«Stadt, und der fl- — kr. " 'S® » Ate tdolph. Zung len Beweise sott ch seitens der Be- , welche sowohl :t der Fran W bei ihrer Beerdi- eewiesen würbe, bliebtnen hümit 29. Deck. Md- tt** Marwor>Arbeiien Grab-Monumente «orräth'g iujM Nassau), i« ,nhar- S S-h»-, iroioritr. I« WfM «St». II’ zasse _____- M*:#* Si-he"' Atycigk-Mll für biej Provinzialhauptftadt Gießen. (flmtsöfatt öes Greifes fließen.) Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgang« für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorschriftsmäßigen Postausschlags 1 st. 42 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1). JY5. 2. Samstag den 3. Januar 1867. Amtlicher T h e i l. B e k a n n t m a ch u n g. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß an die Stelle des Kreisboten Schneider dahier, welcher wegen Krankheit seines Dienstes enthoben worden ist, Karl Nicolaus zu Steinbach zum Kreisboten für den Kreis Gießen ernannt und demselben die Beitreibung der Gemeindegelder in den nachgenannten Orten übertragen worden ist i Allendorf a. d. Lahn, Großen-Buseck, Allendorf a. d. Lda., Großen - Linden, Alten - Buseck, Heuchelheim, Annerod, Klein-Linden, Beuern, Lang - Göns, Daubringen, Leihgestern, Gießen, Lollar, Zugleich fügen wir bei, daß Kreisbote Nicolaus für die Dauer der Krankheit der Beitreibung der Gemeindegelder im Bezirk des Letzteren beauftragt worden ist. Gießen, den 4. December 1866. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. G o l d m a n n. Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, Trais, Trohe, Wieseck. des Kreisboten Stet r zu Lich auch mit B e k a n n t m a ch u n g. Auch für das Jahr 1867 wird voraussichtlich im Budget des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen eine Summe für Prämiirung der Aufzucht der schwersten Bullenkälber der Vogelsberger und verwandter Racen ausgesetzt werden. Eigenthümer von Bullenkälber solcher Race, die vom 1. Januar 1867 bis zum letzten April jenes Jahres geboren werden und die um Prämien concurriren sollen, haben die üblichen ortsgerichtlich beglaubigten Anmeldungen unter Angabe des Tages der Geburt, der Race und Farbe des Kalbes an das unterzeichnete Präsidium einzusenden. Laubach, am 28. December 1866. Der Präsident des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen: Otto, Graf zu Solms-Laubach. Gerichtliche nnd Privat-Bekanntmachungen. JSefonÖere -Bcfuinntmaifjungen. 43) Die Schulgelder aus den Stadtschulen und der Realschule vom IV. Quartal 1866 können in den ersten 8 Tagen ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. Gießen, am 4. Januar 1867. Der Stadtrentmeister: Enders. Die Verwaltung der Districts - Einnehmerei Gießen I. 9) Wir benachrichtigen das hiesige Publikum, daß dem Großherzoglichen Districts- Einnehmer S ch i l d k ö t e r dahier obige Stelle übertragen worden ist, daß aber, wegen noch nicht erfolgter Ueberlieferung derselben an ihn, die Erhebung der Steuern und sonstiger Staatsabgaben für den Monat Januar 1867 noch von dem seitherigen Vi- car dieser Stelle, Großherzoglichem Finanz- accessisten Bähr, vollzogen werden wird. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________Vogt.__ Fristablauf. 3) Zur Fürstlichen Rentei Lich können die Rückstände nur noch bis den 20. Januar k. I. ohne Gerichtskosten bezahlt werden. Lich, den 27. December 1866. Kreutzer. (ßbictaCCa bung en. 4226) Georg Lang I. von Großen- Lindcn ist am 9. März 1863 gestorben und hat durch ein am vorhergehenden Tage errichtetes Testament den Jo h. Schupp V. und Georg Schupp von da zu Erben eingesetzt, verschiedenen gesetzlichen Erben, zu welchen Georg Pirr und Christian Pirr gehören, aber 3 Aecker vermacht. Da die genannten Vermächtnißnehmer ab- wesend sind, so werden sie aufgefordert, sich sogewiß binnen 6 Wochen über bas Testament hier zu erklär:», als sonst dasselbe für anerkannt, das Vermächtniß aber für ausgeschlagen gilt. Gießen, den 29. November 1866. GroßherzoglicheS Stadtgericht Gießen. Muhl, LangSdorff, Stavtrichter. Stadtger.-Assessor. Bctr.: Die Legalisirung des Grund- buchs der Gemarkung Reiskirchen, hier: die Prüfung und Aufnahme der Erwcrbtitel. 4472) Eigenthums- oder andere An- sprüche irgend welcher Art an die in Nr. 340 der Darmstädter Zeitung vom 8. d. Mts. speziell verzeichneten Parzellen der nachstehend genannten Grundbesitzer: 1. Heinrich Jünger IV. 2. Ludwig Nürnberger III. 3. Louise Nürnberger. 4. ^Heinrich Balser II. 5. Johannes Peter III. 6. Johannes Hoi'mann's Wittwe. 7. Johannes Balser III. 8. Konrad Arnold. 9. Karl Peter. 10. Heinrich Damm VI. 11. Philipp Damm V. 12. Ludwig Sckomber's Wittwe. 13. Ludwig Peter I. 14. Philipp Morgel. 15. Philipp Lepper I. 16. Philipp Damm VI. Erben. 17. Kaspar Balser III. 18. Ludwig Launspach VII. 19. Philipp Balser I. < 20. Heinrich Jünger II. 21. Ludwig Launspach VI. 22. Philipp Stumpf IV. 23. Ludwig Stumpf. 24. Johannes Becker. 25. Peter Petri. 26. Johannes Schäfer III. 27. KaSpar Enders. 28. Johann Philipp Stumpf III. 29. Johannes Mcngel. 30. Johannes Damm V. 31. Gemeinde Reiskirchen. 32. Johannes Peter V. 33. Die Pfarrei Reiskirchen. 34. Die Schule in Reiskirchen. 35. Wilhelm Launspach II. 36. Kaspar Launspach III. 37. Ludwig Damm V. 38. Heinrich Schneider II. 39. Johannes Damm III. 40. Melchior Damm II. 41. Ludwig Peter II. 42. Tobias Petri. 43. Johannes Strack's Wittwe. 44. Johannes Launspach IX. 45. Philipp Schäfer I. 46. Freiherr v. Rabenau. 47. Balser Schneider. 48. Ludwig Wagner. 49. Johannes Launspach XII. 50. Johannes Launspach X. 51. Kaspar Debus. 52. Moses Löwenberg. 53. Johannes Stroh. 54. Heinrich Peter IV. Holz öffentlich versteigert nachvcrzeichnetcs als: werden, Dornreiser. 