Aiycigt-Wsll für die Provinzialhauptstadt Gießen. (Hintsfirntt des Greifes Ließen.) 1867 Mittwoch den 6. Februar JV» 11 Erscheint wöchentlich swei Mal: Mittwochs und Samstage. - Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 1 42 fr für Auswärtige vorschriftsmäßigen Pvstau'schlags 1 fl. 42 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der rpe i ton an^ei^rg—j Amtlicher T h e i l. „ „ Gießen, am 26. Januar 1867. i Rr. K. G. 523. " ' Betreffend: Die Volkszählung vom 3. December 1864. Das G r v ü h r r i ii g l i ch e K r e i s a m t Gießen an die (ßrofihmonlidien Bürgermeistereien des Kreijes. Wir werden Ihnen in der Kürze die von der Großherzoglichen Centralstelle für die Landes-Statistik an uns zuruckgesandten Zählungslisten und Notizbücher der Zählungsagenten zugehen lassen und beauftragen Sie, indem wir Sw hiervon benachrichtigen, für sorgfältige Aufbewahrung derselben zu sorgen, damit sie zu späterer Benutzung bereit sind. Dr. G o l d m a n n. _________________________ Bekanntmachung, hat die Verbreitung künstlicher Duugmittel betreffend. Der landwirthschaftliche Bezirksverein des Kreises Gießen hat beschlossen, aus seinen Mitteln 190 fl zu verwenden, um da- durch den für die Landwirthschaft so wichtigen künstlichen Dungmitteln Eingang zu verschaffen. In Ausführung dieses . eschluffes Cer Ausschuß die Verwendung dieses Betrags in zweierlei Weise für zweckmätzig erachtet, nämlich: N in der Weise, daß einem oder mehreren Landwirthen, welche vergleichende Versuche anstellen, und die durch gan genaue Beobachtungen und Aufzeichnungen ermittelten Resultate wahrheitsgetreu dem Unterzeichneten mitzutheilen sich bereit erklären, die Hälfte der Anschaffungskosten für die dazu verwendeten Dungmittel aus der Bezirksvereinscasse vergütet 2) in^der"Weise, daß der Bezug von künstlichem Guano aus einer guten Fabrik vermittelt, und ^nienigen, welche Versuche mit demselben machen wollen, ein Dritttheil, oder bei wenig Anmeldungen die Hälfte des Anschaffungspreises vergütet wird. Dabei wurde bestimmt: ,r . ~ . ä. a. daß ein einzelner Landwirth diese Vergütung nur bezüglich des Anschaffungspreises von einem Centner in Anspruch b. bei vielen Anmeldungen die Zuschüsse der Bezirksvereinskasse möglichst auf alle Orte des Kreises vertheilt werden sollen, c. daß die ersten Anmeldungen den Vorzug erhalten. „ Der Unterzeichnete fordert hiermit diejenigen Landwirthe des Kreises, welche der Vergünstigung unter 1 oder 2 the.lhaftig werden wollen, auf, sich baldigst auf dem Bureau des Großh. Kreisamts Gießen zu melden. Die Anmeldungen zu müssen mündlich erfolgen, damit über die Art und Weise der anzustellenden vergleichenden Versuche genaue Mittheilung erfolgen kann, die Anmeldunacn ru 2 können mündlich und schriftlich gemacht werden. > , Die Herren Bürgermeister werden ersucht, Vorstehendes in genügender Weise zur Kenntniß der Landwirthe ihrer Gemeinden zu bringen. ©ie^en, 5 r£)jrector jandwirthschaftlichen Bezirksvereins für den Kreis Gießen: Dr. G o l d m a n n. _ __ --------------------------------------------------------- Gießen, am 5. Februar 1867. Betreffend: Die Erhebung der 1866r. Grummetgrasgelder. Das Groß herzogliche Rentamt Gießen xf an die GrosttienoaUchen Bürgermeistereien des Rentamtsdeffrks. Wir ersuchen Sie hiermit, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die obigen Gelder noch innerhalb 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstags und Samstags,^ ohne Mahnung bezahlt werden können. Gerichtliche nnd Privat Bekanntmachungen. ZZesonstere Manntnuidjimgen. Uebergangsstraßeii und Stellen betreffend. 372) Nachfolgende Bekanntmachung des Großherzoglichen Hauptzollamts Gießen bringen wir zur Kenntniß des hiesigen Publikums auf 2 der Bekanntmachung vom 9. December 1841 in Nr. 39 des Großherzogl. Regierungsblattes wird hierdurch in Folge höheren Auftrags zur öffentlichen Kenntniß gebracht, baß die Straße von Gießen nach Rod heim zur Ueberaangsstraße für steuerpflichtige Gegenstände erklärt worden ist, sowie daß das Hauptzoilamt Gießen auf Groß, herzoglich Hessischer Seite und die UebergangS- und Ausfertigungsstelle in Rotheim auf Königlich Preußischer Seite zu UebergangSstellen für die genannte Straße bestimmt worden sind." Gießen am 1. Februar 1867. Großherzogltche Bürgermeistern Gießen. 