Amtigt-Wsll • für die Provinzialkauptstadt Gietzen. (jlinkliliill i)rs .Krcifrs fließen.) 1867 Mittwoch den 6. März M 1« 30 ir ir if Abonnements auf dieses Blatt werden noch fortwährend, unter Nachlieferung der bis jetzt erschrenenen ir ii Nummern, zu folgenden Bedingungen angenommen: 1) für die Stadt Gießen: (Bestellungen bei der Expedition dieses Blattes abzugeben) sür's ganze Jahr (frei in's Haus geliefert) 1 st 42 fr., 51 „ halbe „ mäßigen Postau'schlagS 1 fl. 42 kr. - Auswärts abonmrt man sich bei allen Postämtern. - jn ließen --1----’-----:------------------ 2) für Auswärts im ganzen Bereiche des Groß Herzogtums Hessen: (Bestellungen nehmen'jede Posterpedition, sowie die Landpostboten entgegen) für's ganze Jahr 1 st. 42 fr., einschließlich der Lieferung ms Haus. Gerichtliche und Privat - besondereZZeKaniümachungen. Bekanntmachungen. Die Vertheilung der Zinsen des Lony'schen Vermächtnisses. 824) Diejenigen hiesigen Einwohner, weiche auf eine Unterstützung aus obigem Vermächtnisse reflcctiren, haben ihre Des- fatlsigen Gesuche innerhalb 8 Tagen mündlich oder schriftlich bei uns abzugcben. Gießen, den 2. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 825) Das Absahren des Holzes aus dem Stadtwalde ist bei trockenem Wetter gestattet. Gießen, den 5. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 829) Die Holzversteigerungen vom 28. Februar und 1. März 1867 im Anneroder Gemeindewalbe sind genehmigt. Annerod, am 3. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Seipp. Versteigerungen 742) Donnerstag den 7. März l. I., Vormittags 10 Uhr, soll in der Caserne des hiesigen Militär- Commandos der Dünger öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden. Gießen, den 28. Februar 1867. Großherzogliche Eriminal- und Polizeikasse für Oberheffen. Keim. 740) Dienstag Den 12. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Grundstücke, zum Nachlaß der Balser Wewig Wiltwe gehörig, als: Flnr vir. d-Rlfte. 27m 296 Acker auf der Warthe, rechts am Aulweg, gibt 21 kr., 27/245 100 Acker am alten Schlag, 40/_ 323 Acker im Gartfelv, gibt 5 fl. 50 kr., 40/22Sa 322 Wiese daselbst, 4%12,s 88 Acker daselbst, 87 Wiese daselbst, gibt 9*/4 kr., unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend ver- steigert werden. Gießen, den 27. Februar 1867. Großherzoglichcs Ortsgericht Gießen. _________________Ebel.____________ 393) Donnerstag den 21. März, Vormittags 9 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe des Wilhelm Spruck, als: Flur Nr. lUKlstr. ‘/soi 37 Hofraithe auf dem Kanzleiberg, */802 47 Grabgarten daselbst, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. Februar 1867. Großherzogliches OrtSgericht Gießen. ________________Ebel.____________ 809) Montag den 11. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause dcS Herrn Gg. Lony auf dem Neuenweg die zum Nachlaß der Balser Weidig Wittwe gehörenden Mobilien, bestehend in Betten, Weißzeug, Möbel, Haus- unD Küchengeräthen, gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 4. März 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. __________________Ebcl.____________ Verpachtung von Gelände bet der Stadt Gießen. 775) Freitag den 8. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen 3 Triebviertel, das städtische Gelände auf der Stephansmark und der städtische Platz auf der Schoor von der Neustadt nach dem Seltersthor öffentlich verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist am Neuenweger Thor. Gießen, Den 28. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 793) Dienstag Den 12. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Raihhause die GrunD- stücke des Friedrich Schwan, als: alt Flur oKlftr. 2 "/ 353 Wiese am Atzelbusch, 3 3i/41 705 Wiese daselbst, >/,3., '/24. Klasse, s/,aibis.ot 607 Acker, auf den Krofdor- fer Weg, 2. Klasse, 2%3 164 Acker, auf den BarreS- graben, ,9 190 daselbst, unter den bei Der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, Den 1. März 1867. F r. Müller. 