AiyciMiÄ Mmlnnzen Gehendes Äied das ich einem itzemneister >aupt- und jeder am nde wird ichieMtz nebst de« 10 Kreuzer 6 Kreuzer mesenden Mitt' eueste idare ittelprett »o« Raiter- für die Stadt und den Kreis Gießen. Samstag den 8. April M 28 Am wöchcnMch zwei Mal- MittwH Samüags. - Preis M 3-hrgany- für Tinheimische 1 ?. 42 fr., für incl. M »■"‘JWf* mäßigen PoftaufschlapS 1 fl. 42 fr. - Au-wLrtS abonnirt man ffch bei allen PoüLmtem. - In Gießen bei der Trvedittan (t,anzletberg Lit. B. r. ). Gerichtliche und ^privat Bekanntmachungen. Edictallsdungen. 1008) Der unbedeutende Nachlaß de« i dahier verstorbenen Handlung« » Commis,! Theodor Menzer au« Münden in Han-' nover, ist bedeutend überschuldet, und haben, dessen Jntestaterben den Nachlaß ausge-! I schlagen. Man ladet deshalb alle Diejcni-; l gen, welche Ansprüche an die vorhandene Masse bilden wollen, zu deren Anmeldung, i ! sowie zum Versuche eines Arrangements, auf Donnerstag den 2 7. April 1. I., Vormittags 9 Uhr, unter dem Rechtsnachtheile anher vor, daß j die Nichterscheinenden bei Vertheilung der Activmassr, wenn eine gütliche Vereinigung zu Stande kommt, unberücksichtigt bleiben werden. Gießen, den 26. März 1865. Großherzoglichcs Stadtgericht Gießen. Muhl. 777) Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen hat durch Verfügung - dom 3. 1. Mts. über den Nachlaß des Schuhmachers Leonhard Hof dahier, welcher nach dem aufgenommenen Vermö- gensverzeichnisse um 62 fl. 25'/, fr. überschuldet ist, den Concursprozeß erkannt; bim zu Folge sind Forderungen und sonstige Ansprüche an diesen Nachlaß im Termin Montag den 8. Mai l I., Vormittags 9 Uhr, bei Meibung stillschweigenden Ausschlusses »on der Concursmasse unter Vorlage speci- fizirter Rechnungen nach Hauptgeld, Zinsen und Kosten, sowie mit Angabe etwaiger Pfand- und Vorzugsrechte vor dem unterzeichneten Conrursgerichte anzuzeigcn Zugleich soll im Termin ein Arrangement versucht, ein Massecurator und ein Glaubigcrausschuß bestellt, sowie weitere bas Verfahren und die Concursmasse beireffende Beschlüsse gefaßt und in allen diesen Beziehungen die Zustimmung jedes nicht gehörig vertretenen Gläubigers unterstellt s werden. Gladenbach, am 20. Februar 1865. Großhcrzogliches Landgericht Gladenbach. Sehrt, Eckstorm, Landrichter. Landger.-Assessor. Besondere Bekanntmachung. 1113) Der nachstehende Eintrag in das! Firmenregister des unterzeichneten Land- gerichts 1865. März 1. Justus Klug von Al- ten-Bufeck hat das von ihm in Alten- Buseck unter der Firma „I. Klug" betriebene Handelsgeschäft: in Speeerei- und Kurzwaaren, sowie Mehl, mit allen Aktiven und Passiven auf seinen Schwie- ! gersohn Anton Dillmann übertragen. 1 Derselbe betreibt dieses Geschäft unter i der Firma „A. Dillmann", während i die ältere Geschäftsfirma I. Klug erlischt.! wird hiermit veröffentlicht. Gießen, den 4. April 1865. Großherzoglichcs Landgericht Gießen. , P l o ch. ; Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 1054) Montag den 10. und Dienstag den 11. April d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stattwalde, Distrikt Neuhege, nachverzeichncteS Holz öffentlich versteigert werden, als: 1'4 Stecken Nabel-Scheidholz, 25'/. „ „ Prügelholz, 99% „ „ Stockholz, 3085 Wellen „ Reisholz, 841 Kiefern-, Fichten- u. Lärchen-Stämme mit 23955 Cubikfuß, 639 Nadel-Stangen mit 887 Cubikfuß. Die Zusammenkunft ist am alten Anne- röder Weg. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. August d. I. gestattet. Bemerkt wird, daß am ersten Tage des Vormittags das Brennholz und am Nachmittag und des folgenden Tags das Bau- Holz versteigert wird. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 31. März 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Holzversteigerung. 1097) Montag den 10. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Distrikt Reitzberg: 2 Stämme Eichen-Bauholz von 24 bis 33 Fuß Länge und 22 bis 24 Zoll Durchmesser, zusammen 236 Cubikfuß enthaltend, 16 Stämme Buchen - Werkholz von 20 bis 35 Fuß Länge und 10 bis 16 Zoll Durchmesser, zusammen 648 Cubikfuß enthaltend, 48 Stämme Kiefern-Bauholz von 15 bis 45 Fuß Länge und 6 bis 18 Zoll Durchmesser, zusammen 889 Cubikfuß enthaltend, 93*/2 Stecken Buchen-Scheidholz, 2 „ Eichen- „ 12 „ Buchen-Prügelholz, 43'4 „ Stockholz, • 5'4 „ Eichen- „ 2675 Wellen Buchen-ReiSholz, 1575 „ Kiefern- „ meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im Distrikt selbst, am Eingang des Waldes. Großen-Buseck, am 4. April 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Wagner. 1076) Dienstag den 11. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhausc dir Grund- stücke der Elisabcthe Bost, welche derselben von ihrer Großmutter, der Konrad Ger- hardt'S Ehefrau, erblich zugcfallen sind, als: 58 Eichen»Baustämme von 15 bis 40 Fuß Länge und 9 bis 17 Zoll Durchmesser , 1693 Cubikfuß enthaltend, 455 Fichten-Stangen von 25 bis 55 Fuß Länge und 3 bis 5 Zoll Durchmesser, 1230 Cubikfuß enthaltend, 221 Klftr. Acker auf der Weißerd«, 74 ,, Wiese daselbst, 324 „ Acker über dem Schäferbrunnen, 61 „ Acker daselbst, 150 „ Acker über dem Rodt, 224 . „ Ack-r auf der Weißerbe, 326 „ Acker auf dem Gleiberger Weg, auf 6 Jahre an Vie Meistbietenden ver- pachtet werden. Gießen, den 4. April 1865. Großhcrzogliches OrtSgcricht Gießen. Ebel. Holzversteigerung. 1094) Donnerstag den 20. April, von Morgens 8 Uhr an, sollen im Annerödcr Gemeindcwalde, Distrikten Tempel, Baracken und Müllerweg, nachverzeichnctc Holzsortimente öffentlich ver- steigert werden, als: 7 S lecken Buchen-Scheidholz, 1 ff „ Prügelholz, 57, „ Stockbolz, 100 Wellen , Reisholz, 12% Stecken Eichen-Scheitholz, 277. ff „ Prügelholz, 32% H „ Stockhvlz, 1391 Wellen „ Rcisholz, 17, Stecken Navel-Scheibholz, 47 ff „ Prügelholz, versteigert werden. Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde am Wege von Garbenteich nach Grüningen, am Eingang des Waldes. Watzenborn, am 4. April 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn. M a i d. 1132) Nächsten Mittwoch, den 12. d. MtS., Vormittags 9 Uhr, sollen folgende Arbeiten auf hiesiger Bür- germeistcrei versteigert werden, als: Unterhaltung der Pumpen, veranschlagt zu......115 fl. Pflasterarbelt, veranschlagt zu . 400 „ Wieseck, den 6. April 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Wicseck. Lang. Holzversteigerung. 1090) Die am 20. März 1. I. in dem Distrikt Niederseilbach, Revier Trais a. d. Lumda, abgehaltene Versteigerung des Eichen-Stammholzes ist genehmigt und können die Steigerer die Abfuhrscheine jeden Montag und Freitag dahier erheben. Rabenau, am 3. April 1865. Der Rentmeister: W. Engel. I l Feilgebotenes. ! Frische Apfelsinen! (Messina-Frucht), pro Stück 5, 6 und 7 fr., in Kisten von 200, 220 und 240 StüH billiger, empfehlen (1082) I. A. Busch Söhne. 1089) Rühmlichst bekannte Stollmercä’fdje 3ku|l=$oii6ons, anerkannt bestes Hausmittel gegen Hal«- unb Brustl.iden, Husten und Heiserkeit, stet- ächt aus Lager ä 14 Kr. pr. Paket hier in (Blessen bei 6. W Dictz am Markt. 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Nat u rell-Tapet en von 8 kr., sowie die feinsten G o ld-T a p eten, von Cubikfuß, 204 Nadel-Stämme von 6 bis 14 Zoll Durchmesser und 50 Fuß Länge, mit 2443 Cubikfuß. 48 kr. an pro Stück. Außerdem wird eine bedeutende Anzahl zurückgesetzter Tapeten und Re sie, mitunter zur Hälfte des Ladenpreises, abgegeben. Die Zusammenkunft ist im Tempel, am Wege nach Oppenrod zu. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. September d. I. gestattet. Annerod, am 3. April 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Seipp. Holzversteigerung. 1102) Dienstag den 11. April, des Vormittags um 10 Uhr, sollen in dem Gemcindewaldc zu Watzenborn, Distrikten Trischer und Pohlheimer Walk: 50 Stecken Eichen- und Nadel-Scheid-, Prügel- und Stockholj, 3950 Wellen ReiShvlz, Fichtennadel-Zucker. 634) Der von mir seit längerer Zeit erfundene und besonders im Königreich Bayern so beliebt gewordene Fielt lernt adel-’F.ucli er ist hauptsächlich allen Personen, welche an langwierigen Schlcimflüffen der Brust und anderen Organen leiden, zu empfehlen. Derselbe hat einen sehr angenehmen Geschmack und bürgt die wiederholte Ab> nähme Derjenigen, welche einen Versuch damit gemacht, für dessen Güte in obige» Fällen, Heiserkeit it. Preis offen pro Zollpsund 15 Sgr. Preis in Paquetchen zu 6 Stangen 2 Sgr. pro Poquet. J. I\ Boss, kgl. bayer. concess. 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Mein Fabrikat kann ich Ven besten amerikanischen Maschinen an die Seite stellen, da meine Erfahrungen in diesem Fache, welche ich in den bedeutendsten amerikani- schen Näh-Maschinen-Fabriken mehre Jahre hindurch als Mechaniker gesammelt habe, mich befähigen, in technischer Ausführung sowohl wie in Herstellung des Materials (biegb. und schmiedbares Gußeisen) das Ausgezeichnetste zu leisten. Vortheile meines Fabrikats vor dem amerikanischen: 1) Ungehinderte Anwendung aller neuen patentirten amerikanischen Verbesserungen, welche in Amerika nur von einer oder der anderen Fabrik angewendet werden dürfen. 2) Billiger Preis. 3) Leichter Ersatz oder Reparatur eines zerbrochenen, verbogenen oder ausgearbeiteten Stückes zu sehr mäßigem Preis. (Es ist gewiß, daß die Maschinen erst nach vielen Jahren ausgearbeitet sein werden, alsdann aber tritt das Bevürfniß ein, welches sich häufig jetzt schon fühlbar macht, die Maschine zur Nachbülfe in die Fabrik schicken zu können, während Vas bei amerikanischen Maschinen unmöglich ist.) Garantie für Dauer meiner Maschinen drei Jahre; freie Instandhaltung während dieser Zeit. Jos. Wertheim. Laben: Zeil 15, Frankfurt a. Main. Fabrik: In der „Reichskrone." Weißer Kräuter-Brust- Syrrrp stets vorräthig bei (911) Julius Wallach. 