AnMe-Wall für die Provinzialhauptsta-t Gießen. Gflmtsöfatt öcs Greifes fließen.) Jts. IO. - Samstag den 2. Februar 1867 Gerichtliche nnd Privat-Bekanntmachungen. ResoMere ReKann1machm»gen. Uebergangsstraßen und Stellen betreffend. Publikum?- 9?ad,fcl9enbe Bekanntmachung des Großherzoglichen Hauptzollamts Gießen bringen wir zur Kenntniß des hiesigen Bezugnahme aus 2 der Bekanntmachung vom 9. December 184k in Nr. 39 des Großherzogl. Regierungsblattes wird hierdurch ,n Folge höheren.Auftrags juröffentIi^^en Kenntniß gebracht, daß die Straße von Gießen nach Rodheim zur Uebergangsstraße für steuerpflichtige^Gegenstände erklärt worden ist, sowie daß das Hauptzollamt Gießen auf Groß- herzoglich Hessischer Seite uno die Uebergangs- und Ausfertigungsstelle in Rodheim auf Königlich Preußischer Seite zu Uebergangsstellen für die genannte Straße bestimmt worden sind " ©üfeen, am 1. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________________ Vogt. Erscheint wöchentlich zwei Mal' Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorschrifts- niäQi3en Postauischlags 1 st. 42 fr. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg Lit. B. Rr. 1). Die Abgabe von Hainbuchen-Hecken- Setzlingen. 330) Aus dem städtischen Forstgarten an der Licher Straße wird von jetzt an das Hundert von vorbemerkten Pflanzen zu dem billigen Preise von 18 fr. abgegeben. Gießen, den 26. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 352) Die Holzversteigerung vom 23. und 25. Januar ist genehmigt; die Abfuhrscheine sind vom 2. bis 16. Februar bei Großherzoglichem Rentamt Gießen einzulösen. Diejenigen Steigerer, welche der Uebcrweisung des Holzes an Ort und Stille beizuwohnen wünschen, haben sich mit ihren Absuhrscheinen am 6. Februar, Morgens 9 Uhr, auf der Steinberger Straße an der Sandkautschneiße einrufindcn. Gießen, am 26. Januar 1867. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. Draudt. V ersteigerungen 350) Dienstag den 19. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe des Justin Eberhardt, als: Flur Nr. oKlftr. Vi*s 9 Hofraithe in der Wolkengasse, '/iso 11 Hofraum, Scheuer und Miststätte. jetzt Hinterhaus, 7i $। 4 Hofraum und Stall, jetzt Hinterhaus daselbst, und Brauhof, nachver- wer- Stecken n Wellen Prügelholz, Stockholz, Reisholz, Wellen Stecken zeichnetes Holz den, als: öffentlich versteigert Buchen-Scheidholz, Eichen-Prügelholz, „ Stockholz, Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Chaussee an der Happelswiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 29. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 207 136.1 158^ 3656 371 26 679 332) Montag den 4. Februar d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwaldc, Distrie- ten Hochwarte Reisholz, 98 Eichen-Stämme mit 2374 Cubiksuß, 143 Nadel-Stangen „ 141 „ unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 28. Januar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 1) Dienstag den 19. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause ein von der oberhessischen Actien-Gesellschaft für Bergbau- und Hüttenbetrieb angekaufter Acker, als: Flur Nr. oKlstr. *y,4 286 Acker im Gänswinkel am Mittelweg, gibt 56 kr., öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 28. December 1866. Großherzogl'ches Ortsgericht Gießen. Ebel. 285) Montag den 4. Februar, Nachmittags 1 Uhr, sollen im Hause des Buchhändlers Ernst Heinemann ans dem Seltersweg die zum Nachlaß des verstorbenen Hofger.-Advoeaten Kaufmann gehörenden Mobilien, bestehend in: Bettwerk, Weißzeug, Schränken, Com- moden, Bettladen, Sophas, Spiegeln, Por- traits, Küchengeräthschaften u. s. w., gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 24. Januar 1867. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. Steinbruch - Verpachtung. 366) Donnerstag den 7. Februar d. I., des Nachmittags um 1 Uhr, soll der Lungsteinbruch in dem Privatwalde Kirnberg auf drei Jahre bei dem Unterzeichneten verpachtet werden. Annerod, den 31. Januar 1867. Heinrich Hammel II. Versteigerung von Straßenarbeiten. 343) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Grünverg für das Jahr 1867 erforderten Arbeiten, bestehend in: 1) Steinfahren, 2) Steinschlagen und 3) Handarbeiten, sollen an den nachbcnannten Tagen und Orten, jedesmal Vormittags 10 Uhr, an die Wenigstnehmenven versteigert werden, und zwar: I. Mittwoch den 6. Februar, in dem Hause des Wirths Hoos zu Flensungen, für die Straße Gießen — Hersfeld, von 9lr. 93 bis Nr. 128. II. Donnerstag den 7. Februar, in dem Hause des Wirths Philippi zu Ruppertenrod, für dieselbe Straße, von 9ir. 128 bis Nr. 156, und für die Straße Ruppertenrod — Ulrichstein bis Nr. 152,93. III. Freitag den 8. Februar, im Gasthaus zum Hessenbrücken Hammer, für die Straße Grünberg — Hungen, von Nr. 88,5 bis Nr. 109,23 und 177,5 bis 182,4, und für die Siraße Hessenbrücken Hammer — Gedern bis Nr. 120. IV. Montag den 11. Februar, in dem Nathhause zu Grünberg, für die Straße Gießen — Hersfeld, von Nr- 52 bis Ne. 93, und für die Straße Grünberg — Marburg, bis Nr. 98. V. Dienstag den 12. Februar, in dem Hause des