804) Dienstag den 19. März, Nachmittags 2 Ubr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Immobilien, zum Nachlaß der Ehefrau des Georg Heinrich Braun gehörig, öffentlich meist- bietend versteigert werden, als: laut Grundbuch Flur Nr. □.Rlftt. 7io8 26 - Hofraithe auf dem Reichen- io8a 26 \ sand, ‘/io« 45/Grabgarten daselbst, gibt 109a 46 \ 13 fr., 7«3 80 Acker, Lag-Garten am Wismarer Weg, gibt 24 fr., 7,s 6 Acker, Gewann-Lappen das., ’Zji 204 Acker am Krofborfer Weg, gibt 1 fl. 22 fr., a/l47 3 52 Acker, auf den LäufertSröder Weg, gibt 54'4 fr., */9 136 Acker an der Lahn und am Wismarer Weg, gibt 15'/, fr., %5 124 Wiese in den Weiden, s/82 114/ Acker bei der Broßbrücke, 83 1141 gibt 1 fl. 4% fr., 7103 153 Acker daselbst, gibt 41 '/„ fr., 7«i0 33 Acker an dem Fluthgraben in der Au, gibt 3% fr., 7«ei 734 Acker am Krofdorfer Weg, gibt 1 fl. 38'4 kr., 7i,9 72 Acker auf der großen Waide, gibt 26 fr., 7,4 494 Acker zwischen dem Stadtgut und großen Grasweg '7186 HO Acker, auf die Chaussee, hinter der Pulvermühle, gibt 21 fr., ’7i3 543 Acker auf der Weißerde, auf den Erdkauter Weg, gibt 57 fr., ’7«bu-5o 400 § Wiese am Heegstrauch, gibt 335*2'/, fr., "/10- 71 169 - Acker unter dem Wallbrun- u. 7, 506 nen, gibt 2 fl. 40'/4 fr., 110^ Wiese daselbst, "419,6 158 Wiese auf dem Gartfelv, gibt 1 fl. 18'4 kr. Gießen, den 2. März 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. 774) Eine Partie abgängige Birn-, Aepsel-, Zwetschen- und Kirschbäume soll Freitag den 8. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, öffentlich versteigert und der Anfang am Neuenweger Thor gemacht werden. Bemerkt wird, daß darunter sich Aepfel- und Kirschbäume befinden, welche sich zu Werkholz eignen. Gießen, den 28. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Bogt. H o l z v e r st e l g e r u n g. 800) Donnerstag den 14. März wird in den Domanialwald - Abtheilungen Kirchberg, Fichtcnbaum und RückarS nach- verzeichnetes Holz versteigert: Schcibh. Prügelh. Stockh. Rcish. Sieden Steden Steden Welten Buchen 15 41'4 163'4 7400 Eichen 39'4 54 63'4 950 Nadelholz u. Dornen — 2 2 175, sodann 3 Stecken Eichen - Werfscheidholz, 49 Eichen-Stämme mit 1658 Cubikfuß, 4 Buchen mit 84 Cubifiuß und 1 Nadel- Stamm mit 29 Cubikfuß. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Kirchberg, nächst der Chaussee von Gießen nach Hausen. Freitag den 15. März wird im Domanialwald Lrauhos versteigert: Scheidh. Stecken Prügelh. Stecken Stockh. Stecken ReiSh. Wellen Buchen 83'/. 50 142% 4550 Eichen 14 17'4 21 275 Aspen 4 1 1 50, sodann 51 Eichen-Stämme mit 1536 Cubikfuß, 4 Buchen und Hainbuchen mit 67 Cu- bikfuß, 3 Elsbeeren mit 86 Cubikfuß, 1 Aspe mit 46 Cubikfuß. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Brauweiher. Credit für beide Versteigerungen bis 30. Juni. Gießen, am 4. März 1867. Großhcrzogliche Oberförsterei Schiffenbcrg. ______________Dr. Draudt.___ Holzversteigerung. 792) Im Lichcr Stadtwalde, Distric- ten Kühunter, Ettingshäuser Kopf und Lie- benseif, kommen den 11. und 12. d. Mts. nachvcrzeichnete Holzsortimente zur Der- steigerung, und zwar: 1) Montag den 11. März: 247 Eichen-Stämme bis zu 29 Zoll Durchmesser und bis zu 36 Fuß Länge, 16 Hainbuchen- und Linden-Stämme, 90 Eichen-, Buchen- u. Fichten-Stangen; 2) Dienstag den 12. März: 250 Stecken Buchen- und Eichen-Scheiv- und Prügelholz, 113 Stecken desgl. Stockholz, 6175 desgl. Wellen. Der jedesmalige Anfang ist Morgens 8- Uhr am Hattenröder Vicinalweg beim Steinbruch. Lich, den 1. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Helm. H o l z v e r st e i g e r u n g. 724) Freitag den 8. März, Morgens 10 Uhr, füllen im hiesigen Gcmeinvewalde, Distric- ten Pohlheimerwald und Triesch, nachver- zcichnete Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werben, als: 17 Stecken Eichen-Prügelholz, „ „ Stockholz, 14 „ Nabel-Prügelholz, 13 „ „ Stockholz, 275 Wellen Buchen-Reisholz, 1750 „ Eichen- „ 1150 „ Nadel- 28 Eichen-Stämme, 960 Cubikfuß enthaltend, 11 Eichen-Stangcn,27 Cubikf. enthaltend, 77 Nadel-Stämme, 1693 Cubikfuß enthaltend, 231 Nadel-Stangen, 966 Cubikfuß enthaltend. Die Zusammenkunft ist am Pohlheimer- wald. Watzenborn, am 26. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn. Schäfer, Bcigcordneter. H 0 l z v e r st e l g e r u n g. 803) Donnerstag den 14. und Freitag den 15. März l. I., Morgens 9 Uhr, sollen in der Försterei Winnerod, Districten WaldburgSberg, Buchwald, Baucrnhcide und Burg, nachverzcichnetc Holzsortimente, als: 154 Stecken Buchcn-Scheidholz, 38 „ „ Prügelholz, 157 „ , Stockholz, H „ Eichen - Scheidholz, 11 „ „ Stockholz, 3 „ Nadel- Scheibholz, 20 „ „ Prügclholz, 42 „ „ Stockholz, 401 „ Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisbolz, 16 Stück Crlen-Stämme, 255 Cubikfuß enthaltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist in dem von Zwier- lcinischcn Hof zu Winnerod. Winnerod, am 2. März 1867. Der Förster: Sänger. Holzversteigerung. 811) Montag den 11. März l. I., Vormittags 9 Uhr, anfangend, soll im Lollarer Gemeindewalde, Districten Pfaffenstrauch und Buchwald, nachverzcich- netcS Holz versteigert werden, als: 27 Eichen-Stämme von 6 bis 10 Zoll Durchmesser und 10 bis 48 Fuß Länge, mit 739 Cubikfuß, 176 Kiefern-Stämme von 5'4 bis 11 Zoll Durchmesser und 15 bis 73 Fuß Länge, mit 2923 Cubikfuß, 4 Eichen-Stangen, 709 Nabel- 36 Stecken Buchen-Scheibholz, 4 „ Eichen- „ 8'/4 „ Kiefern- „ 12 „ Buchen-Prügelholz, 1 *4 n Eichen- „ 14 „ Kiefern- „ 11'4 " Buchcn-Stockholz, 5 „ Eichen- „ 15'4 » Kiefern- „ 1325 Wellen Buchen-Reisholz, 350 „ Eichen „ 1260 „ Kiefern- „ Der Anfang erfolgt mit der Versteigerung des Bauholzes im District Pfaffenstrauch, in der Nähe der Holzmühle. Lollar, den 4. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler. N e r st e i g e r u n g. 773) Freitag den 8. März d. I., Mittags 1 Uhr, lassen die Vormünder für die minderjährigen Kinder die Hofraithe des verstorbenen Bürgermeisters Wilhelm Köhler öffentlich meistbietend auf hiesigem Rathbaus versteigern. Die Gebäulichkeiten sind in einem sehr guten Zustande und bestehen in einem großen zweistöckigen Wohnhaus, mit 8 Stuben, Küche und Keller versehen, in zwei großen Neben- Bäuen, wovon in einem seither Brennerei und Bäckerei betrieben worden, in einer sehr großen geräumigen Scheuer, und befindet sich mitten im Ort an der Hauptstraße; auch wurde ebenfalls seither Wirthschaft darin betrieben. Es wäre deßhalb zu jedem Geschäfts-Etablissement zu empfehlen, und kann der Kaufpreis zur Hälfte darauf stehen blechen. Ferner sollen an diesem Tage, und zwar von Morgens 9 Uhr an, sämmtliche Güterstücke verpachtet werden. Grüningen, den 28. Februar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Grüningen. Der Ortsgerichts-Vorsteher: Lei dich. 810) Donnerstag den 7. und Freitag den 8. März werden im Domanialwald, District Scheid, bei Treis a. d. Lda. öffentlich meistbietend versteigert: 729 Kiefern- und Fichten - Baustämme — 8489 Cubikfuß, 558 Nadelholz-Stangen, zu Gerüstreitcln, Leiterbäumen re. tauglich — 1845 Cubikfuß. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Distrikt Scheid. Alten-Buseck, am 1. März 1867. Großherzogliche Oberförstern Treis a. d. Lda. Klump. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberforsterei Lich. 818) Freitag den 15. d. Mts., Morgens präcis 9 Uhr, sollen im District „Langberg" zunächst dem Mühlsachser Hof, am Nonnenröther Feld anfangend, und im District „Wehrholz" versteigert werden: 29 Stecken Buchen- und Eichen-Prügel- holz, 131 Stecken Buchen-, Eichen- und Tannen- Stockhvlz, 8050 Wellen Buchen-, Eichen- und Tannen- Reisholz, 51 Eichen - Bauholz - Stämme — 1340 Cubckfuß, 345 Fichten-Bauholz-Stämme von 6 bis 13 Zoll Durchmesser und 50 bis 100 Fuß Länge = 8771 Cubikfuß, 378 starke Fichten»Stangen — 3347 Cubikfuß, 3100 Fichten-Hopfcnstangen. Lich, am 5. März 1867. Fürstliche Oberförsterei Lich. Eigenbrodt. 819) Mittwoch den 13. März l. I, Vormittags 9 Uhr, werden in dem Domanialwald«District „Groß-Rothenberg" : 401'/, Stecken Buchen-Prügelholz, 1 „ Aspen „ 163 „ Buchen-Stockholz und 13400 Wellen Buchcn-Reisholz unter den im Versteigerungstermin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich dem Meistgebote ausgesetzt werden. Die Versteigerung beginnt im Holzschlag bei Nr. 1. Heuchelheim, den 28. Februar 1867. Königliche Oberförstern Königsberg. N e u e n h a g e n? Holzversteigerung in dem Gräflich Laubach'schen Reviere Ruppertsburg. 801) Montag den 11. März d. I. sollen in.den Distrikten Altengericht und Weingarten öffentlich meistbietend versteigert werden: 445 Stecken Buchen-Scheidholz, 115 „ ,, Prügelholz, 132 „ „ Stockholz, 370 „ „ Astreiser. ®f9cn vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungsfrist bis Gallus d. I. gewährt. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung im Distrikt Altengericht in der Hälfte des Weges von Wetterfeld nach der Friedrichshütte präcis Morgens um 9 Uhr. Laubach, am 2. März 1867. Der Gräfliche Oberförster: Franck. Holzverkauf. 802) Im Oberwalgcrner Gemeindewalde sollen Freitag den 8. März d. I., Vormittags 10 Uhr: 40 Stück Eichen - Bau- und Wcrkholz- Stämme von 12 bis 36 Fuß Länge und 10 bis 36 Zoll Durchmesser meistbietend versteigert werden. Die Herren Bürgermeister werden mit dem Erbieten zu Gegendiensten von Unterzeichnetem ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden bekannt zu machen. Oberwalgern, am 26. Februar 1867. I Bepperling, Bürgermeister. 757) Freitag ven 8. März d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Freiherrlich v. d. Hoop'schen Walde bei Rodheim nachverzeichnctes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 70 Stecken Buchen-Prügelholz, 45 „ „ Stockholz, HO Haufen „ Reisholz. Die Zusammenkunft ist am Hermesthal. Schmitte, den 28. Februar 1867. Die Verwaltung. tfeifgeBotenes. 821) Cement in frischer Waare em- Pstehlt Emil P isto r. Ausverkauf. 706) Um mit meinen Leinen und Gebilden, Frucht- und Mehlsäcken, Bett-, Pferde- und Fuß-Teppichen zu räumen, erlasse ich dieselben zum kostenden Preise. Ludwig Jahreis, __am Marktplatz. 730) Eine große Partie Buxbaum "wird billig abgegeben bei ___________A. Zinßer, im Garten. Cement, frische Sendung, Gyps, künstlichen Dünger, Steinkohlen in ganzen und halben Waggons, sowie in einzelnen Gentnern, (761) empfiehlt I. G. D. Bapst. Malz-Extrakt. 733) Malz-Brust-Bonbons und Malzzucker in Tafeln, in frischer Sendung, bei Julius Wallach. 797) Unterzeichnete macht hiermit begannt, daß sic das seit dem Tode ihres Mannes fortbetriebene Schneidergeschäft auf- gegeben hat und ihren noch vorhandenen bedeutenden Vorrath von Tuchen und Kleiderstoffen für den Einkaufspreis verkauft. Schneidermeister Gustav Pimper Wittwe. 794) Kleiderschränke, Commoden und sonstige Möbel verkauft billig Heinemann Herrmann. 766) Ein Mistbeetfenster und eine Hunvshütte find zu verkaufen. Bei wem? sagt die Erped. d. Bltts. 734) Meinen im Gartfcld gelegenen Garten, mit Häuschen und Brunnen versehen, sowie mit guten Obstbäumen bepflanzt, bin ich Willens, ganz oder zur Hälfte zu verkaufen, oder zu verpachten. W. Schneider, Kreisbote. 780) Reines Buckeln-Ocl bei Georg Jughardt Wittwe, _________________Marktplatz.____________ 823) Eine Kaute Mist ist zu verkaufen und ein Boden zu vermiethen Neuenweg Lik. B. Nr. 194._________________________ 830) Schönes Korn- und 28aizen- stroh bei__Jakob Vogt. 805) Ein im besten Zustande sich befindlicher zweispänniger Wagen steht zu ver- kaufen bei S. Kann, __in Mainzlar. 