AnM-Bls«
für die
Provinzialhauptstadt Gießen.
mäßigen PoffaulschlagS 1 ff. 42 Fr.
1867
__(«flinfeöfatt Öes JVreifes fließen)
Ersckein» z-.f hd.i. mittwjtfij uut r.u.iluuj — __' _ ’"
mäßigen PoffaulschlagS 1 ff. 42 fr. - Auswärts abonnirt man fid h ' ®,n6,,n"f*‘ 1 42 h ' f“r Auswärtige incl. bcS Vorschrift«.
—---------------------------------- abonnirt man sich bei allen Postämtern. - 3n Gießen bei der «rfedilion (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1).
J12. 64L Samstag den 10. August
Mizeiliche Lekamilmachung.
Gefundene Gegenstände:
I°s.m ,ünf ,B6,f Äm,“r w- w« «-*« ri,ch°.ckch.» tl„ mi,
‘■•'■iSsS'gs"""-" -■ ÄÄXtf “ —
® ' Großherzogliche Polizei.Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen.
— ___________ __Nover.
Gerichtliche nnd Privat-Bekanntmachungen.
(EöictaCCflhungen.
Aufforderung.
2903) Die abwesende Aloysia Frie- 3ögfr hat sich sogewiß binnen 3 Monaten von heute an zu erklären, ob sie bas zu ihrer Einsicht hier liegende Testa- ment ihrer am 2. Januar l. I. verstorbenen Mutter Susanne, gebornen Äatuasch, Ehefrau des Großherzoglichen Calculators Moritz Jäger vahicr, vom 2. Mai 1865 für gültig anerkenne, als dies sonst unterstellt wird.
Gießen, den 3. August 1867.
Großherzoglichcs Stadtgericht Gießen.
I. B. d. St.: Langsdorfs, Stadtger.-Asseffor.
A u f f o r d e r u n g.
2880) Wer noch Forderungen an den verstorbenen Heinrich Daniel Noll dahier zu bilden hat, wolle dieselben bin- nen 14 Tagen beim unterzeichneten Gerichte anmelden, sonst werden sie bei der Verthei- lung seines Nachlasses nicht berücksichtigt.
Gießen, den 2. August 1867.
Großherzoglichcs Startgericht Gießen.
3- B. d. St.:
Langsdorfs, Stadtger.-Assessor.
^efonöere^eftnmitnmdjuiigen.
2893) Die in Art. 14 und 18 des Gesetzes vom 13. September 1865 vorge- schriebcne Ausloosung der Haupt- und Er- gänzungs-Geschwornen für das Schwurgericht der Provinz Oberhessen im vierten Quartale d. I. soll
Samstag den 24. v. Mts., Vormittags 11 Uhr,
in öffentlicher Sitzung Großherzoglichcn Hof- gcrichts in dem HofgerichtS-Gebäude dahier vorgenommen werden.
Gießen, am 7. August 1867.
3n Vcrh. des Präsidenten Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberhcssen:
Weber.
________________vdt. Wehner.
Holzabfuhr aus dem Gießener Stadtwalde.
2868) Die Steigerer des Holzes aus den Abtheilungcn Wanne und Hochwarte werden hiermit aufgeforbert, die Abfuhr bei dem jetzt ringetretenen trockenen Wetter ohne Verzug zu bewirken.
Geschieht dieses nicht, so werten sie angezeigt und bestraft.
Gießen, den 6. August 1867.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt.________
2850) An der Straße von Treis a. d. Lumda nach Allendorf a. d. Lumta ist ein Päckchen blau gefärbtes Leinen (sog. Wirken- luch) gefunden und an hiesige Bürgermeisterei abgeliefert worden. Der Eigenthümer desselben wird hiermit aufgefordert, sich binnen 4 Wochen, vom heutigen Tage an gerechnet, auf hiesiger Bürgermeisterei zu melden und zu legitimiren, als sonst nach Ablauf dieser Frist ras fragliche Tuch dem Finder zurückgegcben oder zu Gunsten der Ortsarmen verwerthet werten wirt.
