l hiermit HW bei jtll ülld. -ister. Jrbdt ßeübter l,antlig arbeiten cßgm 9iöj)f!, U|,g- Nahne- bttungigeschäst genten. ’rfiblauer. t. 'Diti., toit V p e IM üinbenpUfj. ernte Beschäf- ckkssinzer. i Milch weicht von ij der Haidt. rdeknecht kann ? sagt AuSg. it letzten Frei- Wcselschäftchen ' m eeren ge> . 6. »UH. ipirt1 ein tlichteres bei der fr. xfnnd! 200 200 200 50 44 8 »o® K-Iter. AMigclM für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchrnütch zwei Mal: Mittwoch- und Samstag-. - Preis de- Jahrssang- für Einheimisch. 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. »«- Vorschrift-, mäßigen Postauffchlags 1 st. 42 fr. — Auswärt« abonnirt man stch bet allen Postämtern. — In Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1). M 8. Samstag den 28. Januar 1863. Amtlicher Theil. Gießen, am 26. Januar 1865. Betreffend: > Die Zunftrechnungen im Kreise Gießen. Das Groß herzogliche Kreisamt Gießen an die Großheyoglichen Bürgermeistereien, beziehungsweise Loralpoli^ei-Behörden des Kreises. Wir beauftragen Sie, sämmtliche Zunftmeister anzuweisen, die Zunftrechnungen von 1864, gleichwie die etwa noch nicht revidirten Rechnungen vorderer Jahre, nebst einem Exemplar der zuletzt mieteten Zunftrechnung, unfehlbar bis zum 15. Marz l. J- uns zur Revision vorzulegen. K ü ch l e r. die Uhr, Morgens Februar, ff ff ff ff ff 9) Freitag den 10. ff ff daß sie in angenommen werden, ihrer Zunft bei uns einzureichen. ff ff ff ff 10 10 10 10 10 10 10 10 11 10 11 ff ff ff ft nachbemerkten Tagen und Stunden 1) Mittwoch den 2) Donnerstag den 3) Freitag den 4) Samstag den 5) Montag den Bäckerzunft; Metzgerzunft; Schneiderzunft; Schuhmacherzunft; Maurer-, Weißbinder-, Steindecker- und Zimmerzunft; Schreinerzunft; Schlosser-- und Schmiedezunft; Küfer,- Glaser- und Dreherzunft; und Sattler,- Kupferschmiede- und Kannegießerzunft; Rothgießer,- Spengler- und Gürtlerzunft; und Gerber- und Kürschnerzunft. die Aufhebung ihrer Zunft einwilligen. Bor den genann- Polizeiliche Bekanntmachungen. Nü« einer im An.eigeblatt Nr. 4 -bgedruOe» Dersrigung Grotzhrrz-gUch-n fireiMmt« Metzen »°m H. d. R» f««™ die im Kreise bestehenden Zünfte sich entweder für die Aufhebung derselben erklären, oder binnen 3 Monaten eine landesherrliche Cr- neucruna ihrer Zunftbriefe erwirken, widrigenfalls dieselben als nicht mehr zu Recht bestehend erachtet werden konnten. Wir sind "angewiesen worden, die Erklärungen der Mitglieder der hiesigen Zünfte zu Protokoll zu nehmen. - Demgemäß laden wir sowohl die Zunftmeister, als die sämmtlichen Zunstmltglieker der hier bestehenden Zünfte cm, sich an ' aus unserem Bureau einzufinden: Bon den Nichterscheinenden wird „ . _ , ten Terminen haben die Zunftmeister ein Berzeichniß der Mitglieder ihrer Zunft bei uns ernzurnchen. Es dürfte zweckmäßig sein, wenn sich die Mitglieder einer jeden Zunft , 'n einer unter Leitung ihrer abzuhaltenden Versammlung, über die bei uns abzugebende Erklärung verständigen. Insbesondere durste — fall«etn«! «ufoebunj der Zunft gewünscht wirb — zu berathen sein: wie das Zunftvermögen zu vertherlen sei und wie etwaige Zunftschulden getilgt 1. 2. 3. 4. 6. 6) Dienstag den 7. 7) Mittwoch den 8. 8) Donnerstag den 9. werden sollen. Gießen, den 19. Januar 1865. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gefundene Gegenstände: Ein blauer Kittel, eine blaue Schürze, eine Reitpeitsche, ein messingener Maßstab und ein ledernes Halsband. Die Eigenthümer werben aufgeforbert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf verlangen an Die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkaffe werden versteigert werben. m. - 8 Gießen, den 27 Januar 1865. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. 10 Nover. Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen. Holzversteigerung. 206) Im Licher Stadtwalde, Districteu Ried, und Ettingshäuser - Kopf, kommen Montag den 30. und Dienstag den 31. Januar d. I. nachverzeichnrte Holzsortimente zur öffentlichen Versteigerung, und zwar Montag den 30. Januar: 132 Eichen- und Buchen-Bau- und Werkholz-Stämme von 7 bis 19 Zoll mittlerem Durchmesser und 15 bis 60 Fuß Länge, 391 Fichten-Stämme und Stangen; Dienstag den 31. Januar: 410 Stecken Buchen-Scheidholz, 250 „ „ u. Eichen-Prügtlholz, 15 „ „ „ Stvckholz, 1720 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisholz. Der jedesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr auf dem Hattenröder Vicinalweg am Pflanzgarten. Lich, den 21. Januar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Helm. Edictsllsdung. 113) Nachdem bei mißlungenem Güteversuche über das Vermögen des Ackermannes Heinrich Weber (Peters Sohn) von Kleinscelheim durch Verfügung vom 9. d. M. der förmliche Goncurs erkannt worden ist, so werden die Gläubiger des Erikars hier- durch ausgcfordert, ihre Forderungen im Termin den 2 0. April t. I., Vormittags 9 Uhr, Contumazir-Zeit, unter Vorlage der veshalbigen Beweisstücke beim Rechtsnachtheile der Ausschließung von der Masse gegen den bestellten Contradictor, Untergerichtsanwalt Friedrich Embach dahier, anzumelden und zu begründen. Kirchhain, am 10. Januar 1865. Kurfürstliches Justizamt. Schimmelpfennig. vdt. Bezzenberger. Besondere Bekanntmachung. 