ÄNMc.Mll für die Provinzialhauptsta-t Gießen. (flmtsßfatt öcs Greises fließen.) Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis deS Jahrgangs für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorschriftsmäßigen PvstauifchlagS 1 st. 42 fr. — Auswärts abonnirt man stch bei allen Postämtern. — 2n Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Vit. B. Nr. 1). 21. Mittwoch den 13. März 1SG7. Amtlicher T h e i l. Zu Nr. K. G. 1184. Gießen, am 2. Mär) 1867. Detreffcnd: Das Landgestüt, nunmehr Vie Untersuchung der als Beschäler zu benutzcnven Hengste von Privatpersonen für 1867. Das Grsßher) ogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir benachrichtigen Sie, daß von den untersuchten Privathengsten der Hengst des Pachters Puth zu Londorf, von Farbe Schimmel, 6 Jahre alt, zum Bedecken von Stuten für 1867 tauglich befunden und deßhalb mit Erlaubnißschein zum Bedecken versehen worden ist. Sie wollen darüber wachen, daß neben diesem Hengst keine weiteren Hengste von Privatpersonen zum Bedecken von Stuten für 1867 verwenvet .und» die Eigenthümer solcher Hengste, welche nicht mit Erlaubnißschein versehen sind, demohngeachtet aber ihre Hengste zum Bedecken benutzen, zur Anzeige gebracht werden. In Verhinderung des Kreisraths : Pietsch, Regierungs-Rath. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. (EbictiiCCaÖungen. Aufforderung. 902) Die nachfolgend verzeichneten Schuldscheine der Spar- und Leihkasse zu Gießen: 1) der Elisabeths Balser von Burkhards- selben über 36 fl. lt. Schuldschein Nr. 11971 vom 21. August 1856, 2) dem Jacob Kalberlah von Londorf über 5 fl. lt. Schuldschein Nr. 16500 vom 22. Januar 1862, 3) dem Daniel Kröck von Heuchelheim, als Vormund über Anna Marie, Ludwig Rinn's Ehefrau in Amerika über 558 fl. 46 kr. lt. Schuldschein Nr. 14613 vom 28. December 1859, 4) dem Philipp Schleenbeckcr von Heuchelheim für die Kirche daselbst über 90 fl. lt. Schuldschein Nr. 18805 vom 3. August 1864 und 5) der Margaretha Großhaus von Heuchelheim bei Geh. Rath Küchlcr in Gießen über 30 fl. lt. Schuldschein Nr. 19817 vom 16. December 1865, sind den erwähnten Gläubigern abhancen gekommen, resp. bei dem im September v. I- zu Heuchelheim stattgehabten Brande verbrannt. Auf Antrag der erwähnten Gläubiger werten hiermit alle Diejenigen, welche Ansprüche an die fraglichen Schuldscheine zu bilden haben, ausgcfordert, diese sogewiß binnen sechszig Tagen dahier zur Geltung zu bringen, widrigenfalls nach Ablauf dieser Frist die betreffenden Schuldscheine für amortisirt erklärt und ten Gläubigern neue Schuldscheine ausgestellt werden. Gießen, den 7. März 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Schmalkalder, Stadlrichter. Stadtger.-Assesscr. Betreffend: Den Concurs des Handelsmanns Aron Katz II. aus Steinbach. 197) Heber bas geringe unb sehr stark überschuldete Vermögen des flüchtigen Handelsmanns Aron Katz II. aus Steinbach, diesseitigen Bezirks, ist der förmliche Concurs erkannt. Forderungen unb Ansprüche aller Art an benselben, bezw. vessen Vermögen, sind deß- halb jammt deßfallsiger Dorzugsansprüche bis Donnerstag den 14. März d. I., Vormittags 10 Uhr, dahier anzumelden resp. zu begründen, bei Vermeidung sonst stillschweigend eintretenben Ausschlusses damit von der Concursmasse. Zugleich soll in dem genannten Termine gütliche Ucbereinkunft über Vertheilung der Concursmasse versucht, lezw. über Bestellung eines Massecuratorv und Gläubigerausschusses und die fernere Behandlung des Concurscs Beschluß gefaßt werden, und werden daher alle Diejenigen, welche an die Concursmasse Ansprüche machen, aufgefordert, zur Theilnahme an der veßfallsigen Beschlußfassung in dem genannten Termine in Person oder durch gehörig Bevollmächtigte zu erscheinen, widrigenfalls sie als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger, auch bezüglich eines etwaigen Arrangements zustimmend werden angesehen werden. Hierbei wird zugleich dem abwesenden Schuldner Aron Katz II. aus Steinbach zur Ergreifung etwaiger Rechtsmittel gegen die (von Großherzoglichem Hofgericht der Provinz Oberhessen erfolgte) Concurserkennung eine Frist von drei Monaten von heute an hiermit anberaumt. Gießen, am 2. Januar 1867. Großherzogliches Landgericht Gießen. 