AmctzcWitN für dir Provinzialhauptstadt Gietzen. (Lmtsbtatt bes Preises fließen.) 1867 Samstag den 13. Juli JVs. s« WM«! »öchinNtch M-l- Mit.wo-b« und Samstags. - Preis des Iabrgangs für Smbtwtijcht 1 st. 42 fr für mäßigen P-ftauischl-g« 1 st. 42 fr. - Auswärts abunnirt man fi» bei asten Postämtern. - I« Gießen bet der Grpedltwn (E-nzleiberg «,t. L. Nr. 1). Giessen, am 10. Juli 1867. Betreffmd: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1868. Däs Großherjogliche Krrisamt Gießen । ' an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir die Stellung der obigen Voranschläge in Erinnerung bringen, machen toirJäit^ara.uJ_“ufMmerf”* gütungen für Benutzung der Landpost in Folge höherer Anordnung in III. Klasse unter Rubnk Nr. 157d vorzusehen und auch >n Beilage Nr. 8 aufzunehmen sind, was zu den vorjährigen Voranschlägen vielfach außer Acht gelassen worden ist. Unter sodannigem Hinweis auf die Bestimmungen der Instruction vom 2. Mai 1836, sowie die Aenderungen un Z s tz z derselben, tragen wir Ihnen auf, die Vorarbeiten alsbald zu beginnen und möglichst bald zu Ende zu fuhren, so daß die Einsendung der Voranschläge bis zum 30. August d. I. unfehlbar erfolgen kann. In Verhinderung des Kreisraths: K e k u l 6 , Kreis - Assessor. Giessen, am 25. Juni 1867. Betreffend : Die im Jahr 1867 vorzunehmenden Gemeinderathscrsatzwahlen. Das Großherjogtiche Kreisamt Gießen an bie Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lda., Beuern, ^ang-GönS, Lich, Mainzlar und Sleinbach. Wir erinnern Sie an Erledigung der Verfügung vom 12. April 1867 binnen 8 Tagen. In Verhinderung des Krcisraths; K e k u l ö, Kreis - Assessor. ——■— Gießen, am 8. Juli 1867. Betreffend: Die Erhebung der Ende Ium d. I. fällig gewordenen 1867r Holzgelder. Das Großherzogtiche Rentamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Rentamtsbezirks. Wir ersuchen Sie hiermit, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die obigen Gelder noch binnen 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Mahnung bezahlt werden können. L v n ck e r. _______ Polizeiliche VeKamümachung. Gefundene Gegenstände: Vier eiserne Ringe, ein Sack von einem Kleide mit einem seidenen Halstüchelchen, einem Taschentuch und einem Kämmchen, tin Sack mit Steinkohlen, ein schwarzer Gummigürtel mit Schnalle und ein desgleichen. Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Ver- lanaen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden- 16 G^ben, den 12 Juli 1867. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Prov.nzialhauptstadt Gießen. " Nover. Gerichtliche nud Privat Bekanntmachuugeu. Ctnr. Prügelh. Stockh. Rei«h. ©teAn Stecken = 59 Cubikfuß 75 200 II 40 II 45 Mainzlar, am 8 Juli 1867. L. Hahn, Bezirksbauauffeher. 1) Alte Schienenuägel. . 61,07 2) Schrauben u. Stuft ent ic. 30,30 Dachdcckcrarbkit, Schrkincrarbkit, Schlosserarbeit, Weißbinkerarbeik, 55 44 14 9 6 45 50 24 36 3 282 Keflrti 25 75 3275, und 1 37. 90 y, M II 2572) An Stelle des pension.rten Kürst. TlchOt Kammerraths, Herrn Kießling, ist der Kammerrath, Herr Demme, mit der Verwaltung des Rentamt« Hungen betraut, was hierdurch zur allgemeinen Kennt- niß gebracht wird. Braunfels, den 9. Juli 1867. Fürstliche Rentkammer. Dr. Hüffell. angewiesen, die beiden Gruben nebst Zubehör vorzuzeigen. Einsicht der Taxation üefonbere ManntmadjnngeiL 2602) Im Gesellschaft--Register de« unterzeichneten Gericht- ist heute f»lge»der Eintrag vollzogen worden: In Folge Ablebens de« Friedrich Julius Christian Homburg von Frankfurt a. M. ist Baruch Hecht daselbst provisorisch zum Direktor der oberhesfischen Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb za Gießen bestellt und der Name de« ermahnten Hom- bürg gelöscht »often. Baruch Hecht vertritt die Gesellschaft und führt die Unter» schrist derselben. Gießen, den 9. Juli 1867. Großherzogliche« Stadtgericht Gießen. Muhl. ‘ Stück wollenen Bettteppichen, nach Muster, Beninern Rührer Steinkohlen, Fett- schrot I. Qualität, Gentnern SchmiedegrieS. 196,00 „ 74,90 „ 29,00 „ 30,93 78,74 „ 11,70 „ 61,30 „ 130,00 „ 10,00 „ 27,00 „ 117,50 „ 154 Stück, Radelstamm — 93 Cubikfuß. Zusammenkimft Morgen« 9 Uhr -auf der Chaussee von Gießen nach Schiffenberg an der Sandkautschneiße. Credit für beide Versteigerungen bi« 31. Deeember. Gießen, den 8. Juli 1867. Großherzogliche Oberförster« Schiffenberg. Dr. Draukt. Hause, veranschlagt zu . .96 Zimmerarbeit, veranschl. zu 2196) Die der Oberhefsichen Acttenge- sellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb zu Gießen, in der Gemarkung Fellingshausen, ungefähr zwei Stunden von Gießen, nahe an der Chaussee von da nach Gladenbach, zustehenden Erzgruben „Elisabeth" und „Nassau", mit der Berechtigung auf Eisenstein, Braunstein, Alaunschiescr und Schwe- feMes, nebst Grubeneinrichtung und Zubehör sollen in dem Termin Donnerstag den 18. Juli 1. I., Vormittags 10 Uhr, in dem Gerichtslocale zu Gladenbach, unter den vor Beginn der Versteigerung zu eröffnenden Bedingungen nochmal«, jedoch -zrnn letzten Male, meistbietend versteigert werken. ES wird hiermit ausdrücklich bemerkt, daß dem Meistbietenden ohne Rücksicht auf die Taxation der Zuschlag ertheilt werden Die Bedingungen liegen auf unferm iöurenu zur Einsicht offen und sind die Soumissionen in den vor Letzterem hängenden Soumissionskasten einzulegen. Mariensebloß, den 21. Juni 1867. Großherzogliche Landes,uchtbaus-Direetion. Trumpler. 