für dre Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wüchrntttch »w ei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Prct« bei Jahrgang« für Einheimisch« 1 st. 42 ft., für Auswärtige incl. de« vorschttftt- mästigen DostauffSlag« 1 st. 42 fr. — Au«wärt« adonntrt man stck bet alle» Postämtern. — In Gießen bet der Brpeditton (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1). M 1«. Samstag den 17. Februar 1866. Amtlicher Theil. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände: Ein gelbseidenes Halstüchelchen, ein 35 Zoll langer und ein 50 Zoll langer Maßstab, ein altes braunledernes Geldtäschchen mit drei Kupsermünzen, ein grauer Glacehandschuh, zwei kleine Schlüssel, eine alte braune Mütze und ein Rückriemen. Die Eigenthümer werden aufgeforbert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Ver- langen an eie Finder zurückgegeben over später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Gießen, den 16. Februar 1866. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 560) Vom 16. v. Mis. an treten bei een nachverzcichneten Postvcrbindungen folgende Veränderungen ein: 1) Die bisher zwischen Butzbach und Schotten unterhaltenen Personenpost- sahrtcn werden auf der Strecke zwischen Butzbach und Laubach beschränkt. 2) Zwischen Laubach und Schotten wird eine Local - Pcrsonenpost, wie folgt, 3) 4) hergestellt : aus Laubach 8 Mgs., in Schotten 10 Vorm., „ Schotten 2 Nachm., „ Laubach 345 Nachm. Die zwischen Friedberg und Nidda unterhaltene Local-Personenpost wird bis Schotten ausgedehnt und erhält folgende Einrichtung: aus Schotten durch Nidda in Friedberg 2’° früh, 3" bis 4 früh, 7'5 MgS., Die aus Friedberg durch Nidda 645 AbtS., 10 bis 105 Abds., Personenpost zwischen Orten berg und in Schotten 1140 Abds. Nidda wird, wie folgt, abgefertigt : aus Ortenberg 8 Abds., „ Nidda 410 Mgs., in Nidda 945 Abds., „ Ortenberg 5" Mgs. Frankfurt a. M., den 12. Februar 1866. General-Direction der Großherzoglich Hessischen Poften. Freiherr von Schele. vdt. Wilcke. Schutzs)ocken - Impfung. 566) In Folge höheren Auftrags machen wir bekannt, daß die Schutzpocken-Impfung in der Stadt Gießen für 1866, vom 1. Mai bis 15. Juni und vom 1. September wöchentlich zweimal, und zwar Mittwochs und Samstags, jedesmal von 2 bis 4 Uhr Nachmittags, durch den Großherzoglichen Kreisarzt, Mebi- cinalrath Dr. Stammler, an allen impfpflichtigen Kindern unentgeldlich in seiner Wohnung vorgenommen wird. Gießen, den 14. Februar 1866 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _____________ Vogt.___________ 569) Die in Art. 14 und 18 der Strafprozeßorvnung vorgeschriebene Ausloo- sung der Haupt- und Ergänzungs-Geschwor- nen für bas Schwurgericht der Provinz Obcrhessen im II. Quartal 1866 soll Dienstag den 6. März l. I., Vormittags 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts in dem Hofgerichtsgebäude vorgenommen werden. Gießen, am 14. Februar 1866. Der Präsident Großherzoglichen HofgerichtS der Provinz Oberhessen: Dr. Buff, vdt. Dr. Jochem. 486) Den Schuldnern der hiesigen Pfandanstalt diene hiermit zur Nachricht, daß die in Nr. 8 des Anzeigeblattes verzeichneten Pfänder Montag den 19. d. Mts., von Nachmittags 1 Uhr an, und die folgenden, durch die Schelle noch bekannt gemacht werdenden Tage, zur Versteigerung kommen. Gießen, den 8. Februar 1866. Die prov. Pfandhausverwaltung. Pimper. Demuth. EdictaUadung. Oeffentliche Aufforderung. 294) Ueber das hinterlassene überschuldete Vermögen des verstorbenen Handelsmanns Selig Frensdorf zu Beuern, diesseitigen GerichtSbezirk, dessen Erbschaft von seiner Wittwe Namens seiner noch minderjährigen Kinder als natürliche Vormünderin ausgeschlagen worben ist, hat die Wittwe desselben mit dessen aufgetretenen Gläubigern eine Ucbereinkunft abgeschlossen, wodurch ihr von den Letzteren Vas gegen 1400 fl. betragende Vermögen ihres Ehemanns eigenthümlich überlassen wurde, und sie sich dagegen verbindlich machte, sämmt- lichcn unbevorzugten Gläubigern ihres Ehemanns ein Dritttheil ihrer angemeldeten oder noch richtig zu stellenden Forderungen an den Nachlaß desselben in zwei Zielen bis Ostern 1867 auszuzahlen. Es werben mit Bezug hierauf alle diejenigen sich noch nicht gemeldet habenden Gläubiger des genannten Selig Frensdorf aufgesordert, bis Ende Februar dieses Jahres ihre Forderungen an den Nachlaß desselben dahier anzuzeigen und etwaigen Einwand gegen Vollzug der vorerwähnten Uebereinkunft zwischen der Wittwe und den ausgetretenen Gläubigern desselben dahier geltend zu machen, widrigenfalls ihr Verzicht auf Ansprüche an den 'Nachlaß des Selig Frensdorf, beziehungsweise ihre Zustimmung zu vorerwähnter Uebereinkunft unterstellt und die letztere gerichtlich zum Vollzug gebracht, beziehungsweise das Vermögen des Selig Frensdorf der Wittwe desselben nach Maaßgabe der Uebereinkunft überwiesen werken würde. Gießen, den 22. Januar 1866. Großherzogliches Landgericht Gießen. Dr. P l o ch. Versteigerungen. 