So« 22 !> . —i86; für die Mittwoch den 28. Juni per Pfund Fleischtare. M n u B r o d t a r e. ■ bestehend Waizen- und / ß h c Korn-Mehl i üe,tencnD H Kietze»- Gerste, und Korn-Mehl 1 1 Pfund 2/ 4i 2/ 4\ Loth 5 2) Für die andern ist der Laib Brod und bas Ochsenfleisch . . Kuhfleisch . . - Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . . Schweinefleisch Hammelfleisch . . Schaaffleisch . . Leberwurst . . Bratwurst . . . Schwartenmagen . Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . fr. 17 14 12 9 13 14 10 16 20 24 18 30 24 22 ordinäres | */, Brob aus ) % gemischtes \ Brod aus / ’/, Quint 2 Wasserweck 3 Milchbrod fr. 51 ioz 6 12 fr. 16 20 22 26 Polizeitaren für den Kreis Gießen, und zwar: 1) für die Provinzialhauptstadt Gießen: Städte und -Orte des Kreises Psund Fleisch um 2 Heller billiger. 1- 44'. 2.26 ; Rindsfett . ..... Nierenfett Schweineschmalz . . . . desgleichen ausgelassenes . . Einladung zum Abonnement auf das Anzeiaeblatt für die Stadt »nd den Kreis Gießen. Mit dem 1. Juli 1865 beginnt für die Stadt Gießen ein neues halbjähriges Abonnement aus das - Anzeigeblatt für die Stadt und den Kreis Gießen. Dasselbe erscheint auch ferner wöchentlich zweimal , Mittwochs und Samstags, an letzterem Tage verbunden mit der Beilage: Gemeinnützige Unterhaltungsblatter. Ausgewählte Novelle« und Erzählungen, Miscellen, Anecdoten re. rc., die Anklagen und Urtheue der Asstsen, sowie des Provinzialstrafgcrichts u. s. w., füllen die Spalten dieser Blatter Inserate finden durch die starke Auflage des Blattes große Verbreitung und sicheren Erfolg. Der Abonnemcntspreis beträgt frei in's Haus geliefert: st tr. Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallend«, V-rhältniß nicht mehr al- !>/, Pfund Zugabe befindlich sein. _.................... -— , । . . - —. Das gegen den Adam Bastian von Günterod erlassene Aussckrciben vom 14. d. Mts. ist erledigt. Giessen, den 26. Juni 1865. Großherzoglickcs Kreisamt Grehen. D K ü ch l e r. WStadt und den Kreis Gießen. 12^,-'' rjödjentlt* -wer Mal: Mittwoch- und Samstag-. - Preis de- Jahrgang« für Einheimische 1 st. 42 kr., für Auswärtige in°l. de- Vorschrift«, mäßigen PostaufscklagS 1 st. 42 kr. — Auswärts abonnirl man stch bei alle». Postämtern. — 3n Gießen bei der Sipedttion (Cansteiberg Llt. -3. Nr. 1). -------------- ’ 1865, g' 9. 43u ' 9. 5t^ • 9.50s: " 5. 35-36 " 9, 28'.t " H.53^ per Pfund taibmann. ■ nun HeM sokreSdienft. Kilprebiger kchz, l i r t e. bilipp 6at| @u|et, j. ejigen Burger« unb fit er, ehelicher Lohi eld, M wrjiürbeni i filrpp Hikschfeid, ü dH Johann Er-f A nnb Knhrmo«, M v i i unb Kuhwmi, ;b; unb ’JÄant Lüh-. ]iri uni totuwni Jwbnift Mim S)ütget in ®loW Johann Georg u|anne Aboiphine, geb, iefigen Bürger unb 8* in S°hn, 3uliu« 34« fügen Bürger uni'M Achter, A»na E-'« •fn ben 6, Hier , «» 47 3' 3un’.' . g.Jf, ifflallei .atoline . m. NSÄ ben ben !»• J“’ r x-vLMtttu Anzeige«. ""in-e zu Kj,^ M 51 ? dieust, 9. 3uni. Gießen, den 19. Juni 1865. Betreffend: Die Prüfung ver Schulen. Gießen, den 19. Juni 1865. liiilmgti WerictMiehe Mld Privat- Oekanntmaehungen 98 soll in dem Gießener Stadtwalde, Distrikt Die Pfandbausverwaltung. । Wellen II Vogt. 54 39 Wellen Stecken 5900 5 Weißbinderarbcit, Pflasterarbcit, Is-ü b Meinb \ »ffentl Lin Accord gegeben werben, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 10 fl. Hihi a« $ 19% 28% 2665 S) IN -'Sill im T Stecken n Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Besondere Bekanntmachungen i 2251) Der Pfandschein Nr. 85583 ist! angeblich verloren worden. Wer Ansprüche ' Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Bieler. Pfeil. Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 2231) Donnerstag den 29. Juni 1865, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier solgenve Arbeiten an den Wenigstforbernken vergeben werden, als: Pflasterarbeit, veranschl. zu 70 fl. 24 kr an denselben zu bilden vermag, hat solche dahier innerhalb 14 Tage zur Anzeige zu bringen, gegenfalls das Pfand an den Ver- pfände» ohne Weiteres verabfolgt werden wirb. Gießen, den 23. Juni 1865. Sladtwalde. 2264) Montag den 3. Juli d. I., von Morgens 9 Uhr an, Buchen Scheidholz, „ Prügclholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Eichen-Scheidholz, „ Stockholz, Linden- „ Hangtlstein, nachverzeichnetes Holz öffend ' lich versteigert werden, als: Stcinhauerarbeit, „ „ 4 Gießen, den 23. Juni 1865. 53*? 'jatiit. 219- 2 9 200 2260) Donnerstag den 29. d. Mts, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Herrn Georg Weber in den Neuenbäuen die zum Nachlaß der Johannette Rühl gehörenden Mo- biiien, bestehend in Möbeln, Bettung unb Weißzeug, einer goldenen Damcnuhr mit Medaillon, einem goldenen Siegelring u. s. w-, gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 26. Juni 1865. Großherzoglichcs Ortsgcricht Gießen Ebel. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener :2267 > Hei t < * ' '0 — kr. 23 „ 36 „ Holzversteigerung. 2266) Montag den 3. Juli d. I., des Vormittags um 11 Uhr, soll das zu den Fest- und Wirthshallcn verwendete Fichtenholz, bestehend aus 373 Die Verpachtung des Steinbruchs im Hangelstein. 2252) Der vorbemerkte Steinbruch soll Dienstag den 4. Juli 1865, Vormittags 9 Uhr, in unserer Geschäftsstube öffentlich auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Gießen, den 23. Juni 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Naunheim, den 22. Juni 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Naunheim. I. A.: Körner, Bczirksbauaufseher. Arbeitsversteigerung zu Naunheim. 2223) Freitag den 30. Juni, Nachmittags um 1 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehende Bauarbciten an die Wenigstnehmenden in Main - Weser - Bahn. 2210) Vom 1. Juli ab werben Billete zur Hin- und Rückfahrt zu ermäßigten Preisen ausgegeben. Diese Billete HRetourbillete) sind nur für den darauf gestempelten Tag gültig, die Schnellzüge sind bei Benutzung derselben ausgeschlossen. Für welche Strecken die Retourbillete nach dem jeweiligen Fahrplan benutzt werden können, beziehungsweise ausgegeben werden, wird durch Anschlag an den Billct- schaltcrn bekannt gemacht. Für Strecken unter einer Meile Entfernung kommen Retourbillete überhaupt nicht zur Ausgabe. Vom 1. Juli ab treten zugleich ein neuer Pcrsonengelvtarif und ein neues Betriebs- reglement für die Beförderung von Personen, Reisegepäck, Leichen, Fahrzeugen und lebenden Thiercn auf der Main - Weser - Bahn in Kraft. Tarif und Reglement liegen zur Einsicht des Publikums auf den Stationen bereit. Das Reglement wird zum Preise von 2% Silbergroschen oder 9 Kreuzer verkauft. Gaffel, ven 22. Juni 1865. Die Central - Direction der Main-Weser-Bahn. I- X off q öd 5) ®e Polizeiliche Bekanntmachung. Die Vorschrift des Artikels 342 des Polizeistrafgesetzes, wonach bei Vermeidung einer Strafe von 5 bis 50 fl. „der unbe- fugte Verkauf von sog. Geheim Mitteln, es mögen dieselben gegen wirkliche Krankheiten oder zur angeblichen Verschöne- rung des Körpers, namentlich zum Waschen oder Färben der Haare und dergleichen bestimmt sein, Jedermann untersag," ist, wirb hiermit zur Nachachtung in Erinnerung gebracht. Die Großheyoglichk Kreis-Schul-Commission Gießen an die Drtsschuivorstände des Kreises. Wir erinnern Diejenigen von Ihnen, welche noch mit Einsendung der Rechenschaftsberichte und Prüfungsprotokolle pro 18"/ im Rückstände sind, an Vorlage derselben binnen 14 Tagen. 1 /6i K ü ch l e r. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies i in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen, i Gießen, den 27. Juni 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Reisholz, 3 Eicheu-Stämme mit 76 Eubikfuß. Die Zusammenkunft ist am Steinbruch. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. 1 ü' $ , ' «I 1865. Ifll ofode pro l§6y ■ „bei unbt« blichen Bnschöi!. nn unterfagt* labt Gießen. 9. d. M, 2 Utir, des Herrn ®q n die zum M gehörenden $» ein, BettW Ml m Dammhr Siegelring '"leigcrt »erden. 1865. Mgmchl Gicht el. heilen bei btt eßen. 29. 3“ni lbb» i 9 Ubr, |f dnhicr folgend ordernden oergebn f. zu 70 M41 ,/ 4" 1 1865. . f ermeisterei Steinbrlichs Steinbach I1’1 Juli 18ß5' Stück, von 10 bis 45 Fuß Länge und 2 bis 5 Zoll Durchmesser, der Gemeinde Linden- firuth gehörig, sowie 200 Stück gebrauchte Dielen, öffentlich meistbietend versteigert Verben. Lindenstruth, den 26. Juni 1865. Äroßherzogliche Bürgermeisterei Lindenstruth. Arnold. Holzversteigerung. 2209) Donnerstag den 29. Juni d. I. werden nachstehende Holzsortimente an Ort Mb Stelle meistbietend verkauft: 1) im Schlag „Issel sch eid" Morgens 9 Ubr: 6500 Stück Buchen-Stammwellen, 26 „ junge Eichen von 139 Cub.k- fuß, für Wagner; 2) im Schlag „Helfholz" in den Ab- theilungen „Dachsboden" und „Mittelster Kopf", Anfang im Dachsboden Mittags halb 12 Uhr: 189 Stecken Buchen-Scheitholz, I. Qualität, 2 „ Eichen- „ 98 „ Buchen-Prügelholz, meistens Stammprügel, 2 „ Eichen-Prügelbolz, 146 „ Buchen-Stockholz, 5 „ Eichen- „ 5900 Wellen Buchen-Reisdolz, 5 Stämme Eichen - Bauholz von 242 Eubikfuß. Hohensolms, den 22. Juni 1865. Der Fürstlich Solms - Lichische Oberförster : Vecsteigerung eines Brauhauses auf j den Abbruch zu Waldgirmes. 2222) Freitag den 30. Juni, Vormittags um 9 Uhr, soll das alte Brauhaus, ein kupferner Braukessel und drei Maischbüttcn auf Ort und i Stelle an tue Meistbietenden versteigert wer- | den. Waldgirmes, den 22. Juni 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Waldgirmes. I. A.: Körner, Bezirksbauaufseher Fkilgebolenes. 2240) Die ersten neuen Häringe bei Hch. Ferber. 2107) Ein Sparherd ist zu »erfau» ■ fen. Bei wem? sagt die Erped. v. Bltts. > 2186) Mühlwellen bis zu 60 Fuß! Länge, sowie Krümmlinge, sind vor-, räthig. Franz Peppler & Comp. 2173) Acten - Couverte in ver- Für Maler. 2174) AechteS Gold und Silber in Schälchen, sowie unächtes in Muscheln, bei Wilh. Klee. Ausverkauf! 2255) Wegen Geschäftsausgabe verkaufen wir circa 1500 Ries (?anzlei-, Con- cept , Pack-, Druck-, liniirte und bunte Papiere in allen Qualitäten und Formaten, diverse Pappdeckel und sonstige in'S Papiergeschäft einschlagende Artikel zu den billigsten Preisen. Ferner empfehlen wir nachstehende Maschinen und Werkzeuge zur geneigten Abnahme : 700 Stück Druckformen, auch zum Zeug- druck geeignet, 1 Satinirmaschine mit Stahlplatten, 1 Präge-, 2 Linftr-, 12 Älätte- und 1 Theilmaschine (ledere für Litbographen und Kupferstecher brauchbar), 1 Lithogra- . phiepresse mit Steinen, 6 eiserne Hand- und 2 Stockpreffen, endlich 2 Satinirtische mit Marmorplatten zum Glaciren von Papier schiedenen Formaten bei ________________Wilh. Klee. 2238) Reingehaltene Pyrmonter uno Wil- dunger Wasserflaschen gebe ick pro Stück zu 3 fr., bei Abnahme von 25 und mehr ä 4 fl. 30 fr. pro 100 Stück ab. L. Jahreis. unD Tapeten Die Maschinen k. können täglich eingesehen werden. Darmstadt. Gebrüder Wüst. 2114) Copenhagener Stifte in allen Größen für Bauhand- werker re. bei Wilh. Klee. Münch. a Dtißinaltific 4 fl. so lr. Vermiethungkn. 2232) Im Ltnze r'schen Hause Lit. A ft Heu gras - Versteigerung. 2267) Montag den 3. Juli d. I., Vormittags um 9 Ubr, soll das diesjährige Heugras von den Gemeindewiesen dahier auf Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Lindenstruth, den 26. Juni 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Lindenstruth. Arnold. 1473) Der dritte Stock meines Hauses S. Flörsbeim. 