AnWeWs« für die Provinzialhauptstadt Gießen. (jlmtsöfatt öes Greifes fließen.) «rfädnt wöchentlich zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Preis de« Jahrgang« für Sinbennifche 1 st. 42 ft., für Auswärtige incl. be« vorschrifts- "ißigen Postau'schlag« 1 st. 42 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Srpedition (Eanzleiberg Lit. B Nr l) Jfs. 71. Mittwoch den 4, September 1SG7 Amtlicher T h e i l B eka n n t m a ch u Mit Bezug aus die Bekanntmachung vom 6. Mai d. I. wird hiermit zur Erkrankungen an Pocken unter den Schafen zu Reiskirchen nicht vorgekommcn sind, sind und die Krankheit als erloschen betrachtet werden kann. Gießen/ den 30. August 1867. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. G o l d m a n n. n q. Kcnntniß der Schafbesitzcr gebracht, daß neue die erkrankt gewesenen Thiere vollkommen genesen Das Groß!) ermögliche Stadtgericht Gießen an die Großherzoglichm Drlsgerichte dieses Bezirks. Betreffend: Die Gebühren der Ortsgerichtsdiener. ~ $n ^ftra9 GroWrzoglichen HosgerichtS dahier «heilen wir Ihnen nachstehende Verfügung Grrßherzoalichen Minilkcriums der Justiz zur Nachricht und Bemessung mit. In der hierin sub IV erwähnten Zusammenstellung sind tie AuSschellaebübren in folgenden Ortschaften de« StadigerichtSbezirkS auf die, einem jeden Orte beigesetzten Beträge festgesetzt: , ®lf6tn „......30 Kreuzer, j Großen-Linden .... 8 Kreurer Lang-GönS 10 „ , Watzenborn und Steinberg 10 Heuchelheim 10 „ | Leihgestern 8 Bezüglich der übrigen Ortschaften verbleibt es bei der seitherigen Taxe. Gießen, den 31. August 1867. Muhl. Abschrift d e r Abschrift. Zu Nr. I. M. 3385. Darmstadt am 12. Juni 1867 Betreffend: Wie oben. Das Großherzogliche Ministerium der Justiz an Großhcrzogliches Hofgericht der Provinz Starkenburg, auf den Bericht vom 6. v. Mts. In Folge der bei uns ungelaufenen Vorstellungen wegen Erhöhung ter rubrieirten Gebühren haben wir auf Grund der von Ihnen und dem Hvfgerichte der Provinz Oberhessen erstatteten Bericht folgende Bestimmungen getroffen: I. bezüglich der Jnsinuationsgebühren hat es bei der seitherigen Taxe zu verbleiben, weil tie OrtSgerichtSdiener meistenteils zugleich auch Polizeidiener sind und die Insinuation gelegentlich ihrer Rundgänge als Polizeitiener in der Regel werden mit be- sorgen können, überdies aber wegen der vielen Klagen über die Höbe der OrtegericbtS-Gebühren jede nicht durchaus notbwendiae Steigerung derselben zu vermeiden ist. ’ b II. was die fixe Gebühr für Bestellungen des Ortsgerichts betrifft, so sind 1. die Ortsgerichte anzuweisen, regelmäßige Sitzungstage einzuhalten, so daß zu solchen ordentlichen Sitzungen weder eine Bestellung der OrtSgerichtSmänner, noch derjenigen, welche am Ortsgericht zu ihun haben, ersvrterlich ist - 2. nur wenn außerordentliche Sitzungen in eilenden Fällen nöthig werden, können die üblichen Gebühren'für Bestellung der Ortsgerichismänner und anderer Personen gebilligt werden, welche derjenige zu zahlen hat, der diese außer- ordentliche Zusammenberusung veranlaßte, auch wenn hierbei gelegentlich noch andere nicht eilende Sachen, erledigt werden - 3. sind mehrere Glieder einer Familie zu bestellen, welche in einem und demselben Hause »ebnen, so ist nur tie einmalige Gebühr von zwei Kreuzern zulässig; y 4. im Falle der pos. II. 2 ist bei der