AnMgeblall für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Preis de« Jahrgangs für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. de« vorfchrift«- mäßigen Postaufschlags 1 st. 42 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postäuitern. — In Gießen bei der Erpeditivn sCanzleiberg Lit. B. Nr. 1). JVo. «^3. Mittwoch den 21. November An die geehrten Abonnenten dieses Blattes! Dem verspäteten oder unregelmäßigen Ueberbringen unseres Blattes können wir nur dann be- gegnen, wenn wir überhaupt davon rechtzeitig Kenntniß bekommen, denn es liegt nicht an uns, wenn die geehrten Abonnenten verspätet oder gar keine Anzeigeblätter erhalten, sondern an den Herumträgern, denen die volle Anzahl Eremplare zugezählt wird. Wir bitten deshalb dringend, uns jede Fahrlässigkeit entweder schrift- lich oder mündlich sogleich anzeigen zu wollen. Hochachtungsvoll ______________________________ Die Expedition dieses Blattes. Amtlicher Theil. Zu Nr. K. G. 6294. Betreffend: Die Aufnahme des Viehstandes im Jahr 1866. Giesten, am 17. November 1866. Das Großh ermögliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir werden Ihnen durch die Post die Formularien zur Ausstellung der ViehstandStabcllen übersenden und fordern Sie auf die Ueberstchren für das Jahr 1866 unseren AuSschreiben vom 19. November 1862 und 16. November 1863 (Nr. 13 des Amtsblatts von 1862 und Nr. 10 des Amtsblatts von 1863) entsprechend, am 3. Dccember d. I. aufzustellen und bis 20. btfTtlben Monats an uns einzusenden. Soweit einzelne Bürgermeistereien besondere Gemarkungen zugewiesen sind, sind für diese getrennte Uebersichten aufzustellen. , Dr Goldmann. Zu Nr. K. G. 6367. Gießen, am 18. November 1866. Betreffend: Das Landgestüt, nunmehr der als Beschäler zu benutzenden Hengste von Privatpersonen für 1867. Das Groh herzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Falls Angehörige Ihrer Gemeinden im Jadr 1867 ihnen gehörige Hengste zum Bekecken von Stuten benutzen und der de«. falls anzuordnenden Untersuchung unterwerfen wollen, so haben Sie uns dies bis zum 5. Decemder l. I. unfehlbar anzuzeigen. Or. G o l d m a n n. polizeiliche Bekanntmachung. Die Reinhaltung der Straßen betreffend. Die persönliche Verunreinigung der Straßen, die oft, besonders vor mehreren Bierwirthschaften, mit grober Verletzung der Schamhaftigkeit stattfindet, wird nach Art. 112 des Polizristrafgesetzes mit 30 fr. bis zu 5 fl. bestraft. Wenn Wirthe im Inneren ihrer Hofraithen keine Pissoirs für ihre Gäste einrichten könnten oder wollten, so hätten sie zu gewärtigen, daß ihnen die Concession zum Betrieb der Wirihschaft entzogen werken wurde. Gießen, den 20. November 1866. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. Die Wahlmännerwahl zur Wahl des Abgeordneten für den 19. Landtag. 4051) Am 22. und 23. November d. I., Vormittags von 8 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, wird eine nochmalige Wahl von 20 Wahlmännern für die Gemeinde Gießen zum Behufe der Wahl eines Abgeordneten in der Gemeinde Gießen vorgenommen, weil bei dec in voriger Woche stattgehablen Wahl nicht 2/3 der Stimmberechtigten gewählt haben. Alle stimmberechtigten Staatsbürger werden daher eingeladen, an diesen beiden Tagen persönlich sich im Rathhaus-Saale einznfinden und ihre Stimmen abzugeben. Gießen, den 20. November 1866. Die Wahlcommission. Dec Bürgermeister: Die Ortsvorstandsmitglieder: Vogt. H ch. F e r b e r. W. K e l l e r. 4050) Die verehrlichen Mitglieder des Spar- und Leihkasse-Vereins werden zu der Dienstag den 27. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, im Ralhhaus dahier stattfindenden Hauptversammlung eingeladen. Gießen, am 19. November 1866. Die Direction der Spar- nnd Leihkasse. Haberkorn. 4040) Die in Art. 14 unv 18 des Gesetzes vom 13. September v. I. vorge- schriebene AuSloosung der Haupt- und Er- gänzungs - Geschwornen für das Schwurgericht der Provinz Oberhessen im 1. Quartal 1867 soll Freitag des 30. b. Mts., Vormittags 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts in dem Hofgerichts - Gebäude Vorgenommen werden. Gießen, am 19. November 1866. Der Präsident Gioßherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberhessen: Dr. Buff. vdt. Scharmann. 4070) Vom 21. k. Mts. an findet die Abfertigung nachverzeichncter Posten, wie folgt , statt : von Gießen nach Ruppertenrod 130 Nachm., „ Grimberg nach Homberg 4'° „ „ Ruppertenrod nach Alsfeld 540 „ „ „ „ Herbstein 5" „ Darmstadt, am 20. November 1866. Großherzogliches Ober-Post-Amt. Pfaltz. vdt. Holzamer. 3986) Den mit dem 12. d. MtS. (Martini) eingetretenen Fälligkeitstermin der Holz- und Pachtgelder pro 1866 bringe ich mit dem Bemerken in Erinnerung, laß demnächst das gerichtliche Beitreibungsverfahren eingelcitet werden wird. Hohensolms, den 15. November 1866. Die Fürstliche Rentei Hohensolms. M ü n ch. 4047) Durch die Chaussirung des Vici- nalwcgs von Steinberg nach Grüningen wird derselbe bis aus weitere Benachrich- ■ tigung unsahrbar. Die Fuhrleute wollen ! daher während des Baues ihre Richtung von ; Grüningen über Watzenborn nach Gießen ! und umgekehrt einschlagen. Watzenborn, den 19. November 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn. I. A.: Körner, Bezirksbauaufscher. Edictalladung. 4056) Nachdem Großherzogliches Hos- gericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Spenglers Christian Faber 111. zu Gießen den förmlichen Coneurs- proceß erkannt hat, so werden hiermit alle Diejenigen, welche Ansprüche an Christian Faber III. bilden wollen, aufgefordert, solche ! bei Meidung stillschweigenden Ausschlusses ' von der Masse im Termin Donnerstag den 17. Januar 1867, Vormittags 9 Uhr, anzumclden und etwaige Vorzugsrechte bei Meidung Verzichts darauf geltend zu machen. Gleichzeitig soll im Termin die Güte versucht, ein Massecurator bestellt und Gläu- bigerausschuß erwählt und deren Befugnisse festgestellt werden. Die nicht persönlich erscheinenden oder nicht durch gehörig Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger werken den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger beitretend angesehen. Gießen, den 15. November 1866. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Mu h 1, Dr. v. Schmalkalder, Stadlrichter. Stavtger. - Assessor. Versteigerungen. Mobilien-Versteigernng zu Gladenbach. 