nderuh, »kgk md) Miet tjirj ®tlof)nunj braut. i; b. SDItl i» meiner er SGI« >m Unter. Franz. Anzchchlgll für die Ltadt und den Kreis Gießen. rschemt wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorfchrifts- mäßigen Postaufschlags 1 st. 42 fr. — Auswärts abonnirt man fich bei allen Postäuitern. — In Gießen bei der Erpedition jEanzleib.rg Lit. B. Nr. 1). ”■ Io 80 Samstag den 6. October 1866. iicis 1 Uh, ......... ■ ■■■—» ütn tonnen >ki d) mitt, ■im. gtfu# »e im Dir» jnger Nm» !jch. nt mrd» Huwn z« angtmtlbti tom Sübtc »em? M »ekiiecht l«ir ifen, btt!«' acht bei )(r Hardl ium b«1* suchl sge :l)0 00 I 001 HJlt#5. fiinHjb»’ Amtlicher T h e i l. Zu Nr. K. G. 5826. Gießen, am 4. Dctober 1866. Betreffend: Die Stellvertretung im Militärdienst. Das Groß herzogliche Kreisamt Gießen an >ie Großherzogliche Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lda., Bersrod, Beuern, Großen-Linden, Grüningen, Heuchelheim, Lang-Göns, Nieder-Bessingen, Staufenberg und Watzenborn. Die nachstehend verzeichneten Leute, welcye sich zum Einstehcn angemcldet, haben Sie auf Samstag den 13. Oktober l. I., iormittags 8 Uhr, zum Behuf ihrer körperlichen Untersuchung und Messung, auf unser Bureau vorzuladen und daß dieses stschehen sei, uns binnen drei Tagen anzuzeigen. In Verhinderung des Kreisraths: K e k u l 6 , Kreis - Assessor. 1) Ludwig Theodor Völsing aus Allendorf a. b. Lda. | 2) Heinrich Wehrum aus BerSrod. 3) Conrad Junker aus Beuern. 4) Ludwig Bernhardt aus Großen-Linden. 5) Philipp Luh daselbst. 6) Peter Jßheim aus Grüningen. 7) 8) 9) 10) 11) 12) Jacob Böhmer aus Heuchelheim. Anton Müller aus Lang-Göns. Johannes Roth aus Rieder-Bessingen. Heinrich Kaiser aus Staufenberg. Andreas Zecher daselbst. Jacob Kolm er aus Watzenborn. Generalversammlung des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen in 1866. Die diesjährige Generalversammlung des landw. Vereins von Obeihessen wird Montag dcn-22. October d. I., Vormittags 10 Uhr, i» Hotel Trapp zu Friedberg stattfinvcn, zu welcher die Mitglieder des Vereins, sowie alle Freunde der Landwirthschaft hiermit fmmdlichst eingeladen werden. Nach der statutenmäßigen Rechenschaftsablage werden folgende Fragen zur Verhandlung kommen: 1) Welche Erfahrungen sind im abgelaufenen Jahre auf dem Gebiete des Anbaues von Futter» und Jndustriepflanzen, und zwar hinsichtlich der Einführung neuer Gewächse und verbesserter LserfahrungSweisen in dem Anbau überhaupt gemacht worben? 2) Liegen genaue Beobachtungen über die Wirksamkeit der Hülfsdünger vor, und welche Kategorie derselben lohnt vor» zugsweise die Anwendung neben der Stallmistdüngung? 3) Erscheint es zweckmäßig, daß für die Folge bessere, neuere lanbw. Maschinen und Geräthe zur Verallgemeinerung derer Verbreitung auf Rechnung des landw. Vereins von Oberhessen augekauft und alsdann an Landwirthe der Provinz versteigert werden? 4) Ist es ratbfam, in gleicher Weise einige Bullen der Shorthornra?e, sowie Schweine englischer Zucht anzukaufen und zur öffentlichen Versteigerung zu bringen? 5) Welche Mittel sind geeignet, um dem so schädlichen Fangen der Maulwürfe und dadurch dem verheerenden Schaden zu begegnen, wie denselben in diesem Jahre in einem größeren Theile der Wktterau die Engerlinge angerichtet 6) Nach mehrfachen Behauptungen soll dem Fortschreiten der Milzbrandanfälle in Viehheerden das sofortige starke Füttern roher Kartoffeln Einhalt gethan haben. Ist dies wahr und wie zu erklären? 7) Liegen besondere Wünscht für die Ausstellung de« nächstjährigen Budgets vor? 8) Bestimmung de« Orte« für die nächste Generalversammlung. Nach Z. 33 der Statuten muß jede« Mitglied, da- in ver Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, die« vor Beginn derselben dem Präsidium anzeigen; schriftliche Mittheilungen sind wenigsten- einige Tage vor ver Versammlung dem Präsidium zu machen. 3427 find zu *3424 jirmitiS Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen 3320) Da« Verzeichniß der Culturver- änderungen vom 1. August 1865 bi« Ende Juli 1866 liegt 4 Wochen lang auf unserem Bureau offen. Etwaige Einwendungen dagegen sind dahier vorzubringen. Gießen, den 26. September 1866. Großherzogliches Ortsgerichi Gießen. __________________Ebel.____________ Triebviertel > Verpachtung bei der Stadt Gießen. 3400) Die am 28. September d. I. abgehaltene Verpachtung städtischer Trieb- viertel ist genehmigt worden. Gießen, den 2. Oktober 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 3319) Das Verzeichniß der seit ver letzten Steuerregulirung ganz neu erbauten, sowie der durch Bauveränderungen im Werthe erhöhten oder verminderten und der ganz abgcgangenen Wohnhäuser und Ge- werb--Anlagen liegt 4 Wochen auf unserem Bureau offen. Etwaige Einwendungen dagegen stnv dahier vorzubringen. Gießen, den 26. September 1866. Großherzogliche« Ortsgericht Gießen _________________Ebel.____________ Vergebung von Maurer-, Steinhauer-, Chausstr-, Pflaster- und Schlosser- arbeiten bei der Stadt Gießen. 3421) Vorbemerkte Versteigerung, bestimmt auf Montag den 8. Oktober, wird nicht abgehalten. Gießen, den 5. Oktober 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. Die Räumung der Flnthgräben in der Gemarkung Gießen. 3401) Obcnbemerkte Arbeit, für welche 200 fl. im Voranschlag der Stadt Gießen vorgcsehcu sind, soll Donnerstag den 11. Oktober V. I., Vormittag« 9 Uhr, auf dem Rathhause dahier an den Wcnigst- forvernken vergeben werden. Gießen, den 3. Oktober 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen _______________Vogt.____________ 3418) Donnerstag den 11. Oktober d. I., Nachmittag« 1 Uhr, soll in dem Hofe de« Wild. Spruck auf dem Brand eine Partie Fässer in verschie- denen Größen, ein Brenn-Apparat, sowie eine Decimalwaage, gegen gleich baare Zah- lung versteigert werden. Gießen, den 4. Oktober 1866. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. 