Treis a. t. Lumda, den 3. August 1867.
Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. b. Lumda.
Berghöfe r.
Versteigerungen.
2827) Dienstag den 13. August, Nachmittags 2 Uhr,
sollen auf dahiesigem Rathhause die Jmmo- biliens, zum Nachlaß der Friedrich Lotse's Ehefrau gehörend, als:
Flur Nr. oJtlftr.
‘/»so 13 Hofraithc auf dem Asterweg,
gibt 1 fl. 6% fr.,
*%94 34 Acker auf dem Sand,
4l/is 178 Garten auf dem Rodt, gibt 7. fr-,
unter den alsdann bekannt gemacht werden- den Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werben.
Gießen, den 1. August 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
___Ebel.
2776) Auf freiwilliges Ansuchen der Daniel Plank Wittwe sollen
Dienstag den 13. August, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause deren Hofrai- then, als:
Flur Nr. cJtlftr.
7s7 14 Hofraithe im kalten Loch,
7131 7 Hofraum mit Stall am Tiefenweg,
7aS3 9 Hofraithe am Tiefenweq, gibt 39% fr.,
7sss 12 Hofraithe, Miststätte im kalten Loch,
unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Beringungen, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, Den 27. Juli 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
Ebel.
168 fi.
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anschlagi zu . .
Oppenrod, am 7. August 1867. sp.ege. von ^l^rnrr - - -
•"»•W* C»P-nr«. gerate»«,
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psichlt
Preisgekrönt auf den Welt-Ausstellungen zu
LONDON 1862. DUBLIN 1865. OPORTO 1865 ete. etc.__
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und mehrerer anderen Hofe.
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schlagen der Steine, sowie Gra- bcnarbtit, veranschl. zu . . Aufräumung der Fluthgräben, vrr-
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Ärbeilsverfteigerung. 2891) Mittwoch den 14. August, Dormittags 11 Uhr, sollen in der Wohnung des hiesigen Bür- germeister« nachverzeichnete Arbeiten öffentlich wenigstnehmenc in Accorv gegeben wer- den, als:
Unterhaltung der Ortsstraßen und Wege: Steinfahren, Aussetzen und Zer-
Parisi \iissh-lluim 1867 : ..............inner 2801.
Saal Nr. 48 und Preussisrlirs Hestaurationslokal.
2896) Die in dem früheren Pfandhaus- locale sich besindlichen Mobilien, bestehend in 2 Schreibpulten mit Tischen, 2 Eomptoir- stühlcn, mehreren verschließbaren Schränken, einer eisernen Gclvkiste, Regalen und son- (tigern Holzwerk, sowie eine Partie altes Papier, sollen nächsten
Dienstag, den 13. I. Mts., Vormittags 9 Uhr, im BürgcrhoSpital dahier versteigert werden.
Gießen, am 8. August 1867.
Der Rechner:
Wittich.
Verpack!tuist von Triedvierleln. 2917) Mittwoch den 14. August d. I., von Nachmittags 2 Uhr an, sollen _ .
114 Tricbviertel, ein Acker an der Sandkaute am Schiffenbcrger Weg und ein Stück Land, an der Chausse nach dem Zinher'schen Marten gelegen, öffentlich verpachtet werden.
Zusammenkunft am Neuenweger Thor. (Liehen, den 8. August 1867.
Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
L ä ! g "
2861) Eiserne Bettstellen, aus Den ersten Fabriken Deutschlands, pr. Llück von 6 st. an, und, sind Zeichnungen und! Preise im „Darmstädter Haus ' einzusehen.
2905) Incnrnat-Kleesamcn bei Emil P i st o r.