2256) Die erwartete Sendung Strohhüte ist angekommen und empfehle ich solche pro Stück zu 36 — 48 fr. G. Ei ff, Lindenplatz. ft s ft ft .? -K ^bewährt sich als köstliches Riechwasser und als h-rrliches medicainen- töfeS Unterstützungsmittel, wie z. B. bei Nervenschwäche, Kopfweh, Migräne und Zahnschmerzen; dem Waschwasser beigemischt, stärkt und belebt es Kopf und Augen und verleiht der Haut elastische Weichheit und jugendliche Frische. Nicht minder empfehlenswerth und rühmlichst anerkannt ist ras Kräuterwurzel-Del des Mr. Brriuguier (in Flaschen, für mehrere Monate ausreichend, a 27 fr.) zur Erhaltung, Stärkung und Verschönerung der Haupt- uno Bart-Haare; es verhütet dieser balsamische Kräuter-Extraet die so lästige Schuppen- und Flechtenbilbung und wird bei zu frühzeitigem Ausfallen und Ergrauen der Haare mit überraschendem Erfolge angewandt. (3506) Alleinverkauf für Gießen bei der Expedition dieses Blattes. Arom. - medic. Kronengeist von Dr. Mnnguier (Quintessenz d Eau de Cologne) * Ongi»a — Chaise, zum Ein- und Zweispännig- g fahren eingerichtet, zwei Wagen- § geschirre, zwei Chaisengefchirre, einen Schmierbock, einen Wagen mit allem s Zubehör, zwei Pflüge, eine Egge, < zwei Pfuhlfässer, eine Strohbank, |j Haferkasten, Stoßtrog und sonstige < Oeconomiegeräthschaften, sowie auch K ein Pferd, H 4 öffentlich meistbietend gegen gleich baare @i ist zu vermietden. ^Zahlung versteigern, und können die D —-------------- s Gegenstände täglich einaesehen werden. Ä! ‘ PH. Seuling l Nr. 129 vor dem Wallthor tst ein mcbtir- W. Seuling.' I. ■ tefi Zimmer mit schöner Aussicht zu »er- ^2194) Donnerstag den 29. Juni, A Nachmittags 2 Uhr, H 4 lassen wir: ©i eine im besten Zustand sich befindliche § 2235) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Carl Retter, __________in der kleinen Löwengasse. 2273) Ein geräumig,s Zimmer nebst Cabinet ist zu vermiethen, am liebsten an eine einzelne Person, oder stille Familie. Auskunft bei der Exped. d. Bltts. 2253) Im Darmstädter Haus ist der mittlere Steck ganz oder thcilweise zu vermiethen. 2245) Der zweite Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen unv im August zu beziehen. A. Wallenfels. 2243) Der mittlere Stock meines Wohnhauses ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. Carl Münch, am Kreuz. 2134) Der 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen. I. G. D. Bapst. 2023) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen und am 3. Juli zu beziehen Neuenweg Lit. B. Nr. 117. 2261) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Carl Engel, ____ in der Wolkengasse. 2216) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Carl Bernheisel. 2215) Auf dem Seltersbcrg Lit. E. Nr. 9 ist eine Familienwohnung zu ver- miethen. 2188) Ein schön möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Ludw. Köhlinger, in der Hintergaffe. Vermischte Anzeigen. 2265) Einem verehelichen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, raß ich dahier ein Droschke nge schäft eröffnet habe. — Ich werde auch fernerhin bemüht fein, durch pünktliche und reelle Bedienung das mir während meines langjährigen Aufenthalts im Gailhöfe zum Rappen dahier von Seiten meiner Mitbürger geschenkte Vertrauen zu erhalten. Bestellungen auf Fabrten werden in meiner Wohnung, iur Glockengießer Otto'schcn Hause am äßaütbor, cntgegengenommcn. Gießen, im Juni 1865. Johann Christ. § Gefunden bei dem Hause des Herrn Dr. v. Helmolt: ein silberner Fingerring mit Goldblättchen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2272) Ein gesitteter Junge kann bei j einem hiesigen Schlosser in die Lehre treten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2104) Ein Mädchen von 14 Jahren wird in ein hiesiges Geschäft gesucht. DaS Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2258) Eine goldene Uhr ist gefunden: worden. Das Nähere bei der Exped. d. Bl.' 2250) Bei der am 