3. V. d. L.: Hellmann, Landger.-Assessol. besondere Rekaimimachmigen. 907) Die Holzversteigerung vom 7. und 8. d. Mts. im District Scheid ist genehmigt. Die Ueberweisung des Holzes an die Steigerer geschieht Mittwoch den 20. März, । Morgens 8 Uhr. Allen-Buseck, am 9. März 1867. Großherzogliche Oberförsterei Treis a. d. Lda. ! Klump. 905) In Folge Verfügung höherer Behörde werden die gegenwärtig bei uns vorliegenden Vollmachten zur Empfangnahme und Quittung von Postsendungen hiermit als vom 1- April l. I. an erloschen erklärt. Den bisherigen Vollmachtgebern werten durch uns gedruckte Formulare zu neuen Vollmachten zugestellt werden, welche sie nach Maßgabe des Vordrucks auszufüllen, beglaubigen und demnächst an uns abgeben zu lassen belieben. Zur Abgabe von Vollmachten können für die Folge nur die von uns uncntgeldlich zu beziehenden Formulare verwendet werden. Gießen, am 9. März 1867. Großherzogliches Postamt Gießen. Schmidt. Die Vertheiluug der Zinsen aus den v. Kritischen Stiftungen. 929) Die Zinsen aus den vorbemerkten Stiftungen kommen am 23. März und 8. April d. I. zur Vertheilung. Alle, welche hierbei berücksichtigt werden wollen, haben sich binnen 8 Tagen bei der unterzeichneten Stelle anzumelden. Gießen, am 12. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Verweigerungen 871) Freitag den 15. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Herrn Heinrich Dörr die zum Nachlaß des Friedrich Meinhardt gehörenden Mobilien, bestehend in Bettung, Weißzeug, Kleidern, Haus- und Küchengeräthen, gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 6. März 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Die Vergebung von Grubenarbeit bei der Stadt Gießen. 828) Montag den 18. März 1867, des Vormittags 9 Uhr, soll die Aufräumung von Fluth- und Weg- gräbep in Gießener Gemarkung, wofür 100 fl. vorgesehen sind, auf hiesigem Rathhause an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen, den 11. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 925) Montag den 18. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Herrn Georg Lampus in der Löwengasse die zum Nach- laß der Jacob Simon Wittwe gehörigen Mobilien, bestehend in Betten, Möbeln, Weißzeug und Kleidern, gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 11. März 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 924) Montag den 18. März d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Schutz- bezirk Fernewald, District Bruderwinter, nachverzcichnetcs Holz öffentlich versteigert werden, als; 33 Stecken Eichen-Prügelholz, 13 „ Stockholm 1650 Wellen „ Reisholz, 2'4 Stecken Nadcl-Scheidholz, 22 „ „ Prügelholz, 26 „ „ Stockholz, 1600 Wellen „ Reisholz, 361 Eichen-Stämme mit 3785 Cubikfuß, 35 Nadel- „ „ 608 „ 665 Eichen-Stangen „ 2777 , 39 Nadel- „ „ 178 „ Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Annerod nach Steinbach an der Strangs- wiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 11. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 906) Montag den 18. März, des Morgens 10 Uhr, sollen in den hiesigen Gemeindewaldungen 102 Eichen-Baustämme, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Markwiese oberhalb der Henstätter Mühle. Waldgirmes, am 7. März 1867. Königliche Bürgermeisterei Waldgirmes. A. Schmidt. Holzversteigerung. 858) Donnerstag den 14. d. Mts., des Morgens um 9 Uhr, wird in dem Fürstlich Solms-Braunfelsischen Langenwald bei Dorf-Gill nachverzeichneteS Holz einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt: 1500 Cubikfuß Eichen- und gemischtes Nutz- holz bis zu 15 Zoll Durchmesser (Stangen und Stämme), 140 Stecken Eichen-, Buchen- und gemischtes Scheid- und Prügelholz, 77 Stecken Elchen-, Buchen- und gemischtes Stockholz, 292 Stecken Eichen-, Buchen- und gemischtes Reisholz, 176 Schichten Eichen-Reiser, zu Zaungerten tauglich. Die Zusammenkunft ist beim Pflanz- garten und wird mit dem Nutzholz die Versteigerung beginnen. Griedel, den 7. März 1867. Fürstliches Rentamt. M e n g e l. Holzversteigerung. 