1124) Schöne frische Ornnqcu, pro Stück 6, 7 und 8 kr., ebenso Citronen, pro Stück 4, 5 unv 6 fr., empfiehlt Carl Scheible, Konditor. 1127) Chignon-, Schiibkrot- und alle Sorten andere Kämme sind billig zu haben; auch werden alle Reparaturen besorgt bei Bernhardt Abend, Weidengasse Lit. B. Nr. 82. 1141) Meerschaum- Cigarren- Spitzen verkaufe ich, wegen Ausgabe dieses Artikels, bedeutend unter dem Fabrik» preise. I- Eberhardt. 1138) Feinstes Schwung- und Vor» schußmehl empfiehlt Bäcker Carl Steinberger. 1110) Zupselzeuge in allen verschiedenen Mustern unv Breiten, wie Bei- Verwand und sonstige elegante Rockzeuge für Unterröcke, werden im Umtausch wie im Verkauf stets zu den billigsten Preisen abgegeben bei L. ©eibei, in der Neustadt. 1100) Blumenmehl empfiehlt I. G. Appel. Ich beehre mich, ergebens! anzuzeigen, daß ich von obiger bewährter Fabrik ständig Maschinen auf Lager halte und paß ich sic zum Geschäfts» wie Familiengebrauch bestens empfehlen kann. Preise: Nr. 3 fl 90. Einfache Maschine zum Geschäfts- und Familiengebrauch. Nr. 2 „ 103. Elegante Maschine „ „ „ „ Alle bis jetzt als tauglich befundenen Hilfsapparate als Gratis-Zugabe. Direkte Garantie der Fabrik! Unterricht gratis! (1146) Strack. Frühjahrs- und ‘nnumcifttiffc, in schöner Auswahl, empfiehlt I. CH. Retter. 1033) Dunggyps, Steinkohlen und Braunkohlen empfehlen ___________Flick L KröU. 1130) Kleesamen in bester Qualität bei Chr. Wallenfels. 1095) Gelbe und rothe Frühkartoffeln sind zu verkaufen bet PH, Stückrath Wittwe, Asterweg. 1013) Ein gut gehaltenes leichtes einspänniges Chaischen steht zu verkaufen. Bei wem? sagt die Expcd. d. Bltts. Moritz Weil, junior, Frankfurt a. M., Mainstraße Nr. 8. Mrik - Niederlage deutscher und englischer Feilen. Verkauf zu Fabrikpreisen engros detail. (1017) i 1123) Buxbaurn ist zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausg. d. Bltts.__ 1106) Eine Partie guter Dünger ist zu verkaufen. Bei wem? sagt Die Expev. dieses Blattes. 1149) Die erwarteten Crinolinen und Corsetten sind eingetroffen und empfehle ich diese, sowie das Neueste in Kleiderbesatz, bei äußerst billigen Preisen.__________________________________ C. Schulze. Anerkennung. An das Hauptdepot der Dr. David so n'schen Zahntropfen in Berlin. St. Petersburg, den 4. Februar 1858. 1087) Die bei meiner Anwesenheit in Berlin gekauften Zahntropfen habe ich zu meinem Privatgebrauch verwendet, und haben sich dieselben in einigen Fällen sehr gut bewährt. Sobald mein Vorrath geräumt, werde ich wieder neue Bestellungen machen. Hochachtungsvoll Dr. David Wallenstein, Ükrrn-Zahnarzt Sr. ih'ojeftät t>ed Äatfer« nun Rußland, Pvlizeibrink 3. im Hause Jtotomin. Diese Tropfen sind ächt zu haben pr. Flasche zu 7'/, Sgr. in Gießen bei ____________________ Ludwig Jahrers. Frische Sämereien empfiehlt in vorzüglicher Qualität Theodor Loos, Neuenweg Lit. B. Nr. 111. 1088) Ein wohlschmeckendes Getränk und ein vorzügliches diätetisches und unersetzbares Heilnahrungsmittel bietet das bis jetzt unerreicht dastehende Hoff'fche Malzextract - Gesundheitsbier aus der Brauerei des Hoflieferanten Herrn Johann Hoff, Neue Wilhelmsstraße 1 in Berlin, Filiale Hochstraße Nr. 12 in Köln. Mit welchem Rechte dasselbe offiziell von den kgl. preuß. und k. k. österr. Lazareth- Directioncn als ein ausgezeichnetes Heilnahrungsmittel erklärt worden ist, erhellt aus nachstehendem Schreiben. Stettin, den 2. December 1864. Seit über 4 Jahren bediene ich mich Ihres vortrefflichen Malzertractes mit dem günstigsten Erfolge. Es ist dasselbe das einzige Mittel, welches meinen leibenden Körper erhält, und ist es mir aus diesem Grunde nolhwendig, daß ich dies Getränk unausgesetzt genieße. Sie wollen daher rc. (Folgt Bestellung). C. Stcinhard, Polizeiverwalter. Niederlage in Gießen bei Julius Wallach. 1145) Mein wohlassortirtes Schuh und Stiefel-Lager bringe ich in empfehlende Erinnerung. PH. Löber Wittwe, Neuenweg Lit. B. Nr. 144. 917) Der durch seine außerordentliche Güte wohlbekannte, und als Hausmittel bei allen Hals- unk Brustkraukheiten, namentlich Husten, Heiserkeit, Katarrh, Verschleimung der Lungen und des Kehlkopfes, Grippe rc. unentbehrlich gewordene Weiße Kräuter-Brust-Syrup, allein ächt fabricirt von F. W. BOCKIUS in OTTERBERG, ist stet« zu haben in Flaschen zu 35 fr. und 1 fl. 10 fr. in den Niederlagen in Gießen bei Ernst Hermes, „ Sich „ L. F. Förster. I Das Pianoforte - Lager von L. Lichtenstein & Eomp., Neue Kräme 28, Frankfurt a. M., empfiehlt seine reiche Auswahl in Flügeln, Pianino's, Tafel-Clavieren und Harmoniums von Erard, Plegel, Steinwag, Bösenborfer, Schied- mayer & Söhne, Blüthner, Hüni & Hübert, Schwechten (H etz) «. rc. Bei billigsten Preisen wirb mehrjährige Garantie geleistet. 1105) Rothe und weiße Kleesaat, in bester Qualität, zu billigstem Preise bet Friedr. Bieler, am Kreuz.__ 1125) Roggen- und Walzen - Kleie ist stets vorräthig; auch eine Partie Dickwurzeln, centnerweise, und mehrere Wagen Kuhmist sind zu verlaufen bei Emil Noll, Löwengaffe. 