13 Bogt. 390) Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts sind heute folgende Einträge vollzogen woiden: 1) Die von Jacob Landauer II. von Gießen, jetzt zu Homburg vor der Höhe, Georg Landauer von Gießen, jetzt zu Frankfurt a. M-, und Julius Landauer zu Gießen, unter der Firma „Jacob Landauer und Söhne" zu Gießen se ther betriebene Gesellschafts- Handlung hat sich gestern freiwillig aufgelöst und ist die Firma, sowie die Lesugniß der seitherigen drei Theilhaber, die Gesellschaft zu vertreten und eie Firma zu zeichnen, erloschen. 2) Julius Landauer zu Gießen, Jnha- ber einer Modewaarenhandlung daselbst, unter der Firma „Julius Landauer", welche seit gestern besteht. Gießen, den 30. Januar 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. _______________ M u b l._______________ Versteigerungen. 393) Donnerstag den 21. März, Vormittags 9 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe des Wilhelm Spruck, als: Flur Nr. DJUftr. */801 37 Hofraithe aus dem Kanzle berg, >/801 47 Grabgarten daselbst, unier den alsdann bekannt gemacht werden- den Bedingungen, öffentlich meistbietend ver- steigert werden. Gießen, den 2. Februar 1867. Großherzoglichcö Ortsgericht Gießen. _________________Ebel.____________ Vergebung von Tnpezierarbeit bei der Sladt Gießen. 392) Donnerstag den 7. Februar 1867, des Vormittags 9 Uhr, soll auf hiesigem Raihhause Tapezierarbeit, veranschlagt zu 9 fl. 2 fr., an den Wenigst- ivrdernden vergeben weiden. Holzverfteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 396) Künftigen Montag, den 11. d. MtS., Morgens präcis 9 Uhr, soll im District „Hard" am Muschcnheimer Weg folgendes Brennholz versteigert werten, als: 60 Stecken Buchen- u. Eichen-Scheidholz, 153 „ „ „ „ Prügelbolz, 151 „ „ „ „ Stockholz, 1975 Wellen „ „ „ Reisholz. Alsdann wird nächsten Dienstag, den 12. d. Mts., Hierselbst folgendes Stammholz versteigert: 164 meistens starke Eichen - Stämme von 6 bis 35 Zoll Durchmesser und 15 bis 45 Fuß Länge — 8431 Cubikfuß, 10 Tannen-Stämme- — 226 Cubikfuß, 31 Stück Eichen- und Buchen-Wagner- stangcn. Lich, am 5. Februar 1867. Fürstliche Oberförsterei Lich. ' E i g e n b r o d t. Die Echebnng der Aichgebühren bei reffend. 424) Dem Großherzoglichen Hauptzoll- amts-Assisteuten Roßmann dahier ist Vie Erhebung der bei dem Aichamte Gießen erfallenden Gebühre» übertragen worden. Gießen, den 4. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________ Vogt.___ Betreffend: Die Verwaltung der Districtseinnehmerkl Gießen. 423) Unter Bezugnahme auf unsere Bekantitmachung vom 31. December 1866, Anzeigeblatt Nr. 1 von 1867, benachrichtigen wir das steuerzahlende Publ kum, daß der Großherzogliche DistrictS - Einnehmer S ch i l d k ö t e r dahier die Verwaltung obiger Stelle mit dem 31. Januar d. I. übernommen hat. Gießen, am 2. Febr. 1867. Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. _ 422) Es wird hiermit bekannt gemacht, daß wegen der eben stattfindenden Kasse revision die Geschäftslage bei der hiesigen Stadtkasse für diese Woche ausfallen. Gießen, den 5. Februar 1867. Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. V o g t. Markt-Äjuzeige. 391) Montag den 18. Februar l. I. wird mit Regi rungs-Genehmigung ein Vieh- mit> Krammaikt dahier abgehalten. Herborn, een 24. Januar 1867. Der Bürgermeister: Remy. Gießen, den 30. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Holzversteigerung. 