■ents. '«»" «I», |j* G. Becker. ende er 3ujritu-lllldll für die Provinzialhauptsta-t Gießen. (flintsöfatt öes Greifes fließen.) «rfchkinl nöchrntlich zwei Mal: Mittwo-b« und Samstag«. - Preis de« Jahrgang« für Emheimische 1 fl. 42 ft., für Auswärtige incl. de« vorschnst«- mäßigen Postaufschlag« 1 st. 42 fr. — Au«wärt« abonnirt man sich bei allen Postämlern. — In Gießen bei der Grpedltion (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1). JV1 37. Mittwoch den 8. Mai 1867. ftges Baum- e offerirt nst Herme«. )er Kräber liwahi Eichen- Ritänjc erhalten leneigten Abnahme d fiullmanii. 1 Besatz-Atti- n Mieder auf da« irt und empfehle Kreisen. §. Schule. &AAAH 13 M3tz3q jn ßinu p iizßxnK & i Zihsjaiuz h I ; £ap ich von W aren en lasse und die- m Tausend Paar und fl. fc 5 - 4 48 4 30 3 30 3 30 3 - 3 13 2 40 1 25 s 35 Stiesel" »°» 1(111*0, n v*1 Amtlicher T h e i l. Zu Ur. K. G. 2282. Betreffend: Die Musterung der Militärpflichtigen vom Jahr 1867. Das G r o ff I) e r h o g 1 i ch e K r e i s a m t an Gießen, am 2. Mai 1867. Gieffrn die GroßherMglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die Musterung und Loosziehung ter Militärpflichtigen des Jahres 1867, sowie die Prüfung der Epeapitulanten-Einstehcr, wird im Kreise Gießen den 3., 4., S., 6. und 7. Juni L I. in loco Gießen vorgenommen und cs sollen gemustert werden: 1) Montag den 3. Juni die Militärpflichtigen aus den Gemeinden 2) Dienstag den 4. Juni die Militärpflichtigen aus den Gemeinden Albach, BerSrod und Winnerod, Dorf-Gill, Mendorf a. d. Lahn, Beuern, Eberstadt, Allcndorf a. d. Lumda, Burkhardsfelden, Ettingshausen Alten - Buseck, Daubringen, Garbenteich. Annerod, 4) Donnerstag den (i. Juni die Militärpflichtigen aus den Gemeinden Gießen, Großen - Linden, Hattenrod. Großen - Buseck, Grüningen, 3) Mittwoch den 3. Juni die Militärpflichtigen aus den Gemeinden Hausen, Klein-Linden, Lich, Heuchelheim, Lang - Göns, Lollar, Holzheim, Leihgestern, Mainzlar. Oppenrod, Steinbach Münster, Reiskirchen, Treis a. d. Lumda, Nieder - Bessingen, Rödgen, Trohe, Ober-Bessingen, Ruttershausen, Watzenborn und Steinberg, Ober-Hörgern, Staufenberg, Wieseck. Die Loosziehung der Militärpflichtigen findet Freitag den 7. Juni statt. Vorstehendes wollen Sie in Ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen lassen und mit den Militärpflichtigen, von welchen Jeder, ter zu Hause sich befindet, einzeln zu laben ist, auf den bezeichneten Musterungs- und Loosungstag MorgenS halb 8 Uhr, pünktlich im Musterungslocal — Rathhaus — sich einfinden. Die auswärtigen Conscriptionspflichtigen haben Sie, wenn der Aufenthaltsort derselben bekannt ist und nicht vertreten werden, sofern diese keine Eltern oder Verwandten haben, die sie von der Zeit der diesjährigen Musterung in Kcnntniß setzen können, entweder dircct zu dieser vorzuladen, oder durch Vermittelung der einschlägigen Behörden laden zu lassen, und daß dieses geschehen sei, der Rekrutirungo-Commission Vorlage zu machen. Weiter bemerken wir: 1) Die Entscheidung über Depotansprüche wird an jedem Musterungstag, gleich nach beendigter Musterung vorgenommen, und es müssen daher die Militärpflichtigen, für welche das Depot angesprochen worden ist, mit den betr. Großherzoglichen Bürgermeistern zur Hand sein. #i , , „ , 2) Wird an jedem Tag nach beendigter Musterung das Erkenntniß der Aerzte über die von den Militärpflichttgen angegebenen Fehler, diesen Militärpflichtigen bekannt gemacht, wobei ebenfalls die Gegenwart der betr. Bürgermeister nothwendig ist, damit sie die nöthigen Einträge in ihre Listen zu machen im Stande sind. 3) Haben diejenigen Militärpflichtigen, die an sinnlich oder sofort nicht wahrnehmbaren Fehlern und Gebrechen, namentlich Schwerhörigkeit, Kurzsichtigkeit, fallender Sucht, Geistesschwäche, Taubheit rc. leiden, die deshalb von ihnen beizubringenden, so weit als thunlich mit dem Dienstsiegel der betr. Beamten zu versehenden ftempelfreien Zeugnisse der Kreis- oder praktischen Aerzte, welche sie behandelt haben, der Geistlichen, Lehrer, Gemeinderäthe rc., deren Unterschriften öffentlich beglaubigt sein müssen, schon bei ihrem ersten Erscheinen vor der Rekrutirungs-Eommission, dieser vorzulegen. Die Zeugnisse von Privaten, namentlich diejenigen der Dienst- und Lehrherrn, Meister, Nachbarn u. dergl. m., können nur dann angenommen und beachtet werden, wenn sie von diesen Personen bei Gericht zu Protokoll gegeben un» beeidigt sind. Auch muß die Unbescholtenheit und Glaubwürdigkeit der Zeu- gen gehörig bescheinigt sein, sowie aus ren Zeugnissen Oer Gemeinveräthe heroorg.'hen muß, aus wec sielen Mitgliedern der Ge- meinverath, zu Venen auch D(t Bürgermeister geboren, bestehe. DaS Letztere haben Sre zu befolgen unv weiter bekannt machen zu lassen, daß Oie oben genannten Gebrechen nur dann Berücksichtigung sinven können, wenn Vie vorgeschriebenen Zeugnisse erbracht werven. 