AnicigcAIskl für die Provinzialhauptstadt Gießen. (Jlint'liCnlt bes Rreises fließen.) Erschein! wöchentlich zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Drei« de« Jahrgang« für Einheimische 1 st- 42 fr., für Au«wLrtige incl. de« vorschriftsmäßigen Postauischlag« 1 st. 42 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg 8iL B. Nr. 1). 74» Samstag den 14. September 1S(»7. Man bittet das geehrte Publikum, die Inserat-Beträge sogleich bei der Aufgabe einer Anzeige zu berichtigen und Quittung darüber zu verlangen, da die «abträgliche Erhebung mit allzu großen Kosten und Schwierigkeiten verbunden ist. Die Erpedition d. Bltts. Amtlicher T h e i l - Giessen, am 31. August 1867. Betreffend: Die durch Beitreibung der Gemeindegelder im II. Quartal 1867 entstandenen Kosten. Das G r o st h e r f» g l i ch e K r c i s a m t G i e st e n an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Annerod, Daubringeu, Ettingshausen, Garbeuteich, Gießen, Grüningen, Hausen, Königsberg, Lich, Lollar, Btainzlar, Münster und Watzenborn-Steinberg. Wir erinnern Sie an Einsendung der Bcrzeicknisse über die obigen Kosten binnen 8 Tagen. Zn Verhinderung des Kreisraths : Pietsch, RegierungS - Rath. Gerichtliche nud Privat-Bekanntmachungen. (ßbictarCaöuiigen. 2488) Nachdem Großherzogliches Hof. gericht der Provinz Oberhessen unterm 25. I. Mts. über daS Vermögen des Kaufmanns Ludwig Jabrcis von Gissten wegen einer Ueberschulvung von 16,843 st. 16'/, fr. den förmlichen ConeurS erkannt hat, werden Alle, welche Forderungen an ihn zu bilden haben, aufgefortert, dleseiben sammt etwai- gcn Vorzugsrechten Mittwoch den 25. September l. Z., Morgens 9 Uhr, bei Meidung stillschweigend eintretenden Ausschlusses von der Masse hier anzumelden und zu begründen. Zn demselben Termin soll ein Arrangement versucht, sowie ein Kurator und ein Gläubiger - Ausschuß ge- wählt, und es soll von den nicht persönlich erschienenen oder gehörig vertretenen Gläubigern angenommen werten, daß sie den Beschlüssen zustttumten, welche von ter Mehrheit der anwesenden oder durch Bevollmächtigte yettretenen Gläubiger ge aßt werden. Gießen, den 27. Zuni 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Langsdorfs, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. 2990) Der am 28. Mai d. I. von Karl Kaiser in Breslau auf M. Heß in Gießen über 61 Rthlr. 15 Sgr. Preuß. Cour, gezogene, von diesem aeeeptirte und am 1. d. MtS. fällige Wechsel ist bei dem letzten Zntossatar, Zoseph Bär zu Hei» desheim, am 12. d. Mts. verloren gegangen. Auf Antrag desselben werden alle Die- jcnigen, welche Ansprüche an den gedachten Wechsel zu bilden berechtigt sind, hiermit ausgesordert, solche sogewiß binnen 3 Mo- naten — vom eisten Erscheinen dieser Aufforderung in tiefen Blättern an gerechnet — bei unterzeichnetem Gericht geltend zu machen, als sonst der oben erwähnte Wechsel für erloschen erklärt werten wird. Gießen, am 13. August 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, v. Rotsmann, Stattrichter. Stadtger.-Assessor. JjcfonöereMmnntinadjungcn. 3283) Das Verzeichniß der im Laufe des Zahnes 1867 ganz neu erbauten, sowie der tünch Bauvenäneenungen im Wenthe erhöhten oder verminderten, und ter ganz I abgegangenen Wohnhäuser und Gcwerbs- anlagen, liegt 4 Wochen auf unsenm Büreau offen. Etwaige Reclamationen können hinnen dieser Frist bei uns vongebracht werden. Gießen, den 7. September 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. 3323) Zm Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Christian Löber III. zu Gießen hat die ihm für die Liquidation der unter der Firma: Friedr. Decker u. Comp. daselbst bestehenden Fabrikgesellschaft ertheilte Procura am 20. v. Mts. nietergelegt. Gießen, den 5. September 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. 3281) Das Verzeichniß ter Cultur- Veränderungen, welche seit dem 1. August 1866 bis Ende Zuli 1867 vorgcnommen worden sind, liegt vier Wochen auf unferm Büreau offen; etwaige Reklamationen sind binnen dieser Zeit dahier vorzubringen. Gießen, den 7. September 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Versteigerungen 3322) Montag Ctn 16. September, Vormittags 10 Ubr, soll auf kahiesigem Rathbause kie rem Elias Meier gehörende Dampfcreschmaschinc gegen gleich baare Zahlung versteigert werten. Gießen, ven 10. September 1867. 3n Auftrag: Weidig, OrtSgerichtSmann. Die Vergebung von Fuhrenarbeil bei der Stabt Gießen. 3280) Montag den 16. September 1867, vcS Vormittags 11 Uhr, soll tie Beifuhr von ca. 10 Cubik-Klaftern Füllgrunv, veranschlagt zu 70 fl, auf hiesigem Rathhause an ten Wcnigstfortcrnven vergeben werken. Gießen, den 6. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Lieferung von neuen Caseruirungs- Gegenständen in das Keller'sche Haus zu Beffuugen und in die Caserne zu Gießen. 3228) Montag den 16. September d. I, Vormittags 10 Uhr, werden die Schreiner-, Spengler-, Sattler-, Küfer- und Bürstenbinder-Arbeiten, sowie die Eisenliefcrung und die Lieferung von Steingut für die obengenannten Gebäude, auf dem Soumissionswegc vergeben. Muster, Voranschläge und Lieferungsbedingungen liegen aus unserm Büreau, Zimmer Nr. 22 im Neubau der Jnfanterie- caserne zur Einsicht offen. Darmstadt, den 3. September 1867. Großherzogliche Caserneverwaltung Darmstadt. Bauer, Oberquartiermeistcr. 