1139) Gutes Heu ist zu verkaufen in Lit. B. Nr. 114 auf dem Neuenweg. 1055) Hiermit die ergebene Anzeige, baß ich vorzügliche Fett-Steinkohlen, 100 Centner franco Station Gießen zu 26 Rthlr., kleinere Quantitäten auf meinem Lager zu Wetzlar, ä Ctr. zu 9’/t Sgr., vorzügliche Braunkohlen, 100 Ctr. franco Station Gießen zu 15 Rthlr. 22 Sgr., kleinere Quantitäten auf meinem Lager, ä Ctr. zu 6 Sgr., prompt liefere. Die betreffenden Herren Consumenten werben gebeten, mit meiner Kohle jedenfalls einmal einen Versuch zu machen, indem ich überzeugt bin, daß man alsdann keine bessere mehr wünscht. Nähere Auskunft wird von mir ertheilt, und bitte ich Bestellungen bei Herrn L. C. Schultheis, Seltersweg Lit. C. Nr. 9, abzugeben. Wetzlar, im März 1865. Leonb. Rotb. 1144) Ein Haufen Mist, ein Ofen und eine Herdplatte sind zu verkaufen Neuen- weg Lit. B. Nr. 144. 1137) Einige Tausend Dachlatten und mehrere Hundert Planfenlatten sind billig zu verkaufen bei Heinrich Reh, in Oppenrod. 1092) Mehrere Handwagen und Garten- eggen sind zu verfaufen oder auch gegen Vergütung zu verleihen bei _________Schmied Unverzagt. 1109) Verehrlichem Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich alle verschiedenen Muster von gut leinenen, gezwirnten Spitzen'bei Frau Seibel in der Neustadt zur Abgabe vorräthig habe und bitte bei Bedarf um geneigte Abnahme. Wittwe Löbermann. 1098) Gute Frühkartoffeln sind zu verkaufen Wolkengaffe Lit. C. Nr. 59. 1121) Bei Schäfer Ludw. Scheid auf dem Neuenweg kann eine Partie Heu centnerweise abgegeben werben. 1101) Ein Kaute M i st ist zu verkaufen. Näheres bei der Expeb. d. Bltts. 1119) Bei Theodor Wortmann sind Dickwurzeln zu verkaufen. 1120) Eine frischmelkende Ziege ist zu verkaufen Wallthorstraßc Lit. A. Nr. 119. lttsaat, i, »reift btt ieler, JF____ i'Sltlt || 1 Didöut. J^en Ach v'ngafft. rfnufen in i»tg. e Anzeige, nkohlen, Tietzen zn auf meinem 97, Sgr, 100 Sfr. 15 Rihlk. luf meinem mpt liefere, unten »er« jitenfaOi intern ich ann ftint ir trtfteili, errn L- E. C. Nr. S, Rotb., Ofen Md tn Nene«' STüiit find billig erpjih- i machte ich Reh, inc ©arten« auch gegen «eiwirntett er Relles 3 bitte bei Schelt Hett ,u nertaU' rmnn^, pT* 59. _ Ein Anerkennungsschreiben^ welches die Vorzüglichkeit des R. F. Dsubitz'schen Kräuter-Kqueurs aufs Neue bekundet. Herrn R. F. Daubitz in Berlin! 1086) Nachdem ich länger als 2 Jahre an Hämorrhoiden gelitten und nirgend Hülfe gegen mein eingewurzeltes Nebel gefunden hatte, nahm ich meine Zuflucht zu Ihrem Kräuter-Liqueur, den ich aus der hiesigen Niederlage von Rob. Maaß entnahm..— Schon nach Verbrauch einiger Flaschen sand ich Linderung meiner Schmerzen, und nachdem ich nun circa 10 Flaschen des berühmten Liqueurs confumirt habe, fühle ich mich so wohl wie nie zuvor. — Ich kann aus Anerkennung nicht umhin, Ihnen meinen Dank auszusprechen und wünsche, daß allen ähnlich Leidenden dieses Schreiben zu Gesicht käme, damit sie sich nicht ferner durch die Billigkeit vieler anderer Liqueure verlocken lassen, einen durch äußere Ausstattung so äbniid) ausschenden Liqueur zu ge- brauchen, von dem sie keine Hülfe erwarten dürfen. Ich gestatte Ihnen mit Vergnügen, dieses Schreiben der Oeffentlichkeit zu übergeben und zeichne achtungsvoll Jüterbogk, den 22. October 1864. Franz Höhne, Ziegeleibesitzer. * Dieser Liqueur ist allein ächt zu haben in Gießen bei Ludw. Jahreis; in Allendorf a. d. L. bei H. W. Moll; in Hungen bei Aron Buch; in Sich bei H. C. Bingmann; m Münzenberg bei L. Engel Sohn. 670) Rechnungs-Formularien für Preuß. Gemeinde-Einnehmer, sowie Formularien znm Einklagen für Preuß. Gerichte, sind stets vor- räthig bei Wilhelm Klee, Mäusburg. 589) Niederlage: = Bonner Tapeten • Fabrik, Bonn. = Niederlage: Cöln, Martinstraße. Coblenz, Rheinstraße. Musterkarten werden auf Franco - Briefe zugesandt. | Bonecamp of Magbitter, durch seine Bortreffltchkeit sich auszeichnend, ist ächt zu haben in der Expedition dieses Blattes. Pro Flasche S4 kr._________ 1134) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen bet Chr. Hodmeyer, Katharinengaffe. 978) HOB , . Wein, Essig und Brandwein ist gut zu haben bei Moses Rothenberger. 1081) Zwei Kauten voll Dünger sind billig zu verkaufen in der Neustadt Lit. D. Nr. 54 und 55. 995) Umzugs halber beabsichtige ich mein in der Wallthor- straße gelegenes Haus nebst Hintergebäude aus freier Hand zu verknusen. N. D. Stern, Lederhändler. Vermiethnngen. 1111) Ein kleines Logis ist zu ver- miethen im Darmstädter Hau«. 1099) Der untere und mittlere Stock meines Hauses sind zusammen oder auch getrennt zu vermiethen. Lips, Mitprediger. 1126) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen Sandgasse Lit. D. Nr. 133. 1154) Eine Familienwohnung nebst Scheuer und Stallung ist zu vermiethen bei Wilh. Mo hl, Marktstraße. 1091) Ein möblirtes Zimmer mit (Sabine! ist zu vermiethen Seltersweg 35. 