Anzchchlsll für die Stadt und -en Kreis Gießen. ' Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch« und SamÜay«. — Breie oes Jahrgang« für «inhclmtsche 1 fl. 42 ft., für Auswärtige incl. de« Vorschrift« niäfifg t. Fink. Polizeiliche Bekanntmachungen. Die Vorschrift des Artikels 377 des PolizeistrafgesetzeS, wonach, wenn Jemand eine nicht ganz geringfügige Sache, von der er vernünftiger Weise nicht annehmen konnte, daß der Eigenthümer sie aufgcgcben habe, findet oder zufällig in deren Besitz kommt und ihm weder der Eigenthümer bekannt, noch eine erlassene öffentliche Aufforderung an den Finder oder Besitzer bereits zu seiner Kenntniß gekommen ist — dieser gleichwohl verpflichtet ist, davon der Po liz eiverw al tu ng s b eh örb e binnen 8 Tagen, nach- dem er Vic Sache gefunden, die Anzeige zu machen — wirb hiermit wreverholt zur Nachachtung in Erinnerung gebracht und bemerkt, daß Zuwiderhandlungen auf Klage des Betheiligten mit einer Geldbuße von 1 bis 50 Gulden geahndet werden. Gießen, den 18. August 1865. Großherzogliche Polizeivcrwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gefundene Gegenstände: Ein Seil zum Springen, eine hellbraune wollene Schürze, ein weißes leinenes Taschentuch, gez. C. 6, ein weißes bäum- wollenes Taschentuch, gez. L. J. und ein goldener Uhrschlüssel. Die Eigenthümer werten aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an tie Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkaffe werden versteigert werden. Gießen, den 25. August 1865. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt. 2640) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Lcihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni 1865 verfallen sind, werden auf- geforvert, in dem Zeitraum vom 5. August bis zum 16. September dieselben einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 23. October d. I. statisindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben cs sich daher selbst beizumessen, wenn sic ihre Pfänder erst im Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden. 1865. Weit je» bekannt eftetn, Die Herren Bürgermeister des Kreis- amtsbezirks werben ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, ven 2. August 1865. Die Pfanbhausverwaltung. Bieler. Pfeil. 2795) Der Pfandschein Nr. 89869 ist angeblich verloren worden. Wer Ansprüche an denselben zu bilven vermag, wolle solche innerhalb 14 Tage dahier zur Anzeige bringen, als sonst das Pfanv an den Verpfänder verabfolgt werden wird. Gießen, den 19. August 1865., Die Pfanbhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Versteigerungen. 2796) Montag ben 28. August c., -- von Nachmittags 2 Uhr an, sollen bei ber Stabt Gießen 68 Stück lcihfällige Triebviertel, sowie das Gelände 1867. an ber Sandkaute am Schiffenberger Weg mer 33 unv das an ber Lehmgrube am Krofvorfer unt, auf Weg, von 1866 an, auf weitere 6 Jahre verpachtet werben. MM« Die Zusammenkunft ist am Nassauer Hof. läng. Gießen, am 19. August 1865. \ t beriilk» Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. "j°l>sche 2770) Montag den Ts. August, Nachmittags 2 Uhr, vis zum fpßen in dem Hause ber Kleinkinderschule: 3 Schränke, Tische, Stühle, Commo- ben, Sophas, Beltlaben, Spiegel, ein Fenstertiitt unv sonstiges Haus- unb "b , Kücheng^.äthe gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, Ven 16. August 1865. »er 2n Auftrag: j fßmmt Weidig, Ortsgerechtsmann. u seiner Arbeitsversteigerung zu Klein-Linden, läi^und 2804) Montag ben 28. b. Mts., Nachmittags um 3 Uhr, n sollen auf hiesigem Rathbaus nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung __ __ in Accorv gegeben wervcn, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 70 fl. —fr. Zimmerarbeit, „ „ 67 „ 28 „ biilllN' Dachdeckerarbeit, „ „ 122 „ 24 „ Cbaussirarbe.i, „ „ 30 „ - „ auf Der' Klein-Linden, den 19. August 1865. Äroßherzogliche Bürgermeisterei Klein-Linden. zei>. 