r 'tunj t(r M bei TaS. ^glöhmk rnde Bi. iinttr. »erben als ht. Nur mit den Animi. WtlltS. jlnjrigrblatt für öie Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Malt Mittwoch« und Samstags. — Preis de« Iohrgang« für Einheimisch« 1 fl. 42 kr., für Auswärtige incl. de« vorschristS- Näßtgen BoüauffchlaaS 1 fl. 42 kr. — Anjwärt« abonmrt mi.n tick bei sllen Poflämtern. — In Gießen bei der Grpeditton (Eaazleiberg Lit. B. Nr. 1). inge wird im ber< Haus. Wgikßtt' > Lehrlinz lt. Dur MMN- 4 ’e auf bei */„ Mor> pfab gelt' ;tn. De» ,el mb ii 1866. Itfl. 9. 44-4Ö 9. 55j-56) 9. 51-52 5. 36-37 9. 24-25 11.49-5f Eisen übrige« L 44i-ti 2. 28-29 Sanrftag den 7. April 18««. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. > Oirtallaäungen. Oeffentliche Aufforderung. 1275) Der Kaufmann Isaak Simon zu Gladenbach hat feine Ueberschulbung an- gezeigr unv ist deshalb das vorbereitende Concursverfahren eingelcitct worden. Zur Richtigstellung des Vermögens-Verzeichnisses werden alle Gläubiger desselben aufgeforDert, ihre Forderungen, gehörig specificirt nach Hauptgcld, Zinsen und Kosten, längstens bis zum Termin Montag den 16. 1. MtS., Vormittags 10 Uhr, dahier anjujeigen; sodann wirb dessen Schuldnern aufgegeben, bei Meibung top. pelter Zahlung keine Zahlung an Isaak Simon's Eheleute zu leisten und die Schuldbeträge an den provisorischen Masscv.rwal- ter Färber Christian Zinser II. zu Gladenbach sogewiß binnen vierzehn Tagen abzuführen, gegenfalls das Klagver- fahren gigen sie eingeleitet, bezw. fortgesetzt werden wird. Gladenbach, am 2. April 1866. Großherzogliches Landgericht Gladenbach. Sehrt, E ck st o r m , Landrichier. Landger.-Asseffor. Oeffentliche Aufforderung. 1099) Mit Bezug auf die öffentliche Aufforderung vom 21. Januar d. I. an den sich von Hause entfernt habenden Handelsmann Adolf Kann aus Mainzlar werden alle Diejenigen, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an den gedachten Adolf Kann, beziehungsweise an dessen Vermögen zu machen haben, ausgefordert, diese Forderungen oder Ansprüche binnen zwei Monaten von heute an dahier anzumel- den, widrigenfalls dieselben bei der ferneren Disposition über das Vermögen des gedachten Adolf Kann nicht würden berücksichtigt werden können und dieses Vermögen geeigneten Falls der Ehesrau des Letzteren an Zahlungsstatt auf ihr liquivirtes baares ; Einbringen von dreitausend Gulden (soweit ' nöthig) ausgeliefert werben würde. Gießen, den 19. März 1866. Großherzogliches Landgericht Gießen. Dr. Ploch, Hellmann, Landrichter. Landger.-Affessor. Aeignöl'rr S£iuniümad)iing. An die Schuldner der Pfandanstalt zu Gießen. j 1289) Die in dem Verzeichuiß der Extra-Beilage zu Nr. 26 dieses Blattes aufgeführten, chis Ende September v- I- verfallenen Pfänder werden Montag den 16. April d- I., von Nachmittags ^2 Uhr an, , und die folgenden durch die Schelle noch bekannt gemacht werdenden Tage, einer ; öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. An den Geschäftstagen können bis dahin noch Einlösungen vorgenommen werden. Gießen, den 5. April 1866. ' Die provisorische Pfandhaus-Verwaltung. Pimper. D e m u t h. Verweigerungen. I 1284) Donnerstag den 12. und Freitag den 13. April, jedesmal Nachmittags 1 Uhr anfangend, sollen im Gasthof zum Russischen Hof auf : dem Seltersberg : ein Ackerpferd, mehrere Oeconomiewagen, Pflug, Egge und sonstige Oeconomie- Geräthschaftcn, eine Partie Fässer von verschiedener Größe, eine Obstkelter mit Trog unb eisernen Schrauben, sowie eine Partie Kartoffeln rc. - gegen gleich baare Zahlung versteigert wer- ■ t>en. Gießen, den 6. April 1866. In Auftrag: : Weidig, OrtsgenchtSmann. 1279) Dienstag den 17. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe,' zum Nachlaß der Heinrich Pfeil Wittwe gehörig, als: Flur Nr. DRIttr. Vsg3 mit 8 Hofraithe auf dem Neuenweg, gibt 13% kr., nochmals, unter Den alsbann bekannt gemacht werdenven Bedingungen, öffentlich meistbietenb versteigert werben. Gießen, den 5. April 1866. Großherzogliches Ortsgerichk Gießen. _________________Ebel.___________ 1281) Dienstag den 17. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf bahiesigem Rathhaufe die Hofraithe, zum Nachlaß der Jacob Schmuck Wittwe gehörig, als: Flur Nr. □Jtlftr. 712 8 14 Hofraithe auf dem Tiefenweg, gibt 73/4 kr., nochmals, unter Den alSDann bekannt gemacht werbenDen BeDingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, Den 5. April 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. 1230) Dienstag Den 10. April, Nachmittags um 1 Uhr, sollen in Dem Bierlocal des Herrn L. König dahier folgende Arbeiten durch den Groß- derzoglicken Wiesencommissär Greb auf dem Surnmissionswege vergeben werDen: Steinhauerarbeiten, (517 fl. — kr. veranschl. zu i 62 „ 28 „ Maurerarbeiten, „ „ I " 23 " Zimmerarbeiten, „ „ <" 26 " J // u Schlofferarbeiten, „ „ ( $4 " (JZ " Gießen, den 31. März 1866. Großherzogliches Rentamt Gießen. L y n ck e r. Holzversteiqerung im Gießener Stadtwalde. Loh-Versteigerung. 1276) Der diesjährige Lohertrag der Gemeinkewaltungen des hiesigen Kreises 1231) Montag den 9. April 1866, von Bormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stabtwalde, Diflritt Bruderwinter, nachverzeichnetcs Holz öffentlich versteigert werden, als: 2*/2 Stecken Eichcn-Prügclholz, 2 „ „ Stockholz, 150 Wellen „ Reisholz, 10 Stecken Navel-Scheidholz, 26'/, ,, „ Prügelholz, 109'4 » " Stockholz, 3600 Wellen „ Reisholz, 18 Eichen-Stämme mit 20^ Cubikfuß, 611 Nadel- „ „ 12969 54 Eichen-Stangen „ 158 „ 1050 Nadel- „ „ 6643 „ Die Zusammenkunft ist auf dem von Annerod nach Steinbach führenden Vicinal- weg an der Strangswiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 31. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. Wird voraussichtlich circa 3,372 Gentner betragen, welche in den nachstehenden Terminen durch die betreffenden Herren Bürgermeister versteigert werden sollen. I. Am Sonnabend, den 21. April, Vormittags 10 Ubr, im Rathhause zu Niederkleen durch den Bürgermeister Börner daselbst: circa 144 Centner aus dem Gemeindewald von Oberkleen, „ 96 „ „ „ „ „ Dornholzhausen, ,, 80 ,, ,, ,, ,, ,, EberSgönS, h 350 „ „ „ „ „ Lützellinden. II. Am Montag, den 23. April er., Mittags 12 Uhr, im Hause des Wirths Schmidt zu Stockhausen durch den eomm. Bürgermeister von Marschall zu Ehringshausen: circa 77 Centner aus dem Gemeindewald von Edingen, „ 21 „ „ „ „ „ Daubhausen, ff $3 ,, ,, ,, ,, ,, Ulm, „ 120 „ „ „ „ „ Allendorf, ,, 350 ,, ,, ,, ,, ,, Biskirchen, „ 28 „ „ „ „ „ Stockhausen. III. Am Dienstag, den 24. April er., Nachmittags 3 Uhr, im Hause des Wirths Daniel zu Albshauscn durch den Bürgermeister Niedermater zu Braunfels: circa 119 Gentner aus dem Gemeindewald von Niedernbiel, ff 140 „ „ „ „ „ Leun, „ 84 „ „ „ „ „ Tiefenbach, ,, 15 ,, ,, ,, ,, ,, Braunfels, „ 150 „ „ „ „ „ Oberndorf, „ 21 „ „ „ „ „ AlbShausen, ff 28 ,, ,, H ii ii Steindorf. IV. Am Donnerstag, den 26. April er., Vormittags 10 Uhr, im Bürgermeisterei-Gebäude zu Schwalbach durch den Bürgermeister de Wedig daselbst: 140 Gentner aus dem Gemelndewalv von Bonbaden, 56 „ „ „ „ „ Neukirchen, 133 „ „ „ „ „ Niederquembach, 126 „ „ „ „ „ Kraftsolms, _ 86 ,, ,, ii ii ii Kröffelbach, 35 „ „ „ „ „ Oberquembach, 77 ,, ii ii ii ii Oberwetz, 21 „ „ „ „ „ Schwalbach, 96 „ „ „ „ „ Nauborn. V. Am Freitag, den 27. April er., Morgens 9 Uhr, im Schützengarten Hierselbst: 1) circa 40 Gentner aus dem Stadtwald von Wetzlar, durch den Bürgermeister Waldschmidt daselbst. l 64 Gentner aus dem Gemeindewald von Atzbach, 2) 24 „ „ „ „ „ Kinzenbach, f 48 „ „ „ „ „ Garbenheim, durch den Bürgermeister Golnot zu Krofdorf. 