19. Juni d. I. in der Gemeinde Lindenstruth stattgehabtti Verloofung landwirthschaftlicher Gegenstände sind auf die nachstehenden Nummern winnste gefallen, welche gegen Rückgabe der Loose bei der Bürgermeisterei Lincenstrutf in Empfang genommen werden können: Nr. 103, 104, 114, 119, 130, 156, 157, 186, 195, 205, 208, 261, 308, 320, 321, 352, 399, 401, 409, 410, 489, 490, 529, 530, 532, 535, 559, 561, 591, 599, 608, 614, 618, 622, 626, 627, 639, 645, 656, 666, 674, 690, 708, 714, 750, 774, 778, 782, 830, 885, 889, 891, 893, 910, 925, 926, 968, 986, 1006, 1010, 1068, 1077, 1097, 1101, 1106, 1109, 1130, 1204, 1230, 1284, 1291, 1299, 1301, 1329, 1335, 1360, 1362, 1366, 1375, 1381, 1410, 1411, 1439, 1456, 1474, 1487, 1623, 1630, 1632, 1660, 1664, 1692, 1746, 1815, 1824, 1856, 1875, 1890, 1893, 1899, 1932, 1946, 1962, 1967, 1987, 1997, 2022, 2033, 2040, 2083, 2105, 2115, 2123, 2131, 2132, 2146, 2165, 2166, 2172, 2188, 2194, 2214, 2217, 2263, 2305, 2312, 2314, 2315, 2322, 2339, 2341, 2350, 2360, 2367, 2375, 2389, 2391, 2434, 2440, 2486, 2493, 2513, 2515, 2541, 2551, 2605, 2606, 2629, 2631, 2642, 2671, 2680, 2703, 2721, 2728, 2730, 2770, 2806, 2848, 2873, 2874, 2877, 2880, 2891, 2925, 2932, 2958, 2984, 3011, 3013, 3016, 3018, 3031, 3052, 3061, 3067, 3079, 3104, 3119, 3130, 3136, 3147, 3173, 31,8b, 3190, 3194, 3198 und 3 200. Turnfest zu Wiefeck. 2268) Nächsten Sonntag, den 2. Juli, feiert der hiesige Turnverein in bn L e n z'schen Wirthschaft sein Stiftungsfest. Wir erlauben uns daher, alle Turner, Turnvereine ünd Freunde der Turnerei hiermit zu recht zahlreichem Besuche sreundW einzuladen. Das Programm unseres Festes wird in Dem, kommenden Samstag erscheinenden Anzeigeblatt mitgetheilt werden. Wieseck, den 27. Juni 1865. Der Vorstand. 2274) Heute Mittwoch, Abends 6 Uhr, im Promeiiadehuus-Saale: Zweiter feierticher Lehrvortmg verherrlicht durch Kochgesang und Lautenklang *). Hochwichtiger Inhalt: Die alt-teutfche Heldenkunst, gegen alle Erkältungen aus's ganze Leben eisen fest zu werben. Morgen Donnerstag: Dritter und, letzter Lehrvortrag, enthaltend die großheil mächtige urbiätetisch-aske tische Heilweise, du Vollendung aller Heilwiffenschaft. Honorar für jeden dieser zwei letzten Lehrvorträge wegen ihres hochwichtigen Jit- Halts: Sitzplätze 18 fr. Stehplätze 12 fr. Weckruf: Nutzet mein furzes Bei - Euch - Sein unv: „Bannt ihn hinweg, Den Unhold, den Dämon dieser Zeit, bas schläfrig-lahme Scheusal, genannt: Gleichgültig feit!" Denn wahrlich, ich sage Euch, die schrecklichste Strafe, die ein gotl- und naturloses, wahrheitentfrembetes Geschlecht treffen kann, ist Gleichgültigkeit in hohen Dingen!!! (S. M *) Die Laute, das langvergessene, gleich dem göttlichen Urevangelium des Lebens und der Gesundheit sun E. M. wiederhergestellte, herrliche, klangvulle, das Gemuth des Hörers ebenso mächtiz, als eigenthümlich ergreifende 24faitige (doppelehörige) Saitenspiel der Minnesänger und Truubaduurs, dB lange Jahrhunderte hindurch in den Hallen der Ritterburgen ertönte. — 2200) Hiermit die Anzeige, daß tch Auswanderer nach allen Häfen Nord - Amerikas auf den besteingcrichteten, fchnellsegelnden Post- Dampf- und Segel-Schiffen zu den billigsten Preisen befördere und halte mich zum Ab schluß von Contractcn bestens empfohlen. Gießen, im Juni 1865. Chr Wallenfels, junior, concessionirier Agent. 2259) Ein gebrauchter kupferner Kessel, 2257) Ein goldener Reis wurde gcsun- i 2214) Ein tüchtiger Buchhalter wir! circa 1 Ohm haltend, wird zu kaufen ge- den und ist das Nähere bei der Exped. gesucht. Franco-Ansragen unter Nr. 22H sucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. b. Bltts. zu erfahren. besorgt die Exped. d. Bltts. (Hierzu eine Beilage.) 1362, 13s 1630, 16, 1893, 181 2083, 21! 2194, 221 2350, 23! 