I haben e'trag z«h elt getoeji lß, bchh 'r PräK a»n, Rech eber, VicepH is zur ei tut die Stadt und den Kreis Gießen. ig z»r ®i \ 1866 Samstag des 5. Mai JH 3« Gießen, am 26. April 1866. Danns! Sigenbi rth in U hmidt, n Büdesl ilei I., Dircctor >rg Sohn Racke, t in Gi Juwelie v. Wil ! h l, Ottl Amtlicher eiten Hosp« ,n LinNW erschrifl W März g'h^ n. in Stadt ge Hülfe Zu Ur K. G. 2339. . . £ ■■ f Betreffend: Die Revision der Maaße und Gewichte im Baubezirk Gießen. Mal: MNtwocks" SMW,». - M 3«hrga..g« für Äinhtü-üsch« 1 s. 42 fr., für Auswärtige incl. de« Vorschrift«- SgZXll *« L * .... - >■ «*. M »■■ ■ » ■). Groß herzogliche Kreis amt Gießen xc an die Grofchcrzogttchkn Bürgermeistercikn Nach -Mir Mi.theilung Waaten^nniE "e^Leltnng^^s^GrobbttjogUchm^ ^eisbauam.r^Gnß^durch ^enKrc'isl rtrimmÄ«».. S, and Mwichlsm-f.», »W« V. 13 OrI«»°Ili-i.B-h»,d-» .rforbnli» ifl, s° »«»en Sie beauftrag!, »en Mqnisiti»»« x DCl m * L (:„mt ... .ntfMTPdien und dieselben bei Ausübung ihrer Functionen IN erforderliche Welse zu unter- S".®'werten Sie Ihre OM-ng-HStig'n geeignet belebten nn» fit tn«b.f»n»ere «nweifeu, »en bejeWneten Revisionsbeamten ihre Fruchtmaaße :c. behufs der Revision unwmgerl,ch vorzuzeigen. M U Cy l » »• __ _ _______ irt et ch g che he, iS fr n rg t) h ivorden, Sitzung «ins1 wohlscin «' ymstädter K lmachung ntrenut Hat, geleiteten ’ t gründen w mTH1 MiitelV-i w» 200 !2 3(l" 200 — — ““ Gießen, am 3. Mai 1866. Betreffend : Die Ableistung reS Verfassungseides neu aufgenommener Ortsbürger. Dffö Großherzogliche Kreis amt Gießen die GroßhcrMglichen Bürgermeistereien. Wir erinnern Sie an Einsendung der Berichte wegen der «. «i¥y«-a ... Vt<+> Freitag den 11. d. Mts. dahier und Drenstag den 13. d. Mts. ttt «td> üattstndenden Huldigung. Ä u 1 e..~--------------------------------------------------*------- Polizeiliche Bekanntmachung. Die Aufkündiaungszeit der Handwerksgesellen betreffend. „R . . r«^b^andene Verordnung, wonach ohne vorherige 14tägige Aufkündigung fein Meister einen Gesellen D'.e feit 18 Jun. ^35 bestan^n Verorenung, durste - ist von Großherzogl.chem Kreisamt aufgehoben worden. '"*■ “ffiX'n” MM. «"w gegin »en fcfLg.n tBu.triit’ bre. S-wert-g,hülfen fchüh-n, f° »-'»-- sie bei »e, Annahme b‘,,'l6®ie^na,b»n*L6®a?1866.ra9'" ®,fc'D"ll4e^“o6”*'"li4° $oli,ef, Stölln erck sehen Brust-Bonbons.- Die zahlreichen ärztlichen Empfehlungen owie die zuerkannten Medaillen sind W von tha,sächliche Beweise. — Obige rühmlichst bekannten Brust - Bonbons sind ir Original-Packeten mit Gebrauchs-Anweisung a 14 kr. stets vorräthig in Giessen bei C. W. Dietz und bei Louir Frohnhäufer. Buch, Kappenmacher, CD Brönner's Fleckenwasser, i namentlich zum Waschen Das Commissions- Bureau. C L. Pietsch IL, Lindenplatz. geneigten Abnahme und erlasse solche zu Den Fabrikpreisen. Bemerken will ich noch, dass Curd) diese Lampen eine große Oelersparniß erzielt wird, indem allabendlich nur für Höchstens 2 Pf. ccnfumitt wird. Das betreffende Oel ist bei mir mit Gebrauchsanweisung zu beziehen. Gießen, den 30. April 1866. Carl Faber, SelterSweg. gegen gleich baare Zahlung versteigert. Sämmtliche Gegenstände können täglich eingesehen werden. 1778) Mein Lager in reicher Auswahl von feinen und ordinären Gesangbüchern.mpi-ist- >» |u Mia«" @DnMteg a(d)bim„, Sonnenstraße Vit. B. Nr. 50. Sommerhandschuhe für Herren, Damen und Kinder, Filet- üauchen, sowie schwarze und weiße Handschuhe für Confirmande n, empfiehlt I. H. Fuhr. NB. Eine Partie zurückgesetzter Handschuhe bedeutend unter dem Preise. (1670) 1701) Dienstag den 8. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf unterzeichnetem Geschäfts-Bureau 1 Korbwägelchen mit starken Achsen, 2 Pferdegeschirre, in sehr gutem Zustande, 2 Sophas, 3 gepolsterte Bänke, 1 Elavier, i 3 Scheibenbüchsen, eine Partie kleiner unb großer Spiegel, sowie andere Gegenstände, 1769) Mein wohlassortirtes Schuh und Stiefel Lager ich in empfchl-ndr Erinnerung. - —--------------—------ Z3TTT7 "« I • der Glace-Hanbschuhc, in 1756) Unser Lager fertiger Wasche erlauben ivw uns bestens Gläsern h 20 unb 8 ft., ui emufebleii und offenren namentlich : Hemden von ächt Btelefeloer unt) Weinflaschen a 1 fl. 45 fr., ächt bei Seh™ Z 3 fl. 40 fr. bi« 6 st. 18 fr., Nnsntzo, Stob- >md (uoy_____________3- »■ -"d., Umleg-Kragen in schöner Auswahl. Bestellungen nach Maust werden g>dlöo(p|y5 ^[edtemvaflei, schnell ausgeführt. Q^ebriiotr V m feinste Qualität, a 8 gnd 20 fr. pro Flaron, 1767) Strohhüte in den neuesten Faxens, besonders in Capotsorm, habe, mit Ge ra ch I Schlatter, ich eine große Auswahl zu bett billigsten Preisen frisch erhalten und empfehle nnch - ----- hierin, sowie in meinen übrigen Artikeln, bestens. 