Halten. 1 Einsiihrmy «SßoTftatiN- in. hnt>. Stettin, den. Ultrt’Bttfot« Dünung 6c0> Proshtlte unb etz-N! r, . 54.________ mst. trug. iiirgtr ju 6Wn r P-S da§i-k, nid) Sitl 6®H ouat. fyanffuü Mb |)art 6tit, «w imidtt, gebot« i S,rn-b-ch i' älirich Soiwtoji Jlartin, g'b«»° rinde- t. arta Sb«h"dl, *r* JÄ* l' 3aMet' Anzeigclilslt für die Stadt und den Kreis Gießen. JVs. 13 Erscheint wöchentlich zwei Mal: mäßigen Postauffchlag« 1 ff- 42 kr. Mittwochs Samstags. - Preis des Jahrgang- für Einheimische 1 st. 42 kr., für Auswärtige incl. t« »orschrlsts- - AuSwärt« abonnirt man stch bei allen Postämtern. - In Gieße» bei der «rpedittan (Eangletberg «it. B. Nr. 1). Mittwoch den 15. Februar 1865* Die Polizeitaren für den Kreis Gießen bleiben unverändert. Amtlicher Theil. Mit Hülfe dieser Grundlagen erstrebt die Schule die speciell-fachliche Ausbib r ' n. <■ . . CY1 Jt__L .. a oiihinnnPn unD Dll Das . , Groß herzogliche Stadtgericht Gießen rr 7 an die Großher^oglichen Krtsgerichte des Bezirks. Betreffen- : Die Führung der Hypothekenbücher. Da« Grohh.rjoglich. W.iermm Mr 3ufi| da. ti. w« 6-7 Mr 3»flr««bn für Mr D'W'W'. »«» »»* sagt. Sie werden stch hiernach bemessen. Gießen, den 12. Februar 1865. ______________Muhl. — Landwirthschaftlicher Lehr-Cursus an der technischen Schule zu Darmstadt. An der im Herbste 1864 eröffneten technischen Schul- zu Darmstadt ist ein besonderer CursuS für ^»^irthschast -inger^t-t worden Es soll hierdurch jungen Landwirthen Gelegenheit gegeben werden, den für ihren künftigen Beruf n°'h« "d.gen Grad allaemeiner Bildung, fowie die zur Ausübung ihres Gewerbes erforderlichen Kenntnisse in der Mathematik und m den Ra tu r w ff en f ch a ft en sich anzueignen. Mit Hülfe dieser Grundlagen erstrebt die Schule die speciell.fachliche AnSbi ?ung ihrer Schwer, will st- solche befähigen, den Zusammenhang der Erscheinungen im Ackerbau richtig aufzufassen und aewonnene Erkenntnib mr Begründung eines verständigen und sicheren Verfahrens anzuwendcn. rtfhM. ’ S “ufSmre « Schäl,r »äff,» °a« 17. L,b-»«j-hr ,u,äckg.l-sl. sich mlaMsir»« «in Jahr In Mr --«»nthschafl M-»lf» d-schalsig! A.7 »»d -in" k-,.».ff,»r D°,bi>.»»» l>,si«,°. Wil solch, ,,wa an .im. R,al. °Mr »osirrm B»r«,.fch°lr „»Ml,.» SÄVZTXÄ» » Ä in Mr -in .°.il-hri--r- D-'-ffch. L7L'nn"° H»-n°.-lch.m, K.»». ; «'ildmrii, »°° «g-M». Stereometrie, ebene und sphärische Trigonometrie, darstellende Geometrie: Direktor . 1JLOT'e*Biith«in; Dr. Dölp: beschreibende Botanik, Anatomie und Physiologie der Pflanzen, Zoologie. Hosgartendirec or cy ? Experimental. Physik: Dr. Dreser; Experimental - Chemie: Professor Dr. Buchner. Zur Erlernung der französischen und englischen Sprache bietet die Schule hinreichendeGelegenheit. ertoiefentI $orbil. Nach Beendigung des einjährigen Vorbereitungs-CursuS, oder nach anderweitig erlangter, als g g Lung treten die Studirenden in den Fach-CursuS ein. Dieser umfaßt: f (e unt) Arbeiten im chemischen 1) Grund- und Hülfs-Wissenschaften- Repetitorium "Lysikaliche Geog«phie: Laboratorium: Professor Dr. Büchner und erster Assistent Dr. Stadl, Mecham . • ♦ Uebungen im Feldmessen Dr. Dreser; Mineralogie und Geognosie, mineralogisches Praktikum: Dr. T h i e l, F- p>atre6. chemische und Planzeichnen: Dr. Nell und Thomas; allgemein- Baukunde und Bau .ConsteueNonsle^. Baurath HarreS, chem sch Technologie (u. a. Brauerei, Brennerei, Zuckerfabrikation :c.) : Dr. Thiel, Hande ff I .’ Ackerbau (Ernährung der 21 Fach-Wissenschaften: Einleitung in das Studium der Landwirthschaf , allgemein Ackerbau (.iLrnayrung oer Pflanzen, Bodenbearbeitung, Düngerlehre), landwirthschastliche Geräthe- und Maschinenkun e, sprelk er ' Betriebslehre Drainage, allgemeine Thierzucht (Züchtung, Ernährung und Gesundheitspflege der mit volkswirthschastlicher Begründung (Betriebs-Erfordernisse, Guter - Elnrichiung, Wirthschastssuhrung, > Buchführung), landwirthschaftltche Buchführung, landwirthschaftliche Excurstonen und Demonstrationen: vr. Krämer; Wein-, Obst- und Gartenbau: N. N. Die technische Schule besitzt die nothwenvigen wissenschaftlichen und technischen LehrhülfSmittel. Für den landwirthschaftlichen Fach-Cur« dienen insbesondere: eine Sammlung von Modellen, Werkzeugen, Producten, eine Bibliothek, der botanische Garten. Darmstadt und die Umgegend sind reich an technischen Anstalten verschiedener Art, an gut geleiteten Wirthschaften und an Beispielen größerer Meliorationen. Insbesondere gewähren auch große Fabriken und Depots landwirthschaftlicher Geräthe und Maschinen treffliche Gelegenheit zur Anschauung und Instruction. Der BorbereitungS-Cursus für Landwirthe hat bereits im Herbste 1864 seinen Anfang genommen. Der Lehrer der Fach- Wissenschaften beginnt seine Thätigkeit mit 1. Mai d. I. und zu dieser Zeit können auch junge Landwirthe, welche sich in oben angegebenen Beziehungen für ihren Beruf an der technischen Schule vorzubcreiten und auSzubilden beabsichtigen, wenn sie die dazu nöthige Befähigung Nachweisen, ausgenommen werden. Anmeldungen zur Aufnahme nimmt die unterzeichnete Direktion entgegen und ist dieselbe zur Ertheilung näherer Auskunft bereit. Darmstadt, im Januar 1865. Die Direction der technischen Schule. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachung. 387) Der Pfandschein Nr. 85751 ist angeblich verloren worden. Wer Ansprüche an denselben zu bilden vermag, wird solche innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige bringen, als sonst das Pfand an den Verpfänder ohne Weiteres abgegeben werden wird. Gießen, den 6. Februar 1865. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Versteigerungen. Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. 443) Montag den 20. Februar 1865, des Vormittags 9 Uhr, sollen die Arbeiten zur Herstellung einer Stein- treppe am Stabtringgraben, bestehend in Steinhauerarbeit, veranschl. zu 64 fi. 2 kr. Maurerarbeit, „ „ 25 „ 38 „ auf dem hiesigen Rathhause an den Wenigst- fordernden vergeben werden. Gießen, den 13. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 148) Donnerstag den 2. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Grund- stücke der Erben des Großh. HofgerichtS- Advocate» Adolphi, als: Flur Nr. □JUftr. 36/71 211 Acker in den GünterSgräben und am Lcihgesterner Weg, gibt 39'/, kr., 16/„a 346 \ 97 1 ” S0l Acker daselbst, gibt 3 kr., 74 1943/43'/. und 53'/, kr., 7. 503 .0 148) unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend, auf Erb- und Eigenthum, versteigert werden. Gießen, den 14. Januar 1865. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. 444) Donnerstag den 30. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Immobilien der Christian Grube Ehefrau, als: Flur Nr. H>Klftr. ,7/,.,3 30 Hofraithe vor dem Neu- städter Thor am Hamm, 17/,.„ 235 Zimmerplatz mit Hofraithe daselbst, 17/1$ 156 Grabgarten daselbst, 17/6u., 178 Wicsengarten daselbst, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 13. Februar 1865. Großherzogliches OrtSgericht Gießen. Ebel. Vergebung von Bauarbeiten. 415) Folgende zur Erbauung eines zweiten Stocks auf dem Secirhause des akademischen Hospitals dahier erforderlichen Arbeiten sollen auf dem Submissionswege vergeben werden: Maurerarbeit, veranschl. zu Zimmerarbeit, „ „ Dachdeckerarbeit, „ „ Schreinerarbeit, „ „ Schlosserarbeit, „ „ Glaserarbeit, „ „ Weißbinderarbeit, „ „ Spenglerarbeit, „ „ 475 fl. 10 kr. 792 „ - „ 161 „ 12 „ 515 „ 48 „ 215 „ 20 „ 101 „ 45 „ 249 „ 48 „ 80 ,, „ Pläne, Voranschläge und Bedingungen können vom 16. d. MtS. an in unserem GeschästSlocal eingesehen und die Offerten von da an bis zum 18., Morgens 10 Uhr, eingereicht werden. Dieselben müssen wohl versiegelt und mit der Aufschrift „Submission für das Secirhaus zu Gießen" unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit versehen sein. Zur Eröffnung der Submissionen ist Termin auf Samstag den 18. d. MtS., Morgens 10 Uhr, in unserem GeschästSlocal anberaumt, welchem die Jntercssenten beiwohnen können. Später einlaufende Offerten finden keine Berückstchtignng. Gießen, am 9. Febr. 1865. GroßherzoglicheS Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. 