AiytigcWilt für die Provinz« alßanptftadt Gießen. (jlmlsölhllhes Jlireifes flirren.) Jt° S 'i Samftaß den 19. .Cctvbcr 1SG7 tÄr'-leint m0*"“'* ,n,,i ä’ial: ««“»■»*« und Samstags. - Preis des Jabrqang« für Kmbeimifche 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl m magtgen Postau,ichlaqs 1 st. 42 fr. — Auswärts abonnirt man st» bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Srpedition (Eanfleiberg Vif B. Nr 1) '21 m f I i d) e r T h e i l. Zu Ur. K. G. 4916. Dctreffend: Den im Jahr 1867 abzuhaltenden RekrutirungSrath für die Provinz Oberhessen. Giehen, am 15. (ktober 1867. Das Grosiherzogliche Kreisaml an ® i c I) r ii die Großheyoglichcn Dürgcimcistereirn des Kreises. n Sitzungen res diesjährigen Rekrutirungsraths für die Provinz Oberhessen werden vom 28. Oktober bis mm 1. November abgehalten und cs sollen vcr *um angenommen werden. am u n u 28. October die Bewohner der Kreise Alsfeld und Griinberg, 29- „ diejenigen „ „ Schotten und Lauterbach, » u /, „ Büdingen und Nidda, „ u Friedberg und Vilbel, 1. Novbr. endlich diejenigen des Kreises GieHen Vorstehendes haben Sie alsbald in Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß zu bringen und weiter bekannt zu machen daß alle zur Musterung des laufenden Jahres gehörigen Militärpflichtigen des Kreises Gießen, sowohl die, welche spccicll iu laden nut’, als auch die, welche ohne Einladung aus freiem Willen vor dem RekrutirungSrath erscheinen und daselbst Rcclamationen vor bringen oder einer ärztlichen Untersuchung sich unterziehen wollen, den 1. November l. I., Morgens halb acb, Ubr auf dcm Regierungsgebäude dahier, v e r | elbe n mit cincn> versiegelten, von der betreffenden GroßherzoqlichcnBüraer- Mtlsterei ausgestellten, iLignalement ibrer Person, und allen sonstigen für ihre Reklamation sprechenden Beweismitteln (Zeugnisse der Acrztc, Schullehrer, Geistlichen, Ortsvorständc, glaubhafter Privatpersonen, deren Zeugnisse jedoch gerichtlich bceidiat fein müssen) sich anzumelden haben. 8 ' ferner haben alle bei der Truppcnergänzung des Jabres 1867 von den Regimentern und Corps als untauglich u «uriickae. w'csenen Rekruten, welche zur definitiven Entscheidung über ihre Tauglichkeit oder Untauglichkeit bei dem Rckrutirungeratb erscheinen müssen, ebenfalls mit einem verschlossenen, von der b e t r e ffe n t e n G r ° ß h e r z o g l i ch c n Bürgermeisterei aus. gestellten Signalement ihrer Person und dem vom Militär erhaltenen vorläufigen Entlassungsschein den l November l. I., Morgens halb acht Uhr, in demselben Locale sich einzufinden. J ' JU,8Ember Sollte Einer oder ter Andere von den Militärpflichtigen, die bei der diesjährigen Musterung im Kreise Gießen nicht erschienen und als dem Gesetz ausgewichen notirt worden sind, in seine Heimath zurückgckehrt sein, so haben Sie diese Leute an den Rekru. tirungsrath vorzuladen und uns von dieser Vorladung sofort Anzeige zu machen. Die in dem angefügten Verzeichniß aufgeführten Personen haben Sie auf den oben bestimmten Tag — den 1 November — vor den diesjährigen RekrutirungSrath zu laden und daß die Laduug gehörig erfolgt ist, dieses ist in den zu erstattenden Berichten zu bemerken. w Diejenigen Leute, welche ohne das vorgeschriebcne Signalement