344) Donnerstag den 7. und Freitag den 8. Februar l. I., jedesmal von Vormittags 10 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeinvewalve, District Burghain rc., nachverzcichnete Holzsortimente, als: 1581/4 Stecken Buchen-Zcbeidholz, 1 „ Nadel- „ 38 „ Buchen-Prügelholz, 3 „ Eichen- 1872 „ Nadel- 753/4 „ Buchcn-Stockholz, 411 91 q c c l * „ 6125 Wellen Buchen-Rcisholz, 75 „ Eichen- „ 10325 „ Navel- 4 Stämme Eichen - Bauholz mit 35 Cubikfuß, 23 Stämme Fichten-Bauholz mit 349 Cubikiuß, 38 Eichen-Stangen mit 83 Cubikfuß, 300 Buchen-Stangen „ 47 „ 6190 Fichten- „ „ 3805 „ versteigert werden. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. September l. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist im Ort oberhalb Fünfhausen und wird der Anfang um die bestimmte Stunde mit dem Buchen- Brennholz gemacht. Beuern, am 28. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Weimar. H o l z v e r st e i g e r u n g. 409) Mittwoch den 13. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen im Opp nöder Gemeindewalke, Di- stncten Eichbusch, Fichtenbuckel, Lehmkaute rc., nachverzeichnete Hvlzfortimentc, als: 108 Stämme Fichten-Bauholz von 6 bis 14'/, Zoll mittl. Durchmesser und 35 bis 75 Fuß Lange, mit 3555 Cbkf., 13 Eichen - Stämme, mit 132 Cubikfuß, 545 Fichtcn-Stangen, „ 936 „ 13 Eichen- „ „ 42 „ 2 „ Pflugreh, 10% Stecken Buchen-Scheiv- und Prü- gelholz, 21/, Stecken Buchen - Stockholz, 257 Wellen Buchen- und Eichen-Reisholz, 253/4 Stecken Nadel-Prügel- und Stock- Holz, 1466 Wellen Nadel-Reisholz, versteigert werden. Der Anfang beginnt im District Eichbusch am Ameisenkopf. Oppenrod, am 4. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Weis. 413) Die zum Gemeindehausbaue in Dutenhofen erforderliche Lieferung von Tannenholz zu 245 Rthlr., von Sandsteinen zu 210 Rthlr., von Lungsteincn zu 34 Rthlr. veranschlagt, soll Montag den 11. d. Mts., um 10 Uhr, hier vergeben werden. Krofdorf, den 3. Februar 1867. Der Bürgermeister: Colnot. Stecken Buchen-Scheidholz, 400 800 Wellen 10 Wellen Kiefern-Reisholz, 12 ic. 255 7 am 34 mit 85 Cubikfuß, ff L. Iah reis. empfiehlt A. Buchen-Nutzholz, ff 72bc, 488 38 10 5100 109 950 146 18 80 1 20'/, 60'/, 18 63'/, 15'/, 22 3/4 190 4 1 6 3 7 1 3 8 sollen berg, 125 Länge, Stecken Scheiv- Stecken Wellen Cubikfuß, Eichen-Stangen Fichten-Stangen 100 12125 Der als: 21 55 26 2250 4 3 250 Kloben, Astholz, II. Klasse, Stockholz, Reiser, II. Klasse. Lindenschied: Pferde, Fohlen, 2 jährig, fette Ochsen und 2 Zugochsen, Klafter ff w ft Wellen Stecken stücke und sonstige Gegenstände öffentlich meist ielcnd versteigert werden. Gieren, den 5 Februar 1867. „ Prügelholz, „ Stockholz, Buchen-Reisholz, Eichcn-Prügelhvlz, „ Stockholz, Kühe, Fasselochs, 2 jährig, Berner Race, Rinder, Oekonomie-Wagen, Pflüge, Eggen, 1 Chaise, 1 Korbwagen, sowie sonstiges Oekonomie- und Haus- geräkhe, worunter auch ein noch tfeiCgeüotencs. 418) Bamberger und italienische Brünellen und türkische Zwetschen 30 32 150 50 Buchen- und Eichen- unv Prügelholz, desgl. Stockholz, von Bleh und Oekonoinle-Geräih- schäften. 217) Montag den 11. k. MtS. und die folgenden Tage, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen auf dem frciberrlich v. Z w i c r l e i n'- scheu Hofe dahier, wegen Abzugs, meistbietend verkauft werden: Morgens 10 Uhr. Steinbach, am 4. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. Horn. Holzverfteigerung in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf. 411) Freitag den 15. Februar er., um 9 Uhr Vormittags, werden zu Krofdorf in der Krone aus dem Königlichen Forstschutzbezlrk Wismar, Distrikte 57a und 72bc, nachstehend bezeichnete Hölzer öffentlich meistbietend versteigert, wozu Kauf- jedesmal Vormittags 9 Uhr, in den Waldungen der Stadt Grün- District Babenhäuser Kopf: Stecken Ki fern-Scheid-, Prügel- und Stockholz, Eichen- und Kiefern-Wellen, n Stämme von 6 bis 11 Zoll Durchmesser und 25 bis 50 Fuß Länge (1798 Cubikfuß), Kiefern-Stämme von 6 bis 14 Zoll Durchmesser und 20 bis 70 Fuß Länge (11419 Cubikfuß), Eichen- und Nadel Stangen, Kiefern-Bau-Stämme von 6 bis Zoll Durchmesser und 20 bis 60 Fuß Länge, 3468 Cubikfuß enthaltend, Fichten-Bau-Stämme von 6 bis 9 Zvll Durchmesser und 40 bis 65 Fuß Länge, 203 Cubikfuß enthaltend, Eichen - Werkholz - Stämme mit 477 Länge. Die Zusammenkunft ist am Wetzlarer Weg. Schmitke, den 31. Januar 1867. Die Verwaltung. „ „ Stockholz, Haufen Reisholz, Eichen-Stämme von 15 bis 28 Fuß Länge, Kieicrn-Stämme von 30 bis 80 Fuß Holzversteigerung. 