AnzeigMM für die bet, J3. 73 Mittwoch -en 13. September LMLA. Fleischtare per Pfund w B r o d t a r e. 2/ gemischtes ( 4 s Brod aus i 1 Städte und Orte des Kreises andern und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. ordinäres Brod aus Gerste- und ) . a , . Korn. Mehl ( bestehend Waizen- unb / . o , . Korn. Mehl | bestehend Loth 5 4 fr. 16 ' 20 22 26 ff ff Pfund 2 ( 4 \ Quint 2 Wasserweck 3 Milchbrod Rindsfett..... Niercnfett..... Schweineschmalz . . . desgleichen ausgelassenes 2) Für die ist der Laib Brod Ochsenfleisch . . Kuhfleisch . . . Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . . Schweinefleisch Hammelfleisch . . Schaaffleisch . . Leberwurst . . Bratwurst . . . Schwartenmagen . Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . Stadt und den Kreis Gießen fr. 5j 11 61 121 Anmerkung: Bet einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Verhältniß nicht mehr als 1’/, Pfund Zugabe befindlich sein. W, bei oerlfor, eibetmeiH. Karl Earoline tzhriilla« ^g«i ure tzchuh, etliche $»(1)1(1. b®ii Daniel $iw> ilitärarzt ja Dar«- II Nobheim n. d. Lohn; unb An« i6btr<0(ilid)(N jüj> Jilin Üimpjf, ch, Zeigen. 'n ft. fr. 17 14 12 9 15 14 10 16 20 24 18 30 24 22 Polizeitaren für den Kreis Gießen, und zwar: 1) für die Proviuzialhauptstadt Gießen: per Pfund ff ff >eg Smil Erscheint wöcheuUich zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Preis de« Jahrgangs für Einheimisch« 1 st. 42 ft., für Auswärtige incl. ve« vorschnfts- 111 8i»l’ilJbt ii' mäßigen Postauffchlag« 1 fl. 42 fr. — Au«wärt« abonnirt man Kch bei aller. Psstämtern. — In Meßen bei der Srvedition (Eanzletberg Lit. B. Nr. 1). I,n ’-Hur^ti tm--------- »er S-h"! uni d's ttribtbeui n, Johann ©»it, e. i Ortobirget zi dahier, Mich«! Jillian, geboren iTchnübn, Nban: toline Marie Hei, 8. AngA und Fiibrmani. Marie Wilhelm« ier ,u Griechin ■n an der Main, Nölend,rger, ein th b Kchrelnermliiiei, ch Ballhajar A« all 11 ui o e r Of A,.'1011 JßtlllUl ^Walllho^^ e. Gießen, am 11. September 1865. Wmeyer ««» Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch 3., geitorbtn w die Landgestütsbeschäler für 1865. «hllipb ®Ji‘, « ;•/* Groß herzogliche Krei n a m t Gießen Kim Me- J 3,, geSo-d-n d» t Koiü-dia-O »M, 111 >er. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Alten-Buseck, Annerod, Burkhardsfelden, Ettingshausen, Fran- kenbach, Hausen, Hermannstein, Heuchelheim, Königsberg, Münster, Nieder-Bessingen, Oppenrod, Rödgen, Steinbach und Watzenborn. Wir erinnern Sie an Erledigung der Verfügung vom 1. September 1865 binnen 3 Tagen, bei Meidung von 1 fl. 30 fr. Strafe.______________________________________ K ü ch l e r. Bekanntmachun g. Nachdem die im Jahre 1862 begonnenen Arbeiten zum Zweck der Anlage von Flur» und Gewannwegen und der Regulirung der Feldeintheilung in der Gemarfung Burkhardsfelden in Folge erhobener Reklamationen eingc* stellt worden sind, ist von einer Anzahl von Grundbesitzern der Antrag gestellt worden, dir Arbeiten wieder aufzunehmen und nach Maßgabe dcS Gesetzes vom 24. December 1857 zu Ende zu führen. Es wird daher eine summarische Beschreibung der zu regulirenden Fläche, sowie der Art und des UmfangS der RegulirungS- arbeiten während der nächsten 4 Wochen auf dem Bürgermeisterei - Bureau zu Burkhardsfelden offen gelegt sein und wird Termin zur Abstimmung über den Antrag auf Donnerstag den 12. October 1. I., Vormittags 9 bi» 1 Uhr, in das