'S.nn vaher Militärpflichtige an einem over dem anvern ver obigen Gebrech-a leisen, so wollen S'.e Dafür sorge kragen, vaß Vie deßfallz erforverlichen Zeugnisse erwirkt unv der RekrutirungS-Commission porgelegt werden. 4) Sollte sich ein Militärpflichtiger in gerichtlicher Haft befinven und nicht gesanglich vorgesührt werven können, so ist von dem betr. Gerichte eine Bescheinigung hierüber einzuziehen unv der Rckrutirungs-Commission vorzulegen. 5) Wenn ein Militärpflichtiger vurch Krankheit verhinvert ist, so haben Sie eine Veßfallsize Bescheinigung de« Kreis» oder praktischen Arztes einzuhoien unv ver RekrutirungS-Commission zu übergeben. 6) Bcsinvet sich in einer Gemeinve ein blövsinniger over taubstummer Militärpflichtiger, der zur Musterung 1867 gehört, so werden Sie dafür sorgen, daß verselbe jedenfalls anwesend ist, unk, wenn es nöthlg werven sollte, mittelst Führe an ven Musterungsort gebracht wirb, unv außerdem haben Sie für solche Militärvflichlige voa vem gesammtcn Ortsvorstanv ein Zeugniß, welches Vas angegebene Hebel beurkundet, ausstellen zu lassen unv dieses an kie RekrutirungS-Commission abzugeben. 7) Die Vertretungs-Urkunden sämmtlicher in Ver StaatSversicherungS-Austalt für Stellvertretung im Militärdienst versicherten Conseriptionspflichtigen müssen ver RekrutirungS - Commission vorgezeigt werven, weshalb Vie Dersicherungs» Urkunden derjenigen, welche nicht selbst erscheinen wollen, an Sie abgegeben unv von Ihnen der RekrutirungS-Commission vorgelegt werden können. 8) Die sich angemelvet habenven Ercapitulanten - Einsteher, worüber wir nachstehenv ein Verzeichniß beifügen, sinv specicll anzuweisen, sich an ven Tagen, an welchen vie Militärpflichtigen gemustert werven, vor vem Beginn kiese» Geschärt» zum Zweck ihrer Prüfung und ärztlichen Untersuchung einzusinven. 9) Haben sämmtlichc ConseriptionSpflichtige, sofern sie nicht schon vurch Vas Gesetz von vem persönlichen Erscheinen bei Ver Musterung entbunven sinv, over von ver RekrutirungS-Commission im Laute ver Musterung Vefinitiv entlassen oder bis zur nächsten Musterung »erwiesen worven, mit ccu Großherzogltchen Bürgermeistern, over in Veren Lerhinverung, mit ven betr. Beigeorbneten, wie schon oben bemerkt wurve, beit 7. Juni, MorgenS präciS halb 8 Uhr, zum Loosen sich cinzustellen. Ueber ven Empfang vieseS Ausschrcibens, sowie vorüber, daß Sie vie Darin gegebenen Aufträge alle gehörig in Ihren Gemeinden haben bekannt machen lassen, sehen wir Ihren berichtlichen Anzeigen binnen acht Tagen entgegen. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, RegierungS - Rath. Verzeichnitz über diejenigen Ercapitulanten, welche sich zum Etnsiehen in ben Militärdienst im Jahr 1867 angemeldet baden: 1) Johannes Horn von BurkharVSfelden. 5) Johannes Sommerlad von Beuern. 2) Johannes Mohr daselbst. 6) Ludwig Klingelhöfer ton Mainzlar. 3) Hartmann Jäger von Holzheim. 7) Paulus Arnold von Steinbach. 4) Philipp Hof von Alten-Buseck. Bekanntmachung, betreffend die vorn Ausschuß des landw. Vereins von Oberhessen pro 1867 beschlossenen Geldver- Wendungen. Nachdem Großh. Ministerium de» Innern da» vom Ausschuß des lautw- Verein« von Oberhessen pro 1867 festgestellte Budget genehmigt hat, wird dasselbe hiermit zur öffentlichen Kcnntniß gebracht. A. Einnahme. Staatsfond Bereinsfond. fl. ft ft. 1. Zuschuß aus Großh. Hauptstaatskasse 1620 — — 2. Beitrag der Aachen-Münchener Feuerversicherungsgesellschaft, voraussichtlich — 500 — 3. Beiträge von Vereinsmitgliedern . . — 2649 — 4. Ueberfchüsse aus vorderen Jahren, baar und in Ausständen......— 1219 28 5. Ungefähre Zinsen von angelegten Capitalien ..........— 60 — 6. Die 1866 nicht verwendeten Summen für Vichpreisvertheilungen . . . . — 800 — Summe der Einnahme 1620 5228 28 J B. Ausgabe. 1. Bureaukosten........270 2. Kaffe- und Rechnungswesen . . . 150 3. Vieopreisverthcilung zu Lich und Vbhl 800 4. Prämien für die Aufzucht der schwersten Bullenkälber.......250 Zu übertragen . 1470 Staatsfond. Vereinsfond. fl. fl- fr. Uebertrag . 