410) Montag den 11. Februar d. I-, von Morgens 9 Uhr an, sollen in dein Steinbacher Gcmeindewaldc, Distrikten Scheck und Hclgcwalv, nachver- zeichncte Holzsorttmente versteigert werden, H o l z v e r st e i g e r n n g. 394) Mittwoch den 13. und Donnerstag den 14. d. Mts., 395) Die am 30. v. MtS. im Gießener Ankeigeblatt angezeigte Holzversteigerung im Großen-Lindener Gemeinvcwalde konnte wegen Regenwetter nicht abgehalten werden, und soll dieselbe nun Freitag den 8. Februar 1867, Morgens 9 Uhr, stattfinden. Großen-Linden, den 4. Februar 1867. Großheezogliche Bürgermeisterei Großen-Linden. Menges. _______ Lichcr Feld. Lich, den 28. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Helm. ___ bis 55 Fuß Länge, worunter eine Eiche von 194 Cubikfuß, Cubikfuß Weich-Stamm- und Stan- genholz, Cubikfuß Fichten-Stangen von 2 bis 5 Zvll Durchmesser und 25 bis 60 Fuß Länge^ Stecken Eichen-Stangen von 10 Fuß 371) Donnerstag den 7. Februar d. I , von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Freiberrl. v. d Hoop'schen Wald bei Rodhäm nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Stecken Eichen-Scheid- u. Prügelholz, Holzverfteigerung. 345) Im Licher Sradtwalve, Distrikten Zappenau, Mönchkopf und Langenbuchen, kommen Donnerstag den 7. Februar nach- verzcichntte Holzsortimente zur Versteigerung, als: 1800 Cubikfuß Eichen-Stammholz von 5 bis 33 Zoll Durchmesser und 15 _______ desgl. Reisholz. Anfang ist Morgens 9 Uhr Eichen-Reisholz, 15'/, Stecken Riefern-Prügelholz, 13'/, „ „ Stockholz, lustige eingeladen werden. Distrikt 57a, Lichtenberg: 601 Cubikfuß, 3 Buchen-Stämme, II. u. III. Klaffe, mit 131 Cubikfuß, 1% Klafter Eichen Nutzholz, 5'7 u Buchen „ 367. „ Eichen - Kloben (darunter 297. Klafter Anbruch), 128 Klafter Buchen - Kloben (darunter L. Distrikt 6 Eichen-Stämme, I. u III. Klasse, mit öffentlich versteigert werden. Grünberg, am 1 Februar 1867. Grvßherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Arnold. brauchbares Clavier. Außerdem sind 136 Stück Hämmel, rein Gut, 4breitig, alsbald aus der Hand abzugeben. Winnerod, am 17. Januar 1867. Joseph Güng erich. Steinbruch - Verpachtung. 366) Donnerstag den 7. Februar V. I., des Nachmittags um 1 Uhr, soll der Lungsteinbruch in dem Privatwalde Kirnberg auf drei Jahre bei dem Unter- zeichneten verpachtet werden. Annerod, den 31. Januar 1867. Heinrich Hammel II. 25'/2 Klafter Anbruch), 12'7 Klafter Buchen-Astholz, II. Klasse, Eichen-Stockholz, Gin Geschäftshaus, Kirchenplatz Lit. A. Nr. 24, ist zu ver- kauscn oder zu verpachten. (399) Bekanntmachung. 400) Von heute an werden die Braunkohlen auf unserer Grube beim Hcssenbrücken Hammer zu den herabgesetzten Preisen: Braunkohlen 1. Sorte 20 fr. pr. Ctr., „ 2. ,, 16 „ „ „ abgegeben. Friedrichshütte, den 1. Februar 1867. I. W. Bud erus Söhne. 378) Strohdecken in allen Größen, das Stück von 9 fr. an, sind stets vorräthig bei H. Dickor6, Neuenbäuen. 379) Ein Garten hinter den Eichen ist aus freier Hand zu verkaufen. Bei wem V sagt die Exped. d. Bltts. „ Buchen „ „ Eichen-Reiser, II. Klasse, 153 „ Buchen „ II. „ Krofdorf, den 4. Februar 1867. Der Königliche Oberförster: v. Meibom. 412) Montag den 11. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden in dem zweiten Stock des Jughardt'- schen Hauses in der Marktstraße Schränke, Bettstellen, Weißzeug, Bettwerk, Kleidungs- 417) Neue Sendungen von Malzzucker und Malz-Bonbons empfiehlt __________________L. Iahreis. 336) Rettig-Bonbons für Husten und Brustleiven, von Joh. PH. Wagner in Mainz, empfiehlt Carl Münch, am Kreuz. 120 _ Kirschbaum-Stange „ 20 Der Anfang ist in der Scheck beim Brennholz Morgens 9 Uhr, und beim Werkholz zT'i «er«. Ate -Ate. a»> -ao, a»-. Atz xte ,*4 Ate yj »*4 j’t ^4 A- A4 A4 A4 rOi WMMd »#?