1t ——Jr lintf. _ " (81) ’n geübte gung bei erth. K en wich i Käufer Offerten ituugs, G. 8. irta. 81. Mit die düß ich Witz Heist in ) Tafel- leriiom; ■in, soll, be- 1866. ler. iß gtfaii' it Expet. 1'/, Ctr. et. $on »ird stets erlangen ^elel. liegt in nde Ber> « bereit- 6. Bnheti^ (01» t«lt-k' c für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Preis de« Jahrgang« für Einheimisch« 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. de« Vorschrift«- mäßigen Postaufschlag« 1 st. 42 fr. — Au«wärt« abonntrt man stch bei alle» Postämtern. — In Gießen bei der Brdedttton (Eanzletberg Lit. B. Nr. 1). JV1 Ä. Samstag den 13. Januar IStiG. Amtlicher T h e i l. Gießen, nm 10. Januar 1866. Betreffend: Rechnungsablage der Vormünder und Curatoren für das Jahr 1865. Das Großherjtigliche Landgericht G i e ff e n an die ihm untergebenen Grohher^glichen Brtsgerichte. Wir beauftragen Sie, in Ihren resp. Gemeinven alsbald bekannt machen zu lassen, daß die Vormünder und Curatoren die Rechnungen über ihre Vermögensverwaltungen im Jabre 1865 binnen vier Wochen anher einzufenven hätten und daß zu Stellung dieser Rechnungen der frühere Actuariatsgehülfe Lang dahier empfohlen werde. Dr. P l o ch. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 37) Nachverzeichnete städtische Gelder: 1) Holzsteiggelder, am 31. v. Mts. fällig gewesen, 2) Schulgelder fürs III. und IV. Quartal 1865, können in den ersten acht Tagen ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. Gießen, am 3. Januar 1866. Der Sladtrentmeister: Enders. derungen und Ansprüche den übrigen gegenüber in Anspruch genommen werden sollten, in oder vor dem vorbemerkten Termin bei Vermeidung der Nichtberücksichtigung dahier anzuzeigen und zu begründen. Zuglech soll in dem anberaumten Termin eine vergleichsweise Erledigung dieses Con- curses versucht, und soweit nöthig, über Vie Aussührung dieses Vergleichs oder die fernere Behandlung des ConcurscS, insbesondere über Bestellung eines Massecurators, eines GläubigerauSschusseS u. s. w. Beschluß gefaßt weiden, und werden daher alle Gläubiger, welche stch in den Concurs einlassen wollen, aufgefordert, zu diesen Verhandlungen in dem Termin persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte zu erscheinen, widri- genfalls sie als den Beschlüssen der Mehr- an die dort angegebenen Grundstücke und resp. Cautionsurkunde wird hiermit in Er- jnnerung gebracht. Gießen, den 29. December 1865. 3. d. Mts. zur Anmeldung von Ansprüchen f ConcurSmasse, dahier anzumeldcn und Vor- ‘ zugsrechke, welche für einzelne dieser For- Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. ^enteich ist von Großherzoglichem Hofgencht ter Provinz Oberdessen wegen Ueberschul- eng desselben der förmliche Concurs er- «nnt worden. Forderungen und Ansprüche alür Art it den vorgenannten Schuldner sind daher 16 Donnerstag den 1. März 1866, Vormittags 10 Uhr, 125) Forderungen jeder Art an das von Großherzoglichcm Hofgerichte der Provinz Oberhessen zu Gießen für coneursfällig erkannte Vermögen des unbekannt wo ab- wesenden Buchbinders Konrad Henrich und dessen Frau von Hungen sind im Termin Mittwoch den 21. Februar 1866, Vormittags 10 Uhr, vor unterzeichneter Gerichtsstelle, bei Mei- düng stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse, anzumelden und mit etwaigen Vorzugsrechten zu begründen. Dem Konrad Henrich wird auf diesem Gießen, den 15. December 1865. Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch, Hellmann, Landrichter. Landger.-Assissor. EdictäNsdnngen 1) Ucber das Vermögen des Schreiners Johann Georg Heilmann aus Gar- 4491) Die in Nr. 98 d. Bltts. vom ' bei Vermeidung des sonst stillschweigend ein-§ heil der erschienenen Gläubiger, auch Hin- Jahre 1865 eingerückte Edictallabung vom tretenden Ausschlusses derselben von dess sichtlich eines etwaigen Arrangements, bei- » n ein Curator in Hinsicht seines zurückgelassenen Vermögens beigcgebcn worden sei und daß Alle an ihn erlassen wer- denden Verfügungen demselben behändigt werden sollen. Hungen, am 29. Dccember 1865. Groffherzoglichcs Landgericht Hungen. Dr. Irle, Pilger, Landrichter. Lanvger.-Assessor. Versteigerungen. Die Vergebung von Steinlieferung und Fuhrlohn bei der Stadt Gießen. 96) Montag den 15. Januar 1866, des Morgens 9 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause im öffentlichen Wege vergeben: die Lieferung von 10% Cu- bikklastern Schichlenpfla- stcrsteine, veranschlagt zu 945 fl. —fr. die Anfuhr von 9,6 Kubik-- flüstern Sand, veranschl. zu.......153 „ 36 „ Voranschläge und Bedingungen liegen aus unserer Geschäftsstube zur Einsicht offen. Gießen, den 8. Januar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Main ° Weser - Bahn. 116) Zur Uniformirung der Wärter und Portiers soll die Lieferung von 75 Hosen, 75 Mützen, 38 Röcken und 13 Paletots, veranschlagt zu 1404 fl. 35 fr., auf dem Submissionswcge vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen fönnen auf dem Bureau des Großherzoglichcn Maschinenmei- sters dahier cingesehen werden und sind die Gebote bis längstens den 22. d. Mts., Nach, mittags 3 Uhr, versiegelt und mit der Aufschrift „Uniformirung betreffend" einzureichen. Gießen, den 9. Januar 1866. Großhcrzogliche MagazinS-Commission. Eickemeyer. Versteigerung von Straßenarbeiten. 9) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen in dem Baubezirk Gießen für das Jahr 1866 erforderlichen Arbeiten, bestehend in dem Brechen, der Beifuhr, dem Auffetzcn und dem Zerschlagen der Steine, sollen an nachbenanntcn Tagen und Orten an die Wenigstnehmenden versteigert werden, und zwar: I. Mittwoch den 17. Januar, Vormittags 9% Uhr, zu Lich in dem Gasthaus zum Engel, für die Straße von Gießen über Lich gegen Langsdorf von Abtheilungs - Nummer 29 bis 63, und für die Straße vom Hcsscn- brückerHammer über Lich bis zum Klosterwald; II. Donnerstag den 18. Januar, Vormittags 9’/2 Uhr, zu Eberstavt in dem Hause des Wirths Gerlach, für die Straffe von Lich gegen Butzbach von Abtheilungs - Nummer 226 bis 253; III. Montag den 22. Januar, Vormittags 10 Uhr, zu Rodheim im Hause des Wirths Karl Schlierbach, für die Straße von Gießen gegen Gladenbach von Abtheilungs-Nummer 16 bis 68. Die rcsp. Groffherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders be- fannt machen zu lassen. Gießen, den 2. Januar 1866. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. ____________Holzapfel._________ 4363) Montag den 29. Januar 1866, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause das dem Gg. Heinr. Braun dahier gehörende Wohnhaus mit Garten in der Schwarzlach, näcbst der Chaussee gelegen, an den Meistbietenden versteigert werden. Zugleich sollen nachstehende, dem Gg. Heinr. Braun gehörende Grundstücke mitversteigert werden, als: Flur 9lr. OKtttr. 7,4, 352 Acker am Leufertsröder Weg, ^7,°biS7, 785 Acker hinter dem Waldbrunnen, 27i» 543 Acker auf der Weißerd, $/460 734 Acker am Krofeorfer Weg, 7,4 494 Acker am großen Grasweg, *7«,735 Wiese im Hegstrauch. Gießen, den 14. Dccember 1865. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : Weidig, Ortsgerichtsmann. Zagdverpachtuug der Gemeinde Annerod. 78) Mittwoch den 24. Januar 1866, des Nachmittags um 1 Uhr, soll die am 15. Februar 1866 wieder leih- fällig werdende, der diesigen Gemeinde zu- stchende Feld- und Walo-Jagd, unter den dabei befannt gemacht werkenden Bedin- gungen, auf dem Gemeindehause dahier auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend ver- pachtet werden. Annerod, am 5. Januar 1866. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Annerod. _____________Seipp._____________ 87) Der Unterzeichnete läßt Montag den 22. d. MtS., Nachmittags 1 Uhr, sein zweistöckiges Wohnhaus (51 Fuß breit und 40 Fuß tief) nebst Scheuer und Stallung, sowie 692 lDKlaficr Garten mit Baumstück, einer öffentlichen Versteigerung aussetzen, und ladet derselbe hierauf Rcflcc- tlrende höflichst ein. Steinberg, den 8. Januar 1866. Philipp Haar. Holzversteigerung im Ettingöhäuser Gemeindewalde. 127) Künftigen Donnerstag, den 18. und Freitag den 19. d. MtS., des Morgens präcis 9 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- stricten Riedstein und GabrielSzimmerplatz: 32 Elchen-Baustämme von 10 bis 40 Fuß Länge und 6 bis 17 Zoll Durchmesser , 565 Cubikfuß enthaltend, 98 Eichen-Stangen von 15 bis 40 Fuß Länge und 2 bis 5 Zoll Durchmesser, 228 Cubikfuß enthaltend, 165 Nadel-Stamme von 40 bis 65 Fuß Länge und 6 bis 11 Zoll Durch- mcsser, 4979 Cubikfuß enthaltend, 630 Nadel-Stangen von 30 b>ö 55 Fuß Länge und 2 bis 5 Zoll Durchmesser, 2146 Cubikfuß enthaltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Ettingshausen, den 10. Januar 1866. Glvßherzogliche Bürgermeisterei Ettingshausen. Sommer. Bauholz-Versteigerung. 89) In der Oberförsterei Nieder-Ohmen, District Streithainskopf, zwischen Atzenhain und Weiterehain, an der alten Straße von Grünberg nach Homberg, werden Montag den 15. u. Dienstag den 16. Januar öffentlich versteigert: 393 Eichen-Bau- und Wcrkholz-Stämme von 7 bis 20 Zoll Durchmesser und 15 bis 56 Fuß Länge, 14271 Cu- bikfuß enthaltend, 6 Kiefern-Stämmc mit 242 Cubikfuß, 1 Kirschbaum.Stamm mit 26 „ 1 Buchcn-Stamm „ 39 „ 3 Birken-Stämme „ 56 „ 8 Aspen- ,, „271 Der Anfang ist jedesmal Vormittags präcis halb 10 Uhr. Die Zusammenkunft ist auf der alten Straße von Grünberg nach Homberg, wo solche der Vicinalweg von BcrnSfclb nach Geilshausen durchschncivet. Merlau, am 6. Januar 1866. Großhcrzogliche Oberförstern Nieder-Ohmen. Frank. Holzversteigerung. 77) Dienstag den 16. d. MtS. sollen in der Freiherrlich von Zwicrlein'schcn Försterei Winnerod, in dem Walddistrict Luchwald, nachstehende Holzsortimentc, als: 219 Stecken Buchcn-Schcidholz, 35 „ „ Prügelholz, 106 „ „ Stockholz, 1 „ Eichen-Schcirholz, 2 „ „ Stockholz, 257 „ Buchen-Reisholz öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft findet Morgens 9 in dem Walddistrict Buchwald statt. I Winnerod, am 6. Januar 1866. Der Förster: Sänge' Die Anschaffung der Dienstkleiver für drei Polizeidiener und von Mänteln und Kappen für die Nachtwächter der Stadt Gießen. 