Verzeichnung der Bestellgebühr auf dem betreffenden Aktenstück und auf tem jur Decretur unzureichenden Kostenverzeichniß anzugeben, daß eine außerordentliche Sitzung veranlaßt gewesen fei. ’ III. hinsichtlich ter Gebühren für das Ausrufen bei Versteigerungen tat es bei der blättrigen Taxe fein Bewenden - wenn jedoch eine Versteigerung fünf Stunden, oder länger dauert, kann tie Gebühr für einen ganzen Tag verrechnet werden auch wenn die Versteigerung einen Dox- oder Nachmittag beendet wird. ' IV. was Vie Ausfchcllgebührcn anlangt, so haben wir nach ver beiliegenden Zusammenstellung bestimmt, in welchen Orten eine Erhöhung der Gebühren eintritt und wie viel viele Erhöhung beträgt. Wir sine bei jener Zusammenstellung von einer möglichst gleichen Behanblung ver beiven Provinzen und ver einzelnen Theile derselben auSgegangen und haben überCie« noch Folgendes festgesetzt: * ' - , v 1. in venjenigen Orten, in welchen es üblich ist, beim Beginn einer öffentlichen Versteigerung ein Zeichen mit der Glocke zu geben, kann für Vie Zukunft Vie seitherige Gebühr von 3 bis 6 fr. nicht mehr erhoben werten, weil Vie Instruction für Vie OrtSgerichtc für jene an sich unnöthige Gewohnheit eine Gebühr nicht voraesehen Hai; 2. für Vie zweite, Dritte und etwaige weitere Bekanntmachung von Immooiliarsersteigerungen kann für Die Folge nicht mehr vieselbe Taxe verrechnet werden, wie für Vie erste Bekanntmachung, sondern nur der nächste niedrigere Gebührensatz, also statt der Taxe von 30 fr. nur 20 fr., statt der von 20 fr. nur 15 fr. unk statt der von 15 fr. nur 12 fr. Diese Bestimmung ist jetoch nur für Die Taxen von 30 fr., 20 fr. unv 15 fr. getroffen, nicht aber auch für die Orte, in welchen Die Bekanntmachungs-Gebühr nur 12 fr. oder weniger betragt. 3. vie Bekanntmachungsgebühr bleibt vieselbe, mag Vie Befanntmachung durch AuSfch.llen oder durch Ansagen von Haus zu Haus erfolgen. 4. Es ist darauf zu sehen, daß Vie Bekanntmachung stets an so vielen Stationen erfolgt, al« zur Erreichung ve« Zwecks der Bekanntmachung erforderlich ist, namentlich auch auf den, getrennt vom Hauptort liegenden, Nebenorten. 5. wie cs sich schon von selbst versteht, ist endlich darauf zu achten, daß bei allen von den Ortsaerichten als solchen vor- genommencn Geschäften nur die hiesür festgesetzten Gebühren unv nicht vie von Ven Kreisämtern für Verwaltungs-Angelegenheiten regulirten bezogen wcrven. Pro cop. Sollen iu«, Gerichtsaccesstst. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. HesoiMere HekMiümachung. Die Verloosung von Schuldverschreibungen der Stadt Gießen auf Inhaber. 3183) Bei ver diesjährigen planmäßigen Verloosung ver stävtischen Schulvver- schreibungen auf Inhaber sind die nachfolgenden Nummern zur Rückzahlung bestimmt worden, nämlich: I. von dem 3'/, procenttgen Anlehen: Lit. A. Nr. 23 und 26 ä 1000 st........ 2000 st. B. „ 38, 67, 90, HO, 155 und 212 ä 500 fl. . 3000 „ C. „ 121, 150, 171, 173, 222 und 230 ä 100 fl. 600 „ ", D. „ 17, 26, 35 und 111 -i 50 fl...... 200 „ II. von bcin 4procentigen Anlehen: Lit. C. Nr. 24, 34, 53, 75, 84 und 99 ä 100 fl. . 