3943) Die zu dem Schuldenwesen des verstorbenen Isaak Siemon von hier gehörigen Gegenstände, als: Allerlei HauS- unD Kuchengeräthe, Weißzeug und Kleidungsstücke, sowie die Waarenvorräthe, bestehend in verschiedenen wollenen und baumwollenen Kleiderstoffen, wollenen Garnen, Capuzen -und Schuhen, seidenen und baumwollenen । Halstüchern, einer Anzahl Steh- und Hänge- j lampen, sowie in allerlei sonstigen Resten i eon Manufaetur- und Spezereiwaaren, sollen Montag den 3. Deeember und die folgenden Tage, jedesmal von Morgens 9 Uhr anfangend, in der Behausung desselben gegen baare Zahlung versteigert werden. Bemerkt wird hierbei, daß am ersten Tage । die Hausmobilien, Weißzeug und Kleidungs- I stücke, und am zweiten Tage die Kleiderstoffe , zum Ausgebot kommen. i Gladenbach, am 10. November 1866. Das Ortsgericht Gladenbach. Müller. Versteigerung von Obsibäumchen bei der Stadt Gießen. 4030) Samstag den 24. November 1866, des Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Platz vop dem Rathhause 175 Aepfel-, Birn-, Mirabellen-, Seme» elauden- und italienische Zwetschcnstämmchen j meistbietend versteigert werden. Gießen, den 16. November 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen, i Vogt. Holzversteigerung im Gießener Stadt- walde. 14052) Montag den 26. November 6. 3v von Vormittags 9 Uhr an, ssoll in dem Gießener Stadtwalde, Distrikten , Hegstrauch, Katharinenhütte und Stolzen- morgen, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werken, als: 202 Stecken Nadel - Prügelholz, 109 „ „ Stockholz, 9475 Wellen „ Reisholz, 25 „ Birken- „ 8 Fichten-Slämme mit 191 CubckfuK. 23 Kiefern- „ „ 185 347 „ Stangen „ 870 357 Fichten- „ „ 980 Die Zusammenkunft ist auf oer Grün- berger Straße, an ter 1. Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zah- ' lungSfnst big 1. April 1867. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien l ter umliegenden Orte werden ersucht, dies! in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 20. November 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Vergebung von Arbeit bei der Stadt El) Seidene, Alpaca- und Zeugfchirme, sowie Kinderschirme, sind stets vorrathig und empfehle solche zu billigen Preisen. Reparaturen werden gut, prompt und billig besorgt. Alte Gestelle umgetauscht.________________________N. Siinon, Schirmfabrikant. 4042) uNS* Meinen Kunden, sowie einem verehrlichen Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich den bevorstehenden Gießener Zahr- mit emer großen Auswahl der modernsten Rock-, Hosen- und Westeustoffe, fertigen Ueberziehern, Havelocks, Zuppen, sow:e Hofen und Westen (nach neuestem Schnitt), nebst einer Auswahl aller Arten Kappen, Filzhuten, amerikanifchen Gummi-Regenröcken, fertigen Damen-Mänteln und Pelzwaaren, beziehen werde nnd zu sehr billigen Preisen verkaufe. sYO . S. Wolf, aus Huligen. Meine Firma ist an der Bude ausgehängt. 4006) Alle Sorten Weißmehl, gefchälte Gerste, Erbsen, Linsen und Bohnen, Reis, Waizeugrütze, sowie kurhessisches Kornbrod, empfiehlt E. Spier. 4038) Ä- H- Fuhr. Julius Wallach am Markt, in Gießen. bei reellen Preisen. Gebr. «Scheel. 4009) Neueste Besatzartikel und Johann Ho ff'schen Malzfabrita e i: Knopfe tn reichhaltigster t ' ' ' ' '** " >vahl zu äußerst billigen Preisen empfiehlt Gießen. 4035) Montag den 26. November 1866, des Morgens 9 Uhr, soll das Verebenen des Wegs vom West- phälischen Hofe nach Gleiberg zu, veran- schlagt zu 198 fl. H% f?./ auf dem Nathhause hier an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen, den 17. November 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 1 m den neuesten Fa?ons emptehlen neben unserem Lager in „Mantelstoffen" zu S Gummischuhe empfiehlt Friede. Kühne. i Hauben, Kragen und Manschet- ---------------------- ten in ganz neuen Sendungen und 