■’^en tut-. ", welche die sche», teerten e Fuhr, ifg. mer. Mitglie» d!' SluDien i® lei in ®öt» ^hreie Jnßrn. t tönnen mit s guten und empfehlen. Momite. ende Annonce MHI um ton iura freund, id weide ich mgeii in per h r auf dem BozelMs otiyiwt. en. 200 fl. ß"d heil bei der eihen. Fr. Koch- «der 1865- g 46-4? ' 9. 56-57 9. 50j-5tj 5. 33-34 9. 26-27 11. 52-54 «B WM pfnnblL- 2 20« i ' io«I 906. I Aujfitjfblall > für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentUch zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Pret« de« Jahrgang« für Einheimische 1 st. 42 ft., für AuSwLrtige incl. ve« vorschmi« mäßigen Vostauffchlap« 1 st. 42 ft. — Au«wartS adonntrt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Brpedition (Cauzleiberg Lit. B. Nr. 1). JVs. 90. Samstag den 11. November 1865. Amtlicher T h e i l. Bekanntmachung. Gesucht werden Aufseher für die Küserei, Schreinerei und Schneiderei des Landeszuchthauses. Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeister, Nachstehendes in geeigneter Weise in Ihren Gemeinden zu publiciren. - Drei unverheirathete, oder auch verheirathete Excapimlanten, Letztere aber mit einigem Vermögen, von kräftigem Körperbau, welche gute Zeugnisse ihrer Militär- und Civil-Behörden beibring.n können, im Lesen, Schreiben und Rechnen bewandert sind unv, neben der sonstigen Qualification zum Gefangenenaufseher, der Eine die Küferei, der Andere die Schreinerei und der Dritte die Schneiderei so tüchtig erlernt haben, daß sie diesen Geschäftszweigen in jeder Beziehung verstehen können, finden dahier alsbald Anstellung als Aufseher mit einem Iahrlohn von Dreihundert Gulden nebst freier Wohnung für die Unverheiratheten. Zur Prüfung ihrer Zeugnisse unv ihrer Qualification haben sie sich an einem Wochentage persönlich dahier anzumelden und bleibt Vie Concurrenz offen bis zum 30. November d. Z. Marienschloß, am 23. Oetober 1865. Großherzogliche LandeszuchthauS- Direetion. T r u m p l e r. Potitciliche Bekanntmachung. Die Vorschrift deS §. 8, la Der Verorvnung vom 4. Februar 1857, wonach „alle Rauchrohre von Feuerungen jeder Art in eigeneSchornsteine ausmünden müssen, es daher untersagt ist, solche Rohre durch Mauern, Wände, Fenster oder dergleichen in'S Freie zu führen", — eine Vorschrift, gegen welche in hiesiger Stavt oft gefehlt wirt', — wird hiermit mit dem Bemerken in Erinnerung gebracht, daß Zuwiderhandlungen nach Art. 136 des Polizeistrafgesetzes mit einer Geldbuße von 1 bis 20 Gulden bestraft werden. Gießen, den 6 November 1865. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 3774) Nachverzeichnete städtische Gelder: 1) Schulgelder vom III. Quartal 1865, 2) rückständige Communalsteuer, 3) Holzsteiggelder, am 1. November fällig gewesen, können in den ersten acht Tagen ohne Kosten zur hiesigen Stadlkasse bezahlt werden. Gießen, am 2. November 1865. Der Stadt - Rentmeister: Enders. Die Pfand- und Leihanstalt zu Gießen, zwar an den Tagen: Montags und Mitt. 3812) Wir bringen hiermit zur allge- wochs, von Vormittags 8 bis 12 Uhr, zu meinen Kenntniß, daß in der vorbemerkten geschehen hat. Anstalt vorläufig kein Versatz stattfinden Gießen, am 7. November 1865. kann, sondern daß zur Feststellung der Liqui- i Die Direetion Der Pfand- und Lrihanstalt. tation nur die Einlösung Der Pfänder, und i Vogt. Der Bauplan der Stadt Gießen, ins- besondere die Erweiterung der Schulstraße. 3813) Der Plan über Erweiterung Der Schulstraße wird von Donnerstag Den 9. November d. I. an acht Tage lang zu Jedermanns Einsicht auf unserer Geschäfts- stube offen liegen. Gießen, den 6. November 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. 3780) Das Verzeichnis der Cultur- Beränderungen, welche seit dem 1. August 1864 bis Ende Juli 1865 vorgenommen worden sind, liegt 4 Wochen lang auf unserem Bureau offen. Etwaige Reclamationcn können dahier vorgcbracht werden. Gießen, den 2. November 1865. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. 3834) Nach gesetzlicher Vorschrift wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß zu Mitgliedern des evangelischen Kir- chenvorstandes zu Gießen für die nächsten 6 Jahre folgende Staatsbürger aus der Mitte der evangelischen Gemeinde erwählt und verpflichtet worden sind: 1) Karl vornseiff, Großh. Hofgerichts- Advocat, 2) Georg Ferdinand Gail, Tabaksfabrikant, 3) Karl Ludwig Kirsch, Kupferschmied, 4) Johann Philipp Möhl, Metzger und 5) Georg Reiber, Oeconom. Gießen, den 8. November 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt. Versteigerungen. 3805) Montag den 13. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen in Conrad Müller's Wohnung bei Heinrich Dörr in der Mühlgassc die Modi- lien. zum Nachlaß cher Peter Dörr Wittwe gehörend, bestehend in Möbeln, Bettung und Weißzeug, gegen baare Zahlung ver- steigert werden. Gießen, den 6. November 1865. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Ebel. Vergebung von Schlosser- und Ofenputzerarbeit. 3835) Montag den 13. November 1865, Vormittags 9 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause Schlosserarbeit, veranschl. zu 10 fl. 32 fr, Ofenpuherarbeit, „ „ 1 „ 12 „ an den Wenigstfordernden öffentlich verge- den werden. Gießen, den 6. November 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___________ Vogt.___________ 3811) Dienstag den 14. November, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Grundstücke, zum Nachlasse der Peter Dörr Wittwe gehörend, als: Flur Nr. □.Riffe. 5/«oi 250 Acker, auf den Flutgraben in der Au, gibt l fl. 7% fr., 69 Acker, an die herrschaftlich Weilburger Grenze, gibt 7% fr., 2778u 79 354 Acker, auf den Barresgraben, gibt 2 fl. 1% fr., "/r47 3 58 Acker am Steinborn, auf den Leihgesterner Weg, gibt 1 fl. 3% fr., 7,49 356 Acker, auf den Leuferts- röder Weg, gibt 55% fr, 2723o 152 Acker zwischen dem Aulweg und Leihgesterner Weg, gibt 21'/- kr, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend ver- steigert werden. Gießen, den 6. November 1865. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. _________________Ebel. 3814) Montag den 20. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesiger Strafanstalt die abgängig gewordenen Gegenstände, als: 1 Partie Teppiche, 1 „ Lumpen, 1 „ Eisen, 1 „ Blechkümpfchen, 1 „ Schoppcnbleche, 1 „ Kannen, 1 gußeiserner Kessel, 1 Hobelbank, 1 kupferne Seihe, sowie 1 Paar neue rindslederne Stiefel öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Marienschloß, am 4. November 1865. Großherzogliche Landeszuchthauskasse. Schäfer. 3866) Dienstag den 14. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Roth'schen Hause vor dem Walllhor ein 4 Ohmfaß und drei '/., iünf fünfzehn */,- und fünf %öbmige wcingrüne gute Fäßchen, sowie ein Koch- berd, eine tannen. Bettlade, verschiedene Flaschen, drei noch gute Fenster re. versteigert. 3905) An ton Stein zu Wenkbach, Amts Fronhausen in Kurhessen, beabsichtigt Donnerstag den 16. November, Vormittags 11 Uhr, zwei noch sehr gute, mit eisernen Axen versehene Wagen und zwei sehr gute Arbeits- Pferde, wovon das eine, welches ein vier- jähriger Grauschimmel (Araberrace) ist, sich gut zum Reiten eignet, öffentlich meistbietend zu verkaufen. Versteigerung der früher annoncirten Gegenstände, als: zwei Pferde, ein leichtes ein- und zwei- spänniges Rehechaischen, Oeconomiewagen, Pferdegeschirre rc., Dienstag den 14. d. MtS., Vormittags 11 Ubr, im Gasthof zum Prinzen Carl. Näheres i bei Herrn Hofgerichts-Advocat Th. Baist in Gießen._____________ (3832) 3804) Freitag den 24. November, Nachmittags 2 Uhr, soll die UniversitätSmühle zu Großen-Linden, aus 2 Mahlgängen und einem Schlaggang bestehend, sowie mehrere Parzellen Land, freiwillig versteigert werden, wobei bemerkt wird, daß dieselbe an der Provinzial-Straßc liegt und nach allen Orten der Umgegend ' chaussirte Wege führen. Die Versteigerung findet in der Mühle statt. Die Einsitzberechtigten haben ihr Recht freiwillig aufgegcben und kann somit die Mühle an den Käufer gänzlich frei übergeben werten. Großen-Linden, den 6. November 1865. Joh. Carl Schmandt. Feilgebotcnes. 3749). Roth-, wie weistblüheude Kastanien zur Bepflanzung von Alleen, Kugelakazien, Trauereschen und alle Sorten hochstämmige Obstbäume in schönster Auswahl bei Carl Deines, Kunst- und Handelsgärtner in Gießen. Gummischuhe, beste Qualität, zu sehr billigen Preisen in vollständiger Auswahl bei (3836) Georg Lüdeking. 3751) Trockenes kleingemachtes Brennholz, pro Ctr. 1 fl., bei Abnahme von 5 Ctrn. frei in's Haus, „ „ 20 „ 10% Rabatt, empfehlen Katzenstein & Eichenberg. 3862) 3u Verkaufen em Canape und sechs Polsterstühle mit schwarzem Ueberzug. Preis 16 fl. Das Nähere bei der Expeb. d. BlttS. 3867) Filzhüte für Damen, Herren und Kinder zu den billigsten Preisen bei M. Heß. —;-----—-------- 3878) Gute Z u ck c r k a r t o f f e l n sind zu verkaufen Löwengasse Lit. C. Nr. 80. 3842) Terneauxwolle zu 9, 10 und 12 kr., sowie sämmtlicde Strickwolle, bei __K. Wenzel. 3076) Fertige Paletots, Räder und Jacken in großer Auswahl zu billigen Preisen. Darmstadt. tz. R o se n h e i in, Ludwigsplatz. ji: DM jloiütib ® st La»»' Ülipi/ Crc 377 liumieii, jiitudyl 3873") iMpsthlt Rki und still als: iot Mn bin — I in schöner 3882) empfiehlt gart, (J iburch dl, für alle «mgetaufi ü Erinni 34 ^erloofu 'Cais? | G i ii B 1 i w. * I. LI). Retter 3873) schöner Auswahl zu billigen Preisen. in in Gießen. üioeling. C. Nr. billigsten Preise zu. 'M ff odrmbkr 1865. -chmandl. ncs. ißblühende g eon »tu, eeschen m» Obstbäume 1--feie, liyn Pmsrn Mendelsohu & Schlessinger, Seltersweg ölt. C. Nr. 4. 3859) Berliner Tisch-, Hänge-, Wand- und Knckelampe» werden unter Garantie verkauft bei Carl Frech. ! 3837) Kisten in allen Größen bei Georg Stöber, cm Kreuz. 2422) Auf der Braunkohlengrube „Nordstern" bei Hungen stnd 30000 Gentner Kohlenklötze vorzüglicher Qualität von der diesjährigen Formung Hungen, den 10. Juli 1865. D i e Verwaltung. 3773) Um bis zu unserer in Kürze eintretenden Separation mit unserem Lager möglichst zu räumen, verkaufen wir sämmiliche Warnen bedeutend unter den seitherigen Preisen. — JSine Partie zurückgesetzter Sachen unter dem Einkaufspreise. Montanus & ^ffyeel. Stein wollene und halbwollene Damenkleiderstoffe, Rockstoffe und Bordenröcke, rothe und weiße Flanelle. — Glatte und, ge- stickte Weißwaaren, Spitzen und Einsätze. — Besatzartikel, als: Garnituren für Mäntel und Kleider, Wollen- und Seiden- kordel in allen Stärken, Knöpfe, Futterzeuge, M a s ch i n e n zw i r n, Maschinenseide. — Sbawls und Reiseplaids, Cachenez, Halsbinden, Fichus und Foulards. — Wollene Hemden und Jacken. — (Slace: und Winterhandschuhe, — 3882) Die Pianoforte - Niederlage von H. Rudolph in Gießen empfiehlt Tafel-Klaviere und Pianinos von nachstehenden Fabriken: R. Lipp in Stuttgart, G. Kühnst in Darmstadt, sowie Pianinos von G. Schwechten in Berlin; durch direkte Verbindung bin ich im Stande, die solidesten Preise zu notiren, sowie für alle Instrumente mehrjährige Garantie zu leisten- Alte werden stets gekauft und umgetauscht. Auch meine Leihanstalt für Klaviere und Musikalien bringe ich hiermit in Erinnerung.______________ q 10 «• vorräthig. Der Gentner (14 Klötze) kostet eils _______________________________________________ Kreuzer und wird gegen Bürgschein Grt- 3455) Loose a 30 fr. zur Euler- Köhler'schen Möbel-Vit gegeben, wie auf den übrigen Wet. Verloosuug find zu haben bei den Herren C. Roloff, Wilh. Ä'lee,;tcrQuer Carl Wenzel und bei C. Piel sch I., *______________________3"haber des Dlenstmänner-JnstüM.! - 3846) $ranffttrfer Bier, vor- MMMMMMMMMWMWMMWMMWWMMMWWWWG Zügliche Qualität,^^^ hk, Th- »4|. (3832)1 »fhiber, hr, 5r^fn-8itibtn, 8ant| »Obfi bemerk! Hingegen» ’M^trung «n ihr Stea “nn somit tu sich frei über- - Ausverkauf folgender Waaren, 4s: Damenmäntel, Paletots, Kapuzen, Kragen, Aermel, Echorpes, Fichus, Shäwlchen, Band, Blumen, Federn, Tüll, Alonden, Spitzen, Schleier, Reglig6- Hauben, Hutstoffe und Hut-Facons, Sammet-Kragen und Stulpen, Striche, Bielefelder und Batist-Taschentücher, Crinolinen, Korsetten, ächten schwarzen Mailänder Taffet in allen Breiten, ächte Foulards, Cachenez, Shlips, Cravatten und noch viele andere Artikel empfehle ich zu bedeutend herabgesetzten Preisen und in reicher Auswahl. M. «Heß, Lindenplatz Lit. A. Nr. 55. 