'VeP- i Strickbaumwolle, ** r . weiß, einfarbig, melirt und geringelt, empfiehlt sein Lager in allen Sorten Tuch-, Bucksknr-, Stoff- und (i495) empfiehlt I. H. Fuhr. ____ . brüder Häckel und Schneider in Leipzig ^»853) Reukn- und Sonnenschirme^ sowie Sewe- . habe ich eine Sencung Lig-Ro-Inc-8ampen * S.S ) •nvijlll UH i erhalten und empfehle namentlich Hänge- Z A und AlpdCft- ^tlllUCriUjiriTlC) lämpchen, Handlämpchen, Laternenlämpchen, 1I empfiehlt zu billigen Preisen N. Simon, «-#•*• i Droschken,ampc» ... ® 3 t^össttmrtrnbriknn g Gyps "'^G. D. »°»u. 1772) Rothen und ewigen Klee- samen empfiehlt L. Zahrets. 1770) Rupf- unb Häupter - Lattig zu jeder Zeit, Erbsen-Reiser unb 4 Etr. Heu verkauft 8. Hartmann, in ter Schanz. 1700) Ein neues Sommer-Wägelchen, auf Druckfebern ruhend, ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Erpeb. c. Bltts. Seiden-Miitzcn, in großer Auswahl, sowie alle Sorten ie.dene «unkickmerren mehr'' Stepp- und Walk-Mütze»; ferner auch sur Constrmanden Kn« ' Seiden-, r»ch. und Buekskin-Mützen, pro Sluck °°n 1 st. »»: 155®’all d‘ X* Paris 1 ft. 12 fr. , vonkt- i nebst Gebrauchsanweisung pro Flsoo n Bestellungen werden schnell und pünktlich ansgefnhrt und nm red,-! 28 fr nur zu haben bet zahlreiche Abnahme und Aufträge freundlichst gebeten. Ernst Herincs, Mäusburg, —------ „ , „ , f 1732) Auf der Oberförster« Krof- 1768) Paletots, Mantillen und Frühjahrsmantel, von 2 st. m tr. unfr Reiten an, empfiehlt _ _ —" ' '? —--brauchbarer Maulesel zu verkaufen. 1789) Tapeten und Borden in den neuesten und geschmackvollsten Mustern, das Stück von 6 kr. an bis 5 fl, empfiehlt Carl Frech. Kissinger -Mineralwasser -Versandt _ 1354) Wir beehren uns anzuzeigen, dass der Versandt unserer rühmlichst bekannten heilkräftigen Mineralwasser seit Kurzem begonnen bat. Derselbe umfasst äusser dem bereits im ausgedehntesten Gebrauche stehenden Rakoczy und Bitterwasser auch noch Pandur, Maxbrunnen, Bockieter und Bruokenauer Stahlwasser, sowie Wernazer und Sinnberger. Diese, in ihrer Wirksamkeit anerkannten und erprobten Mineralwasser können durch jede Solide Mineralwasser - Handlung in frischester Füllung bezogen werden — Bei direkter Bestellung, der—stets die prompteste Bedienung folgt, wende man sich geneigtest an das Comptoir der Kgl. Bayer. Mineralwasser-Versendung Hissinyen. ----------------------- - . ----- . . ----— Vernii et Hungen. 1752). Eine Stube mit Cabinet, mit oder ohne Möbel, ist zu vermlötben Neustabt Pit. D. Nr. 42 im ersten Stock. 4101) Ein kleines Familienlogis vor dem Wallthor ist an eine stille Familie zu ver- miethen und sogleich zu beziehen. C. Em melius. 1689) Ein Logis von 3 Stuben, Kammer, Küche, Keller und Holzstall ist zu bermicthcn und den 1 Oktober zu beziehen vei v. Fr. Semmler. 1725) Ein Logis für eine stille Familie ist zu vermicthen und sogleich zu beziehen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 1773) Frische Sendung von Portland Cement empfiehlt I. G. D. Bapst. . ! Liebigs Fleifch-Extraet! in Gläsern ä 1 Loth 26 fr. ,, ,. a 2 ,, 51 ,, alleinige Niederlage bei Ernst Hermes, (1558) Mäusburg. 1793) Neue Senkungen von Glace- Handschuhen in allen Farben und Größen, sowie auch Pariser Chignoa-Kamme neuester Fa^on, ferner empfehle ich mein Lager von Parsümerieen und achtem Eölnischem Wasser zu den billigsten Preisen. L. Ko h lerrnann. Verkauf eines Bauplatzes. 1726) Wir beabsichtigen, unseren Bau- platz in der Löwengassc zu verkaufen und ersuchen Kaufliebhabcr, sich mit uns be- nehmen zu wollen. Euler & Köhler. 1302) Bicker Wafserkalk und reinsten Fettkalk habe ich stets frisch gebrannt zu billigsten Preisen vorräthig. Ziegelhütte bei Herborn -__Th. Wurmbach. 1794) Eine vollständige Laden-Einrichtung wirb billig abgegeben. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1743) 7 bis 8 Bettladen, zwei- und einschläferig, von Eichen- und Tannenholz, sehr gut gebalten, Kleiderschränke, Commo- den, Möbel aller Art, sowie Bettung, zwei- und einschläferig, bei Heinemann Herrmann. 1437) Ein Canap 6 steht billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 1641) Eine nußbaumene Wiege ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. v. Bltts. 