3) 48 Gentner aus dem Gemeindewald von Großrechtenbach, 8 „ „ „ „ „ Reiskirchen, 1196) Dienstag den 10. April, Nachmittags 2 Uhr, soll der Acker des Ludwig Steinmeier: Flur Nr. □.ftlftr. 400 Acker an der Chaussee, auf der Warth, mit guten Obstbäumen besetzt, gibt 1 fl. 5% fn, auf dahiestgem Rathhause öffentlich meist- bietend, auf Erb- und Eigenthum, versteigert werden. In gleichem Termin soll' das Grundstück Flur Nr □.Rlftr. 2%58 158 Acker am Riegelpfad, auf das Bruch, auf 6 Jahre verpachtet werden. Gießen, den 29. März 1866. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. 1280) Donnerstag den 12. April, Nachmittags 2 Uhr, soll in der Wohnung der verstorbenen Ja- eob Schmuck Wittwe auf dem Tiefenweg das zu deren Nachlaß gehörende Schreinerwerkzeug, We ßzeug, Kleider und Hausrath öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 5. April 1866. Großherzogliches OrtSgcricht Gießen. Ebel. 64 „ „ „ „ „ Volpertshausen, 120 „ „ „ „ „ Voinkirchen, 14 „ „ „ „ „ Niederwetz, durch den Bürgermeister Back zu Großrechtenbach. 4) An demselben Tage und in demselben Local wird dann Vormittags um 11 Uhr die Lohe aus den Königlichen Waldungen versteigert. VI. Am Samstag, den 28. April er., Nachmittags 2 Uhr, im Hause des Gastwirths Wüst zu Ehringshausen: 1) 10 Gentner aus dem Gemeindewald von Aßlar, 18 „ „ „ „ „ Berghausen, 6 Dinbet’m. 1286) Dienstag den 10. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem Lindenplatz alte Thüren, Fenster, Ziegeln ic. verst igert werden. durch 80 „ „ „ „ „ Katzensurt, 10 „ „ „ „ „ Dreisbach, 30 „ „ „ „ „ Niederlemp, den Bürgermeister Brettschnetder zu Ehringshausen. ( 42 Gentner aus dem Gemeindewald von Altenstädten, 2) 60 „ „ „ „ „ Altenkirchen, i 20 ,, ,, ,, ,, ,, Bermoll, durch den Bürgermeister Trips zu Hohensolms. Die Gemeinde-Forstschutzbeamten sind angewiesen, auf Verlangen die Lohschläge den Käufern zu zeigen. Auch steht es denjenigen Käufern, welche verhindert sind, dem Termin beizuwohnen, frei, ihre Gebote pro Gentner schriftlich an die genannten Herren Bürgermeister einzusenden mit Der Aufschrift: „Gebot für Die Eichenrinde im Gemeinde- walD N. N." Die Derartigen Offerten werden dann im Termin, bevor der Zuschlag auf Das höchste mündliche Gebot ertheilt wird, eröffnet. ES kann aber in solchen Fällen Der Kauf selbst nur Dann realisirt werden, wenn durch die Offerte das höchste münDliche Gebot überschritten ist. Wetzlar, Den 3 April 1866. Der Königliche Landrath: v. Die st. Main - Weser - Bahn. 1277) Donnerstag den 12. D. Mts., des Vormittags um 9% Uhr, sollen aus der Station Lang-Göns die nachbenannten zur Erbauung der Bahnwärterhäuser Nr. 180 und Nr. 182 erforderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen durch öffentliche Versteigerung veraccordirt werden. Maurer- und Steinhauer- arbeit, veranschlagt Zimmerarbeit, verans Dachdeckerarbeit, „ Schreinerarbeit, „ Glaserarbeit, „ Schlosserarbeit, „ Spenglerarbeit, „ Weißbinderarbeit, „ Lieferung von 82 2 . 619 fl. 34 fr. zu 583 „ 36 „ ,, 239 „ 12 „ „ 297 „ 26 „ „ 74 „ 42 „ „ 244 „ 28 „ „ 58 „ 50 „ „ 186 „ 36 „ n Luftkalk. „ „ 22000 Stück Backsteinen sFelDbrand.) Pläne, Voranschläge und Steigbedingungen liegen auf Dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Gießen» den 5. April 1866. Der Großherzogliche Sections-Ingenieur Der Section Butzbach. Nahm. 1288) Mittwoch Den 11. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen in Der Wohnung Des Herrn Justus Unverzagt in Der Wallthorstraße Die zum Nachlaß Der Heinrich Simon Wittwe ge» hörenDen Mobilien, bestehend in Bettung, Weißzeug, Haus- und Küchengeräthen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, Den 5. Apnl 1866. Großherzogliches OrtSgericht Gießen. Ebel. Versteigerung. 1274) Wegen Geschäftsveränderung lassen wir Montag Den 16. d. Mts. gegen gleich baare Zahlung versteigern: 4 Pferde, 3 Wagen zu 80, 60 und 20 Gentnern, 1 Reise. Ghaise, verschiedene Wagen- und Ghassen-Geschirre und Sättel, circa 100 Gentner Grummet ic. Gebrüder Gossi, in Großen-LinDen. Holzversteigerung bei der Stadt Allen- dorf a. d. Lumda. 1278) Mittwoch Den 11. April, Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem hiesigen Stadtwalde, District Mark, nachverzeichnete Holzsortimente öffent- lich versteigert werden. I. Brennholz. 44'/, Stecken Buchen-, Eichen- u. Nadelholz-Prügel, 133 * * * 7 8/4 Stecken Buchen-, Eichen- u. Nadelholz-Stöcke, 1075 Wellen Buchen-Reisholz, 4000 „ NaDel- II. Bau-, Werk- und Nutzholz. 3 Eichen-Stämme mit 98 Gubikfuß, 1 Buchen-Werkholz-Stamm von 17 Zoll Durchmesser, 45 Fuß Länge und 102 Gubikfuß enthaltend, 57 Fichten- u. Kiefern-Bauholz-Stämme von 5 bis 10 Zoll Durchmesser, 35 bis 75 Fuß Länge und zusammen 911 Gubikfuß enthaltend, 384 Nadel-Stangen mit 648 Gubikfuß. Die Zusammenkunft ist an der Glimbacher Lehmkaute. Allendorf a. d. Lda., den 5. April 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. D. Lumda. Wagner. Holzversteigerung. 1282) Donnerstag den 12. d. Mts- kommen in den nachstehenden freiherrlich von Rabenauischen Walddistrikten in der Oberförsterei Altcn-Buseck zur Versteigerung: a. int Buchwald und Der Struth bei Beuern: 78 Stecken Buchen - ScheiD, 7 „ Eichen- „ 23 „ Buchen-Prügel, 5 „ Eichen - „ 8 „ Aspen- „ 34 „ Buchen-Stock, 111 */* „ Eichen- „ 7225 Wellen Buchen-Reisholz, 325 „ Eichen- „ 325 „ Aspen- unD NaDel-Reisholz, 17 Stämme Eichen-Bauholz von 13 bis 19 Zoll Durchmesser unD 1681 Gubik- tuß, zu Küfer- und Schreinerholz geeignet, 426 Stück Fichten - Stangen von 1 bis 3 Zoll Durchmesser; b. im Kernberg bei Der sog. Gansenburg: 6 Stecken Kiefern-Prügelholz, 57i u /, Stockholz unD 575 Wellen „ Reisholz. Die Zusammenkunft ist des Vormittags um 9 Uhr im BuchwalD, von wo aus Die Versteigerung tn Der Struth unD Kernberg fortgesetzt wirb. Rabenau, am 3. April 1866. Der Rentmeister: W. Engel. Arbeitsversteigerung. 1283) Dienstag Den 10. D. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in Der GemeinDestube zu Lollar nach- folgenDe Arbeiten öffentlich an Die Wenigst- nehmenden in Aecord gegeben werben, als: m , fl. fr. Das Graben und Ausmauern eines neuen Brunnens, veranschlagt zu..... 220 — Fertigung eines neuen Back- ofens von Backsteinen, veranschlagt zu......70 — Glaserarbett an Der Kirche, veranschlagt zu .... 8 — Maurerarbeit am II. Schul- hauft, veranschlagt zu . . 23 12 Schreinerarbeit Daselbst, veranschlagt zu..... 2 — Schlosserarbeit Daselbst, veranschlagt zu..... 1 48 Weißbinderarbeit am I. Schul- Hause, veranschlagt zu . . 10 — Fertigung eines eisernen Fried- hofsthores, veranschlagt zu. 97 — Unterhaltungsarbeiten an Den Ortsstraßen, veranschlagt zu 29 30 desgleichen an den Wegen, veranschlagt zu .... 59 30 Auffüllung Des LahnDammes in DenTrieschern, veranschl. zu 562 30 Planirung Des Bornwegs, veranschlagt zu..... 6 36 Planirung Des Wiesenwegss veranschlagt zu .... 28 — Ehaussirung Des Bornwegs, veranschlagt zu .... 75 54 Ehaussirung Des Wiesenwegs, veranschlagt zu.....161 — Steinbrechen, Fahren unD Aufsetzen derselben, veranschl. zu 405 — Ueberschläge und Bedingungen werden im Termin eröffnet. Lollar, am 5. April 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Verkaufs-Local: Gasthaus zum Prinzen Carl 1343) Der Verkauf beginnt Dienstag -en IO. April usiFt b Folgen der .jeIN herchi Dem hiesigen und auswärtigen Publikum wird durch nachstehendes Ereigniß Gelegenheit geboten * Manufaktur - und Modewaaren, st LP zu enorm billigen Preisen zu kaufen, weil die Geldnoth in Deutschland eine Io bedeutende, die io fi an der preußischen Bank zu Berlin 7 % bereits überstiegen hat. Durch dieses Faktum ist die jüngstvergangene Engrosmesse zu Frankfurt a. M. so ungünstig ausgefM w ihr Rennome Jahre lang zu sichern wußten, sehen sich veranlaßt, ihre Zahlungen nach und nach cinzustellen. ! was ihnen zwar aus augenblicklicher Geldnoth helfen, ihren Ruf jedoch für immer ruiniren würde; demzMn sich Detailverkauf unter nachstehenden Bedingungen zu übergeben. \ 1) Die Preise sind 15 % unterm Fabrikpreise, also 3 3 Vs % billiger als die Verkaufs^ ankere 2) Um einen so schnellen Umsatz zu erzielen, wie es bei diesem Unternehmen erforderlich v: bei Kleiderflosfknchl verkauft. 3) Das Lager muß anderweitiger Unternehmungen halber während des Marktes Dienstag fntmch b f e st e n r c verkauft. 4) Damit im Publikum nicht die irrige Meinung entstehe, daß vieles so reelle UnternebsZchirind specieller Besichtigung nicht den ungetheiltesten Beifall eines jeden Waarenkenners bahnen 24 § Preis und 8erv 35 320 85 130 93 40 14 27 75 52 38 72 108 16 185 83 Stück Mozambique und Doppel-Barege in schwarz und couleurt, 9 und 11 Kr. die Elle. 20 5 „ 4/4 Poil de chevre, die Elle 10, 12, 14—18 Kr. 310 „ 4/4 französische Chalis, die Elle früher 26-28, jetzt 16 — 18 Kr. 512 „ 5/4 Mohairs, die Elle 18—22 Kr. „ elegante halbseidene Kleiderstoffe, früher 61, jetztz>31 Kr. die Elle. 95 „ rein wollene schwarze Ripse, glatt, brochirt und karrirt, früher 1 Fl. 40 Kr., jetzt 35 Kr. 210 „ schwarze engliche Moiree zu Unterröcken, die Elle 21—47 Kr. 460 „ Alpacea- Lustres, 26 Kr. die Elle. „ 9/4 Mohairs in den neuesten Dessins, früher 1 Fl. 40 Kr., jetzt 30—45 Kr. „ 7/4 breite Crenots, früher 60, jetzt 31 Kr. die Elle. „ 6/4 und 4/4 breiter englischer Linsey-Wolscy, früher 1 Fl. 40 Kr. und 1 Fl. 10 Kr., jetzt 21 6^ 7 und 21 Kr. „ 6/4 breite Eilenburger Kattune, lüft- und waschächt, in den neuesten Dessins, trotz der ungeheuere' theueren Baumwollcnpreise, 16 Kr. die Elle. „ 6/4 breite frunzösistbe Iaconnets, die Elle 16 — 18 Kr. » ,0/4 1 „ 10/4 breite Double zu Schlafröcke, früher 3 Fl. ^0 Kr., jetzt 2 Fl. || „ Dutzend Cachemir-Shawl-Tücher, 4 Fl. 25 Kr. bis 9 Fl. „ weiße und schwarze Shawls in reiner Wolle, von 4 Fl. 30 Kr. an. || 10[4 । Baregc, Barege, Barcgt^ tz NB. Schließlich müssen wir nochmals bemerken, daß unseres fui^ sämmtliche Sachen nur zu festen Preisen verkauft n’fl Verkaufs -Local: •"IM pril neuert bis Mittwoch den 11» April Abends IO Uhr machenden Geldkrisis eboten tn, it Shawl - Tücher, Tuch und Buckskin '/die eine so enorme ist, wie sie seit Jahrhunderten nicht dagewesen, so daß nach eingetroffenen Depeschen der Disconto ig ausgii aß der Ruf so manches Fabrikanten und Großhändlers gefährdet ist, und viele bedeutende Handelshäuser, die wzustetk Inhaber derartiger Geschäftshäuser dürfen stch jedoch nicht die Blöße geben, ihre Maaren ellenweise zu verkaufen, de; temjifi ab en stch viele der bedeutendsten Fabrikanten jeder Branche vereint, uns Commisfionslager ihrer Fabrikate zum Verkauftes anderen Geschäftes gestellt. rfordecki:b iffri d)t unter 10 Sllcn - Dienst^ iittwoch den IO. und 11» April geräumt sein und wird nur zu unbedingt Untern^ Schwindel der Neuzeit sei, wird jedem Däuser gestattet, die von uns entnommenen Maaren, sobald sie nach cnnerOwnen 24 Stunden nach Einkauf derselben umzutauschen. i- serverzeichnist ,5 Kr. 20 Dutzend englische Herren-Reiseplaids, früher 16, jetzt 7—9 Fl. das Stück. 310 „ 7/4 breite Umbinde-Tücher, das Stück 26 Kr. 512 „ 12/4 und 14/i breite rothe Cachemir-Tischdecken, 2 Fl. 40 Kr. das Stück, rothe Kommoden- und Nähtischdecken, erstere 1 Fl. 28 Kr., letztere 52 kr. 95 „ wollene Herrenhemden, das Stück 2 Fl. 210 „ rein leinene Taschentücher, das Dutzend 4 Fl. 8 Kr., reeller Werth 7 Fl. 460 Stück ächt französische Long-Ehsles, deren reeller Werth 70, 80, 90 und 120 Fl., jetzt für 23, 25, 28, 30-50 Fl. r, M 5 ungeheuer 6A, 7/4/ 8/4 breiter französischer Thibet in allen Farben, zu 24, 28, 30, 42—52 Kr. die Elle. Schwarzer englischer Camlot und Seivenlustre, 6/4 breit, von 19—21, 26 und 30 Kr. 10/4 breiter rein wollener Buckskin, glatt und eouleurr, die Elle 1 Fl. 45 Kr., 2 Fl., 2 Fl. 30 Kr. bis 3 Fl. 30 Kr. 10 4 breiter niederländischer Buckskin, die Elle 2 Fl. 30 Kr. bis 2 Fl. 50 Kr. ,/ ,/ „ „ prima, feine Qualität, reeller Werth 5 Fl. 30 Kr., jetzt 2 Fl. 55 Kr. bis 4 Fl. 10/4 breiter schwärzet Trieot, 2 Fl. urcgiO Ellen für 1 Fl. 45 Kr. ßAufenthaltes wegen Kleiderstoffe nicht unter 10 Ellen und mfr 4 Gebrüder Cohn aus Berlin und Frankfurt a. M. ; u m Prinzen Carl. Verkaufs^ Local: Gasthaus zum Prinzen Carl. Holzversteigerung. 1285) Montag den 9. d. Mts., Vormittags 8 Uhr anfangend, sollen in dem Bersröder Gemeiudewald, Districten Roosberg, Wamberg, Luh und Waldwies, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden, als: 9*23/4 Stecken Bnchen-Scheidholz, 621/2 „ „ Prügelholz, 7 „ Kiefern- „ 87i/4 „ Buchen- u. EichemStockh., 2 „ Kiefern-Stockholz, 5817 Wellen Buchen-Reisholz, 125 „ Eichen- „ 2910 „ Stadel- „ 4 Buchen-Stämme von 13 bis 15 Zoll Durchm. und 25 bis 30 Fnß Länge, 172 Cubikfnß enthaltend, 15 Stadelholz-Stämme von 6 bis 18 Zoll Durchm. und 12 bis 50 Fuß Länge, 358 Cubikfnß enthaltend, 1920 Fichten-Stangen von 1—1V2 8°Q Durchm. und 10 bis 25 Fuß Länge, 208 Cubikfnß enthaltend. Die Zusammenkunft ist im Ort. Bersrod, am 5. April 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Bersrod. ______________Bocher. Holzversteigerung. 