HWWU für biej Provinzialhauptsta-t Gießen. (Jlmlslifnll brs Areises fließen.) firfebeint »äch-n.tich «wei Mal: Mittwo^S und Samstags. - Preis des Jahrgang- für Einheimische 1 st. 42 tr„ für Auswärtige mägi^fn PvstauischlagS 1 fl. 42 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Ewedttwn ( an, ei erg i .------------- j^o Samstag den 2. März ISfei. Abonnements auf dieses Blatt werden noch fortwährend, unter Nachlieferung der bis fetzt erschienenen Nummern, zu folgenden Bedingungen angenommen: 1) für die Stadt Gießen: (Bestellungen bei der Expedition dieses Blattes abzugeben) für's ganze Jahr (frei in's Haus geliefert) 1 fL 42 kr., „ halbe „ „ „ „ u — „ 51 „ n Vi w fr ff " " " '' a ♦ 2) für Auswärts im ganzen Bereiche des Großherzogtnums Hießen. (Bestellungen nehmen'jede Postcrpedition, sowie die Landpostboten entgegen) für's ganze Jahr 1 fl. 42 fr., einschließlich der Lieferung ms Haus. Amtlicher Theil. MizMche Mimmtmarfjung. Gefundene Gegenstände: ( Ein gehäkeltes Krägelchen, ein Portemonnaie, eine leinene, blau- und weißgewürfelte Zuge und ein wollenes weißes, roth ,i"9Cf*1 aufsefortert, f» Binnen 3 W°»en bei un8 weiten, MMIi dies. «-S-nst-nte auf Ber langen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Zugelaufen: Ein grauer Pinscher-Hund und ein schwarz-weißes Hündchen. Giessen den i März 1867. Grvßherzogliche Polizei-Verwaltung der Provrnzialhauptstadt Gießen. 0 ' 3 Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. (EbictnCCabung. 723) Großherzogliches Hofgcricht der Provinz Oberhcssen hat über das Vermögen des verstorbenen Christian Grube dahier den förmlichen ConcurSprozeß erkannt. Es werden demgemäß alle Diejenigen, welche Ansprüche an den Nachlaß des Christian Grube bilden wollen, aufgefordert, solche im Termin Montag den 8. April d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Mcidung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse dahier anzumclden und etwaige Vorzugsrechte bei Mcidung Verzichts auf dieselben geltend zu machen. — Gleichzeitig soll im Termin die Güte versucht, ein Massecurator und Gläubigerausschuß erwählt und dessen Befugnisse festgestellt werden. Die nicht persönlich erscheinenden oder die nicht durch gehörig Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger werden den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger beitrctend angesehen. Gießen, den 22. Februar 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Sckmalkalder, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. ZZesandere Rekannlmachungen. 749) Durch das eing etretene Regenwetter ist das Abfahren des Holzes aus dem Gießener Stadtwalde bis auf Weiteres verboten. Die Großherzoglichcn Bürgermeistereien wollen dieses im Interesse der Ortsangehörigen bekannt machen lassen. Gießen, den 28. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 748) Nach einer Mittheilung Großherzoglicher Districts - Einnehmerei Gießen I kann die Hundesteuer für das Jahr 1867 bis zum 15. März d. I. noch ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 28. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt. _______ 687) Die Spar- und Leihkaffe zu Lich ist jederzeit bereit zum Ankauf von Gutskaufschillingen, zu Darlehen auf Obligationen und zur Uebcrnahme von Obligationen durch Cession. Es wird dies mit dem An- fügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß unmittelbare Anbietungen die angenehmsten sind. Lich, im Februar 1867. Die Verwaltung. Verfiel gerungen. 740) Dienstag den 12. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Grundstücke, zum Nachlaß der Balser Weidig Wittwe gehörig, als: WWW für biej Provinzialhauptfta-t Gießen. (Hmtsßfatt des JVrrilrs fließen.) Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwuch« und Samstags. - Preis d-S Jahrgang« für Einheimisch- 1 fl- 42 fr., für Auswärtige ind W wrf«J)ri|1«. mäßigen Pvstauischlag« 1 fl. 42 ft. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedttwn ( an; ei erg i . . . ). JYo, IS. Samstag den 2. März ISGi. Abonnements auf dieses Blatt werden noch fortwährend, unter Nachlieferung der bis jetzt erschienenen Nummern, zu folgenden Bedingungen angenommen: 1) für die Stadt Giesen: (Bestellungen bei der Expedition dieses Blattes abzugeben) für's ganze Jahr (frei in's Haus geliefert) 1 fl. 42 Fr., ,, halbe ,, ,, „ n n " n ir Vl ir fr " ” " " AO " 2) für Auswärts im ganzen Bereiche des Grosherzogtnums Hessen: (Bestellungen nehmen jede Posterpedition, sowie die Landpostboten entgegen) für's ganze Jahr 1 fl. 42 Fr., einschließlich der Lieferung in's Haus. pofijeifidje RekMmmachung. Gefundene Gegenstände: Ein gehäkeltes Krägelchen, ein Portemonnaie, eine leinene, blau- und weißgcwürfelte Züge und ein wollenes weißes, roth eingefa^es A^knupftucheläM.^ binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegebcn oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Zugelaufen: Ein grauer Pinscher-Hund und ein schwarz. weißes Hündchen. Giesicn den 1. März 1867. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. ö Nover. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. (ßbictaffnbung. 723) Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberheffen hat über das Vermögen des verstorbenen Christian Grube da- hier den förmlichen Concursprozeß erkannt. Es werden demgemäß alle Diejenigen, welche Ansprüche an den Nachlaß des Christian Grube bilden wollen, aufgefordert, solche im Termin Montag den 8. April d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse dahier anzumelden und etwaige Vorzugsrechte bei Meidung Verzichts auf dieselben geltend zu machen. — Gleichzeitig soll im Termin die Güte versucht, ein Massecurator und Gläubigerausschuß erwählt und dessen Befugnisse festgestellt werden. Die nicht persönlich erscheinenden oder die nicht durch gehörig Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger werden den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger bcitrctend angesehen. Gießen, den 22. Februar 1867. Großhcrzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Dr. v. Schmalkalder, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. NesonbereNekannimachungen. 749) Durch das eingetretene Regenwetter ist das Abfahren des Holzes aus dem Gießener Stadt- waldc bis auf Weiteres verboten. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien wollen dieses im Interesse der Ortsangehörigen bekannt machen lassen. Gießen, den 28. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 748) Nach einer Mittheilung Großherzoglicher Districts - Einnehmerei Gießen I kann die Hundesteuer für das Jahr 1867 bis zum 15. März d. I. noch ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 28. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 687) Die Spar- und Leihkasse zu Lich ist jederzeit bereit zum Ankauf von Gutskaufschillingen, zu Darlehen auf Obligationen und zur Uebcrnahme von Obligationen durch Cession. Es wird dies mit dem An- fügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß unmittelbare Anbietungen die angenehmsten sind. Lich, im Februar 1867. Die Verwaltung. Versteigerungen. 740) Dienstag den 12. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Grundstücke, zum Nachlaß der Balser Weidig Wittwe gehörig, als: 27, gibt a Wiese daselbst, gibt 97. fr., alsdann bekannt gemacht werden- unter den 5310 Wellen Buchen-ReiSholz, iüKlftr. 16 4 8 alsdann bekannt gemacht werden- unter den Buchen-Schcidholz, Stecken 76 (Lichen 36 3 u Wellen 400 Nadel- 220 Stecken Buchen- und Eichen-Scheid- Morgens 9 Wellen 231 100 323 Wellen Stecken 322 88 87 1451 447 22 117 11 77 Wellen Stecken Wellen Stämme 9 11 11 500 8 25 18 200 32 800 14 Der jedesmalige Anfang ist Uhr am Häuser-Gericht. glut Nr. 2 5/ Hofraithe in der Wolkengasse, Hofraum, Scheuer und Miststätte, jetzt Hinterhaus, Hofraum und Stall, jetzt Hinterhaus daselbst, Prügelholz, Stockholz, Reisholz, 17 11 14 17 275 1750 1150 28 Stamm- u. Priigelh., Stockholz, Reisholz, ■ Stockholz, Reisholz, Eichen-Stämme, 960 Cubikfuß enthaltend, Eichen-Stangcn, 27 Cubikf. enthaltend, Nadel-Stämme, 1693 Cubikfuß enthaltend, Nadel-Stangen, 966 Cubikfuß enthaltend. und Prügelholz, 100 Stecken desgl. Stockholz, 9200 desgl. Wellen. Flnr Nr. /1 48 Acker am alten Schlag, Acker im Gartseld, 5 fl. 50 fr., Wiese daselbst, Acker daselbst, H o l z v e r st e 1 g e r u n g. 684) Im Licher Stadtwalde, District Großehäuserberg, kommen den 4. und 5. Marz d. I. nachverzeichnete'Holzsortimente zur Versteigerung: 1) Montag den 4. März: 67. 44% 567, 1422 2 37. 77. 325 Die Zusammenkunft ist am Pohlheimerwald. Watzenborn, am 26. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn. Schäfer, Beigeordneter. Stecken II Stecken II Fuß Länge, 1149 Cubikf. enthaltend. Der Anfang ist Morgens 10 Uhr in der Pfaffenmark beim Brennholz. Crumbach, den 27. Februar 1867. Königliche Bürgermeisterei Crumbach. Riemenschneide r. Die Zusammenkunft ist am Eingang des Waldes, nächst des Wismarer Wegs. Alten-Buseck, am 27. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. W a g e n b a ch. oKlftr. 296 Acker auf der Warthe, rechts am Aulweg, gibt 21 kr., Lich, den 21. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Helm. Holzversteigerung in dem Gemeinde- walde zu Crumbach. 727) Dienstag den 5. März sollen im Crumbacher Gemeindewalde folgende Holz- sortimenle öffentlich meistbietend versteigert werden, als: , Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme von 6 bis 29 Zoll Durchmesser und und 10 bis 40 Fuß Länge, Fichten Stämme von 6 bis 12 Zoll Durchmesser und bis zu 70 Fuß Länge, Kirfchen-Stämme von 11 bis 14 Zoll Durchmesser und bis zu 45 Fuß Länge, Hainbuchen-Werkholz-Stämme, । Eichen-, Buchen- und Fichten-Stan- gen, darunter 200 Langwiden; 2) Dienstag den 5. März: Buchen-Schcidholz, Eichen- „ Buchen-Prügelholz, „ Stockholz, Eichen- „ 742) Donnerstag den 7. März l. I., Vormittags 10 Uhr, soll in der Caserne des hiesigen Militär- Commandos der Dünger öffentlich gegen Baarzahlung versteigert werden. Gießen, den 28. Februar 1867. Großherzogliche Criminal- und Polizeikasse für Oberhessen. Keim. Versteigerung von Obftbaumchen bei der Stabt Gießen. 