1470 — — 5. Zur Vermittelung ves Bezugs landw. Sämereien.........50 — — 6. Für Unterstützung der landw. Bezirks- vereine..........— 883 — 7. Unterricht im Husbeschlag .... — 340 — 8. Kosten der landw. Zeitschrift ... — 900 — 9. Unterstützung landw. Unterrichts . . — 1200 — 10. Unterstützung des HopfenbaucS . . 100 — — 11. Einführung zweckmäßiger landwirth- fchaftU Maschinen unv Geräthe . . — 150 — 12. - Zum Ankauf von Gegenständen von landw. Bedeutung gelegentlich der Pariser Ausstellung......— 650 — 13. Zur Vermittelung des Ankaufs englischer Schweine.......— 300 — 14. BetnebSfonk, baar unv in Ausständen — 805 28| Summe der Ausgabe 1620 52^8 2^j Bemerkungen. A. Zur Einnahme. pos. 2. Der von der Aachen-Münchener Feucrversicherungsgesellschaft zu erwartende Betrag konnte nur muthmaßlick mit 500 fl. ausgenommen werden, da bis zum Tage der Feststellung des Budgets eine Benachrichtigung Seiten« genannter Gesellschaft bezüglich des pro 1867 zu leistenden Zuschusses noch nickt eingetroffen war. pos. 4. Die Ucberscküffe sind größtcntheil« in nassauischen 4'/,% Staatspapiereir angelegt, veren muthmaßliche Zinsen in pos. 5. ausgenommen sink. B. Zur Ausgabe. pos. 3. Die diesjährigen Diebpreisvertheilungen sollen zu Lick unk Dödl abgchalten werden. Es sind für die erstere 600 fl., für die letztere 200 fl. zu Preisen verwilligt worven, kie nickt nur an schönes Rinkvieh, Schaft unv Sckweine, sondern auch an schöne Fodlen eigener Zuckt gegeben werven sollen. Der landw. BezirkSvercin Vöbl, reep. das Hinterlank, batte die ibm zum Zwecke der Abhaltung einer Viehpreisvertheilung verwilligten 200 fl. nock aus der Budgetperioke 1864—1866 anzusprechen. erbrc /pos. '• schmiede, die J irtürftij find, । pos. 8. Lssoltile" gehisst D dehbalb pos. 9 tie llmerßiiyng SÄ'" P-.jun^^ ■ c.. - bcfhiften werden pos. 10- framiirung der pos. ll. «ntlidi der lani pos. 12. pos. 13. an« $um Wied littrigmin, al Laubach, Btlrfffenb ß die Wir tritt jtttlmal m 1 Es mir ist. Die ®ri bilannt niuchn Gießen, ®n u.'Her i au 1 ein St , Die ft an dsi ''Cbitn der ®e. oder und 2 Mfam " te,ltni6tn, n ‘onntn. >/ sind speci-ll M Zweck !rt' l° ist »on ! oder L *t, Aa« den £^n nut b„ "e trtoitit deinen bei der ’ iUt nächsten oeigevrdneten, leüen. in Ihren Gehl 1867 n. pos. 4. Für die Präaiirung der schwersten Bullenkälber Vogelsberger, Wcsterwälder und Egerländer Race gelten die Bestimmungen der früheren Jahre, wonach bei Besichtigung und Wägung der Kälber durch die vom Verein ernannten Commissionen dieselben noch im Besitze der Züchter sein müssen, und nur zur Zucht verkauft werden dürfen. Das Minimalgewicht der zur Prä- miirung zuzulaffenken Kälber ist von 400 Pfund auf 350 Pfund herabgesetzt worden; Kälber, die am 270. Tage nach ihrer Geburt dieses Gewicht nicht erreicht haben, können daher keine Prämie empfangen. pos. 5. Diese Summe soll hauptsächlich verwendet werden zur Vermittelung des Bezuges von Probsteier Saat-Gerste und Saat-Haser, schwedischen Kleesaamcn und der sogen. Heiligenstäkter Kartoffeln, und zwar in der Weise, daß die Fracht und die Bestellungskosten die Vereinskaffe trägt, wogegen der Empfänger nur den Ankaufs - Nettopreis der von ihm bestellten Sämereien der Iereinskaffe, die den Gefammtbetrag vorlegt, zurück zu erstatten hat. pos. 6. Die Unterstützung der landw. Bezirksvereine pro 1867, bestehend aus den Dritttheilen der im Jahr 1866 wirklich eingegangenen Beiträge ihrer Mitglieder, wird nur an diejenigen Herren Vorstände ausgezahlt werden, die sich vor Aufstellung des Budgets pro 1868 bei dein VereinSprästtium deßhalb angemeldet und einen Nachweis über die Verwendung der zuletzt empfangenen Geldmittel erbracht haben, in welchem auch diejenigen Gelder aufgeführt sein müssen, die den Bezirksvereinen Seitens der Aachen- Münchener-Feuerversicherungsgesellschaft zufließen. 