770) Zu Verkaufen ein gut erhaltenes Ckavier von 6'/, Octa- ven. Wo? sagt die Redact. d. Bltts. 779) Ein geräumiges Haus, in guter Lage der Stadt, für jeden Geschäftsmann geeignet, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres zu erfragen auf dem Bureau des Dienstmann-Jnstituts. Verpachtung einer schönen Land- wohnung im Lnmdathale. 817) Die Freiherrlich von Milch- ling'sche Besitzung zu Treis a. d. L., be- stehend aus einem dreistöckigen großen Wohnhause, Scheuer und Stallung und einem um diese Gebäude Herumliegenden 5 Casseler Acker (Morgen) großen Garten, ist durch Aufhebung des Juftizamtes und des Physicats pachtlos geworden, und steht vom 1. April d. I. an anderweitt billig zu verpachten. Dieselbe eignet sich besonders, da der Lumdafluß dicht vorbeifließt und Arbeitskräfte billig zu haben sind, zum Betriebe eines Fabrikgeschäftes. Marburg, am 4. März 1867. Der Freiherrlich von M i l ch l i n g'schc * Administrator: Kehr, Regierungscanzlist. U ermiettju n g e n. 536) Im Brüh l'schen Hanse am Canz- leiberg ist ein freundliches Familien - Logis, bestehend aus 2 bis 3 Zimmern und 3 Ca- bineten, Küche, Holzplatz und Keller, zu vermiethen und bis Ostern beziehbar. 836) Ein Zimmer mit Cabinet ist für nächstes Semester zu vermiethen im Klip- stein'schen Hause am Seltersberge. 781) In dem von uns erbauten Hause auf der Anlage ist der ganze mittlere Stock anderweit zu vermiethen und den 1. April zu beziehen. L. und A. Petri. 827) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist für nächstes Semester zu vermiethen. W. Frank. 831) Ein möblirtes Zimmer nebst Cabinet ist für das nächste Semester bei Herrn Speisewirth Friedrich Lampus zu vermiethen. Wittwe Reifenberg, Seltersweg Lit. C. Nr. 69. 816) Ein kleines Logis nebst Werkstätte ist zu vermiethen. Emil Junker. 822) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 194 795) Zwei möblirte Zimmer mit Cabinet, nach der Straße gehend, sind zu vermiethen und sogleich beziehbar bei L. T e r t o r, im Darmstädter Haus. Vermischte Anzeigen. Hutlager und Strohhut-Wascherei von Susann« Weis. Laden bei Herrn A. Katz in der Neustadt. 834) Ich beehre mich, hicrturch ergebens) anzuzeigen, daß ich auf hiesigem Platze ein Hutqeschäft, verbunden mit Strohhut-Wascherei etablirt habe, und fortwährend bedeutendes Lager aller Sorten Filz- lind Seidenhüte unterhalte; auch werde ich jederzeit bemüht sein, das Neueste zu bieten. Mein Lager in Herren- und Damen-Artikeln wird stets auf's Vollkommenste, von den feinsten bis zu den er» binärsten Sorten, assortirt sein. , Filzhüte werden reparirt und wie neu wieder aufgearbeitet. Für die jetzige Saison empfehle ich noch ganz besonders meine auf's Beste eingerichtete Strohhut-Wascherei. Die mir zum Waschen übergebenen Hüte erhalten die modernste Facon; durch schnelle und pünktliche Bedienung werde ich mir das Zutrauen aller mich mit Aufträgen Beehrenden zu erwerben und stets zu erhalten suchen. Strohhüte, welche gewascheu und urngeändert werden, werden stets nach 8 Tagen wieder znrückgeliesert, unter Zusicherung billigster Preise. Gießen, im März 1867. 799) Bestellungen zum Ausleihen der Amerikanilchen Pstenl-Wafch- und Wring-Maschinen bitte mindestens 3 bis 4 Tage vorher bei mir anzumelden, da andernfalls dieselben nicht immer zur gewünschten Zeit disponibel sind. C. W. Nowack, Ncuenbäuen 101. Pferde Markt und Pferde - Verloofung zu Frankfurt am Main. 815) Für die gespendete Süßigkeit der liebenswürdigen Anonvmcn freund- lichen Tank.________________ V . . . Weibliche Lehranstalt. 