)l Utlb arm. «in in irbt, ifter. 'spiegel mtr. — —I gesucht. er gangen d>t. - Seult, ülitnir« schchn ranfirte AnMgMll für dre Stadt und den Kreis Gießen. J2 78 Trseyeint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und mäßigen Postaufschlags 1 ff. 42 fr. — Auswärts Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorschrifts- abonnirt man fich bei allen Postäuttern. — In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1). Samstag den 28. September 1866. 3359)4 AW K • Erodpreise vom 29. September 1866 an: 4 Pftrnd gemischtes Roggenbrot» 17 fr. 4 Pfund Roggenbrot» 14'/, fr. Sämmtliche Bäcker. l, ibtt- fitimm Mtltr Zelten . Lu- , 160 « ®o* joW' g» "i f 161 * agt»ls )« nti ) Sgl- lehr W rutf mtiti" 6 pnhil glacd i" artn i" 6 tnri' cs li• a fr. Amtlicher T h e i l. Zu Nr. K. G. 5666. ' ' " , .. , Betreffend: Die Gebühren für Visirung von Reisepässen. am 22. September 1866. Das Groß herzogliche Kreisaml Gießen an Mr Großherzoglichen Bürgermeisierrien drs Kreisrs. . 8011 setzen Sie zur Benachrichtigung der Betheiligten davon in Kenntniß, dass zufolge einer mit der Kaiserlich Sraniofifdien ffc'üSÄÄ* ®ifi.«na »„ ,u, 4 ..ch'r..°,-ch ZÄÄ Betreffend: Die Einsendung der Waisenbiichsengelder für 1865/66. am 3°‘ $cptcmber 1866- Dag Groß herzogliche Kreissmt Gießen bte Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf “b. Lahn, Fellingshausen, Garbenteich, Hattenrod, . Mainzlar, Nieder - Bessingen und Ruttershausen. Ißir ennnern ete an Einsendung der Waifenbuchsengeldcr binnen 8 Tagen. 3n Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, Regierungs - Rath. $rtr»ni,: D-n «dschtuß «r H-ndb-ch-, d-, fii, 1866. 25' Sq,Umler 1866' Dav Großherzogliche Kreisamt Gießen bie Großherzogiichen Bürgermeistereien Alienbors a'"b. Lumda, Crumbach, Frankenbach, Heuchelheim, Klein - Linden und Mainzlar. 30 ****• st- 1866 binn.n -ch, r-g-n Ki M.I»u»g ... I fl. 3n Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, Regierungs-Rath. Gießen, am 28. September 1866. Betreffend: Die Erhebung der Feldstrafen von der 4. Periode 1866. Das Groß herzogliche Rentamt Gießen an die Größtmöglichen Bürgermeistereien des Rentamtsbezirks. Wir ersuchen Sie hiermit, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die obigen Gelder noch bi« zum 15. Oktober an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Mahnung bezahlt werden können. L y n ck e r. w 81 M, H*1 Mrt Muss Nam gitinb auf an(t 3348 Votiseitichr Bekanntmachung. Straft MM' Gefundene Gegenstände: Ein mittelgroßer Schlüssel, ein Cigarren »Etuis, ein Taschenmesser, ein Theelöffelchen, ein kleines Schlüffelchen, eine graue Kinderschürze, ein sog. Lollarcr Rohrstuhl, ein Tuchkäppchen, ein weißes Sacktuch, G. W. 6 gezeichnet, ein blaues Schürzchen mit weißen Tupfen, ein rothes wollenes Kindcrschühchen, ein seidenes Halstüchelchen, ein Trog von Lungstein, ein kleiner Schlüssel unb eine schwarze Schürze. , , n„ K E m Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Ber- langen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werben versteigert werden. Gießen, den 24. September 1866. Großherzogliche» Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstabt Gießen. Nover. Di Mitte! gint 9 U 61* Etthen Kies 3i t sc 3335) Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen. Edictalladung Oeffentliche Aufforderung. 3229) Die Erben des Großherzoglichen Professors Dr. Otto dahier haben dessen Nachlaß unter der Rechiswohlthat des Inventars angetreten. Es werden demgemäß alle Diejenigen, welche Forderungen an den unbedeutenden Nachlaß zu bilden haben, aufgcfordert, solche sogewiß binnen vier Wochen dahier anzumelecn und zu begrün» den, widrigenfalls sie bei Regulirung deS Nachlasses keine Berücksichtigung sindcn. Gießen, den 19. September 1866. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Mu h l, Dr. v. Schmalkalder, Stadtrichter. Stadtger. -Assessor. igefonünr Bekanntmachungen. 3319) Das Verzeichniß der seit ter lebten Steuerregulirung ganz neu erbauten, sowie der durch Bauvcränderungen im Werthe erhöhten oder verminderten und der ganz abgegangknen Wohnhäuser und Ge- werbs-Anlagcn liegt 4 Wochen auf unserem Bureau offen. Etwaige Einwendungen dagegen sind dahier vorzubringen. Gießen, den 26. September 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gießen Ebel. 3199) Der hiesiger Stadt bewilligte weitere Biehmarkt am dritten Donnerstag des Monats October jeden Jahres wird für dieses Jahr Donnerstag den 18. Oktober dahier abgehalten werden, was hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Marburg, am 10. September 1866. Der Oberbürgermeister: Rudolph. 