■?,* v"?«<>♦? 6?M V V#«af4c ■?,< ?♦« ■?«« v¥<2J |$ Meiben uni) IRanterjloffe 8 G für Damen, O .M vom letztvergangenen Frühjahr unv Sommer, verkaufe ich von heute an zu M M bedeutend herabgesetzten Preisen. S. Hirsch Sohn. zj~S 04 ,, Ate Ate Ate ste Ate Ate Ate ste Ate Ate >’4 A4 A4 A4 A4 A4 AL AL AL AL AL A4 AL fo) 7|V Atz> AH» Atz'» -H 6V x»v x__X I R. F. Daubitz'sches Brust-Gelee. 421) Unter den vielen Hausmitteln, zu denen das große Publikum, | welches die theure ärztliche Behandlung scheut, bei den unerheblicheren, aber doch 9 lästigen körperlichen Beschwerden immer mehr Zutrauen gewinnt, sind diejenigen ■ die zahlreichsten, welche für katarrhalische Affectionen, Husten aller | Art, Heiserkeit, Asthma, ja selbst Anfänge der Lungenschwindsucht, ange- I boten und angcwenvet werden, theils weil diese Beschwerden überhaupt die häufig. | sten sind, theils weil sie fast bei jedem Wechsel der Jahreszeiten wieder von Neuem 1 auftreten. Es sind ächt periodische Uebel, gegen welche man daher auch mit K solchen Hausmitteln am besten wirkt. Allein trotz der Reichhaltigkeit des Verzeichnisses dieser Mittel ist doch das g neu erfundene R. F. Daubitz'sche Brust-Gelee mit einer gewissen Begierde | ausgenommen worden, weil der Name seines Erfinders, des durch seine ungewöhn- B liche Kenntnis; der Pflanzen und ihrer Wirkungen ausgezeichneten Fabrikan- H ten des R. F. Daubitz'schen Kräuter-Liqueurs, eine Bürgschaft für etwas Außerordentliches in dieser Materie abgab. Die ersten Beobachtungen und Erfahrungen, welche mit diesem Daubitz'- I scheu Brust Gelee gemacht worden sind, haben denn auch diese Voraussetzun- | gen glänzend bestätigt; und darum möge Niemand, der von den in Rede stehen- H den Beschwerden belästigt wird, säumen, von dem neuen Hausmittel Gebrauch B zu machen, und die wahrgenommenen Resultate, welche gewiß nur glänzende sein K werden, der Oeffentlichkeit zu übergeben. Dr. I. R F Daubitz'sches Bruft-Gelve, allein nur sabricirt von dem Apotheker A. Zs. Aaubih in Aerün, | empfiehlt ä Fl. 36 fr. die alleinige Niederlage von L. Jahreis, in Gießen. 1 NB. „Das s. Z. erlassene Verkaufs-Verbot des Kräuter-Liqueurs ist durch ti i Urtheil Großherzoglichen Hofgerichts in Gießen aufgehoben unv dadurch constatirt, A | daß derselbe nicht zu den gesundheitsgefährlichen Mitteln gehört." | Aerztliche Empfehlung 408) Bei der anhaltenden sehr nassen Witterung der herbstlichen und winterlichen Jahreszeit wird der Mensch von Catarrhen aller Art heimgesucht. Gegen diese Uebel sind von sehr vielen Aerzten die Hoff'schen Malzheilfabrikate, das Malzextract- Gesundheitsbier, die Malz-Chocolade, das Chocoladen-Pulver, der Brust-Malzzucker und die Bonbons aus der Dampfbrauerei und Chocoladen-Fabrik des Hoflieferanten Herrn Johann Hoff zu Berlin, Neue Wilhelmsstraße 1 (dessen Filiale in Eöln, Comödien- straße 26), ihren betreffenden Patienten empfohlen. So ist das Malzeptract - Gesunv- heitsbier oft mit dem besten Erfolge gegen Magencatarrh auf ärztliches Anrathen gebraucht worden. Als Beleg mag unter Andern folgendes Schreiben dienen: „Kaltenberg, Regierungsbezirk Merseburg, 2. October 1866. Der im hiesigen Orte wohnende rechtschaffene unv fleißige Arbeiter Eduard Geier (38 Jahre alt, Vater von 6 unerzogenen Kindern) leivet feit circa 5 Jahren an periodisch wieder- kehrenvem chronischen Magencatarrh und daraus folgender großer Kraftlosigkeit. Trotz aller angewandten Mittel und tadelloser Diät hat Patient bis jetzt keine Heilung finden können. Nur wenn ihm hin unv wieder eine Flasche Ihres ausgezeichneten Malzextract- Gesundheitsbiers, das ihm ärztlicherseits empfohlen ist, zuging, hat er beim Gebrauche desselben Linderung, resp. Besserung verspürt, gewiß ein Fingerzeig, auf welche W.ise die Heilung zu erzielen sein dürfte. (Bestellung.) Julius Rumpelt, Lehrer." . . Daß im Vorstehenden die Lage des Geier vollkommen wahrheitsgemäß dargestellt ist, bescheinigt