AigcigcblM für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wächenllich zwei Mal: Mittwoch« unb Eamüag«. — Prei« bei Zahrgang« für (8 inheimisch« 1 6- 42 ft., für AuSwLrttg« incl. be« vorschnftv- mißigen PoüairfschlaqS 1 g. 42 kr. — Autwärt« abonntrt man ffch bei allen PsitLmtern. — In Gießen bei der Ärvedttion (iLanzieibrrg Lit. B. Nr. 1), 20» Samstag den 10. März 1866. Amtlicher Theil. Bekanntmachung- Betreffend: Den Ausbrnch der Pockenkrankheit unter den Schafen auf dem Hof-Giller Hose. Mit Bezug auf unsere Bekanntmachung vom 26. Januar b. I. bringen wir zur Kenntniß des lantwirthschafllichen Publikums des Kreises, daß auch in Utphe Vie Pockenkrankheil unter den Schafen aufgetreten ist. Wir wiederholen dabei unsere Aufforderung zu möglichster Borsicht. Gießen, am 2. März 1866. Großherzogliches Kreisamt Gießen. K ü ch l r r. Bekanntmachung. Die Generalversammlung der Mathilden-Stiftung der Provinz Oberhessen wird den Statuten gemäß Mittwoch den 14. l. Mts., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause dahier stattfinden. Gießen, den 7. März 1866. Für den Dorstand: K ü ch l e r. Bekanntrnachung, die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Winter-Semester 186%6 betreffend. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis den 24. d. Mts. mittelst specificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis den 5. Mai d. I geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Disciplinar-Sraluten zugcwiesencn Vorzug verlieren. Gicßen, den 7. März 1866. Großherzogliches Universität«. Gericht. H a b e r k o r n. (862) Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände: Eine Schleife von braunseidenem Band, ein Paar gestreifte wollene Strümpfe, ein schwarzwollener Unterärmel, ein Paar wollene Fausthandschuhe, ein weißes Taschentuch, gez. C. M. 1., ein großer Schlüssel und ein großes Halstuch. Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an cie Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkaffe werden versteigert werden. Greßen, den 9. März 1866. Großherzogliche Polizciverwaltung der Provinzialhauptstabt Gießen. Rover. Gerichtliche u«d Privat -Bekanntmachungen. Edictakladuna । haben glauben, hiermit öffentlich vorgeladen, i ö I solche an dem dazu auf Oeffentliche Ladung. den 28. Mai d. I., 864) Nachdem am heutigen Tage über I Vormittags 9 Uhr, das Vermögen des Eisenhändlers Albert! Contumazirzeit anher angesetzten Termin, Nicolai dahier der förmliche Concurs er-' unter Vorlage ihrer besfallsigen Beweisstücke 1 kannt worden ist, so werden Alle, welcheI bei Meldung der Ausschließung von der l Ansprüche an dessen Vermögensmasse zu, Masse, in Person ober durch einen glaub-j haft legitimirten Bevollmächtigten gehörig geltend zu machen und zu begründen. Marburg, am 5. März 1866. Kurfürstliches Jußizamt L gez- Kehr. vdt. Pfeiffer, Aktuar. Besondere Bekänntmachungen Das Befahren der 6. Schneiße im Gießener Stadtwalde. 872) Leute, Die im herrschaftlichen Walve Holz gesteigert haben, werden Darauf auf- merksam gemacht, Daß Die Abfuhr Dieses Holzes Durch Die erst frisch gebaute 6. Schneiße Des Gießener Stadtwaldes nicht statthaft ist unD bestraft werden wirD. Gießen, Den 9. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. V o a t. Die Vergebung einer Pfründe aus dein Plock'schen Verinächtniß. 871) Hiesige Bedürftige, welche sich um die besagte Pfründe bewerben wollen, haben ihre Anmeldungen binnen 8 Tagen bei uns mündlich oder schriftlich zu machen. Gießen, Den 9. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______Vogt.____________ 891) Vom 12. D. MtS. an findet Die Abfertigung nachvcrzcichneter Posten, wie folgt, statt: von Gießen nach AlsfelD um 3 Uhr Nach, mittags, „ Grünberg nach Homberg um 6 Uhr Nachmittags, „ Ruppertenrod nach Engelrod um 71S Uhr Nachmittags. Darmstadt, Den 8. März 1866. GroßherzoglichcS Ober-Postamt. Pfaltz. vdt. Holzamer. Die Vertheiluug der Zinsen des Lony'- scheu Vermächtnisses. 788) Hiesige Einwohner, welche auf eine Unterstützung aus obigem Vermächtnisse reflcctiren, haben ihre deSfallsige Absicht mündlich oder schriftlich bei uns binnen 8 Tagen zu erklären. Gießen, Den 2. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. .^er 11 cigcrungen. Versteigerung von Obstbäumchen bei der Stadt Gießen. 873) Samstag den 17. d. MtS., Vormittag« 11 Uhr, sollen auf dem Marktplätze vor dem Rath- hause: 200 veredelte Aepfelbäumchen und 80 „ Birnbäumchen öffentlich versteigert werben. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 9. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt. 874) Dienstag den 24. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause das Glashaus des Hans Stix, welches in dem Haus« garten des Herrn August Balser steht, auf den Abbruch, unter den alsvann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 9. März 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. __________________Ebel._____________ 855) Dienstag den 24. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause das Grund- stück des Martin Hellmold: Flur Nr. DJIlftr. ,7/69 178 Grundstück am Hamm, öffentlich meistbietend, unter den alsdann bekannt gemacht werbenDen Bedingungen, versteigert werben. Gießen, ven 1. März 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. _________________Ebel.____________ Holzversteigerung im Gießener Sladtwalde. 804) Montag den 12. und Dienstag den 13. c. Mts., jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll in Dem Gießener StaDtwalde, Schutzbezirk Stolzenrnorgen, Distrikten Zollstockswäldchen, Tanne und PhilosophenwalD, nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigert werDen, als: 115% Stecken Eichcn-Scheidholz, 111% ,/ „ Prügelholz, 221 „ „ Stockholz, 5906 Wellen „ Reisholz, 2 Stecken Kiefern-Scheidbolz, 9% „ „ Plügelholz, 14% „ „ Stockholz, 561 Wellen „ Reisholz, 10'/, Stecken Dornen-Siockholz, 1479 Wellen „ Reisholz, 1341 Eichen»Stämme von 6 bis 19% Zoll Durchmesser und 24 bis 60 Fuß Lange, mit zusammen 37681 Eubik- suß Inhalt, 50 Nabel-Stämme von 6% bis 18 Zoll Durchmesser und 25 bis 65 Fuß Länge, mit zusammen 2446 Cubik- suß Inhalt, 31 Eichen-Stangcn mit 31 Cubikf. Inhalt. Die Zusammenkunft ist auf Dem Trieb. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wirD Zahlungsfrist bis t. August D. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien Der umliegenden Orte werden ersucht, Die« in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, Den 3. März 1866. Großberzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt.____________ Holz Versteigerung. 838) Im Lichcr Stadtwalde, Distrikten Eichwald und Fichtenkopf, kommen Donnerstag und Freitag, Den 15. und 16. März, nachverzeichnete Holzsortimente zur öffentlichen Versteigerung, unD zwar Donnerstag Den 15. März: 124 Eichen- unD NaDelholz-Stämme von 5 bis 14 Zoll Durchmesser und 20 bis 60 Fuß Länge, 2433 Eichen- unb Fichten-Stangen von 2 bis 5 Zoll Durchmesser unD 20 bi« 50 Fuß Länge; Freitag Den 16. März: 113 Stecken Buchen- u. Eichen-Prügelholz, 42 „ „ Stockholz, 2000 Wellen „ Reisholz. Der jekesmaiige Anfang ist Morgen« 9 Uhr auf Dem HaltenröDer Vicinalweg. Lieh, Den 6. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Lieh. _______________Helm.___________ 856) Dienstag Den 24. April, Vormittags 11 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause Die Hofraithe DeS Wilhelm Spruck, als; Flur Nr. QKIftc. ’/soi 37 Hofraithe auf dem Canz- Iciberg, */801 47 Grabgarten daselbst, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werben. Gießen, Den 8. März 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Holzversteigerung im Garbenleichec Gemeindewalde. 809) Montag Den 12. unD Dienstag den 13. März l. I., jedesmal von Morgens 10 Uhr an, soll dahier nachstehendes Holz versteigert werden. 1) Am ersten Tage im Distrikt Roth- läufchen nächst Grüningen: 51% Stecken Eichen-Scheid-, Prügel- und Stockholz, 1075 Wellen Eichen-Reisholz, 42 Eichen-Baustämme von 14—24 Zoll Durchmesser und bis zu 50 Fuß Länge; sodann wird die Versteigerung im Distrikt BeckerSwalv fortgesetzt und kommen zum Ausgebot: 47 Stecken Nadel-Prügel- u. Stockholz, 3700 Wellen Reisholz. 2) Am zweiten Tage, ebenfalls an der Salinenstraße an,angenv, kommen zum Ausgebot : 26 Stecken verschiedenes Gehölz, 2 Nadel-Stämme von 7 Zoll Durchmesser und 55 Fuß Länge, 3002 Nadel-Bohnenstangen und eine große Quantität NaDel-Reiserholz. Die Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Garbenteich, am 4. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. B e 860) IW fcO auf bak fauinW J in Den ®üt tinen b« über 150 virpachtuiii in leäfiigjik zeu unb lu^rbnu ni I ItiUlOlllidlb - tit Sruntn'ii ßehen, werben, dmmpaihtui Gichn, 1 799) Mi soll in tw SommanDot Mch baare Gießen, Tichheezogl H o „^1 in d 148'/ " tz«» 845) Liens 8c [ob in hem flricten Pof inßüznt t *1 Sile 18 „ 36 3600 Wel Reie 62 Sich, Duri 13 Note _ Durd 270 stich,e Durd Ansa 16 Nt u, «'wwe»; niltW um ßtm Ca«jl lbst, nacht ®ti' neistbietE cht Sich», tenteicher M Ihr an, verstkign! tritt R°h ,, prügel' 1-24 3»1 J 50 N tin i6 foinmt« Sioikhoh, Verpachtung. 