'pos. 7. Wegen des Beginns des Unterrichts im Hufbeschlag wird s. Z. besondere Bekanntmachung erfolgen. Junge Huf- schmiede, die den im Winter 1867/„, zu Butzbach stattfintenden Unterricht im Hufbeschlag besuchen wollen und einer Unterstützung bedürftig sind, müssen sich deßhalb an die Vorstände der landw. Vereine wenden. pos. 8. Lehrer an Volksschulen, die sich mit Landwirthschaft beschäftigen oder landw. Unterricht ertheilen und zu den geringer Besoldeten gehören, können nach erbrachtem Nachweis dieser Bedingungen die landw. Zeitschrift auf Vereinskosten beziehen, wenn sie sich deßhalb beim Präsidium melden und sich verpflichten, die Zeitschrift dem Schulinventare bleibend einzuverleiben. pos. 9 Aus dieser Summe sollen die Kosten für Wanderlehrer, die Prämien für Errichtung von landw. Fortbildungsschulen, die Unterstützung der Ackerbauschule zu Friedberg und die an tüchtige, unbemittelte Schüler derselben zu verleihenden Stipendien bestritten werden. pos. 10. Die Unterstützung des Hopfenbaues wird erfolgen durch Verbreitung guter Schriften über Hopfenbau und durch die Prämiirung der Anlage von neuen Hopfengärten. Bewerber haben sich an das Präsidium zu wenden. pos. 11. Diese Summe soll vorwiegend verwendet werden zur Entschädigung für Transportkosten an Fabrikanten, die gelegentlich der landw. Preisvertheilungen neue landw. Maschinen und Geräthe ausstellen. pos. 12. lieber die Art der Verwendung dieser Summe wird spätere Bestimmung erfolgen. pos. 13. Dieser Betrag soll verwendet werden, um die Differenz zu decken, die entstehen kann, wenn die Seitens des Ver- eins zum Wiederverkauf in öffentlicher Versteigerung an Vereinsmitglieder in Norvbeutschland anzukaufenden englischen Schweine zu niedrigerem, als dem Einkaufspreis, abgegeben werden müssen. Laubach, am 22. Februar 1867. I. V. d. Pr.: Der Vicepräsident des landw. Vereins von Oberhessen: Dr. Gros. ir. WiMV zesteüte Budget mb. Settinifonb. ff- fr. )-- )-- 883 - 340 - 900 - 1200 - 150 - 650 - 300 - 805 28i luthntaßlich i"*f itet M 3*in Gießen, am 6. Mai 1867. Betreffend: Die Ableistung des Verfassungseidesc Das Groß herzogliche Kreis« ml Gießen an die Grostherzogtichcn Bürgermeistereien, mit Ausnahme von Lreis a. d. Lumda. Wir erinnern Sie an die alsbaldige Einsendung der Berichte wegen der Freitag den 10. d. MtS. dahier, und Mittwoch den 15. d. MtS. zu Lich, jedesmal um 10 Uhr Vormittags, stattfindenden Huldigung. In Verhinderung des KrciSrathS : Pietsch, RegierungS-Rath. L e k a n n t m a ch u n g. Es wird hiermit zur Kenntniß der Schafbesitzer gebracht, daß unter den Schafen zu Reiskirchen die Pockenkrankheit aus- gebrochen ist. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der angrenzenden Orte werden beauftragt, dies in ihren Gemeinden noch besonders bekannt machen zu lassen. Gießen, den 6. Mai 1867. Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des Kreisraths : Pietsch, Regierungs-Rath. polizMche -Ifrfuiniitnmdjimgrn. Wegen eingetretener Saatzeit sind die Tauben bi« zum 20. Mai bei Vermeidung der im Art. 79 des Feldstrafgesetzes ange- drohten Strafe einzuhalten. Gießen, den 7. Mai 1867. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gefundene Gegenstände: Ein Taschentuch, C. W. gezeichnet, ein zerrissenes Beutelchen mit 4 fr. 3 Pf., ein neues noch ungesäumtes seidenes Tüchelchen, ein großer tannener Zuber (in Verwahrung bei Herrn Verwalter Peppler), ein grobes Mannshemd, gez. H. G. 6 (angeschwemmt auf dem Schweinemarkt vor 3 Wochen), ein wirkenes Beutelchen mit Bohnen, Fingerhut, Gummiball und einigen Kreuzern Geld, ein Strumpfbänkel, gez. E. L., ein mittelgroßer Schlüssel und eine kleine Handpresse für einen gewissen „A d. Sachs." Die Eigenthümer werken aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstänce auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Gießen, den 7. Mai 1867. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Ldiclattadung. Oeffentliche Aufforderung. 1740) Forderungen an den unbedeutenden Nachlaß der Philipp Kauf Wittwc dahier sind bei Meidung der Nichtberücksichtigung bei Regulirung des Nachlasses binnen 14 Tagen dahier anzumelden. Gießen, den 3. Mai 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Schmalkalver, Stadirichtcr. Stadtger.-Assessor. 17 e r |l e i g e r u n g e n. Bergebung von Pflasterarbeit bei der Stadt Gießen. 1750) Montag den 13. Mai 1867, des Vormittags 9 Uhr, soll Vie Herstellung eines gepflasterten Ueber- gangs vom Neustadter Thor nach dem PromenadehauS hin, vcranschl. zu 45 fl. 30 fr., auf dem Rathhause hier an den Wenigstsorrernden vergeben werden. Gießen, den 7. Mai 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________ Bogt.__________ 1688) Montag den 13. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Actien, nebst bividcnven Bogen, der oberhessischen Actien-Gesellschaft für Bergbau und Hütten- betrieb zu Gießen gehörend, nämlich: 1) Lit. B. von 1831 bis incl. 1880 von je 200 Thlr. im Betrage von 10,000 Thlr. 2) Lit. B. von 2180 bis incl. 2280 von je 200 Thlr. im Betrage von 20,000 Thlr. 3) Lit. B. von 2531 bis incl. 2630 von je 200 Thlr. im Betrage von 20,000 Thlr. 4) Lit. B. von 2631 bis incl. 2680 von je 200 Thlr. im Betrage von 10,000 Thlr., öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 2. Mai 1867. Großhcrzoglichcs Ortsgericht Gießen. _______________Ebel.