vor dem RekrutirungSrath erscheinen, haben sich der Abweisung zu gewärtigen, was ebenfalls bekannt zu machen ist. a Ueber den Empfang dieses Ausschreibcns und die erfolgte Bekanntmachung dessen Inhalts sehen wir längstens bis zum 25 d Mts. Ihren berichtlichen Anzeigen entgegen. Dr. Goldmann. Verzeichnis über diejenigen Personen, welche vor dem Rekrutirungsrath von 1867 vorzuladen sind. A. Rekruten: 1) Georg Pbilipp Nollbaue aus Lich; untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867. 2) Joh. Georg Philipp Schäfer aus Watzenborn; temporär untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867. 3) Philipp Stecker aus Taubringcn; untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867. 4) Joh. Peter Heß aus Leihgestern; desgleichen. 5) Johannes Balser aus Oppenrod; temporär untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867. 6) Friedrich Görlach aus Eberstadt; desgleichen. 7) Martin Reinhold Poseiner aus Gießen; untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867. 8) August M üller aus Wieseck; temporär untauglich beim Eintreffen im Dienst 1867. B. Tubscriptionspflichtige de 18 6 7: 9) Heinrich Mohr aus Burkhardsfelden; zweifelhaft untauglich. 10) Heinrich Töpfer aus Daubringen; desgleichen. 11) Heinrich Friedrich Brunner aus Gießen; desgleichen, bei ter Nachvisitation erkannt. 12) Heinrich Ludwig Haas daselbst; zweifelhaft untauglich. 13) Joh. Heinrich Ledermann aus Lich; desgleichen. 14) Philipp Stein, A. Marg. Tedt'S Sohn, aus Beuern; (ist bei ter Musterung nicht erschienen und daher dem Gesetz auSgewichen notirt worden. C’. Rekruten aus der Complctirung 1866: 15) Joh. Heinrich Müller aus Wieftck; untauglich beim Eintreffen im Dienst 1666; (Müller ist vor dem Rckeu- tirungsrath von 1866 nicht erschienen und ist daher unter dem Präjudiz vorzuladen, taß er, wenn er beim diesjährigen Rekrutirungsrath nicht erscheine, als Refractär angesehen und bas für solche vorgeschriebene Lerfahren gegen ihn cingeleiiet werden würde. Die Vorladung ist, wenn Müller sich nicht zu Hause besindct, teffen Eltern oder Verwandten zu insinuiren). Betau n t mad) ii ng, die Verbreitung künstlicher Dungmittel betreffend. Der landwirthschafrliche Bezirks-Verein des Kreises Gießen hat in seiner am 5. l. MtS. zu Lich abgehaltenen General-Der- sammlung beschlossen, 25 Centnrr künstlichen Guano unentgeltlich an Lantwirthc des Kreises abzugeben, welche mir demselben Versuche machen, und über die Resultate demnächst dem Vorstand des Bczirks-Vereins Mitlheilung machen wollen. Dabei wurde festgesetzt: 1) daß an einen Landwirth nicht mehr als ein Centner abgegeben werden soll, 2) daß bei Anmeldungen aus verschiedenen Orten die Verlhcilnng in der Weise vorzunehmen ist, taß möglichst viele Orte berücksichtigt werden, 3) baß im Uebrigcn die ersten Anmeldungen den Vorzug erhalten, baß aber nur solche Lanbwirthe Berücksichtigung finden, von welchen nach Bescheinigung der Großhcrzoglichen Bürgermeisterei die sachgemäße Anstellung von Versuchen zu erwarten ist. Der Unterzeichnete fordert diejenigen Landwirthe des Kreises, welche von dem vorstehenden Anerbieten des Bezirks - Vereins Gebrauch machen wollen, auf, die desfallsigen Anmeldungen bei den Großherzoglichen