ■ 7Ä b(i dem 9 Äle>n tum :"h,i8?nb9ft^lt . i,(ln 8. äbigß gtmht^ tianS: und Caffa- unftr Bezeugung :u und auSgezeich: ; zu »eisetzen. (67._____ 9. 56j-3'i " 9. 44-46 " 9. 45-47 " 9.51-58 " 5 34-36 " 9 264-274 ' 11,51-55 " 9 44-46 " 2. 27j-26> d zu Dartnitadt t itbt zu Mainz; zu Datinitadt; lezichmgiwtisc m i it Geumlquuktier- interieregiment, — | eudach. - Mu- 3. Zuf-nterimgi- n W-cht-ki - - und Odeilitule- m Gtueralquartin- I iteOnf j Hälfe iv «nzmundeuk der 2. dt. >r in §eH>«8t)attt: naneuralh Mdwiz M Fliedrich 8»n' nnklch Schmitz i“ I j jU 2N5~ Das nächste Anzeigeblatt wird erst Donnerstag den 23. April, Vormittags, ausgegeben und werden Anzeigen bierzu bis Mittwoch den 24. April, Mittags 12 Uhr, entgegcngenommen. Die Erpedition. -luiriijMlHdll für die Provinzialhauptstadt Gießen. (flintsöfatt des Greises fließen.) Erscheint nöchentlich zwei Mat: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorschriftsmäßigen Postau'schlagS 1 ff. 42 ft. — Auswärts abonnirt man fich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1). Jt» 32 Samstag den 20. April IStiT. Amtlicher T h e i l. p'ofijcindje ReKaniümachung. Gefundene Gegenstände: Ein goldener Ring (gez. 8. D.), ein schwarzer Gummi-Gürtel, ein Taschenmesser mit zwei Klingen, ein neuer lederner Hausschuh, ein Portemonnaie mit einigen Kreuzern Geld und zwei Farbzeichen und ein Portemonnaie mit einigem Gelte. Die Eigenthümer werten aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Ver-' langen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Giessen, den 18. April. 1867. Grossherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. )iefonbere Rekannlmachung. !^43) Mittwoch ven 24 April t>.3., Vormittags 10 Uhr, Schutzpockeu - Impfungen. 1433) Auf Veranlassung des Großhcr- zoglichcn Kreisarztes Medicinalraths Dr. Stammler hier bringen wir zur Kennt- niß der Stadtangehörigcn, daß derselbe in den Perioden vom 1. Mai bis 15. Juni und vom 1. September bis 15. October d. I. alle Kinder, deren Eltern es wünschen, und welche den 3. LebcnSmonat überschritten haben, jeden Mittwoch und Samstag, von Nachmittags 2 Uhr an, in seiner Wohnung unentgeldlich impfen wird. Giessen, den 13. April 1867. Großherzoglichc Bürgermeisterei Giessen. Vogt. Versteigern n g e n. Main - Weser - Bahn. 1439) Die im Jahre 1866 aufgefundenen Gegenstände sollen Mittwoch den 24. April I. I., Vormittags 9 Uhr, im Wartesaal III. Classe dabier gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden öffentlich versteigert werten. Giessen, am 15. April 1867. Der Großherzoglichc Bahnhofs - Jnfpector : N a hm. soll auf dem Gemeindehause zu Treis a. d. L. die Koppclfischerei tcs Großhcrzoglichen Do- manialsiscus und der Freiherr» von Milchling in der Lumda, Gemarkung Treis a. d. L-, sodann die Alleinfischerei des Großherzoglichen Domanialfiscus in dem zur Obermühle gehörigen Graben und die Alleinfischerei ter Freiherrn von Milchling in dem zur Untcrmühle gehörigen Graben — auf sieben Jahre verpachtet werden. Nachgebote werden nicht angenommen. Es können nur bekannte rechtliche Leute als Pächter zugclassen werten, von denen eine ordnungsmäßige Benutzung des Fiscb- und Krebsfangs zu erwarten steht; keine Forst-, Jagd- okcr Fischerei-Frevler, oder Leute ohne Vermögen, oder solche, die durch Ausübung tes Fisch- und KrcbSfangs ihr Gewerbe vernachlässigen und in ihrem Nah- rungsstante zurückkommen würden, Personen, deren Fähigkeit, hiernach zu Pachtungen von Fisch- und Krebswaffern zugelassen zu werden, nicht notorisch ist, haben darüber ein Zeugniß des Großherzoglichen Forst- amls und der Bürgermeisterei längstens bei Beginn der Verpachtung beizubringen. Gießen, den 30. März 1867. Großhcrzoglichcs Forstamt Gießen, v. Buseck. Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 1440) Donnerstag den 25. April 1867, des Morgens 9 Uhr, sollen nachfolgende Arbeiten auf dem Rathhause hier an den Wenigstsordernden versteigert werden, als: Zimmerarbeit, veranschl. zu 49 fl. —fr. Maurerarbeit, „ „ 2 „ 48 „ Schlosserarbeit, „ „ '4 „ 36 „ Gießen, den 15. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt. 1307) Dienstag den 23. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahicsigem Rathhause die Hof- raithe und die Grundstücke des Georg Heinrich Braun zum lctztenmale öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 4. April 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Holzversteigerung. 1438) Donner st ag den 25. April werden in der Domanialwaldabtheilung Alt« ! gehegt 382 Elchenstämme mit 7247 Cubik- fuß, 3 Nadelstämme mit 85 Cublkfuß und 9 Schichten Eichenwerkscheidholz versteigert. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr bei Nr. 8 des Stammholzes. 10 Uhr in der Wellen n H 50 Stecken Wellen 400 Cubik- 35 Stämme Eichen-Bauholz, 4938 Stecken 59 Stecken n '£> a n. Wirth. ent- kvhlrn bei Eichen- 23125 756 350 21 2350 650 51 Eichen- Aspen- 1 61 3 Buchen Eichen Nadelholz Erlen 24 117 3 14 1 53 3 3575 245 125 2 6. April werden fer- in Abteilung Rehhecke Prügelh. Slcckh. Reieb. 18 35 9 7, 30'/. Wellen u Wellen H Buchen-Scheivholz, Eichen- ,, Buchen-Prügclholz, Eichen- „ Buchcn-Stockholz, Eichen- „ Buchen-Reisholz, Eichep- „ Etämme, 3408 Cubikfuß Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Buchen-Stockbolz, Eichen- „ Buchen-Reisbolz, Elchen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- Buchen-Stockbolz, Eichen- „ Buchen-Reisholz, Eichen- „ Ravel- „ W'it-n 2375 ©Irden 2 1445) Gyps, Tteinkodlrn, I. Sorte, trorfcnrö Buchenholz unv Broun« September d. 3» Gießen, am 15. April 1867. Großherzogliche Oberförsterei Schissenberg. Dr. Drauvt. Steck.n 1 107% 2 2 Morgens 1406) Rothen, weißen, Luzerner Kleesamen, Grassamen empfiehlt Emil P > st o r. Freitag den ner daselbst und versteigert: Scheivb. Sieden Nersteiqerunqs-Anzeiqe. 1486) Am 30. d. Mts. unv 1. Mai kommen im Garten Ves Unterzeichneten überzählige Inventar-Stücke, als: Lager- und 11 „ 37% die Flasche 1 Kreuzer, verkauft m und außer dem .vau» ($. Pausch, Asterwcg. ....(, Transport-Fafser, Geschäfts-Utensilien, so- ^rit 1867 wie 2 braune 6jäbrige Pserve, zur Ber- Mnl 1867, pejgerunfl Wildelm Gossi Hc ;; Versteiger'u n.g. 1436) Mittwoch ven 24. Vormittags halb 9 Ubr, sollen in der Oberförsterei Rabenau, Di Holzversteigerung. 1483) Mittwoch den 24. v. Mts., von Morgens 9 Ubr an, sollen in dem diesigen Gemeindewalde, District Dorfwiese: 7 Stamme Eichen-Bauholz von 20 bis 50 Fuß Länge unv 8 bis 36 Zoll Durchmesser, zusammen 536 Cubikfuß. worunter sich ein Stamm mit 407 Cubikfuß befinvet, 34 Stämme Buchen-Werkholz von 25 bis 60 Fuß Länge und 10 bis 20 Zoll Durchmesser, zusammen 1443 ,feiC(jcf)otcncs. , 1476) Frisch abgekockter Schinken täglich bei Avolph W eilig, Kreuz. 