389) Freitag den 17. b. Mts., Vormittags 10 Uhr, wird die Lieferung von 80 Stecken Buchen- Scheidholz I. Claffe für hiesiges LandeS- zuchthaus in einzelnen Abtheilungen öffentlich dahier versteigert werden. Marienschloß, am 8. Februar 1865. Großherzogliche LandeszuchthauS-Direction. Trumpler. Erbauung einer Synagoge zu Gießen. 414) Folgende zu obigem Bauwesen erforderlichen Arbeiten sollen auf dem Submissionswege vergeben werden: Maurerarbeit, veranschl. zu 2763 fl. 6 kr. Steinhauerarbeit, „ „ 5057 „ 6 „ Zimmerarbeit, „ „ 2082 „ 22 „ Dachdeckerarbeit, „ „ 547 „ — „ Pläne, Voranschläge und Bedingungen können vom 16 v. MtS. an in unserem Geschäftslocal cingesehen und die Offerten von da an bis zum 17., Nachmittags 3 Uhr, eingcreicht werden. Dieselben müssen wohl versiegelt und mit der Aufschrift „Submission für die Synagoge zu Gießen" unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit versehen sein. Zur Eröffnung der Submissionen ist Termin auf Freitag den 17. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, in unserem GeschästSlocal anberaumt, welchem die Interessenten beiwohnen können. Später einlausende Offerten finden keine Berücksichtigung. Gießen, am 9. Februar 1865. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Holzversteigerung im Crumbacher Gemeindewalde. 391) Freitag den 17. d. MtS., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Crumbacher Gemeindewaldr folgende Holzsortimente zur öffentlichen Versteigerung kommen. a. Im Distrikt Hcgwald: 8 Eichen - Baustämme von 15 bis 30 Zoll Durchmesser und 10 bis 30 Fuß i Länge = 747 Cubikfuß enthaltend, Gebe. Leders balsamische in Prügelholz, ff 442) Mbachek Feilgebotenes. ölt»., L.ImM -v" 6 21 525 Stockholz, Reisholz, bei. daß ir 1865. ^Direktion. )65. tl Wellen t6.; fen Buche», e« Landei. zmWMch Verkauf eines Geschäftshauses. 438) Das den Eheleuten Bäck-rmeister 446) Petroleum, wafferhell unb | au6 Hand im Ganzen oder m ein^ geruchlos, bei Carl Münch, am Kreuz. soll wegen Verzugs Donnerstag den 16. d. MtS., Nachmittags 2 Uhr, in meiner Wohnung einer öffentlichen freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden. Bemerkt wird, daß in dem Hause seither Bäckerei, und zwar mit gutem Erfolge, betrieben worden ist Wetzlar, den 10. Februar 1865. Wilh. Brauneck, Commissionär, in der Lahnstraße. Ast. Ml'chn, ©arten. tfn und (n iet^t und 1ber r in oben iif die to||| fünft bereit. 374) Montag den 20. Februar 1865, Vormittag« 10 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu Eberstadt nachfolgende Gegenstände, als: Kupfer, Messing, Eisen, sowie ein Spritzenwagen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Eberstadt, den 6. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Eberstadt. Herbert, Bezirksbauaufseher. sli Gieße», i Bauwksk« : dm Sui- den: 63 fl. 61t 57 „ 6 , 92 „ 22 „ 17 „ n öldinzunzr« in unser!» die Off-rü« ittags 3 UH müssen w°i> „Suimisff»» inter B-jeech' -erseien 'n iss ilereue« t«, Mi, welche» nnen. , ! finden tet»e 376) Herr Franz v. Helmolt beadslch- tigt, seine aus dem elterlichen Nachlaß er- steigten 3 Gärten, nämlich: XXVI/69 557 Qfilftr. am Leihgester- i w * Iw”?' ner Weg, XXVI/75 183 DSlftr. daselbst, XXVII/173 644 „ am Brennofen, öffentlich meistbietend verkauft werden. Bemerkt wird, daß bei dem Scheidholz sich ausgezeichnetes Küferholz befindet. Königsberg, am 11. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg. Krauskopf. I 293) Von den schwersten, nn. » Z beilbar scheinenden Nervenleiden, Z § gegen welche ich Alles - «der vergeb-H » lich — gebrauchte, hat mir e,ne Schrift. $ ä „Dr. Kerner s sichere ^ctlunfl _ $ für Nervenleidende" dadurch ehr L Z rasch geholfen, daß ich das in derselben § s näher erörterte Verfahren anwendete. 