2^83) Laryngoscope na* Herrn Dr. Tabold, a Stück 15 st. 30 kr. bi« 14 st., dieselben mit Prisma nach Herrn Dr.. Bose, ä S'ück 19 fl. 30 kr. bi« 20 fl., Taschen-Laryngoscope, bei jeder Beleuchtung anwendbar, ä Stück 7 fl. bi« 7 fl. 30 fr., Microscope von 17 fl. 30 kr. bis 52 fl., Augenspiegel nach Herrn Liebreich, ä Stuck 5 fl. dis 6 fl , .Ohrentrichter und .OKren- heleuchtungsspiegel, Kehlkopfspiegel von verschiedener Große, ä 2tüd
2894) Mittwoch den 28. August l I-, Nachmiitag« 3 Uhr,
sollen aus dem Bureau der Ober-Einnehmerei (Ließen ungefähr 7 Centner ausgeschiedene ältere Rechnungsbücher und Ober-Einnehmerei-Acten zum alsbaldigen Ein stampfen, unter den al«, dann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, am 8. August 1867. Großherzogliche Ober-Einnehmerei Gießen.
Schuster.
8e. Majestät des Königs ^5 ilhelm I- von Preussen;
Sr. Königl. Hoheit des Prinzen
2890) Montag den 12. d. MtS-, Vormittags 10 Uhr,
soll auf dahiesigem Rathhause das mittlere Logis in der Hofraithe der Conrad Eon- stanz Wittwe in der Brandgasse, bestehend in 4 Stuben u. f. w., öffentlich meistbietend verpachtet werden.
Gießen, den 7. August 1867. Großhcrzogl'ches Ortsgericht Greßcn. Ebel.
Verpachtung von Weiden-Nutzungen. 2911) Dienstag den 13. August 0. MtS., Vormittags 9 Uhr,
soll der Korbweidenschnitt au« den fiskalischen Pflanzungen an der Lahngrecke von Gießen bis Heuchelheim an die Meist- bietenden für das laufende Jahr verpachtet werden. Q .
Die Zusammenkunft ist auf der Lahn- brückc dahier.
Gießen, den 8. August 1867. Großhcrzogliches Kreisbauamt Gießen.
Holzapfel.
BmpfeMeHetverth fi«»" Je** f •’
2636) Nichte ist so angenehm kühlend und erquickend in der heissen Jahreszeit, auf Itofeen und auf Märschen, ak Zuckerwasser
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bekannt unter der Devise : „Ocoid it qui non "rvat," erfunden und einzig und allein acht destdhrt von
H. Underbers-Albrecht am Rathhaus in RUEINBEHG am Niederrhein,
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I $r. Majestät des Königs von Bayern, Sr. Königl. Hoheit des Fürsten zu
Hohenzollern-Sigmaringen
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2889) Montag den 12. August, Nachmittags 2 Uhr,
wird im Hause des Herrn E. Berger am Kirchenplatz mit der Versteigerung der Wolle- waaren begonnen.
Gießen, den 8. August 1867.
M. Pilger.
2899) Nächsten Montag, den 12. d. MtS., Nachmittags 5 Uhr,
werden in dem Garten am Hause ter Frau Kanzlei-Inspektor Schlatter am Wallthor 3 schwere Bienenstöcke mit Volk versteigert.
| Worfelten unb Wrinofins,
letztere mit und ohne Stoffüberzug, emvsiehlt zu Fabrikpreisen
Wilhelmine Fuhr.
MU lonigL kais Miaislcrial-Avprobalion
yer i'aqijet-1 >. oder 14 Yw.Z^,
P,r Falschuuzen wird gewarnt!
(lejien Hals und Brustleiden
MABryllwrrcK»bt löntst ifionbons.-^
2257) Cinttrn sosort alle katarrhalischen Hal«- unb Brust - Assertionen, al«: Berschleimuna, Heiserkeit, Husten u s. w. Die unter Mitwirkung berühmter ärztlicher Capaeitäten wohlgelungmc Bereinigung von Säften vcr zweckmäßigsten Krauter unb Wurzeln haben ttn Ltvllwerck'schen Brust'DvnbonS einen Weltru, »1»°««'- " Niederlagen besinken sich. ä 14 fr. pr. Paquet, in Giessen de, C. W. Di-tz unb bei Louis Frolinhäuser; sowie in Aliendorf a. d. I da. de, Apotheker C L. Harb; in Herstadt bei Chr. Etchelmann Sohn, 'N Butzbach bei Bal. Wiestler; in Friedberg bei I. A.Wtndccker, in llnn^en bei 21 Buch; in Meli bei H. 6. Brugmann.