833) Mit dem Beginne des Sommer- semcstcrS werde ich in hiesiger Stadt eine höhere weibliche Lehranstalt in Verbindung mit einer Fortbildungsschule eröffnen. Ich werde einen bedeutenden Thcil des Unterrichtes in den oberen Elasten selbst übernehmen und außerdem durch erprobte Lehrkräfte unterstützt werden. Den Unterrichts- plan werde ich in der Kürze bekannt machen. Gießen, den 4. März 1867. Prof. Dr. G.eorg Zimmermann. ” 796) Strohhüte nehme ich zum Waschen und Färben an und erhalten dieselben die neueste Fa^on. M. Ho lberg, in der Löwcngaste. „Hichener Stadl-Hbligation." "798) Eine 31/2proccntige Gieße- ner Stadt-Obligation von 1000 ft. ist ä 90 pCt. = 900 fl. netto nebst laufenden Zinsen vom 1. Januar d. I. abzugeben, und auf Ver- langen an anzugebendeö Haus in Frankfurt a. M. lieferbar durch B e n- 647) Laut Programm des landwirthschaftl. Vereins findet am Schlüsse des Pserde-Markts am 10. April d. I. mit Genehmigung k. pr. Regierung große Verloosung statt Die Gewinne bestehen demgemäß aus: 61 der schönsten Reit-, Wagen- und Arbeitspferde, 10 Wagen nebst cornpleten Geschirren, wobei eine Equipage mit 4 schönen Pferden und completer Schirrung. Außerdem vollständige Geschirre, Sattelzeuge, Fahr- und Reit-Requisiten ic. Bestellungen auf Loose ä 1 Rthlr. (1 fl 45 fr.) sind alsbald bei mir einzu- reichen, wenn mit Sicherheit auf Zutheilung gerechnet werden soll. Nach Ziehung sende ich Liste franco. Gustav Schwarzschild, Zeil 38, Frankfurt a. M. Im Leib scheu Saale. 838) Freitag den 8. März 1 867: 16. Coucert im 2. Wintcrabomlcment bei Hietzener Musik-Kapelle. Anfang halb 8 Uhr. — Entree für Nicht-Abonnenten an der Kasse und bei Herrn C. Noloff ä Person 12 fr. Programme an der Kasse ä. 1 fr. Es wird gebeten, keine Hunde uiitzubringen und während der ersten Abthcilung nicht zu rauchen. Der Saal wird vor 7 Uhr nicht geöffnet. Die Direction: Adolph «Hecker. 826) Unserem lieben G .. . V ... zu seinem in voriger Woche stattgehabtcn Geburtstage nachträglich die herzlichsten Glückwünsche. Mehrere Freunde. 837) Heizerstelle varant bei Georg Nenzel. 828) Bei mir finden einige Mädchen, welche gut nähen gelernt, dauernde Beschäftigung. W. Fr auf, Schirmfabrikant. 820) Ein Hauebursche wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Don wem? sagt die Expcd. d. Bltts. 812) Meine Ernennung zum Königlich Preußischen Anwalt in Biedenkopf bringe ich unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß ich zur Ausübung der amtlichen Praxis in den Bezirken Biedenkopf, Battenberg Gladenbach und Vöhl, sowie im ganzen ehemaligen Her- zogthum Nassau, berechtigt bin. Biedenkopf, im März 1867. Th. Weicker. 769) Unterricht in der Mathematik und im Elavierspielen ertheilt auf dcßfall- sige Wünsche W. Walther, stud. cam. 814) Ein Junge, der das Schreinergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Ehr. Werner. jamin G r ü n e b a u m. Rödelheim, den I. März 1867. « Mal das grosse Loos aus- Laz. Sanis. Colin © <> le r. Otto Zentgraf zum Substituten dieses .wetten ständischen Mitglieds der Direetion, — sodann des Finanzraths Philipp Guntrun, als ständischer Controleur der Staatsschulden-TilgungSkaise _ und des StaatSschulden-TilgungSkaffe-BuchhalterS Julius Petsch als Substitut dieses Controleurs landesherrlich zu bestätigen; 6) an demselben Tage den Gütererpeditor auf der Station Darmstadt der Main-Neckar Eisenbahn Georg Michael Seibert — und den ©ei)Ulfen auf dem Controle-Büreau der Main-Neckar Eisenbahn Cal- culalor Georg Balzer zu Revisoren bei dem Controle-Büreau dieser Cisenbahn, — sowie den Finanz-Aspiranten Georg Jacob Lehr von Darmstadt zum Gütererpeditor bei der Station Darmstadt der Main- Neckar-Eisenbahn ,» ernennen, — den Bahnmeister auf der Station Lang-Göns der Main-Weser-Cisenbahn Jacob Gerhard von dem ihm gleichzeitig übertragenen Dienste eines Einnehmers und Bahnhofs-Bor- standcs zu entbinden und ihm nunmehr die Bahnmeisterei Lang-Göns zu übertragen, — den Crpedienten auf der Station Gießen derMain- Weser Bahn Georg Mittelstädter zum