Bürgermeisterei-Bureau zu Burkhardsfelden anberaumt. Sämmtliche Grundbesitzer, welche nicht bereits unierschrif.lich ihre Zustimmung erklärt haben, werden hierzu mit dem Berner- len eingeladcn, daß die weder in Selbstpeison, noch durch gehörig lcgitimirte Bevollmächtigte Abstimmcndcn nach Art. 3 des Gesetzes vom 24. December 1857 als gegen den Antrag stimmend betrachtet werden. Zur Bemessung der Grundbesitzer wirb beigeiüzt, daß durch die bisherigen Arbeiten ungefähr 1200 fl. Kosten entstanden sind, welche nutzlos aufgewendct sein würden, wenn die Arbeiten nicht wieder ausgenommen werden. Gießen, den 8. September 1865. Großherzogliches Kreisamt Gießen. K ü ch l e r. Polizeiliche Bekanntmachungen. Die Vorschrift des Artikels 90 res Polizeistrafgesetzes, wonach die Dienstherrschaften verpflichtet sind, sowohl den Tag des Diensteintritts als den Tag des Dienstaustritts ihrer Dienstboten in deren Dienstbücher einzu- tragen, wird wiederholt und mit dem Bemerken in Erinnerung gebracht, daß Zuwiderhandlungen gcgen di.se Vorschrift mit einer Geldbuße von 30 fr. bis 2 fl. bestraft werden. Ebenso sind die Dienstherrschaften verpflichtet, von der Ausnahme fremder, d. h. hier nicht heimathsberechtigter Dienstboten bei Vermeidung einer Strafe von 30 kr. bis 1 fl. bei uns die Anzeige zu machen. Gießen, een 11. September 1865. Großherzvgliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gefundene Gegenstände: Ein goldenes Medaillon, ein grün-ledernes Geldtäschchen mit Geld, ein weißes leinener Taschentuch ohne Zeichen, eine schwarze wollene Schürze, eine gestreifte leinene Schürze, ein kleines blau- und wcißcarrirteS Taschentuch, ein ebenso carrirtc« Halstuch, ein blaugeblümtes baumwollenes Halstuch mit schwarzem Grund, ein Sturmband von Messing (Schuppen), ein großer Haus- schlüssel und mehrere andere Schlüssel. Die Eigenthümer werten aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werken. Gießen, den 12. S.ptember 1865. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Versteigerungen. Vergebung von Arbeit bei der Stadt' Gießen. 3027) Donnerstag den 14. September d. I., | Vormittags 9 Uhr, soll das Zerschlagen von 2 Eubikklaftern Steine in der Univeisiläisstraße, vcranschl. zu 50 fl., auf dem Nachhause dahier ver- geben werden. Gießen, den 7. September 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Z. D. d. B.: Ferber, lr Beigeordneter. ■---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 3061) Künftigen Samstag, den 16. d. MtS., i des Morgens 10 Uhr, wird in meiner Wohnung ter Bedarf von! 4 Fudern reinem Kornstroh für das hiesige! Militärkommando an den Wenigstnehmenben > vergeben werden. Gießen, den 12. September 1865. v. M u r a l t, Major. Vergebung von Weißbinderarbeit. 3062) Die zur Erneuerung des äußeren Anstrichs an dem Provinz'alarresthaufe da- hier erforderlichen Weißbinderarbeiten, veranschlagt zu 589 fl. 28 kr., sollen auf dem Submi>sionswege vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen können vom 15. I. M. an in unserem Äeschäftslocal einge- sehen und die Offerten von da an bi« zum 18. l. M., Vormittag« 10 Uhr, eingereicht werden. Dieselben müssen wohlversiegelt und mit der Aufschrift „Submission für das Provinzialarresthaus zu Gießen" versehen fein. Zur Eröffnung der Submission ist Termin auf Montag den 18. 1. M., Vormittags 10 Uhr, in unserem GeschäftSlocal anberaumt, welchem die Interessenten beiwohnen können. Später einlaufende Offerten finden feine Berücksichtigung. Gießen, den 12. September 1865. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Verhinderung des Kreisbaumeisters: W i e ß e l l, Bauaccessist. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 3041) Montag den 18. September 1865, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distrikten Unterhag und Hegstrauch, nachverzeichnetes Holz versteigert werden, als: 167 Stecken Eichen-Scheidholz, 23 „ Prügelholz, 247. „ „ Stockholz, 725 Wellen „ Reisholz, 1 Stecken Nadel - Scheidholz, 797. „ „ Prügelholz, 48'/, „ „ Stockholz, 2209 Wellen „ Neisholz, 73 Eichen-Stämme mit 2013 Cubikfuß, 161 Nadel- „ „ 2319 „ 727 Stangen „ 1539 „ 14 Eichen- „ ii 45 „ Die Zusammenkunft ist auf der Schiffen- berger Chaussee. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 31. December d. I. gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien ver umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 9. September 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gleßen Vogt. 3014) Donnerstag den 14. d. MtS. soll das Grummetaras von den hiesigen Gemeinkewiesen versteigert werden. Der Anfang von den Wirsen bei Wiescck ist des Morgens 9 Uhr in dem Garten tn “nb nach ^'Sulirung«. ®’IC Termin des Wirths Dorfeld dahier, und von den Wiesen bei Barenburg des Nachmittags 5 Uhr auf der Bavenburg. Wiefeck, den 7. September 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Wiefeck. Lang. dem Semer- 3 des ®I( Silben sind, ben Tag er einju. st mit einer Dimstvlen öietzen. 3015) Donnerstag tun 14. D. MtS-, Vormittags, sogleich nach der Versteigerung des hiesigen Gemeinde Grummetarases, soll das Grum- metgraS von den Wiesen der Herrn Carl Müller Erben von Gießen öffentlich meistbietend versteigert werden. Wieseck, ten 7. September 1865. Lang, Bürgermeister. 3049) In der Wohnung des Unterzeichneten werden kommenden Freitag, den 15. September, Nachmittags um 2 Uhr, verschiedene Heeren-Kleidungsstücke und sonstige Geräthe meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gießen, den 4. September 1865. Carl Weil, Lit. D. Nr. 46. seichen, eint liitc« Halt- gvtzer Hauste auf 23er- ießen. h°lj, lholz, A olj, eholz, lljolji 13 guiiN' 19 ii 19 ii 15 " ter Sth'ff^ rf« bet b. 3' 8 .errn-iß-k-i'" etM». chen «"** 1865. £fl jßcttiE 3040) Freitag den 29. September, Nachmittags 1 Uhr, soll die UnivcrsitätSmühle zu Großen-Linden, bestehend aus zwei Mahlgängen, einem Schlaggang nebst einer Schneidmühle, frei» willig versteigert werden, wobei bemerkt wird, daß dieselbe an der Provinzialstraße liegt und nach allen Orten der Umgegend, wohin die Mahlkundschaft gebt, chaussirte Wege sind. Großen-Linden. den 8. September 1865. Johann Carl Schmand t. F t i l g e b o t e n f s. Neue feinste Sardellen, a Pfd. 40 fr., Stearinlichter, ä Paquet 22 fr., empfiehlt Job. Balth. Noll, (3063) im Ritter. | Choeolade, in allen Sorten, empfiehlt billigst Karl Scheible, Conditor. s Oefen und Kochherde zu Holz- und Steinkohlenbrand, Feuerungs-Utensilien und Kochgeschirre, in großer Auswahl, empfiehlt zu billigen Preisen I. ®. D. Bapst. 