1287) Dienstag den 10. April d. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Gemeindewalde, Districten Köpfel, Langenbruch, Buchkopf uud Burghain, nachvcrzeichnete Holzsortimente versteigert werden, als: 24 Stecken Buchcn-Scheidholz, 55 „ „ u. Nadcl-Prügelh., 261/2 „ „ „ „ Stockh-, 10 „ Nadel-Reisholz, 7100 Wellen Buchen- u. Nadel-Rcish., 152 Stadelholz-Stämme von 5>/2 bis 10 Zoll mittlerem Durchmesser und "15 bis 50 Fuß Länge = 1435 Cubikfnß, 159 Nadelholz-Staugen von 3 bis 5 Zoll mittlerem Durchmesser und 20 bis 40 Fuß Länge = 592 Cubikfnß. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird bis znm 1. September l. I. Credit gegeben. Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde in dem District Köpfel, am Weg von Allertshausen nach Beuern. Allertshausen, den 31. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Allertshausen. R 6mer. Holzversteigerung zu Friedelhausen. 1236) Freitag den 13. t. Mts. sollen in den Waldbistricten Stracke loh und Burgwald versteigert werden: 4 Stecken Buchen - Scheid-, 53 Stecken Buchcn-Prügclbolz und 5875Buchcn- und Eichcn-Wellcn. Anfang Morgens 9'/2 im «trackeloh. Weinverfteigerung zu Bechtheim bei Worms. 1290) Montag den 16. April, Morgens 9 Uhr, lassen die Erden von Georg Jacob Schnitzel nachstehende Weine, Fässer und Bienenstöcke versteigern. Die Weine sind selbst gezogen, rein erhalten und in den besten Lagen Bechtheims gewachsen. Weiße Weine: 2 ! Ohm 1862r, 7‘A II 1864r, 11 H 1864r, 10 H 1865r, 15 H 1865r, 10 II 1865r, 7"/2 II 1865r, 7 n 1865r, 5 7, n 1865r, 2 H 1865r. 0 th e Wein 3 Ohm 1862t, 4 // 1864r, 4 II 1865r, 3/. II 1865r, % II 1865r, Ferner werden an demselben Tage, Nachmittags 2 Uhr, 38 Stuck gute, weingrüne Fässer, von 15 Ohm bis */4 Ohm haltend, sowie 49 Stück in dem Vesten Zustande sich befindende Bienenstöcke, meistbietend zur Ausländische Weine, als: Clö. Sherry, pro Try-Madcira L, „ Madeira II., Portwein I, „ Portwein II., „ Malaga L, „ Malaga II, Bout. 3 fl. 48 fr. „ 3 „ 30 „ „ 2 „ 30 „ „ 3 „ 48 „ „ 3 „ 24 „ „ 2 ,, n „ 1 n 45 „ Bordeaux- Weine: Chateau Louvieres, pro Bout. 1 fl. 45 fr. „ de la Mission, „ „ 2 „ 12 „ „ Larose, „ „ 2 „ 12 „ „ Margeaux, „ „ 2 „ 36 „ Trincout, „ „ 1 „ — „ sämmtliche Weine sind von vorzüglicher Qualität, (1200) bei G e b r. Wenzel. ß G y p s. Acchter Hanauer Dung-Gyp« bei Mayer Bock', jun., in der Braugasse in Lieh. 1295) Ausverkauf von Sommermänteln , Paletots in Wolle und Seide, Federn, Blumen, Band, Schleier, Kragen und Aermel, Foulards, Fichus, Bielefelder Leinen und Batist-Tssch-ntüchern und sonstigen Waaren, um damit rasch zu räumen, zu auffallend billigen Preisen bei M. Heß, gegenüber dem Lindenplatz. Versteigerung kommen. Die Weinproben können den 15. April und während der Versteigerung an den Fässern genommen werden. Die G. I. Schnitzel'schen Erben. A n n o 11 c e. 1291) In Sachen der Gerson Katz I. Söhne in Steinbach, Kläger gegen Johannes Klös IV. in Harbach, Beklagter, soll auf Anordnung Großhcrzoglichen Landgerichts Gießen ein dahier stehendes Pferd (Fuchs mit Blässe), Dienstag den 10. April, Nachmittags 2 Uhr, öffentlich meistbietend auf dem Bureau des unlerzeichneien Ortsgerichts-VorsteherS versteigert werden. Steinbach, den 5. April 1866. GroßherzoglichcS Ortsgericht Steinbach. Horn. F e i l g e 0 n l e 11 r r-, Cinschlag-Baumwolle- und leinenes Maschinengarn (1093) empfiehlt Julius Wallach. Weißer fluffiger Leim von Ed. Gaudln in Paris. 1190) Lieser geruchlose Leim wird in kaltem Zustande zum Leimen von Porzellan, Glas, Marmor, Holz, Kork, Pappendeckel, Papier angewcndet, und ist uneiitbchrlich in den Haushaltungen und Verwaltungen, pro Flasche 14 fr. In Gießen bei Ernst Hermes, Materialist. 1073) Dunggyps, Kleefaat und Saatwicken empfehlen Flick & Kröll. 1063) Eiserne Gartenmöbel bei I. G. D. Bapst. 1307) Mineralwasser-Krüge, pro Stück 31/2 kr., im Hnndert billiger, ; bet L. Iah reis. 1158) Neue Sendung ächter Wiener Meerschaum-Spitzen, Knall- und Leuchtkugel- Cigarren empfiehlt C. Wenzel. 1294) Stroh hüte für Damen, Herren und Kinder in der neuesten Fa?on empfiehlt zu den Fabrikpreisen M. Heß. 1306) Neue Sendung von fein»1 1249) starkes Handwägclchen steht ftem Stuhlrohr empfiehlt | Su verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. L. Jahr eis. d. Bltts. 1$ und fö Mbi More 13' Preisen 1310) ist zur b he belle! Auf Tapete gegeben. 1! mache 1 Markt Westens ZUMls Preisen A h Cravatt haltigste 1062) äse » Z.-Z A Q* y "C 3 S 3 M 3 128) Ziesten 1,6 b>ej 1265 1302" reinftc Siegel 45 iti: - 48 fr. ii 30 ii " 48 , » 24 „ R. 45 fr. » 16 ii n 36 „ ^züglicher >« bei Ion., Sich. Bontmer- > Seide, , Kragen Wck» nt ionjti- i röumtii, ldenplatz. etttt wird in JJorjcUan, ppenbecke!, mtbchriil- laltllligen, ernitii ialtii' aat n”6 toll. Sbel btt ige, Pr0 billigt 1309) Frühjahrs- und Sommerstoffe, schwarze, weiße und farbige Alpacas und Lustres, schwarze Taffetas und ThybetS, gestreifte Rockstoffe, sowie schwarzen und grauen Moreen empfiehlt in Auswahl I. CH. Retter. — - - - —■ Das Neuste in Sonnenschirmen. 4311) Stoffe in größter Auswahl zum Ueberzieheu, empfehle ich zu billigen Preisen, Schirme mit kleinen Fehlern, oder vorjährige, unter dem Fabrikpreis. _____W. Frank. Lisi») Das Tapeten Lager von K. Kochstätter, Eck von Brand und Schloßgasse, A. 200, ift zur bevorstehenden Saison wiederum auf das Reichhaltigste affortirt und empfiehlt die beliebtesten Muster in großer Auswahl zu den billigsten Preisen. Außerdem wird eine große Anzahl Tapeten-Reste und zurückgesetzte Tapeten (meistens Glanztapeten) bedeutend unter dem Fabrikpreise abgegeben. 1262) iJMSr Meinen Kunden, sowie einem verehrlichen Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich den bevorstehenden Gießener Jahr- Markt mit einer großen Auswahl der modernsten Rock-, Hosen- und Wesrenstoffe, fertigen Herren-Röcken und Confirmanden-Anzügen, Juppen, Kappen aller Art, Filzhüten, beziehen werde und zu sehr billigen Preisen verkaufe. S. Wols, aus Hungen. Meine Firma ist an der Bude ausgehängt. 1209) Mein Lager in Herren- und Damen-Binden, Shlips, Colliers Cravatten aller Art, Mützen und Hemden-Kragen ist wieder aufs Reichhaltigste affortirt und empfehle ich solches zur geneigten Ansicht bestens. H. Ei ff Wittwe, ______________________ Mäusburg Lit. D. Nr. 10. Jfi>3) Regen- und Sonnenschirme, sowie Seide- flf? und Alpaca-Kinderschirme, empfiehlt zu billigen Preisen N. Simon, ’ | Schirmsabrikant. 1062) Kleesamen und Gyps bei __I. G. D. Bapst. Keine Hühneraugen mehr! 128) Die rühmlichst bekannten Hühneraugen-Pflästerchen ver Gebrüder Lent- ner aus Schwatz in Tyrol sind im ganzen Dutzend zu 42 fr., 3 Stück zu 12 fr., für Gießen nur ächt zu haben bei Ernst Hermes, Materialist, __________________Mäusburg. 1265) Ein Haufen Dünger und zwei Fügeblöcke sind zu verlaufen Löwengasse Nr. 89.______________________ 1302) Dicker WasserkalkUd reinsten Fettkalk habe ich stets frisch gebrannt zu billigsten Preisen vorräthig. Zicgelhütte bei Herborn Th. Wurmbach. 1301) Sehr gute rothe Frühkartoffeln, sowie weiße Spätkartoffeln verkauft Christian Noll Wittwe, Neustadt. 1296) Frische Schellfische treffen nächsten Montag ein bei 3- A. Busch Söhne. a> z*- ? Heu, circa 100 Ctr. sind zu verkaufen auf der Scheidemühle bei Großen-Buseck. 1305) Gute Frühkartoffeln sind zu verkaufen bei Frau Burkhardt, wohnhaft bei Jacob Sack in der Caplansgasse. 1304) Ein noch neues, sehr gutes Clavier ist zu verkaufen. Wo? sagt die Expev. d. Bltts. 1303) Aus meinem an der Schoor von dem Wallthor nach dem Neuenweg gelegenen Zimmerplatze sind trockene Späne zu haben. H. R u ck st u h l. 1245) Ein leichtes Pferd mit Geschirr ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. dieses Blattes. 1298) In Lit. B. Nr. 72 Ncucnbaüen find circa 15 Ctr. Heu zu verkaufen. 1297) Ein Hühnerhund, ein Jahr alt, ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1300) Zwei gute Fahrkühe, die eine schwer trächtig, die andere frischmelkend, sind zu verkaufen bei I. Malkomesius, Metzger, auf dem Neuenweg. 1308) Meine Besitzung, bestehend in Wohnhaus, Stallung unv einem 423 UlKlafter großen Garten, ist zu verkaufen. Sollte sich dazu kein Käufer finden, so bin ich Willens, dieselbe auf mehrere Jahre zu verpachten._________ v. Le sch. 1267) Em freundlich gelegenes Haus, in der Mitte der Stadt, mit daranstoßen- bem Garten, ist aus freier Hand zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Vermiethungen. 1314) Mein neu eingelichteter Laden nebst Logis ist zu vermiethen. ।H. Rudolph. 1315) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist zu vermiethen bei __Schreiner Volp. 1264) Em möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Wilhelm Ferber, Lindenplatz. 1082) In der Nähe des Brandes ist ein freundliches, gut möblirtes Zimmer zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Bei wem? sagt die Expev. d. Bltts. 1263) Im Körner'schen Garten sind zwei frcunvliche Zimmer nebst Küche und sonstigen Bequemlichkeiten zu vermiethen und am 1. Jult zu beziehen. 1325) Eine geräumige Familienwohnung ist an eine ruhige Familie zu vermiethen bei C h r. H o h m e y e r. 1324) Bei Frau Advocat Wicßell ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. 1150) Ein FamilienlogtS, aus 6 schönen, geräumigen Zimmern, Küche, Keller, Boden bestehend, ist alsbald zu vermiethen. Näheres bei der Expev. v. Bltts. 1323) Ein freundliches Mansardenzimmer ohne Möbel ist zu vermiethen bei PH. Lüde fing. 1322) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei S. Gebhard, Sonncnstraße B. 50. 1176) In der Walltdorstraße sind zwei schöne, gut möblirte ineinandergehenve Zimmer zu vermiethen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 1272) Ein freundlich möblirtes Zimmer' ist an einen braven Schüler billig zu ver- miethen. Das Nähere bei der Expedition dieses Blattes. 1321) Eine Stube nebst Kammer ist zu vermiethen bei Louis Stohr, _________________________Scbloßqasse. 880) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen und sogleich zu beziehen. I. Eberhardt. 1320) Zwei möblirte Zimmer sind'zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 144. 1223) Zu vermiethen ein möblirtes Mansarden' Zimmer an der neuen Anlage vom 1. April vierteljährlich, oder monatlich. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 1319) Zn Lit. A. Nr. 95 auf dem Astcrweg sind zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen._____________________________ 1318) Ein Logis von 3 Stuben, Küche, Kammer, Keller und Holzstall ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Fr. Sem mler. 392) Eine Wohnung ist zu vermiethen in Lit. B. Nr. 75, Neuenbäuen. 1317) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Buchbinder Orth, __Kirchenplatz._______ 584) Ein möblirtes Zimmer mit Ea- binet ist zu vermiethen bei Milprevigcr Balser. 1316) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen, wobei Kost gegeben wird. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 4101) Ein kleines Familienlogis vor dem Wallthor ist an eine stille Familie zu vermiethen und sogleich zu beziehen. C. Em melius. 1270) Bei Frau Dr. Haustein ist eine kleine möblirte Stube für einen Gymnasiasten oder Realschüler zu vermiethen. Vermischte Anzeigen. 1195) Meine Ernennung zum Hofgerichts-Advocaten bringe ich hiermit unter dem An fügen zur öffentlichen Kenntniß, daß ich im Hause des Großherzoglichen Hofgerichts-Rathes Dr. Kraft wohne. Gießen, den 28. März 1866. ____________________F. Kraft. 1333) Meinen geehrten Kunden zur Nachricht, daß ich bei Herrn Küfermeister Heinrich Schmall, (früheren Groß- mann'schen Hause) auf dem Lindenplatz' wohne. Zugleich empfehle ich mich zur1 Uebernahme von Dachdeckerarbeiten. Gustav Koch. Knaben-Lehranstalt von L. Rahn. 1211) Mit rem 16. April beginnt wieder ein neues Schuljahr. Neue Schüler können zu jeder Zeit bei dem Vorsteher angcmcldet werden. (bcfd|d!hi - Eröffnung. 1312) Einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich mit dem Heu- tigen im Hause meiner Taute, der Frau Joseph Möhl Wittwe in der Wallthor- straße, ein Metzger-Geschäft eröffnet habe. Indem ich bemüht sein werde, stets gutes Kuh-, Rind und Kalbfleisch zu führen, bitte ich um geneigten Zuspruch. Gießen, den 4. April 1866. Balthasar Malkomesius. Regelmäßige Auswanderer - Beförderung mit Dampfs und Segelschiffen erster Klasse zu den billigsten Preisen frei ob hier (661) durch die Agentur Carl Spruck. Lebensversicherungs-Gesellschaft )ii Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegründet im Jahre 1830. 1258) Die Höhe des Ende 1864 verbliebenen UeberschusseS, im Betrage von 322,714 Thalern, gestaltet im Jahre 1866 die Berthcilung einer Dividende von 32 Procent, welche den betreffenden Mitgliedern an ihrer nächsten Prämien-Zahlung in Abrechnung gebracht wird. Diese Dividende kann auch zur Abkürzung der Versicherungen in der Weise benutzt werden, daß das versicherte Capital, sofern es durch Eintritt des Todes nicht früher fällig werden sollte, spätestens bei Erfüllung eines voraus bestimmten Alters noch bei Lebzeiten ausgezahlt wird, und zwar bei einem EintrittSaltcr von 30—35 Jahr-n mit erfülltem 60. Lebcnsjabrc, 36—45 Jahren mit erfülltem 65. Lebensiahre, 46—50 Jahren mit erfülltem 70. Lebensjahre. Ebenso läßt sich damit die Befreiung von der Entrichtung weiterer Beiträge von dem bestimmten Zeitpunkte ab erreichen. Versicherungen auf Summen von 100 biS 10,000 Thalern, zahlbar beim Todesfall oder auch bei Erreichung eines voraus bestimmten Lebensalters, vermitteln kostenfrei die Gesellschaft«-Agenten : E. C. Rühl, in Gießen, _____________________Carl Kinzenbach, in Wetzlar. Geschäfts - Eröffnung. 1057) Einem hiesigen, wie auswärtigen verehrlichen Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich dahier ein Sattler- unb Tapeziergeschaft eröffnet habe, und halte ich mich in allen in dieses Geschäft einschlagcnden geschmack- vollen Arbeiten, unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung, bestens empfohlen. Mein Geschäftslocal befindet sich vor der Hand in dem Hause meiner Eltern, Neuenbäuen Lit. B. Nr. 62. Gießen im März 1866. August Brühl. Menagerie von Philipp Egknolf. 1313) Einem hochgeehrten Publikum mache ich die ergebenste Anzeige, daß meine Menagerie nur noch bis Mittwoch den 11. April hier zur Schau aufgestellt ist. Fütterung täglich 4 Uhr. Um recht zahlreichen Besuch bittet . Philipp Egenolf, Menageriebesitzer. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nr. S8 de6 Anzetgeblatts. ----- . ■ ' ———— ____ Feilgebotenes. Mit konigl. kais. Ministerial-Approbation! Vor Fälschungen wird gewarnt! DtCERNEE*. M.FRAH S1IUWEBCK' Per Paanet 4 Sgr. oder 14 Gegen Hals und ^^^\Brustleiden iiti 1857 iWD'HOmii ;EMENTI0NsFiÜ860> ^MBtollivcrcksche ©nist WonbonK aus der privilegirten Fabrik von Franz Stollwerck, Königs. Hoflieferant in Köln ü. Rh. 1273) Ein sich stets bewäbrendes, dabei angenehmes Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, rheumatische und chronische Catarrhe, sowie alle Hals- und Brust-Affectionen. Für die vollkommene Vereinigung vcr vorzüglichsten, den Respirations-Organen zuträglichen Kräutcrsäften mit dabei gleichzeitig magenstärkenden Eigenschaften wurde vas Fabrikat von vielen hervorragenden ärztlichen Autoritäten empfohlen, sowie mit Preis- und Ehren-Medaillen prämiirt. — Es befinden sich Dep6ts dieser Specialität in fast sämmt- lichen Städten des Continents. — Lager h 14 fr. ä Paquct in tiiesscn bei C. W. Dietz und hei Louis Frob «Häuser; ferner in Butzrbacli bei Bal. Wießler; in tiladenhacli bei B L. Lederer; in Ueli bei H. C Bingmann. — !1157) Für die Frühjahr- und Sommer-Saison empfehle ich mein M Lager gestickter Weißwaaren, als: O Blousen, Acrmel, Kragen, Stulpen, Einsätze, Ncgligohauben und M Strümpfe. W Crinolincn und Corsetten aus der bekannten Fabrik Thomson & Comp. in Annaberg. M Gürtel, Sommer- und Glacehandschuhe, von vorzüglicher Güte. ”■*? Besatzartikel für Kleider, Wollen- und Seidenkordel. W Fertige Hemden, Kragen, Manchetten, Einsätze in Leinen und Shirting, W Hosenträger, Taschentücher, Herrenbinden, Schlips, Cravatten und farbige M Herrensocken. , rassi Galanterie- und Portefeuille-Waaren mit Vorrichtung für Stickereien, M Brochcn und Ketten in reichster Auswahl. C Wenzel. W Vermischte Anzeigen. Bürgkrvkrkin. 1341) Die auf den 8. April angezeigle Tanz-Unterhaltung kann eingelretener Hindernisse wegen erst den 22. April im „Prinz Carl^ abgehalten werden. Der Vorstand. 1271) Ein gesitteter Junge kann in die Lehre treten bei Hch. Bourgeois, Buchbinder. 1334) Die vorigen Monat zum Waschen, Färben und Fa^onniren abgeschickten Filz- und Strohhüte sind (mit Ausnahme der weißen Damenhüte) zurückgekommen. Freitag den 13. April geht eine weitere Sendung ab. B. Volz, Neuenweg. „Fröhlichkeit." 1266) Montag den 9. April, Abends präcis halb 8 Uhr: Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Rechnungsablage, 2) Ergänzungswahl des Vorstandes, 3) Aufnahmen. ________________Der Vorstand. 1194) Maurergesellen und Taglöhner können gegen hohen Lohn dauernde Be- schäftigung erhalten bei August Nauheimer. Wohnungs-Veränderung. 1332) Ich wohne von jetzt an in dem früher Friebel'schen Hause in der Schloß- gaffe. Zugleich bemerke ich, daß ich daselbst eine kleine Wohnung zu vermiethen habe. L. Hilgardt, Spengler. 1166) Anmeldungen zur Aufnahme in die hiesige Großherzogliche Realschule für das mit dem 16. April beginnende neue Schuljahr können von dem 9. April- an täglich vormittags bei der unterzeichneten Direktion gemacht werden. Die Prüfung der auszunehmenden Schüler findet Freitag den 13. April vormittags um 9 Uhr in dem Realschulgebäude statt. Gießen, am 24. Merz 1866. Großherzogliche Direktion der Realschule zu Gießen. Dr. Weigand. Geschäfts-Eröffnung. 1261) Einem verehrlichen diesigen, sowie auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich untcrm Heutigen auf hiesigem Platze eine Landesprvbuete«- und Victualien-Handlung eröffnet habe. Es toirc mein eifrigstes Bestreben ! sein, meine verehrlichen Kunden prompt und reell zu bedienen. Meine Wohnung 6e. ■ findet sich Marktstraßc, in dem Hause des Herrn L. Magel, gegenüber dem Herrn! polzhändler D. Wirth. . Gießen, den 4. April 1866. Johann Carl Schmandt. 1251) Ein tüchtiger Zapfjunge wird gegen guten Lohn gesucht und kann derselbe sofort eintreten im Darmstädter Haus. 1075) Steinbrecher finden von jetzt ab und während des gan- zen Sommers Beschäftigung sowohl im Taglohn als im Accord bei I. B. Moritz, Brauereibesitzir in Mainz. 1330) Die unter Nr. 1083 dieses Blattes erwähnte Schreibgehülfenstelle ist besetzt. 1326) Es wird ein braves Dienstmädchen gegen guten Lohn gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. Echternach 8» Hanfiein, PH. Zimmer, Agenten der Magdeburger Hagelvei sicherungs - Gesellschaft, zugleich Agenten der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft. willigst ertheilen. Gießen, im April 1866. L i ch, „ „ „ 1335) Die Magdeburger Hagelversicherung^ - Gesellschaft. Grund-Capital: Drei Millionen Thaler, in 6000 Stück Aktien, wovon bis jetzt 3001 Stück emittirt sind, versichert Bodenerzeugnisse aller Art gegen Hagelschaden zu festen Prämien. Nachschußzahlungen finden nicht- statt. Du Entschädigungs-Beträge werden spätestens binnen Monatsfrist nach Feststellung derselben voll ausgezahlt ; die prompte Ersnüung dieser Verpflichtung wird durch den bedeutenden GeschäflSumfanq, Vie am Schluffe des Jahres 1865 sich aus 238,a85 thaler belaufenvcn Reserven und durch bas Grund-Capital der Gesellschaft verbürgt. Seit ihrem zwölfjährigen Bestehen hat die Gesellschaft 366,088 Versicherungen abgeschloffen und 3,823,296 Thaler Ent- schädiqunq gezahlt. Die Versicherungs-Summe im Jahre 1865 betrug 34,291,892 Thlr. . Die unterzeichneten Agenten nehmen Versicherungs-Anträge gern entgegen, und werden jede weitere Auskunft bereit- Auswanderer erpedirt regelmäßig mittelst Dampf- und Segelschiffen über alle Häfen zu den billigsten Preisen tzjch der concessionirte Agent: (1259) Philipp Zimmer. 1292) Sonntag den 8. April 1 866. Im Zinß er scheu Garten: C o n c e r 1 der Musik-Kapelle, uukr Direktion ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. Musik - Unterricht im Violin-, Claviec- und Ensemble- Spiel ertheilt Adolph Hecker, (1337) Capellmeister. 1225) Seit 1. April wohne ich im Gasthaus'zum Darmstädter Haus. Ed. Bork, Hofgerrchts-Advocat. 1257) Ich wohne jetzt in der Löwen- gaffe Herrn Droschken-Bcsitzer Huhn gegenüber. Chr. Oppermann, Coiffeur.__________ 1331) Sämmtliche Schuhmachergesellcn werben zu einer Hauptversammlung auf Montag den 9. April, Abends 5 Uhr, in vas Local ves Herrn Louis Bramm - eingelaven. Erste Abtheilung: 1) Concordia -Marsch, von I. Gungl. 2) Ouvertüre zur Oper „Zampa". von Herold. 3) Scene unv Arie aus Der Oper „Rigoletto", von Verdi. 4) Victoria-Walzer, von B. Bilse. 5) Drittes Finale aus der Oper „Guttenberg", von Fuchs. Zweite Abtheilung: 6) Ouvertüre zu Göthe's „Egmont", von L. v. Beethoven. 7) Zum Erstenmal: Introduktion aus der Oper „die Stumme von Portm", von A u b e r. 8) Ständchen, von F. Schubert. 9) Auf Verlangen: Ein musikalischer Bilderbogen, großes Potpourri von Conradi. Dritte Abtheilung: 10) Ouvertüre zur Oper „Titus", von Mozart. 11) Erinnerung an Wagner's „Tannhäuser", Fantasie von Hamm. 12) Quadrille über Motive aus Offenbachs „Orpheus in ter Unterwelt', von C. Zabel. Anfang präcis 4 Uhr. Entree für Herren 12 fr., für Damen 9 fr., für Kinder 6 fr. Das Musik-Cemils. 1268) Ein gesitteter Junge, welcher bas Küfergeschäft erlernen will, wird in die Lehre gesucht von Wilh. Äohlermann. 1340) Die Nr. 34 hat die gehäkelte Decke gewonnen. Blitz, Polizeibiener. 1339) Ein braver Junge kann in die Lehre treten bei Carl Bierau, Glaser. 1239) Meine Ernennung zum Hofge- richtS - Acvocaten ' bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenukniß unv bemerke zugleich, vaß ich im Hause ves praktischen Arztes, Herrn Dr. Klein, wohne. Gießen, im März 1866. H. Steinberger. 1329)- Ein junger Mensch, welcher Lust hat, Vie Buchbinverei zu erlernen, kann alsbalv in Vie Lehre treten. Bei wem? sagt Vie Erped. d. Bltts., 1269) Zum Frankfurter Journal wird ein Mitleser gesucht Neuen - Bauen, Lit. B. Nr. 65. 1328) Em braves Kindermädchen, das sofort eintreten könnte, wird gesucht Lit. E. Nr. 16 Seltersberg. 1327) Ich wünsche noch einige Tage im Weißzeugnähen und Flicken in meinem Hause Beschäftigung. E. Goß. Lehr- und Erziehungsanstalt für Mädchen. 1196) Die Unterzeichneten eröffnen mit Pfingsten d-I. eine Lehr- und Erziehungsanstalt für Töchter höherer Stände und erlauben sich, vorbehaltlich einer ausführlicheren Frifchbsckkr ;u Gießen. Sonnlag den 8. Avril. Heinrich Plank in der Neustadt. Wilhelm Löber an der Brerndgaff«. August Noll aut der Mäusburg. Darlegung des Planes und Zweckes der Anstalt vorläufig das Verzeichnis der Unter- richtsgegenftände zu veröffentlichen. 1J Sprachen: französisch, englisch, deutsch bis zum richtigen Gebrauche in Rede und Schrift. (Stilistik, deutsche und französische mit U e b u n g e n; D e k l a m a t i o n.) 2) Mathematik, vorzugsweise Arithmetik einschließlich aller im bürgerlichen Leben vorkommenden Rechnungen. 3) Geschichte mit besonderer Bedachtnahme auf die Entwicklung der Kultur und Literatur. 4) Geographie. 5) Naturkunde, vornehmlich Naturgeschichte. 6) Religion. Der konfessionelle Unterricht bleibt den Bestimmungen der Eltern überlassen. Die Pflege des religiösen Sinnes indessen ist Aufgabe jedes Unterrichts. Auch hoffen wir, durch zahlreichen Besuch unsrer Anstalt in die Lage versetzt zu werden, den Unterricht in den schönen Künsten (Zeichnen, Gesang), und in den weiblichen Handarbeiten einführen zu können. Wir sind bereit, weibliche Zöglinge ins Haus zu nehmen, wo sie sorgfältige Pflege und liebreiche Behandlung finden werden. In unserm Familienkreise wird deutsch, französisch und englisch gesprochen und auf Reinheit und Eleganz des Ausdrucks geachiet. Wir wohnen vorläufig in dem Hause des Herrn Antiquar Worms, Seltersweg. Gießen, im März 1866. I. Gambs, pensionirter Gymnasial-Lehrer. Sophie Traut, geb. Gambs. 1293) Dienstag den 10. April 1 866. Im Zirrster scheu Garte»: Damen - Concert der Musik-Kapelle, unter Direktion ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. Erste Abtheilung. 1) Ouvertüre zur Oper „die Regiment-tochter", von Donizetti. 2) Fantasie aus Wagner's ,,Lvhengrin", von Hamm. 3) Türkischer Marsch aus ver Sonate in A, von W. A. Mozart. Zweite Abtheilung. t 4) Zum Erstenmal: Ouvertüre zur Tragödie „Faust", von Linvpaintner. 5) Zwiegespräch für Oboe und Klarinette, von Hamm; vorgetragen von den Herren Bien ert und Fröhnd. 6) Duett aus der Oper „die Hugenotten" (II. Akt), von G. Meyerbeer. 7) Signale für die musikalische Welt, großes Potpourri von I. Gungl. Dritte Abtheilung. 8) Auf Verlangen: Ouvertüre zur Oper „t*ie weiße Dame", von Boieldieu. 9) Zweites Finale aus der Oper „die lustigen Weiber von Windsor", von O. N i c o l a i. 10) Le reveil du lion, Caprice heroique, de Antoine de Kontsky. Anfang präcis 6 Uhr. Entree für Herren 12 kr., für Damen 9 fr., Kinder 6 fr. Es wird gutes Flaschenbier verabreicht. Während Cer beiten ersten Abtheilungen darf nicht geraucht werden. Das Diu sif - Comile. Schriftsetzer-Lehrling! 1342) Ein gesitteter, mit den nöthigen Vorkenntnissen versehener junger Mensch kann bei mir bis Pfingsten in die Lehre treten. Kostgeld wird schon nach 14tägiger Probezeit bezahlt. Wilh. Keller. 1338) Zugelaufen ein schwarzbrauner Mctzgerhunv und ein kleiner schwarzer Hund mit weißen Abzeichen. Näheres auf dem Polizeibureau zu erfragen. 1204) Bux ist zu verkaufen in Lit. B. Nr. 21 auf dem Markt. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Güeßen. Gottesdienst. A in 8. Avril. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Kopulirte. Den 2. April. Martin Kröcker, Bürger und Schneidmüller, des hiesigen Bürger« und Flur- schötzen, Philipp Karl Kräcker, ehelicher Sohn; und Dorothea Juliane Augusie Katharine Adolsine Christine Schimpf, des verstorbenen Bürgers und Fuhrmanns. Jakob Schimpf, eheliche Tochter. Denselben. Kasper Hansel, Ortsbürger in Beuern und Weichensteller an der Main-Weser- Bahn dahier, des verstorbenen OrtSdürgerS und Küfers zu Dirlammen, Georg Hansel, ehelicher Sohn; und Elisabeth« Dort. deS OrtSbürgerS und Glasermeisters zu Beuern, Georg Wilhelm Dort, eheliche Tochter. Denselben. Johannes Sippe!, Großherzog- licher NniverfitätSpedell dahier, ein Wittwer; un6 Anna Marja Barbara Blänkle, gedorne Schers, des verstorbenen Burge'S zu Michelstadt und Com- munalbau-AufseherS zu Groß-Gerau, Adam Blänkle, hinterlassene Wittwe. Denselben. Balthasar Emil Malkomesius, Bürger und Metzger, des hiesigen Bürgers und MetzgermeisterS, Jeremias MaikomesiuS, ehelicher Sohn, und Susanne Antonie Karoline Friederike Schwan, deß hiesigen Burgers und Fuhrmanns, Georg Melchior Schwan, eheliche Tochter. Denselben. Johann Heinrich Keck, Bürger und Glasermeister, des verstorbenen Bürgers und Glasermeisters, Karl Ludwig Keck, ehelicher