579) Dienstag den 27. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die zum Nach- laß der Jacob Schmuck Wittwe gehörige Hofraithe, als: Flur Nr. Ofltlftr. '/ns 14 Hofraithe auf dem Tiefen- weg, gibt 7% fr., unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werben. Gießen, den 15. Februar 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. 561) Dienstag den 20. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die zum Nach- laß der Heinr. Pfeil II. Wittwe gehörige Hofraithe, als: Flur Nr. oKlftr. 7,8» 8 Hofraithe auf dem Neuen- weg, gibt 13% fr., nochmals öffentlich meistbietend versteigert werben. Gießen, den 14. Februar 1866. Großherzoglichcs OrtSgcricht Gießen. __________________Ebel._____________ Jagdverpachtung. 562) Donnerstag den 22. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll die Licker Gemeinve-Jagd, circa 8000 Morgen Feld und Wald, m drei Abheilungen ober auch zusammen, auf hiesigem Rathhause auf weitere 6 Jahre meistbietend verpachtet werden. Lich, den 12. Februar 1866. Großherzoglichc Bürgermeisterei Lich. Helm. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 540) Montag den 19. und Dienstag den 20. Februar d. I., jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Faulerboden, nachverzeichnclcs Holz öffentlich versteigert werben, als: 79 Stecken Buchen-Scheidholz, 36 „ „ Stockholz, 2113 Wellen „ Reisholz, 38 Stecken Eichen - Scheidholz, 77 „ „ Prügelholz, 70 „ „ Stockholz, 2613 Wellen ,r Reisholz, 13 V, Stecken Nadel-Prügelholz, 12% „ „ Stockholz, 581 Wellen „ Reisholz, 439 Erchen-Stämme mit 13586 Cubikfuß, 149 Nadel- „ „ 1891 „ 13 Buchen- „ „ 927 „ 11 Eichen-Stangen „ 44 ,r 24 Nadel- „ „ 112 „ An jedem der beiven Tage wirb Brennholz, sowie Bau-, Werk» unv Nutzholz Versteigert. Die Zusammenkunft ist am LumpcnmannS- brunnen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Johanni d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 13. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen _______________Vogt.____________ Bau-, Werk- n. Nutzholz-Versteigerung iu der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 525) Künftigen Montag, den 19. b. MtS., Morgens 9 Uhr, sollen im District „Langbcrg", zunächst Nonnenroth und dem Mühlsachser Hof, versteigert werden, -als: 9 Eichen-Stämme mit 328 Cubikfuß, 879 Fichten- „ von 5% bis 13 Zoll Durchmesser und 50 bis 100 Fuß Länge -- 23709 Cubikfuß (meistens schönes Strcckholz, zu Balken und Durchzügen rc. sich eignend), unv 690 starke Fichten - Stangen von 40 bis 70 Fuß Länge = 5672 Cubikfuß. Lich, am 12. Februar 1866. Fürstliche Oberförsterei Lich. Eigenbrodt. Holzversteigerung. 521) Montag den 19. Februar l. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Climbacher Äemeinbewalde, Districten Thal, Buchkopf unv Langenbruch: 3 Stecken Nadel-Scheikholz, 25 „ „ Prügelholz, 9% „ „ Stockholz, 3900 Wellen „ Reisholz, 1000 „ Buchen- „ 104 Kiefern- und Fichten - Stämme von 6 bis 11 Zoll Durchmesser und 25 bis 60 Fuß Länge — 1178 Cubikfuß, 19 Fichten - Stangen von 4 bis 5 Zoll Durchmesser und 24 bis 40 Fuß Länge — 136 Cubikfuß, 1 Birken - Stamm von 8 Zoll Durchmesser unv 25 Fuß Länge, 4 Eichen - Stämme von 7 bis 9 Zoll Durchmesser und 20 bis 40 Fuß Länge = 66 Cubikfuß, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im District Thal, am Wege nach Treis. Climbach, am 8. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Climbach. W i ß n e r. Holzversteigerung. 568) Im Locher Stadtwalde, Districten Ettingshäuserkopf- und Sauloch, kommen Freitag den 23. und Samstag den 24. Februar v. I. nachverzeichnete Holzsorti- mcnte zur öffentlichen Versteigerung, und zwar: Freitag den 23. Februar: 243 Eichen-, Buchen- und Nadelholz- Stämme von 20 bis 60 Fuß Länge und 5 bis 18 Zoll Durchmesser, 186 desgleichen Stangen; Samstag den 24. Februar: 260 Stecken Buchen-, Eichen- unv Weichholz-Prügel, 50 Stecken desgl. Stockholz, 6300 desgl. Wellen. Der jedesmalige Anfang ist MorgenS 9 Uhr auf dem Ettingshäuser Fußpfad. Lich, den 13. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich Helm. Holzversteigerung. 