______________ Holz Versteigerung. 1715) Donnerstag den 16. und Freitag 17. Mai werden in der Domanial- waldabtheilung Hasenwaldchen: 793 Kiefernstämme mit 14474 Eubik- fuß und 36 Kiesernstangen mit 244 Eubikfuß versteigert. Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr auf dem Bicinalwcg von Gießen nach Stein- berg. Crebit bis 30. September. Gießen, den 6. Mai 1867. Großhcrzogliche Oberförstern Schiffenberg. I)r. D r a u d t.______________ 1695) Donnerstag den 9. d. MtS., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gcmeindewalde, Distrikten Haide und Badcnburger Wäldchen, nachstehende Holzsortimentc versteigert werden, al«: 3 Stecken Kicfern-Tchcidholz, 140 „ „ Prügetholz, 62 „ „ Stockholz, 4080 Wellen „ ReiSholz, >e und Privat-Bekannt« 16 Stecken Buchen-Scheidholz, 17 , Prügelhoiz, 14 „ „ Stockholz, 950 Wellen „ Reisholz, 41 */, Stecken Eichen-Scheikholz, 5'/, „ „ Prügelhoiz, 8 „ Stockholz, 400 Wellen „ Reisholz, 230 Kiefern-Stämme, 2472 Eubikfuß enthaltend, 88 Kiefern-Stangen, 431 Eubikfuß enthaltend, 1 Buchen-Stamm, 63 Cubikf. enthaltend, 23 Eichen-Stämme, 1130 Eubikfuß enthaltend, 4 Birken-Stäiume, 48 Eubikf. enthaltend. Der Anfang ist an der Chaussee nach Lollar. Das Brennholz kommt des Bormittags und das Stamm- und Stangenholz des Mittags zur Versteigerung. Wieseck, den 2. Mai 1867. Großerzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. 1736) Donnerstag den 23. Mai I. I, Vormittags 10 Ubr, wird in dem Landeszuchthause dahier, im Wege öffentlicher Versteigerung, zur Liefe- rung vergeben: a. 15 Ctr. Butter, b. 12 „ reine Hammelwolle und c. 2900 Ellen gebleichte Hemden- leinwand. Die Lieferungsbedingungen können an den Wochentagen bei unterzeichneter Direction eingesehen werden. Marienschloß, am 1. Mai 1867. Großhcrzogliche Landeszuchtdaus-Direction T r u m p l e r. 1737) Dienstag den 14. Mai er., Morgens 10 Uhr, soll im Gasthofe zur Krone Hierselbst die Planirung von 1673 * */, lfd. Ruthen auf der Schmelzer Straße längs des BarkingS- feldcs bis zur Waldgrenze, der Schmelze gegenüber, sowie die Anlieferung des zum Ausbau der Schmelzer Straße erforderlichen Steinmaterials öffentlich an den Min- dcstfordernden verdungen werden. Sachverständige Unternehmer werden hierzu mit d>m Bemerken eingclaten, baß die näheren Bedingungen und Längen-Profil im Geschäftszimmer des unterzeichneten Oberförsters vor dem Termin eingesehen werden können; auch ist der Herr Förster Schmip zu Forsthaus WalbhäuSchen angewiesen, Unternehmungslustigen auf Verlangen an Ort und Stelle über die auszuführenden Wcgarbeiten nähere Auskunft zu geben. Krofdorf, den 5. Mai 1867. Der Königliche Oberförster: gez. v. Meibom. Holzversteigerung im Anneröder Gemeindewalde. 1734) Mittwoch den 15. Mai d. I. von Morgens 8 Uhr an, soll in dem Anneröder Gemeindcwalte, in verschiedenen Distrikten, nachvcrzcichnctcs Holz öffentlich versteigert werden, als: 1'/, Stecken Eichcn-Prügelholz, 6 „ „ Stockholz, 1550 Wellen „ DurchforstungS- Reisholz, 11'/, Stecken Birken-Prügelholz, 6 „ „ Stockholz, 275 Wellen „ Reisholz, 29 Stecken Nadel-Prügelholz, 35'/, „ „ Stockholz, 6052 Wellen „ Reisholz, 135 Nadel-Stämme von 6 bis 14 Zoll Durchmesser, mit 2426 Eubikfuß, 342 Nadel-Stangen mit 631 Eubikfuß- Dir Zusammenkunft ist auf der Grünberger Straße, am Wege nach Annerod zu. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wirb Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. Annerob, am 2. 3)lni 1867. Großherzoglichc Bürgermeisterei Annerod. _______Seipp.____________ Zweites kvanstelischeö Pfarrhaus zu Gießen. 1751) Die Lieferung der zur Erbauung des obigen Gebäudes erforderlichen Materialien , und zwar: 12,0 Cubikklftr. Grauwackensteine, aus den Brüchen an der Hardt, 50000 Stück Feldbrandbacksteine, oll Montag den 13. 1. Mi«-, Vormittags 10 Uhr, in dem Promcnadehause dahier versteigert werten. Gießen, den 6. Mai 1867. Großhcrzoglichcs Kreisbauamt Gießen. ____________Holzapfel.__ Derwerthung von Gras bei der Sladk. 1753) Die Grasnutzung für das lau- ende Jahr, und zwar von den Schoor- unv Wiescckböschungen, von Wegen und der Böschung des Bergs im ehemals Os- walt'fcken Garten soll Samstag ben 11. Mai c., Nachmittags 2 Uhr, versteigert und bcr Ansang am Neuenweger Thor gemacht werten. Giißcn, ten 9. Mai 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________ Vogt.