722) In meinem Vorderhause ist ein kleines Familienlogis und mehrere möblirtt Zimmer zu vermiethen. Wilhelm Rühl, Russischer Hof. 1116) Der untere Stock unseres neuerbauten Hauses in der Anlage ist auf den 1. Juli, wenn gewünscht, noch früher zu vermiethen. L. und A. Petri. 1117) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Jacob Dorr, Mühlgasse. 1040) Eine Wohnung im zweiten Stock, enthaltend 4 heizbare Zimmer mit Korridor, Kucke, Kammern und Mitgebrauch der Wasckküche, ist anderweit zu vermiethen und kann am 1. Juli, auf Verlangen auch sogleich, bezogen werden. L. C. Burckharvt, Neuendäuen. 826) Das seither von Frau Professor Dr. Adrian bewohnte Logis in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und im Juni beziehbar. Dr. v. Helmolt. 1041) Der zweite Stock meines Hause« mit allem Zugehör ist anderweit zu vermiethen. W. Ferber, Lindenplatz. 1142) Ein ganz neu eingerichteter Laden mit vollständigem Logis, in einer der besten Lagen der Stadt, ist zu vermiethen und am 1. Mai zu beziehen. Näheres bei der Erped. d. Bltts.________________________________ 1143) Das seither von Herrn Revisor Stock bewohnte Logis Lit. B. Nr. 94 an dem Kreuz ist vom 1. Juli an anderweit zu vermiethen._____________________________ 1080) Ein Mansarden-Zimmer ist zu vermiethen bei 8oui« Busch Wittwe. 1073) Ein Familienlogis mit 2 bis 3 Stuben, Cabinet, Hintergarten, großem Bodenraum, Waschküche ic. ist zu vermie- then und am 1. Juli beziehbar bei Musiklehrer Geller, Reichensand. Vermischte Anzeigen. 1136) In einer hiesigen Ci- garrensabrik ist eine Lehrlingsstelle zu besetzen. Bock 8? Müller. 1135) Eine zuverlässige Person, welche mit Kindern umzugehen weiß, wird in einen Heinen Haushalt bei hohem Lohn in Dienst gesucht Da« Nähere bei der Exped. d. Bl. 1151) Der Unterzeichnete bringt hiermit seine Nähmaschinen - Verloosung tn empfehlende Erinnerung und können, außer in seiner Wohnung, bet den Herren S. Landauer, C. Wenzel, Wilh. Klee und I. Landauer, Loose hierzu tn Empfang genommen werden. Gießen, den 8. April 1865. £d>. Hrrschfeldt. N 1071) Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenste U Anzeige, daß ich dahier ein Tapeziergeschäft etablirt habe und verspreche, alle in mein Fach einschlagenden Arbeiten dauerhaft und geschmackvoll, und zwar bei reellster Bedienung, auszuführen. M m3 Franz Jungk, Ldwengasse, W bei Herrn Weißbinder Hoch, Lit. C. Nr. 115. Bekanntmachung Betreffend: Verwendung arsenikhaltiqer Farben zu Anstrich und Tapeten für Zimmer. Der nachfolgend abgedruckte Aufsatz wird wiederholt zu Belehrung und Warnung zur allgemeinen Kenntniß gebracht, und den Großherzoglichen Bürgermeistern noch besonders aufgetragen, die Gemeindeangehörigen in geeigneter Meise hierauf aufmerksam zu machen. , . Gießen, den 7. April 1865. Großherzogliches Kreisamt Gießen. K ü ch l e r. Zur Belehrung unv Warnung über die der Gesundheit schädliche Verwendung grüner und gelber arsenikhaltiger Farben auf groben (nicht fatinirten) Tapeten und zu Zimmeranstrichen. — Ungeachtet schon früher wikverholt in der Großherzoglich Hessischen Zeitung Nr. 177 vom 28. Juni 1845 jc., rer Darmstädter Zeitung Nr. 331 vom 29. November 1853, wie in anderen öffentlichen Blättern vor dem Gebrauche gifthaltiger Farben zur Auskleidung der Zimmer-- wände namentlich mit Schweinfurter Grün gewarnt worven ist, so sind doch diese Mahnungen seither nicht selten aus Unkenntniß übersehen worden. Nach dem Gutachten der Mrdicinalbehörde ist insbesondere den mit lebhaft grüner Farbe, als: Schweinfurter Grün, Mitisgrün, oder Wiener Grün bedeckten ordinären wohlfeilen Tapeten zu mißtrauen, welche sogar schon beim Aufkleben neuer oder beim Abnehmen alter Tapeten deu Arbeitern Entzündung und Geschwulst der unbekleideten Körvertheile (Gesicht, Arme, Hände) erzeugten und namentlich bei Verwendung in Schlafzimmern für Vie Bewohner schon in manchen Fällen beveutend innere Krankheitszustänve zur Folge hatten, gleichwie dies auch bei bloßem Anstrich von vumpfen Schlaf- unv Wohnzimmern der Fall fein kann, wenn solche feucht und nicht täglich vollständig gelüftet werden können. Wenn auch bei gut geleimten feinen (fatinirten) Tapeten, auf welchen die Farben ungleich fester gebunden sind, ein solcher Nachtheil weit weniger zu befürchten steht, so ist bei ihrer Verwendung doch immer Vorsicht zu empfehlen. — Ein leichtes VorprüsungSmittel in der Hand eines Jeden ist übrigens das Verbrennen eines Stückchens solcher Tapeten oder einer Messerspitze voll von der angestrichenen Wand abgeschabter Farbe über der Flamme eines Lichtes. Entwickelt sich dabei ein weißlicher nach Knoblauch riechender Rauch, so ist starker Verdacht auf arsenikhaltige Farbe vorhanden. Am sichersten wird man indessen verfahren, wenn man eine solche Tapete seinem DrM- apotheker zur Prüfung übergibt. 