860) Donnerstag den 15. März, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigkm Rathhaus ter Dr Bern- baum'sche Garten am Lechgestcrner Weg, in den GünterSgräben gelegen, acht und einen Kalben Morgen groß, mit über 150 Obstbäumen einer nochmaligen Verpachtung ausgesetzt werden. Bestellt sind in kräftigster Düngung mit Roggen, Wai- zen und Klee, 1060,7 s^Klsir., bcdüngt außerdem noch etwa 500 □Älftr., sowie sammtliche Obstbäume. Bemerkt wird, daß die Grundstücke nicht im Verkauf stehen, noch vorab verkauft werden, und daß auf Verlangen Wie- derverpachtung in Parcellen gestaltet wird. Gießen, den 7. März 1866. In Auftrag: __________Weidig, OrtsgerichtSmann. 799) Montag den 12. b. MtS., Vormittags 11 Uhr, soll in der Cascrne des hicstgen Militär- CommankoS die Dunggrube öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 5. März 1866. Großherzvglichc Criminal- und Polizeikaffe. Keim. Holzverfteigerung. 845) Dienstag den 13. März l. I., Vormittags um 10 Uhr, soll in dem hiesigen Gemcinvewalde, Di« stritten Poblheimcr Wald und Trischen, nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend »ersteigert werden, als: 11 Stecken Eicben-Scheidbolz, 18 „ „ u. Nakel-Prüaelbolz, 36 „ „ „ „ Stockholz, 3600 Wellen Buchen-, Eichen- u. Nadel- Reisholz, 62 Eichen-Baustämme von 7 b's 16 Zoll Durchmesser und 20 bi« 45 Fuß Länge, 13 Nadel-Stämme von 6 bis 9 Zoll Durchmesser und 20 bis 70 Fuß Länge, 270 Fichten - Stangen von 2 bis 5 Zoll Durchmesser und 20 bis 60 Fuß Länge. Der Anfang ist um die bestimmte Stunde am Wege von Garbenteich nach Grüningen am Eingang des Walces, unk kommen die Fichten-Baustämme und Stangen des Vormittags und die Eichen-Baustämme des Nachmittags zur Versteigerung. Watzenborn, am 6. März 1866 Großherzvglichc Bürgermeisterei Watzenborn. Maid. Holzverfteigerung. 844) Donnerstag den 15. d. Mts. kom- men in dem Frciherrlich v. Rabenauischen Walddistrict Niederscilbach, Revier Treis a. d. Lumda, zur Versteigerung: 81 Stecken Eichen-Scheidholz, 60 „ „ Prügelholz, 148% „ „ Stockholz, 5950 Wellen „ Reisholz und 1025 „ Weichholz- „ Die Zusammenkunft ist Vormittags um 9 Uhr in dem Holzschlag aus dem Wege von Treis nach Alten-Buseck. Rabenau, am 6. März 1866. Der Rentmeister: ____________________W. Engel. Oeffentlicher Holzverkauf. 830) Donnerstag den 22. März 1866 sollen in dem Forstreviere die nachaufge- sührten Forsterzeugnisse auf das Höchstgebot verwcrthet werden, als: im Block III, Streifer Mitge- bräuchswald re., 1) im Schlage Aspenstrauch, Nr. 30, Ab- Iheilung a: Werkholz: 8 Klftr. Buchen-Felgenholz, Brennholz: 25 „ „ Scheitholz, 5 „ „ Astprügcl, 8 „ „ Zopfreis; Block I, Staatswaldung, 2) im Schlage Niederscilbach, Nr. 28, Abtheilung c: Bauholz: 5 Stück Eichen - Psostenholz = 79 Cubikfuß, 21 Stück Eichen-Kurzstreckholz — 722 Cubikfuß, 45 Stück Eichcn-Langstreckholz = 2866 Cubikfuß, (vorstehendes Bauholz ist von 14 bis 52 Fuß Länge und 12 bis 24 Zoll Durchmesser), % Klftr. Eichen - Schalholz, Brennholz: 3 Klftr. Buchen-Scheitholz, 2 „ Eichen- „ 3 „ „ Stammprügel, 2 Schock Buchen - Stammreis. Freitag den 23. März 1866, im Block II, Sichertshäufer Mit- gebrauchswalv, 1) im Schlage Stangenholz, Nr. 4, Ab- theilung c: Werkholz: % Klftr. reines Eichen-Spalt- holz, 9 Klftr. Buchen-Felgenholz; 2) im Schlage Rothlauf, Nr. 8, Abth. b : Bauholz: 1 Stück Eichen-Kurzstreckholz — 24 Fuß lang und 26 Zoll dick = 88 Cubikfuß, Geschirr- ».Stangenholz: 7% Schock Baumpfähle, 11 Schock geringe Fachgerten, Brennholz: % Klftr. Aspen-Scheitholz, 1% „ „ Stamm- prügel, 2 Schock Birken-Zopsreis. Die Zusammenkunft findet jedesmal Morgens 9 Uhr statt, und zwar am ersten Tage bei günstiger Witterung im Schlage Aspen strauch, bei ungünstigem Wetter dagegen im Wirthshause des Georg Benner zu Treis a. d. L.; am zweiten Tage bei günstigem Wetter im Schlage Stangenholz, bei ungünstigem Wetter im Wirthshause de« Heinrich Dingel zu Sichertshausen. Die Verkaufs - Bedingungen werden vor Beginn des Termins bekannt gemacht und; können auch bei dem Kurfürstlichen Revier» förster zu Treis a. d. L. eingesehcn werden. Zum Mitbieten können außer denjenigen, deren Zahlfähigkeit notorisch ist, solche zu- gelassen werden, welche dem ausbietenden Beamten eine Bescheinigung des OrtSvor- standes ihres Wohnortes mit beigebrücktem Gemeindisiegel »erlegen, aus welcher ihre Zahlfädigkeit hervorgebt. Statt solcher Bescheinigungen sind auch Interims - Bürgscheine zulässig, welche mit Bescheinigungen der betreffenden Bürgermeister über die Zahlfähigkeit und über die eigenhändige NamenSunterschrift ter Bürgen versehen sind. Auf erfolgten Zuschlag sind die Nummerzettel (Holz- re. Abfuhrscheine) längstens innerhalb acht Tagen bei der Kurfürstlichen Renterei, in deren Bezirk der Käufer wohnt, gegen Einzahlung des Kaufgeldes oder gegen von der bezeichneten Renterei für annehmbar erklärte Bürgschaft in Empfang zu nehmen. TreiS a. d. L., am 3. März 1866. Der Kurfürstliche Revierförster: Wepler. Stammholz - Versteigerung. 