3320) Das Verzeichniß der Culturver- änderungen vom 1. August 1865 bis Ende Juli 1866 liegt 4 Wochen lang auf unserem Bureau offen. Etwaige Einwendun- gen dagegen sinb dahier vorzubringen. Gießen, den 26. September 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. verpachtet werben. — Die Pachtbevingun- gen liegen zur Einsicht der Interessenten auf unserer Geschästsstube offen. Gießen, den 22. September 1866. Großherzoglichk Bürgermeisterei Gießen. V o g t. 3344) In Folge anderweiter Bestimmung werden vom 29. t. Mts. an, bei Wiedereröffnung des Fährbetriebs auf der Main-Weser-Bahn, nach dem Fahrplan vom 22. August v. I. Die Schnellzüge IV, VII, XVII und XVIII auch fernerhin auf der Station WilhelmShöhe anhalten, was hiermit unter Bezugnahme auf die Bekannt- machungen vom 20. und 23. d. MtS. zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Cassel, am 25. September 1866. Die Central-Dircction der Main-Weser-Bahn. Main-Weser-Bahn. 3268) Die Material-Lieferung für das Magazin zu Gießen ist in der Darmstädter Zeitung unter Nr. 260 Art. 2838 ausgeschrieben und liegen die Bedingungen auf dem Bureau der Großherzoglichen Material- Verwaltung zur Einsicht offen. Gießen, den 22. September 1866. Großherzogliche Magazins-Commission. Eickemeyer. Versteigerungen. Verpachtung der städtischen Sandgrube am Schiffenberger Wege. 3284) Montag den 1 Oktober 1866, des Vormittags 10 Uhr, soll Die vorbemerkte Sandgrube auf dem Rathhause dahier an Den Meistbietenden 3321) Dienstag den 13. November, Nachmittags 2 Uhr, soll aus dahiesigem Rathhause Die Hofraithe des Johann Joseph LangSdors dahier, olS! Flur Nr. O-Rlftr. •/ 21 Hofraithe in der Neustadt, gibt fr., y 11 Hofraum mit Scheuer das., unter Den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistdieteiid versteigert werden. Gießen, Den 26. September 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gieße«. ____________________Edel._____________, Versteigerung von Grabenarbeit bei der Stadt Gießen. 3285) Montag Den 1. Oktober d. 2-, des Morgens 9 Usr, soll auf dem hiesigen Rathdause die Anfer« tigung von circa 177 lausenden Klaftern | Schneißengräben im Walbdistrict Stolzea- ; morgen an Den Wenigstnehmenden verstki« gert werDen. Gießen, Den 22. September 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt.___ Arbeitsversteigerung zu Hermannsteill. 3269) Dienstag Den 2. Oktober, Nachmittags um 2 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Hermannstei« die bei Erbauung des Vicinalwegs vak Hermannstein nach Blasbach nöthig wtk' Denden Arbeiten, unter den alsdann bekannt gemacht werdenDen Bedingungen, durch öffent- iiitlot 1) »o: gr W teil her •) im ! lot H ftitt 3) Der fen ®n ueg ireit. ° ®a56o 'Men U $|t_ Be '"HtM em Mctj 331) A ,'tltn Die Ir9- ^iefeef ■ ^6 TI ' Mei Ö?"1' Te X >tt UO(j : erant den mit fei unt ntf Btki en. 'tiiijM* erfjinttn 66. Meßen. lo^ato iit, «K: NeuM euer WTi it roertit' eiflbietent 866. er d> Die »ii(l j jn«lM ch * [866. rti r, !?< 48 ff ff 25 achtem Bordeaux, ff Flasche Ävht a. Rhein — ---V,Fl. 20 eflr., per -/z Fl. IQ^Sgr. Weiße Weine: 65 n Vor Fälschungen wird gewarnt! Wieseck, den 27. September 1866. Lang. n n im an .Hochdcriner, Niersteiner, «Ha6nheiiner, ff ff 15 18 24 18 24 ff ff ff ff ff ff Laubenheimer, 56 (2529) fen bis an eie Großherzoglich Hessische Grenze, bisher verpachtet an Johan- nes Oestercich zu Atzbach, sollen Freitag den 12. October v. Z., Vormittags 10 Uhr, Gasthause zur Krone hicrselbst öffentlich den Meistbietenden verpachtet wcrven. 3297) Unsere reingehaltenen Weine em. Pfehlen wir in 3301) Zwetschen sind mest- und hundertwe se zu verkaufen bei F- Textor, auf der Hardt. O b st v e r st e i g e r u u g. 2329) Montag den 1. October, EmentionB \Alionorabt(’£. 3340) Blanc« Kupfer-Vitriol 0f9fn ben Brand des Walzen empsiehlt @rn|l Hermes, Materialist. Mit konigl. kais. Ministerial-Approbation! Per PaQuet i fe oder 14 Aufsetzen der Steine, veranschlagt zu ... . 2012 teichcs der Altmühle zu Dorlar, seit- 1 her verpachtet an Georg Reinstädter zu Dorlar; 2) im Miihlentetch der Altmühle zu Dor- ! lar vom großen Wehr bis zum Aus- I fluffe des Müblenteiches in die Lahn, | seither verpachtet an den Vorgenannten; I 3) vom alten Bachgraben bei Dulenho- I A Moras & C^omp, Hoflieferanten Sr. König!. Hoheit des Fürsten zu A.ch, t«t.n i„ 61i tn Wetzlar bei Wilhelm Braun eck. 85 fl. pro 75 „ „ Srdarbeiten, veranschl. zu 1417 fl. 22 fr. Chaussirarbeiten, „ „ 1230 Maurerarbeiten, „ „ 90 Steinbrechen, Fahren und Mltll i? 1857 -UjW'MM teb Morgens um 9 Uhr anfangenk, wu vieren yervorraqcnl [ou das hiesige Gemeindeobst, bestehend in Ehren-Medailltn prämlirt — m Ä - GIldeJLh V».' i- L-d-r b-i 1 1 -oerlirigerung rommr. 