251) Die Holzversteigerung vom 23. und 24. Januar 1865 in dem Lindenstruther Gemeinvewalbe ist genehmigt. Lindenstruth, den 25. Januar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Lindenstruth. Arnold. Versteigerungen. 289) Bei dem unterzeichneten Postamte sollen circa 32 Gentner alte Dienstbücher und Dienstpapiere zum Einstampfen auf dem Submissionswege verkauft werden. Gebote hierauf, pro Gentner ä 100 Zollpfund angegeben, sind bis zum 15. Februar c. bei uns einzureichen. Die Verkaufs-Bedingungen, sowie die zum Verkaufe gelangenden Gegenstände, können bis dahin täglich bei uns eingesehen werben. Gießen, am 26. Januar 1865. Großherzogliches Postamt Gießen. Schmidt. 227) Dienstag den 7. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll die Hofraithe der Johannes Jsterling Wittwe auf dahiesigem Rathhause, als: Flur Nr. Dfilftr. 73S6ll 5) Hofraithe im Tiesenweg, gibt 4|1 fl. 12 fr., unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf Erb- und Eigenthum, versteigert werden. Gießen, am 21. Januar 1865. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. __________________Ebel.____________ 245) Dienstag den 31. d. Mts. und die folgenden Tage, jedesmal Nachmittags 1 Uhr, werden in dem Hause ver berstorbenen Wittwe Heichelheim am Lindenplatz verschiedene Möbel, als: Sopha, Stühle, Tische, Commoden, Schränke ic., ferner Betten und Küchengeräthschaften meistbietend versteigert. Versteigerung von Straßenarbeiten. 249) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen int Baubezirk Grünberg für das Jahr 1865 erforderlichen Arbeiten, bestehend in: 1) Steinfahren, 2) Steinschlagen und 3) Handarbeiten, sollen an den nachbenannten Tagen und Orten, jedesmal Vormittags 10 Uhr, an die Wenigstnehmenden versteigert werden, und zwar: I. Mittwoch den 1. Februar in dem Hause des Wirths Hoos zu Flen- sungen, für die Straße Gießen — Hers- felb, von Nr. 93 bis Nr. 128. II. Donnerstag den 2. Februar in dem Hause des Wirths Philippi zu Ruppertenrod, für dieselbe Straße, von Nr. 128 bis Nr. 156, und für die Straße Ruppertenrod —Ulrichstein bis Nr. 152,93. III. Freitag den 3. Februar im Gasthaus zum Hessenbrücken Hammer, für die Straße Grünberg — Hungen, von Nr. 88,5 bis Nr. 109,23 und 177,5 bis 182,4 und für die Straße Hessenbrücken Hammer — Gedern bis Nr. 120. IV. Montag den 6. Februar in dem Rathhause zu Grünberg, für die Straße Gießen — Hersfeld, von Nr. 52 bis Nr. 93 und für die Straße Grünberg — Marburg bis Nr. 98. V. Dienstag den 7. Februar in dem Hause des Wirths Müller zu Geilshausen, für die Straße Grünberg — Marburg, von Nr. 98 bis zur kurhess. Grenze. VI. Mittwoch den 8. Februar in dem Hause des Wirths Garte zu Lau- bach, für die Straße Hessenbrücken Hammer — Gedern, von Nr. 120 bis Nr. 164,88. VII. Donnerstag den 9. Februar in dem Haufe des Wirths Hofmann zu Freienseen, für die Straße Flensungen — Laubach. VIII. Montag den 13. Februar in dem Hause des Wirths Lenz zu Atzen- Hain, für die Straße Grünberg — Lehrbach , von Nr. 98,9 bis Nr. 148 IX. Dienstag den 14 Februar in dem Hause des Wirths Schweiker zu Homberg, für dieselbe Straße, von Nr. 148 bis Nr. 196,4. X. Mittwoch den 15. Februar in dem Hause des Wirths Dürbeck zu Kirtorf, für die Straße Marburg — Fulda, von Nr. 0 bis Nr. 54,31. XI. Donnerstag den 16. Februar in dem Hause des Wirths Nathes zu Wahlen, für die Straße Kirtorf — Neustadt, von Nr. 31,2 dis Nr. 66,9. Die resp. Großherzoglichen Bürgermeiste- reien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Grünberg, den 24. Januar 1865. Großherzogliches Kreisbauamt Grünberg. Dr. Dieffenbach. 141) Das vormalige Arresthaus zu Atzbach im Kreise Wetzlar, nebst der zu demselben gehörigen Hälfte der vormaligen Zehntscheune, dem Schweinestall und Hofraum von zusammen 40 s^Ruthen 45 OFuß Flächeninhalt, soll im Wege des öffentlichen Ausgebots an den Meistbietenden veräußert werben. Der Termin zur Veräußerung ist auf Dienstag den 7. Februar, Vormittags 10 Uhr, im Amtslocale des Herrn Rentmeister- Steinbach zu Wetzlar anberaumt worden. Das Kaufgeld - Minimum beträgt 862 Rthlr. 28 Sgr. Die Veräußerungs-Bedingungen und der Situationsplan können bei dem Herrn Rentmeister Steinbach zu Wetzlar eingesehen werben. Goblenz, den 5. Januar 1865. Königliche Regierung. Jagdverpachtung. 234) Die ber Gemeinde Geilshausen zustehende Feld- und Walvjagd soll Mittwoch den 8. Februar d. I., des Vormittags 10 Uhr anfangend, auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei anderweit auf 6 Jahre verpachtet werben. Geilshausen im Kreise Grünberg, am 23. Januar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner. Holzversteigerung. 