1147) Im Anzeigeblatt vom 1. April 1865 findet sich unter Nr- 1048 eine Mittheilung über die Sammlung der Beiträge zum Gustav - Adolphs - Verein in Rödgen, die auf boshafte und verleumderische Weise die Wahrheit entstellt oder verschweigt und offenbar darauf berechnet ist, den Unterzeichneten in den Augen des Publikums zu verdächtigen. Mtt den Einsendern jene» Artikels, welche die fragliche Angelegenheit für hochwichtig und heilig zu betrachten sich den Anschein geben, wahrend sie in einem Zeitraum von ungefähr neun Jahren im Ganzen nur je 18 bis höchstens 36 kr. Beiträge leisteten, werde ich bei Gericht die erforderliche Rücksprache halten; zur Steuer der Wahrheit diene aber Folgendes: Aus Veranlassung des Großherzoglichen Deean Koch in Großen-Linden, welcher schleunigste Einsendung der in Rödgen für den Gustav - Adolphs - Verein vorzunehmenden Sammlung wünschte, wurden zwei KirchenvorstandS-Mitgliever mit der Erhebung der Beiträge betraut und da von dieser Seite die Einsammlung nicht betrieben wurde, Der Geistliche mich aber wiederholt monirte, so unternahm ich selbst die unangenehme Last des Einsammelns, nachdem ich vorher vergebens um Begleitung eines Kirchenvorstands. Mitglieds gebeten hatte. Bei der Eile, mit Der ich das Einsammeln besorgen mußte, mögen Einzelne von mir übersehen worden fein, Andere habe ich wegen ihrer Vermögensverhältnisse zur Betheiligung nicht aufgefordert. Die Einsender, wenn ich dieselben errathen habe, und Die allerdings zu den wohlstehenderen Ortsbürgern gehören, habe ich deßhalb nicht angegangen, weil sie aus dem Armenverein ausgetreten waren und ich mich aus diesem Grunde zu der Annahme berechtigt glaubte, sie würden für milde, wohlthätige und heilige Zwecke überbauet nichts beisteuern. Rödgen, den 3. April 1865.________ Körber. 1043) Die ~ Mägdelmrgkr Feuewerllchcrungs - Gesellschaft hat Die Verwaltung der Agentur Gießen, welche gegenwärtig durch den Tod ihres seitherigen, sehr tüchtigen Vertreters, Herrn C. Höhler daselbst erledigt ist, bis nach erfolgter Neubesetzung dieser Stelle, ihrem Agenten, Herrn Philipp Zimmer in Lich übertragen, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt Darmstadt, den 1. April 1865. H. Hahn, General - Agent. Bezugnebmend auf vorstehende Anzeige erklärt sich der Unterzeichnete zur Entgegennahme von Versicherungs-Anträgen, sowie zu jeder gewünscht werdenden Auskunft gerne bereit. Lich, den 1. April 1865. Philipp Zimmer, Agent der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft. Geschäfts - Empfehlung. 1114) Einem geehrten Publikum erlaube ich nur hiermit ergebenst anzuzeigen, Dafe ich Mich al« Tapezirer und Dekorateur an hiesigem Platze ctablirt habe. 3ch empfehle mich daher im Polstern der Möbel, Aufhängen der Vorhänge und zu sonstigen in dies Fach einschlagenden Arbeiten, sowie im Tapeziren Der Zimmer, | Wobei ich gleichzeitig Die Lieferung Der Tapeten übernehmen kann. Jch^werdc stets bemüht fein, Die mir anvcrtraut werDenden A beiten mit Der, größten Sorgfalt und Pünktlichkeit, unter Zusicherung reeller und billiger Bedienung,! auSzuführen. Gießen, Den 8. April 1865. Wilhelm Faber, Marktplatz Lit. D. Nr. 22. Israelitische Feiertage. 1103) Nächsien Dienstag und Mittwoch, den 11. und 12. d. MtS. 1140) Einern verehelichen musiktreiben- Den Publikum Diene hiermit zur gefälligen Notiz, daß auch für Nicktabonnenten meiner Musikalienhandlung, Pieren von 1 st. Werth wöchentlich zu 3 fr. auSgeliehen werden. I. Eberhardt. 1062) Die Schuhmacherei kann ein braver Junge erlernen bei E. Junker. = Am 15. April d. I. findet eine große Ziehung des allerneuesten k. k. österr. Staats-Aulebens vom Jahre 1864 statt, weiches in seiner Gesammtheit 400,000 Gewinne enibält und ,war von fl. 250,000, 220,000, 200,000, 150,000, 50,000, 25,000, 20,000, 15,000, 10,000, 5000, 2000, 1000, 500, 400 u. s. w. 1 Loos für obige Zieh, gültig kostet fl. 4 । 4 Loose „ » " " 7 „ „ „ " "20 Gefällige Aufträge werden gegen (Sm- । sendung des Betrages oder Postnach» i nähme reell und prompt auSgeführt, I Verloosungspläne den Bestellungen bei- geschlossen und die Ziehungslisten sofort nach der Ziehung zugesanvt. i Man beliebe sich daher recht baldigst I und direct ju wenden an Heinrich Bach, Handlungshaus in Frankfurt a. M 1108) Anmeldungen zur Aufnahme in das hiesige Großherzogliche Gymnasium fit, das mit dem 1. Mai beginnende neue Schuljahr sind Donnerstag den 27. April, Vormittags von 9—12 Uhr, in dem Gymnasiaigebaude unter Beibringung von Zeug- , nissen der bisherigen Lehrer bei der unterzeichn-ten Behörde zu machen, woraus am 28. und 29. April eie Aufnahmeprüfung erfolgen wird. Gießen am 5. April 1865. Großherzoglichc Direktion des Gymnasiums zu Gießen. Dr. G ei st. Für Auswanderer. 1115) Jeden Monat expcdire ich viermal mit den vor- züglichsten Dampf- und Segelschiffen nach allen Häfen von Amerika und Australien. Zu anerkannnt r-cller Behandlung werden die Preise billigit gestellt.