'igeu. I® ft. lesjkil. I* Wieder um , Bürge, und Ile der Main, Bürgers und Wto,Zehann b'>; und Anna rr P Schnritl- nhier, Aielan- drrch GernSdach in »ich Lonning, in Lodwig, ge- d Ärmtiil« Tochter, Luise en 27. Febkoa,. er aus Gam< ytiL Keorg Logier. Dieitcke» in den!!■ iheini Wenzei, I ffienjd, ehren 12. April. 1, de« Burger« Kümmel, ehe- den 12. Ap-it. reuriette M-rie nd Sch"el°ers, »kr.altaffl. Mit S°h" denlS.M'l. ois, OrlSbÜ-- lt 90 3.. 9“ iften eet^^ • bis aus ion. Anzetzeblsll für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mair Mittwoch« nnd Samstag«. — Prei« M Zahrgang« für «tnhetmische 1 st. 42 ft., für Auswärtige incl. de« vorschriftsmäßigen Poüauffchlag« 1 st. 42 ft. — Aulwirt« abonnirt man stch bet alle» Postimtern. — Zu Gießen sei der Erpedltio» (Canzleiberg Ltt. B. Rr. 1). J^O 33 Mittwoch den 25. April 1S66. . Amtlicher T h e i l. Zu Nr. K. G. 1919. Gießen, am 18. April 1866. Betreffend: Das Verhältniß ves Zollvereins zu Italien. Das Großherzogliche Kreissmt Gießen an die GroßherMlichen Bürgermeistereien, bk)w. Loralpolheibehörden des Kreises. Nach dem Hanvelsvertrag zwischen dem Zollverein und Italien vom 31. December v. I. (Regier.-Blatt Nr. 16 von 1866) sollen die nach Italien einzuführenden Maaren, für welche die Abfertigung nach den Sätzen des Vertrags in Anspruch genommen wird, mit Ursprungszeugnissen begleitet sein. Es haben die erwähnten Ursprungszeugnisse in einer vor einer Behörde am Orte der Versendung abgegebenen Erklärung, oder einer von dem Vorstände der zuständigen Zollbehörde ausgefertigten Bescheinigung, oder einer von dem in dem Versendungsorte oder Verschiffungshafen residirenben Konsul oder Consular-Agenten des Landes, in welches die Einfuhr stattfinden soll, ausgefertigten Bescheinigung zu bestehen. Sie werden stch der Aufnahme der betr. Erklärungen, sobald dieselben von Ihnen verlangt werden, bereitwillig unterziehen. Einer consularischen Legalisation Ihrer Unterschrift bedarf es nicht. __________________________________________________________K ü ch l e r.____________________________________________________________ Gießen, am 21. April 1866. Betreffend: Die durch Beitreibung der Communal-Intraden im I. Quartal 1866 entstandenen Kosten. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lahn, Allendorf a. d. Lumda, Burkhardsfelden, Ettingshausen, Frankenbach, Gießen, Hattenrod, Lollar, Mainzlar, Münster, Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen, Trohe und Waldgirmes. Wir erinnern Sie an Einsendung der durch die Beitreibung der Communal-Intraden im I. Quartal 1866 entstandenen Kosten. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, RegierungS-Rath. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besonöere Bekanntmachungen. 1606) Im Firmenregister vrs unterzeichneten Gerichts sind folgende Einträge vollzogen worden: Am 2 3. März 1866: 1) Theodor Witte zu Gießen, Wilhelm und Christian Gossi von Großen-Linden unv August Mayer zu Gießen betreiben seit 12. März l. I. in Gießen eine! Mlneralwaffir-Fabrik unter der Firma: ! „Gießener Mineralwasser - Fabrik von Witte, Gossi & Mayer" Bestellt sind: a) die Mittheilhaber Wilhelm Gossi und August Mayer als Collectivgeranten mit der Befugniß, die Firma zu vertreten und zu zeichnen» b) August Lenz aus Biedenkopf, jetzt ■ zu Gießen und Julius Bertram von Gießen zu Procuristen. Am 2. April 1866: 2) Richard Scheel unk Albert Scheel zu Gießen betreiben seit 10. Februar !. I. daselbst unter der Firma: „Gebrüder Scheel" eine Tuch- und