Bürgermeistereien zu machen, welche hiermit ersucht werden, diese Anmeldungen möglichst bald an den Unterzeichneten gelangen zu lassen, und dabei anzugeben, ob von den Anmeldern zu erwarten ist, daß |ie die Versuche sachgemäß anstellcn und über die Resultate genaue Auszeichnungen machen werden. Gießen, den 7. Oclober 1867. Großherzoglichcs Kreisamt Gießen. Dr. G o l d m a n n. Regulativ, den Marktplatz für Holz, Kohlen, Heu und Stroh betreffend. Um den Verkehr in den Straßen der Stadt durch aufgestellte Fuhrwerke nicht stören zu lassen und um eine größere Reinhaltung der Straßen und öffentlichen Plätze herzustellcn, wirb nach Antrag ter Localpolizeibehörde und des StadtvorstanteS und auf cingcholte Entschließung Großhcrzoglichen Ministeriums des Innern vom 7. October 1867 zu Nr. M. d. I. 11,020 auf Grund des Art. 203 des Polizcistrafgesetzes hiermit verfügt: 1) Alle Fuhrwerke, welche Holz und Kohlen, Heu und Stroh zum Verkauf in die hiesige Stadt bringen, müssen sich auf der Mitte des Jahrmarktplatzes (Oswald's Garten) aufstellen und zwar in ter Reihenfolge, wie sie hier cinireffen. Damit die Auf- und Abfahrt ohne Störung geschehen könne, müssen die Fuhrwerke aus ter der Statt zugckehrten Seite des Platzes ein- und auf ber dem Bahndämme zugekehrten Seite ausfahrcn. 2) Ist eine Ladung ganz oder tbeilweisc gekauft, so fährt sic vom Marktplatze weg vor die Wohnuna des Käufers. Es versteht sich von selbft, daß bas im Voraus gekaufte Holz 2t. nicht auf den Markt gebracht, sondern direkt vor die Wohnung des Käufers gefahren wirb. 3) Wenn Holz und Kohlen auf einen Jahrmarkttag zum Verkauf in die Stadl gebracht werden, müssen die damit beladenen Fuhrwerke neben dem Bahndamm, vor dem Neustädter Thore, aufgestellt werden. 4) Die Verkäufer haben die hinsichtlich ber Aufstellung der beladenen Fuhrwerke crtheilt werbenden Weisungen des Polizei- Beamten und der Polizei-Osficianten unweigerlich zu befolgen. 5) Wer diese Weisungen nicht befolgt, oder wer das feilgebotene Holz, die Kohlen, bas Heu und Stroh anderwärts aufstellt, verfällt in die durch Art. 203 des Polizei-Straf-Gesetzcs angetrohte Strafe von 30 fr. bis 10 st. Gießen, den 11. October 1867. Großherzoglicheö Kreisamt Gießen. Dr. G o l d m a n n. polizeiliche ZZekanntmachung. Gefundene Gegenstände i Ein eisernes Kettchen und ein kleines Taschentüchelchen. Die Eigcnthümer werden aufgcfordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigensalls diese Gegenstände auf Der- langen an die Finder zurückgegebcn oder später zu Gunsten der Armenkasse werten versteigert werben. Zugelaufen: Ein schwarz, unb weißgcflccktcr, etwa '/„ Jahr alter Hunb. Gießen, ten 18. Octobcr 1867. Großhcrzogliche Polizei-Verwaltung ber Provinzialhauptstatt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. ^efonhere Maimtnuicfjung. 3767) Die in Erledigung gekommene Steift eines Verwalters im hiesigen Bür- gerhofpital soll wieder besetzt werken. — Qualificirtc Bewerber um diese Stelle werben cingclaben, ihre Anmeldungen schrist- lich bis zum 25. 