4»,. BtNgMtlNN. liche Versteigerung in Accord gegeben wer- \ den, als: /2 Flasche 24 „ 3- 21. Busch Söhne. Wachcuheimer, pro Schoppen 12 fr. Rüdesheimer, Scharlachbcrger, „ Lanbcnheimer, „ Oberingelhcimer, „ dkothe Weine: OOm, Astmannshäuser, 85 fl. pro Ohm, Oberingelheimer, 70 „ „ Medoc, 48 fr. pro Flasche," ' St. Julien, 1 fl. „ __________bei Pitthan im1 Adler. Louis Walvschmidt, __Kupferschmied. * 3273) Eine vollständige große Obst- darre und ein Sparheerd sind zu verkaufen be'__________P b. Becker, Weidengaffe. Per ‘/i Fl. 20 Sgr., per y2 Fl. 10 Sgr. --1 Eau de Cologne philocome (Kölnijchks Haarwasser), bek. u. d. N. Moras' haarstä'rkcndes Mittel, hat u. a. auch die Wirkuna beseitigt ° 'h9en 'ä5Ct,“PPCn o6cr Schinnen in drei Taigen vollständig 7VZ i" Waggon-! Wetzlar, im September 1866 ladungen und kleineren Partieen, empfiehlt ________________________Emil Pistor. Gießen, den 22. September 1866. Körner, Bezirksbauaufseher. Beesteigeeling von Birnen. 3348) Die Birnen an den auf der Straße von Gießen über Rodheim und Fellingshausen befindlichen Bäumen sollen Dienstag den 2. Oktober meistbietend versteigert und der Anfang Mor- gens 9 Uhr, AbtheilungSnummer 16 dieser Straße, gemacht werden. Gi.ßen, den 28. September 1866. Gioßherzogliches KreiSbauamt Gießen. Zn Derh. des Kreisbaumeisters: S ch ä ck e r, Kreisbauaufseher. Fischerei-Verpachtung. 3335) Die Ende des Zahres 1866 pachtlos werdende Lahnfiscyerei, und zwar; 1) von dem Atzbach - Dorlarer Grenz- graben bis an das sog. Garbcnheimer Wehr, ausschließlich des Mühlen- Die Bedingungen können jederzeit im Geschäftszimmer des unterzeichneten Oberförsters eingesehen werden. Krofdorf, den 27. Seprembcr 1866. Der Königliche Oocrförster: _____________v. Meibom._______ <>331) Montag den 1. Oktober, Vormittags 9 Uhr, feilen die der hiesigen Gemeinde gehörigen Aepfel öffentlich versteig'rt werten. Die Zusamm.nkunft ist auf der WellerS- barg. Der Anfang ist beim Teich, im oberen Theil des Ort#. Rödgen, den 27. September 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. ______________Zn derthal.___________ 3288) Mittwoch den 3. Oktober, von Nachmittags 1 Uhr an, Zt Frau Regierung#-Rath Stammler Wegzugs halber ihr gesummtes Mobiliar bestehend in Möbeln aller Art, Bettwcrk^ Weißzeug, Silber, Porzellan, Küchengeräthe,' Bütten und dcrgl., in ihrer in dem früher Bürg-rmeister Reiber'schen Hause in der Neustadt befindlichen Wohnung meistbietend versteigern. Gießen, den 24. September 1866. \ -- SIlltWEBCMW Me[cck, den 27. September 1866. ( ' 1011«üftTltSd)f iGTHSt Großherzogliche Bürgermeisterei Wiefeck. au6 ^imlegirten Fabrik von Franz Siollwerck, Königl. Hoflieferant in Köln a Rh . .. «,n, Nä, stets bewährendes, dabet angenehmes Hausmittel aeaen Husten Heiser eit, rheumatische und chronische Catarrhe, sowie alle Hals- und Brust-Affectionen vollkommene Vereinigung der vorzüglichsten, den Respirations-Organen zuträg- 1 ? “ m,t °aber gleichzeitig magenstärkenden Eigenschaften wurde da# Fabrikat hervorragenden arzUichen Autoritäten empfohlen, sowie mit Preis- und **' “tL befinden sich Dep6t# dieser Specialität in fast sämmt- — Lager ä 14 fr. ä Paquet in (Hiessen bei Für Landwirthe. __________ 3263) Sied-, Honig- oder Waschfessel c^klsgedotenes : empfehle ich in allen Größen erster Ouali» 3255) Steinkohle» Md Brann- ; 1"®*”” ®if'" ““ 81,1' Pr0 W“”6 koylen, Prima-Qualität, in Waaaon-! Weirtur im aoqo 3.353) Berliner Tisch-, Sänge-, Wand- und Küchelampen werden unter Garantie verkauft bei __ l&atl Fvecy. MVOGOODOOOGGEGGOO'DOOGOEOOiZj £ Avis. 8 *■<*' j<4 3136) Bei herannahender Herbst-Saison erlaube ich mir, ein hiesiges A Wund auswärtiges Publikum auf mein wohlassortirteS Lager in Flanell- W 4*4 Hemden, Kragen, Halsbinde.», Cravatten , sowie Mützen aller G Jg. Art, aufmerksam zu machen. Hch- ®l_ff SBittwe, MäuSburg Lit. D. Nr. 10. z—s. »|, v», •<♦,, jäKb Md *♦4 M-ß 4*4 4*4 4*4 4 4 4*4 .5*4 5*4 4*4 4*4 4*J 4*4 (o) (o) W HW W 'S»? HW HW 'S«? HW HW HW HW HW Htz»- <♦»■ "*>>- -«> W -W ° -V* *>' x-/ 1 3358) Für 5 Sgr. vorräthig in der Buchhandlung von I. Ricker in Gießen: Keine Hämorrhoiden mehr! Praktische Anweisung zur sichersten und raschesten Heilung der Hämorrhoiden. 