___ Zweites evangelisches Pfarrhaus zu Gießen. 1752) Die Lieferung von 100 Bütten Wasserkaik und 50 Bütten Lustkalk für die Erbauung des obigen Gebäudes soll auf dem Submissionswcgc vergeben wer- den. Die Bedingungen können vom 14. t. MtS. an in unserem GeschästSlocal ein- gcsehcn und die Offerten von da an bis zum 15. l. Mts., Vormittag« 10 Uhr, eingereicht werden. Dieselben müssen wohlversiegelt und mit der Aufschrift: „Submission für bas zweite evangelische Pfarrhaus zu Gießen", unter Bezeichnung der betreffenden Lieferung, versehen sein. Zur Eröffnung der Submissionen ist Termin auf M'ttwock den 15. 1. Mts., Vormittags 10 Uhr, in unserem GeschästSlocal anberaumt, welchem die Interessenten beiwohnen können. Später einlausendc Offerten finden keine Berücksichtigung. Gießen, den 6. Mai 1867. Großherzoglichc« Kreiebauamt Gießen. _____________Holzapfel. 1703) Donnerstag den 9 Mai d. I, Nachmittags 2 Ubr, werden im Hause des Herrn Schuhmacher Friedel auf dem Reichensond Hauegeräthe aller Art meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. WS # J $ tb'bei H be|W V und H 1754) Me sen schirmen -estalt-l- 6to F^rbeii, gefütt ’ 1748) A ntltn emhM kingemchle i zu Bowlen 3 wirkend sowos den, wie ( e eigenes ssabrike :on 32 kr. bi 1757) der angeh __3 ust) r- ffl - ii Pfur »stanzen, s »stanzen, s ^ellerieköpi wigsbrunn mdsiehl, turWgi ß und feinf DOn haben bei 3edei unllr!j Jn Salm.' Jj* «w *erfonen bis > 6 3, , rai>l ltjjU d°öen (1530) M' polj, 6?*V4 Zoll M btt ®tL A Annerod >u. Aschas, dir» LflMl. 5b7. st»°> Annerod. r znr Erbauung vcrlicheii Mate. nckensteine, aut to Hardt, acksteine, Mlo., w. »hin versteige« >67. bauamt Gießen, fei____ bei der Stabt. g für das lau» i den Schvvr- n Wegen und i ehemals Os- dar c., IV । am Neuenweger 167. rmeisterei Gießen. Pfarrhaus zu tcn M Bütten Äftfalk für die dnndes soll auf , „ergeben wcr- nnen »am l4 MSlocal ein- on da an di- S 10 Uhr, ein1 , müssen W Bezeichnung ° sehen («"• .5 ’nU'tW1 ou .. Jonnitlngs Sn ü ssenten be>°>° *** «*■ '\^>/*** HaidiZ' ’*s^ Jf J» Bcifagc zu Nr. 37 des Anzeigcblattes. /eifgeöotßnes. ! Zu Eonfirman-en-Anstigen empfehle ich eine schöne Auswahl in schwarzem Tuch, Vucksken, Thibet, Alpaca, Paramatha And Lustre zu sehr billigen und festen Preisen. , A ug M 0 ntanuS. ©,<■ ■. '><>■ ?•: i 0:0; / 1741) Schwarzes Tuck), Buckskin, Thibet, Halb- U M thibet, Luftre, Alpaca und Taffet, sowie eine Partie M besonders preiswürdiqe schwere Leinwand zu Betttüchern M X und Hemden, empfiehlt zu sehr billigen Preisen U M Auqufi Mendel sohn. M -?'<;> ? r <■ o; < $ «❖:■•?•<$© Schilin e. 1754) Mein Lager in allen Gattungen von Schirmen ist aus'S Reichhaltigste aus- gestattet. Stoffe zum Ueberziehcn in allen Farben, gefüttert brun uni, zu 3 st. 30 fr. W. Frank. 1748) Die Conditorei des Untcrzeich- neun empfiehlt zur geneigten Abnahme: Ananas, eingemachte in Gläsern, Ananassyrup, zu Bowlen geeignet, sowie die beliebten cSmler füllen, wirkend sowohl gegen Hals- und Brustlei- dcn, wie auch gegen Magenschwäche, Lhucnlade, eigenes Fabrikat, in allen Sorten, im Preise von 32 fr. bis zu 2 fl. 30 fr. pr. Pfd. ______________Ed. Lind, Kirchenplatz. 1757) Dunggyps ist wieder angekommen bei I. G D. Bapft. 1756) Täglich frisch gestochenen Spargel, ä Pfund 18 fr., starke Sellerie- Pflanzen , Lauch- und Nömischkohl- pflanzen, sowie auch große und kleine Scllerieköpfe, sind billig abzugeben bei Gärtner Schaum. 1698) Schwalheimer und Lud- wigsbrunnen, in frischen Sendungen, empfiehlt__________Julius Wallach. 1747) L. Daltou's ST Comp. durchsichtige Glicerin - Seife, die mil. beste und feinste aller Toiletten - Seifen, in Stücken von 4 bis 24 fr., Glycerin- Seifen - Abfall, pr. Pfd. 42 fr., zu haben bei Th. Brummer, ____________________ aus dem Kreuz. Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschied, wird durch mein in allen deutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahn - Mundwasser binnen einer Minute sicher und schmerzlos vertrieben, was unzählige Danksagungen der höchsten Personen bekunden. E. Hückstädt in Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. Zu haben in Flaschen ä 18 unt> 36 fr. tei Carl Frech, (1530) in Gießen. 1687) Ein gutes Pferd ist zu verkaufen bei H. M. Jughardt. Für Bierbrauer. 