3408) Dienstag den 16. Oktober l. I., Vormittag« 10 Uhr, wird im Soumissionswege vergeben für 1867 die Lieferung von 1) flüssigem Wassetgla-, au« der Fabrik von Kun heim LComp. zu Berlin, zur Wasche des Weißzeugs, 2) Reiserbesen (sind Muster einzusenven), 3) Papier und sonstigen Schreibmaterialien (sind Muster einzusendcn), 4) ungebleichter Leinwand, sog. Futterleinen, 5) blauem und grauem Leinengarn (Zettelgarn), 6) gebleichtem Handtücherzeug, 7) Heffenzwilch, 8) Halstüchern, Sacktüchern, sowie Baumwollwatten, 9) blauen Kitteln, gestrickten Kamisö- lcrn, Halstüchern, Hosen- und Wcstenzeugen für abgehende Sträflinge (sind Muster vorzulegen), 10) Arbeitsutensilien für Schuhmacher, Schneider und Näherinnen, 11) Werkzeugen für Schlosser, Schreiner , Schuhmacher und Schneider, 12) Stahl, Eisen und Eisenwaarcn, 13) Leim, Cölner und sog. Landleim, I. Sorte, 14) Seilerwaaren, 15) Nußbaum- und Ahornfournieren, 16) Dielen und Latten, 17) Holzbohlcn in verschiedenen Sorten und Dimensionen, 18) Reißstämmcn zu Küferwaaren, 19) Bürstenbinderarbeiten, 20) ungerissenem Stuhlrohr, 21) Roßhaaren, 22) einfachem Fensterglas in verschiede- NkN Dimensionen, 23) Schleif, und Abziehsteinen, 24) Eichenholzdauben zu Küferwaaren, 25) Spiritus, 26) ausgeschnittenem Leder zu Fußbe- kleidungen, Rindleder, weißem sä- mischcm Schafleber, Wildleder, rind- ledernen Weberschürzen und Sohl- leberabfällen. Für die unter jeder Ziffer verzeichneten Gegenstände ist eine besondere Soumission erforderlich. Die Lieferung« - Bedingungen sind bei der Direktion des LandcSzuchthauseS einzusehen. Die Soumissionen müssen bi« zum obigen Termine, Vormittag« präci« 10 Uhr, in dem vor dem Direktion«. Bureau beflndlichen SoumifsionSkasten ver- schlossen niedergelegt sein. Marienschloß, den 1. Oktober 1866. Großherzogliche LandeSzuchthaus- Direktion. ___________Trump l er. Mobiliar - Versteigerung. 3416) Nächsten Donnerstag, den 11. k. Mt«., von Morgens 9 Uhr ab und die folgenden Tage, werden im Gasthaus zum „Europäischen Hofe" dahier umzugshalber öffentlich an bcn Meistbietenden versteigert: eine Causeufe, ein Pfeilerschrank, ein Eck- lchrank mit Spiegelthüre, Kommoden, Tische, Bücher, und Kleiberschränke, diverse Wasch- und Nachttische, ein Sessel, zwei Küchenschränke, Spiegel, ein feuer- fester Kassaschrank, Bettstellen mit Sprungfeder- und Roßhaar-Matratzen, Deckbetten, Plümeau und Kissen, Haus- und Küchengeschirr in Kupfer, Messing, Blech und Holz :c., Wanduhren, Teppiche, Badewannen, Thee- und Kaffeekannen von Christophel, Glas- und Porzellan- waaren, Damasttafeltücher und Servietten, Leintücher u. s. w., sodann eine Partie Piqueure, weiße und rothe Wcine in Flaschen und Fässer, und werden zunächst die Möbel, die Weine aber Freitag den 12. d. Mt«., Nachmittag« 2 Uhr, versteigert. Nauheim, am 4. Oktober 1866. Der Staktschreiber: ____________________Schutt.______ 341t) Montag den 8. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem früher Koch'schen, jetzt von Rabenau'schen Hause auf dem Sei- tersberg nachstehend verzeichnete Mobilien gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigert, nämlich: 1 vollständiges Sattelzeug, 1 Gewehrschrank, 1 Schreibsekretär, 1 Schreib' kommode, 2 andere Kommoden, 1 eichnei Kleiderschrank, Tische, Stühle, Spiegel 1 Sessel, mehre Wasch- und Nachttische, 3 nußbaumene und 1 eichene Bettstelle, Küchengerätbschaften und sonstiger Hau«' rath. Gießen, den 4. Oktober 1866. Feilgebotenes. 3429) Gute gebrochene Aepfel verkauft Andreas Möhl. 3227) Petroleum bei Julius Wallach. itit all brande lieben. *3428 rin He.r "2724 M Ba Herrn 5 interne libliiti 297 in vcl ier E 2867 üöne, g w zu Hhed. 3433 Herrn i «id feg, "U40j «Miech ot» krpch. *"2771 iMirth, 2665; htt *iu der I" d-zieh, 2834' ^lllhvr' ''"den 1 Dochk 3087) Die Agentur für Gießen bei Frau Buchbinder Schlund. 1866. binet bei Julius Wallach. ening, 'kill.d.M 1 foti uropäislfel r öffintliit« iranl, thffi i Jbnvta„ itrfiW dicht, ra Stgil gkl, ein (wir* 1 en mit^ning chn, Mtl , fw- utf Mp, 31« c n, Teppich« Kaffkklaimi D Porzellaw t Stititütn i eint P«k« he Sßjctne ii »1, die Orin 91a4niillij< lies. ® Dirtthon ""skaßei iti ober 1866. aus'Dimii, Zu vermiethen. 2665) Eine möblirie Stube mit Ca- Z. Iloch'sche Koffchönfäröerei und Druckerei in Darmstadt ^pfiehlt den geehrten Damen für die Herbst, und Wintersaison ihr Etablissement * sie liefert in ihrer Branche sowohl das Neueste als auch Solideste und garantirt beste Aus- fuhrung jeden Auftrags. iii , Bei dem anhaltend schönen Wetter auf allgemeinen Wunsch: 3434) Sonntag den 7. October 1866 Im Philosophenwald Großes Nachmittags-Concert, ausgesührt von den Mitgliedern der Kießener AusiK-ßapesse unter Leitung ihres Capellmeisters, Herrn Adolph Hecker. ’ Programm. Erste Abt Heilung. 1) Concordia-Marsch, von I. Gungl. 2) Ouvertüre zur Oper „die Sirene", von Auber. 3) Cavatine aus der Oper „Gemma di Vere-v“, von Doniretti 4) Lust und Leben, Walzer von I. Gungl. ? 5) Potpourri aus der Oper „der Wildschütz", von A. Lortzing. Zweite Abtheilung. 6) Ouvertüre zur Operette „Orpheus in der Unterwelt", von Offenbach. ") Pilgerchor und Lied an den Abendstern aus der Oper „Tannhäuser", von R. Wagner. 8) Quadrille über Motive aus Maillart'S „Glöckchen des Eremiten", von Strauß. 9) Pele-mele, großes Potpourri von Conradi. 10) Postillon.Galop, von C. Zabel. Anfang halb 4 Uhr. Entree ä Person 6 fr. Die Direction. putt. _ iobkk, hr, ch'schen, I'1 auf M nete 3312) Das von mir gekaufte Messer, schmied Schwan'scbe Haus nebst Hof und Stallung in der Neustadt ist ganz ober auch getrennt zu vermietben und sogleich zu beziehen. Louis Möhl, bei Metzger Stoß am Asterweg. 3328) Im von Grolman'schen Hause in den Neuen-Bauen sind zwei möblirte Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 3367) In dem vormals Bürgermeister Reiber'schen Hause in der Neustadt ist Wegzugs halber das von Frau Reg.-Rath Stammler seither bewohnte Logis zu vermiethen und sogleich beziehbar. L. B r a m m. 1 Gkstk । SP- M 1 -3 üfele, ® : ,nC N11'1' »->- »4 3378) Eine Stube und Kammer sind in der Wolkengasse in Lit. C. Nr. 58 zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 3372) Ein Zimmer ohne Möbel, für einen einzelnen Herrn oder Dame, sogleich beziehbar, ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3386) Ein freundliches Logis ist zu vermiethen und im November zu beziehen bei ________________ L. Kauf. 3376) Ein neu eingerichtetes Familien- logis mit allem Zubehör ist zu vermiethen bei__H. Rudolph. 3402) Ein Stall nebst Heuboden und ein großer Keller sind zu vermiethen, sowie eine Bettlade, Schreibpult und Stühle, zu verkaufen bei y. Lasch. i4N» Vermischte Anzeigen. 3214) Ein Capital von 2000 Rthlr. wird auf sichere Hypothek zu leihen gesucht. Gefällige Offerten an Herrn Obergerichtsanwalt Dr. jur. Wolff in Mar. 1 bürg zu richten. 