Manusactur» waaren-Handlung. Jeder der Inhaber ist befugt, die Firma zu vertreten und zu zeichnen. Am 16. April 1866: 3) Die bisherigen Inhaber der unter der Firma: „Montanus & Scheel" zu Gießen seither betriebene Manufactur- waaren»Handlung, August Montanus und Richard Scheel daselbst, haben dieselbe mit dem 1. Februar l. I. , aufgelöst. Ersterer setzt diese Handlung von jenem Tage an, unter Uebernahmt aller Aktiven und Passiven, nun unter der Firma: „August MontanuS" für seine alleinige Rechnung und Berbind- lickkeit fort. Die frühere Firma ist erloschen. Am 21. April 1866; 4) Am 31. März l. I. ist Georg Fulda von Gießen aus der dasigen Handelsgesellschaft unter der Firma: ,,Gg. Heinr. Schirmer" aus - und Georg H.inrich Schirmer's Wittwe, Christine, geborne Bruck von hier, in dieselbe eingetreten. Die genannte Wittwe und ihr Sohn Heinrich Schirmer Hierselbst haben alle Aciiven und Passiven jener Firma, welche sortbesteht, übernommen und Letzterer allein hat dieselbe vom 31. März l. I. an zu vertreten und zu zeichnen. (Siegen, den 21. April 1866. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. ______________Muhl. _______ Ocffentliche Bekanntmachung. 1385) Nachdem Georg Heinrich Grieb IV. von Holzdeim durch Verfügung Großherzoglichen Hofgericht« Gießen vom 26. Februar d. I. als ein Verschwen- der erklärt worden ist, und Heinrich Ernst Iungl., sowie Wilh. G r i e b II. in Holzbeim als (Juratoren für denselben verpflichtet worden sind, wird dieses unter dem Anhang bekannt gemacht, baß künftighin alle Rechtsgeschäfte des Georg Heinrich Grieb IV. ohne Zustimmung feiner Kuratoren unverbindend sind. Lich, den 28. März 1866. Großherzogliches Landgericht Lich. Sartorius, Cellarius, Landrichter. Landger.-Affeffor. Versteigerungen. 1593) Dienstag den 1. Mai, Vormittag« 9 Uhr, Vergebung von Bauarbeiten. Maurerarbeit, veranfchl. zu 493 fl. II n 13 // 187 40 fl »ergeben Lieferung von Luftheizungs- Oefen, veranschlagt zu 175 236 557 93 856 Zimmerarbeit, Schrei nerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, II II sollen auf dem Submissionswege werden. 1517) Folgende an diesigen fiskalischen Gebäuden vorkommende Arbeiten, und zwar: 23 fr. 4 „ 23 „ 26 „ Voranschläge und Bedingungen können vom 27. d. Mts. an in unserem Geschäftslokal eingesehen und die Offerten von da an bis zum 28. v. Mts., Vormittags 10 Uhr, eingereicht werden. Dieselben müssen versiegelt und mit der Aufschrift: „Submission für Unterhaltungsarbeiten an fiskalischen (Schauten zu Gießen", unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit, »er- fehen fein. Zur Eröffnung der Submissionen ist Termin auf Samstag den 28. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, in unferm Geschäftslocal anberaumt, welchem die Interessenten beiwohnen können. Später einlaufende Offerten finden keine Berücksichtigung. Gießen, am 17. April 1866. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. 1538) Nachfolgende, in der Stadtkirche erforderlichen Arbeiten, als: Schreinerarbeit, veranschl. zu 382 fl. 30 fr. Maurerarbeit, „ „ 170 „ — „ Steindeckerarbeit, „ „ 70 „ — „ Spenglerarbeit, „ „ 7 „ — „ sollen Freitag den 27. April d. I., Vormittags 9 Uhr, in unserem Bureau öffentlich versteigert werden. — Vorher kann Einsicht von dem Kostenvoranschlag genommen werden. Gießen, den 19. April 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt. 1594) Freitag den 27. April, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Großen-Linden folgende zur Reparatur der Pfarrgebäude nöthigen