AchWWk für die Provinzialhaiiptftadt Gießen. (Äiukbiall ües JüretTes flifßm.) Mittwoch den 2. Cctobcr “g$j Amtlicher T h e i l. Sftrrifrnii : Den Zustand des Fassclwesens im Kreise Gießen. ßirßrn, am 27. September 1867. a jj Grotz herzogliche Kreis « mt Gieße» an dir Grchher,«glichen DLrgermeistereien örs Kreises. fu«Kn Xta »*«««, tz.mmP°„ NtgI. MUUMZWMUZMW; unt den Gemeinderathen sorgfältige strenge Aufsicht und^entschicdenes Einschreiten aeaen die Kalselbaw,fLfS ^h'-en ragSrnaß.gcn Verpflichtungen nicht Nachkommen; w.r empfehlen den OrlSv°rstänb?nnsbcsondcrb '£ G ? m 1-" Mr' solche Lanbwirthc zu berücksichtigen, welche als qute Viehvalter bekannt Gnr> nnb ik,, Andere, bei Abschluß der Vertrage uur für pünktliche Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten bieten. 0Q"icn Persönlichkeit genügende Garantie 2Be9en der von der Commission untauglich erkannten Bullen wird besondere Verfügung von uns erlassen werden JDr. G o l d m a n n. der Besichtigung N e s u L t a t der Fasselochsen des Kreises Gießen im Jahr 1867. CD £ N a m e n Beschreibung des Ochsen. Gutachten G E der Gemeinden. des Fasselhalters. Farbe. — Race. 1 Alter, habren der Commission Bemerkungen. 1 2 Albach Allendorf a. d. Lahn L. Euler Jobannes Hildebrand rothscheckig gelbroth Dogclöb. Bastard Vogelsberger 2-3 6% gut. untauglich. Zu alt und in der Fütterung 3 Allendorf a. d. Lumda Wilhelm Kliebe gclbroth desgl. 3 sehr gut. tauglich, sehr gut. sehr gut. sehr gut. tauglich. nnb Reinlichkeit vernachlässig K 4 5 6 Alten-Buseck Annerod Bersrod Beuern Konrad Wißncr 11. Wilhelm Stiehl II. Kaspar Becker VI. H. Pfeffer III. Philipp Hoffmann III. gelbroth gelbroth roth rott) gclbroth Bastard Vogelsberger desgl. desgl. desgl. 31/2 3 3% 2-3 i3A Schwach genährt. Es ist in Zukunft für einen schöneren uub kräftigeren Och. 7 Wilhelm Henß II. roth desgl. 9 gut. tauglich, gut. untauglich. fen zu sorgen. 8 9 Burkhardsfelden Daubringen Wilhelm Stein III. Ludwig Walbot Wilhelm Braun gclbroth roth dunkelroth Bastard Vogelsberger desgl. 1 CO CM CO Schwach genährt, soll krank 10 11 Dorf-Gill Ebcrstadt A. Gorr Pachter Görlach ! roth braunschcckig desgl. Berner Bastard 3—4 2-3 gut. 'ehr gut. gewesen sein. 12 13 Ettingshausen Garbcnteich -r | M. Keil H. Römer III. Caspar Walbot braunschcckig tcsgl. roth Vogelsberger roth dcsgl. roth desgl. 4 3 2 4 gut. sehr gut. gut. ebr gut. 14 Gießen Ludwig Klinket i roth Bastard 2 ehr gut. 15 Großcn-Buseck Philipp Schwalb gelb idesgl. iraunroth Bastard v. Vogels- 27z gut. 1- Tillmann Walther berger- Schweizer gclbroth Vogelsberger 2 4 1 gut. tauglich. Es ist ein dritter Ochs erforderlich. *5» N a n i e n Beschreibung des Ochsen. Gutachten Sk r. Winkler. Frau Gießen, am 21. September 1867. Xktrcffcni; Die durch Beitreibung der Gemeindegelder im 11. Quartal 1867 entstandenen Kosten. Das aus stehen G r n 1) 1) e r i o ij l i d) c Kreisam 1 Gießen 8lur */„, von 1 an die GroßherzoglicKen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Kba., Gießen und Mainzlar. Wir erinnern Sie wiederholt an Einsendung ter Kostcnverzcichnissc vom II. Quartal 1867 binnen 8 Tagen bei Meitung fl. 30 fr. Strafe. In Verhinderung des Krcisraths : Pietsch, Regierung« - Rath. X unter steigert Sieffen, am 1. Brlober 1867. betreffend: Die Erhebung der Feldstrafen von ter IV. Periode 1867 und der Ente September fällig gewordenen Holz- und Heu- grasgelter. Das G r o lj I) t r y ü ij l i dj r Rentamt Gießen an die GroßherMlichkN ^ürgcnnfißrrricn des Ucntamtsbrprks. Wir ersuchen Sie hiermit, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die obigen Gelter noch bis zum 15. Oktober an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Mahnung bezahlt werten können. L v n ck e r. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. 3$e(onÖcre RekamUmachmigen. Der Giestener Jahrmarkt. 3538) Der nächste Gießener Jahrmarkt wird Mittwoch den 2 und Donnerstag den 3. October 1867 abqehalten. Gießen, den 26. September s867. Großherzoqlichc Bürgermeisterei Gießen. I. V. d- B. : Ferber, ir Beigeordneter. Main -Weser - Bahn. 3527) Die Material-Lieferung für das Magazin 'zu Gießen ist in der Darmstädter Zeitung unter Nr. 265 Art. 3131 ausgeschrieben und liegen die Bedingungen auf dem Bureau der Großherzoglichen Material- Verwaltung zur Einsicht offen. Gießen, "den 25. September 1867. Großherzogliche Magazins-Commission. Eickemeycr. Versteigerungen. Die Versteigerung eines städtischen Grundstücks im Anneröder Felde. 3504) Samstag den 5. Oktober 1867, des Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Rathhause dahier ein zum Ferncwald gehörendes im Anneröder Felde gelegenes und circa 4 Normalmorgen haltendes Grundstück in Abthcilungcn von *4 Morgen oder im Ganzen an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Gießen, den 24. September 1867. Großhcrzoglicke Bürgermeisterei Gießen I. V. d. B.: Ferber, Ir Beigeordneter. 3519) Freitag den 4. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Pulvermühle die Nachlaßgegen- stände des H. D. Noll, bestehend in Möbeln, Bettung, Weißzeug und Kleidern, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 21. September 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. 3545) Auf freiwilliges Ansuchen der Fräulein Lina Ncrn dahier soll Dienstag den 8. Oktober d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause die derselben zustehende Hofraithe in der Schloßgasse, als: Flur Nr. llKlftr. '/gl9 10 haltend, mit dem unmittelbar daranstoßenden Haus- gartcn, 785o 7 haltend, unter günstigen Bedingungen öffentlich versteigert werten. ' Sämmtliche Gebäude befinden sich im besten baulichen Zustande und sind mit Rücksieht auf ihre vortheilhaite Lage und Einrichtung zum Geschäftsbetrieb sehr geeignet. Bisher wurde darin mit dem besten Erfolge ein Verkauf von Flaschenbier und Mineralwasser betrieben. Gießen, den 24. September 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Die Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 3536) Freitag den 4. Oktober d. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen auf dem hiesigen Rathhause folgende Arbeiten an den Wenigstfordernten vergeben werden, als: Handarbeit, veranschl. zu 13 fl. 12 fr. Maurerarbeit, „ „ 9 „ 54 „ Steindeckerarbeit, „ „ 30 „ — „ Steinhauerarbeit, „ „ 12 „ 57 z „ Gießen, den 25. September 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Ferber, Ir Beigeordneter tfeiCgeßotenes. 3558) Oefen und Herde zu Holz- und Steinkohlenbrand, in den neuesten Sorten, empfiehlt Emil Pi stör. 3584) Ein ganz solid gearbeiteter feuerfester Cafsaschrank ist billig zu ver- kaufen. Bei wem? sagt die Expeb. d. Bl. 3587) Schöne Aepfel, baumweise, Pflück- und Falläpfel, korb- und mestenweise, werden in meinem Hausgarten (Neuenbäuen) verkauft. A. Balser. 3582) Zupselzeug und Bei dermal le in großer Auswahl, pr. Elle von 18 fr. an; auch werden Zupfeln und Lappen stets gekauft und umgetauscht bei ______________________________L. Ho sch. 3586) Neue Häringe, pr. Stück 4 fr., bei B a l t t>- Spruck. 