704) Samstag den 2. März d. I., Vormittags 11 Uhr, 'ollen auf dem Marktplatze vor dem Rathhause 400 Stück veredelte Obstbäumchcn, bestehend in Aepfel-, Birn-, Kirschen-, Mirabellen- und Zwetschen-Bäumchen, öffentlich versteigert werben. Gießen, den 25. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 726) Donnerstag den 7. März d. I., Vormittags 1'0 Uhr anfangenb, soll in dem Markwald bei Bellersheim nachbenanntes Holz, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen , einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden, nämlich: 37 Eichcn-Bau-, Werk- und Schnittholz- Stämme von 16 bis 30 Zoll Durchmesser und 10 bis 50 Fuß Länge, 5896 Cubikfuß enthaltend, wobei bemerkt wird, daß gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine Zahlungsfrist bis zum 1. October d. I. ertheilt werden kann. Bellersheim, den 25. Februar 1867. Der Markmeister: Bopp. Holzversteigerung. 743) Dienstag den 5. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gcmeindewalde, District Ellersbcrg, nachvcrzcrchnete Holzsorti- mente versteigert werden, als: H o l z v e r st e i g e r u n g. 724) Freitag den 8. März, Morgens 10 Uhr, sollen im hiesigen Gcmeindewalde, Tjistric- ten Pohlheimcrwalb und Trieich, nachver- zeichnele Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Holzversteigerung im Gießener Stadt- walde. 705) Montag den 4. März v. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Oberhag, nachverzeichnetes Holz öffentlich Schiffcnbcrg. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, kies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 25. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Bauholz von 12 bis 39 Zoll Durchmesser und 20 bis 34 741) Künftigen Montag, den 4. März d. I., wird in meiner Wohnung der Bedarf von 1 73 Fuder reinem Kornstroh für das hiesige Militärkommando an den We- nigstnehmenden vergeben. Gießen, den 2. März 1867. v. Muralt, Major. den Bedingungen, öffentlich meistbierend versteigert werden. Gießen, den 27. Februar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. versteigert werden, als: Eichen-Scheidholz, Verpachtung von Gelände bei der Stadt Gießen. 775) Freitag den 8. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen 3 Triebvicrtel, das städtische Gelände auf der Stephansmark und der städtische Platz auf der Schoor von der Neustadt nach dem Seltersthor öffentlich verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist am Neuenweger Thor. Gießen, den 28. Februar 1867. Großhcrzvglichc Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 4G0 „ Wachholder- „ 389 Eichen-Stämme mit 6017 Cubikfuß, den Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 28. Januar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. 350) Dienstag den 19. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe des Justin Eberhardt, als: 75 75 16 Eichen-Prügelholz, „ Stvckholz, Nadcl-Prügelholz, „ Stockholz, Buchen-Reisholz, Eichen- „ Nadel- „ „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Navel-Scheidholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Stämme Eichen - Bau-, Werk- und Nutzholz mit 229 Cubikfuß, Stämme Buchen-Werkholz mit 281 Cubikfuß, Nadel-Stangen mit 26 Cubikfuß. ... Eichen-Stangcn „ Die Zusammenkunft ist auf dem Schiffen- berger Weg am Forstgartcn, unterhalb 229 Stecken 2 „ 51 977. „ 2 „ 774) Eine Partie abgängige Birn-, Aepfel-, Zwetschen- und Kirschbäume soll Freitag den 8. März d. I., Nachmittags 2 Uhr. öffentlich versteigert und der Anfang am Neuenweger Thor gemacht werden. Bemerkt wird, daß darunter sich Aepfel- und Kirschbäume befinden, welche sich zu Werkholz eignen. Gießen, den 28. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Prof. Dr. Alber s frischende« Waschmittel rühmlichst anerkannt. 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Mainarmcc im Sommer 1866 Berichterstatter des Daheim bei derselben. persönlichen Mittheilungen und eigenen Erlebnissen geschildert von Malz Extrakt 733) Malz-Brust-Bonbons und Malzzucker in Tafeln, in frischer Sendung, bei Julius Wallach. I. Abtheilung. Eleg. drosch, mit Karten a und vielen Illustrationen. Preis 1 fl. 30 kr. Steinkohlen G. Ehr. Spruck, am Markt. S. Katzen st ein, im .Russischen Hof." Das K. K. östcrr. ausschl. priv. Anaiherin-Mundwaher von Dr. I. G. Popp, prakt. Zahn- arzt in Wien, ä Original-Flasche 1 Thlr., empfiehlt in bekannter Güte (349) L. Iahrcis, in Gießen. Jedes der beiden Werke wird 3 Abheilungen zu demselben Preise umfassen und rasch nach einander vollständig werden. Beide Werke sind vorräthig in der Ferber'schcn Univ.-Buchhandlung ■ (754) __________in_®iefeen^^^^^^^M^^ Das vorliegende Werk, reich durchillustrirt, ist K das erste, welches Klarheit in di- zum Theil g noch dunklen, verworrenen Ereignisse des Main- K, feldzuges bringt. CS macht Anspruch auf quellen- g mäßige Wahrheit, auf der andern Seite ist es W aber auch mit jener fesselnden Interessantheit ge- schrieben, welche dem Verfasser der Berichte de« W Daheim von der Mainarmee („Ein Schlacht-M feld drei Tage nachher", „Leiden und Freuden jg eines Berichterstatters", „Im Kursant zu Kissin- gä gen" , „Dreimal arretirt" , . Meine Fahrt mit || der Leiche") und der Besuche bei Dreyse, Moltke, Vogel von Falckenstein und Go eben eigen ist. Die Jllustrirung, von der Hand Emil Hün- t-n's, der als Landwehrlieutenant den ganzen Feldzug durchmachte, zeichnet sich durch besondere Originalität und Treue aus. Preisen: Ausschussbretter, 8" breite, pr. Stück 12 kr., 14 „ 737) Ich beabsichtige, in da« ehemals Boosi'sche Haus Gladenbach, vis-a-vis dem Landgerichte, wobei ein 1750 Klafter haltender Gemüse- und Grasgarten, mit einer gelingen Anzahlung, zu verkaufen oder auch zu vermiethen. Marcus Straup, in Frankfurt a. M., Neue Rothhosstrasse 8. (6c0rg Jjiltl. I. Abtheilung. Eleg. drosch, mit Karten und vielen Illustrationen. Preis 1 fl. 48 kr. Der durch seine Kriegsberichte im Daheim und in der Voßischen Zeitung bekannte Verfasser hat eS untirnommen, mit möglichster Treue und in frischer, interessanter Form eine Geschichte der großen Ereignisse des vergangenen Somniers zu schreiben. Er war dazu in seltenem Maße ausgerüstet durch die ihm zugänglichen Quellen, durch seine Anwesenheit im großen Hauptquartier und durch die Gabe fesselnder, belletristischer Darstellung. Der Stift des Künstlers unterstützt das schildernde Wort durch zahlreich- Illustrationen, durch Por- traitS lebender and gefallener Helden, durch humoristische und genrehafte Scenen, und so kann di- Verlagshandlung dem gebildeten Publikum ■ ein Werk bieten, welches wohl auf lange Zeit das getreueste und interessanteste über Preußens glorreichen Krieg bleiben wird. Die vorliegende Abtheilung umfaßt die Ereignisse der Armeen Prinz Friedrich Earl'S nnd Herwarth'S bis zum Schluß der Kämpfe von Gitschin, also die Einmärsche, Libau, Hünerwasser, Münchengrätz, Nachtgefecht von Podol idessen Tarstellung meisterhaft genannt werden kann!, Paß von Podkost und Dachdielen, 8" Cement, frische Sendung, Gyps, küüstlichen Dünger, Steinkohlen in ganzen unk halben Waggons, sowie in einzelnen Gentnern, (761) empfiehlt I. G. D. Bapst. 770) Zu verkaufen ein gut erhaltenes Glacier von 6% Oela- ven. Wo? sagt eie Redact. d. Bltts. Weiße Glace-Handschuhe für Damen von 24 fr. an das Paar, „ Herren „ 30 „ „ „ (784) empfiehlt I. Gh. Retter. 730) Eine grosse Partie Bupbaurn wird billig abgegeben bei ____________A. Zinsser, im Garten. 766) Ein Mistbeetfenster und eine Hundshütte sind zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 731) Leinene und baumwollene Webgarne empfiehlt Julius Wallach- 643) Eine große Quantität Kartoffeln und schönes Erbsenstroh ist zu verkaufen Schulgasse Lit. B. Nr. 18. Oefen und Kochherde zu Steinkohlen- und Holzfeuerung, Stein- kohlenkasien und Feuerungs-Requisiten empfiehlt (225) __________I. G. D. Bapst. 383) Waschmaschinen neuester Eonstruction, mit Garantie, empfehle ich zu den billigsten Preisen und können dieselben auch pr. Tag ä 36 kr. verliehen werden. _________________I. Th. Haubach II.. 609) Unterzeichneter empfiehlt sein Dielenlager, und zwar zu nachstehenden 764) Alle Arten Mineralwasser aus den vorzüglichsten Quellen empfiehlt _____'______________L. Nern. 709) Sehr gute trockene Hefe ist in Pfunden und Lothen stets frisch zu haben bei Ehr. Lampus, Seltersweg. 744) 364 OSlftr. Acker und Wiese, zwischen dem Mittelweg und der Lahn gelegen, 242 HjKlftr. Garten auf der Roth- Hohl und 145 Q^lftr. Acker am Hasenkoppel, sind zu verpachten. Näheres bei Balthasar Becker Mttwe. 746) Schellfische, Kabliauen, Seezungen unv sonstige Seefische treffen jetzt wieder in mehrmaligen Sendungen wöchentlich bei uns ein. Damit es keine U:terbred?unq giebt, lassen wir Vie Zusenvungen von Holland unv ver Nordsee-Fischerei Emden, sowie von der neuen Nordsee-Fischerei in Bremen, je nach vem Eintreffen von Fischen, erfolgen. ___________I. A. Busch Söhne. 767) Rahm- unv Harzkäse in vorzüglicher Qualität empfiehlt Evuarv Spier, in der Neustadt. 75i) Zupselzeuge empfehle ich; auch nehme ich Fäseln und Lappen zu tcn höchsten Preisen an. A. Hau hach, Mäusburg. 747) Frische Sendung stißer Apfel- finen sMessina-Frncht) empsingen I. A. Busch Söhne. 3937) Gegen Husten und Heiserkeit, Rauheit im Halse, Verschleimung u. s. w. gibt e« nichts Besseres als die Stollwerck’scheu Brust-Bonbons. Man findet selbe in Original - P ickeien ä 14 kr. in (wiessen bei C. W. Dietz u. bei LouisFrohn Häuser, in Allendorf a. <1. Ada. bei Apotheker C. L. 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JugHardt Wittwe. 1302) Bieter Wafierkalk und reinsten Fettkalk habe ich stets frisch gebrannt zu billigsten Preisen vorräthig. Ziegelhütte bei Herborn. Th. Wurmbach. 31) Ein Wohnhaus, in schöner Lage d'cr Stadt, ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 758) Meinen Garten auf der Weißerde, mit Obstbäumen bepflanzt, bin ich Willens zu verpachten. Polizeidiencr Schneider Wittwe. 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Nr. 195 sinv zwei möblirte Ziinmer mit Cabinet zu vermiethen. 