3- A.: Korner, Bezirksbauaufsehcr. Jagdverpachtung. 2762) Donnerstag den 31. v. Mts., itlt. ' ‘ Vormittags 10 Uhr, läßt die Gemeinde Großen-Buscck die am t OT 1. September d. I. leihfällig werdenve, aus Zahlung circa 6433 Morgen bestehende Feld- und Waldjagb, in der Wohnung des Gastwirths usseu "" Siegfried auf sechs weitere aufeinanderfolgende Jahren öffentlich meistbietend verpachten. Großen-Buseck, am 16. August 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Wagner. Arbeitsversieigerung zu Rodheim. 2805) Dienstag den 29. August, Morgens um 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause nachstehende Bauarbeitcn in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 65 fl. 43 fr. Zimmerarbeit, „ „ 50 „ 31 „ Schreinerarbeit, „ „ 148 „ 36 „ Schlofferarbeit, „ „ 21 „ 2 „ Weißbinderarbeit, „ „ 49 „ 59 „ Brunnenleitungsarbcit, veranschlagt zu ... . 205 „ 52 „ Rodheim, den 21. August 1865. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Rodheim. I. A.: Korner, Bezirksbauaufseher. 2836) Nächsten Montag, den 28. b. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dahiesiger Bürgermeisterei folgenbe Arbeiten an den Pfarr- und Schulgebäuden dahier versteigert weiden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 79 fl. 30 fr. Weißbinderarbeit, „ „ 78 „ 44 „ Steindeckcrarbeit, „ „ 112 „ — „ Wiescck, den 24. August 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. 2835) Wegen Wegzugs von hier lasse ich Montag den 4 September, Morgens 9 Uhr, mein sämmtliches Schreinerwerkzeug, worunter zwei Hobelbänke, die eine mit eisernen Schrauben versehen, 20 Pfund Leim, ferner 500 süFuß Izöllizes, 194 füFuß 2zölliges, 68 sHFuß 2 '^zölliges und 124 HsFuß 3zölliges trockenes Eichenholz, Nußbaum- unv Kirschbaumholz von 4 Zoll Dicke, sowie einen Stoßkarren, in dem Hause des Herrn Emi! Junker auf vem Asterweg gegen baare Zahlung versteigern. Heinrich Xanvry, Schreinermeister. 2823) Nächsten Montag, den 28. August, Nachmittags um 1 Uhr anfangenb, sollen in ber Wohnung bes zweiten Lehrers zu Alten-Buseck, unter den daselbst bekannt gemacht werbenden Bedingungen: eine junge trächtige Kuh, eine Quantität Heu und Stroh, ein Wagen nebst noch anderen Oeco- nomie- und HauSgeräthschaften öffentlich meistbietend versteigert werden. Frilgebotenes. 2828) Von meinen direkten Beziehungen und comptanten, unv ba- vurch bedingten vortheilhaften Einkäufen, empfehle ich: ächten unvermischten Arrac de Batavia, ächten unvermischten Arrac de Goa, seinsten Mandarinen-Arrac, das Beste, was es von Arrac gibt, ächten Rum de Jamaica in den fein- sten Qualitäten, Thee von unübertroffener Güte, ächte unv reinschmeckende Iava- und Ceylon Kaffee s, Melis unv Raffinade zu ven bekannten billigsten Preisen. Joh. Balth. Roll, im Rirter. Tragant - Figuren unv scherzhafte Gegenstände ,ür Taufen und Hochzeiten empfiehlt in reicher Auswahl (28*11) Earl Scheible, Conditor. 2769) Mehrere Club - Obligationen (ä 100 fl.) sinv zu verkaufen. Wo? sagt Vie Exped. v. BlttS. 2838) Von heute an ist wieder gutes Roggenbrod auf meiner Niederlage bei Herrn Fleischer auf dem Kreuz zu haben. Gießen, den 23. August 1865. I. Sauerbier. 2840) Kartoffeln und gute Aepfel verkauft Emil Loos, _________________________in ber Brandgasse. 2515) Selterser-, Soda-, sowie sämmt- liche künstliche und natürliche Mineralwasser, Limonade Gazeuse, in ganz frischer Füllung, stets vorräthig bei Julius Wallach. 