837) Donnerstag den 15. März, Vormittags 10 Uhr, sollen im Distrikt Herrngarten bet Villingen: HO zum Thetl starke Eichen-Stämme, 3 Linden- und 3 Kirschen-Stämme; ferner Freitag den 16. März, Vormittags 10 Uhr, im Distrikt Thiergarten bei Hungen: 36 zum Theil starke Eichen-Stämme, 3 sehr starke Buchen - Abschnitte (Hackklötze und Mühlradschaufeln), 200 gemischte Stämme und Stangen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Hungen, den 5. März 1866. Der Fürstliche Oberförster: Rath sch lag. Holzversteigerung im Wiesecker Ge- meindewalde. 881) Donnerstag den 15. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Distrikt Badenburger Wäldchen, versteigert werden: 18% Stecken Eichen-Scheidholz, 46% „ „ Prügelholz, 84% „ „ Stockholz, 2612 Wellen Reisholz, 388 Eichen-Stämme, 13439 Cubikfuß enthaltend, wovon sich 2 Stämme zu Mühlwellbäumen und der größte Theil zu Bahnschwellen eignet, 23 Kiefern-Stämme, 269 Cubikfuß enthaltend. Die Zusammenkunft ist auf der Badenburg. Wieseck, den 7. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. 865) Montag den 19. d. MtS., des Morgens 9 Uhr, sollen in den hiesigen Gemeindewaldungen, Districten Benhardt und Gaulskopf: 112 Eichen-Baustämme von 10 bis 30 Zoll Durchmesser und bis 40 Fuß Länge, 8241 Cubikfuß enthaltend, 901) Bloufen, glatte und gestickte Kragen, St> llpen mit und ohne Kragen, Leinen- und Leinen-Batist-Tafchentüchi r, Crinolinen mit und ohne Stoffüberzug, Corfetten in neuen Sendung« n empfiehlt 3 C h. Retter. Friseche Sämereien meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist oberhalb der Hauständer Mühle bei der Markwicse. Bemerkt wird noch, daß das Bauholz erster Qualität ist, und sich auch noch be- sonders für Schreiner und Glaser eignet. Waldgirmes, am 8. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Waldgirmes. Schmidt. Arbeitsversteigerung zu Hausen. 790) Dienstag den 13. März, Vormittags 10 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachverzeichnete Arbeiten öffentlich wenigstnehmend versteigert werden: Chaussirarbeit, veranschl. zu 40 fl. — fr. Stelufuhriobn, „ „ 24 „ — „ Steinsetzerlohn, „ „ 3 „ 36 „ empfiehlt in guter Qualität Theodor Loos, Neuenweg Lit. B. Nr. 111. Geschäfts-Empfehlung. 894) Ich beehre mich hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß mein Lager in Tuchen, Buckskins und allen in das Manufacturwaaren-Geschäft ciuschlagenden Artikeln wieder neu und vollständig assortir! ist. Die Preise sind äußerst billig gestellt. Bei streng reeller Bedienung halte ich mich bestens empfohlen. August Montanus. Jf?853) Regen- und Sonnenschirme, sowie Seide- |l-i| * und Alpacn-Kinderschirme, ß empfiehlt zu billigen Preisen N. Simon, Schirmfabrikant. Mit Allerhöchster Approbation. Stolhverck’scbe Brust-Bonbons narb ter Composition des König!. Mkinal» Collegiums, unter Vorsitz des König!. Geh. Hofratder und Professors Dr. Siharlep, sind ächt zu haben L 14 fr. pr. Packet mit Gebrauchsanweisung in dessen bei (?. 2Ö- Dietz und bei i Louis Frvhnhäuser (4320) Stecken u ff ff gfcWWWWWWWWWWWW^ Gießen, den 6. März 1866. 876) Ein Wiener Flügel, noch im Eschen- Ulmen- 7 21 17 4 9 2 2 1 1 13 600 3 ff ff 102 Cubikfuß, Schmiede und 733) Ich mache hiermit die «Sgebcnste Anzeige, baß frische Sämereien in bester Qualität angekommeii sind. Friederickc Welker, am Reichcnsand. oy Bückinge, ächte holländische Vollhäringe sowie inimarinirtc Voll- besten Zustande, ist toe.itn Mangels an Häringe, empfehlen Raum billig zu verkaufen. Näheres bei 3. A. Busch Sohne. der Crpeb. d. Bltts. H o l z v e r st e i g e r u n g. 807) Im früher v. Helmolt'schcn Garten am Friedhof soll Samstag den 10. März d. 3-, Nachmittags 2 Uhr, nachfolgendes Holz gegen gleich baare Zahlung versteigert werden, als: Hausen, den 2. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. 3- Ä.: Herbert, BezirkSbauaufsehcr. Feilgedotenes. 