137) Die hierfür nöthigen Lieferungen und Arbeiten, als: ft Lieferung von 12 Ellen korn- blauem, in der Wolle gefärbtem, 9/i breitem Tuch, veranschlagt zu .... 36 Lieferung von 58y2 Ellen grau melirtem, 9/4 breitem Tuch, veranschlagt zu .... 146 Lieferung von 7’/2 Ellen fein grau melirtem Tuch, veran- schlagt zu......22 Lieferung von l3/4 Ellen hellblauem Tuch, veranschl. zu 7 Lieferung von 28 Ellen geflammtem Baumwollbieber, veranschlagt zu ... . 7 Lieferung von 76 Ellen grauem, in der Wolle gefärbtem Tuch, veranschlagt zu .... 146 Das Decatiren von 1833/4Ellen Tuch, veranschlagt zu . . 12 Die Lieferung von neusilbernen Randknöpfen, und zwar 138 großen und 54 kleinen, veranschlagt zu..... 8 Die Fertigung von 6 Kappen, veranschlagt zu .... 14 Die Fertigung von 8 Kappen, veranschlagt zu .... 15 Die Fertigung von 8 Mänteln, veranschlagt zu .... 28 von 3 Uniformsoberröcken, veranschlagt zu . . . 20 „ 3 großen Paletots, veranschlagt zu ... > 18 „ 3 kleinen Paletots, veranschlagt zu ... . 17 „ 3 Radkräqen, veranschl. zu.......io „ 9 Paar Hosen, veranschlagt zu ... .13 „ 3 Westen, veranschlagt zu....... 4 Die Lieferung von 3 weißen wollenen Säbeltroddeln, veranschlagt zu..... 1 Die Lieferung von 3 Säbelkoppeln, veranschlagt zu 9 Die Lieferung von 3 Uniformshüten, veranschlagt zu . . 28 Die Lieferung von 2 Jnfan- teriesäbeln mit Scheide und Garnitur, veranschlagt zu . 11 fr. 15 30 28 56 15 42 24 12 24 6 48 30 30 48 30 sollen im Soumissionswege vergeben werden. Dcsfallsige Offerten sind bis zum nächsten Mittwoch in unserer Geschäftsstube abzugeben, woselbst Einsicht von dem Kostenvoranschlag genommen werden kann. Die Eröffnung der Soumissionen erfolgt Donnerstag den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, welcher die Betheiligten beiwohnen können. Gießen, den 11. Januar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Arbeltsversteigeruug zu Königsberg. 138) Dienstag den 16. b. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, soll das Planircn der I. Abtheilung Wüstenei auf dem Mückcnstrauch, veranschlagt zu 70 fl., sowie bas Sleinschlagen am Wege nach Gießen, veranschlagt zu 48 fl., an Ort unb Stelle an die Wenigstnehmenden versteigert werben. Königsberg, den 9. Januar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg. In Auftrag: Körner, Bezirks-Bauausseher. Holzversteigerung. 88) Mittwoch den 17. und Donnerstag den 18. Januar 1. I. soll in dem Geinein- bewalbe dahier, Districl Bornstück, unter den vorher bekannt zu machenden Bebin- gungen, folgendes Holz öffentlich meistbietend versteigert werben. Der Anfang ist jcbesmal bes Morgens 9 Uhr. Am ersten Tag: 54 Fichten-Stämme von 5 bis 8 Zoll Durchmesser unb 25 bis 45 Fuß Lange, 4438 Fichten-Stangen von 1 bis 5 Zoll Durchmesser und 15 bis 45 Fuß Länge, 5 Eichen-Siangen von 5 Zoll Durchmesser unb 30 Fuß Länge. Am zweiten Tag: 9*/2 Stecken Kicfern-Prugelholz, 65 7, „ „ Stocktzolz, 4575 Wellen Fichten-Reisholz. Lindenstruth, den 8. Januar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Lindenstruth. Arnold. Arbeitsversteigerung zu Rodheim. 139) Montag den 15. b. Mts., Vormittags um 10 Uhr, soll die Anfcitigung neuer Subsellien im britten Schulsaal bahier, veranschlagt zu 160 fl., an die Wenigstfordernden versteigert werben. Rodheim, den 9. Januar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim. In Austrag: Körner, __________Bezirks - Bauaufseher. ________ 122) Donnerstag den 25. Januar v. I., Morgens um 10 Uhr, werden im Pfarrhofe zu Waldgirmes folgende Gegenstände versteigert: eine Kuh, 60 bis 70 Gentner sehr gutes Heu, Grummet, Stroh, Mist, Kartoffeln, Dickwurzeln, Kohlraben, ein Küchcnschrank, ein Oeconomiewagen, Kinderwagen , Leitern, Pfuhlfaß, Ketten, Pflug, Egge, Sense u. dergl. 97) Dienstag den 23. und Mittwoch den 24. l. I, des Vormittags um 10 Uhr anfangend, läßt die Ludwig Reh 111. Wittwe auf der Kronenmühle bei Bieber ihre Mühle, mit welcher eine rentable Wirthschaft, ins- besondere eine schöne Garttnwirthschaft ver- Hunden ist und eine einträgliche Bäckerei noch verbunden werden kann, sowie ihre sämmtlichen Grundstücke, öffentlich meist- bietend auf 12 Jahre verpachten. Nach Beendigung der Verpachtung läßt dieselbe öffentlich versteigern: 2 Pferde mit Geschirr, 2 Esel, 2 frischmelkende Kühe, 2 trächtige Schweine, 3 Oeeonomiewagen mit Zugehör, 1 Pflug, 1 Egge, Heu und Stroh, Kar- toff.ln, Kohlraben und Dickwurzeln, ferner 1 Partie y4-, y2- u. y4-Ohmfässer, Tische und Bänke und noch viele sonstige Hausgeräthschaften. Fellingshausen, am 8. Januar 1866. Der Vorsteher Großherzoglichen Ortsgerichts Fellingshausen. G e r l a ch. Feilgebotenes. 