961, 3067, 30’ 1, 3198 unt 32tf 623, 890, ■040, !I88, 341, "6e” Ammern l nei,1Etei Üntah 513, 2515, 25! 703, 2721, 27! 891, 2925, 293 ’’ 2°8, 261, 3 ?< 532, 535, 5i ?' o656, 666, 6; ,893, 910, 91 *106, 1109, 1| 360, ' Turnmein in it vahei, alleXr. Besuche freunt iwstag ei(4)ei® . Borst»l> kl« -, ,st, gegen »Ui cvortrag, Heilweis«, »i j hochwichlige" 2> ihn J S&fi --'N . $e6en3 und W j S N»®* M Tr-»b-d-^' Beilage zu Nr. 51 des Anzetgeblatts. Vermischte Anzriirn. Gewerbebank. 2263) Sonntag den 2. Juli, Morgens 10 Uhr, beginnt im Leib'schen kleinen Saale der dritte ordentliche Verein«, tag ber Vorschuß- und Creditvercine des Oberhessischen Verbandes. Tagesordnung: 1) Rechenschaftsbericht des geschäftsleitenden Vereins, 2) Mittheilungen aus den einzelnen Vereinen, 3) Adresse an die Ständekammer bezüglich der rechtlichen Stellung ber Vorschuß- und Creditvereine, 4) Genehmigung des Statuts und der Geschäftsordnung des Allgemeinen Verbandes, 5) Art und Weise ber Geschäftsverbindung mit der deutschen Genossenschaftsbank, 6) Wahl des geschäftsleitenden Vereins unv Ort des nächsten Vereinstag«, 7) Wahl eines Deputirten zu dem Allgemeinen Vereinstag nach Stettin. Zu den Berathungen dieser Gegenstände werben die Mitglieder der hiesigen Gewerbebank freundlichst eingcladen. Gegen 1 Uhr findet ein gemeinschaftliches Essen statt; die Anmeldung zur Betheiligung geschieht bei Herrn Wirth Leib, oder bei dem unterzeichneten Vorstand. I. Hanftein, Vorsitzender. A. Balser, Rechner. C. Nagel, Schriftführer. 2198) Einem verehrlichen Publikum zeige ich hiermit an, baß ich in den von i mir gepachteten Lober'schen Oeeonomie-Räumlichkeiten in der Neustadt eine ZNilch- Wirthschaft errichtet habe, woselbst täglich frische und saure Milch zu jedem Quantum zu haben und für solche, welche die Milchkur gebrauchen wollen, für geeignete Promenade unv Ruheplätze in dem baranstoßenden Garten gesorgt ist. — Durch Anschaffung gesunder Milchkühe, rationelle Fütterung bin ich im Stande, einem geehrten Publikum Etwas zu bieten. Gießen, im Juni 1865. Anton Schultheis. ß Viertes Siingersest * des Larrdfängerbundes zu Großen-Linden Sonntag den 2. Juli, Nachmittags, wozu alle Freunde des Gesanges und vie benachbarten Gesangvereine hiermit freundlichst eingeladen werden. Das Fest-Eomit^. 2262) Den geehrten Eltern zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich vom 2. Juli an Unterricht im Stricken unv Häkeln er» theile. Albert Friedel Wittwe, in der Neustadt. 2270) Donnerstag den 29. d. Mt«., von Nachmittags 4 Uhr an, bei günstiger Witterung: kontert Gichtleidende, die sich um das Dr. Nüller'sche Heilver fahren interessiren, können dessen Schrift- chen über die Gicht gegen Entrichtung der Jnsertionekvsten ä 1 Sgr. in der Expev. d. Bitt«, in Empfang nehmen. im P i p p'schen Garten, auSacführt von dem Blechmuftk-Corps ces diesigen M u si k- In st l tu t s._____ 2254) Unserem lieben Sohne und Bruder am Mischikan-See gratuliren wir herzlich zum 35. Geburtstage am 30. Juni. I Brieflich bald Weiteres. Feuerwehr. 2241) Die freiwillige Feuerwehr nimmt mit der nächsten Woche ihre Uebungen wieder auf unv es werden Vie Pompier« derselben eingeladkn, Mittwoch den 28. Juni, Abends 7 Uhr, an dem Spritzenhause zu erscheinen. Der Hauptmann: H. Ferber. 1902) Ein braves und gesittete« Mävchen, da- mit Kindern umzugeheu versteht und einigermaßen im Hauswesen bewandert ist, wirv in einer benachbarten Stadt gegen guten Lohn zu miethen gesucht. Das Nähere bei der Exped. v. Bl. Geld-Cours vom 26. Juni 1865. Pistolen........... fl. ditto Preußische....... „ Holl. fl. 10 Stücke..... „ Ducaten........... „ 20 Frankenstücke ...... „ längt Sovereign»...... , Preuß. Thaler........ „ 5 Franken-Thaler...... „ Preuß. Caffen - Scheine ... . Dollar« in Gold........ 9. -44 J 9. 56-57 9. 50—51 5. 35-36 9. 28j-294 11. 53-55 1. 44J-45 2. 