209) Dienstag den 31. Januar d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll im Steinbacher Gemeindewalde, Distrikt Eubach, nachverzeichnetes Holz, als: 137 Stecken Buchen-Scheidholz, 64 „ „ Prügelholz, 90 „ „ Stockholz, 3538 Wellen , Reisholz, lung. lti' Mißrieten fommen R den 3t vvljsoktiniente unb zwar mar: und Werk, b's 19 Zoll und 15 bi« 'langen; nnor: >°>z, Stzckhvß, i- und Nadel- Rkishvlz. ist Morgens icinaliveg am Januar 1865, msterei Lech. Arresthans zu nebst der zu tt vormaligen lall und Hof- hen 45 Qftujj rei offen!liehen ittn veränherl eung ist auf >ruar, Ihr, Rentmeister« taurot wetwn. bitiägt 862 jung«» und dee m Herrn Reni' elnr eingefehrn nuat 1865. egeerung. tung. je OeelSbauftt agd foü udf b* 3’/ r anfangs, r.eichnelen Bnr Zäher Kriinbe'g' 0 ..iGkillh-»^ e r u H- 1Uat d> 3v Ibr nn- Di- *•&> ,«««* stdhnit' ,elh°>i' jbolt- holt- 50 Stecken Eichen-Scheidhol», 29 „ „ Prügelbolz, 46 „ „ Stockholz, 550 Wellen „ Reisholz, 525 „ Fickten- 35 Eichen-Baustämme von 24 bis 39 Zoll mittlerem Durchmesser und 15 bis 50 Fuß Länge, 6206 Cubikfuß enthaltend, 4 Eichen-Werkholz-Klötze von 5 Fuß Länge, 264 Fichten-Stangen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Bemerkt wird, daß das Eichen-Baubolz des Mittags um halb 1 Uhr zur Berstet- gerung kommt. Die Zusammenkunft ist an dem Dreimärker, zwischen Oppenrod, Albach und Steinbach. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Steinbach, am 20. Januar 1865. Äroßherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. Horn. 250) Montag den 13. Februar c. läßt die Gemeinde Blasbach, von Morgens 10 Uhr an, 119 Stämme gutes Eichenbauholz, worunter auch 1 Stamm zu einem Wcü- baum und mehrere zum Bohlenschneiden geeignet sind, mit 5088 CuMuß, sowie 7 Buchenstämme mit 203 Cubikfuß, im District „Hundskopf" meistbietend versteigern. Hohensolms, den 25. Januar 1865. Der König!. Bürgermeister Trips. 15 Stecken Buchen-Stockholz, 1 „ Eichen- „ 1675 Wellen Buchen-Rcisholz, 125 „ Eichen- „ 350 „ Weiden- „ 13 Eichen-Stämme, 116 Cubikfuß ent- haltend, 141 Buchen-Stangen, 89 Cubikfuß ent- haltend. Die Zusammenkunft ist am Weideberg. Reiskirchen, den 23. Januar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Jünger. Feilgedotenes. Petroleum, beste Qualität, pro Maas 44 kr., Paraffin Kerzen, pro Paquet 28 „ Stearin-Lichter, „ „ 27 „ (254) empfiehlt Julius Wallach. 3 Kreppet, gefüllte und ungefüllte, täglich frisch, bei August Noll. 174) Ordinären und Fruchtbranvwein und Liqueure, als: Anis, Doppelkümmel, Kirschen, Pomeranzen, Pseffermünz, Eng- lisch-Bitter, Persico, sowie ächten Jamaica- Rum, Bonecamp of Magbitter und Bischof- Essenz empfiehlt Fr. Semmler. 221) In Lit. B. Nr. 13 in der Schulstraße sind 18 bis 20 Maas Milch täg- lich abzugeben; auch wird dieselbe auf Verlangen in's Haus gebracht. _____ Masken. 287) National-, Charakter- und Thier- Masken, sowie auch Nasen, Brillen, halbe Dominos und Perücken, Zöpfe, Bärte, Locken und Federn u. s. w., ferner Glace- Handschuhe, ächt kölnisches Wasser von Johann Maria Farina (gegenüber dem Jülicheplatze), sowie eine große Aus- wähl von Parfümerieen und sonstigen in mein Fach einschlagenden Artikeln, empfiehlt L. Kohler mann. 273) Einsätze und Kragen für Herrenhemden in ächt Bielefelder Leinen empfiehlt zu billigen Preisen I. Ch. Retter. 276) Visttenkarten-Photogra- phieen in großer Auswahl, das Stück 6 kr-, in Partieen billiger, bei Georg Loos. Keine Hühneraugen mehrl 128) Die rühmlichst bekannten Hühneraugen-Pflästerchen der Gebrüder Lent- ner aus Schwatz in Tyrol sind im ganzen Dutzend zu 42 kr., 3 Stück zu 12 kr., für Gießen nur ächt zu haben bei Ernst Hermes, Materialist, Mäusburg. 280) Sonntag den 29. Januar: Bayerisches Kier bei JeanSandner, Nassauer Hof. Arbeitsverstetgerung zu Grüningen. 210) Montag den 30. Januar 1865 sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nach- stehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accorb gegeben werden, als: Zimmerarbeit, veranschl. zu 53 fl — kr. Maurerarbeit, „ „ 5 „ — „ Schreincrarbeit, „ „ 40 „ 30 „ Glaserarbeit, „ „ 28 „ 30 „ Weißbinderarbeit, „ „ 3 „ — „ Steinbrechen, „ „ 28 „ — „ Steinfahren, „ „ 42 „ — „ Steinsetzen, , „ 8 „ 24 „ Steinschlagen, „ , 253 „ 53 „ Unterhaltungsarbeiten, ver- anschlagt zu . . . . 46 „ 10 „ Grüningen, den 19. Januar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. I. A.: Herbert, Bezirksbauaufseher. Holzversteigerung. 222) Montag den 30. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Reiskirchener Gemcindewalde, Distrikt Buchwald, nachverzeichnete Holz- sortimente öffentlich versteigert werden, als: 2 Stecken Buchen-Scheidholz, 1 „ Eichen- „ 55 „ Buchen-Prügelholz, 9 „ Eichen- „ 272) Dem geehrten Publikum empfehle ich hiermit meinen Bierverkauf in Flaschen über die Straße, und zwar vorzügliches Gießener Bier pro Flasche 7 fr., pro halbe Flasche 3 /2* fr., Lichcr „ „ „ 6 „ „ „ „ 3 „ Kitzinger „ „ „ 9 „ „ „ ,, 4 /, ,, L. Nern, in der Schloßgaffe. Lin gesundheitsbesördernder Liqueur. 