fatnmlungtn s° schwache, Siiftirgtt, ' SttdtljUM "tsprechendt ,e’l nehmen B. de» flach. ; d°rt nicht )rt hat, ico ^rdersamm. Erwachen, R it. djx. Anzcigeblali für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch« und Samstag«. — Preis de« Jahrgang« für Einheimisch« 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorschriftsmäßigen Postaufschlags 1 st. 42 fr. — Auswärts abonnirt man stch bei allen Postämtern. — 3n Gießen bet der Erpedition (Eanzletberg Lit. B. Nr. 1). J^o 71» Mittwoch den 6. September 1863 ganzen auf ichen Stoffe ■bnung und •, pflanzen zu , des Bürgrr- 8 91. 25 T>, ,e uochkiiwe vftotbe« li" hsten Wochc mn. ndc. llg. Eist» rid) ^*X ;„.25.3uh. Polizeitaren für den Kreis Gießen, und zwar: 1) für die Provinzialhauptftadt Gieße« : F l e i s ch t a r e. Ochsenfleisch Kuhfleisch Rindfleisch Kalbfleisch Schweinefleisch . . Hammelfleisch Schaaffleisch - Leberwurst . * . Bratwurst Schwartenmagen Blutwurst .......... geräucherter Speck Schinken ... Dörrfleisch ... 2) Für die ist der Laib Brod per Pfund ff ff ff fr. 17 14 12 9 15 14 10 16 20 24 18 30 24 22 Rindsfett . . Nierenfett . Schweineschmalz desgleichen ausgelassenes B r o d t a r e. Pfund 2i ordinäres % Gerste, und j befttbenb 4 t Brod aus % Korn.Mehl t bc,tepenD 21 gemischtes '/. Waizen- und j Gebend 4\ Brod aus -/, Korn-Mehl l Dt,tepenD Loth Quint 5 2 Wasserweck 4 3 Milchbrod andern Städte und Orte des Kreises und das Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. per Pfund II u ,/ M ii » ti ii fr. 16 20 22 26 fr. 11 6i 12j 1 1 Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Verhältniß nicht mehr als l1/, Pfund Zugabe befindlich sein. Amtlicher Theil. Gießen, am 1. September 1865. Betreffend: Die Einsendung der Waisenbüchscngelder für 18s4/e5. Das G r o ß h k r z o g l i ch e Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir erinnern Sie an baldige Einsendung der Waisenbüchsengelber. K ü ch ! e r. _ ' Gießen, am 1. September 1865. Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler für 1865. Das Groß herzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir fordern Sie auf, die Verzeichnisse über die von Ihnen ausgestellten Bedeckscheine binnen drei Tagen einzusenden, oder zu berichten, daß keine solche Scheine ausgefertigt worden sind. K ü ch l e r. Bekanntmachung. Die abgeschlossene Rechnung des Armen-Vereins dahier vom Jahr 1864 liegt zur öffentlichen Einsicht auf der Kanzlei Großherzoglicher Provinzialbirection Oberhessen offen. Indem wir das summarische Ergebniß Cerfelben nachstehend zur Kenntniß der Einwohner Gießen- bringen, verbinden wir damit die Bitte, dem Vereine auch ferner das seither bewiesene Wohlwollen angebeihen zu lassen. Einnahme. Kaffevorrath aus vorderen Jahren.......... 392 fl. 58 fr. Beiträge der Mitglieder............1106 „ 28 Zinsen von Kapitalien............37 „ 30 " Summe Ausgabe. Unterstützungen: a. an 3700 Handwerksbursche........ 370 fl. b. an Bezirksarme..........618 „ Verwaltungskosten.......... ' ~ Uneinbringliche Beitrage............ Die Einnahme beträgt „ Ausgabe Gießen, den 1. September 1865. Summe Abschluß. Verglichen bleibt Ueberschuß Der Vorstand des Armen-Vereins. K ü ch l e r. 1536 fl. 56 fr. _988 fl. — fr. 150 „ 24 „ 37 „ - „ 1175 fl. 24 fr. 1536 fl. 56 fr. 1175 „ 24 „ 361 fl. 32 fr. Polizeiliche Bekanntmachung. Die bestehende Vorschrift, wonach die Garten- und Feldbesitzer ihre Hecken, insofern sie nicht an Wiesen grenzen, in jedem Frühjahre auf fünf Fuß Höhe und zwei Fuß Breite zurückzuschneiden und im Laufe des Monats September die neuen Schößlinge wiederholt zu beschneiden oder zurückzubinden haben, — wird hiermit zur Nachachtung in Erinnerung gebracht. Gießen, den 1. September 1865. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 2952) Die Rechnungen für Arbeiten und Lieferungen für das am 25. dieses Monats abgehaltene Fest, sind behufs der Anweisung aus die Stadtkasse binnen 8 Tagen bei uns abzugeben. Gießen, den 31. August 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Die Räumung des Bruchgrabens. 2931) Der vorbemerkte Graben wird gleich nach der Grummet»Erndte geräumt werden; es ist daher nöthig, daß die Eigen- thümer und Besitzer von Wiesen, welche auf jenen Graben stoßen, die an dem Ufer desselben befindlichen Bäume und Gesträuche vorher entfernen. Hierzu werden sie mit dem Bemerken aufgefordert, daß gegenfalls von dem Uebernehmer der Räumung Bäume und Gesträuche beseitigt werden und diese ihm als Vergütung für seine Arbeit überlassen bleiben. Gießen, den 31. August 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. > Vogt. Versteigerungen. 2963) Donnerstag den 7. September d. I., Morgens 9 Uhr, soll von nachstehenden Wiesen das Grummetgras versteigert werden, als: □Äiftt. 394 Wiese im Gartfeld, dem Herrn Gg. Reiber gehörend, 275 Wiese in der Schwarzlach, 793 „ daselbst, an der Chaussee, 210 „ hinter dem Waldbrunnen, 2233 „ am Leihgesterner Weg, (der Frau Block gehörend), 542 Wiese auf der Burg, 503 „ am Riegelpfad, 404 „ am Atzeidusch, 814 „ am Grüninger Fußpfad, 412 „ daselbst, (dem Herrn Gg. Reiber gehörend), 484 Wiese im Hegstrauch, 916 „ daselbst, (dem Herrn von Buseck gehörend), 829 Wiese am Seltersthor, am Hause des Herrn Emmerich, der Wiesen- garten am Wallthor, dem Herrn Poststallmeister Kempff gehörend, 578 Wiese hinter dem Waldbrunnen, 168 „ im Taubenanger, 304 „ auf die Oberlach, 420 „ an der Stockwiese, (dem Herrn Georg Spruck gehörend). Die Zusammenkunft ist am Gasthaus zum Pfau bestimmt. Gießen, den 4. September 1865. In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann. Grummetgras-Versteigerung bei der Stadt Gießen. 2971) Montag den 11. und Dienstag den 12. September l. I., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen versteigert werden, als: Montag den 11. September von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenweger Thor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthale und Hegstrauch; Dienstag den 12. September von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und hinteren Stolzenmorgen, am Altentisch und im Fernewald. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage am Neustädter Thor und am zweiten Tage in den Ochsenwiesen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 5. September 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B. : Ferber, Ir Beigeordneter. 2966) Montag den 11. September, bei Gelegenheit der städtischen Grasver- steigerung, lasse ich auch mein Grummetgras mitversteigern. Gießen, den 4. September 1865. Joh. Hch. Busch. tir Kanzlei :n »it dami, Arbeitsversteigeruug bei der Stadt Gießen. 1972) Montag den 11. September 1865, des Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende Arbeiten an den Wenigstfordcrnden vergeben werden: Sandlieserung, veranschlagt zu 16 fl. Handarbeit, „ „ 2 „ Gießen, den 5. September 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: Ferber, lr Beigeordneter. n, in jkbk« SchöMge Siegen. bei der Dienstag dni V, Uhr an, >en stävtischm !: tmbtr ituftnüi o® brlinnen, i® mber sen im vor- orgen, am h, SJafa1' ersten Tage Zeiten Tage »errneist-"'-" eNh d>°- t mach--"« ;mbtr 1860' illerei Gießt» igeptembet' ' Arbeitsversteigerung bei der Stadt Gießen. 