2814) Das Grummctgras von meinen Wiesen in hiesiger Gemarkung wünsche ich zu verkaufen. Gießen, den 22. August 1865. I. P. Möhl. 2129) Die Maschinenfabrik und Lisen- gicherei von Düring & Hoffmann zu Hof Sinn bei Herborn liefert Bergwerks-Jauche- und Wasser pumpert ganz aus Metall in bester Ausführung rasch und billig, sowie landwirihschaftliche Maschinen aller Art, als: Fegemühlen, Häckselschneider, Schrotmühlen rc. rc. 2722) Veranlaßt durch die Einführung des deutsch-französischen Handelsvertrages, haben wir hierselbft eine Niederlage von Bordeaux-, Burgunder- und Champagner-Wein errichtet, welche wir hiermit zur geneigten Abnahme empfehlen. Aufträge von größerem Belang können aus unserem hiesigen Freilager entnommen, oder auf Verlangen auch in directen Sendungen ausgeführt werden. Proben stehen jederzeit zu Diensten. G e b r. Ebel. (Ginge s anv l.) 2818) Es ist eine bekannte Thal- fache, daß Vie Vernachlässigung Der Pflege der Zähne unv der Reinlichkeit des Mundes, sowohl unmittelbar als mittelbar die schmerzhaftesten und nachtheiligsten Folgen nach sich zieht, umsomehr, da unsere ganze Lebensweise, Art und Genuß unserer Speisen unv Getränke, Zahn- unv Mundübeln vielen Vorschub leistet, und einen großen Theil unserer Generation der Zierde vollständiger, gesunder unv weißer Zähne beraubt, um welche Mancher die uncivilisirten Naturmenschen beneiden möchte. Sorge für die Gr- sunbdeii des Mundes und seiner einzelnen Theile wird daher schon seit geraumer Zeit von allen Aerzten besonders empfohlen, und auch wir möchten an die Wichtigkeit Vieser Sorgfalt erinnern, indem wir auf ein Mittel Hinweisen, das unbestreitbar geeignet ist, durch seine Wirkungen mannigfachen Uebeln der genannten Art zu begegnen und vorzubeugen. — Das Anatherin-Mundwasser des prakt. Zahnarztes Herrn Dr. Popp in Wien *), seit langer Zeit als höchst wirksames Präservativ bekannt, besitzt Vie Eigenschaft, Schleim-, Schlamm- und Zahnsteinbilbung und dadurch erzeugten üblen Geruch, sowie Entzündungen im Munde zu beseitigen unv zu verhindern, die Organe desselben zu kräftigen unv so den Zähnen unv vem Zahnfleisch Gesunvheit und Festigkeit wiebcrzugeben, wie auch dieselben zu schützen und zu erhalten. Diese Wirkungen, die es sicher, aber freilich langsamer hervorbringt, als andere Mittel dieser Art, welche ein Uebel schnell beseitigen , um dafür nicht selten ein an- cere« hervorzurufen, machen bas Dr. P opp'fche Anatherin- Mundwasser der Beachtung eines Jeden werth, welcher Mund- und Zahnkrankheiten ebensowohl zu beseitigen, als zu vermeiden und sich eine dauernde Gesundheit des Mundes unv seiner Organe bis in's hohe Alter zu bewahren wünscht. K. *) Zu haben bei Ludwig Jahreis, in Gießen. Fabriklager franMscher Manufartur- maare« en gros von WILKE schmalz, a IG kr. pro Pfunv, welches § Koch butt er vollstänbig ersetzt, ist wieder angekommen bei Joh Balth Roll, im Ritter. I Zwetschenkuchen, täglich frisch, bei F. Zülch, auf dem SeltcrSweg. 2846) Von Lang - Gönfer Gewächs offcrire ich; besten Leinsamen, pro Pfunv 6 fr. „ Wintersamen, „ „ 7 „ „ Sommersamen, „ „ 8 „ (letzterer wegen feiner vorzüglichen Süße besonders zu Vogelsfutter geeignet), Mohnsamen, pro Pfund 10 fr. Walzen, „ „ 3 „ Korn, „ ,/ 2f „ Erbsen, „ „ 3 „ L. 3 a brei«, am Marflplatz. 1841) Zweihundert Falzziegel sinv fäuf- lieb abzugeben in Lit. A. Nr. 49, Hintergasse. 2514) Ein neuer Kochheerd unv ein Ofen sinv zu verkaufen. Das Nähere bei Der ExpeD. v. Bltts. 2809) Einige hunDert schöne Sch ilv- z i e g e l sinv zu verkaufen Canzleiberg Lit. B. Nr. 57. 2803) Wegen balDigen Wegzugs von hier bin ich gesonnen, meine gut erhaltenen Möbel, Betlwerk unv sonstige Haus- geräthe aus freier Hanv zu verkaufen. W. Schaffstävt Wittwe, Golv- unv Silberarbeiter. Vermietungen. 2842) T)a6 seitber von Herrn Loui« Wenzel bewohnte Logis ist ganz oder ge. trennt zu vermiethen. Salomon Heichelheim. 2943) Das frühere Hel m'fche Hinter« haus ist zu vermiethen und am 1. November 1865 beziehbar. L. Hartmann, in der Schanz. 2824) Zwei möblirte Zimmer, das eine mit Cabinet, sind in Lit. A. Nr. 137 am Wallthor zu vermiethen. 2821) Im mittleren Stock meines Hauses ist ein Logis zu vermiethen. K. Lips, Mitprediger. 2819) Im Hinterhause des Herrn L. Th. Fel sing ist eine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich zu beziehen. DaS Nähere bei Julius Wallach. 