243) Unter den vielen Liqueur-Fabrikaten der neueren Zeit, welche erfunden worden sind, um mit dem Wohlgeschmack auch wohlthätige Wirkung zu verbinden, zeichnet sich der vom Apotheker R. F Daubitz zu Berlin combimrte und nach ihm benannte R. F. Daubitz'sche Krauter-Liqueur Our» di- «ohlihumd- SBirtaj, d-s-nv-r- auf eit Andauung und d>- dadur» b-diugt- normale Blutbildung, aus, und wird dadurch zu einem der 6es»n d h eitSb efor- berndsten Liqueure unserer Zeit, wie dies aus dem nachfolgenden Anerkennungsschreiben hervorg^t^r .rter H„x Daubitz! Durch mehrfachen Gebrauch Ihres Kräuter- Liqueurs von Seiten meiner Frau, welche schon längere Jahre an Magen- und Rucken- schmerzen, verbunden mit Hämorrhoidalbeschwerden, nervösem Keuchhusten und Schwerfälligkeit in den Gliedern, sowie häufigem Andrang von Hitze nach dem Kopfe, litt, verspürte dieselbe eine überaus wohlthätige Linderung, so daß ich, da ich doch» die gänzliche endliche Besserung meiner Frau sehnlichst wünsche, Sie freundlichst ersuche, mir vorerst 12 Flaschen unter Postnachnahme gefälligst senden zu wollen. Bensheim an der Bergstraße, bei Darmstadt (Großherzogthum Hessen), den 23. Juni 1864, A. Ä. cM, Kreisbote." * Dieser Liqueur ist äckt zu haben in Gießen bei Ludw. Jahrers; m Allendorf a. d. L. bei H. W. Moll; in Hungen bei Aron Buch; m Lich bei H. C. Bingmann; in Münzenberg bei L. Engel Sohn. Pariser Auffteckkämme. 286) Neue Sendung von Büffel- und Schildplatt-Kämmen, hell und dunkel eingelegt, glatt unv vergoldet, mit weißen und rothen Perlen, Stahl u. s. w., ferner Kautschuck-, Elfenbein- und alle anvere Sorten Kämme, sowie feine Kopf- und Kleider-Bürsten, Hosenträger empfiehlt ju den billigsten Preisen L. Kohlcrmann. 264) Gummischuhe und Glace- Handschuhe billigst bei __C. Wenzel. 237) Sehr schöne Dickwurzeln werden centnerweise abgegeben bei Fr. Textor, auf der Hardt. Gutta-Percha-Firniß, ä Topf 18 fr., bei Nässe oder Schnee alles Schuhwerk wasserdicht zu machen; M. Lejeune's Frostballen-Seise, pro seitigung von Zahnschmerzen, ä 36 fr.; (269) bei Carl Frech. 99) Petroleum, wasserhell, doppelt raffilurt, Prima-Qualität, empfiehlt Julius Wallach. 236) Täglich ist frischer Treber zu haben bei Fr. Textor, auf der Hardt. 256) Ein Haus und Garten ist aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere bei der Expev. d. Bltts. Annonce. 260) Ein zweistöckiger häuslich einge- richteter Stall, 53% Fuß lang und 13% Fuß breit, ist auf den Abbruch billig zu verkaufe» durch I. Kann Söhne, in Mainzlar. Vermiethungcn. 277) Mein Wohnhaus mit sämmtlichen Räumlichfeiten ist anderweit zu vermiethcn und am 1. April zu beziehen. ______K. Hartmann, in der Schanz. 38) Eine Wohnung in Lit B. Nr. 75 in den Reuenbäucn ist zu vermiethcn. 272) Eine Familienwohnung ist zu ver- miethen und alsbald beziehbar bei ________________________ L. Magel. 248) Das von Herrn Polizeiraih Nover bewohnt gewesene Logis, bestehend aus 5 Zimmern, Keller, Bodenfammer rc., ist zu vermiethcn und sogleich zu beziehen. Das Nähere bei der Expeb. d. Bltts. 26) Ein möblirtes Zimmer, wobei seither vollständige Kost abgegeben wurde, ist in ähnlicher Weise zu vermiethen und sogleich beziehbar. Näheres bei der Expev. d. BlttS._______________________________________ 235) In meinem neucrbaulrn Hanse ist der zweite Stock, bestehend aus fünf ineinandergehenden Zimmern nebst Zugehör, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. G. Richter, Wolkengaffe. 133) Das von Frau. Amtmann Horst bewohnte Logis ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. H. Hochstätter Wittwe. 288) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 45) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Louis Benner, an der Schoor. 122) In meinem Vorverhause ist eine kieine Familienwohnung, bestehend aus drei Zimmern mit Zugehör, zu vermiethen und alsbald beziehbar. W. Rühl, __________________________im russischen Hof. 263) Das seither von Herrn Districts- Einnehmer Venator bewohnte Logis ist am 1. April ganz oder einzeln zu vermiethen. Carl Scheible, Conbitor. 275) Im Gasthaus zur Sonne ist ein möblirtes Zimmer für eine ober zwei Personen, wobei auch die Kost gegeben werden fann, zu vermiethen. 281) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen; auch kann Mittag- und Abendtisch dabei abgegeben werden. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 4196) Im B r ü h l'schen Hause ist eine Familienwohnung zu vermiethen und alsbald zu beziehen._____________________________ 89) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. W. Ferber. 246) Auf vem Seltersberg Lit. E. Nr. 9 ist eine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 213) In Lit. A. Nr. 124 vor dem Wallthore sind im 3. Stock 4 Zimmer, Küche, Keller u. s. w. zu vermiethen und sogleich beziehbar. Vermischte Anzeigen. 207) Am Freitag den 6. Januar ist in den Waldungen bei Hattenrod ein Mut- terschwcin, das kürzlich erst Jungen gehabt hat, aufgefangen und hier in Verwahrung gebracht worden. Dasselbe ist von Farbe weiß und am Kopfe schwarz. Der rechtmäßige Eigcnthümer kann solches gegen Erstattung der Fütterungskosten und Jnse- ratgcbühren dahier in Empfang nehmen. Hattenrod, am 19. Januar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. _______________P etry.________________ Lehrlings-Gesuch. 