AiychcM« für die Provinzialhauptstadt Gietzen. (flintsüfatt des Greifes fließen.) Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Preis de« Jahrgang- für Einbeimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. de« vorschriftsmäßigen Postauischlag« 1 st. 42 fr. — Au-wärt« abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bet der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). J\r9, AA. Mittwoch den 10. Juli J.SG7« Amtlicher T h e i l G e kanntmach u n q. Nach einer Mittheilung Königlichen Landrathsamts Kirchhain ist das Verbot des Haltens von Viehmärkten im dortigen Kreise und der Provinz Oberhessen wieder zurückgezogen werten, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Gießen, den 4. Juli 1867. Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des KreiSralhS: K e f u 1 c , Kreis - Assessor. Bekannt m a ch n n g. Wir bringen hiermit zur Kenntniß der Schafb>sitzer, daß unter den Schafen zu Holzheim der Milzbrand ausgebrochen ist. Gießen, den 8. Juli 1867. Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des KreiSrathS: K e k u l 6 , ___________Kreis « Assessor. ____ Bekannt m a ch u n g. Für die zu gründende Anstalt für blödsinnige Kinder sind an den Unterzeichneten weiter abgeliefert worden: aus der Gemeindekasse zu Holzheim......löst. — fr. in der Gemeinde Hattenrod eingefammelt.....1 „ 24 „ 16 fl. 24 fr. Hierzu der frühere Betrag 356 „ i2 „ Summa 372 fl. 36 fr. Gießen, den 6. Juli 1867. Dr. G o l d m a n n. Bekannt m a ch n n g. Gelegentlich der am 18. d. Mts. zu Lich staltfindenden Viebpreisvertheilung werten die nachstehend verzeichneten landwirth- schastlicken Maschinen und Geräthe an Lantwirthe ter Provinz Oberhessen zur öffentlichen Versteigerung gebracht werden: 1) Eine Wood'sche Grasmähmaschine, AnkaufopreiS....... 200 fl. — fr. 2) ©m eiserner Ruchadlo mit Vortergestell, von Eckert in Berlin . . . 30 „ 27 „ 3) Ein eiserner Pflug mit zweirädriger Stelze, von Howard, England . . . 39 „ 5 ,, 4) Ein Beetpflug mit Vortergestell, von Gubiez in Peslh.....28 „ — „ 5) Eine Zickzackegge von Eisen mit Charnier, von Howard . . . . 50 „ 10 „ 6) Eine Kettenegge, von Howard..........32 „ 5 „ 7) Ein Oelfuchenbrecher, neu, von Kolemann, England.....40 „ 50 „ 8) Ein Butterfaß mit Eintritt der Lust, von Abrams in Paris . . . 11 „ 40 „ 9) Eine Rübenschneidmaschine, zum Schneiden von Streifen und Scheiben, von Horn Sby 58 „ 20 „ 10) Eine Rübenschneidmaschine, von B er toll, England......49 „ — „ 11) Eine Grünmalzquetsche für Handbetrieb, nach Turme, England . . . 58 „ 20 „ 12) Eine Häckselmaschine, von Richmond und Chandler, England . . 67 „ 5 „ 13) Eine Getraide-Putz- und Scrtirmoschine, von l'Huillier in Dijon . . 151 „ 40 „ 14) Eine Wasch-, Ring- und Mangmaschine, von Bradford, London . . . 98 „ — „ 15) Eine Samuelsen'sche Getraidemähmoschine neuester Construel on .... 450 „ — „ Die sämmtlichen Gegenstände sind zu Minimalpreisen eingesetzt; werden diese Preise durch die Gebote erreicht oder überboten, so erfolgt der Zuschlag. Mitsteigern kann jeder Angehörige der Provinz Oberhessen; Steigerer, deren Verhältnisse unbekannt sind, müssen genügende Bürgschaft stellen- Nach erfolgtem Zuschlag gehen die Gegenstände in Eigenlhum und Gefahr der Steigerer über; Zahlung muß innerhalb 14 Tagen nach der Versteigerung auf Ansorterunq de« Rechners franco an die Kasse des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen geschehen. Es wirt nur von Gulden zu Gulden geboten. Garantie für die versteigerten Gegenstände wird Seitens des lantwirthfchaftlichen Vereins nicht geleistet. Laubach, den 5. Juli 1867. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Otto, Graf zu Solms-Laubach. Girffrn, am 8. Juli 1867. Betreffend: Die Erhebung Cer Ende d. ). fällg gewordenen 1867r Holzgelder. Das GroKherzogliche Rentamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeillereien des Ucntamtsbeprks. Wir ersuchen Sie hiermit, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß eie obigen Gelder noch binnen 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag« und Samstag«, ebne Mahnung bezahlt werten können. L - n d c r. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen (ßbictaCCabuiig. 1827) Dem unbekannt wo? abwesen- den Heinrich Klinke! von Daubrinzen wird hiermit eröffnet, daß von dem Löb Katz von Mainzlar unlerm 4. d. Mt«. eine auf Cem Aetuariate zur Einsicht offen liegende Klage gegen ihn eingereicht worden sei, worin vorgebracht ist, daß er, Kläger, laut eine« bei Großderzoglichem OrtSgericht Staufenberg errichteten Protoeoll« vom 24. Mai 1866 dem Beklagten sein damals noch im Bau begriffenes in der Gemarkung Daubrinzen neben dem Schulhause gelegene« Wohnhaus mit Garten für 500 fl. abge- kauft, darüber aber trotz Aufforderung an den Beklagten noch keinen Kaufbrief erhal- ten habe und gebeten ist, Ausfertigung der Notul und des Kaufbriefs, sowie dessen Konfirmation und Transkription in dem Mutation«.Berzeichniß nach Maßgabe de« beregten Vertrags zu verfügen, resp. feine Mitwirkung hierbei als erfolgt zu ergänzen. Dabei wird genanntem Heinrich Klinke l ausgegeben, innerhalb drei Monaten vom ersten Erscheinen in den Blättern an gerechnet sich auf genannte Klage entweder in Selbstperson, oder durch einen gehörig Bevollmächtigten zu erklären und einzulassen, al« er sonst unter Ausschluß mit Einreden derselben für geständig angenommen und der Klagbitte gemäß werde verurtheilt werden. Schließlich wird demselben noch bemerkt, daß alle weiteren Verfügungen nur mittelst Anschlags an die Gerichtsthüre be- könnt gemacht werden würden. Gießen, den 9. Mai 1867. Großherzogliches Landgericht Gießen. I. B. v. L: Hellmann, Eellarius, Landger.-Assessor. Landger.-Assessor. ^efonbere,licriaiintiimcf)iingriL Die H a st'sche Stiftung. 2473) Die diesjährigen Zinsen aus der vorbemerkten Stiftung kommen am 28. Juli d. I. zur Vertheilung. Diejenigen, welche wünschen, hierbei berücksichtigt zu werden, haben sich bis zum 20. d. Mt«. hier anzumelden Gießen, den 1. Juli 1867. Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt.____________ Danksagung. 2559) Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die hiesige Gemeinde von ter Aachener und Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft durch Vermittlung t-eS Herrn Agenten Vvlp zu Lich eine Feuer- spritze als Geschenk erdalten hat, und wollen wir hiermit Namens unserer Gemeinde der Feuerversicherungs-Gesellschaft, sowie dem Herrn Volp, unseren Dank öffentlich aus- sprechen. Bellersheim, den 2. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Bellersheim. B op v. Verweigerungen. H o l z v e r st e i g e r u n q. 2541) Donnerstag d e n 18. Juli wird in den Domanialwaldabtheilungen Tempel, Dörnergrund und Wachholkerheide nachverzeichnetes Nadelholz versteigert: 11 Stecken Scheitholz, 268 Stecken Prügelholz , 107'/, Stecken Stockholz, 4100 Wellen Reisholz, 3 Stämme = 36 Cu- bikfuß und 2 Stangen — 7 Eubikfuß. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Chaussee von Gießen nach Schiffenberg nächst der Waldmeisterswiese. Freitag den 19. Juli wird in den Abheilungen Tempel, Zellrod, Buchenberg ic versteigert: Scheich Prügelh. Stockh. Reish. Stecken Stecken Wellen Buchen 5 — 1 ’/4 25 Eichen — 3 3'/, 75 Nadelholz 2 282 90'/, 3275, 1 Eichenstamm — 59 Eubikfuß und 1 Nadelstamm — 93 Eubikfuß. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Chaussee von Gießen nach Schlffenberg an der Sandkautschneiße. Kredit für beide Versteigerungen bis 31. Detember. Gießen, den 8. Juli 1867. Großherzogliche Oberförster« Schiffenberg. _____________Dr. Draudt.____________ Die Verpachtung der städtischen Sandgrube am Schiffeuberger Weg. 2548) Dienstag den 16. Juli 1867, des Morgens 9 Uhr, soll die Ausnutzung von 215 QÄlaftern der obigen Sandgrube auf dem Rathhaufe dahier an ten Meistbietenden vergeben werden. Gießen, den 9. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt. 2536) Das seither zur Pfand- und Leihanstalt benutzte Local im hiesigen Bür- gerhospital soll mit oder ohne den vorhandenen Mobilien und Rcpositorien nächsten Montag, den 15. l. MtS., Vormittags 9 Uhr, im Locale selbst einer öffentlichen Dcrpach- tung ausgesetzt werden. Gießen, am 9. Juli 1867. ______________Der Rechner; Wittich. A r b k 1 t 6 v e r st e i g e r U n g. 2555) Freitag ten 12. d. Mts., Vormittag« 10 Uhr, wird auf ter Gemcindestube tahier tie Fertigung zweier Durchlässe (Maurer- und | Steinhauerarbeit), veranschlagt zu 273 fl. 30 fr., mittelst öffentlicher Versteigerung an die Wenigstnehmenden in Aecord gegeben. Annerod, am 9. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. In Auftrag: L. Hahn, Bezirksbauaufscher. Holzversteigerung. 2533) Freitag ten 12. Juli d. I., Vormittag« 10 Uhr, sollen im Oberwalgerner Gemcindewalde, Forstort Struthwald: 80 Stück Eichen-Baustämme von 10 bi« 30 Fuß Länge und 9 bi« 35 Zoll Durchmesser, sowie 30 Stück Tannen-Abschnitte von 10 bi« 18 Fuß Länge und 6 bi« 12 Zoll Durchmesser, öffentlich meistbietend verkauft werden. Die Zusammenkunft ist an Ort und Stelle. Oberwalgern, den 4. Juli 1867. Der Bürgermeister: I Bepperling. Arbettsversteigerung. 2554) Montag den 15. d. Mt«., Vormittag« 11 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Mainzlar nach- verzeichnete Arbeiten an die Wenigstneh- menten öffentlich in Accord gegeben werden, al«: Schreinerarbeit am Schul- Hause, veranschlagt zu . . 7 fl. 20 fr. Weißbinderarbeit, vcranschl. »u........ Maurerarbeit am Spritzenhause, veranschlagt zu . . Zimmerarbeit, vcranschl. zu Dachdcckerarbeit, „ „ Schreinerarbeit, „ „ Schlosserarbeit, „ „ Weißbinderarbeit, „ „ Mainzlar, am 8. Juli 18t Großherzogliche Bürgermeister In Auftrag: 12 „ - „ W „ 45 . 55 „ 50 „ 44 „ 24 „ 14 „ 36 „ d », H 6 „ 45 „ 57. ei Mainzlar. L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Arbeitsversteigerung. 2556) Samstag den 13. d. MtS., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaufe nach, folgende Arbeiten öffentlich an die Wenigst- nehmenden in Accord gegeben werden, al«: Maurerarbeit am Wege nach Londorf, veranschlagt zu 61 fl 12 fr. Chavssirarbeit am Wege nach Climbach, veranschlagt zu 207 „ — „ Steinfahren und Aufsetz n der Steine das., veranschl. zu 60 „ — „ Allendorf a. d. Lda., am 8. Juli 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda. In Auftrag: L. Hahn, Bezirk-bauaufseher. -feiCgeöotcnes. 