542) Im Gemeindewalv zu Hungen sollen Montag, als den 19. Februar d. I-, versteigert werden: 74 Stämme Eichcn-Bauholz von 6 bis 18 Zoll Durchmesser und 20 bis 50 Fuß Länge, 2697 Cubikfuß enthaltend, 89 Stämme Kiefern-Bauholz von 6 bis 15 Zoll Durchmesser unv 30 bis 75 Fuß Länge, 2103 Cudikf. enthaltend, 82 Stämme Fichten-Bauholz von 6 bis 11 Zoll Durchmesser und 30 bis 60 Fuß Länge, 1644 Cubikf. enthaltend, 2031 Stück Fichten- und Kiefern-Stangen- holz von 2 bis 5 Zoll Durchmesser unv 15 bis 20 Fuß Länge, 2184 Cubikfuß enthaltend. Der Anfang ist des Morgens 8 Uhr am Lillinger Fahrweg. Hungen, den 12. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Schneider. H W, “ * Stämme «•»«ff« UW 25 1178 SubitfuL n 4 biä 5 Z,i 1 bis 40 guj 8 Zoll Dürft- -äuge, 7 bis 9 Zoll .bis 40 Fotz lgnl werten. im Distriei Thal, » 1866. ifterei Climbch erung. warte, liilrklit uilod), f(®me« iinjlag tun 24, intit Helzssrii riieigtrung, u«i tbiuat : mb Nadelholz 60 ?Jug Eängf Durd)mtfftr, $tbmt: hen- uni ig tü M°rge»l ufer F«tzps°°- 1866. , :geemei|letet w n- _______, et uns- ,aib zu , Februar d. J ml) von 6 bi« 1- ’ 20 hjs 50 M i.i'»«, *"Ä S kirlhal^ M KM--' ZollD^A l W'1 «.««* A 25 Eichen-Stämmc, 497 Cubikfuß enthaltend, 1 Buchcn-Starnm, 30 Cubikf. enthaltend, 102 Fichten- und Kiefern-Siangen, 405 Cubikfuß enthaltend, 1550 Bohncn-Stangen, 1 Pflugsreh und 3 Pflugs-Wellen. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Eich- busch. Oppenrod, am 10. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Weis. Holzversteigerung im Alten-Busecker Gemeindewalde. 565) Mittwoch den 21. Februar l. I., des Morgens um 9 Uhr, soll im hiesigen Gemeindewalde, Distrikt ElterSbcrg, nachstehendes Holz versteigert werden, als: 93 Stecken Buchcn-Scheivholz, 39 n n Prügelholz, 47 „ „ Stockholz, 2135 Wellen „ Reisholz, 120 „ Nadel- 8 Eichen-Baustämmc mit 75 Cubikfuß, 2 Buchen-Stämme „ 91 „ Die Zusammenkunft ist im Distrikt Eltersberg. Alten-Buseck, den 13. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. W a g e n b a ch. 520) Dienstag den 20. d. Mts., . Vormittags 10 Uhr, wird in dem Landeszuchthause Marienschloß die Lieferung von 120 Stecken Buchen- Scheidholz, I. Klasse, in Ausgebotcn von je 5 Stecken öffentlich versteigert werden. Marienschloß, den 11. Februar 1866. Großherzogliche Lanteszuchthaus-Dircction. Trumpler. Holzversteigerung. 545) Dienstag den 20. Februar l. I. - werden in dem Naunheimer Gemeindewalde, Distrikt Zeheck: 409 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme von 20 bis 55 Fuß Länge und 6 bis 21 Zoll Durchmesser, zusammen 6378 Cubikfuß enthaltend, 98 Eichen-Stangen von 5 Zoll Durchmesser, zusammen 491 Cubikfuß enthaltend, 1 Hainbuchen - Stamm , 26 Cubikfuß enthaltend, meistbietend versteigert. Bemerkt wird, daß vorstehendes Eichen- Stammholz sich meistens zu Wagner- uud Grubenholz eignet. Die Zusammenkunft ist des Morgens 9 Uhr im Distrikt Zehcck, bei Nr. 1 im Holzschlag. Ferner werden Donnerstag den 22. Februar im Distrikt Kochsgrund: 114 Stämme Kiefern-Bauholz von 46 bis 76 Fuß Länge und 6 bis 13 Zoll Durchmesser, zusammen 3704 Cubikfuß enthaltend, meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft ist des Morgens 9 Uhr im Distrikt Kochsgrund, hei Nr. 1 im Holzschlag. Naunheim, den 13. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Naunheim. Kern. Eichen - Stammholz - Versteigerung. 563) Freitag den 23. Februar d. Z., von Morgens 9 Uhr an, sollen im sog. Brächter Privatwalde bei Damm, s/4 Stunde von der Station Fron- Hausen entfernt: 86 Eichen Stämme von 10 bis 44 Fuß Länge und 14 bis 36 Zoll mittlerem Durchmesser, meistbietend verkauft werden. Bemerkt wird, daß sich unter den Stämmen zwei befinden, welche sich zu Mühlen- wellen, und sehr viele zu gutem Schreiner- und Küferholz eignen. Damm, am 9. Februar 1866. Der Vorsteher: ______________ SpieS. Jagdverpachtung der Gemeinde Annerod. 536) Montag den 26. Februar 1866, des Morgens um 10 Uhr, soll auf dem hiesigen Gemeindehause, diel leihfällige Gemeinde-Jagd auf weitere sechs I Jahre, und zwar vom 15. Februar 1866 dis 15. Februar 1872, öffentlich meistbietend verpachtet werden. Die Bedingungen werden im Versteigerungs-Termine eröffnet. Annerod, am 12. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Seipp. Versteigerung von Bauarbeiten. 539) Dienstag den 20. d. Mts., Morgens 10 Uhr, sollen in dem Gemeindehaus zu Großin- Linden die in Folge einig von der Gemeinde Großen-Lmren angelegten WafferleUungS- kanals an dem Hause rc. des Ludw. Pepp- ler I. daselbst nöthig werdenden Arbeiten, bestehend in: Maurerarbeit, einschließlich der Materialienlicferung, veranschlagt zu . . . 