3323) Ein tüchtiger Pferdeknecht kann sogleich eintreten. _______Franz Peppler & Comp. 3370) Ein Familienlogis, bestehend in 4 aneinanderstoßenden und 2 Mansarden- Zimmern, nebst den nöthigen Räumlich, leiten, ist sogleich zu vermiethen; auch kön- nen auf Verlangen noch 1 oder 2 Zimmer weiter dazu gegeben werden. Louis Busch Wittwe. 2867) In der Wallthorstraße sind zwei schöne, gut möblirte, ineinandergehende Zimmer zu vermiethen. Das Nähere bei der Exped. v. Bltts. _______________ 3433) Ein Familienlogis, zuletzt von Herrn Adami bewohnt, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei __G g. Burckhardt. 3440) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen; am liebsten an zwei Realschüler oder Gymnasiasten. Bei wem V sagt die Exped. d. Bltts. ___________ 2771) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Alexander Mayer. 3427) Mehrere gut möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei ___________C. W. Dietz, am Markt. 3424) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei B. Walter, Schuhmacher. 3007) Eia freundliches Familienlogis mit allem Zugehör ist in der Nähe des Brandes zu vermiethen und sogleich zu be» ziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bl. 3428) SelterSweg Lit. C. Nr. 25 ist ein kle.nes Logis zu vermiethen. _________________________ H. Dietz. 2724) In dem S ch e l l h a a s'schen Hause am Bahnhose ist durch den Wegzug deS Herrn Professor Dr. Knop die Bel-Etage anderweit zu vermiethen. — Parterre ein möblirtes Zimmer mit Cabinet. 29*72) Ein Familienlogis ist ui vermiethen. Das Nähere bei der Exped. b. Bltts. 3119) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen und am 1. November d. I. jv beziehen. Das Nähere ist bet der Exped. t Bltts. zu erfragen. 2834) Ein Familienlogis vor dem Wallthor ist an eine stille Familie zu ver- metben und Wegzugs halber schon in l Wochen zu beziehen. , ________________ C. EmmeliuS. 3182) Mein Laden mit Ladenzimmer, fitote ein Familienlogis, sind vom 1. Octo- Itr an anderweit zu vermiethen. _____________Elias Meier. 3315) Ein vollständig neu eingerichtetes Ämilienlogis nebst allem Zubehör ist zu Stmiethen und sogleich zu beziehen Selters- »kg Lit C. Nr. 72.______________________ 3313) Ein Familienlogis ist zu vex» Mlhen und alsbald beziehbar bei L. Nagel, Weidengaffe, j Der evangelische Schulvorstand $u Gießen di- Eltern und Pflegeltern -er die Stadtschulen besuchenden Kinder. Di. in »,r testen Beit wi.dn üb-.h-nd nch«.nd.n S chulv-t sä u m Nisse ssm UN« s-Ig-u«, B.».mmung.» m Lr. ‘“'“kä.. p.--****ssä «äs *’ “ Lü MÄR un°"Lal" di- Schul- nicht d.s»chm Um., (« I» °-m b-tr-ff-ud-n Mm dauuu s-I-tt An»-i«- , ®enn h s «■ h hnnn -.4. prfolater Wiederherstellung, zum erstenmal wieder in die Schule geht, ist ihm eine schritt, zu machen. Wenn das Kmd dann, nach erfolg er I i u anjUgeben) die Schule habe versäumen muffen, liche Bescheinigung mi zuge en, ß g .. erkrankt ist, aus irgend einer andern Ursache einmal zu Hause behalten sMSix-ÄÄ.lsir. '•=«"=wss-sr. fOrt "Meinem halbe^Jahre ist in die beiden oberen Classen der Stadt-Knabenschule der Zeichenunterricht als ordentlicher MMMMM-LMMZW werden wird. Gießen, den 3. October 1866. Für den Schulvorstand: Der Vorsitzende: Dr. Seel. b Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zn Darmstadt übernimmt: n die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Die Zahl der Rentenversicherten ; sääwx » - w»- 4 '“^VÄ'KäXÄX9'..» 100 f. d-tt-,.u di- -0 3*« = 25 3*«. 30 3*«: 35 3*«: 40 3*«= f3*«. 30^3*«. LäU» »■>««» -°" - «-*•MM'm" sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *). Die Direktion. Darmstadt. *) In Gießen an Herrn 21. Balser, Buchbinder. Lich an Herrn C. Dolp, Gemeindeeinnehmer. " Butzbach an Herrn I. I. Scippel, Kaufmann. Im Leib'schen Saale. 3436) Sonntag den 7. October 1866. Großes Abend - Concert, ausgesuhrt von den Mitgliedern der Hichener MuM-Kapelle, unter Leitung ihres Capellrneisters, Herrn Adolph Hecker. Anfang 8 Uhr. Entree für Herren 12 kr., für Damen 9 fr. Programme an der Kasse ä 1 kr. Die Direktion. 3409) Zm Zinßer'schen Garten wurve ein brauner Sonnenschirm liegen gelass^ Man bittet, denselben Neustadt Lit. 2 Nr. 126 abzugeben. 3368) Eine Köchin wird zum baldig" | Eintritt in eine Wirthschaft gesucht. Näi-' res durch die Exped. d. Bltts. I 3324) Unterzeichnete wünscht Priv-b ■ unterricht im Englischen zu ertheilen. L. Oeser, Körner'scher Garten, Neustatt. »on l Dani mann Arnw Keifs Herrn »on $ Ebet L'ch Mit heim Prim - »i Dr. ( Hem »on j ©ernt dn? von tirdje tafelt »on j Aetna Herrn — »i »on von s Stein Berg, Nsarr Ritsei ~~ ai in Bi in Gi 3fl. Dr. ( Disiri Her» famm >ntn i der. lgen in El, in Kind m Iren Äinbern i«n Sämig! fort Anzvg! eine M imen uchni rufe bemalten Sorfi^enöen, tbeilt iß, ij | 3446\ Zur Aepfelweinfabrikation i M tch eine Obstmühle nebst hydraulischer Presse aufgestellt. Die Mostausbeutung durch die letztere D gs Maschine ist bei sehr kurzer Zeit eine so bedeutende, daß es jedenfalls im Interesse der Herren Aepfel- M wcinfabrikanten und Oekonomen liegen würde, dieselbe hier arbeiten zu sehen, umsomehr da der Preis E dieser beiden Maschinen im Verhältniß zur Leistung und Zeitersparniß ein geringer, und die Zugang- Atzung der Presse durch eine Handpumpe leicht bewerkstelligt werden kann, weßhalb die Anschaffung ZE M derselben sehr zu empfehlen ist. — Auch überlasse diese beiden Maschinen für diese Saison gegen ixt W billige Vergütung zur Benutzung, und beliebe man Anmeldungen einige Tage vorher zu machen. lM I • Georg Renzel. | fvivohl toi gelt so Iffljt 8 oibentliijir t (-eitern fine len UntorW 1 werte -i mniß W rite: de: t echcheitel . keiner M nem Hilter w llicher S®!t nrZmM- 65 betrug » t beliebe !ection- i Sitten ['j liegen S- - iufiact Für die Brandbeschädigten zu Heuchelheim sind ferner eingegangen: von der Gemeinde Kinzenbach 80 Laibe Brod, — von Frau Decan Landmann mehrere Packe Kleider, — von der Expedition der Darmstädter Zeitung 100 st., — durch Herrn Kuhl von der Expedition des Wetterauer Boten 40 st., — von Fräulein Ida Hofmann in Stockhausen ein Pack Kleider und 3 st. 30 fr., — durch Herrn Accesststen E. W. in Darmstadt gesammelt 3 st., — vom Amtmannsmüller Herrn A. Mandler 5 Simmer