20 97 Kiefern von 5% bis 16 Zoll Durchmesser der Der Anfang ist im 32 10 50 27 Eichen- 101 Fichten- 18 682 172 KaSpar Kaspar Philipp Kaspar Ludwig und 10 bis 50 Eichcn-Stangen Fichten- „ Kiefern- „ Launspach IV. Nürnberger. Zimmer. Peter II. Wittwe. Nürnberger IV. Heinrich Henkel. Johannes Damm II. Löb Evelmuth. Heinrich Jünger III. Jakob Evelmuth. Philipp Becker VI. Johannes Deines. Andreas Feuerstein. Konrad Schepp. Friedrich Sckiefcrstein. Philipp Deines. Anton Huber. Friedrich Garth. Heinrich Kemps'ö Erben. Heinrich Becker. Ludwig Müller. Christine Launspach. Heinrich Schäfer. Philippine Launspach. Wilhelm Peter II. Wittwe. Heinrich Schön II. Ludwig Nürnberger II. Wittwe. Heinrich Spaar. deren das Eigenthum oder die Fuß Länge, mit 40 Cubikfuß, „ H30 „ 435 „ Hegwald. Durchmesser), mit 2281 Cubikfuß,^ Stück Nadelholz-Stangen, I. Klasse, (5—6" stark), mit 160 Cubikfuß, Stück Nadelholz Stangen, II. Klasse, (4—5" stark), mit 30 Cubikfuß, Stück Nadelholz-Stangen,III. Klasse, (3—4" stark), mit 100 Cubikfuß, Holzverstcigerung in der Königlichen Oberförsterei Krofdorf. 35) Freitag den 11. Januar er., Vormittags um 9% Uhr, werden zu Krofdorf in der Krone aus den Königlichen Forsten Homberg, Di- strict 3b, und Nußhccke, District 26, nach- stehend bezeichnete Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert, wozu Kauflustige Die Zusammenkunft ist am Lumpenmanns« brunnen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juni k. I. gestattet. Bemerkt wird, daß sich unterdem Eichen-Scheidholz 3 6 % Stecken vorzügliches Werk-Scheidholz b e- find en. Die Großberzoglichen Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. Dccember 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. Bau- und Werkholz-Versteigerung. 34) Dienstag den 8. Januar, des Vormittags um 9 Uhr ansangend, soll nachstehendes Bau- und Werkholz, welches bei der am 14. December v. I. ab- gehaltenen Versteigerung die Genehmigung nicht erhalten hat, nochmals versteigert werden, als: 2 Buchen-Stämme mit 39 Cubikfuß, Rödgen, am 3. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Jnderthal. bezüglich Bezahlung der Kaufschillinge urkundlich nicht oder nicht genügend dargethan wer- oll auf dahiesigem Rathhause ein von oberhessischen Actien-Gesellschaft für Bergbau- und Hüttenbetrieb angekaufter Acker, als: 55. 56. 57. 58. 59. 60. 61. 62. 63. 64. 65. 66. 67. 68. 69. 70. 71. 72. 73. 74. 75. 76. 77. 78. 79. 80. 81. 82. Flur Nr. oKlftr. iy4 286 Acker im Gänswinkel am Mittelweg, gibt 56 fr., öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 28. Dccember 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. »Ebel. eingeladen werden. . Homberg, District 3b: Stück Nadelholz-Stämme (darunter Stämme von 59' Länge und 14" Versteigerungen. 1) Dienstag den 19. Februar, Nachmittags 2 Uhr, Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 2) Montag den 7. Januar 1867, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Faulerboden, Oberwald und Annaberg, den konnte, sind binnen sechs Wochen, vom 8. d. Mts. an, bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls die beantragte Beischreibung der betreffenden Erwerbtitel in rubricirtem Grundbuch verfügt werden wird. Gießen, den 19. December 1866. Großherzogliches Landgericht Gießen. I. V. v. L.: B r a m m, Landger. - Assessor. 11) Montag den 14. Januar 1867 und die folgenden Tage, jedesmal von Nachmittags halb 2 Uhr an, sollen in der Behausung des Herrn Simon nächst dem Bahnhof, wegen Geschäftsaufgabe, die zur Gastwirthschast gehörenden, sich noch fast sämmtlich in neuem Zustande befindenden Gegenstände, als: 20 vollständige Betten, 40 Tische, 200 Stühle, 2 Wirthschafts-Theken, mehrere Sophas, Messern und Gabeln, Porzellan, Gläser, Ge- mälde, Lampen, sowie sonstiges Haus- und Äüchengcräthe aller Art, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Wetzlar, den 27. Dccember 1866. C. I. Bepler. / a. 158 ( „ 541 „ „ 1652 „ „ 984 „ 21% Stecken Buchen-Scheidholz, 7% 11 „ Prügelholz, 17% II „ Stockholz, 500 Wellen „ Reisholz, 97% Stecken Eichen-Scheidholz, 78% 1! „ Prügelholz, 128'/. U „ Stockholz, 3320 Wellen „ Reisholz, 17V, Klafter Navelholz-Stöcke, 93 „ „ Reiser, II. Klasse; b. Nußhecke, Districl 2 6: 12 Stück Eichen - Stämme (darunter Stämme bis 40' Läng- und bis 27" Durchmesser), mit 650 Cubikfuß, 1 Klafter Eichen-Nutzholz, 8’4 „ „ Kloben, 7'4 „ „ Stocke, 17 „ „ Reiser, II. Klasse, 30'4 „ Buchen-Kloben, ‘4 „ „ Knüppel, II. Klasse, 14 „ „ ©töffe, 82 „ „ Reiser, II. Klasse. Krofdorf, den 3. Januar 1867. Der Königliche Oberförster: v. Meibom. Die Zusammenkunft ist bei dem Schützen- Haus bei Badenburg. Wieseck, den 4. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang.____________ 44) Wir wollen unsere Hofraithe am Neuenweg und unfern Garten hinter den Eichen Montag den 14. Januar, Nachmittags 2 Uhr, öffentlich meistbietend versteigern. Etwaige Kaufliebhaber wollen sich um Auskunft an Herrn Hofgerichtsadvokaten Baist wenden. Gießen, den 3. Januar 1867. Heinrich Lehrmund. Karl Lehrmund. j'eil'geöotenes. 14) Soeben beginnt oder vielmehr hat schon begonnen: Oes Lahr er hinkenden Daten Jllustrirte Dorfzeitung. Jahrgang 1867. Monatlich in Heften von 4—5 Bogen zu dem billigen Preise von 3'4 Sgr. — 12 fr. Die Dorfzeitung kann zu gleichem Preise auch in Wochennummern bezogen werden. Alle Abnehmer erhalten eine Prämie in Farbendruck. Bestellungen auf dieses so beliebte Journal nehmen an: Wilh. Klee, Mäusburg, sowie alle hiesigen Buchhandlungen. Holzversteigerung. 