2955) Alle Sorten Patent-Schrot, Prima - Kugelblei, achtes Scheiben- unb Jagdpulver, sowie Preußische Zündhütchen, empfiehlt L. Jahr eis, am Marktplatz. Nassauer Hof. 3053) Heute Mittwoch: S p a n s a u. 3055) Von 1865r Dürbheimer, eigenes Wachst Imin, trifft nächsten Freitag, den 15. September, die erste Sendung hier ein. Im Kleinverkauf Preis ä Flasche : 30 Kreuzer. Giessen. Gebrüder Mayer, Herzogi. S. Meiningen’sche llollieferanlen. Grover Bakers Nähmaschinen Compagnie in Boston und New-Nork, alleinige Agentur und Niederlage für Oberhessen, Nassau, Kurhessen und den Kreis Wetzlar bei I. 21. Busch Söhne, in Gießen. 2218) Die Vorzüglichkeit dieser Maschinen ist zu bekannt, als daß sie noch der Anpreisungen bedürfen, indem bis jetzt noch keine andere Sorte denselben gleichgekommen. Zur Erleichterung der Anschaffung derselben geben wir längere Zablungsfristen. Unterricht gratis. S« B. Busch gröhne. 8 2996) Schwarzen Taffet zu Kleidern, in verschiedenen Oua« % litäten, empfehlen in großer Aus- < ä wähl § Jacob Landauer & Söhne. % ,1 >»e4**V* %*•*'«’*•>•*-**‘’-*-*«^‘*S»*********'***i® 2987) Ein noch in reckt gutem Zustand befindlickes Clavier steht zu verkaufen Lit A. Nr. 109 in der Walltborstraße.___________ 2989) Die in Gießener und W'esecker Gemarkung gelegenen Aecker und Wirsen des verstorbenen Emil Möhl sollen aus freier Hand verkauft oder auch verpachtet werden und können sich Liebhaber dazu an AloHholj von den schwächsten bis zu den stärksten Böden, in sehr bedeutender Auswahl, zu dem Hanauer Preise, bei Friedberg. Gebrüder Grödel, (3042) gegenüber dem Bahnhof. 2965) Eine Chiffoniere von Nußbaumholz mit sieben Schiebladen (ganz neu), ist aus dec Hand zu verkaufen. Näheres bei der Erped. d. Bltts. ______________________ 2962) Alle Sorten Hyazinthen-Zwie- beln, einfache wie gefüllte, ferner Tulpen, Tazeilen, Narcissen, Crocus, Schneeglöck- chen und Kaiserkronen in besonders schöner Qualität sind zu haben bei Carl Deines, Samenhandlung in Gießen. 2974) Neueste Eisenbahn-Fahrpläne sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mäusburg. 2954) Ein elegantes, wenig gebrauchtes Reisc-ChaiSchen ist zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. ____________ 3012) Ein großer eintouriger Kleiderschrank steht zu verkaufen bei Schreinermeister Zimmermann. 3030) Süßer-Aepfelwein bei Theodor Lony, im Promenadehaus. die Unterzeichnete wenden. __________Emel Möhl Wittwe. „Zu verkaufen" sind nachverzeichncte Gegenstände wegen Geschäfts - Veränderung : 1) zwei gut eingekahrene Chaisen- unb Arbeitspferde, wovon das eine 5 Jahre alt, auch einspän- nig geht, 2) ein leichtes, gut erhaltenes Chais- chen, ein- und zweispännig, mit Zubchör, 3) ein solid gebautes Stuhlwägelchen, ebenfalls ein- und zweispännig, 4) ein Occonomicwagen, erst ein Jahr gefahren, nebst allem Zubehör, 5) Ackergcräthe, als: Pflug, Egge»., solid gearbeitet und neu, 6) Pferdegeschirre, ein- und zweispännig. Näheres ist bei Herrn Hofgerichts-Advo- raten Th. Bai st zu erfahren. Gießen, im September 1865. (3045) 2988) Meine Aeckw, in Gießener Ge- markung gelegen, bin ich W-llene aus freier Hand zu verkaufrii oder auch zu verpachten. Liebhaber können sich mit mir darüber be- nehmen. ________Ph. M. Kraiiing. 3058) Eine Wiese, 3s/, Morgen groß, ist zu Grummetgras zu verpachten; ferner ist ein sehr großes Psuhlfaß, eine sehr große Waschbütte, eine Schrotmühle, auch zur Pfcffcrmühle gut zu gebrauchen, eine Heblade und ein ganz kleines Kesselchen zu verkaufen. H. M. I u g h a r d t. Vermielhungen. 2947) Ein Familienlogis ist zu ver- mirlhen und Anfangs October zu beziehen. Carl Berger, an ver Schloßqasse. 3047) Bei Unterzeichnetem ist eine Fa- milien-Wobnung zu vermiethen. Carl Retter, Lit. C. Nr. 132, kleine Löwengasse. 