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Sigmaringen
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Nach Vorschrift des Erfinders allein ächt bereitet durch die h abrik
ätherischer Oele von A. MORAS & CIE- in Cöln.
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Accht zu haben in Giessen bei der Exped. dieses Blattes, in Wetzlar bei Wilhelm Brauneck.
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5 c V t>0' a 3 to g , p trrn 5,0f taselbst betrautwelcher
~ St'tungS - Verzeichnisse gratis und franco versendet, sowie jede
Auskunft berenwilligst ertheilt. 1
2885) Sonntag den 11. August 1 8 6 7:
Schützenfest
im
Schützengarten zu Wetzlar.
Dkl dem abzuhaltenden Königsschießen der Kreis - Schükengefellschafl findet nach Beendigung des Festzuges
Großes Coiirert mit Tonchelultiguna
statt, ausgeführt vorn ganzen Musik-6orpS des 8. Rhein. Zager-BataillonS
Anfang des Festzuges 3«/2 Uhr.
Hierzu ladet ganz ergebenst ein H. Kuh n.
Beilage zu Nr. 64 des Anzeigeblattes.
V e r m i T cf) l e Anzeige n.
«.Iduna**,
Lebens-, Jenstons- und Leibrenten-"Delsicheiungs- Helellchat't in Salle a. ö. A.
2892) Vorgenannte Gesellschaft steht unter Oberaufsicht des Staats und ist auf Gegenseitigkeit gegründet, so.daß alle Ucbcrschüsse etn Derstcherten turd) die Dividende wieder zustießen.
Die Berstcherungsbranchcn der „Iduna" sind nach 15 Tarifen auf die allerver- schiedenartigsten LebenSvcrhältiiisse berechnet. Die Gesellschaft schließt Versicherungen:
1. von Kapitalien, zahlbar beim Tode oder bei Lcbzeit des Versicherten,
2 von sofort beginnenden oder aufgehobenen Leibrenten,
3. von UeberlebungSversichcrungen durch Kapital,
4. von UeberlebungSrentcn ^Wiltwenpension),
5. AuSsteuerversicherungcn, bei reuen ras Kapital nach vollendetem 14., 18., 21. oder 24. Lebensjahre des versicherten Kindes g-zahlt wird- Die letzten Versicherungen wereen auch mit Rückgewahr rcr Prämien bei vorzeitigem Tode des KinteS geschlossen,
6. Sterbegelt-Versicherungen über Summen von 50 bis 100 Thaler, bei denen das versicherte Kapital sofort nach dem Tote oder auch in einem bestimmlcn Lebensalter gezahlt wird.
Bei fortlaufenden Prämienzahlungen können die Prämien in monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen und jährlichen Terminen bezahlt werden.
, Die Direclion:
Dr. Herrmann. Dr. Wiegand.
2884) Auf der Straße von Gießen nach Steinbach ist heute ein neuer Eisenstab gefunden worden. Ter Eigrnthümer kann solchen gegen die EinrückungSgebühren auf der Bürgermeisterei Großen-Linten in Empfang nehmen.
Großen-Linden, den ß. August 1867. ___________Menges, Bürgermeister.
PfarEonferenz
Mittwoch den 14. August, Vormittags 10 Uhr. Land mann, Decan.
2833) Zur Aufbewahrung ter, dem Kaufunger Stiftsfonds geliefert wertenden Pachtfrüchte, in ohngefähr 95 Maltern bestehend, werden für die Monate November bis März einschließlich ein, etwa auch zwei Böden zu miethen gesucht. Eigenthümcr hierzu geeigneter Böten, welche zu einem Vermiethen gesonnen sind, wollen sich an den Unterzeichneten wenden.
Gießen, den 1. August 1867.
G. Fuhr.
I Maurergesellen
können tauernce Beschäftigung erhalten bei A. Nauheimer.