752 > Zch habe mich nunmehr entschlossen, mein Haus nicht zu verkaufen, vielmehr die darin befindlichen Wohnungen zusammen oder getrennt, nebst dem varanliegenden Garten, zu vermiethen, und bin bereit, die Miethverträge auf längere Zeit abzuschließen. C. von L e s ch. 761) Zn dem von uns erbauten Hause auf der Anlage ist der ganze mittlere Stock anderweit zu vermiethen und dm L April zu beziehen. L. und A. Petri. 536) Zm Brü hl'schen Hause am Canz- leibcrg ist ein freundliches Familien - Logis, bestehend aus 2 b:S 3 Zimmern und 3 Ca- bineten, Küche, Holzplatz und Keller, zu vermiethen und bis Ostern beziehbar. 697) Ein vollständiges Familienlogis von 2 bis 3 Stuben und Cabinet, swobei auf Verlangen auch ein Stück Hintergarten abgegeben werden kann, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen in Lit. C. Nr. 131 auf dem Reichenfand._____________________ 782) Zwei gut möblirte Zimmer mit Cabinet sinv auf nächstes Semester zu ver- miethcn. L. Becker, Asterweg. 783) Ein möbliites Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei I. Wallach. 760) Eine Famil>enwohnung ist zu vermiethen bei SpengUr Hilgardt, ____Schloßgasse. 763) Ein kleines möblirUs Zimmer ist zu vermiethen Neuenweg Lit. D. dir. 194. 712) Der Fritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen. Emil fP i |£or. 375) Das seither von Herrn Pfarrer Dauth bewohnte Logis ist anverweit zu vermiethen unv im April beziehbar. L. Keil, Neuenbäuen. 28) Ein möblirtes Zimmer ist zu »er« miethen und sogleich beziehbar bei F r i e d r. Emil Loos. 4459) Zu Vermiethen: Im vormals Mö hl'schen Garten Vie mittlere Etage. Auskunft ertheilt Herr Elias M e p e r. 759) Ein an der Bahnhofsstraße in Weilburg gelegenes dreistöckiges Wohnhaus mit Neben- und Hintergebäude, nebst Bäckerei-Einrichtung, ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Vermischte Anzeigen. 785) Es wünscht Zemand einem Kauf- manne oder einem sonstigen Geschäftsmanrt b:c Bücher zu fuhren. Wer? sagt die Exped. d. Bltts. Pferde -Markt und Pferde-Berloosung zu Frankfurt am Main. 647) Laut Programm des landwirthschaftl. Vereins findet am Schlüsse des Pserve-Markts am 10. April d. I. mit Genehmigung k. pr. Regierung große Berloosung statt Die Gewinne bestehen demgemäß aus: 61 der schönsten Reit-, Wagen- und Arbeitspferde, 10 Wagen nebst completen Geschirren, wobei eine , Equipage mit 4 schönen Pferden und cornpleter »chirrung. Außerdem vollständige Geschirre, Sattelzeuge, Fahr- und Reit-Requisiten ic. Bestellungen auf Loose a 1 Rthlr. (1 fl 45 fr.) sind alsbald bei mir einzu- reichen, wenn mit Sicherheit auf Zutheilung gerechnet werden soll. Nach Ziehung sende ich Liste franco. Gustav Schwarzschild, Zeil 38, Franksurt a. M. 738 in dem Laden der Herren Gebrüder Busch (Kreuz) und in der Ferber'schen und Rickes schen Buchhandlung. in Hamburg, o Bank- und Wechselgeschäft. ©j Zweite Öramatifaje Vorlesung non Fr Büchner, den 9. März im Einhorn-Saale, Abendö 7 Uhr, zweistündig. i«S S a 6 e m ci r , Trauerspiel in 5 Auszügen, von Fr. Bückncr (mit Einleitung ) Einzclkarten a 30 fr., Familienkarten für 4 Personen a t fl. 45 kr. au Frankfurt am Jllain, am 8., 9. und 10. April 1867. 473) Prämiirung (am 8. April) , sowie Verloosung von Pf-rden, Reit und Fabrzeug finken auch bei bev°rstehenk-m Markte wieder staih £\t feineren Pferde werden in den vollständig für 400 Pferde hergerichteten neuen prachtvollen Stallungen ausgestellt. # . Anfragen und Bestellungen sowohl auf Stallungen als auf Loose L Thlr. 1 (ft 1. 45 tr.) per Stück, beliebe man franko an das Sekretariat unter- zeichneten Vereins, kleine Hochstraße No. 10 zu richten. Den Aufträgen für Loofe ist der Betrag sofort betzufugen. Der Vorsitzende des Landwirthschaftlichcn Vereins: H. R. Fries. Laz. Sams. Cohn Z „Gottes Segen bei Cohn!“ g v (■ rosse Kapitalien-Ver- gj ö loosung v .<• von über 2 Millionen «OO OOO » g Mark. g ■y Beginn der Ziehung am 17. (1. 171. Oi g 739) Bekanntlich ist der Debit der w g Venen Mailänder Staats- ® I Prämien - Obligationen o g von der Cirossherzogl. Iles- A « siselien Regierung gestattet» I Nur T Thalcr H kostet ein Original-Staats- v! Loos (keine Promesse) aus mei- gj iS nem Debit und werden solche auf si 5 frankirte Bestellung gegen Ein- g Ä sendung des Retrages, oder gj X gegen Postvorsclinss selbst» g nach den entferntesten Ge- gj © genden von mir versandt. gj I Es werden nur Gewinne gezogen, oi Die Haupt-Gewinne betragen gj Z Mark 225,000 —125,000 -100,000 « g - 50,000 - 30,000 - 20,000 - S » 2 ä 15,000, 2 ä 12,000, 2 ä 10,000, g Z2 ä 8000, 3 ä 6000, 3 a 5000, « g 4 1 4000, 10 h 3000, 60 ä 2000, A O 6 a 1500, 4 a 1200, 106 a 1000, « g 106 a 500, 6 ä 300, 100 ä 200, | L 7628 a 100 Mark u. s. w. ® * Gewinngelder und amt- gj | liehe Ziehungslisten sende y, <& sofort nach Entscheidung. gj | X Meinen Interessenten habe allein g I g in Deutschland bereits «s ® g Mal das grosse L.OOS aus-1 fy gezahlt. ® 0 — 648) Geschäfts - Empfehlung. Einem verchrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Weitzbinder und fiatfirer jttablirt habe. Durch feine, geschmackvolle unv dauerhafte Arbeit, sowie durch prompte ^Bedienung, hoffe ich mir die Zufriedenheit meiner Kunden zu erwerben, und bitte; daher um deren geneigte Aufträge. I Meine Wohnung befindet sich in dem Hause meiner Mutter, Neustadt^ Lit. D. Nr. 34. o r g M ö h l. 672) Auswanderer befördert dreimal wöchentlich mit Dampfschiffen über Bremen und Hamburg, sowie mit Segelschiffen Ister Classe nach allen Häfen Arne- rikas zu billigstem Preis unter reellster Be- dienung Chr. Wallenfels, jun.______ Pferde-Markt und Pferde-Verloosung zu Frankfurt am Main. 732) Bestellungen auf Loose ä 1 fl. 45 kr. wolle man alsbald bei Unterzeichnetem einreichen, um mit Sicherheit darauf rechnen zu können. Julius Wallach. 580) Beim Herannahen der schönen Jahreszeit verfehle ich nicht, meine Wirtschaft zur Wellersburg einem om’btiicben Publikum in empfehlende Erinnerung zu bringen. Fnr nute Speisen und Getränke, sowie reelle Bedienung, ist bestens gesorgt. Auch sind die fo beliebten Waffeln zu jederzeit daselbst frisch zu haben. C. Pausch. 736) Der HandlungS- Commis Maier Herrmann aus Gießen, welcher im Juni v. I. von hier abgereist, wird hierdurch aufgefordert, mir seinen gegenwärtigen Aufenthaltsort anzuzeigen. Frankfurt a. M., 22. Februar 1867. H. Hellborn. 735) Verflossenen Sonntag, den 24. Februar, wurde ein Päckchen Briefgelv im Werthe von 122 fl. 15 fr. verloren. Der redliche Finder wolle dasselbe gegen eine gute Belohnung bei Großherzoglicher Polizei- Verwaltung Gießen abgeben._____________ 634) Unterzeichneter empfiehlt sich zur Uebernahme von Dachdeckerarbelt und versichert billige und reelle Bedienung. Seine Wohnung befindet sich im ®er- hardt'schen Hause in der Mühlgasse. Joseph Ruckstuhl, Dachdecker. 633) Es werden noch junge kräftige Leute als Dienstmänner für Gießen zu engagiren gesucht. Nur Solche wollen sich melden, die mit guten Zeugnissen versehen B A. Seim, Tapezier, wohnhaft im Schlosser Nagel'schen Hinterhause Nr. 221 A. (Brandgasse) vis-ä-vis der Spar- und Leihkasse, bittet seine geehrt.n Kunden, im Fall daß er abwesend ist, ihre Adresse gefälligst bei Herrn Engel abgeben zu wollen. Zu gleicher Zeit empfiehlt er sich einem geehrten Publikum bestens. 745) Auf dem Balle des Herrn Röse sind drei Taschentücher liegen geblieben. Die Eigenthümer können sie bei Gesell- schatsdiener Krämer in Empfang nehmen, 632) Für einen einzelnen Herrn wird eine Stube nebst Eabinet, ohne Möbel, jedoch mit vollständiger Kost und Bedienung, gesucht. Das Nähere ist zu erfragen auf dem Bureau des Dienstmänner-Instituts. sind. Anmeldungen sind auf dem Bureau des Dienstmänner-Instituts zu machen. 70t) Hausbursche gesucht. Bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen._____________ 787) Gegen hohen Lohn wird ein braves Mädchen, welches die besten Zeugnisse aufzuweisen hat und gut kochen kann, auf Ende März in Dienst gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Geschäfts Eröffnung. 790) Einem verehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich untcrm Heu- tigen ein S t r o h-, Filz- und Seidenhut-Geschäft >m Hause des Herrn A. K a tz in der Neustadt errichtet habe. Herren-, Hamen- und Kmcerstrohhüte von den feinsten bis zu den billigsten Filzhüte in allen Farben und Fa^vns von den fernsten bis zu 2 st. 36 fr., für deren Gute und späteres Umänkern garantirt wird. Stroh-, Fil,- und Seidcnhüte werden gewaschen, gefärbt und nach neuestem Muster auf bas Schnellste und Billigste wieder hergerichtet. Durch gute Waare, billige Preise und freundliche Bedienung hoffe ich, recht bald das größte Zutrauen zu erlangen. Gießen den 1. März 1867. g Die Lebensversicherungs-Kesellschast zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegründet im Jahre 1830, hat sich auch im vergangenen Fahre ungeachtet der schwierigen Zeitverhältnisse einer sehr lebhaften, nächst dem vorhergehenden alle früheren Zahlt ühcrstelgenöen Betheiligung zu erfreuen gehabt, wahrend der Abgang ein mäßiger gewesen ist. Der Berstcherungöbestand ist hierdurch auf 97418 Personen versichert mit 10,960,200 Thalern, Die Einnahme nach vorläufiger Ermittelung auf 487,800 Thlr., gegen eine Ausgabe für 272 Todesfälle von 306,200 „ der Capitalbestand .... auf 2,386,000 „ gestiegen Dividende im Zahre 1867 : 32 pro Cent. Die Gesellschaft, welche sich stets eine möglichst beschleunigte Auszahlung der bei ihr versicherten Capitalien besonders angelegen sein läßt, hat im vorigen Jahre in Berücksichtigung der Zeitverhältniffe über hundert zwei und dreißig Tausend Thaler noch vor Eintritt des Zahluugstermins ausgezahlt. Dieselbe verbindet infolge ihres günstigen Standes die vollständigste Sicherheit mit möchlichster Billigkeit. Versicherungen auf Summen von 100 bis 10,000 Thlrn. zahlbar beim Todesfall oder auch bei Erreichung eines voraus bestimmten Lebensalters vermitteln kostenfrei die Gesellschafts-Agenten: E. E. Rühl in Gießen. C. Kinzenbach in Wetzlar. Beachtenswerth! 380) Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwächezustände ter Harnblase und Geschlechtsorgane. Auch finden diese Kranke Aufnahme in des Unterzeichneten Heilanstalt. Specialarzt Mr. Kirchhoffer in Kappel bei St. Gallen (Schweiz). 575) Meine Werkstätte befindet sich jetzt in meinem erkauften (früher Seeth'schcn) Garten hinter der D e ck e r'schen Fabrik am Neuenweger Thor. Zugleich empfehle ich mich im Unfertigen von Grabsteinen, Denkmälern, Monumenten, Kreuzen, Tafeln, Einfassungen um Gräber und Familiengruften u. s. w., sowie in sonstigen Steinhauerarbeiten in allen Steingattungen. Adam Kalbfleisch, Steinhauer, wohnhaft bei Louis Bogt, Neustadt. $ Bürger-Club. Montag den 4. März, Abend 8 Uhr, im Caf6 Ebel: General-Versammlung. Tagesordnung: Vorstandswahl. „Lehrlings - Stelle." 765) Ein Junge, der das Schuhmachergeschäft erlernen will, kann bei mir in die Lehre treten. B. Walter. Im Leibschen Saale. 791) Dienstag den 5. März 1 8 67. Auf allgemeinen Wunsch: Großes Filstnachts - Concert (13. Concert im Abonnement), ausgeführt von den Mitgliedern der ^ne^CUei WuM-Ellpeüe. Programm. Erste Abtheilung: 1) Düppler Schanzen-Sturm-Marsch von R. Piefke. 2) Ouvertüre zur Oper „Zampa" von Herold. 3) Morgenblätter, Walzer von I. Strauß. 4) Der Maskenball, großes Potpourri von Kunhe. Zweite Abtheilung: 5) Ouvertüre zur Oper „Stradella" von F. v. Flotow. 6) Scene und Arie für obligate Clarinette von H. Bergson, vorgetragen von Herrn B. F r a u n d. 7) Quadrille aus Offenbachs „Orpheus" von C. Zabel. 8) Ein musikalischer Bilderbogen, Potpourri von Conradi. Dritte Abtheilung: 9) Ouvertüre zur Oper „Die Stumme von Portici" von Auber. 10) Oh dites lui, Romance de la Prinzess Kotchoubey. 11) Loreley-Paraphrase von Neswavba. 12) Ambos-Polka von A. Parlow. Vierte Abtheilung: 13) 500,000 Teufel, Polonaise infernale von G r a b e n-H o ffm a n n. 14) Humoristische Variationen über das altdeutsche Volkslied „Lott' iS dot" von R ei n b o td. 15) Zechbrüder-Galop von StaSny. Anfang 5 Uhr. Ende 10 Uhr. Entree ä Person 12 kr. Die Direction: Adolph Hecker. 669) Ein Küchen- und ein Hausmädchen werden in Dienst gesucht. Wo? sagt die Exped. d. BlttS. 769) Unterricht in der Mathematik und im Clavierspielen ertheilt auf deßfall- sige Wünsche W. Walther, stud. cam. 630) Ein Junge, der das Schremer- geschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Ferdinand Krailing, Sandgasse. Für Lehrer-Sohne 652) Mit Beginn des Sommcrsemestcrs, 29. April, können Söhne von Lehrern auf meiner Lehranstalt für Handel und Gewerbe, welche auch für den einjährigen Freiwilligen- dienst ausbildet, unter besonders günstigen Verhältnissen Aufnahme finden. Prospekte und jede weitere Auskunft durch den Vorsteher. Eberstadt bei Darmstadt. A. Schmuck. 708) Eine stille Familie sucht ein Logis, bestehend aus Stube und Cabinet oder 2 Stuben nebst Zugehör, zu miethen. Wer? ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen. Cöln-Gießener Eisenbahn. 2577) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam *8t5 M. Deutz (Coln) 6IS *841 M. 12.. 4 N. Dillenburg 6, s *8.. M. 12., 4 R. 7„Ab. Düsseldorf 6,, *8., M. 12., 4 N. Siegen 6,, *8., M. 12., 4 N. * bedeutet Eilzug. 788) Theater in «gießen. Sonntag den 3. März: „Pfefferröfel". Romantisches Schauspiel in 5 Akten, von C h or Birch-Pfeiffer. Dienstag den 5. März: „Die Banditen", oder: Abentruer eines Fastnachtbatles. Lustspiel in 6 Akten, von Roderich Benedik. Wilhelm Richter. Reb- Die Schiffe Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann. Den 2 4. Februar. Friedrich Martin Petri, Bürger und WeißbindermeiÜer, alt 40 I. 10 M. 20 T., gestorben den 22. Februar. Den 2 5. Februar. Johannette Christine Marie Magnus, gebornc Flett, Wittwe des „erstorbenen Bürgers und Küfers, Philipp Konrad MagnuS, alt 71 I. 4 3)1. 11 r., gestorben den 23. Februar. Den 26. Februar. Johann Georg KleeS, pcnfionirter Grobherzoglich Badnischcr Canzleidiener und Bürger zu Büdesheim, alt 78 I. 2 M. 8 T., gestorben den 24. Februar. Den 2 7. Februar. Kaspac Weimar, Bürger zu Alten Buseck und Dienstmann dahier, alt 28 I., gestorben den 25. Februar. Margarethe Buß, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Schuhmachers zu Butzbach, Georg Buß, ge- borne Zeiß. Beerdigte. Den IS, Februar. Marie Henriette Karoline Becker, deS OrtSbürgerS in Rödgen und Schmieds dahier, Johannes Becker, eheliche Tochter, alt 1 I., gestorben den 17. Februar. Den 2 2. Februar. Philipp Karl Heinrich LampnS, des Bürgers und Oekonomen, Johann Philipp LampuS, ehelicher Sohn, alt 2 I. 3 M. 22 T., gestorben den 19. Februar. De n 2 3. Februar. Margarethe Arnold, des Ortsbürgers und Steinhaucrs zu Reiskirchen, Heinrich Arnold, eheliche Tochter, alt 19 3- 2 M. 1 T, in der Lahn verunglückt den 8. Februar. Denselben. Johann Georg Ludwig Ehrhard Drescher, penstvnirter Großhcrzoglichcr StadtgerichtS- Aktuar, alt 63 I. 7 M. 12 T., gestorben den 21. Februar. die politische Erziehung der Venetianer zu leiten und in wichtigen politischen Fragen die öffentliche Meinung zu dirigiren. Den Borstehern des Vereins wurde officiell angezeigt, das, d,c Regierung derlei Vereine im ganzen Umfange des Reiches untersagt habe. Eine Ordonnanz des Generalcapitäns in Madrid erklärt die Redacteure und Drucker geheimer Druckschriften, sowie die Capitalisten, welche die Mittel dazu liefern, der Todesstrafe Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Hießen. Gottesdienst. Am 3. März. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittag- : Pfarrer Dr. Seel. jropulirte Rundschau. Am 25. Februar ll1/2 Uhr eröffnete der Altersprästdent v. Frankenberg-LudwigSdorf Vie erste Sitzung des norddeutschen Reichstages mit einer kurzen Anrede, in welcher er zur Einigkeit ermahnte. Nachdem Vie vier jüngsten Mitglieder Richter (Wanzleben), Stumm (Saarbrücken), Graf Watzdorf unv Graf zu Stolberg die Functionen als Schriftführer übernommen, wurde durch Namensaufruf Vie Anwesenheit von 220 Mitglievern constatirt. Auch Prinz Friedrich Earl war an- wesend und hatte seinen Platz aus der rechten Seite genommen. Die Plätze der Eommiffarien waren vollständig besetzt. In Betreff der Geschäftsordnung lagen 5 Anträge vor, von denen der von Graf Schwerin auf destnitive Enblocannahme der Geschäfts- ordnung des Abgeordnetenhauses unter bestimmten durch die Natur der Versammlung bedingten Modistcationen, nachdem Graf Schwerin dabei die Geschäftsordnung als eine provisorische bezeichnet, mit sehr großer Majorität angenommen wurde. Hierauf sand die Verloosung der Mitglieder in vic 7 Abteilungen statt. — Nach der Verloosung der Mitglieder in die Abtheilungen verlas Graf Bismarck die königliche Ordre, betreffend die^Vertretung der Bundesregierungen gegenüber vem Reichstage. Ferner erklärte Herr v. Bismarck, daß der Mangel einer Rednertribüne lediglich in den Raumverhältnissen feinen Grund habe. Er sehe jedoch, daß sich eine, wenn auch enge Tribüne anbringen lasse und werde dies veranlassen, wenn der Reichstag den Wunsch ausspreche. Auf den Antrag v. Vincke's wurde dieser Wunsch ausgesprochen. , . Die französische und englische Presse beurthe.lt die am 24. Februar bei der Eröffnung des norddeutschen Reichstags vom Könige gehaltene Thronrede im Allgemeinen sehr günstig, öie zeichne sich vor allem durch ihren freundlichen und gemäßigten Character aus; sie sei von einer gewissen stolzen Bescheivenheit durchweht. m „ In der zwischen Oesterreich und Preußen, resp. Preu- ßen und Frankreich, schwebenden Zollsrage soll neuerdings Aussicht auf einen alle Parteien zufriedenstellenden Ausweg sein. Die außerdeutschen Angelegenheiten boten in der verlaufenen Woche kein Errigniß von Bedeutung für uns. Die Publikation des französischen Blau- unv Gelbbuchs bestätigte nur Bekanntes. In der orientalischen Frage ist, wie man jetzt mit ziem- licher Klarheit Übersicht und roie noch jüngst auch von russischer oificiöscr Seite bestätigt wurde, zwischen den Mächten ein Einverstänvniß erzielt, das, freilich mit bedeutenden Opfern für die Pforte, den Weltfrieven einige Zeit hinaus sichert; die innere Reorganisation der Türkei, welche sich eine „jungtürkische Partei unter Führung des etwas abenteuerlichen ägyptischen Prinzen Mustapha Fazyl Pascha zum Ziele gesetzt hat, ist em Unternehmen, das kaum Aussicht auf Erfolg hat und höchstens zur Beschleunigung der Auflösung helfen kann.Der k r e tts ch e Aufstand lebt mit ungeschwächter Heftigkeit fort. Von Eanea zurückgekehrt, wurde Mustapha Pascha in dem Engpaß zwischen Jmbros unv Askypho von den Sphakioten angegriffen. Die Türken wurden geschlagen und erlitten schwere Verluste. Die siegreichen Insurgenten haben Promclo besetzt. Ein anderer großer Sieg wurve von den Patrioten zu Anoghi erkämpft; man spricht von 1500 türkischen Totten, worunter ihr General sein soll. Freilich bleibt die Bestätigung dieser, griechischen Quellen entstammenden Nachricht abzuwarten. Unter dem Namen „circolo patrioticofa hat sich in Venedig ein Verein gebildet, der es sich zur Aufgabe gestellt hat, Was giebt es sonst Neues? Gießen Wir entnehmen dem Frankfurter Journal Folgendes : Das auch in diesen Blättern seiner Zeit er- wähnte Wettschreiben zwischen Stenographen der Gabelsberger'schen und Stolze'schen Schule hat, wahrscheinlich mm großen Erstaunen Vieler, plötzlich ganz in der Stille am 19 v M in Berlin stattgefunden. Von Seiten der preußischen Regierung waren Behufs der Bildung des stenographischen Bureaus des norddeutschen Reichstags alle diejenigen, welche sich um Verwendung in demselben beworben hatten, zu einem Concur- renischreiben eingeladen morden, und batten sich dazu 10 Gabels- beraianer (5 Mitglieder des fgl. sächsischen Instituts in Dresden, 4 Stenographen ces Herrenhauses in Berlin, 1 aus Weimar) sowie 13 Stolzeaner aus Berlin eingefunden. Das Schreiben fand in dem Präsidentenzimmer des Herrenhauses unter Leitung eer mehr zu versenden. Der Conflict zwischen den Staatsgewalten der nordame- rifanifeben Union läßt noch keine Lösung voraussehen, doch scheint es, als würde man von der Präsidentenanklage