1759) Circa 200 Stück gute gebrauchte Bierfässer, bestedend in '/,, */2, */4 und V8 Ohm, werden billig abgegeben bet- _____________H. Schmoll, Lindenplatz. 1704) Korn- und Waizenstroh, sowie eine Partie Heu und Grummet, ist zu verkaufen bei ______P h. Zimmermann's Wittwe. 1755) 10 bis 12 Ctr. gutes Heu sind zu verkaufen bei_______ Emil Noll. 1758) Einige Malter Frühkartoffeln sind zu verkaufen. DaS Nähere bei der Exped. d. Bltts. s E. Leybolil in Köln, Fabrik und Magazin aller phariiiaceutischeii, dienlichen, physikalischen, technischen etc. Utensilien und Apparate. Hohlglasfabrik, Mechanische Werkstätte. Filiale : jVeybotd Schmidt in Frankfurt a. M. liefert äusser den in seinem neuesten Catalog (3te Ausgabe), welcher auf portofreies Ersuchen gratis zu Diensten steht, aufgeführten und abgebildeten 2300 Artikeln auch alle sonstigen in obige Branchen einschlagenden Geräthschaften und Apparate nach Beschreibung oder Lehrbüchern, und übernimmt die vollständige Einrichtung von Apotheken, chemischen ^Laboratorien und physikalischen Kabinetten. Die Glasfabrik liefert alle Mohlglaswaa- ren, worunter namentlich die allgemein beliebten englischen Uledicin- gläser, alle Parfümerie- und Essenzengläser, Flaschen jeder Art zum Aufstellen und zu Versendungen , vorzügliche AlaSSCr- standsgläser, alle SortenTrink- gläser u. s. w. accurat und billig. 1761) Ein Stückchen Land auf dem Sandfeld ist zu verpachten. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. ! H38) Versendung der K nrfs ft n i)cr natürlichen Mineralwasser. Die nicht selten an das Wunderbare grenzende Heilkraft des Mineralwassers von Karlsbad ist zu bekannt, als daß es noch nöthig wäre, selbes anzupreisen. Es ist dies eine durch die Erfahning mehrerer Jahrhunderte erwiesene Thalsache. Bei welchen Krankheitsfällen dieses anzuwendcn, oder wo nach ärztlichem Ausdruck „Karlsbad angezeigt sei,“ wurde in einer eigenen Broschüre, von Herrn Dr. Mannl verfaßt, bündig dargethan. Dieselbe steht Jedem auf Verlangen gratis und franco zur Verfügung. Verscndbar sind alle Quellen von Karlsbad, jedoch werden der Mühlbrunn, Schloß- brunn und Sprudel in ganzen und halben Flaschen am stärksten versendet. Alle Bestellungen auf Mineralwasser , Sprudelsalz, Sprudelseife werden pünktlichst esfektuirt durch die Depots in jeder größeren Stadt und direkt durch die Brunnen- Versendungsdirektion Heinrich Mattoni in Karlsbad (Böhmen). V ermietljii iigen. 1735) Das von Herrn Dr. Levi seither bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethen und am 1. August zu beziehen. L. C. Burckhardt. 1749) Im H e y er'schen Hause in den Neuenbäuen ist ein Zimmer und eine Mansarde, schön möblirt, zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1560) Im Brühl'schen Hause am Canzleiderg ist ein Zimmer mit Cabinet, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen und alsbald beziehbar. 1673) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei ___________Wittwe Hassenteusel. 1548) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei ______________Fischer, Landger.-Diener. 1708) In dem Kaufmann Schwaad'- schen Hause auf dem Seltersweg ist ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. 1716) Ein schön möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei E. Ottmann. __(Schloßgasse.) 1712) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald zu bt- ziehen Neuenweg Lit. B. Nr. 134. 1666) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei ____________H. Hochstätter Wittwe. 1575) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen Canzleiderg Lit. B. Nr. 67. 1602) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Julius Wallach. 1638) Zu vermiethen ist der obere Stock meines Hauses, bestehend aus 3 bis 4 Zimmern, Keller, Holzstall rc.; derselbe kann alsbald, oder auch erst am 1. Juli bezogen werden; auch kann derselbe getrennt abgegeben werden. Louis Flett II., ____________________im Schwanen. 1268) Ein Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche und sonstigem Zubehör, ist zu vermiethen und vom 1. Juli an beziehbar. I. Eberhardt. 1479) Zu vermiethen. Eine kleine Familienwohnung, bestehend au- vier Pieren mit Küche, Kellerraum it., ist zu vermiethen unv den 1. ovcr 15. Mai beziehbar. Wilhelm Gossi. 1074) Das von Herrn Advocat Kohler mann seither bewohnte Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Cabiuet, Mitgebrauch der Waschküche rc., ist zu vcr» miethen._________Pitthan, im Arier. 