3060) Ein Familienlogis ist bei mir zu vermiethin unv am 1. October beziehbar. I. Schmidt, Barbier. 2447) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethcn Lit. B. Nr. 136 auf dem Neuenweg. 3011) Der untere Stock meines Hauses, bestehend aus drei Stuben, Cabinet, Küche, Keller u. s. w., ist zu vermiethen unv am 1. December beziehbar. Karl Zimmermann, Neuenbäuen Lit. B. Nr. 71. 3043) Ein kleines Logis ist zu vermie- then bei Schmied Unverzagt. 2428) Eine freundliche Familienwohnung ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden Neuenweg Lit B. Nr. 117. 2134) Der 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen. I. G. D. Bapst. 3005) Ein kleines Logis ist zu ver- micthen bei L. Gail, Hutmachrr. 2995) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und am 1. October zu beziehen. PH. Weller, Hintcrgasse. 2964) Auf dem Seltersberg ist eine Familienwohnung zu vermiethen; dieselbe kann nach Wunsch vergrößert oter verkleinert Verden. Das Nähere ist bei der Exped. d. BlttS. zu erfahren. 1473) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen. S. Flörsheim. Vermischte Anzeigen. Englischer Unterricht. 3051) Miss Tregear aus London, Lehrerin der englischen Sprache an meiner Lehranstalt und in meinem Hanse wohnhaft, kann noch einigen englischen Privatunterricht ertheilen, oder die Leitung von Lese- und Conversationskränzchrn übernehmen. Sie ertheilt den Unterricht nach Belieben in französischer oder deulfcher Sprache. Etwaige Aufträge richte 'man an Dr. Krum m. An fämmtfidje Mitglieder der Schühengesellschast zu (Sieben! 2908) Montag den 18. September l. I. findet das Bberhessische Gan-Schießen in Kühbach statt, wozu Sie hiermit freundlichst eingeladen werden. Diejenigen Schützen, welche sich betheiligen wollen, können Einsicht vom Schießplan bei mir nehmen. Der 1. Schützenmeister: Fr. Ehr. Pietsch. B e k a n u t m a u n 3048) Mit dem 2. October d. Zs. beginnt in der Bergschule zu Dillenburg ein neuer CursuS. Dieselbe hat den Zweck, durch zeitgemäße Ausbildung von techni- schen Grubenbeamten, vornehmlich Grubensteigern, Werkführern, Grubenverwaltern, Rlchnungsführern, Markscheivergehilfen, sowie Maschinen- und Hüttenaufsehern ein für den Bergbau längst gefühltes Bedürfniß zu befriedigen. Sic hat zwei Klassen; der CursuS einer jeden Klasse ist ein einjähriger, und umfaßt einen theoretischen Theil von 9 und einen praktischen von 3 Monaten für Arbeiten auf Gruben und Hüttenwerken. Da die Zahl der Aspiranten aus dem Herzogthum Nassau voraussichtlich für den nächsten Kursus die als Maximum bestimmte Anzahl Neuaufzunehmender nicht erreichen wird, so dient für diesen Fall, um sich wiederholenden Anfragen von auswärts zu be- gegnen, zur Nachricht, daß auch Auswärtige, welche die Aufnahmeprüfung bestehen, in die Anstalt recipirt werden können. Nähere Auskunft ertheilen die Unterzeichneten, welche auch bereit sind, den im Jahre 1863 erschienenen Bericht über die fünfjährige Wirksamkeit der Schule, in welchem über Lehrplan und UnterrichlSgegcnstände, Lehrcrperfonal, Sammlungen und Apparate Aufschluß crtheilt wirb, auf Wunsch verabfolgen zu lassen. Dillenburg, den 21. August 1865. Spieß, Victor, Professor unv Direktor ter Bcrgschule. Bergmeister und Vorsitzender des Bcrgschul- CuratoriumS. 2625) Zwei möblirte Zimmer mit schöner Aussicht sind zu vermiethen bei A. Zin ßer, im Garte«. 