'«8. | AnMc-Wll ä'k bt: ... °ssi. für die J Provinzialhauptstadt Gießen. e jA i Wir bringen dieß hiermit zur Kenntniß der Kreisangehörigen. !aliin-? Gießen, den 4. April 1867. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I Dr. G o l d m a n n. Bekannt m ach it t i Nachstehend bringen wir die von Großherzoglichem Ministerium des Innern mittelst Entschließung vom 29. v. Mts. festgesetzte mn, 'I Eintheilung Les Kreises Gießen in Wahldistricte zur Wahl von zwölf Mitgliedern des Bezirksraths durch Bevollmächtigte der Ge» 2. t meindevorstände zur allgemeinen Kenntniß. wÄS« Gießen den 4. Avril 1867. Großherzogliches Kreisamt Gießen. — ■ Dr. Goldmann. welcher 12 mit ttntirung Ddfi oe» Wahl-Dillriclc des Kreises Giehen zur Wahl von 12 Mitgliedern des Bezirksraths durch Bevollmächtigte der Gemeilide-Vorstände. finit nur Mcelenzahl der Zahl der zu Zahl der zu Seelenzahl der Zahl der zu Zahl der zu Wahldistricte und zuge- Gemeinden ernennenden wählenden Be- Wahldistricte und zuge- Gemeinden ernennenden wählenden Be- vuycgni hörige Gemeinden. nach der Zäh- Bevollmäch- zirksraths- hörige Gemeinden. nach der Zäh- Bevollmäch- zirksraths- Terrasse lung von 1864 tigten. Mitglieder. lung von 1864. tigten. Mitglieder. beslndkil I. Wahldistrict: in er ge- Stadt Gießen . . 9484 15 3 A II Wahldistrict: rls Punkt [I. Wahldistrict: Großcn-Buscck . . 1509 6 ngtn Die Heuchelheim . . . 1414 6 Altcn-Buseck . . . 1222 5 । >4 Klein-Linden . . . 568 2 ( 1 Trohe .... 132 1 1 ter ge« Großen-Linden . . 1168 5 Rödgen .... 518 2 iese ans Allendorf a. d. Lahn 450 2 >heit be- III. Wahldistrict: A III. Wahldistrict: w zu Lang-Göns . . . 1467 6 Reiskirchen . . . 657 3 , Herrn Leihgestern . . . 959 4 1 Burkhardsfelden 533 2 Publifum Watzenborn u. Steinberg 1188 5 Winnerod .... 77 1 1 . IV. Wahldistrict: Bersrod . . 393 2 Holzheim .... 1182 5 Beuern . . 973 4 ' Grüningen . . . 701 3 Hattenrod .... 360 1 Ober-Hörqern . . 345 1 1 — —* > Eberstadt .... 638 3 1 IX. Wahldistrict: pln. Dorf-Gill .... 395 2 Wiescck..... 1684 7 Kip« e V. Wahldistrict: Lollar ..... 859 3 1 VDW loltei tLich...... 2293 9 Daubringen . . . 525 2 1 Tt7 i Nieder-Befsingen . . 353 1 1 Ruttershausen . . 383 2 ' u- —* Ober-Bessingen . . 433 2 1 4 20 Ettingshausen . . . 556 2 X. Wa hldlstrict: 15 16 Münster .... 327 1 Staufenberg . . . 586 2 .» AI. Wahldistrict: Treis..... 1245 5 1 4 Steinbach .... 1004 4 Allendorf a. d. Lumda 1151 5 1 1 Mach..... 326 1 Mainzlar .... 443 2 Hausen..... 325 1 sNarbentcich . . . 588 2 / 1 Oppenrod .... 303 1 1 Annerod .... 479 2 Giessen, am 4. April 1867. Zu Nr. K. G. 1765. Betreffend: Den Bezirksrath des Kreises Gießen. Das Grotzherrogliche Kreisaml Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Berugnahme auf unsere beiden heutigen, den Bezirksrath beS Kreises Gießen betreffenden Bekanntmachungen beauftragen wir Sie, die Ernennung der aus der veröffentlichten U-berffcht zu entnehmenden Anzahl von Bevollmächtigten durch die Gemeinde, vorstande^zu^ veranlassen^^ >2lnlcitung 6oni 4. October 1853 aus,»stellenden GemeinderathSberathungS-Protokolle wollen Sie innerhalb längstens 8 Tagen an uns einsenden, damit der Bczirksrath zu der gesetzlich vorgcschnebenen Zelt im Monat Mai d. I., zusammentreten kann. 8 Dr. Goldman». 33 e f a 11 n t m a d) u it a, die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Winter-Semester 1866/67. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis den 6. April d. I. mittelst spccistcirtcr Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis den 18. Mai d. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der DiSciplinar-Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. Gießen, den 25. März 1867. Großherzogliches Umversstäts-Gericht. Haberkorn. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen (EbictaCraöungen. Offenlegung des Grundbuchs und der Parzellenkartcn der Gemarkung Reiskirchen. 1301) Er wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, baß das neu errichtete Grundbuch der Gemarkung Reiskirchen nebst den dazu gehörigen Karten in dem Bureau des Großherzoglichen Ortsgerichts-Vorstehers Jünger zu Reiskirchen offengelegt wor- den ist. Die Bctheiligtcn sind befugt, während der Zeit der Offenlegung Einsicht von dem Grundbuch und von den Karten zu nehmen, auch gegen die Gebühr Grund- buchsauszüge (Geschosse) von dem Ortsgerichts.Vorsteher, welcher solche binnen 14 Tagen anzufertigen hat, zu verlangen; auch werden sie von den Feldgeschwornen auf entdeckt werdende, sie betreffende, Fehler auf- merksam gemacht werden. Alle Diejenigen, welche sich bei der Angabe des Grundbuchs rücksichtlich deS Besitzstandes und der Größen- angabcn für beschwert halten, sind befugt, binnen einer uncrstrecklichen Frist von sechs Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem Wege bei dem OrtSgcrichtS-Vorsteher, vor welchen sic ihren etwaigen Geg- ner vorladen lassen können, zu beseitigen, oder, insofern dieses nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche bei dem unterzeichneten für Besitz- streitigkeitcn zuständigen Gericht geltend zu machen, beziehungsweise wenn sie schon vor Offenlegung des Grundbuchs eine Besitzklage erhoben oder solche zwar nachher, aber bei einem andern als dem unterzeichneten Gerichte angcstellt haben, dieses letzterem binnen gleicher Frist anzuzeigcn. Rach Ablauf der scchSmonatlichen Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch angibt, in Bezug auf die Personen der Besitzer und der Größenangaben in allen den Fällen für richtig angenommen werden, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bei dem OrtSgerickts- Vorsteher zu Protocoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deßbalb erhoben und erforderlichen Falls bei dem unterzeichneten Gericht zur Anzeige gebracht worden ist. — Zugleich werden Diejenigen, welche die in Gemäßheit des Art. 30 deS Gesetzes vom 21. Februar 1852 beigefügten Erwerbtitcl berichtigt zu sehen wünschen, aufgefordert, die erforderlichen Anträge binnen der festgesetzten Frist von sechs Monaten bet pent zuständigen Gerichte zu stellen, und, wenn dieses ein anderes als das unterzeichnete ist, bei letzterem die Anzeige hiervon zu machen. Die unerstreckliche sechsmonatliche — vom 27. März d. I, dem ersten Erscheinen der Ebictalladung in der Darmstädter Zeitung beginnende — Frist geht mit dem 30. September d. I. zu Ende. Gießen, den 2 April 1867. Großherzogliches Landgericht Gießen. Dr. Plock. 723) Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhesscn hat über das Vermögen des verstorbenen Christian Grube dahier den förmlichen ConcurSprozeß erkannt. Es werden demgemäß alle Diejenigen, welche Ansprüche an den Nachlaß des Christian Grube bilden wollen, aufgefordert, solche im Termin Montag den 8. April d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse dahier anzumelden und etwaige Vorzugsrechte bei Meidung Verzichts auf dieselben geltend zu machen. — Gleichzeitig soll im Termin die Güte versucht, ein Masseeurator und Gläubigerausschuß erwählt und dessen Befugnisse sestge- stellt werden. Die nicht persönlich erscheinenden oder die nicht durch gehörig Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger werden den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden ©laubiger \ beitrctend angesehen. Gießen, den 22. Februar 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Schmalkalder, Stadlrichter. Stadtger.-Asscssor. 