AnM-Wll für die Provinzialhauptstadt Gießen. CÄmtsfifatt öes Greifes fließen.) LS 67 Samstag den 9. Februar M 12 mäßigen PostauischlagS 1 st. 42 kr. - Au-wärt- abonmrt man sich bet allen Postämtern J« ----------------------------------- Amtlicher % V> t *v V. Gießen, am 4. Februar 1867. an Gießen, am 1. Februar 1867. Annerod, Burkhardsfelden, Klein - Linden, Lang - Göns, Pietsch, RegierungS-Rath. betreffend: Feldverpflegung, hier die Leistung rückständig gebliebener Zahlungen für Lieferungen rc. an die Grofzherzognch Hessischen, sowie die anderen zum achten deutschen Armeecorps vereinigt gewesenen Truppen. Das Betreffend: Die Ablieferung von im Großherzogthum zurückgebliebenen Bayerischen Militäreffecten. Das die Großherzoglichen Bürgermeistereien Albach, Allendorf a. d. Lahn, Daubrinqen, Garbenteich, Gießen, Großen-Linden, Heuchelheim, Holzheim, Mainzlar, Ruttershausen und Staufenberg. Wir erinnern Sie wiederholt an Erledigung der Verfügung vom 11 ^tobe^E^mn^ Tagen mit dem Bemerken, »«6 «ichmgen W« tie Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorfb. 8ba., Annerod, BerSrod, BurkharbSfelben, Ettingshausen, Gießen,.Hattenrob, Hausen, Heuchelheim, Hol,Heun, Klem-Lmben iaigS , h- npffern oirf) Nieder - Bessingen, Oppenrod und Trais a. d. Lda. Wir erinnern Sie an Erledigung der Verfügung vom 10. Januar 1867 (Anzeigeblalt Nr. 5) binnen agen. iüir erinnern B Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, Regierungs-Rath.___________________________________ Bekanntmachung, die Verbreitung küustlicher Dungmittel betreffend. MÄWLü,mu.-l... i-, n«- wird, und siinfflichem Guano aus einer guten Fabrik vermittelt, und denjenigen, welche Versuche '’I'Ä'ÄÄSmM b-i »Ni, Anmeldungen die Heilste de. Ansch-ffnag-pnise- ..„.le. “'l Ca$6adi dich B-r-ilnng »ue b.,Sg,ich d.« Anschaffung-,„ise. nun einem in Anfte.ch nehmen kann, b. daß bei vielen Anmelvungen die Zuschüsse der Bezirksvereinskasse möglichst auf alle Orte des Kreises vertheilt werden füllen, c. daß die erste« Anmeldungen den Vorzug erhalten. Der Unterzeichnete fordert hiermit diejenigen Landwirthe des Kreises, welche der Vergünstigung unter 1 oder 2 theilhastig werden wollen, auf, sich baldigst auf dem Bureau de« Großh. Kreisamts Gießen zu melden. Die Anmeldungen zu 1 müssen mündlich erfolgen, damit über dir Art und Weise der anzustellenden vergleichenden Versuche genaue Mitthcilung erfolgen kann; die Anmeldungen zu 2 können mündlich und schriftlich gemacht werden. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, Vorstehendes in genügender Weise zur Kenntniß der Landwirthe ihrer Gemeinden zu bringen. Gießen, den 2. Februar 1867. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins für den Kreis Gießen: Dr. G o l d m a n n. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. JSefonöere Nekaimtmachungen. Die Wahl eines Abgeordneten in den Reichstag des Norddeutschen Bundes. 485j Am 12 Februar d. I., Vormittags von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von %2 bis 7 Uhr, wird die Abstimmung zum Dehufe der Wahl eines Abgeordneten in den Reichstag des Norddeutschen Bundes in dem Lokal des Rathhaussaales vorge- nommen^werd^n.