4052) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Louis Stohr, Schloßgasse. 3064) In Lit. C. Nr. 95 auf dem Rcichcnfand ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. 3057) Auf dem Seltersberg, in dem K o ch'fchen Haufe, ist eine Familienwohnung zu vermiethen. 3004) Ein kleines Stübchen ist zu ver- micthen bei B. Walter, Schuhmacher. DOOGOOOOGOGOOOOGOOOOGGGGOGW -äw. ■ e ft vr ■ G» DM. W M öe »ifc w ’S«* D 3056) Den Herren Oeconomen znr Nachricht, daß Frei- tzI G tag den 15. September, bei günstiger Witternng, eine Probe M D mit Kartoffelaushebern neuester Construction, statt- G G finden wird. Zusaminenknnft Morgens 9 Uhr im Fabrikgebäude. M M Nenzel'sche Maschinen-Fabrik. AGGGOGOGGGOOOGOOOGGOGOGGOGÄ 3050) Am Samstag ist ein Canaxien- vogel fortgeflogen. Wer venselben wieder- bringt oder Auskunft darüber geben kann, soll eine angemessene Belohnung erhalten. Nachricht in ter Exped. b. BlttS. rv. ■■ - Ara, >' — w — ■ ■ ' -s-7?a,.*- j' '1W-. 3067) Ein goldenes Armband mit schwarzer Emaille ist verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine Belohnung an die Exped. d. BlttS. abzugeben. (Hierzu eine Beilage.) »ffne Gurfd mittaä fine si unt L nommi lLethn unb jl bern ( |uin > ßch t Itro! btt liche«, i at Oma W|h( 5 Ulli 8'i^ 28! hinter Nut Sprache Meinigen I dese- und nach gt, ^age richte u m tn. wm itilMd) nen Einsicht iieijlfr: 'W ju Dillenburg ng »oit ltd)ni< bMtrMlItrrt, Mtrn du für Men; »et en LM ton )uNenN>kt!en. hilich für den nicht meichm Slvcitts zn be- jung bestehen, sind, den im chnle, in Ml- en und AM' Hi Betgschul' O •6 M «rrnbn"° >• ■* ßUMU W ,»iL W ; Frei- O Probe O Beilage zu Nr. 73 des Anzeigcblatts. 2887) Ein Dienstmädchen b i zwei Kinder wird gesucht und kann dasselbe zu Michaeli eintreten. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. vermischte Anzeigen. /L 3031) Die concessionirte Agentur z-'-'X if V hx für IssssMSC Auswanderer nach affen See-^äfeit Amerikas von Car! Pietsch 1. (Inhaber des Dienstmänner - Instituts), empfiehlt sich zu Beitrags-Abschlüssen unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung. 3066) Die Gleichlegung min.'S Ackers im Ncustädter Feld bin ich Willens in Accocd zu geben. Lusttragende wollen sich melden. Wilhelm Rühl, ___________________ russischer Hof. 3044) Die Unterzeichnete beehrt sich, hiermit die ergebene Anzeige zu machen, dass sie ein Wascherei- und Bügelgeschäft dahier angefangen hat; sie wird die ihr zugewicsenen Arbeiten auf das Sorgfältigste ausführen und hält sich zugleich zu gefälligen Aufträgen bestens empfohlen. Sophie Göpfert. Handelswißenschsstlicher Lehrrursus in Gießen. Lebensverstcherungslmnk f. D. in Gotha. n eintreten. St ' “ 2879) Es wird ein solides, braves 30! 9) 50—100 Ceutner Pack- Mädchen gesucht, welches selbständig kochen Heu kauftn Müller & Habenicht. Ph. Gail zu erfragen. dern zum im 30. Jahre auf 17 fl. 34 fr. ermässigt. ; CD j O ! co I Dem werthesten Freunde CH kann und bereit ist, m t der Herrschaft nach Amerika zu gehen. Das Nähere bei G. Sonntag den 17. d. Mts. im Gasthof zum „Prinz Carl" statt. Georg Wilh. Henckel, in Hanau. auf Grundlage des neuen Handelsgesetzbuches. 2991) In Folge Ermächtigung einer Großherzoglichcn Oberstudiendireetion d ein dieimal donnerndes Verstcherungsbestand 85,000000 st. Capitalfonds..........22,750000 „ Jahreseinnahme pr. 1861 3,792761 „ 2854) Disse Anstalt ist n cht zum Vorthei! von Unternehmern gegründet, son $®S®ä©®8®@® 3®® @®@®®@@ 3®® t , Anfrage. 