Bauarbeiten, als: 1) Schreinerarbeit, veranfchl. zu 50 fl. 2) Weißbinderarbeit, „ „ 52 „ 3) Maurerarbeit, „ „ 8 „ öffentlich an den Wenigstnehmenden »ergeben werden. soll das Auf- und Abschlagen des Geländers um den Babeplatz in 6er Lahn, veranschlagt zu 15 fl., und die zur Herstellung sines Theils des Wismarer Wegs nöthige Chaufsirarbeit, veranschlagt zu 80 fl., öffent- , lich versteigert werben. Gießen, den 21. April 1866. Großherzog'.iche Bürgermeisterei Gießen. Großen-Linden, den 23. April 1866. Für den Kirchenvorstand: Menge«, Bürgermeister. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 1617) Montag den 30. April d. )., von Vormittags 9 Uhr an, • Vogt. soll in dem Gießener Stadtwalbe, Distrikt Brauhof, Abtheilung Rabennest uh Lin» venberg, nachverzeichnetes Holz östntlich versteigert tverben, als: 79'/. Stecken Buchen-Scheidholz, 33 m „ Prügelholz, 77 ff „ Stockholz, 400 Wellen „ Reisholz, 127. Stecken Eichen-Scheidholz, 22«/. II „ Prügelholz, 23'/, II „ Stockholz, 619 Wellen „ Reisholz, 105 Eichen-Stäwmk mit 2621 Cubikfuß, 1 Buchen-Stamm „ 82 „ 9 Nadel-Stämme „ 181 „ 37 Eichen-Stangen „ 159 „ 11 Hainbuchen-Stangen mit 37 „ 10 Nadel-Stangen mit 34 Cubiffuß. Die 3ufammenfunft ist auf der Licher Chaussee an ter 6. Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September d. I. gestattet. Die Großhcrzogllchen Bürgermeistereien Der umliegenden Orte werden hiermit er- sucht, Vies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 24. April 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Sogt. 1609) Die Bauarbeiten an den hiesigen Pfarrgebäuden, nämlich: Schreinerarbeit, veranfchl. zu 50 fl. Weißbinderarbeit, „ „ 53 „ Maurerarbeit, „ „ 10 „ sollen Freitag den 27. April, Nachmittags um 1 Uhr, öffentlich wenigstnehmend versteigert werden. Großen-Linden, den 21. April 1866. Der Kirchenvorstand. 1608) Donnerstag den 26. April, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Behausung des Herrn Fried- rieb Schwaab am Seltersweg verschiedene Vern Herrn Bauunternehmer Harmuth gehörige Mobilien, bestehend in Schubkarren, Bohlen, Felgen, Sp-ichen, Eisen, Fässer und dergleichen, öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gießen, den 22. April 1866. 1544) Freitag den 27. April» Nachmittag« 2 Uhr, sollen in dem Verwalter Peppler'schen Hose auf dem Seltersberg 20—30 Stecken kleingemachtes trockenes Buchen - Scheitholz gegen gleich haare Zahlung versteigert werden. Auch kann auf Verlangen folche« fchon früher abgegeben werden und ist das Nähere bei der Exped. d. Bitte, zu erfragen. Feilgebotenes. 1530) Bei Bierbrauer Fr. Textor auf der Hardt bei Gießen ist fortwährend vorzügliches Brauermalz in jeder belle- j bigen Quantität zu billigstem Preise zu haben. 2 *» »>. "I «hiiii 9 // // 37 . Eubilfuh, i dki Lichtr M Subiffug, 'MH Dirb >•3. Mitt. gerineiAemm dimnit er» :t>en htfannt 6. ter ei Guße». den hiesigen u 50 si. ,53, 10 „ 1, gelt werte#- ltt 1866. »ersinnt. hril, r, Herrn Friel» , »krschiedene )arinnth gr» Ichikblarre», iifen, Fässer gleich da»« 6. sikS. Jr. Ltsstt' i en W ! !nd isi * _30 Siecke« „.Scheichli 1477) Damen Paletots, Räder, Beduinen in Seide und Tuch, in den neuesten und elegantesten Fayons, empfiehlt zu billigen Preisen Aug. Montanus. Georg Ei ff, am Lindenplatz. L. Jahreis. sagt Vie Exped. v. Bltts. 1531) Einige Malter vorzügliche Kartoffeln fine zu verkaufen. Bei wem? A. Astmann, Krämerstraße Lit. B. Nr. 11. 