Frucht, — von den Töchtern des Herrn Pfarrer Seel und des Herrn von Bun Kleider, aus der Gemeinde Ostheim 11 st. 40 fr. — Ertrag der drei Vorlesungen des Herrn Professor Dr. Zimmermann, des Herrn Dr. Buchner und des Herrn Professor Dr. von Schlaginlweit in Gießen 40 st., — durch Herrn Superintendent Dr. Simon von Lehrern in Alsfeld 6 st., — von Herrn Pfarrer F. Simon aus Bensheim 13 st. 41 fr., — durch Herrn Pfarrvicar Rudolph Ebel aus der Gemeinve Arnsheim in Rheinhessen 38 st., — von Herrn Bäckermeister Wilhelm Löber in Gießen nebst einem sehr großen Pack Kleiber 10 st., — durch Herrn Decan Lanbmann von Herrn Rendanten Martin 5 st., Herrn Pfarrer Meyer in Güttersbach 3 st. 30 fr., — durch Herrn Pfarrer Walther aus der Gemeinde Niever-Jngelheim 50 st., aus der Gemeinde Wackernheim 30 st., — durch Herrn Pfarrer Ulrich aus der Gemeinde Beyenhcim 15 st. 30 fr., — von Ihrer Königl. Hoheit der Frau Prinzessin Carl eine Kiste mit 100 Hemden und Kleidern, — durch Herrn Professor Dr. Zimmermann in Gießen wieder 4 st. 18 fr., — von der Gemeinde Garbenteich durch Herren Hinterländer und Wallbott 50 Laibe Brod und 35 st., — von Herrn Professor Dr. Soldan in Gießen 10 fl, — durch Herrn Kühl von der Expedition des Wetterauer Boten 120 fl., — von der Gemeinde Hermannstcin durch Herrn Bürgermeister Wagner ein sehr großer Wagen mit 18 Ctr. Heu, 3 Fuder Stroh und ein Pack Kleidern, von Herrn Meyer, Pfarrer Spanier und Pfarrvicar Reitz nebst 17 fl. 21-/, fr., — durch Herrn Pfarrvicar Prätorius von der Gemeinve Kirchgöns 77 fl. 12 fr., — durch Herrn Decan Dingelvei in Alsfeld 60 ft., — Ungenannt aus Gießen 1 fl., — von der Redaction der Darmstädter Zeitung 100 fl., — von Ihrer Königl. Hoheit der Frau Prinzessin Carl weitere 87 fl. 30 fr., — von Herrn Verlassenschafts-Commissär A. Scherer in Darmstadt 10 fl., — durch Herrn Pfarrer Hesrich aus der Gemeinde Beeden- kirchen i. O. 5 fl. 47 fr., — von Herrn Kreisrath von Rüding in Bensheim 2 fl. 42 fr., — von Herrn Kreisbaumeister Horst daselbst 1 fl., — ein Pack Kleider von Herrn von Gremp in Gießen, desgl. von Herrn Pfarrer Strack in Großen-Buseck, vesgl. von Herrn Pfarrer Pauli in Alsheim, 3 Kisten Kleider, 1 von Friedberg und 2 von Darmstadt, — durch Herrn Landgerichts- Actuar Bohn in Groß-Umstadt 62 fl. 31 fr., — durch Herrn Oberförster Lanvmann aus Homberg a. O. 7 fl. 35 fr., — von Herrn Landgerichts-Assessor Hellmann in Gießen 3 fl., — von Ihs. Engelhard I. in Annerod Weißzeug und Nachtmahlskleidung, — von der Gemeinde Annerod 2 Wagen Heu, Stroh, Frucht, Brod, — durch Herrn Decan Landmann 24 fl. 20 fr. und zwar von Herrn Kaufmann Balthasar Spruck 5 fl., von G. v. N. 5 fl., von Fräulein N. 5 fl., — von Herrn Kreisasicssor Heß von Alsfeld 2 fl., — von Frau C. Heß in Gießen 3 fl. — von Herrn Major von Muralt 3 fl. 30 fr., — von Frau Advocat Steinberger nebst Kleidern 4 fl. 40 fr., 2 Päcke Kleider von Herrn Canzlei - Inspektor Forbach in Gießen, — von Geheimen Bergrath Geyger in Kreuznach 5 fl., — durch Herrn Decan Trautwein von der Stadt Lauterbach 141 fl. 5 fr., — durch Herrn Pfarrer Decker von der Gemeinde Hoch-Weisel 51 fl. 5 fr., — aus Seesen ungenannt 8 fl. 45 fr., — durch Herrn Pfarrer Ritsert aus der Gemeinde Pohlgöns 28 fl., — durch Herrn Hauptpastor Professor Dr. Baur aus Hamburg 86 Thlr. = 150 fl. 30 fr., — aus der Gemeinde Gambach 88 fl. 15 fr., — aus Meisenheim ungenannt Kleider und 7 fl., — von Herrn Oberförster Jrle in Bensheim 1 fl., — aus der Gemeinde Griedel 57 fl. 58 fr., — von der Gemeinde Reisfirchen 30 fl., — von Herrn M. Hirsch in Gießen weiter gesammelt 84 fl. 14 fr., — von der Gemeinde Hausen 35 fl., — von Herrn Hofgerichts-Rath Kempff in Gießen 3 fl. 30 fr., — von Fraulein Koch daselbst 17'/, fr., — von der Kirche in Hausen 15 fl., — von Herrn Provinzial-Director Dr. Goldmann 10 fl., von Cer Gemeinde Albach 30 fl., — von der Gemeinde Watzenborn-Steinberg 50 fl., — von Herrn Districts-Einnehmer Schildköter in Gießen 2 fl., — von Herrn Fabrikant Hermann Kratz aus Gießen in Glauchau 56 fl., - von Herrn Pfarrer Vigelius in Ober-Breidenbach gesammelt in Ober-Breidenbach 31 fl. 20 fr., in Strebendorf 13 fl. 15'/ fr. zusammen 44 fl. 35 ’/, fr., von der Gemeinde Fellingshausen 50 fl., — von Fräulein von Schenf in Hermannstein 8 fl. 45 fr., — von Freiherrn von Rabenau in Friedelhausen 20 fl., — von Herrn Bürgermeister Vogt rc. in Gießen weiter gesammelt 57 fl. 30 fr., nebst einem Wagen voll Kletdungsstucke rc., — von der Gemeinde Königsberg 50 fl., — von der Gemeinde Alten-Buseck 50 fl. Zusammen 2138 fl. 27'/4 fr. Es sind sonach mit Einschluß des früheren Betrags von 2127 fl. 38'/. fr. — Zusammen bis jetzt 4266 fl. 5% fr. Heuchelheim, am 4. Octobcr 1866.____________________________________ Das Hülfs-ComitL^ | Auswanderer befördert billigst mit Dampf- und Segelschiffen unter reeller Bedienung. Chr. Wallenfels. 3118) Zur Lieferung von geschnittenem Eichen- und Tannenholze empfiehlt sich Ph. Dickel, in Bicken bei Herborn. Bekanntmachung. Indem wir den nachstehenden Aufruf zur Kenntniß der Bewohner des Kreises Gießen bringen, empfehlen wir die Angelegenheit der Beachtung derselben und ersuchen insbesondere Alle, welchen das Wohl ihrer Mitmenschen am Herzen liegt, sich für die Bildung von Zweigvereinen zu interessiren. Gießen, den 3. Oktober 1866. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Goldmann. A it fr n f zur Gründung eines Vereines für die Unterstützung von Invaliden und von Hinterbliebenen gefallener Hessischer Soldaten vom Feldzüge 1866. Der traurige Bruderkrieg in Deutschland hat sein Ende erreicht. Die Truppen sind in ihre Garnison wieder cinmarschirt, Hunderte und Tausende haben in diesen Tagen Gott gedankt, daß ihre Angehörigen wohlbehalten aus dem Feldzuge zurückgekehrt sind, — haben ihre Verwandten und Freunde, den heimkehrenden Vater, den Gatten, den Sohn, den Bruder mit froh bewegtem Herzen begrüßt. Aber nicht Alle, die zum Kriege auszogen, waren so glücklich, die Heimath gesund wieder zu erblicken. So Mancher starb den Tod für's Vaterland, — die Wittwen und die vaterlos gewordenen Kinder sehen mit banger Sorge den kommenden Tagen entgegen, denn ihr Ernährer ist nicht mehr unter den Lebenden. Viele wurden verwundet; der Eine oder der Andere muß vielleicht als Krüppel das fernere Leben ertragen, nicht