1796) Die Becker'sche Gärtnerei am Neuenweger Thor empfiehlt Blumenpflanzen, Lattich und Selleri. 1787) 20 Stecken Tannen-Piügel- und Scheidholz werden preiswürdig abgegeben bei Katzen st e i n & Eichenberg. - ____ - - ‘________ 1799) Einige Bienenkörbe sind billig zu verkaufen bei Frau Schlatter, vor dem Wallthor^ X Grube Nordstern. 1719) In Folge des milden Winters ist noch eine große Quantität vorzüglicher Braunkohlen von der 1865er Formung vorräthig. Um mit denselben aufzuräumen und Raum für die neue Formung zu gewinnen, werden dieselben, so weit der Borrath reicht, bis zum 1. August d. I. zu 8 Kreuzer für den Centn er abgegeben. Gegen Bürgschein Credit bis Martini d. I. Hungen, den 30. April 1866. Garterrftühle und Bänke verkaufen, um dannFzu räumen, zu herabgesetzten Preisen (1549) Katzenstein L Eichenberg. 1795) Ein gutes Pferd und ein Wagen sind zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1779) Die diesjährige Gras - Erndte aus dem Garten an der Hofraithc des Herrn Kaufmanns Hirschhorn, mit welcher sogleich begonnen werden kann, verkauft Carl Lang, i 1747) Die Klee-Erndte von einem halben Morgen auf dem Sand ist zu v rkau- fen bei L. Becker, Astcrweg. 1792) Etwa l1/, Viertel sehr hohes und gutes Gras in meinem Garten sind zu verkaufen. Dr. Stein. 1150) Ein Familienlogis, aus 6 .schönen, geräumigen Zimmern,. Küche, Keller, Boden bestehend, ist alsbald zu vcrrniethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1386) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermicthen im Darmstädter Haus. 1540) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Buchbinder Orth, Kirchenplatz. . 1650) Eine kleine Wohnung ist zu vermiethen Löwengasse Lit. C. Nr. 78. 1797) Meine Scheuer bin ich Willens zu verpachten. Georg Dörner, Neustadt. 1710) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Georg Stieb er, Marktstraße. Vermischte Anzeigen, g Militair-Stellvertreter werden unter sehr günstigen Bedingungen für Vas hamburgische Militair gesucht. — Junge, gesunde und unverheirathete Leute die Heimatbschein, Taufschein, Militaw sreischein und gutes Sitten-Attest beschaffet können, erfahren das Nähere auf franfirti Briefe durch •X. Hollander in XXtun bürg, jqf- nkustädter Fuhlentwiete 9. 1730) Es wird ein braver Junge ii einen diesigen Gasthof als Kellner-Lebrlinj gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl 1745) Gin Junge, der das Tapezier gesckäft erlernen will, kann in die Lehr treten bei Eduard Strock. 1727) In eine Wirthschaft wird ei Junge gesucht. Näheres hei der Expel d. Bltts. Oberhefftsche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. 1746) Nächste Sitzung: Montag den 7. Mai^ Abends 6 Uhr, in Nr. 9 des Univerfttats Gebäudes Geschäfts - Empfehlung. 1766) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich als Spenglermeistcr dahier etablirt habe und sehe geneigten Aufträgen, für deren beste Ausführung ich stets Sorge tragen werde, entgegen. Meine Wohnung befindet sich: Neustadt Lit. D- Nr. 166 vis - ä - vis der Frau Lederhändlcr Keil. W i l h e l m L ö b e r. Kunstanzeige. 1765) Einem geehrten Publikum in Gießen und Umgegend diene zur gefälligen Nachricht, daß mein großes amerikanisches Cyktorama, welches die Reise von Vera-Cruz bis Mexiko, ein Nundgemäldc von 300 OFuß, die prachtvollste Ansicht, die bis jetzt gesehen wurde, sowie die letzten Schlachten in Amerika und Schleswig-Holstein, eine große Ausstellung der prachtvollsten Stereoskopen enthält, von Sonntag den 6. Mai in der dazu erbauten Bude am Neustadter Thor während des Marktes und folgende Tage zur gefälligen Ansicht eröffnet ist. Die Ausstellung ist zugleich mit einer großen Präseutenvertheilung verbunden, indem ein jeder Besucher eiu Präsent auf sein sclbstgewähltes Billet erhält. Dieselben bestehen aus Galanterie-, Parfümerie- und Porzellanwaaren, Bronce- und Porzellan-Uhren u. s. w. Eintrittspreis a Person 12 kr. Kinder 6 fr. Ohne Präsent die Hälfte. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein M. Binon, aus Prag. 1755) Ulnerzeichiiejer beehrt sich hierdurch zu dem jeden Samstag auf der Textor'scheu «Hardt siatt- fiudtnden Pistolenschießen mit dem Bemerken ergeben,! einzuladen, daß zu demselben auch Abonne- mentskarten gelöst werden können. ________________________A. Dickvre. 1712) Eine aus einer Maschine mit Doppelsteppftich geübte Näherin sucht noch Beschäftigung tn und außer dem Hause. Näheres zu erfragen bei Wilhelmine Fuhr, Seliersweg. 