643) Wasserhelles, doppelt gerei- nigtes Petroleum, 1 ft. 8 fr., gewöhnliche Sorte, 1 fl. 4 fr. pro Maas, auch bei L. Iah reis. - Kreppet» täglich frisch bei F. Zülch, Seltersweg. 146) Gement in frischer Sendung bei E m i l P i st o r. 141) Frische Apfelsinen (Messina- Frucht), von 4 bis 9 fr. an pro Stück, frische Citronen, von 3 und 4 fr. pro Stück, in Kisten billiger, empfehlen I. A. Busch Söhne. £3^ Keine Hühneraugen mehr! 128) Die rühmlichst bekannten Hühneraugen - Pflästerchen der Gebrüder Lent- ner aus Schwatz in Tyrol sind im ganzen Dutzend zu 42 fr., 3 Stück zu 12 fr., für Gießen nur ächt zu haben bei Ernst Hermes, Materialist, Mäusburg. 121) Eine Anzahl gebrauchter Ca- leclien und Coupes 7 sowie ein Sommerwagen ä 10 Plätzen, werden wegen nicht mehr ganz moderner Fa^on billig abgegeben. Sämmiliche Wagen sind im besten Stande. Benjamin Kolli« Große Eschenheimerstr. 54. Frankfurt a. M. 4250) Geschäfts - Kalender, pr. Stück 6 fr. unaufgezogen. Comptoir - Kalender, „ „ 4 „ „ Kleine Etui-Kalender, „ „ 2 „ „ Univerfktäts Wand- und Adresi-Kalender, pr. Stück 6 fr., unaufgezogen. Wieder-Verfäufer erhalten dieselben im Dutzend billiger. Wilhelm Klee, Mäusburg. 66) Eine große Auswahl Cottillon-.Orden empfiehlt Philipp Schlatter. Wai'zen (Goldentrop). Gedüngt wurde mit 15 Nacht Pferch, 14 großen Fudern Mist, 8 Ctrn. GyPS, 2 Ctrn. Dungloupinen 130) Gutta - Percha - Firnifi, bei Nässe ober Schnee alles Schuhwerk wasserdicht zu machen, pro Topf 18 fr.; Rheinische Maitrank-Effenz, zur Bereitung von 6 Flaschen Maitrank, ä 28 fr.; Dresdener Malz-Syrup, ä 12 fr.; Sirop pectoral balsamique, ä 45 fr., für Brustkranfe und am Husten Leidende zu empfehlen; Königs - Räucherpulvcr, ä 9 und 18 fr.; Eau detavande ambree, a 20 u. 30 fr.; Parfum royal, h. 28 fr., (sehr feine Räuchermittel); Praktischer Zahnkitt, b 18, 28 und 36 fr., das Beste zum Ausfüllen hohler Zähne; Polir- und Scharsepulver, a 18 fr., für alle schneidende Instrumente, namentlich Reisirrnesser; Rener Kitt für Glas, Porzellan, Stein, ä 12 fr.; empfiehlt Carl Frech. 140) Frische Schellfische und Speckbückinge birect bezogen, empfangen jeden Montag und Donnerstag I. A. Busch Söhne. 60) Alle Sorten Wattir-, Cigarrenrahmen-, Schürzen-, Pack- und Schock-Leinen, Frucht- und Mehlfäcke, Braunschweiger und Pöppches-Flachs '■ empfiehlt L. Iahreis, am Marktplatz. s Kreppelrr täglich frisch bei August Noll, im Stern. 4298) Einfarbigen Tarlatan zu Ballkleidern, Dallkränze und Coiffuren empfiehlt Wilhelmine Fuhr, Seltersweg. 92) Barchent, Zwillich, Bettzeug, Druck- zcuge in drei Qualitäten, Zupfelzeug in vielen Sorten, schon von 18 fr. an die Elle, Baumwollbicber, gedruckt, schon von 12 fr. an die Elle, Bielefelder und Cröas- Leinen, ächten englischen Shirting empfiehlt zu billigen Preisen H. M. JugHardt. 73) Ein schöngcarbciteter Schrcibsccre- tär, sowie mehrere Commodcn, sind zu verkaufen bei Heinemann Herrmann. 2422) Auf der Braunfohlengrube „Nordstern" bei Hungen sind 30000 Centner Kohlenklötze vorzüglicher Dualität von der diesjährigen Formung vorräthig. Der Centner (14 Klötze) löstet eilf Kreuzer und wird gegen Bürgschein Cre- dit gegeben, wie auf den übrigen Wet- terauer Gruben. Hungen, den 10 Juli 1865. Die Verwaltung. (Samen), 2 Ctrn. Knochenmehl, 1 Ctr. Guano und 6'/, Ctrn. Kalidünger. Gießen, den 8. Januar 1866. Dr. Karl Birnbaum. 148)) Ein Wagen, welcher noch in gutem Zustand ist, steht zu verkaufen bei Emil LooS, Branvgaffe. Vermiethungen. 100) Bei Musiklehrer Geller aus dem Reichensand ist eine möblirte Stube zu ver- miethen. 45) Ein hübsches Kinderbettlädchen, wel- ches mit Läufen versehen und als Wiege benutzt werben kann, steht zu verkaufen. Wo? sagt die Expev. d. BlttS. 144) Ein- und zwcischläserige eiserne Bettladen, bequem und ge- 150) Zwei möblirte Zimmer sind zu vcrmiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 144. 151) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen und alsbald beziehbar. Näheres bei der Erped. d. Bitts. schmackvoll gearbeitet, sind billig zu verkaufen bei Joseph Beyfuß, Marktstraße. 145) 35 Centner sehr gutes Heu werden verkäuflich abgegeben bei L. Hartmann, in der Schanz. 129) Kleingemachtes Holz bei Friede. Schwaab. 119) Zwei große, schöne Zimmer, die sich auch sehr gut zu einem Bureau eignen, in der Nähe des Brandes, werken zum 1. April d. I. zu vermiethen gesucht. Näheres bei bcr Exped. v. BlttS. 123) Ein Logis, bcstchenb aus vier ineinanbergehenden unv zwei Mansarden- Zimmern, ist sogleich zu vermiethen; auch 147) Ein großer eintouriger tannener Kleiderschrank, sowie mehrere Bettladen, sind zu verkausen bei Schreinermeister Zimmermann. 99) 30—40 Stück sehr schöne unv große Kapaunen werben im Ganzen und auch einzeln abgegeben bei Fr. Textor, Bierbrauer a. d. Hardt. 