583) Großherzogliches Hofgericht hat über das Vermögen des unbekannt wo? abwesenden Conditors Friedrich Zickendraht von Gießen den förmlichen ConeurS erkannt, daher dessen sämmtliche Gläubiger zur Anmeldung und Begründung ihrer Forderun- gen zur Geltendmachung etwaiger Vorzugsrechte auf Mittwoch den 10. April l. I., Vormittags 8 Uhr, unter dem Rechtsnachtheil des stillschweigend eintretenden Ausschlusses von der Masse geladen werden. In der erwähnten Tagfahrt soll sodann über Masse-Verwaltung, Bestellung eines Güterpflegers, sowie über die Wahl eines Gläubigerausschusses verhandelt werden, was unter dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß in Ansehung der weder in Selbstper- fort erscheinenden, noch durch gehörig bevollmächtigte Mandatarien vertretenen Gläu- biger, der stillschweigende Beitritt zu den von der Mehrheit der Erschienenen, auch bezüglich eines etwa zu Stande kommenden Arrangements gefaßt werdenden Beschlüssen unterstellt wird. Zugleich wird Friedrich Zickendraht hiermit aufgesordert, im Termin seine Rechts- zuständigkeiten selbst zu wahren, widrigen- falls lediglich nach den Anträgen und Be- schliessen der Gläubiger und des ihm bestellten Kurators verfahren wird. Gießen, den 11. Februar 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Hoffmann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 1238) Die Ehefrau des hiesigen Wirths Adolph Bramm hat um Sicherstellung ihrer Illaten gebeten. Zum Versuche eines Arrangements werden nun sämmtliche Gläubiger des genannten Wirthes auf Montag den 15. April l. I., Vormittags 10 Uhr, vor das unterzeichnete Gericht mit dem An- fiigen geladen, daß, im Falle ein Arrangement zu Stande kommt, auf die Forderungen der ausbleibenven Gläubiger keine Rücksicht genommen werden kann. Gießen, den 26. März 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. A. v. Grolman, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Bejonbere Bekanntmachungen. 1292) Bei Auflösung der Großherzog- lich Hessischen Feldpostexpedition haben sich I887 blt^e£ tooHtn gi. "" Mai b 3‘ ,ltIli frttijirirttt £lben den t^nen V 5, tä stillschNigir n der Masst ä> 6rt soll sodann öestellung cinti die Wohl eins Ddl werten, m ( gemach! w, • in Sdbjlp ch zehori- bi- irtmtnra (Bl» Beitritt zu do [dfienenen, oue tonte kommendi inten Beschlüssn Zilkentraht t)ifr ün seine Recht!- ihren, »irrigen- nträgen und Zites ihm bcstcütil r 1867. -tgericht Giesser )sfm«nn, itger.-Assessor^ im, ckt mit denr M Le ein s- ' aus di- Giäubiger «'» i kann. ,5* ® r o l01 a n' forderunz ; hiesigen Mtht im Sichersie«»".- m Versuche M samnitliche ©lii«1 rt aus Arbeitsversteigerung zu Leihgestern. 1312) Dienstag den 9. April, Mittags um 12 Uhr, sollen auf kahiesigem Rathhause nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Akkord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 15 fl. — fr. Zimmerarbeit, „ „ 37 „ — „ Schreinerarbeit, „ „ 12 „ 48 „ Glaserarbeit, , „ 24 „ — „ Weißbinderarbeit, „ „ 136 „ 12 „ Steinbrechcn, Fahren, Setzen u. Zerschlagen der Steine, veranschlagt zu.....125 „ — „ Pflasterarbeit, veranschl. zu 182 „ — „ Leihgestern, den 5. April 1867. Großherzoglichc Bürgermeisterei Leihgestern. I A.: Körner, Bezirksbauaufseher. J'eifgeüotenes. 1.317) Neue Sendung Trüsfel- wurft, «Hamburger Nauäh- fleisch, Blafenschinken und (Göttinger Cervelatwurst em- rfinqen I. A. Busch Söhne. 13231 Laberdan, frisch angckommen, bei Heb. Ferber. 1257) Prima Rigaer Säc-Lein, sowie Steinkohlen,'empfiehlt G. C h. Spruck, am Markt. 636) Sonnenschirme neuester Fa^on, in großer Auswahl, bei N Simon, Schirmfabrikant. 1318) Limburger, Cmmen- thaler, Cdamer, Neufchate- ler und «Harz-Käse, in bester Qualität, bet I. A. Busch Söhne. Das K. K. österr. ausschl. priv. Analherin-Mundwalser von Dr. I. G. Popp, prakt. Zahnarzt in Wien, ä Original-Flasche 1 Thlr., empfiehlt in bekannter Güte (349) L. Iabrcis, in Gießen. 1211) Kalt flüssiges Baumwachs in bekannter Güte offerirt ______________________Ernst Hje rmes. 1212) Blnmenmehl in feinster Qualität empfiehlt I. G. Appel. 1310) Unterzeichneter empfiehlt seine von ihm aus Sqamen gewonnene, hier so beliebt gewordene Pflanzengattung (Gladio- lus gandavensis, Siegwurz) und eine große Partie Georginen - Sämlinge in ungekheil- ten Knollen und prächtigsten Farben, sowie alle Sorten Gemüse-Saamen. Gärtner Georg Becker, ___________vor dem Neuenweger Thor. 1140) Eine größere Partie Buxbaum, den Korb zu 10 fr., verkauft Christiane Küchlcr. 1284) Einen starken Wagen mit eisernen Achsen, zum Zwcispännig-Fahren, hat zu verkaufen K. Braubach, „Westphälischer Hof." Nicht zu übersehen. 1294) Einem geehrten Publikum empfehle ich mein Schuhmacherwaaren - Lager auf'S Angelegentlichste und mache besonders darauf aufmerksam, daß meine Waaren deutsches und nicht englisches Fabrikat sind. Das Lager besteht in einer großen Auswahl von Herren-Stiefeln...... - 4 fl. - fr. , Zugstiefeln...... - 4 „ 45 „ Schuhen mit Gummizügen . . 3 „ 30 Damen - Zeugstieseln..... - 2 „ 48 II „ „ zum Schnüren • 1 „ 45 II „ Plüsch - Pantoffeln .... . 1 , 12 II „ Leder-Pantoffeln..... • 1 „ - II Herren - Plüsch - Pantoffeln .... - 1 „ 24 n „ Leder-Pantoffeln .... . 1 „ 12 ii Kinderschuhe von 20 fr. pr. Paar an. Reparaturen an solchen Waaren, welche aus meinem Laden gekauft sind, werden unentgcldlich besorgt. Wieververkäufcrn gewähre ich 10 pCt. Rabatt. Daniel Moog, Schloßgasse. 1326) Eine gestern eingetroffcne Sendung Crinolinen in den neuesten Fa^ons empfehle ich zu billigen Preisen. In Corsetten habe ich stets große Auswahl. I. Ch. Retter. ii77) Die Pfeifenköpfe und Cigarreuspitze», aus der Fabrik plastisch-poröser Kohle von Weis L Comp. in Hessen-Cassel (Besitzer Ad. Weis), erfreuen sich ihrer vortrefflichen Eigenschaften halber täglich einer größeren Verbreitung. Die Vorzüge derselben bestehen darin, daß sie alle beim Rauchen sich entwickelnden giftigen und bitter schmeckenden Stoffe, insbesondere das äußerst gefährliche Nicotin, sowie Ammoniak und Kohlensäure, welche Trockenheit der Schleimhaut und eine ekelhafte Ausdünstung bei allen Rauchern verursachen, beseitigen. Schon früher hat sich die Wissenschaft bemüht, die oben angeführten nnd uoch viele andere Uedelstänve zu ncutralisiren, allein durch fein Mittel gelang ihr dies so vollständig, als durch die hier besprochenen Fabrikate. Dieselben sind zu haben in Gießen bei den Herren Gebrüder Wenzel, W. Hensler und Carl Schaffstädt. 1225) Das Neueste in Corsetten, sowie Crinolinen mit nnd ohne Ueberzng, habe ich wieder erhalten und empsehle solche äußerst billig. C. Schulze. Z Eine Haupt - Aufgabe jedes Vcnfenten Menschen, und ganz besonders des Familien-Baters, ist wobl die Erhaltung seiner und der Seimgen Gesundheit. Bei Witterunge - Wechsel sind Erkältungen an der Tages - O-dnung ; haben diese auch nicht in nrer einen ernsten Charakter, so verdient dock Erwähnung, daß unsere gefährlichsten Feinde, als „Lungenleiden, Hals- Entzündung, Schwindsucht rc. ost in unbedeutenden Erkältungen ihren Ursprung finden. Jeder, selbst der unwesentlichste Husten greift die inner» Organe an! Man erkläre daher allen catarrhalischen Erscheinungen, als Husten, Heiserkeit rc. sofort den Krieg und suche sie durch körperliche Pflege, warme Kleidung, mit Hülse accreditirter Bundesgenossen zu bekämpfen. Zu diesen Netzr-.rn glauben wir in erster Reihe die „Stollwerek- ! scheu Brust Bonbons" in Vorschlag bringen zu können, welche sich durch ihr mehr ! als 25jähriges Bestehen ein Bürgerrecht und unbedingtes Vertrauen in allen Ländern erworben haben. Es befinden sich D-pöts, ä i4 fr. pr. Paquet, in Giessen bei C. W. Dietz und bei Louis Frobnhäuser; sowie in Aliendorf a. <1. Ada. bei Apotheker C. L. Harb; in Berstadt bei Chr. Eichelmann Sohn; in Butzbach bei Val. Wießler; in Friedberg bei I. A. Windecker; in Hungen bei A. Buch; in Ueli bei H. C. Bingmann. 