3957) Frische Senkung bester Häringe schöner Auswahl empfiehlt Friede. Bieler, am Kreuz. I. Ch. Retter. Dre Hoffschen Malzfabrikate (Filiale in Cöln, Comödienstr. Nr. 26), »orju0g»cife das Hoff'sche Malzextrakt-Gesundheitebier und die Hoff'sche Malz-Gesund- yeits-Ehokolave, zeigen ihren ungemein großen sanitatischen Werth in desto höherem Maße, je mehr die Krankheiten zunehmen. Die Verwendung derselben in den Laza- reihen und das noch immer wachsende Bedürfniß ist bekannt genug. Der Oberstabs- Anff’iVmPf' ">,ecke 'm Garnison- und R.serve-Lazarclh zu Breslau sagt: „LaS Hoss sche Malzextrakt-Gesundheitsbier hat seine weltberühmten Wirkungen auch hier wieder bewahrt. Als Safte verbesserndes, erquickendes und nährendes Mittel ist eS >ehr hochzustellen; bei scorbutischen Zuständen, profusen Eiterungen, Säfteverlusten re. den meisten anderen Mitteln vorzuziehen, zumal es von den Kranken sehr gern genossen wird." Ebenso wird auch die Hoff'sche Malz-GesundheitS-Chokolade begehrt. L erreichen wir damit die Erklärung der Primar-Aerzte des Hauptspitals zu Bo- logna, welche zur öffentlichen Kenniniß gebracht worden ist; ste lautet: „Die unterzeichneten Primar-Aerzte des Hauptspitals — nachdem ste die Wir- „kungen des Hoffschen Malzextrakt-Gesundheisbieres sowohl im genannten Kran- „kenhause als tn ihrer PnvatpraxiS durch längere Zeit beobachtet haben, — finken baß dieses seines Wohlgeschmackes wegen den Kranken willkommene „Getränk gute Erfolge hervorgebracht hat, daß cs in großem Maßstabe nährend „iss und daß es daher als ein wichtiges Heilmittel die höchste Beachtung verdient." Urkundlich ausgefertigt. (L 8.) D>e Ober-Intendantur. or j Dr- Ferdinands Veradini. Dr. Pietro Belletti. (41Je Awtung daher diesen preußischen Jndustrie-Artlkeln, denen ee gelungen ist, Nicht bloß in das Publikum aller Länder zu dringen, sondern auch durch'ihre sanitä- Nschen Eigenschaften die Heilanstalten ersten Ranges für sich zu gewinnen. Ais die Kaisert. franzoftfche Regierung das Hoff'sche Malzextrakt- G.sunkyeiiseier in ihren Hospitälern emzufuhren beschlossen hatte und den Fabrikanten der Malzsabrikate, Herrn Hoflieferanten Johann Hoff aus Berlin, nach Paris zum Abschluß eines Lieferungsvertrages kommen ließ; als nach diesem Abschluß kie Fabrikate ,n großen Dimensionen von den dortigen Spitälern verbraucht wurden und die erfreulichsten Erfolge hervor- riefen, ahnt-n wir gleich, daß die vorzüglichsten Hochtäler Europa's darau, achten wurden. In der That sehen wir ,ctzt diese Voraussetzung in ihrem weitesten Umfange erfüllt. d. R. Don den weltberühmten patentirten und von Kaisern und Königen anerkannten i ?kAbtl^ - 3 - Malzextratt-Gesundheitsbier, Malz-Gesund- °! Herts-Chokolade, Malz-GesuudheM-Chokoladeu-Pulver, Brustmalz-Zucker, Brust- t ; malz-Bonbons rc. halte Ich stets Lager. ' Arbeitsversteigerung zu Waldgirmes. 4046) Freitag den 23. November, Vormittags um 10 Uhr, foUen auf dem hiesigen Rathhaus nachstehende Bauarbeiten mittelst öffentlicher Versteigerung in Accord gegeben werden: Planirarbeit, veranschl. zu 1327 fl. Schlosserarb.it, „ „ 60 „ Waldgirmes, den 19. November 1866. König!. Preuß. Bürgermeisterei Waldgirmes. I. 21.: Körner, BezirkSbauaufscher. Feiigebokenes. 4061) Göttinger Cervelat- wurft bei Z. A. Busch Söhne. 