abstehen. Der ziemlich feste Stand der amerikanischen Course beweist, daß man in dortigen finanziellen Kreisen keine ernstlichen Besurchiun- ^Die Fenier haben sich mit ihren Aufstandsversuchen einfach blamirt; die Ungefährlichkeit ihrer Bewegung siir die britische Herrschaft ist nun dargethan. Die Bevölkerung Irlands blieb ganz theilnahmlos. Den 2 4. Februar. Johann Michael scher, Bürger zu König und Landpostbotc datuer, deS Bürgers und Flurschützen zu König, Philipp Jakob Rebscher, ehelicher Sohn; und Eüsabelb Das Erdbeben, welches die ionischen Inseln betroffen, ist furchlbar. Man fürchtet für Santa Maura, von wo man noch keine Nachrichten hat. Die Städte Agostol, und Sixun aus Kephalonia sind in Trümmern, mehrere Dörfer ebenfalls verwüstet. Man kennt noch nicht die Zahl der Todten und 25er- - ------- Die Bevölkerung hat kein des Geh. RegierungSrath Metzel statt und war in der Weise . eingerichtet, daß 10 Minuten lang dictirt, und sofort die lieber» tragung von Seiten der Stenographen vorgenommen wurde. Die Tüchtigkeit der Concurrenten wurde nach ter Vollständigkeit und raschen Erledigung der Arbeit bemessen, und wiewohl wir hieraus nicht direct aus die ®üte. des einen oder antern Systems schließen wollen, so muß es doch für die Anhänger der Gabels- bergcr'schen Schule ein höchst erfreuliches Resultat sein, daß die beiden Mitbewerber, welche zuerst ihre Arbeiten ablicferten, (Sa- belsbergianer sind. Der erste war (56 Minuten) JnstitutSmit- gliev Oppermann (ein G eßener), 14 Minuten später folgte Dr. Bicrey, ebenfalls JnstitutSmitglied von Dresden, erst eine halbe Stunde später der erste Stolzeaner. Der seiner Zeit durch seine Herausforderung an Dr. Bierey bekannt geworbene Stolzeaner Pauly lieferte erst nach 1'/, Stunde seine Arbeit ein. Wir erinnern uns hierbei lebhaft an die bei dem früher projectirten Weitschreiben Seitens der Stolzeaner stets gestellte Bedingung, daß ein solches nur in Berlin, cem Hauptsitz ihrer Schule, statt- finden dürfe. Diese Bedingung ist ihnen durch die gegebenen Verhältnisse erfüllt worden, ohne daß ihnen dadurch der Sieg über ihre Gegner möglich geworden wäre. (Sichert. Nachrichten au« Wien bestätigen den in Men- tone erfolgten Tode des Erzherzogs Stephan von Oesterreich. Derselbe war ein Sohn des Erzherzogs Palatin Joseph aus dessen 2ter Ehe mit Hermine, Prinzessin von Anhalt-Bernburg- Schaumburg. Er war ein Zwillingskind; seine Zwillingsschwester starb schon im Jahr 1842. Erzherzog Stephan stanv in seinem 50. Jahre. Im Jahre 1844 war er Statthalter in Böhmen und wurde einige Jahre später, nach dem Tode seines Vaters, zum Palatin von Ungarn gewählt. In Folge der Revolution 1848 mußte er das Land verlassen und lebte feit dieser Zeit auf seinem mütterlichen Erbschlosse Schaumburg in Nassau. Er war ein Mäcen der Wissenschaft und ein Vater der Armen. In seinem Schlosse hatte er eine Schule errichtet, in der an 40 Kinder von 2 reich dotirten Lehrern einen trefflichen Unterricht erhielten. Ein Brustleiten nöthigte ihn im letzten Herbste unter italienischem Himmel Linderung von Leiden zu suchen, die feine menschliche Kunst mehr zu heben vermochte. Allgemein ist in der Umgebung Schaumburgs, namentlich dem Orte Balduinstein , die Trauer und der Schmerz um ihren geliebten heimge- gangenen Schloßherrn. — Vielen unserer Leser wird der liebenswürdige und freundliche Gastgeber zu Schaumburg von der Zeit der deutschen Naturforscher-Versammlung her noch im besten Andenken stehen. Gießen. Es ist unserer Polizei gelungen, den Thäter Mehrerer am hiesigen Bahnhofe und in den Waggons rc. verübter Diebstähle zu ergreifen. Gießen. Am 6. März, Vormittags von 8 Uhr 30 Minuten bis 11 Uhr 13 Minuten findet eine bei uns sichtbare Sonnenfinsterm'ß statt. Der Mond wird um 2/3 die Sonne bedecken. Am 20. März, Abends von 7 Uhr 45 Minuten bis 11 Uhr wird eine Mondfinsterniß eintreten. Sich. Der frühere Präsident der ersten Kammer der hessischen Lanvstänve, Fürst zu SolmS-Lich, ist in dem Wahlkreise Wetzlar-Rooheim-Altenkirchcn mit 9800 Stimmen in den norddeutschen Reichstag gewählt worden. Klein-Karben, 8. Febr. Der Taubstumme, F. Lemp, ein wegen seiner vorzüglichen Eigenschaften und biederen Charakters bei Jedermann äußerst wohlgelittene Person, war im de- nachbarten Walde bei andern Arbeitern mit Holzfällen beschäftigt. Wohlgemuth und sorglos, wie er stets gewesen, war er eben im Begriffe, einem Baume die Seitemvurzeln loszulösen, als ihm ein anderer gefällter Baum, der wider Willen der Holzmacher von heftigem Winde die entgegengesetzte Richtung getrieben wurde, das Haupt zerschmetterte. Unter Röcheln und Stöhnen hauchte er erst nach einigen Stunden seinen Geist aus. Das harte Schicksal seines alten tiefgebeugten Vaters ruft das allgemeinste Mitleid wach, denn seit wenigen Jahren ist es der zweite Sohn, den er auf so tragische Weise verliert; der erste verlor bei Eisenbahnarbeiten ein Leben. (Wett. B.) Darmstadt, 2t. Febr. In den letzten Tagen vergangener Woche hatte eine Deputation aus dem ehemaligen nassauischen Amte Reichelsheim den Ministern v. Dalwigk und v. Lindelof die Bitte um Errichtung eines Landgerichts in Reichelsheim wiederholt vorgebracht. Reichelsheim war feit Jahr- hunderten der Sitz eines Amtes, die geographische Lage desselben ist eine außerordentlich günstige, und für die Bevölkerung wäre es eine Wohlthat, wenn dort ein Landgericht errichtet würde. Darmstadt. Da« Regierungsblatt Nr. 9 enthält : I. Bekanntmachung, die Einberufung de« Reichstag« de« Norddeutschen Bunde« betreffend. Da« nachstehende Patent, welche« Seine Majestät der König von Preußen auf Grund der Allerhöchst 2hm von den Regierungen der zum Norddeutschen Bunde vereinigten Staaten nach dem beigedruckten ProtocollauSzug ertheilten Eruiächtigung erlaffen hat, wird hiermit für die nördlich de« Maingelegenen GebietStheile de« Großherzogthum« zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Darmstadt, den 15. Februar 1867. Großherzogliches Ministerium de« Innern. v. Dalwigk. Zimmermann. Wir Wilhelm von Gotte« Gnaden König von Preußen k. thun kund und fügen hiermit zu wissen : Nachdem Wir mit den verbündeten Regierungen der Norddeutschen Staaten übereingekommen sind, zur Berathung der Verfassung und der Einrichtungen de« Norddeutschen Bunde« Vertreter der Nation zu einem Reichstage zu versammeln, die gedachten Regierungen auch durch ihre Bevollmächtigte» am 18. Januar d. I. den Beschluß gefaßt haben, die Einberustmg de« Reichstag« der Krone Preußen zu übertragen, und nachdem die allgemeinen Wahlen am 12. Februar d. I. stattgefunden haben, berufen Wir den Reichstag M Norddeutschen Bundes hierdurch auf Sonntag den 24. Februar d. I. in Unsere Haupt- und Residenzstadt Berlin. Gegeben zu Berlin den 13. Februar 1867. (L. 8.) sgez.) Wilhelm. fgegengez.) v. Bismarck. Für hie wörtliche Uebereinstimmung mit dem Original. (L. S.) de la Croix II., Geheimer Hoftath im Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten. Folgt Auszug au« dem Protocoll der Eonferenz zur Berathung und Feststellung der Verfassung des Norddeutschen Bunde«. II. Bekanntmachung, die Aufbringung der B dürfniffe der israelitische» Religionsgemeinde zu Offenbach für 1867 betreffend. III. Uebersicht der für da« Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Eommunalbedürfniff« in den Gemeinden de« Kreise« Al«feld. IV. Dienftnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : 1) am 16. Januar den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Alsfeld und Bezirksstrafrichter bei dem Bezirksstrafgerichte Alsfeld Dr. Earl August Stammler zum Landrichter bei dem Landgerichte Altenstadt zu ernennen; , 2) am 17. Januar den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Fürth Wilhelm Mittler zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Groß-Gerau, — den Stadtgerichts-Assessor bei dem Stadtgerichte Darmstadt Friedrich Zimmermann zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Friedberg, — den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Offenbach Johanne« Holzapfel zum Stadtgerichts- Assessor bei dem Stadtgerichte Darmstadt, — den Landgerichts-Assessor bet dem Landgerichte Vilbel Hermann Langsdorfs zum Landgericht«- Affeffor bei dem Landgerichte Offenbach, — den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Grünberg Philipp Becker zum Landgericht«- Affcffor bei dem Landgerichte Groß-Gerau, — den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Beerfelden Eduard Bogen zum Landgerichts- Assessor bei dem Landgerichte Herbstein, — den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Groß-Umstadt Dr. Wilhelm Beck zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Beerfelden, — den Landgerichl«- Affeffor bei dem Landgerichte Wald-Michelbach Earl Wiener zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Vilbel, — den Landgerichts- Assessor bei dem Landgericht- Nidda Wilhelm Sch uchard zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Grunberg, — den Landgerichts- Assessor bei dem Landgerichte Schlitz Moritz Hempel zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Alsfeld, — den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Friedberg Gustav Suppe s zum Landgerichts- Assessor bei dem Landgerichte Schlitz, — den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Alsfeld Karl Srllheim zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Lauterbach, — den Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Herbstein Johannes Christoph Gustav Kull mann zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Alsfeld, — den Bezirksstraf- gerichtS-Secretär bei dem BezirkSftrafgerichte Michelstadt Bernhard Freiherrn v. Di em ar zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgericht« Groß-Umstadt, — den BezirkSstrafgerichtS-Secretär bei dem BezirkS- strafgerichte Ortenberg Georg Muhl zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Ortenberg, — den Gericht« Accessistcn Engelbert von Biegeleben aus Darmstadt zum Stadtgerichts-Assessor bei dem Stadtgerichte Darmstadt, — den Gerichtö-A ressisten Emil Zimmermann