Wenige werden unfähig sein zu jeder Berufsarbeit, welche den Mann und eine Familie ernährt. Hier gilt es rasch und eingreifend zu helfen. Die Privatwohlthätigkeit hat sich während des Krieges in erfolgreichster Weise bewährt; noch bleibt ihr aber eine wahre Pflicht zu erfüllen übrig. Unsere tapferen Soldaten haben im Dienste des Vaterlandes Leben und Gesundheit geopfert; sie haben darum ein Recht zu erwarten, daß das Vaterland ihrer nicht vergesse. Es wird demnächst die Aufgabe der Regierung und der Stände unseres Landes sein, da die vorhandenen Unterstützungsfonds bei der gegenwärtigen Noth nicht ausreichen werden, zur möglichst ausgiebigen Hülfe die erforderlichen Mittel zu beschaffen und Regierung wie Stände dürfen gewiß zum Voraus versichert sein, daß das Hessische Volk mit Freuden jedes Opfer zu bringen bereit ist, welches die Durchführung jener heiligen Aufgabe erheischt. Aber damit ist es begreiflich nicht allein gethan. Wir dürfen, wir wollen nicht Alles von der späteren Hülfe des Staates erwarten. Ein jeder von uns muß und will mehr thun, als der Staat von ihm fordern wird. Freiwillige Gaben, so reichlich als nur immer möglich, wollen wir auf dem Altar des Vaterlandes als Liebcsopfer für unsere Brüder und ihre trauernden Hinterbliebenen nicderlegen, um ihnen dankbare Hülfe und ausreichende Unterstützung bringen zu können! Um dies aber in durchgreifender Weise möglich zu machen, laßt uns einen Verein ins Leben rufen, der sich die Sorge für die Invaliden des diesjährigen Feldzuges und die Hinterbliebenen der Gefallenen zur ausschließlichen Aufgabe stellen wirv! Wir wollen hierbei mit solchen Vereinen, die theilweise einen ähnlichen Zweck verfolgen, ihre Thätigkeit aber gleichzeitig auch anderen Zielen zuwenden müssen, Hand in Hand gehen. Unseren Verein aber wollen wir über das ganze Großherzogthum ausdehncn und richten demgemäß an unsere Mitbürger in Stadt und Land die dringende Aufforderung, so rasch als möglich Zweigvereine zn bilden, die sich an uns anschließen und durch Sammeln freiwilliger Gaben in einmaligen und in jährlichen Beiträgen die erforderlichen Mitteln beschaffen. Wir sind dabei zum Voraus gewiß, daß keine Stadt, kein Dorf unseres Landes wird zurückstehen wollen, .wenn es gilt, sich der Söhne dvses Landes und ihrer hinterlassenen Familien in werkthätiger Liebe anzunehmen. Die kleine wie die große Gabe werden zusammenflicßen, um einen Vermögensstock zu gründen, der es uns möglich macht, den heiligen Zweck unseres Vereines ausreichend zu erfüllen. Als provisorisches Comitä haben wir zunächst die einleitenden Schritte unternommen und laden unsere Mitbürger in Stadt und Land hiermit ein, sich zum Behufe der Wahl eines definitiven Vorstandes, der Feststellung der Statuten und der Fassung sonst erforderlicher Beschlüsse zu einer Generalversammlung Mittwoch den 3. October, Nachmittags 3 Uhr, im oberen Rathhaussaale dahier, möglichst zahlreich einfinden zu wollen. Zugleich erklären sich die Unterzeichneten bereit, jetzt schon milde Gaben für den Zweck des zu gründenden Vereines entgegenznnehmen. Wir wenden uns hiermit an den Patriotismus des Hessischen Volkes, wir wenden uns an Alle, denen ein warmes Herz fiir Roth und Unglück ihrer Mitbürger schlägt, an Alle, welche in diesen Tagen heimkehrende Verwandte und Freunde froh begrüßten, an Alle, welche selbst glücklich aus dem Feldzuge zurückgekehrt sind, — verweigert uns nicht Eure Beisteuer zu dem gemeinsamen Werke! Es gilt, daß recht Viele geben! Auch die kleinste Gabe ist herzlich willkommen! Darmstadt, den 25. September 1866. Berntheisel, Gemeinderath. Buchner II., Hofgerichts - Advokat. Diehl, Buchhändler. C- W- Dieffenbach. Wilhelm Dieffenbach. Eigenbrod, Dr. med. Fcidel, Hofrath. Fuchs, Bürgermeister. Fußncr, Rentner. Hahn, Hofgerichts-Rath. Hallwachs, Hofger.-Rath. Hickl er, Kauftnann. Dr. K. I. Hoffmann II., Hofger.-Advokat. Dr. Jaup, Hofger.-Advokat. Köhler I., Hofger-Advokat. v. Marquard, Kreis-Asseffor. v. Preu sch en, Ministerialrath. Reuter, Fabrikant, v. Ricou, Ministcrial-Sccrctär. Röhrig, Bäckermeister. v. Schäffer-Bernstein, Hofstallmeister. Schaub, Weißbindermeistcr. Schenck, Ministerial-Secretär. Schuchard, Fabrikant. Weber, Stadtger.-Affeffor. Weller, Hofger.- Advokat. W en del st ad t, Bankdirector, v. Willich, Provinzial-Director. OttoWolfskehl. Wondra, Juwelier. o (Hierzu eine Beilage.) gj 6P, cd cd — 9 i. dL.o a CO a Ö m a> " C & N a a S ü ä •3 Sssj VT 1 TT J . _ k-< h—< r Q QJJ QQ pti -4-» c*-. Q L>- ach Vorschrift des Erfinders n 1 lp?n qOl* i •, , j , 1. .... - L r<< rs allem acht bereitet durch die Fabrik ätherischer Oele von A. MORAS 13 JQ 3393) Mein Lager in allen Sorten farbigen 3443) Die erste Sendun „ j . Diirkheimer Weintrauben US unseren eigenen Weinbergen ist eingetroffen Diesjähriger Preis : das Pfund 14 kr. ifi wieder auf das Reichhaltigste assortirt und empfehle ich solche billigst. C Sch u l z e. 3297) Unsere reingehaltenen Weine em- pskhlen wir in Wachenheimer, pro Schoppen 12 kr. Rüdesheimer, „ „ 15 „ Scharlachbcrger, „ „ 18 „ itanbcnheimer, ,, „ 24 Oberingelheimer, „ „ 18 " „ ,f H M ff 24 „ achtem Bordeaux, V- Flasche 24 „ 3- A. Busch Söhne. 3438)^Von Braunschweiger Herden und Wollsackleinen habe ich Sen- düng erhalten._______L. Jahreis. s 1866r Traub en utobst bei I. Rinn, Klein-Linden. Stein- und Braunkohlen. 3417) Unterzeichneter empfiehlt seine Stein- und Braunkohlen zur gefälligen Ab- nähme pr. Waggon und pr. 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Pfarrer N . . . . ° Eiserne seuerseste Cassalchranke Mit Tresor- unv Brama. Schlössern, in allen Glößen und elegantester Movelform, für deren Güte garantirt rs)'rv, verfertigt zu den billigsten Preisen Butzbach. Georg Kunz, Schlossermeister. 3310) Die von dem verstorbenen Rentmeister, Herrn Herget in Lauterbach, angekaufte )ehr gut gehaltene Bibliothek, jurifli- schen, geschichtlichen und belletristischen Inhalts, unter welcher sich namentlich das Archiv für civili st. Praxis, 44Bde., III. Auflage, Glück'« Kommentar, 45 Bve. und 3 Bde. Register, S e u ffer t's Ar- chiv für Entscheidungen der obersten Gerichte, 17 Boe. unv 2 Bde. Register, v. Linde'« Zeitschriften für Ctvi ist echt und Prozeß, 20 Bde., II. Auflage unv 19 Bre. Neue Folge. Savignp'S Röm. Recht, 8 Bde. und Register nebst 2 Bven. Obligationen- Recht, vollständige« Großh. Hess. Regierungsblatt bi« zum Jahr 1866, nebst sämmtlichen Verordnungen, befinden, erlasse ich zu äußerst billigen Preisen. — »eitere gute juristische Werke gebe ich zu etwa« höherem Preise al« dem für Makulatur ab. — Zugleich bringe icb die von mir angekaufte Geh. Rath Küchler'sche Bibliothek in empfehlende Erinnerung. A. K. WormS, Antiquar in Gießen, SelierSweg. 