275 fl. 4 fr. Zimmerarbeit, vcranschl. zu 14 „ — „ Schreincrarbcit, „ ,, 3 „ 30 „ Weißbinterarbeit, ,, „ 13 „ 40 „ Fuhrarbeit, „ „ 9 „ 48 „ wenigstnehmend versteigert werden. Der Voranschlag und die Versteigerungs- Bedingungen können in der Wohnung des Unterzeichneten nächsten Freitag den 16. und Montag den 19. d. Mts., von Morgens 9 bis Nachmittags 4 Uhr, eingesehen werden. Gießen, den 12. Februar 1866. Schäcker, Großherzoglicher Krcisbauausseher. 564) Donnerstag den 22. Februar l. I., des Morgens 10 Uhr, soll auf der hiesigen Bürgermeisterei die der Gemeinde Alten-Buseck zugehörige Feuerspritze mit Zugehör, im Ganzen oder auch im Einzelnen, öffentlich versteigert werden. Alten-Buseck, den 13. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. Wagcnbach. Holzversteigerung. 522) Mittwoch den 21. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in Pern hiesigen Gemeindewalde, Distrikten Grünchen, Eichbusch und Nonnberg, nachverzeichnete Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden, als: H* * 34 Stecken Buchen-Scheidholz, 2 „ „ Prügelholz, 4 „ „ Stockholz, 3 „ Eichen-Prügelholz, 2 7« „ „ Stockholz, 100 Wellen „ Reisholz, 240 „ Buchen- „ 18% Stecken Nadel - Scheid- und Prü- gelholz, 25 Stecken Nadel-Stockholz, 1781 Wellen „ Reisholz, 157 Fichten- und Kiefern-Baustämme von 5% bis 15 Zoll Durchmesser und 20 bis 75 Fuß Länge, 3796 Cubikfuß enthaltend, 592) Künftigen Mittwoch, den 21. Februar, Morgens 9 Uhr, werden in dem Großen-Lindener Gemeindewalde, ohnwcit des Be-gwerks: 20 Stecken Eichcn-Schcidholz, 50 „ ,, Prügelholz, 114 Eichen-Baustämme, 3006 Cubikfuß enthaltend, 12 Eichen-Stangen, öffentlich meistbietend versteigert. Großen-Llnven, den 16. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Linden. Menges. 548) Montag den 26., Dienstag den 27. und Mittwoch den 28. Februar d. I., jedesmal von Nachmittags 1 Uhr an, lasse ich in meinem Hause 2 Chaisenpserde, 3 Kühe, 1 Rind, 2 Chaisen, 1 Schlitten, 2 Oeconomiewagcn, 2 Pflüge, 1 Egge und sonstige Oeconomie - Gerätschaften, sowie Mobilien aller Art, als: Betten, Weißzeug, Küchen- und Wirthschafts - Geräthe, eine Partie Wein, Fässer, Victualien, eine Quantität Kartoffeln, Dickwurzeln, Stroh, Heu, Mist u. s. w-, gegen gleich baarc Zahlung versteigern. Bemerkt wird, daß an dem ersten Tage zunächst die Pferde, Kühe und das Rind zur Versteigerung kommen. Gießen, im Februar 1866. Wilhelmine Schwan, im Adler. Feilgebotenes. Abge-rungene Offerte! 598) Veranlaßt durch die wiederholten Offerten des Herrn A. Noll benachrichtige ich meine werthen Kunden, daß auch ich die von demselben offerirten Preise gewähre. Ich erlasse demnach: Melis, h 17 fr., Raffinade ä 18 und 19 fr., gemahlenen Melis, L 16 und 18 fr., Farin, ä 14 fr., reinschmeckenden Java-Kaffee, ä 34 und 36 fr., feinsten Speck-Kaffee von fräftigster Qualität, h. 36 und 38 fr., feinsten Ceylon, ä 37 und 38 fr. pro Pfund, Obsthonig in den besten Qualitäten, a 6 und 8 fr. pro Pfund, neue Sardellen, ä 36 und 48 fr. pro Pfund, Petroleum, feinst gereinigtes, h, 48 fr. ) m>aak „ II. Sorte, ä 44 fr. i pr° 2,(aQR' feinste Stearinlichter, ä 24, 26 und 28 fr. pro Pfund, Rum, ä 1 fl. 12 fr. und 1 fl. 36 fr. pro Maaß, Arrac de Batavia, b. 2 fl. 24 fr. pro Maaß. Ludwig Jahreis. 601) Eine neue Sendung von Regenschirmen habe ich wieder in Commission erhalten und empfehle solche zum Fabrikpreise. Fried. Kühne. Fleischhnckmaschinen zum Drehen. 451) Dieselben sind von sehr einfacher, dauerhafter Bauart, verarbeiten rohes und gekochtes Fleisch sehr fein und sind leicht zu reinigen und zu schärfen. I. Sorte liefert 60 bis 70 Pfund feines Fleisch in einer Stunde, Preis mit allem Zubehör 20 fl II. Sorte liefert 150 bis 200 Pfund in einer Stunde, Preis mit Zubehör 03 fl. Bei Herrn Metzgermcistcr G. Sack in Gießen ist eine solche Maschine stets im Gebrauch zu sehen. Darmstadt. W. Venuleth, Maschinenfabrikan». fl fl a fl a fl fl ce fl fl -S fl d -v M 3 fl Neueste und billigste Berliner Damenzeitung für Mode und Handarbeit. Preis für das ganze Vierteljahr nur IO Sgr. 'S 2 y D to fl fl fl y S fl> fl* fl öq fl fl fl M a w fl fl % B 3 Herausgegeben unter Mitwirkung der Redaction des Bazar mit theilweiser Benutzung der in dieser Zeitschrift enthaltenen Abbildungen. Soeben erschienen die ersten Nummern der neuesten Damenzeitung: DIE BIENE. Journal für Toilette und Handarbeit. Die practiscnen Bedürfnisse im Auge behaltend, trägt die ,,Biene“ mit Saminelfleiss, Sorgfalt und Umsicht | Alles zusammen, was die Mode im Gebiete der Toilette und der weiblichen Handarbeit für selbstthätige, wirth- schaftliche Frauen und Töchter Neues und Gutes bringt: Im Hauptblatte jährlich an 1200 vorzügliche Abbildungen der gesummten Damen- und Kinder - Garderobe, Leibwäsche und der verschiedensten Handarbeiten, in den Supplementen die betreff. Schnittmuster mit fasslicher Beschreibung, wodurch es auch den ungeübtesten Händen möglich wird, Alles selbst anzufertigen und damit bedeutende Ersparnisse zu erzielen. 