1528) Saat-Erbsen und geschälte Koch-Erbsen bei L. Zahreis. t orsetten und Crinolinen, letztere mit und ohne Stoffüberzug. Glacehandschuhe. -Körner zu 30 fr., abgegeben. Wo? sagt; 1613) 60 Malier vorzügliche Saat- die Erped. d. Bltts. (1499) Kartoffeln, 40 Centn» Heu, sowie trockene« 1560) guonm.61, W-I,,»»,<. un6 i »»laufl Waizenschalen bei Bäcker Hch. Plank. | -l- Jt l i n t e 1. iTjST Gt lyllNS 5 EMÜieMUllll. ! K. K. ausschl priv, und erstes °me I . . ' * r * z «5 rlkanisches und englisches patcntirtes 1550) Für die bevorstehende Sommer-Saison empfehle ich mein 5lnathfrill-411 nnhnbilTi»r ^ager in Seide-, Filz-, Stroh- und Fantasie-Hüten, sowie in 8 MUN0wS^er gi den modernsten Mützen jeder Art. Für gute Stoffe und solide II Arbeit wird garantirt. Bedienung anerkannt reell. 8I Preis pro Flasche 1 Thlr. SS i 1592) Dieses treffliche Präparat hat Z 1554) Unterzeichneter empfiehlt sein Lager in schwarzem Thibet, Halb- feh ccn 14Jahren seines Bestehens^ Thibet, Lustres und Kattunen, Druckzeugen, Blousen und Schürzenzeugen K Verbreitung und Ruf noch über Europa« m flrc.6«. 8lu6ivaM, fWe 8ielefeli>er CrOm- nni> - Seinen, g{”“ Ä"'»..Tw Ä8 Shirtings, Moltons und sonst noch viele in dieses Fach einschlagendeArtikel. ^Zahnschmerz jeder Ar?/ge^ge^ alle ________ H. M. Jughardl. Ä Krankheiten der Weichtheiie des Mun-A 7T77 ------8 des , lockere Zähne, leicht blutendes,A 1622) empfehle mein reichhaltig assortirtes Lager in kranke« Zahnfleisch, Carries und Scor- Ä (StriMln fPH Herren, Damen und Kinder, sowie in Bändern © but. Es löst den Schleim auf, wo-Ij «V * und Pariser Hutverzierungen jeder Art als: Blumen, durch die Zahnsteinbildung verhindert^ Kedern, Agraffen re., auch halte ich stet« eine Auswahl fertig ausgarnirter iI wirb, wirkt erfrischend und gkschmack- dl Hüte vorräthig. Ferner empfehle ich: ^verbessernd im Munde, und vertilgt ©j A vaher gründlich den üblen Geruch, toel- gj Her durch künstliche oder hohle Zähne, A durch Speisen oder Tabakrauchen ent-A stebt. Da das Mundwasser auf Zähne Sl i- Nelkensamen, . 1472) Trockenes Buchen-Scheid. aus einer Privatsammlung von über 100 Holz, I. Qualität, bei der verschiedensten schönen Prachtblumen,! Friedrich Schwaab. wird billig, die starke Prise von über 500 •" -------— Annonce. 1604) Hiermit zur Nachricht, daß ich außer bei Herrn Blitz auf dem Neuenweg noch einen zweiten Brodverkauf, und zwar bei Herrn Engel auf dem Seltersweg, der Lo tz'schen Brauerei gegenüber, errichtet habe, und ist auf diesen beiden Niederlagen stets gute« Kornbrod zu haben. Gießen, den 24. April' 1866. ________________I. S auer bi er. 1600) Ein gut erhaltener Confirmandenrock ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Gartenstühle und Banke verkaufen, um damit zu räumen, zu herab- gesetzten Preisen (1549) Katzenstein L Eichenberg. 1520) Ein gut erhaltenes Scheuernthor 1518) Ein in ter Wolkengasse gelege- P zu verkaufen bet i nes Wohnhaus ist zu verkaufen und da« H. Steinberger, am Wallthor. j Nähere bei der Exped. d. Bl. zu erfragen. 1589) Auf der Oberförsterei Krofdorf ist ein Wagen ohne Verdeck zu verkaufen. Fichtenstangen, 2000 Stück von 20 bi« 40 Fuß Länge und 1 biC 2*4 Zoll Durchmesser, 3000 Stück Fichten-Bohnenstangen sind, im Ganzen und in Partieen, zu verkaufen. Die Stangen eignen sich zu Gartenein- friedigungen, Baumpsählen, Leiterbäumen rc. Nähere Auskunft erthrilt Carl Flach sen., (1585) in Butzbach. Vermiethungen. 1612) Eine vollständige Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei________G. Unverzagt, Schmied. 1605) In dem früher Gra b'schen Hause in der Neustadt sind einige FamilienIogiS zu vermiethen. Näheres bei I. Friedel am Rcichensand. 