3844) Mehrere Häuser sind zu verkaufen durch das CommissioNs- Bureau von Carl Pietsch II. (Neuenweger Thor.)______________ Steinernes Geschirr. 3819) Krüge und Töpfe in allen Gattungen empfiehlt I H. Fuhr. 3651) Für die Herbst- und Winter-Saison empfehlen wir unser Lager in den neuesten «Herren- und Damen-Kieidcr- stoffen, Shawls, Fichus, Foulards, Cachenez, Flanell- Hemden, Unterrockstoffe, Lamas, Teppiche, Zwillich, Barchent, K Bettzeuge, Federn und Flaumen rc., sowie besonders eine W Auswahl sehr preiswürdiger Leinen, und sichern die 3856) Petschaften mit je 2 Buch, staben sind zu haben bei Wild. Klee. 3798) Lampenschirme, von den einfachsten bis zu den brillantesten, empfiehlt * Georg Lüdeking. 3839) Puppcnköpse von Porzellan, Hol; und Papiermachä, sowie Puppe»- geftelle in allen Größen, empfiehlt zur geneigten Abnahme Georg Stöber, am Kreuz. 3828) Tannen-Prügel, in Stecken gemessen, „ Scheidh., „ „ „ sind zu haben bei Katzenstein & Eichenberg. chtks Breniii frei in’4 M 10% Siabatt, i 4» e n b er g. ■eil ßetßiihlc mit 16 fi. tti.___ lauten, W Reifen dis 3874) Crinolinen mit und ohne Stoffüberzug, sowie Corsetten, empfiehlt I. Cb. Retter. 3898) Mein Pelzwaaren-Lager ist für bevorstehende Saison auf das Reichhaltigste assortirt und empfehle ich dasselbe unter Zusicherung der reellsten Bedienung. __S. Flörsheim. 3863) Eine schöne Auswahl moderner Kleiderstoffe und Shawls, ferner alle Arten carrirte, rothe und meiste, ganz und halbwollene Flanelle empfehlen zu billigsten Preisen ______________________________ Gebrüder H e ß. !!! Ausverkauf von Stickereien!!! 3689) Wegen Veränderung werden angefaugene und fertige Stickereien, als: Reisetaschen^ Sophakiffen, Gckzacken, Schemel, Schellenznqe, Hosenträger, Cigarrenetuis, eine groste Partie angefangener und fertiger Schuhe, Hauskäppchen', Haussegen und Buchzeichen, sowie auch gehäkelte seidene Geldbeutel; ferner Stickmustern, einfarbige und carrirte Javastramine für Teppiche, Gold-, Silber-, Stahl- und Glasperlen rc., gänzlich aus verkauft und daher zu sehr billigen Preisen abgegeben bei ___________________________________________________2. H- Fn hr. WOOGGOGOGGGGGOGWOOOGGOOGOOW 51 Waareu - Empfehlung. | M Meine aus der ersten und renoinmirtesten Filzfabrik Deutsch- W lands bezogenen Winterschuhe Stiesel, welche alle M G von anderer Seite geführten an Qualität und Haltbarkeit A M weit übertreffen, erlaube ich mir einem verehrlichen Pu- A D blicum unter Zusicherung der billigsten Preise angelegentlichst zur gefälligen Abnahme zu empfehlen. A W. Seuling, A M in den Neuenbäuen. A 5'4 5*4 5*4 54 5*4 5*4 <*4 5*4 5*4 5*4 5*i. 5*4 5*4 -5*4 xfx, a»x> «.♦*, xtx. .,i *♦* *♦>" -»>' 6» Wk w -«k*,«■ 7j| Grover $ Baker s Näh- maschinen Compagnie in Boston und New-Uork, ^^inige Agentur und Niederlage für Oberhessen, Nassau, Kurhessen und den Kreis Wetzlar bei I. A Busch Söhne, in Gießen. 2218) Die Vorzüglichkeit dieser Maschinen ist zu bekannt, als baß sie noch der Anpreisungen bedürfen, indem bis jetzt noch keine andere Sorte denselben gleichgfkommen. Zur Erleichterung der Anschaffung derselben geben wir längere ZablungSfristen. Unterricht gratis. I. A. Busch Söhne. 3895) Meine Specerei-Waarcn bringe ich hierdurch in empfehlende Erinnerung. L. Ho sch, Sonncnstraßc Lit. B. Nr. 46. 3887) Ganz ausgezeichnete Kastanien, pro Pfund zu 6 fr., sink zu haben bei Friedrich Schwaab. 3884) Bückinge, gcräucherte Hä- ringe, geräucherte Lachsforellen, Schellfische, Sardellen und Sardinen empfiehlt Hch. Ferber. 3896) Strümpfe und Socken werten auf gestrickte Lappen und Zupfet umgetauscht und sehr billig verkauft. L. Ho sch. 3838) Dallkränze, Myrthenkränzr Federn, Bouquets, einzelne Blumen, Rosenknospen und Blätter empfiehlt in großer Auswahl Georg Röber, am Kreuz. sBuchen-Scheidhol) ist zu haben bei Fr. Schwaab, (3888) Seltersweg. 3894) Zch empfehle mein Kleiderlager, bestehend in: Röcken, Jupcn, Hosen, Westen, blauen und weißen Hemden, sowie gestreiften Kitteln, zu den billigsten Preisen; auch kaufe und verkaufe ich getragene Kleider. L. Ho sch, Decatcur. 3899) Englische Havelocks von 14 st. an bis zu den feinsten Qualitäten empfiehlt S. Flörsheim. Fastenbrehkln und sonstige andere mürbe Backwaaren täglich frisch bei Emil Noll, (3906) Löwengasse. ^3904) Sehr schöne geschnitzte Canapä's, Stühle, Fußschemel, Klappsessel ic. in schön- ler Auswahl, welche sich zu Weihnachtsgeschenken eignen, billigst bei Ed. Strack. 3900) Die Compagnie Fran- «paise in Mainz hat den Alleinverkauf ihrer Ch0c0labe Herrn PH. Schlatter in Gießen übertragen und bemerkt, daß derselbe diese in Originalverpackung und zu Fabrikpreisen, das Pfund von 36 fr. an dis zu den feinsten Sorten stets vorräthig hat. Joh. PH. Wagner & Comp. 3893) Mein Lager von Zujpclzeug bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung, und verkaufe ich die Elle von 21 fr. an bis zu 32 fr. , bei Umtausch von 16 fr. an bis zu 26 fr.; auch ist bei mir eine Auswahl von Teppichen, Hosenzeugen und Leikcrwolle vorräthig. Zupfet und Stricklappen kaufe ich stets zum höchsten Preise an. L. Ho sch, Sonnenstraße. 