AnzeigebtM für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige inel. des vorschriftsmäßigen Postaufschlags 1 st. 42 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Canzleibcrg Lit. B. Nr. 1). .Ho V2. Samstag den 17. November IGGH». Amtlicher Theil. Zu Nr. K. G. 6293. Giessen, am 7. November 1866. . Betreffend: Die Aufnahme des Erndte-Ertrags im Jahr 1866. Das Groß herzogliche Krkisamt Gießen an die Großherzoglichrn Bürgermeistereien. Wir werden Ihnen durch die Postboten die Formularien für Aufstellung der Erndte-Uebersichten zugehcn lassen und sehen der Einsendung der Letzteren bis Ende dieses Monats entgegen. Diejenigen von Ihnen, zu deren Bürgermeistereien besondere Gemarkungen gehören, wollen die Erndte-Erträge der letzteren getrennt angeben. In Verhinderung des Kreisraths: Pietsch, _________ RegierungS - Rath. BI -Mn«MM»,! ,»,» ,> M » ~r» - ---- . , 1,1 ■ II — | «■■■■!_ -■■■!■■■ I 1 j| |« j - - 3u Nr. K. G. 6172. Gießen, am 7. November 1866. Betreffend: Den unter der Bezeichnung „Lahrer hinkender Bote für Hessen" erscheinenden Kalender. Das Groß herzogliche Kreisamt Gießen an ssmmlliche Großherzotiche Loral-Poli^i-Behörden des Kreises Gießen. Der unter der Bezeichnung „Lahrer hinkender Bote für Hessen" in öffentlichen Blättern vielfach zum Kaufe angebotene Kalender ist mit dem im Großb-rzogthurn Baden erscheinenden und dort gedruckten „Lahrer hinkenden Boten" identisch, es unter- liegt also jener Kalender dem Kalender-Stempel nach Maßgabe der bestehenden Verordnungen. Sie werden daher das Aufstchtspersonal anweisen, daß es in allen Fällen, wo ungestempelte Exemplare des Lahrer hinkenden Boten vorkommen, Anzeige zu erheben habe. Dr. G o l d m a n n. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 4025) Den am 11. laufenden Monats eingctretenen Zahlungstermin der Pachte für 1866 bringe ich mit dem Bemerken in Erinnerung, daß nach Ablauf von 8 Tagen das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet \ wird. Gießen, am 16. November 1866. । Der Rechner: । Wittich. 3986) Den mit dem 12. d. MtS. (Mar- itn!) eingetretenen Fälligkeitstermin der Holz- und Pachtgelder pro 1866 bringe ich mit dem Bemerken in Erinnerung, daß dem- uächst das gerichtliche Bcitreibungsverfahren eingeleitet werden wird. Hohensolms, den 15. November 1866. Die Fürstliche Rentei Hohensolms. Münch. 3980) Die verehrlichen Mitglieder des Spar- und Leihkaffe-VereinS werden zu der Samstag den 24. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, im Rathhaus dahier stattfindenven Hauptversammlung eingeladen. Versteigerungen. Versteigerung von Obstbäumchen bei dec Stadt Gießen. 4030) Samstag den 24. November 1866, des Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Platz vor dem Rathhause 175 Aepfel-, Birn-, Mirabellen-, Reineclauden- und italienische Zwetschenstämmchen meistbietend versteigert werben. Gießen, den 16. November 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 4026) Mittwoch den 2. Januar 1867, Nachmittafts 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause die Grundstücke, welche die oberhessische Actien-Gescll- schaft für Bergbau und Hüttenbetrieb zu Gießen angekaust hat, als: Flur Nr. oKtftr. i9/7i,3 113 Acker am Mittelweg, i%2,3 103 Acker daselbst, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 15. November 1866. Großherzogliches OrtSgericht Gießen. _________________Ebel. 4013) Mittwoch den 28. November, Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Hause der Ludwig Klingel- Höffer Wiltwc in der Neustadt zwei starke Zugpferde, ein großer Oeconomie-Wagen mit Pferdegeschirr gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 15. November 1866. In Auftrag: Weidig, OrtsgerichtSmann. 3798) Dienstag den 20. November, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause die Hosraithe des Justin Eberhard, als: Flur Nr. oKlstr. %, 9 Hosraithe in der Wolken- ftaffe, '/so 1L Hofraum, Scheuer und Miststätte, jetzt Hinterhaus, nochmals, unter den alsdann bekannt ge- macht werbenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 27. Octobcr 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. _________________Ebel.____ 4014) Montag,dcn 19. November, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause ein Schreibtisch, ein Aktnschrank, vier Stühle, drei Ciihern und sonstige Gegenstände gegen gleich baare Zahlung versteigert werben. Gießen, den 15. November 1866. In Auftrag: Weidig, OrtsgerichtSmann. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 3965) Montag den 19. November d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distrikten Heingesboden, Hochwarke, Wanne, Bannwald und Bruderwinter, nachverzeichnctcs Holz öffentlich versteigert werben, als: 11 % Stecken Buchcn-Schcidholz, b% „ „ Prügelholz, t0'/2 „ „ Stockholz, 325 Wellen „ Rcisholz, 8’/4 Stecken Eichen-Prügelholz, 6 „ „ Stockholz, 325 Wellen „ Rcisholz, 16% Stecken Nadel - Prügelholz, 14% „ „ Stockholz, 3675 Wellen „ Reisholz, 23 Nadel-Stämme mit 229 Cubikfuß, 6 Eichen- „ „ 194 1284 Navcl-Stangen „ 1345 „ Die Zusammenkunft ist an oer Happelswiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zahlungsfrist bis 1. April 1867. Bemerkt wird, daß von den Nadelwellen 3100 Stück im Schutzbe- zirk Fernewald, Di st rieten Bann- walb und Bruderwinter, aufgearbeitet sind, welche nicht am Platze versteigert werden. Steizliebhaber können diese daher vorher einsehen und ist der Forstwart Dern in Annerod bereit, gewünscht werdende Auskunft zu ertheilen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien ter umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 12. November 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt.____________ i 3985) Nächsten Montag, den 19. d. Mts-, Nachmittags halb 2 Uhr, j sollen in dem Gescllschaftshause dahier die abgespielten Whist» und l'Hombre-Karten; alte englische und französische Zeitungen, gegen Baarzahlung versteigert werden. — Hierbei wird zum drittenmal in Erinnerung gebracht, daß die am 1. Juli d. I. herauS- gekommenen Obligationen Rr. 27 und 47 nicht mehr verzinst werden. Gießen, den 15. November 1866. Der Rechner; Bieler. Mobilien-Versteigerung zu Gladenbach. 3943) Die zu dem Schuldenwesen des verstorbenen Isaak Siemon von hier gehörigen Gegenstände, als: Allerlei Haus- und Küchengeräthc, Weißzeug und Kleidungsstücke, sowie die Waarenvorräthe, bestehend in verschobenen wollenen und baumwollenen Kleiderstoffen, wollenen Garnen, Capuzcn und Schuhen, seidenen und baumwollenkn Halstüchern, einer Anzahl Steh- und Hänge- lampen, sowie in allerlei sonstigen Resten von Manufactur- und Spezerciwaaren, sollen Montag den 3. December und die folgenden Tage, jedesmal von Morgens 9 Uhr anfangend, in der Bebausung desselben gegen baare Zahlung versteigert werben. Bemerkt wirb hierbei, daß am ersten Tage die Hausmobilien, Weißzeug und Kleidungsstücke, und am zweiten Tage die Kleiderstoffe zum Ausgebot kommen. Gladenbach, am 10. November 1866. Das Ortsgericht Gladenbach. Müller. Feilgebotenes. 4021) Acchte Nürnberger Lebkuchen , aus der Fabrik meines Schwiegervaters, Herrn Jacob Go eß in Nürn- berg, sind bei mir angekommen und werden zu Fabrikpreisen abgegeben. Adolph Noll. Firma: Joh. Balth. Noll, im Ritter. 3915) Die Agentur für Gießen und Umgegend der von mir impvrtirten amerikanischen Näh-Maschinen * von Hrover X- Aaker, Wheeler ° «’n >> &ccc c iS , „ tc, -g C/D q5 G cö £ ■J. -4-3 G5 8 5-2 Jto Ä 8 'S 60 P J2 w ÄS -2 c § ö "5 S dl, Th. idres Wirkens vorgeze,chnet. Ueberall, wo sic bei Kranken und Entkräfteten angewandt i tourten, haben sic^fanitatisch und kräftigend gewirkt, und sich das Vertrauen des Publi-! kums erworben, eie sind darum Volksheilnahrungsmittel geworden, denen sich jeder Leidende gern zuwenvet. Von den zahlreichen Anerkennungen fügen wir nachstehende bei. Herrn Hoflieferanten Johann Hoff in Berlin, Nene Wilhelmsstraße 1,! (Filiale in Cöln, Comödienstr. 26). "Meine kleine Tochter, welche 9 Jahre alt und fast ebenso lange krank ist, leidet am Magen und durch Husten. Nachdem sie schon so schwach war, daß sie kaum stehen konnte, krank sic dieses Jahr von Ihrem Gcsundheitsbier, und siehe da, der Husten blieb weg, sie zeigte mehr Eßlust und fühlte sich kräftiger. Nachdem sic einige Wochen das Bier nicht trinkt, zeigt sich wieder ein Rückfall an Schwäche und Husten. Aus riebe für mein Kind bitte ich, mir wiederum von Ihrem so schönen, stärkenden Gesund- heitSbier zu senden." A. Lewa«dowski, Uhrmacher in Marienburg. — „Mein Magen wird durch Ihr Bier am besten gestärkt, es schmeckt mir auch am besten." Wothe, Pfarrer in Gr. Gölte bei Janowieck. vicIfad> begehrenden Malz-GesundheitS-Chokolade, wird für schwächliche Kinder und Säuglinge noch besonders das Malz-Chokoladenpulver sehr verlangt, weil sie dadurch fast zusehends gekräftigt werden, und die Kinder es außerordentlich gern trinken. D. R. Von den weltberühmten patentirten und von Kaisern und Königen anerkannten °Jf Malzfabrikaten: Malzexttakt-Gcsundheitsbier, Malz-Gcsund- heits-Chokolade, Malz-Gesundhetts-Chokoladen-Pulver, Brustmalz-Zucker, Brustmalz-Bonbons re. halte ich stets Lager. «dOUUU, __________W. gerb er, Buchhändler. 3609) Ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Heinrich Sauer, Neuenweg 117. 3995) In Lit. B. Nr. 31 auf dem Marktplatz ist ein Familienlogis zu vermiethen. 3642) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Wo? sagt die Exped. t. Bltts. 3568) In Lit. A. Nr. 191 ist ein freundliches, neu eingerichtetes Famllien- lvgis zu vermiethen. Hch. Schmidt. 3682) Eine möblirte Stube mit Cabinet ist zu vermiethen bei ______________Mitprediger Balfer. V er ui lichte An? et gen. i SchneLelnb. Montag den 19. l. Mts., Abends 9 Uhr: Generalversammlung. Ordnung ; Jahresfeier und Wahlessen. Der Vorstand. 3984) Ein qualifieirter Kellner sucht Stelle. Das Nähere besagt die Exped. dieses Blattes. Berlinische Lebens-Versichernngs-Gcsellschaft. Gegründet im Jahre 1836; Actien-Capital 1,000,000 Thaler. 4019) Im Jahre 1865, dem 29. Geschäfts-Jahre der Gesellschaft wurden 738 neue Versicherungen mit 960,500 Thalrrn abgeschlossen unv 283 Sterbefälle mit 373,500 Thalern angemeldet. Die Prämien- und Zinsen-Einnahme von 1865 betrug 624,960 Thaler, der Versicherungs-Bestand am Schlüsse des Jab res 10,110 Personen mit Zwölf Millionen 843,650 Thalern, mit einer Gesammt - Reserve von 2,012,074 Thalern. Unvertheilte Ueberscbüffe der letzten fünf Jadre 470,568 Thaler, Gesammt»Fonds 4,382,642 Thaler. Dividende der Versicherten für 1861 : 171/2 Procent. Der ausführliche Bericht pro 1865 kann in unserem Bureau, sowie bei sämmtlichen Herren Agenten in Empfang genommen werden. Berlin, den 2. Mai 1866. Direction der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. E Baudouin. Brose, v. Bülow, v. Magnus. Directorrn. Busse, General-Agent. Vorstehenden Bericht bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß der Geschäfts-Bericht des Jahres 1865 bei uns unentgeltlich ausgegeben wird unv Anträge auf Versicherungen von 100 bis 20,000 Thalern jederzeit angenommen werden. Gießen, den 14. November 1866. F. Peppler 8» CvMP. Agenten der Berlinischen Lebens-BersicherungS-Gesellschaft. Einzel-Bescheinigung. Für die Abgebrannten in Heuchelheim ist ferner bei mir eingegangen: 2 st. voni Herrn Brennemann, — 8 fl. 45 kr. von H. R. in Glauchau, — 1 fl. Ungenannt, — ! 34 fl. 15 kr. von der Redaction des Frankfurter Journals gesammelt (durch Herrn | Gaß), — 4 fl. 40 fr. von Prof. Dillmann (durch Herrn ^-aß), — 36 kr. von ! Frau O. Ricker. Von der „Modenwelt“ erscheinen sieben Uebersetzungen. theuersten Probe - Nummern sind gratis beziehen durch alle Mit mindestens gleich vielen Abbildung« ähnlichen Journale. Preis für das ganze Vierteljahr IO Sgr. Einfachheit und solide Elegant der dar-gestellten Toiletten und Handarbeiten sind neben grösster Klarheit . der Abbildungen und Beschreibungen die rüge dieser Zeitung. Illustrirte Zeitung für Toilette und Handarbeiten. Monatlich zwei Nummern in grösstem Format ä 8 Seiten. Ausserdem jährlich 12 Beilagen mit zahlreichen Schnittmustern und Musterzeichnungen für Weissstickerei, Soutache etc. Don Inhalt der Modenwelt bilden die neuesten Vorlagen für die gesammt« Toilette der Damen und Kinder, flir die Leibwäsche, sowie für j k alle Handarbeiten, unter steter Berücksichtigung einer möglichst billi- A L gen S e 1 b s t-A nfertigung, um die Ausgabe für theure angefangene Ä Arbeiten und die mehr oder minder kostspielige Anfertigung der Garderobe von fremder Hand zu ersparen. Kfitzlichste und MMigsto Modea-Mtuag, zC . T W UJ o ■ 1 Deutsch — Französisch— Italienisch — Spanisch — Englisch — Holländisch — Dänisch — Russisch. 3996) Gesucht werden: 1) für außerhalb ein zuverlässiges, braves Dienstmädchen. Eintritt sofort oder auf Weihnachten. Lohn 50 bis 60 fl.; 2) für außerhalb ein Dienstmädchen. Eintritt sofort. Lohn 45 fl.; 3) eine tüchtige Haushälterin aus ein Oeconomiegut. Stelle sucht: ein gut empfohlener Hausbursche. Eintritt sofort. Das Commissions-Bureau. _______________C. L. Pietsch II. 4003) Bel der mevicinischen Klinik des akademischen Hospitals soll eine tüchtige, mit guten Zcugniffen versehene Wärterin angenommen werden. Anmeldungen haben bei Verwalter Kuhlmann zu geschehen. Gabelsberger Stenographen- Verem. 4016) Za Dir heute Ab.nv halb 8 Uhr im CaEbel siättsindenden Generalversammlung laden wir alle Mitglieder de« Vereins, sowie Freunde der Stenographie, ergebenst ein. Gießen, am 17. November 1866. D e r Vorstand. 4015) Diejenige Person, welche am vorigen Dienstag Nachmittag au« dem Hausgange der Filialpost einen grünen Regenschirm , wahrscheinlich aus Versehen, mitgenommen hat, wird ersucht, denselben al«' bald bei der Exped. d. Bltts. abzugebcn, widrigenfalls dieselbe sich Unannehmlichkeiten zuziehcn wird. Gießen, den 15. November 1866. 4020) Nr. 72 hat das Bügeleisen gewonnen. Vogel, Polizeldicner. 8$ j tzt-M I Jwaliw I Mil. ! | um I Astig-» 0ii ' | mein G dkfindel 1028) Ai Es B- ttschleff« stli, so D st'- H “nb nanu -cht halt durch P, L. ihreo Hx ®r N * Ä Nfithlt ^erpad Ver w Beff 'vrgutr stellen fe »t Aufforderung. Erledigung der Glöckner- und Kirchendiener-Stelle an der evangelischen Stadtkirche dahier liegt es mir ob, ein Berzeichniß der in Gießen heimathberechtigten Invaliden und Militärs, die mindestens 12 Jahre im Militär gedient haben, aufiu- Kr" m A tM Bk'-'-bneten, die in Gießen heimathberechtiat sind und ]**. “m erlebtgte Kirchendiener. «teile bewerben wollen, hiermit auf, sich bis rum künftigen Mittwoch und zwar Mittags zwischen 12 und 1 Uhr bei mir anzumelden. Gießen, den 14. November 1866. L a n d m a n n , Dekan. ^2) Meinen geehrten Kunden die ergebenste Anzeige, daß sich mein Gefchaft seht in der Neustadl neben Herrn Kaufmann Sch mall befindet, und bitte ich um geneigten Zuspruch. __N. Simon, Schirmfabrikant. Im Leib schon Saale. 4028) Sonntag den 18. November 1 8 6 6. Großes Abend - Concert der Hießener Musik-Kapelle, Anfang 7 Uhr. Entroe für Herren 12 fr., für Damen 9 fr. Es wird gebeten, keine Hunde mitzubringen. Die Direction: Adolph Hecker. Ludwig- und Alieeu-Stiftung ra.i ?61 Cer le$,cn General-Bcrsammlung der Ludwig- und Alicen - Stiftung wurde beschlossen, daß der Jahresbeitrag forthin immer pränumerando bezahlt werden soll, so daß der Beitrag für 1867 bis zum 1. December c. in den Händen des Agenten sei. Ich ersuche daher die Herren Mitglieder, diesem Beschlüsse gütigst nachkommen unv namentlich auch, wer damit noch im Rückstände sein sollte, die Beträge für 1866 recht bald besorgen zu wollen. Nach diesem Termin bin ich genöthigr, die Rückstände durch Postnachnahme zu erheben. Die Großherzoglichen Bürgermeister des Kreises Gießen werden gebeten, dies ihren Herren Lehrern gefälligst mitzutheilen. Grvßen-Linden, den 14. November 1866. W. Hardt, Bezirksagent. 3998) Ein stuck, philol. erbietet sich zu Clavierunterricht, sowie zu Privatunterricht in den Gymnasialfächern. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3422) Es wird ein Mädchen gesucht, welches kochen kann. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. Im Deutschen Hof! 3983) Heute Abend präciS 8 Uhr: Parlaments-Sitzung. Tagesordnung: Nachtefferr. 3999) Der lieben Fräulein P Sch . . -t zu ihrem gestrigen 17. Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch! ___________________________S. F. 3940) Es wünscht Jemand gründlichen Unterricht in der Mathematik zu crtheilen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 4002) Die Dameu M. S. und N. M. erklären den Einsender der Annonce Nr. 3886 des Anzeigeblattes Nr. 89 für einen Lügner, da sie von der Einsendung nichts wissen. 3H8) Zur Lieferung von geschnittenem Eichen- und Tannenholze empfiehlt sich PH. Dickel, in Bicken bei Herborn. 3586) Privatunterricht im Französischen und Englischen ertheilt Lehrer S. Mayer. 01 or forgung von Gesinde. Register zum EiNieichnen von Stellen- und Dienst-Vacanzen, sowie von Stellen- und Dienst-Suchenden lieg! jederzeit aus dem Comptoir offen. Gegenstände jeder Alt werden fortwährend zu den Versteigerungen angenommen. L o ui «l i f s i o n s - B u r e i» u von C. L. Pietsch II. (Lindeuplatz). Im Leib scheu Saale. 4029) Dienstag den 20. November 1 86 6. 14. Concert im 1. Winterabonnement der Kietzener Musik-Kapelle. Anfang halb 8 Uhr. — Entree für Nlchl> Abonnenten an der Kasse und bei Herrn C. Roloff ä Person 12 fr. Es wird gebeten, keine Hunde Mitzubringen und während der ersten Abtheilung nicht zu rauchen. . Unter Anderem kommt zur Aufführung: „Schlaf wohl, du süßer Engel du", Aev von Franz Abt. Die Direction: Adolph Hecker. | empfiehlt sich zur Vermittlung von An- und Verkäufen, Pachtungen und Verpachtungen von Häusern, Grundstücken und Gütern; Miethen und Vermiethen von FamilienlogiH und möblirten Zimmern, ferner 3931) Eine achtbare Firma in Frankfurt a. M. läßt gegen billige Provision auf sich irassiren. Franco - Offerten unter ! A. A. 420 poste restante Frankfurt a. M. Wichtig für Bruchleidende! 2821) Wer sich von der überraschenden Wirksamkeit des berühmten Bruchheilmitiels von dem Brucharzt Kr ü si-A lt h e rr in Gais, Kanton Appenzell m der Schweiz, überzeugen will, kann bei der Expedition dieses Blattes ein Schriftchen mit vielen Hundert Zeugnissen in Empfang nehmen. Cöin-Giestener Giseudahn 2577) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam *84s M. Deutz (Cöln) 61S *8t5 M. 1245 4 N. Dillenburg 61S *84. M. 12.. 4N. 7^Ab. Düsseldorf 615 *84S -Di. 1245 4 N. Siegen 6I5 *845 M. 1245 4 N. * bedeutet Eilzug. 3975) In unserem Geschäft ist für einen mit den nöthigen Schulkenntnissen _________v.......... > ausgerüsteten jungen Mann eine Lehrlings- zur Besorgung von Stellen jeder Art unk zur Unterbringuna und Be und sogleich zu besetzen. » » 1 Gebr. Hornberger & Söhne. Frischbäcker )U Gießen. . Sonntag den 18. November. Heinrich Plank in der Neustadt. Wilhelm Löber an der Brandgaffe. August Noll auf der MäuSburg. Kirchliche Anzeigen. Evangrlischr Gemeinde )u Gießen Gottesdienst. Am 18. November. Morgens: Pfarier Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Kopulirte. Den 11. November. Friedrich Wilhelm Zutt, Bürger und Schuhmachermeister dahier, de« vcrstorbenen hiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Friedrich Zuti, ehelicher Sohn; und Helene Eisabcthe Barth, des Bürgers und SchloffermristerS in Nidda, August Barth, eheliche Tochter. Denselben. Georg Karl Zinser, Bürger und Konservator an dem zoologischen Cabinet dahier, deS hiesigen Bürgers und städtischen Wiesenaufsehers, Ludwig Zinser, ehelicher Sohn; und Luise Seim, des verstorbenen Ortsbürgers zu Ermenrod und Erpedienten an der Main-Wesik-Bahn dahier, Johannes Seim, eheliche Tochter. Getaufte. Den 11. November. Eine uneheliche Tochter von auswärts, Johannette Luise, sgeboien den 3. October. Denselben. Dem LrtSbürger in Beuern und BahnhosSarbeiter dahier, Baltbasar Weber, eine Tochter, Anna Margarethe Katbarine Konradine, geboren den 31. Oktober. Den 15. November. Dem Großherzoglichen HvfgerichtSrath, August Bötticher, eine Tochter, Anna Johannette Luise Wilhelmine, geboren den 4. November. Beerdigte. D e n 11. November. Elisabetha Ullrich, ge- \ borne Schultheis, deS verstorbenen LrtSbürgerS und i Buchbindermeisters in Gladenbach, Johann Ullrich, 1 Wittwc, alt 62 I. 11 M. 27 T , gestorben den 9. November. Denselben. Katharine Forbach, geborne Wagner, des Kanzlei-Inspektors an dem Großherzoglichen Hofgeiicht dahier, Georg Forbach, Ehefrau, alt 46 I. 5 M. 18 T», gestorben den 8. November. Den 12. November. Heinrich Philipp Marlin Helmold, Bürger und Schreineimeister dahier, alt 53 I. 6 M. 9 T., gestorben den 10. November. De n 13. November. Katharine Elisabethe Schwan, geborne Weigand, des verstorbenen Bürger« und Echuhmachermeisters, Konrad Jakob Schwan, hinteiloffene Wittwe, alt 67 I. 1 22 T., gestorben de» 11. November. D e n 14. November. Daniel Gustav Pjm. per, Bürger und Schneidermeister, alt 43 I. 2 M. 15 T-, gestorben den 11. November. Denselben. Magdalene Horn, geborne Schneider, des verstorbenen Großherzoglichen Stadtgerichtsdieners, Heinrich Horn, hinterlassene Wittwe, alt 68 I. 6 M. 5 T., gestorben den 13. November. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. LJI" 1 -----isasss Katholische Gemeinde. Kopulirte. Den 11. November. Der hiesige Bürger und Schneidermeister, Ludwig Georg, ein Wittwer; und Karoline Noll, deS hiesigen Bürgers und Schlosserin, isterS, Daniel Noll, ehelich ledige Tochter. Getauft. Den 10. November. Dem Bürger zu Troisdorf, Königreich Preußen, und Güter-rpeditionS- Gehilfen bei der Köln-Gießencr-Eisenbahn dahier, Peter Höss, eine Tochter, Anna Katharina, geboren den 2. November. Die mit ihren lieblichen Tönen das Gemnth erheiternden Spieldosen und größeren Spielwerke kommen immer mehr in Aufnahme, und mit Recht, seitdem in den schweizerischen F-briken in diesem Fache so Hervorragendes und Unübertreffliches geliefert worden ist. Eines der ersten Etablissements dieses Genres ist die Fabrik von I. H. Heller in Bern. Aus ihr gehen die berühmten Spielwerke von den gewöhnlichen bis zu den künstlichsten hervor, welche den Namen Heller über die ganze Welt verbreitet haben. Eben solchen Rufes erfreu>n sich die Spieldosen aus derselben Fabrik, welche die verschiedensten Gegenstände mit Musik ans,rügt und davon ein Lager hält, wie kein zweites eristirt. Diese Fabrikate, die sich ganz besonders zu Geschenken eignen, sollten in keinem Salon und an keinem Krankenbette fehlen. Urtheile des Großh. Bezirksstrufgerichts Gießen, in öffentlicher Sitzung gefällt. I. Am 8. November d. I. wurden verurtheilt: 1. Konrad Zimmer von Lang-Göns, wegen Körperverletzung und Eigen- thumsbeschädigung, in eine Gefängnißstrafe von 25 Tagen. 2. Johannes Schmidt, Christian Sohn, und Peter Noll, Joh. Sohn, von Trohe, wegen Körperverletzung im Naufhandel, Jeder in eine Gefäng- nißstrafe von 8 Tagen. 