2932) Donnerstag den 7. September 1865, des Vormittags 9 Uhr, werden auf dem hiesigen Rathbause folgende Arbeiten an den Wenigstfordernden vergeben: Zimmerarbeit, veranschl. zu 10 fl. 54 fr. Weißbinderarbeit, „ „ 23 „ 50 „ Glaserarbeit, „ „ 26 „ 40 „ Fudrenleistung, „ „ 1 „ 30 „ Gießen, den 1. September 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt._____________ Grummetgras - Versteigerung. 2898) Donnerstag den 7. September l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll das diesjährige Grummetgras der Gemeinde Großen-Buskck, circa 111 Morgen, an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde bei der Fußmühle. Großen-Buseck, am 30. August 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen - Buseck. Wagner. Jagdverpachtung. 2897) Donnerstag den 7. September 1. I., Vormittags um 10 Uhr, soll die der Gemeinde Bersrod zustehende Feld- und Walvjagd auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei anderweit auf 6 Jahre verpachtet werden. BerSrod, am 30. August 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Bersrod. Bocher. Grummetgras - Versteigerung. 2884) Donnerstag den 7. September d. I., Morgens um 9 Uhr, soll das diesjährige Grummetgras von den Gemeinde- und Pfarrwiesen auf dem hiesigen Rathhause versteigert werden. Wer das Gras von den Pfarrwiesen einzusehen wünscht, fann sich an den Feldschützen wenden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Weihnachten d. I. gestattet. Königsberg, am 29. August 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Königsberg. K r a u s k o p f. Feilgebotenes. nach den besten amerikanischen Honstructionen unter Benutzung der bewährtesten Patente. Mein Fabrikat kann ich den besten amerikanischen Maschinen an die Seite stellen, da meine Erfahrungen in diesem Fache, welche ich in den bedeutendsten amerikanischen Räh-Maschinen-Fabriken mehre Jahre hindurch als Mechaniker gesammelt habe, mich befähigen, in technischer Ausführung sowohl wie in Herstellung des Materials (bieg- und schmiedbares Gußeisen) das Ausgezeichnetste zu leisten. Vortheile meines Fabrikats vor dem amerikanischen: 1) Ungehinderte Anwendung aller neuen patentirten amerikanischen Verbesserungen, welche in Amerika nur von einer oder der anderen Fabrik angewendet werden dürfen. 2) Billiger Preis. 3) Leichter Ersatz ober Reparatur eines zerbrochenen, verbogenen oder ausge- arbeiteten Stückes zu sehr mäßigem Preis. (Es ist gewiß, daß die Maschinen erst nach vielen Jahren ausgearbeitet sein werden, alsdann aber tritt das Bedürfniß ein, welches sich häufig jetzt schon fühlbar macht, die Maschine zur Nachhülfe in die Fabrik schicken zu können, während das bei amerikanischen Maschinen unmöglich ist.) Garantie für Dauer meiner Maschinen drei Jahre; freie Instandhaltung während dieser Zeit. Jos. Wertheim. , Laden: Zeil 15, Frankfurt a. Marn. Fabrik: In der „Reichskrone." Ich beehre mich, ergebenst anzuzeigen, daß ich von obiger bewährter Fabrik ständig Maschinen auf Lager halte und daß ich sie zum Geschäfts- wie Familiengebrauch bestens empfehlen kann. Preise: Nr 3 fl. 90. Einfache Maschine zum Geschäfts, und Familiengebrauch. Nr. 2 „ 105. Elegante Maschine „ „ „ « Alle bis jetzt als tauglich befundenen Hülfsapparate als Gratis - Zugabe. Direkte Garantie der Fabrik! Unterricht gratis! (2958) «-track. | Choeolade, in allen Sorten, empfiehlt billigst Karl Scheible, Conditor. 2943) Neue (1865r) Häringe und Sardellen, Düsseldorfer Senf, Tafelmandeln und Rosinen, ostin- dischen Sago, italienische Macaroni, Wein-Essig und Tafel-Essig empfiehlt L. Jahreis, Marktplatz. 