262) Ein solcher von guter Familie findet unter vortheilhaften Bedingungen eine Stelle, jetzt oder zu Ostern. Carl Scheible, Conditor. 253) Ein Paar Gummischuhe sind gefunden worden. Das Nähere ist bei der Exped. b. Bltts. zu erfahren. Consum-Verein. 283) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß mit nachstehenden Lieferanten weitere Verträge abgeschlossen worden sind: 1) Karl Keil, Leberhändler am Markt, 2) Daniel Rühl, Bäcker am RathhauS, ____________3) Christian Iughardt III., Bäcker in der Wallthorstraße. 270) Zur Erleichterung der Anschaffung und zur schnelleren Einführung der Amerikanischen Doppelsteppstich.Nähmaschinen habe ich, von verschiedenen Seiten aufgesordert, eine Nähmaschinen- Berloosnng veranstaltet und hierzu zwei ausgezeichnete selbst rcgulirte und mit allen Vorrichtungen versehene Maschinen bestimmt. Nr. I. Salon-Nähmaschine, mit Chaloüste - Aufsatz und versilberten Armen, im Werthe von 180 fl. Nr. II. Desgleichen ohne Aufsatz, im Werthe von 150 fl., und als Prämie für das letztgezogene Loos eine Hand-Nähmaschine, im Werthe von 35 fl. Loose hierzu ä 18 fr. können in meiner Wohnung, woselbst die Maschinen zur gefälligen Besichtigung ausgestellt sind und bei Herrn Wilh. Klee, Schreibmaterialien- Handlung auf der Mäusburg, vom nächsten Montag an in Empfang genommen werden. Gleichzeitig bringe ich mein wohlassortirtes Lager aller Sorten Nähmaschinen in empfehlende Erinnerung und lade ein verehrlicheS Publikum zum Besuche desselben höflichst ein. Gießen, den 27. Januar 1865. Heinr. Hirschfeld, Selterswcg, bei C. Sartorius. H°us- ist ei», ; beziehen, •• Ferber. ibcr8 8t E. R zu der. hen. >24 vor dein ' 4 Zimmer, ermiethen und Geschäfts-Eröffnung. 180) Die Errichtung meiner Papier- und Schreibmaterialien-Handlung mache ich einem verehrlichen hiesigen uud auswärtigen Publikum hierdurch zur gefälligen Kenntnisnahme bekannt, und empfehle ich unter Anderm: alle Sorten Maschinen« und Bülten-Papiere, Schreib« und Zeichnenmaterialien, bunte Papiere, liniirtes Schul- und Conto-Papier, rc. Auch unterhalte ich Lager in Rechnungs- und Verwaltungs-Formularien, Zollamts-Formularien, Eisenbahn- und Postfrachtbriefen, Wechseln, Rechnungen rc. Durch prompte und reelle Bedienung werde ich meine geehrten Abnehmer jederzeit zufrieden zu stellen suchen und bitte ich deßhalb um gütiges Wohlwollen. Gießen, den 21. Januar 1865. TVilhelm Klee, Mäusburg Lit. B. Nr. 29, im Hause des Herrn Philipp Möhl. eigen. ’• Januar ist eod ein Mutungen gehabt Verwahrung Ä Don Farbe i. Der recht- solches gegen en und Jnse- rz nehmen, r 1865. :ei Hattenrod. guter Familie Gungen eine i Condüor. chuhe sind ge- ■t ist bei der ■anltn weitere Arme», iw || d Iorrichtudg^ rahe^ Fühlung der „ «erfch'-de»-" rt°l'^' the 35 J’ Äas-bi"°"' ihMitt'dl » _,n wekdeil' such' " 244) D i e Maschinenfabrik von Ilch. Schweizer sen. in Mannheim beehrt sich hiermit ergebenst anzuzeigen, daß sie den Verkauf ihrer Säulen- und Deci- malwaagen, befahrbaren Centimalwaagen, sowie alle Arten landwirthschaftlicher Maschinen und ihrer übrigen Artikel den Herren Flick & Kröll in Gießen für die dortige Gegend übertragen, und dieselben gleichzeitig in den Stand gesetzt hat, zu Fabrikpreisen zu verkaufen. Ein vollständiges Lager obengenannter Artikel ist zur Ansicht des geehrten Publikums bei genannter Firma ausgestellt. Auf vorstehende Mittheilung Bezug nehmend, erlauben wir uns, unser Lager in allen Arten Waagen, Heckselmaschinen, Schrotmühlen, Dickwurzmühlen, Kartoffelmühlen zur gefälligen Abnahme zu empfehlen. Sonstige in'« Maschinenfach einschlagende Gegenstände können wir ebenfalls übernehmen und werden beSfallsige Aufträge prompt zu den Fabrikpreisen besorgen. Gießen, im Januar 1865. Flick 8» Kröll. Ieuerversicherungsliank für Deutschland in Gotha. 168) Zufolge der Mitiheilung der FeuerversicherunzSbank für Deutschland zu Gotha wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmcrn für 1864 circa 72 Procent ihrer Prämieneinlagen als Ersparniß zurückgcben. Die genaue Berechnung des Antheils für jeden Theilnehmer der Bank, sowie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 1864 wird am Ende des Monats Mai d. I. erfolgen. Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich jederzeit bereit. Gießen, den 14. Januar 1864. Krauskopf, Hofgerichts-Advocat, Agent der Feurrversicherungsbank f. D. Auszug aus der Rechnung des Frauenvereins zur Unterstützung von Armen vom 1. Januar 1864 bis 1. Januar 1865. 1. Einnahme. 1) Kaffebestand am 1. Januar 1864 171 fl. — fr. 2) Beiträge der Mitglieder 387 „ 32 „ 3) Geschenk 12 „ 30 „ 4) Ergebniß der Verloosung 131 „ 24 „ Sa. 702 fl. 26 fr. II. D i e Ausgabe an baaren Unterstützungen, für Brennmaterial, Lebensmittel und Kleidungsstücke beträgt 594 fl. 39£ fr. Bleibt in Kaffe am 1. Januar 1865 107 fl. 46z fr. Außerdem wurden auch in diesem Jahre von einer Anzahl von Mitgliedern über 2000 Portionen Suppe verabreicht. Gießen, am 25. Januar 1865. Der Vorstand des Frauenvereins. 