^Sta-t und -en Kreis Gießen 1863. Samstag den 13. Juli M 36 »■ Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. warts bei der Stadt Gießen. giut 9ir. 2) dcn 3) Z48 unter [ 9. 43-44 9. 57-58 9.50p 5. 35-36 9. 28j-2!|j 11.53-55 ;in8|latuten. rtntttn jur U itrotijammliinj, abzulagern. Art. 2 OJtlftr. 21 Hofraithe in der Neustadt, gibt kr., 11 Hofraum mit Scheuer das., i alsdann bekannt gemacht »erben« Morgen, M langhaarige fcn. Der sich I« in dieselbe jii upfang neheiin Schäfer III m-Sufed. er als Ka^ * "»!> Bitz Weitzel. I dcn Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 12. Juli 1865. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. ausgetreten. Alle Activen und Passiven wurden von Franz Peppler und Carl Peppler cahier, welche jenes Geschäft unter der seitherigen Firma fortführen, übernommen. Der Inhaber der Firma „Brühl'sche Universitäts«, Buch- und Steindrucke- rei" zu Gießen hat die dem Wilhelm Klee daselbst ertheilte Procura seit dem 1. Januar 1865 zurückgezogen. Wilhelm Klee zu Gießen betreibt daselbst seit 1. Januar 1865 unter der Firma gleichen Namens eine Formular-, Papier- und Schreibmaterialien- Handlung. Gießen, den 10. Juli 1865. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. Versteigerungen. 2426) Dienstag den 29. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe des Metzgers Langsdorf, als: verhalten und persönliche Brauchbarkeit beilegen. Gießen, ben 8. Juli 1865. Großh'erzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. vollzogen worden: 1) Jacob Köhler I. zu Gießen ist von Besondere Bekanntmachungen. 2429) Im Firmenregister des untcrzeich- neten Gerichts sind heute folgende Einträge 2394) Für die bei der Stadt Gießen offen gewordene Stelle eines Forstwarts wird hiermit Bewerbung und zum Eingang der Anmeldungen eine Zeit von 14 Tagen be- i stimmt. — Es ist mit dieser Stelle ein Gehalt von 300 fl. und die Vergünstigung - verbunden, daß der Forstwart den Bedarf an Brennholz im ermäßigten Preise aus den Stadtwaldungen beziedt. — Dagegen hat er die Verpflichtung, in der Stadt Gießen zu wohnen. — Auswärtige Bewerber werden ihren Gesuchen Zeugniffe über Wohl- Die Größe und überhaupt die Art der Anlage jenes Bassins wird zwar dem Fabrikbesitzer G. PH. Gail dahier muß aber das Bassin der Art eingerichtet sein, daß cs alle unreinen Niederschlage ans dem Wasser aufzunehmen .rS iß M 18 ®ran m urtbeiU brifat« P*11’ iljen. ’n lieg« W' im »p6t. zum Ai 1. 44|-j 2. 27-28 rrt£l!2 -^"äRltM>t(l 2001 "A. überlassen, es im wiande ^rst. , e8 nöthig wird, gereinigt werden, so daß immer nur reines Wasser abfließt. Die Rei- nigung hat stets nur zur Nachtzeit zu geschehen. Der Ausraum darf jedoch nicht in den Fluthgraben geworfen, sondern muß als- ^uwidttha^ndlungen^gegen vorstehende Bestimmungen werden nach Art. 323 des Polizei-Straf-Gesetzes bestraft. Gießen, den 28. Juni 1865. Großherzogliches Kreisamt Gießen. 13 K ü ch l e r. Loeal-Bevoednnng Über ben Betrieb und die polizeiliche Beaufsichtigung des Abflusses aus der Gail'schen Wollenspinnerei über die Hilgardt'sche Bleiche in den Lvhrnühlbach. our möalicksien Beseitigung der Nachtheile, welche durch den Abfluß aus der Gail'schen Wollenspinnerei durch Schlamm- «s c ■ ® m Qnhmithlliirh für die Hilaartt'sche Bleiche und für die Gesundheit der Menschen entstehen, werden mit Geneh- «-»1865»“ *• * 3-668o) AnzchMü für die scheint wöchentlich swei Mal- Mittwoch- und Samflag-. - Preis de- Jahrgang- für heimische 1 fl. 42 kr für ^artige ind. M wfW ^igen PostauffchlagS 1 fl. 42 kr. - Au-wärt- abonnirt man flch bei allen P-flämtcrn. - 3n Gieße» bet der Srvedttwn (Eanfleiberg 8it. B. Nr. 1) WRÄlÄÄ Di. B°y°ng der Stelle F°-st. betriebenen Geschäft am 1. Juni l. I. ! iidfliwoifanii i Pfarrvim. i. Juli 1865. Vergebung von Fuhrenarbeit bei der Stadt Gießen. 244t) Montag den 17. Juli 1865, Morgens 9 Uhr, soll die Wegfuhr von Erde aus der Stadt in den neuen Bauplan, veranschl. zu 19 fl. 45 fr., aus dem Rathhause dahier an den Wenigstfordernben vergeben werden. Gießen, den 14. Juli 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 2430) Mittwoch den 19. d. Mts. und die folgenden Tage, jedesmal von Nachmittags 2 Uhr an, sollen in der Wohnung der Justus Kuntz'- schen Eheleute die zu deren Nachlaß gehörenden WirthschastS - Gegenstände, Tische, Stühle, Bettung, Weißzeug, Haus- und Küchengeräthe, sowie ein Paar Schweine rc., öffentlich meistbietend versteigert werben. Gießen, den 13. Juli 1865. Großhcrzogliches OrtSgericht Gießen. Ebel. Jagdverpachtung. 2442) Die der Gemeinde Bersrod zustehende Feld- und Waldjagd soll Montag den 17. Juli b. I., des Vormittags 10 Uhr anfangend, auf dem Bureau der unterzeichneten Bür- germeistcrei anderweit auf 6 Jahre verpachtet werden. Bersrod, am 12. Juli 1865. Großherzoglichc Bürgermeisterei BerSrod. Bocher. Arbeitsversteigerung zu Heuchelheim. 2395) Montag den 17. b. MtS., Vormittags um 8 Uhr, sollen auf hiesigem Gemeindchause nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Verstei- gerung in Accorv gegeben werben, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 64 fl. 18 fr. Zimmerarbeit, „ „ 29 „ 48 „ Dachbeckerarbeit, „ „ 23 „ 2 „ Weißbinderarbeit, „ „ 50 „ 36 „ Schreinerarbeit, „ „ 21 „ — „ Glaserarbeit, „ „ 5 „ — „ Brechen und Zurichten von einem Cubik-Klftr. Wanv- steine aus den Basaltbrüchen, veranschlagt zu . . 60 „ — „ Fahren derselben, veranschl. zu 25 „ — „ Heuchelheim, den 8. Juli 1865. Großherzoglichc Bürgermeisterei Heuchelheim. I. A.: Körner, Bezirksbauausseher. 2433) Montag den 17. Juli l. I., Vormitttags von 11 Uhr an, sollen zu Wieseck 2230 Stück Dielen in kleineren Partieen öffentlich meistbietend versteigert werden. Fkilgebotenes. 2408) Ckinolinen in frischer Sen- düng empfiehlt I. CH. Retter. e Kitzinger Bier voll LH. Ehemann, in ganzen und halben Eimern, bei Gebr. Ebel. 1941) Jn^ neuester Zeit sind wiederholt Nachahmungen des R. Dau- KltL'schen Kräuter - Uqueurs in den Hanbel gebracht; cs sind sogar ge- brauchte Flaschen des ächten LiqueurS mit bieicii Nachahmungen gefüllt worben. Die Consumenlen des wirklich ächten H. F. Dauhitz’i'deen Krau- ; tcr-Liqueurs wollen genau darauf achten, baß jede Flasche mit gelbem Lack i oder Blcikapsel verschlossen und dieser Verschluß mit dem Favrikstempei versehen sein ; muß. Am leichtesten werden sich die Käufer dieses allgemein beliebten Hausmittel« vor Fälschungen bewahren, wenn sie genau auf bie autorisirten Verkaufsstellen achten. I Der Liqueur ist stets ächt zu haben in Gießen bei Ludw. Jahreis; in Allen-1 dorf a. b. & bet H. W. Moll; in Hungen bei Aron Buch; in Lich bei \ H. C Bingmann; in Münzenberg bei L. Engel Sohn. 2381) Alle Sorten Fruchtsacke, Sackleinen, Schechter-, Rahmen- und Wattirleinen, Schock-, Pack- u. Fabrikschürzentücher empfiehlt L. Jahreis. 2409) Zeichnungen zu Weiß- stickereicn, gestickte Streifen und Einsätze in Jaconnct und Leinen, sowie weiße Unterröckc mit gestickten Borden, empfiehlt I. Eh. Retter. 2422) Aus der Braunkohtengrube „Nordstern" bei Hungen sind 30000 Gentner Kohlenklötze vorzüglicher Qualität von Der diesjährigen Formung vorräthtg. Der Gentner (14 Klötze) kostet eilf Kreuzer und wird gegen Bürgschein Cre- dit gegeben, wie auf ven übrigen Wetterauer Gruben. Hungen, Den 10. Juli 1865. Die Verwaltung. 2436) Gute Strohseile bei Johannes Jughardt. 2382) Alle Sorten natürliches und künstliches Mineral - Wasser bei L. Jahreis. 2440) Kopfsalat - Pflanzen bei _______________Gyristian Georg. Keine Hühneraugen mehr! 128) Die rühmlichst bekannten Hühneraugen-Pflästerchen Der Gebrüder Zentner aus Schwatz in Tyrol sind im ganzen Dutzend zu 42 fr., 3 Stück zu 12 fr., für Gießen nur ächt zu haben bei Ernst Hermes, Materialist, Mäusburg. 2419) Kommoden, Kleiderschränfe und verschiedene andere Möbel sind zu billigen Preisen zu haben bei Heinemann Hermann. 2129) Die Maschinenfabrik und Lisen gicherei von Döring fr Hoffmann zu Hof Sinn bei Herborn liefert Bergwerks-Jauche- un» Wasser pumpen ganz aus Metal in bester Ausführung rasch und billig, sowie landwirthschaftliche Maschinen aller Art- als: Sagemühlen, Häcksel» schneider, Schrotmühlen re. rc. 1665) Der rühmlichst bekannte F. W. Bockius’sehe weißeKräuler Drust-Syrup- ein vorzügliches Haus- u. Linderungsmittel de veraltetem Husten, langjähriger Heiserkeit, Brustschmerzen, Reiz im Kehl- köpfe, Verschleimung Der Lunge rc., ist Mr einem hohen königl. bayer. Dbermeticinal- Ausschuß geprüft und begutachtet und nur i allein ächt zu haben: in Gießen bei Ernst Hermes, „ Lich „ L. F. Förster. 2421) Fertige Herrenhemden in Seinen und Shirting, Vorhemden, Einsätze unv Taschentücher, Schützenröcke grün Leinen, Halsbinden unc Schlips empfiehlt K. Wenzel. 1801) Dr. Pattison’s Gicht- und in Packcten zu 30 und 16 fr., allein ächt zu haben bei Julius Wallach. 2420) Neue Sendungen von Corsette« und Crinolinen sind angekommen bei K. Wenzel. 2425) Mehrere Klafter Eichen-Scheik- Holz fu, Mmrer zu Steckstecken, sowie aust Holz tue Ziegler, verkauft billigst W. Kohlermann, in Der Neustadt. L 9 Uhl. 2417) ®' „j Psiiiib z> Vw “ *24467®" °° »l-i ®t WM, F ^t Die Vk 2456) Z lind (tnö p ir. 145. _ "2450)1 legis auf 1 iftn unD so 2424) 3 H ist ein 1333)” Hi ist k tniitwn ui Äilni bei *2448) tmilit p mittbtn Hi iftjuj 238 Koch's zu ceri 240i Stock, tttllvtg 2401 Ws ht tttit 2 zu i 1 6t btm zu i 2. Haus beste, bilhkt 2320) Ein Familienlogis von 3 Zinr- Wo? sagt Vie Exped. d. Bltts ju vermicthen. ntii» <Ä* F>B> 2424) Bei Louis Loos in Der Sand- gaffe ist ein Logis zu vermiethen. 2387) Auf Dem SelterSberg, in Dem Koch'schcn Hause, ist eine 2444) Im Haupthause Lit. A. Nr. 123 vor Dem Wallthor ist ein kleine« LogiS mit Kücheneinrichtung unD sonstigem Zugehör an einen einzelnen Herrn oder Dame zu vermiethen. Auch werden Daselbst Sauerkirschen, Johannisbeeren, Frühbirne und Stachelbeeren abgegeben. 2448) Ein Logis ist an eine Familie zu vermiethen bei F. Zülch, am Seltersweg. 2031) Ein Logis in Lit. B- Nr. 75 in Den Neuenbäuen ist zu vermiethen. 2447) Ein möblirtes Zimmer ist zu »er« miethen Lit. B. Nr. 136 auf Dem Neuenweg. Johann Kämmerer, in Lich- _ 2134) Der 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen.I. G. D. B a p st. 1473) Der Dritte Stock meines Hauses ist zu vermietben.________S. Flörsdeim. ckktl, f»»« 11 billig- tjlermann, J unD "'"Zjiii 2321) Ein Laden, mit oDer ohne T^TTT I Logis, ist zu vermiethen bei kmDerlose 4 gflrl Plank, Wettergaffe. 2333) In L t. B. Nr. 1 im Neben- mit aUem Zugehör ist zu vermiethen. hause ist ein kleines Familimlogis zu ver- miethen unD alsbalD zu beziehen. Das Nähere bei Der ExpeD. D. BlttS. Stock, nach Der Straße gehenD, ist Sel- tersweg Lit. C. Nr. 9 zu vermiethen. Grover SS Baker s Nähmaschinen Compagnie in Goston und New-Bork, alleiniae Agentur und Niederlage für Oberhessen, Nassau, Kurhessen und den Kreis Wetzlar bet W I. A Busch Sohne, in Gießen. kannte US'sehe ft-Sqrup, ÜnDmiy#, en, langjäfp Reij m L W it., ih Obermcticie lachtet unt in st Hermes, f. Förster. Hemden in Eli emden, 6iit‘ TchüMbike f unt> Whb Wenzel. M-« Milt, 16 fr., all6 - Wallache Mborsetii jefommtn b« «vormal« Rhemschifffahrls-AMcuranr-Geskllschast, in Mainz. 2285) Die Gesellschaft versichert gegen 8 euer schaden Mobiliar, Waaren, Geschäfts- unD Fabrik-Geräthe, überhaupt bewegliche Gegenstanoe . z ist -— -------------rung lanDwirtvschaftlicher Gegen st an , Diemen, Schobern 2402) Ein möblirtes Zimmer im erften unC Futtcrvorräthe, in Gebäuden sowohl, als rm Arei , ™ =•'- »<* au„uaft- ,u, M* ii» *« ** »-'• B-is-r, Gießen, im Jul, 1865. Neustadt Lit. D. Nr. 54, 2401) Eine nach der Straße gehende kleine Familienwohnung und eine Mansarde ist Seltersweg Lit. C. Nr. 9 zu vermiethen. 2332) Meine Scheuer ist sofort ander- weit zu vermiethen. A. Zinßer, im Garten. Nr. 145. __________________________ ... 2450) Ein sehr schönes und freundliche« Logis auf der Sommerseite ist zu vermie- Ihen unv sogleich zu beziehen bei LederhänDler Fischer, Wallth orstraße. ■*WÄ^*W* -'Ä T LschSÄ--.'"" Unterricht gratis. r. Ebel. fy6 sozar ji 9(fuOt n>ottei 4fn Kräu. mt selbem 8m| 1 »ersehen [tii >au6mitlel« Witten 'is; m M ; in Ach k 2446) Ein großer Spiegel, vier Fenster 2367) In meinem neu erbauten Wohn- unD Drei Bettladen, alles noch ,n gutem J Mansarden-Zimmer sofort Zustande, sind billig >u verkaufen. Be, wem? au, sagt die Exped. d. Bitt«. Ferdinand Windecker. 1143) Dar seither von Herrn Revisor! Stock bewohnte Logi« Lit. B. Nr. 94 ans dem Kreuz ist vom 1. Juli an anderweit zu vermiethen. 2366) In meinem neu erbauten Wohnhause auf Dem Kreuz ist Der Dritte Stock, bestehend aus 8 Stuben, mit allen Bequemlichkeiten versehen, sofort zu vermiethen. Ferdinand Windecker. Frischer Zwiebelknchen L jtten Montag, Mittwoch und Freitag, Mor- ot)fr arich getrennt zu vermiethen. Wo? -en« 9 Uhr, bei sagt die Exped. D- Bltts. (2452) St. Noll, im Stern.— 2224) In meinem Nebenhause ist eine 2417) Sauerkirschen, beste Sorte, ^ine Familienwohnung zu vermiethen. la« Pfund zu 4 kr., sowie Frühäpfel, | Earl Hensel Wittwe. »erden in unserem Garten abgegeben. K a ß e n st e i n & Eichenberg. 2232) Im Binzer'schen Hause Lit. A. Nr. 129 vor dem Wallthor ist ein möblirtes Zimmer mit schöner Aussicht zu ver- miethen. Vermischte Anzeigen. 2449) Ein guter Schweizer und ein zweiter Knecht werben gegen hohen Lohn gesucht bei Fr. Textor, aus der Hardt. 2388) Maurergesellen finden dauernde Beschäftigung bet Maurer Ehr. Haubach. 2434) Der erste Stock meine« Hause« ist ju vermiethen und kann alsbald bezogen werden. 8. Becker, Asterweg. 2432) Das von Frau Bauralh Lau- benbeimer noch gegenwärtig bewohnte Lo- ais ist anderweit zu vermiethen. Balth. Lenz. 2428) Eine freundliche Familienwoh- nung ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden Neuenweg Lit. B. Nr. 117. Mprmifthnnncn. 2290) Der untere Stock im Magnus- tnrmtrigunyciu J in Cer Brandgaffe ist ander- 2456) Zwei mbbhrte Z'mmer mit Ea« vermiethen unD alsbald zu beziehen, binet sind zu vermiethen Neuenweg Lit. B. ----2— -------------------——’—' ' 4 1 2365) Ein geräumiges FamrltenlogiS ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Das Nähere bei Der Exped. D. Bltts. 2322) Das von Herrn Pfandmeister Sehrt in meinem Hinterhause bewohnte Logis, bestehend aus 5 Zimmern, Küche re., ist bis zum 1. October anderweit zu ver- miethen. Georg Lüdeking. Oberhessische Aktien Gesellschaft für Bergbau unb Hüttenbetrieb zu Gießen. 2445) Herr Aron Heichelheim hier ist von uns ermächtigt, Zeichnungen auf Actien unserer Gesell- schäft entgegen zu nehmen, Prospekte und Statuten zu verabfolgen, sowie jede Auskunft über unsere Gesellschaft zu ertheilen. « Gießen, im Juli 1865. Der provisorische Aufsichtsrath. * Zur Beachtung für die demnächst zusammentretende Bürgerversamlnng. 2439) Man sammelt in hiesiger Stadt Subscriptionen zu ev. Geldbeiträgen für musikalische Zwecke. Würde nicht der' hiesige Burger, dem noch nicht einmal alle Concerte zugänglich sind, dieses Geld weit dankbarer und dauernder zur Gründung eines Verschönerung^ - Vereins verwenden, der z. B. in Darmstadt, Mainz, Offenbach rc. so ganz Außerordentliches schon geleistet hat und bei uns gewiß ein weites Feld hätte? cu Gebet daher Euere Beiträge zu letzterem Zwecke und überlastet der doch stets siegenden freien Concurrcnz den ersteren. Die» mögen auch die Herren Stadträthe bei allenfallstgcn Zumuthungen bedenken. 2159) ' ' ~ H Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschaft mit einem Grund-Kapital von Fünf Million zweihundert fünfzigtausend Gulden bringt hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß sie ihre bisher durch den verstorbenen Herrn C. Hohler verwaltete Agentur den Kaufleuten Herren Lchiernach L Kanstein zu Kietzen übertragen hat. Darmstadt, im Juni 1865. H. Hahn, General-Agent der Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschast. Unter Bezugnahme auf Vorstehendes empfehlen wir uns zur Entgegennahme von Versicherungs-Anträgen für genannte Gesellschaft und sind zu jeder gewünscht werdenden Auskunft gerne bereit. Gießen, im Juni 1865. Echternach Sf Hansiein, Agenten der Magdeburger HagclversicherungS-Gesellschaft, ____ zugleich Agenten der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft. Geschäfts - Empfehlung. 2292) Einem verehrlichen Publikum hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mich dahier als Kappenmacher etablirt habe, und verspreche ich alle mir zu Theil werdenden Aufträge auf das Schnellste und Billigste auszuführen. Meine Wohnung befindet sich bei Herrn Kaufmann W. Schm all in der Neustadt. Paul Weitzel. | Geschäfts-Empfehlung. S M 2427) Unterzeichneter macht einem verehrlichen Publikum hiermit die Ä Ä ^stbbene Anzeige, daß er sich dahier als Herrenkleidermachcr etablirt hat, rß Sp und empfiehlt sich derselbe unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung M bestens. Emil Orbig, M & ^"bnhaft in dem Balser'schen Hause in den Neuenbäuen, Hit. B. Nr. 72. M OUWKWMMUUMMNUKUWUUUKMKNXMKUT gLiL- 2200) Hiermit die Anzeige, daß ich Ausmanderer na4 allen Häfen Nord - Amerikas aus den besteingerichteten, schnellsegelnden Post-, - Dampf- und Segel-Schiffcn zu den billigsten Preisen befördere und halte mich zum Ab- । schluß von Contracten bestens empfohlen. Gießen, im Juni 1865. 66r. Wallenfels, junior, . koncessionirier Agent. 2415) Einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Küfermeister etablirt habe. Indem ich gute, dauerhafte und geschmackvolle Arbeit verspreche, bitte ich, mich mit recht zahlreichen Aufträgen erfreuen zu wollen. Carl Herbert, Küfermeister, bei Herrn Oekonom Christian Löber in der Neustadt. 2418) Frische Prima-Butter, wöchentlich 400 bis 500 Pfund, wird zu kaufen gesucht. Franco-Offerten werden sofort in der Expev. d. Bltts. erbeten. 2423) Alle Diejenigen, welche an die Braunkohlengrube Nordstern bei Hungen noch Kohlengelder schuldig sind, werden ersucht, solche bis Ente Juli zu bezahlen, indem mit der gerichtlichen Beitreibung nicht länger mehr zurück gehalten werden kann. Qratot Dir pigong t Wfijnil tzaalldiin Für img i« d Lngkn isbti ter Bei > ui anbei kn nicht 4 Ä67 innb E 2 l'igr», Staufer F ans! i Mstq 21i 60 b Jnlfn ^uiig unserer Qa :re Gesellß Usralh. ®ürte in r W Wnkr °rd!n!lichkS st-i trjltrtn. Jin waltete Agm »lgS-GeseW -TestlM mgi-EesellM ■ als Kapp« und Bitligß W£_ jrSw ich wich eah» .be. 3nte”d wacksoll- W mit recht j«F ju wolle"- -iftian Loo-' bt.__- TTTSuttek' Md, ffirC 2. ,S. erdetes - •$* BcilM zu 'Jir. 5« dcs Anzcigcblatis. s Drittes Abonnements Concert " des Gießener Loncert-Vereins Montag den 17. Juli, Abends pracrs 6 Uhr, im Club-Saale, unter Mitwirkung dn H°f»perns-ngermn°n Frau J-id-r«rtb und 8-äui-m E. R-.tz v°n Darmstad,. sowie des Herrn A. D-nner °°» Cassel nud des acadeinischen Gesangvereins. „Paradies und Peri", Oratorium non Robert Schumann für Soli, Chor und großes Orchester. er,n.. in den Concertsaal ist Niemandem, wer es auch sei, ohne Vor. . «’S? -°° .« ->i,° ein MNgU.° e-- jktgung der Cint 6 et®ad>en. — Mit dem Beginne der Ouvertüre wird die Ausführung d'eser s verspätetes Eintreten Störung entsteht. 6aaÜ^; Ä^Lnnmttn sm^EÄbitt-t- ä 11 f. in der Ricker>schen Buchhand. < . „«n 'Bidet« auch die Texte gratis abgegeben werden. Be- lang zu bnben nu 18 k/können ausgesührt werden, wenn lien nicht nöthig ist. ___ --------------- Mr Auswanderer! 2451) Die I. A. Busch Söhne auf dem Kreuz in Gießen, Agenten de« Rheberhause« I. H. P. Schröder . (r„mö in Bremen, cxpeviren monatlich viermal durch die vorzüglichsten Dampf. L Sii* ™* 2443) Die Ablösung der Jagdberechtigung in der Gemarkung Gießen wird eben von dem Gcmeinderath verhandelt, man ladet deshalb die Gutsbesitzer von hier auf heute Samstag, Abends 8 Uhr, zur Berathung einer Adresse an den Stadtvorstand über erwähnten Gegenstand in das ?oeal des Herrn König ein. 2454) Nächsten Dienstag, den 18. Jnli, Abends 6 Uhr: Sechstes Sommer-Concerl iin Zinße r'fchen Garten. 2416) Verzeichnisse zu der am 7. August, Nachmittags 3 Uhr, in der Woh- nung de« Herrn Georg Becker in der Marktstraße beginnenden Bücherversteigerung ind zu erhalten bei Ehr. Pb..Vogcl, in der Markistraße. 2453) Heute Samstag, den 15. Juli, von Abends halb 6 Uhr an, spielt das Großhcrzoglich Hessische ArtiUerie-Musik-Corps auf dem Loos'schen Felsenkeller. Karl Heil. 2438) Eine Pistole ist gefunden worden. Nähere Auskunft crtheilt die Exped. d. BlitS._____________________________________ Für an Magenkrampf, Ber- dauungsfchwäche rc. Leidende! 2413) 'M beehre mich, einem hochgeschätzten Publikum hiermit ergebenst anzu- zeigen, daß ich Sonntag den 16. Juli meine Wirthschaft in der Burg-Rmne zu S»ns.» °»° 16 b,’"‘ 9457) goimtag 6en 16. JuU, von RachmMtags halb 4 Uhr an : Großes Concert im finster fchen Garten, ausgeführt von dem Großherzogl. Hess. ArtiUerie-Musik-Corps von Darmstadt, unter Leitung seines Kapellmeisters Herrn Rapp. Programme werden an der Kaste ausgegeben. Entree h Person 18 fr. Familien bi« zu 4 Mitglieder 30 fr. Jedes weitere Mitglied 6 fr. _ 2400) Gute Maurer und Taglöhner, 60 bis 70, sowie auch 20 Steinhauer, finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung bei PH. Größer, Maurermeister. 2435) Ein braver Junge, der das Küfcrgeschäft erlernen will, kann bei mir in die Lehre treten. Emil Pausch. Eine Brochure über die Dr. Doecks'sche Cur wird gratis auSgegeben in der Erped. dieses Blattes. (1047) 2431) Sonntag den 16. Juli: Coneert auf der Tertor'schen Hardt, ausgeführt durch das Blechmufik Corps des hiesigen M us« k. InstitutS. 'Anfang 4 Uhr. W. Jacobi. Auszuleihen. 2358) 200 Gulden liegen gegen । gerichtliche hypothrkarifche Sicherheit im Her- I mannsteiner Kirchenfond zu 5 pCt. zum Ausleihen bereit. Für den Kirchenvorstand: ________________Reitz, Pfarrvikar. 2437) 3000 fl. können ganz oder getrennt gegen hypothekarische Sicterheit ausgeliehen werden. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß bei dem am 16. Juli d. I. stattfindenden akademischen Gottesdienste zugleich die heilige Abendmahlsfeier gehalten werden wird, und bemerken, daß die Theilnahme an derselben jedem Angehörigen der hiesigen evangelischen Gemeinde offensteht. Gießen, 1. Juli 1865. Die akademische Kirchen-Commission. (2360) Frischdäcker -u Gießen. Sonntag den 16. Juli. August Noll auf der Mäusburg. Christian Noll Wittwe in der Neustadt. Jacob Vogt in der Wallthoistraße. Kirchliche Anzeigen. Evangetische Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 16. Juli. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Mitprediger-Bicar Daridsohn. UniversitätS-GotteSdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse. Kopulirte. D e n 9. Juli. Johann Friedrich Emil Martin Stohr, Bürger und Packer, des verstorbenen Bürger« und Weißbinders, Friedrich Daniel Stohr, ehelicher Sohn ; und Marie Prasch, des verstorbenen Bürgers zu Grünberg, Johannes Prasch, eheliche Tochter. Getaufte. Den 30. Juni. Dem Bürger und Metzger- meister, Konrad Bepler, eine Tochter, Luise Mar- garethe Theodore, geboren den 15. Juni. Den 6. Juli. Dem Bürger und Schlosser in der mechanischen Werkstätte der Main-Weserbahn, Wilhelm Kalberlah, eine Tochter, Marie, geboten den 9. Juni. Den 7. Juli. Dem Bürger und Anatomiediener, Heinrich Seeth, eine Tochter, Antonie Ernestine, geboten den 19. Juni. 2)en 9. Juli. Dem Bürger und Drechsler, Friedrich Schürz, eine Tochter, Wilhelmine Henriette Therese Karoline, geboten den 12. Juni. Denselben. Dem Bürger und Küfermeister, Karl Herbert, eine Tochter, Johanna Theodore Margarethe, geboren den 12. Juni. Denselben. Dem evangelischen Lehrer an der höheren Töchterschule, Heinrich Schmidt, eine Tochter, Bertha Georgine Friederike Auguste, geboren den 27 Mai. Denselben. Dem Großherzvglichen Landge- tichtS-Affeffor, Dr. Ernst Georg Klein, eine Tochter, Anna Susanne Bertha Dorothea Wilhelmine, geboten den 1. Juni. Den 11, Juli. Dem Bürger und Glockengießer, Georg Otto, eine Tochter, Auguste Susanne, geboren den 20. Mai. Beerdigte. Den 6. Juli. Karl August Flick, des Bürgers und Heilgehülfen, Karl Flick, ehelicher Sohn, alt 4 M. 1 T., gestorben den 5. Juli. Den 7. Juli. Adam Ortmüller aus Steinperf, Kreises Biedenkopf, alt 48 I., gestorben den 5. Juli. Den 11. Juli. Heinrich Julius Schlag, Phar- maceut, des Ortsbürgers zu Queck und Kataster- Geometers dahier, Adam Schlag, ehelicher Sohn alt 18 I. 6 M. 28 T., gestorben den 10. Juli. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Mitprediger Lips. Das MuMnstitut des Dr. Königer dahier betr. Es ist gegenwärtig im Werk, ein neues Musikcorps in größtem Maßstab zu gründen, in welchem die sog. Schierholz'sche Capelle aufgehen soll, während dabei auf das Musikinstilut des Dr. König» keinerlei Rücksicht genommen wird. Indem große Schenkungen seitens der Stadt und des Concertvereins in Aus- sicht genommen werben, lassen die Veranstalter in diesen Tagen Listen zur Zeichnung freiwilliger Beiträge umgehen. Gegenüber einem Unternehmen, welches, wenn auch nicht den Zweck, so doch, sofern es zur Ausführung käme, jedenfalls den Erfolg haben würde, bas Musikinstitut von Dr. König» zu unterdrücken und den verdienstvollen Gründer und den tüchtigen Leiter desselben vollständig zu ruiniren, halten sich mehrere Einwohner Gießens veranlaßt, Protest zu erheben und ihre Mitbürger aufzufordern, die in Anspruch genommenen Gelbunterstützun- gen zu versagen. Dr. König« hat nach harten Schicksalsschlägen, nachdem seine frühere (Saniere auf eine gewaltsame Weise unterbrochen worden war, mit ebenso anerkennensweriher Vorurtheilelosigkeit und männlicher Energie, wie unzweifelhaftem Berufe feiner neuen Lebensaufgabe sich gewidmet. Sein Unternehmen war durch ein wirk- liches Bebürfniß gerechtfertigt, es genügte aber auch dem Bedürf, niß, da in kurzer Zeit schon Befriedigendes geleistet wurde. Unvollkommenheiten, welche ihre natürlichen Erklärungen in den bekannten Verhältnissen finden, werden so gewiß nach und nach bald überwunden werden, als das junge Institut seither schon die größten Schwierigkeiten bewältigt hat. Dr. Königer nimmt leine Unterstützungen in Anspruch, er kann und wirb selbststänbig sein Werk zum Ziele führen, wenn er nicht von der Uebermacht gewaltsam unterbrückt wirb. Wir bezeigen unsere Anerkennung einem Manne, der sich so tapfer auf seine eigenen Füße stellte. Wir bezeigen unsere Anerkennung seinen Leistungen, wir haben die Uebetzeugung, daß er befähigt ist, die noch bestehen- den Hindernisse zu überwinden und bas Beste zu leisten. Wir halten bas neue, die hiesigen Verhältnisse weit überschreitende Unternehmen durch kein Bebürfniß für gerechtfertigt, in seiner Parteinahme für ungerechtfertigt, in seiner Ausführung für zweifelhaft und nur geeignet, das Du. Könige r'sche Musikinstitut zu schädigen, dessen Musikschule es nicht einmal ersetzen würde. — Gießen, im Zuli 1865. Mehrere Einwohner. Landwirthfchaftliches. (Köln). Die internationale Ausstellung zu Köln a. R., welche kürzlich geschlossen wurde, bot viel Interessantes in land- wirthschaftlichen Maschinen und Geräthen und zeigte, wie sehr man in der Lanvwlrthschaft bestrebt ist, durch rationellen Betrieb die Srndte-Ergebnisse zu sichern und Den Ausfall an landwttth- schaftlichen Arbeitern zu decken. Nicht weniger Beachtung »er- Dienen die vielfachen Bestrebungen für nützliche Düngung. Ein Hauptverdienst in dieser Beziehung erwerben sich Die Fabriken für künstliche Düngmittel unD Dies nicht allein durch Die Herstellung des Düngers, fonDern auch Durch ihre fortgesetzten Bemühungen, Durch Belehrung für Die allseitige Anwendung des künstligen Dünger« und für dessen sachliche Verwendung zu wirken. Auf der Ausstellung zu Köln waren mehrere oberländische Fabriken für künstliche Dünger vertreten, z. B. aus Baben, Württemberg, der daher. Pfalz, Rheinhessen und Nassau ic., von welchem die chemische Düngerfabrik von Herrn Georg Carl Zimmer in Mannheim (früher C. Clemm-Lennig) sich allein eine Preis - Medaille als Anerkennung für ihre Verdienste in dieser Beziehung erworben hat. Möge diese Auszeichnung dieser Fabrik eine Aufmunterung izu weiterem verdienstltchen Streben sein, ihr aber auch zu wohlverdienter Empfehlung gereichen. — Außerdem hatten noch verschiedene Fabriken aus Preußen künstliche Dünger auf der Ausstellung in Köln ausgestellt, von welchen die Herren Amenbe und Siiter in Berlin, Hoffmann und Cie in Müngersdorf, Vorster und Grüneberg in Kalk und Die Actiengesellschaft Rhenania in Aachen, sowie auch Ohlendorf und Cie. in Hamburg Die gleiche Auszeichnung erhalten haben. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.