1748) Em Schriftsetzer-Lehrling wird gesucht in der Brühl'schen Druckcrcj. Bürgerverein. 1728) Anmeldungen werden bis zum 24. d. Mts. cntgegengenommen. Der Vorstand. i Ambulatorische Klinik ' für An genkranke täglich von 4—5'/2 Uhr Nachmittags in meiner Wohnung (Möhl'scher Garten am Selteröthor). Arme erhalten Behandlung und Arznei-Mittel unentgeldlich. Außerdem habe ich noch Vormittags von y2ll—12 Uhr Sprechstunde. Professor Dr. Gerold. Geschäfts - Empfehlung. 1703) Einem hiesigen und auswärtigen Publikum hierniit die ergebene Anzeige, daß ich dahier ein Spengler-Geschäft errichtet habe und halte ich mich in allen in diesem Geschäft vorkommenden Arbeiten, unser Zusicherung reeller Bedienung, bestens empfohlen. Meine Wohnung befindet sich vorläufig nocd im Hause meiner Schwiegermutter, Georg Wittich Wittwc, in der Neustadt Lit. D. Nr. 89. Gießen, im April 1866. Gustav Rühl. 5 ch «lpr ü s u n g e n. Die diesjährigen öffentlichen Prüfungen in den hiesigen städtischen Schulen werden in nächster Woche fortgesetzt, und zwar in folgender Reihenfolge: Montag 7. Mai, Morgens von 9—12 Uhr in der vierten Elaste der höheren Mädchenschule, Nachmittags von 2—5 Uhr in der dritten Elaste, Dienstag 8. Mai, Morgens von 9—12 Uhr in der zweiten, und Nachmittags von 2—5 Uhr in der ersten Elaste der höheren Mädchenschule. Mit dieser Anzeige verbindet man die ergebenste Einladung an die Eltern der Kinder, sowie an alle sich für unser städtisches Schulwesen Jntcressircnde, zu gefälliger Theilnahme au diesen Prüfungen. Gießen, den 3. Mai 1866. Im Namen des L-chulvorstandcs der Vorsitzende: Dr. Seel. 1744) (Sm gesitteter junger Mensch, mit den nöthigen Vorkenntnissen versehen, welcher Sckibent werden will, kann alsbald bei einem hiesigen Avvocatcn Beschäftigung finden. Näheres bei der Exped. v. Bltts. Agenten-Gesuch. 1721) Für die Bremer Spiegelglas» Versichcrungs-Gesellschaft werden Agenten gegen hohe Provision gesucht. Reflectanten belieben sich zu melden bei dem General- Agenten in Darmstadt ________________G. D. Dechert. 1754) Für ein auswärtiges Hotel wird ein angehender Kellner bei gutem Salair gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 1707) In einer Kreisstadt nächster Nähe wird in ein gutes Eisenwaarcn - Geschäft ein Lehrling gesucht. Näheres durch die Exped. d. Bltts. 1729) Ein FamilienlogiS in der Son» 1 nenstraße oder in deren Nähe wird zu mie- । then gesucht. Von wem? sagt die Exped. ■ D. Bltts._________ 1771) Für einen Seribent, der eine schöne Hand schreibt und wöchcnllich einige freie Stunden hat, findet sich Beschäftigung in einem hiesigen Geschäftshaus. Bei welchem? sagt Cie Exped. d. Bltts. 1753) In einem hiesigen Fabrikgeschäfte i wird ein Lehrling gesucht. Näheres bei der ! Exped. d. Bltts. Turnverein. 1780) Generalversammlung Montag den 7. I. M-, Abends balb 9 Uhr, im Promenadehans. Tagesordnung: Bericht und Ansprache; 2. Turnfahrt mit allen Vereinen des Gaues aus Himmelfahrt; 3. Stiftungsfest; 4. Allgemeines deutsches Turnfest; 5. Einweihung der Turnhalle. Turner! Das früher so frische und stolze Leben unseres Vereins hat lange darnieder gelegen: das muß aufhören; oder glaubt Ihr, daß der Verein keine Bedeutung, daß die Turnerei keinen Werth mehr habe, oder habt Ihr kein Herz mehr für's Vaterland? Jetzt mehr, wie je, ist's noth, daß das Volk seine Pflicht thue. Auf deßhalb aus Eurer Gleichgültigkeit, Sprechsaal und Turnplatz sind geöffnet! Gießen, 2. Mai 1866. Der Vorstand des Turnvereins. Wiederholte Bekanntmachung. Thierhofpital zu Gießen. 1749) Mit dem hiesigen Veterinärinstitute ist auch ein Thierhospital verbunden, worin kranke Thiere zu jeder Zeit ärztlich behandelt und auch gefüttert und gepflegt werden. Anmeldungen können im Beterinärinstitute am Brande, Fruchtmarkte, bei dem Wärter des Instituts, Philipp Körber, bei Tag und bei Nacht, gemacht werden.________________ ,£AX Regelmäßige Auswanderer-Beförderung mit Dampf, und Segelschiffen erster Klasse zu den billigsten Preisen sreiabhi?r (661) durch die Agentur Carl Spruck. 1782) Welche Turner morgen mit nach Heuchelheim gehen wollen, um daselbst einen Turnverein zu gründen, die sind ersucht, sich um 3 Uhr am Lahnthor zu stellen. ____________________________________Mehrer e Vorturner. 1783) Sonntag den 6. Mai 1 86 6. Im Zinß er schon Garten: C o n c e r t der Musik-Kapelle, wnter Direktion ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. 