8 s Ich empfehle deshalb allen Nerve».» ** leidende» diese Schrift , welche in Z jever Buchhandlung für 7-/ Sgr. zu » Z haben ist. Albrecht MonSler, Z As Ober-Controleur. g ist als ein höchst m.tveS, verschönerndes und erfrischendes: ; Waschmittel anerkannt ; sie ist daher zur Erlangung und Bewahrung einer in aefunben, weißen, zarten unb weichen Haut bestens zu empfeh-: einem Packet len und in gleichmäßig guter Qualität stets ächt zu haben bei^der! Expedition dieses Blatte«._______ 1 437) Mittheilungen über bas Hofs'sche Malzextract-GesundheitSbier I aus den preuß. Militär -Lazarethen, welche währenb des Feldzuges gegen Dänemark dem Hoflieferanten, Herrn Johann | mehrere hundert Flaschen Malzextract für die leidenden Soldaten dankend entgegen- genommen, machte sich das Bebürfniß dafür bald w'-deru-n geltend, »nd erklärte der Oberst und Commandeur, Herr v. Studnitz, am 8- Octo her 1864, bei Gelegenheit einer erneuten Sendung von 300 Flaschen, officiell, daß das Hoff'sche Malzextrakt - Gesundheitsbler des Hoflieferanten Hoff die entkräfteten Soldaten, welche dieses Bier gern genommen gestärkt, und da« es ihnen zur Labung und Erquickung gereicht habe. Dk Filiale befindet sich Hochstraße Nro. 12 »n Köln. Niederlage in Gießen bei____________ JultUS Wallach. Buchscheer: . 24 Stecken Eichen-scheidholz, .... k . Rettia-Bonbons Bernhard Sarstedt h.erselbst zugehörige, der und Brustleiden, von Joh. Hospitalkirche gegenüber gelegene Wohn- l in Mainz, empfiehlt Haus, bestehend in 7 heizbaren Zimmern, P b- Wagner .n k'arlVünd), 4 Kammern, Holzremise, Stallung und am Kreuz, gutem gewölbtem Keller, welches einen1 144'' Fiächengehalt von 7 Ruthen 78 Fuß hat, jä^-per 1/1 Fl- 20 Sgr-, per 1/r Fl. 10 Sgr. Eau de Cologne pliiloeome ,.,SSSSÄ5».> ■■ •ili.T.'Ä-"" W iU ^enin Gießen bei Fr. Ehr. Pietsch; in Wetzlar bei Wilh. Brauneck; in Altenkirchen bei Carl Pauly; in Siegen bei Louis Schmidt; in Frankfurt bei M. Beer. Per i/i Fl. 20 Sgr., per i/z Fl. 10 Sgr. T___________ 61 Stecken Eichen-Scheidhol», 18 „ „ Prügelholz, 12 „ „ Stockholz, 450 Wellen „ R-'-bolz, 2 Stecken Buchen. Stockholz, 1200 Wellen „ ReiSholz. b. Im Distrikt Markwald: 900 Wellen Buchen - Durchforstungsreiser, 100 „ Eichen-Reisholz. Crumbach, am 7. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Crumbach. Ri emenschneid er. 439) Freitag den 17. Februar, des Morgens um 10 Uhr, sollen im hiesigen Gemeinvewalde, Distrikt zelnen Theilen zu verkaufen oder eventuell _____________________________________ ju verpachten. Nähere Auskunft erthe.lt 394) Mehrere tannene Bettladen, nuß- b" unterzeichnete Anwalt. baumlackirt, sind zu verkaufen bei I Meßen, am 6. Februar Schreinermeister Zimmermann. | 403) Leere Packkisten stehen zu ver- kaufen bei Bernhard Kullmann. 386) Fichtenstangen, welche sich zu Baumstangen eignen, sind ganz billig zu haben bei Gg. Ruckstuhl, Z.mmermeister, Neuenweg B. 137. 418) Zwei Fuder gut getrocknete« Haferstroh sind zu verkaufen bei 1 v Gg. Röber, Kreuz. 556) billigst Glace-Handschuhe empfiehlt W- Ferber. 429) Mehrere hundert Gentner schönes Futter - Erbsenstroh sind zu verkaufen bet Oeconom Biugel, in Sichertshausen. 384) Ein in der Schicßgaff« vor dem Reustädter Thore gelegener 1 % Viertel haltender Garten ist auf mehrere Jabre zu verpachten. Desgleichen ist ein % Viertel Grabland, auf dem Nahrungsberg gelegen, au« freier Hand zu verkaufen. Auskunft ertheilt die Expev. d. Bltts. Vermiethungen. 455) Bei mir steht ein Logis zu ver- miethen. Dr. Schüler. 89) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. W. Ferber. 460) Ein Familienlogis, bestehend au« 3 Stuben, Kammern nebst Zugehör, ist zu vermiethen bei Friedrich Barth, Metzger, ________________am Wallthor._________ 4196) Im Brüh l'schen Hause ist eine Familienwohnung zu vermiethen und alsbald zu beziehen._________________ 28) In meinem Nebenhause ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen und können auf Verlangen noch mehrere Zim- mer dazu gegeben werden. _____________Carl Hensel Wittwe. 300) Im Trapp'schen Hause vor dem Wallthor ist ein kleines Familienlogis, welches auch getrennt abgegeben wird, zu ver- miethen.