261-271 Geheimmittel und ihr Werth. (Aus dem Regier.-Blatt für das Herzogth. Sachsen-Meiningen). In heutiger Zeit, wo so viele Fragen erörtert werde», dürste es zu Nutz und Frommen gar Vieler angebracht sein, auch die Fragen, „Was sind Geheiwmittei und was ist von Viesen zu halten" in Erwägung zu ziehen. Geheimmittel sind solche Arzneimittel, deren Bereitung und Zusammensetzung nicht bekannt ist, vielmehr von Elnzelnen, meist Afterärzten, als specifische Heilmittel gegen gewisse Krankheiten empfohlen werden. In frühem Zeiten gab es nur wenige solcher Geheimmittel; man hatte meistens nur solche gegen Krankheiten, welche in den meisten Fällen der Geschicklichkeit und Kunst der Aerzte wiverstrebten, wie gegen HundSwuth, Epilepsie, Lungen- sucht k. In den letzten Jahren und besonders in neuester Zeit ist die Bereitung der Geheimmittel ein sehr ergiebiger Industriezweig geworden, der auf Kosten des leichtgläubigen Publikum- auS- gcbeutet wird. Wie alles Geheime auf den Menschen eine gewisse Anziehungskraft ausübt, so ist es auch mit solchen Mitteln der Fall. Eine einzige glückliche Kur, scheinbar oder wirklich nach dem Gebrauche eines Geheimmittels erfolgt, wiegt mehr al« 100 ärztliche und je wunderbarer, abenteuerlicher die Vorschriften, Cie mit seiner Anwendung verbunden sind, desto größer ver Glaube daran. Viele Krankheiten, haben sie ihr Opfer erfaßt, spotten selbst der bewährtesten Kunst. Diese Momente sind e«, welche unfern neuesten Rittern der Industrie hauptsächlich die Taschen füllen helfen. Es hat auch zu allen Zeiten und bei allen Völkern an Geheimmitteln nicht gefehlt, nur aber gab es fast keine, wo der Geheimmittel-Schwintel in so umfangreicher Wrise sein freches, schamloses Spiel trieb, als heut zu Tage. Indessen würde man voreilig handeln, wollte man alle Geheimmiltel ver- urtheilen. Man hat zu unterscheiden zwischen solchen, die betrügerischer Gewinnsucht ihr Dasein verdanken und solchen wiiklich guten Geheimmitteln, die der Besitzer, wenn er auch nicht Arzt ist, aus dem Wege des Zufalls oder des Nachdenkens gefunben hat. Was die ersteren betrifft, die sich durch die Art der An- Preisungen und der beigelegten d. h angebichteten Eigenschaften so scharf kennzeichnen, so hat jeder wohl eingerichtete Staat ihren Vertrieb mit aller ihm zu Gebote stehenden Macht zu unterdrücken. Sie sind wie ein zweischneidig Schwert in der Hand des Unwissenden und Unerfahrenen und Mittel, wie z. B. die sog. Augsburger und Morissone - Pillen, Lehnharv's Gesund- heitstrank, Lebenselixire rc. haben die Menschen schon zu Tau- senden um Leben und Gesundheit gebracht. Andere, wenn sie auch nicht schaden, sind ohne Nutzen, des vielen Geldes nicht werth und dadurch gefährlich, daß durch ihre Anwendung Zeit verloren geht, und Heilung durch Verzögerung erschwert, ja oft unmöglich wird. Die zweite Claffe von Geheimmitt In kann der Wissenschaft förderlich und nützlich werden, aber nur dann, wenn sie von wissenschaftlich gebildeten Männern auf den Prüfstein der Vernunft und Erfahrung gebracht und ihnen die rechte Stelle angewiesen worden ist, die ihnen in dem Reiche der Heilmittel gebührt. Daher auch heilkräftige Geheimmittel von keiner Medicinalbehörde verworfen werden oder der Vertrieb derselben verhindert wird, nur muß die unbedingt nothwenbige Prüfung derselben vorhergehen. Die andere Frage, was von Geheimmitteln zu halten ist, hat im Allgemeinen zum Theil ihre Beantwortung in dem Vorange- gangcnen gefunden; es ist nur noch übrig, speciell aus diejenigen Gcheimmittel einzugchen, welche zur Zeit Epoche machen, d. h. wohl zu beachten nicht ihrer heilkräftigen Wirkungen wegen, sondern weil die Erfinder derselben cs ganz besonders verstehen, durch pomphafte Anpreisungen das Publikum zu bestechen und ihre Taschen auf Kosten der Leichtgläubigen zu füllen. Wir geben nun