1468) Gesucht wirb ein gesitteter Junge, welcher bas Sattlergeschäft zu erlernen wünscht. Nähere« bei der Expev. d. Bltt«. 1742) Ein seidener Herrnhut ist gefunden worden. Der rechtsmäßige Eigen» tbümer kann denselben gegen Erstattung der Jnseratgebühren in Empfang nehmen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1741) Unserm lieben Freunde W...... T... zu seinem heute stattfindenben 17. Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche. Mehrere Freunde. 1519) Ein ordentlicher Junge kann in die Lehre treten bei C. Sartorius, Messerschmied in Gießen. 1733) Bei Schuhmachermeister Emil Becker in der Neustadt kann ein gesitteter Junge in die Lehre treten. 1649) Ein tüchtiger Dachdeckergeselle kann bei Unterzeichnetem, so» wohl Winters wie Sommers, bei sehr gutem Lohn nebst Kost und Logis dauernde Beschäftigung finden. Marburg, im April 1866. Hertzhäuser. 1579) Ein braver Junge kann in die Lehre treten bei Emil Orbig, Schneidermeister. 1740) Unserem lieben A. St......... zu seinem am 1. Mai stattgebabten Wiegenfeste ein dreifaches Lebehoch !!! Die Wellersburger Waffelbrüder: J. L. K St. S. P. K. B. u. f. w. Erste Abtheilung: 1) Baron-Airoldi-Marsch, von I. Gungl. 2) Ouvertüre zur Oper „die Stumme von Portici", von Auber. 3) Introduktion aus der Oper „Wilhelm Teil", von Rossini. 4) Zigeuner - Serenade, von Laave. 5) Horn-Quartett. Es ist bestimmt in Gottes Rath, Lied von Mendelssohn. Zweite Abtheilung: 6) Ouvertüre zur Oper „Maritana", von Wallace. 7) Chor und Arie aus der Oper „des Teuscls Antheil", von Auber. 8) Turnier-Quadrille, von Jos. Strauß. 9) Zum Erstenmal: Große Fantasie aus der Oper „die Afrikanerin", von M e y e r b e p r. Dritte Abtheilung: 10) Ouvertüre zur Oper „Stiffelio", von Verdi. 11) Auf Verlangen: Loreley - Paraphrnse , von Neswabda. 12) La belle Amazone, Piece caracteristique, von A. Löschsporn. Anfang präcis ü Uhr. Entrse für Herren 12 kr., für Damen 9 fr., Kinder 6 fr. Das Musik - Comite. 1757) Einen Lehrling sucht ein hiesiges Manufakturwaaren-Geschaft. Näheres bei der Expcd. d. Blttr. 1702) Ein tüchtiger Pferdeknecht sucht Stelle durch das Commissions-Bureau von C. L. Pietsch II. 1653) Einige junge Leute können gründlichen Unterricht in der „englischen" Sprache erhalten. Besondere Aufmerksamkeit ist dem amerikanischen Sprachgebrauch und der Aussprache geschenkt. Näheres bei der Exped. b. Bltts. 1629) Meine Betlfedern-Reinigungs- Maschine bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung, mit dem Bemerken, daß ich auch das Waschen ter betreffenden Bettung übernehme. Henriette Tippet, gegenüber dem GesellschastShause. 1800) Die Mitglieder der Gewerbebank werden zu^ ih^eL. Beruhigung hiermit benachrichtigt, daß das GerÄcht, die Gewerbebank sei an einem kürzlich in Lang-Göris vorgekommenen Fallissement mit 8000 fl. beteiligt, durchweg auf Unwahrheit beruht. Zugleich wird vor weiterer Verbreitung dieses böswilliger Weise in's Publicum gebrachten Gerüchtes gewarnt. Gießen, den 30. April 1866. Der Ausschuß der Gewerbebank zu Gießen. an vergütet. 1785) Samstag den 5. Mai fiudel bei günstiger Witterung 1691) Auf der Baustelle neben Herrn Daniel Wirth kann Schutt abgeladen werden, und wirb für den einspännigen Wagen 6 fr., für den zweispännigen 9 fr. In Auftrag: Maurermeister Haubach. Für Cigarren- u. Tabaks- Arbeiter. 1711) Sämmtliche Pgarren- und Tabak«- Arbeiter au« der Umgegend von Gießen, d. h. Dcrdcirathcte, welche nicht über 45 Jahre alt sink, werden wegen Besprechung einer Wittwcnkasse - Errichtung auf nächsten Sonntag, den 6. Mal, Nachmittags 3 Uhr, zu einer Versammlung bei Herrn Martin Lenz am Markt ringeladen. K. Henkelmann. 1781) Mit Rücksicht auf Anfragen Seitens kleinerer Gesellschaften bezüglich des Wiedereintritts von ehemaligen Mitgliedern des Turnvereins haben wir m Anbetracht der besonderen Verhältnisse beschlossen, bei Meldungen, die bis zum 4. Ium geschehen, von der Erhebung nochmaligen Eintrittsgeldes abzusehen. Der Vorstand des Turnvereins. der Musik-Capelle im Garten der Frau L. Busch Wittwe statt. Anfang 6 Uhr Nachmittags. Entree ä Person 6 fr. Das Musik-Comite. (Hierzu eine Beilage.) aufgczo^n wi . werden den geehrten Besuchern geliefert und alle Bewegungen genau erklärt. Die EEÜngen finden statt : Nachmittags 3, 5 und «'/. Uhr, Die Eintrittspreise sind : «um Sitzen 12 fr. und zum Stehen 9 fr. Kinder bezahlen die Halste. Es ladet zu recht zahlreichem Besuche ein : der Erfinder und Verfertiger Cyrrftlan zutarrtn. natürlichen Mineralwässer. 