2768) Auf dem Seltersberg Lit. E. Nr. 3 ist ein großer gewölbter Keller, nach Norden gelegen, zu vermiethen. 2703) Im zweiten Stock meines Hauses ist eine Wohnung, bestehend aus 4 heizbaren Zimmern, Küche, 2 Kammern und Mitgebrauch der Waschküche, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. L. C. B u r ck h a r v t, Neuenbäuen. 2447) Ein möblirtcs Zimmer ist zu ver- mickhen Lit. B. Nr. 136 auf dem Neuenweg. 2720) Eine freundliche Familienwohnung, bestehend aus 5 Zimmern mit allem Zugehör , ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werben Seltersweg Lit. C. Nr. 19. 2625) Zwei möblirte Zimmer mit schöner Aussicht sind zu vermiethen bei A. Zinßer, im Garten. 2785) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen bei G. Richter, in der Wolkengaffe. 2798) Aus dem Seltersbcrg, in dem K o ch'schen Hause, ist eine Familienwohnung zu vermiethen. 2134) Der 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen. I. G. D. Bapst. Zu vermiethen. 2829) Eine freundliche Familienwohnung mit allem Zugehör ist am 1. October d. I. beziehbar bei K. Roloff, ______ Eck am Lindenplatz. 2320) Ein Familienlogis von 3 Zimmern mit allem Zugehör ist zu vermiethen. Carl Plank, Wettergasse. 1473) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen. S. Flörsheim. 2559) In meinem Nebenhause ist ein i kleines Familienlogis, auS 2 bts 3 Zim-! mern, Küche, Keller, Holzplatz rc. bestehend, I zu vermiethen und alsbald zu beziehen. G. D. Brühl I. Wittwe, ; Kanzleiberg. 2810) Das seither von Herrn Con- ducteur Weber bewohnte Logis ist durchs dessen Versetzung anderweit zu vermiethen. ! Preis 60 Gulden. Wilhelm Rühl, ! im Russ. Hof. 2224) In meinem Nebenhause ist eine; kleine Familienwohnung zu vermiethen. Car! Hensel Wittwe. | Vermischte Anzeigen 2837) Der öffentliche französische Sprachunterricht für Knaben von 5 bis 10 Jahren wirb während ber Ferien fortgesetzt. Eltern und Freunde des Lehrfachs können jcverzcit dem Unterrichte (von 11 bis 12 Uhr) beiwohnen. Anmeldungen neuer Schüler werden täglich entgegenge- nommcn von H. Äranvhomme, Sprachlehrer. 2820) Drei tüchtige Spenglergesellen finden dauernde Arbeit gegen einen Lohn von 2 fl. 42 fr. pro Woche bei Spenglermcister C. GrooS, in Fernborf bei Kreuzthal. 2851) Ein freundliches Familienlogis i ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen ' bei Kappenmacher Georg Eisf, Linbenplatz. 2852) Ein Familienlogis, bestehend aus i 2 bis 3 Zimmern, Küche, Keller, Holzstall; und Mitgebrauch der Waschküche und des ■ Bleichplatzes, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen Lit. D. Nr. 155. 2815) Ein möblirte« Zimmer ist zu vermiethen bei P. Herbert, Schloßgasse. J 2246) Ein Familienlogis, bestehend aus 8 Zimmern nebst Zubehör, ist im Ganzen oder auch. getrennt zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. b. Bltts. 2428) Eine Freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden Neuenweg Lit B. Nr. 117. 2031) Ein Logis in Lit. B. Nr. 75 in den Neuenbäuen ist zu vermiethen. 2660) Das von Herrn Musik-Director Mickler bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und im December beziehbar. Ph. Schlatter. 2849) Ein zuverlässiger Fahrknecht wird gesucht und kann alsbald eintreten. Näheres bei der Erped. d. Lltts. 2839) Einen Lehrling sucht , Fr. Fernkorn, Küfer. 2844) Ein verschließbarer Hof nebst Stall ober Scheune, am liebsten in der Neustadt, wird zu miethen gesucht. Das Nähere bei der Expeb. b. Bltts. 1222) Unterzeichneter empfiehlt seine auf dem Römerberg Nr. 12, neben der Nicolaikirche zu Frankfurt a. M. gelegene Restauration zum Schwarzen Stern in guten und billigen Speisen, kal- ten und warmen Getränken. C. Falbeck, Frankfurt a. M., Römerberg Nr. 12» 2825) Ein weißes leinenes Taschentuch, M. M. 6 gezeichnet, wurde am Sonntag Nachmittag im Philosophenwalve verloren. Der Finder wirb gebeten, dasselbe in Lit. D. Nr. 128 abzugeben. Nachricht für Auswanderer. 