Wirths Müller zu Geilshausen, für die Straße Grünberg — Marburg , von Nr. 98 bis Nr 141,8. VI. Mittwoch den 13. Februar, in dem Hause des Wirths Carle zu Laubach, für die Straße Hessnbrücken Ham- mcr — Gedern, von Nr. 120 bis Nr. 164,88. VII. Donnerstag den 14. Februar, in dem Hause des Wirths Hofmann zu Freiensecn, für die Straße Flensungen — Laubach. VIII. Montag den 18. Februar, in dem Hause des Wirths Lenz zu Atzenhain, für die Straße Grünberg — Lehrbach, von Nr. 98,9 bis Nr. 148. IX. Dienstag den 19. Februar, in dem Haufe des Wirths Schweiler zu Homberg, für dieselbe -Straße, von Nr. 148 bis Nr. 196,4. X. Mittwoch den 20. Februar, in dem Hause des Wirths Dürbeck zu Kirtorf, für die Straße Marburg — Fulda, von Nr. 0 bis Nr. 54,31. XL Donnerstag dep 21. Februar, in dem Haufe des Wirths Pfeiffer zu Wahlen, für die Straße Kirtorf — Neustadt, von Nr. 31,2 bis Nr. 66,9. Die resp. Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Grünberg, den 28. Januar 1867. Großhcrzoqlichcs Kreisbauamt Grünberg. Dr. Dieffenbach.________ Holzversteigerung bei der Stadt Allendorf an der Lumda. 361) Dienstag den 5. Februar l. I., Vormittags 10 Uhr anfangenv, sollen im hiesigen Stadtwalde, District Zini- mcrplatz , nachverzeichnete Holzsortimente öffentlich versteigert werden. I. Brennholz: 6 Stecken Buchen-Scheidholz, 7 „ Kiefern- „ 21% „ Buchen-, Eichen- u. Kiefern- Prügelholz, 18% „ Buchen-, Eichen- u. Kiefcrn- Stockholz, 1975 Wellen Buchen-, Eichen- u. Kiesern- Reisholz. II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 18 Stämme Eichen-Bauholz von 5 bis 9 Zoll Durchmesser, 20 bis 40 Fuß Länge und 6 bis 60 Cubikiuß, zusammen 274 Cubiksuß, 241 Stämme Äiesern-Bauholz von 5 bis 14 Zoll Durchmesser und 25 bis 65 Fuß Lange, zusammen 5783 Cubikiuß. Die Zusammenkunft ist im oben genannten District oder auch bei der hiesigen Zee- gelhütte. Allendorf a. d. Lda., den 30. Jan. 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda. Wagner. Holzversteigerung. 315) Dienstag den 5. und Donnerstag den 7. Februar, jedesmal um 9 Uhr anfangend, werden in dem Naunheimer Gemeinvewalde, Distrikten Zchecke und Jmmcrsberg: 235 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme von 6 bis 14 Zoll Durchmesser und bis zu 64 Fuß Länge, zusammen 5328 Cubiksuß enthaltend, 180 Kiefern-Baustämme von 6 bis 13 Zoll Durchmesser und bis zu 75 Fuß Länge, zusammen 6197 Cubik- fuß enthaltend, 66 Kiefern-Stangen von 4 und 5 Zoll Durchmesser und bis zu 60 Fuß Länge, zusammen 387 Cubiksuß enthaltend, meistbietend versteigert. Bemerkt wird, roß sich die Eichen-Stämme, außer als Bauholz, auch als Wagner- und Grubenholz eignen, und am ersten Tage zur Versteigerung kommen. Das Nadelholz wird sämmtlich am zweiten Tage versteigert. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage im District Zehccke, bei Nr. 1 im Holzschlag , und am zweiten Tage im District Jmmcrsberg daselbst. Naunheim, am 26. Januar 1867. Der Bürgermeister: Ker n. Stamm- und Stangenholz-Versteigerung in der Oberförsterei Manlbach. 360) Donnerstag den 14., Freitag den 15. und Samstag den 16. Februar, jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in den Districtcn Litzel und Wetterauer- berg versteigert werden: 555 Kiefern-Stämme von 6 bis 15 Zoll Durchmesser und bis zu 85 Fuß Länge, zu Bau-, Werk- und Nutz- Holz brauchbar, namentlich aber auch zu Bahnschwellen geeignet, 1 Birken-Stamm von 9 Zoll Durch- mcsser und 10 Fuß Länge, 42 Eichcn-Stangen, zu Wagnerholz tauglich, und 2 dergl. Birken - Stangen. Zusammenkunft an allen 3 Dersteigerungs- tagen im Districte Litzel. Das Stangenholz kommt den Samstag zum Ausgcbot. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zahlungsfrist für den Betrag von 2d fl bis Ende Juni b. I. Bei Hinterlegung von Werthpapicren bei Großberzoglichem Rentamt Homberg wird auch für größere Summen bis zu demselben Termine Credit gegeben» Die unterzeichnete Stelle ist zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit, und bemerkt nur noch, daß der größle Thcil des zur Versteigerung kommenden Stammholzes unmittelbar an einem cbaussirtcn Vicinalwege lagert, von welchem aus die Staatsstraßen und die Eisenbahn sehr leicht zu erreichen sind. Maulbaeh, am 29. Januar 1867. Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. ______________Koch._____________ Holzversteigerung. 328) Montag den 4. und Dienstag den 5. Februar 1. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Reiskirchcr Gemcindewalde, District Wilshäuscr Wald, nachverzeichncte Holzsortimente versteigert werben, als: 5 Stecken Buchen-Scheidholz, 13 „ Kiefern- „ 10 „ Eichen-Prügelholz, 21 „ Kiefern- „ i „ Buchen-Stockholz, 36 „ Nadel- „ 650 Wellen Buchen-Reisholz, 350 „ Eichen- „ 1950 „ Nadel- 43 Eichen-Stämme von 6 bis 10 Zoll mittlerem Durchmesser und 15 bis 35 Fuß Länge, 286 Cubiksuß enthaltend, 297 Nadel-Stämme von 6 bis 16 Zoll mittlerem Durchmesser und 16 bis 72 Fuß Länge, 6703 Cubiksuß ent- haltend, 39 Eichen-Stangen von 4'/, bis 5 Zoll mittlerem Turchmesser und 17 bis 29 Fuß Länge, 113 Cubiksuß ent- haltend, 21 Kiesern-Stangen von 4% bis 5 Zoll mittlerem Durchmesser und 20 bis 47 Fuß Länge, 135 Cubiksuß ent- haltend. Bemerkt wird noch besonders, daß am ersten Tage Vas Bau-, Werk- und Nutz- Holz und am zweiten Tage das Brennholz zur Versteigerung kommt. Reiskirchen, am 28. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. ________Jünger. 371) Donnerstag den 7. Februar d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Freiherrl. v. d Hoop'schcn Wald bei Rodheim nachverzcichneies Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 30 Stecken Eichen-Scheid- u. Prügelholz, 32 „ „ Stockholz, 150 Haufen Reisholz, 50 Eichen-Stämme von 15 bis 28 Fuß Länge, 10 Kiefern-Stämme von 30 bis 80 Fuß Länge. Die Zusammenkunft ist am Wetzlarer Weg. Schmitte, den 3t. Januar 1867. Die Verwaltung. Sanist-g itv* 0 "• bis Jferett be( lbet9 wird iu fiemfel. iu jebet W« un. cn Vicinal, 1E Staat«. Icicht .867, Niaulbach. Itig. M«g den an, leinbttoaibe, bverzcichnetr l, ai«: I, siS 10 3ol mb 15 bi« Mfuß ent« )i« 16 Zoll int 16 ‘bi« iubikfutz ent« , bis 5 Zol und 17 bl« ublksuß ent« bis 5 Zoll und 20 bi« Subiffufe ent- -s, daß am . und Rch i« Brennholz it 1867. ei Reiskich"- ;btuar d. 3'i hr an, rnp'schen Mb ; Holz bffent« etten, «16 : ( u. Priigelh»^ h» ;bis 28 l0 bis 80 N r 1867' rjvaltll"S‘ I stall, am Wege von Nordeck nach Wer- ! mertshausen. _ . «feifgeöotencs. ft 35 23 u CO 38 300 6190 6 3 7 1 3 8 Wellen ff Buchen-Scheidholz, Nadel- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Navel- Bucken-Stvckhvlz, Nadel- „ Buchen-Reisholz, Elchen- „ Holzverstetgernng. 345) Im Sieber Stavtwalde, Distrieten Zappenau, Mönchkopf und Langenbuchen, kommen Donnerstag den 7. Februar nach- verjeidjncte Holzsortimente zur Versteigerung , als: 1800 Eubikfuß Eichen-Stammholz von 5 bis 33 Zoll Durchmesser und 15 bis 55 Fuß Länge, worunter eine Eiche von 194 Eubikfuß, 400 Eubikfuß Weich-Stamm- und Stan- Stiere, Kühe, Fasselochs, 2 jährig, Berner Raee, statcet. Londorf, am 29. Januar 1867. Grvßherzogliche Bürgermeisterei Londorf. Weber. 1 38 3 187, 753/. 47, 6125 75 10325 4 Z versteigert werden. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. September 1. I. gestattet. Die Zusammenkunft i,t im Ort oberhalb Fünfhausen und wird der Anfang um hie bestimmte Stunde mit dem Buchen- Brennholz gemacht. Beuern, am 28. Januar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Weimar. Sortimente, als : 158'/. Stecken Gegen vorsckiristsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September v. I. ge- Oefon und Kochherde ' zu Steinkohlen- und Holzteuerung, Etcin- foMeiiFiiften und FcuerungS-Rc- von Bteh und Oekonomte-Gerach' fd) aften. 217) Montag den 11. k. Mts. und Die folgenden Tage, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen auf dem freiherrlich v. Z w i e r 1 e i n’- schen Hofe dahier, wegen Abzugs, meistbietend verkauft werden: 4 Pferde, zugeben. Winnerod, am 17. Januar 1867. Joseph Güngerich. Stollwercklche Brust-Bonbons in bekannter Güte und Vorzüglichkeit, bringen in empfehlende Erinnerung die Depots: in Giessen bei C W. Dietz und bei Lvuis Frvhnhäuser, in L-icll bei H (£. Bingman», in Hungen bei A Buch (4247) Das K. K. östcrr. ausschl. priv. Anathcrin-Mundmaffer von Dr. I. G. Popp, prakt. Zahnarzt in Wien, ä Original-Flasche 1 Thlr., empfiehlt in bekannter Güte (349) L. Jahreis, in Gießen. 20 25 28 30 33 Gulden, I. Th. Haubach H. 1 Fohlen, 2 jährig, fette Ochsen und 2 Zugochsen, Rinder, Oekonomie-Wagen, Pflüge, Eggen, 1 Chaise, 1 Korbwagen, sowie sonstiges Oekonomie- und Haus- geräthe, worunter auch ein noch brauchbares Clavier. Außerdem sind 136 Stück Hämmel, rein Gut, 4breitig, alsbald aus der Hand ab- Brücken - Waagen, 1 2 3 4 5 6 8 10 Centner, Eubikfuß, . Stämme Fichten-Bauholz mit 349 Tragkraft:___________ zum Preise: 12 15 18 verkauft unter Garantie 51) Ich verkaufe unter der Hand verschiedene, dauerhaft gearbeitete und in gutem Zustande befindliche Reale, Pulte, ferner einige Musterkoffer, eine Partie Dielen zu billigen Preisen. Theodor Kuchler. Holzversteigerung. 344) Donnerstag den 7. und Freitag den 8. Februar l. I., jedesmal von Vormittags 10 Ubr an^ sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, r.1- strikt Burghain ie., nachverzeichnete Holz- Cubikiuß, Eichen-Stangen mit 83 Eubikfuß, Buchen-Stangen „ 47 Fichten- „ 3805 auisiten empfiehlt (225)_____________I. G. D. Bapst. „Krann Koh len" 346) Auf der Grube „Rordffern" bei Hungen werden Klötze, früherer Formung, bis zum 1. März c>. I. zu 8 fr. Der Centner (14 Stück), später zu 10 fr. unD Die von letzter Formung zu 11 fr. per Ctr. abgegeben. z Hungen, Den 28. Januar 1867. Die Verwaltung. „ Nadel- „ tämme Eichen - Bauholz mit 10 ic. 255 am freier Instandhaltung und freiem Unterricht. zur bestimmten Stunde im Distrikt Rucken-1 100 12125 Der bikfuß enthaltend, an den Meistbietenden versteigert. Der Anfang und die Zusammenkunft ist ^nge, Stecken Buchen unD Eich en - Scheid- und Prügelholz, Stecken desgl. Stockholz, Wellen desgl. Reisholz. Anfang ist Morgens 9 Uhr genholz, 800 Eubikfuß Fichten - Stangen von 2 bis 5 Zoll Durchmesser und 25 bis 60 Fuß Länge, Stecken Eichen-Stangen von 10 Mß 206) Alleinige Niederlage ächt amerikanischer Nähmaschinen von Singer & Comp., Grover & Baker, Wheeler & Wüson, Howe, unter dreijähriger Garantie, freier Instandhaltung und freiem umm.n,,. SäT* Handmaschinen neuester Construetion^ R 3631 Neue wobl'eilste National - Bibliothek der sämmtlichen deutschen Classiker. Diese Bibliothek wird die Meisterwerke aller Classiker unserer Nation, vollständig und nicht in Auszügen, enthalten, für einen so beispiellos niedrigen Preis, daß manche Werke kaum ein Zehntel der bisherigen Preise kosten werden, z. B. Schillert siimmtliche Gedichte nur 18 kr. Schillert poetische und dramatische Werke nur ft. 1. 