3345) Donnerstag ten 19. September und i die folgenden Tage, jedesmal um 2 Uhr Nachmittags anfangcnd,! werden in dem Fabrikgebäude ter Herren! »Busch Söhne, Nehmcyer und Iughardt" nachstehend verzeichnete zu teren Tcbitmasse gehörigen Waaren und Geschäftsutcnsilien, nämlich: 1 Partie lose und verpackte Rohtabake, Arbeits- und Sortirtische, Bänke, Trockenrahmen, Trockengcstelle, neue und alte Cigarrenkistchcn, Fournire, Schablonen, 1 Tabakschneitemaschine, 1 Tabakschneidc- bank nebst Trichtern, Papiere und Etiketten, 1 große Dccimalwaagc, 1 großer Rollwagen, 1 kleiner Handrollwagen, 1 geschnittener Birnbaum und sonstige Ge- räthschaften gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigert. Die Versteigerung der Cigarrenvorräthe beginnt Montag den 23. September, Nachmittags 2 Uhr, im Fabrikgebäude zu Wicseck, was mit dem Anfügcn veröffentlicht wird, daß größere Quantitäten auch aus freier Hand durch den Unterzeichneten verkauft werden. Gießen, 12. September 1867. M. Pilger, gerichtlich bestellter Massecurator. ■ 3346) Mittwoch den 25. September l I., Vormittags 10 Uhr, werden dahier zur Lieferung versteigert: 1) 500 Malter Kartoffeln, 2) 20 Ctr. unkerertige Kohlraben, 3) 8 „ Zwiebeln; Freitag den 27. September l. 3-, Vormittags 10 Uhr, wirk für 1868 im Soumissionswege vergeben die Lieferung von: 1) circa 55 Etr. Weißmehl, 2) „ 45 . Waijtngrütze, 3) „ 16 , ReiS. 4) „ 25 „ geschälte Gerste, 5) „ 15 „ Kaffee. 6) „ 5 „ Nudeln, 7) „ 18 „ gedörrte Zwctschen, 8) „ 70 Pfo. Pfeffer, 9) „ 20 Maß Mohnöl, 10) „ 7 Ohm Essig, 11) „ 16 „ Crystallöl, 12) „ | „ Hcllthran, 13) „ 1 „ Leinöl, 14) „ | „ Rüböl, 15) „ 7 Ctr. Kernseife, 1. Qualität, 16) „ 1 „ Schmierseife, 17) „ H „ Talglichte, 18) „ 150 Ohm süße Milch, 19) „ 45 Ctr. Bohnen, 20) „ 45 „ Erbsen, 21) „ 30 „ Linsen. Die unter pos. 1 und 2, unter 3 bis 10, unter 11 bis 14 und unter 15 bis 17 aufgeführtcn Gegenstände werten zusammen, die unter pos. 18, 19, 20 und 21 aber einzeln vergeben. Schriftliche Offerten sind bis zu dem obigen Termin in den vor dem Directions- Büreau aufgehängtcn „Soumissionskastcn" einzulegen und die Lieferungsbckingungen bei unterzeichneter Direction cinzusehcn. Marienschloß, den 12. September 1867. Großhcrzogliche Landeszuchthaus - Direction. T r u m p l c r. Verfteigernng des Obstes der Stadt Gießen. 3341) Das städtische Obst, bestehend in Aepfeln und Birnen, sowie die Nüsse an den Bäumen am Hardtberg, sollen Samstag den 2t. September d. 3-, Nachmittags 2 Uhr, versteigert und ter Anfang am Berg bei der Schule im ehemals Oswald'schen Garten gemacht werden. Gießen, den 12. September 1867. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: __________Felsing, Beigeordneter.______ 3357) Dienstag den 24. September, Nachmittags 2 Uhr. soll auf tahiesigem Rathhause die Hosraithe des Karl Hardt, als: Flur Nr. □Älftr. '/76 4 Hosraithe in ter Mühlgasse, gibt 5% fr., nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 13. September 1867. Großherzogliches Ortsgcricht Gießen. ________________Ebel._____________ 3327) Dienstag den 17. k. MtS., Nachmittags 2 Ubr, läßt der Unterzeichnete am Promenadchaus in Gießen: 5 junge, schwere, zugfeste Pferde nebst vollständigem Geschirr und 5 gute Wagen von je über 100 Ctr. Tragkraft, i einer öffentlichen Versteigerung aussetzen. Georg Will, zur Obermühle. Holzversieigerung im Gießener Skadtwalde. 3230) Montag den 16. September d. 3, von Vormittags 9 Uhr an, soll das in dem Gießener Stattwalke, Di- stricten Oberwalt, Hcinzcsboden, Hochwarte, Bruch, Brukerwinter, StrangSwiese K., auf- gearbeitete Holz im hiesigen Rath- haussaale öffentlich versteigert werten, unk zwar: 1) in den Districtcn HcingeSboden, Hochwarte, Oberwalt it.: 2 Stecken Buchen-Scheitholz, 3'/, „ „ Prügelbolz, 4 „ „ Stcckbolz, 130 Wellen „ Rcisholz, , 5 Stecken Eichen - Prügelbolz, 4'/. „ „ Stockholz, 115 Wellen „ Rcisholz, 8 Stecken Rakel-Prügel- u. Stockholz, 380 Wellen „ Reisholz, 9 Eichcn-Stämme mit 173 Cubikfuß, 16 Nabel- „ „ 259 „ 91 „ Stangen „ 267 „ 50 Lästc Dornreiser; 2) in den Districtcn Bruch, Bruderwinter, Slrangswicsc: 4 Stecken Eichcn-Prügelholz, 74 Wellen „ Rcisholz, 6% Stcckcn Nakcl-Prügcl- u. Stockholz, 512 Wellen „ Reisbolz, 21 Nakcl-Stämme nut 356 Cubikfuß, 45 „ Stangen „ 164 „ Gegen Bürgschaft wirk das Holz bis lt December d. 3 verborgt. Da das zu verstcigernte Holz eine kleine Quantität ist unk in kcn oben bezeichneten Districten zerstreut liegt, so wird dasselbe im hiesigen Rathhaussaalc auSgebotcn und die Forstwartc sind deshalb angewiesen, solches vor der Versteigerung vorzuzeigen, zu welchem Zwecke sich dieselben M > t t- w och den 1 1. d. M ts , und zwar Forst- wart Schlag des Morgens um 9 Uhr auf der Lichcr Chaussee an der 6. Schneiße, und Forstwart Dem kcs Vormittags um 11 Uhr auf der Lichcr Chaussee, am Weg, welcher von Anncrok nach Hausen führt, einfinden werken. Die Großhcrzoglichen Bürgermeistereien der umliegcnten Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu taffen. Gießen, ten 3. September 1867. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 3318) 3» Gemäßheit tes von Groß- herzoglich.m Stattgericht Gießen durch Verfügung vom 6. l. Mts. erhaltenen Auftrags sollen die zu der Concursmasse des Anton Müller XVII. dahier gehörigen Immobilien , bestehend in: Flur I/311 73 CHlftrn. Hosraithe im Ort, „ I/.4. 93 „ GraSgarten das., sowie 1780 „ in 14 Parzellen tbeils Accker, theil« Wiesen und Waldung, deren nähere Beschreibung auf dem Büreau kcs Unterzeichneten eingesehen werten kann, Donnerstag krn 19. d. MtS., tes Nackmittag» 1 Uhr, auf hiesigem Rathbau^e nochmals öffentlich an den M.istbictenten versteigert werken. Lang-GönS, am 11. September 1867. Großherzogliche« Ortsgericht Lang-Gön«. A. Henrich. Obstversteigerung. 3347) Montag ten 16. September l. I., tes Mittage um 12 Uhr an^angend, soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend in Akp-esn, Birnen und Zwetschen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist beim Teich im oberen Theil des Crt«. Rodgen, am 12. September 1867. Großberzogliche Bürgermeisterei Rödgen. ____________Jnderthal. Obstverstetgerung. 