Bezugnehmend auf Vorstehendes hält sich zur Ertheilung jetweter näheren Auskunft, Verabreichung von Prospecten und Annahme von Versicherungen empfohlen
Die Agentur Gießen:
L. Labroisse,
HofgerichtS - Advokat.
Koncerte bei Kietzener Musik-Kapelle, unter Leitung ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker.
Bei günstigem Weller:
Auf der Rech scheu Terrasse
2928) Samstag den 10. und Dienstag den 13. August 1867:
14. u. 15. Concert im s. Sommcrabonnement.
Anfang Abends 7 llbr. Entree für Nicht-Abonnenten ä Person 6 fr.
Im Philosophenwald
Sonntag den 11. August 1 8 6 7.
Anfang 4 Uhr. — Entröe ä Person 6 fr.
Turnverein.
2922) Heute Abend um 9 Uhr:
Generalversammlung
in der Turnhalle.
Tagesordnung: Bericht. — Turntag in Butzbach. — Turntag in Hanau.
Der Vorstand.
2819) Eine tüchtige und erfahrene Büglerin wünscht in und außer ihrer Wohnung Beschäftigung. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts._____________________
2882) Ein goldener Ring ist gefunden worden. Näheres bei ter Exped. d. Bltts.
2912) Ein grauer Sommeriiber- zieher ist abhanden gekommen. — Es wird demjenigen eine Belohnung zugesichert, welcher über denselben Auskunft bei der Erped. d. Bltts. geben kann.
2855) Ein silberner Ring ist gefunden worden und kann derselbe gegen Entrichtung der Zuseratgebühren bei der Erped. t. Bl. in Empfang genommen werden.
2897) Gune kleine fiille Familie sucht eine freundliche Wohnung von etwa '1 Zimmern re., am liebsten austerhalb der Stadt. Wer ? sagt die Exped. d. Bltts.
2918) Ein Zimmer, zu einem Verkaufslocale sich eignend, wird entweder in der Neustatt, auf ter Mäusburg oder auf dem Kreuz zu miethen gesucht. Hierauf Refleeticende wollen sich schriftlich an mich wenden. S. Wolf, in Hungen.
2876) Ein ordentlicher Junge, der die Buchbinderei zu erlernen wünscht, wird in die Lehre gesucht. Wo? sagt die Erped d. Bltts.
Zur Nachricht.
2919) Donnerstag den 15. August geht wieder ein Transport Kleider und sonstige Gegenstände zum Waschen und Färben nach Berlin ab. Katharine Münch, Neuenweg.
2867) Zwei freundliche Zimmer, möblirt, womöglich nebeneinander liegend, werden für nächstes Semester zu miethen gesucht. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.
2900) In meinem Wirthsloeale ist ein Regenschirm stehen geblieben. Der sich legi- timirende Eigenthümer kann denselben gegen Erstattung der Jnseratgebiihren bei mir in Empfang nehmen. Schnell, am Markt.
Für Philologen !!!
2859) Zu einer kleinen, mehr mecha- nischen Hülfsarbeit, die gleichwohl nur von einem Sprachkenner exact besorgt werden kann, sucht man sofort gegen angemessenes Honorar
einen jungen Philologen.
Vor allen andern sinden solche Berücksichtigung, die der Gabelsberger'schen Stenographie vollkommen mächtig sind. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.
'frtfdjfmcficr zu gießen.
Sonntag Ben 11. August. Carl Heber am Lindenplatz. Ludwig Kämmerer auf dem SelterS- weg. Ludwig Schneider in der Neustadt.
Kirchliche Anzeigen.
Evangelische Hemeinde zu Hießen.
Gottesdienst.
Am 11. August.
Morgens: Pfarrer Dr. Seel.
Nachmittag»: Pfarrer Landmann.
(Sonntag den 18. August wird das heil. Abendmahl gefeiert.)
Kopulirte.