903) Im Licher Stadtwalde, District Speicherlingskopf, Langenbuchen ic. kommen den 18. und 19. März nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung: Montag den 18. März: 100 Eichen - Stämme von 5 bis 15 Zoll Durchmesser und 10 bis 30 Fuß Länge, 1 Eichen-Klotz von 29 Zoll Durchmesser und 6 Fuß Länge, 1 Buchcn-Siamm von 17 Zoll Durchmesser und 30 Fuß Länge, 60 Birken- und Weichholz-Stämme von 6 bis 14 Zoll Durchmesser und 15 bis 30 Fuß Länge, 6 Kirschen-Stämme von 7 bis 12 Zoll Durchmesser und 14 bis 25 Fuß Länge, 160 Eichen-, Buchen- und Birken-Stangcn bis zu 5 Zoll Durchmesser und 50 Fuß Länge, 700 Fichten-Stangen bis zu 5 Zoll Durchmesser und 50 Fuß Länge; Dienstag den 19. M ärz: 250 Stecken Buchen-, Eichen- u. Weich- Holz-Scheir- unv Prügclholz, 120 Stecken Stockholz, 8000 teSglcichcn Wellen, worunter 3000 Durchforstungs-Wellen, 7000 Putz-Wellen, 100 Wellen Besenbinder-Reiser. Der jedesmalige Anfang ist Morgens 8 Uhr auf dem Speicherlingskopf. Am Montag wird mit den Fichten-Stangen der Anfang gemacht. Lich, den 7. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Helm. 917) Die zur Ferd. Möller'schen Eon- curSmaffe gehörenden 17 Stück Actien, ä 166 Gulden 40 Kreuzer, und 17 Stück Prioritäts - Obligationen, ä 70 Gulden, der Bergbau- und Hüttengesellfchaft „Concordia" zu Gießen, sollen auf den Antrag des Concurs-VerwalierS in tcrmino den 11. April d. I., Morgens 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Terminszimmer Nr. 27, öffentlich meistbietend verkauft werden. Hagen, den 2. März 1867. ________Königliches Kreisgericht, I. Abth. 911) Dienstag den 19. März, Vormittags 10 Uhr anfangend, werden bei unserer Mühle: eine große Quantität Bauholz, Brennholz, mehrere Treppen, Fenster, Thüren rc. versteigert. Gießen, dei» 11. März 1867. ______Franz Peppler & Comp. 926) Versteigerung von: 3 Pferden, Wägen, Chaise, Geschirren rc. halten ab: Montag den 25. v. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, Gebr. Gossi, _____________________zu Großen-Linden. Oeffeutlicher Verkauf. 872) Montag den 18. März, ves Morgens um 9 Uhr anfangend, läßt der Pfarrer Beer zu Dorlar bei Wetzlar öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern: HauSgeräthschaften aller Art, u. A. 2 Occononnewagen, Pflug, Egge, Schränke, Tifche, Commode, Zinn, Messing, mehrere Betten, 4 Slück junge trächtig- Kühe, nebst vielen anderen Gegenständen. ef e i f g e ö o t e n c s. Steinernes Geschirr ist in allen Gattungen wieder vor- räthig bei (937)___________Z H. Fuhr. 821) Cement in frischer Waare empfiehlt__________________Emil Pistör. 853) Eine Vogclshecke und ein Handwagen mit Pfuhlsaß sinv Lit. A. Nr. 47 in der Hintergasse zu verkaufen. Düngemittel der Chemischen Fabrik Griesheim in Frankfurt am Main. Sauere phosphorsauere Kalke (Super- Phosphate) zur Düngung des Getreides, für Rüben, Mesen, Gemüse, Futtergewächse, Reps u. f. w. in drei Sorten. Gedämpftes Knochenmehl (guanisirt), in feinem und gröberem Pulver, für Getreide u. f. w. (zur Maschinen- und Hanb- saat). Rohes Knochenmehl. Baker Guauo-Supcrphosphat. Sombrero-Supcrphosphat. Peru-Guano-Phosphat. (Gesäuerter Peru-Guano.) Phosphor-Guano. Griesheimer Guano (concentrirter Dünger), feines Pulver für Getreide, Reps, Tabak, Kartoffeln, Hopsen u. s. w. Weinberg-Guano (Weinberg-Dünger). Peruanischer Guano. Baker-Guano. Kali-Supcrphosphat. Kali-Dünger für Wiesen. Wiesendünger. Kalisalze. Schwefelsaueres Kali. Futterknochenmchl. Sodagyps. fein gemahlen. Schwefel-Milch, gegen die Trauben- Trantbeit. Reichthum an Gehalt. Vorzügliche Löslichkeit. Billige Preise. — Preislisten, Gebrauchsanweisungen und Analysen gratis. — Garantie der Analysen. — Controle der landwirthschaftlichen Vereine. Niederlage bei Herrn I. G. D. Bapst, (896) in Gießen. Ausverkauf. 706) Um mit meinen Leinen und Gebilden, Frucht- und Mehlsäcken, Bett-, Pferde- und Fuß-Teppichen zu raumen, erlasse ich dieselben zum kostenden Preise. Ludwig Jahreis, ________________am Marktplatz. 918) Eine große Auswahl von Zupfet- zeug, Lama, Beiderwand, Bordenröcken und Teppichzeug ist zu haben von 18 fr. an bis zu 32 fr. bei Dccateur L. H o sch, _________________Sonnenstraße. 