905) Frischen Kabliau, Sardellen, * 12 2 3 1 1 1 9'4 „ Allcrlei'Stockholz, Hausen „ Reisholz, Akarien- „ „ Stämme „ Pflugsreh Ulmen-Stämm« mit „ 196 „ 35 „ 4 „ Stöcke, ( für Eschen- „ I Schlosser geeignet, Weimukhs» Kiefer mit 24 Cubikfuß,! Wcißtanne mit 20 Cubikfuß. Hainbuchen-Scheidholz, „ Prügelholz, Akazien-Schcibholz, „ Prügelholz, Hainbuchen-Erbfenreiser, „ Stammklötze mit 18 Cu- biffuß, Eschen-Stammklötze mit 83 Cubikfuß, vyySGvc)(jY^y (dVc) siTvy (öYC?vTvTy Qjycy 2jYC/AJyt9 JVC/ «ZT/C QjyCV /TYC^CrTYC'toYO» V7YC/^VC VTYty rSYC/ Z5YC- 'zTYC/ S (in Rosii-Pnpirr, LtiqneNe Löwen-Lsffee) A wiederbolt aufmerksam zu machen. "^9 Dieses Surrogat gehört mit zu dem Besten, was je von einer Fabrik ?<* geliefert worden ist. Aus den reinsten besten Stoffen angcfcrtigt, zeichnet es sich vor allen U> andern hauptsächlich durch seinen reinen, feinen Geschmack, außer» |*> ordentlich starke Färbekraft und eine geeignete, höchst saubere Verpackung aus. Sf Es ist diese Cichorie in beinahe allen guten Spezerei-Haudlungen hier 3| zu haben. ff 4 P S* Die allgemein gute Aufnahme des von mir fabricirtcn Lömen-Caffee hat dessen vielseitige Nachahmung zur Folge und erlauben sich einzelne Fa- ^$| brisanten nicht nur meine Etiquette, sondern sogar meinen Namen nachzudrucken. Um nun allen Täuschungen vorzubcugcn, tragen die Ettguelten des von mir fabricirten Lömen-basfce mcmen Namens-Zug und bitte ich ein verehrtes Publikum, nur diejenigen Paqurte als ächt anzu rkennen, die mit meiner Unterschrift versehen sind. 110t 111*1 rfl 4*1*11111*11 Vaihingen a/Enz 1865. Walzer, von Lum bye. 4) Arie aus „Stabat niater“, von Rossini. 5) Zweites Finale aus ver Oper „Maritana'', von Wallace. Zweite Abtheilung. 6) Ouvertüre zur Oper „Dichter und Bauer", von Supp6- 7) Arie aus der Oper „das Nachtlager in Granada", von C. Kreutzer. 8) Jagd-Polka, von C. Zabel. 9) Potpourri aus ter Oper „Orpheus in der Unterwelt", von Offenbach. Dritte Abtheilung. 10) Ouvertüre zur Oper „die Stumme von Portici", von Auber. 11) Ständchen, von F. Schubert. 12) Hochzeitsmarfch aus „ein Sommernachtltraum", von Mendelssohn- Bartholdy. Anfang präcis halb 8 Uhr. Entrse für Herren 12 fr., für Damen 9 fr. Das Musik- Comite. Gberhefstfche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. 849) Nächste Sitzung: Montag den 12 März, Abends 6 U6r, in der kleinen Aula. Augemeldeter Vortrag: „lieber den Wein." If If 867) Eoncert-Anzeige. W 6 S«Ia,7/l!» d.n Buchhandlung.n da H,„.n Rick,. u»d g.rb.r und bä d,n Mittag TuVÄÄ"^ 30 k äMt ®C"m,fOTbc' -lch- Di.ufta, Anfang des Concertes ist Nachmittags 5i/2 Uhr, Ende gegen V29 Uhr. Die Kirche ist gehetzt und wird um 4y2 Uhr geöffnet. Der Eingang findet sowohl von der Hauptthnre am Kirchenplatz, als auch von der Seitenthüre aus statt. 882) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit Heutigem den Gasthof zum „Adler" übernommen habe. Es wird mein Bestreben sein, durch reine Getränke, gute Speisen niid billige Preise, mir dauerndes Zutrauen bei den Besucherrl meines Hauses zu erwerben. Ganz besonders weise ich darauf hin, daß der Besitz eigener Weinberge in den Gemarkungen Hochheim, Wicker und Nierstein, wie directe Verbindung mit dem Hause Pierre Delrieur in Veziers, Bordeaux, mich in den Stand setzen, mit ausgezeichneten, selbstgezogenen, wie importirten reinen Weinen aufzuwarten. Auch habe ich rechts vom Eingang meines Hauses ein kleines Separatzimmer eingerichtet. Zur Abnahme in Fässern können in meinen hiesigen und Frankfurter Lagerkellern jederzeit Proben genommen werden. Ferner halte mich zu Chaisen-Fahrten bestens empfohlen. Gieße», den 8. März 1866. Ergebenst Ernst Pitthan. zu miethen gesucht. Offerten beliebe man G a i l'sche Feuerwehr. ■ cßQr cm , . JT/ ™ v v orer die Realschule in Gießen besuchen 8b3) Montag den 19. Marz, Abends 8 Uhr: Generalver- sollen, können in einer achtbaren Familie sammlung UN Promenadehalls. easelbst, bei liebevoller und aufmerksamer Tagesordnung: Rechenschaftsbericht, Rechnungsablage und Vor- Kost und Logis erhalten, standswahl. Der 6 n n n ttn n n n Nähere Auskunft ertheilt die Direction ■----------------— „--------------Der 4p fl u p t111 fl 11. »es Dienstmänner-Jnstituts in Gießen. Manner Badeverein. i 819) Es wird auf Ostern eine Wohnung i von mindestens 5 Räumen in der Stadt . Erail exIam m lung Gießen oder in dem Dorfe Klein-Linden Mittwoch den 14. Marz, Abends 8'/, Uhr bei Herrn Louis Lony. zu miethen gesucht. Offerten beliebe man (’0e$C'rbnUn9: Rechnungsablage und Ergänzungswahl des Vorstandes. ^gefälligst schriftlich bei der Exped. d. Bltts. ("02) H. W. Dauernheim. abzugeben. Für Pferdeliebhaber. 