23) Donnerstag den 10. Januar 1867, von Vormittags 9 Uhr an, werden im hiesigen Gemcindewalbe öffentlich meistbietend versteigert: 83 Fichten-Stämme von 5 bis 8 Zoll Durchmesser und 30 bis 45 Fuß Länge, 1682 Fichten-Stangen von 2 bis 5 Zoll Durchmesser und 15 bis 45 Fuß Länge, 39 Stecken Fichtcn-Stockholz, 4100 Fichten-Wellen. Lindenstruth, am 31. December 1866. Groszherzogliche Bürgermeisterei Lindenstruth. Arnold. Holzversteigerung im Ettingshäuser Gemeindewalde. 4470) Montag den 7. und Dienstag den 8. Januar 1867, von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Ettingshäuser Gemeindewalde, Distrikten Grauenborn und Riedstein, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werben , als: 225 Fichten-Stämme von 5—12 Zoll Durchmesser bis 70 Fuß Länge, 3204 Fichten - Stangen von 2—5 Zoll Durchmesser und bis 60 Fuß Lange. Bemerkt wird, daß die Versteigerung den 7. Januar im District Grauenborn an der Nieder-Befsinger Grenze und am 8. Januar am Fußpfav von Ettingshausen nach Lich, ihren Anfang nimmt. Ettingshausen, den 20. December 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Ettingshausen Sommer. 36) Donnerstag den 10. d. Mts, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeinvewalde, Di- strict Badenburger Wald: 4 Stecken Buchen-Scheidholz, 3- „ „ Prügelholz, 2 „ „ Stockholz, 2'4 „ Eichen-Prügelholz, 4 Stockholm, 1*4 " Kiefern-Scheivholz, 73 ' „ „ Prügelholz, 35 „ „ Stockholz, 3900 Wellen „ Reisholz, 100 „ Birken- „ 15 Eichen Stämme, 586 Cubikf. haltend, 13 Birken- „ 143 „ „ 126 Nadel- „ 1171 „ 390 Kiefern- und Fichten-Stangen, 1236 Cubikfuß haltend, versteigert werden. Maschinen- und Dampfkessel-Armaturen, Patent-Differential-Flaschenzüge von 5 bis 160 Ctr. Tragkraft. (Ein Mann hebt damit bis zu 20 Ctr.), Patent - Wachter - Control - Uhren, Mefferputz-Maschinen, Mikroskope von E. Hartnack in Paris, Engell's Patent-Schul- und Salon-Mikroskope, Mikroskopische Objecte können direct bezogen werden durch C W. Rowack, (22) _____________Neuenbäuen 101.______ 50) Gestrickte, wollene Jacke» sind noch fortwährend in verschiedenen Größen zum Preis von 2 fl. 9 fr. bis 2 fl. 30 fr. zu verfaufen bei P 5 Theodor Küchler, im Löwen. | Geschäfts. Kalender mit breitem weißen Feld hinter jedem Monat, zum Einträgen von Notizen, pr. Stück 6 fr., im Dutzend biüiger; Comptoir-Kalender in 4to., pr. Stück 4 fr., im Dutzend billiger, bet Wilhelm Klee. 42) Mein wohlassortirtes Filzschuhlager erlaube mir, zu herab- gesetzten Preisen in empfehlende Erinnerung zu bringen. P. Herbert. 40) Ballorden empfiehlt zu billigsten Preisen PH- Schlatter. 51) Ich verlaufe unter der Hand verschiedene, dauerhaft gearbeitete und in gutem Zustaitde befindliche Reale, Pulte, ferner einige Musterkoffer, eine Partie Dielen zu billigen Preisen.Theodor Küchler. a C£, ü C o ,dO' P G G G G P C P G Qj dO G cs ' CO ,G G "cS c/? G cs G g 3 c o.SPg: g G i s ößG ; 5 *-5 Hoflieferanten Sr. Königlichen Hoheit des Fürsten zu Sigmaringen. K cg L HKK S K m > O ~ rO K I—l u m Nach Vorschrift des Erfinders allein ächt bereitet durch die Fabrik ätherischer Oele von A- MORAS & C,E- in Cölll. Aecht zu haben in Giessen bei der Exped. dieses Blattes, in Wetzlar bei Wilhelm Braun eck. ÖD a K .E K K g K Eau de Cologne philocome (Kölnisches Haarwasser). Moras’ haarstärkeiulcs Mittel. Hohenzollern- En‘ « Ei K fl S* ® Z s 39) Eine frische Sendung Thee und Chocolade ist eingetroffen bei __________ PH. Schlatter. 1302) Bicker Wafferkalk und reinsten Fettkalk habe ich stets frisch gebrannt zu billigsten Preisen vorräthig. Ziegelhütte bei Herborn- Th. W u r m b a ch- 3937) Gegen Husten und Heiserkeit, Rauheit im Halse, Verschleimung u. s. w. gibt es nichts Besseres als die Stollwerck'schen Brust-Bonbons. Man findet selbe in Original - Packtten ä 14 kr. in Giessen bei C. W. Dietz u. bei Louis Frohnhärr- fcr, in liicll bei H. C. Bing- mann, in Hungen bei A. Buch. 45) Wir zeigen hiermit unfern geehrten Abnehmern an, daß der Preis unsres Coaks vom 1. Januar d. I. an auf 32 Kreuzer per Centner herabgesetzt ist und bringen denselben für Privatwohnungen in empfehlende Erinnerung. ______Gießener Gaswerk. 30) Gute Kartoffeln sind zu verkaufen bei_______Buchbinder H. Hoffmannn. Chr. Lorenz in Erfurt übersendet auf Verlangen seinen General- Catalog über Gemüse-, Feld-, Gras-, Wald- und Blumen - Sämereien, Gewächshauspflanzen, Bäume, Sträucher rc. gratis und franco. Preise billigst. Waaren unter Garantie.________________________(29) 1453) Die Eisengießerei von Remy «fr Reifenrath zu Her- born (am Bahnhof) liefert Baugegenstände, Maschinentheile, Robre, Rostbalken und Roststäbe und sonstige Gußstücke nach allen Modellen. 31) Ein Wohnhaus, in schöner Lage der Stadt, ist zu verkaufen. Näheres bei der Erpev. d. Bltts. 37) Ein Garten, 1. Klaffe Land, vor dem Wallthor in der Baulinie gelegen, ist aus freier Hand zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.______ 26) Bei Heinr. Haas III. Wittwe in Steinbach ist ein Wagen mit Zugehör zu verkaufen. ___________________________ 7) Drei Pferde, eine Chaise» drei Schlitten, sowie auch verschiedene Oecono- mic-Geräthschaften sind im Gasthofe zum Einhorn zu verkaufen. Chr. Müller Wittwe. V ermietljungen. 28) Ein möblirtcS Zimmer ist zu ver- miethen und sogleich beziehbar bei Friedr. Emil Loos. 27) Der mittlere Stock meines Hauses ist anderweit zu vermicthen und am 1. Mai zu beziehen. Philipp Oppermann. 32) Der zweite Stock meines Hauses, mit der Aussicht auf die neue Anlage, ist zu vermiethen und am 1. April, auf Verlangen auch früher, zu beziehen. A. K. Worms, Seltersweg Lit. C. Nr. 184. 41) In meinem Hause ist der untere Stock zu verniiethen. Auch kann auf Verlangen Stallung dazu gegeben werden. Peter Vogt Wittwe. 