Sohn; und Marie Henriette Dorothea Karoline Kämmerer, deS hiesigen Bürgers und Bäckermeisters, Ernst Ludwig Kämmerer, eheliche Tochter. Denselben. Christian Philipp Euler, Burger und Schreiner; und Susanne Friederike KrauSkopf, deS hiesigen Bürgers und Schneidermeisters, Konrad KrauSkopf, eheliche Tochter. Den 3. April. Johannes Hefele, Bürger in Wachenheim in Rheinbapern und Gärtner dahier; und Philippine Luise Marie Antonie Kohlermann, des verstorbenen hiesigen Bürgers und geldschützen, Jakob Kohlermann, eheliche Tochter. Den 5. April. Dr. Otto Zöckler, Licentiat und Großherzoglicher Professor der Theologie, des evangelischen Pfarrers zu Dudenhofen, Johann Konrad Zöckler, ehelicher Sohn; und Charlotte Geist, des Großberzoglichen GymnasialdireclorS dahier, Dr. Eduard Geist, eheliche Tochter. Denselben. Georg Ludwig Friedrich KaSpar Möller, Bürger und Optiker dahier, des verstorbenen evangelischen Pfarrers zu Ober-Gleen, Johann Georg Friedrich Casimir Möller, ehelicher Sohn; und Johannette Susanne Luise Christiane Ferber, deS verstorbenen Bürgers und GastwirthS, Wilhelm Christian Ferber, eheliche Tochter. Getaufte. Den 1. April. Dem Bürger und Schriftsetzer. Daniel Weißmüller, ein Sohn. Hermann Karl Georg Theodor Franz, geboren den 7. Februar. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Richard Scheel, ein Sohn. Albert Bernhard, geboren den 26. Januar. Denselben. Dem Burger und Gerbermeister, Franz Plank, eine Tochter, Sophie Friederike Susanne Georgine, geboren den 6. März Denselben. Dem Börger und Fuhrmann. Heinrich Huhn, ein Sohn, Wilhelm Karl Ernst Ludwig, geboren den 31. Januar. Denselben. Dem Bürger und Gärtner, Johannes Schaum, ein Sohn, Wilhelm Karl Julius, geboren den 21. Februar. Geschäfts - Empfehlung. 1119) Einem geehrten Publikum 'hiermit Vie ergebene Anzeige, daß ich mich dahier al« Herrenkleidermacher etablirt habe. Prompte und reelle Bedienung versprechend, bitte ich um geneigte Aufträge. Gießen, am 24. März 1866. Adam Meirich, Reichensand Lit. 8. Nr. 98. 1188) Unterzeichneter empfiehlt sich im Anfertigen von Grabsteinen, Denkmälern, Tafeln auf Gräber, Grabeinsassungen, Einfassungen von Familien - Grüften in allen Steingattungen, sowie in allen sonstigen Steinmetzarbeiten, bei billiger und reeller Bedienung. Adam Kalbfleisch, Stcinhauer, bei Loui« Vogt in der Neustadt. I Concessionirte Verloosung von Junßgegenständen in Darmstadt. Ü 3,6t6 ''00# dieser Lotterie § Jedes Loos kostet 30 kr. A Ende April 1866 und Vcrtheilung der Gewinne sofort kostet 30 kr. A SvGDDGvssI! "ach Entscheivung. Gewinne: ein Gewehrschrank (Kunst- und Prachtwerk), Causeuse mit Sessel und Stühlen, Holzschnitzereien, Büchergestell, Schmuckschale, Caffette, Teller, Uhrstöcke, Figuren, Papierschneider, Pariser Blumen- körbchen rc. rc. Wegen Bezug von Loosen wende man sich gefäöigst an Herrn Andreas Crifet in Frankfurt a M. Darmstadt, im März 1866. Der Coneesfionar: Schmidt. Aus obige Annonee höflichst bezugnehmend, empfehle ich mich zur Abgabe von Loosen h, 30 fr. pro Stück, 2 Stück 1 st. und 10 Stück 5 fl , welcher Betrag am Besten durch Posteinzahlung zu entrichten ist. Wiederverkäufer erhalten entsprechenden Rabatt. Fraukfurt a. 59t., im März 1866. Ergebenst Andreas Eifer. 1260) Einladung zum Abonnement aus das neue zweite Quartal 1866 der bei Otto Janke in Berlin erscheinenden Deutschen RsMrm-ZeätUW- welche für 1 Tlstr. vierteljährlich die Erzeugnisse der beliebtesten Deutschen Roman-Schriftsteller als Eiaenthum übermittelt (achttäglich ein Hest an Inhalt nud Umsang einem gewöhnlichen Roman-Band gleichend!!) Der Jahrgang 1866 enthält die neuesten Romane: „Der Wildpfarrer von Otto Müller" •— „William Hogarth von A. E. Brachvogel" — „des Rabbi Vermächtnis) von August Becker" — ,,Jn Reih* und Glied von Friedrich Spieldagen" — „Liebe und Leidenschaft von Graf Ulrich Daudissin" — „In der Irre von Edmund Hoefer" — ,,daS Geheimnis, deS GlückeS von Gustav vom See" k. rc. ic. — Durch alle Buchhandlungen und Postämter für 1 Thlr. zu beziehen! Für nur 1 Thaler vierteljährlich durch alle Buchhandlungen und Postanstalten zu bestehen! Denfelben. Dem ® ür^er und Schreiner- meiöer, Jtatl Zimmermann, eine Tochter, Henriette (5bnilian< Auguste, geboren den 7. Mörz. Den 2. April. Dem Ortsburger in Beuern und Weichensteller an der Main-Weser-Bahn dahier, Jladpat Hansel, ein Sohn, Heinrich Christian, geboren den 23. März. Denselben. Dem Bürger und Schlosser, Heinrich Baum, ein Sohn, Karl Theodor, geboren den 23. Februar. Denselben. Dem Ortsbürger zu Wahlen, Kreis Alsseld, und Güterardeiter an der Köln- Gießener Bahn dahier, Georg MuSkuiuS, ein Sohn, Christian Karl, geboren den 26. Februar. Denselben. Dem Bürger und Schuhmacher- meister Friedrich Simon, ein Sohn, Friedlich Karl Georg Christian Maltin, geboren den 14. März. Denselben. Dem Burger zu Bürbach, Krei« Siegen, und Weichensteller an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Heinrich Rusag, eine Tochter, Katharine Christiane Elise, geboren den 16. Februar. Denselben. Dem Bürger zu Dortmund und Sattler an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Wilhelm Weidtmann, ein Sohn, Johann Karl Theodor Heinrich, geboren den 11. März. Denselben. Dem Bürger zu Nidda und Schlosser in der mechanischen Werkstäite der Main- Wesei-Bahu dahier, Ludwig Junker, eine Tochter, Margarethe Luise Henriette, geboren den 28. Februar. Beerdigte. Den 31. März. Johannes Psaff an» Reiskirchen. Kreis Wetzlar, alt 40 I., gestorben den 28. März. Den 1. April. Dorothea Katharine Kreiling, des Ortsbürgers zu Wiefeck und Fabrikarbeiter» dabier, Johannes Kreiling, eheliche Tochter, alt 8 M. 10 T, gestorben den 30 März. Den 2. April. Helene Munch, geborne Müller, des verstorbenen Bürger» und OsenputzerS, Ernst Munch, hinterlassene Wittwe, alt 79 I., gestorben den 31, März. Den 5. April. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Karl Heinrich, alt 3 I. 7 M. 25 T., gestorben den 3. April. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. Katholische Gemeinde. Getaufte. Den 1. April. Dem Bürger zu Cöln und Bremser bei d>r Cöln-Gießener Eisenbahn, Gerhard s Schumartur, ein Sohn, Robert Heinrich, geboren den 11. März. Denselben. Dem hiessgen Bürger und Steindrucker, Franz Tippel, eine Tochter, Couradine Franziska Christine Ferdinande, geboren den 22. November 1865. Beerdigte. Den 4. Avril. Elise Dorothea Keim, de» Großherzoglichen Rechnungsrathe», Georg Friedrich Ludwig Keim, eheliche Tochter, alt 7 I. 7 M. 2T, gestorben den 2. April. Denselben. Elisabeth Susanne ThereseAFrie- derrke Auguste Schmitt, geborne Hahn, Witlwe de» verstorbenen Bürger- und Steinhauermeisters, Rochus Schmitt, alt 46. I. 6 M. 15 T-, gestorben den 2. April. Druck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. E b r. Pietsch) in Gießen.