3336) Donnerstag den 19. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, soll das der Gemeinde Kroßen-Buseck zu- stehenke Obst, bestehend in Birnen, Aepfeln und Zwetschen, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde am Pstngstweg. Großen.Buseck, am 12. Sevtember 1867. Großderzogl'che Bürgermeisterei Großen-Buseck. Wagner. Sf i f g e 6 o t e n e s. 3359) Gute Birnen und Zwetschen, sowie eine große Quantität ter vorzüglichsten Sorten Acpfel, verkauft E. Loos, _______________________________Flügelsgasse. 3006) Dreimal-, Vieh-, Schnell- und Haushaltungs-Waagen, sowie in'S Braufach einschlagende Artikel, als: Malzdarren, Kühlschiffe, Scnk- höden re. empfehlen zur gefälligen Abnahme Flick & Kröll. Sommersprossen. <• 3141) Durch Unterzeichneten ist ein * unfehlbares Mittel gegen Sommer- sproffen, Finnen, Mitesser und » alle andern Hautunreinigkeiten zu be- $> ziehen, welches wegen seiner durchaus! ^unschädlichen Bestandtheile ter VilionefeJ? und andern eoSmetischen Mitteln bei Weitem vorzuziehen ist. Preis pro X I Flaeon fl. 2. S. W. gegen P o st- & Nachnahme oder Einsendung^ d e S B e t r a g e s. Berne ine de Marche 76. Rud. Faulmann. | 3333) Eine Partie schwarze Tri- cot für Damen-Mäntel, Buckskin und graues Tuch, zu Knaben- und Arbeits- Hofen sich eignend, habe ich zurückgesetzt und wird zu herabgesetzten Preisen verkauft. S. Hirsch Sohn, Lindenplatz. 3212) Ausgezeichneten Wein-Csßlg, zum Einmachen von Früchten sich eignend, verkauft G. S chm ehl, im Russischen Hof. 3358) Eine noch gut erhaltene Geld- kiste, ein kleines Wägelchen, sowie mehrere Bettstellen und Schränke, sind zu verkaufen bei A. Bey fuß, _________________________am Walltbor. 3148) Ein wohlerhaltenes Pianino steht zu verkaufen bei Rentmeister Steinbach, zu Wetzlar. 33.38) Zur bevorstehenden Saison empfehle ich mein gut sortirteS Lager in allen Sorten Winter-Handsekulien, (5aciwnez, Sblipsen, Herren- und Damen-Filzhüten, Sajetjaeken, wollenen Hemden und OZummischuben. Julius Landauer. Für Uiitcrlciliribrudilrihcniir. 3319) Bricfausziige au Giottlicb Slurzciirizcirr in Hcrisau. Schweiz. „Seit 2 Jahren litt ich an einem Doppelleistenbruch, der mir bisweilen unerhörte Schmerzen verursachte. Tie zwei Töpfchen Ihrer vorzüglichen Bruchsalbe, die ich ten 10. Januar t. I. von Ihnen erhielt, haben so vortrefflich gewirkt, daß ich keine Schmerzen mehr spüre und vom Bruche fast gar nichts mehr bemerke. Ich bin so zu sagen von neuem geboren! Vorsichtshalber aber bitte ich Sie noch um 2 Töpfchen, denn ich will die Kur vollständig zu Ende führen." Treptow an der Rega, Pommern, ten 27. Februar 1867. G. <9., Bäckerlehrling. „Mit Freuden ergreife ich die Feder und schreibe Ihnen, daß Sie mich, Gott sei Dank, durch Ihre Salbe von meinem 16jährigen Bruchleiden vollständig curirt haben. Ich danke Ihnen tausendmal dafür. Gott und der Himmel wird Ihnen den Segen geben; denn Sie haben ihn verdient. — Könnte ich es allen Menschen sagen, die das liebel haben, daß sie die gute Salbe von Herrn Sturzenegger brauchen sollten, — ich würde es thun!" bvnftanz am Bodensee, den 29. Juni 1867. F. H». Diese vorzügliche, durchaus keine schädlichen Stoffe enthaltende Bruch- salbe wird einfach Morgens und Abends eingerieben. Die Heilung geschieht ohne die Z.nkeste Unannehmlichkeit, — ohne Entzündung zu verursachen. Einzig zu beziehen in Töpfen zu 1 '/2 Thlr. Pr. Eour. oder 2 fl. 36 fr. Sütd. Währg. beim Ersinder Gottlieb Sturzenegger, Herisau, Kant. Appenzell. Schweiz. NB. Mit einem Preiszuschlag pon 5 Sgr. ist die Salbe auch ächt zu beziehen durch Herrn Günther zur Löwenapotheke, Jerusalemstr. 16 in Berlin. 3331) Clriftilvn- und Frisur - Kamme, sowie Zahn- und dtagel-Bürsten, empfehle ich in großer Auswahl billigst. Julius Landauer. 3290) Hierdurch mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich den bevorstehenden Gießener Jahrmarkt mit meinen bereits bekannten Artikeln beziehen und solche in dem neuen Hause der Wittwe Plank zum Ler- kaufe niederlegen werde, mit dem Bemerken, daß schon jeht Herbst- und Winter-Waaren in reichhaltigster Auswahl bei mir zu haben sind. Auch nehme ich schon Bestellungen auf Pelz-Waaren an. S. Wolf. 206) Alleinige Agentur und Niederlage ächt amerikanischer Nähmaschinen von Singer & Comp., Grover & Baker, Wheeler & Wilson, Howe, unter dreijähriger Garantie, freier Instandhaltung und freiem Unterricht. Handrnaschinen neuester Construetion L 30 fl. Reparaturen aller Art werden billigst besorgt. I. Th. Haubach II. Göpel - Dresd> - Maschinen. 2795) Säulen - Göpel- und Stiften - Dresch - Maschine (Pinet'sche, goldene Medaille in Paris) 2pferkig fl. 250. Glocken- Göpel- und Patent-Dresch-Maschine (erster Preis in England) fl. 325. Bei Baarzahlung frei auf jede Eisenbahnstation geliefert. — Garantie. «/. JP. Cans & Co. in Mannheim & Regensburg. 3356) Corsetten und Crinolinen neuester Fa^on empfiehlt billigst Ph. Schlatter. § Kupferne Wasch kessel in allen Größen billigst bei Aug Schlessknger. 3352) Blousen von 1 fl. 45 fr. an, Kragen unk Manschetten, Barben, englische Hauben, Crino- lins Herrenhemden, Cravatten, Lhlipsc, sowie Glace-Handschuhe von 3j» fr. an, empfiehlt m groBtr und neuester Auswahl Hep, am L.ndcnplatz. 3253) Berliner Tisci), Sänge-, Wand- und Küchenlampen werden unter Garantie verkauft; Lampen mit Rundbrcuner nach neuester Einrichtung verdienen uubcdinqt den Borzng.