^rechiigtbn Staatsbürger werden daher eingeladen, in dem gedachten Termin persönlich sich einzufinden und ihre Stimmen abzugeben. Gießen, den 6. Februar 1867. Die Wahl-Commission. Der Bürgermeister: Die Gemeindemitglieder: Vogt. Ferber. Wilh. Keller. Betreffend: Die Verwaltung der Diftrictseinnehmerei Gießen. 423) Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 31. December 1866, Anzeigeblatt Nr. 1 von 1867, benachrichtigen wir das steuerzahlende Publikum, daß der Groszherzogliche Districts - Einnehmer S ch i l d k ö t e r dahier die Verwaltung obiger Stelle mit . dem 31. Januar d. I. übernommen hat. Gießen, am 2. Febr. 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _____________Vogt.____________ Die Erhebung der Alchgebühren betreffend. 424) Dem Großherzoglichen Hauptzoll- amts-Assistenten Roßmann dahier ist die Erhebung der bei dem Aichamte Gießen erfüllenden Gebühren übertragen worden. Gießen, den 4. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Verweigerungen. 476) Donnerstag den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird dahier die Lieferung von 120 Stecken Buchen-Scheivholz I. Classe, in Ausgeboten von je 5 Stecken, öffentlich versteigert. Marienschloß, den 6. Februar 1867. Großherzogliche Landeszuchthaus - Direction. T r u m p l c r.________________ Holzversteigerung. 410) Montag den 11. Februar d. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem Steinbacher Gemeindewalde, Districten Seheck und Helgewald, nachver- zeichnete Holzsortimente versteigert werden, als: 21 Stecken Buchen-Scheidholz, 55 „ „ Prügelholz, 26 „ „ Stockholz, 2250 Wellen Buchen-Reisholz, 4 Stecken Eichen-Prügelholz, 3 „ „ Stockholz, 250 Wellen Eichen-Reisholz, 15'/4 Stecken Kiefern-Prügelholz, 13'/, " " Stockholz, 950 Wellen Kiefern-Reisholz, 146 Kiefern-Bau-Stärnrne von 6 bis 12 Zoll Durchmesser und 20 bis 60 Fuß Länge, 3468 Cubikfuß enthaltend, 7 Fichten-Bau-Stämme von 6 bis 9 Zoll Durchmesser und 40 bis 65 Fuß Länge, 203 Cubikfuß enthaltend, 34 Eichen - Werkholz - Stämme mit 477 Cubikfuß, 18 Eichen-Stangen mit 85 Cubikfuß, 80 Fichten-Stangen „ 120 „ 1 Kirschbaum-Stange „ 20 „ Der Anfang ist in der Seheck beim Brennholz Morgens 9 Uhr, und beim Werkholz Morgens 10 Uhr. Steinbach, am 4. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. Horn. Holzversteigerung. 409) Mittwoch den 13. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen im Oppenöder Gemeindewalde, Districten Eichbusch, Fichtenbuckel, Lehmkaute rc., nachverzeichnete Holzsortimente, als: 108 Stämme Fichten-Bauholz von 6 bis 14'4 3cö mittl. Durchmesser und 35 bis 75 Fuß Länge, mit 3555 Cbkf., 13 Eichen - Stämme, mit 132 Cubikfuß, 545 Fichten-Stangen, „ 936 „ 13 Eichen- „ „ 42 „ 2 „ Pflugreh, 10% Stecken Buchen-Scheiv- und Prügelholz, 2% Stecken Buchen - Stockholz, 257 Wellen Buchen- und Eichen-Reisholz, 25% Stecken Nadel-Prügel- und Stockholz, 1466 Wellen Nadel-Reisholz, versteigert werden. Der Anfang beginnt im District Eichbusch am Ameisenkopf. Oppenrod, am 4. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Weis. Holzversteigerung. 