846) Bei dem am 10., 11. und 12. April dahier stattfindenden Pferdemarkt werden von dem unterzeichneten Gomite für circa 40,000 Thaler von den schönsten Pferden, sowie vollständige Equipagen ic. angckauft, welche mittelst der am 12. April öffentlich stattfindenden Ziehung an die Actienbesitzer zur Vertheilung gebracht werden. Die Betheiligung an diesem Unternehmen ist Jedermann gestattet, zu weichem Zwecke Actieu ä 1 Thaler ausgegeben werden und, nachdem die festgesetzte Anzahl von Actien vergriffen ist, kommen zur Vertheilung: Zwei und sechSzig der schönsten Reit-, Wagen- und Arbeitspferde mit zehn vollständigen vier-, zwei- und einspännigen Equipagen, nebst kompletten eleganten Ausstattungen. Vollständige Pferdegeschirre und sonstige Reit- und Fahr- Requifiten rc. Das ausführliche Programm dieses Unternehmens wird Jedermann auf Verlangen gratis und franco überschickt. Jedem Actienbesitzer wird das Resultat pünktlich angezeigt. Den Aufträgen auf Actien ist der Betrag a I fl. 43 fr. per Stück beizufügen. Man beliebe sich baldigst franco zu wenden an unser Vereinsmitglied Herrn Anton llorix in Frankfurt a. M. Der lantiwirtl)fd)afUid)c Verein pi Frankfurt a. M. Pferdemarkt - Comit«. § lUoguntia, vormals Rheinschiffsahtts-Assenlrmy-GeseUschast in Mainz. Die Gesellschaft schloßt gegen mäßige und feste Prämien: a) Versicherungen gegen Feuerschaden, Blitzschlag jeder Art, und Entzündung des Leuchtgases, auf Mobilien, Waaren, Maschinen, Fabrikgeräth- schasten, Vieh, Erndteerzeugniffe, Ackergcräthe, überhaupt bewegliche Gegenstände aller Art, und — soweit dies gesetzlich zuläsig ist — auch auf Gebäude. b) Versicherungen gegen die Gefahren des Transportes von Gütern zu Wasser und zu Lande; auf Flüssen, Canälen, zur See und auf Eisenbahnen. Der Unterzeichnete, welcher als Agent der Gesellschaft, für beide Geschästs-Ab- theilungen ernannt und als solcher kreisamtlich bestätigt worden ist, empfiehlt sich zur Entgegennahme von Versicherungsanträgen und ist gerne bereit, jede erforderliche Auskunft und Anleitung zu ertheilen. Gießen im März 1866. Wilh. Balser. Geschäfts - Eröffnung. 735) Die Unterzeichneten haben an hiesigem Orte ein Dampfsägewerk eröffnet und sind dadurch in den Stand gesetzt, alle in dieses Fach cinschlagenve Unternehmungen, sowohl Material - Lieferungen, als auch das Schneiden der Materialien, ihrer geehrten Kunden in Ausführung bringen zu können. Indem sie recht zahlreichen Aufträgen, welche auf bas Pünktlichste und Billigste auSgeführt werden, entgegensehen, zeichnen Lich, den 1. März 1866. Förster Rühling & Comp. Regelmäßige Auswan-crcr-Befördrrung W mit Dampf- und Segelschiffen erster Klasse zu den billigsten Preisen frei ab hier (661) durch die Agentur Carl Spruck. Fngel-Stiftung. Am 24. März, Abends 61/, Uhr, sollen die Zinsen der von dem Stadtvorstand zum ehrenden Andenken des Geh. Kirchenraths Dr. Engel gemachten Stiftung mit je 10 ff. an 10 arme und würdige Familien aus Gießen vertheilt werden. Diejenigen Familien, welche glauben, um dieses Vermächtniß sich bewerben zu können, wollen sich bis zum 20. März bei den Geistlichen, dem Großh. Bürgermeister, oder einem der übrigen Mitglieder des Kirchenvorstandes melden. Gießen, den 8. März 1866. Für den ev. Kirchenvorstand: G. Landmann, Pfarrer. 736) Langue fr anf a ise. On est prie de s’adresser, pour le**S” bei der W- Vermischte Anzeigen. Germania» Lebensversicherungs-Actien-GeseUschast in Stettin. Grundkapital: 5,250,000 Gulden Sudd. Währ. Versicherung-Anträge vom 1. Januar 1865 bis 1. Januar 1866 39,432 mit 34,391,377 Gulden. 726) Die „Germania" übernimmt fortwährend Versicherungen auf das Leben einzelner und verbundener Personen tu billigen und festen Prämien und schließt ferner Aussteuer- und Leibrenten-Versicherungen jeder Art ab: sie bietet den Letheiligtcn die sichersten Garanticen und gewährt ihnen alle nur möglichen Vorthcile und Erleichterungen. Die von der „Germania" eingerichtete Sterbekaffe — von der Branche der Lebensversicherung ganz getrennt — zählte am 1. Januar er. bereits mehr als 22,000 Mitglieder. — Lei dieser Kasse kann man eine Summe von 100 bis 200 Gulden versichern, die nach den bestehenden Vorschriften sosort nach dem Tode des Versicherten gezahlt werden. Die Beiträge bleiben sich, so lange der Versicherte lebt, immer ganz gleich, so daß Nachschußzahlungen, wie bei Gegenseitigkeits-Gesellschaften, nicht Vorkommen können. Die Beiträge werden in beliebigen Terminalzahlungen erhoben. Zu jeder wetteren Auskunft und zur Entgegennahme von Versicherungsanträgen sind jederzeit bereit: Wilh. Balser, Haupt-Agent für Oberhessen. Phil. Zimmer in Lich. Rechner Schmidt in Londorf. Ra Für Auswanderer! 