247) Alle, welche an Hals- und Brustübel leiden, bedienen sich des einfachen Mitieis der Stollwcrck'schen Brust-BonbonS. Dieselben sind nach der Composition des König!. Geh. Hofrathcs und Professors Dr. Harleß in Bonn bereitet und haben in ganz Europa seit mehr als 20 Jahren einen so außerordentlichen Ruf erlangt, daß dieselben mit Recht als das beste und angenehmste bis jetzt bekannte Hausmittel gegen Hals« und Brustleiden, trockenen Reizhusten, so wie überhaupt gegen alle katarrhalischen Assertionen, auf bas Gewissenhafteste zu empfehlen sind. Im Oßwald'schen Garten. 290) Sonntag den 29. d. MtS. ist zum letztenmale ■2KB- Die kolossale Riesin, eine der schönsten Personen des Jahrhunderts, in Marseille geboren, 23 Jahre alt und 340 Pfund schwer, zu sehen. Diese Dame ist erst seit 3 Monaten in Deutschland. Eintrittspreis: 6 fr., Kinder 3 fr. Geöffnet von Nachmittags 5 Uhr an bis Abends 9 Uhr. Noch nie dagewesen: Für Liebhaber der Naturkunde. Außerordentliche« Schauspiel eines lebenden Seetigers. Dieses sonst wilde und blutgierige Tbier küßt die Hände und das Gesicht seines Herrn, macht auf Befehl verschiedene Kunststücke und spricht die Worte Ja und Papa aus. — Dieser ungeheure Fisch wiegt 250 Pfund. Eintrittspreis: 3 fr. Geöffnet von Nachmittags 3 Uhr an bis Abends 9 Uhr. Louis Fiori. K Zu Frankfurt a. M. wird in eine Holz- und Steinkohlen- Handlung ein junger Mann mit den inöthigcn Schulkenntnissen zum sofortigem Eintritt in die Lehre gesucht. Franco- Offerten unter S. R. Nr. 32 an das Jnseraten-Bureau der Jäger'schen Buchhandlung in Frankfurt a. M. 212) Für mein Auswanderungsgeschäft suche ich in Gießen einen Agenten. j Darmstadt. Carl Gerschlauer. 33 $40 612 ?ss ^48 8)0 dlS ^40 310 ^27 ^40 ^30 615 645 "5 H36 *2)8 1 I46 ^30 324 (Haasenstein fr A darriif W Hobele, bautrni Hi 225) sich im inb Kau der Neu 265) ( »itb oi8 258) 1 Nürgerg 'tijt, 4 Cl 252) gesnch *5)* JJiife Geld - Cours vom 26. Januar 1865. ff- «I t ft Ä Kirchliche Anzeigen Evangelische Gemeinde zu Gieße«. rinnen ausgenommen werden: bis 9 und 2) von 9 bis 10 Uhr Abends; und Real- Samstags 9. 39-40 9. 55-56 9. 45J-46} 32-33 9. 23-24 11. 46-48 Studenten, Gymnasiasten schüler, Mittwochs und von 2 bis 6 Uhr; Junge Kaufleute, von 8 184) Am letzten Sonntage wurde im Saale des Prinz Carl, unv zwar auf der Gaücrie, eine Kappe verwechselt, um deren Umtausch in Nr. 36 in der Marktstraste hiermit gebeten wirb. Pistolen ditto Preußische Holl. st. 10 Stück« .... Ducaten........... 20 Frankeustücke Engl. Sovereigns Preuß. Thaler . ...... 5 Franken-Thaler...... Preuß. Casten-Scheine . . . Dollar« in Gold...... Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Mitprediger Lips. Frischbscker pi Gießen. Sonntag den 29. Januar. Christian Lam« puS auf dem Seltersweg. Heinrich Noll in der Neustadt. Martin Lenz am Markt. Unterricht in der französischen Sprache und im Klavierspielen von H. Grandhomme und besten Töchtern s,Scylotzgaste). — 216) In folgenbe französische Klas. sr n können noch einige Schüler und Schule- 3) Mädchen und junge Damen, von 4 bis 5 und von 8 bis 9 Uhr Abends. — Im Klavierspieler» können 2 bis 3 Schüler ober Schülerinnen zugleich unterrichtet werden. — Privat stunden in und außerhalb der Stadt. n Milch »eicht von if 6(t Hardt- Januar spielt 255) Ein junges Pinscherhündchen, schwarz - von Farbe, ist zugelaufen. Das Näderei bei der Expeb. d. Bltts. 220) Alle Buchhandlungen, Kunsthandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an auf die bei I. Cngelhorn in Stuttgart erscheinende: . Reiche Sammlung von Ornamenten und Abbil- LilPinPTnPnilll l düngen von Gegenständen aus allen Zweigen der Vv LWv-l-Kunstindustrie mit ausführlichen Detailzeichnun- 1865. gen in natürlicher Größe und Anweisungen für 15,000 Auflage! Prar--. Jährlich 12 Lieferungen a 24 kr. südd. Auf die Jahrgänge 1863 und 1864 werden fortwährenv Bestellungen zum Substriptionspreise angenommen. Gottesdienst. Am 29. Januar: Morgens: Mitprediger Krug. Nachmittags : Pfarrvikar Koch von Hermannftein. Hospital - Gottesdienst. Um halb 11 Uhr: Mitprediger Lips. Getaufte. Den 24. Januar. Dem Bürger und Apotheker, Theodor Witte, eine Tochter, Luise Amalie Auguste, geboren den 26. Oktober 1864. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Georg Lüdeking, ein Sohn, Hermann Friedrich Julius Martin, geboren den 17. December 1864. Beerdigte. Den 22. Januar. Carl Wilhelm Balthasar Petri, Bürger und Schneidermeister, alt 55 I 2 M. 1 T., gestorben den 20. Januar. Denselben. Friedrich Carl ClaruS Ludwig Adolf von Grolman, de« Großherzoglichen Stadtgerichts-Assessors dahier, Dr. Adolf von Grolman, ehelicher Sohu, alt 10 M. 14 T., gestorben den 20. Januar. Denselben. Johannette Beil, des Bürgers und Schuhmachermeisters, Friedlich Wilhelm Beil, eheliche Tochter, alt 2 I. 2 M., gestorben den 20. Januar. Den 24. Januar. Theodor Mentzer, Commi« bei G. H. Schirmer dahier, des verstorbenen Kürschners zu Münden in Hannover, Friedrich Heinrich Mentzer, ehelicher Sohn, alt 26 I. 4 M. 28 gestorben den 22. Januar. 