600 „ Zusammen 6400 fl. Den Besitzern dieser Schuldverschreibungen diene hiermit zur Nachricht, daß vie Empfangnahme der Kapitalien bis Ende dieses Jahres zu geschehen hat, weil die Der- zinsung über diese Zeit aufhört. Gießen, am 30. August 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. (fibictaCCahu ng. 1632) Es wird hierdurch zur öffentlichen Kcnntniß gebracht, daß Vas neu errichtete Grundbuch der Gemarkung Ober-Bessingen nebst den dazu gehörigen Parzellenkartcn in dem Bureau des Großhcrzoglichcn Orts- gerichtS-VorstcherS zu Ober-Bessingen offen gelegt worden ist. Die Betheiligten sind befugt, dasselbe wahrend Ver Zeit Ver Offenlegung in die- sem Locale einzusehen, auch gegen die Gebühr von dem Großherzoglichen OrtSgcrichts-Vo» steher zu Ober - Bessingen GrunbbuchsauS- züge zu verlangen. Auch werden sie vurch Letzteren auf Die von Ven Felvgeschwornen entdeckt werdenden, sie betreffenden Fehler aufmerksam gemacht werden. Allen Denjenigen, welche sich bei ven Angaben ves Grundbuchs rücksichtlich des Besihstanves unv der Größenangaben für beschwert erachten, steht cs frei, binnen einer unerstrecklichen Frist von 6 Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem Wege bei bem Äroßherzoglichen Ortsgericht zu Ober- Bessingen, vor welches sie ihren-etwaigen Gegner vorlaben lassen können, zu beseitigen, oder insofern bieS nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitigkeiten zuständigen Gerichte geltend zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes, als bas unterzeichnete, so haben sie bavon, daß Letzteres geschehen, binnen eben biefer Frist bahier Die Anzeige zu machen. Dieselbe Anzeige liegt ihnen binnen berselbcn Frist alsbann ob, wenn sie vor Offenlegung bes Grunbbuchs gegen ben baselbst eingetragenen Besitzer eine Besitzklage angestellt hatten. Nach Ablauf biefer Frist wirb der Besitz, wie ihn bas Grundbuch angibt, in Bezug auf die Personen der Besitzer, nnb die Giößenangaben in allen ben Fällen für richtig angenommen, in welchen Weber eine gütliche Beseitigung bei bem OrtSgerichtc zu Protokoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage Veßhalb erhoben unb erforberlichcn Fall« bei bem unterzeichneten Gerichte zur Anzeige gebracht worven ist. Zugleich werben Alle, welche Die in Gemäßheit bes Art. 30 des Gesetzes vom 21. Februar 1852, „Die Erwerbung des Grunveigenthums betr.", beijufügencen Er- werbstitel eingetragen ober berichtigt zu sehen wünschen, aufgeforbert, bic erforber- lichen Anträge binnen ber gesetzlichen Frist von sechs Monaten bei bem zustänbizen Gerichte zu stellen, und wenn biescs ein anbereS, als baS unterzeichnete ist, bei bie- fein bic Anzeige zu machen. Die unerstreckliche Frist von sechs Monaten geht mit bem 1. November 1867 zu Ende. Lich, am 16. April 1867. Großherzogliches Landgericht Lich. Sartorius. 17 e r II c i g e r u n g e n. i (9rummetqnifb'.yenlfigennig der Fürstlich Lolin fischen Renket Lich am 5., 6. und 9. September l. I. A. Gemarkung L i ch. Donnerstag den 5. September, Dormiitags präcts *> Uhr anfangenb, Wiesen am Bräucrberg, Bleichgarten, Neu- wiese, ben Iß efengrunb auswärts, Stock- rotefe, Großer Wörth, Schlüffelwicse, Säu- magen, Mittelgraben, bis Wiesen ber Pein- mühle gegenüber, zusammen 115 Morgen. Zusammenkunft an ber Bräuerbergsbrücke, Chaussee nach Gießen. 