3373) Eine Bettlade von Nußbaum ist zu v-rkaufen. Näheres bei der Expedition dieses Blattes.______ 3412) Kartoffeln, sowie einen Acker mit Dickwurzeln unv Unterkohlraben, fine zu verkaufen bei P h. Zimmermann Wittwe, wohnhaft der Georg L ü v e k i n g. 3347) In unterzeichnetem Verlag ist erschienen: Charte vom Lahnthal, von Mar- vurg bi« Coblenz, im Maßstab von 1 : 325,000 d. N., gez. und ltthogr. von । Eo. Wagner in Darmstadt. Nebst eimm kleinen Plan der Stadl Gießen. 2. Aufl. 12 ft. In (Sorten und mit einem Fahrtenplan der Lahnbahu und der Deutz-(Köln-) Gießener Bahn. 24 fr. Ernst Heinemann. 3420) Die erwartete» neue» Damen-Gürtel sind »»gekommen und empfehle ich solche zu äußerst billigen Preisen. C Schulz e. 3122) Waschmaschinen neuester Konstruktion, ganz von Zink, a 24 fl. pr. Stück, in der Eiseuwaarenhandlung von Louis Marburg X- Söhne, „Zur Reichskrone" Friedbergergasse 7, Frankfurt a. M. Ltanfenberg 3430) Bei diesen schönen Herbst-Tagen erlaube ich mir, meine auf ter Burg-Ruine zu Staufenberg übernommen Wüthschast in empfehlende Erinnerung zu düngen. Heinrich Fink. Karl Kock in Augsburg empfiehlt fein neues Fabrikat: Geprägte Siegel-Oblaten, welche dem Briese ganz das Aussehen eines mit Siegellack geschlossenen Schriftstückes geben. I 1000 Stück mit Firma unv Ortsbezeichnung zu 2 Fl. oder 1 Thlr. 5 Sgr.; bei Abnahme größerer Quantitäten bedeutend ! billiger. — Muster gratis. — Ctnrefpon- i denz franco. — Handlungsrcisendc, welche 1 diesen wirklich leicht verkäuflichen Artikel übernehmen wollen, sowie Wie- derverkanser erhalten angemessenen Rabatt. (3395) Hermiethungen. 3404) Zwei mobhrte Zimmer, seither von Herrn Kapellmeister Hecker bewohnt, sind anverweit zu vermielhen bei Ferv. Winvecker. 3398) Ein kleine« Familienlogis ist zu vermiethen unv am 1. November beziehbar hei Georg Edel. 3431) Bet Frau Advokat Wießell sind einige möblirte Zimmer zu vermiethen. 3415) Ein möblirtes, freundliches Zimmer ist an einen soliden Herrn zu vermie- then Neustadt Lit. D. Nr. 86.___ 3334) Ein möblirtes, sehr freundliches Zimmer ist in der Neustadt Lit. D. Nr. 56 zu vermiethen und am 1. Detember beziehbar. Beilage zu Nr. 80 des Anzeigeblatts. V c r m i f dj t r Anzeigen. womit die Stadt Gießen Ein Bürger, Zur weiteren Aufklärung. ^verlässigsten Erkundigungen beruht die wiederholt in diesen Blättern gemachte Angabe, der Gemeinderatb der Statt Geeßen habe eine ihm angesonnene Unterstützung der im Felde stehenden Gießener Krieger abgelehnt,auf einer groben Un- wahrheit. Ist es mehr als Leichtsinn, durch Erfindung solcher Behauptungen die selbstgewähltcn Vertreter der Bürgerschaft ver- dacht,gen zu wollen, so haben d.e „Euugc Burger" ihrem Verfahren die Krone ausgesetzt durch die unwürdige Art und Weise wie sie meiner Erklärung cntgcgengetreten sind. Es ist möglich, daß es mir bei dem redlichsten Willen nicht vergönnt ist so für tag »eße her Start zu wirken, wie es ;enen Herren vergönnt war oder noch sein wird; aber das wird jedem Gebildeten klar sein daß der Weg der Verkleinerung und Verdächtigung nicht der Weg sein kann, welcher zum Gedeihen des Ganzen führt. Es ist mir nicht bekannt, ob eine Adresse, wie sie jene „Einige Burger" erwähnen, erlassen worden und wer sie unterschrieben hat- ich glaube aber, daß es Zeit wäre, durch das Zusammenwirken der redlich Strebenden aller Parteien die Nachtheile J - nach vielen Seiten hin bedroht ist, möglichst von ihr abzuwcndcn. 3333) Meinen verehrten Kunden, sprechen. Achtungsvoll Die Direction. 3374) Hiermit erlaube ich mir ergebenst anzuzeigen, daß ich an hiesigem Platze ein Schuhmachergeschäst errichtet habe und stets großes Lager in fertigen Herren-, Damen- und Kinder-Artikeln halte. Außerdem werten Bestellungen und Reparaturen an von mir gekauften Waaren auf das Schnellste und Billigste ausgeführt. 3447) Philipp Enders, 22 Jahre alt, aus Reiskirchen, geistesschwach, hat sich Donnerstag den 4. October, Abends gegen 9 Uhr, aus seinem Schlafzimmer heipili'ch entfern»; seine Kleiiung bestand nur aye einem Hemde. Derjenige, welcher über seinen Aufenthalt Näheres mittheilen kann, wird gebeten, solches dylbjgst auf der Bürgermeisterei zu Reiskirchen oder bei ter Polizeibehörde zu Gießen zur Anzeige zu bringen. Jünger, Bürgermeister. 3419) Am vergangenen Mumwch Ist aus ter hiesigen Viehhecrdc ein % Jahre alles dunkelrothes Ochsenrind entlaufen. Denjenigen, welchem dasselbe zugekommen oder über dasselbe Auskunft geben kann, bitten wir, uns davon Mittheilung zu machen. Wiefcck, den 5. Oe,ober 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Wiefcck. _____________ Lang. —• ......... VM vmv vwinupi uuv uuegefuyn. / ........ **'**/*♦>” uvmiivi h, Durch langjährigen Autenihalt in England bin ich in Stand gefetzt, bei äußerst sowie einem hiesigen wie auswärtigen billigen Preisen und geschmackvoller, dauerhafter Arbeit allen Anforderungen zu ent- Publikum die ergebene Anzeige dak Brechen. . ... . 0 ö , VUP ich mit dein Gestrigen, dem 24. i>. Mts., wieder hier eingetroffen bin ! und meine Wohnung sich bei Fr. Wissig Wittwe auf dein Asterweg befindet. Christian F r n t i g, Barbier und Heilgehülfe. 3407) Unterzeichneter macht die ergebenste Anzeige, daß den 22. b. Mts. ein neuer Tanzcurs beginnt. Diejenigen, welche hieran Theil nehmen wollen, werden gebeten, unter sich Ge- sellfchasten von 12 bis 16 Personen zu bilden, um mit Bekannten den Unterricht theilen zu können. ' - Anmeldungen bitte ich bis dahin an mich ergehen zu lassen, um die Stunden "ach den Schulen, Zeit rc. eintheilcn zu können. Röse, Univ.-Tanz- und Fechtmeister. ' ' ....... ■ I — — II. ■ ■ I ■» ■ ■ ■ II ÜB .!■) . . I W X ...... 3384) Meinen geehrten Geschäftsfreunden, sowie einem geschätzten Publikum, mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung in der Müdl- gafie verlassen habe und nunmehr in meinem an der Schoor gelegenen Hause, in der Wabe des Fuld a'jchen Hauses, wohne. Indem ich für das mir seither geschenkte Wohlwollen danke, bitte ich, mir dasselbe auch fernerhin bewabren zu wollen. Heinrich Ruck st u h l, Zimmermeister. L. Grün-baum, __________ in der Sonne. Im Leib scheu Saale. 