1319) Nächsten Montag treffen frische Schellfische und Mittwoch neuer Blumenkohl und Lattig ln Häuptern ein. I. A. Busch Söhne. Zwei Wohnhauses nebst Scheuern und Stallungen, jedes 60 Fuß lang und 30 Fuß gespannt, in noch ■ recht gutem Zustand, habe ich auf den Abbruch oder auch zum Stehenbleibcn zu verkaufen. l Merlau (Kreis Grimberg). । (13161 Heinrich Rohn. Oefen und Kochherde , zu Steinkohlen- und Holzfe. erung, Stein- kohlenkasten und Feuerungs-Requisiten empsiehlr (225) I. G. D. Bapst. 1298) Eine zweischläfrige Bettstelle und eine Partie Kartoffeln sind zu verkaufen bei K. Ma! komesius, Neuenweg. 1302) Bick er Wafserkalk und reinsten Fettkalk habe ich stets frisch gebrannt zu billigsten Preisen vorräthig. Ziegelhütte bei Herborn- Th. Wurmbach. 1320) 35 Gentner sehr gutes Heu verkauft L- Hartmann, in der Schanz. 1322) Eine fast noch neue Wiege ist zu verkaufen. Näheres bei der Expev. dieses Blattes._____________ 1300) Gebrauchte Möbeln stehen zu verkaufen, darunter ein Sopha, gut gehaltene Sccgrasmatratzcn mit Pfühl, ein Deckbett, Commode, Tisch, Nachttisch, Küchen- schrank, Anrichte u. s. w- Wo? sagt die Erpcd. d. BlttS. _________________ 1314) Sin Haufen Mist und eine Schnitzbank sind zu verkaufen in Lit. A. Nr. 7._______________________________ 1315) Zu verkaufen eine Partie Korn-, Waizen- und Haferstroh, sowie Heu und Grummet, bei Andreas Mvhl. 1321) 200 Stück schöne hochstämmige veredelte Obstbänmchcn, alö: Aepfel-, Birn-, Weichselkirsch-, dicke Einmachskirsch- Mirabellen-, Reineclauden-, dicke blaue Eier- zwetschen- und 50 Stück gewöhnliche Zwet- schen-Stämmchen verkauft äußerst billig L. Hartmann, in der Schanz. Q h. L. Grünebaum bei I. Eberhardt. ziehbar. 48 30 30 30 fl. 5 4 4 3 3 3 3 2 1 1 15 40 25 35 von Schuh- und Stiefel-Fabrikant, neben dem Elubgebäude in der Sonnenstraßc in Gießen. 1075) Eine Scheuer mit Stall, welche sich ohne große Kosten zu einer Wohnung nebst Werkstäite Herrichten läßt, ist zu ver- micthen oder auch zu verkaufen. Nähere« bei der Exped. d. Bltts. Schuhe und Stiefel auf Lager. Preis-Derzeicbnip 1324) Ein fast neues Scheuern-Thor und ein fast neuer Schweinestall mit Beschlag stehen zu verkaufen. Näheres bei Herrn E. Meier. 1291) LtZerßralr vorzüglicher Gute, aus Marmorkalksteinen in Rostösen gebrannt, unter Garantie, ist feder Zeit auf meiner Ziegelei und Kalkbrennerei nächst am Bahnhose „Wetzlar", ä Scheffel — 1 Ctr. zu 10 Sgr., zu haben. Auf Bestellung wird die Anfuhr gegen Vergütung mit übernommen und durch eigene Fuhre ausgeführt. A. Wald sch mid t. Kalblederne Herren-Schaften-Stiefel Hcrren-Zugsticfel Herren-Schuhe mit Gummizügen Damcn-Kidleder-Zugstiefcl Damen-Kidledcr-Stiefcl zum Schnüren Kalblederne Damcn-Stiefel Damen-Zeugstiefel mit Gummizügen Damen-Zeugstiesel zum Schnüren Damen-Plüsch-Pantoffeln 1299) Eine Partie Packlisten und Fässer verschiedener Größe lasse ich bil- ligst ab und empfehle Dung-Gyps pr. Ctr. 26 kr. A. Zimmermann, in Lollar. 1285) Zwei bis drei welsche Hühner vom vorigen Jahre hat zu verkaufen K. Braubach, „Westphäliscker Hof." 40 fr. an per Paar. Für solide und dauerhafte Arbeit leiste ich Garantie. Reparaturen werden pünktlichst auSgesührt und billigst besorgt. Sohlen und Flecken von Herren-Stiefeln 1 fl. 12 fr. Außerdem gewähre ich 2'/a pCt. Rabatt. sparniss jeder Haushaltung bestens zu empfehlen. Derselbe ist fortwährend pr. Pfd. 20 kr. zu haben Georg Jughardt in Giessen, s Neuer Nasser. Dampf-Kaffee-Bohnen aus der Fabrik von kehl'. Jörg K Comp. in Mainz. Dieser von vielen Aerzten empfohlene Kaffee ist seines Wohlgeschmacks, vorzüglichen Wirkung auf die Gesundheit und grossen Er- — Ncrvcnlcidcndc bcid rlci Geschlechts finden aufrichtige! ärztliche Belehrungen und vorzügliche Heilmittel in der neu erschienenen Schrift des Dr. Johnson. Dieselbe ist betitelt: „Aerztlicher Rathgeber Nervenleidende." Preis 7'/, Sgr. Dieses Wcrkchen ist auf frankirte Bestellung direct von S. M o d e's B u ch- Handlung, Poststr. 28 in Bcrlin, sowie durch jede hiesige und auswärtige Buchhandlung, zu beziehen. (1281) C. Fr. Seminler „ „ Willi- Schneider „ Wetzlar. Wem das Hetz »all ist, läuft der M'imd über, sagt ein altes bekanntes Sprüchwort, welches sich auch in folgendem in freudiger Erregung geschriebenem Briefe eines einfachen schlickten Bürgers an den Brust-Svrup-Fabrikanten, Herrn F. W. Bockillö in Otterberg, bestätigt. Nach Gebrauch von nur 2 Fläschchen Ihres so vorzüglichen weißen Kräutcr-Brust-Lyrups kann ich Ihnen dankend und mit großer Freude mit« theilcn, daß das Brustleiden meiner Frau fast gänzlich gehoben ist und bitte ich Sie, um die Kur zu vollenden, nur durch die Post noch 2 Fläschchen Kräu- ter-Brust-Syrup schicken zu wollen. Ich bin fest überzeugt, daß das dritte Fläschchen meine Frau weder vollkommen Herstellen wird. Das vierte Fläschcken habe ich für einen guten Freund, welcher an gleichem Hebet leidet , zu besorgen. Fränk. Crumback (im Hess. Odenwald), 17. Februar 1865. Andr. Hornvff, Postbote. Dieser so berühmte weiße Sträutcr- Brust - SyruP ist von einem hohen königl. bayer. Staatsministerium zum freien Verkauf gestattet und allein stets ächt und frisch zu haben (1282) in Gießen bei Ernst ^permeö, „ Grünberg bei Geometer Ritter Wittwe, „ L i ch bei F. L. Förster, „ Butzbach bei A. Gimbel, | 3 „ Wetzlar bei Wittwe Jung. Herren-Plüsch-Pantoffeln x . F„ner empfehle ich eine große Auswahl von Kinderschuhen und Stiefeln 1233) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich von jetzt an im Stande bin, meine sämmtlichen Lchuhmacherwaaren zu einem äußerst billigen Preise zu liefern, da ich auswärts iabriciren lasse und dieselben billiger geliefert bekomme, als hier in Gießen. Es sind mehrere Tausend P 1248) Ein Esel mit Wagen und Gc- schirr steht zu verkaufen. Wo? sagt die Erpcd. d. Bltts. 1287) Eine noch in gutem Zustande sich befindliche Scheuer, 26'/, Fuß lang und 30'/, Fuß breit, mit Ziegeln gedeckt, steht in Fellingshausen auf den Abbruch zu verkaufen. Friedrich Groß, Vormund. Vermieten n g e n- 1325) Das von den Fräulein Werner in Friedberg gcmiethete untere Logis meines Hauses ist sofort anderweit zu vermiethen. Näheres bei Herrn E. Mcicr. 1331) Ein kleines Logis ist an eine oder zwei Personen zu vermiethen. H. M. Jughardt, ____________Marktstraßc Lit. D. Nr. 219. 1330) Ein möblirtcs Zimmer ist zu vermiethen bei__C Rah n. 1329) Ein schönes FamilicnlogiS von 4 oder 6 Zimmern, Küche und Zubehör ist zu vermiethen und am 1. Juli 1. I. zu beziehen. Näheres bei der Erpev. d. Bl. 1074) Das von Herrn Advocat Kohler mann seither bewohnte FamilicnlogiS, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Cabinet, Mitgebrauch der Waschküche k., ist zu ver- | miethen.__________Pitthan, im Adler. 1223) Mehrere möblirte Zimmer mit Cabinet, auf die Straße gehend, sind zu vermiethen im Darmstädter Haus. 1268) Ein Familienlogis, bestehend auS 4 Zimmern, Küche und sonstigem Zubehör, ist zu vermiethen und vom 1. Juli an be- Odenwald), < Postbote. fr, " i" fr*u: m Briese "gers Qn Herrn ''Mätigf. fn weißen 1 2hnen "nde mif, Weiner n und bitt, i'nden, mir M Krein- wollen. ' das ■nu nieder Das vierte nnen guten 1 Uebel lei- 996) Zwei gut möblirtt Zimmer mit Cabinct sinv zu vermiethen bei L. Becker, Asterweg. 1203) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermielhcn bei A. Dickorä, Büchsenmacher. 1231) Das früher von Herrn Kappen- macher Weitzel inncgehabte Geschäfts- local ist anderweit zu vermiethen und am 21. Juni d. I. zu beziehen; auch kann dies wohl schon früher geschehen. _______________Wilh Schwall. 1163) Eine Scheuer ist zu vermiethen bei Peter Bogt I. Wittwc. Ihriiufdjfe Anzeigen. 