2831) Mit dem nächsten Monat tritt eine neue Dampf- schiffs-Linie zwischen Bremen und N e w - N o r k in's Leden, j Es besteht diese Linie aus 5 Schrauben-Dampfschiffen I. Classe und sind dieselben genau so eingerichtet, tote die Llmd-Dampfer. * Der „Circassian", das erste dieser prachtvollen Dampfsch ffe, geht Mitte September von hier nach New - Jork ab. Wettere Expeditionen finden' alle 14 Tage statt. Der Passage-Preis für bas Zwischendeck Preuß. Cour. Thlr. 60, „ „ „ „ die II. Cajüte „ „ „ 110, „ „ ,, ,, ,, I. i/ •* " // 150. Im klebrigen sind die Bedingungen wie bei den Lloid - Dampfern. Nähere Auskunft kann durch die Expedition dieses Blattes ertheilt werden. Kirchweihfest;u Großen-Buskck Sonntag den 27. und Montag den 28. August. 2812) An diesen Tagen spielt bei Unterzeichnetem das Blech- und Streich- Musik-Corps des Gießener Musik-Instituts von Herrn Dr. Königer, wozu ergebens cinladet Gengnagel, Gastwirth. i Dampf Etablissement für Färberei, Druckerei und Appretur von Fug. Herrmann in Wiesbaden. In demselben werden alle seidene, wollene, baumwollene und gemischte Stoffe, als: Kleivcr, Hüte, Bänder, Blonden, ThibetS, Erepe, Sammet, Möbelüberzüge, Gardinen rc. in allen Farben aus's Brillanteste gefärbt; Kleider, Bänder re. in verschiedenen Farben und Deffeins gedruckt; alle Herren- und Damenkleidungsstücke, Teppiche, Möbelstoffe, Stickereien rc. unter Garantie für Erhaltung und Wiederbelebung der Farben gewaschen; seidene Roben, ächter Sammet, werthvolle Shawls rc. werden nach neuestem Verfahren auf trockenem Wege gereinigt. Alle Gegenstände, sowohl die der Färberei als Wascherei erhalten die ihnen speziell geeignete Appretur den neuen gleich, getragene baumwollene Kleider, Jaconnet, Kattun, Or- gandi rc. werden ausgebleicht und in beliebigen Farben und Deffeins wieder frisch bedruckt. Binnen 8 bis 10 Tagen werden alle Aufträge effectuirt, Trauersachen auf besonderen Wunsch in 3 bis 4 Tagen. Zur Bequemlichkeit verehrter Kunden habe ich bei Frau M. Georg, Seltersweg, eine Agentur errichtet, woselbst Musterkarten aufliegen, Gegenstände abgegeben und wieder in Empfang genommen werden können. 2833) Sonntag den 27. und Montag den 28. August: Kirchweihfest ni Klein-Linden, wozu ergebenft einladet Philipp Rinn auf dsr Burg, in Klein-Linden. Kölnische Feuer-Versicherungs-Gesellschast Colonia. Geschäftsstand am 31. December. Grund-Capital und Baar-Reserven . . . . fl. 8,488,818 Jahres-Einnahmen an Zinsen, Prämien k. . „ 2,204,448 Also Garantiemittel fl. 10,693,266 In 1864 bezahlte Brandschäden.....fl. 1,631,080 ' Die Gesellschaft, welche Ende 1864 bereits mehr als 1175 Millionen Gulden Werth versichert hatte, versichert fortwährend Mobilien jeder Art, namentlich auch Vieh, sowie Erndten in Scheunen und Schobern 511 billigen, f est en^P rämi e n ohne Nach sch ußzahlung. Sie ist bereits seit 1847 im Großherzogthum inländisch erklärt, weßhalb bei ihr die Formalitäten in der Versicherungsnahme, welche von den Agenturen gerne besorgt werden, auf ein Minimum beschränkt sind. Zur Vermittelung von Versicherungen, sowie zu jeder näheren Auskunft und Anleitung empfehlen sich Jyr. Barth in Gießen. F. L. Förster in Lich. Chr. Funk in Hungen. Carl Löffler in Gambach. 2845) Zur Nachfeier des hohen Namensfestes Sr. Königl. Hoheit des Groß^erzogs und des 60üjährigen Jubiläums unserer Stadt ist■ morgen, Sonntag den 27. August, bei einem guten Glas Lagerbier Wirthschaft im Philosophenwald anzutreffen. Hierzu laden freundlichst ein: die fammtlichen Wirthe. Schützengarten tu Wetzlar. 2823) Bei dem am künftigen Sonntag den 27. d. Mts: abzuhaltenden Kirchweihfeste findet von 4 Uhr ab Harmoniemustk und später Tanzbelustigung statt. Es ladet hierzu ganz ergebenft ein: H. Kuhn, im Schützengarten. 