1762) In meinem Hinterhause ist ein Logis zu vermiethen unv iogleid) zu beziehen. Edr. D. Fillmann, an der Kirche. 1519) Ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Heinrich Sauer, Neuenweg. 1534) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen; auch kann aus Verlangen Kost dazu gegeben werden. Das Nähere bei der Exped. v. BlttS.__ 1544) In Lit. A. Nr. 17 hinter der Stadtkirche ist ein gut möblirtes, freund- licheS Zimmer zu vermiethen. 1659) Mein Wohnhaus in der Markt- straße ist zu vermiethen. Friedrich Möhl, Adolph Sohn, Lit. D. Nr. 211. 1657) Bei Cbr. D. fillmann am Kirchenplatz sind zwei moblirte Zimmer zu vermiethen.__ 1075) Eine Scheuer mit Stall, welche sich ohne große Kosten zu einer Wohnung nebst Werkstätte Herrichten läßt, ist zu ver- miethen oder auch zu verkaufen. Näheres bei ver Erped. d. Bltts. Vermischte Anzeigen. 1671) Einen Lehrling sucht August Brüdl, Sattler, Neuen - Bäuen. Zur gefälligen Beachtung! 1742) Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich ka« von meinem fei. Manne betriebene Drechslergeschäft in der bisherigen Weise, unter der Leitung eine« tüchtigen Geschäftsführers, fortiühre und halte ich mich einem geehrten Publikum zu fernerem geneigtem Wohlwollen bestens empfohlen. Karl Schaffstädt Wittwe. 1738) Das Comptoir und Lager von (Georgi & Klinqfpor befindet ficb in den Hintergebäuden des Gasthauses zum Löwen. 1767) Im Zinsier fchen Garten. Mittw och den 8. Mai 1867: 9. Cmicert im 1. som bei Hietzener Musik-Kapelle. Anfang 6 Uhr. (Siurte für Richt-Abonnenten ä Person 12 fr. Programme an der Kasse ä 1 kr. Die Direclioil: Adolph Hecker. E m p f e h l u n g. 1744) Einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich die Reparaturen an Glas und Porzellan während meiner Anwesenheit dahier übernehme; auch mache ich neue Henkel an Tassen und Kannen, sowie neue Knöpfe auf Deckel ,c. Das Por- zellan, das ich bohre und verniete, ist an Dauerhaftigkeit dem neuen gleich. Schmutzigen Alabaster ziehe ich ab und polire ihn, daß er wie ganz neu erscheint. Meine Wohnung befindet sich im Gasthaus zur Sonne. C. Rudloff aus Halberstadt. Loos scher Felsenkeller. 1768) Freitag den 10. M a i 1 8 6 7 : 10. Cimccrt im 1. Sommcraboiincmcut bei Hichener Musik-Kapelle. Anfang 6 Uhr. (Sutree für Nich! Abonnenten i\ Person 12 fr. Programme an der Kasse L 1 kr. Die Direction: Adolph Hecker. Obcrhesstschc Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. 1739) Sitzung: Mittwoch den 8. Mai, Abends 6 Ubr, in Nr. 9. Angefnndigter Vortrag: „lieber Blut und Blutbewegung/ Rückzahlung von Logennetien! 1721) Lei der am 26. April stattgehabten AuSloosung der Schuldverschreibungen hiesiger Freimaurerloge sind Vie Nummern 14, 29, 42 unv 103 mit je 50 st. zur Rückzahlung gezogen worden. Die betreffenden Beträge nebst Zinsen bis zum Tage der Rückzahlung können bei Herrn Sparkasserechner Kehr in Empfang genommen werden. Lorn 1. Juli an werden keine Zinsen mehr vergütet. Gießen, den 1. Mai 1867. Für das Brarntenrolleg der Loge: Dr. Eckstein. Akademischer Gesangverein. 1722) Die Proben beginnen Donnerstag den 9 Mai, Abend« 7 Uhr. Anmeldungen zur Aufnahme beliebe man an den Director, Herrn W Mickler (auf dem Eanzleiberg Lit. D. Nr. 1), gelangen zu lassen. Der Vorstand. 1746) Ein jungt« Mädchen aus hiesiger Stadt, ans einer bürgerlichen Familie, sucht einen Dienst für häusliche Arbeit. Das Rädere bei der Erped. d. BIOS. 1760) Ein tüchtiger SaitUr-Gehülfe wird gesucht van M. Klein, _____________________in Marburg. 1765) Es ist mir ein schwarzer Dachshund mit gelben Beinen (Mutterhund) zugelaufen. Der Eigenthümer kann denselben gegen Entrichtung der Jnieratgebühren in Empfang nehmen. Kirchberg, am 2. Mai 1867. 8. Geißler. Miihschaft (Ulf bei Kalbt. 1766) Von heute an ist dieselbe täglich von Nachmittags 2 Ubr bei guter Witterung geöffnet.___________L. Tertor. 1680) Ein Mädchen für Hausarbeit wird gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bltts. ötenographeu-Dereiu. 1763) Heute Abend 8 Uhr: Monat- sitzung. Der Vorstand. 1743) Eine stille Familie sucht zum sofortigen Eintritt ein brave« Mädchen für Küche und Hausarbeit. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 1764) Ein stuck, phil. ertheilt Privatstunt en im Griechischen, Lateinischen, Französischen ic. Näheres bei der Erpedition dieses Blattes. 1623) Einige gute Cigarrenmacher finden bei gutem Lohn dauernde Beschäftigung. W. Jung, in Wetzlar. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.