2543) Gutes Erlanger Bier, pr. Flasche zu 10 fr., ist zu haben bei Balthasar Len;, _________________Restaurateur._______ l Ein Braukessel, noch wenig gebraucht, circa 5 Ohm haltend , ist zu verkaufen in Wetzlar bei Wilhelm Handwerk, __ __________Kupferschmiedmeister. 2534) Frisch gebrannte Back sieine sind zu haben bei Rechner Jung, in Klein-Linden. 2450) Gute Bettfedern sind billig zu haben. Näheres bei der Exped. d. Bl. 2492) Verschiedene Gewehre sind aus der Hand zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. BlttS. 2544) Feld-Backsteine billigst bei Schlag zu Gießen am Harttweg. 2550) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich durch die Aufstellung eines kohlen- sauren Bier-Apparats von Donnerstag den 11. d. Mts. an stets 2 Sorten Bier (hiesiges und fremdes) in Zapf habe, womit ich mich bestens empfehle. Auch halte ich alle früher im Caf6 Ebel geführten Weine in meiner jetzigen Wirthschaft fort. ____I Göbel, zum Lindenhof. 2517) Bei Unterzeichnetem ist ein noch in gutem Zustande sich befindliches Scheu- nenthor billig zu verkaufen. __ Karl Heil. 2531) Heute Schluß des Licher Loose-Verkaufs. V e r m i e t C) u n g c n 2562) Ein kleines Zimmer ist zu ver- miethcn Hintcrgasse Lit. A. Nr. 33. 2563) Ein Familicnlogis ist zu ver- micthen bei Georg Nenzel. 2538) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermieihen bei Louis Petri II., Neuenweg. 2463) Ein kleines Logis ist an eine stille Familie zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2292) Das von Herrn F. Seipp be- wohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und am 15. September beziehbar. L. Baer, Wallthorstraße. 2530) In dem E. S t r a ck'sckcn Hause in der Neustadt ist ein Familicnlogis zu vermiethen. 2476) Ein möblirtes Zimmer für einen oder zwei Herren ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Dermielhungs - Anzeige. 2470) Auf der neuen Anlage ist ein Mansardenlogis, bestehend aus 5 gerad- wändigcn Zimmern, Magdkammcr, abge- schlossenem Corridor k. :c., zu vermiethen und um Mitte August beziehbar. Dr. Muhl. Vermischte Anzeige n. ß HandelSverei». General-Versammlung Samstag den 13. Znli, Abendö 8 Uhr, im Locale des Herrn Gastwirth Gobel. Tagesordnung: 1) Berichterstattung. 2) Zoll auf Taback und Beschränkung de« Handels mit Fabrikaten von. Taback. 3) Die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Pferde- und Fohlen-Markt ju Frankfurt a. M, am 26., 27. und 28. August 1867. 2560) Prämierung (am 26. August), sowie Berloosnng von Pferden, Reit- und Fahrzeug, finden auch btt bevorstehendem Markte wieder statt. Die feineren Pferde weiden in den vollständig für 400 Pferde hergerichtcten neuen prachtvollen Stallungen ausgestellt. Anfragen und Bestellungen sowohl auf Stallungen als aus Loose a Rthlr. 1. (st. 1. 