741) Zur Reise nach Amerika und Australien empfehle ich unter Zu. sicherung reellster Behandlung die bekannten Bremer, Hamburger und Liverpooler Postdampf, und Segelschiffe, wofür ich beauftragt bin, Contracte zu den billigsten Preisen abzuschließen. Gießen. Chr. Wallenfels, junior. 907) Der am 7. März, Abends, in den Neuen-Bäuen Lit. B. Nr. 72 entwendete eichene Wasser-Zuber wird zurückerwartet, widrigenfalls unangenehme Maßregeln er- griffen werden. 801) Die Besitzer von Büchern aus der Bibliothek des Gesellschafts-Vereins werden ersucht, dieselben binnen acht Tagen zu- rückzuliefern. Dr. Zimmermann, Bibliothekar. 834) Auf dem Wege vom Caf6 Ebel bis an das Walllhor ist eine graue Hut« feder verloren gegangen. Der redliche Fin- der wird gebeten, dieselbe gegen eme Be- lohnung an die Exped. d. BIOS, abzugeben. 829) Einige tüchtige Arbeiter im Kreis» sägen finden Arbeit gegen guten Lohn bei Euler & Köhler. 903) Unserer Freundin über dem Jor- van, Fräulein M. . . . Sch . ll, viel Glück zu ihrem morgen stattfindenden Ge- burtstage. A. W. H. W. 883) Dem aufrichtigen guten Freunde zur Nachricht, daß ich »ergangenen Sonntag seinen anonymen Brief erhalten habe, hatte aber, so wohlmeinend er ist, doch erwartet, daß er mir das darin Offenbarte mündlich gesagt, dann würde ich ihm Aufklärung über die bewußte Sache gegeben, und würde er nicht so schroff ge- vrlheilt haben; und erkläre ihn deshalb für einen Verläumder. C. B. 850) Ein braver Junge kann in die Lehre treten bet Emil Orbig, Schneidermeister. so) Frankfurter Lekens-Verficherungs-Gesetlschafl in Frauksurt am Main. Grund-Capital: Drei Millionen Gulden. — Reserven: st 1,496,060 13 kr. Hcrwaltuiigsratlj: Herr Freiherr Carl Von Rothschild, vom Hause M. A. von Rothschild und Sohne, Präsident, „ Philipp Donncr, Vice-Präsident, „ August Andrcae-Goll, vom Hause Johann Goll und Söhne, „ Georg von Heyder, vom Hause GrunUiuS & Comp-, Director: i Herr Carl Minoprio, vom Hause I. Maggj. Minoprio, „ Friedr- Pfeffel, vom Hause Joh.Friedr. Müller & Comp. „ Isaac Reiß, vom Hause Gebrüder Reiß, „ Georg Rittner, vom Hause Philipp Nicolaus Schmidt, „ C. Schlamp. err Löwengard- Die Gesellschaft übernimmt Lebens-, Leibrenten-, Altersversorgungs- Md Aussteuer-Versicherungen der verschiedensten Art, mit und ohne Gewinn- Vetheiligung der auf Lebenszeit Versicherten, zu den billigsten Prämien und unter den, liberalsten Bedingungen Nähere Auskunft theilt eer Agent: I. G. Appel, in Gießen. 738) Ein junger Mensch, der in der englischen und französischen Sprache sehr bewandert ist, sucht bei einem Kaufmanne, wo eine doppelte Buchführung besteht, alsbald in tote Lehre zu treten. Wer? sagt die Exped. d. BlttS. 842) 3000 fl. Capital werden gegen doppelte Versicherung zu leihen gesucht. — Näheres durch das ComrnissionS - Bureau von C. L. Pietsch II. (Lindenplatz.) Für an Magenkrampf, Ver- dauungsfchwäche rc. Leidende! Eine Brochure über die Dr. Doeeks'sche Sur wird gratis auSgegeben in der Erped. dieses Blattes. (358) 857) Ein braves Dienstmädchen wird gesucht. Von wem? sagt die Expedition dieses Blattes. Bremer Spiegelglas-Verstcherungs-Gelellschast in Bremen. Gegründet auf Gegenseitigkeit ihrer Mitglieder. 828) Nachvem uns von Äroßherzoglich Hessischem Ministerium des Innern die Concession zum Geschäftsbetriebe ertheilt worden ist, haben wir den Herrn Georg Daniel Dächert in Darmstadt zu unferm General-Agenten für das Großherzogthum Hessen ernannt, und haben sich etwaige Bewerber um Special-Agenturen an den gedachten General-Agenten zu wenden. Bremen, im März 1866. Die Direktion: Mathies. I Zeitungs-Inserate werken in alle Blätter aller Länder durch die (Expedition für Zeitungs-Annoncen von Haasenstein & Vogler in Frankfurt a. M., Hamburg, Wien und Berlin, unter Berechnung nach den Originalpreisen stets prompt und discrct besorgt. Das Bureau bietet den Jnserircnden Ersparung des Porto und der Mühwaltung, auch bei gröberen Aufträgen den üblichen Rabatt. Belegblätter werden geliefert. Zei- tungsverzeichniffe mit jeder neuen Auflage nach den inzwischen eingetrctenen Veränderungen vervollständigt und reclificirt, gratis und franco. NB. Für Gießen und Umgegend nimmt die Expcd. d. Bitts. Aufträge zur Beförderung entgegen. 