3557) Kelterschrauben empfiehlt Emil P i st o r. 3626) Ein altes Clavier und ein Cello wird billig abgegeben bei Geometer Schlag. Dampfdreschmaschrnerl und Lokomobilen. 2849) Die bedeutendste Fabrik dieser Maschinen, Clayton Shuttlcworth I Debit, und werden- solche gegen I frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Post- 8 Vorschuss, selbst nach den eilt- fcriltestcil Gegenden von mir '' versandt. Es werden nur Gewinne gezogen. * « Die Haupt-Gewinne betragen ■> Mark 225,000 -125,000 100,000 ! 50,000 — 30,000 20,000, 2 a 15,000, 2 a 12,000, 2 A 10,000, > ■ 2 h 800»; 3 » 6000, 3 5000, | y 4 a 4000, 12 a 3000, 72 a 2000, Z 4 a 1500, 4 ä 1200, 106 -i 1000, 082 fl. 39 fr.; dem Herrn Grafen zu Erbach- Erbach steht da« Präsentation-recht zu dieser Stelle zu; 6) die evangelische Schulstelle zu Beienheim, im Kreise Friedberg, mit einem Gehalte von 300 fl. nebst vier Stecken Holz zur Heizung de« Schullocal«; 7) die evangelische Schulstelle zu Zell, im Kreise Bensheim, mit einem Gehalte von 305 fl. 50 fr. und vier Stecken Holz zur Heizung de« Schullocals; dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg steht das Prä- senlationsrccht zu dieser Stelle zu; 8) die Stelle eines DistrictSeinnebmerS der Districtseinnehmerei Fürth, wofür eine Dienstcaution von 3000 fl. erfordert wird; concurrenzfähige Bewerber haben sich binnen 14 Tagen anzumelden. Wenn in gesundheitlicher Beziehung ein Mittel verdient, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, so ist eS in der That die B.uchsalbc des Herrn Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Kt. Appenzell in der Schweiz, — gegen Unterleibsbrüche. Sie verdient dies aus zwei Grünten, — einmal, weil dieselbe in weitaus den meisten Fällen diejenigen Brüche, die ohne Operation zu heilen nur möglich sind, ohne jede Entzündung u. dergl. vollkommen heilt; zweitens weil unsers Wissens die ganze medicinische Wissenschaft zur Stunde noch kein Mittel gegen Unterlcibsbrüchc zu Tage gefördert. — Es ist deshalb erfreulich, daß schon eine bedeutende Anzahl der Herren Aerzte die Praxis über die Theorie hinwegsetzen und in Anerkennung der wirklich vorzüglichen Eigenschaft der Sturzen egg er'schcn Bruchsalbe dieselbe bei Unkerlcibsbrüchen verschreiben und empfehlen. (3294) Geld-Eours vom 30. September 1867. Ptcuß. Caffen-Schrine .........| fl. Preuß. Friedrichsd'or.......... „ Pistolen.............. „ „ Doppelte............ Holl. fl. 10 Stück« . „ Rand-Ducaten............ „ 20 Franfenstucke .... „ Engi. Sovereign«........... „ Ruff. Imperials............ „ Dollar« in Gold........... „ 1. 44 J —45 { 9. 58-59 9. 45-47 9. 46-48 9. 51-53 5. 35-37 9. 29 J-301 11. 53-57 9. 46-48 2. 27j-28j Frnchtpreift von nachbeuannlen Städten und Frnchtmärkten. Ort und Datu m. W a i z c n. Korn. Gerste. Hafer. Kartoffeln. Ver kauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Ver- 1 kauft Mittelpreis vom Malter. Mltr Pfund fl. kr- Mltr. Pfund _L. kr- Mltr. Pfund fl- kr. Mltr. Pfund fl. fr. Mltr. Pfund fl. fr. Gießen, — September . _ 200 HO - - 160 _ _ _ 120 — — — 200 _ Grünberg, 28. 218* 200 15 59 180 180 12 3 73 160 8 22 186’ 120 5 2 7 200 2 i 20 Mainz, 29. 141 200 16 22 96 180 12 10 6 160 8 10 6 120 6 13 1 200 2 30 ÄchüktngtsellschaN in Gießen. Morgen, Donnerstag den 3. Dekoder, von Nachmittags M Ukr an: S cf) i e ß ü fi u n g. Distance; 125 -schritte (aufgelegt). HerauSschießen der v. W rede u'fcben Gabe von 4 Ubr an. Druck und Bcrlag der Brühst'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) 'n Gicßen.