__________________________ 213) In Lit. A. Nr. 124 vor dem Wallthore sind im 3. Stock 4 Zimmer, Küche, Keller u. s. w. zu vermiethen und sogleich beziehbar.______________ 396) Das Logis im 4. Stock unseres neuerbauten Hauses an der Anlage, be- stehend aus 4 Zimmern, 3 Cabineten, Küche, verschließbarem Vorplatz, Holzstall und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. L. und A. Petri. 441) Eine Stube in bester Geschäftslage, parterre, ist zu vermiethen. Das Nähere bei der Exped. d. BlttS. 427) Zwei möblirte Zimmer mit Ca- binet und schöner Aussicht sind billig zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. dieses Blattes. Vermischte Anzeigen. 452) Zwei Lehrlinge, einen zum ' alsbaldigen Eintritt, mit den nöthigen i Vorkcnntnissen, suchen Gebrüder Gossi, _____________________Großen - Linden. Vorträge über Indien. 464) Fortsetzung der Vorträge : Freitag den 24. Februar, Abends 7 Uhr, in der kleinen Aula des Universitätsgebäudes. Prof. Robert v. ScMagintweit. S Viertes Coneert im Winter-Abonnement der Gießener Concert-Gcsellschaft Freitag den 17. d. Mts., Abends präcis 6 Uhr, im Club Saale, unter gefälliger Mitwirkung der Herren A. Denner und Concertmeister Herzogenrath aus Cassel, und mit verstärktem Orchester. Das Concert wird durch das gleichzeitige Auftreten eines ausgezeichneten Tenoristen mit einem trefflichen Violinisten, sowie durch die erstmalige Aufführung einer Schumann'schen Symphonie ein ganz besonderes Jntercffe bieten. Die Concertdirection. Leöensversicherungsbank für Deutschland in Hotha. 360) Die Geschäftsergebnisse dieser Anstalt im Jahre 1864 waren überaus günstiger Art. Durch einen reichen Zugang an neuen Versicherungen (2010 Personen mit 4,353000 Thlr.), welcher größer war als in irgend einem früheren Jahre, ist die Zahl ver Versicherten auf 26600 Personen, die Versicherungssumme auf 46,170000 Thalcr, der Bankfond auf etwa 12,650000 Thaler gestiegen. Bei einer IahreSeinnahme von mehr als 2,150000 Thlr. waren nur 934000 für 575 gestorbene Versicherte zu vergüten, welcher Betrag wesentlich hinter der rechnungsmäßigen Erwartung zurückbleibt und den Versicherten eine abermalige hohe Dividende in Aussicht stellt. In diesem und den nächsten vier Jahren werden über Zwei Millionen Thaler vorhandene reine Uebkrschüffe an die Versicherten vertheilt, was für die Jahre 1865 und 1866 eine Dividende von je 38 Procent ergibt. Auf diese Ergebnisse verweisend, laden zur Versicherung ein: Hofger.-Advocat Friede. Krauskopf in Gießen, I C. Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, Hofger.-Advocat G. Trapp IL in Friedberg, Oskar Ehrhardt in Marburg, ________________________Julius Kellner in Wetzlar.______ jS?. . Csrnevsl-Verein ~7Z „Türkei". axL M^Großer Maskenball Samstag den 18. Februar ——n- im Leib'scheu Saale. Nähere Bestimmungen sind auf dem Umschlag der Karten enthalten. Elwaige nachträgliche Anmeldungen von Damen behufs deren Einführung müssen spätestens bis zum Donnerstag den 16. Februar bei einem der Vorstandsmitglieder abgegeben werden. Kinder haben unter keinen Umständen Zutritt. (434) ' Der Vorstand. 400) Sechs gebrauchte mittelgroße Fenster werden zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 440) In ein hiesiges Fabrikgeschäft wird ein Lehrling für Comptoirarbeitcn gesucht. Näheres bei der Exp^d. d. Bltts. 449) Nr. 26 hat die Scheibenbüchse gewonnen. Schneider, Polizeidiener. (Hierzu eine Beilage.) Wieelt. n. lber>ds 7 afl ^ncertmeifli chester. 'idinttfn Ghrung eins ttien. noreit iibtnt 1010 Ptrsosi :m frühem nur 934O0i nttt brr ich ge hohe M 1865 Gikßkn, entbot- n W« $0^' tritt ■JjjSä# Beilage zu Nr. 13 des Anzeigeblatts ! Geld - Cours vom 43. Februar 4865. In die G. D. Brühl'sche Buchdruckern fl. sofort in die Lehre gesucht. Städten und Fruchtmärkten. von 1. 44»-45 2. 26-27 9. 39-40 9. 55j-56j 9. 45J-46J 5. 32-33 9. 25-26 11. 