13. Gemarkung Mühlsachsen, Obex- u n b Nieder-Bessingen. Freitag ben 6. Sepicmber, Vormittags präcis 8 Uhr anfangenb, Hainwiefe, Riebchen, Seewiese, Sautcnkor, im Ganzen 125 Morgen. Zusammenkunft zu Mühlsachsen. C. Gemarkung Burkhardsfelden. Montag ben 9. September, Vormittags 9 Uhr, bie Mönchwiese, bie Strauchwaldwiese, 67 Morgen. Zusammenkunft in der Mönchwiese. Die Ausgebote geschehen in Abteilungen von ein h>s zwei Morgen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wirb Zahlungsfrist bis Martini I. I gestattet. Lich, ben 27. August 1867. Fürstlich Solmsische Rentei daselbst. (3182) Kreutzer. Gnnnmelgrag - Versteigerung. 3135) Donnerstag Ven 5. September 1. I., von Morgens 9 Uhr an, soll das kiesjährige der Gemeinde Großen- Buseck zustchende Grummctgras von circa 111 Morgen an Ort unv Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist wie gewöhnlich zur bestimmten Stumke bei Der Fußmühle. Großcn'Buseck, am 27. August 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen - Buseck. Wagner. 3206) Montag Den 9. September, Nachmittags 4 Ubr, wirb Vas Grummctgras ber Gail'schen Wiesen an Der Wollenspinnerei öffentlich versteigert werken 3207) Donnerstag cen 5. o. Mts., Nachmittags 1 Üf>r, lasse ich in meiner Behausung gut erhaltene Möbel, Betlwcrk, Hausgeräkbe ic. gegen baare Zahlung «ersteigern. Eanzlei-Jnfpector Schlatter ’®Ultet. J"e i Cg e ö o t e n e s. Fliegeulcim, pr. Topf 3, 6, und 9 fr., Flicgenpapier, meistes, pr. Bogen lj „ ditto rotdeS, „ „ 2 „ Wanzentinkrur, pr. Pfund ... 16 „ JnsckteilPulver, pr. Paquet 3, 6 u. 12 „ empfiehlt Ernst Hermes, (2951) MauSburg. 3209) Blüthenmchl in vorzüglich schöner Qualität empfiehlt ' 3 G. Appel. 3204) Aepfelmost, sowie gutes Frankfurter Bier, ist anzutrcffen bei Tb. Lonv, im Promcnadehaus. gegen die in acht 3197) Sicherstes! i; die gan;e Beul 3212) Ausgezeichneten DTein-Csflg, zum Emmachen von Früchten sich eignend, verkauft G. Schmchl, __im Russischen Hof. 3201) Sehr gute reife gefallene Tafel- Aepfel, pr. Meste 24 fr., dergl- gebrochene, pr. Meste 36 fr., sowie Salat-Kartoffeln, pr. Meste 30 fr., bei L. Hartmann, in der Schanz. 3213) Ein Hausen Mist ist zu verkaufen i:» R u s s i s ch e n H o f. 3202) Zwetschenkuchen, täglich frisch, bei____________Fr. Zülcb. 3203) Vorzüglich guter Aepfel wein, pr. Maas 16 fr., bei Wittwe Busch, 3196) Sehr gute Weinfässer, circa 6 Ohm haltend, werden wegen Mangels an Platz billig abgegeben. SBo ? zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 3194) Licher Flafchen-Bier über die Strastc im Gasthaus zum Löwen. ____________________G. Arnold. 3170) Täglich frische und Dick- milch bei Julius Roth, __in der Neustadt. 2952) Weinschön, zum Klären von Aepfelwein und Wein, stets vorräthig bei Ernst Hermes, Materialist. 3181) Cramer'sches Jagrpulver, Patentschrot, Kugeln, Zündhütchen, Pfropfen, Lefaucheux-Patronen empfiehlt Emil P i st o r. Trockene eickene Bohlen von verschiedener Slärke sind zu verkaufen bei Kaspar Jung IV., (3139) in Klein-Linden. I Dr. fink in Stuttgart ()nt eine Niederlage des unser 'einer ssechsoNkichen Whnig und Pctanlwvrl- lichkeil bereiteten chemisch - reinen Malz - Cxtraets bei dem Unterzeichneten errichtet, woselbst zu den Originalpreisen, und zwar: pr. */, Flasche 36 fr., pr. '/? Flasche 21 fr. (für Wiederverkäufe!: 20 pCt. Provision) fortwährend in frischer Waare zu beziehen ist. Worms, im August 1867. Ph. Graf, Paradeplatz. Dampfdreschmaschitten und Lokomobilen. 