46) Ein freundliches Familienlogis sogleich beziehbar bei G g- B u r ck h a r d t. 38) Das von Frau Eontroleur Schlapp bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und am 1. April beziehbar. _________________P h. Schlatter. 4401) Das seither von Herrn Dr. Witt- mann bewohnte Logis ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Flick & Kröll. 4522) Ein vollständiges Familienlogis, auf Verlangen auch ein Stück Hintergarten dazu ist zu vermiethen. Auch ist eine möblirte Stube zum Be- ziehen frei. S. Geller, Reichensand. 4409) Im Müller'schen Hause am Seltersberg ist eine Mansarden-Wohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar. 3896) Das von Herrn Th. Rautenstrauch seither bewohnte Familienlogis ist anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Ed. Strack's Erben. 4504) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermicthen bei Heinrich Eiff Wittwe. 4459) Zu vermiethen: Im vormals Möbl'schen Garten die mittlere Etage. Auskunft crtheilt Herr _________________Elias Meyer. 3990) Das von Herrn Hofger.-Advocat Frank seither bewohnte Logis in meinem Haufe, aus 4 schönen Zimmern, Küche it. bestehend, ist zu vermiethen und von Mitte Februar 1867 ab zu beziehen. W. Ferber, Buchhändler. 4502) Ein freundlich möblirtes Zimmer, sogleich zu beziehen, vis-ä-vis dem Club- gcbäude, Nr. 60. Vermischte Anzeigen. Turnverein. 65) Von nächstem Montag an ist das Lesezimmer täglich von 6 Uhr Abends geöffnet, und liegen vorerst zehn Blätter und eine Broschüre auf. Eingang durch die vordere Thüre. Der Vorstand. Schntzkn-Gesellschafl ;u Gießen 47) Mittwoch den 9. Januar, Abends 8 Uhr: General - Versammlung im Cafe Ebel. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage. 2) Vorstandswahl. 52) Um Jrrthum zu vermeiden bringe ich zur öffentlichen Kennt- niß, daß mein Gcschäftslocal sich nach wie vor in dem Hause des Hofgerichtsrath Dr. Kraft befindet und daß ich dort täglich von 9 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags, sonst aber in meiner Privatwohnung bei Herrn Verwalter Peppler auf dem Seltersberge zu sprechen bin. Friedrich Kraft, Hofger. - Advokat. Freiwillige städtische Feuerwehr. 19) Dienstag den 8. Januar, Abends 8 Uhr: Geueral-Versammlung bei August Noll im Stern. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage. 2) Vorstanbswahl. Der Vorstand. UUrthIch.lktii - Eröffnung. 66) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich von heute an eine Wirth- schaft dahier eröffnet habe, und halte mich einem geehrten hiefigen und auswärtigen Publikum zu geneigtem Besuch bestens empfohlen. Wieseck, den 31. December 1866. Gerhard Schneider Im Leib'fchen Saale. 48) Sonntag den 6. Januar 1 8 67. Großes Nachmittags-Concert der Hichener Musik-Kapelle. Anfang halb 5 Uhr. Entree für Herren 12 kc, für Damen 9 kr. Familien-BiUels, 5 Slück für 30 kr., sind bei Herrn C. Roloff zu haben, jedoch müssen von letzteren stets 5 Stück zusammen genommen werden. Die Dtcection: Adolph Hecker. CONCERT des akademischen Musikdirectors W. Mi ekler. Dienstag den 15. Januar 1867 in der Stadtkirche : Die Schöpfung, Oratorium für Solostimmen, Chor und grosses Orchester componirt von Joseph Haydn, unter gefälliger Mitwirkung des Akademischen Gesangvereins. Die Soli werden vorgetragen von Frau Minna Peschka-Leutn er, Hofsängerin aus Darmstadt, und des Herrn Carl Hill aus Frankfurt. Das Orchester wird durch Hinzuziehung auswärtiger Kräfte verstärkt. Anfang 5 Uhr. Ende halb 8 Uhr. Eintrittskarten für einen Platz im unteren Raum der Kirche oder auf der ersten Gallerie . 1 fl. — kr. für die obere Gallerie , . . . . . . . . . . — „ 36 „ sind in den Buchhandlungen der Herren Ferber und Ricker zu haben. ________________________________________________BI . Jlivliler* . M Die Schöpfung im Clavierauszuge mit Text, voiräthig bei H. Rudolph. Invaliden - Untevstütznngs - Bevern» Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis;, Laß der Groszherzogliche Buchhalter bei der Haupt-Stempelverwaltung Herr Seip dahier als Rechner des Vereins bestellt worden ist und daß die Zahlung von Beiträgen und Einsendung von Geldern an den genannten Rechner gegen von ihm und Herrn Bankdirector Wenvelstadt gemeinschaftlich auszustellenbe Quittung gültig geschehen kann. Die für den Verein bestimmte Briefe bitten wir entweder unter der Adresse: „An den Vorstand des Jnvaliden-Unterstützungs- Vereins, zu Händen des Herrn Hofgerichtsraths H a h n", oder unter unserer untenstehenden vollen Adresse an uns gelangen zu lassen. Darmstadt, 6. November 1866. Der Borstand des Vereins zur Unterstützung von Invaliden und von Hinterbliebenen ________________________________gefallener hessischer Soldaten vom Feldzug 1866. Verzeichniß der in den Pfarreien des evangelischen Decanats Gießen im Jahre 1866 erhobenen Collecten. SS x= jo Q Namen der Pfarreien. Landes-Waisen • Anstalt Für die Ortskirchen- kaffe Für den Schul- verbesserungsfond Für die Mission auf Epiphanias. Für MS 1 Diakonissen- | haus. Für die Kirche j in Kirch-Lotheim. Für die Gustav - Adolf- Stiftungs Zusammen. Außerdem. auf Neujahr. auf Palm, i Waisenbüchsen. auf Psingst. an Bettaq. am Re-!i form.- Beiträge. Feste. I| fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. i kr. fl- kr. fl. kr. fl- kr. i fl. kr. fl. kr. 1 Allenvorf a.d.Loa. 3 25 3 2 6 30 1 17 1 4 24 3115 — 11 9 4 30 13 — 47 36 2 Crumbach Frankenbach — 47 । 1 7 ! — 57 1 5 — JJ 1 1 — 36 2 8 1 35 1 32 — _ 2 30 4 6 _ 1 48 7 13 10 58 Für die Stadtarmen an een hohen Festen tu fl. 41/2 kr. u. 25 fl. Geschenk 3 Gießen 29 35 23 46 19810z 19221 1212 — — 31 — 10 — — 52 2z 593 48 969 57 oes Finanz-Cand. Koch an oenGustav-Adolfs-Lerein 4 Hermannstein 3 30 1 3 30 3 30 -- 2 18 _ — 1 — — — 5 30z — - 7 45 27 3z 7 fl. 30 kr. für die Mis- 5 Heuchelheim 1 46 z 217z 4 341 2—5 — 42 _ — 5 45 — — — 1 37 5 20 24 2| ston u. 4 fl. 571/2 tt. für die Blödenanstalt. 