48-50 ist den 44. Februar verloren worden, wahrscheinlich auf dem Brand. Der redliche Finder wird gebeten, ihn gegen eine ent- sprechende Belohnung Hintergaffr Lit. A. Nr. 44 abjvgeben._________________ 425) Ein braver Junge kann sogleich in die Lehre treten bei E. Pausch, Küfer. 377) Im Kirchenfond zu Oppenrod liegen 200 fl. zum Ausleihen bereit und können solche bis zum 20. März d. I. ausbezahlt werden. Oppenrod, den 6. Februar 4865. Seibert, Kirchenrechner. Pistolen ditto Preußische Holl. fl. 10 Stücke Ducaten........... 20 Frankenstücke Engi. Sovereign« Preuß. Thaler........ 5 Franken-Thaler ..... Preuß. Lassen-Scheine . . . Dollar« in Gold...... 450) Dem Fräulein K K die Herz- lichsten Glückwünsche zu ihrem gestrigen 49. Wiegenfeste. Ball Anzeige. 443) Sonntag den 49. Februar findet mein Ball im Gasthaus zum Prinz Carl Statt, wozu ich hiermit ergebenst einlave. Anfang 7 Uhr. Bemerkt wird, daß Damen ohne Karten nicht eingeführt werden können. I. Schmidt, Tanzlehrer. Arbetterbildungs-Verein. 464) Sonntag den 49. Februar, Abends 7 Uhr, findet im Saale des Pro- menabehauses das . . a s Al zweite Stestnngsfest Statt, wozu alle Mitglieder mit dem Bemerken, ihre Aufnahmekarte mitzubrmgen, ein- geladen werben. Der Vorstand. Unterrichts-Anteige. 454) Zur Theilnahme am 2. Cursus ihres Unterrichts im Anfertigen von Damen- ((eitern, welcher Mitte dieses Monats beginnt, ladet Unterzeichnete mit dem Bemerken trgebenst ein, daß ihre verehrten Schülerinnen, welche am 4. Cursus Theil nahmen, recht gerne bereit sind, über Gründlichkeit des Unterrichts, sowie darüber, daß bei gehöriger Aufmerksamkeit diese Kunst in 4 Wochen vollkommen erlernt wird, Auskunft zu crtheilen. Rosa Rothenberger, Lindenplatz. 448) Ein grauer 454) Im Interesse der Menschlichkeit wie der Kultur ist es bei der herrschenden strengen Kälte gleich- mäßia aeboten, die Vögel zu füttern. Eine Hand voll Futter, vor das Fenster gelegt, genügt, um vielen dieser armen Thiere das Leben zu fristen. Möge diese Mahnung beherzigt werden. _______ 459) Am 7. Februar ist in der Gemarkung Großen-Buseck ein schwarzer Dachshund zurückgeblieben. Besondere Kennzeichen: Die Behänge sind geschlitzt, auf dem Kopfe mehrere Narben und endlich eine sehr dünne Ruthe. Es erhält Derjenige, der über den jetzigen Aufenthalt des Hundes genaue Auskunft geben kann, eine gute Belohnung. Näheres bei der Exped d. Bl. 463) Trockenes Weiß- oder Hainbuchenholz wird zu kaufen gesucht von Müller & Habenicht (Lamprnfabrik). 323) Ein braves Mädchen wird gegen - hohen Lohn zu ein Paar Kühen in Dienst gesucht, und kann dasselbe sogieich eintreten. Näheres bei der Exped. b. Bltts. 457) Ein Shawl ist am Sonntag Abend auf dem Wege vom Seltersberg bis vor das Wallthor verloren worben. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine Belohnung an die Exped. b. Bltts. abgeben zu wollen. 440) Ein braves, älteres Mädchen, das in Haus- und Küchenarbeit erfahren ist, wirb zu Ostern in Dienst gesucht Selters- berg Lit. E. 9'/,. ______________________ 462) Am Dienstag, ven 44. Februar, wurden auf dem Wege von dem Nass. Hof nach der neuen Anlage bis zum Neustädter Thor zwei graue Pferdeteppiche mit grüner Borde verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieselben gegen eine entsprechende Belohnung bei Herrn Gastwirth I. Kuntz abzugeben. 458) Am Sonntag Abend wurde auf, für Specerei- oder gemischte Waarenhand. dem Seltcrsweg ein schwarz und weiß ; lungen eignet, werden solvente Geschas S- carrirter Plaid gefunden. Der sich legiti- । Häuser gesucht. Gefällige Franco 'Offerten i mirende Eigen.hümer kann denselben gegen 5 bel.ebe man unter Chiffre V A 9h 219 Entrichtung der Jnseratgebührcn bei Gast- an dl«i ZeltungS-Annoncen-(^xpevttton vo wirth Heinrich Lampus in der Sonne G. L. D aube L Co mp. m Frank,urt a.M. in Empfang nehmen. Gälten. Avis für Geschäftsleute. ----- .. -. ■ . 365) Für den Verkauf eines äußerst am Canzlnberg wird em junger Mensch ^„g^^n Consumartikels, welcher keinerlei sofort in die Lehre gesucht. unterworfen ist, und sich am besten Ort und Datum. ü! Verkauft Laizen. Mittelpreis Verkauft 2)1 Itr Korn. Mittelpret« Verkauft Mltr7 N erste. Mittelprei« Verkauft Mltr. Hafer. Mittelpreis nm K a Verkauft Mltr. r t o f f e l n. Mittelpreis vom vom Malter fr. vom Malter fr Malter. Pfund fl. fr. Malter Pfund fl. fr. v Pfund talter fl. h._ Gießen. 8. Februar . . . Mltr. 9i PsUüv 200 JL- 9 32 14 18| 180 180 180 6 6 13 5 11 6( 160 160 4 4 35 22 18 120 120 3 3 45 30 — 200 200 2 — Grünberg. Mainz, 11. 10. «r ... !6j 200 200 8 10 2 18 6 34 160 — — 120 4 30 — 200 8 13 Nachstehende Vorschriften sind den Großherzoglichen Bürgermeistereien zur Nachachtung empfohlen worden : Vorschriften bei Behandlung Ertrunkener. 1 Man schicke augenblicklich nach einem Arzte, nach Decken und trockenen Kleidern, beginne aber zugleich, den Kranken .... ort' und Stelle zu behandeln, und zwar im Freien, mit dem Gesichte abwärts, entweder am Lande oder auf dem Fahrzeuge; L wenn nicht das Wetter zu rauh ist, Gesicht, Hals und Brust dem Winde aus und entferne alle enge Bekleidung, besonders Ze Minder von Hals und Brust. Das, worauf es ankommt, ist zuerst die Wiederherstellung des Athmens und dann dre Beiörderuna' der Körperwärme und des Blutumlanfes. — Die Anstrengungen zur Wiederherstellung des Athmens müssen sofort und mit allem Eifer begonnen und eine oder zwei Stunden, oder so lange, bis ein Arzt den Tod für unzweifelhaft erklärt, iortaeickt werden. Anstrengungen zur Beförderung der Körperwärme und des Blutumlaufs, außer der Entfernung der nasse» Kleider und des Trocknens der Haut, dürfen.aber nicht eher gemacht werden, bis die ersten Zeichen des Athemholens bemerkbar werden. Wird der Blutumlauf'früher angeregt, so gefährdet man die Rückkehr zum Leben. II Wiederherstellung des Athmens. Reinigung des Schlundes. Man lege den Kranken auf dre Diele oder den Erdboden, mit dem Gesichte nach unten, den einen Arm unter die Stirne. In dieser Lage laufen die Flüssigkeiten leichter aus dem Munde ab, die Zunge fällt nach vorne und läßt so den Eingang zur Luftröhre frei. Man unterstütze dieses Ver- fabren durch Wischen und Reinigen des Mundes- Sobald der Kranke zu athnien beginnt, kommt das unten beschriebene Verfahren -ur Förderung der Körperwärme zur Anwendung. Ist aber nur sehr geringes oder gar kein Athemholen vorhanden, so ist das Atbembolen anzureqen. Man drehe den Kranken sofort auf die Seite, indem der Kopf unterstützt wird, und reize die Nasenlöcher mit Schnupftabak, Hirschhorn und riechenden Salzen, oder kitzle den Schlund mit einer Feder u. s. w., wenn diese Dinar uir Hand sind; reibe das Gesicht und die Brust warm und sprenge kaltes Wasser, oder abwechselnd kaltes und heißes Waner darauf Tritt kein Erfolg ein, so verliere man keinen Augenblick, sondern sofort ist das Athmen nachzumachen. Nu diesem Behufe lege man den Kranken wieder auf das Gesicht, indem unter die Brust ein zusammengewickelter Rock oder Zn anderes Kleidungsstück gelegt wird; drehe den Körper sehr vorsichtig auf die Seite und ein wenig darüber hinaus , dann i-asch ivieder auf das Gesicht; wiederhole dieses vorsichtig und nachdrücklich etwa fünfzehn Mal m der Minute oder em Mal alle 4—5 Sekunden, gelegentlich die Seiten wechselnd. (Indem der Kranke auf die Brust gelegt wird, treibt das Gewicht des Körpers die Lust aus; indeni er auf die Seite gelegt wird, wird der Druck entfernt und die Luft dringt in die Brust ein.) - jedesmal wenn der Körper wieder auf die Brust gelegt wird, übe man einen gleichförmigen starken Druck auf den Rucken, Zvischen und unter deii Schulterblättern, aiis und lasse den Druck aufhören, ehe der Körper auf die Seite gewendet wird, hierbei muß ein Anderer sorgsani die Beweguiigen des Kopfes und des darunter gelegten Armes überwachen. (Die erste Maßregel verstärkt das Ausathmen, die zweite leitet das Einathmen ein.) Während dieser Drehungen des Körpers trockne man die Lände und Füße, und sobald als trockene Kleider oder Decken beschafft werden können, entkleide