Den 2. August. Dr. Heinrich Köhler, penfio- nirter Großherzoglicher Gymnasiallehrer dahier, ein Wittwer: und Katharina Wagner aus Climbach.
Den 6. August. Wilhelm Gottlieb Christian Lohmann, Lehrer an der höheren Bürgerschule und an dem Lehrerin-Seminar zu Arnheim in Holland, de« Kaufmanns zu Mark in Westphalen, Friedrich Lohmann, ehelicher Sohn ; und Christine Lucie Bertha Schreiber, des hiesigen Bürgers und Gerberei-Besitzers, Erich Karl Schreiber, eheliche Tochter.
Getaufte.
Den 4. August. Dem Bürger in Butzbach und Schlaffer in der mechanischen Werkstätte »er Main-Weser-Bahn dahier, Philipp Pfeil, eine Tochter, Anna Marie, geboren den 13. Juli.
Denselben. Dem Bürger und Handelsmann, Heinrich Schomber, ein Sohn, Karl Martin Caspar, geboren den 4. Juli, ^Denselben. Dem Ortsbürger in Allendors a. d. Lumda und Schneider dahier, Heinrich Pfeiffer, eine Tochter, Wilhelmine Margarethe Christine Henriette Philippine, geboren den 24. Juli.
Denselben. Dem Bürger und Weißbindermeister, Ludwig Petri II., eine Tochter, Anna Julie Friederike Katharine Wilhelmine, geboren den 9. Juni.
Denselben. Dem Bürger und Fuhrmann, Heinrich Huhn, eine Tochter, Elise Friederike, geboren den 29. Juni.
Denselben. Dem Bürger und Metzgerrneiüer, Emil Geißmar, ein Sohn, Johann Adolf, geboren den 24. Juni.
Denselben. Dem Bürger und BahnhosSarbeiter, Karl Mootz, ein Sohn, Emil Ehristian Ludwig Martin, geboren den 11. Juli.
Den 8. August. Dem Bürger und Kaufmann,
Georg Philipp Schwager, eine Tochter, Johanna, Hermine Henriette Karoline, geboren den 26. Juni.
Denselben. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Karl Georg, geboren den 1. Juli.
Beerdigt.
Den 3. August. Jobanna Wilhelmine Weber, geborne Brüel, de« Bürger« und practischen A zte«. De. Wilhelm Christian Hermann Weber, Ehefrau, alt 34 I. 9 M 1 T., gestorben den 2. August.
Die Pfarrgeschäfte in ter nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel.
Die bei Großh. Bezirksstrafgericht Gießen in öffentlicher Sitzung gefällten Urtheile.
I. Am 1. August d. I. wurden »erurtbeilt :
1. Heinrich Eimer von Romrod, wohnhaft in Bruchenbrücken, wegen Diebstahl«, in eine CorrectionShauSstrafe von 3 Monaten.
2. Heinrich Scheid von Grüninzen, wegen Landstreicherei im IV. Rückfalle und Constnation-bruchS, in eine geschärfte CorreetionShauSstrale von 18 Monaten, sowie zur Stellung unter polizeiliche Aufsicht auf die Dauer von 2 Jahren nach verbüßter Strafe.
3. Johanne« Hofmann VI. von Steinheim, wegen Derletzung der Amts- und Dienstehre, in eine Gefängnißstrafe von 3 Tagen.
II. Am 7. August d. I. wurden verurthellt :
1. Emil Heßler von Gießen, wegen Wiedersetznug und Dienstehre-Verletzung, in eine Gefängnißstrafe von 4 Wochen, Ehristian Simon von da, wegen deSql. Vergehen«, in eine solche von 5 Tagen.
2. KaSpar Stork von Utphe, wegen Wiedersetzung, in eine deSgl. von 6 Tagen.
3. Heinrich Schuchard von Busenborn, wegen Diebstahl«, in eine deSgl. vou 10 Tagen.
III. Die auf den 8. August d. I. anberaumte Hauptverhandlnng in Sachen gegen Karl Hofmann von Rödgen, bei Nauheim, und 7 Consorten, wegen Körperverletzung im Raushandel u. Eigenthumsbeschädigung, wurde vertagt.