aus Darmstadt zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Offenbach, — den Gerichts-Accessisten Julius Zipp aus Hirschhorn zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Fürth, - den GerichtS- Accelsisten Albrecht Braun au« Höchst zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Wald-Michelbach, — den Gerichts-Accessisten August Klingelböffer au« Butzbach zum Landgerichts-Assessor bei dem Landgerichte Nidda, — den Gerichts-Accessisten Alerander Röm Held aus Königstädten zum Secretär bei dem Bezirksstrafgerichte Michelstadt, — den GeriebtS-AccesKen Moritz Kattrein au« Darmstadt zum Secretär bei dem BezirkSstrasgerichte Ortenberg — und den Gerichts- Accessisten Christian Eckstein aus Gießen zum HofgerichtS-Secretär bei dem Hofgerichte der Provinz Oberheffen zu ernennen: 3) am 17. Januar den Landgerichts Actuar bei dem Landgerichte Wimpfen Wilhelm Bier au zum LandgerichiS-Actnar bei dem Landgerichte Hungen, — den Landgerichts-Actuar bei dem Landgerichte Ulrichstein Johannes Schnauder zum LandgerichtS-Acluar bei dem Landgerichte Reinheim, — den Actuariats-Aspiranten Ludwig Friedrich Seitz au« Darmstadt zum LandgerichtS-Actuar bei dem Landgerichte Lauterbach, — den ActuariatS-ASpiranten Hermann Gustav Burger aus Darmstadt zum Landgerichts-Aktuar bei dem Landgerichte Groß-Gerau, — den ActuariatS-ASpiranten . AloyS Höfling aus Seligenstadt zum . Landgerichts-Actuar bei dem Landgerichte Offenbach, — den ActuariatS- ASpiranten Wilhelm Roth aus Öber-Klingen zum LandgerichtS-Actuar bei dem Landgerichte Ulrichstein — und den GerichtS-Accefststen Michael Joseph Kronenberger aus Seligenstadt zum LandgerichtS-Actuar bei dem Landgerichte Wimpfen zu ernennen, V. Versetzungen in den Ruhestand, Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : 1) am 14. Januar den HofgerichtS-Secrerär bei dem Hofgcrichte der Provinz Oberheffen Justizralh Earl Ludwig Balser — und den Land- gerrchtS-Astestor bei dem Landgerichte Lauterbach Friedrich Ebel, beide auf Nachsuchen und unter Anerkennung ihrer langjährigen treuen Dienste, — und 2) an demselben Tage den LandgcrichtS-Affeflor bei dem Landgerichte Battenberg Heinrich Earl Gebhard auf sein Nachsuchen teniporär in den Ruhestand zu versetzen. Darmstadt. Mit Bestimmtheit will man wissen, raß in Folge ter Ratification der Slultgarier Conferenzbescklüsse die preußischen Ercreicrreglements ohne Verzug bei der großh. Ar- meediviston eingeführt würden. Darmstadt. Die verschiedenen Andeutungen über die zukünftige Gestaltung unserer militärischen Verhällnisse, welche durch die Zeitungen die Runde machen, entbehren, wie cs scheint, alle ter Begründung, denn sie tauchen nur auf, um alsbald wieder in Abrede gestellt zu werden. Es ist bis letzt überhaupt noch nicht entschieden, ob unsere Division in zwei Theile getrennt wird, und viel weniger festgesetzt, welche Truppeutheile tünftig ter norddeutschen Armee zugetheilt werden. Daß im Falle der Ausscheidung des Oberhessischen Contingents dieses etwa aus einer Brigade bestehen wird, ist wohl richtig, da diese Leistung nach preußischen Einrichtungen der Bevölkerungszahl Obcrhessenö entspricht. „ _ _ ,,,, . Darmstadt, 24. Febr. Hofrath Pabst, der langjährige Redakteur der „Darmst. Zeitung", ist heute, 71 Fahre alt, ge» ' storben. .... Darmstadt, 26. Febr. Es ist dahier eine besondere Commission ernannt worden, um die dermaligen höchst traurigen Zustände der hiesigen technischen Schule zu prüfen, den Ursachen des unverkennbaren Ruins dieser Anstalt nachzufvcschen und die Mittel und Wege zu suchen, wie derselben neue Lebensfähigkeit gegeben werden kann. Bekanntlich war schon vor einigen Jahren eine neue Organisation versucht worden. Allein theils hatte man sich dabei kein bestimmtes vorhandenes Bedürf- niß klar vor Augen gestellt, das durch die Reorganisation der Anstalt hätte befriedigt werden.sollen und können; theils hatte man unterlassen, das Gleichgewicht zwischen dcn derselben geslell- ten Aufgaben und den ihr gewährten Mitteln zu finden. Es wird abzuwarten sein, ob es der neuernannten Commission gelingen wird, zu einem besseren Ergebniß zu gelangen. Dieselbe besteht aus Obersteuerdircetor Dr. Hügel, Geheimrath Wernher, Oberstudienrath Wagner, Generalsekretär Dr. Krämer und Com- merzienrath Fink. Offenbach, 21. Febr. Gegen die deutsch-katholischen Prediger Kerbler in Offenbach, FloS in Frankfurt und gegen den Vorstand des freireligiösen Vereins in Mühlheim a. M. ist eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet wegen der in Mühlheim am 23. Dec. v. I. stattgefundenen Einweihungsfeicrlichkeit der dortigen freireligiösen Halle. Gegen Prediger Kerbler soll, wie das „D. S." berichtet, Vas bischöfliche Ordinariat zu Mainz außerdem eine Anklage auf Herabwürdigung der Religion erhoben haben. (Rh. H.) Mainz, 24. Febr. Da Mainz zum Waffenplatz bestimmt ist, so sieht man seit einigen Tagen bedeutende Waffen trans- Porte hier ankommen, welche von einer starken Militärabthei- lung aus den Eisenbahnwagen ausgeladen werden, um sie sogleich in das Arsenal zu bringen. Richt allein Gewehre, sondern auch Kanonen, besonders Schwergeschütz, kommen hier mit der Bahn an. Während am Donnerstag und Freitag eS meistens Waffen waren, welche hier mit der Eisenbahn eingebracht wurden, bemerkte man gestern viele Wagen mit Pulver, welche von der Eisenbahn in die Pulvermagazine geführt wurden. (Hess. Ldsztg.) Worms. In den letzten Tagen hat sich hier ein Fall ereignet, der zur größten Vorsicht der bei (Entleerung der Aborte auffordert. Im Reuber'schen Holzhofe dahier waren am Freitag Abend drei Arbeiter mit der Grubenräumung beschäftigt, als plötzlich einer derselben wegen Einathmung einer allzugroßen Menge Stickluft in die Tiefe sank; der zweite wollte Hülfe leisten, theilte aber das gleiche Schicksal; ebenso auch der dritte. Vermittelst rascher ärztlicher Hülfe gelang es, die zwei zuletzt Gesunkenen wieder ins Leben zurückzurufen, der erste aber, Vater von sechs kleinen Kindern, blieb todt. Berlin, 20. Febr. Rach einer Mittheilung der „Ztg. für Rvrdd." soll der Fürst von Waldeck Unierhandlungen zur Abtretung feiner Souveranitätsrechtc an Preußen emgckitct haben. Berlin, 24 Febcuar. Während der Verlesung der Thronrede kam auf der Zuschauertribüne der tragische Zwischenfall vor, daß ein dort Anwesender plötzlich, vom Schlagfluffe getroffen, todt nieverstürzte.. Der Verstorbene soll ein Canzlcirath Riese gewesen sein. Berlin. Die „Leip,. Ztg." schreibt : „Durch eine in Kopenhagen betriebene Adresse soll die dänische Regierung aufge- forvert werden, sich an die Großmächte zu wenden, um die norv- schleswig'sche Abstimmungsangelegenheit zur haltigen Verwirklichung zu bringen. Recht! ch hat Dänemark mit dieser Abstimmung gar nichts zu thun. Es handelt flch dabei um eine Abmachung zwischen Preußen und Oesterreich, die von beiden Mächten auch rückgängig gemacht werden könnle, ebne daß formell einem Dritten irgend ein Widerspruchsrecht zustchen würde. Höchstens kann von einer moralisch bindend.n Zusage an Frankreich die Rede sein. An Dänemark sind keinerlei Zu- sagen gemacht und im Uebrigen ist es ganz dem Ermessen Preußens anhcimgegeben, wann uns in welchem Umfang Vie Abstimmung in Rorrschleswig herbeizusühren sei." Berlin. Wie man erfährt wird am 28. März d. I. die Fürstin Karoline von Reuß ihre Regentschaft niederlegen. Heinrich der zweiund zwanzigste tritt alsdann die Regierung an. Hierüber wird Freude sein bei den Reußer Schönen, sie dürfen dann doch einmal wieder tanzen. Berlin. Die Veimählung des Grafen von Flandern mit der Prinzessin Marie von Hohenzollern wird im Mai in Berlin gefeiert werden. Berlin, 25. Febr. Heute Mittag 5 Uhr war großes Diner im hiesigen Schlosse von 400 Gedecken. Unter den Gäften befinden sich Die bevollmächtigten Minister und die Abgeordneten des Reichstags. — Rach aufgehobener Tafel war Vorstellung der Reichstagsmitglieder und sprach sich dabei der König gegen Den Baron v. RoihschilD sehr huldvoll über dessen Wahl aus. — Run freue Dich Frankfurt! Frankfurt. Eine im vorigen Jahre Dahier gegründete Gesellfchast zur Beschaffung billiger Wohnungen hat sich in Anbetracht Der gegenwärtigen ungünstigen Verhältnisse Frankfurts aufgelöst. Sachsenhausen. Eine Anzahl hiesiger Einwohner hat, von Dem GeDanken ausgehend, daß einem jungen Manne, na- m ntlich wenn er keine Mittel besitzt, ein dreijähriger Militärdienst sehr hart und schwer ankommen muß, besonders wenn er von elterlicher Seite feinen Zuschuß zu dem kargen Solde erhalten kann, eine von Dem schönsten Erfolg begleitete Sammlung veranstaltet, aus Deren Ertrag nicht allein ein Fonds für die Zukunft gegründet, sondern auch für das ErsU die Mittel hergenommen werden sollen, um die bereits zu den Fahnen eingcrufenen Sachsen Däuser zu unterstützen. Wiesbaden. Prinz Nicolaus von Nassau, der zur Regelung der nassauischen Domänen-Angelegenheit, von dem Herzog von Nassau nach Berlin enisendet worden war, ist das Großkreuz des rothen Adlerordens vom König von Preußen verliehen worben. Wahrscheinlich ist die nassauische Domänen-Angelegenheit zu beiderseitiger Zufriedenheit geordnet und spricht man schon davon, eaß der Herzog von Nassau seinen bleibenden Wohnsitz wieder in Biebrich nehmen wird. Wiesbaden, 23. Febr. Nach dem „Rhein. Kur." ist das hiesige Schloß durch ein Arrangement mit dem Herzog Adolph definitiv in den Besitz des Königs Wilhelm übergegangen. Hannover. Der Adjutant des Prinzen Ernst August von Hannover, v. Klenke, der von Wien mit einer Mission an Die Königin Marie abgeschickt war, wurde, als er den Eisenbahnzug verlassen wollte, auf dem Bahnhöfe zu Nordstemmen verhaftet und sein Gepäck mit Beschlag belegt. Man scheint ver- muthet zu haben, daß Derselbe preußenfeindliche Flugschriften, deren Kolportage im Hannoverschen jetzt wieder zu beginnen scheint, mit sich führe. Der VerDacht muß sich aber niajt bestätigt haben, Denn Der Verhaftete, der in ter Nacht im OisicierS- arrestzimmer auf der Markiwache oetinirt war, wurde wieder entlassen und seiner Fahrt nach der Marienburg kein