21 kr. Göthe nur ft. 7., Lessing nur fl. 1. 48 kr., Wieland fl. 5. 24 kr. 9J£Ie tz big 14 Tage erscheint ein Band für nur 9 Kreuzer. Lesbarer Druck und schönes Papier. Erschienen sind bereits Band 1, 2 und 3, enthaltend: Burger, Jean Paul, Seume. Der erste Band wird stets vorräthig gehalten bei I. Ricker. Licher Feld. Lick, den 28. Januar 1867. . Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Helm.____________ Stammholz-Versteigerung in den Waldungen der Gemeinde Londorf. 353) Donnerstag den 7. Februar l 3-, von Morgens 8 Uhr an, werben in den hiesigen Gemeinde-Waldungen, Distrikt Rückenstall: 230 Kiefern-Stämme von 6 bis 14 Iou mittlerem Durchmesser und bis 85 Fuß Länge, zusammen 10687 Cu- 383) Waschmaschinen neuester Construclion, mit Garantie, empfehle ich zu ven billigsten Preisen und können dieselben auch pr. Tag ä 36 fr. verliehen werden. 3- Th. Haubach II. 356) Das von Herrn Dr. Felsing seither bewohnte Familienlogis in meinem Hause ist anderweit zu vermiethcn und am 1. Mai beziehbar. Georg Malkomesius, in der Marktstraße. 357) Sächsische Canarienvögel mit ausgezeichnetem Nachtigallen- und Rollen- schlage und eine sehr gute Schwarzdrossel sind zu haben im „Römischen Kaiser" in Wetzlar. W. Böcker. 364) 3n unterzeichneter Buchhandlung werden Bestellungen angenommen auf Vaüonalbibliothek sämmtl'icher deutschen Massiker. Wohlseile, vollständige Ausaabe. M. Friesländer in Augsburg empfiehlt ' (279) Geprägte Siegel-Oblaten. 1000 «tück mit Firma und Ortsbezeich. nuug 2 Ft. oder 1 Thlr. 5 Sgr.; bei Abnahme größerer Quantitäten bedeutend billiger. — Muster gratis. — Corrcspon- den, franco. — Handlnngsreisende, welche diesen wirklich leicht verkäuflichen Artikel übernehmen wollen, sowie Wie- derberkäuscr erhalten angemessenen Rabatt. R F Daubitz'sches Bruft-Gelve, allein nur fabricirt von dem Apotheker A. I. Jaubitz in Jerün, I empfiehlt ä Fl. 36 fr. die alleinige Niederlage von XTn L. Jahreis, in Gießen. B "Das s. Z. erlassene Verkaufs-Verbot des Kräuter-Liqueurs ist durch | Unheil Großherzoglichen Hofgerichts in Gießen aufgehoben und dadurch constatirt, £ vaß derselbe nicht zu den gesundheitsgefährlichen Mitteln gehört " Catarrhalische Affectionen. 362) Die Jahreszeit hat zwar den gefährlichsten Feind des Lebens, die Cholera, vertrieben; aber sie hat dafür einen zwar nicht gefährlichen, aber nur um so lästigeren Feind der Gesundheit herbcigeführr: die ca t arr h a l i sch en A ffe c tion e n, die sich — aller Vorsicht ungeachtet — bei gewissen Witterungszuständen stets einstellerp und zwar meist grave bei den gesundesten Menschen, — weshalb denn auch diese Vorboten oft sehr langwieriger wirklichen Uebel häufig unbeachtet bleiben, da begreif- licherweise Niemand, der sich sonst wohl fühlt, Lust hat, beim Eintritte von etwas Husten, Schnupfen, Rauhheit des Halses, Heiserkeit oder sonstiger Affection, Brust-, resp. Respirationsorgane gleich den theuren Besuch des Arztes zu veranlassen, zumal cs bekannt ist, daß dessen Kunst grave bei dieser Art von Uebeln auch nicht weiter reicht als die von den sogenannten Hausmitteln unterstützte Natur. Von jeher hat sich denn auch die Hausmittel - Fabrikation mit besonderem Fleiße auf diejenigen Präparate gelegt, welche die Heilkraft der Natur bei solchen catarrha- lischen Affectionen unterstützen sollen, und die Zahl dieser Brust-LonbonS, Brust- Caramellen, Brustsäfte, Brustthees re. ist eine ziemlich beträchtliche. Wenn sie gegenwärtig durch den Fabrikanten R. F. Daubitz, Berlin, Char- lottenstraße 19, der sich — wie sein so erfolgreicher Liqueur bewiesen hat, — durch eine besonders reiche Kenntniß Der Pflanzen und ihrer Wirkungen auszeichnet, mit einem neuen Fabrikat, dem R. F. Daubitz'schen Brust - Gelöe, (ä Flasche 36 fr) vermehrt worden ist, so darf man voraussetzen, daß dies in der Erkenntniß einer gewissen Unzugänglichkeit der schon bestehenden Präparate geschah, welche in ihrer Zusammensetzung meist auf Eines hinauslaufen und sich nur in der Form unterscheiden. Das Daubitz'sche Brust-Gelee hingegen hat sich die Aufgabe gestellt, auf die Resultate der Beobachtungen unsrer in der Hausmittellehre so praktischen Vorfahren zurückzugreifen, bei denen die ärztliche Kunst noch wenig verbreitet war, und die daher vorzugsweise auf vas Studium der Hausmittel angewiesen waren, über welche sich in den Manuscripten der Klöster und in den Ueberlieferungen der Schäfer unbezahlbare