6 Kirchberg 2 3 1 45 15 45 — i! i — — 2 45 — — — 2 45 11 45 37 49 7 Königsberg 1 16J 1 1 — — i 30z — — 2 441 — 6 33 8 Rosdeim 4 35 321 2 13 — 1 18 — — 6 4 — — — — — — 10 56 28 27 Fellingshausen 1 35 1 39 1 1 — — 50 - — 1 42 — — — — — 4 4 1051 9 Walegirmes 6 15 2 57.1 — __ 3 4 — 2 17 1433z Naunheim 2 32 2143 - — — 2 — — 5 27 —. — ■ ■ — 1 - — 1 13 1355z 10 Wieseck 3 51 229 4 48 —-- 3 33.5 — — 2 185 5 — — 1 35z 19 17 42 6z Summe 61 32 V 50 33', 236)32 22 40 z 29 13 — 24 6812z 15 — 23 15z 62 30 671 13 1241 5z - Gießen, Den 2. Januar 1866 Lanvmann, Dccan. Concordia. 53) Heute Abend 8 Uhr monatliche Generalversammlung. Gießen, den 5. Januar 1867. Der Vorstand 62) Es diene zur Nachricht, daß ich mit nächstem Mittwoch wieder einen Cur- sus im Anfertigen von Damenkleidern zu eröffnen beabsichtige. Um baldige Meldung wird freundlichst gebeten. David Schneider Wittwe. Im Leib scheu Saale. 49) Dienstag den 8. Januar 186 7. 2. Coucert im 2. Winterabomement bei Kichener "Musik-Kapelle. Anfang halb 8 Uhr. - Enlwe für Nicht-Abonnenten an der Kasse und bei Herrn C Noloff ä Person 12 fr. Programme an der Kasse ä 1 fr. Es wird gebeten, keine Hunde mitzubringen und während der ersten Abteilung 59) Ein schwarzlockiger Hund, eine Art Schäferhund, mit weiß durchwachsenen Haaren, kurzen Ohren und Ruthe ist ent- laufen. Derselbe trug ein von Leder rundgenäthes Halsband mit einem Ring. Der jetzige Besitzer wolle denselben gegen eine sehr gute Belohnung bei Schmied Weiß in Steinberg abgeben. 57) Ein Stola von grauem Pelz ist verloren worden. Gegen Belohnung bei der Exped. d. Bltts. abzugcben. nicht zu rauchen. Der Saal wird vor 7 Uhr nicht geöffnet. Unter andern kommt auf vielseitiges Verlangen zur Aufführung. ^ugendcrinne rungen von E. Bach, vorgetragen von den Herren Schwan und Friedrich, Stücke aus den Kinverscenen von R. Schumann u. s. w. Die Direktion: Adolph «Vecker. Oberhessischer Anzeiger in Marburg, hessische Universität A b o n n e rn e n t s - E i n l a d n n g. Der Oberhessische Anzeiger erscheint im neuen mit dem 1. Januar idb7 begonnenen Vierteljahr wie bisher dreimal wöchentlich: Dienstags, Donnerstags und San- E, bat sch feit der I-rj-a Zeil seine- Besehen- für di- k-e-id-dnr n.ffe ferne« Srfch.i»u»g-°rte- «18 »°rch->lh-ft-- B-fpr-chmig-miv-l m gefchaftlcher B . riehuna die Ausgleichung von Angebot und Nachfrage wesentlich erleichtert und ist der wachsenden Anerkennung dessen sicher, wie das auch aus seiner zunehmenden Ver^eltu g in dem nächsten Umkreise unserer Universitätsstadt, auf dem Lande und '« ven Städten Oberhessens sich crgiebt. Der Oberhessische Anzeiger wird seinem urffiungllchen Plane aemäß in seinen Besprechungen fortfahren, namentlich auf die wirthschaftliche Entwickelung seines nächsten Umkreises, sowie der neuen preußischen Provinzj Hessen und deren Vortheilhafteste Verschmelzung mit dem Gesammtstaate Preußen sein Augenmerk zu „rich ten, aber ihm auch die Ausdehnung des norddeutschen Bundes nach dein deutschen suden, nahe der Grenze desselben, und die Ausweitung des norddeutschen Bundes zum großen deutschen Staate, zum ganzen einigen Deutschland lmmer am Herz liegen und für sein Theil von ihm gefördert werden. Erzählungen tin Dberhess A seiger neben der politi chen Rundschau und den allgemeinen Besprechungen werden folgen, o wie der noch beschränkte Raum des Blattes es gestattet. Für den geicha,tltchnTye.l desselben, der im Einklang mit der vorwiegend wirthschaitltchen Richtung fortwährend an Ausdehnung gewonnen hat, ist es von Wichtigkeit zu bemerken, daß für sem f ' kreis bedeutungsvolle amtliche und geschäftliche Vorkommnisse, tote erledigte Stellen, Holzverkäufe, Ztoangsverkäufe, Concurse rc. neben den Marktberichten sorgfältig netirt ^^Der Preis des Blattes ist bei der Erpedition, Wettergasse 327, 12 Sgr-, auf den Thurn- und Toxischen Postämtern 15 Sgr. per Vierteljahr. Anzeigen aller Art 'st bei de sorgfältig ausgearbeiteten Inhalt des Blattes die eingehendste Beachtung sicher. Cm rückungsgebühr für die 3spaltige Kleinzeile */2 Sgr. Expedition. 56) Am 24. v. Mts. ist ein weißer Kinder-Pelzkragen auf deni Seltersberg verloren worden. Dem Finder eine Belohnung. Zu erfragen bei der Exp. d. B. 55) Ein guter Schuhmachergesell kann in die Arbeit treten bei Th Schneider. Turnverein. 54) Montag den 7. Januar : Beginn des Riegenturnens. Der Turn wart. 60) Ein Dienstmädchen wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. „Fröhlichkeit!" 33) Montag den 7. Januar, Abends 8 Uhr: Generalversammlung. D er Vorstand. 24) 300 fl werden gegen gute Sicherheit zu leihen gesucht. Bon wem? sagt die Exped- d. Bltts. Die Kleinkinderschule haben weiter mit ihren Gaben bedacht: 16 Herr Tabaksfabrikant Schirmer, 17. „ „ Bender, 18. „ Regierungsrath Pietsch, 19. „ Obereinnehmer Schuster, 20. ," Justizrath Balser, 21. „ Professor Dr. Hesse, 22. Gymnasialdireetor Dr. Geist, 23. ,', Gymnasiallehrer Dr. Glaser, 24. „ Buchhändler Heinemann, 25. „ Major v. Muralt. 8) Alle, welche an mich noch etwas zu! fordern haben, werden ersucht, ihre Rechnungen binnen 8 Tagen auf dem Comptoir der Herren K a tz e n st e i n und E i ch e n b e r g abzugeben. Gießen, den 2. Januar 1867. S. Katzenstein. 4542) Ein Rattenpinscher wird zu kaufen gesucht. Von wem? sagt Ausg. d. Bl. 64) Am 24. December v. I, Abends, wurde auf dem Seltersweg ein Tapezier- Hammer verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine Be- lohnnng bei der Expedition dieses Bltts. abzngeben. 