2849) Lie bedeutendste Fabrik dieser Maschinen, Clayton ^huttleworth ST Co., hat bei den diesjährigen großen Wettproben aller ähnlichen Maichinen in ! Bury von der Königlichen lantwirthschafklichen Gesellschast von England folgende Auszeichnungen von sachverständigen Preisrichtern erhalten: Erster Preis L. 25 für beste Locomobile mit einfachem Eylinter. Erster Preis L. 25 für beste Locomobile mit doppeltem Cylinder. Erster Preis L. 20 für beste feststehende Dampf-Maschine. Großer Preis L. 15 und die einzige Medaille für beste Dampfdresch-Maschine, welche das Getreide marktfertig abliefert. In Paris erhielt die gleiche Fabrik die erste goldene Medaille für die beste Locomobile und Dreschmaschine. Nähere Auskunft ertheilen die unterzeichneien alleinigen Vertreter, welche in den letzten 5 Jahren über 170 Locomobilen und Dampfdresch - Maschinen lieferten. Atteste und Angaben über Rentabilität dieser Maschinen werden bereitwilligst gegeben. Göpeldresch-Maschinen, Häcksel- undRübenscdncid-Maschinen, sowie alle anderen Arten von landwirthschaftlichen Maschinen und Geräthen, sind durch die Unterzeichneten ebenfalls sehr vortheilhaft und billig zu beziehen. JL JP. Lanz 4* in Mannheim & Regensburg, in Verbindung mit Schicunn 4 Co. in Loudon. 3191) Ein fast noch neuer großer Kochofen mit zwei Löchern ist billig zu verkaufen bei Ludwig Weber, Schlossermeister. 3208) Die Cigarrrnvorräthe aus der Fabrik der Herren „Busch Söhne, Nehmeyer und Jughardt" beabsichtige ich in größeren Partieen unter sehr günstigen Bedingungen aus freier Hand zu verlaufen. Proben werden in meiner Wohnung und bei Herren „I. A. Busch Söhne" abgegeben. Gießen, den 3. September 1867. M. Pilger, Marktplatz. 3219) Ein vorzügliches und sehr wohl- erhältenes Clavier ist, Umzugs halber, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen bei Hofger.Rath Weber Wittwe. — Jl, ,, ------------- .. 3151) Ein fehlerfreies, 6jähriges Zug- pferd, braun von Farbe, ist preiswürdig zu verkaufen bei Fr. Textor, auf der Hardt. Obstverkauf 3195) Winnen (bei Ällendorf a. d. Lda.). Alle, welche gute reife Zwetfchen (auch Birnen), mestenweise oder in größeren Par- tieen, zu kaufen beabsichtigen, mögen sich rechtzeitig an Unterzeichneten wenden. A. S o l d a n. 3187) Ich bin Willens, die Kartoffeln und etwas Gemüse von einem Viertel, ferner die Erbsen von einem Viertel und das GrummetgraS von einer Wiese, sowie zwei Ziegen und eine Partie Birnen, zu verkaufen. C. Krauskopf, Löwengasse Nr. 161. 3217) Das Lotse'sche Wohnhaus am Asterweg ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen oder zu vermiethen. Näheres zu erfragen bei M. Pilger. V e r miet l) u n g e n. 3186) Meinen Laden, mit oder ohne Wohnung, beabsichtige ich zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Auguste Meier, Seltersweg. 3184) Ein neugebautes Farnilienlogis ist zu vecmiethen. Näheres bei der Expeb. d. Bltts. 2530) In dem E. Strack'schen Hause in der Neustadt ist ein Familienlogis zu vermiethen. 2963) In Nr. 202 in der Brandgasse ist der mittlere Stock zu vermiethen und alsbald zu beziehen. 2854) Ein Farnilienlogis und ein möblir- tes Zimmer mit Eabinet sind zu vermiethen bei H. Sauer, auf dem Neuenweg. 3119) Ein Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 187.________________________________ 3054) Ein Farnilienlogis ist zu vermiethen im Gasthaus zum Adler. 