— .Amerikanisches Gold, sowie gute Wechsel, sind stets bei mir zu haben. Zu Ueberfahris-Verträgen empfiehlt sich der concesslonirte Agent ° v C W Dietz, am Markt. Privat-Mädchenschule von Dr. G Krumm. 1020) Die diesjährige Prüfung meiner Anstalt findet Montag den 10. April, Nachmittags von 2 bis 6 Uhr, sowie Dienstag den 11. AprU, Vormittags von 9 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr in dem städtischen -schulhause, «chuC firaße eine Treppe hoch, statt, wozu ich die Eltern und Angehörigen meiner Schülerinnen, frühere Zöglinge und alle Gönner und Freunde der Anstalt und der höheren Mädchenbildung hiermit einlade. - 4 Programme nebst Rechenschaftsbericht über das verflossene Schichahr, aus welchem die Organisation der Schule erkannt werden kann, sind vom ersten Tage^der jjrui g an in meinem Hause, sowie in der Ricker'schen und Ferber'schen Buchhanv ung, zu haben. Das neue Schuljahr beginnt am 8. Mai; confirmirte Mädchen, welche von nun an blos in die ihren Kenntnissen entsprechende Abtheilungen gesetzt werden können, si den nach Pfingsten Ausnahme. . Anmeldungen beliebe man vom 1. Mai an und zwar in meiner neuen y g Vormittags zu machen. Für auswärtige Zöglinge vermittle ich — * sogenannten Pensionaten — Aufnahme in Familien, welche eine Familienerzieh g ihren eigenen Töchtern garantiren Dr- Turnverein. 1131) Für das Sommerturnen soll eine Vorturnerschaft gebildet werden. Lusttragende hierzu werden ersucht, sich Dienstag den H. April, Abends, bei dem Riegen- turnen zu melden. Der Turnwart: L. C. Rübsamen. < Germania. Lebens-Verstcherungs-Actirn-Gesellschast in Stettin. Grund-Capital: Fünf Millionen 230,000 Gulden sudd Whr. Versicherungs-Anträge vom 1. Januar 1864 bis 1. Januar 1865 . 29186 mit 27,179,404 fl. Die ..Germania44 übernimmt fortwährend Versicherungen auf das Leben einzelner und verbundener Personen zu billigen und festen Prämien und schließ! feiner Aussteuer- und Leibrenten-Versicherungen jeder Art ab; sie die er ven Betheiligren die sichersten Garantiren und gewährt ihnen alle nur möglichen Vorlheile und Erleichterungen. Beispiel: A, 27 Jahre alt, sichert durch eine bis zu seinem Tode zu leistende Prämienzahlung von jährlich 19 fl. 10 kr. (Die Prämie kann auch 'n vierteljährlichen oder monatlichen Raten gezahlt werden) seiner Frau und seinen Ämtern etn Capital von 1000 fl., welches bei seinem Ableben gezahlt wird, mag dasselbe spat oder sruy eintreten. ... ~ ... Zur Verabreichung von Prospecten und Erkheilung lever näheren Auskunft ist >-»<„Z „ W,ih. B-ls-r, Agent der „Germania.“ 1107) Anmeldungen zur Aufnahme -in die hiesige Großherzogliche Realschule für das mit dem 1. Mai beginnende neue Schuljahr können vom 23. April an täglich vormittags bet der unterzeichneten Direktion gemacht werden. Die Prüfung der aufzunehmenven Schüler findet Freitag den 28. April vormittags um 9 Uhr in dem Realfchulgebauve statt. Gießen am 31. März 1865. Großherzogliche Direktion der Realschule zu Gießen. Dr. Weigand. Bibliotheken, Kupferwerke :c. werden zu annehmbaren Preisen gekauft von Isaak St. Goar, Buch- und Antiquariatshandlung inFrank- surt a. M. Roßmarkt 6 nächst der Haupt- wache. Offerten iraneo._________(1093) 1118) Die Taxen des versicherten Rind- Viehes sind sür's zweite Quartal von dem Vorstand festgestellt unk liegen statutengemäß 8 Tage, innerhalb welcher Frist Reelama- tionen dagegen gemacht werden können, zur Einsicht der Interessenten offen. Gießen, Den 6. April 1865. S Der Präsident: Wcrtmann. 1133) Ein kräftiger Bursche von etwa 16 Jahren wird in ein Geschäft gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.________ 910) Ein Schweizer und ein Hausknecht werden gegen guten Lohn gesucht. Von wem? sagt die-Exped. d- Bltts. 1096) Zwei Schweine, Heu, Stroh und Dickwurzeln verkauft Em!l Loos. 1153) Ein Löufmäkchen wird sofort gesucht. Das Nähere bei der Exped. D. Bl. Die Stadt Gießen nun 600 Jahre zu Hessen gehörig. 1148) Für Gießen wird der 29. September d. I. das sechste Jahrhundert von dem Zeitpunkte abschließen, an welchem t< nachweisbar zu Hessen gehört hat. Am 15. August 1264 war es nocb im Besitze des Pfalzgrafen Ulrich von Tübingen, welcher damals dem Hartrad V. von Merenberg ein Burglehn zu Gießen erthcilte; am 29. September 1265 aber bestätigte Landgraf Heinrich von Hessen demselben Hartrad dieses Burglehn, und nach der hierüber noch vorhandenen Urkunde war um diese Zeit der Landgraf Herr von Gießen. Auf welche Weise der Besitz auf ihn übergegangen war, darüber besteht keine Gewißheit; wahrscheinlich aber ist es durch Kauf geschehen. Da auch die Zeit des Uebergangs nur soweit bekannt ist, daß sie zwischen den 15. August 1264 und den 29. September 1265 fällt, so bleibt der 29. September der erste Tag, von welchem sicher behauptet werden kann, daß Gießen an Hessen gekommen war. Wenn wir diese Notiz mittheilen, so denken wir nicht daran, ein kostspieliges Säcularfest anregen zu wollen; wir möchten aber doch darauf Hinweisen, daß es geeignet sein dürfte, das siebente Jahrhundert nicht stillschweigend anzutreten, und möchten den Wunsch aussprechen, daß der Gemeinverath für eine würdige Bezeichnung des 29. Septembers als eines Freudentags für die Stadt Gießen' ^em auch das Großherzogliche Haus seine Theilnahme nicht versagen wird, besorgt sein möge. 1152) Die öffentliche Prüfung meiner Lehranstalt findet Montag den 10. April, öon Morgens 8 bis 12 Ubr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr in meinem Schul» locale statt, wozu ich die Eltern meiner Schüler, sowie alle Freunde meiner Anstalt, hiermit höflichst einlave. C. Rahn. Guts-Veräußerung. 