91) Ein sehr gutes Pferd, für dessen Güte garantirt wird, nebst einigem Geschirr, ist billig zu verkaufen bei H. M. I u g h a r d t. 134) Wegen meines Wegzugs von Gießen beabsichtige ich ken von mir gekauften und in guten Culturzustand versetzten1 ; Garten am Leihgesterner Weg, 8% Mor- ' gen groß, zu verkaufen ober zu verpachten. Derselbe ist von guter Hecke umgeben unb hat an 200 tragbare Obstbäume, welche kräftig gedüngt, geschnitten und geputzt sink. Der Boben eignet sich zu jeder Frucht. Bestellt sind 3/4 Morgen mit Klee, 266 Klftr. mit Roggen unb 627 Klstr. mit kann, wenn es gewünscht wird, noch ein weiteres Zimmer dazu gegeben werden. Louis Busch Wittwe. 149) Eine Stube mit Stubenkammer ist zu vermiethen Lit. C. Nr. 132, kleine Löwengasse. 30) Ein vollständiges Familienlogis auf dem Seltersweg (Sommerfeite) ist zu ver- miethen und kann sogleich bezogen werben. Lei wem? ist bei ber Expeb. b. BlttS. zu ! erfragen. j 118) Ein geräumiges Zimmer mit Cabi- nek, 'n ber Milte ber Stad», ist sofort zu vermiethen. Zu erfragen bei der Exped. d. BlttS. 4101) Ein kleines FamilienlogiS vor dem Wallthor ist an eine stille Familie zu vcr- mietben unv am 1. März l. I. zu beziehen. Wo? sagt Herausgeber b. BlttS. I 44) Eine Familienwohnung, sogleich beziehbar, ist zu vermiethen bei B. Loos, auf dem Markt. Vermischte Anzeigen. OberheMche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. 133) Generalversammlung: Mittwoch den 17. (nicht Samstag den 13.) Januar, in der kleinen Aula. Angemeldeter Vortrag: y lieber Kupfererze vom Oberen-See und deren Entstehung." Nach der Sitzung gemeinsames Abendessen im Rappen. Feuerversicherungsliank für Deutschland in Gotha. 120) Zufolge der Mittdeilung der Feuerversicherunqsbank für Deutschland zu Gotha wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmern für 1865 circa 63 Procent ihrer Prämi'eneinlagen als Ersparniß zurückgeben. Die genaue Berechnung des Antheils für jeden Theilnehmcr der Bank, sowie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 1865 wird am Ende des Monats Mai d. I. erfolgen. Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerversichcrungsbank bin ich jederzeit bereit. Gießen, den 10. Januar 1866. Krauskopf, Hofgerichts-Advocat, Agent der Feuerversicherungsbank f. D. Für Ansllianderer bietet sich die erste Gelegenheit auf Segelschiffen den 10. Februar. — Preis frei von Gießen bis New-Aork mit ganzer Seekost für Erwachsene 58 fl., für Kinder 33 fl. Post-Dampfschiffe über Bremen und Hamburg abwechselnd wöchentlich. Verträge können abgeschlossen werden bei (68) Hch. Ferber, am Rathhaus. 135) Sonntag den 14. Januar. C u u t e l t der Musik- Kapelle, unter Direktion ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. Erste Abtheilung: 1) Jubiläums - Marsch, von Faust. 2) Schattentanz aus der Oper „Dinorah", von Meyerbeer. 3) Lorekey-Paraphrase, von Neswaboa. 4) Wiener Volkslieder, Walzer von Budik. 5) Finale aus der Oper „die Jüdin", von Halevy. Zweite Abtheilung: 6) Ouvertüre zur Oper „Fra Diavolo", von Auber. 7) Introduktion zur Oper „Wilhelm Tell", von Rossini. 8) Arie aus der Oper „der Freischütz", 1. Akt, von C. M. von Weber. 6) Pele-mele, großes Potpourri von Conravi. Dritte Abtheilung: 10) Ouvertüre zur Oper „Ilka", von Doppler. 11) Melodiken aus der Oper „Faust", von Gounod. 12) Künstler - Ouadriüe, von Strauß. Anfang präcis 5 Uhr. Wenn das Wetter günstig ist, findet ras Eoncert im Zinßer'schen Garten statt; bei ungünstiger Witterung im Leib'schen Saale. Plakate besagen das Nähere. Alles Uebrige ist bekannt. Das Musik - Comite. 117) Bei Schuhfabrikant L. Grünebaum, Sonncnstraße, finden tüchtige Schuhmacher für genähte, sowie auch genagelte Herren-, Damen» und Kinder- Arbeit, dauernde Beschäftigung gegen einen Lohn von 7 bis 8 fl. pro Woche. lieber« zeit wird extra bezahlt. Nur Solche wollen sich melden, welche ihrem Geschäfte vollkommen gewachsen und im Stande sind, eine durchaus gute und feine Arbeit zu liefern. iilbclcr Mineralwasser. 124) Der Unterzeichnete beabsichtigt, Vilbeler Mineralwasser aus der Großh. Hess. Quelle zu Vilbel in Depot nach Gießen zu geben, und wollen sich Diejenigen, die dasselbe zu übernehmen gedenken, schriftlich wenden an Emil Ulrich, Brönnerstraße 15 in Frankfurt a. M. 132) Die Taxen des versicherten Rindviehes sind von dem Vorstand für das erste Quartal 1866 festgestellt und liegen statutengemäß 8 Tage bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen, innerhalb welcher Frist Reklamationen dagegen gemacht werden können. Gießen, den 11. Januar 1866. Der Präsident: Wort mann. 128) Küfergesellen finden dauernde Beschäftigung bei Wilh. Kohlermann, Küfer. 131) Unferm innigst geliebten Schiller- kopfe die herzlichsten Glückwünsche zu seinem heutigen Geburtstage. A. W. C. D. W. F. H. C. R. C. S. C. B.