1347) Die nicht selten an das Wunderbare grenzende Heilkraft des Mineralwasser« von Karlsbad ist zu bekannt, als daß es noch nöthig wäre, selbes anzupreisen. Es ist dies eine durch die Erfahrung mehrerer Jahrhunderte erwiesene Thatsache. Bei welchen Krankheitsfällen dieses anzuwendcn, oder wo nach ärztlichem Ausdruck „Karlsbad angezeigt fei," wurde in einer eigenen Broschüre, von Herrn Or. Manat verfaßt, bündig dargethan. Dieselbe steht Jedem auf Verlangen gratis unv franko zur Verfügung. Versendbar sind alle Quellen von Karlsbad, jedoch werden der Mühlbrunn, Schloßbrunn unk Sprudel in ganzen und halben Flaschen am stärksten versenket. Alle Bestellungen auf Mineralwasser , Sprudelsalz, Sxrudelseife unv Sprukelzeltchen werken pünktlichst effektuirt durch kie Depots in jeder größeren Stadt und direkt durch kie Brunnen-Vcrsendungs- direktiou Knoll & Mattoni in Karlsbad kBöhmen). 1656) Ein Junge, der bas Schuhmachergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Th. Schneider. 1688) Ein junger Dachshund, womöglich von gelber Farbe, wird zu kaufen gesucht, i Von wem? sagt die Expev. d. Bltts. .Kommet sehet unö Ihr merktet slmmem) K rYs'fi'n'h .• r Öen menschlichen Heist öemimöern. 1791) Eine merkwürdige Uhr ist Donnerstag den 3., Freitag den 4,, Samstag i dm 5. und Sonntag den 6. Mai im Promenadehaus dahier zur Ansicktt eines Jeden ausgestellt. Diese Uhr nimmt einen Raum ein von 200 Cubikfuß und wiegt 15 Centn er. 'Spie zeigt an bie ®ccun- den Minuten Stundm, Tage, Wochen, Monate und schreibt von selbst mit jedem neuen Jahre eine andere Jahreszahl und alle 4 Jahre eine andere Schaltjahreszähl. Die Zahl 1 ist die erste und die Zahl 9,999 ist die letzte Jahreszahl, welche die Uhr zu schreiben im Stande Ist. Als Schaltzahreszahl ist die Zahl 4 die erste und 9,996 die letzte. Demnach zeigt diese Uhr alles Obengenannte richtig an, bis das Jahr 10,000 erfolgt. Dann erst muß der Mechanismus verändert werden. Ferner sind an dieser Uhr 122 verschiedene Figuren durchgehends von */z Fuß Höhe angebracht, welche sich zu vcttckie- denen Zetten bewegen, wodurch sie daß menschliche Leben und die Zeit versinnbilden; wie zum Be.sple 1) Der Minutenschläqer. Er schlägt bei jeder 60. Seeunde einmal mit dem Hammer an die Glocke, also in der Stunde 60mal- 2) Der Viertelschläger. Er schlägt bei jeder 15. Minute das betreffende Viertel der Stunde ebenfalls mit dem Hammer an der Glocke an. 3) Der Genius. Er zeigt aus einer sich umdrehenden Scheibe stets das richtig geschlagene Viertel an 4) Dre 4 Menschenalter; Kind, Jüngling, Mann und Greis. Bei dem 1. Viertel erscheint das Kind. Es bleibt 15 Minuten sichtbar, worauf es verschwindet und der Jüngling hervorkömmt. Ebenso erscheint 6et dem 3. Viertel der Mann und bei dem 4. der Greis. 5) Der Tod. Diese Figur, förmlich den Tod vorstellend, schlagt nach dem Erscheinen des Greises die volle Stunde aus. 6) Der Schutzengel. Er beschützt das Kind, den Jüngling und Mann vor dem Ausschlagen des Todes durch ein Aufheben der rechten Hand m simi- bildlicher Beziehung. 7) Die 12 Apostel. Deren bei jedem Stundcnschlage einer hervortrltt, bis bei der 12. Stunde alle 12 nach einander erscheinen. 8) Eine Figur, Christus vorstellend, thut bei dem Vorüberziehen der Aposteln jeden einzelnen mit beiden Händen einmal segnen. 9) Der Glöckner und ber Greis. Des Morgens, Mittags unb Abenbs läutet ber Glöckner bie Betglocke, wobei der Greis mit gefalteten Hänben auf seine Kniee niedersinkt. 10) Die große Musikuhr, welche du^) eine Figur, einen Italiener vorstellend, alle 6 Stunden in Bewegung gesetzt wird und 12 laute kräftige Stucke spielt. 11) Die 7 heidnischen Götzenbildnisse, deren je eines um 12 Uhr Mitternacht erscheint unv 24 Stunden lang den betreffenden Tag vorstellt, weil von diesen Bilvnisien Namen der Wochentage abstammen. 12) Die 12 himmliscken Zeichen- Als da sind : Widder, Stier, Zwillinge, Krebs vuf.tt., von welchen mit jedem neuen Monat eines erscheinet und erst m t°^enden Monat verschwmdett 13) Die vier Jahreszeiten : Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Am 21. Marz, des Nachts um 12 Ubr ersckeint der Frühling als Gärtner mit einet Spate und einem Blumenstrauß. Er bleibt sicht- bar bis' zum 21. Juni? dann frmmt der Sommer als Landmann mit Sense und Rechem Auf dieselbe Weise kommt am 21. September der Herbst als Winzer mit Traube und Weinkord, und am 21. De- eember der Mann mit dem Pelzmantel. 