3310) Du von dem verstorbenen Rentmeister, Herrn Herget in Lauterbach, an- gekaufte sehr gut gehaltene Bibliothek, juristischen, geschichtlichen und belletristischen In- Halts, unter welcher sich namentlich Vas Archiv für c> vilist. Praxis, 44 Bde., III. Auflage, G l ü ck's Co mm e n ta r, 45 Bde. und 3 Bvc. Register, Seuffert's Archiv für Entscheidungen der ober- st en Gerichte, 17 Bde. und 2 Bde. Register, v. Linve'S Zeitschriften für Civilrccht und Prozeß, 20 Bde., II. Auflage und 19 Boe. Reue Folge. Suvigny'S Röm. Recht, 8 Bde. und Register nebst 2 Bven. Obligationen» Recht, vollständiges Großh. Hess. Re- gi erungs blatt bis zum Jahr 1866, nebst sämmtlichen Verordnungen, besiuden, erlasse ich zu äußerst billigen Preisen. — Aeltere gute juristische Werke gebe ich zu etwas höherem Preise als dem für Makulatur ab. — Zugleich bringe ich die von mir angekaufte Geh. Rath Küchle r'sche Bibliothek in empfehlende Erinnerung. A. K. WormS, Antiquar in Gießen, Seltersweg. 3296) Eingemachte Salz- und Essig- Gurken, Champignons, verschiedenes Obst, Gelee u. vergl. empfehlen I. A. Busch Söhne. 3343) Siiß-Aepfel zu Honig, Muskat- Acpfcl, Wein-Aepfel und dicke Einmachs- Zwetschen verkauft L. Hartmann, _______________________in der Schanz. 3167) Eine große Auswahl rein Bielefelder Leinen, Croas-, Hausmacher und Sächsisches Leinen, Shirting, Hemden, Brust- Einsätze, Tisch-, Hand- und Taschentücher, Servietten empfiehlt W i l y. S ch m a l l. 3317) Ein sehr guter Kochofen, im Preise von 5 fl., sowie alle Sorten Dibbel, sind billigst zu haben bei Heinemann Herrmann. Steinkohlen. 3121) Meinen Steinkohlen-Berkauf bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung und liefere ich, bei Abnahme von > mindestens 25 Centncrn, den Ctr. zu 32 fr. frei vor das Haus. Karl Sartorius. 3227) Petroleum bei Julius Wallach. 3239) Neue Sendung von Italic- Nischen und deutschen Biotin- und Guitarre-Saiten empfiehlt L. Jahr eis. 3234) Eisenvitriol empfiehlt _______________I. G. D. Bapst. 3337) Neue Bollhcringe, neue Sar- dellen, russische Pickles - Sardinen, Essig- und Pfeffer-Gurken, Alles in ganz frischer vorzüglicoer Qualität, empfiehlt Hch. Ferber. 3356) Ein neues Sommer-Wägelchen ist zu verkaufen. Näheres bei der Expeo. d. Bltts. zu erfahren. 3316) Zwei sehr starke Fässer, das eine 5, daS andere 4'/, Ohm haltend, zu Bier-, Wein- und Aepfelwein-Fässer geeignet , sehr gut geardeit, sowie auch einige Pfuhlfässer, sind billig zu verkaufen bei Küfermeister Faber, SelterSweg Lit. C. Nr. 37. Weißer flüssiger Leim von Ed. GaudlN in Paris. 1190) Dieser geruchlose Leim wird in kaltem Zustande zum Leimen von Porzellan, Glas, Marmor, Holz, Kork, Pappendeckel, Papier angewendet, und ist unentbehrlich in den Haushaltungen und Berwaltungen, pro Flasche 14 fr. In Gießen bei Ernst Hermes, Materialist. 3254) Eisenvitriol empfiehlt Emil P i st o r. 3330) Eine Partie guter Dünger ist zu verlaufen. Bei wem? sagt die Exped. dieses Blattes. 3299) Eine Partie leerer Oelfässer wird billig abgegeben bei W. Z u r b u ch. 3298) Ein wenig gebrauchter trans- portabler Kleeblatt-Sparheerd, nebst Deckel und Ringen, sowie ein langer dreilöcheriger Heerd ohne Deckel, nebst einem runden gebrauchten Ofen, werden billig abgegeben. Wo? ^gt die Exped. k. Bltts. 1453) Die Eisengießerei von Remy «$? Reifenrath zu Her- vorn (am Bahnhof) liefert Baugegen- stände, Maschinentheile, Rohre, Rostbalken und Roststäbe und sonstige Gußstücke nach allen Modellen. ' 1302) Bicker Waßerkalk und reinsten Fettkalk habe ich stets frisch gebrannt zu billigsten Preisen vorräthig. Ziegelhütte bei Herborn _______Th. Wurmbach. 3332) Ein Wohnbaus außerhalb der Stadt, bestehend aus 6 Zimmern und Ca- binet, nebst einem mit vorzüglichen Obstbäumen bepflanzten über 1 Morgen haltenden Hausgarten, ist unter annehmbaren Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. _____ 3352) Soeben erschien: Die Spinnstube Ein Volksbuch für das Jahr 1867 von W. O. von Horn. j Zweiundzwanzigster Jahrgang. Mit einem Stahlstich und vielen Holzschnitten. i Vorräthig in Der Ferber'schen Univ.- Buchhandlung in Gießen. _____ 3347) In unterzeichnetem Verlag ist erschienen: Charte vom Lahnthal, von Marburg bis Coblenz, im Maßstab von 1 : 325,000 d. N., gez. und lithogr. von Ed. Wagner in Darmstadt. Nebst einem kleinen Plan Der StaDt Gießen. 2. Aufl. 12 fr. In Canon unD mit einem Fahrtenplan der Lahnbabn und der Deutz-(Cöln-) G ieße ner B a h n. 24 fr. Ernst Heinemann in Gießen. Vermittlungen. 3312) Das von mir gefaulte Messer- schmieD Schwa n'scke Haus nebst Hof und Stallung in Der Neustadt ist ganz oder ; auch getrennt zu vermutben und sogleich zu bezieben. Louis Möhl, bei Metzger Stoß am Asterweg. 3315) Ein vollständig neu eingerichtetes Familienlogis nebst allem Zubehör ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen SelterS- weg Eit. C. Nr. 72. 3313) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei ___________ L. Nagel, Weidengasse. 