2822) In einer hiesigen Gemischtwaaren- handlung kann ein auswärtiger junger Mann als Lehrling eintreten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2817) Einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich von heute an alle Arten von Arbeiten auf der Nähmaschine gegen billige Vergütung und unter Versiche- rung prompter Bedienung ausführe und bitte, mich mit recht zahlreichen Aufträgen beeh- ren zu wollen. Gießen, den 21. August 1865. Karl Petri Wittwe. 2799) Ein grün-seidener Regenschirm ist in meiner Wirthschaft stehen geblieben. Derselbe kann gegen Entrichtung der Jnse- ratgebühren bei mir in Empfang genommen werden. Gießen, den 20. August 1865. August Noll, im Stern. Wichtig für Bruch leidende! 2821) Wer sich von der überraschenden Wirksamkeit des berühmten Bruchheilmittels von dem Brucharzt Krüsi-Altherr in Gais, Kanton Appenzell in der Schweiz, überzeugen will, kann bei der Expedition dieses Blattes ein Schriftchen mit vielen Hundert Zeugnissen in Empfang nehmen. 2826) Es wird in eine stille Familie ein Realschüler in Kost und Logis gesucht. Wo? sagt Ausg. v. Bltts. Bibliotheken, Kupferwerke rc. werden zu annehmbaren Preisen gekauft von Isaak St. Goar- Buch- und Antiquariotshandlung in F r a n f, furt a. M. Roßmarkt 6 nächst der Hauptwache. Offerten franco. (1093) 2800) Einem hochgeehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich mich Hierselbst als Schirmfabrikant nieverge- laffen habe. Außer meinem wohlassortirten Lager in Regen- und Sonnenschirmen, in den neuesten elegantesten Fa^ons, empfehle ich mich im Repariren aller Sorten Schirme und verspreche bei sorgfältigster Ausführung der Bestellungen reelle und prompte Bedienung. Um recht zahlreichen Zuspruch bittet N. Simon, Seltersweg Lit. C. Nr. 2. 2816) Gegen sehr guten Lohn wird auf nächstes Ziel ein ganz zuverlässiges Mädchen zum Dienst in der Küche gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 2597) Es wünscht Jemand noch einige Tage in der Woche im Weißzeugnähen besetzt zu haben. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2750) In Folge der frühzeitigen Reife nehmen die Versendungen von Cur- und Tafeltrauben aus unsern eigenen, in den vorzüglichsten Lagen der Dürkheimer Gemarkung befindlichen Weinbergen, demnächst ihren Anfang. Im Interesse bester und prompter Bedienung bitten wir unsere verehrlichen Committenten um rechtzeitige Einsendung der resp. Aufträge an uns hierher oder direct an unser Haus in Dürkheim. Den Preis bestimmen wir nach der von der Cur-Commission für den Dürkheimer Traubenmarkt festzustellenden Norm ; durch die directe Eisenbahnverbindung mit Dürkheim wird sich das Pfund um 2 — 3 Kreuzer billiger berechnen, als in den früheren Jahren. Giessen, im August 1865. Gebrüder JtEayer, Weinhandlung. Herzogi. S. Meiningen’sche Hoflieferanten. Mr Pferdeliebhaber. 2736) Bei dem am 28., 29. und 30. August in Frankfurt a. M. stattfindenden Pferdemarkt werden von dem unterzeichneten Comit6 für circa 40000 Thaler von den schönsten Pferden, sowie vollständige Equipagen ic. angckaust, welche mittelst der am 30. August öffentlich stattfindcndcn Ziehung an die Actienbefitzer zur Vertheilung gebracht werden. Die Betheiligung an diesem Unternehmen ist Jedermann gestattet, zu welchem Zwecke Aktien ä 1 Thaler ausgegeben werden und, nachdem die festgesetzte Anzahl von Aktien vergriffen ist, kommen zur Vertheilung: Circa 60 Pferde, bestehend aus eleganten Reitpferden, schönen Racepferdcn zum Reiten und Fahren, eleganten Wagenpferden für ein- und zwcispännige Equipagen und Arbeitspferden rc Drei elegante Equipagen mit je zwei Pferden und vollständigem Geschirr Zwei Equipagen mit je einem Pferd und vollständigem Geschirr. Zwei Schlitten mit einem und zwei Pferden. Vollständige Pferdegeschirre und sonstige Reit- und Fahr- Requisiten rc. Das ausführliche Programm dieses Unternehmens wird Jedermann auf Verlangen gratis und franco überschickt. Jedem Aktienbesitzer wird das Resultat pünktlich angczcigt. Den Aufträgen auf Aktien ist der Betrag ä 1 Thaler — l3/4 fl pr. Stück beizufügen. Man beliebe sich baldigst franco zu wenden an unser VereinSmitglicd Herrn Anton Horix in Frankfurt a. M. Der landwirthschastliche Verein zu Frankfurt a. M. Pferde - Markt - Comite. 