1293) Ein junger Mann, der seine Lehrzeit in einem lebhaften Porzel- lan- und Glaswaaren-Gcschäftc becnndigt, dem die besten Zeugnisse zur Seite stehen, sucht unter bescheidenen Ansprüchen eine Stelle. Gefällige Franco-Offerten wolle man an denselben virect richten. Adresse: Ernst Schlöte! — Mar- bürg (Kurheffen.) je &Mt=, ntm hvhm ’terium zum allein stets (1282)| Hermes, !t« Ritter st er, I imbel, Jung tigmZud'p 1 3«K 6 ‘‘„äh ? ill i“ L ** ülienlog16 Mlt und Mol In" t 3'j, Exped. d. AU Advocat Kuh- ssumilienlogi^ Nicht, Gabinet, -c., ist zu/»' ^im Atlcr^ - Äinuner »" ehL, M er Haus, gen. ileitl Werner :i Logis meine« zu veriniethen. E. Mcier^ s ist an eine leihen. bardt, D. Nr. 219., )imarcr ist 1297) Ein braver Junge wird in die Lehre gesucht von H. Brauburger, Lacktrer. 1286) Hierdurch mache ich die Anzeige, daß ich nur dann Rechnungen für verfertigte Arbeiten in meinem Hause u. s. w. zur Bezahlung annebme, wenn die Bestellung durch mich erfolgt ist. Gg. Lampus, in Frankfurt a. M. 1224) Ein Hausbursche, im Alter von 16 bis 20 Jahren, wird gesucht im Darmstädter Haus. D a n k s ä ft u n g- 1289) Allen Denjenigen, welche unsere liebe und unvergeßliche Gattin und Mutter, Elisabethe Scheid, zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir hiermit unseren in- nigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. 1288) Einem geehrten Publikum cm- vfehle ich mich im Reinigen und Putzen pon Betten und Bettfedern. Helene Zinsser, wohnhaft in der Löwengasse Nr. 117. 1258) Es wird ein junger Mann auf Ende April als Hausbursche in eine Wirth- schaft gesucht. Zu erfragen bei der Exped. dieses Blattes. Sichere Kapitalanlage. 1272) 3W Die Spar- u. Leih- lasse zu Laubach übernimmt gegen anständige Verzinsung Kapitaleinlagen von mindestens 100 fl. zur Erwerbung von Güter- kauf-Schillingcn ic. Garantie gewährt die bekannte Solidität der Kasse und ein Reservefonds von 40,000 fl. Näheres auf portofreie Anfrage vom Rechner dieser Kasse. 1327) Die Angehörigen der Schüler der hiesigen Großhcrzoglichen Realschule und die Freunde der Anstalt werden hierdurch benachrichtigt, dass die von den Schülern in dem nun zu Ende gehenden Schuljabre gefertigten Freiband- und geometrischen Zeichnungen, sowie die Modellierarbeiten sowohl während der am 10. und 11. d. M. stattfindcnden öffentlichen Prüfungen, als auch noch mehrere Tage nach denselben in dem Fcstsaale der Realschule ausgestellt sind und zu jeder Tageszeit betrachtet werden können. Gießen, am 6. April 1867. Dr. T h. Taschs. W. Bavrer, Reallehrcr. -«> CO ©x«, tl, «V xV xU X»*. xV yfx x«, »•' x'i. » L 5*45*4 5*4 5*4 5*4 m,» *;X z,r ifX 7,x -»X <0 6» '♦» »> 5*4 13j4) Von jetzt an kann bei mir Wasche gebleicht und getrocknet werden. Th. Rautenstrauch, in dem Ebel'schen Garten an der Schoor, vis-ä-vis der Benner'schen Schanze. 'V* 5*4 V finden am 1. und 15. jeden Monats mittelst bestgebauten Segelschiffen 1. Classe und wöchentlich zweimal mit den vorzüglichsten Dampfschiffen nach allen Häfen Amerikas bei reellster Bedienung und zu den billigsten Preisen Beförderung. Durch langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich in den Stand gesetzt, jedem Auswanderer den besten Rath zu ertheilen. Bündige Schiffs. Contracte schließt jeder Zeit ab der concessionirte Agent: I. M. Schulhof, am Rathhaus. (447) StroWltnmschrrei und Hutlagrr. Strohhnte werden gewaschen, gefärbt und nach neuester Faoon umgcändert, für elegante Arbeit garan- W tirt und jederzeit pünktlich in 8 Tagen zurück- Seidenhüte geliefert. Mein reichhaltiges Lager in allen Sorten Hüten eigener Fabrik, für Herren, Damen und Kinder, halte ich bestens empfohlen und werde durch reellste und pünktlichste Bedienung das mir geschenkte Vertrauen stets zu er- halten suchen. Susann« Weis. ' Laden bei Herrn A. Katz, Neustadt. -«.X 5*4 M Geschäfts Anzeige. 1207) Einem hiesigen Publikum, insbesondere aber meinen geehrten Kunden, widme ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das seither von mir betriebene Schuhmacher- Geschäft niedergelegt resp. meinem seitherigen Geschäftsführer, Herrn Carl Gutbub, übertragen habe. Zugleich bitte ich, das mir in so reichlichem Maße geschenkte Zu- trauen auf denselben übertragen zu wollen. Gießen, im März 1867. Georg Henckel Wittwe. Auf Vorstehendes Bezug nehmend, verfehle auch ich nicht, mich einem geehrten Publikum unter der Zusicherung zu empfehlen, daß ich Alles aufbieten werde, um den seitherigen glänzenden Ruf des oben genannten Geschäftes zu wahren und zu erhöhen, zu welchem Behufe mir meine in jeder Beziehung tüchtigen Kenntnisse zur Seite stehen. Hochachtungsvoll Karl Gutbub, Schuhmacher. Meine Wohnung befindet sich im Hinterhause des Herrn Löb er in der Neustadt vis-ä-vis der Loo s'schen Brauerei. Im Leib scheu Saale. 1333) Dienstag den 9. April 1867: 3. Concert im 1. SomMmbonnement der Hietzener Musik-Kapelle. Anfang halb 8 Uhr. — Entroe für Nicht-Abonnenten an der Kasse und bei Herrn C. Roloff ä Person 12 kr. Programme an der Kasse ä. 1 kr. Es wird gebeten, keine Hunde mitzubringe« und während der ersten Abtheilung nicht zu rauchen. Der Saal wird vor 7 Uhr nicht geöffnet. Die Duection: Adolph Hecker. Anlkhen der israelitischen Religions-Gemeinde Gießen. Bei der am 1. d. Mts. stattgefundenen AuSloosung der nach dem TilgungSplan für 1867 zurückzuzahlenden Schuldverschreibungen wurden die Nummern 22 und 38 gezogen. Die Inhaber derselben werden aufgefordert, die Kapitalbeträge am 1. Juli b. Jahres bei dem Gemeinde-Einnehmer zu erheben. Bon diesem Tage an hort die Verzinsung auf. Gießen, am 4. April 1867. Der Vorstand. Nach Amerika M, erhalten Auswanderer die beste, reellste und billigste Beförderung mittelst Dampf- und Segel-Schiffen durch die Haupt-Agentur (949) von C. W. Dietz, am Markt. Im Leib schon Saale. 1332) Sonntag d e n 7. April 1 8 6 7: Großes Abend Concert bei Hietzener Musik-Kapelle. Programm. Erste Abthei lung : 1) Volontair-Marsch von Sch eurer. 2) Ouvertüre zur Oper: „Maurer und Schlosser" von Auber. 3) Arie von Balfe. 4) Walzer aus der Oper: „Faust" von Gounod. 5) I. Finale aus der Oper: „Die Jüdin" von Halevy. Zweite Abthcilung: 6) Ouvertüre zur Oper: „Maritana" von Wallace. 7) Humoristische Variationen über das altdeutsche Volkslied „Lott' iS dot" von R e i n b o ld. 8) Quadrille aus Offenbach'« „Orpheus" von C. Zabel. 9) Ein musikalischer Bilderbogen, großes Potpourri von Conradi. 10) Ambos-Polka von A. Parlow. Anfang halb 8 Uhr. Entröe für Herren 12 kr, für Damen 1) kr. Es wird gebeten, keine Hunde mitzubringen. Die Direction: Adolph «Hecker. Auswanderern M SBwjPjaL halte ich meine regelmäßigen Schiffs-Gelcgenheiten, äwWk Postdampfer und Segelschiffe, unter Zusicherung prompter Beförderung, guter und reichlicher Beköstigung und billigster Passagepreisc, angclegentlichst empfohlen. Carl Spruck. Im Zinß er schon Garten. 1328) Sonntag den 7. April. Großes Militiir-Concert, ausgefubrt vom ganzen Musik-Corps der Wetzlarer Jäger, unter Leitung seines Capellmeisterö Herrn W. Merstedt. Anfang 4 Uhr. Entree ä Person 12 kr. Programme werden an der Kasse ausgegeben. 