__Varl «»rech 3340) DaS Neueste in Corsetten und Crinoliuen (ledere flani eiia), habe ich erhallen und empfehle solche billigst. C. S ch n l z e. 3337) Das seither von Herrn Stadtgerichts-Assessor v. Rotsmann bewohnte Logis im Welcker'schcn Hause in den Ncuenbäuen ist anderweit zu vermiethen 3256) Ausgezeichneter Nheinwein, I. G. D. Bapst. vermiethen bei CM C. Wcißcf, Ingenieur. bek. daß A- MoraS Sf Comp, Hoflieseranten Sr. König!. Hoheit des Fürsten zu Hohenzollern-Sigmaringen. 3329) Lager in allen Sorten Ltrick- unv Neifwolle empfiehlt C. Wenzel. 2323) Für 5 Sgr. vorräthig in allen Buchhandlungen in Gießen: Keine Zahnschmerzen mehr! Entdeckung eines sichern Mittels, sich derselben binnen 5 Minuten auf immer zu entledigen. 3271) Jagdgewehre aller Art, Lcfau- chcux-Patronen, Pfropfen, Zündhütchen, Cramcr'scheö und anderes Pulver, Patent- Schrot u. s. w. empfiehlt I. G. D. Bapst. Aecht zu haben in Gießen bei der Exped dieses Blattes, in Wetzlar bei Wilhelm Brau neck. Per ' i Fl. 20 Sgr., per Fl. 10 Sgr. es s x Aepfclwcin, pr. Schoppen 4 fr , im Russischen Hof. faches. L.o ... _ willigen-Eramen. Jede Auskunft bercitwilligst durch beseitigt. Köln a. Rhein Accht kaukasischer 3197) Sicherstes Mittel gegen die Wanzen ; die ganze Drul wird für immer vertilgt ! ä Flacon 18 fr. In Gießen allein ächt bei Earl Frech. 3339) Bestes Jagd- und Scbeibenpulver von Cramer und Buchholz, besten Patent-Schrot, Zündhütchen und sonstige Jagdgegenstände empfiehlt (£ a r t H r e ch. u. es November zu beziehen. Näheres bei dcr Erpcd. t. BlttS. Per 1 , Fl. 20 Sgr., per Fl. 10 Sgr. Enn de Cologne plillocoine (Kölnisches Hnnnvaffer), t. N. MoraS' haarstärkendes Mittel, hat u. a. auch die Wirkung, die so lästigen Schuppen oder Schinnen in drei Tagen vollständig ® 5 LcchniKum Millweida (bei Chemnitz, Sachsen), Technische Lehranstalt m Verbindung mit Maschluenwerkstätten. Ausbildung m Theorie und Praxis des gesammtrn Maschinen, und Civ.l.ngenmir- Beginn des Wintcrcursus den 15. Octobcr d. I. — Vorbereitung zum Frei- '*• * ' ' ■ " " ' -*) Die Direction) 3215) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen im Russischen Hof. 3269) In unserem Nebenhause ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Flick Kroll. 3145) Ein unmöblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei Earl Plank, Lederhändler. 17 e r m i e t (j u n g e n. 3335) Ein neues Familienlogis mit zwei Bleichplätzcn ist zu vermiethen und am 1. Oktober beziehbar bei S. Geller, Musiklehrcr. 3355) Zwei möblirte Zimmer, das eine mit Cabinet, sind zu vermiethen bei Pb. Schlatter. 2530) In dem E. Strack'schen Hause in der Neustadt ist ein Familicnlogis zu vermiethen.__ 3343) Ein freundliche möblirteS Zimmer mir Cabinet ist zu vermiethen Kreuz Lit. C. Nr. 234.__________________________ 3314) Ein freundliches Familicnlogis von 2 bis 3 Stuben, Cabinet und allem Zugehör ist zu vermiethen und Anfangs Vermischte Anzeigen. 3344) Auf der neuen Anlage ist eine Brille verloren worden. Abzugeben bei Gebrüder Heß. 3258) Es wird ein junger Mann zu Hausarbeit in eine Wirthfchait gesucht. Zu erfragen bei der Erpcd. v. BlttS. 3144) Ein Familienlogis von 5 Zimmern ist zu vermiethen und im October zu beziehen bei Georg Malkomesius. 2664) Mehrere möblirte Zimmer mit [ Cabinet sind zu vermiethen im Darmstädter Haus. 3272) Eine Familienwohnung ist zu 3273) Incarnatklce - Saamen empfiehlt 3- D- Bapst. 3377) Ich bin Willens, mein in dcr Heinen Löwcngasse gelegenes Wohnhaus nebst Stallung und Hofraum, ferner sämmtliche Mobilien, die Kartoffeln und etwas Gemüse von einem Viertel, die Erbsen von einem Viertel und das Grummctgras von einer Wiese, sowie ein Ziegenlamm, zu verkaufen. C. Kraus köpf, Löwcngasse Nr. 161. 3370) Neuer super Aepfclwcin bei F. Graf, NabrungSbcrg. 3369) Eine Partie Derpackkisten sind billig zu verkaufen in Lit. A. Nr. 24. 2436) Das Dr. K o bl cr'flbe WobnbauS mit Garten, sowie ein Acker vor dem Neuenweger Thor sBauplatz), ist aus freier Hand zu verkaufen. Näheres bei dcr Expcd.'d Bl. und Anfangs October zu beziehen.^ Gießen, den 4. September 1867. ________Dr. Eckstein. 3371) Zwei möblirte Zimmer mit Cabinet und eine Familienwohnung sind zu vermiethen bei L. Becker, Asterweg. 3351) Gut möblirte Zimmer mit Ca- binct sind zu vermiethen bei M. Heß, Lit. A. Nr. 64. 3214) Im Russischen Hof (Vor- terhaus) ist ein großes freundliches Fami- licnlogis zu vermiethen. 2963) In Nr. 202 in der Brandgassc ist der mittlere Stock zu vermiethen und alSbald zu beziehen._________________________ 2178) Ein schönes Familicnlogis, aus 4 Zimmern, Küche, Keller, Bodenraum u. f. w. bestehend, ist sogleich zu vermicthcn. Nähe- res bei der Exped. t. BlttS. 3305) Zwei möblirte Zimmer und ein Cabinet sind zusammen oder einzeln zu ver- miethcn. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 3256) Ausgezeichneter Rheinwein, 3217) Das Lotse'sche Wohnhaus am pr. Schoppen 12 fr., Lachsenhäuser Astcrweg ist unter günstigen Bedingungen ~ - ------ < -- -- zu verkaufen oder zu vermiethen. Näheres zu erfragen bei M. Pilger. 3242) warft ci" atgtha"'"' gebrB v" tisigttAn Herbo cinpfichlt fi macht fit 1 mcrtb"llt aertinijjt ® neue Rast Stefft ast' Best besorgt, tro MO' xb •X filldt 321t giere unt Ächrstm Cewpazm unttr ihn Landes u zu häufig ihre Echi vor allen einem Si sich direkt schriftlich. 33; $ tvozit die Für Au beforderl (3050) 33; ""ch $c i" ixsorß, »7'üt toe 9el«en ttl Markt nt Herborn. 3242) Am 3. October d. I. roirt tahier mit dem Rindvieh- und Scbwcine- markt rin P f e r d e m a r k t abgeholten. Für den schönsten unk den größten Trupp Arbeitspferde, welche zum Markte gebracht werden, sind einige Prämien in Baar ausgesetzt. Für Stallung wird bei zeitiger Anmeldung gesorgt. Herborn, den 30. August 1867. Der Bürgermeister: Remy.