9»rantirlen j Wens, | fit 400,000 « (Id) solches 50,00», | WO, 13 äs 30,000,| 0,16,000,ö w, 5,000 & e i die Gele. | Mz kleinen d «den hohen | 61 smd Loose, I gegen Ein- | lßnnchnahine © ehen. Jeder | d verschtvie-1 heilnehmern §( siehung un-1 s aidlgß und H A heibel, | ■n-^anilun$e ie Sollen- | ! (444) | r, \ivit jeg- © ille sonstigen K Iigstg-li'st"-Z hsten 2 fl ’ J- der A In die G. D. Brühl'sche Buchvruckerei am Canzleiberg wirb ein junger Mensch sofort in Vie Lehre gesucht. 150) Ein Frauenzimmer, welches nähen, flicken unb bügeln kann, wünscht noch einige Tage in der Woche besetzt zu haben. Das Nähere bei der Expev. b. Bltts. 231) Arbeiter finden dauernde Beschäftigung bei Mendelsohn & Schlessinger. ipfUf ib. r. K..-- »i* TTiiiü** "n-iül- "fl ghrist'^ t»“1 ,n binnen tnunP gtf VM-- An unsere geehrten Abonnenten. Versäumtes oder verspätetes Ueberbringen (Mittwochs und Samstags längstens Nachmittags 2 Uhr) der Anzeigeblätter durch die Austräger bitten wir schriftlich bei der unterzeichneten Stelle emsenden zu wollen, damit dieselben ihrer Nachlässigkeit wegen zur Rechenschaft gezogen werden können. Die Expedition dieses Blattes. 258) Die verehrlichen Mitglieder der Bürgergesellschaft werden benachrich- tigt, vaß m ans den 5. Februar bestimmt gewesene Ball an dresem Tage nicht, vielmehr den 4. Februar stattfindet. Der Vorstand. 282) Allen Denjenigen, die sich an dem Leichenbegängnisse meines sceligen Mannes beteiligten, sage ich hiermit meinen wärmsten Dank. Zugleich verfehle ich nicht, meine werthen Kunven zu benachrichtigen, daß ich das von meinem Manne betriebene Geschäft nach wie vor fortbetreibe und bitte das mir seither geschenkte Wohlwollen auch für die Zukunft bewahren zu wollen. Gießen, den 27. Januar 1865. C. Petri Wittwe. 225) Meine Wohnung befindet sich im Hause des Herrn Färbers und Kaufmanns Georg Plank in der Neustadt. Dr. F. Otto II., HofgerichtsMdvocat. 266) Einige Cigarrenkistchen- Hobeler und ein Kretssäger finden dauernde Beschäftigung bei Katzenstein & Eichenberg. 252) Kleine Kartoffeln werden zu taufen gesucht. Von wem? sagt AuSg. d. Bl. 226) In eine Brauerei wird ein tüchtiger Küferbursche gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 265) Ein gewandter, zuverlässiger Mann wird als Colporteur gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. „ 1. 44]-45 „ 2. 26-27 Die Aufhebung der Zünfte. Durch die Verfügung des Großherzoglichen KreiSamts Gießen vom 11. d. Mts., die Zünfte betreffend, in Nr. 4 des Anzeige« blattcS, ist, wie wohl angenommen werden darf, die Aufhebung der Zunftverfaffung cingeleitet und der Uebergang zu der auch bei uns feit mehreren Jahren erstrebten vollen Gewerbefreiheit angebahnt, welcher neben einzelnen andern Beschränkungen vorzugsweise die Zünfte bisher hindernd entgegen gestanden haben. Wenn auch in früheren Zeiten die Zünfte ihre Berechtigung gehabt und in begründetem Zusammenhang mit den damaligen politischen und wirthschaftlichen Verhältnissen gestanden haben, so sind sie doch bei der heutigen Entwicklung der Industrie und des Verkehrs zu einem Institute geworden, das dem Gesammt- wohlstande eines Landes Abbruch thut, ohne den Zunftmitgliedern selbst noch irgend einen nennenswerthen Vortheil zu bringen. Die dreijährige Lehrzeit und der Zwang zum Wandern machen es unmöglich, in älteren Jahren, wenn das zuerst ergriffene Geschäft nicht den entsprechenden Verdienst gewährt, zu einem zünftigen Gewerbe überzugehen; die Meisterprüfung nöthigt oft genug zur Anfertigung nicht oder schwer verwerthbarer Gegenstände und giebt zugleich selten einen Maßstab für die Beuriheilung der fachlichen Geschicklichkeit, weil die althergebrachten Meisterstücksaufgaben meist hinter den neueren Anforderungen der Technik zurückbleiben; das Erforderniß des Ortsbürgerrechts, welches die Bedingung für die Erwerbung des Meifterrechts bildet, bringt den Handwerker in Constict mit den Gemeindebehörden, die natürlich nicht geneigt sind, einem unbekannten Fremden das Ortsbürgerrecht zu verleihen, und erschwert den Ueberzug von einem Orte an einen andern, wo das Geschäft besser rentiren könnte; der Kosten- und Zeitaufwand endlich, den die zünftige Vorbereitung erfordert, vertheuert die zünftige Arbeit und die Gesammtheit der zünftigen Einrichtungen, wie sie ja gerade den Zweck hat, den Zudrang zu dem Gewerbe zu beschränken, hindert eine Menge von Arbeitskraft, ihre Verwerthung zu finden und läßt sie entweder völlig nutzlos zu Grunde gehen, oder treibt sie dem Ausland zu, wo man Beschränkungen nicht kennt. Vor allem aber hindert die mit der Zunstverfassung verbundene strenge Abgrenzung der Arbeitsgebiete den zünftigen Meister selbst, nahe verwandte Arbeiten mit einander zu vereinigen, seine Geschäftsartikel für den Verkehr fertig herzustellen und seinem Geschäfte überhaupt eine solche Einrichtung und Ausdehnung zu geben, die ihm die volle Ausnutzung seines Capitals und seiner Zeit gestattet. Gegenüber diesen Nachtheilen der Zunftverfassung, zu welchen noch die vielfach thatsächlich geübten Mißbräuche und Chikanen hinzugerechnet werden können, ist kaum ein Vortheil zu finden, den die Zunftmitglieder