1278) Von deute an übernehme ich Putzarbeit in und außer dem Hause; auch besorge ich Hüte zum Waschen und ^nfpitniren. Elise Frech, wohnhaft bei Herrn Schneidermeister Frech. BSSSSSSSSSSSSsSSSSSsZÄäSSS« t 1302) Das Spiel der Weilen ’ £ Mailänder Staats - Prä- I « mirn-Obllgationen ist von » v der tirossherzogl. Messi- » 3 sollen Regierung gestattet. A » „Gottes Segen bei Cohn!” | g Grosse Capitalien - Vor- | ö loosung von über ? Millionen 200 OOO ", Hark. 8 -ö Beginn der Ziehung am 17. April ® L d. j. i Äur ? Thaler g kostet ein Original - Staats- g Z Loos (keine Promesse) aus inei- nein Debit und werden solche auf $ franliirte Bestellung gegen Ein- ; I sendung des Betrages oder ge- «■' £ gen Post Vorschuss selbst A «•nach den entferntesten Ge- ~ 2 gen den von mir versandt. * Es werden nur Gewinne gezogen, g Die Haupt-Gewinne betragen öi Mark 225,000 -125,000 - 100,000 g % - 50,000 - 30,000 - 20,000 - g «2 a 15,000, 2 ä 12,000, 2 a 10,000, • «2 ä 8000, 3 a 6000, 3 ä 5000, X Hi 4000, 10 ä 3000, 60 ä 2000, « ® 6 a 1500, 4 ä 1200, 106 a 1000, g106 a 500, 6 ä 300, 100 d 200, % y 7628 a 100 Mark u. s. w. T Gewintigclder und anit- g liehe Ziehungslisten sende '5 sofort nach Entscheidung. H Meinen Interessenten habe allein yj H in lleutschland bereits 22 t Mal das grosse Loos aus- >4 % gezahlt. A Laz. Sams. Colin A in Hamburg, Bank- und Wechselgeschäft. & 8 SS .VS A u z e i g c. 1270) Vom König!. Justizminister in Berlin zum öffentlichen Anwalt mit Wohnsitz in Gladenbach ernannt, übernehme ich Rechtssachen sowohl bei den Königl. Landgerichten Gladenbach, Bie- denkopf, Battenberg und Vöhl, als auch bei sämmtlichen Königl. G c ri ch t s st el l e n der ehemaligen Herzogtbum s Nassau. — Briefe und Bestellungen für mich können auch bei meinem Vater, Hofger. - Rath Krug zu Gießen, abgegeben werden. Gladenbach, den 30. März 1867. Georg Krug, Königl. Rechtsanwalt. 1117) Unterzeichnete empfiehlt sich im Wcißzeugnähen, Sticken u. s. w. Durch Anschaffung einer Nähmaschine und mit Hülfe einiger Mädchen ist dieselbe in den Stand gesetzt, auch größere Arbeiten zu übernehmen und bittet um geneigte Aufträge. Für solide Arbeit wird bestens gesorgt. F. Petri Wittwe, wohnhaft bei Herrn Oekonvm Lony in der Mühlgasse. 1877) Mein Wechsel.Geschäft befindet fich von heule an in meinem. 12471 ’7|n süchtiger Wagnrrgeselle tann neneebantrn Hanse. Selterdmeg 8,1. C. 185. M”rne' i Q C 0 V U I l r C T t f Gießen, den 1. April 1867. Aron Heichelheim. in ver Langgasse in Wetzlar. |340) KtNk^ W im lagcii 133' HbtntS W ailittlPW Ikkülhr Fl (int: /rtiwi 1331) lifitn. tt 67. ttm 'S li ai mach; mnn befrag Deuts 99 Ul scheide scharr 8tanfi ttt be 'M textil . di •lessj.d Cohn!“ I - Ver. t dl 6°ooe I er •faats. c- 7^ mci- £ iokhe auf j' ■egen Ein- oder ge-1 SS selbst v ten Ge- -? egezogen. 9 ' ^tragen - 100,000 t ?o,ooo-- ä 10,000," a 5000, t u M k 5 a 1000, 10 b 200,,' '• id amt- ? en sende A I allein | ireits jj Öl OOS aus- 9 A üollll I Geschäft, | MSISHTg itjitiinijltr in Inwall mit nennt, übet« ohl bei den nbotb, ® t e= und Böhl, n König!, hemaiigen . Briese und >N auch bei h Krug zu Kürz 1867. i Krug^ echtsanwalt. HO 0* im ,6ere Arbeiten Aul' n>. Nähwasdnnr len« gesorgt J L°ny in en del ttert- . St* Bürger - Club. 1340) Heute, Samstag ven 6. April, Abends 8 Uhr: Generalversammlung iw Gescllschaftslokale. Der Vorstand- 1336) Eine Uhr nebst Rette wurde Mittwoch Abend auf dem Wege von der Lahnbrücke nach Krofdorf verloren. Der redliche Finder wird ersucht, dieselbe gegen eine gute Belohnung bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. _____ Arbkilerbildungs-Verettl. 1339) Montag den 8. Avril, Abends 8 Uhr: Monatliche Hauptversammlung i in B e r c i n s ! o c a l e. Tagesordnung: 1) Bericht d. Vorstandes. 2) Pariser Ausstellung. 3) Gesangunterricht. Der Vorstand. Freiwilligk liäbtildjr Feuerwehr Corpsbefehl. 1337) Steiger, Spritzcnleute und Signa- listen. treten nächsten Montag Abend präciS 6'/, Uhr zur Jnspection und Uebung auf dem Brand an. Sodann um 8 Uhr: Generalversammlung [in Uniform) bei Herrn Noll im Stern- Tagesordnung: Wahl des Obmanns dir Spritzcnmannschaft, des Obmanns nebst Stellvertreters der Wachmannschaft und der Zugführer beider Mannschaften. Der Hauptmann: O. We ibig. Jnfdjöäcfter zu «gießen. Schauturnen» Kirchliche Anzeigen. 1335) Einige Turnschüler Abteilungen werden Sonntag den 7. April zum Besten der Iugcndfest-Kaffe ein Schauturnen tm Turnsaale abhalten und laden zu recht zahlreichem Besuche ein. Der Eintrittspreis für eine Person ist auf 12 fr. festgesetzt. Mehrbeträge werden bankend angenommen. Der Zutritt für die Zuschauer findet durch den Haupteingang statt und wird der Saal um 3*/2 Uhr geöffnet. Anfang des Turnens um 4 Uhr. Programm: 1. Einfache Freiübungen. 2. Riegenturnen mit 4« bis 6 maligem Wechsel. 3. Kunstturnender Vorturner am Spring- tisch. 4. Kürturnen. Gießen, im April 1867. L. C. R ü b s a m c n. 1338) Heute, Samstag Abend: Wurstsuppe in der Wirthschaft am Philosophenwalde. 1251) Unterzeichnete empfiehlt sich den geehrten Damen in allen Putzarbeiten in und außer dem Hause. Louise Schneider, Neuenweg L>t. L. Nr. 130. Evangelische Hemcinde zu Hießen. ® o t t e ü 8 i e n ft A m 7. April. Morgen« : Pfarrer L)r. Seel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Passionö-Gottesdicnst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 10. April, Nachmittags 4 Uhr: Pfarrer Landmann. K o p u 1 i r t e Den 31. März. Wilhelm Ehrisiian Dörr, Bürger und Schlosser in der mechanischen Werk- ,litte der Main - Weferbahn , des hiesigen Bürger« und Fuhrmanns, Ludwig Dörr, ehelicher Sohn; und Sophie 'Margarethe Zsterting, des verstorbenen Bürgers und Maurermeisters, Johannes Isterling, eheliche Tochter. Den 4. Apri 1. Christian Karl Frutig, Bürger und Heildiener, des hiesigen Bürgers und Kanz- icidieners, Johannes Frutig. ehelicher Sohn: und Koroline Wissig, des verstorbenen Bürgers und Wirths, Friedrich Wissig, eheliche Tochter. Getauft. Den 4. April. Dem Dircctor bei der Gewerkschaft E. W. Fernie dahier, Peter Wilson au» London, ein Sohn, Peter William, geboren den 31. 'März. Beerdigte. Den 3 0. März. Elisabeth Scheid, geborne Dohl, Ehefrau dcS Burgers in Steinbach und Schäfers dahier, Johannes Ludwig Scheid, alt 65 I. 5 M. 12 T., gestorben den 28. März. Denselben. Hermann Fredrich Wilhelm Lang, des Bürgers zu Schmitt-Lotheim und pcnsionirten Feldwebels, Alerander Lang, ehelicher Sohn, alt 1 I. 7 T., gestorben den 29. März. Den 2. April. Ein todtgeborner unehelicher Sohn von auswärts, geboren den 30. März. Den 5. April. Heinrich Vogel aus Homberg a. d. Ohm, alt 22 I., gestorben den 2. April. Sonntag den 7. April. Ernst Wallenfels in der Wettergaffe. Friedrich Züich auf dem Sel- terSweg. Heinrich Noll in der Neustadt. Die Psarrgeschäfte in der nächsten Woche besorg! Pfarrer Dr. Seel. Rundschau. 3m nordbeu tschen Reichstag sinv die Berathungen über den Verfassungs-Entwurf bis zum §. 40 der Vorlage ge- I diehen. Die Masse der von den verschiedenen Parteien gestellten : Abänderungen und Zusätze zu den einzelnen Paragraphen ver- hindert ein rascheres Vorgehen bei dieser Arbeit, so baß es schwer ; teerten wird, die Berathung des Versassungs-Entwurft noch vor Ostern beendigt zu sehen; es müßten denn Ereignisse eintreten, welche die Abgeordneten zu größerer Eile und wohl gar zur Ln-bloo-Annahme der Verfassung antrieeen. Die gestellten Anträge werben ja boch meistens bei der Abstimmung verworfen, so daß der Eniwurs rein aus ter Abstimmung so hervorgeht, wie er von der Regierung vorgelegt wurde; wozu also solche Zeitverschwendung! besser, der Reichstag nähme die Verfassung en-bloc an Zur brennenden TageSfrage ist die Zukunft des Großher- zogthums Luxemburg geworden. Alle Zeitungen sinv mit einem Male voll von Nachrichten über einen Verkauf des Landes an Frankreich, und die Gerüchte treten so beharrlich und bestimmt auf, daß eS schwer wird, an dem Vorhandensein badin bezüglicher Verhandlungen zu zweifeln; mit dem Haag scheint im Gegentheile eine Einigung bereite erzielt zu fein. Wie es heißt, wollte Frankreich den Handel damit beschönigen, daß man nachträglich die Komödie des beliebten Suffrage universel z.all- gemeine Volksabstimmung) aufführte, doch gerade diese Angabe ist am meisten geeignet, die g uize Angelegenheit verdächtig zu machen. Die Luxemburger sind d e ärgsten Partieularisten, die man sich denken kann, und