3) Schmelzeisen . . . . 4) Gußeisen . ... . . 5) Brandguß l . . . . 6) Winkeleisen . . . . 7) Eisenblech. . . . . 8) Gußseterstahl . . . 9) Gewöhnlicher Federstahl 10) Grobe Drehspäne . . 11) Kleine „ . . . 12) Messingene Siedröhren. 13) Eiserne FeuerbüchSuiäntei 14) Eiserne Siedröhren . . Die Verpachtung der städtischen Sand- grübe nm Schiffenberger Weg. 2548) Dienstag den 16. Juli 1867, de« Morgen« 9 Uhr, svll die Ausnutzung von 215 s^Klastern der obigen Sandgrube auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden vergeben werden. Gießen, den 9. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. B ogt. 2374) Dienstag den 16. Juli d. I, Vormittag« 10 Uhr, wird dahier durch Soumission vergeben: die Lieferung von ArBeitsversteigerung. 2554) Diontag den 15. d. Mt«., Vormittags 11 Uhr, kann bei unterfertigter Gerichtsstelle genommen werden. Gladenbach, am 3. Juni 1867. Königliches Landgericht Gladenbach. .. h r t- K > ingelbö f) e*. 15Ü) Mittwoch den 1V. C. Morgens um 11 Uhr, werden im Geschäftslokale von Echternach L Haustein alte Möbel, Weißzeug, Kleidung«- stücke ic. — zum Nachlaß meines verstorbe- nen Bruders gebörig — gegen baare Zah. lung versteigert Gießen, den 11. Juli 1867. I Ha nstein. 2504) Montag den 15. Juli, des Nachmittags 2 Uhr, sollen im Hause des »eritorbenen Schreiner- meister« Marguth hinter der Stadtkirche verschiedene Schreinerwerkzeuge, worunter sich mehrere Hobelbänke brfinttn, nebst dem noch vorhandenen Werkholz, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 5. Juli 1867. In Auftrag: Weidig, OrtSgerichtSmann. und können die deßfallfigen Bedingungen auf dem Bureau der Geoßher^vglich«! Material- Verwaltung dahier eingefehen werden. Die Gebote sind längstens bis zum 15. d. Mts., des Nachmittag« 3 Uhr, »erffeu gelt und mit der Aufschrift „Submission auf alte Materialien" versehen, bei unter- zeichneter Stille ernzuretthen. Gießen, den 1. Juli 1867. Großherzogliche MagazinS-Commission. Eickemever. Main - Weser - Bahn. 24»3) Die »achverzeichneten Mitterio li«n sollen auf dem SubmisssonSwege verkauft teerten : den, als: Schreinerarbeit am Schul- Hause , veranschlagt zu . . 7 ft. 20 fr. Weißbinderarbeit, veranschl. zu.....'- - ■ 12 „ — „ Maurrrardere -em «vpretzen- 17er Reigern n gen. Holzversteigerung. 2541) Donnerstag den 18. Juli wird in den Domanialwaldabtheilungen Tempel, Dörnergrund und Wachholderheike nachverzeichnetes Nadelholz versteigert: 11 Stecken Scheidhvlz, 268 Stecken Prügelholz, 107'/, Stecken Stockholz, 4100 Wellen Reisholz, 3 Stämme — 36 Cu- bikfuß und 2 Stangen = 7 Cubikfuß. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Chaussee von Gießen nach Schiffenberg nächst der Waldmetsterswiefe. Freitag den 19. Juli wird in den Abtheilungen Tempel, Zellrod, Buchen- berg ic- versteigert: Scheich. Sticke:, Buchen 5 Eichen — Nadelholz 2 1 Eichenstamm Die Vergebung von Planirarbeil auf dem Friedhof. 2596) Die zu 195 ft. veranschlagte Plamrarbeil soll Freitag den 19. Juli 1867, Vormittag« 9 Uhr, im Rathhause öffentlich versteigert werden. Gießen, den 11. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisters Gießen. B o g t_____ 2591Ü) Montag den iV ^ugU^, Nachmittag« 2 Uhr, soll auf hiesigem Ratbhause die der i«rae- littschm E>emeinte gtbBrence alte Synagoge mit Vern daran befindlichen Wohnhaus versteigert werke«. Dasselbe ergnet sich wt- zugswelse zu einem Lagerhaus oder auch zum Betrieb eine« Fabrikgeschüft«. Die Bedingungen werden bei der Versteigerung bekannt gemacht. Gießen, ven 12. Juli 1867. In Auftrag: ____________Weidig, Ort-gerichtsmann. 2536) Das seither zur Pfand- und Lechanstalt benutzte Local im hiesigen Bürgerhospital soll mit oder ohne den vorhandenen Mobilien und Repositorien nächsten Montag, Den 15. I. MtS., Vormittags 9 Uhr, tin Locale selbst einer öffentlichen Verpachtung ausgesetzt werden. Gießen, am 9. Juli 1867. _ 2590) Montag den 15. Juki, Nachmittag« 2 Uhr, werken im Hause d»S Kaufmann« L. Jahrei« dahier 2 Faß Petroleum, Cichorien, Cigai> ren und Streichseuerzeuge gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigert. Gießen, den 12. Juli 1867. Großherzogliche« Ortsgericht Gießen. Edel. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. In Auftrag: sollen auf dem Rathhaufe zu Mainzlar nach. •i». D-- ich, Id»«.!..!«' *• *•"*•»•* •, ' menten öffentlich in Aktork gegeben wer- itn Berpach. 1867, P »erben. >6; euch/sniann, PteT*^ estgen Bür- ten voihan. in nächsten Ht8., k, i der i,t6t. e Tynagone ’M«»« ntt. ** * k* •* *i le n,. Wttt-ich Ri - Sk. Ich«« tien, gleich bau« chi Gießen. ii hr, i Schreiner. Sinbikirchi , worunter t, nebst ttih gegen gleich en. g-' ichtsmann. cung. 16., inzlar nach- Wenigstneh- ■geben wer- 7 fi. 20 fr. 2 ,, ff H 6 „45 5 ; 50 4 „ 24 » 4 „ 36 f, 9 " ~ ’ 6 „ 45" ' Dlain?l. Franz 5ßrbnet, Hosmusifus. r Fr. Bieler, am Kreuz. 3 fcO, &cCQ o s Q-X) 5 K « o 5 cc ce G G G G a <2 E £ LL £ N CO ,2o83) Sehr schöne rothe Johan niStrauben sind billig abzugebcn. Wo? >st Zu erfragen bei der Exped. b. Bltts. 2534) Frisch gebrannte Backsteine sind zu haben bei _______Rechner Jung, in Klein-Linde», 3n Gießen allein zu haben in Heinen und große» Fafch^w bei .5 5 *D J 5 ^-5 f - il. Z-Z-Z E £> 5 C *2 V i Eau de Cologne philocome (Kölnisches Haarwasser) _ Mwas’ liaarstäikendes Mittel. Hoflieferanten ßr. Königlichen Hoheit des Fürsten zu Hohcnzollern- Sigmaringen. j« o.s ® « E-1 ▻ -c 2S Q G* 2418) Dom 15. Juli l. I an erhalte tdjyen einem Rab cnau'schen Hofgute tag. luch Morgens um 8 Uhr 50 — 60 Maaß bJttlch und empfehle solche zur geneigten Abnahme. Tägliche Kunden wollen m r vor» ^tr Meldung machen; auch ist von da an i'der Zeit Dick-Milch zu haben. Julius Roth, __in ter Neustadl. 2593) Aechlen reinen Nordhäuser Fruchtbrilndweiu 6ei F r. Bieler, am Krruz. ^tür Eigarrenfabrikanten. n.25J$) ®*n "och in sehr gutem Zustande 0® befindliches igarrcnmnftcrkist- tpen, für tie Reise paffend, ist zu err» raufen und in der Exped. d. Bl. einzusehen. 2577) Eine Partie ganz neue 'Ä-Cbm* »»6 aus ungarischem Holz, für Pressio, 4Lo f sagt die Exped. d. Bltts. Grndte Maschinen h'109,n' •“ • /^ e Lmm & Cro. in Mannheim, __'n «erbinbuns mit Schwann F Co. in Loudon. CO Ä M __ co g $-i ^5 Q) cc G ,2569) Zwei Handmalzschrot- mubjen, ganz neu gebaut, nach neue- |tcm System, stehen billig zu v er laufe m bei Jac. Scheid, ____________Darmstadt. 2573) Eine kleine Quantität Korn- st^vy 'st zu »erkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. o a u ^b'S F 3'° ß »Z 2400) Durch vortheilhaftc Einkäufe sind wir in den Stand gesetzt frische neue sehr 'stark"aesv^ne Vu 9t Un° 10r in 0an* ^tsundem und vorzüglichem Holze, 0 n ' U"V unter vvrtheilhaften Bedingungen, zu verkaufen Auch 2a"'n w.r stet- e.n r-ichbaltiae- Bretterlager, womit wir üns^ bestens empfohlen 9 Rosenbaum St Loew-, Holzhandlung. —____________Odcnnainanlage (i in Frankfurt a. M. Nach Vorschrift des Erfinders allein ächt bereitet durch die Fabrik atherischer Oelc von A- M0RAS Li „ sastiin lh 2561, Sonntag den 21. und Montag den 22. Juli wird zur , Einweihung des Schießstandes auf der Tertor- fcheu Hardt ein großes Silber-Schießen SsSssäks Eintritisgcik bcircil fein foütn. _ _ 2564 Missionsskst Missions -Vereins. 2603) Sonntag den 14. Juli: 2582) 2545) Den sich schon längere Zeit ge- meleeten Schülern zur Nachricht, daß Montag den 15. Juli mein Tanzunterricht beginnt Weitere Anmeldungen können noch jähriges Jahresfest zu Arnsburg feiern. Der Anfang der Feier ist Vormittags 10 Uhr. Der Vorstanddes ArnSburger täglich gemacht werden. I. Schmidt, Tanzlehrer. Beachtenswerth! 380) Unterzeichneter besitzt ein vortreff- licheS Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwächezustände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Auch finden diese Kranke Ausnahme in des Unterzeichneten Heilanstalt. Specialarzt l>r. Kirchhoffer in Kappel bei St. Gallen (Schweiz.) 2515) Ein gesitteter Junge wird als Hausbursche gesucht und ist demselben gleich- zeitig Gelcgenbeit geboten, etwas Tüchtiges zu lernen. Näheres bei der Exped. d. Bl. Die gemeinschaftliche Conferenz der Dekanate Gießen und Großen-Linden wird künftigen Mittwoch, den 17. Juli, Mittags, auf dem Schiffenberg gehalten werden. Koch. Landmann. Honcerie der Hieszener Muftlr-Kapelle, unter Leitung ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker ren können mit übertragen werden. — Franco-Offerten werden sub CI. A. C. Ar. 1*6», Cassel poste restante erbeten. Samstag den 13. Juli 1867 auf der Aech scheu Terrasse. Anfang präcis halb 7 Uhr. — Entree ä Person 6 fr. Sonlltag den 14. Juli 1867 im Philosophen - Wald. Anfang 4 Uhr. - Entrse ä Person 6 Frankfurter Bier in Schoppen, barerifches m Flaschen. Aiontag den 15. Juli 1867 in der Gartenwirthschaft von Wittwe Busch. Anfang halb 8 Uhr. — Entree ä Person 6 kr. Dienftaq den 16. Juli 1867 auf der Rech scheu Terrasse. 5. Concclt im 2 Sommerabonnement Anfang präciS 7 Uhr. Entree für Nlcht-Abonnenten ä Person 6 kr. MchäsK-EmMMng. Einem hiesigenund auswärtigen geehrten Publikum di.t ergebene ich mich dahier al« Buchbinder und Etuisarbe.ter e.abl.rt habe. Durch^ reelle und äußerst billige Bedienung werde ich mir va- Vertrauen meiner geehrten Gönner zu er- 8.K.. in -°-n-,n-n -°n Z-ichn.n- Utensilien werde ich einem geehrten Publikum ganz ergebest gekannt macken. Buchbinder und Etuisarbeiter, wohnhaft in der Sonne bei S. Gebhardt. ------------- ~J~. zu Arnsburg. .iSnmbllVllCr WÜttOttulCt* 2604) Mittwoch den 17. t. Mts. wird V der ArnSburger Missions-Verein sein dies- 2401) Um den vielen Anfragen zu begegnen, diene einem verehelichen Pub itum | 1U Arnsburg feiern. hiermit t.6 >» iu Zm Bi°r in W°h»ms °» »*"■ f“ «" r-nn.»°,i >---»- " 2594) Am Donnerstag Mittag wurde in der neuen Anlage ein brauner Henkel- forb und ein schwarzes Kinder-Käppchen verloren. Der redliche Finder wird gebeten, genannte Gegenstände in dem Seuling'- schen Hause in den Neuenbäuen abzugeben. 2571) Die Taxen des versicherten Rindviehes sind von dem Vorstand festgestellt und können in den nächsten 8 Tagen, innerhalb welcher Frist Reclamationen dagegen gemacht werden können, von den Vereinsmitgliedern eingesehen werden. Wort mann. Auswanderer nn. i „nd 15 jeden Monats mittelst bestgebauten Segelschiffen 1. «lasse u» w°chm,ii» mit -,n -°,.iiM,-n Dnm»s,»iIm nach «U.n »nie« «m-n,-- bei reellster Bedienung und zu den billigsten Preisen Beiorderung. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ick in den Stand gesetzt, ledern 3- * ? am Rathhaus. (447) 2570) Eine Frau sucht Beschäftigung im Waschen, Putzen und sonstigen Hausarbeiten. Das Nähere bei der Expedition dieses Blattes.__________________ 2446) Es werden für Gießen und Umge- gent) thätige Agenten für’« AuSwanderungS- Geschäft unter sehr günstigen Bedingungen gesucht. DaS Nähere besorgt auf srankirte Anfragen die Exped. d. Bltts. llllf bei" Snbcnblll'ß, 23412) Im Kreise Gießen wer- «•* für A.»,II. Ö-W, Bü. x « M- -----.. . I als den gewöhnlichenProvipon^ ^^Ibrchtrge ! bedinguugen gesucht. Sagel-und Aniklae flir Bruchlewende. Lebens - Derficherungs - Agentu- * 211) Wer die vortreffliche Kurmethode!— «binnen wer- des berühmten Schweizer Brucharztes, Krüsl- Althcrr in Gais, Kanton Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exped. dieses Blattes ein Schriftchen mit Belehrung und vielen Ivtt Zeugnissen in Empfang nehmen. Wohnungs -Veränderung. Meine Wohnung befindet sich nun in dem Hause der Frau Advokat Heß auf dem Reichensand im ersten Stock. Gießen, den 12. Juli 1867. G. Sandmann, Pfarrer. 2592) Den freundlichen Spenderinnen zur Fahne des Bauer'scken Gesangverein» zur Nachricht, daß dieselbe Sonntag den 14. Juli im Schulloeale in der Sckulstraße von Nachmittags 3 Uhr an zur Besichtigung aufgestellt sein wird. Da S E o ini t 6. 2537) Alle Diejenigen, welche Forderungen an meinen seligen Vater zu bilden haben, ersuche ich, ihre deßsallsigen Rechnungen innerhalb 8 Tagen an mich gelangen zu lassen. Gießen, den 8. Juli 1867. Louis Petri II., Neuenweg. H Lonntag, Buchbinder. Wohnnngs-Verändenurg. 2527) Mit der Anzeige, daß sich mein Geschästsloeal vom 8. l Mi«, ab in dem von mir erfnuften Buchbinder Kü h-»'scheit $ a' Eit. A. Nr. 24, befindet, empfehlt ich meine Buchbinderei in allen Arten von Büchereinbänten nach bestem und neuestem Geschmack, alle in das Etuis- und Portefeuillefach einschlagendr Arbeiten, sowie auch mein Lager von Papier, und Schreib» Materialien, Geschäftsbüchern und Portfeuillewaaren. Durch reelle und billige Bedienung werde ich meine geehrten Abnehmer in jeder Beziehung zufrieden stellen. Lebensversicherungsbank für Deutschland in Kotha. Versichcrunasbestand am 1. Juni 1867 54,447100 Thlr. (ksiectiver Fonds am 1. Jnni 1867 . 14,210000 „ Jahrescinnahmt pr. 1866 .... 2,468127 „ Dividende der Versicherten im I. 1867 ... 36 Proz. Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang nnv die solide hypothekarische Belegung der vorhandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Berthrilung der Ucberschüffe an die Versicherten möglichste Billigkeit der Versicherungskosten. Antragsformulare und neuester Rechenschaftsbericht sind unentgeltlich zu haben bei Hofger.-Advocat ft. .Kraustupf in Gießen, I b Bücking, Fv. Sohn., in Alsfeld, Hofger.-Advocat G Trapp 11. in Friedberg, Oskar Ehrhardt in Marburg, David Hinckel in Wetzlar. (2375) ftranffnrt a. M. Schillerplatz 12. Bayerisch-Bier-Wirthschaft und Rcstaurativu, welche sich seither im Vordcrhause (früher Cafs Neus) befand, babe ich von heute an in die geräumigen, neu und elegant hergerichteten Säle des Hinterhauses ver- legt und empfehle dieselbe, sowie auch meine daranstotzente Gartcnwirtbschaft, einem geehrten auswärtigen Publikum bestens. ft, Saam. (2316) St t> » u I i r t e. Den 7. Juli. Johann <3t. rg Link. Crtebürgn iu Gelnhaar und Ped«lt an der GroßKrrzoglichen Realschule dahier, de« Mtilorbenen Crtebürgrr« und ßnnnirraann« zu Gelnlmar. Johanne« Link, ehelicher Sohn; und Margarethe Gleiß. de« Crtebürgtr«unb Dachdecker« zu Mittel-Seemen, Heinrich Gleiß, «he- licht Tochter. Den 8. Juli. Heinrich SmB Schröter, Bürger und Schlosser an der Eöln - Gießener Bahn dahier, au« Ludbenau in Preußen; und (Slifabdba Noll, gebar ne Hassenpstng, de« verstorbenen beengen Burger« und Fuhrmann«, Eberhard Noll, hinterlassene Wittwe. Den 10. Juli. Wilhelm Emil .Rarl Hilgardt, Burger und Mcchaniku« dahier, de« verstorbenen Burger« und Stadlbleicher«, Balthasar Hilgardt, ehrlicher Sohn; und Auguste Friederike Reibsteiu, de« Bürger« in Schmalkalden und Erp,dienten an der Main Weser.Bahn zu Trapsa, Ehriftian Ludwig Reibsiein, eheliche Tochter. Den 11. Juli. Friedrich Karl Klingspor, Bürger und Kaufmann, de« Bürger«, Kirchenältefter, und Bäckermeisler« in Siegen, Johann Heinrich Klingspor, ehelicher Sohn; unb Karoline Wilhelmine Wallenfels, de« hiesigen Burger« und Kaufmann«, Georg Ehristian Wallenfels, ehrliche Tochter. Getaufte. W atllUlIß, 2546) In unserer lithographischen An- 2595) Ich ersuche hiermit Jedermann, unD L-teiiitruckerci kann ein junger Niemandem auf meinen Namen Etwas zu •“*ann uuter günstigen Bedingungen in die borgen. Zugleich warne ich vor Ankauf “c^re ,rctcn- Wenzel & Pietsch, von Gegenständen jeder Art von meiner ~ Frau, indem ich dagegen gerichtlich einschreiten müßte. C. Krauskopf. 2574) Auf dem Eomptoir eines hiesigen Fabrikgeschäfts wird ein junger Mann in die Lehre gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2549) Zu zehn Muthnngen auf Eisen- und Braunsteine, aneinanderliegend, werden Thcilnehmcr gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. Inserate jeder Art besorgen billigst und prompt In alle Zeitungen des la- und Auslandes G. L. DAUBE & Co. in Frankfurt a. M. u. Hamburg. Ausführliche Zeitung» - Verzeichnisse gratis und franco. 2581) Ein Mädchen, welches gut kochen kann unb in allen häuslichen Arbeiten er- fahren ist, sucht baldigst eine Stelle. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2363) In einer diesigen Specereiwaaren- Handlung wird ein Lehrling gesucht; schöne Handschrift wird verlangt. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2578) Ich warne hiermit Jedermann, meiner Frau, geb. Sch mall, Etwas zu borgen oder zu leihen, indem ich für Nichts haft«.Jacob Wacker. Staufenberg. 2584) Sonntag den 14 Juli 1867: Harmonie-Musik. 6n,r<5t k Person 6 fr. Familie 9 fr. Frankfurter Vxportbier in «woppcn. Heinrich Fink. (§oln-(Hießener Eisenbahn. 1639) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam 8„* Deutz (Evln) 6,j 8„* 12 5„ Dillenburg 61S 841* 12 5.. 7,„ Düsseldorf 6.. 5„ Siegen 6„ 845* 12 5„ * bedeutet Eilzug. /lischliückti zu gießen. Sonntag btn 14. Juli. Jakob Bogt in der Waltthorstraße Karl Strinbrrgrr in brr Löwengasse. Karl Wallenfels II. an bet Wettergafse. kirchliche Anzeigen c$Dangefifdje Gemeinde zu Hietzm. Gottesdienst. Am 14. Juli. Morgen«: Pfarrer Dr. Seel. (Feier des heiligen Abendmahl«.) Nachmittag«: Mitprebiger Lip«. Den 7. Juli. Dem Bürger in Alten. Duseck uub BalMhos« Arbeiter dahier, Juüu« Horn, ein Sohn, Karl Marlin Philipp Gustav, geboren den 16. Juni. Denselben. Dem Bürger unb Schuhmacher, Martin Johann Nagrl, eine Tochter, Susanna "Mise, geboren den 16. Juni. Denselben. Dem Bürger in Greifenstein unb Bremser an der Evln-Gießener-Bahn bahier, Johann Wilhelm Kurz, e n Sohn, Kail Ernst Konrab Ehri stian, geboren den 7. Juni. Den sel-ben. Dem Bürger nnb Schlosser, Wilhelm Dörr, ein Sohn, Karl Theodor, geboren den 22. Juni. Den 1 1. Juni. Dem Großherzoglichen Hofgericht«-- Adrokaten, Friedrich Barth, eine Tochter, Anna Margarethe-, geboren den 19. Juni. Denselben. Dem Bürger und Gastwlrlh, Lud. wig Bramm, eine Tochter, Ehristin« Sovhie Wilhelmine, geboren den 26. Mai. Denselben. Dem Bürger unb Kaufmann, Wilhelm Ludwig Plank, ein Sohn, Georg August, geboren de» 11. Juli. Beerdigte. Den 2 9. Juni. Philipp Schneider au« Niederscheld , alt 41 I., gestorben den 28. Juni. Den 4 Juli. Heinrich, ein unehelicher Sohn von auswirt«, alt 26 T-, gestorben den 3. Ju,j. Den 6. Juli. Heinrich Julin« Adolf Müller, de« Burger« und Schreiner«, Kar Muller, ebellche» Sohn, alt 1 I. 10 T-, gestorben den 4. Juli. D«n 7. Juli. Wilhelmine Luise Dorothea Margaretha Elisabeth Hoch, de« Burger« und Weiß- blndermeister«, Julin« Hoch, ehelich» Tochter alt 8 M. 8 T-, gestorben den 6. Juli. $.,n *?• 3ulL ®mma Elise Paulin, Adolfine Emil,« Weicker, de« Bürger« in Hirschhorn und Apotheker«, Dr. Theodor Weicker, eheliche Tochter alt 4 I. 2 M. 5 T., gestorben den 6. Juli. Die Pfarrgeschäfte in ter nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. Rundschau. Seit unsrrem letzten Berichte bat sich hn Wesentlichen die Volitischc Lage ver Staaten des Norddeutschen Bunde» nicht geankert; Vie LanVcSvertretungen Vieser Staaten Haden all- -«mein die Verfassung de« Norkdeutschen Bunde» acceptirt unv auch von den Regierungen ist dieselbe al« Gesetz publicirt. Wir theilen den Wortlaut dieser Verfassung heute in einem Extra- Blatt unseren Lesern mit. — Die OrgaNisatlon der annectirten Länder, sowie die Einführung rn tNtpreuhischen Gesetze daselbst, geht rasch vor sich. — Untervessrn ist auch die Fürstl. Thum- und Taris'sche Post an Preußen übergetzangen und bereit« sind allerwärt» Postmarkcn mit kein preußischen Wappen in Gebrauch. — Die preußische Regierung bat mit sammtlichca süddeutschen Staaten auf Grundlage ke» alten Zollverein« einen neuen Zollvereinsvertrag abgeschlossen, wobei es jetzt auch der Volksvertretung gestattet ist, in Handels- und Zollangelcgenheitcn ihr Wort mitzureden ; freilich jedoch nur in beschränkter Weise. Wir haben sonach jetzt anstatt einem Parlament, ceren z w ei: einen Re i ch «- tag und ein Z o l l- P arl amenr. Zu letzterem senden nun auch die Süddeutschen ihre Vertreter. — Die süddeutschen Regierungen scheinen jetzt mehr den ffußstapfrn Preußens zu folg.», als es kurz nach dem Kriege den Anschein hatte. Freilich wirv es schwer halten, das preußische Wehrgcsetz den LanVcSvertretungen gegenüber mit seinen hohen finanziellen Ansätzen Vurchzusetzen, allein Vie Zeit wird den Regierungen schon anderweitig Gelegenheit geben, ihre Armeen aus eine der norddeutschen entsprechende Hdhc zu bringen, ohne deshalb von den LandeSvertretungcn allzuviel beanspruchen zu müssen. Bereits werden die Truppen nach dem preußischen Erercier-Reglement geschult und mit Zündnavelgewchren sind sie auch alle verschcn. In Oesterreich macht sich jetzt ein entschiedenes freisinni- ges Regiment geltend; in allen Zweigen de« Staatslebens treten Reformen hervor und das Ministerium Beust beeilt sich in jeder Weise mit dem Althergebrachten zu brechen und Oesterreich zu einem glücklichen Staate zu machen. Die langen Zwistigkeiten mit Ungarn sind beigelegt, eine eigene ungarische Regierung eingesetzt und der Kaiser von Oesterreich als König von Ungarn gekrönt. Ein bitterer Tropfen zu der gedeihlichen und friedlichen Entwicklung Ungarn'« liegt aber in den Kroaten, welche sich der ungarischen Regierung nicht unterwerfen wollen und deshalb mit Gewalt werden zur Unterordnung geführt werden müssen. In derselben Weise hemmend, wie in Ungarn die Kroaten, so auch in Deutsch-Oesterreich die Bödmen. Dieselben wollen sich auch in keiner Weise dem deutschen Regiment fügen, bis sie mit Feuer und Schwert zu Paaren getrieben sein werben. Ob dies der österreichischen Regierung gelingen wird, steht sehr dahin. Die österreichische Regierung hat leider es nicht verstanden, das genüge Häuflein Slaven zu germanisiren und nun erndtet sie Vie Früchte für ihre Rachsicht unk für ihre unverzeihliche Niederhaltung des deutschen Elements in Böhmen. (Siehe unten Rußland.) Frankreich. In Paris hat Napoleon HI. ein Werk geschaffen, da« zu etwas Anderem würdiger gewesen wäre, als nur zum Deckmantel französischer Pläne und zum Augenzuschmieren zu dienen, — nämlich die Weltausstellung. Zwar haben die deutschen Fürsten der Einladung Napoleons Folge geleistet, aber politische Fragen sind bei diesen Besuchen gewiß nicht erörtert worden, auch ist dcr LieblingS-Plan Napoleons : ein „europäischer Congreß ' ferner gerückt als je. E« ist in Paris nur für das Amü- scment gesorgt worden. Die Reden Napoleon« strotzen von Frie- densversicherungen, aber darum wird dennoch im Geheimen ge- rüstet unk Pferde- und Früchte - Ankäufe werden in die fernsten europäischen Länder ausgedehnt. Daß diese Rüstungen nicht um- । sonst gemacht werken, sondern daß sie den Zweck haben, die Ent- Wicklung DcutschlanvS zu einem mächtigen und achtunggebietenden Staate bemmend tntgegciezUtrcten, das liegt wohl au) flacher Hand. Ob cs Napoleon wohl gelingen wirv? Jedenfalls spielt fr bei einem Kriege mit Deutschland um seine Dynastie. — D^ Erschießung ces Kaisers Maximilian in Mexico hat auf Napoleon, als den Gründer des mexicanifthen Kaiserreichs, ' ttncn tiefen Eindruck gemacht und spricht man davon, Vaß er ' einen Eonkolenzbesuch dem Kaiser von Oesterreich abstatten will; ob er in Wien so gut empfangen w rd, wie er unter anderen Umständen sich wohl versprechen durfte, das muß dahingestellt Italien. Auch in diesem Lande werken nicht eher Ruhe und friedliche Zustänke hergestellt, bi« der Wahlspruch „Frei bis | zur Adria" zur ganzen Wahrheit geworden ist. Da« Revo- , lotions-Evmite in Rom arbeitet mit Garibaldi