1. Mts. bei dem Unter- zeichneten cinzureichcn. Gießen, am 14. October 1867. Der Dirigent der Armen-Eommission: Vogt. VerneigcrungeiL 3819) Donnerstag den 23. Oktober, Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Wohnung des verstorbenen ; UniversitätSdiencrS Schwarz in der Rcustatk, bei Metzger Friedr. Möhl, tie zu dessen Nachlaß gehörenden Mobilien gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 18? Oktober 1867. Zn Auftrag: Weidig, OrtSgerichtSmann. 3664) Dienstag den 22. Oktober, Nachmittags 2 Ubr, fcUen auf hiesigem Rathhaufe die zum Nachlaß des Heinrich Daniel Noll gehörenden Immobilien, als: Flur Nr. □•Rlftr. s/«i 140 Wiese in den Weiden, 742 a 286 Acker daselbst, 7«, 571 Wiese daselbst, 7,67 59 Acker unter ter Hardt, *7SI u 5i 129 Acker am Hamm, '7,94 316 Acker bei dem IughardtS- brunncn, unter den alsdann bekannt gemacht wertenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. Oktober 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Die Vergebung von Schreiner- und Weißbinderarbeit bei der Stadt Gießen. 3766) Montag den 21. Oktober 1867, des Bormittags 9 Uhr, sollen auf dem Nathhause hier nachfolgende Arbeiten an den Wcnigstforderndcn vergeben werden: Schrcinerarbcit, vcranschl. zu 7 fl. 12 fr. Weißbinderarbeit, „ „ 22 „ 24 „ Gießen, den 15. Oktober 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 3813) Donnerstag den 24. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll in der Wohnung des Herrn Lauer in der Caplansgasse der Mobiliar-Nachlaß des Julius Kisseberth, bestehend in einer Nähmaschine, Möbeln, Sattler- und Buch- binkerwerkzeug u. s. w., öffentlich meistbie- tend versteigert werten. Gießen, den 18. Oktober 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Verkauf einer Dampfschneidmühle. 3706) Donnerstag tcn 31. Oktober, Vormittags 11 Uhr, werde ich die seither ter Firma „Katzenstein und Eichenberg" gehörigen Immobilien in der Gemarkung Gießen, nahe an ter Statt: Flur Nr. oKlstr. XL. 32,5 4 Acker links ter Chaussee, „ 38,5 14 Wiese taselbst, „ 39 506 Grasgarten daselbst, „ 40,3 202 Grabgartcn taselbst, „ 40,6 173 Hofraithe, Werkstättebau und Maschinenhaus mit dem darauf gebauten Dampssägewerk und zwei Wohnhäuser» im Auftrag des Großherzoglichen StattgcrichtSGießcn öffentlich meistbietend versteigern lassen. Bei annehmbarem Gebot kann Zuschlag und Genehmigung vom Gericht im Liquidationstermin sofort ertheilt werden. Die Bedingungen des Verkaufs können bei dem Unterzeichneten jederzeit eingesehen werden. Gießen, den 9. Oktober 1867. Th. Baist, Hofgerichts-Advocat. Lieferung von Kochvwtualien. 3802) Freitag den 25. d. MtS., Vormittags 10 Uhr, wird in ter Caserne, seitherigem alten Zeug- Hause, zu Gießen die Lieferung ter erforderlichen Kochvictualien für die Menage des 1. Jägerbataillons, als: Kartoffeln, Reis, Gerste, Gricsmchl, Erbsen, Bobncn, Linsen, Sauerkraut, Mehl und gebrannter Kaffee, durch Soumission vergeben. ■bie Lieferungsbedingungen liegen vom 23. t. Dies, an, Vormittags von 8—11 unk Nachmittags von halb 3 bis 5 Ubr, in einem der Locale des 2. Stocks der Ea- ferne zu Gießen zur Einstcht offen. Darmstadt, den 16. Oktober 1867. Die Menage - Commission des 1. Jäger- bataillons. von Wachter II., __Hauptmann. 3795) Mittwoch den 23. Oktober, Nachmittags 1 Uhr, lasse ich im Auftrag der Frau Verwalter Pfeil im Kirchenbau des hiesigen Burger- Hospitals nachstehend verzeichnete gut gehaltene Mobilien gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigern, nämlich: 1 Sopha, 1 Schreibpult, 1 Commode, 1 Clavier, 1 runter Tisch, 1 Küchcn- scbrank, Bettstellen, Stühle, Spiegel, Bettwerk und Weißzeug, 1 Partie Stroh, 2 Mistbeetfenstern, 1 Partie Blumenstöcke, tobet 1 großer Orlcantcr, Gartcnge- ^räthschaftcn und sonstiger Hausrath. Die zu versteigernden Gegenstände können zuvor eingesehen werden. Gießen, den 17. Oktober 1867. M. Pilger. 3797 } Wegen Wegzugs von Dillen- bürg läßt Ludw. Koch Mittwoch den 30. Oktober l. I., Vormittags 11 Uhr, am Marstall öffentlich meistbietend vcr- leigern: 1) eine große braune Stute, fchlcrfrei, lOjährig, geritten und gefahren, äußerst zuverlässig, sowohl zum Chaisen- als Frachtfuhrwerk geeignet, 2) zwei einspännige Halb-Chaisen mit Glasverschluß, 3) einen Schlitten, zum Ein- und Zwei- spännig-Fahren eingerichtet, 4) drei einspännige Chaiscn-Geschirre, 5) einen Sattel und Reitzaum, 6) diverse zum Fuhrwerk gehörige Utensilien. Sämmtliches Geschirr befindet sich in noch gutem Zustande und kann vorher eingesehen werden. Dillenburg, den 16. Oktober 1867. Der Bürgermeister: _________________ Gail._______ Lieferung von Brod, Steinkohlen, Holz und Bettstroh rc., sodann Vergebung verschiedener Arbeiten. 3717) Donnerstag den 24. d. MtS., Vormittags halb 10 Uhr, sollen in der Caserne, seitherigen alten Zeughauses, zu Gießen nachstehende Lieferungen und Arbeiten, für das demnächst dort garnisonirt werdende 1. Jägerbataillon, auf dem SoumissionSwege in Accord gegeben werden, als: ♦ 1) die Lieferung des Brodes für die Monate November und December d. I.; 2) die Lieferung des erforderlichen Petroleums für dieselben Monate; 3) die Ltefcrung von etwa 1300 Ctr. Steinkohlen; 4) die Lieferung von Kiescrn-Scheidholz; 5) die Lieferung des erforderlichen Bett- strodS; 6) die Schreiner-, Sattler-, Gürtler-, Weißbinder-, Säckler-, Spengler-, Küfer-, Bürstenbinder-, Glaser-, Schlosser- unk Buchbinder-Arbeit, sodann die Lieferung ter Schreibmaterialien und dse Unterhaltung tes Bettwerks, das schröpfen ic., das Reinigen der Oefen und der Kochherde, auf die Periode vom 1. Novbr. d. I. bis Ende 1868. Die Lieferungsbedingungen, sowie eie Tarife, liegen vom 21. d. Mts. an, Vormittags von 8 bis 11 und Nachmittags von bald 3 bis 5 Ubr in einem der Locale des 2. Stocks der Caserne zu Gießen zur Einsicht offen und werden taselbst, von dem dort anwesenden Beamten, etwa gewünscht wertende Erläuterungen noch mündlich er» theilt. Darmstadt, 10. Oktober 1867. Großherzoglicher VerwaltungSrath des 1. Jägerbataillons. ____________Anschütz, Major.______ Versteigerung von Bau- und Nutzholz, Backsteinen, Werkzeugen, Cigarren- kistchen rc. 3705) Montag den 28. Oktober, von Vormittags 10 Uhr an, und an den darauf folgenden Tagen lasse ich hier die der Firma „Katzenstein und Eichenberg" zu Gießen gehörenden Mobilien, bestehend in verschiedenen Sorten geschnittener Hölzer, als Eichen-, Tannen-, Buchen- und Pappelbohlen, Eichen-, Erlen- und Pappel- stämme, Dielen, Faßdauben, Fensterholz u. s. w., ferner Wiegsessel, Stühle, Brett- chen zu Cigarrenktstchen, Backsteine, Werk- zeuge, darunter vier Hobelbänke, eine Partie Fensterglas, auch einige HauSmöbel, an Ort und Stelle öffentlich gegen baare Zahlung versteigern. Der Anfang wird mit dcm geschnittenen Holze gemacht. Etwaige Eigenthume-, Pfand- oder sonstige Ansprüche an die zu versteigernden Gegenstände sind nach Verfügung Großherzog, lichen Stadtgerichts Gießen in oder vor jenem Termin bei mir geltend zu machen. Gießen, am 9. Oktober 1867. T h- Baist, Hofger.-Advocat, gerichtlich bestellter Masseverwalter. 3811) Donnerstag den 24. d. Mls., von 9 Uhr Morgens an, soll auf dem Hofgute zu Ober-Ohmen, wegen Abzug des Pachters, das le- bende Inventar, als: 4 Stück Pferde, 2 Fvblen, 6 Stück Ochsen, 5 Stück Kühe, eine derselben frischmelkend, mit Kalb. 7 hochtragende Rinder, 9 Stück Rinder, 2 Stiere, 4 Stück Stierkälber, 2 Mutterkälber, 1 junger Bulle, ? 1 junge Zuchtsau gegen gleich haare Zahlung, unter den zuvor bekannt zu machenden Bedingungen , öffentlich freiwillig versteigert werden. Ferner soll Freitag den 25. d. Mts., von 9 Uhr Morgens an, unter ganz gleichen Bedingungen das sämmtliche tobte Inventar, als: 1 Dampfapparat mit 2 Sitti- fäffern, 4 Wagen, 2 derselben zu Frucht- wagen geeignet, 5 Pfluge, 1 Kartoffelpflng, 1 Kartoffelegge, 1 Walze, 2 Eggeu, Futterinaschinen und Fruchtreini- gungsmaschine, 1 Chaise und Chaisengeschirre, verschiedene Fahr- und Ochsenge- schirre, Kellen, (Wagen-, Vieh-, Zug- und Hemmkellenl, Fässer und Biillen (sehr große), 2 große kupferne Kessel, Decimalwaage, Säcke, Butterfässer, Backtröge 2C.; ferner; Kartoffeln; Brennholz und anderes Holz in großer Quantität; 1 Secretair und sonstige Haus- haltungsgegenstände ebenfalls versteigert werden. Ober-Ohmen, den 17. October 1867 Charles du Fais, öcon. Amtmann. J'eil'geöotenes. 3825) Steuer Aepfelwcin, eigenes Fabrikat, |»r. Maas 12 kr., im Darmstädter HauS. 3824) Zwei Claviere, für Anfänger sich eignend, werden billig abgegeben bei C. Rahn. 3808) Eine große Auswahl Gummi- schuhc empfiehlt Friedrich Kühne, Wallthorstraße. 3805) Ein vollständiges Bett nebst Bettlade ist zu verkaufen bei Frau Hechler, wohnhaft bei Herrn Lcderhändler Plank, Wettergasse. 3731) Steinkohle» nud Braunkohlen in ganzen und gclheiltcn Wag» gonladungen zu den billigsten Preisen, frei in das Haus geliefert, empfiehlt Emil Pistor. 3772) 5 bis 6000 gut getrocknete Lehmstcine sind billig abzugeben bei F. Texter, auf der Hardt. 3785) Bux, eine große Partie, wird im Ganzen oder korbweise verkauft. Louis Senner. Schwarze Cachemir-Cliales empfiehlt »1. CK. (3827) 3809) Die erwartete Sendung Liqroine - l^el und ikiqroine- £ämpcben ist angekommen bei Carl Faber II., Leitersweg. Hämorrhoiden, schlechte Verdauung, Schwindel, Appetit- und Schlaflosigkeit sind Leiden, wovon viele Menschen heimgesucht werken. Außer den wirksamen Mekica- mcnten dagegen ist neben tiefen letztem oder auch allein der Gebrauch der Hoffschen Malzheilfabrikate aus der Dampsbrauerei und Chokoladen - Fabrik des Hoflieferanten Herrn Johann Hoff in Berlin, Neue Wilhelmstraße 1, dringend anzurathen, da dieselben sich bei den genannten Ucbeln als vorzüglich heilsam erwiesen haben, wie folgende Berichte speciellcr bezeugen: Skagen, 10. Juli 1867. Ich litt 2 — 3 Jahre an der Hämorrboidenkrank- heit und geschwächter Verdauung, Appetit- und Schlaflosigkeit und war so schwach, daß ich ohne fremee Hülfe nicht über die Straße gehen konnte. Durch den Gebrauch Ihres vortrefflichen Fabrikats erhielt ich wieter Schlaf und Verdauung, die Beklemmung hat sich großentheils, der Schwindel beinahe ganz verloren. Bei fortgesetztem Gebrauche Ihres ausgezeichneten Malz-Extractes hoffe ich ganz wieder bergestellt zu werden. Waldemar Grccn. Johann Hoff's Filiale in Cöln, Comodienstraste ?tr. 2(». Depot bei Herrn Julius Wallach am Markt, in Gießen. (3784) C«f v - Schrot! 3609) Hiermit mache ich das Publikum besonders aufmerksam auf das von der Braunschweiger Acttcn - Cichorien - Fabrik in Braunschweig neu erfundene und sabricirtc Cafe - Schrot. — Dasselbe hat den wesentlichen Vorzug vor allen bis jetzt eristirenken Caf6-Extrakten, Cafe-Surrogaten und unter welchem Namen die verschiedenen Präparate anderer Fabriken ausgeboten werken mögen, kaß es durch feine cigcnthümliche Zubereitung aus dem besten reinsten Material, welches obengenannte Aeticn-Gesell- schast Alles selbst prokueirt, dem Cafe einen kräftigeren Geschmack und eine ungleich schönere Farbe gibt, sich weit sparsamer verbraucht und durch seine körnige Beschaffenheit jede Beimischung mit geringeren Substanzen den Consument sofort erkennen läßt, wie dieses bei ankeren Cafö-Präparaten in feuchter und pulverisirter Beschaffenheit nicht möglich ist, bei denen zum großen Theil der meiste Fleiß auf die äußere Ausstattung, die EtiquetteS, verwendet ist, um somit hübsch in'S Auge zu fallen. Durch seine ungemein rasche Verbreitung, welche das Cafe-Schrot in allen Gegenden gefunden, wohin es versendet, hat es von einigen Seiten schon Nachahmung erfahren, weßhalb ich noch darauf aufmerksam mache, daß nur die mit Abbildung der Fabrik und beigedruckter Firma: „Braunschweiger Aetien - Cichorien - Fabrik in Braunschweig" versehene Packete allein ächt sink. Heinrich Vaupel in Frankfurt a. M, General-Agent der Braunschweiger Actien-Cichorien-Fabrik für Mittel-Deutschland. Niederlagen in Gießen bei den Herren C. W. Dietz, C. F. Semmler, Chr. Sprnck und Conrad Wcidig. Dampfdreschmaschrnett uitfc Loeomobilerr 2849) Die bedeutendste Fabrik dieser Maschinen, Clayton Shuttlcrvorth ST Co., Hal bei den diesjährigen großen Wettproben aller ähnlichen Maschinen in Bury von der Königlichen landwirthschaftlichen Gesellschaft von England folgende Auszeichnungen von fachverstänkigen Preisrichtern erhalten: Erster Preis L. 25 für beste Locomobile mit einfachem Cylinder. Erster Preis L. 25 für beste Loeomobile mit doppeltem Cylinder. Erster Preis L. 20 für beste feststehende Dampf-Maschine. Großer Preis L. 15 und die einzige Medaille für beste Dampskresch-Maschine, welche das Getreide marktfertig abliefert. In Paris erhielt rie gleiche Fabrik die erste goldene Medaille für die beste Locomobile unk Dreschmaschine. Nähere Auskunft ertheilen kie unterzeichneten alleinigen Vertreter, welche in den letzten 5 Jahren über 170 Locomobilen und Dampfkresch - Maschinen lieferten. Atteste und Angaben über Rentabilität dieser Maschinen werken bereitwilltgst gegeben. Göpcldrcsch-Maschinen, Häcksel- und Nühenschneid Maschinen, 1 sowie alle anderen Arten von landwirthschaftlichen Maschinen und Geräthen, sind durch die Unterzeichneten ebenfalls sehr vortheilhast und billig zu beziehen. wl. r. jLans H Co. in Mannheim & Regensburg, in Verbindung mit Sclticttiiie 4* Co. in Loudon. ß f. GrÜncbelUIN, Sonnenstraße, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in allen Sorten Filzschuhe und Stiesel zu den billigsten Preisen. S«rte" Regenschirme, seidene Alpaca- und baumwollene, sowie Kinder- sehtrme in großer Auswahl, empfehle ich zu den billigsten Preisen Auch wird das Ueberzieben und Repariren von Schirmen schnellstens und billigst besorgt. —»-------------'£’• Hochstatler Wittwe, Schloßgaffe. 6 Carl Wenzel, SelterSweg C. 101, empfiehlt fein reichhaltiges Lager in : tvoüenen Herrenhemden (französische und englische Stoffe), Luremburgcr Gesund- XC'ere.1 ®ut* antrfannt), Unterhosen, Socken, Capuzen, Äragen, Herren- ShawlS, ^Onder-^ackchen, Röckchen, Kleidchen, Fichus, Winter- unk Glace-Hand- ichuhen, Ltrick-, Terneaux- und Cafiorwolle, Hemden in Leinen und Shirting, Shlips, Eravatten, Foulards und Hosenträgern, vorjährigen Wolle-Waaren zu bedeutend billigerem Preise. -)76ü) Ligroine-Oel, sowie "iqrvine - Lämpchen und -«grvine- aenerzeuge, einpfiehlc ' Carl Frech. 359^) Flic die bevorstehende Saison erlaube ich mir, auf mein wieder reichhaltig ausgestaltetes Lager in allen in das Putzgeschäft einschlageiiden Neuheiten aufmerksam zu machen. Eine Auswahl in Hüten, Hauben und Co'ifsnren, nach dein neuesten Geschmack, habe ich stets vorräthig. Wilhelmine Fuhr. s Tafel-Trauben aiis unseren eigenen Weinbergtm liefern wir Wi(lir(‘ii(l der ganzen Saison. Mirecte Bestellungen bei unserem Hause in werden von demselben, in Quan- liiaien nieht unter IO Pfd., prompt besorgt. Giessen, September ISO?. Gebrüder Mayer, __Herzog!. S. Mciningcifsche Hoflieferanten. I Bau de Cologne philocome (Kölnisches Haarwasser). Vloras’ haarstärkendcB Mittel. Hoflieferanten Sr. Königlichen Hoheit des Fürsten zu Ilohenzollern. Sigmaringen. ko G . 5 O Nach Vorschrift des Erfinders allein ächt bereitet durch die Fabrik ätherischer Oele von A- MOUAS (t C’E- in Cöln. Aecht zu haben in Giessen bei der Expcd. dieses Blattes in W etzlar bei Wilhelm Brauneck. _ 3520) Meinen so beliebten Hahnheimer, pr. Flasche 24 fr. außer dem Hause, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung; bei größeren Bestellungen frei in'S Haus geliefert. Pitthan, im Adler. Ccfcn und Kochherde in allen Arten und großer Auswahl empfiehlt (3556) I. G. D. Bapst. 3690) Fässer verschiedener Größe, zum Einmachen von Sauerkraut, bei Echternach & Hanstein. 3820) Super Aepselwein im Schützenhof. 3612) Neißzenge empfiehlt in großer Auswahl Ph. Lüdeking. 3823) Gebrochene Aepsel (K a i ser- kronen), das Simmer 1 fl., verkauft ____________________C. Rahn. 3722) Trockenes Buchcn-Brcnnholz wird in Ltecken unk auch kleingemacht billig abgegeben bei S. Katz en st ein, fl inr „Russischen Hof." ‘ 3464) Das Dr. Köh l er'fche Wohnhaus mit Garten, sowie ein Acker vor dem Neuen- । wegcr Thor (Bauplatz), ist aus freier Hand zu verkaufen. Näheres bei der Epper. d. Bl. ; CHEFS-ü(El VRE IIE TOILETTE ! llurluny'N (fbinarinfcn-Ctl, jur Conicrvirung und Lerfckönerung ter Haare; (in versiegelten unk im Glase ge. stempelten Flaschen ä 35 fr.) tlr. Itordm r