Die bei Großh. Bezirksstrafgericht Gießen zur Aburtheilung kommenden Untersuchungen.
I. Arn 14. August d. I.:
1. Gegen Jakob Reuter von Himbach, wegen Diebstahl«.
2. Gegen Heinr. Dörr, Joh. Sohn, von Saasen, wegen dgl. Verbrechen«.
3. Gegen Philipp Mootz von Gießen, wegen thätlicher Ehrenkränkung.
4. Gegen Joseph Funkenstein au« Polen, wegen Betrug«.
II. Am 15. August d. I.:
1. Gegen Georg und Otto Lang von Hungen, wegen Gewaltthätigkeit, resp. Körperverletzung.
2. Gegen Heinrich Ganß von Burkhardsfelden, wegen öffentlicher thät- licher Ehrenkränkung.
3. Gegen Heinrich Erb III. und Consorten von Weitershain, wegen Eigenthumsbeschädigung.
Gießen, 5. August. Herr Emanuel Stern, Lehrer der Handelswissenschaften an der technischen Schule zu Darmstadt, der wegen seiner Erfolge, die er, während er hier wohnhaft war, durch seinen kaufmännischen Unterricht erzielte, auch hier noch in gutem Andenken steht, hat ein eben so nützliches wie klar darlegendes Buch erscheinen lassen, betitelt:
Vollständige Anleitung zur Buchführung für die Gc- werbtrcibenden und kleinere Fabrikanten, wie sie nach einfacher Art und nach den Bestimmungen des deutschen Handelsgesetzbuches ihre Bücher zu führen haben.
Mil Anführung und Erläuterung der betreffenden Ge- setzesstcllen, sowie auch mit Erklärungen aus der Lehre von den Wechseln und mit Verhaltiuigsregeln beim Wechselvcrkchr.
Zum Gebrauch auch für Kaufleute und Juristen.
Von diesem Werke, dessen Vorzüglichkeit eine Bcurtheilung, die wir jüngst in No. 171 der hessischen Volksblättcr gelesen, in hohem Maße hervorhebt, haben wir nähere Einsicht zu nehmen Gelegenheit gehabt, und die Ueberzcugung gewonnen, daß ihm das Lob, welches ihm durch diese Bcurtheilung zu Theil wird, mit vollem Rechte gebührt, und daß der Verfasser die in dem Titel sich vorgesetzte Aufgabe in vollkommenster Weise gelöst hat, so daß dasselbe in den weitesten Kreisen die allgemeinste Verbrei- tung verdient.
Die Arbeit de« Herrn Stern ist eine hervorragende durch gründliche Behandlung des von ihm bearbeiteten Stoffes, durch
klare, für Jedermann faßliche Darstelluna und durch die so sehr gelungenen practischen Ausführungen. Und einst nur die in einfachster Weise und nach den Vorschriften de« Gesetzes zu handhabende Buchführung ist aus diesem Buche mit Leichtigkeit zu erlernen, und wo sie noch nicht in gehöriger Weise besteht, durch Hülfe desselben zu verbessern, sondern auch die verschiedenartigsten geschäftlichen Vorfälle, die Wechsel nicht ausgenommen, werden darin gründlich besprochen und erläutert, so daß Jeder, der kleine wie der größere Geschäftsmann sich daraus Raths erholen kann. Ein solches Buch muß Nutzen stiften und vor Schaden bewahren, und darum wünschen wir, daß es die volle Beachtung der Ge- | werbtreibcndcn finde. Der Preis des Buches ist 1 si. 3D fr.
Germania,
Lebens - Bersicherungs - Aktien - Gesellschaft zu Stettin.
Grundkapital...........3,230,000 Gulden.
Reserven, Ende 1866 .......3,638,198
Jahres-Einnahme......... 2,383,736 „
Bis Ende 1866 bezahlte Derfich.-Summe 2,728,601 „
Die Germania gewährt durch Sicherheit. Billigkeit der Prämien und Liberalität ihrer Bedingungen die möglichsten Vortheile.