165 89 30 206'/, 5225 6 100 stritt Ampel: 6 Stecken 1 2 „ 37, ,, werden. Die Zusammenkunft ist am Eingang in den District Ampel, aus dem Wege von Rüddingshausen nach Deckenbach. Kesselbach, Ven 14. April 1867. Der Oberförster: Hopp6. Eichen- „ „ Prügelholz, Buchen-Stockholz, Eichen- „ „ Reisholz, Zusammenkunft Rehhecke am Leihgesterner Granzweg. Crevit für beice Versteigerungen bis 30. haltend; c. District Kohlstrauck, Gemarkung Bersrod, Nachmittags um 3 Ubr anfangend: 85 Wellen Buchen-Reisholz, 3000 „ Nadel- u. Weichholz, 1Stecken Kiefern-Prügelholz, 7. » Stockholz, 25 Wellen Kiefern-Reisbolz, 3 Kiesern-Stämme, 50 Cubikfuß ent» 1 haltend. Das Kiefernholz ist im Hohenwald, Gemarkung Reiskirchen, befinvlick. Rabenau, am 16. April 1867. Der Rentmeister: W. Engel. der Chemischen /abrik Gritshrim m Frankfurt am Main. Sauere phosphorsauere Kalke (SuperpboSphale) zur Düngung ves Gc- lraidcs, für Rübcn, Wiesen, Gemüse, Futtergcwächse, Reps u. s. ro. in drei Sorten. Gedämpftes Knochenmehl (gua- nisirt) in feinem unv gröberem Pulver, für Getraide u. s. w. (zur Maschinen- unv zur Hantsaat.) Rohes Knochenmehl. Baker Guano-Supcrphosphat. Sombrero - Superphosphat. Peru-Guano-Phosphat. (Gesauer- ter Peru-Guano.) Cubikfuß, Navel-Stangen mit 25 Cubikfuß, Buchen-Scheivholz, Holzversteigerung. 1471) Freitag den 26. April d. 3 , von Morgens 8 Ubr an, sollen im ßraukenbacher Gemeinvewalde, Distrikten Nickenmark und Struth, folgende Holzsortimente versteigert werden, als: Buchen-Scheidholz, 50 „ Liefern- an den Meistbietenden öffentlich versteigert Phosphor-Guano. Griesheimer Gnano (concntnrter Dünger), feines Pulver, für Gctraldt, Reps', Tabak, Kartoffeln, Hopfen u. s. w. Weinbercz-GuanosWelnberg-Dunger.) Peruanischer Guano. Baker- Guano. Kali-Superphosphat. Kali-Dünger für Wiesen. Braesen- Dünger. Kalisalze. Schwefelsaueres Kal». Futterknochenmchl. Sodagyps, fein gemahlen. Schwefel-Milch, gegen die Trauben- krankheit. Reichthum an Gehalt. Vorzügliche Los- lichkeit. Billige Preise. — Preislisten, Gebrauchsanweisungen und Analysen gratis. — Garantie ver Analysen. — Con- freie der landwirthschastlichen Vereine. Niederlage bei Herrn 3. G. D. Bapst, in Gießen. fuß enthaltend, 2 Stämme Buchen-Werkholz, 136 Cubikfuß enthaltene. Der Anfang und die Zusammenkunft ist im District Nickenmark bei Nr. 1 des BuchenScheidbolzes. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. August d. I. gestattet. Frankenbach, am 16. April 1867. Der Bürgermeister: ______________I. Kraft. Holzversteigerung. 1472) Donnerstag den 25. d. Mts wer- den in nachstehenden Freiherr!, v. Rabenau'- schen Walvdistricten versteigert: a. District Mönchwald, Gemarkung Großen Buseck, des Morgens um 9 Uhr anfangenv: 1725 Wellen Buchen-Reisholz, 325 „ Nadel- 319 Fichten-Stangen, 197 Cubikfuß ent- haltenv; b. District Struth, Gemarkung Beuern, des Morgens um 10 Uhr anfangenv, 636) Sonnenschirme neuester 8q$on, in großer Auswahl, bei N. Simon, Schirmfabrikant. 1054) Eine Anzahl gebrauchter im besten Stanve befinvlicher Calechen Coupes, sowie ein neues, elegantes Tillliiry und eine neue, elegante Caleehe ml GlaS-Verdeck, beide ein- unv zweispännlg, stehen zu verkaufen Frankfurt a. M. gr. Eschcnhciincrstraid)cn und onntre n angenommen. . ... Gleichzeitig empfehle ich mein Lager von Mtttzen m den neuesten Fa?onS, als . Buckskim, Seiden-, Walk- und Strohmittzen. Georg Gtff, Lindenplatz. 1464) Fertige Herrenhemden, Kragen, Chemisetts, Einsätze in Leinen und Shir- tina, Herrenbinden, Taschentücher, Socken, Hosenträger, Unterhosen und Jacken tn großer Auswahl bei.........................(!°rl Wenze.l. _ 1456) Mein Lager in großer Auswahl Visiten - Photograpbie-Räkm chen, ovalen Rahmen und Photographic-Bildern empfehle ich zu biüt- qen Preisen. „ ' < « , „ . I>a0 Einrahmen von Bildern in Goldleisten wird bestens ausgefuhrt. H. Sonntag, Sonnenstraße Lit. B. 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Wietzler; in Friedberg bei I- A Win. decker; in Hungen bei A Buch; in Lieh bei H C Lingmann- V ermietljungen. 1490) Zwei ineinandergehcnde möblirte Zimmer sind zu vermiethcn bei Ferd. Windecker. 1487) Eine Familienwohnung von drei Zimmern, Küche, Boden, Holzplatz und Keller ist zu vermiclhen und im Juni beziehbar bei Jacob Bogt, Bäcker. 1223) Mehrere möblirte Zimmer mit Cabinet, aus die Straße gehend, sind zu vermiethcn im Darmstädter Haus. 1457) Ein Familienlvgis ist zu »er« miethcn. Zu erfragen Sonnenstraßc Lit. B. Nr. 59._____ 1475) Ein freundliches Zimmer ist zu vermiclhen bei Gärtner Schaum, Scl- icrsihor. 1503) Manisches Kaffee-Surrogat trägt wesentlich zum feinen, kräftigen Geschmack eeS Kaffec's bei unk bewirkt demgemäß eine nicht unbedeutende Ersparnis an Kaffee, durch weiche Eigenschaftea sich dasselbe bei jedem Eonsument, der es probirt, eingeführt hat. Den Alleinverkauf für Gießen zu Fabrikpreisen besorgt Joh. Balth. Noll, _____________________im Ritter._____________ Z Kupferne Waschkessel in allen Größen billigst bei Aufl. Scblessrnger. 1443) Ast-, Rosen-Scheeren und sonstige (dartonwcrfzeuge, von Gebr. Dittmar in Heilbronn, empfiehlt _____________ Emil Pistor. — Für Erwachsene! ■ 1473) Aufrichtige Belehrung und ärztlicher Rath bei Geschlechtsleiden findet man in folgenden zwei ernpfeh- lenSwerthen Schriften: Der Mensch und seine Selbsterhaltung oder aufrichtige Belehrungen über Liebe und Ehe, Schwangerschaft, geheime Krankheiten ic. Mit Angabe der Heilmittel von Dr. Robert Smith. Preis 15 Sgr. — Ferner: Die Verirrungen des Geschlechtstriebes ic. Mit Angabe zuverlässiger Heilmittel zur Wiedererlangung des natürlichen Zeugungsvermögens. Bon Dr. R Thomson. Preis 15 Sgr. Beide Wcrk- chen sind auf frankirtc Bestellung dircct von S. Modc's Buchhandlung, Poststr. 28 in Berlin, sowie durch jede hiesige und auswärtige Buchhandlung, zu beziehen. 1211) Kalt flüssiges Baumwachs in bekannter Güte offerirt Ernst Hermes. 1484) Eine schöne Auswahl Lustro, Halb Thibet und Thibet empfehle ich bestens. F. Holbcrg. 1504) Leere Oelfässer, von 17, bis 4 Ohm haltend, sind billig abzugeben bei W. Z urbuch. 1480) Bicker Wafferkalk und reinsten Fcttkalk in bester Qualität und billigst empfiehlt Herborn. Th- Wurmbach. 1495) Alle Arten Gartenmöbel in Guß- und Schmiedeeisen, sowie Bettstellen, können auf Bestellung in einigen Tagen bezogen werden. W i l h. Nagel. 