2834) Ein Familienlogis vor dem Wallthor ist an eine stille Familie zu vermiethen und Wegzugs halber schcn in ' 4 Wochen zu beziehen. __C. EmmeliuS. 3151) Das von Frau Mayer seither bewohnte Louis ist durch den Wegzug derselben anderweit zu vermiethen. G. PH. Fillmann Wittwe. 3152) Ein Familienlogis von 4 Zimmern mit Zubehör ist zu vermiethm und am 1. Oktober beziehbar. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. 3328) Im von Grol m a n'schen Hause in Den Neuen - Bäuen sind zwei möblirte Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 3236) Ein freundliches Logis, bestehend aus 5 Zimmern, Cabinet, Küche, Kammern u. s. w., ist zu vermiethen; auch kann es getheilt abgegeben werden. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts._________ 3244) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen bei Fr. Weber Wittwe, _____________________am Kirchenplatz. 3304) Zwei ineinandergehende Zimmer, im 2. Stock, sind anderweit zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei _______ Louis Busch Wit we. 3334) Ein möblirtes, sehr freundliches Zimmer ist in der Neustadt Lit. D. Nr. 56 zu vermiethen und am 1. December benetzbar. 3351) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen wer- Den bei M. Weißbäcker, ________________________Löwengasse. 3341) Ein geräumiger Keller ist zu vermiethen bei Chr. Hohmeycr, ______________________Katdarinengasse. Zu vermiethen. 2665) Eine möblirte Stube mit Ca- binet bei_________Julius Wallach. 2724) In dem Schellhaa s'schen Hause am Bahnhose ist durch Den Wegzug Des Herrn Professor Dr. Knop die Bel-Etage anderweit zu vermiethen. — Parterre ein möblirtes Zimmer mit Cabinet. 2771) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Alexander Maver. 2867) In der Walltborstraße sind zwei schöne, gut möblirte, ineinankergehende Zimmer zu vermiethen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 3007) Ein freundliches Familienlogis mit allem Zugehör ist in der Nahe des Brandes zu vermiethen und sogleich zu be- ziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bl. 2914) Eine geräumige Stube ist zu vermiethen bei Spengler Hilgardt, Schloßgasse. 2972) Ein Familienlogis ist zu vermiethen. Das Nähere bei oer Exped. d. Bltts.___________ 3160) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Dr. Krumm. 3182) Mein Laden mit Labenzimmer, sowie ein Familienlogis, sind vom 1. October an anderweit zu vermiethen. Elias Meier. 3119) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen und am 1. November D. I. zu beziehen. Das Nähere ist bei der Exped. D. Bltts. zu erfragen. 3314) Unterzeichneter beabsichtigt, seine Aecker und Wiesen auf 6 Jahre aus Der Hand zu verpachten; dieselben befinden sich in sehr gutem Zustande. Pachtliebhaber wollen sich direkt an mich wenden. Friedrich MalkomesiuS. Vermischte Antigen. 3345) Für das akademische Hospital werden zwei mit guten Zeugnissen versehene Wärterinnen angenommen. Anmeldungen haben bei Dem Unterzeichn rieten zu geschehen. Gießen, Den 28. September 1866. Kuhlmann, HoSpilalverwalter. 3339) Israelitische Feiertage: Montag und Dienstag, den 1. und 2, October.__________________ 3342) Sechs Küfergesellen finDen Dauernde Beschäftigung bei F. Fernkorn. . durch die Agentur Carl Spruck. (661) Regelmäßige Auswanderer-Beförderung mit Dampf- und Segelschiffen erster Klasse zu Den billigsten Preisen frei ab hier Im Philosophenwald. 3354) Ssnntag den 3 0. September 186 6. Bei günstiger Witterung: Letztes großes Wald-Concert, ausgeführt von den Mitgliedern der Hießener Musik-Kapelle, unter Leitung ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. Erste Abt Heilung. 1) Prinz Alexander-Marsch, von Keler B6la. 2) Ouvertüre zur Oper „Stradella", von F. v. Flotow. 3) Chor und Arie aus Der Oper „des Teufels Antheil", von Auber. 4) Eifenreigen, Walzer von I. Gungl. 5) Drittes Finale aus der Oper „Guttenberg", von Fuchs. Zweite Abtheilung. 6) Ouvertüre zur Oper „Wilhelm Tell", von Rossini. 7) Arie aus der Oper „der Freischütz", von C. M. von Weber. 8) Sylvester-Quadrille, von A. Leutner. 9) Großes Potpourri aus der Oper „Orpheus in der Unterwelt", vonOffenbach. 