Das Vertrauen, welche sie sich durch prompte und liberale Auszahlung der versicherten Cupitalien Überall erworben, hat ihr in kurzer Zeit eine hervorragende Stellung unter den Lebens - Versicherung« Gesellschaften verschafft, wovon der Ende de« Jahre« 1866 verbliebene Versicherungs-Bestand von:
83,591 Versicherten mit 71,504,619 Gulden Bcrsichcruugö-Kapital
Zeugniß giebt.
Die Gesellschaft betreibt mit ihren bedeutenden Fonds keine SpeculationS- Geschäfte, bewirkt vielmehr ihre Kapitalanlagen in pupillurisch sicheren Hypotheken.
Die a u f Hypotheken anSgeliehene Summe beträgt Ende 1866: 2,812,938 Gulden.
Der Segen der Lebens-Versicherung wird täglich mehr unerkannt und die Zahl derer, die ihr Leben versichern, nimmt beständig zu. Bei sämmtlichen 28 deutschen LebenS-VerficherungS-Gesellschasten waren Ende de« Jahre« 1865 (die Geschäfts-Ergebnisse des Jahres 1866 sind noch nicht von allen Gesellschaften veröffentlicht) mehr al« 400,000 Personen mit 492 Millionen Gulden versichert. Der Versicherungs-Bestand vermehrte sich in diesem Jahre um : ca. 50,000 Personen mit 70 Millionen Gulden, der Versicherungs-Bestand der Germania allein um: 22,151 Pers, mit 17,482,288 Gillden Versieh. Summe, mithin betrug der reine Zuwachs der Germania in Betreis der Personen 45 o/o und in Betreff der Versicherung-- Summe 25 °/e de« reinen Zuwächse« von sämmtlichen 28 deutschen Leben« - Versicherung« - Gesellschaften. G« starben in demselben Jahre im Ganzen:
6354 Versicherte, durch deren Tod 7,437,500 Gulden fällig wurden, hiervon zahlte die Germania für 764 Todesfälle 514,379 Gulden Versicherungssumme.
Die vorerwähnten Resultate können mit Recht als erfreuliche bezeichnet werden, vergleicht man jedoch dle Anzahl dec Versicherten mit der Gesammt- bevölkerung Deutschland« von ca. 40 Millionen Seelen, so ergiedt sich, daß nur 1 o 0 derselben, also ein»verhältnißmäßig sehr geringer Theil versichert ist. G« folgt hieran«, wie Wenige die hohe Bedeutung der Lebens - Versicherung bis jetzt erkannt haben und doch sollte Niemand, von dem da« Wohl Anderer abhängt, unterlassen, sein Leben zu versichern.
Die Germania bietet durch die lieberalstcn Bedingungen jedem ihrer Versicherten die größtmöglichen Vortheile, indem sie solche Policen, welche mindesten« 3 Jahre in Kraft bestanden haben, auf Wunsch drr Versicherten
1. gegen Auszahlung von mindesten« % der vollen Reserve zurückkauft, 2. bis zu derselben Höhe Darlehen auf die Policen gewährt, oder
3. unter Aufhebung der früheren Versicherung eine neue Versicherung ohne jede fernere Prämienzahlung schließt, welche der vollen Prämienreserve der ersten Versicherung entspricht.
Durch die Versicherung mit Rückgewähr der Prämie (Tabelle Ila) bietet die Gesellschaft daneben selbst denjenigen, welche ihre Versicherungen innerhalb der ersten 3 Jahre oder später verfallen lassen, den Vortheil, daß die Gesellschaft die über geleistete Prämienzahlungen ausgestellten Rückgewährscheine, entweder beim Tode de« Versicherten oder sobald derselbe da« 90fle 8eben«jahr erreicht hat, zum volle» Betrage auSzablt.
Die Herren Wilh. Balser in Gießen, Generalagent für Oberheffen, Phil. Zimmer in Sich und Rechner Schmidt in Londorf geben alle nöthigen Aufklärungen.
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