Bahnmeister der Bahn- Nieisterei Vilbel, — den Schaffner bei dieser Eisenbahn Heinrich Ludwig Roth zum Einnehmer und Bahnhofs-Vorstand der Station Lang-Göns dieser Eisenbahn, — den Erpedienten Jacob Schwarz zum Gepäck-Erpedienten auf der Station Gießen, — den ErpeditionS- Gehülfen bei der Güter-Erpedition der Station Gießen der Main- Weser-Bahn Friedrich Rotenbergrr zum Erpcdienten auf der Station Butzbach dieser Eisenbahn, — den Schaffner hei der Main-Weser- Eisenbahn Johannes Jost zum Zugführer — und den Bremser Rudolph Fürstenfeld zum Schaffner bei dieser Eisenbahn zu ernennen; 7) a» demselben Tage den RegieruNgS-Accessisten Carl Jost aus Bensheim znm Kreisaffeffor bei dem Kreisamte Schotten — und den Regier uugs Accessiften Ferdinand Emmerling aus Darmstadt zum Kreisaffeffor bei dem Kreisamte Dieburg zu ernennen; 8) am 8. Februar den Hofjunker Erwin Freiherrn Löw von und zu Steinfurth zum Kammerjunker zu ernennen; 9) am 9. Februar den bisher provisorisch angestelltcn Posterpeditor JustuS Breidenbach II. zu Groß-Zimmern, weichem die Stelle eines Post- crpeditorS zu Groß-Zimmern definitiv übertragen worden ist, in dieser Stelle zu bestätigen. XI. Charaktcrertheilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnödigst geruht : 1) am 17. Januar dem Bürger und Schlostermeister Johannes Bernet zu Darmstadt den Charakter als Hofschloher, — 2) am 2. Februar dem Heinrich Hügel aus 'Mainz, dermalen Directions- Architekten der Bayerischen Ostbahnen in München, den Charakter als Baurath, — 3) am 5. Februar dem Materialverwalter bei der Blain Weser-Eisenbahn Adolph Pilger den Amtstitel eines Materialten-Jnspeclors — und dem Einnehmer auf der Station Vilbel dieser Eisenbahn Peter Kleyenfteuber den AmtStitel eines Bahnhofs Verwalters — und 4) am 9. Februar dem Fayence Ofen-Fabrikanten Adam Gärtler in Darmstadt den Charakter als Hof-Ofcn-Fabrikant zu verleihen. XII. Di enst e n t b in düng e n. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnödigst geruht : 1) am 1. Februar den evangelischen Pfarrer zu Dittelsheim Wilhelm Wundt von dem Amte als Dekan des evang. Dekanats Osthofen,— 2) am 5. Februar den Bahnmeister und Einnehmer auf der Station Gr.ß-Karbeu der Main-Weser-Eisenbahn Johann Heinrich Kehr — und den Bahnmeister und Einnehmer ans der Station Vilbel der Main-Wescr-Eisenbahn Peter Kleyen stenber von dem Bahnmeisterdienste zu entbinden. XIII. Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geiuht : 1) am 24. December 1866 den Kammermusiker Friedrich Wittich, — 2) am 14. Januar 1867 den evangelischen Schullehrer zu GinSheim, im Kreile Groß-Gerau, Johannes Straub auf sein Nachfuchen und unter Anerkennung seiner vieljährigen treuen Dienste, — 3) am 20. Januar die Hoszimmerwörterin Margaretha Fleck, — 4) am 22. Januar den Kreisdiener bei dem KreiSamte Darmstadt Georg Christian Noak auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner viel- jihrigen Irenen Dienste, — und 5) an demselben Tage den Kreisdiener bei dem KreiSamte Offenbach Johannes Metzger auf sein Rachsucben, unter Anerkennung seiner vieljShrigen treuen Dienste, in den Ruhestand zu versetzen. fXIV. Concurrenzeröffnungen. Erledigt find : . 1) die evangelische Pfarrstelle zu Merlau, im Dekanate Grunberg, mit einem Gehalte von 854 ff. 52 fr. 2) die evangelische Pfarrstelle zu Leihgestern, im Dekanate Großen-Lmden, mit einem Gehalte von 629 st. 52 fr. 3) die evangelische Schulstelle zu EchelSbach, in^ Kreis« Offenbach, mit einem Gehalte von 377 st. 45 fr., nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des SchullocalS; 4) die Stelle eines DistrictSeinnchmerS der DistrictSemnehmerci Lich, wofür eine Ticnstcaution von 3000 fl. erfordert wird; concurren,fähige Bewerber haben sichxbinnen 14 Tagen anzumelden.' XV.