10) Winterflocken, Galop von B. Bilse. Anfang präcis halb 4 Uhr. Entrse ä Person 6 fr. Altes Frankfurter Lagerbier in Schoppen. Bei ungünstigem Wetter findet das Concert bestimmt im Leib'schen Saale statt. Anfang 4 Uhr. (Sntree für Herren 12 fr., für Damen 9 fr. Die Direktion. | Auswanderer befördert billigt mit Dampf- und Segelschiffen unter reeller Bedienung. Chr. 28allenfels. Auf vie in der Beilage Nr. 77 d. Bltt«. enthaltenen Aufklärung finden wir uns veranlaßt zu entgegnen: Sind wir auch mit dem Verfasser ganz einverstanden, daß es die Aufgabe eines Staates fei, für fein im Felde stehendes Heer Sorge zu tragen, so glauben wir ihn doch daraus aufmerksam machen zu müssen, daß dasselbe gerade feindliche Staaten nicht gcthan haben; woher hätte sonst unsere Stadt die vielen Lieferungen in Speisen rc. machen müssen. Daß es unser Staat, soweit er konnte, an nichts fehlen ließ, unterliegt wohl gar keinem Zweifel, und für Verwundete und Kranke wurde von Jedermann anerkennungswerth beigesteuert. Wie stand es aber in den ausgehungerten Gegenden des Odenwaldes rc., wo unser Militär sich einige Wochen aufhielt? — Beinahe entblößt von Lebensmitteln, war es dem Einzelnen fast unmöglich, sich für seinen geringen Sold etwa» Erquickendes zu verschaffen, welches um so mehr Noth that, als er oft Tagelang unter freiem Himmel in beständigem Regenwetter campiren mußte. Dies einsehenv, bewilligten fast die meisten Gemeinden unseres Landes ihren im Felde stehenden Angehörigen eine Unterstützung aus Gemcindemitteln, nur unsere Stadt nicht. Der Verfasser glaubt, daß jeder Einsichtige den Gemeinderath deßhalb besonders hochachten mußte, weil er dieses „unkluge Ansinnen" ablehnte, da man dieses ja möglicherweise als eine feindliche Demonstration angesehen hätte. Wenn dieses Ansinnen wirklich so unklug war, wie sich der Verfasser einbildet, so glauben wir aber, ohne dem Gemeindcraty nahe treten zu wollen, für ungerecht halten zu müssen, daß man für einige Musikfreunde eine gewisse Summe jährlich dem allgemeinen Bürgergeldbeutel entnimmt. Und dann wie konnte nur ein vernünftiger Mensch dabei an eine Demonstration denken, wenn man seinen Angehörigen eine Liebesgabe spendet. War kenn der Gemeinderath von einem preußischen Kommissar (viclleichi von einigen in seiner Mitte?) überwacht oder war die Stadtkasse einer preußischen Controle unterworfen, weßhalb man so ängstlich sein mußte? — Uns scheint als ob der unterschriebene „Ein Bürger" einer jener (44) einflußreichen Bürger ist, welche schon so ost das Wohl der Stadt zum Gegenstand ihrer Träume machten und deswegen sogar eine Adresse um Einverleibung Gießens in Preußen an den König von Preußen unterschrieben und absandten, bei andern Gelegenheiten aber mit eben so viel roth-weißem Patriotismus erscheinen und so gewiß einzig'in ihrer Art dastehen. Einige Bürq er. gerichtsanwalt Dr. jur. Wolff in Mar- stäbt er Haus. bei der Expev. d. Bltts. 1) 2) 3) 4) 3350) Ein braves Dienstmädchen wird gegen guten Lohn gesucht. Z ' _ Einladung 3325) Sämmtliche Soldaten von Gießen „Fröhlichkeit." 3311) Montag den 1. October, Abends Berlinische Feukr-Mrsicherungs-Anflall, gegründet 1812. Grund-Capital: Zwei Millionen Thaler. 3197) Nachdem ich die Hauptagentur der Berlinischen Fcucrversicherungsanstalt für die Provinz Oberheffen übernommen habe, emrc'*"<~ “L v'"r" r, statt dem Publicum zur gefälligen Benutzung und bin zur Ertheilung jeder Auskunft bereit. Agenten werken unter günstigen Bedingungen zu engagiren gesucht. Friedrich Kraft, Hofgerichts-Advocat. Tagesordnung: Rechnungsablage, Vorstandswahl, Aufnahmen und Besprechungen über kaS Stif» tungsfest. Der Vorstand. ' ' 3242) Ein Zapfjunge wird gesucht und Zu erfragen kann derselbe sogleich eintreten im Darmburg zurichtem________ 3277) Herr Referendar H. Hellmann, 1861 Stukcnt in Bonn, wird ersucht, seinen Verpflichtungen gegen mich nachzukommen- Bonn, den 21. September 1866. F. P. Willems. 3318) Die Kunst-Färberei und -Druckerei von Aug. Herr- M M mann in Wiesbaden empfiehlt sich beim beginnenden Wechsel der Sai- M son zu schönster, solidester und schnellster Ausführung aller ihr zu Theil W werdenden geschätzten Aufträge. — Beste Einrichtung nebst bedeutender Aus- xx d wähl geschmackvoller Muster stehen ihr zur Seite. M Portofreie Vermittlung aller Aufträge besorgt M Frau Th. Wißmann, Sclterswcg, M in Gießen. W pfehle ich diese ältesie und solide An-, pracis halb Ubr. - - - ...... Generalversammlung. 3333) Meinen verehrten Kunden, sowie einem hiesigen wie auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mit dem Gestrigen, dem 24. d. Mts., wieder hier eingetroffen bin und meine Wohnung sich bei Fr. Wissig Wittwe auf dem Asterweg befindet. Christian Frutig, ________Barbier und Heilgehulfe. 3302) Ein Knecht bei Ochsen, der so- gleich eintreten kann, wird gesucht bei F. T e x l o r, aus ker Hardt. Einzel - Bescheinigung über die bei Buchhändler Ricker und Professor Dr. Gaß eingegangeneni und an das Hülfs-Comito in Heuchelheim abgelieferten Gaben. _ I 1) Bei Buchhändler Ricker: Herr Simon aus Manila 2 fl. — Assessor Hellmann 2 fl. — Georg Buderus in Lollar 25 fl. — H. R. in Frankfurt 3 fl. Sr. Durchlaucht Prinz Ferdinand zu Solms-Lich 10 fl. -— L. und B. in Hanau ____, _______________ . . 