45 fr.) per Stuck, beliebe man franco an das Sekretariat unterzeichneten Vereins, kleine Hochstraße No. 10, zu richten, wo auch Uebernehmcr einer größeren Anzahl Loose die näheren Bedingungen erfahren können. Den Aufträgen für Loose ist der Betrag sofort beizufügen. Der Vorsitzende des Landwirthschastlichen Vereins: Clir. Ilftuck. | Aeschäfls=(Emp sehftmg. Einem hiesigen und auswärtigen geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Buchbinder und Etuisarbeiter etablirt habe. Durch reelle und äußerst billige Bedienung werde ich mir das Vertrauen meiner geehrten Gönner zu erwerben und zu sichern suchen. _ Die spätere Eröffnung meines Ladens in allen Arten von Schreib- und Zeichnen- Utensilien weide ich einem geehrten Publikum ganz ergebenst bekannt machen. I. Clar, Buchbinder und Etuisarbeiter, wohnhaft in der Sonne bei S. Gebhardt. Lebeusverficherungsliank für Deutschland in Hotha. Vcrsichcrungsbestand am 1. Juni 1867 54,447100 Thlr. Effectiver Fonds am 1. Juni 1867 . 14,210000 „ JahreScinnahme pr. 1866 .... 2,468127 „ Dividende der Versicherten im I. 1867 ... 36 Proz. Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang und die solide hypothekarische Belegung der vorhandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Vertheilung der Ueberschuffe an die Versicherten möglichste Billigkeit der Versicherungskosten. Antragsformulare und neuester Rechenschaftsbericht sind unentgeltlich zu haben bei Hofger.-Advoeat F. KxauSkopf in Gießen, I. G. Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, Hofger.-Advoeat G. Trapp II. in Friedberg, Oskar Ehrhardt in Marburg, David Hinckel in Wetzlar. (2375) s Drittes Concert im Sommer - Abonnement des Gießener Eiincert-Vereins Donnerstag den 11. Juli 1867, Abends 6 Uhr, im Club-Saale, unter gefälliger Mitwirkung des Violinisten, Herrn Hugo Heermann aus Frankfurt und des akademischen Gesangvereins. Die Concertdirection. Gustav-Adolfs-Fest. 2495) Mittwoch den 10. Juli wird zu Alten-Buseck^ das Jahreöfest deö Großen-Lindener Zweigvereins der Gustav-Adolf-Stiftung gefeiert werden. Der Morgengoltesdienst beginnt um 10 Uhr, der Mittagsgottesdienst um 2 Uhr. Die Festpredigten werden halten : die Herren Mr. von Hausen und Wiener von Beuern. Alle Freunde der Vereinssache werden zu diesem Feste freundlichst eingeladen. Alten-Buseck, am 2. Juli 1867. Der evangelische Kirchenvorstand. Scriba. Wagenbach. Vogel. Rabenau. Volz. 2743 fl. 16 fr. ff ff ff ff ff 14*678 5471 70217 7069 970 176 10 4 78 3 10 20 783 12 1" Lassenvorrarh Zurückgezahlte Wechsel Zinsen hiervon 7 44 34 52 33 25 30 15 22 24 Einnahme, am 1. Januar 1867 . . Vorschüsse und eingelöste Ausgabe. Gegebene Vorschüsse und diScontirte Wechse Desgleichen an Vereine Zurückgezahlte Darlehen Zinsen für dieselben Angekaufte StaatSpapiere Rückzahlung auf Stammantheile . . . Verwaltungskosten Loffenbestand Äufgenommene Darlehen . . . . Verkaufte Staatspapiere . . . . Zinsen von Staatspapieren . . . Güterkaufgelder Zinsen hiervon Zinsenvergütung Zurückempfangcne Proceßkosten . . Veikauste Formularien Eintrittsgelder Jahresbeiträge Eingczahlte Stammantheile . . . Stand -er Gcwerbebank zu Gieren am 30. Juni 1867. Summe 236237 fl. 32 fr. Summe 167221 fl. 10 fr. 1000 „ — „ 53300 „ 40 „ 408 „ 20 „ 12154 „ 48 „ 191 „ 42 „ 589 „ 39 „ 1371 „ 13 „ 236237 fl. 32 fr. 2561) (£ t n f a ö u n if. Sonntag den 21. und Montag den 22. Zuli dem Zugleich wird bemerkt, daß diejenigen Schützen, welche als Mitglieder der Ge- sellschast bis zum Tage der Einweihung des Schießstanbcs beigetretcn sind, von Eintrittsgeld befreit sein sollen. Der Vorstand. wird zur Einweihung -cs Schieststandes auf der Textor scheu Hardt ein großes Silber-Schießen stattfindcn und werden alle Freunde dieses Vergnügen- höflichst eingelatcn. Da die vorgesehene Schußzahl nicht überschritten wird, so werden sämmtliche Schützen, welche sich dabei belheiligcn wollen, eriucht, die gewünschte Zahl der Schüsse rechtzeitig bei dem Schützenmeister H. B. Pcppler oder bei dem Platzmeister ter Gesellschaft A. Dickorö zu bestellen. Frankfurt -. M. ^caluiTdniiiTiiiig. 