wenn man sie durch eine Abstimmung befragen wellte, ob sie sich an Preußen, resp. an das neue Deutschland, oder an Frankreich anschließen möchten, so würden 99 unter 1OO sich gewiß für keinen von beiden Staaten entscheiden, sondern starr auf ihrer gegenwärtigen Selbstständigkeit beharren. Es läßt sich nicht annehmen, daß die Stimmung in Frankreich unbekannt wäre, und noch weniger dürfte Preußen bei der bekannten Gesinnung des Königs, baß nicht ein Fuß breit deutschen Bodens verloren geben solle, zu einer Erwerbung ^eS Landes seitens Frankreichs so leicht eine Zustimmung geben. Was an dem Gerücht Wahres ist, baß Graf Bismarck in Paris die Andeutung gemacht habe, Preußen werde gegen die Erwerbung. Luxemburgs durch Frankreich nichts einwenden, wenn die Festung Luxemburg geschleift werde und Preußen die Festung Mastricht von Holland nebst einigen lothringischen Bezirken an Der Mosel und in Der GegenD von Saarbrücken erhalte, bleibt abzuwarten. Was eine Verstärkung der Luxemburger Garnison anlangt, Die bereits erfolgt sein sollte, so ist Dies ein leeres Gerücht. Es stehen augenblicklich in Luxemburg sogar nur 3000 Preußen, währenD vertragsmäßig Die Besatzung die Doppelte Stärke haben kann unD sonst auch gewöhnlich gehabt hat. Die Nachrichten von außerorDentlichen französischen Missionen, unter Denen befon- Der« von einer Sendung nach Wien Die ReDe war, um Die eoent. Unterstützung Des Kaiserhofes in Dieser Beziehung zu er- langen, erscheinen bis jetzt als verfrüht. Die vielseitigen Gerüchte über Diese Abtretung Luxemburgs an Frankreich veranlaßten eine große Anzahl MitglieDer De« Reichstags Den Vorsitzenden der BunDcskommissarien, Grafen Bismarck, in der verflossenen Montagssitzung Dieserhalb zu intern pelliren. Auf Befragen Des PräsiDenten Des Reichstags, ob unv wann Der VorsitzenDe Der BunDeskommissarien bereit sei, Die Interpellation zu beantworten, erwiderte Gras Bismarck, Daß er | sofort bereit sei, zu antworten. Der PrasiDent verliest hierauf , Die von Den Reichstags-Mitgliedern gestellte Interpellation, welche 1 lautet : Die unterzeichneten Mitglieder Des Reichstags richten Die ; nachstehenDen Anfragen an Den Herrn VorsitzenDen Der BunDeS- ! Kommissare : 1) Hat Die königlich preußische Regierung Kenntniß Davon erhalten, ob Die in täglich verstärktem Maße auftretenDen Gerüchte über VerhanDlunzen zwischen Den Regierungen von Frankreich unD Den NieDerlanDen wegen Abtretung Des Groß- berzoglhums Luxemburg begründet sind? 2) Ist Die königlich preußische Regierung in Der Lage, Dem Reichstage — in welchem alle Parteien einig zusammenstehen roerDen in Der kräftigsten Unterstützung zur Abwehr eines jeDen Versuchs, ein altes Deutsches Land von Dem Gesammt-VaterlanDe loszureißen — Mittheilung Darüber zu machen, daß sie im Verein mit ihren Bundesgenossen entschlossen ist, die Verbindung des Großhcrzogtbums Luxemburg mit dem übrigen Deutschland, insbesondere das preußische Besatzungsrecht in der Festung Luxemburg auf jede Gefahr hin dauernd sicher zu stellen? Abg. ti. Bennigsen erhält das Wort zur Begründung der Interpellation : M. H. Seit einigen Tagen mehren sich von allen Seiten die Nachrichten über Verhandlungen zwischen der französischen und niederländischen Regierung wegen Abtretung des Großherzogthums Luxemburg; es tritt selbst die Behauptung auf, daß ein solcher Abtretungsvertrag bereits abgeschlossen sei. Danach würde ein Fürst aus deutschem Geschlechte, uncingcdenk der deutschen Erinnerungen einen Handel eingcgangen sein über ein Land, welches zu allen Zeiten ein deutsches Land gewesen ist. Luxemburg, ein deutsches Land, aus dessen Fürstcngeschlecht deutche Kaiser hervorgcgangen sind, soll durch einen solchen Handel für Deuischlanv verloren gehen. Es ist eine dringende Aufforderung für den Reichstag, in einer solchen Lage sich kar darüber zu machen, was die Vertreter der deutschen Nation einer solchen Gefahr gegenüber zu thun gewillt sind. Wir haben nicht bloS einen Theil des deutschen Gebietes zu schützen, sondern eine wichtige militärische Position gegen eine unmittelbare Bedrohung der Rheingrenze. Wir sollen eine Bun- desseftung aufgeben, in welcher die preußische Regierung das werthvolle Richt der Besatzung besitzt. Die Bevölkerung ist wesentlich deutsch und denkt Nicht daran französisch werden zu wollen. In diesem Falle giebt es nur eine Partei hier im Hause. (Bravo.) Die Schwierigkeiten, welche sich in Den letzten Wochen bei den einzelnen Fragen des Ausbaues der Verfassung des Norddeutschen Bundes gezeigt haben, diese werden nicht den geringsten Einfluß äußern auf Die Haltung des Reichstages, wo es gilt, einmüthig und entschlossen dem Auslande gegenüber zu stehen. (Bravo.) Das Ausland will die Zwischenzeit benutzen, wo das Werk noch nicht fertig ist, wo noch Kämpfe der inneren Politik herrschen. Wenn wir nicht den ernsten Versuchen entgegen» treten, dann werden sich die Prätensionen wiederholen, wir werden keinen starken Staat errichten, sondern in Der Zerrissenheit verharren. Wenn wir Vertrauen hegen zur krättigen Politik Der Regierung, die sich namentlich im vorigen Jahre erprobt hat, so wird dieses Vertrauen hoffentlich jetzt seine Bewährung erhalten, wo wir den Frieden erhalten können, wenn wir uns stark zeigen, wenn wir den Krieg nicht scheuen, wo cs eine gerechte Sache gilt. (Lebhaftes Bravo.) In Frankreich ist es das Bestreben der alten Parteien und der altgewvrdcncn Führer, die Leidenschaften in Volk und Armee aufzuregcn, vielleicht nicht sowohl um Eroberungen zu machen, sondern um Der gegenwärtigen Regierung Schwierigkeiten zu bereiten. (Sehr wahr!) Gegen solche Tendenzen gilt es, rasch und energisch einzuschreiten. Wenn in dem Augenblick, wo Der Reichstag versammelt ist zur Begründung Der Bundesverfassung, eine deutsche Provinz loSgerissen wird, so würde das der auswärtigen Politik Den Stempel Der Schwäche aufdrücken: — Sie erinnern sich wohl alle des patriotischen Ausspruches des Königs Wilhelm, daß kein Dorf von deutschem Gebiete loSgerissen werden dürfe. Dieser Ausspruch hat lebhaften Wiederhall in Der Deutschen Nation gesunden und ist in dankbarer Erinnerung. Jetzt, wo Die Vertreter Der Nation um den König versammelt sind, wird er, falls ein Ausruf er» folgte, keine Parteien, sondern eine einige geschlossene Nation finden. (Bravo.) Bei auswärtigen Gefahren werden die Innern Differenzen schnell schwinden und rasch werden sich beide Seiten nähern und das Werk, das wir bis Ostern zu vollenden hofften, kann in wenigen Tagen beendet sein. (Bravo rechts.) Die französische Nation muß unsere Ueberzeugung kennen lernen. Wir suchen den Krieg nicht; bricht er aus, so hat Frankreich die Verantwortung. Beide Nationen sind groß und mächtig genug, um friedlich neben einander leben zu können, in Förderung Der Silke und Kultur. Jeder Krieg würde beiden Nationen schwere Wunden schlagen. Aber wenn das Ausland uns stört, wenn es Den Moment benutzen will, wo unser Konstituirungswcrk noch nicht abgeschlossen ist, dann werden, ich hoffe cs, die Nation wie die Regierungen den äußersten Widerstand leisten. Lassen Sie dein Auslände keinen Zweifel an unserer Einigkeit- (Lebhafter Beifall.) Graf Bismarck : Sie werden es begreiflich sinden, daß ich mich auf die Darlegung der thatsächlichen Verhältnisse beschranke, soweit sie bekannt sind Ich gehe zurück auf die Ur» pcpcn, weßhalb Luxemburg nicht Mitglied des norddeutschen Bundes ist. Nach der Auflösung des deutschen Bundes, erhielt er Orvßheizog von Luxemburg denselben Eharakter europäischer i Souveränetat zurück, welchen er als König der Niederlande besaß. Ein großer Theil Der deutschen Fürsten, welche sich in gleicher Lage befanden, benutzte diese