2 fl. 20 fr. — Professor Dr. Engelbach 3 fl. 30 fr. — Apotheker Buff in Gladen- werden auf heute Abend halb 9 Uhr zur bad) 2 fl. — F. S. in Weilburg 5 fl. — Dr. Rieger in Darmstatt 5 fl. — Frau ■ Bcratbung für die, Sonntag den 30. Scp- Advokat Hoffmann in Darmstadt 5 fl. — Frau Pfarrer Weitershausen in Auerbach 2 fl. fembtr stattfindenke Partie, in kaS Loos'- — Aug. Zimmermann in Lollar 5 fl. — Professor Dr. Saniere in München 3 fl. 30 fr. geca( jn ter Neustadt eingeladen. Von dem Commando des Hamburgischen Kontingents in Folge einer Verwendung — 77~7” onnn des Herrn Pfarrer Wilhelm Baur in Hamburg- 1 Sack Kaffee, 1 Sack Reis, 3214) ■ » »»y 1 «* 1 B-°-n -°»,°- D,«--. 2) Bei Professor Dr. Gaß: Dr. St. in Höchst 1 fl. 45 fr. — Ungenannt in Darmstadt 1 fl. 45 fr. — Professor Dr. Lange 10 fl. — Professor Dr. Gaß 3 fl. — Frl. v. R. 2 fl. — Ungenannt in Cassel 1 fl. 45 fr. — Stud. theol. Fabricius in Groß-Umstadt 3 fl. 30 fr. — Director Schönborn in Breslau 3 fl. 30 fr. 3308) Für das mit dem 1. October beginnende neue Quartal sei zum Abonnement bestens empfohlen die Volks-Zeitung. Hrgan für Jedermann aus dem Wolke. Preis vierteljährlich bei allen preuß. Postanstalten 25 Sgr., bei den andern deutschen Postanstaltcn 29 Sgr. A ufla g e 35,000 Ercmplare. Die Volks-Zeitung, seit jetzt 17 Jahren die unerschrockene Vorkämpferin für das Recht des Volkes und die Freiheit und Einheit des deutschen Vaterlandes, ist auch unter den durch den letzten Krieg veränderten Verhältnissen ihren bisherigen Zielen nicht untreu geworden. Sie ist > daher unbeirrt eingetreten für die Rechte der jetzt mit Preußen vereinigten Länder, ohne je die Forderungen der nationalen Einheit aus den Augen zu lassen. Sie kämpft auch heute noch für die Herstellung eines das ganze Deutschla d umfassenden Bundesstaates und wird daher den Zusammentritt des norddeutschen Parlaments als die Anbahnung eines solchen mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen. Von je an eine Vertreterin des allgemeinen und gleichen Wahlrechtes wird sie jetzt bemüht sein, das Volk über bic richtige Benutzung desselben aufzuklären. Während sie alle diese Fragen täglich in ihren trefflichen Leitartikeln behandelt, bringt sie außerdem alle politischen Nachrichten rasch und in gedrängter, allgemein verständlicher Form. An diesen politischen Theil schließen sich Aufsätze an, welche alle nicht politischen Fragen, die das öffentliche Interesse in Anspruch nehmen, besprechen, und werden neben den volkswirthschaftlichen Fragen besonders die neuesten Entdeckungen der Wissenschaft dabei ihre Berücksichtigung finden. Durch genaue und schnelle Berichte über die Berliner Fonds- und die Berliner und größeren auswärtigen Produkten-Börsen sucht sie auch die Ansprüche des Geschäftsmannes zu befriedigen. Die Versendung von Berlin aus erfolgt mit den Abendzugen. Die weite Verbreitung der Volks-Zeitung durch ganz Deutschland macht sie zu Ankündigungen aller Art besonders geeignet; die Jnsertionsgebühr beträgt für die gewöhnliche Zeile 3 Sgr., für den Arbeitsmarkt sogar nur 2 Sgr., ein im Verhältniß zu anderen verbreiteten Blättern, deren Auflage sie um das Doppelte, ja bis um das Drei- und Vierfache übersteigt, gewiß mäßiger Preis. Für das mit dem 1. October beginnende neue Quartal sei zum Abonnement bestens empfohlen das Sonntags-Blatt für Jedermann aus dem Wolke. Begründet von Otto Ruppius. HerauSgegeben von Friedrich Spielhageu. Erscheint jeden Sonntag in einem Bögen gr. Quart in elegantester Ausstattufig. Preis vierteljährlich bei allen Buchhandlungen und Postämtern 9 Sgr. Der Inhalt des SonntagS-Blattes besteht in: 1) Original - Novellen der bewährtesten Autoren, wie Friedrich Spielhagen, Earl Heizet/ Adolf Stern, Friedrich Friedrich, Alfred Meißner, Ludwig Ziemssen, Maria v. Roskowska, Sophie Verena u. A. 2) Einem fortlaufenden Album von Originalgedichten oder mustergültigen Uebersetzungen fremder Poefieen. 3) Schilderungen aus der Zeit, die als Commentare zur Zeitgeschichte willkommen sein werden. 4) Literarischen Besprechungen der vorzüglicheren Erscheinungen der deutschen Literatur. 5) Wissenschaft für's Leben, populäre Abhandlungen aus allen Gebieten des Wissens,' von den namhaftesten Autoren. 6) Lose Blätter, einer Blüthenlese von kleineren anregenden No^ tizen und Lesefcüchten von Nah und Fern, aus Vergangenheit und Gegenwart. Dieser vielseitige, theils unterhaltende, theils belehrende Inhalt macht das Sonntags-Blatt zu einer überall willkommenen Ergänzung zu den politischen Zeitungen und ermöglicht der niedrige Preis von vierteljährlich nur 9 Sgr. Jedermann, selbst dem weniger bemittelten, das Abonnement darauf, wozu es hiermit bestens empfohlen sein möge. Die Verlagshandlung von Franz Duncker in Berlin. 