1493) Einen Uniformshut, einen Degen mit Zugehör, einen blauen Uniformsrock, einen grauen, kleinen Paletot, und ein Paar weiße Casimirhosen habe ich in Auftrag zu verkaufen. Sämmtliche Gegenstände sind im besten Zustande. Georg Vogt, Seltersweg. CIIEFS-Ü (KtlKB DE TOILETTE ! Dr. Hartung'» ChinannDcn-Ocl, zur Eonservirung und Verschönerung der Haare; (in versiegelten und im Glase gestempelten Flaschen a 35 fr.) Dr. Borchardt’» aromatische Kräuterscife, zur Verschönerung und Verbesserung des Teints und erprobt gegen alle Hautunremheiten; (in versiegelten Original- Päckchen ä 21 fr.) Professor Dr. Linde’8 Vegetabilische Stangen-Pomave, erhöht Den Glanz und die Elastizität der Haare, und eignet sich gleichzeitig zum Festhalten der Scheitel; (in Originalstücken ä 27 fr.) Apotheker Sperati’» Italienische Ho- nigseife, zeichnet sich durch ihre belebende und erhaltende Einwirkung auf Die Ge- schmeiDigkeit unu Weichheit Der Haut aus; (in Päckchen zu 9 und 18 fr.) Dr. Hartung’» Kräuter-Pomade, zur Wiedererweckung und Belebung des Haarwuchses; (in versiegelten und im Glase gestempelten Tiegeln ä 35 fr.) Dr. Suin ein Familien- Zubehör, bei Lederhändler. 'n Buchbinder - nebst Laben Nebhard, 'Nncnstrasze. ich : ig, be/lc^nt iellerraum k., ottx 15. Mai Im Gossi. milienwohnung, nebst Kabine!, !hr. Petri, C. Nr. 225. meines Hauses, Küche, «r Ogis anderweit (uni beziehbar. n 3brd„ : Stall, welche hier Wohnung ujen- Näheres meinen inrer irn M "£bft lebänden, Wetschen, M rei harten grenz!, t verliehen, j" 1867 an nn> 1469) Anmeldungen zur Aufnahme in die hiesige Großherzogliche! Realschule für das mit dem 6. Mai beginnende neue Schuljahr können von dem 29. v. M. an täglich vormittag« bei der unterzeichneten Direciion gemacht werden. Die Prüfung der auszunehmenden Schuler findet Freitag den 3. Mai, vormittags um 9 Uhr, in dem Realscbulgebäute statt. Gießen, am 15. April 1867. Großhcrzogliche Direktion der Realschule zu Gießen. Dr. Weigand. O O O A O O O S(°> Slrohliutwäscherei und HuUager. $ Filzhüte t.rt und jederzeit pünktlich in 8 Tagen zurück S i'k. X«, O A Strohhüte werden gewaschen, gefärbt und nach neuester^ t Fa «»■ o» /,> S Seidenhüte geliefert. X Mein reichhaltiges Lager in allen Sorten Hüten eigener Fabrik, für Herren, Damen unk Kinder, halte ich bestens empfohlen und werde durch M reellste und pünktlichste Bedienung das mir geschenkte Vertrauen stets zu er- A halten suchen. Susanns Weis. M Laden bei Herrn A. Katz, Neustadt. 1481) Ich mache hiermit meinen geehrten Kunden, sowie einem hiesigen Publikum, die ergebene Anzeige, daß ich nicht mehr bei meiner Mutter auf dem Tieicnwcg, sondern in dem Schlosser Nagel'schen Hause in der Brandgaffe wodnc. Durch solide Arbeit und reelle Bedienung werde ich das Vertrauen meiner geehrten Auftraggeber zu rechtfertigen suchen unk empfehle ich mich keßhalb bestens. Georg Schneider, Schuhmacher. 1482) Hiermit bringe ich meine Wollen- und Seiden-Wäscherei in empfehlende Erinnerung. Elise Schneider, geb- Weil. Wichtige Anzeige für Bruchieidende. 211) Wer die vortreffliche Kurmcthode kes berühmten Schweizer BrucharzicS Kniff- Althcrr in Gais, Kanton Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Expcv. dieses Blattes ein Schrifichcn mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. 1344) Bou jetzt an kann bei mir Wäsche gebleicht und getrocknet werben. . Th. Rantenstranch, in dem Ebe l'schen Garten an der Schoor, vis-ä-vis der Benner'schen Schanze. Rach Amerika erhalten Auswanderer die beste, reellste und billigste Beförderung mittelst Dampf- und Segel-Schiffen durch die Han pt-Agentur (949) von C. W. Dietz, am Markt. 1376) Durch Ankauf einer Fournierschneidmaschtne sind wir in den Stand gesetzt, Jourmere, Ehaisenlafeln rc. in allen Holzarten und Dicken zu schneiden und erlauben wir und einem hiesigen, sowie auswärtigen Publikum bei reeller, prompter Bedienung, unter billigster Preisberechnung, bestens zu empfehlen. Gießen, den 9. April 1867. Euler & Köhler, Dampfschneidmühle und Cigarrenkistchenfabrik. Xn^Tm 1. und 15. jeden Monats mittelst bcstgebauten Segelschiffen 1. Classe unv wöchentlich zweimal mit den vorzüglichsten Dampfschiffen nach allen Häfen Amerikas bei reellster Bedienung und zu den billigsten Preisen Beförderung. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich in den Stand gesetzt, tcdem Auswanderer den besten Rath zu ertheilen. Bündige Schrffs-Contracte schließt jeder Zeit ab der concessiomtte Agent: I. M. «chulhos, am Rathhaus. (447) 1488) Unserm lieben Jul . . . zu seinem morgen stattfindenden Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche. Mehrere Freunde. NB. Wir hoffen, kaß versprochene---- jetzt getrunken werten. 1417) „Ein Mädchen" für Hausarbeit wird von einer Familie in Butzbach gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei der Erpcd. d. Bltts. Stellen-Gesuch. 1448) Ein junges tüchtiges Mädchen, welches mehrere Jahre in einem Specerei- und Manufaclurwaaren- Geschäft conditio- nirtc, sucht unter bescheidenen Ansprüchen anderweitige Stelle in gleicher Branche. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 1468) Am 3. Ostcrfeiertage findet gut besetzte L a nj - M u fi k auf der Badenburg statt, wozu ergebcnst einlaket Duill Wittwe. 1505) Ein kräftiger Hausbursche wird gesucht bei W. Zur buch. 1491) Am zweiten Ostcrfeiertage, von Nachmitlgs 4 Uhr an: £ 11113 - Musik bei Georg Lenz, Wieseck. 1395) Der Handlungs-Commis Maier Herrmann, Sohn des Herrn Heine- mann Herrmann in Gießen wird, da alle frcuntschaftlichen Mahnungen fruchtlos bleiben, auf diesem Wege aufgefordert, seine Verbindlichkeiten zu erfüllen. Frankfurt a. M., 10. April 1867. H. Hellborn. A nzeige. 1270) Vom Königl. Justizminister in Berlin zum öffentlichen Anwalt mit Wohnsitz in Gladenbach ernannt, übernehme ich Rechtssachen sowohl bei den Königl. Landgerichten Gladenbach, Bie- denkopf, Baitenberg und Vöhl, als auch bei sämmtlichen Königl. Gerichtsstellen de« ehemaligen Herzogthums Nassau. — Briefe und Bestellungen für mich können auch bei meinem Vater, Hofger. - Rach Krug zu Gießen, abgegeben werden. Gladenbach, den 30. März 1867. Georg Krug, Königl. Rechtsanwalt. Cine zweitstillende Amme sucht Stelle. Zu erfragen bei der Expcd. dieses Blattes 0467) Anzeige 1437) Zch wohne bei Kaufmann Roloff, Lindenplatz. Ur. Leonhardt, Velerinararzt. 1168) Ein Schriftsetzer-Lehrling wird gesucht in der Brühl'schen Univ^Druckerei. 1051) Ein Kindcrwägclchen (Korb- wägetchen) wird zu kaufen gesucht. Da« Näheres bei der Expet. d. Bltts. 