3852) Ein neuer zweiräderiger Stoßkarren, für Kaufleute sich eignend, ist wegen Mangels an Raum zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3847) Ein auf den Mann dressirter Hofhund (Dogge) ist zu einem sehr annehmbaren Presse zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 3861) Der Unterzeichnete ist Willens, sein auf dem Nahrungsberg gelegenes, 76 □fllftr. haltendes, mit jungen Obstbäumen bepflanztes Baumstück aus freier Hand zu verkaufen. Georg Schmitt. ^'"kränz, L'Blum^ tttr wpßehi r' a« Strmv . ÜÜjöij .Schwalb ttlterswkg. H°sen, SBejiti [mit gestreift!« Misen; auch Mr Aridem ' DrcÄM. ; Haveloci- den seich örsheini. öalkwaaren tä’g> itiil Roll, ?owengaß. g Spielwerke mit 4—36 Stücken, worunter Prachtwerke mit Glockenspiel, Trommel und Glockenspiel, mit Flötenspiel, mit Him- melsjtimmen, mit Mandolinen; ferner: Spieldosen mit 2—12 Stücken, Necessairen, St- garrentempcl, Photographie. Albums, Schreibzeuge und Schweizerhäuschen mit Musik, olles fein geschnitzt oder gei-alt; Puppen in Schweizcrtracht mit Musik, tanzend, stets das Neueste crn- pstchir „J. KU. Heller in Lern. — Fraiy'o, — Defekte Werke oder Dosen werden reparirt. Diese Werke, die mit ihren lieblichen Tönen jedes Gernüth erheitern, sollten in keinem Salon und an keinem Krankenbette fehlen. 3556) Zu verkaufen eine frequente Frauen - Anstalt am Rhein. Gute sichere Existenz für Aerzte. Näheres K. Nr. 16 poste restante Wiesbaden. tilgte Canasi),, fei tc. in M z» WeihnM i t>, St rod. ie Fran- MiMÜMf i H.SchUiüls mtth, dch ii" adung und s' n 36 fr. an W »oirÄhig d«i r & Comp. Güterstücke-Verpachtung. DÄlftr. 898 Acker unter dem Leihgesterner Weg, 133 „ im Altenfeld, HO „ auf der Stephansmark, 514 „ auf der Rothhohl, 98 ,, unter dem Weiher, 180 „ im Wingert, 388 „ im Aulwcg bin ick Wollens von Martini 1865 bis Martini 1871 zu verpachten. Pachtliebhaber werden freundlichst ersucht, sich bei mir zu melden. Glesien, den 9. November 1865. Philipp Oppermann. Vermielhungen. 3890) Das seither von Frau Musik- directvr Hofmann bewohnte Logis hMan- sarden) ist anderweit zu vermicthen und alsbald zu beziehen. G. CH. Spruck. 3854) Ein möblirtes Stübchen ist zu vermicthen bei Chr. Hohmcyer, Katharinengasse. 3880) Ein möblirtes Zimmer nebst Cabinet ist an einen stillen Herrn zu ver- miethen bei F. Holderg, Kirchenplatz. 3843) In den Neuenbäuen Lit. B. Nr. 72 ist ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Näheres bei ver Expcd. b. Bltts. 3841) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermietben bei H. Seibert. 3876) Ein einzelnes Zimmer ist zu vermiethen bei D aniel Rühl, am Rathhaus. 3761) Das von Herrn Buchhändler W. Ferber bewohnte Logis, bestehend aus 6 Zimmern, 2 Kammern, Küche, Keller k., ist auf Mitte Januar 1866 zu verniiethen. C h. Wallenfels. 3786) Eine Stube mit Küche ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Carl Berger, Schloßgasse. 3495) Eine Familienwohnung von 5 Zimmern, 2 Cabineten u. s. w. ist, im Ganzen oder getrennt, zu vermiethen Neuen- bäuen Lit. B. Nr. 75.__ 3«69) Ein kleines Logis ist zu ver- miethen bei H. Goß. 3886) In der Flügelsgasse Lit. A. Nr. 69 ist eine Schlafstelle zu vermiethen. 3550) Ein gut möblirtes Zimmer ist zu vermiethen Seltersberg, im Verwalter Peppler'schcn Hinterhaus. 3807) In Lit. C. Nr. 89 in der Löwengasse ist ein Stübchen an zwei Herren zu vermiethen-________________________________ 3739) Eine Familienwohnung und ein möblirtes Zimmer sind zu vermiethen bei Heinrich Sauer, Neuenwegs 3760) In unserem Nebenhause ist ein Logis von 3 Zimmern mit Küche ic. zu vermiethen.___________Flick L Kroll. 3361) Der mittlere Stock meines Hauses, bestehend aus 4 bis 5 Zimmern, Cabinet , Küche und sonstigen Räumlichkeiten, ist anderweit zu vermiethen und am 1. De- ember beziehbar. A. Wallenfels, Färber. 2625) Zwei möblirte Zimmer mit schöner Aussicht sind zu vermiethen bei A. Z i n ß er, im Garten. 3670) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermietben Lit. A. Nr. 75. 3758) Ein Familienlogis mit allem Zu- gchör ist in der Müvlgasse Lit. D. Nr. 79 zu vermiethen und am 1. December zu beziehen. 3681) Mein Laden mit Logis ist vom 3. Januar 1866 an anderweit zu vermiethen. Elias Meier. 3456) Ein Logis, bestehend aus vrei Zimmern und Cabinet, ist zu vermiethen.- Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2224) In nuinem Nebenhause )t eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. Carl Hensel Wittwe. Vermischte Anzeigen. Geschäfts-Eröffnung. 3829) Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Barbier und Heilgehülfe etablirt habe. Indem ich prompteste und reellste Bedienung verspreche, bitte ich, mich mit recht zahlreichen Aufträgen zu beehren. Meine Wohnung besincet sich in dem früher G r o ß m a n n'schen Hause bei Herrn Küfermeister H. Schmall auf dem Lindenplatz.Chr. Frutist. 3872) Es wird beabsichtigt, im Laufe des Winters 4 Soireen für Kammermusik, sobald die nöthigc Bethciligung stattsinvet, im Saale des Gasthofs zum Ein- Horn zu veranstalten. — Die in Umlauf gesetzte Liste besagt das Nähere, sowohl be- züglich der milwirkenden Herren, als auch der Programme, und laden w>r zu recht zahlreicher Betheiligung ein. D a s M u s i k - C o m i t e. 3902) «gießener Concerto crem. Sperrsitze. Die Liste zur Einzeichnung der gewünschten Sperrsitze wird in den nächsten Tagen etreuliren. Die Concertdirection. D i e Verloosung derselben findet D o n n e r st a g v e n 1 6. v. M t s., Nachmittags 5 Uhr, in dem Ver- sammlungszimmer des Clubvorstandes statt. Gießen, den 9. November 1865. Concordia, Cölnische Lebensversicherungs - Gesellschaft Grundkapital: 10,000,000 Thaler. Die Concordia übernimmt gegen feste und sehr mäßige Prämien Lebensversicherungen und überhaupt alle Versicherungen von Capitalien und Renten auf den Lebens- wie auf den Todesfall in jeder beliebigen Form. Prospecte, Antragsformulare und jede gewünschte Auskunft ertheilt. Die Spenal-Agcntur in Gießen: (660) F. Barth, Höfg.-Avvoc. Gberhesiftche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. 