^S terbfälle. Gestorben find: 1) am 9. Lctober 1x66 derVisitationS-Commifför der ^tadt - und Landgerichte, Lberappellations- und CaffationSgerichtsrath Gustav Moritz Paul Hof mann zu Darmstadt• 2) am 13. October 1866 der penfionirte Steueraufseher Johannes Weniger zu Mainz; 3, am 15. December 1866 der Arresthausverwalter Johannes Neßling zu Darmstadt; 4) am 8. Januar 1867 btt penfionirte Schullehrer Herman» Fölsing zu Hopfgarten; 5) am 13. Ja nuar der Schullehrer Bangel zu Wölfersheim; 6) am 20. ^anuar der penfionirte Landgestütsdiener Johann Georeg Becker zu Darmstadt. Darmstadt. Bei den am s. März cingetretencii Rekruten tes ScharfschützencorpS soll sich eine ungewöhnlich große Anzahl Freiwilliger befinden. Gießen. Professor Jhering ist nunmehr in Emden bei der engeren Wahl zum Reichstagsabgeordneten gewählt worden. Wien, l7. Febr. Alle Blätter stellen eine nahe Kaiser- reise nach Ungarn in bestimmte^Aussicht, und ihre Mittheilungen gehen nur darin auseinander, daß die einen |te noch in den Februar, die andern in den Anfang März verlegen. ES wird jedoch an unterrichteter Stelle positiv verstchert, daß der Kaiser vor der Krönung nicht nach^Ungarn zuagehen gedenkt. Bern. Vom schweizerischen Generalconsul in Washington wird neuerdings vor der Auswanderung nach Nordamerika im Hinweis auf die-dermaligen Zustände gewarnt, indem sich das Land in einer socialen Krise befinde und Tausende von Arbeitern brodlos seien. Paris, 34. Febr. Der „Moniteur" meldet : „Seit dem t. Fcbr. hat der Kaiser mehrmals die AuSstcllungSlocalitäten besucht, um sich zu vergewissern, daß Alles am Eröffnungstage bereit sein werde. Der Kaiser hat darüber seine Zufriedenheit ausgesprochen. London. Die von der türkischen Regierung zur Zeit hier bei der Thames Ironworks and Shipbuilding Company bestellte Panzeriregatte „Fatikh" ist neuerdings, wegen der Un- fähigkeit der Pforte ihrem Contractc nachzukommen, an die preußische Regierung übergegangen und wird jetzt unter ihrem neuen Namen Wilhelm I. für Rechnung derselben vollendet. Der „Wilhelm' ist ein furchtbares KriegSfahrzeug und zeichnet sich neben außergewöhnlich starkem Gerippe, gewaltigen Panzerplatten und starker 'Dampfkraft noch durch eiserne hinter Panzerschirmen befindliche Batterien an Vor- und Hintertheil, sowie Breitseiten auf dem Deck aus. Florenz. Das Ministerium ist neu gebildet und besteht auS : Ricasolt, Vorsitz und Inneres; Venosta, Auswärtiges; Depretis, Finanzen; Devincensi, öffentliche Arbeiten; Branchcrt, Marine; Correnti, Unterricht; Cugia, Krieg. Zum Justizministcr wird wahrscheinlich Mari ernannt werden. Rußland. Es ist beschlossen, sammtlichc Staatsfabriken, Bergwerke, Salzminen u. s. w. an Private zu verkaufen; der betreffende Gesctzvorschlag, von der durch Gehcimrath Girs prä- sidiricn Commission für Steuerreform ausgearbeitet, liegt bereits dem Reichsrathe vor. Es werken dabei den Unternehmern, welche an Stelle des Staates treten wollen, die günstigsten Bedingungen zugesichert, die Abzahlung in 37 Jahren gestattet u. s. w. Es eröffnet sich h er der Privatindustrie ein weites Feld und dem Staatsbudget, wenn auch Anfangs kein dircctes Einkommen, so koch bedeutenkere Ersparnisse. Griechenland. Aus Athen wirk gemelkct: Der Dampfer „Pandellenion", welcher auf seiner elften Fahrt von Kreta begriffen war, um Flüchtlinge von kir Insel fortzubringen, wurde von einer türkischen Fregatte verfolgt und suchte im Hasen von Eerigo Zuflucht. Der Commanteur der türkischen Fregatte j drohte, ten „Panhellenion" in den Grund zu bohren, falls er wagen würde, nach Syra zurückzukehren. Der König von Grie- chenland sandte die Brigg „Salaminia" ab, um den „Panhellenion" zu eekortiren und eventuell Gewalt mit Gewalt zurück- zuweisen. Die Gesandten in Athen wurden von diesem Vorfälle auf Befehl des Königs in Kenntniß gesetzt. Redaktion, Druck und Verlag ter Brühl'schen Druckerei hFr. Ehr. Pietsch) in Gießen.