1603) Ein kleines Logis ist an eine stille Familie zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei der Expev. d. BlttS. 1150) Ein Familienlogis, aus 6 schönen, geräumigen Zimmern, Küche, Keller, Boden bestehend, ist alsbald zu vermiethen. Näheres bei der Expcd. v. BlttS. 1386) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen im Darmstädter Haus. 1522) In der Neustadt Lit. D. Nr. 166 ist eine freundliche Stube mit Cabinet und häuslicher Einrichtung zu vermiethen und am 1. Mai d. I. beziehbar. —------ ------ - - ■«-------- 1540) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Buchbinder Orth, Kirchenplatz. 816) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Flick & Kröll. 1082) Zn der Nähe des Brandes ist ein freundliches, gut möblirtes Zimmer zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Bei wem? sagt die Exped. d. BlttS. Vermischte Anzeigen. Agenten-Gesuch. 1586) Für die Bremer Spiegelglas- Versicherungs-Gesellschaft weiden Agenten gegen hohe Provision gesucht. Reflectanten belieben sich zu melden bei dem General- Agenten in Darmstadt G. D. Dechert. 1602) Ein braver Zunge kann bei mir in die Lehre treten. Josepd Möbl, Lackirer. 1611) Ein Laufmädchen wird bis zum 1. Mai gesucht. Näheres bei der Expev. v. BlttS. Wohnungs-Veränderung. 1508) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich unter dem Heutigen mein seitheriges Local in der Caplaneigaffe verlassen und nunmehr meinen Barbier« und Haarschneide-Salon in das Haus der Frau Hofrath Dr. Wehn am Kirchenplatz verlegt habe. _, Jnvem ich auch ferner pünktliche und ordentliche Bedienung zusichere, bitte ich um 9Cne,3®i^nf“*cn 18. April 1866. Chr. Frech, Heilgehülfe. Lehr- und Erziehungsanstalt für Mädchen. 1393) Die Unterzeichneten eröffnen mit Pfingsten d. I-, wenn es gewünscht wird auch früher, eine Lehr- und Erziehungsanstalt für Töchter höherer Stände und erlauben sich, vorbehaltlich einer ausführlicheren Darlegung des Planes und Zweckes der Anstalt vorläufig das Verzeichniß der Unterrichtsgegenstände zu veröffentlichen. 1) Sprachen: französisch, englisch, deutsch bis zum richtigen Gebrauche in Rede und Schrift. (Stilistik, deutsche und französische mit Uebungen; Deklamation.) 2) Mathematik, vorzugsweise Arithmetik einschließlich aller im bürgerlichen Leben vorkommenden Rechnungen. 3) Geschichte mit besonderer Bedachtnahme auf die Entwicklung der Kultur und Literatur. 4) Geographie. 5) Naturkunde, vornehmlich Naturgeschichte. 6) Religion. Der konfessionelle Unterricht bleibt den Bestimmungen der Eltern überlassen. Die Pflege des religiösen Sinnes indessen ist Aufgabe jedes Unterrichts. Auch hoffen wir, durch zahlreichen Besuch unsrer Anstalt in die Lage versetzt zu werden, den Unterricht in den schönen Künsten (Zeichnen, Gesang), und in den weiblichen Handarbeiten einführen zu können. Wir sind bereit, weibliche Zöglinge ins Haus zu nehmen, wo sie sorgfältige Pflege und liebreiche Behandlung finden werden. In unser», Familienkreise wird deutsch, französisch und englisch gesprochen und auf Reinheit und Eleganz des Ausdrucks geachret. Es wäre uns erwünscht, die Zahl der Theilnehmerinnen recht bald zu erfahren damit wir für die Anschaffung der Schulgeräthe zeitige und genügende Fürsorge treffen können. Wir sind in der Lage, Pensionäre sofort bei uns aufzunehmen. Zur Ertheilung näherer Auskunft und Entgegennahme von Anmeldungen werden wir von nächster Woche an (dem 15. d. Mts.) in unserer Wohnung bei Frau Dr. Diehm im Schwaab'schen Hause (nicht mehr in dem früher angegebenen Worms'schen Hansel bereit sein. Gießen, im März 1866. I. Gambs, pensionirter Gymnasial-Lehrer. Sophie Traut, geb. Gambs. Wohnungs-Veränderung. 