selbst aus ihr ziehen und namentlich ist der Schutz vor Concurrenz und die dadurch gewährte Sicherung im Auskommen von nur höchst geringer Bedeutung. Die Zahl der Mitglieder der Zunft ist schon seit lange nicht mehr begrenzt und deßhalb die Concurrenz innerhalb der Zunft ermöglicht; das Gewerbsieuergesetz gestattet jedem Inländer, von seinem Wohnsitz aus nach allen Theilen des Landes zu arbeiten; die Zollvereins- Verträge sichern allen Angehörigen des Zollvereins Freiheit des Handels mit allen Erzeugnissen der Industrie und eine Folge hiervon ist es gewesen, daß auch der Detailhandel mit zünftigen Arbeitsartikeln nicht ferner beschränkt bleiben konnte; die Fabrikindustrie aber, die mächtigste Concurrentin des Handwerkers, ist von jeher von allen zünftigen Verpflichtungen befreit gewesen und kann, ohne Rücksicht auf zünftiges Lernen des Fabrikanten sowohl als der Arbeiter und auf zünftige Arbeitsbegrenzungen und ohne Rücksicht auf Ortsbürgerrecht, alle beliebigen Gegenstände herstellen und absetzen. Selbst die eifrigsten Anhänger der Zunstverfassung werden nicht glauben, daß die Freiheit des Handels und der Großindustrie je wieder rückgängig gemacht werden kann, es bleibt daher für die Zunftmitglieder Nichts, als der wenig werthvolle Schutz gegen die Concurrenz Derjenigen, die, wie sie, das Geschäft als eigentliches Handwerk betreiben wollen — wenn man nicht etwa noch die Geldeinkünfte in Anschlag bringen will, welche die Zünfte herkömmlich beziehen und, wenn auch mißbräuchlich, ihren Mitgliedern zu Gut kommen lassen. Gerade der, obschon beschränkte, Ausschluß der Concurrenz ist es aber wieder, der die Forderung der Aushebung der Zünfte von Seiten der Ausgeschlossenen und des consumirenden Publikums hervorruft. Der zünftige Meister hat kein Recht dazu, einen Andern an dem Betrieb eines Geschäftes zu verhindern, damit er selbst behaglicher leben kann und sich nicht zu überarbeiten nöthig hat; die Concurrenz aber ist der Sporn, der jeden Geschäftsmann zu stetem Eifer, zu steten Verbesserungen und Arbeitsersparungen antreibt und der dem Publikum weit besser billige Preise, solide Arbeit und gute Behandlung sichert, als eS zünftiges Lernen und alle Prüfungen vermögen. Uebrigens brauchen die Handwerker sich darum nicht der Furcht hinzugcben, daß mit der Aufhebung der Zünfte eine unbegrenzte und plötzliche Concurrenz eintreten werde, denn zu der Begründung eines Geschäfts sind Kenntnisse und Betnebscapital nöthig und wer etwa ohne diese beginnen wollte, würde bald durch Schaden zu der Einsicht gebracht werden, daß er sich in seinen Voraussetzungen verrechnet hat. Im Kreise Gießen bestehen bekanntlich Zünfte nicht in allen Orten, namentlich sind die Gemeinden des Busecker Thals und des ehemaligen Amtes Hüttenberg zunstfrei, dagegen gehören die Orte der ehemaligen Aemter Gießen und Königsberg zu der Zunft in Gießen, während die Stadt Allendorf a. d. Lumda und die vormals Solms'schen Orte ihre besonderen Zünfte haben. Ist es nun schon für die Angehörigen dieser Orte lästig genug, daß sie nicht, wie die Einwohner der zunstfreien Orte, nach Gutfinden ein Gewerbe ergreifen können, so ist es für die Handwerker der zu der Zunft in Gießen gebannten Orte doppelt drückend, daß sie für einen Geschäftsbetrieb von so geringem Umfange, wie ihn die ländlichen Verhältnisse meist nur gestatten, die beinahe bei allen Zünften sehr hohen Rcceptionsgelder bezahlen müssen, die sie weit besser in ihrem Geschäfte verwenden könnten und die doch nur nutzlos vergeudet zu werden pflegen. Es ist daher anzunehmen, daß alle diese Orte sich für die Aufbebung der Zünfte erklären werden, auch ist zu erwarten, daß die Mehrzahl der zünftigen Handwerker selbst sich in gleichem Sinne aussprechen wird. Ein geschickter und thätiger Handwerker braucht die Concurrenz nicht zu fürchten und kann seinerseits aus allen Erleichterungen Nutzen ziehen, die die Freiheit des Gewerbebetriebs gestattet ; zeigt ja doch beispielsweise der Erfolg bei der im Jahre 1828 aufgelösten Krämerzunst, daß die Kaufleute alle sich besser stehen, feit die Berechtigungsgrenzen und sonstigen zünftigen Be- schränkungen hinweggesallen sind. Ein Umstand möchte vielleicht bei vielen Handwerkern Bedenken erregen, nämlich das Schicksal des Zunstvermögens und der etwaigen Schulden der Zünfte. Es steht nichts entgegen, daß oie Zünfte vor ihrer Auflösung über ihr Vermögen frei versügm und was die Schulden betrifft, die nur bei wenigen Zünften und in geringem Betrag vorhanden sein werden, so ließe sich ein Mittel, die legal contrahirten ohne Belästigung der Zunftmitglieder zu decken, darin finden, daß die Rcceptionsgelder noch so lange fort erhoben würden, bis die Tilgung erfolgt ist. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Behörde einem solchen Anträge zustimmen würde. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Seindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. M» Dtffenfl Mfleif Kalbfleis Schweim Schaaf LedttM 3m,»ui Schwan ölutamt gnäuchki Schmier Dmfle »i Endlich । , Wtlni miiigeii W