14) Das ganze Leiden Jesu Christ», IN 14 Bildnissen dar- gestellt, von denen mit jedem neuen Tage, bei dem Schlage 12 des Mittags abwechselnd 2 andere erscheinen. Auch ist an dieser Uhr die Umdrehung der Erd- und Mondkugel angebracht. Die Mond- kuael dreht sich alle 12 Monate 13mal um sich selbst, wodurch sie stets aufs Genaueste die verschiedenen Lichtgestalten ves Mondes hervorbringt. Die Erdkugel dreht sich alle 24 Stunden einmal um sich selbst, wodurch man mit Bestimmtheit die richtige Tageszeit um den ganzen Erdball h rum angeben kann Diese Kunstuhr zählt 265 Räder ohne alle Getriebe, geht durch einen Perpendickel und 12 Ge- Wichte, von welchen auf 5 Fuß Fall das erste nach 8 Tagen und das 12. nach 1000 Jahren einmal Beilagezu Nr. 36 des Anzeigeblatts. Steinbach. 1802) Den 10. Mai, als am Himmel- fahrttage, ftitrt der Gesang - Verein zu Steinbach sein Stiftungsfest im sogenannten Hcilgenwalde, wozu alle Freunde des Gesanges hiermit einladet ________________Der Vorstand. 1805) Eine Familienwohnung von 4—6 Zimmern ic. wird zu miethen gesucht. Ge- fällige schriftliche Offerten nimmt das Commissions-Bureau von C. L. Pietsch H. ‘ entgegen. 1804) Am Donnerstag Morgen wurde auf dem Wege vom Promenadehause bis auf die Mäusburg ein Notizbuch mit einem Zchn-Thaler-Schein verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine gute Belohnung bei Herrn Frohnhäuser aus der Mäusbupg abzugeben. Vermischte Anzeigen. «86) Erstes Concert im Sommerabonnement des Gießener Concert-Vereins Montag den 7. Mai, Abends 6 Uhr im Club-Saale, unter gefälliger Mitwirkung des Violinisten Herrn G. Friemann aus Paris und einiger Mitglieder des akadem. Gesang-Vereins. Die Concertdirection. 1750) Die Deutsche Roman-Zeitung (Verlag von Otto Janke in Berlin) fährt im neuen Quartal fort, ihre Leser zufrieden zu stellen und bleibt ihrem Programm getreu: für Billiges Gutes zu liefern. Der dritte, diesjährige Jahrgang begann mit dem Roman „Der Wildpfarrer', von Otto Müller, dem geist- vollen D'cbter sehr vieler bekannter und gediegener Romane. Ihm schließt sich an: „Des Rabbi Vermächtnis", großer Roman von August Becker, eine der bedeutendsten Erscheinungen auf ‘bem Gebiet der neuen Roman-Literatur. „Liebe und Leidenschaft", Roman von Graf Ulrich v. Baudissin, — „Hogarth", Roman von A. E. Brachvogel, dem Dichter des Narziß, Friedemann Bach rc., sowie große Romane von Friedrich Spielhagen, Gustav vom See, Edmund Hoefer, Victor Hugo u. A. werden die folgenden Quartale laut Programm enthalten, ein Beweis für das anerkennungswerthe Streben der Vcrlagshanvlung der deutschen Nation in billigster und bequemster Weise die Werke ihrer Lieblings-Dichter zu übermitteln. Der überaus wohlfeile Preis von 1 Thlr. für den Quartal-Band von 12 Heften die nahe an 1000 gedruckte große Seiten enthalten, macht die Anschaffung der Roman-Zeitung Jedermann möglich. Der Umstand, daß dafür auch die Postämter die Roman-Zeitung besorgen, erleichtert die Anschaffung auch in den kleinsten Städten und auf dem Lande. Contert-Aiyeige. 1751) Sonntag den 6. Mai, von Nachmittags 4 Uhr an, findet im Schützengarten zu Wetzlar Kroßes Miütair-Honcert für die Pensions-Zuschuß-Kasse der Mufikmeister des Königl. Preuß. Heeres durch das Musikcorps des Rhein. Jäger-Bataillons Nr. 8, Statt. Eintrittspreis ä Person 9 Kreuzer. Hierzu ladet ganz ergebens! ein W. Merstedt, Musikmeister. Pro gramrn: 1) Kriegs-Marsch aus „Athalia", von Mendelssohn-Bartholdy. 2) Ouvertüre zur Oper: „Marilia et Fernando“, von Ma ersd. 3) Arie und Chor des III. Acts aus der Oper: „Robert der Teufel", von Meyerbeer. 4) „Mit hundert Atmosphären", Walzer von Gun g'l. ' 5) „Ich sende Blüthen Dir" re., Lied vpn Wagner. 6) „Klänge von der Jagd", von Tschirch. 7) Ouvertüre zu „Figaros Hochzeit", von Mozart. 8) Cavatine aus der Oper: „Die Afrikanerin", von Meyerbeer. 9) III. Satz aus der „A-dur Sinfonie“, von L. v. Beethoven. 10) „Fackeltanz" , von Meyerbeer. 11) „Lied ohne Worte" , von Mendelssohn-Bartholdy. 12) „Jägergruß - Marsch" , von W. Merstedt. Notiz. 1801) Das lang ersehnte Steinchen ist angekommen Satz auf der Mäusburg. — Himmelfahrt. Abend. 1803) Ein gesitteter Junge wird in die Lehre gesucht bei H. Sonntag, Buchbinder. .1798) Ein braver Junge, der das Schreinergcschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei M. Stingel. Wichtig für Bruchleidcnde! 