Falkenberg, den 2. October 1866. Der Ortsvorstand: Große. Schließlich wird noch bemerkt, daß eine hochehrwürdige Person schon seit langer Zeit das Hoff'sche Malzextract - Gesundheitsbier gebraucht und unter dem 17. Decern- der c. aus Essen von derselben nachstehendes Schreiben eingegangen ist: „Da Vie vorige Sendung Ihres trefflichen Malzextracts wieder zu Ende gegangen ist, so bitte ich höflichst, die beikommenden leeren Flaschen wieder füllen zu lassen. Mit Hochachtung Die Oberin der Congregation B. M. V." Depot bei Herrn Julius Wallach am Markt, in Gießen. Ballkränze und Coiffuren, sowie Ballhandschuhe für Herren und Damen, von 30 fr. an bis zu den feinsten, sind wieder neu ange» kommen. (427) Wilhelmine Fuhr. § Waffeln, täglich frisch, im Chaufseehaus. 357) Sächsische Kanarienvögel mit ausgezeichnetem Nachtigallen- und Rollenschlage und eine sehr gute Schwarzdrossel sind zu haben im „Römischen Kaiser" in Wetzlar. W. Böcker. 426) Die ganz neuen Clngnon- Kcimme, sowie Gold- und Silber- Haarreife, sind in schöner Auswahl billigst zu haben bei Wilhelmine Fuhr. 437) Bei Samuel Wolf in Nor- keck bei Allenvorf an der Lumda ist ein zweistöckiges Wohnhaus, 28 bis 30 Fuß lang und 22 Fuß breit, von Eichen-Holz gebaut und in noch sehr gutem Zustande, auf den Abbruch zu verkaufen. 351) Ein schöner Garten, hinter der Koch'schen Fabrik, ist aus freier Hand zu verkaufen. Revisor Stock's Erben. 1? ermietlju ngen. 222) Das seither von Herrn Revisor Stock >m B r ü h l'schen Hause am Canzlei» berg bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethen und zu Ostern beziehbar. 4504) Ein möblirteS Zimmer ist 4 von 1849. mttourf vom 'ß in der in f: 8 ® 2-' Darmstadt Grünberg G reifenh ein Lauterbach Schlitz Hungen Wolzhausen in sowie dessen Special-Agenten in ”‘iu6 m 'Won iibtr iRckscii. Späße, ’fus aller nge h°lz. halte ich meine regelmäßigen Schiffs-Gelegen- Helten vermittelst rer rübinllchst bekannten, schnellen Bremer Postdampfer und^schöner, schnellsegelnder dreimastiger Bremer Segel- zu wenden. Bremen, im Januar 1867. 9 8 439) Es ist ein Nasenklemmer « verloren worden; wer denselben im I Adler abgrebt, erhält einen sehr § K? ti» © H .© 8 8 ® 8 e Kail §of). Mngmberg, obrigkeitlich angestellter und beeidigter Schiffsmakler und SchiffSexpedient. ______ Uni». Ben. S schönen Hund zur Belohnung. H. C. Storger, Hch. Fischer, Jost Kaiser, H. F. Köhler, Johs. Fischer,- A. Funk, F. Thomä, Alsfeld-Lauterbach-Tchotten : . Warum sollen wir uns an Vcn bevorstehenden Wahlen zum norddeutschen Parlament b thctttgen. Diese Fraqe wird mancher sich dermalen vorlegen, dem die m Folge der Ereignisse des Jahres 1866 eingetretene Gestaltung der Verhältnisse unsere deutschen Vaterlandes eine unliebsame ist. In der Politik darf man aber nicht nach individuellen Wünschen und Ansichten handeln, sondern muß nur mit den vorliegenden Thatsachen rechnen die zu andern unserer Macht ent- I rückt ist. Der deutsche Bund eristirt nicht mehr; er hat sich m jeder Him ftcbt als machtlos erwiesen. Die stattgefundenen EreigmNe haben den Beweis geliefert, daß die einzige Macht, welche befähigt ist Deutschlands Integrität gegen das Ausland zu schützen, an die demnach die übrigen deutschen Staaten sich anzulehnen naturgemäß angewiesen sind, der vreußrsche L>taat ist. Die Folg- des zu Prag zwischen Preußen und Oesterreich ab zelchloffenen Friedens, dem die Friedensschlüffe der übrigen mit Oesterreich verbundenen Staaten gefolgt sind, thatsächlich dermalen in Deutschland bestehenden Berhaltnillc kon- neu nicht geändert werden, ohne Einmischung des Auslandes, ohne eme furchtbaren Krieg, der unser armes Vaterland mit Strömen deutjchen Blutes Zchheit in dem Röthigen, ungestörte Entwickelung der inneren Staa.s- 4 Mit Rücksicht -"f"di-"°acht Millionen Deutschen in Oesterreich wäre ein Äff V-rhältniff- des deutschen Bundesstaates sich zu en.halten sich verpfl.chlet. 