4059) Die erste Sendung Valencia- 1 Än,7>. , Apfelsinen und Citronen >st einge-1 <*- ) ^^rße Bloufen, Neglkge- trvffen bei ' I. A. Busch Söhne, tauben. ÄMrton und 4060) Prima-Schweizer- und Rahmkäse bei I. A. Busch Sohne. 4069) Alle Sorten seidene, Alpaca« und baumwollene Regenschirme, sowie En-tout-cas zu den billigsten Preisen. Auch wird das Ueberziehen und Repa» rireu von Schirmen schnellstens und billigst besorgt bei H. Hoch stät ter Wtttwe. 4064) Eine Kaute Mist ist zu terlaufen bei Schwan's Ehefrau, am alten Arresthause. 4058) Die erwarteten Rockborden find eingetroffen. I. Eh. Retter. 4062) Zu Verkaufen: 1 eleganter (in gutem Zustande befindlicher) zwcispänniger Glas-Wagen, 1 zweispänniger Oeconomie-Wagen, 1 „ Schlitten, 1 Paar plattirte Chaisen»Geschirre (fast neu), 1 Paar schwarze Chaisen-Geschirre, 1 „ Wagen-Geschiire, 1 „ Pferde (Schimmel). Näheres bei L. Kauf, im „Gambrinus". 4005) Eine neue Sendung von Regenschirmen habe ich wieder in Commission erhalten und empfehle solche zu Fabrikpreisen. Friede. Kühne. 3772) Neueste Eisenbahn- Fahrpläne (Westen-Taschenformal) sind zu Haven bei Wilhelm Klee. Im Russischen Hof sind zwei moblirte Zimmer zu vermiethen und am 1. December zu beziehen. (4044 4036) Auf dem SclterSberq Lit. E. Nr. 81 ist eine Wohnung im Nebenhaus, bestehend aus 3 Zimmern, Cabinet, Küche re., zu vermiethen und am 1. Januar zu beziehen._______________________________________. 3896) Das von Herrn Th. Rauten» krauch seither bewohnte Familienlogis ist anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Ed. Strack's Erben. 3871) Im Mülle r'schen Hause am Seltersberg ist die 3. Etage und eine Man» sarden-Wohnung zu vermiethen und sogleich b ez i e h b a r.________________________________________________ 3479) Mehrere moblirte Zimmer sind zu vermiethen im Darmstädter Haus. 3526) Ein möblirteS Zimmer ist zu vermiethen. Dr. Krumm. 3952) Mehrere moblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Pitthan, im Adler. 3995) In Lit. B. Nr. 31 auf dem Marktplatz ist einFamilienlogiS zuvermiethen. 3784) Auf den 1. Januar 1867 ist ein geräumiges Lagerhaus in dem H a st'- fchrn Hof zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt August Oeser. Vermischte Anzeigen. 4048) Eine Frau sucht eine Stelle als Wärterin bei einem kranken Menschen. DaS Nähere bei der Exped. d. BlttS. Stenographen-Verem. 4066) Den Mitgliedern die Nachricht, daß die Uebungskränzchen von jetzt an statt Donnerstags jeden Mittwoch, Abends präcis 8 Uhr, und die Monatsitzungen je am ersten Mittwoch des Monats abgehalten werden sollen. Zu recht fleißigem Besuch ladet ein : Der Borstand. CMF Verloren. "3HE 4041) Dienstag den 23. v. MtS. ist in dem Abend-Schnellzuge von Cassel nach Frankfurt beim Aussteigen des Besitzers in Marburg eine grüne Mappe mit einigen, für jeden Dritten ganz werthlosen, architektonischen Zeichnungen in einem Waggon III. Ctasse liegen geblieben. Der redliche Finder wird gebeten, diese nur für den hessischen Geschichtsverein sehr werthvollen Zeicbnungen an die Exped. d. BlttS. baldigst abzugeben. Marburg, den 15. November 1866. Dr. Buchenau. 4043) Am 18. d. MtS. wurde auf dem Wege von der L. Herbert'schen Wirth- schaft über den Marktplatz nach der Metzger S a ck'schen Wirthschaft am Wallthor hin eine silberne Ankcruhr verloren. Der redliche Finder wolle dieselbe gegen eine sehr gute Belohnung an die Exped. d. Bl. abgeben.______ 3422) Es wird ein Mädchen gesucht, welches kochen kann. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. 4067) Nr. 134 hat das Sophakissen gewonnen. Rühl, Polizeidiener. 4063) Meine der alten Synagoge gegenüberliegende Scheune mit Remise und zwei Ställen beabsichtige ich zu verkaufen. L. Kauf. Vermiethungen. 4037) Eine Familienwohnung von drei bis vier Zimmern ist zu vermiethen bei I. Th. H a u b a ch II. 3642) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. | Erstes Concert im Winter - Abonnement des Gieftener Concert-Vereins Donnerstag den 22. November 1866, Abends pracis 6 Uhr, im Club Saale, unter gefälliger Mitwirkung der Fräulein Anna Drescher dahier und des Herrn Dr. Rademacher aus (Sollt. Beitritts Erklärungen neuer Mitglieder und Bestellungen von BilletS werden bi« -um Goncerttagc 12 Uhr Mittags entgegengenommen. Die Concertdirection. 3609) Ein schon rnoblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Heinrich Sauer, Neuenweg 117. 4065) Ein freundliches Logis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Kammer u. f. w., ist zu vermiethen; auch kann auf Wunsch ein Theil des Gartens abgegeben werden, bei L. Kauk. I 3612) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen bei T h. Geißmar. WLÄÄLLÄLÄLLMLÄÄÄLWLÄÄÄLLÄLÄÄB M Gelchäft «-Empfehlung. ts 3914) Hiermit einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die Ijj ergebenste Anzeige, daß ich mich dahier als Schuhmacher etablirt habe, g* Indem ich mich daher als solcher empfehle, bemerke ich zugleich, daß ich 2d durch solide Arbeit, sowie durch prompte und reelle Bedienung, mir das Vertrauen meiner geehrten Kunden zu erwerben und zu erhalten L. 4| suchen werde, und bitte veßhalb um recht zahlreiche geneigte Aufträge. Hermann Scbelper, wohnhaft: KaplanSgasse Lit. C. Nr. 219. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nr. »g des AnznMatts. Vermischte Anzeigen. 11) Friedrich Karl Loos, Lackirer. 12) Adolph Noll, Großhändler. 13) Emil Pistor, Brandweinhändler. 14) Georg Plank, Ellenwaarenhändler 15) Anton Franz Ricker, Buchhändler. 16) Friedrich Schwaab, Specereihändler. 17) Ed. Silbereisen, Farbwaarenfabrikant ®eor3 Kristian Wallenfels, Kaufmann. 19) Dr. Georg Friedrich Weber I., Arzt 20) Andreas Weidig III., Bierbrauer. 1) August Ludw. Balser, Agent. 2) Jul. Georg Dan. Bapst, Eisenhändler. 3) Karl Becker I., Rothgerber. 4) Friedrich Berg, Schuhmacher. 5) Louis Bücking, Eigarrenfabrikant. 6) Andreas Euler, Möbelfabrikant. 7) Georg Ferd. Gail, Tabaksfabrikant. 8) Heinrich Homberger, Fabrikant. 9) Meyer Homberger, Fabrikant. 10) Philipp Krailing III., Schreiner. 4049) Zum Abgeordneten der Stabt Gießen bringen di- Unterzeichneten unseren Mitbürger k , Herrn 2lu Stelle. Das Nähere besagt die Exped i dieses Blattes. F Im Leibfchen Saale 4055) Freitag den 2 3. November 1866 15. Concert im 1. Winterabonnement der Kießener Musik-Kapelle. Anfang halb 8 Uhr. Entree für Nicht-Abonnenten an der Kasse und bei Herrn C. Roloff ä Person 12 fr. m^t ju§ raucher?^^"' tcine ^unt)e mitzubriiigen und während der ersten Abtheilung Der Saal wird vor 7 Uhr nicht geöffnet. ___________________________Die Direktion: Adolph Hecker. .E) Be, der med.cinischen Klinik des akademischen Hospitals soll eine tüchtige, mit guten Zeugnissen versehene Wärterin angenommen werden. Anmeldungen haben b-> Verwalt,, ,u 4045) In einer frequenten Stadt Ober- 2n0 tin Tuch- und Mode, waaren. Geschäft ein gewandter Verkäufer der sofort Eintreten kann, gesucht. ' Franco . Offerten unter Nr. 4045 &eför- Pert dre Exped. d. Bltts. fOr I Commissions-Bureau von C L. Pietsch II. (Lindenplatz). KÄaÄJ? ^"mittlung von An- und Verkäufen, Pachtungen und Verpachtungen von Haufern, Grundstücken und Gütern; Miethen und Bermtethen von Familientogis und möblirten Zimmern, ferner! zur Besorgung von stellen jeder Art und ;Ur Unterbringuna und Be ' forgung von Gesinde. ö Register zum Einieicknen von Stellen- und Dienst-Bacanzen, sowie von Stellen- »nd Dienst-Suchenden liegt jederzeit auf dem Comptoir offen. Gegenstände jeder Art werden fortwährend zu den Versteigerungen angenommen. Zur Wahlagitation. In einem Nachsatze zu dem in ver Buchdruckern des Herrn Wilhelm Keller erschienenen Wahlaufrufe heißt cs: „die Gegner des Fortschritts haben in letzter Stunde gleichfalls Herrn August Heß als Abgeordneten empfohlen." Diese Worte ent- halten nicht allein eine Beleidigung Derjenigen Partei, welche in einem anderen Wahlaufrufe Wahlmänner aufgestellt hat zur Wahl des Herrn Heß als Abgeordneten, indem sic Diese andere Partei als Gegner des Fortschritts bezeichnen, sondern |te enthalten auch eine vollständige Unwahrheit, inDem sie besagen, daß Herr Heß von dieser andern Partei in letzter Stunde als Abgeordneter empfohlen worDen sei. Jedermann, der der ersten Versammlung beigewohnt oder sich um ihren Verlaus bekümmert hat, weiß, daß Herr Professor Dr. Wasserschlcben fast einstimmig zum Abgeordneten ver Stadt ausersehen wurde, nachdem Herr Heß erklärt hatte, daß er die Wahl nicht annehmen werde. Als nun constalirt war, daß Herr Professor Dr. Wassers ch- leben ein Mandat der Stadt nicht annehme, haben sich beide Parteien einstimmig für Herrn Heß als AbgeorDneten ent- schieven. Wäre nicht von einer Partei Herr Professor Dr. L>o ld a u in's Auge gefaßt worden, so würde unzweifelhaft in der ersten Versammlung Herr Heß von vornherein mit übergroßer Majorität als der zu wählende AbgeorDnetc bezeichnet worden sein, in welchem Falle nach seiner eignen öffentlich abgegebenen Erklärung eine Ablehnung von Herrn Heß nicht zu erwarten gewesen wäre. Wenn aber nun gar — wie geschehen ist — bei dieser Sachlage und bei diesen allgemein bekannten Thatsachen derjenigen Partei, welche Herrn Professor Dr. W a sserschlcb en vorgeschlagtn hat, nachgesagt wird, daß sie schon im Voraus gewußt, derselbe werde die Wahl nicht annehmen und daß es gar nicht ihre Absicht gewesen sei, diesen von ihr öffentlich bezeichneten und aufgestellten Candidatcn durch die ihrerseits in Vorschlag gebrachten Wahlmänner zum Abgeordneten wählen zu lassen, daß sie vielmehr in der Voraussicht, Herrn Professor Dr. Wasserschleben durchsetzen zu könne», eine andere bestimmte Persönlichkeit ausersehen habe, welche sie durch ihre Wahlmänner unter Bei- seitsetzung des Herrn Professor Dr. Wasserschl e b en wählen lassen werde, so ist dies in der Thal em Vorwurf, der jedem, gegen den er gerichtet ist, die Zornesröthe in's An- gesicht treiben muß. Es handelt sich hier nicht um em Wahl- Manöver, sondern um den Vorwurf der Charakterlosigkeit und niedrigen Gesinnung, den kein Mann von Ehre ohne tue gebührende Antwort gegen sich schleudern lassen darf, denn sein Stillschweigen würde zu der Annahme berechtigen, daß die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen wahr seien und daß er die Bezeichnung eines Mannes ohne Charakter und von niedriger Gesinnung verdiene. Eine solche Antwort und eine Abwehr des gegen die Ehre der Männer, welche Herrn Professor Dr. Wasferschleben als Abgeordneten vorgeschlagen haben, gerichteten Vorwurfs der Charakterlosigkeit und niecrigen Gesinnung unv eine Zurückweisung wegen der in dem oben erwähnten Nachsatze enthaltenen Beleidigung und Unwahrheit bezweckt die Nachschrift der Ansprache an Die Urwähler der Stadt Gießen vom 12. d. M. Den Mitteln entsprechend, mit welchen man gegen Die Unterzeichner dieser Ansprache agitirte, mußten die Worte sein, welche eine solcke Agitation kennzeichnen sollen. Jedem der Unterzeichner Der Ansprache vom 12. d. M., welchem jene Nachschrift nicht eouvenirt, ist es unbenommen, dies zu erklären, da die Genehmigung Aller bei der Kürze Der Zeit selbstverständlich nicht eingeholt werden konnte und mau nicht im Entferntesten daran gedacht hat, jeden Einzelnen dafür verantwortlich zu machen, ebensowenig wie die Unterzeichner des andern Wahlaufrufs für die in dem Nachsatze enthaltene BeleiDigung und Unwahrheit verantwortlich gemacht werven sollen. Jene Nachschrift gilt nur im Namen derer, welche sich die beleidigende Bezeichnung als Gegner des Fortschritts, die Entstellung von Thatsachen und solche Nachreden, welche darauf abzielen, sie in den Augen ihrer Mitbürger als charakterlose und nicdriggesinntc Menschen hinzustellen nicht gefallen lassen wollen. Preuß. Eassen-Scheine Preuß. FriedrichSd'or Ptftbien ........ „ Doppelte Hou. st. 10 Stucke........... Rand - Ducaten............ 20 Frankenstücke......... - (Stifll. Sovereign»........... j Ruff. Imperials Dollars tn Gold........... In Kürze wird der Violinvirtuos Jean Becker aus Straßburg mit seinem vortrefflichen Quarrett hier auftreten. Einsender diese», der den ihm befreundeten Künstler wiederholt zu einem Besuche Gießen» aufgefvrdert hatte, mag es nicht unterlassen, das munkliebende Publikum schon fetzt auf den zu erwartenden Kunstgenuß aufmerksam zu machen. Jean Becker wird von der europäischen Kritik längst zu den ersten Koryphäen seiner Kunst gezählt. Auch in Betreff der Leistungen seiner Genossen liegen glänzende Zeugnisse vor. Möge denn die Aufnahme, die da« Publikum dem famosen Quartett bereitet, seiner Bedeutung entsprechen. M. Geld-Cours vom 19. November 1866. fl. i 45; „ 9. 57-58 „ 9. 42-44 „ 9. 43-45 „ 9. 46-48 „ 5. 32-34 „ 9. 25-26 „ 11. 48-52 „ 9. 43-45 „ 2. 26-27 Neueste Cifenbahn -Frachtbriefe für die Main -Weser -Bahn, Cöln-Mindener Eisenbahn-Frachtbriefe, Zollamts-Declarationen in zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mäusburq. Fruchtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. O r t und Datum. JL Verkauft Lätzen. Mittelpreis vom Malter. ■ Verkauft Ä ö r n. Mittelpreis vom Malter. Verfällst Herste. Mittelprei» vom Malter. Verkauft Hafer. -Mietpreis ^ntm Malter. K a Verkauft r t 6 f t e 1 n. Mittetpreis vsm Malier Mltr. Pfund st. ft. Mltr. Phmd _s... ..krl) Mltr. Pfund fl. fr. Mltr. Pfund JL_ ft. Mltr. Pfund fl- kr Gießen, 16. November . . 14 200 14 5 23 180 10 36 22 160 8 35 75 120 4 45 12 200 3 40 Grünberg, Mainz, 17. 147’ 200 13 40 85 J 180 10 46 117; 160 8 30 191 120 4 34 58; 200 3 55 „ . . . 200 — — — 180 — — 160 — — — 120 200 Druck unD Verlag Der Brüh l'schen Univ. - Buch- und Steinvruckerei (Fr. C b r. Pietsch) in Gießen.