________ 3354) Die Schönfärberei, Druckerei u. Kunstmäscherei von J. C. Böhler in Frankfurt a. M. empfiehlt sich int Färben, Waschen und Drucken von allen möglichen Stoffen. Besonders macht sie auf ihre neu eingerichtete chemische Kunstwäscherei aufmerksam, wonach werthvolle Gegenstände, seidene Kleider ic. unzertrennt gewaschen, wie auch von Flecken gereinigt werden, ohne der Farbe, Glanz, Appretur und Fa^on zu schaden. Durch ganz neue Maschinen- und Dampf-Einrichtung ist diese Anstalt in den Stand gesetzt, alle Stoffe auf's Schönste und Billigste zu liefern, sowie auch neue Stoffe aufzu'ärben. Bestellungen werten durch Herrn P h. Schlatter am Kreuz tahier pünktlich besorgt, wo auch eine reiche Auswahl der neuesten Muster zur Ansicht liegen. A xV xV x«/ kV x»/ kV xV kV kV kV kV kV 'A.' •*' •l' T#? **♦* /|X /|X /JX qx /|X /|X /|X »|X */|X /)X /|X * i?.ird)iucil)telt $u Wicfcdi. K ^4. _ 3368) Sonntag den 15. und Montag den 16. September findet das Kirchweihfest flott, wozu ergebenst einladet 2*. Wirth Gerhardt Schneider, M in Wieseck. i£> 2*4 2*2. .»'4 2*4 2 4 i{4 2*4 2*4 ' 2 4 2 4 2*4 »*-. 2*4 2*4 2*4 2 ■ 2*4 2*4 2*4 -*4 2*4 2*4 2 - '!> »» «♦* »,» <;» »•,» -«> Jf V V <,* 4,2 V; Widjtui für Answanberer. 3218) Die Amerikanische Emigranten-Compagnie befördert Passagiere und Auswanderer nach allen Theilen der Vereinigten Staaten Amerikas, nach Australien und andern Welttheilen auf die sicherste und billigste Weife. Der Zweck der Compagnie ist, Auswanderer während der Reise und nach Ankunst in den Landungshäsen unter ihren Schutz zu nehmen, wodurch die Leute, der Sitten und Sprache des neuen Landes unkundig, vielen Gefahren und Unannehmlichkeiten entgehen, denen sic sonst leider zu häufig ausgesetzt sind. Die Beförderung geschieht „via Liverpool“ mit den durch ihre Schnelligkeit und Eleganz berühmten „Jnman"- und „Cunord"-Dampsern, die sich vor allen andern Schiffen ter Welt dadurch auSzeichnen, daß das Zwischendeck mit einem Salon und Cabincten versehen ist. Größere Partieen und ganze Familien, die sieb direkt an unö wenden, erhalten einen bedeutenden Rabatt des Preises. Auf srankirte schriftliche Anfragen ertheilen bereitwilligst Auskunft, die General-Agenten der Compagnie Dührssen Lübbers, Hamburg, Nödingsmarkt 57. 3334) Sonntag den 15. nnd Montag den 16. September: Kirchweihe in Klein-Linden, wozu die unterzeichneten Wirthe ergebenst einladen. Für gute Speisen und Getränke wird bestens gesorgt. Z u n g und R i n n, in Klein-Linden. Auswanderer «ad, Amerika befördert, bei anerkannt bester und reellster Bedienung, billigst (3050) Chr. Wallenfels, junior. Vorläufige Anzeige. 3379) Auf dem bekannten Iahrmarktplatze wird auf der Durchreise von Cöln nach Darmstadt Charis Grand Musee Oriental zu bevorstehendem Jahrmärkte und schon 3 Tage vorher, von Sonntag Nachmittag an, gezeigt werden, wozu die geehrten Kunstfreunde Gießens und Umgegend freundlichst eingeladen werden. Gräber, Geschäftsführer. Illi Ilion stell 3324) Der oberhess. Verein für äußere und innere Mission im Sinne der luth. Kircbe wirk, so Gott will, Mittwoch den 18. (September im Kloster Arnsburg bei Lich fein .. September findet das Kirchweihfest statt, roout eraebenst einlabet Wirth Fink, in Hausen. 's Auswanderern । halte ich meine regelmäßigen Schiffs-Gelegenbeiten, 7 Postdampfer und Segelschiffe, unter Zusicherung prompter Beförderung, guter und reichlicher Beköstigung und billigster Passagepreise, angelegentlichst empfohlen.^ (Sflrl ^Lpruck. Am L«. Wiegenfeste unseres lieben Dr. Daniel Lieber Daniel! 46 hast Du zwar schon hinter Dir, Doch noch 10 x 4 und früher wünschen Dir heut' alle wir! (3381) Rothhaut Sf Comp. 3372) Nächsten Sonntag nnd Montag findet das Kirlhivcihfcst zu Wicsclk statt, wozu ich mit dein Anfügen ergebens) einlade, daß ich für gute Speisen und Getränke, sowie für prompte Bedienung, bestens sorgen werde. Georg Lenz. Frankfurter Musikschule. 3328) Mit Cem 1. October d. I. beginnt der Wintercursus. Prüfung und Aufnahme Cer neu angcmcldctcn Schüler stndet Sonntag Cen 29. September, Morgens 11 Uhr, im Local Cer Musikschule, Saalbau 2. Stock, Eingang über die elliptische Treppe, statt. Die durch hohen Senatsbcschluß concessionirte, seit Mai 1860 gegrun- dcte Musikschule bezweckt gründliche und möglichst vielseitige Bildung in den verschiede, neu Gebieten der Tonkunst. Es wird in nachfolgenden Fächern, durch die beigefügten Lehrer, Unterricht ertheilt: in Theorie (G. G. Hauff und p p e l), Geschichte und musikwissenschaftliche Vorträge (Oppel), Gesang (Fräulein Margarethe Zirn- dorser), Elavier (Henket, Lutz und Meyer), Bioline (Eoncertmelster H. Wols und R. Becker), Violoncell f S i ed e n t o p f) , Orgel (Oppel), Chorgesang und Enscmblcspiel (Henkel). Das jährliche Honorar, vierteljährlich zahlbar, beträgt für den Gesammt-Unterricht st. 150. = Rthlr. 86.; für ein einzelnes Fach fl. 50. = Rthlr. 29. u. s. w. Prospccte der Anstalt sind in allen Musikalienhandlungen, sowie in der Herman n'schen Buchhandlung, gratis zu haben. Anmeldungen neuer Schüler bitte, man bei dem d. Z. ersten Vorsteher, Herrn W. Lutz, 7 Friedberger Anlage, zu machen. Der Vorstand der Musikschule. Turnverein. 3376) Nächsten Sonntag, den 15. l. M., Vormittags: $ umfahrt des Bezirks dessen nach Arnsburg. Wctlturnen im Volksiurnen. Recht zahlreicher Theilnadme Seitens der BereinSmitglieder sieht entgegen der Vorstand. 3360) Zwei Herren können Kost und Logis erhalten. Wo? sagt die Erped. c. BlttS. 3316) Einem verehelichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich jeden Montag von Gießen nach Grünberg fahrt und Fracht zur Besorgung mitnehme. Bestellungen bitte ich im Gasthaus zum Löwen abgebcn zu wollen. Heinrich Leußler, in Grünberg. 3242) Unserem lieben L»...... B......zu seinem heutigen Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche. Mehrere Freunde. 3325) Ein Medaillon ist gefunden wor- den und kann bei mir in Empfang genommen werden. LouiS Stohr, Buchbinder und Portefeuiller. 3288) Eine Köchin wird gegen hohen Lohn gesucht. Eintritt sogleich oder zu Michaeli. Näheres bei der Erped. d. Bl. 3353) Drei tüchtige Schreiner finden dauernde Beschäftigung bei Georg Karl Haubach. Gläubiger = Aufforderung. 3282) Wer Forderungen an den Nachlaß der Jacob Haus Eheleute in Bieber zu bilden hat, wird hiermit aufgefordert, dieselben binnen 4 Wochen bei Herrn Ass.ssor Klingelhöffer in Gladenbach geltend zu machen. Bieter, den 7. September 1867. Andreas Haus, Vormund. Agenten-Gesuch. 3227) Zum Absatz eines leicht und überall verkäuflichen Artikels, wozu weder Raum noch kaufmännische Kenntnisse nöthig sink, werden Agenten gegen eine angemessene Provision gesucht. — Reflectantcn belieben ihre Adresse unter den Buchstaben II. 11. io. 20 an die Erped. t. BlttS. franco einzusend en.__________________ 3199) Eine renommirte Feuer- und Lebensversicherungs-Gesellschaft sucht für hier und Umgegend unter günstigen Bedingungen einen Agenten. Franco- Offerten besorgt die Erped. d. Bitt«. 3380) Bei Gelegenheit der Wieseckcr Atrcbtvctbc Sonntag den 15. und Montag den IG. September: L a n $ - M u s i K vom vereinigten mitteldeutschen Mnfik'Corps im Garten des Jean Schneider, im Schwanen. 3378) Den geehrten Schießliebhabtrn von Gießen und Umgegend bringe ich zur Anzeige, daß ich neben ecm großen ^lusee Oriental eine große Niederländische Schietzbnlle, versehen mit 200 mechanischen pariser Schieß-Figuren und französischen Patent-Gewehren errichte, und solche schon Sonntag Nachmittag eröffnen werde. Achtungsvoll der Besitzer. 3300) Ein rechtliches Mädchen, welche« mit Kindern umzugeben weiß, und in der Küche nicht ganz unerfahren ist, wird für Frankfurt gegen guten Lohn in Dienst gesucht. Nähere« bei der Erped. d. Bill«. Wichtige Anrecht für Bruchleidende. 211) Wer die vortreffliche Kurmethode de« berühmten Schweizer Brucharztes, Ürüfb Allhcrr in Gai«, Kanton Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Erped. diese« Blatte« ein Schriftchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehme» iiirtijniriljr in Wicfrdi. Zm Dorfeld'schen Harten. 3373) Sonntag den 15. und Montag den 16. September: Unterhaltungs-Musik, ausgeführt von den Mitgliedern der Coicljcucr (Supcllc. Anfang 3 Ubr. — Entree ä Person 6 fr. JJublifität! Q 2 Slnjeiqtn aller Art werden besorgt mit: Schnelligkeit — Ersparniß von Porto und q -2 Spesen, sowie eigener Muhwaltnng — Gratisbeläge — Rabatt bei größeren Auf- S 5 ~ fjiflfn — Discreiwn — * Special - Eontracte mit besonders giin- S 2 tz, ttigen Bedingungen bei Uebcrtragung des gcsammten Insertions- ;r~ ■|t toc’c"6' Sachse \ Co. in Leipzig. ij Annoncen-Exped. aller in- und ausl. Zeitungen. Annahme von Inseraten für die: Allgemeinen Anrciacn der „Gartenlaube" Auflage 230,000 Exemplare 3367) Sonntag den 15. und Montag den 16. September findet das Kirchweihfest zu Krofdorf statt, wozu ergebenst einladet Wirth Kahnert, ____Metzger in Krofdorf. 32^5) Es sucht Jemand wahrend eint» gcr «tunten des Tags Beschäftigung bei tinem Atvocaten. Wer? sagt die Exped. d. Situ. 3225) 3500 st. werden gegen Sicherheit zu leihen gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Blns. 3103) Ein Matchen von angenehmem Aeußercn sucht eine Stelle in's Buffet, oker als Kellnerin. Näheres bei ter Erpet. t. Bl. 3298) Ich ersuche alle Diejenigen, welche schirme von nur geliehen, solche sofort zu retourntren. W. Frank. 3315) Zum sofortigen Eintritt wird ein Laufbursche im Alter von 15 bis 18 Zähren gesucht. Bei wem? sagt die Exped. d. BlttS. Eöln-Giestencr Eisenbahn. 1639) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam 8O* Deutz ((Sblnj 6IS 84J* 12 5ä, £iücnbiud 6,5 »4S* 12 5„ 74. Düsseldorf 61S 84S* 5„ Siegen 6)s 841* 12 5„ * dedeutet Eilzug. ß Kirchweihfest in Gleiberg Sonntag den 15. und Montag den 16. September. Daselbst spielt die Mustk - Eapelle der (9cbr. (Hcistlcr aus Herborn. Für gute speisen und Getränke ist bestens gesorgt, namentlich für gutes Lier in Seideln. Hierzu ladet ergebenst ein___________ Heinrich Wagner. 3366) Sonntag den 15. und Montag den 16. September: Kirrf)infif)fefi zu Annerod, wozu ergebenst einladet Wirth I. Schäfer. Bitte an die Frnueir Gießens. 3361) Mein Mann, ter sich in Gießen keine neue Existenz gründen konnte, hat mich und seine vier Heinen Kinder hülslos verlassen und sich in das Ausland begeben, um sich dorten einen Erwerbszweig zu suchen. — Da ich mein Vermögen in der Ehe gänzlich zugesetzt habe, so siede ich mit meinen armen Kindern ganz verlassen da unk sehe dem größten Elende entgegen. — Ich bitte daher alle mildthätige Frauen Gießens, mich durch Aufträge von Arbeiten, sei es zum Waschen, Bügeln, Nähen, Putzen k. zu unterstützen, und mir durch meiner Häute Fleiß Gelegenheit zu geben, meine Kinder ernähren zu können. Gießen, den 12. September 1867. Katharina Fu rkel, geb. Ochs, wohnhaft bei Herrn Metzgermeisier Langsdorf in der Neustadt. In allen Buchhandlungen ist vorräthig: Die Kinderlaiibc. I Ilhisü irte Monatshefte für die deutsche Jugend. Dresden, Verlag von L. K. Weinhold & Söhne. IV. Band. (1866)..... 1 Thlr. 15 Ngr. IV. „ (1866) in engl. Leinen 1 „ 25 „ In Monatsheften: Jahrgang 1967. Heft 16. Preis pro Heft 3 Ngr. 12 Hefte bilden einen Band. Diese deutsche Jugendzeitung, für das Alter von 8 bis 16 Jahren % bestimmt, zeichnet sich durch gediegenen Inhalt, vorzügliche Ausstattung und billigen Preis rühmlichst aus. Belehrendes und Unterhaltendes, Scherz S und Ernst, Preisaufgaben, Räthsellösungcn mit Prämienvertbeilung etc. etc.. ■ gute typographische Ausstattung, schöne Farbendruckbilder und reiche Holz- ■ schnittillustrationen vereinen sich in der Kinderlaube in einer Weise dass B wir der deutschen Jugend kein besseres Unternehmen zur Heranbildung M guter Sitte und vaterländischen Sinnes empfehlen mögen. ÜJBS7 Schönste Gabe für die Jugend ! JrUdjöäcfteu zu gießen. Sonntag den 15. September. Christian Jughardt in der Wallthorstraße. timil Noll in der Löwengasse. Heinrich Plank in der Neustadt. kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Hießen. G o t t e s d i c n st Am 22. September. Morgens: Pfarrer Landmgnn. Nachmittags: Pfarrer Briegleb von Heuchelheim. (Sonntag den 15. September wird das heil. Abendmahl gefeiert.) Kvpulirte. Den 7. September. Gottfried Süßbeck, Großherzoglicher Hauptzollamts-Asststent dahier, des Groß- herzoglichen Kreisbauaufsehers in Dieburg, Heinrich Sußbeck, ehelicher Sohn ; und Theodore Mo hl, des hieiigen Burgers und Fleifchbeschauers, sowie auch Mitglieds de» Kirchenvorstandcs. Johann Philipp Mahl, eheliche Tochter. Getaufte. D - N6 S e Pt e m b e r. Dem Bürger und Schlosser an der CoIn-G,eßenerBahn dahier, Heinrich Schroter, ein Lohn, Cmit Wilhelm, geboren den 29. Juli. De" 7. September. Dem Bürger und Buch- handler, Georg Wilhelm Werber, eine Tochter, Thekla Dorothea Luise, geboren den 3. August. D'" > September. Dem Ortsbürger in a' 8umba nnd Schreiner dahier, Christoph Weiß, eine Tochter. Wilhelmine Marie Katharine geboren den 17- August. Beerdigte. Den IV.Scptember. Cmi,Wilhelm Schroter des Burgers und Schlossers an der Co,n - Gießener Schröter, ehelicher Sohn, alt 1 M. 11 T., gestorben den 9. September. Denselben. Karl Friedrich Furkel, des Büraers und r ruberen Gaüwirihs im Nassauer Hof Friedrick Karl Marnn Furkel, ehelicher Sohn alt 1 M 6 T gestorben den 9. September. ' v D'e Pfarrgeschäfte in ter nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Die bei Großh. Bezirksstrafgericht Gießen in öffentlicher Sitzung gefällten Urtheile. I. Am 5. September d. 3- wurde : Konrad Jost von Burg-Gemünden, wegen schwerer Körperverletzung, in , eine CorreclionshauSstrafe von 1 Jahre verurth-llt. II. Am 11. September d. 3- wurden verurtheilt : 1. Konrad Schreiner von Dueckborn, wegen Diebstahls und FigenthumS- | beschädigung, in eine Gesängnißürafe von 5 Wochen. 2. Heinrich Reitz von Harbach, wegen Diebstahls, in eine EorrectionS- hau-strase von 9 Monaten. 3. Adam Möller von RaSdorf, wegen Widersetzung ic, in eine desgleichen von 4 Monaten. Kaspar 3ung VI. von Klein Linden wurde von der Anklage der öpent- lichen thällichen Ehrenkränkung freigesprochen. Die Publikation dcS Ur,heil« gegen Johannes Kern von Mainzlar und ; Consorten, wegen Körperverletzung, wurde bis zum 18. September d. 3- auggesetzt. Die bei Großh. Bezirköstrafgcricht Gießen zur Aburtheilung koiumcnScn Untersuchungen. I. Am 18. September d. 3-: 1. Gegen 3akob Margnth II. von Butzbach, wegen Betrugs. 2. Gegen Elisabeth« Butlner von Großen-Eichen, wegen öffentlicher thät- licher Ehrenkränkung. II. Am 19. September d. 3-: 1. Gegen Marie Deger von Ober Wöllstadt, wegen Diebstahls. 2. Gegen Ehristine Schwab von Rodheim, wegen desgleichen Verbrechens. 3. Gegen Ehristine Becker von Drerhausen, wegen Schriftsälschung. Gießen. Die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger bringt nachstehenden Bericht über eine der vstfriesischen Station Spiekeroog gegluctlen Rettung zu öffentlicher Kunde. Man ergeht hieraus, wie uothwendig eine allgemeine Betheiligung aller Deutschrn bei dieser Gesellschaft ist, damit |u segenbringend wirten kann. , Am Nachmittage des 2. August sollte die erste dieS,ahrigc Probefahrt gehalten und dabei auch den Fremden aus dem Binnenland- Gelegenheit gegeben werden, sich über die Einrichtung des Bootes, eines 20,ußigen Fraucis-Palcul- BooteS, und die Tüchtigkeit der Mannschaft näher zu mstrüiren. Nachdem zu dem Zwecke das Q3üüt von der Rhede, wo es noch vom vorgestrigen ^age lag, um die Insel herumgefahren, und um 2>,z Uhr am Herrenstrande erschienen war, benutzten meh.ere Kurgäste die Gelegenheit einzusteigen und ließen sich auf der spiegelglatten Fläche zwischen dem Strande und der Robbenplalte eine Zeitlang auf- und abfahren. Hierüber war es 5 Uhr geworden, da beschloß der Bormann, weiter auf See hinaus nach den Außenriffen zu fahren und nahm, sich seiner bisherigen Passagiere entledigend, fünf andere, welche die Brandung kennen lernen wollten, bereitwillig an Bord, so daß das Boot nut der Mannschaft jetzt 14 Personen faßte. Als cs nun bei dem ruhigen Wetter anscheinend mehr zum Vergnügen, als zur Hebung vom Lande abfuhr, dacht« wohl Niemand, daß es nach einigen Stunden Zeuge einer ähnlichen Katastrophe sein werde, als sich zwei Tage vorher am 31. Juli mit der englischen Brig „Maria" ereignet hatte. Wohl sah man am nordwestlichen Horizont ~ fertjine kreuzen, welche zwei auf der Insel befreundeten Kapilainen angchörlcn und, wie vermuthet wurde, vor der Weiterreise nach England deren Frauen an Land setzen wollten, doch nirgends gewahrte das Auge drohende Zeichen eines Sturmes. Gleichwohl sollte di- Rettungsmannschaft noch denselben Abend Schiffbrüchige sehen und durch Gottes wunderbare Fügung retten. Tenn wie der Bormann R. Janssen berichtet, verlief die Fahrt folgender Blaßen ■ Nachdem wir mehrere Male durch die Brandung hin- und zuruckgefahren waren, kamen die beiden vorerwähnten Schiffe aus See näher heran, arigen- scheinlich in der Absicht, denselben Abend binnen zu laufen. Wir erkannten bald, daß dasselbe bei der hochgehenden Brandung nicht ohne Gefahr jur )ic sei und hätten gerne ihnen zugenifen, umzukehren, zunral auch das Seegat wegen Bersandung nicht Wasser genug halte; leider konnte