3. Ludwig Oberländer und Wilhelm Becker von Friedberg, wegen Körperverletzung im Raufhandel, Jeder in eine Gefängnißstrafe von 14 Tagen. Gottfried Becker von da, wegen desselben Vergehens angeklagt, wurde von Strafe und Kosten freigesprochen. Karl Friedrich Stückrath, Schreinergeselle von Eschwege, dermalen dahier, — Kaminfeger Zwesch Wittwe und bei en Tochter Marie Zwesch wurden wegen des Vergehens d,r Gewaltthätigkeit von Strafe und Kosten freigesprvchen. II. Am 14. November d. I. wurden verurtheilt: 1. Daniel Claar zu Vilbel, wegen Eigenthumsbeschädigung, in eine Geldstrafe von 3 Gulden. 2. Johannes Türmer von Keebersdorf, Amts Salmünster, wegen Widersetzung, in eine Gefängnißstrafe von 14 Tagen. Die Untersuchung gegen Georg KlöS VII. von Harbach und Consorten, wegen thätlicher Ehrenkränkung, wurde durch Vergleich erledigt. — Verzeichn iß der bei Großh. Bezirksstrafgericht Gießen zur Ab- urtheilung kommenden Untersuchungen. I. Am 21. November d. I.: 1. Gegen Kaöpar Kauß, Joh. Sohn, von Stockhausen, wegen Körperverletzung. 2. Gegen Peter Bingel von Holzheim, wegen Schriftfälschung. II. Am 22. November d. I.: 1. Gegen Emil Schimpf zu Gießen, wegen thätlicher Ehrenkränkung. 2. Gegen Heinrich Diehl, Musiker von Obbornhofen, wegen Schriftfälschung. 3. Gegen Balthasar Arnold Neuling von Affenheim, wegen Verletzung der Amts- und Dienstehre. 4. Gegen Katharina Schäfer von Emsdorf, wegen Diebstahls. Geld-CourS vom 15. November 1866. Preuß. Caffen-Scheine ........ fl. 1. 44J-45} Preuß. Friedrichsd'or.......... „ 9. 57-58 Pistolen.............. „ 9. 41-43 „ Doppelte........... „ 9. 42-44 Holl. fl. 10 Stücke........... „ 9. 46-48 Rand-Ducaten............ „ 5. 32-34 20 Frankenstucke..... ...... „ 9 24J-25} Gngl. Sovereigns........... „ 11. 48-52 Ruff. Imperials............ „ 9. 42-44 Dollars in Gold........... „ 2. 26-27 Neueste Cifenbahn Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn, Cöln-Mindener Eifenbahn-Frachtbriefe, Zollamts-Declarationen in zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mäusburg. Druck unv Verlag der Brühl'schcn Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen. ""'"lad Ul .« 3.11 u®*» fc 43 3.2$. 1 e*abl9ttiitlt l m'lll5(' *1 31 chsten eel. nde. liffige togit , ein ffliltan; Sitgetj ml 1 lebige Igifta, rzer ju Iiüil, itCM|)fbifioi|; etibab« bejiti, «tina, gebetn wegen fflite nb ßenfertn, zur Ab> «g. inftiittoj. MM $<#19111 gif* l. «H>l I 57'28 1.41-ti I, 42-44 1.46-48 >• 32-34 I. 241- i ] 48-3 i '42-44 l. 26-21 Weifie Weine: 65r. Hochbrimer, 75 bis 85 fl. pro Ohm, 65r. Niersteiner, 65 bis 75 „ „ „ 62r., 65r. u. 66r. «Hahnheimer, 50 bis 65 fl. pro Ohm, 62r. Laubenheimer, 50 bis 56 fl. pro Ohm, Rothe Weine: Aßmannshauser, 85 fl. pro Ohm, Oberingelheimer, 70 „ „ „ Medoc, 48 fr. pro Flasche, St. Julien, 1 fl. „ Nürnberger Lebkuchen, aus der renommirtesten Fabrik in Nürnberg, des Herrn H. Häberlcin, königl. bay.r. Hoflieferant, habe ich k,e erste Sendung erhalten und empfehle solche. (4022) A. Noll, im Stern. AWefanqene Stickereien! Cigarrenetuis, Hosenträger und eine große Partie Schuhe werden sehr billig verkauft bei (40H) __________I H. Fuhr. ! Z G u in in i s d) u Ij e j empfiehlt Friede. K u b n e. i „Damen - Mäntel" । in den neuesten FayonS emp'eblen neben i unserem Lager in „Mantelstoffen" ! reellen Preisen.G e b r. Scheel.' 3992) Regenschirme in großer Auswahl und zu billigen Preisen bei Jacob Landauer & Söhne. 4010) Anisfornren, in Holz geschnitzt, empfiehlt I. H. Fuhr. 3396) »r. 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