3 § . 2978) Wann kommt der » fdton fptf f ci «... ® Die Dividenden für 1865 und 1866 betragen je 3 8 Procent, wodurch noch grössere Ermässigungen eintreten. Äusser den tarifmäßigen Prämien, resp. nach Abzug der Dividenden, sind keb nerlei Nebenkosten zu entrichten. Auf diese Vorzüge und auf die in den reichen Fonds der Anstalt beruhende auS< gezeichnete Sicherheit verweisend, ladet zur Versicherung ein Gießen, den 26. August 1865. Krauskopf, Hofgenchts - Avvocat. 35. Jchre 40. Jahre 45. Jabre 50. Jahre 19 fl. 48 fr. 22 fl. 36 fr 26 fl 24 fr. 31 fl. 34 fr. Gießen, den 1. September 1865. Moritz Strauß, junior., Lehrer der Hanbelswissenschaften in Mainz. Lademncidchen-Gtsnch. 2999) Für in mein Detail-Geschäft , (Spezereihandlung) suche ich eine gewandte h-t. ,i,b-,«d,nd,I.»!gI.«d<»V-M-U d<- d-i'ch, Ärla'mX sä*'"' - •«***■ her ab stell en. Durch den Durchschnttt der Dividenden von 33 s/, Procent während; der letzten Jahre hat sich der jährliche Aufwand für eine beim Tode zahlbare Ver- ! sicherungssumme von 1000 fl. für den Beitritt ! ® schon seit Februar l. I. er- ® er-! 1 wartete Roth-Wein endlich g öffne ich dahier im Locale zum Einhorn nächsten acht n October einen ® i b'schen s Cursus für die Dauer von zehn aufeinanderfolgenden Sonntagen während der Nach-! Z ® Mittagsstunden von halb 3 bis halb 5 Uhr. . ® «otehrere Stammgäste. Mein Unterricht wird sich nicht mit Vorträgen allein befassen, sondern auch s>'i>-' E®®®®A®K®®®®®®T®®®®®®®®®®W eine fingirte Handlung Bücher eröffnen, Geschäftsvorfälle mannichfaltigster Art buchen^ tt und Abschluß vornehmen lassen. I Uvl Vlll. Anmeldungen werden in der Ferber'schen Universitäts-Buchhandlung entgegenge.! 3054) Die auf den 18. d. Mts fest, nommen, jedoch für die nächsten vierzehn Tage schon erbeten, da bei nicht hinreich, »der gefitzte Tanzunterhaltung findet nicht an Brtheiligung ich mich veranl-.ßt sehen würde, mein Anerbieten wieder zurückzuzichen. i diesem Tage, sondern Unterrichtshonorar zwölf Gulden, welche bei Eröffnung oder auch nur zur Hälfte und zur Hälfte in fünfter Stunde vergütet werden können. .„Vivat-Hoch" zu seinem heute sta,,finden- 1 den 18. Wwaen'cste. I. H. i 3065) Montag den 18. September be- ! ginnt mein Tanzunterricht wieder. !I. Schmidt, Tanaebrer. _________Der Vorstand. 3059) Eine Köchin, die dem Hauswesen selbstständig vorstehen kann, wird gesucht. Wo? ist in der Exped. d. Bltts. zu erfahren. Die Geheimmittel der neuesten Zeit. Mailändischer Haarbalsam, zur Erhaltung, Versbönerung, WachSthumS - Beförderung und Wiedererzcugung der Haupthaare sowohl, als zur Hervorrufunz kräftiger Schnurr» uno Backenbärte in schönster Aull.' von Karl Krell er, Chemiker in Nürnberg. Den industriellen Ruf, welch n Nürnberg seit 500 Zähren zu wahren wuß^e, glaubte gedachter Karl Kreller in gutem Andenken erhalten zu müssen und er, der sich gerirende Chemi» k r, setzt- mit allerhöchster Genehmiaung deS Königl. Ministeriums res Innern in München (1840) eme WunrermisLung unter dem Nam n: „M a il ä n c i sch er Haarbalsam" in die Welt, welcher die in der Überschrift angegebenen Wirkungen in ter weitgr.isendsten B-reutung äußern soll, aber immer eine Nürnberger Waare pedlieben ist. Nachdem nun dieser Haarbalsam em V ert ljahrhuncert seine Wirkungen geübt, Herrn Kreller ein tüchtiges Stück Geld eingebracht hat, komnen heute die