man den Körper und bedecke oder bekleide ihn nach und »ach wieder, so jedoch, daß dadurch die Bemühungen zur Herstellung des Athmens nicht unter 6rCd'7lfer@oUten diese Bemülmngen im Verlaufe von zwei bis fünf Minuten nicht erfolgreich sich zeigen, so ist das künstliche Athemholen nack Dr. Silvester's Methode folgendermaßen auszuführen: Man lege den Kranken mit dem Rücken auf eme etwas schräge Fläche, so daß der Kopf ein wenig höher liegt, erhebe und stütze den Kopf und die Schustern durch em kleines festes Kissen oder ein zusammengelegtes Kleidungsstück, das unter die Schulterblätter gelegt wird; ziehe die Zunge des Kranken nach vorne und halte sie vor den Lippen; ein elastisches Band über die Zunge und das Kinn gebunden, ist hierzu am besten, oder es kann ein Stück Schnur oder Band darum gebunden, oder der Unterkiefer emporgerichtet u>id die Zunge durch dre Zahne m dieser Stellung gehalten werden; entferne alle engen Kleidungsstücke von dem Halse und der Brust, besonders alle Bauder. Nachahmung der Athembewegungen. Hinter dem Kopfe des Kranken stehend ergreife man die Arme W über den Ellbogen und ziehe sie sanft und fest aufwärts über den Kopf und halte sie aufwärts gestreckt zwei Secunden lang (hierdurch wird Luft in die Lunge gezogen). Dann führe man die Arme des Krankeii abwärts und drücke ste lauft aber fest Zwei Secunden lang gegen die Seiieii der Brust. (Hierdurch wird Luft aus den Lunge» getriebe».) Dieses wiederhole man abwechselnd mit Ausdauer, ungefähr zehn Mal in der Minute, bis eine beständige Athembeweguiig wahrgenoinmen wird- So wie dieses der Fall ist höre man nut den künstlichen Athembewegungen auf und gehe mit Anregung der Körperwärme und des Blutumlaufs vor. IV. Behandlung, nachdem das natürliche Athmen wieder hergestellt ist. Erregung der Körperwärme und des Blutumlanfes. Man reibe die Glieder von unten nach oben stark Mittelst Handtücher, Flanell, u. A. (es wird dadurch das Blut von de» Adern zum Herzen getrieben). Dieses Reibe» muß unter der Decke oder über de» trockenen Kleidern fortgesetzt werde». Mali befördere die Körperwärme durch Auflege» boii, heißem Flanell oder von Wärmflaschen, heißen Steinen u. s- w. auf die Herzgrube, an die Ellbogen, an die Lenden und die Fußsohlen. Wenn der Kranke nach dem Eintritte des Athmens in ein Haus gebracht worden ist, so ist dafür zu sorgen, daß die Luft frei durch den Raum^hlndurchstrelcht. Bei Rückkehr des Lebens kann ein Theelöffel voll warmen Wassers gegeben werden, und wenn die Fähigkeit zum Schlucken wledergekehrt ist, kleine Mengen von Wein, warmen Wassers mit Brantlveiii oder Kaffe. Der Kranke muß tm Beste gehalten und feine Neigung zum Schlafen gefördert werbe». . Allgemeine Bemerkungen- Das vorstehende Verfahren muß mehrere Stunden lang fortgesetzt werden. Es ist ein Jrrthum, zu glauben, daß, wenn nicht bald Lebenszeichen eintreten, keine Hoffnulig mehr vorhanden ist. Mancher ist erst nach mehrstündigen Bemühungen zum Leben gelangt. E r s ch e i n u n q e», w e l ch e gewöhnlich d e n T o d begleiten. Athemholen und Herzthatigkest Horen ganz auf; du Aligenlieder sind gewöhnlich halb geschlossen, die Pupille erweitert, die Kinnbacken sind steif, die Finger Halo zusanlinengekrumm, die Zunge ist deni untern Rande der Lippen genähert, und diese so wie die Nasenlöcher sind nut schaumigem schleime bedeck ■ Kälte und blaffe Farbe der ganzen Körperoberfläche. t , a Vorsichtsmaßregeln. Versammlung vieler Menschen um den Körper ist, besonders ui Zimmer», unzulässig. Ferner ist jedes stürmische Verfahren zu vermeiden. Der Körper darf nicht eher, bis die Zunge gesichert ist, in der Rückenlage bleiben, jn keinem Falle darf der Körper bei den Beine» gehalten werben. Ebensowenig barf ber Körper anders als auf ärztliche Anordnung in ein warmes Bad gebracht, und selbst daun barf bies nur als ein augenblickliches Reizmittel benutzt werben. _____ Druck und Verlag der Brnhl'sche» Uni».-Buch« und Eeindruckerei (Fr. Chr- Pietsch) in V:eße».