die Zusammensetzung von einigen Vieser Epoche machenden Geheimmittcln an und überlassen es einem Jeden, selbst den Schluß zu ziehen, was von solchen Geheim- Mitteln zu halten ist. In erster Reihe steht H o ff's G e s u n d h e i t s b i e r. Dem Erfinder desselben gebührt bezüglich seiner Schlauheit unbestritten der Vorrang. — Das wl'nderthätige Gemisch ist gewöhnliches Bier, versetzt mit Kartoffelstärkesyrup und gefärbt mit gebrann. tem Zucker. Es enthält nahezu 3% Alkohol, 2% Extraktivstoff, 5% Zucker und Schleimtheile und 90% Wasser uno Kohlensäure, kommt so- nach den gewöhnlichen Münchener Schenkbiercn gleich, nur mit dem Unterschiede, baß diese mehr Hopfen und Malz enthalten, welche Herr Hoff vorzieht durch Kartoffelstärk.syrup zu ersetzen' Tie Bezeichnung „Malzextrakt" ist daher im negativen Sinne zu verstehen. Fragt man nun, mit welchem Recht ein derartiges Produkt sich besondere Heilkräfte beilegt, so ist durchaus k-in Grund hierzu vorhanden, und es muß geradezu als eine schwindelhafte Ueverforderung gebrandmaikt werten, wenn dieses Gebräu der Welt für den 6—8sachcn reellen Werth als Helmittel aufgeschwatzt werden will. Wer ein Quärtchen geringen BrenS für 3 fr. genießt, wird zweifelsohne genau dieselben wohlthäkigeii oder nicht wohlthätigen Wirkungen empfinden, als wenn er für 30 fr. ein Fläschchen dieses „Gesundheitsbieres" verzehrt. Den zweiten Platz nimmt Daubitz mit seinem Kräuter- liqucur ein. Der Hauptsache nach besteht dieser aus der all- bekannten Speeies, welche zur Bereitung des sogen. Schwedischen Lebenselixirs verwendet wird, natürlich mit Weglassung von Safran, Venn Vieser ist für Herrn Daubitz zu werthvoll. Diese Speeies, mit sehr schwachem Spiritus ausgezogen, Zucker und etwas Essigäther zugesetzt, giebt den Daubitz'schen Schnaps, wie dieser bis noch vor Kurzem gewesen ist. In neuester Zeit hat es jedoch Herrn Daubitz, aus Rücksicht auf seine persönliche Freiheit und seinen Geldbeutel beliebt, seine Vorschrift zu ändern. Der Schnaps enthielt neben andern nicht ganz unschuldigen Be- standtheilen auch Aloe, und Vieser Zusatz hat ihm einigen Ver- druß zugezogen; er ließ Vaher die Aloe weg und nahm hierfür Koloquinten, in der Meinung, diese in dem Schnaps nachzuweisen, würbe den Spürnasen nicht gelingen. Indessen irrte Herr Daubitz; auch das Koloquintenbitter wurde entdeckt und die Chemiker waren sogar so inbiscret, diesen geheimen Fund auS- zuposaunen und ihm neue Fatalitäten zu bereiten. — Aus den angegebenen Bestandheilen ist ersichtlich, daß Lieser Kräuterliqueur durchaus nicht so unschuldiger Art ist, als der Fabrikant desselben behauptet, und wer sich desselben bedienen will, dem ist in wohlmeinender Absicht alle Vorsicht anzurathen, um den überaus theuren Schnaps mit nicht noch Werthvollerem, der Gesundheit, zu bezahlen. (Schluß folgt.) Neueste Eifenbahn-Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn, Cöln Mindener Eifenbahn-Frachtbriefe, Zollamts-Declarationen in zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zu haben bei - Wilhelm Klee, Mäusburg. Fruchtpreise von nachbenannten Städterl und Fruchtmarkten. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Stcindruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. O r t und Datum. W a i z e n. Korn. Ä e r st e. Hafer. Kartoffeln. Verkauft Mltr. Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mltr? Mittelprcts vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft änitr? Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Pfund 8. kr. Pfund 8- kr. Mltr. Pfund 8. kr. Pfund 8. kr. Mltr. Pfund 8. kr. Gießen, 23. Juni . . . 22 200 9 35 2 180 6 45 1 160 5 30 15 120 4 36 2 200 3 15 Grünberg, 24. II ... . 141 200 10 8 78 180 7 27 38* 160 5 — 41; 120 4 28 5 200 3 Mainz, 23. ff ... . 73 200 11 21 48 180 7 4 1 160 5 25 4 120 5 17 200 2 28