Jnvustrieblätter, um dem Wunder die Larve abzureißen und ter Welt zu zeigen, daß das von seiner Aufschrift befreite Mittel ein ganz erbärmliche«, ein ziemlich nutzloses ist. Der Mailändische Haarbalsam, in einem Glase mit 1 */2 Loth Inhalt, im Preise von 15 Silbergroschen oder */2 Thaler, beliebt aus Qchsenmark mit circa 2 Skrupel (% alt. Quentchen) f uchtem mussörmigcm Extrakt der braunen China, parfümirt mit etwas Pcru'oalsam, Storax und wohlriechendem Oele. Er leistet nicht viel mehr uid weniger al« jede andere Pomade. Wie wir bere tS bei Besprechung der Roy r'schen BarterzeugungS-Pomate (ter Wurzel aus Italien) erwähnt haben, >st das Chinaextrakt ein Vorzug! ch Mittel, den Organismus des men cklichen Körpers zu stärken und zu kräftigen, wenn cS in den Magen gebracht wird, aber auf die Haare applieirt ohne allen Werth, und auf die Haut in Form einer Salbe eing rieben, ohne sichtlichen Erfolg für die Haarw irzeln. Turch Versuche auf einem vegetationS- fäh g'n, in Folge einer Krankheit kahl gewordenen Schädel, kiffen linke Seite mit Chinapomade, dessen rechte Se te mit der Pomade ohne China.xtrakt alle 2 Tage gesalbt wurde, stellte sich evident heraus, daß nach 4 Wochen die hervorspiießenden Härchen auf beiden Ha ft en ter Kopchaut von gleicher Länge und Stärke waren und ihre weitere Entwick-lung tieftbe blieb. Der Unterschied war nur derjenige, baß die mit ter Chinapomate geriebene Haut m ihren Poren eine dicht haftende bräunliche Farbe an- genomnen hatte. Der Ber cht über die Wirkungen und den Gebrauch des Mailändischen HaarbalsamS ist zwar mit den Attesten gelehrter und ungelehrter, berühmter und unberühmter Männer garnirt, doch wolle man uns verzeihen, wenn wir diese Atteste in dieselbe Kategorie werfen, in welche die von Hoff unoDaubitz procu- einen gehören. Jene Männer hatten noch keine Ahnung davon, daß sie mit ihren nichtssagenden Attesten die Wege für die Prosperität des Geheimmittelschwintels der heutigen Zeit anbahnten. (Industrie-Blätter 1865, Rr. 4, S. 118.) Maiil - We Von G nach Frankfurt: Morgens 512 Personenzug mit Güterbef. „ 65‘ Personenzug. „ 88 Schnellzug 1. u II. Ci. „ 818 Güterzug mit Personenbef. Nachm. 1225 Personenzug. „ 2S- Güterzug mit Personenbef. „ ^4S il n II Ab nds 834 Schnellzug 1, II. u.In. Cl. ser - Bahn. i e ß e n nach Cassel: Morgens 4'5 Personenzug. „ 8" Schnellzug I., 11. u. III. Cl. w 9 Güterzug mit Personenbef. Nachm. 1247 Personenzug. Abends 7” Schnellzug I. u. 11. Cl nur nach Marburg: Morgens 11 Personenzug mit Güterbef. Nachm. 5" „ „ ii Abend« 730 Güterzug mit Personenbef. „ 1011 Personenzug. Cöln-Gießener Bahn. Von Gießen nach Wetzlar: Morgens 615 Personenzug. „ 843 Schnellzug. Nachm. 1241 Personenzug. ,, 4 Abends 720 Fruchtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. __________________ O r t und Datum. Walzen. Korn. ls Gerste. Hafer. Kartoffeln. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpre vom Malter Verfällst Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Plattet. Verkauft Mltr? MittelptelS vom Matter. Mltr. Pfund a. ft. Mltr? Pfund a. fr. Mltr. Pfund a- kr. Mltr. Pfund a. kr. Pfund a- ft. Gießen, 8. Septbr. . . . Grünberg, 9. „ ... Mainz, 8. „ ... 122» 272 200 200 200 10 9 10 18 58 15 17 159 210 180 180 180 6 6 7 47 50 32 1 26 18 160 160 160 5 4 6 30 54 27 30 134 46 120 120 120 4 3 5 21 52 10 —- 200 200 200' 2 44 Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.