2834) Sonntag den 27. und Montag den 28. August: Kirchweihfest zu Rodheim, wozu ergebenst cinladet Earl Schlierbach. Frankfurt a. M., 1. Juli 1865. 2331) Hiermit die ergebene Anzüge, daß unsere seit 1860 in Frankfurt a. M unter der Firma Otto Molien bestehende „Expedition für Zeitungs-Annoncen" für die Folge unter der Firma Haasenstein L5 Vogler in unveränderter Weise fortgesetzt wird. Für das der bisherigen Firma in so reichem Maaße geschenkte Vertrauen verbindlichst bankend, bitten wir, uns dasselbe auch für die Folge erhalten zu wollen. F. Haasenstein. A. Vogler. D. Molien. In Firma: Haasenstein Ls Vogler. Frankfurt a. M., Hamburg und Wien. 2848) Ein braves Mädchen, das im Kochen und häuslichen Arbeiten wohlersah- ren ist, wird gegen guten Lohn in Dienst gesucht. Näheres bei Ausg. d. BlttS. 2774) Ein Speicher, womöglich groß zum Fruchtlager, wird gesucht. Näheres bei der Expeb. d. Bltts. Frischbäcker M Gießen. Sonntag den 27. August. Georg Busch am Kreuz. Daniel Rühl am RathhauS. Christian Jughardt in der Wallthorstraße. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. A m 2 7. August. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Mitprediger Krug. Kopulirtc. Den 20. August. Heinrich Konrad Ernst Christian Weidig. Bürger und Kaufmann, des Bürgers, Metzgermeisters und Mitglied des Gemeinderaths, Konrad Weidig, ehelicher Sohn; und Karoline Marie Ockel, des verstorbenen Bürgers und Weiß- gerbermeisterS, Christian Ockel, eheliche Tochter. Getaufte. Den 20. August. Dem OrlSbürger in Alten- Bufeck und Arbeiter bei Kaufmann Blstor dahier, Btartin Müller II.; eine Tochter, Emma Justine Henriette Karoline Elisabeth, geboren den 1. August. Denselben. Dem Bürger und Schmiedmeister, Christian Hellmold, ein Sohn, August Heinrich Jacob Martin, geboren den 2. August. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Wilhelm Liebrich, eine Tochter, Henriette Luise Ida Mathilde Auguste, geboren den 20. Juli. Denselben. Dem Ortsburger in Fauerbach H und Wagenmejstergehülfen an der Main - Weser- Bahn, Konrad Gunther, ein Sohn, Ludwig Jacob Franz Theodor, geboren den 1. Juli. Denselben. Dem Bürger und Schreinermeister, Heinrich Landrp, ein Sohn, Adolf Emil, geboren den 22. Juli. Den 24. August. Dem Bürger in Dillenburg und Guter-ErpeditionSgehülfen au der Köln-Gießener Bahn dahier, Friedrich Horch, eine Tochter, Marie, l Karoline, geboren den 30. Juli. | Denselben. Dem Bürger zu Montabaur in Nassau und Kaufmann dahier, August MontanuS, ! eine ZwilllngStochter, Wilhelmine Friederike Marie, geboren den 29. Juli, Beerdigte. Den 19. August. Ein todtgeborner unehelicher Sobn von auswärts, geboren den 16. August. Den 20. August. Susanne Marie Schmidt, geborne Octel, des Bürgers und Metzgermeisters, Johann Konrad Christian Schmidt, Ehefrau, alt 48 I. 2 M. 12 T., gestorben den 18. August. Berichtigung. Der Eintrag vom 16. August muß heißen: Ein todtgeborner Sohn de- Bürgecs und MetzgermeißerS, Karl Malko- mesiuS, geboren den 15. August. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Dr. Seel, Wiekerum nabt ein Sommer seinem Ende und wiederum haben unsere Bierbrauer gezeigt, daß sie in ihrer flunfi mcht allem mchts Gutes gelernt, sondern sogar Vieles, wie es scheint, Aves vergessen haben. Es sind nunmehr sechs Jahre her, daß wir das lekte Laaerbier, d. h. solches Bier, welches diesen Namen verdient, von einem diesigen Bierbrauer erhielten, es war dies im Jahr 1859 das Loo s'sche Lagerbier. Seitdem haben wir trotzdem, daß Hopfen- und Gerstenpreise, namentlich in der letzten Brauperiote, einen Abschlaa des Bierpreiscs auf 3 fr. pro Schoppen erwarten ließen, von allen diesigen Brauern mit seltenen Ausnahmen ein Getränke erhalten, das den Namen Bier nicht verdient, denn nicht allein, daß Hopfen und Gerste seine geringsten Bcfiandthcile sind, so ent. hält cs auch Zusätze, welche der Gesundheit geradezu schaden, indem sie häufig genug Leibschmerzen u s. w. verursachen. Man bat sogar in diesem Sommer in einer diesigen Wir.hschaf, Bi-r eines hiesigen Di-rdrauerS verzapft, welches durch seinen dem der Mist- auche nicht unähnlichen Geruch Diejenigen mit Ekel erfüllte, denen es vorgesetzt wurde. Wird denn nun endlich das G.