859) Frankfurter Pferdemarkts- Loofe werden ä 1 fl. 45 fr. pr. Stück franco besorgt von Heinrich Weidig. 923) Gemüse - Sämereien, frisch und keimfähig, in den besten Sorten x em- pfiehlt die Gärtnerei von Georg Becker, vor dem Neuenweger Thor. Weißer flüssiger Leim von Ed. Gaudin in Paris. 4155) Dieser geruchlose Leim wird in kaltem Zustande zum Leimen von Porzellan, Glas, Marmor, Holz, Kork, Pappendeckel, Papier angewendet, und ist unentbehrlich in den Haushaltungen und Verwaltungen, pr. Flasche 14 und 28 fr. Zn Gießen bei Ernst Hermes, Materialist 883) Von dem mir bisher ge- ehlten Dresdener Chocolade - Malzzucker uud den Malz-Bonbons habe ich wieder neue Sendung erhallen. _________Ludwig Jahreis. 880) Peru-Guano, Aiiod)cnmct)l, Phosphat, Aalt, LLieseu- und Blu- tnenbünger empfiehlt Emil Pistor. 936) Eine Kaute Mist ist zu verkaufen und ein Boden zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 194._________________________ 932) Dickwurzeln, pr. Ctr. zu 30 fr., 'owie auch Spreu, sind zu verkaufen. Zu erfragen bei der Erped. d. BlttS. Cement, frische Sendung, Gyps, künstlichen Dünger, Steinkohlen in ganzen und halben Waggons, sowie in einzelnen Gentnern, 761) empfiehlt I. G. D. Bapst. 919) Mein Lager in Kleidern, als: Röcke, Hosen, Westen, Joppen, Säckchen und Ueberzieher, empfehle ich in großer Auswahl. Auch kaufe und verkaufe ich getragene Kleider und tausche dieselben auch auf neue um. L. Ho sch, _______________in der Sonnenstraße. 805) Ein im besten Zustande sich befindlicher zweispänniger Wagen steht zu ver- kaufen bei S. K a n n, in Mainzlar. 930) Ein Wagen, noch in gutem Zu- stände, ist zu verkaufen bei Ludwig Klingelhöfer Wittwe, _________in der Neustadt._____________ 920) Eine Treppe von vier Tritten, ganz neu, zwei alte Fenster, ein Schränkchen und zwei Schlösser an Stubenthüren sind zu verkaufen bei L. Ho sch, ________in der Sonnenstraße. 915) Ich mache einem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich bei meinem Obsthanvel auch alle Sorten Gemüse Sämereien zu verkaufen habe, und mache ich meine geehrten Abnehmer besonders darauf aufmerksam, daß ich nur ächten und guten Samen süh- ren werde, und bitte ich deßhalb um geneigten Zuspruch. Meine Wohnung befindet sich bei Herrn August Noll in der Neustadt. Gießen, den 11. März 1867. I. Eidmann, pens. Gendarm. Verpachtung einer schönen Land- wohnung im Lumdathale. 817) Die Freiherrlich von Milch- ling'sche Besitzung zu Treis a. d. L., be- stehend aus einem dreistöckigen großen Wohnhause, Scheuer und Stallung und einem um diese Gebäude herumliegenven 5 Cas- feier Acker (Morgen) großen Garten, ist durch Aufhebung des Justizamtes und des Physicats pachtlos geworden, und steht vom 1. April d. I. an anderweit billig zu verpachten. Dieselbe eignet sich besonders, da der Lumdafluß dicht vorbeifließt und Arbeitskräfte billig zu haben sind, zum Betriebe eines Fabrikgeschäftes. Marburg, am 4. März 1867. Der Freiherrlich von Milchling)che Administrator: Kehr, Regierungscanzlist. 730) Eine große Partie Bur bäum wird billig abgegeben bei A. Zinß er, im Garten. V c r in i c t () u n g c n. 935) In Lit. C. Nr. 43 auf dem Sel- tersweg ist ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet zu »ermietben. 944) Ein schönes Zimmer ist zu vermiethen bei Louis Flett II., ____________________im Schwanen. 898) Ein möblirtes Zimmer mit Ca« binet, in der Nähe der Aula, ist zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 914) In unserem Nebenhause ist ein LogiS zu vermiethen und sogleich zu beziehen. ___________________Flick & Kröll. 908) Zwei kleine, freundliche Zimmer sind zu vermiethen in dem Hause der Frau Advocat Heß auf dem Reichensand.______ 909) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist zu vermiethen bei I.' Hassenteufel Wittwe, Neustadt. 941) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen Neustadt Lit. D. Nr. 86. 939) In der Nähe der Aula sind einige möblirte Zimmer (von denen eines mit Ca- binet) zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 931) Möblirte Zimmer mit Cadinet sind für nächstes Semester zu vermiethen bei_______________M. Heß, Lindenplatz. 795) Zwei möblirte Zimmer mit Ca- binet, nach der Straße gehend, sind zu vermiethen und sogleich beziehbar bei L. Stertor, ________im Darmstävter Haus. 836) Ein Zimmer mit Cabinet ist für nächstes Semester zu vermiethen im Klip- st e i n'schen Hause am Seltersberge. 952) Im zcueiten Stock des H o chst ä 11 e r'schen Hauses ist ein möblirtes Zim- mer zu vermiethen.____________ 864) In meinem Hinterhause- ist ein freundliches Familienlogis zu vermiethen und bis April beziehbar. Friedrich Möhl, Adolph Sohn. 753) Bei Jer. Becker Wittwe, Neuenweg Lit. SB Nr. 195 sind zwei möblirte Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 945) Ein Familienlogis, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zugehör, ist zu vermie- then bei Gg. Malkomesius. 876) In meinem an der Schoar vom Wallthor nach dem Neuenweg gelegenen neuen Hause ist eine Wohnung, bestehend aus drei Stuben, zwei Cabineten, Küche re-, iu vermiethen und alsbald zu beziehen. Heinrich Ruckstuhl. Vermischte Anzeigen. 940) In der Conbitorei des Unterzeich- neten ist für einen braven kräftigen jungen Mann eine Lehrlingsstelle offen. Ed. Lind. 913) Ein braves Dienstmärchen wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. Baugewerkschule zu Holzminden a. d. Weser. (Station der Braunschweigischen Südbahn und der Westfälischen Eisenbahn.) 510) Der Sommerunterricht beginnt am 6. Mai d. I. Bauhandwerker, Mühlen-, Maschinenbauer unv sonstige mechanische Handwerker, welche daran Theil nehmen wollen, haben sich baldigst bei dem Unterzeichneten schriftlich zu melden. Der Vorsitzende der Baugewerkschule: G. «Haarmann. 950) Dienstag den 19. März 1867, Nachmittags 3 Uhr, in der Stadtkirche: Grosse Passionsmusik nach den Worten des Evangelisten Matthäus, für Solo-Stimmen, Doppel-Chor und Doppel-Orchester componirt von * Comp. | „Gottes Segen bei Cohn!“ | o Grosse Capitalien-Ver- g- !s loosung von über 2 Millionen 800 000 » | , Mark. g y Beginn der Ziehung am 1'1. <1. ML A« g 739) Bekanntlich ist der Debit der g * Neuen Mailänder Staats- g y Prämien - Obligationen 8! g von der Grossherzogi. Hes- A ® siselien Regierung gestattet. & o Wur T Tlialer « kostet ein Original-Staats- D ® Loos (keine Promesse) aus mei- g y nem Debit und werden solche auf öi ■© frankirte Bestellung gegen Ein- £ jg sendung des Betrages, oder p* v gegen Post Vorschuss selbst I Z nach den entferntesten Ge- g ® genden von mir versandt. io Es werden nur Gewinne gezogen. «! § Die Haupt-Gewinne betragen A g Mark 225,000 -125,000 -100,000 S Z — 50,000 — 30,000 - 20,000 - g g 2 ä 15,000, 2 ä 12,000, 2 ä 10,000, g » 2 ä 8000, 3 ä 6000, 3 ä 5000, | 84 ü 4000, 10 ä 3000, 60 ä 2000, K' g 6 ä 1500, 4 ä 1200, 106 ä 1000, ? L 106 ä 500, 6 ä 300, 100 ä 200, A g 7628 ä 100 Mark u. s. w. g g Gewinngelder und amt- oi 5 liehe Ziehungslisten sende X A sofort nach Entscheidung. jg Meinen Interessenten habe allein o I in Beiitsehland bereits ‘8*8 “ Z Mal das grosse Look aus- A y gezahlt. 8! Laz. Sams. Colin » in Hamburg, X Bank- und Wechselgeschäft. Oj SSSSI 938) Zu einem englischen CursuS wird ein dritter Theilnehmer gesucht. ____________Dupetit l98 B.) 922) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des GescllschaftS - Vereins werden ersucht, dieselben binnen acht Tagen zurückzuliefern. Gießen, den 11. März 1867. Dr. Zimmermann, Bibliothekar. ! 9tiid im Königs Schloß! 927) Nachträglich unserem alten Freunde W.....m H.....r ein dreifach donnerndes Hoch zu seinem gestern stattge» fundencn 48. Wiegenfeste! Die Königsheimer. 910) Altes Blei kaufen Franz Peppler & Comp. Turnverein. 943) Freitag den 15. d. MtS., Abends 9 Uhr: Fortsetzung des Vortrags des Herrn Dr. Wernher. 693) Gesucht wird, für eine ältere Dame, eine freundliche stille Wohnung von 3 bis 4 Zimmern, mit Küche und Zubehör. Aussicht womöglich in's Freie. Garten wäre erwünscht. Offerten unter A. Z. Gießen direct durch die Post. Beilage zu Nr. 21 des Anzeigeblattes. ü e r in i f cf) t e 11 zeige n. 91 -n 3d) beabsichtige, wo möglich schon mit dem 1. April, spätestens mit dem 1 Mai d. I. eine höhere Lehranstalt yut Mädchen vom (>. bis zum l(i. Jahre zu begründen. Als gepruste Lehrerin und nach einem vieljährigen Ausenthalt ui ' fischen Schweiz, in England und Rustland, sow.e «nterstE von bewährten Lehrkräften, Koste ich, mit das Vertrauen der Acltern Unb Zkn"aÄ"»h">,Ä.?''L"''^ich.-V'°n mit definitiver Angabe der Sebtfrüfh wirb nähere An-knnft «her d.e E.nr.chtnng me.ned Instituts geben. Mathilde «chncider. Laß's zum T. . . . l b.....n! 933) Unferm lieben T8ilhelm die herzlichsten Glückwünsche zum heutigen Geburtstage. Mehrere Freunde. 942) Ein Laufmädchen wird gesucht. Wo? sagt die Erped. d. BlttS. 934) Herzlichen Dank der Fräulein E. E. für die ausgeschneene Warnung. — 921) Fäselzeug, gestrickte und wollene Lappen werden zu den höchsten Preisen ein- gekauft von L. Ho sch, Sonnenstraße. 799) Bestellungen zum Ausleihen der , . Amerikanischen yatcnt-Wafd)- und Wring-Maschtnen bitte mindestens 3 bis 4 Tage vorher bei mir anzumelden, da andernfalls dieselben nicht immer zur gewünschten Zeit disponibel sind. C. W. Nowack, Neuenbäuen 101. Im Leib schen Saale. M Nach Amerika erhalten Auswanderer die beste, reellste und billigste Beförderung mittelst Dampf- und Seael-Schiffen durch die Haupt-Agentur ^949) ' von C. W. Dietz, am Markt. ei?) Slrohhüte werden zum Waschen, Färben und Fa^on- niren angenommen und sehr schnell und chön besorgt. Wilhelmine Fuhr. 881) Die Unterzeichnete, die sich durch mehrjährigen Aufenthalt in Eng- and und Frankreich die nöthige Uebnng und richtigen Accent erwarben, und )er über ihre Befähigung als Lehrerin die besten Zeugnisse zur Seite stehen, erbietet sich zu Privatunter- richt in beiden Sprachen. Louise 3^a«stein. 951) Freitag den 1 5 Marz 1 867: 18. Concert im 2. Winterabonnemeut der Hiehener Musik-Kapelle. Anfang halb 8 Uhr. — Entree für Nicht-Abonnenten an der Kasse und bei Herrn C. Roloff ä Person 12 fr. Programme an der Kasse ä 1 fr. Es wird gebeten, keine Hunde mitzubringen und wahrend der ersten Abtyeilung nicht zu rauchen. Der Saal wird vor 7 Uhr nicht geöffnet. Unter Anderm kommt zur Aufführung: Ouvertüre zur Oper „die Zauberflöte" von Mozart: Souvenir de Spa, Fantasie für Violoncello, von Serv aIs, vorge» tragen von Herrn L. Dotzauer; Ragotzky-Marsch aus „Faust" von H. Berlioz rc. Die Direction: Adolph Hecker. 814) Ein Junge, der das Schreiner- geschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Chr. Werner. 860) Ein Dienstmädchen, welches bal- digst eintreten kann, wird gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. BlttS._________ 634) Unterzeichneter empsiehlt sich zur Uebernahme von Dachdeckerarbeit und versichert billige und reelle Bedienung. Seine Wohnung befindet sich im Ger- hardt'schen Hause in der Mühlgasse. Joseph Ruckstuhl, Dachdecker. 796) Strohhüte nehme ich zum Waschen und Färben an und erhalten dieselben die neueste Fayon. M. Holberg, Wir Sw unser auf die solideste Basis gegründete Institut dem n>s-nreuden K>b um zur Ncbertragung von Insertions-Aufträgen jeden Umsangcs und fuhren nachstehend die hierdurch erwachsenden Bortheile zur gefälligen Berucksichttgung an. »„ift.rtrtS- In Folge einer directen Geschäfts-Verbindung Mit sammtlrchcn Zcrtungs- Gxpcditionen sind wir durch die uns von denselbcn giln,trg,t gcftellten t ondlNon n in den Stand gesetzt, die uns überwiesenen Aufträge unter folgenden billigen Bedingnn gen °us;ufuhren: un(J übertragenen OrdreS auf das Prompteste und der"Aabatt " 4 Belege werden in allen Fällen für jedes Inserat von uns geliefert. 5. Eine Der JtaDatt. -» rocicae . . , bet Aufgabe für mehrere Zeitungen. 6^'Sänrmtlichc eingehenden Aufträge werden stets noch am Tage des Gintrcffcns nach ' ö m „L.Ls;,.. 7 Iiebersetrunaen m allen Sprachen werden rostenfrel a SaefD 8 Bei Ä en unter einer beliebigen Chiffre werden di- uns zugehenden Offerten ohne jede Provisions-Anrechnung an die resp. Aust aggeber punktl.chft übermittelt. 9 Sfrcnnffe Geschäfts-Discretion bewahren rotr rrt allen ^0116«. 10 Kosten- Anschläae werden bei umfangreichen Insertionen von uns bereitwilligft auf Wunsch vorerst aufgc*lt6U. Corresponden; franco gegen franco. 12. Unser neue,ter und correcte,tcr Znserttons-Kalender, Verzeickniß sämmtlicher Zntungen und Zeitschriften mit aenauer Angabe der Auflagen und sonstigen ■ für die Inserenten wichtigen Notizen, steht gratis zu Diensten Sachse Ä Co. Zeitungs-Annoncen-Expedition. Leipzig* in der Löwengasse. 946) Theater in Achen. Mittwoch den 13. März. Außer de«, Abonnement. Zum Benefiz für Herrn August Friese. Zum ersten Male: Anna von Oesterreich, oder: Die Musketiere der Königin. Jntriguen-Lustspiel in 6 Akten, von vr. C. Töpfer, Donnerstag den 14. März: Der Actienbudiker, oder: Wie gewonnen, so zerronnen. Posse mit Gesang in 3 Abtheilungen und 6 Bildern, von D. Kalisch. Musik von Conradi. Dem hochgeehrten Publikum dir ergebene Anzeige, daß ich das letzte Abonnement mit der neunten Vorstellung zu schließen genöthigt bin. Wilhelm Richter. Zu obiger Benefiz-Vorstellung ladet ein hochgeehrtes Publikum hiermit ganz ergebenst ein August Friese. Wrde-Merlossung in Frankfurt a. W. 947) Loose hierzu sind bei mir vorräthig. Nach beendigter Ziehung liegen die Listen zu Jedermanns Einsicht bei mir offen. Julius Wallach. 953) Regelmäßige Auswanderer-Beförderung mit den vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffen zu den äußersten Preisen frei ab hier durch die Agentur Louis Bersch. 904) In der Gemeindekasse zu Staufenberg liegen 1500 fl gegen genügende Sicherheit, im Ganzen oder im Einzelnen, zum Ausleihen bereit. Staufenberg, am 8. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. Fischer. 916) In hiesiger Kirchenkatze liegen gegen hypothekarische Sicherheit 200 st zum Ausleihen bereit. Allendorf a. d. Lva., den 2. März 1867. Der Kirchenrechner: Bieber. Was giebt es Neues? Giessen. Der Anzeiger für Oberhcsscn belehrt uns in Folgendem über die \ Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Er sagt : Unter vorstehender Bezeichnung ist zu Anfang de« Jahres 1866 eine Gesellschaft gegründet worden, die sich die Aufgabe gestellt hat, im Dienst der Menschlichkeit nud christlichen Nächstenliebe bei eintretenden Strandungen und "anderen Seeunfällen durch möglichst wirksame Mittel den feiudlichen Ele- | menten ihre Opfer zu entreißen nud folgt darin dem großartigen Vorbilde anderer Völker, insbesondere der Engländer und Franzosen. Die Gesellschaft sucht ihre Wirksamkeit über ganz Deutschland auSzn- dehnen; obgleich ans tief empfundenen nationalen Gefühle entstanden, hält sie von ihrem menschenfreundlichen Werk- jede politische Beziehung fern und ist cs ihr denn auch gelungen, in_ allen Theiten Deutschlands zu dem Werke der Barmherzigkeit, das der Schifffahrt zum Segen, der deutschen Nation zur Ehre gereichen soll, willige Hände zu finden. Bereits sind zwanzig Bezirksvereine zur Beschaffung der Liebesgaben in verschiedenen Thellen des Vaterlandes gebildet; bereits sind an den deutschen Ostsee- und Nordseeküsten dreizehn Rettungsstationen mit Rettungsböten und RettungSgeschüyen errichtet, oder ist deren Herstellnng nahezu vollendet. Der Vorstand der Gesellschaft hat nun vor einiger Zeit in der Ueber- zeugung, daß daS deutsche Rettungswerk dadurch einen noch größeren Aufschwung nehmen werde, an den König von Preußen die Bitte um Uebernahme des ProtectoratS der Gesellschaft gerichtet. Dieser Bitte wurde durch Erlaß vom 5. Jan. d. I. entsprochen. Indem der Vorstand dies zur Kenntniß seiner Mitglieder bringt, spricht er die Hoffnung aus, daß dieser königliche Gnadenakt der Gesellschaft zu großem Segen gereichen, daß manches Leben unserer braven Seeleute durch sie gerettet werde und daß die deutsche Nation in ihrer Neugestaltung auch in dieser Beziehung sich den anderen Nationen ebenbürtig an die Seite stelle. Darmstadt. Das Frankfurter Journal berichtet : Die in Folge eigenthümlicher Verhältnisse bisher unterbliebene Unter- suchung über die unglückselige Kriegsführung im vorigen Jahre wird nun dennoch in Folge Verfügung des Kriegsministeriums stattfinden. Es wurde eine Commission ernannt, deren Vorsitzender der Commandeur unserer Armeedivision, Prinz Ludwig, und die aus vier Commandeuren (mit Ausschluß des Obersten Becker) und zwei Officieren aus dem Stabe gebildet ist. Derselben sind sämmtliche Acten, Berichte u. s. w. zur Verfügung gestellt und ist derselben die Ermächtigung ertheilt, jede ihr etwa erforderlich erscheinende Auskunft birect sich zu verschaffen. Dem Vernehmen nach fand sofort in dem Palais des Prinzen Ludwig und unter dessen Vorsitz die erste Sitzung statt. Worms. Der landwirthschaftliche Verein für die Provinz Rheinhessen hat beschlossen, II junge rheinhcssische Land- wirthe von denen Jeder mindestens 20 Jahre alt sein muß, zur Ausstellung nach Paris zu senden und denselben außer den Transportkosten je 100 FrcS. zu überweisen. Für die geeignete Führung dieser kleinen Expedition trägt der Verein Sorge, und sind die Anmeldungen der Bewerber bei dem Präsidium des Vereins, Herrn Regierungsrath Pfannebecker dahier, bis längstens zum 15. b. M. einzureichen. Der landw. Verein für Rheinhessen, welcher in Paris mit einer Collectiv-Ausstellung von Weinen be« theiligt ist, hat zum Special-Vertreter dieser Ausstellung seinen Präsidenten ernannt. Derselbe ist für diese Vertretung von Gr. Staatsregierung legitimirt worden. iBttttitj. So viel Prachtvolles auch die Möbel-Industrie aller Länder zur Pariser Ausstellung liefern mag, so dürfte sich doch nicht Manches darunter befinden, das geeignet wäre, die drei exquisiten Stücke zu verdunkeln, die der hiesige Möbelfabrikant Herr Joh. Heininger nach Paris sendet. Den großartigsten Effect darunter macht ein großer Buffetschrank im modernen Re- naissancesiyl, aus einem ^einzigen Stamm amerikanischen Nußbaumholzes von 32 Ctr. Schwere gearbeitet. Die Zeichnung zu den überaus reichen Schnitzereien, mit denen dieses Kunstwerk verziert ist, ist Original; sie stellen Jagdscenen, als Karyatiden dienende Kraniche, allegorische Figuren u. s. w. dar. Das In- nere ist mit Pallisanderholz eingelegt. Der Werth dieses Stückes ist 3000 st. Das zweite ist ein Herrenbüreau im gvthisch-mittel- alterlichen Styl, nach Ungewitier, der größten Capacität in diesem Genre, aus Eichenholz gearbeitet, mit einer wahrhaft bewundcrns- werthen Sorgfalt geschnitzt und die Ornamentik vermalt und vergoldet; selbst Vie Schlösser sind alterlhümlich kunstvoll construirt; das Innere zeigt schöne Pergamentmalereien. Das dritte Stück ist ein hierzu gehöriger, in demselben Style gearbeiteter Sessel. Diese Möbel des Herrn Heininger haben in den letzten Tagen zahlreiche Beschauer und Bewunderer gefunden und werden Vie Jnvustric unserer Stavt in würvigster Weise vertreten. Frankfurt. Wie man vernimmt, soll Vie geschmack- und zwecklose Reichslaterne auf dem Pfarrthurm, welche bekanntlich im Jahre 1848 errichtet wurde, um Vie um die Stadt herum liegenden Truppen bei etwa ausbrechendcr Revolution schnell allarmiren zu können, entfernt werden. Ob das Gerücht jedoch, welches von einem Ausbau der Spitze durch königliche Munificenz spricht, wahr ist over nicht, wird Vie Zukunft zeigen. Gcld-Cours vom 13. März 1867. Preuß. Eaffen-Schern- .....z . . . | fl. Pteuß. Friedrichsd'ot....... . . „ Pistolen...... „ „ Doppelte........... „ Holl. fi. 10 Stücke. „ Rand - Ducaten............ „ 20 grankenfiucke ... „ Engt. Sovereigns........... „ Ruff. Imperials............ „ Dollars in Goid.............. 1. 45-] 9. 56J-57] 9. 45-47 9. 46-48 9. 51-53 5. 34-36 9. 27J-28J 11. 50-54 9. 46-48 2. 27;-28] Neueste Eifeubahn-Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn, Cöln-Mindener Eisenbahn-Frachtbriefe, Zollamts-Declarationen in zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zn haben bei Wilhelm Klee, Mausbnrg. Fruchtpreise von nachbenannlen Sladlen und Fruchlmarkten. Revaclivn, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. W a i z e n. Korn. Gerste. H a f e r. Ji fl r t o f fei u. O r t und Datum. Verlauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Diltr. Pfund L ft- Mltr. Pfund fl. fr. Mite. Pfund fi. ft. Mitt. Pfund s- fr. Mltr. Pfund s. ft. Gießen, — März . . . — 200 _ _ 180 _ 160 _ 120 200 Grnnb-rg, 9. * • • 200 15 13 56' 180 11 48 25] 160 9 23 20; 120 5 7 69] 200 4 33 Mainz, 9. 38 200 16 16 67 180 11 4 — 160 — — 5 120 5 19 200 4 16