61) Eine zweitstillende Amme mit den besten Zeugnissen fncht sofort einen Dienst. Näheres bei der Exped. d. B. 63) In ein Handlungshaus wird ein Hausbursche gesucht. Bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen. ______________________ Bekanntmachung." 58) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich von heute an am Cöln-Gießencr-Bahn- hofe, dem Güterschoppen gegenüber, wohne und können Kohlenbestellungen bei Gebr. Wenzel am Kreuz im Bcstellungskasten und mündlich gemacht werden. Gießen, den 3. Januar 1867. S t. Hillenbrand. A u s z u l e i h e n. 25) 675 fi. liegen in der Kirchenkasse zu Heuchelheim gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit. Schleenbecker, Kirchenrechner. Cöln-Gießener Eisenbahn. 2577) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam *845 M. Deutz (Cöln) «8., M. 12.. 4 R. Dillenburg 6,^ *845 12454 X. Düsseldorf 61S *84S M. 124S 4 N. Siegen 6JS *845 M. 1245 4 N. * bedeutet Eilzug. Frischbücker zu gießen. Sonntag den 6. Januar. Louis Schneider jn der Neustadt. Carl Löber am Lindenplatz. Christian Lampus auf dem Seltersweg. Kirchliche Anzeigen. cLvangettfche Hemeinde zu Hießen. Gottesdienst- Am 6. Januar Missi 0 nsfest. Morgens: Pfar er Landmann. Nachmittags: Mitpredigervikar VigeliuS. (Collecte für die Mission.) Getaufte. Den 30. December 1866. Dem Großherzoglichen Gymnasiallehrer Dr. Ludwig Wittmann, «ine Tochter, Alerandrine Auguste, geboren den 28. October. Den 1. Januar 1867. Dem Bürger und Küfer, Heinrich Krämer, eine Tochter, Mathilde Margarethe Adolsine Elise Christiane Wilhelmine, geboren den 5. December 1866. Denselben. Dem Bürger und Glasermeister, Heinrich Keck, eine Tochter, Hermine Luise, geboren den 5. Tecember 1866. Denselben. Dem Bürger zu Nieder-Osteiden und Schreiner dahier, Michael Pfeil, ein Sohn, Wilhelm, geboren den 10. December 1866. Denselben. Martin Wilhelm Friedrich Karl, ein unehelicher Sohn von hier, geboren den 13. December 1866 D > n 2. Januar 1867. Dem Bürger und Schreiner, Karl Franz, eine Tochter, Luise Elisabeth Henriette, geboren den 19. December 1866. Beerdigte. Den 2 8. December 1866. Marie Georg, des Ortsbürgers zu Landenhausen, Johannes Georg, eheliche Tuchler, alt 34 I., gestorben den 25. December. Den 31.D ecember 18 6 6. Wilhelmine Orth von Nieder - Weidbach, alt 20. I., gestorben den 30 December. Den 1. Januar 1867. Katharine Philippine Schwan, geborene Euler, Wittwe der verstorbenen Bürgers und Oekonomen, Georg Melchior Schwan, alt 61 I. 7 M. 12 T., gestorben den 30. December 1866. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Im Jahre 1866 wurden in der hiesigen evangelischen Gemeinde ehelich cingescgnet 63 Paare. Geboren wurden 233 Kinder, 125 Knaben und 108 Mädchen; 220 sind ehelich und 13 unehelich geboren. Die Zahl der Gestorbenen beträgt 261, unter welchen sich 48 Auswärtige und 10 todt- geborne, oder vor der Taufe verstorbene, Kinder befinden. Das Iaroscop. (Eine wissenschaftliche Erzählung.) „Immer noch Regen und Wind?" fragte ter Herr Rath, indem er mit prüfendem Blicke den Stand der zitternden Quecksilbersäule an seinem neuen Barometer betrachtete, dessen Inhalt sich schon seit mehreren Tagen unter Veränderlich erhielt und immer tiefer zu sinken schien, während draussen das freundlichste Herbstwetter den Propheten am Fenster grober Unwahrheiten beschuldigen musste. „Als wir noch auf unserem Landgute wohnten", meinte die Frau Räthin, „wusste unser alter Schäfer mit ziemlicher Sicherheit aus dem Fluge der Vögel, aus dem Spiele der Mücken, dem Laufe der Ameisen, zumal aber aus dem Verhalten der Spinnen und Kröten uns jeden Witterungswechsel oft auf mehrere Tage voraus zu bestimmen; seitdem wir in der Stadt leben ist es mit dem guten Wetterpropheten vorbei!" — „In der That", fügte der Herr Rath hinzu, „vermag der Stadtbewohner angesichts des beschränkten Horizontes seine Naturbetrachtungen höchstens aus dem über den Giebel des Nachbardaches heraufleuchtsnden gelben Abendroth, aus dem Hofe um den Mond des Wetters Aenderungen zu vermuthen, da bas Barometer, wie schon unser alter Professor in Wittenberg sagte, gewöhnlich ein Vierteljahr vor Aequinoetium und einen gleichen Zeitraum nach Aeqinoetium nicht richtig geht!" — Wahrend beide Eheleute, welche soeben im Begriff standen das freundliche Herbstwetter zu einem mehrtägigen Ausfluge in die sächsische Schweiz zu benutzen, in dieser Weife sich unterhielten, trat der Hausarzt, der zugleich ein tüchtiger Meteorolog war, ohne anzuklopfen in das Zimmer, schritt auf das Fenster zu, öffnete dasselbe und stellte davor ein längliches Gefäss auf, das auf einem mit einer Seala versehenen Brete befestigt war und eine farblose Flüssigkeit enthielt, in welcher kleine, weiße Krystalle herumschwammen. Vorsichtig das Fenster schliessend, begrüßte er nun erst seine staunenden Clienten und sagte läehelnd, auf das Glasgefäß vor dem Fenster deutend: „Sie können reisen! wir behalten noch 8 Tage gutes Wetter!" — „Woher wissen Sie das?" frugen beite Eheleute zugleich, während der Doctor Platz nahm, und aus einer bereit stehenden Flasche ein Glas Wein ausgoß, als wolle er mit diesem ein zur Beantwortung der Frage nothwendizes Experiment damit vornehmen, während es doch nur das ihm bei jedesmaligen Besuche im Hause des Herrn Raths zukommende Deputat war, auf welches er, einem mehrjährigen Gebrauche zufolge, die gerechtesten Ansprüche hatte. — „„Sie können ruhig rei en"", wiederholte der,-Doktor mit einer gewissen Sicherheit im Tone, während fein Mund hinter dem gefüllten Glase ein triumphirendes Lächeln nicht verbergen konnte. „Das Glas dort vor dem Fenster wird nach wenigen Minuten der Ruhe meinen Ausspruch bekräftigen. Mit diesem Instrument, welches mir mein Freund, der Apotheker Herb