1470) Für die Brandbeschädigten in Heuchelheim sind ferner eingegangen: . U r-ch--^"K- ™ ÄS"Ä *'* >" * Ä» »A® N Ä Ä Dr. Sonnet in ^ranfturt o ^lejcer Cur* H„rn Pfarrer Dr. Schrader in Frankfurt, — ein Faß Kleider Gemeinde VeDernhnm gieig oon H„rn Pfarrer Teichler in Frankfurt durch Frau Probstin C. v. Ler-ner, — von Gaffel, — eine 51 J J bad) w fl., — von der Gememrc Dreieichenhain 15 fl., — Zinsen aus tu «par- von der Gemeinde Durenhosen, Kreis vNenvacy, P, , 5 rfvl|Tc 35 ff., — von Der Gemeinde R.eder-LaulheiM kaffe zu G. 75 fl. 08 kr., 52^Gebund -trob uuD 2 fl 9 fr., — von tvi Gemeinde Kinzenbach 33 Timmer 15 fl , - von Der Gemeinde B.rklar 2 Fuder 52 Gebund ^tt°h u.w st. , ^onsistorialrath Dr. Teichler in Frucht, — ein Pack Kleider und Weitz,eug v MÄ Cer Stadt Grünberg 48 fl. 32 fr., — aus Den Gemeinden ferne» ^anksurt , - durch ^Lccan h d t ® Äirtorf 7 ff. 34 kr, - durch Herrn E. Kaibel au» Ober-Ingelheim Decanates 3b fl. 2o tr., cu - Aprrn Müller Gbriil auf der -schmivter Muhle 9 fl. 26 fr., — 7 fl., - aus dem Älingrlbeutel m Ä.rdjerfl 10 in Frankfurt WO fl., - von von Herrn Deean Scheidt in Dcxhe f ■ ' , gct)rer Care[bff 48 fr , — von Herrn Amtsdecan Karl Gerock in Herrn Pfarrer Hamann ,n Hartenrod 2 fl., - von Herrn *W - , Davies in Frankfurt 10 Bibeln, - Stuttgart 8 fl- 45 fr - ein “L^„« 82. in Rodheim 33 fl., - von Den Gemeinden Selln- v°n ter Gemeinde G'mbshe.m 13 ff 42 fr d I Mitprediger Lips in G. und Herrn Obereonsistonal. 88DZZWZMMWWM WW durch den evang. LanreSb.fch^ Herrn Dr.^W.chelnn 'N^^aden ^^st, „„ üer Gemeinde Frankenbach 40 fl., - durch das Kreisamt ^fpui s , Zinseinnahme 80 fl. 52 fr., — 8 Bibeln von Der Gölner Bibelgesellschaft, WeLr-LLV-.-^«-!^ stä ks.v, äksä trags von 16416 fl. 19 fr. zusammen jetzt 18705 fl. 153/4 kr. Hülfs-Comitd. Heuchelheim, Den 15. April 1867. —-- 14993 Das neue Schuljahr an meiner Knabenlehranstalt beginnt ÜRontitß ben <». Mai. Anmeldungen zur Aufnahme können vom 1. Mai an täglich bei mU 9 qu$i*Cba?e ich die Eltern der Schüler, welche aus der zweiten in die erste Klasse "ausrücken sollen, mir solches am 1. Mai zu erklären ober erklären zu asstn, damit die eventuell nothwendig werdenden localen Vorkehrungen rechtzeitig getrosten werden können. Landman... § Ea 11 de Cologne philocome (Kölnisches Haarwasser). Moras’ liaarslärkendes MMtci. Hoflieferanten Sr. Königlichen Hoheit des Fürsten zu Hohenzollern- ' \ Sigmaringen. cßC i s .0 .2 5 ca S ® o,3). G *- c D ± N Q CO *3 jq 20 v C rt o - E^- ■3 s « C 3 13 ö O Q t£ *< ä ~ - o tß o k" 3> w bD-O :o Z.L°V Nach Vorschrift des Erfinders allein ächt bereitet durch die Fabrik ätherischer Oele von A- MORAS irht. Während der drei Osierfeiertage ist obige Wirlhfchaft bei gün- er Witterung geöffnet. b. Tertor. 1355) Um verschiedenen Anfragen zu entsprechen und Jrrthümern vorzubcugen, diene hiermit einem verehrlichcn Publikum zur Nachricht, daß ich noch bei Herrn Richter in Der Wolkengasse wohne unD auf meiner Nähmaschine nach wie vor alle Arbeiten sowohl in als auch außer Dem Hause auf das Pünktlichste bti billigen Preist»! ausgesührt werden. Garl Petri Wittwe, wohnhaft Lit. G. Nr. 64, Wolkengaffc. Die Anzeigeblätter Nr. 27, 28 und 29 von 1867 werden in vielen tLreinplaren, 2 kr. pr. Stuck, zu kaufen gesucht von der l§rped. d. Bltts. 1371) Für ein Fabrikgeschäft wird auf Pfingsten ein braver Junge aus hiesiger Stadt, mit Den nötbigen Dorkcuntnissen versehen , in Die Lehre gesucht. Näheres bei Der Expev. d. Bl.__ 1392) Ein braver Junge, welcher das Schuhmacherhantwerk erlernen will, kann bei mir in die Lehre treten. I. Zur-Nieden. Aus;u leihen. 1485) In hiesiger Kirchenkasse liegen ‘213 fl zum Ausleihen bereit. Heuchelheim, am 16. April 1867. Schleenbecker, Kirchenrechner. WM!) 1 U tN* Vl MH" iijing ’n 1 jtliinj z» ... m! Senijt Wiht, 1 '.•/]! ort) W- 8 8 chW MM M MMt iicnenw meiitnti ;ii, Die J 01111 M fliltrn. i«pi »a mltr bet und; w ttn Prin '* Ma 8unt)t», in das 1 ftn Bi« bedten . Erls AM 0'» #Ü1 entn seiner letzten Sitzung am 16. April die Schlußberathung des Venagungs- Entwurfs vollzogen und mit den in ter Schlußberathung er- solaten Abänderungen und Zusätzen mit großer Majorität an- (tenommen hatte, lud ter Präsitent dir Abgeordneten noch ;u einer Sitzung auf Mittwoch den 17. April ein, um hier eine Mittbeilung ter Bundesregierungen entgegenzunehmen. Der gjräücent ertheilte dem Grafen Bismarck das Wort und sprach Bittet, j, Wollcngaß' Ülc. 27, 28 )eu in viele» M st kau- UH frfjäft wird auf ! aus W ihnntni« Näheres bet raMkamd» ’»"* w Die Stelle, welche auf tas Verhäitniß zu Süvteutschland Bezug hat, wurde von der Versammlung mit Beifall begrüßt; ebenso die Hinweisung auf die Macht des geeinigten Deutschlands und die zu erhaltenden Segnungen des Friedens. Als der König die Rede beendet, erklärte ter Präsident der Bundeskommissare, Graf Bismarck, „im Namen der verbun- * beten Regierungen und auf Befehl des Königs von Preußen den Reichstag des nordveuischdn Bundes für geschlossen. Unter einem dreimaligen, vom sächsischen Minister v- priesen ausgebrachten Hoch verließ der König den Saal. In der luxemburgischen Frage hat die Welt das Ber- söhnungs- und Friedensfest zu früh gefeiert. Der formell erklärte Rücktritt des Königs von Holland von dem Handelsgeschäft hat die Sache keineswegs erledigt, und die Lage ist dadurch nicht um ein Haarbreit günstiger geworden. An den Börsen ist in Folge Der übertriebensten Allarmnachrichten eine außerordentliche Pank einaetreten, und wenn auch nach den amtlichen Auslassungen, soweit solche vorlieg'N, die Hoffnung aus Erhaltung des Friedens aufrecht erhalten werden muß, so ist Die Möglichkeit einer kriegerischen Eventualität doch durchaus nicht abzuleugnen. Frankreichs Stellung zu der Frage ist nach der am 8. d. M. von dem Marquis de Moustier in den Kammern abgegebenen Erklärung äugen- blicklich allerdings nicht so schroff, wie die Journale sie varstelle , indem die Regierung sich als Richtschnur für ihr Verhalten drei Bedingungen auferlegt zu haben erklärt : 1) Zuf 'Euug Großherzogs von Luxe nburg, 2) Zustimmung der regele » g fragten Bevölkerung und 3) das E-nversta idn.ß der Mach e welche die Verträge von 1839 unterzeichnet ^ben. Die erst cieier Bedingungen war bereits erfüllt, die zweite laß ich einiger Vorsicht und Geschicklich'eit schließlich' j^ntaü3■ und in Betreff der dritten scheinen Die übrigen rttagsmacht äusier Preuß-n sich indifferent zn verhalten t England hat sich bereits vollkomm-n klar darüber ausgefprochrn, daß eS bet Dem Streit zwischen Frankreich und Preußen durchaus nicht toter flirt ff E wff sich nun fragen, wie die von F aakreich .m «... verstä.dniß mit den anderen Cabinet-n von Europa beabsichtigte Untersuch ang der Klauseln des Tract .tr von 1839 austallt. Unterdessen rüstet, nach neueren Nachrichten von Augenzeugen, Zrankrei h beständig fort und läßt in der -stille bedeutende Mu- n'tionsvorräthe und Art llerie nach der deutschen Grenze ichasten. Eoen o haben verschiedene R gimenter Ordre erhalten Die Eom- pign-en und Bataillone zu vermehren. deckten Hauptes : Erlauchte, edle und geehrte Herren vom Reichstage des Norddeutschen Bundes! Mit dem Gefühle aufrichtiger Genugthuung sehe Ich Sie am Schlüsse Ihrer wichtigen Thätigkeit wiederum um Mich versammelt. , . _ „ , . , Dje Hoffnungen, Die ich jüngst von dieser Stelle zugleich im Namen der verbündeten Regierungen ausgesprochen habe, sind seitdem durch Sie zur Erfüllung gebracht. Mit patriotischem Ernste haben S e die Große Ihrer Aufgabe erfaßt, mit freier Selbstbeherrschung die gemeinsamen Ziele im Auge behalten. Darum ist es uns gelungen, auf lieberem Grunde ein Verfassangswerk aufzurichten, dessen weijere Entwickelung wir mit Zuversicht der Zukunft überlassen können. Die Bundesgewitt ist mit den Befugnissen ausgestattet, welche für die Wohlfahrt und d e Macht des Bundes unent- behrlich, aber auch ausreichend sind, — Den Einzelstaaten ist, unter Verbürgung ihrer Zukunft durch die Gesammtheit des Bundes, die freie Bewegung auf allen Den Gebieten verblieben, auf welchen Die Mannigfaltigkeit und Selbstständigkeit der Ent- Wickelung zulässig und ersprießlich ist. Der Volksvertretung ist diejenige Mitwirkung an dör Verwirklichung der großen nationalen Aufgaben gesichert, welche d'm Geiste der bestehenden Landesverfassungen und dem Bedüriniß Der Reg'erungen ent-pncht, ihre Thä igkcit von Dem EinverstänDniffe Des Deutschen'soltes ge- Wte Alle, die wir zum Zustandekommen des nationalen Werkes mitgewirkt, die verbündeten Regierungen ebenso wie. Die Ä-H lt4t» Piötttr O ”1)11 Kleiber ■ ter«ntt __ 1S Ver '^Satilheiin . 33 .©immer " 7tRWer in "">» fc, ü üeW61 [*• 46 f, o fi , ■' «eil ‘«l Stroit in 10 Bibeln, - «inten ’berconfiftoriai, 6er ®tmeinDe “r Blecher in »rn her Fran Murg weiter Bullen Kleider 3^,- h-, — uon i) Herrn Gon- lim 65 fi., _ ■ in Ranstadt born 18 p.,— i Herrn Singel be in Herborn der Gemeinde Pfamr Colli- cob Hahn hon IfL, — »on p. 12 fr., - bürg, 3 fl, - ich 40 fL, - stMosi, - anliurt Zevz frühnm Be- iomite. i Anfragen zu t torjubeugen, ichen Pubiikuin och bei Herr» sse wohne und ch wie m alle ch außer dem e bei billigen derselbe FvlgcnDcS : _ . . Rachdem Der Hr. PräsiDent des Reichstags mir gestern die amtliche Ausfertigung der Beschlüsse dieses hohen Hauses über tun Entwurf der Verfassung des norddeutschen Bundes überreicht hat sind Die Bevollmächtigten Der verbündeten Regierungen qcste'rn Nachmittag zu einer Sitzung zusammengetreten »nd erlaube ich mir, das Protokoll dieser Sitzung zu verlesen. (Cr »erlieft Das Protokoll, nach d-ssen Inhalt Die BundeSbevollmach- tiaten einstimmig Den Derfassungsentwurf, wie er auS Der Schlußberathung hervorgegangen, angenommen haben-j kBravoI Die Commissarien Der verbündeten Regierungen baten mid) ersucht, dies zur Kenntniß Der Versammlung zu bringen, mit dem Hinzufügen, daß Die Regierungen bereit feien, Die Ver- Sung in Dieser Gestaltung, nach Maßgabe Der in Den e in leinen LänDern geltcnDen Verfassungen zur Altung zu bringen. In Folge dessen erkläre ich aus Grund der Machtvollkommenheit, welche die verbündeten Regierungen dem Könige von Preußen übertragen haben, und auf Grund Der Vollmacht, welche der König mir erthe.lt hat, Die 8 tri« fung N ordd. Bundes für angenommen durch Die zum sRorDD Bunde verbündeten Regierungen. («ravo ) — Graf Bismarck verliest alsdann eiste Botschaft des KomgS, »riebe anzeigt, daß Der Reichstag heute Mittag 12 Uhr im 'IBeifecn Saale Des k. Schlosses geschloffen werden soll, und Die Mitalieder iu diesem Akte einladet." Mittags 12 Uhr versammelten sich Die Mitglieder Reichstags im Weißen Saale des königl. Schlosses; alle »rate Honen waren vertreten unD es fehlten nur wenige Der h'-r noch anwesenden Abgeordneten. In der Hof löge »schienen die Kon giu, die Kronprinzessin mit ihrem ältesten «ohne, die Prinzes ?mnen Karl und Friedrich Karl, letztere mit ihren beiden a test n Töchtern. Die Logen der Botschaster und des diplomatlftM Eorps waren gefüllt. Um 12'/» Uhr erschienen sammtl.che Ver- tretet der Bundesregierungen unter Vorantritt des Grafen Bismarck; wenige Minuten darauf betrat der König, gefolgt von Den Prinzen, Den Saal. Präsident Simson rief : „Se. königliche Majestät von Preußen, Der Schirmherr des Norddeutschen Bundes, lebe hoch!" Die Versammlung stimmte lebhaft Dreimal in das Hoch ein. Der König nahm aus den Händen des Grasen Bismarck die Thronrede entgegen und verlas dieselbe be- Tie italienische Ministerkrisis ist beendigt, und Rattazzi hat ein neues Cabinet constituirt. Tiefer Wechsel wird die frii- heren freundschaftlichen Beziehungen zwischen Italien und Preußen kaum enger knüpfen, da Rattazzi viel zu sehr ein blinder Verehrer Frankreichs ist. Die orientalische Frage ist bei dem vorwiegenden Interesse an dem luxcmburgcr Handel mehr in den Hintergrund gedrängt worden. Tie Pforte hat den Rath einer Abtretung CankiaS an Griechenland mittelst Abstimmung der Bevölkerung verworfen, und man scheint ihr vorläufig die Verantwortlichkeit für ihr Verfahren überlassen zu wollen. Aus Amerika erfahren wir, daß der Senat der Vereinig- ten Staaten den Vertrag mit Rußland über den Ankauf der rnssisch-amerikanischen Provinzen saft einstimmig ratificirt hat, und nach republikanischen Berichten aus Mexico wollie der Kaiser Maximilian gegen Zusicherung der Amnestirung aller ihm treu gebliebenen Eingeborenen capituliren. Die Besatzung der Hauptstadt wird aus 14000, die von Puebla auf 6000 Mann angegeben. Aus Paris bringt die „Rh. Z." folgende Warnung für T) eu 11 d) e. Tie zur Ausstellung herkommenden Teutschen werden daraus aufmerksam gemacht, daß die politische Spionage zur Zeit wieder in höchster Blüthe steht, und daß die französisch geschulten Horcher eine ganz besondere Fertigkeit darin haben, Jemanden gerade zu den Aeußerungen zu veranlassen, die sich ihnen zur Verwerlhung eignen. Tiefe Agenten treiben sich nicht bloß hier umher, sondern sie sind auf allen Eisenbahnen, die vom Rhein und von Belgien nach Paris führen, selbst im Auslande beschäftigt. Es versteht siä) von selbst, daß diese Stützen des napoleonischen Systems der teutschen Sprache wäch- tig sind. Viele sind Elsässer und deshalb zuweilen an der eigen- thümllchen Mundart zu erkennen; aber leider giebt es unter ihnen auch manchen geborenen Deutschen, der hier äußerlich in solchen Verhältnissen lebt und dem Lantsmannc, den er aus's Korn nehmen will, mit solcher scheinbaren Herzlichkeit entgegen» kommt, daß er das Zutrauen eines arglosen Menschen wohl gewinnen kann. Selbst von den ehemaligen politischen Flüchtlingen aus Deutschland Hal sich ter Eine oder Andere an die französische Polizei verkauft. Es ist fast fein Stand, der bei der Spionage nicht vertreten wäre, der Stand der Literaten und Mitarbeiter an Zeitungen nicht ausgenommen. Man sei in Frankreich gegen Jedermann, über dessen Persönlichkeit man nicht ganz genau unterrichtet ist, vorsichtig nicht bloß in Aeußerungen über die französische Regierung, sondern auch in Mittbcilungen über heimatliche Verhältnisse. Man meide überhaupt alle politische Unterhaltung, nicht bloß um sich selbst vor Verdrüß- lichkeiten zu hüten, sondern auch im wohlverstandenen Interesse des Vaterlandes. Vermischtes. Literarisches. Tie allgemeine illustrirte Zeitung „lieber Land und Meer" (*Stutt.- qart, Eduard Hallbergcr) hat den laufenden Jahrgang wieder auf das Gluck- Uchst'e begonnen, — auf da« Glücklichste dcßhalb, als sie zwei beUetriNgche Beiträge dringt, die ohne Frage zu dem Schoniten und Bedcutendilcn gehören, was wir seit Zähren gelesen. Der eine ist eine schlichte ErzuUung von Wilhelm Raabe „Im SiegcSkranze"; aber hinter die|er Lchlicklbeit verbirgt sich ein Seelengemälr», wie in ergrei'enderen Accorden, in erschüttern- deren Weisen noch selten eine« unser Herz berührt hat. Sodann ist es die i Novelle von Fran; Dingelstedt, „Die Amazone", die den Jahrgang er- . öffnet und sich in den vorliegenden Nummern sortspinnt — und die, wai objektive, ersahrungsgemäße Auffaffung des Lebens, psychologstche Keunimß des menschlichen Herzens, feine finnige Beobachtung, künstlerisch gewandte, I humoristisch angehauchte Darstellung anbetriftt, ein wahre« Kabmet«„uck deutscher Belletristik genannt zu werden verdient. Außer der Forlietzung rikser | Novelle bringen die neri.sten Nummern von „lieber Land und Meer" eine anziehende Dorfgeschichte aus der Westj-bweiz : „Heimatlos", von Robert i Schmeichel und den Anfang einer mit gewohnter Meisterschaft erzählten Familier geschickte : „Zwölf Zettel", von dem Herausgeber F. W. Hack- l ä n d er. Die Zeitgeschichte ist wieder besonders reich vertreten! Skizzen und । Bilder au« dem Kriegeleben, Schilderung volitischer Ereigmffe, fürstlicher Reisen und Feste, Charakteristik hervorragender Persönlichkeiten, Stillleben im Felde und zu Hause u. s. w., veranschaulichen die reich bewegte Geschichte der Gegenwart. Außerdem ist den künstlerischen und literarischen Leistungen, | den industriellen und wisienschaftlichen Bestrebungen eingehend Rechnung getragen. Eorrespondenzen aus den größeren Städten bringen eine fortlaufend! Ehronik der Tagcsbegebcnheiten, die durch die umsichtig redigirten Notizblatter allseitig ergänzt und erläutert wird. Astronomische Uebersichten, Räthsel, Schach u. s. w. fehlen nickt. Die Illustrationen, welche die uns vorliegenden | Nummern 9 und 16 enthalten — nahezu ihrer fiebenzig — rühren alle von , namhaften Künstlern her, wie „Dae Lcichenbegängnitz des Kardinal FurU- Primas von Ungarn" von Katzler, „Tie prvjectirte Zionskirchc ,ur Berlin" von Theuerkauf, „Ankunft des Königs von Sachsen in Pillnitz" von Reinhardt, „Abschied sächsischer Truppen aus einem österreichischen Torfe" von Grögler, „Tie Friedenöfeier in der Garnisonolirche zu Berlin" von I. Schlegel, „Verwundet und versprengt" von I. Puschkin, „Der Zug aus der Schloßkirche bei der Verlobung des Großsürsten-Thronfolger von Rußland" von Bogdanvff, „Tas Erwachen am Neujahrsmvrgen " von Schmelzer, „Neujahr" von Löffler, „Tie Amazone de« Thiergarieu« (Berlin)" von C. Blende, „Ter Sturm von Shakspere 1. Akt 1. Szene" ton Töpler, „Auf dem Eise" von Noerr, „Generallicutenant v. Manteuffel" von Kriehuber, „Tas alte und neue Jahr" von Eanon, u. s. w. u. s. w. Aus dem reichhaltigen Verlage von S. Mode in Berlin liegen uneinige Merkchen vor, welche wir denjenigen unserer Leser empfehlen möchten, welche fick in den Musestunden die Seit auf angenehme Weise vertreiben wollen. W>r nennen hier : 1) Paul Morphy, Schachspiclkunst (Preis 20 Sgr.). Ein vortreffliche« Buck mit vielen Figuren, Beispiele- und leickt verständlichen Erklärungen, so daß man selbst ohne jede Vvrkenntniß de« edler. Sckackspiel« daffelbc bald erlernen kann. 2) E. Meyer, der unübertreffliche Whist-, Boston- und L Hon bre,pieler iPreie 15 Sgr.). Cben,alls eine praktische Auleitung, diese Spiele zu erlernen. 3) Hierzu gesellt sich für Hundeliebhaber ein Werk von dem bekannten Tresiuikiinstler Cd. Zborzill; te betitelt sich : Tie Treffur de« Hunde«, und enthält die genaue Anleitung, um den verschiedenen Hunde-Raeen die unterhaltendsten Trefiurkünstc beizit- bringen. Auch von den Krankheiten der Hunde handelt diese« interesian« Buch und fehlen auch die nöthigen Abbildungen nickt Tie kleinere Ausgabt des Bucke« kostet 18 Sgr., die größere, welebe noch einen zweiten Theil, tit mnemonische Treffur, umfaßt, kostet 1 Thlr. Tie genannte Schrift hält jede Buchhandlung vorräthig. Locales. Tie bei Großh. Bezirksstrafgcricht Gießen in öffentlicher Sitzung gefällten Urthcile. I. Am 11. April d. I. wurden verurtheilt : Wilhelm Stamm von Himbach, wegen Körperverletzung, in eine Vorrec- tion«hau«strafe von 6 Monaten. n , H^ndch Möckel VII. von Langenhain wurde wegen Verletzung der.tmts- und Dienstehre von Strafe und Kosten fteigesprocken. ®ie Untersuchung gegen Georg Häuser II. und Consorten von Steinberg, wegen öffentlicher thätlicher Ehrenkränknng, wurde durch Vergleich erledigt. II. Am 16. April d. I. wurden verurtbeilt : 1. Christian TörniS von Wetterfeld, wegen Körperverletzung, in eine CorreetionShauSstrafe von 4 Monaten. . .. 