2821) Wer sich von der überraschenden Wirksamkeit des berühmten Bruchheilmittels von dem Brucharzt Krüsi-Altherr in Gais, Kanton Appenzell in der Schweiz, überzeugen will, kann bei der Expedition dieses Blattes ein Schriftchen mit vielen Hundert Zeugnissen in Empfang nehmen. 1599) Ein Junge, der das Schreiner- geschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Franz Stroh, Schreinermeister. Temperatur in Gießen, April 1866 : niederste........— 0,5° L. mittlere + 7,90 „ Mittel früherer Jahre.... + 6,51 „ höchste ........+ 20,0 „ Niederschlag: an 13 Tagen . . 1,94 Par. Zoll Mittel früherer Jahre: an 11,3 Tag. 1,31 „ „ Geld-Cours vom 3. Mai 1866. Pistolen ditto Preußische Holl. st. 10 Stücke Ducaten '. . 20 Frankenüücke Engl. Sovereigns Preuß. Thal«........ 5 Franken-Thal« Preuß. Eaffen-Scheine . . . Dollars in Gold...... fl. 9. 44-45 „ 9. 56-57 „ 9. 51-52 „ 5. 34J-35J „ 9. 26-27 , 11. 48-50 „ 1. 44J-45 „ 2. 28-29 1784) Der fliegende n er. 7 1 und e» xo Zu Mr. K. Bklrcffent D - enstag den 8. Mai 186 6. 3m Zrnß er scheu Garten Gr the Die Pfarrgejchäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel. I« VAN $ Rächtet Mit Bukg kirchliche Anzeigen. Engngrlische Gemeindr zu Gießen. Gottesdienst. Am 6. Mai. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags : Pfarramts - Kandidat Schlag (Ordination.) stiller 9 Harten, w 0 Zuschuß staatskc 2) Britra, versichei Beitrag uud in 5J Ulgefäh Vilalien Germania, Lebensversicherung!! - Aktien - Gefell scherst ;u Stettin. Grund-Capital: 3,250,000 fl. südd. Währ. den Di den ani Za ist bis die dei 1) als Vi st-> V wl UN de Ji bi> de V de m eii fr 2 al 6i 1 bl S e fl r r n s r t a $ 3L?ß“f,£ ~8 d- I. sind von uns neu abgeschloffen worden: ' Verficherungen auf 2,755,086 fl südd. Währ., welche d.r K)e,eü,chafl eine Vermehrung ihrer Pramlen - Einnahme .... t UM jährlich 75,927 fl. südd. Währ. zufuhrten. ' ' !] ’««* ! i* » -1 " *3n i °»'er penssoiiirle Aroßherzoa- «^»d^leffor, Dr. Friedrich Wilhelm Otto , alt bl 3 2 M. 16 L., gestorben den 21. April. Den 27. April. Marie Elisabeth Strack, qe- vorene Michel, de» Burgers und Tapezierers. Eduard Strack, Ehefrau, alt 55 I. 10 Di. , gestorben den 26. April. ®tn 30. April. Anna Maria .Rntbatint Dingcldein. gelvrenc Rasch, des oerstorbei/en Bur-, gers in Darmitadt und Pedellen am Grvßherzvg- lichen Gvmnastum dahier, Johann Adam Dingel, dein, hinterlass, »e Willwe, alt 64 I. 1 M. 1 T. gestorben den 28. April. Denselben. Katharina Luise Schmehl, de« l^rtsburgers zu Watzenborn und Schreidg,hülfen an der Coln - Giehener Bahn dahier, Christian Schmehl, eheliche Tochter, all 3 I. 4 M 23 T. gestorben den 28. April. De» 1. Mai. Christiane Johannette Ellen- berger, geborene Busch, de» verstorbenen Großber. zoglichen LandgerichtS-Ass sso>S zu Homberg a. d. Ohm, Julius Ellenbergcr, hinterlassene Willwe, all ^0 I. 9 M. 29 T, gestorben den 29. April. der Musik-Hapesse, unter Dneelion ihres Eapcllmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. Erste Abtsieilung. 1) Ouvertüre zur Oper „Giralda", von Adam. 2) Preghiera e Romanze aus der Oper „6er Troubadour", von G. Verdi. 3) Walzer. Arie, von Balfe. itriiü wstchilll Ifiga Bdüauss p7? Dritte A b t h e i l u n g. S ?y.#”LUre ,ur Tragödie „Sgmont", von L. v. Beethoven. 9) Ständchen, von Lach n er. v 10) Großer Fackeltan,, von Meyer beer. td «U-rung 5 Uhr. - B-i ungü«|llg.r Bilhrmg St 0 » u l i r t e. ®en 29. April. Konrad Bender, Oltsbüt- ger in Beffungen und Schlosser in Darmstadl, d-i. " «^bnrn OrtSbürgerS und Weißbindeimeiste,» ! 1,1 -Ölungen, Friedrich Bei,der. ehelicher Sohn! und Betloa Karoline Luise Elisabeth -Weidig de« verstorbenen Burgers und Kufermeistcr«, Ballhasar Weidig, eheliche Tochier. Den 3. Mai. Ludwig Jakob Karl Hermann Cleorgi Bürger und Cigarrenfadrikanl dahier, de« verstorbenen evangelisch,n Pfarre-S zu Buikhard«, Hermann Georgi, ehelicher Sohn; und Elise Leid, de« hlefigen Bürger« und Schneidermeisters, Georg Leid, eheliche Tochter. Gelaust e. f Dem Aroßherzoglichen Pro- E|fr; Dl' ®I D.chert, ein Sohn,. Heinrich Wilhelm Christian, geboren den 4. April. Beervigte. Zweite Abtheilung. 4) Ouvertüre zur Oper „Jessonda", von L. Spohr. f u”’„ Erstenmal: Scene und erstes Finale aus der Oper Hollander", von R. Wagner. F 6) Scherzo, Fantasie - Stück von Conrad. 7) Schöne Geister begegnen sich, großes Potpourri von Zuleh ^eV?1erS>fbc : ®eftani> stieg Ende März d. I. auf 80,571 Äerücherultgen mit 70,541,287 fl. füdd. Währ.,