in Pulsnitz, zugesandt, ist uns ein Leitstern auf den Weg gegeben, mit welchem wir nun ohne Mißtrauen den Veränderungen in der Witterung entgegensehen könn n und der auch Ihnen, meine Frau Räthin, den schwer vermißten Schäfer völlig entbehrlich macht. Denn dieses Wetterglas, das mein Freund mit dem Namen Barokeop belegt hat, während es besser Thernioscop getauft sein sollte, arbeitet unter demselben Einfluß derselben Kräfte, welche die Erscheinungen und Veränderungen in dem Leben vieler Thiere vor dem Eintritt anderen Wetters Hervorrufen und ist sogar noch empfindlicher, als die Spinnen, welche ein heiterer Sonnenstrahl gegen Abend noch aus ihrem Winkel lockt, in welchem sie, schlechtes Wetter verkündend, während des ganzen Tages geschlummert haben. Denn die meisten, ja fast alle Wit- terungsveränderungen sind mit Temperaturwechsel der Luft verbunden, welche einem wirklichen Umschläge des Wetters ost mehrere Tage vorausgehen und dasselbe in den allermeisten Fällen bedingen. Empfindliche Geschöpfe fühlen diese oft nur durch schwache Luftbewegungen angedeutete Aenderungen sofort und regeln düsen zufolge ihre Lebensweise und ihre Beschäftigungen. Ein ebenso empfindliches Agens ist dieses Baroseop, das an einem vor direeten Sonnenstrahlen geschützten Orte, am besten an der Nordseite des Hauses im Freien aufgehängt, bei Hellem, warmem Wetter eine völlig klare Flüssigkeit birgt. Doch schon ein heran- naheudes Gewitter, dem gewöhnlich Bewegungen und Schwankungen in den unteren Luftschichten vorausgehen, bedingt das Auitreten und Abscheiden farbloser Kipstallkörperchen an der dem Winde zugekehrten Seite des Glases, welche sich zu grossen Flecken vereinigen, und fest auf den Boden aufsetzen, wenn dem Gewitter ein Landregen folgt, aber wieder verschwinden, sobald sich nach demselben der Horizont wieder ausklärt. Krystallisiren kleine, fternige Schuppen in fadenähnlichen Gruppirungen auf der oberen Flüsfigkeitschicht an, so deutet dies auf starke Luftbe- wegungin in den oberen Atmosphärenschichten, welchen entweder ein Aufthürinen größerer Krystallmassen am Boden des Baroseop folgt und durch welche Erscheinung anhaltender Regen verkündet wird, oder nach welchen sich die ganze Flüssigkeit klärt, was auf anhaltend gutes Wettter deutet. Erheben sich endlich Krystallmassen vom Boden des Glases an die Oberfläche, so ist Schnee im Anzuge, dem bei völliger Klärung der unteren Flüssigkeitsschichten gewöhnlich strenge Kälte folgt. In dieser Weise findet in diesem Gefässe ein steter Wechsel der interessantesten Krystalli- sationserscheinungen unter dem Einflüße meteorologischer Veränderungen statt, an denen der aufmerksame Beobachter mit grosser Sicherheit Witterungsveränderungen vorausbestimmen kann. Ich habe dieses Instrument seit einem Jahre in Gebrauch, um es auf seinen eigentlichen Werth zu prüfen und freue mich, Ihnen mit Hilfe desselben, das beste Wetter zu ihrer R-ise prophezeien zu können, während das Quecksilber am Barometer schon seit 14 Tagen in fortwährendem schroffem Steigen und Fallen begriffen ist und uns deutlich sagt, daß der dasselbe regulirende Luftdruck allein nicht der Träger der Witterungserscheinungen auf unserem Planeten ist."" (Schluß folgt.) Geld-Cours vom 4. Januar 1867. Preuß. Casten - Schein« Preuß. Friedrichsd'or Pistoien .... „ Doppelte Holt. si. 10 Stücke. Rand - Ducaten . . 20 Frankenstucke - • Enal. SovereiqnS Ruff. Imperials . . Dollars in Gold fl. 1- 45-1 „ 9. 561-57* „ 9. 41-43 „ 9. 42-44 „ 9. 48-50 „ 5. 33-35 „ 9. 25-26 „ 11. 48-52 „ 9. 42-44 „ 2. 26-27 Gießen. Die in neuerer Zeit so häufig zur Anwendung kommenden Wasch, und Wring-Maschinen haben sich in ihrem Gebrauche in den Haushaltungen so ausgezeichnet bewährt, daß wir es für angemessen halten, unsere Leser hier nochmals darauf aufmerksam zu machen und bemerken, daß solche Maschinen bei Herrn C. W. Nowack, im Burkhard'schen Hause in der Neuen- baue stets zur Ansicht bereit stehen. Das Urtheil der Fabrik hierüber lautet: Amerikanische Patent-Wasch- und Wring- Maschine. Die Patent-Wasch- und Wring-Maschine hat sich für den Gebrauch sowohl in großen wie kleinen Haushaltungen so ungemein rasch Eingang verschafft, daß ihre Zweckmäßigkeit nicht mehr specieller Empfehlung bedarf. Die Wasch-Maschine ersetzt die Hand-Arbeit beim Reinigen der schmutzigen Wäsche und bietet dabei erhebliche Vor- züge: 1. Viel geringere Abnutzung des Zeuges, weil die Maschine bis zum Rein-Waschen des Stoffes eine wesentlich geringere Zeit in Anspruch nimmt (kaum 2 Minuten für eine Füllung), als die Hand-Arbeit. 2. Viel geringeren Seifen-Verbrauch. 3. Viel geringeren Brennmaterial.Verbrauch bei unmaßgeb- lich bedeutend mehr auszunutzender Wärme, da die Maschine mit viel heißerem Wasser arbeiten kann, als die Hände. 4. Geringere Kosten durch ersparten Arbeitslohn, Seife, Zeit u. s. w. Die Wring-Maschine ersetzt die Hand-Arbeit beim Auswringen der gereinigten Wäsche, und bietet dabei ebenfalls erhebliche Vorzüge: 1. Wird die Wäsche viel mehr von ihrer Nässe befreit und trocknet demnächst in viel kürzerer Frist. 2. Wird die Wäsche bedeutend mehr geschont, als durch das gewaltsame Drehen und Zerren bei der Hand- Arbeit. 