2. Daniel Becker von Reinhardshain, wegen Diebstahl«, in eine Gefang- nißstrafe von 6 Wochen. n, ,, , k 3. Julius Bauerfeld von Laubach, wegen Verletzung der UmtS- und Dienstehre, zu einem gerichtlichen Verweise. Tie Untersuchung gegen Philipp Lind III. von Gonterskirchen, wegen thätlicher Ehrenkränkong, wurde durch Vergleich erledigt. Tie Publicalion de« UrtheilS in der Unter,uckung gegen Johannes Kappe« von Göbelnrod, wegen Unterschlagung und AmtSehreverletzung, wurde vertagt. In der Osterwoche wird keine Sitzung gehalten. Die österreichische «Regierung hat am 6. d. M. d e Landtage in Böhmen, Mähren und Krain durch die Statthalter dieser Provinzen eröffnet, und der letztere hat noch ^an demselben Tage die Reichsrathswahlen vollzogen, worauf die «ession sofort geschloffen werden konnte. Der jetzige LandeSauSschuß von Böhmen dagegen, der aus dem vorigen Landtage hervorgegangen ist und unter seinen Mitgliedern nur zwei Deutsche zählt, documentirt seine czechische Unversöhnlichkeit durch Beanstandung fast fammt» fieber deutschen Wahlen; es wird dies indcß wenig an der Sache ändern, und der böhmische Landtag wird den ReichSrath eben so gut beschicken, wie die von Mähren und Krain. Der Kaiser ist am 7. d. M. nach Wien gereift, wird sich aber bald wieder nach Pesth, begeben, wo am 26. Mai die Krönung stattfinden soll. In Frankreich 'st viel von einem möglichen Minister- wechsel tue Rede, in sofern Drouin de L'Huys Aussicht hatte, wieder in das Cabinet zu treten. Man sagt, es sei ihm gelungen, den Kaiser zu einem Verfahren ähnlich dem vor Ausbruch des Krimkrieges zu bestimmen, so daß er die Annexions-Frage Luxemburg's fallen ließe und ausschließlich die Räumung der Festung verlangte. — Die deutschen Zeitungen werden in Paris sämmtlich unterdrückt. (Hierzu eine Beilage.) t s. ' ” ’M,, teilt ; 18etIe^"3 beta* tat * erk6iot ***i. in «» ^'**Nn* bit I* w ^'Gchin, to,9c Z9‘n 3o^nne« «at;e r,tataWt »er,«" geholten!^ und Meer" (gö. I wirder auf das Ach 8 'lt i«w deUetchch und Bedmnchm "ne schlichte öqä'-tai hinter dieser e*lj^i Slccorben, in «sWmr- >at' p Eodonn ß« »;i "i die den Jahrgmz <■ Ifinnt - tinb tu, w° Psychologische Sminj ], künstlerisch geirant>t, ihres LabinetSsiock tat r der FortseMg tiefe and and Slim" (im m ratlos", von Roieri Meisterschaft ttjililte: leget« F. W Hack- 1 vertreten : LkiWr vvd ; : TrerUÄe, fixx^äg« tWtüm, SMeden m' reich dervezte Geschichte d literaiischen Seiftungm, eingehend Rechnung jt bringen eine fottlnnsittlt itig redigirten Rotijdlältei he Ueberßchten, Räthsch eiche die uni »orliegendai >enzig - rühren alle re« aniß des Kardinal Zuitl- te Zionskirche snr ®trlin‘ Achsen in W -em österreichischrn Torte' onökirche y B-Üin" «« ;. Puschkin, ken-Thronsolger wiw Rensahrsmorgen" W« «azone d°- Thi««»'''- L-'L i Jahr" von idanon. be i„ Berlin lieg-n •W »'S»»« men, »Ä’J etter 7!nnb-rtM Ebenso f® 15 Egr-k- ,.ilf sich '« 3) Hi"i" PabortiU: iuthinfil" Anleitung beiss tntfe” r»l-«"ü° SN ndluust Beilage zu Nr. 3S des Auzeigeblattcs. Versteigerung. «goß") Mittwoch den 2 4. April 1867, J Nachmittags 2 Uhr, foO auf dahiesigem Rathhause die der israelitischen Gemeinde gehörende Hofraikhe nebst Synagoge in der ZoselSgasse, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Be- dingunqen, an den Meistbietenden versteigert werden. 9 Gießen, den 18. April 1867. In Auftrag: Weidig, OrtSgerichtSmann. vermischte Anzeigen. 1511) Eine Partie kleine Kartoffeln sind zu verkaufen. Zu erfragen bei der Exped. d. BlttS. 1513) Am dritten Osterfeiertagc, von Morgens 9 Uhr an: llnterl)dltnm]5 - (£onccrt im Saale des Promenade • HanseS, ausgeführt von der chichener Wustk-Hapelle. Entr6e ä Person v tr. T h. Lony. Für Fuhrleute. 1512) Die Beifuhr von circa 30 bis 40 Eubik-Klaftern Mauersteine aus den Hardt» und Basattsteinbrüchcn werden in Accord gegeben und können sich Unternehmer an den Unterzeichneten wenden. Gießen, den 18. April 1867. Aug. Nauheimer, Maurermeister. Im Zinßerschen Garten. 1509) A m 2. Osterfesttage: Großes Nachmittags - Concert der Hießener Musik-Kapelle. Programm. Erste Abtheilung: eicklicher Beköstigung und billigster Die Psarrgeschäfte in der nächsten Woche Carl Lpruck. besorg, Pfarrer Dr. Seel. 4) 5) 8) 9) 6) 7) 2) 3) 1288) Einem geehrten Publikum empfehle ich mich im Reinigen und Putzen von Betten und Bettfcdcrn. Helene Zinßer, wohnhaft in der Löwengasse Nr. 117. cfrischbäcker zu fließen. Am 1. Osterfeiertagc. Carl Löbcr am Lin- dcnplatz. .... Am 2. Osterfeiertagc. Georg Balser tu der Neustadt. 5 Auswanderern halte ich meine regelmäßigen Schiffs-Gelegenheiten, Postdampfer und Segel,chrfse V. H a m m. 10) Sturm auf Düppel, großer Militär-Galop von Peplow. Anfang halb 4 Uhr. Entree für Herren 12 fr., für Damen 9 fr. Die Direction: Adolph Hecker. Mozart. Artusklänge, Walzer von I. Gung'l. Traumbilder, Fantasie von H. Lumby e. Zweite Abtheilung: Ouvertüre zu dem Drama: „Mozart" von Suppö. Zum Erstenmal: Romanze und Arie aus der Oper: „Der Freischütz von C. M. v. Weber. Künstler-Quadrille von I. Strauß. _ Zum Erstenmal: Der musikalische Zuckerbäcker, Fantasie-Quodlibet von unter Zusicherung prompter Beförderung, guter und r Passagepreise, angelegentlichst empfohlen. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Hemeinde zu Hießm.- Gottesdienst. Am 1. Osterfeiertagc, den 2t. April. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Mitprediger Lips. Am 2. Osterfeierta ge, den 22. April. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Miiprediger-Bikar Bigelius. (Collekte für die Stadtarmen.) Kopulirte. Den 6. April. Georg Schneider, Bürger und Schuhmacher dahier, des verstorbenen Burgers und Stadtgerichtsdieners, Peter Schneider, ehelicher Sohn; und Anna Elisabeth Weil, des hieflgen Bürgers und Stcueraufsehcrs zu Frankfurt, Konrad Weil, eheliche Tochter. Den 13. April. Dr. Karl Wilhelm Hempel, Bürger und Apotheker dahier, des Burgers und Apo- thekers zu Dortmund, Adolf Hempel, ehelicher Sohn; und Annr Dorothea Christine Auguste Drescher, des verstorbenen Großherzoglichen Gymnasiallehrers, Dr. Gottlieb Drescher, eheliche Tochter. Getauft. Den 14. April. Dem Bürger und Maurermeister, August Nauheimer, eine Tochter, Auguste Heüriette Susanne Emilie Elisabeth, geboren den 14 März. Beerdigte. Den 13. April. Maria Christine Philippine Flett geborne Lindenstruth, des Bürger» und Schuhmachermeisters, Adolf Wilhelm Christian Marimiltan Flett, Ehefrau, alt 55 3- 7 M. 12 T., gestorben den 11. April. Den 16. April. Ein» Ludwig Franz Jungk, des Bürgers und Mechanikus, Ludwig Jungk, ehelicher Sohn, alt 27 I. 4 M. 2 T., gestorben den 14. April. 1) Köntgsgrätzer-Marsch von G. $ i e f f r. Ouvertüre zur Oper: „Wilhelm Teil von Rossini. Arte (.Dies Bilvniß K.) aus der Oper- „Die Zauberflöte" von W. A. 1508) A m 2. Osterfeiertagc: Großes Garten Concert im Schützengarten zu Wetzlar, ausgeführt vorn ganzen Musik-Corps des 8. :Rhein,schen Jager-Bata,llons. Anfang 4 Uhr Nachmittags. - Entree ä Person 9 fr. Hierzu ladet ergebens! ein_____________& & » b n Im Zinßerschen Garten. 