377) Rein Bielefelder Leinen, sowie Creas-, Lever- und Sächsisches Leinen, Brust- Einsätze, Hemden, Hand-, Tisch-, Bett- und Taschentücher empfiehlt Wilhelm Schmall. 588) Amerikanische Handnähmaschinen, neuester Construction, pro Stück 30 fl., empfehlen ____________I. A. Busch Söhne. 121) Eine Anzahl gebrauchter •*, * .(6 als die ^-Bonbons. 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Haubach II. 567) Eine Familienwohnung ist an eine stille Familie zu vermielhen und sogleich zu beziehen bei___________I. Ronstavt. 547) Ein vollständiges Familienlogis auf dem Seltersweg (Sommerseite) ist zu ver- miethen und kann sogleich bezogen werden. Bei wem? ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen. 119) Zwei große, schöne Zimmer, die sich auch sehr gut zu einem Bureau eignen, in der Nähe des Brandes, werden zum 1. April d. I. zu vermicthen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 596) In Lit. A. Nr. 95 auf dem Asterweg sinv zwei gut möblirte Zimmer auf nächstes Semester zu vermiethen.__________ 594) Eine Wohnung ist zu vermiethen in Lit. D. Nr. 133, Sandgasse. 591) Die bereits angekündigte Broschüre: „Aktenmäßige Darstellung der Anklagesache gegen Johann Georg Heilmann von Garbenteich, wegen Raubmords", ist im Druck erschienen und für 9 Kreuzer zu haben in der Eduard Ottman n'schen Buchdruckerei. Zn Lich: bei Buchbinoer Heinrich Dietz. 575) Zupfelzeug in großer Auswahl, Bettpfühle, Teppiche, Hosenzeuge, pro Elle von 16 fr. an und höher; auch kaufe ich stets Fäseln, wollene gestrickte Lappen und wollene Tuchlappen zu dem höchsten Preise ein. L. Ho sch, Sonnenstraße Lit. B. Nr. 46. i i Schlackensand, bewährt zur Mörtelbereitung und beliebt als Deckmaterial für Fußwege in Gärten u. s. w. wird zu 10 fl. pro Cubik-Klafter auf der Hütte, oder frei Waggon in jeder Quantität, auf Vorausbestellung, abgegeben. Gewicht pr. Cubik-Klafter 350 Ctr. Lieferungen werden übernommen, nach Gießen frei Baustelle, ä 20 fl. Main-Weser-Hütte bei Lollar, im Januar 1866. 510) Ein 2 Stock hoher Treppenbau mit 2 Fenstern und 1 Thüre, ganz neu, sowie gebrauchte Ziegeln, werden hundert- weise billig abgegeben. Gießen, im Februar 1866. Franz Pepplcr & Comp. Vermiethungen. 584) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist zu vermiethen bei Mitprediger Balser. 583) Ein kleines Familienlogis, sowie ein möblirtes Zimmer, sind zu vermiethen bei A. Schultheis, junior. 118) Ein geräumiges Zimmer mit Cabi- nel, in der Mitte der Stadt, ist sofort zu vermiethen. Zu erfragen bet der Exped. d. Bltts.___________________ 405) Durch Wegzug des seitherigen Miethers ist in dem Hinterhause nach dem Garten in Lit. C. Nr. 19 der zweite Stock, bestehend in 5 Zimmern, Küche re. ander- weit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 164) Bei Kaufmann Fr. Schwaab, s im dritten Stock, ist eine kleine Familien- s Wohnung zu vermiethen. Beziehbar den | 1. April._______________________________________| 392) Eine Wohnung ist zu vermiethen [ in Lit. B. Nr. 75, Neuenbäuen. i 477) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. v. Bltts. 589) Das im Darmstädter HauS von Herrn Calculator Jäger bewohnte Logis Ist vom 1. Mai ab anderweit zu vermiethen 587) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen unv sogleich zu beziehen bei Wittwe Vogt, Wallthorsiraße Lir. A. Nr. 104. 4101) Ein kleines Familienlogis vor dem Wallthor ist an eine stille Familie zu vermiethen und am 1. März l. I. zu beziehen. Wo? sagt Herausgeber v. Bltts._________ 600) Die seither von Herrn Mitprediger Lips innegehabte Familienwohnung ist vom 1. Mai an anderweit zu vermiethen. Chr. Schopbach. 502) Das Bo tt'sche Nebenhaus Lit. C. Nr. 46 auf dem Seltersweg ist zu vermiethen und am 1. Mai zu beziehen. Das Nähere ist bei Ortsgerichtsmann C. Wei- dig zu erfragen.___________________________ 378) Mein seither von Euler & Köhler zum Möbel-Magazin benutzter Laden am Lindenplatz rst von jetzt an anderweit zu vermiethen. __K. Roloff. 531) Ein gutes Stück Gartenland vor dem Neuenweger Thor ist zu verpachten. Wo? sagt Ausg. d. BlttS. 466) Ein 58 Klafter großes Grabstück auf dem Nahrungsberg ist aus freier Hand zu verkaufen und können sich Liebhaber an mich wenden. Ebel, Ortsgerichtsvorsteher. 