3435) Dienstag den 9. October 1 866. 3. Concert im ersten Winterabonnemcnt, ausgeführt von den Mitgliedern der Eichener WusiK-ßapeü'e, unter Leitung ihres Capellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Anfang halb 8 Uhr. Entree für Nicht-Abonnenten ä Person 12 fr. Programme an der Kasse ä 1 fr. Es wird gebeten, keine Hunde mitzubringen und während der ersten Abtheilung nicht zu rauchen. Die Abonnements-Liste liegt an der Kasse auf und werten Familien, sowie einzelne Herren, welche beim Umgang der Liste, bei mehrmaligem Besuch entweder nicht anzutreffen oder etwa aus Versehen übergangen sein sollten, und sich noch abonniren wollen, freundlichst gebeten, sich hier einzuze.chnen. Ziröeiterbil'dungs -grein' 3441) Montag den 8. October Abends 8 Uhr: Monatliche Hanptversarnrnlnng im Locale des Herrn L. Lony (Neustadt). Tagesordnung: 1) Bericht des Vorstandes. 2) Rechnungsablage. 3) Ergänzungswahl des Vorstandes. 4) Wiederbeginn des Unterrichts. Der Vorstand. 3413) Die Nummer 47 hat die Ohrringe gewonnen. Eglh, Polizeidiener. Beffentticher Dank! (Slifabetba Handln, ge- Die 29. ©eytember. Den 1. Oktober. Wichtig für Druchteidcnde! 2821) Wer sich von der überraschenden Wirksamkeit VeS berühmten Bruchbeilmittels von dem Brucharzt Krüsi-Altherr in Gais, Kanton Appenzell in der Schweiz, überzeugen will, kann bei der Expedition dieses Blattes ein Schriftchen mit vielen Hundert Zeugnissen in Empfang nehmen. Pfarrgeschäfte in ter nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. Denfeld«». Johann Friedrich Heinrich Karl Otto Kraft, Großherzoglichtr Hofgerichts-Abookat dahier, des Großherzogilchen HosgcrichlSrath« dahier, Dr. Friedrich Kraft, ehelicher Sohn; und Karolin« -iselt- Simon, des verstorbenen evangelischen Pfarrer« zu Tberstadt, Wilhelm Simon, ehe- 3377) Donnerstag den 11. r. beginnt toiecer der Unterricht in meiner. Lehr-Anstalt. Anmeldungen neuer Schüler! können bis dahin täglich bei dem Unter- Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde ;u Gießen. Gottesdienst. Am Erndte-Dankfest den 7. Oktober. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Kovulirte. -Den 30. September. Ludwig Philipp Kramer, Bürger lind Schuhmachermeister dahier, des Bürgers und Schuhmachers zu Biedenkopf, Georg Heinrich Kramer, ehelicher Sohn; und Luise Schneider arS Staufenberg. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 7. October. Jacob Nonstadt in der Neustadt. Carl Wallenfels I. am Asterweg. Christian Lampus auf dem SellerSweg. 3394) Die Unterzeichneten halten eS ' für ihre Pflicht, ihren leideriven Mitmenschen hiermit öffentlich bekannt zu geben, bah sie schwer „an dkl Gicht" darnieder- Denselben. Dem Bürger in Wetzlar und Postunterbediensteter dahier, Johannes Trapp, ein Sohn, Christian Karl Emil, geboren den 13. September. Den 1. Oktober. D-m Bürger in Friedberg und Postunterbediensteter dabier, Franz Hanstein, ein Sohn, Johann Georg Philipp, geboten den 20. September. Den 4. Oktober. Dem Greßherzoglichen Professor, Dr. Eduard Köllner, eine Tochter, Amalie Adolphine Marie, gebor-n den 8 S-Ptember. Beerdigte. Den 30. September. Ludwig Baltbasar Wilhelm Martm Kijngelhöfer, Bürger und Fuhrmann dabier, all 38 I. 5 M. 3 T-, gestorben de» Den 2. October. Johann Heinrich Karl Hennemann, Großherzoglicher Poftsecretär dahier, des Lrtsbürgers, Gastwirths und Posterpeditor« liche Tochter. Den 3. Oktober. Wilhelm Gustav Albert Schrimpf, evangelisch-lutherischer Pfarrer zu Tröstel- born bet Erfurt, des verstorbenen Cantor« zu Scho»- stadt, Heinrich Cdrrstovb Eduard Schrimpf, ebelrcher Sohn; und Bertha Konradine Piarlin, des Groß- herzoglichen HauptzollamtS Rendanten dahier, Friedrich Marlin, eheliche Tochter. Den 4. Oktober. Georg Friedrich Felstng, Bürger und Kupferdrucker in München, de« Burger« und KupferdructekS in Darmstadt, Johann Heinrich Felstng, ehelicher Sohn; und Luise Auguste Plank, des hiesigen Bürger« und Kaufmann«, Georg Plank, eheliche Tochter. Getaufte. Den 3 0. September. Dem Bürger in Wetter im Fürstenthum Waldeck und Schneider dabier, Johann Heinrich Schmidt, eine Tochter, Jo- hannette Philippine Bertha Franziska, geboc-n den 22. Juli. Denselben. Dem Bürger und Spenglermeister, Heinrich Mull, ein Sob», Wilhelm Korrrad Ludwig Kari, geboren den 14. Septcmter. Den seiben. Dem Bürger in Friedberg und Heizer an der Main - Weseibahn bahnr. eamuel Bender, eine Tochter, Johannette, gebeten den 4. August. Denselben. Dem Großherzoglichen Hofgrr- richtsrath, Karl Eckstein, ein Sohn, Otto Heinrich, i geboren den 8. August. dorne Philippi, de« Bürgers in Friedberg und Post- unterbedrensteler dabier, Franz Hanstein, Ebefrau, alt 24 I. 8 M. 14 T., gestorben den 30. September. lagen und nur durch das Heilverfahren des Herrn vr. Müller in Coburg ihre Gene- fung finden konnten. Dem Herrn Dr. Müller bringen sie hierdurch ihre Dankbarkeit und ganze Hochachtung zum Ausdruck. Güntersleben, bei Würzburg, den 1. Oktober 1866. A. Usarner, Lehrer, mich. Krupp. Oeconom. 3242) Ein Zapfjunge wirb gesucht und kann derselbe sogleich eintreten im Darm- städter Haus. ________ 3399) Ein Zapfjunge, welcher sogleich eintreten kann, wird gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.__ 3403) Offerten zur Lieferung von Zwetschenbranntwein nehmen entgegen Gebr. Ebel, jn Gießen. 3422) ES wird ein Märchen gesucht, welches kochen kann. Näheres bei ter Exped. dieses Blattes. Einzel - Bescheinigung. Für die Brandbeschädigten in Heuchelheim habe ich weiter erhalten- von Herrn $ertWTO#mr. hiebet Haupt,ollamtS-Rendanien Martin 5 fl. — Pfarrer Meyer tn Güttersbach 3 fl. iu tr. und Ida Mo«ler, de« verstorbenen Groß- Wjlj. «öbtr Bäcker, 10 fl unc Kleidungsstücke. — Kaufmann Balth. Spruck 5 fl. beglichen Landrichter« zu Butzbach, Karl Ludwig __ G vs'fl. — Fräulein N. 1 fl. 10 fr. — Kreis-Assessor Heß in Alsfeld Mosler, eheliche Tochter. . . 