____________________ 35) Langiie fr an^aise. On est prie de s’adresser, pour lecons particulieres, a M. Dupetit, professeur, gradud de l’Umversitd de France, chez M. le Dr. Krumm. i Eine Landapotheke । im Großherzogthum Hessen wird ! von einem zahlungsfähigen Käufer : baldigst zu übernehmen gesucht. Offerten j sub L. Z. Nr. 465 an d i c Zeitung s- !Annoneen -Expedition von G. L. I Daube & (?omp. in Frankfurt a. M. 113) Montag den 15. Januar 1866: General-Versammlung des Handels-Vereins im Gasthof zum Einhorn. Anfang präcis 8 Uhr. Tagesordnung: 1) Berichterstattung, 2) Rechnungs»Ablage pro 1865, 3) Octroifrage, 4) Vorlage der Adresse bezüglich des Versicherungswesens, 5) Ablarungszeit auf dem Köln-Gießener Bahnhof, 6) Vorstandswahl. Der Vorstand. Wer es liebt § nach dem Ernste und den Mühen des Tages sich eine gcmüthliche, heiter anregende und interessante Abend-Unterhaltung zu verschaffen, vor sich aufgerollt zu sehen: romantische Scenerien aus der weiten Welt, Bilder fremder Länder und fremder Sitte, den Haushalt der Natur in treuen Skizzen, menschliche Schicksale in spannenden und wunderbaren Verwickelungen, wie das Leben sie schafft oder des Dichters Phantasie, — wer cs liebt, unsere Welt kennen zu lernen, wie sie ist, und den Glan; sowie den Verfall der Nationen im Spiegel zu schauen — dem sei im behaglichen Daheim, im abendlichen Kreise seiner Familie das illustrirte Wochenblatt „OMNIBUS“, als fesselnde Lectüre für Geist und Herz, dringend empfohlen. Daß der „OMNIBUS“ ein echtes Volks- und Familienblatt geworden, daß er den I mit der wachsenden Bildung wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden versteht, bestätigt die Steigerung seiner Auflage auf 50,000 Exemplaren. Eine einzelne Nummer Des auf schönem Papier gedruckten Blattes bringt 3 6 Spalten Tert nebst 3 — 4 treffliche Illustrationen und kostet nur Einen Silbergroschen! Wir dürfen behaupten, daß der „OMNIBUS“, im Verhältniß zu dem, was er enthält, das aller billigste deutsche Familienblatt ist. In Nr. 1 des neuen Jahrganges beginnen zwei höchst spannende Erzählungen : „Cine schöne Viper", und „Unterschlagen!" von E Pasqus. Ferner ausnehmend unterhaltende Schilderungen der Berliner Gefängnisse, verbunden mit Charakterisirung hervorragender Persönlichkeiten aus der Vervrecher- welt, von Schmidt-Weißenfels. Diesen schließen sich an: „Die Falsch- milnzer", aus den Papieren eines Schweizer Kriminalbeamten, von E Krie ger, „Der Magister tanzt", von Neumann-Strehla, „Der Fluch einer Mutter", von (?. Jonas u. s. w. u. s. w. Neben den Natnröildern, den mit so großem Beifalle aufgenommenen „Aerztlichen Belehrungen" und anderen instructiven und nützlichen Aufsätzen, wird der „QmnibnS" sich in Wort und Bild auch der heueren Seite des Lebens zuwenden, leichte humoristische Produkte für Freunde des Scherzes und einer harmlosen Salyre enthalten, und machen wir auf die schon in den nächsten Nummern erscheinenden „Neuen Guckkastenbilder", von 21. Brennglas, besonders aufmerksam. Jede Buchhandlung und jedes Postamt in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz nimmt Bestellung auf den „Omnibus“ an. Preis pr. Quartal 46 kr. Hamburg. Omnibus - Expedition 111) Es wird ein braves Mädchen in Laufdicnst oder auf das ganze Jahr bei einer einzelnen Dame in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 83) Eine Herrschasts-Köchin sucht alsbald hier oder auswärts Condition. Das Nähere bei ter Expet. v. Bltts. 41) Ich beehre mich, hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß ich das seither von Herrn Fr. Wilh. Meermann geführte Geschäft in Colonial-Maaren, Hohl- und Tafel- Glas rc. unterm Heutigen übernommen habe und halte mich hierin, sowie in meinen übrigen Artikeln, bestens empfohlen. Grünberg, den 1. Januar 1866. August Peppler. 106) Drei bis vier im Nähen geübte Mädchen finden dauernde Beschäftigung bei I. Kisseberth. 4381) Die Stelle eines zweiten Schreib- Gehülfcn ist wieder zu besetzen und kann derselbe alsbald eintretcn. Gießen, den 14. December 1865. F. Borngesser, Landgerichts - Actuar. 4095) Wir versäumen nicht, auf Vic nachtheiligen Folgen der Vernachlässigung de« HustenS wiederholt aufmerksam zu machen; man vergesse nie, daß jeder Catarrh eine Krankheit ist und gar leicht in Lungenentzündung oder Lungensucht und Auszehrung über« gehen kann Es ist erwiesen, daß die größere Hälfte aller Krankheiten dadurch entsteht, daß man ein catarrhalisches Nebel vernachlässigt ! Bei allen Leiden ter Athmungs- Organe, Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, ja selbst bei Asthma und beginnender Lungenschwindsucht leisten vor allen ähnlichen bekannten Mitteln die Stoll- wcrcksschen Brust-Bonbons so außerordent- liche Dienste, daß wir nicht unterlassen wollen, wiederholt darauf hinzuwcisen. 108) Ein tüchtiger Knecht kann in Dienst treten bei Gg. Lony, Neuenweg. s A. Seim, Tapezier, bittet seine Kunden, sowie diejenigen Per- fönen, welche denselben mit allen, in sein Fach einschlagenden Arbeiten beehren, ihre Adresse gefälligst im Gasthof zum Schwanen, (Wallthor) bei Herrn Flett abgeben zu wollen. Für die Kranken in Gonterskirchen empfing ich noch nachträglich mit bestem Dank: von einer vom Typhus Genesenden dahier 1 st., von Frau Schl, dahier 30 kr, durch Herrn Lehrer Rabenau gesammelt in der Schule zu Burkhardsfelden 2 fl. 11 kr., von Herrn Prof. Dr. Soldan 1 fl. 45 kr. Summe 5 fl. 26 kr. Gesammtsumme 195 fl. 38 kr. Gießen, den 11. Januar 1866. Dr. Binde wald. so) Frankfurter Lekens-Versicherungs-Gclellschast in Frantsnrt am Main. Grund-Capital: Drei Millionen Gulden. — Reserven: ' fl 1,496,960. 