3215) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen im Russischen Hof. 3210) Zu vermiethen ein Haus zum Alleinbewohnen für eine Fa- milie; auf Verlangen mit einem Theil des Gartens Katzen st ein & Eichenberg. 3143) Ein Farnilienlogis im 3. Stock meines Hauses, bestehend aus 8 bis 10 Zimmern, ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Carl Gail. 3214) Im Russischen Hof (Vorderhaus) ist ein großes freundliches Familienlogis zu vermiethen. Wichtig für Auswsndkrtr. 3218) Die Amerikanische Emigranten-Compagnie befördert Passagiere und Auswanderer nack allen Theilen rer Vereinigten Staaten Amerikas, nach Australien und andern Welttheilen auf die sicherste unk billigste Weife. Der Zweck der Compagnie ist, AuSwankerer wahrend der Reif« und nach Ankunft in den LandungShäfen unter ihren Schutz zu nehmen, wodurch die Leute, der Sitten und Spracht des neuen Landes unkundig, vielen Gefahren und Unannehmlichkeiten entgehen, denen fit sonst leider zu häufig ausgesetzt sind. Die Beförderung geschieht „via Liverpool“ mit den durch ihre Schnelligkeit und Eleganz berühmten „Jnman"- und „Cunord '-Dampfein, die lieb vor allen andern Schiffen der Welt dadurch auSzeichncn, daß das Zwischendeck mit einem Salon und Cabinetcn versehen ist. Größere Particen und ganze Sanulitn, die sich direkt an uns wenden, erhalten einen bcdeiitenkcn Rabatt des Preises. Auf frankirtc schriftliche Anfragen ertheilen bereitwilligst Auskunft, die General - Agenten ter Compagnie Dührsfen 8» Lubbers, Hamburg, Rödingsmarkt 57. Auf der Rech scheu Terrasse. 3221) Donnerstag Den 5. September 18 6 7: 22. Conccit im 2. Sommerabonnement, auögeführt von den Mitgliedern der Gießener WuM- Kapelle, unter Leitung ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Anfang 6 Ubr. Entr6e für Nichi-Abonnenten ä Person 6 fr. 3199) Eine renommirte fetter- und Lebensversicherungs-Gesellschaft sucht für hier und Umgegend unter günstigen Bedingungen einen Agenten. Franco- Offerten bewegt die Expek. d. Bltts. 3199) Eine zuverlässige Person wirk gegen hohen Lohn in Laufdienst gesucht. Wo? sagt die Exped. t. BlttS. 3216) Ein braves Mädchen von angenehmem Acußcrn w-rd in eine hiesige Wirth- schaft als Kellnerin gesucht. Zu erfragen bei der Erpek. d. Bltts. 3128) Ein Bursche von 16—18 Jahren wird als Hausknecht gesucht in'« Darmstädter HauS. Die Lungenschwindsucht wirk naturgemäß, ohne innerliche Me- decin, geheilt. Akresse: Dr. 11. Holtmann in Mannheim. (Francatur gegenseitig.) 3181) Ein zuverlässiger Bursche, welcher sogleich in Dienst treten kann, wird gesucht. DaS Nähere ist bei der Expedition d. BlttS. zu erfahren. 3185) Ein Regenschirm ist stehen geblieben. Der Eigenthümer kann denselben gegen die Inserat - Gebühren in Empfang nehmen bei Adolph Hoß, Sankgasse. 3188) Ein tüchtiger Scribent wünscht sich baldigst anderweit zu placircn. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3142) Zunr Obstkeltern habe ich zwei Schraubenprcssen, sowie eine hydraulische Presse unk Mühle mittelst Dampfbetrieb, ausgestellt, und empfehle dieselben zur gefälligen Benutzung. Georg NenzeI. Kirchwkihe pi Beuern. 3220) Sonntag den 7. v. MtS. finket Kirchweihe in Beuern statt, wozu ich ergebcnst cinlate. Für gute Speisen und Getränke werke ich bestens Sorge tragen. C h. Wagner. 2446) Es werken für Gießen unk Umgegend thätige Agenten sür's Auswandcrungs- Geschäft unter sehr günstigen Bedingungen gesucht. DaS Nähere besorgt auf srankirte Anfragen die Exped. d. Sltts. 