462) Donnerstag den 14. Februar l. I., des Morgens 9 Uhr anfangend, sollen in dem hiesigen Gemeinvewalde, District Rotherde, nachverzeichnete Holzsortimente , als: 44 Stecken Buchen-Scheidholz, 111 ff „ Prügelholz, 68 H „ Stockholz, 31 U Eichen - Prügelholz, 21 u Stockholz, 2 ff Aspen - Prügelholz, 1 „ Stockholz, 5'4 „ Nadel-Prügelholz, 2900 Wellen Buchen-Reisholz, 600 „ Eichen- „ 25 „ Aspen- „ 650 „ Nadel- 154 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz mit 1278 Cubikfuß, 2 Stämme Kirschbaumholz mit 15 Cu- bikfuß, 4 Stämme Kiefernholz mit 98 Cubikf., 1048 Stangen Fichten - Werkholz mit 573 Cubikfuß, versteigert werden. Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde an oben genanntem District. Albach, am 6. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. 412) Montag den 11. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden in dem zweiten Stock des Jughardt'- schen Hauses in der Marktstraße Schränke, Bettstellen, Weißzeug, Bettwerk, KleidungS- stücke unv sonstige Gegenstände öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 5. Februar 1867.________ Holzversteigerung. 394) Mittwoch den 13. und Donnerstag den 14. d. Mtr., jedesmal Vormittags 9 Uhr, sollen in den Waldungen der Stavt Grünberg, District Babenhäuser Kopf: 2) 5) 6) 7: in von Wieder vorräthig in der n 3) 4) M 55 « 9 « « » i 8 Waffeln, Wiltwc, Lich bei F. L Förster, Butzbach bei A Gimbel, Wetzlar btt Wittwe Jung 479) Alle Sorten leinene und baumwollene W e b g a r n e, in sehr schöner Qualität, empfiehlt billigst L. W. Plank. CorscUen und Crimüincn, nach Dem modernsten Schnitt, empfehle ich in großer Auswahl zu billigen Preisen. (441) Wilhelmine Fuhr. Dieser weltberühmte Kräuter-Brust- Syrup, welcher von dem hohen kgl. ObermeDicinal-Ausschüsse geprüft und begutachtet wurde, ist stets ächt auf Lager: in Gießen bei Ernst Hermes, „ Grünberg bei Geometer Ritter der ganz geheilt war. Ich übergebe dieses der Oeffentlich- keit im Interesse von Hülfsbedürftigen aus vollster Ueberzeugung. Neustadt, 15. Januar 1865. Aug. Grüner, Bauunternehmer. 378) Strohdecken in allen Großen, das Stück von 9 fr. an, sind stets vorräthig bei H. Dickorö, Neuenbäuen. 453) Glace-Handschuhe, farbige schwarze und weiße, letztere zu 30 ft., empfiehlt C. Schulze. Parlament. Dir bis Ende Januar 1867 bekannt gewordenen Kandidaten. Biographische Nachweise. Die deutsche Reichsverfassung von 1849. Der preuß. Berfassungsentwurf vom 14. Juni 1866. Das preuß. Reichswahlgesetz vom 15. October 1866. Das preuß. Wahlreglement. Preis 36 fr. 379) Ein Garten hinter den Eichen ist aus freier Hand zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. BlttS. E Lamrntirung i An'm von unsere Leut' Frankfort von Willem von der Maanspiy. Preis 6 ft. R. F Daubitz'sches Bruft-Gel«e, allein nur fabricirt von dem Apotheker A. I. Iaubitz in Berlin, empfiehlt ä Fl. 36 fr. die alleinige Niederlage von ’ L. Jayrers, tn Gießen. 486) Soeben erschien und ist in der Ferber'schen Universitäts-Luchhandlung in Gießen vorräthig: Hirths Fari'aments-Zilmanach. 1. Ausgabe. — 2. Februar 1867. Inhalt: 1) Die Wahlkreise für das norddeutsche ® 8 8 -S a Cin Geschäftshaus, Kirchenplatz Lil. A. Nr. 24, ist zu verkaufen oder zu verpachten. (399) h Neue Anerkennung I A über die Vorzüglichkeit des weißen H I Kräuter-Brust-Stzrups aus der Fabrik g | von F. W. Bockius in Otterberg. W 3 Ein außerordentlich starker Husten, g verbunden mit den heftigsten Brust- B 8 schmerzen, der mich fast keine einzigem A Nacht ruhig schlafen ließ, veranlaßte | J mich endlich, zu dem mir von einem g «j Freunde empfohlenen weissen Brust- g ° Shrup des Herrn F. W. Bockius in g b Otterberg meine Zuflucht zu nehmen, g | und siehe, die Wirkung war eine über- | fei raschende. Sogleich nach Anwendung | | dieses Kräuter-Syrups verspürte ich be- K | deutende Linderung und konnte die | | ganze Nacht wieder ohne Storung | g schlafen, so daß ich in kurzer Zeit wie- I täglich frisch, im Chaufseehaus Viel zu lachen für wenig Geld! Z Schlamassel über Schla- massel. ® Niel ru lacken für wema Geld! Z 8 I s NB „Das s. Z. erlassene Verkaufs-Verbot des Kräuter-Liqueurs ist durch | Urtheil Großherzoglichen Hofgerichts in Gießen aufgehoben und dadurch constatirt, daß derselbe nicht zu den gesundheitsgefährlichen Mitteln gehört." .......... 450) Als ein sehr wichtiges Hausmittel bewährt sich das von dem Erfinder des in allen Orten rühmlichst bekannten Liqueur „Daubitz" (R. F. Daubitz in Berlin, Charlottenstr. 19) bereitete R. F Daubitz'sche Bruft Gelve (ü Flasche 36 fr.). Dasselbe ist, rote wir von allen Seiten Horen , rin vorzügliches Hausmittel bei Lungen-, Magen-, Stick-, Keuch-Hlftteu, starker Verschleimt! >g, catarrhalischen Affectioneu rc., ebenso sehr probewür- dia bei Personen, von denen man befurchtet, daß sie zur Schwindsucht geneigt feien — Die vielen Tausende von Personen, Die durch den Genuß des Li- aueur Daubitz" Hilfe und Erleichterung gefunden haben übernehmen gewiß 7-7 di. BS,»sch-j? d°tz m« d-m R. 8: Brust-G- « dasselbe Vertrauen schenken dürfe, welches dem Liqueur „Daubitz" so reichlich zu Theil geworden ist. ______ ____ Ferber'schen Univ.-Buchhandlung g 9 (487) in Gießen. « 467) Eine Anzahl Nußbäumchen, Cy- presseu- und Quitten-Stämmchen zum Verpflanzen, sind aus meinem Hausgarten zu verkaufen. A. B a l s e r. 454) Mehrere Zug wagen und Stotzf arten sind zu verkaufen oder gegen Vergütung zu verleihen bei Schmied Unverzagt, Wallthorstraße. 348) Ein starkes Zugpferd mit Ge- schirr und ein Wagen mit allem Zugehör, im besten Zustande, sind Abzugs halber zu verkaufen. Näheres ist bei I. Rothenberger, Nr. 243 am Lindenplatz, zu er- fahre n.__________________________________________ 442) Waizen- und Haferstroh verkauft Daniel Ockel Wittwe. 484) Einen alten Kleiderschrank, ein kleines Eckschränkchen und einen ledernen Reiseranzen verkauft L. Hartmann, in der Schanz. 468) Verschiedenes altes Eichen-Bau- holz verkauft A. Balser. 383) Waschmaschinen neuester Construetion, mit Garantie, empfehle ich zu den billigsten Preisen und können dieselben auch pr. Tag ä 36 fr. verliehen werden. I. Th. Hau b ach II. 478) Di? erwartete Sendung von Ligtotine- Lämpchen if^angefommen bei Karl Faber II., Seltersweg. 491) Eine Partie Bandreste zu Ballschleifen habe ich zu sehr billigen Preisen ausgesetzt. S. Flörsheim. 483) 40 bis 45 Ctr. sehr gutes Heu verkauft L. Hartmann, in der Schanz. 1302) Bicket Wassetfalk und reinsten Fettfalf habe ich stets frisch gebrannt zu billigsten Preisen vorräthig. Ziegelhütte bei Herborn. Th. Wurrnback. 455) Steinfohlen werden bei einer Abnahme von 50 Ctrn. zum Waggonpreise frei in's Haus geliefert. S. K a tz e n st e i n, im Rufs. Hof. 443) Bei Christian Noll Wittwe in Lang - Göns ist ein vollständiges, noch im besten Zustande sich befindliches Spengler Handwerkszeug zu verkaufen._____________ 480) Einen Uniforms-Rock, einen grauen kleinen Paletot, ein Paar weiße Casimir- Hosen, einen Uniforms-Hut, einen Degen nebst Zugehör, einen schwarzen Frack, einen Winterrock unD einen Schlafrock, habe ich in Auftrag zu verkaufen und find sämmtliche Gegenstände noch in sehr gutem Zustande. Georg Vogt, Seltersweg. 1-867. VM 15. (475) 500) bringen. Die Direktion: Adolph Hecker. 7) 8) 1) 2) 3) 4) 5) inen gmm je Casimir' Degen nebsi ien Mier- ich inAch nitiche Ge- u|)(inoe. ielterffltj. n Eichen 'st Bei »em r intn, "Psehie ich •teijen. e Fuhr. bekannt «iojrn. »on 1849. #»«f Som Umlauf. Waidmann's Jubel-Quadrille von Herrmann. Der musikalische Vielwisser, großes Potpourri von V. Hamm. 8 8 . 8 reut'l 8 8 8 spitz- | 8 8 hhandlung § dfliriiihT djrili’ilcl, in Friedberg, empfehlen ihr Lager in Flößholz von den schwächsten bis zu den stärksten Böden zu Hanauer Pre'stn._______ 9) ... 10) Glocken-Galop von A. Parlow. ~ 0 tr Anfang halb 8 Uhr. Entree für Herren 12 kr, für Damen 9 kW Familien-Billets, 5 Stück zusammen für 30 kr., sind bei Herrn C. Koloss zu haben. . ES ist durchaus nicht gestattet, Hunde mit tn den Saal zu 307) Das von Herrn B. W. Fill- mann Wittwe bewohnte Logis in meinem Hinterhause, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Keller k., ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Carl Jughardt, am Kanzleiberg. 456) Ein Familienlogis, bestehend in 4, auch 5 Zimmern, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Louis Busch Wittwe. jen und uusen oder :i rzazt, lch._____ bei einer WMeise Im Leiv scheu Saale. Sonntag den 10. Februar 1867: Großes Abend - Concert der Hießener Musik-Kapelle. Programm. Erste Abtheilung: Gruß an Gießen, Defilir-Marsch von Adolph Hecker. Ouvertüre zur Oper „die Stumme von Porttci von Au ver. Arie aus „titabat mater“ von Rossini. Morgenblätter, Walzer von I. Gun gl. Zweites Finale aus der Oper „Maritana" von Wallace. Vermischte Anzeigen. 495) Allen Denjenigen, welche unsere unvergeßliche Tochter und Schwester, Elisabethe Bender, zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. 465) Eine goldene Breche wurde am verflossenen Dienstag in der Stadt verloren. Der Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine gute Belohnung an die Exped. d. Bl. abzugeben. 472) Zur Neuwahl des Vorstandes findet Samstag den 9. Februar, Abends 8 Uhr, eine Generalversammlung im Vereinslocale (im Hause der Frau Hofger.-Rath von Grolman in den Neuenbäuen) statt. Der Vorstand des Gewerbvereins. 1 'n ter ^"91 n(ietn, Hoi. II Wittwe >ges, noch es Tseng- 477) Eine geräumige Stube, sowie ein moblirteö Zimmer, sind zu vermiethen bei L. Becker, Asterweg Lit. A. Nr. 125. 430) Ein neues Logis von 5 Zimmern mit allem Zubehör ist zu vermiethen. Bei wem L ist zu erfragen bei der Expedition dieses Blattes. _____________________ " 431) In der Nähe der Aula Lit. B. Nr. 73 ist ein moblirteö Zimmer zu vcr- mieihen und alsbald zu beziehen._________ 3990) Das von Herrn Hotger.-Atvocat Frank seiiher bewohnte Logis m meinem Hause, aus 4 schönen Zimmern, Kucke ic. bestehend, ist zu vermiethen und Anfangs April zu beziehen. W. Ferber, Buchhändler. Zweite Abtheilung: 6) Ouvertüre zur Oper „Dichter und Bauer" von Suppö - Concert-Polka für Trompete von Peplow, vorgetragen von Herrn Emil 30 kr., Hl je. zum Vir- Harten zu TJermietfjungen. 494) Das seither von Frau Kammer- director Langermann bewohnte Neben- haus ist anderweit zu vermiethen. L. König. 222) Das seither von Herrn Revisor Stock im Brühl'schen Hause am Kanzlei- berg bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethen und zu Ostern beziehbar._________ 470) In meinem erkauften (früher Ly n ker'schen) Hause auf dem Neuenweg ist der mittlere Stock, bestehend in 3 Zimmern mit allem Zubehör, zu vermiethen und den 1. April beziehbar. Hermann SpicS. 444) Ein Familienlogis, mittlerer Stock, bestehend in 3 Stuben, 2 Cabineten, Küche u. s. w., ist zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. b. Bltts. 338) Eine Stube mit Cabinet ist zu vermiethen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 481) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Juni d. I. zu beziehen. Ehr. Noll Wittwe. 482) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und am 1. Mai zu beziehen bei Julius Wallach. 28) Ein mödlirtes Zimmer ist zu ver- miethen und sogleich beziehbar bei Friedr. Emil Loos. 493) Ein kleines Logis ist zu vermie- then bei Daniel Rühl, am Rathhaus. 492) Die Mansarden in meinem Hause st^d zu vermiethen und alsbald beziehbar. S. Flörsheim. 4459) Zu vermiethen: Im vormals Mob l'schen Garten die mittlere Etage. Auskunft ertheilt Herr Elias Meyer. 375) Das seither von Herrn Pfarrer Dauth bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und im April beziehbar. L. Keil, Neuenbäuen. 488) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen; auf Verlangen kann auch die Kost dazu gegeben werden Neuenweg Lit. B. Nr. 194. Pferde-Markt au Frankfurt am -Main, am 8., 9. und 10. April 1867. 473) Prämiirung (am 8. April) , sowie Vcrlovsung von Pferden, Reit- und Fahrzeug finden auch bei bevorstehendem Markte wieder statb la feineren Pferve werden in den vollständig für 400 1 fer&e herger neuen prachtvollen Stallungen ausgestellt. , f , Anfragen und Bestellungen sowohl auf Stallungen als auf L.ov,e a Thlr. 1 (fl. 1. 45 kr.) per Stück, beliebe man franko an das «-ecretareat unter- zeichneten Vereins, kleine Hochstraße No. 10 zu richten. Den Aufträgen für Loose ist der Betrag sofort be.zusngen Der Vorsitzende des Landwirthschaftlichen Vereins. H. R. Fries.__________________ Parlaments-Wahl 498) Nächsten Sonntag, den 10. l. Mts., Nachmittags 2 Uhr, findet in dem Gasthaus, zur Traube dahier eine Versammlung zur Besprechnung der Wahl eines Parlaments-Abgeordneten Statt, und wird das Greß en er Central-L>aht- Comitä in dieser Versammlung vertreten sein. „ e .. Zu recht zahlreicher Betheiligung ladet man unter dem Bemerken ein, daß nach neuerer Bestimmung der ganze Kre s ) zu dem Wahlkreis Gießen-Grünberg-Nidda gehört. Das Local-Wahl-CoMtlö zu yiluba. 435) Die Strubberg'sche Schönfärberei und Druckerei in Rödelheim empfiehlt sich dem geehrten Publikum im Färben und Drucken aller Arten wollener, baumwollener und seidener Stoffe in den neuesten Farben. Druckmuster liegen bei der Unterzeichneten zur Ansicht und Auswahl bereit. Schnelle und pünktliche Besorgung durch Elise Balser, wohnhaft bei Herrn I. Friedel, Reichensand. (471) Auswanderern halte ich meine regelmäßigen Schiffs-Gelegenheiten, Postdampfer und Segelschiffe, unter Zusicherung prompter Beförderung, guter und reichlicher Beköstigung und billigster Passagepreise, angelegentlichst empfohlen. Carl Spruck. | Geschäfts-Empfehlung. | 474) Unterzeichneter bat sich als Uhrmacher dahier etablirt und empfiehlt sx 3? sich in allen in diesem Geschäft verkommenden Arbeiten. Derselbe unterhält eine Auswahl von Taschenuhren, Penduls, Regula- <§ teuren und Schwarzwälder Uhren unter Garantie. Reparaturen aller Art werden ebenfalls uuter Garantie ausgeführt. Hch. Fr. Reit, Uhrmacher, im Loos'schen Hause am Markt. 3 Auswanderer finden am 1. und 15. jeden Monats mittelst bestgebauten Segelschiffen 17. Classe und wöchentlich zweimal mit den vorzüglichsten Dampfschiffen nach allen Häfen Amerikas bei reellster Bedienung und zu den billigsten Preisen Beförderung. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich in den Stand gesetzt, jedem Auswanderer den besten Rath zu ertheilen. Bündige Schiffs-Contracte schließt jeder Zeit ab der concessionirte Agent: I. M. Schulhof, am Rathhaus. Im Leib schon Saale. 501) Dienstag den 12. Februar 1867: 10. Concert im 2. Winterabonnement der Kießener Musik-Kapelle. Anfang halb 8 Uhr. — Entree für Nicht-Abonnenten an der Kaffe und bei Herrn C. Roloff ä Person 12 fr. Programme an der Kasse ä 1 fr. Es wird gebeten, keine Hunde mitzubringen und wahrend der ersten Abtheilung nicht zu rauchen. Der Saal wird vor 7 Uhr nicht geöffnet. Unter Anderm kommt zur Aufführung: Scene und Arie für Clarinctte von H. Bergson, vorgetragen von Herrn B. Fraund. Die Direction: Adolph Hecker. 458) Ein auch zwei Herren können Kost und Logis erhalten. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 445) Im dritten Stock des Gail'schen Hauses wird ein braves Mädchen in btt Küche gesucht. Eintritt 25. März oder Ostern. ArbeUertüldungs-Verein. 463) Sonntag den 10. Februar, Nachmittags 4 Uhr: Monatliche Hauptversammlung im Locale des Herrn L. Lony (Neustadt). Tagesordirung: 1) Bericht des Vorstandes. 2) Rechnungsablage 3) Statutenmäßige Ersatzwahl des Vorstandes. 4) Stiftungsfest. Der Vorstand. 460) Strohhüte zum Waschen, Färben und Fa^onniren werden von mir angenommen unv rasch besorgt. ______Johanna Vogel, Asterweg. Turnverein. 496) Montag den 11. Februar, Abends 9 Uhr: Ordentliche Generalversammlung in der Turnhalle. Tagesordnung: 1) Bericht. 2) Ersatzwahl des zweiten Sprechers und ersten Turnwarts.____________________ Agenten - Gesuch. 497) Für eine größere Lebensversiche- rungs - Gesellschaft wird an hiesigem Platze ein Spezial-Agent gesucht. Gefällige schriftliche Offerten unter Chiffre 8. W. befördert die Exped. d. Bltts. „Giltigkeit!" 502) Heute Abend 8 Uhr: General- Versammlung in der Loos'schen Brauerei. Der Vorstand. 446) Ein tüchtiger Schmied- oder Schloffergcselle, sowie auch ein Schreinergeselle, finden bei gutem Lohn Beschäftigung bei Maschinenbauer H. Bender in Drei- hausen bei Marburg. 347) Auf Ostern wird gegen guten Lohn in einen kleinen Haushalt ein braves Mäd- chen gesucht, welches kochen kann und jede häusliche Arbeit versteht. Doch brauchen sich nur Solche zu melden, die gute Zeugnisse aufzuweisen haben. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 499) Ein Damenmantel ist gefunden worden. Derselbe kann gegen Entrichtung ver Jnseratgebühren in Empfang genommen werten bei PH. Mö ser, Wirth. 490) Strohhüte werden gewaschen und erhallen die neuste Fa 1«, •«, X», »♦, > 'L 5*4 i'4 J'4 5*4 i*4 i*4 5*5. J*4 i*4 J*4 1'4 i'4 5*4 5*4 5*4 5*4 5*4 f'n'i V v v 7,- •,* 1,* ?(? Vf? v v V *»* '»* *♦* -»> -»> v«? V ¥ krJ 448) Zehrende Krankheiten erfordern zu ihrer Milderung, resp. Heilung vor allen Dingen eine vorzugsweise stärkende Ernährung des Körpers. Als ganz besonders hierzu geeignet sind von sehr vielen Aerzten Vie Johann H o f s'schen Malzheilfabrikate (Malzextrakt-Gesundheitsbier, Malz- Chokolade, Chokoladen - Pulver, Brust-Malzzucker und Bonbons) aus der Dampf- brauerei und Chokoladen-Fabrik des königlichen Commissionsrathes und Hosiieferanten, Herrn Johann Hoff zu Berlin, Neue Wilhelmsstraße Nr. 1 (dessen Filiale in Köln, Komödienstraße 26), anerkannt und in geeigneten Fällen deren Gebrauch den Patienten angerathen worden. Folgende Schreiben von Privaten mögen als Beleg dienen: „Berlin, den 26. September 1866. Mein Sohn Karl, welcher bei der Mobil- machunz des Jahres 1859 das Unglück hatte, sich durch einen Sturz mit dem Pferde eine Quetschung der Brust und Lungen zuzuziehen und in Folge dessen seitdem stets kränklich und an zeitweisem Bluthusten leidend gewesen ist, liegt seit einigen Monaten fest darnieder, von häufigeren und stärkeren Blutverlusten heimgesucht. Auf ärztliche Verordnung hat derselbe seit Kurzem Ihr wohlbewährtes Malzextrakt-Gesundheits- bier mit gutem Erfolge gebraucht. Deßhalb u. s. w. (folgt Bestellung). Hamel, Lützowerwegstraße 24." — Berlin, 25. September 1866. Vor zwei Jahren litt ich an Lungen- und Halsleiden, auch an einer bösen Gesichtsrose. Auf ärztliche Anordnung trank ich längere Zeit Ihr so vortreffliches Malzextrakt-Gesundheitsbier. Da mein Arzt mir das Trinken desselben angerathen hat, so u. s. w. (folgt Bestellung). M. Fischer, Rittcrstraße 23." Depot bei Herrn Julius Wallach am Markt, in Gießen. | Girre Haupt - Aufgabe jedes denkenden Menschen, und ganz besonders des Familien-Vaters, ist wohl die Erhaltung seiner und der ©einigen Gesundheit. Bei Witterung-- Wechsel sind Erkältungen an der Tages-Ordnung; haben diese auch nicht immer einen ernsten Charakter, so verdient doch Erwähnung, baß unsere gefährlichsten Feinde, als „Lungenleiven, Hals- Entzündung, Schwindsucht re. oft in unbedeutenden Erkältungen ihren Ursprung finden. Jeder, selbst der unwesentlichste Husten greift die innern Organe an! Man erkläre daher allen eatarrhalischen Erscheinungen, als Husten, Heiserkeit re. sofort den Krieg und suche sie durch körperliche Pflege, warme Kleidung, mit Hülfe accreOitiitcr BundeSge- noffen zu bekämpfen. Zu diesen letztern glauben wir in erster Reihe die „Stollwerck'- schen Brust-Bonbons" in Vorschlag bringen zu können, welche sich durch ihr mehr als 25jähriges Bestehen ein Bürgerrecht und unbedingtes Vertrauen in allen Ländern erworben haben. , ES befinden sich Depots, a 14 fr. pr. Paquet, in Giessen bet C. W. Dietz und bei Louis Frobuhäufer; sowie in Berstadt bet Chr. Eichelmann Sohn; in Butzbach bei Val. Wießler; in Friedberg bet A. Windecker; in Hungen bet A. Buch; in Idcli bei H. C. Blngmann. ---- Per >/i Fl- 20 Sgr., per >/- 8>- 1() Sgr. | Eau