Souveränetät, um auf nationalem Boten einen neuen Bund zu stiften. Luxemburg hielt dies seinen Interessen nicht entsprechent. Wir sind davon unterrichtet, daß in allen Schichten der Bevölkerung Abneigung gegen den Anschluß an den norDd. Bund vorhanden ist; in den döch- ften Schichten wegen Abneigung gegen Preußen, in ben unteren wegen Der Abneigung gegen Die damit verbundenen Lasten. Die Mißstimmung Der Dortigen Regierung fanD ihren AuöDruck in einer Depesche vom Oktober v. I., in welcher uns das Garni- sonSrecht in Luxemburg bestritten wurde. Wir mußten uns die Frage vorlegen, ob wir, namentlich wegen des Verhältnisses Luxemburgs zum Zollverein, einen Druck aus dasselbe üben sollten? Nach reiflicher Erwägung haben wir diese Frage verneint. Es erschien uns zunächst von zweiselhastem Vortheil, ein Mitglied im norddeutschen Bunde zu haben, das seinen Schwerpunkt außerhalb Des Bundes hätte. Wir haben im alten Bunde damit | schlimme Erfahrungen gemacht- Ferner erforderte Luxemburg i vermöge feiner geographischen Lage und seiner eigenthümlichen Verhältnisse einen höheren Grad von Vorsicht. Man hat von der preußischen Politit kürzlich mit Recht geäußert, daß sie de- । strebt sei, die Empfindlichkeit Frankreichs zu schonen. AuS dieser : Rücksicht enthalte ich Mich, auf Den zweiten Theil Der Interpol- lation mit Ja »Der Nein zu antworten. Dieser zweite Theil ist ein solcher, wie er wohl ansteht einer auf nationalem Boden ; befindlichen Volksvertretung, aber auf diplomatischem Boden sind andere Rücksichten zu bcodachien, so lange Der Frieden zu erha l- ' ten ist. Was Den ersten Theil Der Interpellation betrifft, > o kann die Regierung nicht annehmen, daß der Abschluß des bezüglichen Vertrages schon erfolgt sei, sie kann auch daS Gegen theil nicht mit Bestimmtheit versichern, auch nicht, ob der Abschluß, falls er noch nicht erfolgt ist, nicht unmittelbar bevorstehe. Das Einzige, was ich bestimmt angeben kann, ist Folgendes. Vor wenigen Tagen fetzte Der König von Holland Den preußischen GesanDten im Haag mündlich in die Lage sich zu erklären, wie Preußen es ans fassen würde, wenn er s j ch des Großherzogthums Luxemburg entäußerte? Unser Gesandter ist angewiesen worden, zu anlworken : daß Meter Die preußische noch Die Bundes-Regierungen einen Beruf hätten sich Darüber zu äußern, Daß sie Dem König von Holland ) dafür Die Verantwortung Überlassen uno daß die preußische Re- i gierung, bevor sie sich äußerle, jedenfalls sich vorher versichern würbe, wie ihre Bunbesgenoffen, ferner Die Mitunterzeichner des Vertrages von 1839 und die öffentliche Meinung repräfeniirt durch diesen Reichstag, Darüber denken? (Bravo.) Ich kann ferner mittheilcn, daß die niederländische Regierung Durch ihren hiesigen Gesandten uns ihre guten Dienste anbot bei den Verhandlungen zwischen «Preußen und Frankreich. (Gelächter.) Wir haben geantwortet, baß wir nicht in Der Lage seien, von Diesen guten Diensten Gebrauch zu machen. (Lebhafte Zustimmung.) In Dieser Lage befinbet sich Die Sache noch zu Vieser «tunDe und i ich beziehe mich auf Das, was ich oben über Die Möglichkeit gefugt habe. Ich kann mich über Die Absichten Der Regierung , nicht öffentlich äußern («ehr richtig!), aber Sie unD Die verbün- Dcten Regierungen können versichert fein, Daß feine Macht unser Recht beeinträchtigen werDe. Wir hoffen, Dieses Recht auf srieDlichem Wege zu schützen ohne Gesährbung Der Be- ziehungen zu unseren Nachbarn; wir hoffen es um so mehr, wenn Das eintritt, was Herr von Bennigsen über Die Haltung Des Reichstags gesagt- (Sehr lebhaftes Bravo I) PräsiDent Dr. Simson : Ein Antrag ist in Bezug auf Diese Interpellation nicht gestellt. Ich glaube aber zuversichtlich Die Empfindung Dieses hohen Hauses auszusprechen, wenn ich sage, Daß Die Art unD Weise, wie Die Interpellation unv ihre Beantwortung hier aufgenommen worden ist, deutlicher und unzweideutiger ist wie irgend ein formeller Antrag. (Bravo.) Wenn man nach der Haltung der österreichischen Zei- tungen einen Schluß auf Die Abfichten Der Regierung machen Darf, so stänDe ein loyales freundschaftliches Zusammengehen des Kaiserstaats mit dem neuen Deutschland in baldiger Aussicht. Man scheint in Wien sich der Logik der Thatsachen nicht länger zu verschließen und vielmehr zu der Ueberzeugung zu kommen, baß ein Zusammengehen Oesterreichs mit Deutschland die einzige sichere und dauerhafte Garantie für den europäischen Frieden in ! sich trägt. ' Mite ttoi nahm $otin 1 Boden sind "bkrlgnd. f. f’$e ßch in ' aUf nn ''7-, Ä » io n ""tt. in?8’ । ?en d°ch. Lotten «»• Die ^»wck in > ®««i. W die lbe »den (in. e 8erneint. '»"Mitglied jMft an. .®«»e M . ^*toibura MQn V »an ' Cö6 sie bt- ■ Aus dieser e« zn »bah betrifft, s» ft bei Ad. rsolgtsei, Bestimmt. lufe, falls lar beoor- ann, ist Job Holland teil Lage sich z„ ■ i wenn er ltausierte? 'orten ; daK einen Berus »vn Holland eeuffische Re. ther versichern lerzeichner des g repräsenlirt .) Ich kann Regierung hre guten n zwischen ir haben ge> : diesen guten mng.) 3ti Stunde und öziichlck ge- :r Regierung d die veibiin- ■ ine Macht hoffen, dies-» ■düng der Be- o mehr, wen" Haltung de» i Bezug aus n, wenn ich ion und ihre scher und E ?Bra»o.) Aschen Bei' rang mengehen ia-r Aussig . nicht lEt ,, konuneni nd die einzx en Atiedtu -n Der französische Moniteur beobachtet über die Bunt- nsßverträge Preußens mit den süddeutschen Staaten ein beharr- ljchos Schweigen, obgleich dieselben denn doch wichtig genug sind, um auch in dem offfcieUen Blatte eine Erwähnung zu finccn. Daß Frankreich von den Vertragen nicht schon früher Kenntlich gehabt habe, ist schwer glaublich, und es muß daher dies schmol- lenke Schweigen über deren jetzige Veröffentlichung entschieden auffallen. Graf Grammont soll in Wien angepocht haben, ob ein Protest gegen Die Verträge mit Den sükDeutfchen Staaten wohl von Oesterreich unterstützt würde, aber eine ausweichende 'Antwort erhalten haben. — Der gesetzgebende Körper hat eine Vor- läge der Regierung über Die Aufhebung Der ■Lchulkhaft angenommen : trotz deS vorhandenen Wiberwillens Der 'Majorität gelang die Durchdringung des Gesetzes mit Hülfe Der liberalen Opposition, und somit ist hier ein wichtiger schritt im jntercjye Der modernen Civilisation gethan. In Italien ist die Eröffnung deS neuen Parlaments er« folgt, in cem auch Garibaldi einen Sitz eingenommen hat. Die Thronrede des Königs Victor Emanuel war im Ganzen nach französischem Muster zugeschnitten, uno hat besonders in Rom eimn ziemlich günstigen Eindruck gemacht. Als Präsident der Kammer ist Der RegierungScandiDat Mari gegen Crispi durchgebracht worden. Was Die orienta lische Frage anlangt, so scheint von einer Collectivnote an Die Pforte, wie sie von Frankreich, Ruß- land und Oesterreich behufs Der Abtretung Eandia's projectirt war, nicht mehr die Rede. Die Absicht ist mdeß, wie es heißt, nicht deßdalb aufgegeben worden, weil England, wie ilord Derby im Oberbause constatirte, Den Beitritt zu derselben verweigert hat, sondern weil zwischen Frankreich und Rußland eine lieber« einstimmung nicht zu ermöglichen war. Frankreich soll nämlich, falls die Pforte sich zur Anerkennung Der Souveränetät Der In- fei entschlöffe, eine gemeinsame Garantie für fämintliche untniitel- baren Territorien Der Pforte verlangt haben und hierin auf eine bestimmte Weigerung Rußlands gestoßen fein. Die amerikanische Regierung soll einen Kaufvertrag mit Rußland wegen Ueverlaffung von Russisch-Amerika abgeschlossen haben. Diese Abtretung an Die Verei ni gten Staaten ist, wenn sie sich bestätigt, ein Weltereigniß. Die Macht Der Union wird zwar durch Den Erwerb Dieses Länkercompleres von 17,1)00 Q.