gemeinschaftlich j an dieser ^ache, ohne daß dabei die italienische Regierung com- '■ promittirt wirk ; ob |it ganz unparteiisch dabei ist, ist eine ändert *?abtn Garibaldi'sche Freischaaren tag römische i bktrtten, tourern aber gefangen genommen; man ver- mutljct einen Verrath de« Feldzugs Planes Garibalki'« von Sei» : mehrerer Mitglieder des römischen RcvolutionS • Eomitö'S, welche durch Garibaldi'- Veranlassung auStretcn mußten. — Unterdessen hält ter Papst Evnferenzen mit den katholischen Bischöfen ad und verspricht auch für nächste« Jahr eine allgemeine Kirchenvcrsammlung zu berufen, um den Glauben an den Stuhl Petri zu befestigen. Ob er wohl bi« dahin dazu noch Beit haben wird? Spanien. In diesem schönen, aber durch seine Miß- regicrungen von jeher so j. mittelen Lande, scheint auch in neuerer Zeit sich wieder eine Revolution vorzubereiten. Bereit« soll General Prim, der Führer bei der letzten, aber verunglückten «-oldaten-Revolution, wieder auf spanischem Boden gelandet sein. Die Regierung verliert durch ihre verkehrten Maßregeln immer mehr Boden unter den Füßen; sie steht auf einem Vulkan. Rußland. Die schon lange gehegte Lieblings-Jdee Ruß- land« sich zur Führerschaft aller slavischen Völkerstämme aufzu- werfen, scheint ihrer Verwirklichung einen Schritt näher gekommen zu sein. Der Pariser Weltausstellung wurde in Moskau eine Ausstellung der Kunst und der Industrie sämmtlicher slavischen Volker gegenübergestellt unk hierbei zugleich ein Slaven-Congreß berufen, kessen Resultat die Anerkennung der Führer^haft Ruß. landS war. Auf welche Weise die« bewerkstelligt werden soll, Vaiüber sind die Gelehrten selbst noch nicht einig, denn da« Grund- Prinzip einer Völkereinigung, gleiche Sitten und Sprache, geht dem slavischen Völker - Eonglomerat vollständig ab. Wir dürfen jedoch immerhin eine solche politische Bewegung nicht au« dtn Augen verlieren, schon um deswillen nicht, weil Böhmen zu Deutschland gehört und viele dortige Slaven sehr lebhaft an dettl Congreffe in Moskau sich betheiligt hatten. Amerika. Wir wir schon früher beim Abzüge der fran» zösischen Truppen all« Mexico gemeldet haben, versparchen wir un« keine lange Dauer des Kaiserreichs Mexico mehr. Jetzt ist der Sturz des Kaiserreichs eingetreten und zwar mit all seine» folgen, welche eine gewaltsame Einsetzung einer anderen Regierung«- sörm nach sich zieht. Nachdem der Kaiser Maximilian,-ein Bruder des Kaisers von Oesterreich, mit großer Energie da« letzte Bollwerk seiner Macht, die Stadt Queretaro, verloren hatte, wurde er selbst mit all seinen Anhängern und Truppen zu Gefangenen gemacht. Am 19. Juni wurde der Kaiser vom Kriegsgericht zum Tove verurtheilt unv erschossen. Ebenso fielen viele seiner Generäle unv Anhänger. Ob die Republik Mexico jetzt zur Ruhe kommen wirk, oder der Anarchie verfällt, das muß die Zeit lehren. Biel- leicht trifft Cie Union, nachdem daselbst wieder der Frieden ein» gekehrt ist und sic freie Hand hat, Anstalten zur Annectirung Mmco's, was für dieses schöne, jedoch unglückliche Land eine wahre Wohlthat wäre, Denn stark urlv kräftig muß die Hand sein, welche diese Horden zügeln will. — Die Gefahr eine« In- kianerkrieges mit allen seinen Schrecken und Gräueln rückt für Die Vereinigten Staaten immer näher heran. Obgleich Ge- neral «Herman ungemein thätig ist, dies zu verhindern, so darf man sich koch kaum dieser Hoffnung hingeben, daß e« ihm gelingen wird, denn gar zu vielen Strolchen ist mit solch einer Jagd auf die Rkthhäate gedient. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 27 enthüll: (Schluß.) IX. Charaktererthellungen. Äeine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnüdigst geruht; 1) am 23. Mai dem Salinen - Inspektor bei dem Salinenamt Nauheim Wilheffu Schreiber den Charakter als Bergrath — und 2) am 25. Mai dem Minlstcrial-Secretür erster Klaffe bei dem Ministerium de« Großhdrzogllchen Hanfes und des Sleußern Dr. Karl Neidhardt den Titel „LegativnSralh" zu verleihen. X. Dienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnüdigst geruht: 1) am 18. Mai den katholische« Schutte..»« zu Äpvenheiui, im Kreise Bingen. Peter Roth auf sein Nachsuchen von seiner Dienststelle — und 2) am 25. Mai den evangelischen Pfarrer zu Bensheim, im Dekanate Zwingenberg, Friedrich Simon auf sein Nachsuchen von seiner Dienststelle zu entlasten. XI. Bersepungen in den Ruhestand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnüdigst geruht: i> 10- Mai den evangelischen Schullehrer zu Steinheim, im Kreise Nidda, Adam Conrad auf sein Nachsuchen, — 3) 4) Amt« Geld-GourS vom 11. Juli 1S67 st .. Rückfalle hau«strafe. 3) 4) 5) Preuß. Easten - Scheine Preuß. Friedrich«d'or . . Pistolen...... „ Doppelte . . . Holl. st. 10 Stücke . . . Rand - Ducaten . . . . 