Schätze vorfinden, die von der neueren Medicin um deswillen meist übersehen werden, weil dieselbe nach anderen Heilprincipien verfährt, als die Hausmittellebre der früheren Zeit. ' Während diese ihre Mittel stets der ganzen Gattung eines Nebels anzupassen suchte, richtet sich die moderne ärztliche Praris mit ihren Mitteln nach den Symptomen des einzelnen Falles. - Es mag dies Letztere sehr gut, aber dabei kann das Erstere auch nicht schlecht fein ; und bei ven Uebeln, die durch a l l g e in e i n e Geleqen- heitsursachen entstehen, wie eben die durch Witterungsverhältnisse erzeugten catarr Hali sch en Affectionen, wirv man sogar Dem Ersteren den Vorzug geben können. Aus allen Vielen Grünven möchten wir denen, welche sich in der gegenwärtigen Zahreszeit durch catarrhalische Affectionen belästigt finden, den Rath geben, m" dem neuen R.-F. Daubitz'schen Brust-Geloe einen Versuch zu machen, und die Resultate desselben Der Oeffentlichkeit zu übergeben. D. K. 338) Eine Stube mit Cabinet ist zu vermiethen. Das Nähere bei Der Exped. D. Bltts. 375) Das seither von Herrn Pfarrer Dauth bewohnte Logis ist anDcrweit zu vermiethen und im April beziehbar. L. Keil, Neuenbäuen. 296) Zm Reallehrer Dickorö'schcn Hause ist eine möblirte Slube mit Cabinet ? ii vermiethen. 384) Ein Familienlogis, mittlerer Stock, bestehend in 3 Stuben, 2 Kabinetten, Küche u. s. w., ist zu vermiethen. Zu erfragen bei der Expeb. d. Bltts. 4504) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Heinrich Kiff Wittwe. Vermietungen. 374) Das seitherige Geschäftslocal des Herrn Th. Küchler im Löwen, welches sich zu in Betriebe eines jeden großen Geschäfts eignet, ist zu vermiethen und im März beziehbar. Georg Arnold. 222) Das seither von Herrn Revisor Stock >in Brühl'schen Hause am Canzlei- berg bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethcn und zu Ostern beziehbar. 382) Frische Kabliauen und Seezungen empfangen, Schellfische erwartend. 3- A. Busch Söhn e. 373) Zwei schöne Pferde, von 2 und 3 3ahren, sind wegen Oeeonomie-Verpach- tung aus freier Hand zu verkaufen. Näheres bei der Exped. D. Bltts. 378) Strohdcckcn in allen Größen, das , Stück von 9 fr. an, sind stets vorräthig bei H. Dickor6, Neuenbäuen. 368) Zwei Fuder gut geerndtetes Erbsenstroh und zwei Fuder Kornstroh sind zu verkaufen. Bei wem? sagt Die Erped. D. Bl. 1302) Bicker Wasserkalk und reinsten Fettkalk habe ich stets frisch gebrannt zu billigsten Preisen vorräthig. Ziegelhütte bei Herborn. ___Th. Wurmbach. 355) 3" Lit. A. Nr. 6 ist ein Sopha, ein Secretär und ein Tisch, wegen Mangels an Raum, billig zu verkaufen. 348) Ein starkes Zugpferd mit Geschirr und ein Wagen mit allem Zugehör, im besten Zustande, sind Abzugs halber zu verkaufen. Näheres ist bei 3- Rothenberger, Nr. 243 am Lindenplatz, zu erfahren. 379) Ein Garten hinter den Eichen ist aus freier Hand zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 31) Ein Wohnhaus, in schöner Lage Der Stadt, ist zu verkaufen. Näheres bei Der ExpeD. d. Bltts. 351) Ein schöner Garten, hinter der Koch'schen Fabrik, ist aus freier Hand zu verkaufen. Revisor Stock's Erben. 3n Bänden zu 9 fr. Gießen, im 3anuar 1867. Universitäts-Buchhandlung von Ernst Heinemann. 307) Das von Herrn B. W. Fill- mann Wittwe bewohnte Logis in meinem Hinterhause, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Keller ic., ist durch deren Wegzug von hier anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Carl Zughardt, am Kanzleiberg. 4459) Zu Vermiethen: Im vormals M ö b l'schen Garten die mittlere Etage. Auskunft ertheilt Herr _________Elias Meyer. 370) Ein gut möblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei C. Bogt Witiwe, Marktstraße Lit. D. Nr. 32. 324) In meinem neuerbauten Hause ist eine Wohnung, bestehend aus 7 oder 8 Zimmern, zusammen oder getrennt, zu vermiethen und in einem Vierteljahr zu beziehen. Auf Verlangen kann auch ein Stück Garten dazu abgegeben werden. Jung. 3990) Das von Herrn Hoiger.-Advocat Frank seither bewohnte Logis in meinem Hause, aus 4 schönen Zimmern, Küche ic. b.stebcnk, ist zu vermiethen und Anfangs April zu beziehen. W- Ferber, Buchhändler. 28) Ein möblirteS Zimmer ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Friedr. Emil Loos. 385) In unserm Hause (Neuenbäuen) ist das bisher von dem mitunterzeichnetcn Hoig.-Adv. Th. Welckcr bewohnte Logis, bestehend aus 7 Zimmern, VorrathS- kammern, Keller, Waschküche u. s. w., nebst Hausgärtchcn zu vermiethen und im Laufe des Frühjahrs zu beziehen. Di-. Fr Eckstein Th. Welckcr. 286) Der zweite Stock meines Hauses, mit der Aussicht auf die neue Anlage, ist zu vermiethen und am 1. April, auf Vcr- langen auch früher, zu beziehen. A. K. W o r m s, SclterSweg Lit. C. Nr. 184. 359) Zwei verschließbare Böden sind zu vermiethen bei Wirth H. Schnell, am Markt. Ii e r in i schte Ä n z e i g r n. . Polizeiliche Bekanntmachung. Ein Stück Dachkandel, 14 bis 15 Fuß lang, ist auf dem Polizei-Bureau abgeliefert worden. Der Eigenthümer hat sich baldigst zu melden. Gießen, den 1. Februar 1867. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. § I. P. Ritsert 1 Vergolder, empfiehlt sich im Anfertigen von Spiegeln, als: Pfeiler-, ovale und Sopha-Spiegel mit seinem französischen C r y st a l l- glas und '/.weißen Gläsern. Confole mit weißen und dunklen Marmorplatten. Bilderrahmen in Baroque mit Verzierungen werden nach Maßangabe gefertigt, ebenso Gallerieen in achter und unächter Vergoldung, sowie in allen Holzfarben und Verzierungen. Photographie-Nahmen in Gold und Schwarz. Visitenkarten-Rähmchen in verschiedenen Mnstern. Das Einrahmen von Bildern in Goldleisten wird auf's Schönste ausgeführt. Die Preise sind änderst billig gestellt und garantire ich für schöne und ge- schmackvolle Arbeiten.__________________________________________________________________________ Ieuerverftcherungsbank für Deutschland in Hotha. 290) Zufolge der Mittheilung der Feuervcrsicherungsbank für Deutschland zu Gotha wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmern für 1866 circa 70 Procent ihrer Prämieneinlagen als Ersparniß zurückgeben. Die genaue Berechnung des Antheils für jeden Theilnehmer der Bank, sowie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 1866 wird am Ende des Monats Mai k. I. erfolgen. Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich jederzeit bereit. Gießen, den 8. Januar 1867. Krauskopf, Hofger.-Advocat, Agent der Feuerversicherungsbank f. D. Im Leib scheu Saale. 388) Sonntag den 3. Februar 1 86 7: Großes Nachmittags-Concert der Siebener Musik-Kapelle. Anfang halb 5 Uhr. Entree für Herren 12 kr, für Damen 9 kr. Familien-Billets, 5 Slück zusammen für 30 kr., sind bei Herrn C. Roloff zu haben. Programme an der Kasse ä 1 kr. Unter Anderm kommt zur Aufführung: Ein musikalischer Bilderbogen; Loreley- Paraphrase; Ambos-Polka :c. Es ist durchaus nicht gestattet, Hunde mit in den Saal zu bringen. ___________________________Die Direction: Adolph Hecker. 365) Ein Küchen- und ein Hausmäd- 317) Altes Blei kaufen chen werden in Dienst gesucht. Wo? sagt Franz Peppler & Comp. die Exped. d. Blits. » 8 I 381) Unserem lieben Heinrichs « B. z die herzlichen Glückwünsche 8 A zu seinem am 3. Februar ftattfindcnd.n I 8 20. Wiegenfeste. Seine Freunde. 8 0888888888888KV®8®888T8O 354) Eine stille Familie sucht eine Wohnung von 3 Zimmern nebst Zugehör. — Offerten beliebe man bei der Exped. d. Bl. abzugeben. 376) Montag den 4. Februar, Abendd 5 Uhr: Schuhmacher - Gesellen - Versammlung im Gasthaus zur Rose. Beachtenswerth! 380) Unterzeichneter besitzt ein vorlreff- liches Mittel gegen nächtliches Bettnäffen, sowie gegen Schwächejustände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Auch finden diese Kranke Aufnahme in des Unterzeichneten Heilanstalt. Specialarzt l>r. Kirchhoffer in Kappel bei St. Gallen (Schweiz). 377) Ein Kellner wird sofort gesucht bei____________________Pitthan, im Adler. „Einigkeit !" 387) Heute Abend 8'/} Uhr: Nersum m lang bei B. Loos Wittwe. 347) Auf Ostern wird gegen guten Lohn in einen kleinen Haushalt ein braves Mädchen gesucht, welches kochen kann und jede häusliche Arbeit versteht. Doch brauchen sich nur Solche zu melden, die gute Zeugnisse aufzuweiscn haben. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 386) Ich suche einen tüchtigen Scribentcn zu engagireu, ter alsbald eintreten kann. Th. Wel cker, Hofg.- Atvocat. Jin Leib schon Saale 389) Dien st ag den 5. Februar 1 867: 8. Concert im 2. Wmterabonnement der Hietzener Musik-Kapelle. Anfana halb 8 Uhr. — Entree für Nicht - Abonnenten an der Kaffe um bei Herrn C Roloff ä Person 12 kr. Programme an der Kasse a 1 kr. Cs wird gebeten, keine Hunde mitzubringen und wahrend der ersten Abtheilung nicht zu rauchen. Der Saal werd vor 7 Uhr nicht geöffnet. Die Duection: Adolph Wecker. die Versicherungssumme auf die Bankfonds auf 6 1 Eine Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen von nahe an 2,500000 Thlr- ge- stattete^die Zahlung von 1,310000 Thlr. für 782 gestorbene Versicherte und laßt, nach gehöriger Ausstattumz der Reserve, noch einen bedeutenden remcn Ueberschuß mit Aussicht auf abermalige gute Dividende für die Versicherten übrig. 2" MmL Thal« .. . von 39 Procent ergibt. „ .. . , Aus diese Ergebnisse verweisend, laden zur Versichening ein . "U’ " Hofger.-Advokat Fr. Krauskopf 'N Greffen, 6. Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, Hofger.-Advokat G Trapp II. in Friedberg, , Oskar Ehrhardt in Marburg, David Hinck'el in Wetzlar. Im Saale des Gasthofs zum PrinzMarl. Sonntag den 3. Februar 1867, Abends 7 V2 Uhr: G r 0 sie humoristisch - musikalisch - dramatische Soiree a la Le^ assor, „geben von Suqen Hübsch. Gesang«, «nd Genrekomiker vom K. Ä. • priv. Carl-Theater in Wien. Caffe-Eröffnnng 7 Uhr. Entree ui den Saal 18 kr. Auf die GalUne 12 kr. Zu rahlreichem Besncbe ladet ergeben,t ein Cuqen «Vublch. Lebensversicherungsöank f. I. iu Hotha. (21” 4-8*3!®° nid,il °" Jahre 1865 größer war als in irgend einer der früheren Perioden, s die Zahl der Versicherten auf 29560 Pers., ä r 53,000000 Thlr., 13,950000 Thlr. öS a5 § i w 6 .S S Nach Vorschrift des Erfinders allein ächt bereitet durch die Fabrik ätherischer Oele von A- MORAS - ieht die Vorlage mehrerer Anmeldungen verzögert oat, entgegen bios von den Concurrenten ausgchen können. Sie lad dah r alle geeigneten Personen cm, Die Verdienste, welche sie tersuchung besonders würdig finden, an's Licht zu bt*n9en? Die Jury hat sich schon durch das Studium der ihr L ÄWÄT sahrt und die Eintracht in der Gesellschaft vo g eine humoristisch - musikalisch - dramatische Soiro'e im Genre des berühmten französischen Komikers Levassor (Soloscenen, humori' stische Couplets ic.) zu veranstalten. Es geht nach uns vorliegenden Berichten Herrn Hübsch ter Ruf voraus, gerade in dieser Branche ganz Vorzügliches zu leisten und wird an ihm ganz besonders Bolubilitat der Zunge, Fertigkeit und Festhalten aller Dialekte, sowie überraschend schneller Wechsel der Masken und drastischer Vortrag gerühmt. Das Programm ist ein sehr reiches und dürfte der Besuch der Soiree mithin warm zu empfehlen sein, um so mehr als Herr Hübsch, der Zeit Rechnung tragend, das Entr6e sehr mäßig angesetzt, und da während des Ccneerts Restauration stattfindet, ein gemüthlicher Abend verbürgt werden kann. Selbstanwendung. Zn vielen bereits veröffentlichten Fällen ist von Aerzten gegen katarrhalische Leiden der Gebrauch der Hoff'schen Malz-Choco- lade und der Bonbons angerathen worden; oft haben aber auch Aerzte selbst bei solchen Beschwerden die genannten Fabrikate angewandt und einen günstigen Erfolg wahrgenommen. Unter Anderen ist dies von dem k. k. Gubernialrath und Protomedieus Herrn Dr. Sporer zu Abbazia geschehen, und er schrieb darüber Folgendes an die Malzextraet-Brauerei und Choeoladen-Fabrik des Herrn Hoff zu Berlin : „Abbazia, den 31. Oktober 1866. Eine eigenthümliche Disposition und mein höheres Alter haben mich schon seit meh- reren Jahren zur Herbst- und Winterszeit mit chronischen Katarrhen derart betheilt, daß ich besonders während der Nacht von anhaltendem Husten belästigt wurde und bei dem bedeutenden Krästeverfall einer Lungenlähmung besorgt entgegensah. Im diesjährigen Herbstbeginn äußerte sich daö Uebel schon mit Heftigkeit, als ich Ihre Malzpräparate zur Anwendung brachte — täglich 10 Bonbons und 2 Tassen Choeolatp. Schon nach Ver- lauf einer Woche erfreute ich mich einer Erleichterung, die ich früher nie empfunden; der Husten wurde bedeutend seltener und erträglicher, meine Lunge sehr gekräftigt. Aehnliche günstige Wirkungen habe ich übrigens auch bei anderen Katarrhalkranken insbesondere bei den vom Keuchhusten befallenen Kindern wahrgenommen; die Malzfabrikate, haben ihre Verdauungskrast ge- hoben ic. Dr. Sporer, k. k. Gubernialrath und Protomedikus." Gleichzeitig wird auf des Hoflieferanten Herrn Johann Hoff Filiale in Köln, Komödienstraße 26, aufmerktam gemacht. Mit dem Verkauf ist Herr Julius Wallach am Markt in Gießen betraut. (369) Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 5 enthält : I. Bekanntmachung eine Schenkung an die evangelische Gemeinde zu Seehelm, im Dekanate Zwingenberg betreffend. II- Bekanntmachung, die Ergebnisse der Verwaltung der allgemeinen geistlichen Wittwenkaffe vom Jahre 1864 betreffend. III- Uebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Eommunalbedurfniffen in den Gemeinden des Kreises Groß-Gerau. IV. Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aliergnädigst zu verleihengeruht: 1) nw 4. November 1866 dem Feldwebel in dem vierten Infanterie-Regiment Wilhelm Lehr das silberne Kreuz des Philipps-Ordens, — dem Trompeter in dem zweiten Reiter-Regiment Carl August Schmidt die silberne Verdienstmedaille des Ludewigs-Ordens — und dem Musketier in dem vierten Infanterie-Regiment Daniel Becker das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift : „Für Tapferkeit"; 2) am 29. December 1866 dem Hostheatermaschinenmeister Carl Brandt das Ritterkreuz zweiter Klasse des Philipps-Ordens; 3) am 30. December 1866 dem Kammerofsicianten Bernhard Fischer, in Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, das Ritterkreuz erster Klaffe desselben Ordens; 4) am 1. Januar 1867 dem Präsidenten der Handelskammer zu Offenbach Julius Mönch das Ritterkreuz erster Klaffe desselben Ordens,— dem Schreiner und Polster in der Monch'fchen Fabrik in Offenbach Äugust Kopp — und den Portefeuille-Arbeitern in derselben Fabrik 3cnn Merz •— und Heinrich Aullmann das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift : „Für Verdienste"; 5) am 10. Januar dem Oberrechnungsrevisor bei der Oberrechnungskam- mer-Juftificatur zweite Ablheilung Friedrich Schwab, mit Rücksicht auf seine langjährigen treu geleisteten Dienste, das Ritterkreuz zweiter Klasse des Philipps-Ordens — und 6) am 20. Januar dem Kreisarzt des Kreismedicinalamts Altenstadt Dr. Hermann Kullmann, in Anerkennung der aufopfernden Pflege und Sorge für Verwundete in dem letzten Kriege, das Ritterkreuz erster Klaffe des Philipps-Ordens. . , V. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : 1 er" december 1866 den Hofgärtner der Hofgärtnerei Darmstadt Varl Heinrich Geiger zum Hofgarten-Juspcctor, unter gleichzeitiger tlebertragung der Leitung der Hafgarten-Directlon, __ £)rud unv Verlag ter Bruhl'schen Univ.-Buch- u 2) am 1. Januar 1867 dem Hofgartenwärter Friedrich Gehbauer zum Hofgartenaufseher in der Hofgärtnerei Darmstadt, — den provisorischen Hofgartenwärter in der Hofgärtnerei Rosenhöhe Carl Ewald — und den Hofgartenarbeiter Peter Melk zu Hofgartenwärtern in der Hofgärtnerei Darmstadt, — 3) am 3. Januar die Heizer und Locomotivfübrerlehrlinge bei der Main- Weser-Eifenbahn Johannes Kirstei n — und Friedrich Mannber- ger zu Locomotivführern, — die Arbeiter bei der mechanischen Werkstätte der Main-Weser-Elsenbahn Peter G ernand aus Griesheim,— Conrad Kreiling aus Gießen — und Wilhelm Appel aus Dorheim zu Heizern und Locomotivführerlehrlingen bei dieser Eisenbahn—und Ludwig Ulrich zum Lehrer an der vierten Stadtmädebensebule daselbst, — den Lehrer an der Freischulc zu Gießen Johannes Römer zum Lehrer an der dritten Klaffe der Stadtmädchenschule daselbst — und den Lehrer an der zweiten Elementarschule zu Gießen Georg Müller zum Lehrer an der vierten Klaffe der Stadtknabcuschule daselbst zu ernennen; 4) an demselben Tage den Feldwebel im vierten Infanterie-Regiment Friedrich Wilhelm Winter zum Conductcur bei der Eisenbabn von Offenbach nach Frankfurt zu ernennen; 5) am 8. Januar den Telegraphisten bei dem Staatstelegraphen-Büreau zu Darmstadt Friedrich Büdinger zum Obertelegraphisten bei dem genai nten Telegraphen-Bmeau zu ernennen; 6) an demselben Tage den DistrictSeinnehmer der Tistrictscinnebmcrei Gau-Algesheim Conrad Becker in die Distrlctseinnebmerei Rieder- Ingelheim , — den Districtseinnehmer der Districtseiunehmerei Affenheim Carl Mann in die Districtseinnehmerei Gau-Algesheim, — den Districtseinnehmer der Districtseinnehmerei Groß-Felda Julius Köster in die Districtseinnehmerei Affenheim — lind den Districtseinnehmer Jacob Weigel zu Biedenkopf in die Districtseinnehmerei Groß-Felda zu versetzen; 7) an demselben Tage den Lehrer an der ersten Elementarschule iu Gieße» 8) am 12. Januar dem evangelischen Schullehrer zu Rudingshaufen, im Kreise Grunberg, Eduard Otto die zweite evangelische Schulstelle zu Großcn-Linden, im Kreise Gießen, zu übertragen. VI. Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : I) am 31. December 1866 den Hofsilberverwalter Christian Hippcn- stiel, — den Hokkoch, Küchenmeister Ferdinand Laval, beide unter Anerkennung ihrer langjährigen Dienste, — 2) an demselben Tage den Kammerofsicianten Bernhard Fiscber auf fein Nachsnchen, unter Anerkennung seiner langjäbrigen Dienste, — den Hoffourier Johann Christian Bögel auf sein Nachsuchen — und 3) am 1. Januar 1867 den Hofgartenwärter in der Hofgärtnerei Bcssun- gen II. Balthasar Schmitt in den Ruhestand zu versetzen. VII. Cvncurrenzeröffnung. Erledigt sind : 1) die erste evangelische Scbulstelle zu Beffungen, im Kreise Darmstadt, mit einem Gehalte von 526 fl. 8 kr; > 2) die evangelische Schulsteile zu Ober-Finkenbacb, im Kreise Erbach, mit einem Gehalte von 300 fl., nebst einer Vergütung von 10 fl. 30 fr. für Heizung des Schullocals; dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrechl zu dieser Stelle zu; 3) die zweite katholische Schulstelle zu Astheim, int Kreise Groß Gerau, mit einem Gehalte von 300 fl; die Kosten der Heizung des Schullocals werden von der Gemeinde bestritten. Die bei Großh. Bezirksstrafgericht Gießen in öffentlicher Sitzung gefällten Urtheile. I. Am 24. Januar d. I. wurden verurtheilt: 1. Johann Peter Kirchner von Rendel, wegen Schriftfälschung, Betrugs, thätlicher Ehrenkränkung und Unterschlagung, in eine geschärfte Corrections- strafe von vier Monaten. 2. Christian Schultheis von Stangenrod, wegen Diebstahls im 2. Rückfälle, in eine desgl. von drei Monaten. 3. Wilhelm Harbach von Großen-Buseck, wegen Widersetzung und Verletzung der Amts- und Dienstehre in eine Gefängnißstrafe von drei Wochen. II. Am 30. Januar d. I. wurden verurtheilt: 1. Georg Ludwig Krämer von Ober-Roßbach sowie dessen Ehefrau, wegen Gewaltthätigkeit, Ersterer in eine Gefängnißstrafe von 11 Wacken, Letztere in eine desgleickcn von 8 Tagen. Deren Sohn Heinrich Krämer wurde von derselben Anklage freigesprochen. 2. Heinrich Dörr von Flensungen, wegen Diebstahls, in eine Gefängniß- strafe von 8 Wochen. 3. Katharina Hofmann von Stangenrod, wegen desgleicken, in eine Cor- rectionshausstrafe von 1 Jahr. 4. Hermann Wagner aus Ober-Rosphe, wegen desgl., in eine Gefäng- nißstrafc von 6 Wochen. Die bei Großh. Bezirksstrafgericht Gießen znr Aburtheilung kominendtn llntcrfnchungcn. I. Am 6. Februar d. I.: 1. Gegen Philipp Stumpf von Ossenheim, wegen öffentlicher thätlicher Ehrenkränkung. 2. Gegen Heinrich Erb IV. von Wciterohain, wegen falscher Anzeigen. II. Am 7. Februar d. I. : 1. Gegen Christian Dörr III. von Grünberg, wegen Erpressungsversuch. 2. Gegen Konrad Schmidt II. von Ruppertenrod, wegen Eigenthums- beschädigung. 3. Gegen Balthasar Mank von Leidhofcn und Eons., wegen Diebstahls, bezw. Tiebstablsbegünstigung. 4. Gegen Katharina Elisabetha Ackermann von Wabern, dermalen in Gießen und Cvnsorten, wegen desgl. V Steindruckerei (Fr. Ehr. Pietschs in Meßen.