3907) Nächste Sitzung: Dienstag den 14. November, Abends 6 Uhr, in -er kleinen Aula. Angekündigter Vortrag: „Physiologische Mittheilungen." Nur 1 Thlr. = 1 fl. 75 kr. österr. W. - 1 fl L5 kr. füdd. W Wrloolung des Schwefel- und Schlammbades „Fiestel" bei Preußisch-Minden. Jedes Loos muß mindestens den 7fachen Werth des Einsatzes gewinnen. 3756) Am 15. April 1866 findet die Verloosung des unweit Preußisch. Minden im Streife Lübbecke belesenen Schwefel« und Schlammbades „Fiestel", sowie der nachbcnannten Gegenstände statt: eine neue elegante Equipage mit zwei Pferden, ein neuer englischer Jagdwagen mit zwei ungarischen Juckern nebst Geschirr, ein neuer Phaeton mit einem! Pferd und Geschirr, ein neuer russischer Schlitten mit zwei eleganten Ponny's nebst Geschirr, ein englisches Reitpferd, ein elegantes Piano, ein silbernes Tbeeservice, eine große vergoldete franz ö« fische Schiller«Pendule, ein e l e g a n t e r D a m e n s ch r e > b t i s ch, 20 Stück große Krystall-Zucker- schalen mit großen Untersätzen von getriebenem Silber, sowie noch viele Hunderte Gewinne, bestehend aus Dutzenden von schweren silbernen Eßlöffeln, eleganten Leuchtern von getriebenem Silber, Lütticher Lefauchcux-Gewehren, vamascirten Doppelflintenmit Patentschrauben, schweren silbernen Thcelöffeln, eleganten ReisenccessairS und Velour-Sopha-Teppichen rc. rc. Den Hauptgewinn bildet bas „Bad Fiestel", bestehend aus einem Kurhause, zwei Logirhäuscrn, zwei Badehäusern, zwei Nebengebäuden, einem Maschinenhause und einem etwa IbMorgen großen Kurgarten mit sieben nie versiegenden Schwefel- und S ch l a m m q u e l l e n, Rechten und Gerechtigkeiten. Die Einnahmen aus dem Logiken und Bewir- then der Besitzer von Fr ei-B a d e ka r te n fallen dem Gewinner des Bades zu. Der unerschöpfliche Quellenreichthum des Bades und seine vielfach an das Wunderbare gehenden, namentlich durch den überaus kräftigen natürlichen Schwefelschlamm bewirkten Httlresultate, worüber Vic Physikatsacten des Kreises Lübbecke unzählige amtliche Ausweise enthalten, gewähren dem Gewinner die sichere Aussicht auf einen jährlichen Gewinn von mehreren Tausend Thalern. Diejenigen Loose, auf welche ein besonderer Gewinn nicht fällt, erhalten als Gewinn eine Babekarte, welche zur unentgeltlichen Benutzung von 21 Schwefelbädern berechtigt und 10 Jahre Gültigkeit behält. Diese Karten gewähren einen pekuniären Gewinn, der den Einsatz um das Siebenfache übersteigt, daneben aber sichere Gesundung, wenn deren Inhaber an Gicht, Rheumatismus oder an einer der vielen sonstigen Krankheiten leidet, die m Fiestel Heilung finden. Diejenigen Loose, welche gegenwärtig noch vorhanden, sinv von Herrn Banquier Zean Schrimpf zu Frankfurt a. M. gegen Franco-Einsendung oder Postnachnahme von 1 Tbaler pro Loos zu beziehen. Der Verwaltungsrath. WWW (aVc) 3791) Unterzeichnete erlauben sich, einem geehrten Publikum ergebenst anzuzcigen, daß ihre neu errichtete photographische Anstalt im ZX Hessischen Hof bis zum 6. d. Mts. eröffnet wird, und empfehlen sich hier- XX 6'x durch mit allen in dieses Fach einschlagenben Arbeiten, deren beste und pünkt- gy a lichste Ausführung jederzeit zugefichert wird. Z öä Aufnahmen finden täglich von 9 Uhr Morgens bis 3 Uhr Nach- KÄ V mittags statt. V Zx Gießen, den 2. November 1865. XX Philipp Uhl 8? Comp. I W^F>
W <ßA> ge, daß Samstag den 25. November, Abends 8 Uhr anfangend, rin Ball im Gasthofe zum „Prinz Carl" ab« gehalten werden wird. Der Vorstand. 3848) Der Unterzeichnete beabsichtigt, demnächst am hiesigen Orte Unterricht im Englischen zu ertheilen. Anmeldungen wolle man bei Herrn Buchhändler Ricker machen. Dr. philos. Fischet, von London. 3851) Sm Zapsjunge wird gesucht. Eintritt sofort. Adolph Bramm. Französischer Sprachunterricht. 3853) Grammatik, Uebcrsctzcn, Sprech» und Stilübungcn bei Sprachlehrer Grandhomme. 3762) Abonnements-BilletS zum Frisiren, für Damen das Dutzend zu 3 fl, für Herren das Dutzend zu 2 fl. 24 kr. Chr. Oppermann, Coiffeur. 3833) In eine frequente Wirthschaft wird ein Junge als Kellner gesucht. Wo? sagt die Expeb. d. Bltts. Geschäfts-Empfehlung. 3$55) Einem geehrten hiesigen Publikum Vic ergebenste Anzeige, daß ich mich dahier als Herrcnkleidermacher ctablirt habe. Indem ich daher um geneigte Aufträge bitte, verspreche ich zugleich pünktliche und reelle Bedienung. Meine Wohnung befindet sich bei Friedrich M ö h l Wiitwc in der Neustadt Lit. D- Nr. 39. B. Förster. 3885) Ein Regenschirm, mit Alpaca überzogen und Elsenbeingriff, ist stehen geblieben. Man bittet um dessen Zurückgabe | an die Exped. d. Bltts. 3877) Eine perfekte Köchin, welche sich auch etwas Hausarbeit unterziehen kann, sucht eine Stelle sogleich oder auch auf Weihnachten. Näheres bei Frau Schneider, Dcrdingerin- iUllbf. 'Zeige. ’ffl Mitglst. !e Nm]c, 9love«i6er, >i«W Car? ab- Hjlanb. e beabsichtig«, Unterricht im Udnngen wollt ilker inachrm • F'schel, onücn. wird gesucht, b $Tamm. mtrrridjt tfltn, Spich itbommt. silllls M «tz Dutzend Dutzend zu rmanU/ r. «e WthM zesncht. Mi der d'"!Ü l-""' rsigrn Publi- vatz i» ««• igte W* pünktlich- -s ch b-i LA «knstadt LU.D ist * t ‘tnW 3870) Sonntag den 12. November. Im Leib schen Saale: C o n r r r t der neuen Musiki Kapelle, unter Direktion ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. E r st e Abtheilung. 3450) Jungt Leute aus hiesiger Stadt und Umgegend, welche sich als Orchester- Musiker ausbilden wollen, finden dierzu in ker neu gegründeten Musik-Capelle die beste Gelegenheit. Herauf Reflectirende wollen sich bei dem Herrn Kapellmeister Hecker, welcher täglich von 2 bis 3 Uhr in seiner Wohnung (bei Herrn Ferd. Winbecker) zu sprechen ist, meleen, woselbst sie ras Nähere erfahren können. Das Musik - Comit 6. 1) Ouvertüre zur Oper „die Stumme von Portici", von Auber. 2) Zwnics Finale aus Oper „Maritana", von Wallace. 3) Zum Erstenmal: die Sentimentalen, Walzer von Bubik. 4) Zum Erstenmal: Ständchen, von Schubert. 5) Zum Erstenmal: Zechbrüder, Galopp von Stußry. Zweite Abtheilung. 