1507) A m dritten O st e r f e i e r t a g e. : Großes Militär.Kontert, ausgeführt vom ganzen Musik-Corps der Wetzlarer Jager. Anfang 4 Uhr. Ende nach 8 Uhr. Entree ä Person 12 fr. Programme werden an der Kasse ausgegeben. KathoNsche Gemeinde. Getaufte. Den 7. April. Dem praktischen Arzte, Dr. von Löhr, ZwillingSlöchlee, ‘Diana Anna jta-- tolin< unv Auguste Anna Karvline, geboren bcn 6. und 7. April. Den 16. April. Dem Bürger zu Habbelrath in Preußen und Maschinisten bei ddr Eöln-Gießencr- Sisenbahn, Peter Ereme dahier, eine Tochter, Emllie Katharine, geboren dm 2. April Beerdigte. Den 21. Mär; zu Heuchelheim. Bartholomaus Faßbinder, Steiger bei dem Gießener Braunstein-Bergwerk«, gebürtig aus Dietkirchen, konigl. preuß. Amt Limburg, alt 41 I. 10 M 20 -u, gestorbm den 19. März. Den 12. April zu Lang - Gö n s. Der Bürger und Taglöhner, Adam Fleckenstein, zu Lang- Göns, alt 56 3., gestorben den 9. April. Den 15. April. Eva Groß, gebome Lung, Ehefrau des verstorbenen Burgers und Leinwebers, . Johannes Groß I. zu Ober-Mörlen im Kreise Friedberg , alt 70 3- 11 M. 23 T., gestorben den 13. April. Den 16. April. Großh. Geheimerath, Professor, Dr. med. et phil. Ferdinand August Maria Franz von Ritgen, Director der Entbindungsanstalt, alt 79 J. 6 M. 3 T., gestorben den 14. April. H»tel zum Prinz Carl. >510) Dienstcig den 23. April 1867, als am drillen Osterfesttage: Großes Abend - Coneert, ausgeführt von den Mitgliedern der Hichener Musik-Kapelle. Programm: Erste Abtheilung: 1) Zum Erstenmal: Dom Fels zum Meer, großer deutscher Sieger-Fest-Marsch von Franj Lißt. 2) Ouvertüre zur Oper: „Rosamunde" von F. Schubert. 3) Loreley-Paraphrase von Reswavba. 4) Rheinsagen, Walzer von I. Gung'l. Zweite Abtheilung: 5) Jubel-Ouverture von C. M- v. Weber. 6) Zum Erstenmal: Lied ohne Worte von F. Kücken (Horn-Solo.) 7) Jahrmarkts - Polka von Voigt. 8) Humoresken, großes Potpourri von Riede. Dritte Abtheilung: 9) Ouvertüre zur Oper: „Die diebische Elster" von Rossini. 10) Humoristische Variationen über ,Lott' iS tot" von Reinbolv. 11) Melodieen aus der Oper: „Martha" von Flotow. 12) Turner-Sturm-Galop von Budik. Anfang 7 Uhr. Enlrse für Herren 12 kr., für Damen 9 fr. Die Direktion: Adolph Hecker. Darmstadt Das Regierungsblatt Nr. 16 enthält : 1. Bekanntmachung, Schenkungen an verschiedene Wvhlthäligkeits-An- staltcn betreffend. 11. Bekanntmachung, die Ausführung des Friedensvertrags mit Preußen, insbesondere die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr betreffend. Nachdem in Ausführung des Friedensvertrags mit dem Königreich Preußen wegen Versicherung der Gebäude gegen' Feuersgefahr die Verabredung getrogen worden ist, daß bis zum 1. Januar 1863 in den gegenseitig abgetretene» Gebieten zur Gebäude die seither bestandenen Versicherungs-Ordnungen in Kraft bleiben, dann aber, was die Gebäude in den an das Großher- zogthum abgetretenen Gebieten betrifft, solche von jenem Zeitpunkte an in die Landes-VerstcherungS-Anstalt nach Maßgabe der hierüber bestehenden Bestimmungen ausgenommen werden sollen, unter der Beschränkung, daß im Falle dergleichen Gebäude dermalen bei einer Privar-Gescllschaft versichert sind, erst mit dem Ablauf der Periode, für welche solche Versicherung genommen ist, die Ausnahme in die LaudeS-Anstall zur Wirksamkeit gelangt, wipd dies hiermit bekannt gemacht und dabei für die durch den Friedensvertrag dem Großher- zoglhume erworbenen Gebieistheile verfugt : 1) Es sind dort alsbald die nöthigen Vorbereitungen zu treffen, damit am 1. Zanuar 1868 die Versicherung bei der Landes-Anstalt festgestellt ist, und zwar durch vollständige beschreibende Aufzeichnung, Nu- merirung und Abschätzung sämintlicher vorhandenen Gebäude, worauf die förmliche Katastrirung, entsprechend der BrandversicherungS-Ord- nung vom 18. November 1816 und weiteren Bestimmungen, zu erfolgen hat, alles dies auf Kosten der Brandversicherungskasse, insofern nicht einzelne Eigcnlhumer ei» besonderes Verfahren veranlassen, bezüglich dessen dann die deßhalb bestehenden Vorschriften zur Anwendung komme». 2) Die Großherzogliche BraiidversicherungS-Commission wird zum Vollzug im Nähere» Anordnung treffen, welche Behörden und Eigenlhumer sich zur 'Nachachtung dienen zu lassen haben. 3) Sämmtliche Gcbäudebesitzer, diejenigen nicht ausgenommen, für welche Versicherungen bei Privat - Gesellschaften über den 1. Zanuar 1868 hinaus »och fortdauern, sind darauf aufmerksam zu machen, daß sie nur in ihrem Interesse den aiiitlichen Aufforderungen zur Erlheilung von Auskunft Nachkommen uud namentlich durch rechtzeitige Erklärungen, wo sie verlangt sind, den Nachtheilen vorbeugen werden, welche für sic eintrelen könnten, wen» am 1. Zanuar 1868 nicht überall Klarheit in thatsächlicher Grundlage der Versicherung hergestellt wäre. Darmstadt, de» 2. April 1867. GroßherzoglicheS Ministerium des Znnern. v. Dalwi gk. HallwachS. 111. Bekanntmachung, die amtliche Benennung des bisherigen SalzamtcS Nauheim betreffend. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben zu bestimmen geruht, daß das seitherige Salzamt Nauheim künftig die amtliche Benennung „Salinen- aml Nauheim" zu fuhren habe, was hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Darmstadt, den 2. April 1867. , GroßherzoglicheS Ministerium der Finanzen. F. von Schenck. Goring. IV. Erlheilung eines Erfindungspatents. Seine Königliche Hoheit der Groüherzog haben allergnädigst geruht : am 26. März den Fabrikanten Nia per, Michel und Denninger in Mainz ein Ersindungspatent auf das durch Muster und Beschreibung näher erläuterte Verfahren zur Fertigung von atlaslackirtem Leder, jedoch ohne daß Jemand in der Anwendung bereits bekannter Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großher- zogthums zu ertheilen. V. Dien st nachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht t 1) am 24. Zanuar den seither in Engagement gestandenen Mufiker Friedrich Ohls zum Hokmusiker, - - 2) am 20. März den zweiten evangelischen Pfarrer zu Babenhausen Earl Muller zum Dekan des evangelischen Dekanats Groß-Umstadt für die Zeil bis zu Ende des Jahres 1870 — und 3) an demselben Tage den außerordentlichen Professor Dr. Alerander Winther zum ordentlichen Professor in der medicinischen Fakultät der Landes-Universität zu ernennen) 4) am 22. März dem evangelischen Schullehrer zu Langen-Brombach, im Kreise Neustadt, Jakob Jost die vierte evangelische Schulstelle zu Eberstadt, im Kreise Darmstadt, zu übertragen; 5) am 22. März den Ober-Zoll-Secretär und Münz-Deputations-Secretär Earl Hermann Friedrich Ludwig Muller zum Ober-Zoll-Jnspector bei dem Hauptzollamt Gießen und der damit verbundenen OrtSein nehmerei der inneren indirecten Abgaben zu ernennen. VI. Dienstentlassung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : am 22. März b