20 Frankenftücke . . . . «ngl. Sovereign« . . • Ruff. Imperial« . . . • Dollar« in Bold . • • 3,5* R. 13,03 . 13,15 . 22,5 , 2,12 Par. Zoll. 2,83 . . Tie bei Großh. Bczirksstrasgericht Gießen zur AdurthtillMg kommenden Untersuchungen. I. Am 17. Juli d. I.: Jlevaction, Druck und Verlag der Brühl'schrn Druckerei (Fr. Shr. Pietsch) m Diesen. Locales. Sdjuniugcridjt bet* Provinz Döet ^eflen. III. Quartal 1867. urtheile : Den 5. Juli wurde David Rothschild III. von H.ldenberg.n, wegen Mein- - ÄSÄ'Ä S ÄÄm in .in, Korrectionshausstraf« von 3 Monaten condemnirt. 1 De,. 9. Juli wurde Johanne« Jost an« Burg-Gem.nden wegen Raub«, In »ine aesckärfte Correctionshausstrafe von 3 Jabren verurtheüt. Den 10. Juli wurden wegen ausgezeichneten Dtsbstahl«, resp. Begunsti 6U"9 Wtth-lm Trier an« Schlitz, in eine geschärft. Corr.cti°n«h°u«strafe 2) «acharina^d^ffen" Ehefrau, in eine Gefängnisstrafe von 8 Tagen. Den 11. Juli wurde Matthau« Heberer au« Daubrmgen, wegen Brand- ftiftung, in eine Zuchthausstrafe von 10 Jahren condemnirt. SchnKengtsellschaft in Gießen. SDiorflen, Sonntag den I». Juli, von «-»mittag» 3 Ubr an. 8<6ießü6ung. Dlstance: 400 Schritte. II. Am 10. Juli d. I wurde» rerurtheilt : 1 Andrea« Steurich von stloppenheim, wegen Diebstahl«. m eine Ge- 3*«"... i»"«* Verbrechen« , Ersterer in eine de«gl. von 3 Tagen, kepterer zu c g Scheid von London, wegen Landstreicherei. in eine Eorrecttou«- hausstrar'e von 1 Jahre und 1 Monat ~ n , Dieb, Bn,k»,cte Zimmerniann von Herbstem wurde von dn Anklage de« ä.l«o stahl« wegen mangelnden Beweise« freigefproche». 2) an demselben Tag« den Mamzollamt«-Rendanten Trupp y Groß-Steinheim, unter Anerkennung seiner v>.l>ährrgen treuen Tlmst^ 7m 14 Mai den Secretar be. dem Lber-Eonnstonum l>. Jobann^ Valentin strack auf sein Nachsuchcn und unter Anerkennung S Ä ÄÄ» m - »SÄSS de Beauclair auf sein Rachfuchen wegen ge,chwachter Gemn 1 Gegen Jakob Blechn M. von Lb« Roßbach und Eonsorten, wegen Bedrohung und Ihätlicher und wörtlicher «bimkrinkung. - 2. Gegen stonrad Stumps von Wetterseld, wegen T tz » g) Ludwig Hilß von da, h) start Bach von Bingenheim, i) Wilhelm Maurer von da. Jeder in eine Eorrection«hau«firafe von 4 Monaten. 2. Georg Zimmer von Hungen, wegen Landstreicherei im 1. und Bruch« der Eonfination, in eine solche von 1 Jahre unbf A,^ l!"’bftabl« 3 Heinrich Wehrum von Albach, wegen fortgesetzten einsachen Dieb, ah Im n Rückfalle in eine solche von 2 Monaten, al« Zusatzstraf« zu der ihm Lett« dmch llrth.il vom 15 Mai d. I. zu.rkannt.n «.schärften «iorrect.on«- Wtnn in gesundheitlicher Bez.ehung em M. «el »erd.ent d e allgemeine Aufmerksamkeit aus sich ,u yt^tn. Jo 'st f4 C $ bat die Bruchsalbe des Herrn Gottlieb Stur»enegg in Herisau, Kanton Appenzell, Schweiz, - SW" leibtzbrüche. Sie verdient die« au« zwei Grünten, ' »eil dieselbe in weitaus den meisten Fällen die Bruche, die nu ohne ^Operation zu heilen möglich sind, u dergl vollkommen heilt; zweiten« «e.l * * J ganze mcdieinische Wissenschaft zur Stunde noch«n M'Ml Unterleib-brüche zu Tage gefördert. - G« 'st de-halb rrfnul.ch, vab schon eine bedeutende Anzahl der $e”tn 8Ur* JirHtcb über die Theorie hinwegsetzen unk in Anerkennung vorzüglichen Eigenschaft der Sturzenegger schen viefelbe bei Unlcrleibsbrüchcn vorschreiben. Unb ?Äg« die Wiiiw. M 3»hannrt S-ulstich von Bruchenbrücken. «egen H.innch B.llof von Rödgen, wegen de«gl. Berechn,«. II. Am 18. Juli d. I.: 1. Seg-n Anton Simen von Pohl-Sün« und 8 Eonsort.n, wegen stor- perverlepung im Raushandel. Diebstabl« 3. N." und Verletzung der Amt«- und Dienstehr«. ’ Ma^der^beraerstb'.Sra.h Joseph Gottlieb Gr.dy zu Main,; Die bei Großh. Bezirksstrafgcricht Gießen in öffentlicher Sitzung gefällten Urtheile. I. Am 4. Juli d. I. wurden verurtheilt : 1. Wegen Gewaltthätigkeit und Eigen,humSbeschädigung: a) Heinrich Hof von S-idheck-n, in ein. Eorrect,°n«h°u«str°fe von 4*/i Monaten, b) Johann Georg Schütz von da, c) Johanne« Heß von da, d) Heinrich Brüning von da, e) Hartmann Dielmann von da, f) Heinrich stonrad von da, ® elril der Schullehrer Philipp Zimmermann zu Frei- 1. 45-451 9. 57{-581 9. 44-46 9. 45-47 9. 50-52 5. 34-36 9. 28-29 11. 52-55 9. 45-47 2. 27-28 T emperatur in Gießen, Juni 1867 : niederste " t mittler« Mittel ftüherer Jahr« " höchste ........ Niederschlag: an 14 Tagen • Mittel früherer Jahr«: an 14 Tagen 5) am “l Mai den Lebrer an dem Gpmnafium zu Gießen Dr. Heinrich «öhler in den Ruhestand zu versetzen. XII. Concurrenzeröffnungen. ifT'LanAisch, Pfarrstelle zu str.eg.heim, im Dekanat. Worm«, mit 2) L7v-WL EchL!' - B.«f.r1h im «rckf. -ind«M«. * mit einen", jährlich« Gehalte von 300 fl. unt nnr. ,a W gütunq von 22 fi. für Heizung de« Schullo al« , dnn Hnrn Grase zu Erbach-Erbach st.ht da« Prü,entation«recht zu dieser «-telle z ■ XIII. SterbfLlle.