unsere Stimme niet'l zu ihuen dringen und schon machte auch die kommende 55 lull) wem Asiens für das vordere Schiff die Rückkehr unmöglich. Aufmerksam beobachlelcn wir den Lauf der beiden Schiffe. Das vordere, „Christina". Kapitain Leiß, fetzte auf das Seegat zu, gcrieth aber sogleich aufgrund fest und eilig sluchiete das andere, das weiter zurück war, auf die hohe See hinaus. Nunmehr das Schlimmste für die „Christina" befürchtend, begaben wir uns näher zu derselben heran und legten uns unterhalb Windes vor Anker, wartend, ob man sich selber helfen könne oder unsere Hülfe begehre. Wir sahen noch, wie der Kapitain sein Boot über Bord ließ, dasselbe aber sofort umgeschlagen wurde, dann benahm die eintrelende Finsterniß die Fernficht; um so besorgter und gespannter hielten wir uu« seten Augenblick bereit, auf den ersten Rus zu Hülfe zu eilen. Cs tau-rt- auch nrcdt lange, da erscholl Geschrei um Hülfe. Jetzt galt es Tod oder Leben. Schnell die Ai ker lichlend, legten wir uns mit aller Kraft auf die Riemen und ruderten auf das Schiff lo«. Wir mußten durch eint starke Gegenströmung und boh« Brandung uns mit äußerster Anstrengung im Dunkel der Nacht hindurchkämpfen, doch mit den Gedanken, daß es sich hier um die Rettung von Brudern handle, munterten wir un« einer den andern auf. Mehrere Male schlug die rolle Brandung in4 Boot hinein; es bewährte sich rortrefffich. Wir avancirten langsam , immer lautet durchdrang d-r Hülf-nif des Kapitains die nächtlich- Stille. Leute helft ! Thut euer Bestes, bat das gepreßte Vaterherz, da« Weid und Kinder vor dem Wellengrab bewahren wollte. Fieberisch schlugen unsere Pulse, in dicken Tropfen perlte der Schweiß von der Stirn. Da mit einem Male sahen wir un« zur Seite des Schiffe« und groß war die Freude von beiden Th-ilen. Doch zu Worten war keine Zeit. Ein vom Schiffe Herabzeworfene« Tau wurde rasch ergriffen und nun galt e« mit höchster Eile die Schiffbrüchigen heiübeizunebmen. Das ward uns nicht leicht, denn es war du kle Nacht und die Wellen schlugen hoch, so daß wir auch sür unser eigenes Leben sorgen mußten. Zwei Kinder de« Kapitains, ein Säugling und ein IviäHriges Mädchen, mußten un« zuge- worfen werden, dann solgle die Mutter, welche zwischen Schiff und Boot beinahe geguelscht wäre, hieraus sprangen der Kapitain und seine 2 Matrosen zu uns über und nun suchten wir uns so tchnell al« möglich von den, Schiss zn entfernen. Hierbei war die äußerste Vorsicht erforderlich, weil da« kleine Boot mit 20 Mann überzählig besetzt war und,wir bei der Unmöglichkeit un# urn- zusetzen, rückwärts rudern mußten; doch mit Gottes Hülfe kamzn wir glücklich durch die Brandung hindurch. Da« Schiff, welche« wieder in s Treiben kam, sank kurz darauf ganz in unserer Nähe. Wir ruderten nun dem Lande zu, setzten an der Südwest Seile der Insel die Schiffbrüchigen, welche von 1 Leuten unserer Besatzung nach dem Dorfe geleitet wurden, au« und gelangten selbst, nachdeni wir aus der Rhede da« Boot sicher vor Anker gelegt hatten. um 11 >/2 Uhr Nacht« zu Hause an. * Vorstehender Bericht ist nicht nur bestätigt durch da« Zeugniß de« Kapitain Leiß, sondern auch durch die Aussage der fremden Kurgäste, insbesondere der Herren Ockonom Rehling au« Rehlingshausen und Pro prietair Rahstede aus Jever, welche an der Fahrt Theil nahmen und de« Lobes voll sind über die Tüchtigkeit und Unerschrockenheit sowohl de« Bormanns, als auch seiner 8 Begleiter. Wunderbare Fugung! wäre nicht die UebungSfahrt unternommen worden, so wären die 6 Schiffbrüchigen von den Wellen verschlungen, -he Anstalten zu ihrer Rettung getroffen werden, ja ehe noch Kunde von ihrem Unglück nach dem Dorfe gelungen konnte. Somit mag man au« diesem Unglücksfall schließen, wie manche« Schiff im Schweigen der Nacht schon in den Slußengründen der ostfricsischcn Inseln mit Mann und Maus gesiinken ist, ohne daß je etwas davon bekannt wurde und wie wichtig es ist, immer mehr die RettungSvorkchrungen zu verbessern. Wichtig für Landwirthe! Eine bei I. Schneider in Mannheim neuerding« erschienene Schrift de« bekannten Entomologen Dr. L. Glaser in Worms mit dem Titel: „Landwirthschaftlich-s Ungeziefer, dessen Feinde und Vertilgung« mittel, mit 16 eolorirten Tafeln", verdient in hohem Grade die Aufmerksamkeit aller Landwirlhe und Lehrer, welche di- Verbreitung gemeinnütziger Kenntniffe zur Förderung der Agricultur für ihre Pflicht hallen. Es umfaßt dieses Buch sämmtliche der Jnsekten- und Würmerwelt angehörenden, offenen und geheimen, Feinde der CreScenzien und zeigt in einer dem Verständnisse leicht zugänglichen Darstellung, neben der populär-wissenschaftlichen Beschreibung ihres Lebens und ihrer äußeren Erken- nungsmerkmale, mit welchen Mitteln der oft so verderblichen Pstanzen Zerstörung dieser Feinde erfolgreich entgegengelreten werden kann. Da das Buch nach seinem Zwecke und umfassenden Gebiet- einzig in seiner Art ist, so liegt e« im Interesse der Landwirlhschaft, daß es in allen Gemeind.n und Schulen di- weiteste Berbreitung finde. Geld-Cours vvm 12. (September 1867. Preriß. Caffen-Scheine .........j st. 1. 442-451 Preuß. Fricdrichsd'or.......... Pistolen............... 9. 9. 58-59 46-48 „ Doppelte........... ff 47-49 Holl. st. 10 Stücke........... 51-53 Rand - Ducat-n............ 5. 35-37 20 Frank entzücke............ n 9 29 .10 Engi. Sovereigns........... H 11 . 53-57 Ruff. Imperials............| ff 47-49 Dollars in Gold...........I 2. 261-27- Schichengesellschafl in Gießen. Morgen, Sonntag den 15. September, von Nachmittags Uhr an: 8 dj i e ß ü ö u n g. Distance: 125 Schrille (aufgelegt). HerauSschießen der v. Wreden'schen Gabe von 1 Uhr an. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Dietzen.