3347) Zu zahlreichem Abonnement auf dass mit dem 1. Oktober beginnende 4. Quartal des Gießener Morgenblattes ladet ergcbenst ein Eduard Ott mann. Im Zinß er schon Garten. 3327) Sonntag den 30. September: Großes Militair - Concert, ausgeführt von dem verstärkten Musik-Corps der Wetzlarer Jäger, unter Leitung seines Capellmeisters, Herrn Merstedt. Programm. Erste Abtheilung: 1) Erinnerung an Böhmen, G. Marsch von W. Merstedt. 2) Ouvertüre zur Oper: „Die Hugenotten", von Meyerbeer. 3) Arie und Chor des 2. Acts aus der Oper: „Robert der Teufel", von Meyerbeer. 4) Mit hundert Atmosphären, Walzer von I. Gun gl. 5) Lied ohne Worte, von Mendelssohn-Bartholdy. 6) Die Gemüthliche, Polka von Hani sch. Zweite Abtheilung: 7) Ouvertüre zu der Oper: „Maritia et Fernando“, von M ä r S d. 8) Cavatine aus der Oper: „Die Afrikanerin", von Meyerbeer. 9) Divertissement aus der Oper: „Oberon", von C. M. v. Weber. 10) Fleurs d’oranges, Valse brillante von A. Biehl. 11) Gute Nacht, du mein herziges Kind, Lied von Abt. 12) Erinnerung an Hühnerwasser, Marsch von A. Noack. Motto: „Lehm ob!" Anfang halb 4 Uhr. Entree für Herren 12 kc, für Damen 6 fr. KSgr3 Bei ungünstigem Wetter wird bas Concert im Saale abgehaltcn. Knabenlehranstalt von C. Rahn. i 3349) Der Unterricht beginnt wieder ! den 4. October. Neue Schüler können zu , jeder Zeit bei dem Vorsteher angemeldet i werden.__ 3326) Ein Haararmdand, dick geflochten, mit goldenem Schloß, wurde am Sonntag auf dem Wege vom Zinßer'fchen Garten nach dem Neustädter Thor verloren. Der rechtliche Finder wird gebeten, dasselbe bei der Redact. d. BltiS. gegen eine gute Be- lohnung abzugcben. 3202) Ein Laufmädchen wird gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. BlttS_____ 3324) Unterzeichnete wünscht Privatunterricht im Englischen zu ertheilen. L. Oeser, Körner'scher Garten, Neustadt. 3253) Ein ordentlicher Junge kann in die Lehre treten bei F. Wein Hardt, Schreinermeister. 3322) Ein braves Mädchen wird so» fort in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. BlttS. 3323) Ein tüchtiger Pferdeknecht kann sogleich eintreten. j _________Franz Peppler & Comp. j 3118) Zur Lieferung von geschnittenem Eichen- und Tannenholze empfiehlt sich PH. Dickel, in Bicken bei Herborn. Dr. Sandmanns Knabenlehranstalt. 3193) Das Winterhalbjahr beginnt mit dem 1. October. Anmeldungen können täglich entgegengenommen werden. 3346) Montag den 1. October, Abend« 5 Ubr: Schuhmacher - Gesellen- Verfammlung bei L. B r a m m. Im Leib'fchen Saale. Cöln-Gießener Eisenbahn. 2355) Dienstag den 2. October 1 866. 1. Abonnement Coucert Der Hichener Musik-Kapelle, unter Leitung ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Anfang halb 8 Uhr. Entree für Nicht-Abonnenten ä Person 12 fr. Programme an der Kasse ä 1 fr. Unter Anderm kommt zur Aufführung: Jugend-Erinnerungen, von E. Bach, Horn- und Oboe-Solo, Fantasie-Caprice für Violine, von H. Vieuxtemps rc. Es wirb gebeten, keine Hunde mitzubringen und während der ersten Abtheilung nicht zu rauchen. Die Abonnements-Liste liegt an der Kasse auf und werden Familien, sowie einzelne Herren, welche beim Umgang der Liste, bei mehrmaligem Besuch entweder nicht anzutreffen ober etwa aus Versehen übergangen sein sollten, und sich noch abonniren wollen, freundlichst gebeten, sich h-er einzuzeichnen. Die Direction. 3360) Michaelis Ente - Essen! Freunde Nah und Fern, Hascht wohl nach Enten gern; Doch ZeitungS? — O, nein — Gefiederte — kürsen'S nur sein. Heute Abend von 6 Ubr an im Nassauer Hof dahier, unter bekannter Hin- und Rctourbcförvcruiig durch Droschkenbesitzer Herrn Carl Huhn, wozu crgebenst einladet. Glesien, den 29. September 1866. F. Furkel. c Pt 0 0 0 cd a B r B a B P E B 0 0 B B 0 B B 0 B w 0 0 0 0 Cd 0 a B 2 0 3 B ä to w X M 0 -B ö 'S ® B bO « a B Universitäts-Bibliothekars, Dr. Heinrich Schäfer, eheliche Tochter, alt 36 I. 5 M. 20 T., gestorben den 22 September. Denselben. Charlotte Dorothea Mathilde Clebsch, geborne Heinel, Ehefrau des Großberzog- lichen ProiessorS. Dr. Rudolf Friedrich Alfred Cledfch, alt 39 I. 3 M. 27 T., gestorben den 23. September. Den 26. September. Wilhelmine Elisabeth Auguste Emilie Karoline Kreiling, de« Bürger« und Schnetdermeisters, Wilhelm Kreiling, eheliche Tochter, all 10 M., gestorben den 24. September. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woch« besorgt Pfarrer Landmann. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Giesien.