597) Ein Haus mit Laden, Scheuer und Stallung, in der Hauptstraße gelegen, ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. Vermischte Anzeigen. 416) Die Strubberg'sche Schönfärberei und Druckerei in Aödelheim empfiehlt sich dem geehrten Publikum im Färben und Drucken aller Arten wollener, baumwollener und seidener Stoffe in den neuesten Farben, und werden alle Aufträge darauf schnell unv pünktlich besorgt durch Elise Balser, wohnhaft bei Herrn I. Friedel auf dem Reichensanv. Oberhcsffsche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. 602) NächsteSitzunq: Dienstag den 20. (nicht 19.) Februar, Abends 6Uhr, im Auditorium für Physik (Seltersberg.) Angemeldeter Vortrag: „Heber Magnesiumlicht, Fluorescenz, Phosphorescenz/ Germania. Lebensversichkrungs-Actlen-Gebkllschast )u Stettin. Grundkapital: 5,250,000 Gulden Südd. Währ. 593) Im Laufe des Monais Januar d. I. sind von uns neu abgeschlossen worden: 2158 Versicherungen auf 1,880,802 Gulden Südd. Währ., welche der Ge- sellschaft eine Bermedrung ihrer Prämien-Einnahme um jährlich 49,4<8 Gulden Südd. Währ, zuführten. Der Versicherungsbestand stieg Ende Januar d. I. aus 76,006 Versicherungen mit 67,146,629 Gulden Südd. Währ, und die Jahres-Einnahme der Gesellschaft erreichte die Hohe von jährlich circa : Zwei Millionen ein und neunzig Taufend zweihundert »nd fünfzig Gulden Südd. Währ. Stettin, den 6. Februar 1866. Die Direktion. Zur Verabreichung von Prospecten und zum Abschlüsse jeder Art von Ver- sicherunqen halten sich empfohlen: Wilh. Balser in Gießen. Phil. Zimmer in Lich. Rechner Schmidt in Londorf. Pserde-MarKt au Frankfurt am 3Rniu am 10., 11. und 12. April 1866. 549) Prämiirung (am 10. April), sowie Verloofnng von Pferden, Reit- und Fahrzeug finden auch bei bevorstehendem Markte wieder Statt. Die feineren Pferde werden in den nun vollständig für 400 Pferde hergerichtetcn neuen prachtvollen Stallungen aufgestellt. Anfragen und Bestellungen auf Stallungen beliebe man an den S ecrctär des landwirthschaftlichen Vereins, Herrn kleine Hochstraße Nr. 10, zu richten. Der Vorsitzende des landmirthscljastlichen Vereins: II. R. Rries. 482) Um ferneren Mißbräucbcn und Un annehmlichkcitcn vorzubeugen, lasse ich fernerhin kein geschnittenes Holz mehr ab, bis der Schneidelohn bezadit ist. Zugleich mache ich Diejenigen darauf aufmerksam, welche noch aus früheren Jahren bei mir im Rück- stände sind, ihren Verpflichtungen bis Ende v. MtS. nochzukommcn, als sie sonst die Zinsen vom Tage der Rechnungsübcrgabe an zu bezahlen haben. Gießen, den 9. Februar 1866. Balth. Euler. 586) Auf dem Bauplatze des Herrn D. Wirth in der neuen Anlage kann Schutt gegen Vergütung abgeladen werden. A u g. Nauheimer. Concordia« 585) Heute Abend 8 Uhr: Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Stiftungsfest. 2. Weitere Anschaffung von StaatS- Loosen. 3. Abänderung des §. 3 der Sparkasse. 430) Forderungen an den Nach, laß des verstorbenen Herrn Professor Dr. I. Roßinann bitte ich inner- halb der nächsten sechs Wochen bei mir geltend zu machen. Spatere Anfordernngen können nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 4. Febrnar 1866. Dr. Otto Buchner. Geschäfts-Eröffnung. 512) Wir beehren uns, dieH ergebene Anzeige zu machen, daß wir mit dem Heutigen in dem früher Ka tz e n st e i n'schen Hause Neustadt Lit. D. Nr. 38^ein „Tuch und Manufaeturwaareu-Geschäst" eröffnet haben. Streng reelle und billige Bedienung zusichernd, halten wir uns bestens empfohlen. Gießen, den 10. Februar 1866. Gebrüder Scheel. Mx Auswanderer eryebirt H ch. Ferber am Ralhhans zu Gießen alle 8 Tage durch die von Bremen und Hamburg abgehenden Post-Tamps- schiffe nach Rew-Nork Durch Segel-Schiffe auch nach den Häfen von Baltimore, Philadelphia, New-Orleans, Galveston, Montevideo, Melbourne und Quebek. N. 8. Bremen und Hamburg als deutsche Häfen verdienen vor ausländischen den Vorzug. (360) 506) Es wird ein braver Junge in einen hiesigen Gasthof als Kellner-Lehrling gesucht. Zu erfragen bei der Exped. V. BlttS.____________________________________ Capital-Gesuch. 519) Bis Juli v. I. wird ein Capital von 7000 fi., a 4 pCt., von einem pünktlichen Zinszahler gegen hypothekarische Sicherheit zu leihen gesucht. Näheres bei der Exper. d. Bltt«. Wichtig für Bruch leidende! 2821) Wer sich von der überraschenden Wirksamkeit des berühmten Bruchheilmittels ! von dem Brucharzt Kr ü si-A lt h c rr .in Gais, Kanton Appenzell in der Schweiz, i überzeugen will, kann bei der Expedition dieses Blattes ein Schriftchen mit vielen Hundert Zeugnissen in Empfang nehmen. kund?. UK -äuchrn unt u( *' *aH£ 'ch ferner: uhr ab, bi« J Zugleich mach, wfam, ml»! ti mir im Räck^ mgen bis ffnbt 6 f« H dir chullnzsüberzab, 1866. Itf). Euler. !°tzt des Hem n Anlage tarnt jgelaben »erben, lauheiuur. lia. Uhr: mmlung. g- ig ton Staaii- ] ttr Sparkasse, an den Ruch- temiN* itte ich in««' chs Woche» nachen. Sl>^ nntn nicht t>e bni« l866' o Ltuchnen ira»er W '« M-r-Lch ui * W «1*J X*1“? $, W1'6 fcbrnsmlidjenmgsbank für Deutschland in (Sotka. 414) Die Geschäftsergebnisse dieser Anstalt im Jahre 1865 waren überaus günstiger Art. Durch einen reichen Zugang an neuen Versicherungen (2716 Pers, mit 5,469000 Thlr.) welche wesentlich größer war als in irgend einem früheren Jahre, ist die Zahl der Versicherten auf 28500 Pers., die Versicherungssumme auf 50,170000 Thlr., der Bankfond aus etwa 13,300000 Thlr. gestiegen. Bei einer Jahreseinnahme von 2,300000 Thlr. waren nur 960000 für 590 . gestorbene Versicherte zu vergüten, welcher Betrag wesentlich hinter der rechnungsmäßigen (Erwartung zurüekbleibt und den Versicherten eine abermalige hohe Dividende in Aussicht stellt. In diesem und den nächsten vier Jahren werden nahe an zwei und eine halbe Million Thaler vorhandene reine Ueberschüsse an die Versicherten vertheilt, was für das Jahr 1866 eine Dividende von 38 Procent ergibt. Versicherungen in Summen von 300 Thlr. bis 20000 Thlr. auf ein Leben werden vermittelt durch Hofger.-Advocat Friedrich Krauskopf in Gießen, I. C. Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, Hofgerichts-Advoeat Trapp II. in Friedberg. Oskar Ehrhardt in Marburg. Julius Kellner in Wetzlar. 603) Sonntag den 18. Februar. Im Leib fchesr Saale: C o n c e r 1 der neuen Wustk-Kapelle, unter Direktion ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. Erste Abtheilung. 1) Ouvertüre zur Oper „der Brauer von Preston", von Adam. 2) Melobieen aus der Oper „der Wildschütz", von A. Lortzing. 3) Kroll's Ballklänge - Walzer, von Lumbye. 4) Arie aus der Oper „Titus", von Mozart. 5) Zweites Finale aus der Oper „Maritana ", von Wallace. Zweite Abtheilung. 6) Ouvertüre zur Oper „Fidelio", von L. v. Beethoven. 7) Arie aus der Oper „das Nachtlager in Granada", von C. Kreutzer. 8) Jagd - Polka, von C. Zabel. 9) Potpourri aus „Orpheus in der Unterwelt", von Offenbach. Dritte Abtheilung. 10) Ouveriure zur Oper „Stradella", von Flotow. 11) Ständchen, von F. Schubert. 12) Weidmann's Jubel - Quadrille, von Herrmann. Anfang präcis halb 8 Uhr. Entree für Herren 12 fr., für Damen 9 fr. Während der ersten Abtheilung des Programms darf nicht geraucht werden. Das Uebrige ist bekannt. Das M u si f - C o m l t 6. 581) Ein Hausbursche wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 570) Mehrere Garnspuhlerinnen finden dauernde Beschäftigung bei 460) Eine gute Doppelflinte wird zu ^^.!^.^we. . kaufen gesucht. Zu erfragen bei der Exped. 577) Ein Hausknecht wird gesucht. Das dieses Blattes. ; Nähere bei der Exped. d. Bltts. Freiivillige städtische Feuerwehr. 571) Wegen eingetretener Hindernisse findet die bestimmte Generalversammlung nicht Montag den 19., sondern Donner, nag den 22. d. Mts., Abends 8 Uhr, im Darmstädter Haus statt. Der Vorstand. Verloren. 576) Am 7. d. Mts. wurde auf der Chaussee zwischen Gießen und Rodheim, in der Nähe des Kinzenbacher Wegweisers, Abends, durch Sturmwind ein neuer, schwarzbrauner Filzhut verloren. Dem Finder bei Abgabe an die Exped. d. BlttS. eine angemessene Belohnung. 605) Strohhüte werden zum Waschen, Färben und Fahonniren angenommen und pünktlich besorgt durch I. H. Fuhr, Wilhelmine Fuhr, Sonnenstraße u Seltersweg. 578) Ein Dienstmädchen, das in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, wird gegen guten Lohn auf Ostern gesucht. Nähe» res bei der Exped. d. Bltts. 580) Ein goldenes Medaillon ist gefunden worden und kann solches gegen Entrich- tung der J-iseratgebühren in Empfang genommen werden Asterweg Nr. 87. 459) Ein geräumiges möblirtes Zimmer mit Cabinet wird auf Ostern zu mieten gesucht. Zu erfragen bei der Exped. dieses Blattes. 0 607) Dem Fräulein Katharinas W......n die herzlichsten Glück- D Ä wünsche zu ihrem gestern stattgefundenen b Z 24. Wiegenfeste. M. H. I 468) Im An- und Verkauf von getra« genen Kleidungsstücken aller Art empfiehlt sich Meyer Rothenberger, Neuenweg. 383) Zwei Häfnergesellen finden dauernde Beschäftigung bei Jean Lei erzapf, vis-a-vis der Pulvermühle. 499) Ein Junge, der das Schreiner- geschäst erlernen will, kann in die Lehre treten bei C. Seipp. Cöln-Gicsiener Gisenbahn. 2893) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam *841 M. Deutz (Cöln) 61S *84J M. 124S 4 91. Dillenburg 6,. *84. M. 1245 4 N. 7äo3lb. Düsseldorf 6I5 *845 M. 1245 4 N. Siegen 6,5 *84S M. 1246 4 N. * bedeutet Eilzug. 605) Das Haus Zunder in Wieseck sucht eine Amme. Frischdäcker )U Giesicn. (Sonntag den 18. Februar. Daniel Rühl am RalhhauS. Christian Jugbard in der 'Mall« thorftraße. Christian LampuS auf dem SelterSweg. kirchliche Anzeigen. 604) Dienstag den 20. Februar. Im Leib schon Saale: Damen - Coneert der Musik-Kapelle, . unter Direktion ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. Erste Abthcilung: 1) Zum Erstenmal: Defilir - Marsch über Zöllner's Lied „Dein Wohl mein Liebchen", von B. Wilfert. 2) Ouvertüre zur Oper „Martha", von Flotow. 3) Zum Erstenmal: Melodieen aus „Robert der Teufel", von Meyer beer. 4) Zweites Finale aus der Oper „die lustigen Weiber von Windsor", von O. Nicolai. Zweite Abtheilung: 5) Zum Erstenmal: Jubel-Ouvertüre, von C. M. v. Weber. 6J Zum Erstenmal: Variationen für Fagott, von Jacobi; vorgetragen von Herrn Steinhäuser. 7) Jntroduction aus der Oper „Wilhelm Tell", von Rossini. 8) Plaudereien aus der musikalischen Welt, großes Potpourri von M'chaelrS. Dritte Abtheilung: 9) Ouvertüre zur Oper „Zampa", von Herold. 10) Zum Erstenmal: Scene und Arie aus der Oper „die Räuber , von Verdi. 11) Zum Erstenmal: Victoria-Walzer, von B. Bilse. Anfang präcis halb 8 Uhr. Entrse für Herren 12 kr., für Damen 9 fr. Alles Uebrige ist bekannt. Das Musik-Counts. 1 Zeitungs-Inserate werden in alle Blätter aller Länder durch die E r p e d i t i o n für Zeitungs-Annoncen von Haasenstein L5 Vogler in Frankfurt a. M., Hamburg, Wien und Berlin, unter Berechnung nach den Originalpreisen stets prompt und discret besorgt. Das Bureau bietet den Jnserirenden Ersparung des Porto und der Mubwaltung, auch bei größeren Aufträgen den üblichen Rabatt. Bclegblätter werden geliefert Zcr- tunasverzeichnifse mit jeder neuen Auflage nach Den inzwischen eingctretenen Veränderungen vervollständigt und rec.ific.rt, gratis mrt) franco. NB. Für Gießen und Umgegend nimmt die Exp»D. d. Vllts. Auftrage z Beförderung entgegen. Evangelische Gemeinde zu Giesten G o t t e S d i e n st. Am 18. gebruar. Morgens; Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer l)r. Seel. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr; Profeffor Dr. veffe. PassionS - Gottesdienst in der Hospital- kirche. löi i 11 to i> d; den 21. Februar, Nachmittag» 4 Uhr: Pfarrer Landmann. Gelauste. Den 11. Februar. Dem Bürger zu Laun- spach und Färber in der Gail'schen Wollspinnerei, Georg DebuS, eine Tochter, Marie Margarethe, geboren den 18. Januar. Denselben. Dem Bürger zu Sarenau in Kurhefseu und Destillateur dahier, Heinrich WormS« bächer, ein Sohn, Heinrich Chistian Jakob, geboren den 23. Januar. Denselben. Georg Friedrich, ein unehelicher Sohn von hier, geboren den 2. Februar. Beerdigte. Weint » ilügm $i ikr bii lltenftc I Den 8. Februar. Helene Weidig, des Groß- herzoglichen HauptzollamtSdienerS, Christian Weidig, eheliche Tochter, alt 7 I, 10 M. 21 T-, gestorben den 4. Februar. Den 10. Februar. Luise Karoline Klisf« muller, des Bürgers in Landau im Furstenthum Waldeck und Danipfmaschinenwärtec in der Gail'schen Wollspinnerei dabier, Philipp Uliffinüllet, eheliche Tochter, alt 2 I. 11 Pi. 8 T., gestorben den 8. Februar. Den 12. Februar. Konrad Simon, Bürger und Holzmacher, all 49 I. 7 M. 25 T., gestorben den 9. Februar. Den 14. Februar. Margarethe Kreiling, geb. Sommerlab, Ehefrau deS BingeG und Fuhr« mannS, Walther Kreiling, alt 58 I. 11 'M. 17 T., gestorben den 12 Febiuar. Denselben. Wilhelm KrauS, stud. phil., de« - evangelische» Pfarrers zu Ginsheim, Kreis Groß- getau, August Jtiau», ehelicher Sohn, all 20 I 11 M. 3 T-, gestoiben den 12. Februar. Die Pfarrgeschäfte in Der nächsten Woche rOni besorgt Pfarrer LanDmann._______, kirstah i ®laD e n •hübe Katholische Gemeinde. ^u«U| Beerdigte. Den 11. Februar. Dem Bürger zu L>vei- ; rath im Königreich Preußen und Ladmeister in Dortmund, Wilhelm Odenthal ein Sohn, Wilheln KaSpar, alt 1 I. 29 T., gestorben den 10. Februar. . Dem 14. Februar. Dem Bürger zu HamiN 'CRitg im Königreich Preußen und Lokomotivführer bck der Köln-Gießener Eisenbahn, Johann Hubeck Gottfried Holz, ein Sohn, Clemens August, all l 7 IDi. 20 T-, gestorben den 13. Februar. " («ifcnbabn - Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn, Cöln-Mmdener Eisen- babn^Krachchriefe, -Deetaratiouen in zweierlei Größe», ebenso alle übrigen zolläuttttche» F^rmiitare smd ,u baden bei Wilhelm Klee, Mai.sb..r». Druck unv Verlag Der Brühl'schen Univ.-Buck- und Steindruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.