3d,iUcrvl"612- Baynisch-Bier-Witthschast und Restnuration, welche sich seither im Vordcrhause (früher Cafö Neus) befand, babe ich von heute an in die geräumigen, neu und elegant hergerichteten Säle des Hinterhauses ver- legt und empfehle dieselbe, sowie auch meine daranstoßende Gartcnwirlbschaft, einem geehrten auswärtigen Publikum bestens. F. Saam. (2316) Im Zinst er scheu Garten. 2565) Freitag den 12. Zuli 1 86 7 : 4. Clmmt im 2. Sommerabonnement. Anfang 7 Uhr. Entree für Nicht-Abonnenten ü Person 6 kr.z Adolph Hecker. 2519) Zu zehn Muthnngen auf Eisen- und Braunsteine, aneinandcrliegend, werden i Theilnehmer gesucht. Das Nähere bei ter. Erped. d. Blils. 2545) Den sich schon längere Zeit ge- meldeten Schülern zur Nachricht, daß Montag den 15. Juli mein Tanzuntcrrichl beginnt Weitere Anmeldungen können noch täglich gemacht werden. I. Schmidt, Tanzlehrer. 2342) Im Streife Gieße» werden für eine alte renouimirte dentschcFencr-VerstcheruttgS-Ge- sellfctiaft von anerkannter Solidität Agenten unter günstigeren als den gewöhnlichen Provinons- bedingungen gesucht. Hagel-und Lebens - LZerfichcrungs - Agenturen können mit übertragen werden. — Franco-Offerten werden sub « A. C. Ar. IMOt, Cassel poste restante erbeten. Rua!! 2552) Unserem lieben Freunde L .... P zu seinem morgigen 32. Ge- - bnrtStage die herzlichsten Glück- "wünsche! DieAlten. 2537) Alle Diejenigen, welche Forderungen an meinen seligen Vater zu bilden haben, ersuche ich, ihre deßsallsigen Rechnungen innerhalb 8 Tagen an mich gelangen zu lassen. Gießen, den 8. Juli 1867. Louis P et ri" II., Neuenweg. 2557) Verflossenen Sonntag wurde ein Medaillon in der Nähe des Zinßer'schen Gartens oder in demselben verloren. Der redliche Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine gute Belohnung bei der Erped. d. Bl. abzugeben. 2558) Ein Schneicer-Lehrling wird gesucht. Von wem? sagt die Erped. d. Bl Verlöre»! 2539) Am Samstag Abend ist in der Lindener Mark ein schwarzer Wachtelhund (Bastard) auf den Namen .Per^i" hörend, mit gelben Füßen und gelber Brust, auf der einen Schulter einen kahlen Fleck, entlaufen. Dem Ueberbringer eine gute Belohnung ! Seltersweg 63.____________________________ 2546) In unserer lithographischen Anstalt und Steintruckerei kann ein junger Mann unter günstigen Bedingungen in die Lehre treten. Wenzel & Pietsch. 25151 Ein gesitteter Hunge wird al« Hausbursche gesucht und ist demselben gleichzeitig Gclegenbei« geboten, etwas Tüchtiges zu lernen. Näheres bei ter Erped. d. Bl. 2553) Nr. 28 hat die Näh-Ehatoulle gewonnen._________Blitz, Polizeidiener. 2500) Eine allere deutsche Lebens-Ber- sicherungs - Gesellschaft sucht gegen gegen hohe Provision thätige Agenten. Franco-Osserten besorgt die Erped. d. Bltts. unter Nr. 2500. * 2547) Nr. 69 hat die Doppelflinte gewonnen Egly, Polizeidiener Schnßengesenschafl in Gießen. Worflen, Donnerstag den 11. Juli, von Nachmittags S Uhr an: Schießübung. Dtllance: 250 Schritte. Druck und Verlag ter «ruhl'schen Drucker« (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.