2 fl. — Frau C. Heß 3 fl. — Ma,or von Mural't 3 fl. 30 kr. — Canzlei-Jnspcrtor «-«—■ Forbach Kleidungsstücke. — Frau Avvocat Steinberger 4 fl. 40 fr. und KleidungS- stücke. — Landrichter Ploch 5 fl. 15 fr. — F. P- 2 fl. 30 kr. — 9L N. 3 fl. fr. — Oeconom Friedrich Koch in Marienborn 5 fl. — Ungenannt aus Trohe 1 fl. 30 kr. — Dr. Weber II. 5 fl. — einer armen trauernden Mutter 1 fl. — Bibelverem m Holzheim durch Pfarrer Hofmann 10 Bibeln. — Frau Christian Löber I. und Pfarrer Dr. Glaser Kleidungsstücke. Gießen, den 4. Oktober 1866. Land mann, Dekan. 3425) Ein Mutterschwein mit 10 Ferkeln , wobei ein Mutter- und 9 Bickferkel, ist zu verkaufen bei'm Schweinehirten Andreas Lcmmer, in Allendorf a. d. Lumda. 2504) Buchen- und Eichen-Holzkohlen- asche kaufe ich fortwährend; auch werb die- ' selbe auf Verlangen im Hause abgeholt. ! W. Ockel. zeichneten gemacht werden. __C. Franz. 3387) Ein braver Junge als Kellner wirb gesucht. L. Kauf. 3437) Von heute ab wohne ich im Hause von Ed. Strackes Erben in der Neustadt. Ad. Hecker. Director der Gießener Musik-Capelle. 3426) Den Artikel im „Wetterauer Boten" Nr. 115, insoweit er mich berührt, erkläre ich für eine Lüge; den anderen in Nr. 117 für eine weit größere; den Verfasser für einen infamen Lügner. W. Frank, Schirmfabrikant. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Ertra-Beilage zu Nr. SO des Gießener Anzeigeblattes. Die Vorturner des Gießener Turnvereins an die Jugend Gießens. Der sehnlichste Wunsch, der von jeher die Mitglieder des Turnvereins erfüllte, und dessen Verwirk- lichung seit vielen Jahren das eifrigste Bestreben derselben war, naht seiner Erfüllung. In richtiger Würdigung der bedeutsamen Stelle, welche das Turnen in unserem heutigen Volksleben einzunehmen berufen ist, hat der Vorstand unserer Stadt, keine Opfer scheuend, durch die Erbauung der Turnhalle einen Tummel- Platz für unser turnerisches Leben geschaffen, welcher in seiner baldigen Vollendung allen Ansprüchen, die die Turncrei bei ihrem jetzigen Stande zu machen berechtigt ist, genügen wird, hat er ein Local hingestellt, welches seiner Einrichtung nach sich kühn mit allen größeren Anstalten unseres deutschen Vaterlandes messen darf, und dadurch zugleich unseren Verein für die Zukunft von einem Uebelstande befreit, durch den er lange Zeit hindurch an der vollen Erreichung seines Zweckes gehemmt worden ist. Schon in wenig Wochen wird die Uebergabe an den Turnverein erfolgen, und an diesem ist es denn, die ihm überlassenen Räume würdig zu benutzen, und in ihnen, wie einerseits einen patriotischen und nationalen Sinn für den Schutz und Schirm unseres Vaterlandes zu pflegen, so andererseits den Kraft und Gesundheit schwächenden Einflüssen des heutigen Kulturlebens gegenüber ein erfrischendes, Geist und Leib verjüngendes Leben zu entfalten, und so in noch höherem Grade den Ruhm, den er sich seither unter der deutschen Turnerschaft zu erwerben gewußt hat, auch fürder zu sichern. Dieses zu vollbringen aber ist vor Ällem die Jugend berufen, und an sie wenden wir uns daher und fordern sie auf, mit uns und unter dem Beistand aller der Männer, die wir zu den Unsrigen zählen dürfen, und welche ein warmes Herz für unsere Sache haben, einzutreten zur Erreichung unseres Zieles, neben uns mit Lust der Turnerei zu Pflegen, der deutschen Turnerei, die wie unser Vorbild, unser großer Landsmann Adolph Spieß einst aussprach: „uns helfen soll unseren Sinn und unsere Kraft in's leibliche Gefühl, in handlichen Besitz zu bringen, uns vertraut zu machen mit Wagnissen, kunstfertig den festen Boden zu behaupten, daß wir in jeder Stellung weder dem Schwindel noch der Schwindelei verfallen, daß wir bei allem Hang und Hangen die rechte Stütze im Griff behalten und in jeder Lage nimmer verzagen und 6erliegen!" Und so schaart Euch denn um uns, ihr Jünglinge, die Ihr Euch seither ferngehalten von unserem Treiben, bangt nicht zurück vor dem Anfänge aus falscher Scham, daß Ihr noch nicht geübt, wie Andere, — mit Freuden wollen wir, soweit es in unserer Kraft steht, Euch Leiter und Führer sein, — und Ihr werdet sehen, welch' schönes Leben unser Turnerleben ist und wie es Euch, vor Einseitigkeit bewahrend, frisch erhält an Eurem Leibe, und durch ihn an Eurem Geiste! Eilt zu uns zu unseren Hebungen und macht mit uns das Wort wahr: „daß der Turnplatz der Lustplatz der deutschen Jugend fei und zugleich die Wehrpflanzstätte für das deutsche Volk, wo es sich reckt und streckt in freiester Kunst, wo es sich ein- und ausschult im eigen» thümlichcn Leben und Weben, sich mißt und wägt in seinem angebornen Wesen und entkleidet von geborgtem Schein!" Vereinigt Euch mit uns um unseren alten schönen Wahlspruch: „Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei", und seid mit uns bestrebt, ihn nach der Deutung, die ihm unser Jahn gegeben, immer weiter zur Geltung zu bringen ! Kommt zu uns in's frische fröhliche Turnerleben ! ein freundliches Willkommen, ein herzliches Gut Heil! soll Euch empfangen! / I ' n Hill sSilbl <- 'j; ‘I ••• »' . :'■? -*4 , • ’!• * ;Si. hficl’l’j? .13 .:i , ilj >iu . ' iU.'H . .11 dH ... ■ •' 7 mn-"- $ fiiHiitod'. 1 L ifd. । |G ii- • ■: >7' ••>. iii»i 18 -hu -, - -!>!,« . i' . ,ni(f lüia'J n;= v ; ■ ! . . 8 ”h|i; Mk' ■ ni. w» ■ 1. i liil Hi) « v lidmr - x-h: 7, WH;!#-i'V:. ,-l ii . 7 i<$nof)L .! . lli -.. . l» 'hdl^u# c.wM vkn - ;iH 3ij nithaSf tzinr« ii yü:i' i-; : I..'1-I • 1 ?, r.‘a -Nii'-I'/ 1 tt/ I Uf . ■ iah. ■ '■ < Cif . hüt nn dl , " ir j ü! in •=!<.• . ui 3. ■ ■ ’i • »fiidikufhi ni#» - . >1 :i- ■ , । ■ ' ' .i L.f- ’ n( - l in--, <-■>« ni ,.i >. • *ii' iij.3 * • li’ü; f.d xi' M»h ■ ■fyhdU’ r. r>, -• j... ■' : Li; ,ht- v ■ O'liWf H i ' i 111 i-; .1 ,1- ü;; J .ibi..i.-l • 1 ii üi . fi.rih ß'< ■ >:i ti ' i: :-v; . V:i . > - «i ttv'vS ir; ‘ l! ' ' .-.'s.'.- . . ' -7 . Iu; Ji» ran ,!>, ir> r' < n.uiirä 1n hauch !i'..n • x in . »Uni•• , I'.>,1 b .. . ? .rin . - i; -»>118x1 A t.i ui M-/T >1 "i u nod nrl- ! 7 T •• ,1 ■> ;> ;n>. . tib .r .(bin , lH>idr>3 ."! i ’ i'. l« । '. ,i . ! ii;r >■' 'c ir«! , 1 h) »ttU N-l. t'l. . tu : IU ! U ,.3ti?.' . , O ii 1 . .? J'd 7 n>* mt ij l 1 • i , .1 .. ,>a s)r,3 ; ... hx v; 6i,-l 1 T! tli. tu* lr:| ni 1 " '. t!. 3h: 1 in -Ir:;. i 1 ib;| 43 ,« , 1 jl.. v .1'1 t>ü1 lii' nnlßiotig «uc h-i ij» ) 1. "i, .. » i inr ,P , .< 0 « nid .. Id- t . mir.- L.v' : t : -ii'ür - -HZ «■ ih'7 hi; ■Jipcr 1 3 ,ii a-iu.' nl. ' 3 j -,•(:< J 7 . <|ir -t 1 ; ,«371'1 ' fei.. . .. • 1] :hji • t«i<-’ .-hJj . • ■ jt-i . .m >m 1: - ’•.! 3 »!»• i . >jt ! N". ; ! ! .1 . 0’. .> 'üiih llaj