Hinderniß m den Weg gelegt. — Der Pastor Nitolassen zu Fischerhude, der wegen Verbreitung von Proclamationen des Königs Georg nach Minden gebracht war, ist von dort wieder enlassen und zu seiner Gemeinde zurückgekehrt. Stade, 21. Febr. In diesen Tagen ist an den hiesigen Magistrat ein officielles Schretben vom Kriegsministerium ringe- laufen. Dasselbe besagt im Wesentlichen, daß ter König sich entschlossen hätte, Stade als Festung auszugeben, und daß demnach die Werke nach Bedürfniß rasirt werden könnten. Zur Entgegennahme etwaiger seitens ter Stadt anzuknüpfenter Verhandlungen ist das Kommando des 10. Armee-Corps ermächtigt- (W..Z.) Marburg. In hiesiger Statt soll eine Realschule ge. gründet und bereits zu Ostern d. I. eröffnet werden. — Die Beeidigungen ter Beamten gehen jetzt im ganzen Kurfürstenthum Hessen vor sich. Braunfels, 25. Februar. Heute Mittag traf die Leiche des in tem Duell mit dem Grafen v. Wedel! , Adjutanten des Königs von Hannover, gebliebenen Prinzen Bernhard von Solms per Bahnzug von Wien hier an, um in d>e Familiengruft bestattet zu werden. Der Trauerwagcn und eine Menge Bewohner von hier nahmen die Leiche auf der Eisenbahnstation Leun in Empfang. Dom Neckar. Dieser Tage wurde im badischen Eisenbahnzuge auf der Fahrt von Heidelberg nach Würzburg unweit Untereibenheim ein Reisender seiner Brieftasche und seines Geldes beraubt, und hatte der Dieb bereits die Riemen des Koffers ausgeschnitten, als ter cingcschlafene Reisende erwachte. Man sperrte den Dieb unterwegs in ein Bahnwärterhäuschen, bis ein badischer Feldjäger denselben abholtc, um ihn — wieder entwischen zu lassen. Locales (Eingesandt.) Dieser Tage hat sich unter dem Namen „Bürger-Club" hier ein Verein gebildet, ter seinen Mitgliedern gesellige Unterhaltung, Leeiüre, Spiel, Tanz u. s. w. bieten und ein Vereinigungspunkt für die Gießner Bürgerschaft sein soll. Dieselbe wird sich hter, ferne von allem Partheilreiben, zu heiterer, ungezwungener Unterhaltung zusammenfinren, wo in persönlichem Verkehr und freund- schastltchem Meinungsaustausche alle durch politische DiScussionen entstandene Gegensätze und Härten gemildert und auf diesem Wege eine größere Eintracht unter ter Bürgerschaft erzielt wird. Solche Vereine haben sich an anderen Orten, von der Größe und Bedeutung Gießens, vielfach bewährt, ihre Vorzüge sind nicht zu verkennen, und durch die Vielseitigkeit ihrer Leistungen finden sie überall den größten Anklang; kein Wunder, daß man sich hier schon öfter bemühte e nen solchen ins Leben zu rufen. Es scheint denn nun endlich dieses nicht gerade leichte Problem gelöst und einem längst gefühlten Bedürfnisse Abhülfe geschafft zu sein. — Möchte darum der neue Verein eine recht rege Thcil- nahme finden, und die Gießner Bürgerschaft, die ja sonst überall, von dem Eigenlhum des Lehrers Jung zu verwendende Fläche beträgt 4 Oua- dratklafter. Der Großherzoglichc Bürgermeister Vogt halte nun mit dem Besitzer eine vorläufige Vereinbaning dahin abgeschkofien. daß dieser jene Grundfläche an die Stadt eigenthumlich abtritt und für die Ouadratklafter dieselbe Vergütung erhält, welche er für den ihm überlassenen Bauplatz seiner Zeit der Städtkaffe bezahlt hat. -r- Der Gcmeinderath fand dies- Ueberein- kunft im Interesse der Stadt und genehmigte fie. Tie bei Großh. Bezirksstrafgcricht Gießen in öffentlicher Sitzung gefällten Urtheilc. I. Am 21. Februar d. I. wurden verurtheilt: 1. Kaöpar Schmidt von Saasen, wegen Diebstahls, in eine geschärfte Correctioushausstrafe von vier Monaten. 2. Balthasar Rumpf von Dorf-Gill, wegen desgleichen Verbrechens, in eine Gefängnisstrafe von 16 Tagen. 3. Johannes KappeS von Göbelnrod, wegen MajestätSbeleidignng und Verletzung der Amts- und Dienstehre, in eine geschärfte EorrectionShausstrafe von vier und einem halben Monat. 4. Johannes Lanz von Ober-Seemen, wegen Widersetzung in eine Ge- fängnißstrafe von 8 Tagen. Die Untersuchung gegen Johannes Linker, Johs. S. von Rüddingshausen, wegen thatlicher Ehrenkränkung, wurde durch Vergleich erledigt. II. Am 27. Februar d. I. wurdest verurtheilt : und wcrkskör, er. wo es gilt etwas Großes, etwas Schönes zu schaffen, mit gutem Beispiele vorangeht, auch hier ihren bekannten Gemeinsinn aufs Neue bewähren, damit nicht durch Trägheit und Zweifelsucht, die überall erst Vie Früchte sehen will, ehe sie sich beiheiligt, oder durch kleinliche Etfersüchieleten die Schwierigkeit, die ein solches Unternehmen ohnedies schon in hohem Maaße mit sich bringt, noch erhöht werden. 1. Isaak Bamberger II. von Muschcnheim, wegen Verletzung der Dienstehre und Widersetzung, in eine Gefängnißstrafe 'von zwölf Tagen. 2. Johannes Birkcnstock und Johannes Enders von Hoch.Weisel, wegen Diebstahls in einen gerichtlichen Verweis. 3. Philipp Witze! von Zell, wegen desgleichen in eine Gefängnißstrafe von sechs Monaten. Die Publication des Urtheils in der Untersuchungssache gegen Johannes Nau von Stangenrod, wegen Widersetzung, wurde bis zur nächsten Sitzung ausgesetzt. Jakob Schäfer von Rockenberg, wurde von der Anklage der Verletzung der Amtsehre freigesprochen. II. Am 7. Marz d. I. : 1. Gegen die Ehefrau des Müllers Karl Martin Schudt von Dorheim Cons., wegen Eigenthumsbcschädigung. 2. Gegen Katharina Becker von Rödgen, wegen versuchten Betrugs. 3. Gegen die Ehefrau d-s Reinhard Töpfer von Ruppertsburg, wegen Vogelliebhaberei, Freunden der Angelfischerei und der Feucrwerkerei wird eS nicht unangenehm sein, wenn wir ihnen hiermit einige Schriften empfehlen, aus welchen Belehrung und Unterhaltung in gleichem Maßstabe zu erzielen ist. Dieselben find in S. Mvde 's Verlag in Berlin erschienen und in jeder Buchhandlung zu haben : 1) Job. Moerbe, Der praktische Vogelfreund, Enth. eine Anleitung zur Zucht von 94 verschiedenen Stubenvögeln, handelt von den Fangmethoden, Krankheiten, der Kunst Vögel auszustopsen >c. tPreiS 15 Egr.). 2) Ioh. Mocrbc, Die vollständige Angelfischerei. Handelt von den verschiedenen Fangmethoden, sowie von der Vermehrung der Fische, enthält auch einen Fisch- und Krebskalender >c. (Preis 15 Sgr.). 3) E. Weber, Der perfect- Lustfeu-rw-rkcr. Enthält Anweisungen der verschiedenartigsten Feuer- DiebstahlS. ersuchö. 4. Gegen Johannes Geisel von Ziegenberg, wegen öffentlicher thätlicher Ehrenkränkung. 5. Gegen KaSpar Ruppel, ledig, von Birklar, wegen Diebstahls. Tie bei Großh. Bczirksstrafgcrichl Gießen zur Aburthcilung kommenden Unlcrsuchungcn. I. Am 6. März d. 3.: 1. Gegen Jacob Luh, Jacobs Sohn, von Großen-Lindcn, wegen thät- lich-r Ehrenkränkung. 2. Gegen Johannes Schmidt von Maibach, wegen desgleichen. 3. Gegen Kaminfeger Karl R-uling von Gießen und Eonsorten, wegen Körperverletzung im Raufhandel. 4. Gegen Daniel Nikolai von Beffungcn, dermalen in Gießen, wegen Diebstahls. 5. Philipp Schmidt von Lich, wegen Widersetzung. Beschlüsse des Gemeinderaths der Stadt Gießen aus der Sitzung vom 28. Februar 1867. 1. Der Wirth Ludwig Busch Wittwe wurde die Anlegung eines Stegs über den Schoorgraben gegen Zahlung einer jährlichen Abgabe von 12 fr. unter der Bedingung gestattet, daß die Stadt die Enfernung jederzeit verfügen kann. 2. Der Gemeinderath ertheilte einem Anträge der Großherzoglichen Oberförsterei Gießen, welcher die Anlage eines Eanals in dem Stadtwalde, durch eine von ihr vorgeschlagene qualificirte Persönlichkeit, bezweckte, seine Zustimmung. 3. Für das Kleinmachcn des zur Heizung der Schulstuben bestimmten Stockholzes, im Wald, sowie die Aufuhr desselben an die betreffenden Lagerungsplätze, welche Arbeiten der Stadtvorstand im Interesse der Schulen an zuverlässige Personen aus der Hand vergeben hatte, wurde eine Vergütung von 48 ft. und 45 fr. gutgeheißen. 4. Die Handelsleute A. Katz und N. Rosenthal hatten an hier einquar. tirte Würtembergische Kriegstruppen 5622% Pfd. Stroh geliefert und dafür per Eentner 4 fl. im Ganzen 224 fl. 54 fr. in Rechnung gebracht. Ais dieser Betrag bei dem Kriegsministerium in Stuttgart liquidirt und die Vergütung desselben beansprucht wurde, verweigerte jene Behörde die Zahlung, darSuf sich berufend, daß die reglementmäßige Vergütung von 2 fr. für das Pferd, mit 63 fl. 6 fr. geleistet worden sei, und sie die Mehrforderung von 161 fl 48 fr. zurückweisen muffe. — Da sich die Behauptung dcS Wür- tembergischen Krieg-Ministeriums als richtig erwies und die Stadl ihre subsidiäre Haftverbindlichfeit für die Forderung der Lieferanten nicht verneinen konnte, so beschloß der Gcmeinderath die fragliche Differenz aus der Stadt- kaffe berichtigen zu lassen, den Ersatz derselben aus dem allgemeinen KriegS- kostenausgleichungsfonds sich vorbchaltend. 5. Die Stadt halte von der Oberbaurath Laubenheimer Wittwe einen Gartenlheil mit darauf sichendem Häuschen erworben und letzteres der Versteigerung ausgesetzt. DaS hierbei erzielte letzte Gebot blieb jedoch unter dem AdwürdigungsprerS. — Auf geeigneten Vorhalt an den Letzibietenden bereit, den Abschätzungsbetrag zu bezahlen. Der Gemeindcrath beschloß hieraus den Verkauf aus der Hand für den bemerkten Betrag zu genehm,gen weil Anzeigen Vorlagen, daß bei einer nochmaligen Versteigerung kein günstigeres Srgebniß als bei der ersten erzielt werde 6. Durch das Bauwesen d-S LcbrerS Jung auf der StephanSmark war de Herstellung e.neS durch da« Besitzlhum desselben anzulegenden in den Wieleckfluß ausmundenden EntwässeningSarabenS nötkiq geworden Die hierzu ___ Auch die nöthigen Abbildungen sind vorhanden. (Preis 15 Sgr.) Neoaeuon, Druck unv Verlag Oer Brühl'schen Druckerei (5r. Chr. Pietsch) in Gießen. Holzversieigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 689) Donnerstag den 7. und Freitag den 8. Marz, jedesmal Morgens praciS 9 Uhr, soll im District „Höler" am Garbenleicher Weg folgende« Brennholz versteigert werden: 93 Stecken Buchen-, Eichen- u. Tannen- Scheidholz, 403 Stecken Buchen , Eichen- u. Tannen- Prügeldolz, 586 Stecken Buchen-, Eichen- u. Tannen- Stockholz, 33600 Wellen Buchen-, Eichen- u. Tannen- Reisholz. Lich, am 26. Februar 1867. Fürstliche Oberiörsterei Lich. E i g e n b r o d t. BersteigerungS'Bekanntmachnng. 