1474) Hierdurch erlaube ich mir, den geehrten Einwohnern hiesiger Stabt unb Umgegenv die Mittheilung zu machen, baß ich (eit beule mein Haus in der Löwengasse (früher Herbert'fches Haus) bezogen habe und bitte zugleich, bas mir seither geschenkte Wohlwollen auch scrnerdin bewahren zu wollen. Durch meine neue Einrichtung bin ich in ben Stank gesetzt, allen Anforverungen der in mein Geschäft einschlagenken Arbeiten bestens unk billigst zu entsprechen. Gleichzeitig halte ich mein Lager aller Arten hölzerner Küchengcräthschaften bestens empfohlen. Gießen, den 16. April 1866. M. W eißbäcker, Sieb- und Drahtweberei. 1587) Zm Lause der vorigen Woche ist mir ein weißer einjähriger Hammel zu- gelaufen, welchen rer Eigenthümer gegen Entrichtung VeS Futiergelkes und der Jnse- ratgebühren wiever in Empfang nehmen kann. Alten-Busick, am 19. April 1866. Heinrich Vogel II. 1607) Sonntag den 29. April sinvet gut besetzte Harmonie-Musik auf der Badenburg statt. Für gute Speisen und Getränke ist bestens j gesorgt. 3. Duill Witlwe. )tm HkMgii, 1 Barbier- Wehn M bitte ich um gehülse. kN. wünscht wird und erlauben 8 der Anstalt Beilage zu Nr. 33 des Anzeigeblatts. Vermischte Anzeigen. Die Unterzeichneten dringen hierdurch zur öffentlichen Kenniniß, baß da« Ergebniß der am 25. Februar zu Gunsten eine« Institut« für Blöbfinnigr de« Großherzogthums gcstelllen lebenden Bilder nach Abzug der Kosten einen Reinertrag von 400 st. ergehen hat, und daß diese Summe gegenwärtig an den Rechner der zu gründenden Anstalt, Herrn Geh. SiaatSraih von Bechtold in Darmstatt, abgeliefert werden wird. Die betreffende Abrechnung kann bei Herrn kassier Leichtweiß eingesehen werden. Gießen, den 24. April 1866. Horst. Leichtweiß. v. Ritgen. M Gebrauche ösische mit i bürgerlichen ig der Kultur öestimmungm s indessen iß ige versetzt zu ), und in den sie sorgfältige sprachen und zu ersahren asvrze tresseu nen. Hungen »er nung bei Fw ‘i angegebenek l-M. tt Statt «»> ai wir s-i'b" Anfl>rter>»'S" s* fet, oeber-i^, ), A^il O . iß b'ßr-i ;"w 1619) Freitag den 2 7. April 1866. Im Leib schon Saale: Damen - Coneert der Musik-Kapelle, unter Direktion ihres Capellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. Erste Abtheilung. 1) Ouvertüre zur Oper „Turandot", von Lachner. 2) Arie: die« Bildniß «. rc., au« der Oper „die Zauberflöte", von W. A. Mozart. 3) Dritte« Finale au« der Oper „der Freischütz", von C. M. v. Weber. Zweite Abtheilung. 4) Zum Erstenmal: Ouvertüre zur Oper „Faust", von Spohr. 5) Zum Erstenmal: die Wetteifernden, concertirende Polonaise v. R. Wittmann. 6) Zum Erstenmal: Arie de« Pizarro au« der Oper „Fidelio", von L. v. Beethoven. 7) Der Maskenball, große« Potpourri von Kuntze. Dritte Abtheilung. 8) Ouvertüre zur Operette „Orpheu- in der Unterwelt", von Offenbach. 9) Cavatina au« der Oper „Gemma di Vergy“, von Donizetti. 