-ßemr Publikum sein Interesse erkennen oder will cs sich noch ferner zum Narren halten lassen von Menschen, die sich iur ein verfälschtes, gesundheitschädlicheS Getränke 100, sage hundert Procent, bezahlen lassen? Wenn die Polizei nicht endlich cinschrnten will, so thue das Publikum wenigstens das Seine und trinke nur Bier, das diesen Namen verdient. Man veranlasse die hiesigen Wirtbc, welche - nickt Bierbrauer sind, daß sie ihr Bier von auswärts beziehen. In Lich, Butzbach, Friedberg, Wetzlar, Herborn, Hillenburg, Weilburg, Marburg u. s. w. sind Brauer genug, welche ein vorzügliche« Bier liefern und zusammen ganz Gießen mit einem zehnmal größeren Bedarf versehen können, auch ihren Abnehmern gleiche oder noch größere Verdienste bieten, als sie durch den Berkaus hiesigen B'erc« erzielen. Solche Beschlüsse zu veranlassen, wäre eine ganz würdige Ausgabe für tu periodischen Burgerversammlungen. Außerdem sollten aber auch die Wähler des Landtagsabgeordncten für die Stadt Gießen ihren beauftragen bei dem nächsten Zusammentritt der Landstände Maßregeln zu beantragen, damit die Bereitung und der Verkauf solch gesunkheitschadlichen stosse- wirksam verhinvrrt werde. — Es ist unnöthig, weitere Ausführungen resp. Andeutungen zu machen, Itter Biertrinker hat schon in gleicher Weise getacht; man beseitige entlrch einmal den Mangel eines genießbaren Bieres, ter uns tem gerechten «polte ter Fremden aussetzt, welche es nicht begreifen können, taß wir uns auf solche Weise schon Jahre lang zu Narren halten lassen. (Eingesandt). Der Staufenberg ist ohne Zweifel einer ter schönsten unt anziehentsten Punkte unserer Umgegend, welcher, wie nicht ander« zu vermutden, durch die an diesem rei. zenden Orte dem Publikum so unvollständig gebotenen leiblichen Genüsse, ganz und gar ter Vergessenheit übergeben Worten ist. — Wie enttäuscht wuiten wir intessen, nachdem wir jüngst, mit tem üblen Vorgeschmack, unsere von langem Umherwandern ermüdeten Glieder nicht nach Herzenslust und in befriedigender Weise stärken zu können, die schöne Burg binaufgekauchl waren, als uns als neuer Wirth das freundliche Gesicht unseres alten Heinrich'« aus rem Gießener Adler in tem großen Portale entgegenstrahlte. — Gänzlich unbekannt mit den veränterten Verhältnissen war unsere Labung eine um so köstlichere unt glauben wir daher nicht unterlassen zu sollen, die verehrlichen Mitbewohner Gießen« auf diesen herrlichen Punkt aufmerksam zu machen, woran wir noch die Versicherung knüpfen, daß ein Jeder, der dem freundlichen Platze die äußerliche Aufmerksamkeit schenken, nunmehr auch vollständig seine innerliche Befriedigung finden wird. — (Eingesandt). Könnte der rauschende Gesang in einem der Häuser am Kanzleibcrg nicht aus eine Viertelstunde täglich, und zwar bei geschlossenen Fenstern, beschränkt werten? Wäre es überhaupt nicht einzurichten, daß „Ferraras Fürst" seine Stimme cntweter gar nicht, oder allenfalls nur im kühlen Keller, vielleicht auch im schattigen Dunkel tes Wsltes — z. B. bei Krofdorf anstrengtc? Neueste Eisenbahn-Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn, Cöln-Mindener Eisenbahn-Frachtbriese, Zollamts-Declarationen in zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mäusburg. Druck und Verlag der Brühl'schcn Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen.