zeigen. !t J« Gieß« 'n ft kifften. ’r- «uquft j], H. Gn ' ®offf6or|ito§, it, n. >chm in ®i(fed tesdienst. öch. e. 'irqet uub Sch,! W, eine $e( Dlonember 1861 get in Wchend« mbenicht, hkinii- m Mi Jam r. unb Echnhmichk er, ^elent Ami! n 10. jonuir, unb ÄMfmw Hinrich Wilht : 1864. unb Dnchbet: ohn, Jtarl @tt: januar. e. inihilich« Tochl geworben b fabetfie Behb-P unb $il64bi'"«' It 63 3. 11 k ÜJlnrfin $6ilii meißer, all ’ Januar. ich, MWr ie|li)rbrn ben 1 Seuling, d'S * .t4 Carl Frick« ’ 3 i gn. 15 i sbm'i). nächste» W-t tzMNN. für die Stadt und den Kreis Gießen. W. 11 Erscheint wöchentlich zwei Mal: mäßigen PoiianfschlasS 1 st. 42 fr. Mittwochs und Samstags. - Preis des Jahrgang« für Sinhetmtsche 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorschnsts- — Auswärts abonnirt man stch bei alle« Postämtern. — In Gießen bei der Srvedttion (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1). Mittwoch den 8. Februar 1865. Die Polizeitaren für den Kreis Gießen bleiben unverändert. Amtlicher Theil. Gießen, am 2. Februar 1865. Betreffend: Die Revision der Hypothekenbüchcr. Das Groß herzogliche Landgericht Gießen an die Grokherzoglichen Drtsgerichte des Bezirks. In dem §. 7 der Instruction für die Großherzoglichen Ortsgerichte vom 1. December 1861, das Hypothekenwesen betreffend, sind Sie angewiesen, das Datum der landgerichtlichen Verfügung, welche einen Eintrag t n dem Hypo theken- bU* Wtt machen"^" dalau" a^fm^rksam, daß es unzulässig ist, eine Ausdehnung dieser streng zu befolgenden Vorschrift auf andere Stellen des Eintrags in dem Hypothekenbuch vorzunehmen. P l o ch. ______________________________________________________________ Polizeiliche B> Bei einem wegen Diebstahls verhafteten Menschen wurden Gegend gestohlen sein werden, nämlich: 1 Stück blauen Flanell, 1 Paar Hosenträger, 1 buntes baumwollenes Taschentuch, 1 Paar Handschuhe von schwarzem Tuch, 1 Päckchen Cigarren (25 Stück), 1 Taschenmesser mit Hornstiel, 1 Cigarren-Etuis von braunem Leder, Diejenigen Bewohner der Stadt und Umgegend, welchen di mündlich oder schriftlich zu melden. Gießen, ben 7 Februar 1865. Großhcrzi kanntmachung. folgende Gegenstände gesunden, die zum Theil in der hiesigen 1 schwarz gegerbtes Kalbfell, 8 Stück Sohlleder, 1 Stück schwarze Gurte mit 5 rothen Streifen, 2 Stück schwarzes Futterleinen, 1 Stück blaues baumwollenes Futterzeug, 11 Feile und 2 Leberwürste. e Gegenstände gestohlen worden sind, werden ersucht, sich baldigst stiche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. Die Erhebung der Faßaichgebühren. 343) Zur Erleichterung der bctreffen- beu Geschäftsleute hat der Stadtvorstand bie Einrichtung getroffen, daß die obigen Gebühren von der nächsten Woche an nicht »ehr bei der Stadtkaffe, sondern von den Udtifchen Thorschreibern erhoben werden. Gießen, den 3* Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 318) Da es zu häufig vorkommt, daß Rechnungen, vie auf Gräfliches Bauwesen Bezug haben, von Kaufleuten oder Hand- werkern so verspätet eingereicht werden, daß deren Prüfung und Anweisung außerordentlich erschwert wird, so ersuchen wir hiermit alle diejenigen Geschässsleute und Handwerker, die für Gräfliche Rechnung Materialien liefern oder im Bauwesen arbeiten, ihre Rechnungen sofort nach Lieferung des Gegen- stanves oder nach vollendeter Arbeit an uns einzureichen, indem wir andern Falls Verzögerungen nicht vermeiden können, Rechnungen über Posten aber, die länger wie zwei Jahre ausstehen, für die Folge nicht mehr auszahlen werden. Laubach, am 25. Januar 1865. Gräflich Solmsifche Rentkammer. Weber. Versteigerungen. 380) Die zur Vergrößerung der Registratur im Rathbaus dahier nöthigen Arbeiten, als .je»».« 36 fr. 6fl- ff ff ff 30 Mts., 13. d. Uhr, Hafer 45 1311 ff 50 8 15 21 if ti 172 463 0 W 3 47 5 7 ff ff ff Vieh-Versteigerung. 363) Montag den 1 3. Februar d. I., von Morgens 8 Uhr an, läßt ver Unterzeichnete 5 Fohlen, von tod* chen ein 2s/4-, ein 1%= unv drei ^/.jährig, 38 Ochsen, wovon 10 fett, 7 Stiere, 12 Kühe, wovon 4 fett, 6 Rinder, 3 junge Bullen, Vogelsberger Race, 176 Stück gut gehaltene Hammel, 5 Schafe und 4 Sammer öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigern. Storndorf, Kreis Alsfeld, den 4. Febr. 1865. D. Kennel. sicht offen. Gießen, den 3. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. werden. Gießen, den 7. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Erbauung einer Kirche in Klein-Linden. 332) Freitag den 10. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen im Hause des Wirthes Rinn zu Klein- Linden folgende für obige» Bauwesen erfor- Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. versteigert werden. Unter dem Eichenbauholz befinden sich Stämme von 6 bis 40 Zoll Durchmesser und 10 bis 40 Fuß Länge. Die Zusammenkunft ist bei der Wohnung de« Unterzeichneten, mit dem Anfügen, daß das Bau-, Werk- und Nutzholz zuerst zur i Versteigerung kommt. Daubringm, am 3. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen. Hämmerle. 374) Montag den 20. Februar 1865, Vormittags 10 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu Eberstadt nachfolgende Gegenstände, al« : ' Kupfer, Messing, Eisen, sowie ein Spritzenwagcn, öffentlich meistbietend versteigert werben. Eberstadt, den 6. "Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Eberstadt. Herbert, Bezirksbauaufseher. 381) Montag den 13. Februar 1865, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier nachfol- gende Arbeiten an den Wenigstforderndeu vergeben werden, als: Schmiedearbeit, veranschl. zu 28 fl. 30 kr. Weißbinderarbeit, .. •• 30 „ 48 Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Weißbinderarbeit, sollen Montag den Vormittags 9 in unserem Bureau öffentlich versteigert Schreinerarbeit, „ „ “ „ » Die Kostenvoranschläge liegen auf der Geschäftsstube des Unterzeichneten zur Ein- Zimmerarbeit, veranschl. zu Maurerarbeit, Feilgebotknes. 348) Ein Canape, noch ganz neu, wird für 18 fl. abgegeben. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 352) Gut gehaltene Federbetten sind zu verkaufen bei Meyer Rothenberger, Neuenweg Lit. B- Nr. 143. ~329) 30 Mestcn Bäckerkohlen, ä 3 kr., sind zu haben. Bei wem? sagt die Exped- dieses Blattes._________________________________ 382) 5 bi« 6 Wagen Kuhbünger sind zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltis._________________ ~*322) Ein Handwägelchen, fast noch neu, steht billig zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. _____________ 364) 50 Stück junge Zwetschenbäum- chen, welche sich zum Aussehen eignen, sind zu verkaufen bei Ludwig Arnold II-, Burkhardsfelden. sollen Donnerstag den 9. d. MtS, Vormittags 11 Uhr, auf dem hiesigen Rathhaus öffentlich ver- steigert werden. Gießen, den 2. Februar 1865. C. Fuhr, Hofgerichts-Advocat. 'Holzversteigerung im Daubringer Gemeindewalde. 361) Dienstag den 14. Februar d. I., von Morgens 10 Uhr an, soll im hiesigen Gemeincewalde, Districten Hahn und Pitzelach, nachverzeichnetes Holz, nämlich: 10 Stecken Eichen-Prügelholz, am Hardtberg, 2) desgl. von 200 Tausend Fcldbrand- Backsteinen, L7 SS&sl Äfar : 5) S'ÄX’S*ta“ 2t| «fÄ rnü ,569 H lB-r.. __________ :------------ 1100 Fichten- und Kiefern-Bohnenstangen, Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 375) Künftigen Montag, den 13. und Dienstag den 14 d. Mts., Morgens präcis 9 Uhr, soll im Distrikt Häuserberg, zunächst Lich, am Nonnenröder Vicinalweg, folgendes Bau-, Werk- und Nutzbolz versteigert werden: 1090 Stück starke Fichten- und Kiefern- Stämme bis zu 17 Zoll Durchmesser und 100 Fuß Länge — 36931 Cu- bikfuß, 308 Stück dergl. Stangen = 1244 Cu- bikfuß. Lich, am 6. Februar 1865. Fürstliche Oberförsterci Lich. Eigenbrovt.______ Jagdverpachtung. 362) Die der Gemeinde Daubringen zustehende Feld- und Waltjagd soll Mittwoch den 15. Februar d. I., des Vormittags 10 Uhr anfangend, auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei anderweit auf 6 Jahre verpachtet werden. Daubringen, am 3. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen. Hämmerle. derlichen Materiallieferungen in mehreren Abtheilungen an die Wenigstnehmenden versteigert werden: 1) cie Lieferung von 20 Eubik-Klaftern Kalksteine, 2) desgl. von 160 Tausend hartgebrannten Feldbrand-Backsteinen, 3) desgl. von 200 Bülten Kalk, 4) „ „ 8 Eubik-Klaftern Mauersand, 5) das Aussehen der Kalksteine und Messen des Sandes. Gießen, am 2. Februar 1865. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. __Holzapfel.__________ F r u ch t v e r st e i g e r u N g. 346) Die, dem Kaufunger Stistsfond zugehörigen Früchte, als: 50 Malter Korn und Vergebung von Spenglerarbeit bei der Stadt Gießen. 344) Donnerstag den 9. Februar 1865, des Morgens 9 Uhr, soll aus hiesigem Rathhause die Anfertigung einer Blechkapsel, veranschl. zu 8 fl. 30 kr., an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen, den 3. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen _________ Vogt. _________ Erbauung einer Synagoge zn Gießen. 333) Donnerstag den 9. d. Mts. Vormittags 10 Uhr, sollen im Promenadehaus dahier folgende für obiges Bauwesen erforderlichen Material- Lieferungen in mehreren Abtheilungen an die Wenigstnehmenden versteigert werden: 1) eie Lieferung von 20 Eubik-Klaftern Grauwackesteinen aus den Brüchen 386) Fi giumilangt liitn bei "376p | tizi, sim 3 XXVI/f ntr XXVI/7 XXVII/ ; «11 freier i jilnen Thk ji uerpai ttt unttiji Giißlii j W $iu(lä6tfr lmei ®i ©tablanl | em frei « ltheiit i j 366) licht Hofi Schilling unb N dein '<» I8atl 1 "S üntiei ^tik» ü :mit ^4196 öflmiije JjUqit • ll »I östlichen 13. 1244 6n> rti Sich. ifangenb, Itn Bürger' t verpachte! )aubtingen soll 1865. lüubringtn. 28) In meinem Nebenhause ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen und können auf Verlangen noch mehrere Zimmer dazu gegeben werden. Carl Hensel Wittwe. kS. ganz iW Nähere» w cung. tuatb. 3-i in, t, m wrf' ti ’/JnW 7 Liiere, !«, 3 W 176 Llüä ; unt48ä®' lenken gege" rn. ..gebr.1865. Kennel- 55*5 Üt"01 'achst?ich, ^'»Bau-, 'erben; ' Kiefern» Durchmesser >6931 Cu. S 293) Von den schwersten, un< § 8 heilbar scheinenden Nervenleiden, g ß gegen welche ich Alle- — aber vergeb- g » lid) — gebrauchte, hat mir eine Schrift: g 8 „Dr. Kerner s sichere Heilung g §für Nervenleidende" dadurch sehr is rasch geholfen, daß ich das in derselben g § naher erörterte Verfahren anwendete, g S Ich empfehle deshalb allen Nerven- h» leidenden diese Schrift, welche in g jeder Buchhandlung für 7% Sgr. ju g S haben ist. Albrecht Monster, § Ober-Controleur. g 386) Fichtenstangrn, welche sich zu Baumstangen eignen, sind ganz billig zu haben bei Gg. Ruckstuhl, Zimmermeister, Neuenweg B. 137._______ rverbetl^ nb-rg"' Ult. J43' gt dir 6»rt' UÜ^1, [freit bt> tf' Vermischte Anzeige«. 323) Ein braves Mädchen wird gegen hohen Lohn zu ein Paar Kühen in Dienst gesucht, und kann dasselbe sogleich eintreten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 340) Bei einer anständigen Familie kann ein Realschüler Logis und Kost erhalten. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 338) Ein gut möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei _______H. Eiff Wittwe, Wettergasse. 300) Im Trapp'schen Hause vor dem Wallthor ist ein kleines Familienlogis, welches auch getrennt abgegeben wird, zu vcx- miethen._____________________________________ 213) In Lit. A. Nr. 124 vor dem Wallthore sind im 3. Stock 4 Zimmer, Küche, Keller u. s. w. zu vermiethen und sogleich beziehbar.__ 378) Eine Stube mit Küche und sonstigem Zugehör ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Vermietungen. 366) Meine in ter Waagengasse befind- liche Hofraithe, bestehend aus vollständiger Wohnung, sehr geräumiger Scheuer, Stal- lang und Hofraum, ist im Ganzen oder auch getrennt zu vermiethen und am 1. Mai zu beziehen z sodann bin ich Willens, meinen Garten am Pfau zu verkaufen oder auf längere Jahre zu vermiethen, und können, da dieser Garten sich in drei Abheilungen theilen läßt, auch einzelne Theile davon »erkauft werden. Lusttragende wollen sich mit mir darüber benehmen. ___________________L. Th. Felsi ng. 4196) Im Brüh l'schen Hause ist eine Familienwohnung zu vermiethen und alsbald zu beziehen.___________________________________ 89) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. W. Ferber. 334) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Heinrich Goß. 376) Herr Franz v. Helmolt beabsichtigt, seine aus dem elterlichen Nachlaß er- steiaten 3 Gärten, nämlich: XXVI/69 557 afilftr. am Leihgester- ner Weg, XXVI/75 183 OÄlftr- daselbst, XXVII/173 644 „ am Brennofen, aus freier Hand im Ganzen oder in ein- zelnen Theilen zu verkaufen oder eventuell zu verpachten. Nähere Auskunft ertheilt der unterzeichnete Anwalt. Gießen, am 6. Februar 1865. Dr. Muhl. 384) Ein in der Schießgasse vor dem Ncustävter Thore gelegener 1 */, Viertel Hal- tender Garten ist auf mehrere Jahre zu verpachten. Desgleichen ist ein */2 Viertel Gradtand, auf dem Nahrungsberg gelegen, au« freier Hand zu verkaufen. Auskunft ertheilt die Expev. d. Bltts. Schützen-Gksellschafl ;u Gießen. 371) Samstag den 11. Februar, Abends 8 Uhr. Allgemeine Versammlung im Cafe Ebel. Tagesordnung: Wahl eines Rechners P™ Xebensverstcherungsbank für Deutschland in Hotha. ° 360) Die Geschäftsergebnisse dieser Anstalt im Jahre 1864 waren überaus günstiger Art. Durch einen reichen Zugang an neuen Versicherungen (2010 fr onen mit 1353000 Thlr-), welcher größer war als tn irgend etnrm früh Jahre, 'st Versicherten auf 26600 Personen, die Versicherungssumme auf 46,170000 Thaler, der Bankfonv auf etwa 12,650000 Thaler 9 (fli deiner Jahreseinnahme von mehr als 2,150000 Thlr. waren nur 9340M für 575 gestorbene Versicherte zu vergüten, welcher Betrag wesentlich hmteii der rech nungsmäiigen Erwartung zurückbleib. und den Versicherten etne abermal.ge hohe Dwi- dende ir^Au^sich ^st^ nächsten vier Jahren werden über Zwei Millionen Thaler vorhandene reine Ueberfchüsse an die Versicherten »ertheilt, was für d.e Jahre und 1866 eine Dividende am tX9 Aus diese Ergebnisse verweisend, laden zur Versicherung ein. Aus drese isrgeon.g ' r.-Advocal F r i e d r. Ä r a u s k o pf ,n Gießen, I C. Bücking, Fr. Sohn, in Alsfeld, Hofger.-Aevoca? G. Trapp II. in Friedberg, Oskar Ehrhardt in Marburg, Julius Kellner in Wetzlar. 372) Professor Dr» Georg Zimmermann wird den ersten Akt seines historischen Dramas „Theodor Körner“ und sodann sein dramatisches Mährchen „Der junge König und die Schäferin“ nächsten Samstag, am 11. Februar 1865, in der kleinen Aula ZU einem milden Zwecke vorlesen. Karten ä 24 kr. sind in der J. Ricker’schen Buchhandlung zu haben. 370) Samstag den 11. Februar, Abends halb 8 Uhr, feiert der hiesige Stenograpben-Verein in dem kleinen Saale des'Cafe Leib den Geburtstag Gabelsberger's, und werden hierdurch seine Mitglieder, sowie sonstige Kunstgenossen und Freunde der Stenographie, Turnverein zu Gießen. 369) Donnerstag den 9. d. Mts., Abends 8 Uhr, Generalversammlung im Turnlocale. Tagesordnung: 1) Berichterstattung. 2) Ersatzwahl eines zweiten Sprechers, ersten Schriftwarts und Gegenschreibers. 3) Beschlußfassung über die bereits früher gestellten Anträge. O! guter Bretzels Hampelmann, Man merkt Dir balv das Fasten an. Denn leer ist Alles wie Dein Kopf; D'rum schweige lieber, armer Tropf, Mit Deinem faden, schlechten Witz; Bekannt bist Du als räud'ger Spitz. (368) Adolescens illinc. Ein Schriftsetzer, der im Satze chemischer Werke bewandert, fleißig und solid ist, findet eine bauernde Kondition. Gewisses Geld wöchentlich 9 fl. und nach Umständen noch mehr. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. (367) Unterrichts-Anzeige. 383) Zur Theilnahme am 2. Kursus ihres Unterrichts im Anfertigen von Domen- kleidcrn, welcher Mitte dieses Monats beginnt, ladet Unterzeichnete mit rem Bemerken ergebenst ein, daß ihre verehrten Schülerinnen, welche am 1. Kursus Theil nahmen, recht gerne bereit sind, über Gründlichkeit de« Unterrichts, sowie darüber, daß bei gehöriger Aufmerksamkeit diese Kunst in 4 Wochen vollkommen erlernt wirb, AuS- ftmft zu erttzeilen. Rosa Rothenberger, Linrenplatz. Wirthschasts-Lröffmmg in dem von früher rühmlichst bekannten Gasthaus zu Adler. Um geneigten Zuspruch bittet (385) H. Velten, in Großen-Linden. so Gichtleiden-e, die sich um das Dr. Mller'sche Heilverfahren interessiren, können dessen Schrift- chen über die Gicht gegen Entrichtung der JnsertionSkosten ä 1 Sgr. in der Exped. d. Bltts. in Empfang nehmen. 379) Den geehrten Auftraggebern zur Nachricht, daß die fünfte Sendung Hüte von Darmstadt zurückge- kommen ist. Dienstag den 14. d. Mts. geht wieder eine Sendung ab; gefällige Aufträge wolle man längstens bis Mittag genannten Tages abgeben. B. Bolz, Neuenweg 146. In die G. D. Brühl'sche Buchdruckern am Canzleiberg wird ein junger Mensch sofort in die Lehre gesucht. ;| 3W 30 Kreuzer *3^ | fy kostet 1 Loos, 5 Loose kosten 2 fl., g 10 Loose 4 fl., 15 Loose 6 fl. zu der ® i© schon am 15. Februar d. I. stattfin- ©i jg venben großen Ziehung des garantirten I g allerneuesten g Z Staats-Prämien-Anlehens, g g welches in seiner Gesammtheit 400,000 I! G Treffer enthält, worunter sich solches K von 5 ä 60,000, 8 ä 50,000, Z | 4 ä 45,000, 14 ä 40,000, 13 ä g l© 35,000, 6 ä 32,000, 30,000, g g 25,000,20,000,18,000,16,000,1 | 15,000, 10,000, 6,000, 5,000 g i© FrS. u. s. w. befinden. ©i jg Es ist mithin Jedermann die Gele- i© genheit geboten, mit einer ganz kleinen g 'S Einlage einer der vorstehenden hohen 8 Treffer zu machen. g i© Durch Unterzeichneten sind Loose, ©i « für obige Ziehung gültig, gegen Ein-A g senvung des Betrages, Postnachnahme g !© oder Pvsteinzahlung, zu beziehen. Jeder © A Auftrag wird pünktlichst und verschwie- g i® gen ausgeführt und cm Theilnehmern g § Vie Gewinnliste nach der Ziehung un- A entgeldlich zugefantt. g © Man wende sich nur baldigst unv ©i direkt an | Z Joh. Friedr. Scheibet, g © Lotterie- und Stsats-EsscKtcn-Handtung g © in Frankfurt a. M, große Bocken. M heimerstraße 45. (144) g © P. 8. Verloosungspläne, sowie jetz- -N g liche Auskunft gratis. Alle sonstigen K g Loose werden gleichfalls billigst geliefert, g 373) Bei der am 1. Februar abgehaltenen Damengesellschaft ist ein Damenmantel und ein seidenes Foulardtuch liegen geblieben. Auch ist ein Herren-Shawl verwechselt wor- den, um ressen Umtausch im Gesellschaftshause gebeten wird. Avis für Geschäftsleute. 365) Für den Verkauf eines äußerst lukrativen Consumartikels, welcher keinerlei More unterworfen ist, und sich am besten für Specerei- oder gemischte Waarcnhand- lungen eignet, werden solvente Geschäftshäuser gesucht. Gefällige Franco - Offerten beliebe man unter Chiffre V. A. Nr. 21n an die ZeitungS-Annoncen-Expedition vo9 G. L. D a u b e L C o m p. in Frankfurt a. M. zu richten. 328) Ein im Rechnungsfache erfahrener junger Mann, der eine schöne Hand schreibt, sucht noch für einige Tagesstunden in oder außer dem Hause Beschäftigung. Nähere« bei der Exped. v. Bltts. Auszuleihen. 377) Im Kirchenfond zu Oppenrod liegen 200 fll. zum Ausleihen bereit und können solche bi« zum 20. März d. I. ausbezahlt werden. Oppenrod, den 6. Februar 1865. Seibert, Kirchenrechner. Temperatur in Gießen, Januar 1865 : niederste........—16,0° R. mittlere — 0,16 „ Mittel früherer Jahre.... — 0,87 „ höchste ........4- 7,0 „ Niederfchlag: an 20 Tagen 2,78 Par. Zoll Mittel früherer Jahr«: an 17 Tagen 1,62 „ „ Geld-Cours vom 6. Februar 1865. Pistolen ditto Preußische Holl. fl. 10 Stücke Ducaten........... 20 Frankenstücke Engi. Sovereigns Preuß. Thaler........ 5 Franken-Thaler Preuß. Lassen - Scheine . . . Dollar» in Gold...... fl. 9. 39J-40J „ 9. 54J-55; „ 9. 45J-46j „ 5. 32-33 M 9. 25-26 „ 11. 47-49 ' 1. 44J-45 , 2. 26-27 Fruchtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. O r t und Datum. W a i z e n. Korn. G e r st e. Hafer. Kartoffeln. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verlauft Mtttelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpret« vom Malter. Mltr. Pfund fl. ft. Mltr. Pfund st- fr. Mltr. Pfund st- fr. Mltr. Pfund st. fr. Mltr. Pfund st- kr. Gießen, 3. Februar . . . 200 9 32 14 180 6 13 1t 160 4 35 12- 120 3 45 _ 200 — — Grünberg, 4. ,, ... 93j 200 8 56 35; 180 6 3 33 160 4 17 88 120 3 27 54 200 2 36 Mainz, 3. „ ... — 200 10 3 — 180 6 35 — 160 5 44 — 120 4 36 — 200 3 12 Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Seinbruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.