10) Zum Erstenmal: Helenen - Polka, von F. Herrmann. Anfang präeis 8 Uhr. Entree für Herren 12 fr., für Damen 9 fr., Kinder 6 fr. Texte zum Potpourri des Maskenball sind an der Kaffe a 3 fr. zu haben. Während der beiden ersten Abtheilungen de« Coneert« darf nicht geraucht werden. Das Musif-Comits. Kissinger Mineralwasser-Versandt 1354) Wir beehren uns anzuzeigen, dass der Versandt unserer rühmlichst bekannten heilkräftigen Mineralwasser seit Kurzem begonnen hat Derselbe umfasst äusser dem bereits im ausgedehntesten Gebrauche stehenden Rakoczy und Bitterwasser auch noch Pandur, Maibronnen, Bockleter und Brückenauer Stahlwasser, sowie Wernazer und Sinnberger. Diese, in ihrer Wirksamkeit anerkannten und erprobten Mineralwasser können durch jede solide Mineralwasser - Handlung in frischester Füllung bezogen werden, — Bei dlrecter Bestellung, der stets die prompteste Be dienung folgt, wende man sich geneigtes! an das Comptoir der Kgl. Bayer. Mineralwasser-Versendung JßLis sing en. 1623) Gestern, am 24. April, Mittags, unmittelbar nach 12 Uhr, wurde von dem Bahnhof bis an das Seltersthor eine rothgefütterte graue Stola verloren. Der redliche Finder wolle dieselbe gegen eine Belohnung an die Erped. d. Bltts. abgeben. Versendung der Aarlsbakier natürlichen Mineralwässer. 1347) Die nicht selten an da« Wunderbare grenzende Heilkraft des Mineralwasser« von Karlsbad ist zu bekannt, al« daß e« noch nöthig wäre, selbes anzupreisen. Es ist Vies eine durch die Erfahrung mehrerer Jahrhunderte erwiesene Thalsache. Bei welchen Krankheitsfällen dieses anzuwenden, oder wo nach ärztlichem Ausdruck „Karlsbad angezeigt sei," wurde in einer eigenen Broschüre, von Herrn Dr. Männl verfaßt, bündig dargethan. Dieselbe steht Jedem auf Verlangen gratis und franko zur Verfügung. Versendbar sind alle Quellen von Karlsbad, jedoch werden der Mühlbrunn, Schloßbrunn und Sprudel in ganzen und halben Flaschen am stärksten versendet. Alle Bestellungen aus Mineralwasser , Sprudelsalz, Sprudelseife und Spruvelzeltchen werden pünktlichst effektuirt durch die Depots in jeder größeren Stadt und direkt durch die Brmmen-Bersenduugs- direktion Knoll & Mattoni in Karlsbad (Böhmen). 1621) Für eine hiesige Brauerei wird ein tüchtiger Küferbursche gesucht. Von wem? sagt die Expev. d. Bitt«. ' ' " " ■ ■ I 1599) Ein Junge, der das Schreiner- ! geschält erlernen will, kann in die Lehre treten bei Fran; Stroh, Schreinermeister. 1588) Ein goldener Ring mit weißem Stein, im Innern mit den eingravieten Buchstaben J. L., ist verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, denselben gegen eine Belohnung an die Exped. d. Blit«. abzugeben. 1624) Heute Abend halb 9 Uhr: in Gießen. Generalversammlung im Cafe Ebel. 1581) Unterzeichnete wünscht im Bügeln noch einige freie Tage in der Woche besetzt zu haben. Katharine Bourgeois, wohnhaft bei Kirchendiener Bourgeois. „Einigkeit!" 1620) Samstag den 28. April, Abends präcis '/,9 Uhr: Generalversammlung auf der Kneipe. Der-Vorstand. 1468) Gesucht wird ein gesitteter Junge, welcher da« Sattlergeschäft zu erlernen wünscht. Näheres bei der Expev. d. Bltts. 1616) (Sin angehender Commis, der im Eisenwaarengeschäfte bewandert ist, wirb zu cngagiren gesucht und könnte baldigst eintreten. Nähere« unter Nr. 1616 bei der Exped. d. BltiS. Wohnungs-Veränderung. 1601) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mein seitheriges MeschäftSlocal verlassen und nunmehr dasselbe in bas von mir erkaufte Scbopbach'sche Hau« in der Hintergasse verlegt habe und bitte ich, geneigte Aufträge daselbst abgcben zu wollen. Joseph M öhl, Lackircr. 1469) Eichene Speichen, — nicht trocken — werben in großen Par» tieen zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltt«. 1595) In eine hiesige Wirthschast wird bis zum Mai ein junger Mann als Kell- ner, sowie auf sogleich ein starker Junge zum Kegelaufstellen, gesucht. Nähere« bei der Exped. b. Bltts. 1523) Ein Junge, der das Küferge- schäft erlernen will, kann in die Lehre treten bet E. Pauscb. 1547) Einen Lehrling sucht Louis Frohnhäuser. 1591) Unferm lieben W L. ein drei- fach ronnernbes Hoch zu seinem Freitag Den 27. April statlfindenben 28. Geburtstage. C—c—. 1545) Anmeldungen zur Theilnahme an meinem Privatunterricht in der französischen und englischen Sprache für Vas Sommerhalbjahr können täglich gemacht werden. Lehrer S. Mayer. 1614) Meinen geehrten Kunden und Freunden bie ergebene Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen habe, und jetzt in dem von mir erkauften Mit- Prediger LipS'schen Hause in den Neuen- bäuen wohne. Christian Schopbach. 1590) Herzlichen Dank Demjenigen, Cer mich einen Lügner genannt hak. ___________________________________K. L. 1580) Ich suche eine kleine freundliche Wohnung von 2—3 Zimmern, Küche u. s. w. und sehe Anerbietungen entgegen. Aug. Müller, Firma: Müller & Habenicht. 1577) Mehrere tüchtige Cigarren-Arbeiter finden gegen guten Lohn dauernve Beschäftigung. C. Melchior, ________________________..____________in Llch. 1618) Ein Junge, der das Schreinergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei C. Seipp. 1597) Am verflossenen Sonntag, ben 22. b. Mt«., ist auf Dem Loo s'schen Felsenkeller mein Stock, auf dessen Griff das Waidmannswappen ausgefcbnitien ist, abhanden gekommen. Ich ersuche ven jetzigen Besitzer, Denselben an Die Exped. D. Bltt«. abgeben zu wollen. Christian 8ent6. 1615) Zwei geübte Möbelschreincr können bauernde Beschäftigung erbalien bei Christian Schopbach. 1596) Ein braver Junge kann Die (Jon» ditorei in allen Theften gründlich und un- entgelvlich erlernen bei Karl Scheible, in Gießen. 1598) Gießen. Manonetten-Weater. Heute, Mittwoch den 25. April. Im Saale dis Promenadehauses: Der Schiffbruch. 1. Akt: Kasperl unter den Wilden. 2. Akt: Kasperl als Porträtmaler. 3. Aki: Kasperl als Garibaldi. 4. Akt: Kasperl als Wirth. Donnerstag den 26. April: Der Wirrwar, Lustspiel in 5 Akten, von Kotzebue. Kasseöffnung Abends halb 8 Uhr. Anfang präcis 8 Uhr. Ende halb 10 Uhr. Erster Platz 12 fr. Zweiter Platz 6 kr. Für den ersten unerwartet zahlreichen Besuch dankend, labet zu Viesen komikreichen Stücken hiermit höstichst ein : er Zepf, Figurentheater - Besitzer aus München. 1561) Schneidergesellen finden gegen hohen Lohn bauembe Beschäftigung bei - S. Flörsheim. Auszuleihen. 1610) In der Kirchenkasse zu Oppen» rov liegen 220 fl. gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Für Den Kirchenvorstand: Strack, Pfarrer. Geld-Cours vom 23. Avril 1866. Pistolen bitte Preußische Holl. g. 10 Stücke Ducaten 20 Frankenstücke ..... Engi. Sovereign« Prcuß. Tbaler........ 5 Franken-Thaler Preuß. Eaffen - Scheine . . . Dollars in Gold st. 9. 41-45 „ 9. 56-57 „ 9. 51-52 „ 5. 34J-35J „ 9. 26-27 . 11.48-50 „ 1. 44’-45 „ 2. 28-29 Fruchtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Druck unD Verlag der Brühl scheu Univ.-Buch- und Steindruckerel (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Ort und Datum. Waizen. Korn. Gerste. Hafer. Kartoffeln. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft MittelpreiS vom Malter. Verkauft MittelpreiS vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Mltr. Ptunpf a. । ft. Mltr. Pfund | a. fr. Mitt. Pfund1 a. | fr. Mltr. Pfund 8. kr. Mltr. Pfunds a. ft. Gießen, 20 April . . . 6 200 | 10 j 54 i 4 180 7 30 101 160 6 I 40 16 120 5 17 21 j 200 1 47 Grünberg, 21. „ ... 72 200 | 10 40 94 180 7 10 81 160 6 11 105 120 4 50 25 ‘ 200 1 30 Mamz, 20. „ ... — 200 10 25 — 180 7 47 — 160 — — 120 5 40 200 2 40