725) Donnerstag den 7. März d. I-, Vormittags 9 Uhr, soll in der Wohnung des Großherzoglichen Medicinalraths Ur. Kohler dahier, gegen Baarzahlung, öffentlich versteigert werden: ein Paar junge, elegante fehlerfreie braune Wagenpferde, eine gebrauchte Chaise mit abnehmbarem Voiderverdeck, zwei Paar Pferdegeschirre, wobei ein elegantes gelbplattirteS, noch wenig gebrauchtes befindlich, ein Schlitten, ein vollständiger leichter Oeconomie- wagcn, zwei Pflüge, darunter ein Kuchadlo, Egge, Pfuhlfaß, Häckselbank, eine Kelter mit eisernen Schrauben, zwei Bettlaven, Weinfässer, Ketten, ein alter Sattel und sonstige Gegenstände. Laubach, am 25. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Laubach. ______________Ritter. H o l z v e r st e i g e r u u g. 686) Montag den 4. März, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Allerlshäuser Gemeindewalde, Districten Langenbruch, Köpfe! und Buchkopf, nachverzeichnetc Holzsorlimente, als: 107 Eichen-Stämmc von 6 bis 20 Zoll mittlerem Durchmesser und 10 bis 45 Fuß Länge, 47 Birken-Stämme von 5'/2 bis 13 Zoll mittlerem Durchmesser und 15 bis 45 Fuß Länge, 1 Aspen-Stamm von 10 Zoll mittlerem Durchmesser und 18 Fuß Länge, Nadel-Stämme von 5‘/2 bis 8 Zoll mitterem Durchmesser und 15 bis 45 Fuß Länge, 13 Nadel-Stangen von 2 bis 3 Zoll mittlerem Durchmesser und 20 bis 22 Fuß Länge, versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird bis zum 1. September l. I. Credit gegeben. Die Zusammenkunft ist vor dem District Buchkopf, am Wege von Gießen nach Odcn- hausin. Allertshausen, den 23. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Allertshausen. Römer. Stammholz - Versteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Maulbach. 683) Donnerstag den 7., Freitag den 8. und Samstag den 9. März sollen in den Districten Unterstraßwalv, Scdutz- bezirks Dannenrod, Lichterwalv, Schutzbezirks Maulbach, und Eisenkauten, Schutz- l im District Bcrgereichen, am Wege von bezirks Ehringshausen, versteigert werden:! Rüddingshausen nach Dcckcnbach, Morgens 75 Eichen - Stämme, zu Bauholz und 8 Uhr. Bahnschwcllen geeignet, 280 Kiefern- und Buchen - Stämme, zu Rüddingshausen, am 23. Februar 1867. Großherzvglicde Bürgermeisterei Bauholz, theilweise auch zu Schnittholz brauchbar. Die Zusammenkunft am Donnerstag ist Rüddingshausen. L o t h. im Districte Unterstraßwalv bei Dannenrod, am Freitag im Districte Lichterwald bei Appenrod und am Samstag im Districte Eisenkauten bei der Abspann, jedesmal Vormittags 9 Uhr. Das Eichen-Stammholz kommt mit noch 120 Kiefern-Stämmen am Donnerstage zur Versteigerung, während Freitags die Buchen- Stämme, in Verbindung mit einer Anzahl Kiefern - Stämmen, zum Ausgebot gebracht werden. Samstags kommen nur Kiefern-Stämme zum Verstrich. Unter den Buchen-Stämmen befinden sich vorzügliche Streckhölzer. Die Abfuhr aus allen Districten ist leicht. Das Buchen- und größtetnheils auch das Kiefern-Stammholz lagert an gut chaussir- ten Vicinalwegcn. Die unterzeichnete Oberförsterei ist auf ganz srankirte briefliche Anfragen zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit. Maulbach, am 19. Februar 1867. Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. Koch. Holzversteigerung. 690) Mittwoch den 6. und Donnerstag den 7. März l. I., jedesmal Morgens 8 Uhr anfangend, soll im hiesigen Gemeindewalde, District Hard, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 1) Mittwoch den 6. März: 216 Eichen-Bau- und Werkhvlz-Stämme von 6 bis 38 Zoll Durchmesser und und 20 bis 60 Fuß Länge, 38 Eichen-Stangen von 20 bis 35 Fuß Länge; 2) Donnerstag den 7. März: 144 Stecken Buchen-Scheidholz, 117 „ „ Prügelholz, 26 „ Eichen- „ 88 „ Buchen-Stockholz, 22 „ Eichen- „ 268 „ Buchen-Reisholz, 58 „ Eichen- „ Die Zusammenkunft ist jedesmal bei der Horstenburg unv wird bemerkt, baß das Holz ganz nahe an der Chaussee von Lich nach Grünberg liegt. Ober-Bessingen, den 21. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Bessingen. S er t h. Stammholz- Versteigerung in den Waldungen der Gemeinde Rüdbings- hausen. 685) Montag den 4. März l. I. werden in den Districten Bergereichen und Schneid: 190 Kiefern- und Fichten-Stämme von 6 bis 13 Zoll mittlerem Durchmesser und bis zu 55 Fuß Länge, 40 Fichten-Stangcn von 3'/2 bis 5 Zoll Durchmesser und bis zu 60 Fuß Länge (zu Rüststangen und Leiterbäumen geeignet), meistbietend versteigert werden. Der Anfang unv die Zusammenkunft ist H o l z v e r st e i g e r u u g e u. 1) Dienstag den 5. März 1867, Vormittags 9 Uhr, sollen in der Oberförstern Rabenau, Distric- ten Kahleberg, Holzapfeltrusch unv Steinberg 33 Cubikfuß Eichen-Stammholz, 162 „ Birken- „ 4939 „ Nadel- an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist der District Kahleberg. 2) Mittwoch den 6. März l. I., Vormittags 10 Uhr, kommen in dem District Eibschenhain: 2 Stecken Kiefern-Scheidholz, 63 „ „ Prngelholz, 14 „ „ Stockholz, 2825 Wellen Buchen-Reisholz, 1535 „ Kiefern- „ 375 „ Sahlen- „ 166 Cubikfuß Nadel-Stammholz, 1775 „ „ Stangenholz (zu Gerüststangen tauglich), zur öffentlichen Versteigerung. Die Zusammenkunft ist am Hainer Hof halb 10 Uhr Morgens. 3) Donnerstag den 7. März, Vormittags 9 Uhr, werden im District Eichwalv: 334 Stecken Buchen-Scheidholz, 83 „ „ Prügelholz, 95 „ „ Stockholz, 7600 Wellen „ Reisholz, 1041 Cubikfuß Eichen- u. Buchen-Stammh., öffentlich meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft ist im Eichwalv, am Wiesengrund. Kesselbach, am 21. Februar 1867. Der Oberförster: (682) Hopp 6. Versteigerung. 773) Freitag den 8. März d. I., Mittags 1 Uhr, lassen die Vormünder für Vie minderjährigen Kinder die Hofraithe ves verstorbenen Bürgermeisters Wilhelm Köhler öffentlich meistbietend auf hiesigem Rathhaus versteigern. Die Gebäulichkeiten sind in einem sehr guten Zustande und bestehen in einem großen zweistöckigen Wohnhaus, mit 8 Stuben, Küche unv Keller versehen, in zwei großen Neben- Bauen, wovon in einem seither Brennerei und Bäckerei betrieben worden, in einer sehr großen geräumigen Scheuer, und befindet sich mitten im Ort an ver Hauptstraße; auch wurde ebenfalls seither Wirthschaft darin betrieben. Es wäre deßhalb zu jedem Geschäfts-Etablissement zu empfehlen, unv kann der Kaufpreis zur Hälfte darauf stehen blechen. . Ferner sollen an diesem Tage, und zwar von Morgens 9 Uhr an, sämmtliche Güter- stückc verpachtet werven. Grüningcn, den 28. Februar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Grüningcn. Der Ortsgerichts-Vorsteher: Leid ich. Holzversteigerung. 755) Dienstag den 5. und Mittwoch den 6. März l. I-, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Garbenteicher Gemeindewalde, Distrikten Rothläuschcn und BeckerSwald, nachverzcichncteS Holz versteigert werden, als : 4 Stellen Eichen-Scheidholz, 7 „ „ Prügeldolz, 17 „ „ Stockbolz, 800 Wellen Eichen-Reisholz, 2 Stecken Nadel-Scheidholz, 51 „ „ Prügelholz, 28 „ „ Stockdolz, 5125 Wellen Nadcl-Reisholz, 29 Eichen-Bau-Stämme von 14 Zoll Durchmesser und 20 bis 60 Fuß Länge, 15 Nadel-Stämme von 7 Zoll Durchmesser und 20 Fuß Länge, 16 Nadel-Stangen von 5 Zoll Durchmesser und 20 Fuß Länge. Die Zusammenkunft ist im District Roth- läufchen am Weg nach Grüningcn, woselbst das Bauholz zuerst zur Versteigerung kommt. Garbcnteich, am 28. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbcnteich. Hinterländer, Beigeordneter. 757) Freitag ocn 8. März d. Z., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Freiherrlich v. d. Hoop'schen Walde bei Rodheim nachverzeichnctes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 70 Stellen Buchen-Prügelholz, 45 „ „ Stockholz, HO Haufen „ Reisholz. Die Zusammenkunft ist am Hermcsthal. Schmitte, den 28. Februar 1867. Die Verwaltung. Holzversteigerung. 756) Mittwoch den 6. d. Mts., Morgens 10 Uhr, soll im Garbenteicher Markwalde nachfolgendes Brennholz versteigert werden, als: 3 Stecken Tannen-Scheidholz, 62 „ „ Prügclholz, 30% „ „ Stockholz, 3625 Wellen Nadcl-ReiSholz, 35 Stämme Kiefernholz von 20 bis 30 Fuß Länge. Garbcnteich, am 28. Februar 1867. Zn Auftrag: Hinterländer, Beigeordneter. 728) Die zum Nachlaß des Herrn Hof- gerichts-Advocaten Kaufmann gehörenden Bücher, juristischen und belletristischen Inhalts, werken Montag den 11. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, meistbietend versteigert. Das Derzeichniß der Bücher liegt Montag den 4., Dienstag den 5., Donnerstag den 7. und Freitag den 8. d. MtS., Mittags von 2 bis 4 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten, in welcher auch die Bücher versteigert werden, zur Einsicht offen. Gießen, den 1. März 1867. Ehr. P h. Vogel, wohnhaft in der Marktstraße im Zug- hartt'schen Hause. «feifgeßotenes. 636) Sonnenschirme neuester Fa<,-on, in großer Auswahl, bei 31. Simon, Schirmfabrikant. I Brücken Waagen, Tragkraft: 1 2 3 4 5 6 di 10 Gentner, zum Preise: 12 15 18 20 25 28 30 33 Gulden, verkauft unter Garantie I. Th. Haubach II. 777) Das Allerneueste in Befatzartikeln u. Knöpfen jeder Art in schönster Auswahl empfiehlt zu äuflerst billigen Preisen I H. Fuhr. s Kupferne Waschkessel in allen Größen di11igst bei ______________________Ang Schlessinger 542) Dao Gute bewahrt sich. Es ist bereits früher verschiedene Male nachgcwicsen, daß die pattlltirteil Johann Hoffschen Atnlzhciliinhruiigsuiittel: das Malzcstract-GesnndhcitS- bicr, die Malz-GcsundheitS-Ehocolaüc, das Ehocoladcn-Pulver, der Brustmalz-Zucker und die Platz-Bonbons aus der Tanipsbraucrei und Chocoladcn-Fabrik des Königlichen Coiuiuissionsraths und Hoflieferanten, Herrn Johann Hoff zu Berlin, Neue Wilhclmssttaße 1, ihres vorzüglichen GchaltiS wegen nicht nur über ganz Europa, sondern auch thcilweise über die übrigen Erdthcile verbreitet, von wissenschaftlichen Sorietäten in Deutschland, England und Frankreich mit dcn ersten Preismctaillcn ausgezeichnet, besonders von den größten Aerzten Europas viel gerühmt, und in Kranken - Heil - Anstalten, sowie in Königlichen Lazarcthcn mit den günstigsten Erfolgen angewandt worden sind und noch angewendet werden. 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