3. Erwachsen auch Ersparnisse an Arbeitslohn und Zeit. Bezüglich der, mit den bislang angewandten Constructionen gemachten Erfahrungen ergiebt sich ein verschiedenes Resultat der Zweckmäßigkeit und der Haltbarkeit der Wasch- und Wring- Maschine. Dieses Resultat fällt am Günstigsten aus für die von Schäffer und Budenberg in Magdeburg gelieferte Maschine. Es wird dazu das beste Material verwandt, und für die solideste Ausführung, als Hauptbedingniß für möglichste Dauerhaftigkeit der Maschine, Sorge getragen, und kann daher diese Patent- Wasch- und Wring-Maschine mit Recht als die vollkommenste und zweckmäßigste Construetion empfohlen werden. Bei jedem Verkauf einer solchen Maschine wird stets eine genaue Gebrauchs-Anweisung beigegeben. Gießen, 4. Januar. In der gestrigen Gemeinde- rathssitznng wurden folgende Beschlüsse gefaßt: 1. Während des letzten Kriegs, bezw. der Occupation der Provinz Oberhessen durch Preussische Truppen, war durch letztere eine Estastette nach Laubach von der Post requirirt und abgcsendet worden. Die hierdurch entstandenen Kosten mit 4 st. 4 kr. beanspruchte nun die Postverwaltung von der Stadt Gießen. Der Gemeinderath lehnte diese Forderung ab, da die Absendung der Estastette ohne Vorwissen der Stadt oder der fragt, vertretenden Einquartierungscommission stattgefunden hatte, und die Kosten der Occupation nicht von der Stadt Gießen allein, sondern entweder von dem ganzen Lande oder der Provinz Oberhestcn getragen werden müssen. 2. Ein wiederholtes Gesuch des Weißbindergesellen Julius Weber von Waltershausen um Aufnahme als Bürger zu Gießen wurde Dom Gemeiuderath abgeschlagen, weil der Bittsteller die gesetzlichen Erfordernisse nicht Nachweisen konnte und er die Aufnahme für die Stadt nicht vorthcilbaft erachtete. 3. Neber die Ablösung der Universitätsjagd ist nach längerer Verhandlung mit der Universitätsbehörde eine Vereinbarung dahin zu Stande gekommen, daß die Stadt für die Erwerbung der Jagd eine, vom 1. Januar 1866 mit 4 % zu verzinsende Ablösungssumme von 11,000 st. bezahlt; dagegen den Jagdpacht der letzten Periode mit 720 st. jährlich ebenfalls vom XJrurt uuo Verlag Der Brüh t'jcyeu Umv. - Buch- 1. Januar 1866 an zu beziehen hat. — Sollte die Universität es wünschen, so bleibt das Ablösungscapital gegen 4 % Zinsen mit beiderseitigem Vriährigcn Kündigungsrecht bei der Stadt stehen. Für den Fall der Auszahlung derselben sollen die Deckungsmittel durch Capilalaufnahme beschafft werden. 4. Ein von Weichenwärter Feisel wiederholtes Aufnahmege- snch wurde abgelehnt, weil er dasjenige nicht nachweisen konnte, was für die ortsbürgerliche Aufnahme in Gießen gesetzlich bedingt ist. 5. Auf Ansuchen des Theodor Lony im Promenadehaus hat der Gemeinderath beschlossen, demselben einen Gang von dem linksseitigen Wachihause aus nach seinem Hause und ebenso das städtische Plätzchen zwischen den letztgenannten Gebäuden mit rauhen Steinen pflastern zu lassen. 6. Der Gemeinderath hat beschlossen, daß ein Theil der städtischen Lehmgrube am Krofdorser Wege, soweit er ausgebeutet und zur Lehmgewinnung nicht mehr brauchbar ist, im Wege der öffentlichen Concurrenz veräußert und der Erlös zur Schuldentilgung verwendet werde. Sdjnjurgeridjt her Provinz Dßertjeflen. I. Quartal 1867. Anklagen: Mvntag den 7. Januar, Vormittags 9 Uhr, gegen Adam Lang von Düdelsheim, wegen ausgezeichneten Diebstahls; Verth.: Grvßh. Hosg.-Adv. Georgi. Denselben, Nachmittags 2 Uhr, gegen Ernst Pauli von Nieder-Eschbach; Verth.: Grvßh. Hvfg.-Adv. Krauskvpf. Dienstag den 8. Januar, Vormittags 9 Uhr, gegen Samuel Behren; von Nieder-Flvrstadt, wegen Meineids; Verth.: Grvßb. Hvfg.-Adv. Weidig. Mittwoch den 9. Januar, Vormittags 9 Uhr, gegen Heinrich Hedderich von Brauerschwend und Evnrad Hedderich von da, wegen Wilderei und Versuchs der Tödtung, deziehungsw. Anstiftung zu letzterem Verbrechen; Verth.: Großh. Hofg.-Adv. Lauer und Stammler. Donnerstag den 10. und Freitag den 11. Januar, jedesmal Vormittags 9 Uhr, gegen Daniel Ranft von Lber-Oficiden und Conrad Ranft von da, wegen verschiedener Diebstähle, gegen Letzteren aua> wegen Eigenthumsbeschä- digung; Verth.: Großh. Hvfg.-Adv. Baist und Bvrk. Samstag den 12. Januar, Vormittags 9 Uhr, gegen Kvppel Katz von Steinbach, wegen ausgezeichneten und einfache», Diebstahls; Verth.: Grvßh. Hofg.-Adv. Dr. Reatz. Urtheile des Großh. Bezirksstrasgerichts Gießen, in öffentlicher Sitzung gefallt. I. Am 28. December v. I. wurden verurtheilt: 1. Heinrich Bergheimer aus Vvnhausen, wegen Diebstahls im zweiin, Rückfall, in eine geschärfte Correctionohausstrafe von 6 Mvnaten. 2. Michael Balland aus Lvisdvrf, wegen Eigenthumsbeschädigung und Verletzung der Amts- und Tienstehre, in eine CorrectivnshauSjlrafe vvn 4 Monaten. In Untersuchungssachen gegen Georg Brvsius von Mornshausen, wegen Diebstahls erklärte sich Großh. Bezirksstrafgericht zur Aburtheilung für incom- petent, da ein ausgezeichneter Diebstahl, resp. Versuch desselben vvrliege. II. Am 2. Januar d. I. wurden verurtheilt: 1. Wegen Körperverletzung im Raufhandel ic. a. Friedrich Pirl vvn Tvlheim, in eine Gefängnißstrafe von 8 Wochen, b. Philipp Seipel vvn da, in eine desgl. vvn 12 Tagen. 2. Johannes Groos II. von Lber-Mvrlen, wegen Schriftfälschung, in eine Gefängnißstrafe vvn 6 Wvchen. 3. Die Wittwe des Jvhann Gevrg Guckelsberger vvn Rvckenberg, wegen Verletzung der Amts- und Tienstehre, in eine desgl. von 1 Tag. 4. Elisabeth« Höfer von Reichhardtshain, wegen Landstreicherei und Con- sinationebruch, in eine Correetionehausstrafe vvn 1 Jahr rnd 3 Monaten. Die Untersuchung gegen Reinhard Töpferns Ehefrau vvn Ruppertsburg, wegen Diebstahlsversuch, wurde vertagt. Verzeichn iß der bei Großh. Bezirksstrafgericht Gießen zur Aburtheilung kommenden Untersuchungen. Am 9. Januar d. I.: 1. Gegen Jvhannes Sprunkel vvn Lber-Wöllstadt, wegen Körperverletzung und Gewaltthätigkeit. 2. Gegen Anna Marie, Konrad Paul II. Wittwe von Großen-Elchen, wegen Diebstahls. 3. Gegen Ludwig Glanchet vvn Lber-Rvßbach, wegen vssentlicher that- licher Ehrenkränkung. , ,, 4. Geg>n Christvplj Ruhl von Grebenbain, wegen Tiebstabls. id Sttlnorucierel tzF r. Ehr. P letsch) m Gießen.