5) Die Zoll- und Handelsverhältmffe muffen m dem Grundgesetz für d s Abentt ,kil°dthovsts 1 zu * uud staunt6 e« iOt erstand- und mit der Verwüstung seiner Gauen bedrohen würde Diejenigen di- auf t i*™ e-ripn hoffen weil sie von demselben die Herstellung der durch sBsssbs »SBSTäÄ ÄM-r-SR smnrf,f fdiliefien ein solches Bündniß sei rn der zweiten Hälfte des >v. Bayr land geben ,oll. Es ist daher der jetzige Augenblr° preise, werden zugcsichert und ersuche ich Passagiere, wegen näherer Auskunst, sich per sonlich oder brieflich, an meine bekannten Herren Agenten Anutit.9Iaent ■ Gießen Herrn C. W. Dietz, Haupt-Kgeni, norddeutschen — künftig hoffentlich deutschen Bundesstaat fest geregelt werden, so daß gemeinsame Zölle und ein gemeinsames Handels-System für den ganzen Bundesstaat stattfinden. Die Zollgesetzgebung hat die Centralgewalt mit dem Parlament zu vereinbaren. Die AuSficht auf Verwirklichung eines einigen mächtigen Deutschlands liegt vor, wenn auch auf anderem Wege, wie wir es gedacht und erwartet hatten. , Möge der Ausbau ftisch und kräftig in die Hand genommen und nicht durch Streit über in diesem Augenblick weniger dringende Wünsche und Anfichten verzögert werden! Die Zeit eilt, möge Deutschland gerüstet da stehen, wenn das auf sein Erwachen eifersüchtige Ausland fich in unsere Constituirung zu einem mächtigen Reich einzumischen versuchen sollte! Laubach, am 24. Januar 1867. Otto, Graf zu Solms-Laubach. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 6 enthält : I. Verordnung, die Taggelder der Abgeordneten zum Reichstag des Norddeutschen Bundes betreffend. -T1 „ . LUDWIG III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein -c. -c. Wir haben für Unsere nördlich des Mains liegenden Gebietstheile verordnet und verordnen hiermit, wie folgt : Einziger Artikel. Die Abgeordneten, welche zum bevorstehenden Reichstag des Norddeutschen Bundes in Unseren nördlich des Mains gelegenen Gebietstheilen gewählt werden, erhalten aus der Staatskasse, als Entschädigung für ihren Aufenthalt an dem Orte der Versammlung, eine tägliche Vergütung von sieben Gulden, sowie Ersatz für die Kosten der Hin- und Rückreise. Die Kosten einer, durch die Wahl eines solchen Abgeordneten etwa nothig werdenden Verwaltung seines öffentlichen Amtes fallen der Staatskasse zur taff. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 2. Februar 1867. (L. S.) LUDWIG- In Verhinderung des Ministers : v. Bechtold. II. Bekanntmachung, den Zoll- und Handelsvertrag mit Oesterreich bc- treffend. , . , „ , m III. Übersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfniffe der Gemeinden des Kreises Wimpfen. IV. Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht . am 5. Januar dem Baurath August Eick em eher zu Gießen die Er- laubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzoge von Baden verliehenen Ritterkreuzes erster Klaffe des Ordens vom Zähringer Löwen zu ertheilen. V. Namensveränderungen. Seine Königliche Hoheit der Gioßherzog haben allergnädigst geruht : 1) am 28. December 1866 dem Georg Becker zu Darmstadt zu gestatten, in Zukunft den Namen Bauer, — „ 2) am 10. Januar 1867 dem Heinrich Spuck aus Gropen-Lmden zu gestatten, in Zukunft den Familiennamen D er n — und 3) am 11. Januar dem Georg Weicker zu Darmstadt zu gestatten, m Zukunft den Familiennamen Weicker-Schlosser zu führen. VI. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht ■ 1) am 8. Januar dem evangelischen Pfarrer zu Angersbach, im Dekanate Lauterbach, Ferdinand Briegleb die evangelische Pfarrstelle zu Wingershausen, im Dekanate Schotten, zu übertragen; 2) an demselben Tage den Kreisarzt des Kreismedicmalamts Bohl Dr. Philipp Frank zum Kreisarzt des Kreismedicmalamts Homberg — und den Kreiswundarzt des Kreismedicmalamts Laubach Dr. Johannes Jhring in Lich zum Kreisarzt des Kreismedicmalamts Laubach zu ernennen; , _ , 3) am 11. Januar die in Gemäßbeit der Art. 2, 3 und 4 der Declaration vom 31. Januar 1837 über die Rückgabe der Verwaltung des diesseitigen Kaufunger Stiftsfonds an die Althessische Ritterschaft des Grvßherzogthums