3200) Ein Hündchen, */, Jahr alt, ven schwarzer Farbe und mit kurzem Schwänze, hat sich verlausen, und bittet ker Unt-rzeich- neie, dasselbe bei Herrn Jughardt auf kein Marktplatz in Gießen abliefern zu wollen. Stumpertenrod. Fuhrmann Dir la mm. 3193) Ein Mädchen von angenehmem Aeußeren sucht eine Stelle in'S Buffet, oder als Kellnerin. Näheres bei d>r Expek. d. Bl. 3205) Eine Obsimühle, sowie zwei sehr gute Obstpressen, können täglich benutzt werken bei Th. Lony, im PromenakehauS. Weistbinderqesellen und Handlanger finrcn fortwährend Beschäftigung bei LouiS Petri LL, (3192) Neuenwegs 3190) Ein Märchen von auswärts surbt eine Stelle als Verkäuferin. Rädere« bei der Exped. d. Bitte. Beachtenswert!)! 2980) Unterzeichneter besitzt ein vor- tresstiches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Sckwächezustänre der Harnblase und Geschlechtsorgane. Specialarzt Dr. Kirch Koffer in Kappet bei St. Gallttt (Scdwe,,f. vcfcö'-froäo 4« u. « L c. o « in Deutschland die aller- „ höchsten Haupttreffer v. 300,000, » 7 225,000,187,500,152,500,150,000, ? * 130,000, 125,000,103,000,100,000,« w. ausbezahlt. öl 3133) Das Spiel der teilen > »Mailänder Staats-Prä- ' v niien-Oblisat ionen ist von der Grossherzogl. liess!- » sehen RegkrnniK gestattet. *> 2 „Gottes Segen bei Cohn!“ I «Grosse Capitalien - 1 er- loosnnx - von über 2 Millionen WO OOO ’ Mark. o Beginn der Ziehung am Ift. d. M. Hur 9 Tlialer £ kostet ein Original - Staats- q> <# Loos \keine Promesse) aus meinem Debit, und werden solche gegen oj * frankirtc Einsendung des He- Pf ö träges oder gegen Post- ® ' Vorschuss, selbst nach den ent- o* £ ferntesten Gegenden von mir g versandt. 2 ® Es werden nur Gewinne gezogen, o f Die Haupt-Gewinne betragen £ « Mark 225,000 -125,000 —100,000 z L - 50,000 — 30,000 — 20.000,» f 2 'n 15,000, 2 ä 12,000, 2 L 10,000,1 "2 h 8000, 3 ä 6000, 3 h 5000, a L4 ä 4000, 12 a 3000, 72 a 2000, S 04 L 1500, 4 L 1200, 106 ä 1000, A £ 106 ä 500, 6 a 300, 100 L 200, ” *7816 ä. 100 Mark u. s. w A o Gewinnscldcr und amt-» « liehe Ziehungslisten sende <> * nach Entscheidung prompt und " < verschwiegen. g 7 Meinen Interessenten habe allein Laz. Sams. Colin in Hamburg, Bank- und Wcchselgcschäft Oi Wenn in gesundheitlicher Beziehung ein Miitcl verdient, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, so ist es in der Thal die Bruchsalbe des Herrn Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Kanton Appenzell, Schweiz, — gegen Unter- leibsdrüchc. Sie verdient dies aus zwei Gründen, — einmal, weil dieselbe in weitaus den meisten Fällen die Brüche, die nur ohne Operation zu heilen möglich sind, ohne jede Entzündung u. dergl. vollkommrn heilt; zweiten« weil unser« Wissen« die ganze mekicinische Wissenschaft zur Stunde noch kein Mittel gegen Üntcrleibsbrüchc zu Tage gefördert. — Es ist deshalb erfreulich, daß schon eine bedeutente Anzahl der Herren Acrzte die Praxis über die Theorie hinwegsetzcn und in Anerkennung der wirklich vorzüglichen Eigenschaft der S t u r z c n c g g c r'schcn Bruchsalbe dieselbe bei Unterleibsbrüchen verschreiben. (2964) Schühengtsellschiist in Gießen. Morgen, Donnerstag den 5. September, von Nachmittags 5 Ubr an: Schießübung. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.