13 kr Verwaltungsralh: Herr Freiherr Carl von Rothschild, vom Hause M. A. von Rothschild und Söhne, Präsident, „ Philipp Donner, Vice-Präsident, „ August Andreae-Goll, vom Hause Johann Goll und Söhne, „ Georg von Heyder, vom Hause Herr Carl Minoprio, vom Hause I. Maggi- Mmoprio, „ Friedr. Pfcffel, vom Hause Joh. Friede. Müller & Comp. „ Isaac Reiß, vom Hause Gebrüder Reiß, „ Georg Rittner, vom Hause Philipp Nicolaus Schmidt, „ C. Schlamp. Grunclius & Comp. Director: Herr Löwengard. Die Gesellschaft übernimmt Lebens-, Leibrenten-, Altersversorgungsund Aussteuer Versicherungen der verschiedensten Art, mit und ohne Gewinn- Betheiligung der auf Lebenszeit Versicherten, zu den billigsten Prämien und unter den liberalsten Bedingungen. Nähere Auskunft ertheilt der Agent: I. G. Appel, in Gießen. Handelö-Khr-Inslitut zu Büdingen. 4167) Die Anstalt, seit 23. Dciobcr c. mit einer ansehnlichen Schülerzahl eröffnet, erfreut sich wegen ihrer Nothwendigkcit, Wichtigkeit und Leistung der hohen Protektion Sr. Durchlaucht des hier residirenten Fürsten zu Isenburg- Büdingen und des löblichen hiesigen Stattvorstandes. Aiißcr allen kaufmännischen Handclswiffenschafteu, den modernen Sprachen, werden Musik und Stenographie mit bestem Erfolg betrieben. Fünf Lehrer, worunter ein Franzose, sind an kerselben thätig. Zöglinge, Religion gleichviel, zahlen jährlich nur 195 ff., einschließlich Kost, Logis und Wäsche. Der Eintritt kann erfolgen am 2. Januar 1866 und später am 9. April 1866. Prospekte werden auf Verlangen gratis verabfolgt. Büdingen, 28. November 1865. Dktenfofer, Director. 136) Dienstag den 16. Januar. Im Leib sehen Saale: Damen - Coneert der Musik-Kapelle, unter Direktion ihres CapeUmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. Erste Abtheilung. 1) Pyrmonter Marsch, von Kücken. 2) Zum Erstenmal: des Kriegers Liebchen, Lied mit Eher aus der Oper „die Weiber von Weinsberg", von Conrad. 3) Drittes Finale aus der Oper „der Prophet", von Meyer beer. Zweite Abtheilung. 4) Zum Erstenmal: Ouvertüre zur Oper „das Thal von Andora", von H al evy. 5) Arie aus der Oper „der Zweikampfs, von Herold. 6) Zum Erstenmal: O Isis, O Istras, Chor der Priester aus der Oper „die Zauberflöte", von W. A. Mozart. 7) Zum Erstenmal: Alte und neue Zeit, großes Potpourri von Menzel. Dritte Abtheilung. 8) Ouvertüre zur Over „die Falschmünzer", von Auber. 9) Arie ans der Oper „Gemma di Vergy“, von Donizetti. 10) Auf Verlangen : Lahnthal - Klänge - Walzer, von M. Steiner. Anfang präcis bald 8 Uhr. Entree für Herren 12 kr., für Damen 9 kr., für Kinder 6 kr. Alles klebrige ist bekannt. Das Musik-Co mite. lieber Trichinen. 157) Um den häufigen Anfragen zu begegnen, mache ich hierdurch bekannt, daß Vormittags von 11 bis 12 Ubr im Veterinärinstitut dahier Schweinefleisch auf Trichinen für Private unentgeldlich mikroskopisch untersucht werde; auch wird Unterricht im Gebrauche des Mikroskops daselbst ertheilt. Zugleich mache ich bekannt, daß der Metzger Carl Weidig und der Speise- wirth Andreas Weidig alle die von ihnen geschlachteten Schweine bei mir mikroskopisch untersuchen lassen. Dr. Vix, Professor. 158) Für ein bedeutendes Hotel in Wcstpfalen wird zum sofortigen Eintritt eine ganz perfekte Köchin gegen hohes Salair zu engagiren gesucht. Nur Solche, die mit den besten Zeugnissen versehen sind, wollen sich melden. Näheres durch das Commissions-Bureau von C. L. Pietsch II (Neuenweger Thor.) 156) Ein Keller in der Nähe des Großhcrzoglichen Haupt- Zollamtes wird zu miethen gesucht. Franco- Offerten bittet man bei der Exped. d. BlttS. unter Nr. 156 niederlegen zu wollen. 155) Ein braves Mädchen, die einer Haushaltung allein vorstehen kann, wird sogleich zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts, 159) Ein junger Mann, der in einem Porzellan- und Galanteriewaaren-Geschäfte seine Lehre bestanden, sucht eine Commis- stclle, gleichviel welcher Branche. Gefällige Franco Offerten an das Commissions-Burcau von C. L. Pietsch II. (Neuenweger Thor.) 154) Eine Remise, Stall oder derartiger Raum wird zu miethen gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 152) Es wird gegen hohen Lohn ein gesitteter tüchtiger Pferdeknecht gesucht bei H. Becker, Schulstraße. 153) Nr. 7 hat die silberne Cylinder- uhr gewonnen. 86) Ein gewandter Scribent, der mit der Buchführung betraut ist, sucht außer seinen Bureau - Stunden noch anderweitige Beschäftigung. Näheres bei ter Expedition d. BlttS. 4162) L u ch e n h o l z - A s ch e wird stets gekauft unr wird dieselbe auf Verlangen abgeholt. Wilhelm Ockel. Die Kleinkinderschule haben ferner mit ihren Gaben bedacht. Geheimerath Küchler, Prov.