Hessen von den betheiligten adeligen Familien zu den drei Obervorstehern gewählten und präsentirten Oberst-Kammerherrn Hermann Freiherrn von Nordeck zur Rabenou in Darmstadt,— Kammerherrn, wirklichen Geheimerath und Fmanzminister Friedrich Frecherrn von Schenck zu Schweinsberg in Darmstadt und Freiherrn Georg Riedesel ,u Eisenbach auf Altenburg in der gedachten Eigenschaft Landesherrlich zu bestätigen; 4) am 12. Januar den Forst-Accesnsten Theodor Heyer aus Gießen zum Oberförster der Oberförsterei Eichelsdorf zu ernennen; 5) am 14. Januar dem Schullehrer an der sechsten evangelischen Schulstelle zu Biedenkopf Johann Peter Müller die zweite evangelische Schulstelle zu Ober-Beerbach, im Kreis- Bensheim, zu übertragen; 6) an demselben Tage den von dem Herrn Fürsten zu Löwenstem-Wert- heim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Scbönderg auf die erste evangelische Schulstelle zu Kirch-Brombach, im Kreise Neustadt, präsentirten Schullehrer zu Rimhorn Leonhard Keller für diese Stelle zu bestätigen; 7) am 15. Januar den mit der Verwaltung des Kreises Lmdensels beauftragten Kreisassessor Ludwig Friedrich R ö m h e l d ziim Kreisrath des Kreises Lindenfels zu ernennen; 8) am 17. Januar dem Schaffner bei der Mam-Weser-E>sendahn Christoph Zimmermann die Stelle eines Portiers auf der Station Offenbach der Eisenbahn von Offenbach nach Frankfurts zu übertragen; 9) am 20. Januar zu bestimmen, daß der Hofsccretär und Hvskanrer Michael Dember den Amtstitel „yofkassier" zu führen habe; 10) am 22. Januar den Corpora! im ersten Infanterie-Regiment Heinrich Adam Kreuder aus Darmstadt zum Portier auf der Station Langen der Main-Neckar-Eisenbahn zu ernennen. VII. Charakterertheilung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : am 15. Januar dem Gefiügelhändler Georg Held in Darmstadt den Charakter als Hofgeflügellieferant zu verleihen. VIII. Dienstentbindung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : am 3. Januar den evangelischen Pfarrer zu Wallertheim Amandus -pacob Müller von dem Amte eines Dekans des Dekanats Wörrstadt aus sein Nachsuchen zu entbinden. IX. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind : . . 1) die evangelische Pfärrstelle zu Holzhausen, im Dekanate Rodheim, mit einem Gehalte von 913 ff. 32 fr.; . - _ .. „ n „ 2) die erste evangelische Schulstelle zu Nauheim, tm Kreise Groß-Gerau, mit einem Gehalte von 399 ff. 26 fr., nebst 5 Stecken Holz zur . Heizung des Schullocals; 3) die erste evangelische Schulstelle zu Londorf, im Kreise Grunberg, nut einem Gehalle von 300 ff. und 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullocals. X. S terb fäll e. Gestorben sind : 1) am 3. December 1866 der evangelisch? Schullehrer Jacob Guuder- loch zu Guntersblum; 2) am 11. Januar 1867 der Oberbau-Registrator Philipp Haller zu Darmstadt; 3) am 15. Januar der Militärs,ensionär Mathias Remmet zu Gen- 4) am22. Januar der Kreisaffeffor Friedrich Calmberg zu Grünberg; 5) am 26. Januar der Oberforst-Registrator Franz Weygand zu Darmstadt. Geld-Cours vvm 4 Februar 1867. Preuß. Caffen - Schein- Preuß. Friedrichöd'or . . Pistolen .... „ Doppelte . . . Holl. ff. 10 Stücke. Rand - Ducaten . . . . 20 Frankenstuckc . . . Engl. Sovereigns . . . Ruff. Imperials . . . . Dollars in Gold . . . ff. 1. 44’8-45| „ 9. 56-57 „ 9. 42-44 „ 9. 43-45 „ 9. 48-50 „ 5. 32-34 „ 9 27-28 „ 11. 48-52 „ 9. 43-45 „ 2. 26-27 Fruchtpreise von nachdenamtten Städten und Fruchtmärkten. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Ort und Datum. Walzen. Korn. Gerste. Hafer. Kartoffeln. Verkauft Mittelprets vom Malter. «erkauft Mittelprets vom Malter. Verkauft Mittelpreis vvm Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelprets vom Malter. Pfund fl. fr. Mitt? Ptund S- fr. Mltr. Pfund ff. ft. Mltr. Pfund ff- ft. Mltr. Pfund (1. rr. Gießen, — Grünberg, 2. Mainz, — Februar . . 106 J 200 200 200 14 50 47- 180 180 180 10 _ 50 88 160 160 160 •s - 37 84 120 120 120 4 46 72* 1 200 200 200 4 10