6) Ouvertüre zu der Oper „Maurer und Schlosser", von Auber. 7) Auf vielseitiges Verlangen: Arie aus der Oper „das Nachtlager in Granada", von C Kreutzer. 8) Zum Erstenmal: Künstler-Quadrille, von I. Strauß. 9) Der Maskenball, großes Potpourri von Kuntze. Dritte Abtheilung. 10) Auf Verlangen: Ouvertüre zur Oper „Dicht r und Bauer", von Supp 6. 11) Pilgerchor und Lied an den Abendstern aus der Oper „Tannhäuser", von R. W a g n f r. 12) Zum Erstenmal: Liesel und Gretel, Polka von Faust. Anfang präcis 3 Uhr. Entree für Herren 12 fr., für Damen 9 fr., für Kinder 6 fr. Erläuternde Erklärungen zu dem großen Potpourri „der Maskenball" sind an der Kasse a Stück 2 fr. zu haben. Während des Conccrtes findet Restauration ä la Carte statt; wobei auch Bier in Flaschen verabreicht wird. Während der ersten Abtheilung des Programms darf nicht geraucht werden. Hunde dürfen nicht mit in den Saal genommen werden. Das M u s i f - C o m i t s. 3858) Da ich schon mehrere Jahre in Frankfurt, Wiesbaden und anderen Städten mit der größten Anerkennung Unterricht im Anfertigen von Damenkleibern ertheilte, so bin ich gesonnen, vielseitigen Wünschen entsprechend, in den ersten Tagen auch hier einen Lehrcursus zu eröffnen, wobei ich mich verbindlich mache, eine jede Dame innerhalb 4 Wochen bas Maßnehmen, Zuschneiben und Anfertigen aller vorkommenden Damenkleidungsstücke gründlich zu lehren. Auch werde ich auf Verlangen Privatunterricht ertheilen. Näheres ist zu erfragen bei Herrn Wilhelm Schneider, Neuenweg Lit. B. Nr. 113. David Schneider Wittwe. i Zeitungs-Inserate I werten in alle Blätter aller Länder durch die Expedition für Zeitungs-Annoncen von Hänfenstem 8? Vogler in Franffurt a. M., Hamburg, Wien und Berlin, unter Berechnung nach den Originalpreisen stets prompt und discret besorgt. DaS Bureau bietet den Jnserirenden Ersparung des Porto und der Mühwaitung, auch \ bei größeren Aufträgen den üblichen Rabatt. Belegblätter werden geliefert. Zei- tungsverzeichniffe mit jeder neuen Auflage nach den inzwischen eingetretenen Veränderungen vervollständigt und rectificirt, gratis und franco. NB. Für Gießen und Umgegend nimmt die Exped. d. BlttS. Aufträge zur Beförderung entgegen. _________________ 3897) Um dem Gespräche zu begegnen, als betriebe ich mein Decatir- und Fleckenreinigungs-Geschäft nicht mehr, erkläre ich hiermit, daß ich dasselbe nach wie vor fortbetreibe und Aufträge auf das Pünktlichste besorge.L. Hosch, Decateur. 3845) Ein Oberkellner mit Sprach- fennlnisfen, sowie ein Zimmerfellner, suchen Stellung durch das Commissions-Bureau von Carl Pietsch II. (Neuenweger Thor.) Turnverein. 3865) Nächsten Montag, den 13. d. Mts., Abends 8 Uhr, wird die Turnerkneipe im hinteren Wirlhs-Local des Herrn Aug. Nolt im Stern hier unter Mitwirkung eines Quartetts der hiesigen neuen Musikkapelle eröffnet, was hiermit zur Kenntniß der Vereinsmitglicder gebracht wird. Für die Folge sind die regelmäßigen Kneipabende auf Montag und Donnerstag festgesetzt. Der Vorstand. 3757) Französischen Privatunterricht ertheilt der Unterzeichnete, nach Belieben, in der deutschen oder englischen Sprache. Dupetit, französischer Lehrer bei Herrn Dr. Krumm. Die Nummer 30 des hiesigen Anzeigeblattes werden zu laufen gesucht. Die Expedition. 3816) Ein gesitteter Junge, der die Buchbinderei zu erlernen wünscht, kann sogleich in die Lehre treten. Wo? sagt die Expeb. k. Bit««. 3881) In meiner Gastwirthschaft können noch mehrere Herren Mittagstisch erhalten. Georg Arnold, zum Löwen. 3153) Anzeigen in das Dillenburger Wochenblatt, welche von gutem Erfolge sind (Jnsera» tionspreis 3 Kr. für die kleine Zeile) be- sorgt Die Expedition des Gießener Anzei- geblattcS. 3901) Gastwirthschastü-Eriiffnnng. Einem geehrten Publikum mache ich hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich dahier in dem früheren Gasthaus zum Löwen auf dem Neuenweg eine Gastwirthschaft unter derselben Firma errichtet und Sonntag den 12. d. M. eröffnen werde. Durch ganz besondere Aufmerksamkeit, sowie reelle und prompte Bedienung, werde ich mir das Wohlwollen meiner werthen Gäste zu erwerben und erhalten suchen. Gießen, den 11. November 1865. Georg Arnold, ___________________________________________ zum Löwen. ! 3879) Ein gesitteter Junae von 15 bis 16 Jahren wird für ein hiesiges Geschäft als Hausburschc gesucht. Bei einiger Gewandtheit ist demselben nebenbei etwas Tüchtiges zu lernen, Gelegenheit geboten. , Näheres bei der Expcd. d. Bltts. Lehrlings - Gesuch. 3830) Ein gesitteter junger Mensch kann balv in die Lehre treten bei Heinrich Dietz, Buchbinder in Lich. 3871) Dienstag den 14. November. Im Leib scheu Saale: C o n c e r t der neuen WusiK-Kapelle, unter Direction ihres Kapellmeisters, Herrn Adolph Hecker. Programm. Erste Abthcilung. W a r n u n g. 3801) Im Auftrage bringe ich hiermit zur Kenntniß, daß Creeitc weicher Art, die ) man dem Studiosus Earlo von Küster in Gießen, selbst bis zu den kleinsten St- trägen, ohne meine schriftliche Einwilligung gibt, weder vom Vater des Genannten noch von mir bezahlt werten. Frankfuit a. M-, den 1. November 1865. Dr. Julius Lowe. 3840) Ein braves Hausmädchen wird 2) Zweite Abtheilung. 5) Ouvertüre zur Oper „Martha von F l o t o w. 6) Zum Erstenmal: Brulesque für drei Violinen von Herrmann: Solo- ^sticht. Gefällige Offerten 3) 4) 3857) Zum Betriebe einer Restauration in hiesiger Stadt wird em passendes Loeal in guter Lage zu 1) Ouvertüre zur Oper „Stiffclio", von Verdi. Melodieen aus der Oper „Faust", von G o u n o d. Zweites Finale aus der Oper „die Hugenotten", von Mcyerbcer. Zum Erstenmal: Liebesboten. Walzer, von Wcißenborn. auf Weihnachten gegen guten Lohn gesucht > Marktstraße Lit. D. Nr. 181. Thor) entgegen. 3799) Ein grünseidener Regenschirm * ' *1 | h» . • v i IVIHHII ♦ V H y VI V Hl VI 11 II < w V l V * । » . zw , Vortrag der Herren Eapellmeister Hecker, Eoneertmeister Molberg un6 j lUUUllt das EommissloNs'Bureau von H u b r i ch. C a r l P i e t s ch 11. (Neuenweger 7) Zum Erstenmal: Erstes Finale aus der Oper „die Jüdin", von Halevy. 8) Zum Erstenmal: Serenade, Fantasie-Stück von Conrad. 9) Zum Erstenmal: der musikalische Vielwiffer, großes Potpourri von Hamm. Dritte Abtheilung. 10) Ouvertüre zur Oper „Figaro's Hochzeit", von W. A. Mozart. 11) Zum Erstenmal: Arie aus „Stabat mater“, von Rossini. 12) Zum Erstenmal: Rosa-Polka, von Heinsdcrf. Anfang präcis 8 Uhr. Entree für Herren 12 kr., für Damen 6 kr. Während des Conccrtes findet Restauration ä la Carte statt: wo. bei auch Bier in Flaschen verabreicht wird. Hunde dürfen nicht mit in den Saal genommen werden. ist verloren oder irgendwo stehen geblieben. Abzugeben bei der Expeb. d. BlttS. Geschäfts - Empfehlung. 3831) Hiermit einem verchrlichen Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Schuhmachermeister dahier etablirt habe. Unter Zusicherung reeller und prompter Be» dicnung bitte ich um geneigte Aufträge. Meine Wohnung befindet sich in der Sand- ___________________________Das Musik - Comitö. Gewerbverein. 3892) Nächsten Sonntag den 12. d. Mts., Vormittags 11% Uhr, wird in bcm Saale der Realschule die Verthcilung der Prämien an die Schüler der beiden Zeichenschulcn des hiesigen Localgewcrbvereins Statt finden. Freunde der gewerblichen Jugendbildung werden hierdurch eingeladen, diesem Acte beizuwohnen und von den ausgestellten Zeichnungen Einsicht zu nehmen. Gießen, den 8. November 1865. _______________Der Vorstand. 3860) Heute, Samstag den 11. November: Mas-Auartett im Cafv Ebel. Anfang 8 Uhr. Entree ä Person 9 kr. ----- Das Musik - Comits. gaffe Lit. D. Nr. 133. Gießen, am 1. November 1865. Friedrich Schmidt. Für Studirende. 3769) Privatunterricht in der hebräi- scheu Sprache ertheilt Lehrer S. Mayer. 3806) Einige Spuhlmäbchen finden dauernde Beschäftigung bei M. Hornberger & Löwe. 3821) Einige Mädchen, welche die Putzmacherei zu erlernen wünschen, werden sogleich gesucht von Wilhelmine Fuhr, Seltersweg. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nr. so des Anzeigeblatts. Herr Freiherr Carl Voll Rothschild, vom Isaac Reiß, vom Hause Gebrüder Reiß, Georg Rittner, vom Hause Philipp Nicolaus Schmidt, C- Schlamp. Cöln-Gießener Eisenbahn. 2893) Abfahrten nach: Amsterdam, Rotterdam *84S M. Deutz (Köln) 61S *84S 12.. 4 N. Dillenburg 6,. *84S M. 1245 4R. 7„Ab. Düsseldorf 61S *8.s M. 12., 4 N. Siegen 61S *8.s M. 12., 4 N. * bedeutet Eiljug. Aus^uleihen. 3796) 1000 fl. bis 1200 fl. sind gegen hypothekarische Sicherheit bei der Löber'schen Stiftung auszuleihen. Fr. Koch. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 12. November. Emil Noll in der Löwengaffe. Heinrich Plant in der 'Neustadt. Carl Wallenfels I. am Asterweg. kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde )u Gießen Gottesdienst. Am 12. November. Morgens; Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse. fLom 12. November an und weiter den Winter hindurch wird der Vormittags - GotteSdienss um 9>/z Uhr anfangen.) K o p u 1 i r t e. Den 5. November. Carl Clemmrath, Bürger und JRuiermtijier, des verstorbenen Burgers und Kutschers, Johann Georg Clemmrath, ehelicher Sohn; und Johannette Margarethe Katharine Luise Nagel, des Bürgers und Schneidermeisters, Ludwig Nagel, eheliche Tochter. Gelauste. Den 5. November. Dem Bürger und Holz- schneidernüller, Philipp Carl Euler, eine Tochter, Caroline Emilie Josephine Henriette Katharine Susanne, geboren den 4. October. Denselben. Dem Bürger zu Sondershausen und Musikus dahier, Heinrich Adolf Cor! Kämmerer, eine Tochter, Marie Wilhelmine Jacobine Auguste Mathilde Ottilie, geboren den 8. Oktober. Denselben. Dem Bürger und Uhrmacher, Christian Scharmann, eine Tochter, Caroline Susanne Wilhelmine Dorothea Adolsine, geboren den 23. Oktober. Denselben. Dem Bürger und Schuhmachermeister, Heinrich Hammel, ein Sohn, Carl Ludwig, geboren den 9. Oktober. Beerdigt. Den 5. November. Margarethe Elisabeth« Schwarz, geborne Müller, Ehesrau des UniversifätS- , Dieners, Carl Friedrich Schwarz, alt 53 I, weniger । 2 T., gestorben den 3. November. — Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Lanbmann. Vermischte Anzeigen. Lsrneval-Verein „Türkei." 3891) Ueb r die Lieferung von 200 bis 250 Stück Carneval Kappen ist für dieses Jahr vollständig freie Concurrenz eröffnet. —. Die Bewerber müssen ihre Muster nebst genauester Preisangabe längstens bis zum 25. d. Mts. bei Herrn Carl Wenzel, in Umschlag und versiegelt, abgeliefert haben. Nähere Auskunft hierüber wird den Interessenten von jedem VorstandSmitgliede ertheilt werden. Der Vorstand. 3875) Frankfurter Lekens-Versicherungs-GeseUschafl in Frankfurt am Main. Grund-Capital: Drei Millionen Gulden — Reserven: fi l,£9(>,960. 13 kr. VerwaUungsralh: Herr Carl Minoprio, vom Hause I. Maggi. Hause M. A. von Rothschild und Söhne, Präsivent, „ Philipp Donner, Vice. Präsident, „ August Andreae - Goll, vom Hause Johann Goll und «öbne, „ Georg von Heydcr, vom Hause Gruntlius & Comp., Director: • Mmoprio, „ Fricdr. Pfeffel, vom Hause Joh.Friedr. Müller & Comp. tn Löwengard. Die Gesellschaft übernimmt Lebens-, Leibrenten-, Altersversorgungs- und Aussteuer-Versicherungen der v rschiedensten Art, mit und ohne Gewinn- Betheiliguna der auf Lebenszeit Versicherten, zu den billigsten Prämien und unter den liberalsten Bedingungen. Nähere Auskunft ertheilt der Agent: I. G. Appel, in Gießen. 3883) Auswanderern biete ich auf den best eingerichteten Dampfschiffen via Liverpool jede Woche dreimal Gelegenheit. Preis frei ab Gießen bis New-Jork.M?0- Ueber Bremen und Hamburg abwechselnd, jede Woche einmal. Preis Nlhlr. 60. Segelschiffe wöchentlich über Bremen, Hamburg, Antwerpen, Liver- vool und Havre nach allen Häfen Nord- und Süd-Amerikas und Australiens. F Hch. Ferber. g Der Nalurarjl. Correspondenzblatt für Freunde naturgemäßer Heilmethoden, lehrt besonders das Wesen und d.e Formen der Prießnitz-Rauße'schen Wasserkur und der Schro hschen (diätetischen) Kur kennen, behandelt aber auch alle übrigen ohne Arznei und Blutentziehung verfahrende Heilmethoden; hauptsächlich vertritt das Blatt eine rationelle Combination der Prresinitz.Schrot hschen Kur m ihren jetzt entwickelten Systemen: die Hydro - dratetlsche Herlmethode, in an- gemessener Verbindung mit H e i l - Gy m n a st i k. Die Redaction geht darauf aus, durch ihre, natürlich auch die Körper-Einrichtungen umfassenden und in die Form von Teil, artikeln, Erzählungen und Antworten auf Krankenberichte rc. eingekleideten Belehrungen, den Leser des Blattes nach und nach möglichst zu seinem eigenen Arzt, wenigstens in akuten Krankheitsvorkommnissen, zu machen; außerdem ertheilt sie aber auch ihren Abonnenten direkten Rath, je nach Wunsch brieflich oder in der besonderen Ab- theilung des Blattes: Krankcncorrespondenz. Bestellungen bei allen Buchhandlungen, Postanstalten und der Redaction selbst; das Hauptblatt kosict lahrUch Pr^2 Thlr. (4 si O W.), das Unterhaltungsblatt 1 Thlr. 10 Ngr. (2 fl. 40 kr. O. W.). Herausgeber Dr. Meiner! in Dresden, Kaitzer Straße Nr. 5. - Aufruf und Bitte! Es soll eine Heil- und Pflegeanstalt für blödsinnige Kinder im Großherzogthum Hessen gegründet werden. Dieselbe soll ein Werk freier Liebesthätigkeit-sein, das durch milde Waben barmherziger Menschen gegründet und erhalten wird. Im Großherzogthum Hessen leben nach der vorjährigen Zählung 710 Blödsinnige und zwar 342 in der Provinz Starkenburg, 214 in Obcrhesscn, 154 in Rheinhessen. Das Elend dieser Menschen ist sehr groß. Die Familien können, wenn sie auch wohlhabend sind und guten Willen haben, für die Erziehung und Bildung ihrer blödsinnigen Kinder nicht das thun, was ihnen wirklich heilsam ist. Wie viele Blöde gehören aber solchen Familien an, die weder Willen noch Mittel haben, denselben ihr Schicksal erträglich zu machen! Vielfach ist die Trunksucht der Eltern die Ursache des Blödsinns ihrer Kinder. Wie oft werden die Blöden von ihren eigenen Eltern und Geschwistern lieblos behandelt, von Fremden mißhandelt, ja, wovon himmelschreiende Beispiele angeführt werden könnten, von Bosheit und Wollust mißbraucht. Wie ein verscheuchtes Reh laufen vollends die elternlosen in den Gemeinden umher, von Gassen- buben, alten wie jungen verfolgt, gereizt, verspottet und Niemand nimmt sich ihrer an. Nur eine Anstalt, in der ärztliche und christlich, pädagogische Pflege Hand in Hand gehen, kann den Blöden wirklich Heilsames leisten. Die bereits in anderen Ländern bestehenden Blödenanstalten haben dies durch die That bewiesen; sie stehen in der segenvollsten Wirksamkeit. In Preußen hat jetzt ' jede Provinz eine oder mehrere Blödenanstalten. Eine Wittwe in Potsdam hat kürzlich ein Haus und Grundstück im Werthe von 6000 Thlr. zur Gründung einer größeren Blödenanstalt für die Provinz Brandenburg geschenkt. In der Blödenanstalt zu Huberts- bürg in Sachsen hatten unter 54 Zöglingen 28 das Ziel der Anstalt völlig erreicht, d. h. sie wurden confirmirt, waren erwerbsfähig und arbeiten als Schuhmacher, Schreiner, Weber, Korbmacher und in der Landwirthschaft, einer als Schreiber; 10 hatten das Ziel unvollständig erreicht, d. h. sie waren zur Confirmation befähigt, aber nicht erwerbsfähig oder umgekehrt; 16 erwiesen sich als nicht bildungsfähig. Hier muß man bedenken, daß es kaum 20 Jahre her ist, daß man sich überhaupt mit der Bildung der Blöden beschäftigt. Es mag darum jetzt noch mancher als nicht bildungsfähig angesehen werden, der in weiteren 20 Jahren, nach reicherer Erfahrung auf diesem schwierigen Erziehungsselde, als bildsam erscheinen würde. Aber durch die Pflege einer Anstalt erhalten doch auch diese bildungsunfähigen ein menschliches Aussehen, und gerade sie bedürfen es ja am meisten, daß sie durch den Arm christlicher Liebe emporgehalten werden, damit sie nicht ganz in thierisches Wesen hinabsinkcn. Die Anstalt für unser Groß- herzogthum wird, sobald ein passender Lehrer gefunden ist, ihren Anfang nehmen. Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Ludwig von Hess.n baden allergnädigst geruht, das Protektorat über dieselbe zu übernehmen. Die Hunderte von Blöden warten auf unsere Hülfe; wir dürfen nicht länger mehr an ihnen vorübergehen wie jener Priester und Levit an dem am Wcae liegenden Menschen; wir müssen sie in eine „Herberge" bringen, wo sie von christlicher Barmherzigkeit gepflegt werden. Alle die, denen Gott „Vernunft und alle Sinne gegeben hat und noch erhält", bitten wir, doch ja der armen Blöden in Liebe zu gedenke» ; insbesondere richten wir diese Bitte an die Eltern, welche sich dieser herrlichen Gottesgaben an ihren Kindern erfreuen. Die Anstalt soll nicht das Werk eines Einzelnen sein, sondern sie soll gegründet und erhalten werden durch die Liebe des christlichen Volkes zu den Armen und Verlassenen in seiner Mitte. Deßhalb wenden wir uns an Alle, die ein Herz für die Hülflosen und Verlassenen haben, und bitten um Gaben. Die Redaction des Gießener Anzeigeblattes und der Unterzeichnete sind stet« bereit, Gaben für die zu gründende Blödenanstalt anzunehmen, und werden den Empfang derselben in diesem Blatte anzeigen. Schließlich bitten wir, der Verheißung des Herrn zu gedenken: „Was ihr gethau habt Einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir gethan, es soll euch nicht unbelohnt bleiben." Erbach im Odenwalde, den 9. October 1865. .. :.j. Heinrich Engel, Mitprediger. Neueste Eisenbahn-Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn, Cöln-Mindener Eisenbahn-Frachtbriefe, Zollamts - Declarationen in zweierlei Größen, ebenso alle übrigen zollamtlichen Formulare sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mäusbnrq. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.