786) Ein gesitteter Junge, der die Buchbinderei zu erlernen wünscht, kann alsbald, oder bis Ostern, in die Lehre treten. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. 792) Meinen an der Grünberger Chaussee, zunächst der Stadt gelegenen Garten, % Morgen haltend, will ich verpachten. Heinemann Herrmann. Augzuleihen. 825) Ein Capital von 400 fl liegt in der Gemeindekasse zu Waldgirmes gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit. Waldgirmes, den 5. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Waldgirmes. Schmidt. 728) In hiesiger Kirchenkasse liegen gegen gerichtliche Sicherheit 493 fl. zum Aus- jeihen bereit. Allenvorf a. d. Lahn, den 26. Febr. 1866. Luh, Kirchenrechncr. 663) 600 bis 700 fl. liegen zum Ausleihen bereit. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. Frischbäcker pi Giessen. Sonntag den 11. März. Georg Busch am Kreuz. Georg Balser in der Neustadt. (Srnft Wallenfels in der Wallthorstraße. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Giessen Gottesdienst. Am 11. M ä r z. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Passions-Gottesdienst in der Hospital- kirche. Mittwoch den 14 März, Nachmittags um 3 Uhr: Mitprediger Krug. Kopulirte. Den 2 4. Februar. Theodor Earl Martin Brummer, Bürger und Friseur, ein Wittwer: und Anna Margaretha Horn, des penstonirten Groß- herzoglichen StadtgerichtSdienerS dahier, Heinrich zporn, eheliche Tochter. Den 8. M ärz. Justus Göbel, Bürger und Gastwirth, des verstorbenen Burgers und Gerber- meisterS zu Homberg in Kurdeffeu, Friedrich Göbel, ehelicher Sohn; und 'Marie Luise Antonelte Braun vom Kloster Alienberg bei Wetzlar. Getaufte. Den 4. März. Dem Ortsbürger in Watzenborn und Bergmann dahier, Jacob Schäfer II, ein Sohn, Gustav Adolf Hermann Earl, geboren den 24. Januar. Denselben. Dem Ortsbürger zu Stejnbacf und Maschinenwärter an der Main - Weser - Bahn dahier, Friedrich Schneider, eine Tochter, Sophü Jacobine, geboren de» 2. Februar. Denselben. Dem Großherzoglichen Reallehrer, Dr. Otto Bindewald, ein Sohn, Theodor Heinrich Gustav Adelbert, geboren den 25. Februar. Denselben. Dem Bürger und Weißbindermeister, Ludwig P.tri II, eine Tochter, Johanna Luise Henriette, geboren den 8. Januar. Den 8. M ä r z. Dem Zugführer an der Eöln- Gießener Bahn, Franz Friedrich Schendel au< Triesen in Preußen, eine Tochter, Juliane Wilhelmine Johanna, geboren den 6 Februar. Beerdigte. D e n 6. M ärz. Sophie Helene Luise Elist Marie Silbereifen, deS Bürgers. GemeiuderathS- Mitglieds und Kaufmann-, Eduard Silbereisen, eheliche Tochter, alt 4 I. 27 T-, gestorben den 4. März. Den 7. M ärz. Anna Maria Emiich, geborne Fletl, des veistorbeiien Burgers und PosamerrteurS. Earl Ferdinand Theodor Emrich, hinterlaffenr Wittwe, alt 77 I. 11 M. 8 T, gestorben den 5. März. Den 8. M ärz. Eine uneheliche Tochter von auswärts, Marie, alt 1 I. 7 M. 22 T-, gestorben den 6. März. Derr 9. Märj. Elisabethe Riehm aus Lollar, alt 23 I, gestorben den 7. März. Denselben. Martin Earl Lindenstrutb, de- BurgerS unb Fuhrmarn S, Wilhelm Lindenstrutb, ehelicher Sohn, alt 1 I. 11 M. 10 T., gestorben den 6. März. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. Katholische Gemeinde. Kopulirte. Den 6. März. Der Bürger zu Eöln und Lokomotivführer bei der Cöln-Gießener Eisenbahn, Johann Caspar Stuber, wohnhaft zu Dillenburg, ehelicher Sohn dr- Bürgers und Schiff-capitän-, Philipp Jacob Stüber zu Eöln; und Hermine Becker, ebeliche Tochter des hiestgen Bürgers und früheren Gastwirths, Georg Becker. Getaufte. Den 2 0. Februar. Dem Bürger zu Mühlheim a. d. R. und Lokomotivführer bei der Eöl»- Gießener Eisenbahn, Johann Weigand, ein Sohn, Heinrich Johann, geboren den 3 Februar. Den 3. 'M ärz. Dem Bürger zu Hamm und Zugführer bei der Eöln-Gießener Eisenbahn, Bernhard Fehrirrg, eine Tochter, Antonie Theodora Alma, geboren den 12. Februar. Neueste Eisenbahn Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn, Coln-Mindener Eisenbahn-Frachtbriese, Zollamts-Declarationen in zweierlei Großen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mausburg. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.»Buch» und Steindruckerei (Fr. Ch r. Pietsch) in Gießen. frfdjtint loä Mizm W Dri Kir I Oeffe 912) kUchroztssl unt> Bäckei V1 ®rünbi jtb trr M»fs! Avtziigsr Don Mitr an; btfdjem j Altung t>( ijsM tim ^-rgltich« °tkr nich, »-"rtt-nkn S'it dtr tzr fl,Dftn riMifd ®r*inbfr Nou