838) Ein in der schönsten Gegenv der Schweiz, am Genfer-See, gelegenes Gut mit ansehnlichem Areal unv herrschaftlicher Billa, soll wegen Sterbefalls des bis- herigen Besitzers mittelst Berloosung veräußert werden. Bei dieser Berloosung kommen gleichzeitig 259 Gewinne, bestehend in 260 Staats - Prämien - Obligationen, deren Werth niemals verloren geht unk worauf man im glücklichen Falle 350,000, 300,000, 250,000, 220,000, 200,000, 100,000, 50,000 rc. rc Gulden gewinnen ^ann, zur Bertheilung. Ein Loos kostet 12 st. Drei Loose kosten 35 fl Sechs Loose kosten 08 fl Elf Loose kosten 120 fl. Auswärtige Aufträge, unter Beifügung res Betrages, werden baldigst erbeten und soweit der Borrath reicht, prompt ausgeführt. Ausführliche Prospekte gratis. Man wende sich direkt an den mit dem Verkaufe dieser Loose beauftragten General» Agenten Alfred 8. Cleiger, in Frankfurt a. M. 33 Herzoglich Nassauische Staatseisenbahn. ____Fahrplan vom 1. November 1864 ab. Aus Gießen 6 84S 1215 — 4 Aus Eoblenz — 8 11- 240 $40 „ Wetzlar 7 z; 840 ' l10 3z 6„ ff Oberlahnstein — 840 H36 $10 612 In Weilburg 814 lOzz 1U 346 729 u Diez ?!() IO5 12g8 427 ^33 „ Limburg 95 li20 228 ®20 830 1! Limburg ?20 1015 1 ^40 ?4H -- Diez 917 1 132 2 37 ^42 6 ff Weilburg 8« 11.5 14« 530 840 „ Oberlahnstein 10z; 1250 35o In Wetzlar 855 H50 2ao 615 015 „ Eoblenz IO55 ^25 ^2R $25 — ff Gießen — 1215 324 645 — 1056) Es wird ein junges Mädchen sogleich, oder auf Ostern, in Dienst gesucht. Zu erfragen bei der Exped d. BlttS. 1019) Das Orchester deS Gie- stener MustkinstitutS steht von -Ostern an dem Publikum zur Verfügung. Hierauf bezügliche Bestellungen werden schon jetzt ent^egengenommen. Gietzen, den 30. März 1865. Dr. Königer. „Heiterkeit." 1129) Samstag den 8. April, Abends 9 Uhr: außerordentliche Versammlung im Locale. Dkr Vorstand. 1 1128) Zu der künftigen Montag um 2 Uhr Nachmittags in dem städtischen Schul» : Hause in der Schulstraße stattfindenden Prü» fung in meiner Lehr» Anstalt, lade ich die ! verehelichen Eltern, sowie Freunde meiner ! Anstalt, ganz ergebcnst ein. C. Franz. Carneval-Verein „Türkei." 1104) Dienstag den 11. April, Abend« 8 Ubr: Generalversammlung. Tagesordnung: Rechnungsvorlage. 1084) In der Neustadt wünscht sich Jemand am Mitlesen des Frankfurter Journals zu beteiligen. Das Nähere bei der Exped. t. BlitS. A u s z u l e i h e n. 915) 500 st. Vormunbfchaftsgelver liegen gegen gute Unterpfänder zum Ausleihen bereit. Näheres bei der Expedition diese« Blattes. Fnfchdäcker zu Gießen. Sonntag »en 9. April. Friedrich Zülch auf dem Seltersweg. Heinrich Plank in der Neustadt. Martin Lenz am Markt. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am allgemeinen Buß» und Bettag, den 9. April. Morgens; Pfarrer Landmann. Nachmittags: Mitprediger Krug. (EoUecte für die LandeS-Walsenanstalt.) Am Gründonnerstag, den 13. April. Morgens: Mitprediger Krug. A m Charfreitag, den 14. April. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Mitprediger LipS. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse. Kopulirte. ®(n 2. April. Heinrich Lehrmuud, Bürger und Schlosser in der mechanischen Werkstätte der Main-Weserbahn dahier, de« hiesigen Bürgers und Schlvffermeisters, Johann Heinrich Lehrmund, ehelicher Sohn; und Elisabeth- Mahr, des Bürgers in Schotten und BahnwärterSzu Kirch-G)n«, Philipp Mahr, eheliche Tochter. Den 6. April. Heinrich Earl Wilhelm Plank, Bürger und Lederhändlec dahier, des Bürgers und GerdermeisterS, Andreas Plank, ehelicher Sohn; und Christiane Friederike Luise Wilhelmine Johan- nette Adolfine Köhler, des Großherzogllchen Gpm- nafiallehrer«, Dr. Heinrich Köhler, eheliche Tochter. Getauft. Den 2. April. Dem Bürger und Schneidermeister, Emil Zinßer, eine Tochter, Susanne Marie Johannette Christiane, geboren den 5. Februar. Beerdigt. ®tn 2 91 peil. Georgine Auguste Zinßer, de« Bürger« und Schlossers in der mechanischen Werk» stätte der Main-Weserbahn dahier, Heinrich Zinßer, eheliche Tochter, alt 1 I. 2 M. 16 T., gestorben den 31. Marz. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Mitpretiger Krug. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch» und Stcindruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.