-Director, Koch, Zahnarzt, Balser, Justizrath, Haustein, Gemcinderath. Gg. Reiber. Ein und zwanzigster Jahresbericht des Vereins zur Unterstützung armer Kranken vom Lande (1 8 6 4.) Die Einrichtungen des Mathilden-Landkrankenhauses sind im Jahre 1864 zu ihrem vorläusiaen Abschluß gekommen. Das Hospital besteht jetzt aus dem eigentlichen Krankenbau a) für Männer, b) für Frauen, dem Bau für die Dienstwohnungen; dem eigentlichen Verwaltungs- oder Küchenbau; dem Berwaltungshof und Verwaltungsgarten. Der Krankenbau besteht aus sechs Wartereien (3 männlichen und 3 weiblichen) 15 Betten mit einer Reserveabtheilung in annähernd gleichem Umfang. Die Vereinskasse ist durch den Verwaltungsbau von Neuem belastet worden mit 8965 fl Dagegen haben außer andern Wohlthätern des Allerdurchlauchtigsten Pro- tectors Königliche Hoheit, sowie des Großherzogs von Mecklenburg- Schwerin Königliche Hoheit, Freiherr von Fechenbach u. A. durch hochher- zige Geschenke und Frau Gräfin von Oy en durch ein Vermächtniß von 1000 fl. die Lasten erleichtert und eine Einnahme von ge^en 11000 fl. möglich gemacht, während mit Ausschluß der Baukosten die Ausgaben über 12000 fl. betragen haben. Es wurden 118 Pflegvcrträge mit Hessischen Landgemeinden abgeschlossen und 25683 Pflegetage den Gemeindekranken gewährt. , Der ausführliche Jahresbericht und Vie Denkschrift von 1857 können gratis vom Vorstand bezogen werden, ebenso die Pflcggrundsätze und Satzungen._________________ 102) Es wird ein fettes circa lJ/t Ctr. schweres Schwein zu kaufen gesucht. Von wem? sagt d. Red. d. Bltis. 57) Ein Garten wirv zu miethen ge sucht. Von wem? sagt die Expev. Auszulelhen. 36) Ein Capital von 315 fl. liegt in hiesiger Gemeindekasse gegen genügende Vcr- sicherung zu 4 pEt. zum Ausleihen bereit. Naunheim, den 2. Januar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Naunheim. Kern. Temperatur in Gießen, December 1865 : niederste........— 8,5° K. mittlere........— 0,34 „ Mittel früherer Jahre.... — 0,32 „ höchste ........+5,2 „ Niederschlag: an 10 Tagen . . 0,35 Par. Zock Mittel früherer Jahre: an 18 Tagen 1,69 „ „ Geld-Cours vom 11. Januar 1866. Pistolen........ ditto Preußische . . . . Holl. st. 10 Stücke. . Ducaten........ 20 Frankenstücke . . . Engl. Sovereigns . . . Preuß. Thaler..... 5 Franken-Thaler . . . Preuß. Casten-Scheine Dollars in Gold . . . fl. 9. 44-45 „ 9. 56-57 „ 9. 49-50 „ 5. 35;-36; „ 9. 26-27 _ 11. 50-52 1. 44J-45 2. 26-27 FrisHbälker zu Grchen. Sonnlag den 14. Januar. Emil Noll in dec Löweugafse. Heinrich Plank in der Neustadt. Carl Walle,nelö I. am Asterweg. kirchliche Anzeigen. Eoangklischc Gemeinde zu Gießen G o t t e s d i e n st. Am 14. Januar. Morgens: Pfarrer Ür. Seel. Nachmittags: Pfarrer Laurmann. Kopulirte. Den 7. Januar. Georg Martin Emil Mooh, Bürger und Schuhmacher dahier, des verstorbenen Bürgers, Christian Mootz, ehelicher Sohn; und Katharine 'Marre Scheid, des OrlSbürgerS und Schneidermeisters zu Bruchenbrücken, Carl Scheid, eheliche Tochler. Getaufte. Den 7, Januar, Dem Bürger und Kaufmann, Earl Peppler, ein Sohn, Wilhelm, geboren den 28, November 1865. Denselben. Dem Bürger in Beffungen bei Darmstadl und Zahnarzl dahier, Georg Wilhelm Koch, ein Sohn, Otto Sebastian, geboren den 8. November 1865. Beerdigte. Den 3. Januar. Juliane Birkenstock, geborne Roth, des verstorbene» Burgers und Zimmermanns, Heinrich Birkeustock, hinteriaffene Willwe, all 74 I., gestorben den 1. Januar. | Den 4. Januar. Carl Conrad Kohlermann, des Burgers und KüfermeisterS, Wilhelm Kohlermann, ehelicher Sohn, alt 8 M. 2 gestorben den 3. Januar. Denselben. Ein todtgeborner ehelicher Sohn, des Bürgers und Schuhmachermeisters, Heinrich Noll, geboren den, 4. Januar. Den 7. Januar. Michael Orth, Bürger und PortefeuiUe-Ardeiter dahier, alt 25 I. 9 M., ge» । storben den 5. Januar. | Denselben. Johann Christian Georg August ; Heinrich Reiter, des Bürgers und Kaufmanns, ; Johann Christian Retter, ehelicher Sohn, alt 3 M. 25 T-, gestorben den 6. Januar. Denselben, Katharine Sophie Wilhelmine Appel, geborne Pfeil, des Bürgers und Schreiners, Jacob Christian Ludwig Appel, Ehefrau, alt 51 I. 7 M. 11 T-, gestorben den 5. Januar. Den 8. Januar. Marie Georgette Balser, des Bürgers und Buchbinders, August Balser, eheliche Tochter, alt 25 I. 2 M. 28 T-, gestorben den 6. Januar. Den 10. Januar. Wilhelm Wenzel, des Bürgers und Kaufmanns, Carl Wenzel, ehelicher Sohn, alt 1 I. 5 M. 8 T., gestorben den 8. Januar. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Wocke besorgt Pfarrer Dr. Seel. Neueste Eisenbahn-Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn, Cöln-Mindener Eisenbahn-Frachtbriese, Zollamts - Declarationen in zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mäusburg. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steintruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.