-M. mit 70,000 Einw., wovon nur 700 Russen sind, sich nicht mehren, Dagegen hätte Die Abtretung eine auS- nebmenD hohe politische BeDeutung, abgesehen von Dem wirth- schaftlichen Vortheile, welchen Der große Pelz- unD Holzreichthum jenes LanDes bietet, und welchen die Union besser auszunutzen im Stande wäre, als Rußland. Die Amerikaner würden den golD- reichen Westen der britischen Besitzungen, auf welche sie längst ein neidisches Auge geworfen und Die sie rasch bevölkern geholfen haben, dadurch in die Mitte nehmen. Zugleich würde durch eine Abtretung des fraglichen Gebietes gegen eine Summe von 7 Millionen Dollars — hier ein wahres Lagatellgeld — Daß herzliche Einvernehmen zwischen Den beiden umfangreichsten Cultur- staaten Der nördlichen Hemisphäre besiegelt. Die „France ' fügt Denn auch jener Cessions-Depesche sofort hinzu : „Die Abtretung ist nur erklärlich, wenn man annimmt, Daß ihr Eompensationen zu Grunde liegen." Da Die Plane Rußlands in Bezug auf Asien immer sichtbarer zu Tage treten und auch Die Interessen Englands und Rußlands in Der Türkei sich kreuzen, so würde ein Bündniß Rußlands mit einer Seemacht von Der BeDeutung Der norDamerikanischen Union vor Allem gegen EnglanD gerichtet sein. Uebrigen« ist von Dieser Cessioit, laut Telegramm vom gestrigen Datum, in englischen Regierungskreisen noch nichts bekannt. Die volkswirthschaftliche Bedeutung von Russisch.Amerika wird enorm sich erhöhen, sobald eine regelmäßige Dampfschifffahrt- und Telegraphenverbindung mit Norvost-Asien und China hcrgestellt ist, und Dürfte namentlich Die letzte Verbindung nicht lange mehr auf sich warten lassen, Da dieselbe bereits bis New- Wcstminster in Britisch-Columbia reicht. Was giebt es sonst Neues? Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 14 enthält : I. Oeffentliche Anerkennung einer edlen Thal. In den letzten Lagen des Manats April ». I. fiel im Hafen zu Main; ein Märchen im Alter von eilf Jahren vsm Weifte in den Rhein, welcher damals einen sehr^hvhen Wafferftand hatte, und verschwand in den Finthen. Der Schisser Sebastian Lenz jun. aus Kitzingen, im Königreich- Baiern^, welcher vieß van seinem im Hafen vvn Mainz vor Anker liegenden Schiffe aus sah, sprang sofort in voller Kleidung in den Rhein, erfaßte daS bereilS im Unterfinken begrissenc Mädchen und brachte eS gludlidb wieder an das Land. Seme Königliche Hoheit der Großherzog baden dem Sebastian Lenz für diese menschenfreundliche, von ihm mit Muth und eigener Lebensgefahr auSgefuhrte That das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: .Für Rettung von M-nschenl-ben" allcrgnädigst zu verleihen geruht. In Gemäßheit Allerhöchster Entschließung wird dieses hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Darmstadt, den 20. Februar 1867. GroßhcrzoglicheS Ministerium deS Innern. v. D a I w i g k. 00 Anweisungen zur Selbstanfertigung der verschiedenartigsten Handelsartikel,'wie Seifen, Parfümerien, Liqueure, Hefen, Tinten, Weine, Biere, Chocolade, Lacke ic. (Preis 22',2 Sgr.). 2) Heinemann, Lehrbuch der doppelten Italien. Buchführung, nach leicht verständlicher Methode, in erschöpfender Dar flellung. 3) Dr. Hufeland, ber praktische Hausarzt. Dieses Buch ist wirklich bet billigste Hausarzt in ber Welt. Es enthält eimache Heilmethoden bei ben verschiedenartigsten Leiden wie Schnupfen, Husten, Verzchleimmr- gen, Nervenleiden, Rheumatismus, Hämorrhoidalleiden, kranken Plagen ic. unter Anwendung von praktischen Hausmitteln oder loldjtn, welche für wenige Groschen in jeder Apotheke zu haben sinb. Eine Haus unb Reiseapotheke am Schluffe macht diese« Werk noch besonder« nützlich. 8« kostet nur 25 Sgr. Temperatur in Gießen, März 1867 : niederste........ .... — 5,5° K. mittlere .............+ 2,20 , Mittel früherer Iah«.........+ 2,52 „ höchste..............+ 12,0 „ Niederschlag: an 17 Tagen........2.32 'Har. Zoll. „ Mittel früherer Jahre: an 14 Tagen 1,38 „ „ (Hcld-(?ourS vom 3. April 1ht>7. Preuß. Caffen-Scheine ........ . , fl. 1. 44J-45J Preuß. Fricdrichsd'or......... • I „ 9. 56,-57j Pistolen .... ... .... „ 9. 43—15 „ Doppelte . . ........ . „ 9. 44-46 Hol«, st. 10 Stucke.......... > „ 51-53 Rand-Ducaten....... ... 34-36 20 Frankenstücke........... . ., 9 27-28 Engi. Sovereign«.......... „ 11 51-55 Ruff. Imperial«........... „ 9. 44 46 Dollar« in Gold...... . . „ 2. 27J-28J AbonnementS Anzeig e. Auf das Anzeigeblatt werden noch fortwährend Abonnements-Bestelllingen für die Monate April, Mai und Juni angenommen. Auch können noch die Nummern dieses Blattes vom 1. Januar bis 31. März d. I. geliefert werden. Die (Spedition. Retaction, Druck unt Vertag ter Brühl'fchen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 1 ’fatlifa tiReL$^ *bel* .m m ltn 1/2 ®Mn ' ’“W> @ei»aU; robung Abllttheilllii, jti. Mittung. ien,lit|)« «bätlichr "Wteidittei. Vetvertegung. 9Lchlieberg, nachverzeichncte Holzsortimente öffentlich meistbietend verslei- gert werken, als: Holzversteigerung. 1256) Montag ren 8. April I. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in kern hiesigen Gemeinkewalde, Di- slriclen Eichbusch und Nonnberg: 15'/z Stecken NaCel-Prügelholz, 12 „ „ Stockholz, 585 Wellen „ Reisholz, 58 Nadel-Stämme von 30 bis 60 Fuß Länge und 5% bis 11 Zoll Durchmesser, 1005 Cubikiuß enthaltend, 83 Nadel-Stangen von 30 bis 55 Fuß Länge, 376 Cubikfuß enthaltend, meistbietend versteigert werten. Der Anfang ist im Distriet Eichbusch. Oppenrod, am 30. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Weis. Arbeilsversteigerung zu Watzenborn. 1311) Dienstag den 9. April, Nachmittags um 3 Uhr, sollen auf cahiesigem Ratbhause nachstehende Bauarbeiien mittelst öffentlicher Versteige- rung in Akkord gegeben werken, al«: Maurerarbeit, veranschlagt zu 20 fl. Weißbinterarbeit, „ „ 107 „ Steinbrechen, Fahren, Setzen und Zerschlagen der Steine, veran- anschlagt zu.....ty0 „ Planirarbeit, veranschlagt zu . ~ 400 „ Watzenborn, ken 5. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn. I. A. : Körner, Bezirksbauausseher. 1253) Dienstag den 9. April, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich in meinem Hause allerlei Hausge- räthe, bestehend in einem Sekretair, zwei Sophas, Commoken, Bettladen, Matratzen, Stühlen, Tischen, Spiegeln, sowie auch in Gartenbänken, Gartenkischen, Bohnen- und Georginen - Stangen, gegen gleich baare Zahlung versteigern. Die Gegenstände können am Tage der Versteigerung vorher eingesehen werten. ________________________ v. Lesch. Vergebung von Welßbinderarbeit zu Großen - Linden. 1313) Die am ersten Pfarrhause zu Großen- Linken veranschlagte Weißbinterarbeit, im Betrag von 106 fl. 38 fr., soll im Sub- missionöwege unter ken tem Voranschläge zu Grunde gelegten AkkorCsbtCin. ungen, welche auf Cer Großherzoglichen Bürgermeisterei Großen - Lmcen zur Einsicht offen liegen, vergeben werten. Die Submissionen müssen versiegelt und portofrei ungereimt werten mit Cer Aufschrift : „Submission für Weißbinderarbeit am ersten Pfarrhause zu Großen-Linden." Die Eröffnung ter Submissionen soll Dienstag ren 9. April 1867, Vormittags um 9 Uhr, ' auf tem hiesigen Rathhause stattsinten, wel- 1 cher tie Interessenten beiwohnen können. Großen-Linten, ten 5. April 1867. Der evangelische Kirchenvorstand. I. A.: Körner, Bezirksbauaufseher. 1303) Donnerstag ten 11. April, Nachmittags 1 Uhr, sollen in tem Hause des Herrn Oeeonomen Lony in der Mühlgasse verschiedene Weißbinder- und Hausgeräthschaften, nämlich: ein starker Handwagen mit eisernen Achsen, eine noch wenig gebrauchte sehr gute Farbreibmaschine, Stangen, Dielen, Hebel, Kloben, Seile, Bütten, mehrere Tische, Commode, Schränke, und tergl., gegen baare Zahlung öffentlich versteigert werben. Gießen, den 5. April 1867. F. Petri Wittwe.