2965) Eine Chiffoniöre von Nußbaumholz mit sieben Scbiebladen (ganz neu), ist aus der Hand zu verkaufen. Näheres bei der Erped. d. Bltts.______________________________ Nettig-Bonborrs ! für Husten und Brustleiden, von Joh. PH. ^Wagner in Mainz, empfiehlt (2957) Carl Münch, am Kreuz. 2974) Neueste Eisenbahn-Fahrpläne sind zu haben bei Wilhelm Klee, Mäusburg. ß Oefen und Kochherde zu Holz- und Steinkohlenbrand, Feuerunas-Utensilien und Kochgeschirre, in großer Auswahl, empfiehlt zu billigen Preisen 3- ®- D>. B ap st. 2962) Alle Sorten Hyazinthen - Zwie- dein, einfache w>e gefüllte, ferner Tulpen, Tazetten, Nareiffen, Crocus, Schneeglöckchen und Kaiserkronen in besonders schöner Qualität sind zu haben bei Carl Deines, Samenhandlung in Gießen. 2954) Ein elegantes, wenig gebrauchtes Reise-Cbaischen ist zu verkaufen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 2955) Alle Sorten Patent-Schrot, Prima - Kugelblei, achtes Scheiben- und Jagdpulver, sowie Preußische Zündhütchen, empfiehlt S. Jahreis, am Marktplatz. Vermiethungen. 2964) Auf dem SelterSberg ist eine Familienwohnung zu vermiethen; dieselbe kann nach Wunsch vergrößert oder verkleinert Verden. Das Nähere ist bei der Exped. d. BittS. zu erfahren. 1473) Der dritte Stock meines Hauses ist zu vermiethen. S. Flörsheim. 2625) Zwei möblirte Zimmer mit schöner Aussicht sind zu vermiethen bei ____________A. Zinßer, im Garten. 2813) Der mittlere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Deeember d. I. beziehbar. Gg. Fulda. Ledensversicherungsdank f. D. in Gotha. Berficherungsbestand.......85,000000 fl. Cavitalfonds.......... 22,750000 „ Jahreseinnahme pr. 1864..... 3,792761 „ 2854) Diese Anstalt ist nicht zum Bortheil von Unternehmern gegründet, son- Cern hat, auf Gegenseitigkeit beruhend, lediglich den Bortheil der bei ihr Versicherten zum Zweck. An letztere fließen alle Ueberschüsse als Dividende zurück, wodurch sich die Versicherungskosten auf das äußerste Maas der Billigkeit herab stell en. Durch den Durchschnitt der Dividenden von 33'/3 Prcccnt während der letzten Jahre hat sich der jährliche Aufwand für eine beim Tote zahlbare Ver- sicherungssumme von 1000 fl. für Den Beitritt im 30. Jahre 35. Jahre 40. Jahre 45. Jahre 50. Jahre auf 17 fl. 34 fr. 19 fl. 48 fr. 22 fl. 36 fr. 26 fl. 24 fr. 31 fl. 34 fr. ermäßigt. Die Dividenden für 1865 und 1866 betragen je 3 8 Procent, wodurch noch größere Ermäßigungen eintreten. Außer den tarifmäßigen Prämien, rcsp. nach Abzug der Dividenden, sind fei- nerlei Neben!osten zu entrichten. Auf diese Vorzüge und auf die in den reichen Fonds der Anstalt beruhende aus. gezeichnete Sicherheit verweisend, ladet zur Versicherung ein Gießen, den 26. August 1865. Krauskopf, Hofgerichts - Advocat. 2134) Der 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen.________I. G. D. Bapst. 2986) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei _______________________H. Goß. 2976) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr. 144. 2428) Eine freundliche Familienwoh. nung ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden Neuenweg Lit L. Nr. 117. 2947) Ein Familienlogis ist zu ver- miethen und Anfangs October zu beziehen. Carl Berger, ______________________an Der Schloßgasse. 2922) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Musiklehrer Geller, ________________________Reichensand. 2956) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei LouiS Stohr, Schloßgasse. 2950) Im Reallehrer Dickor e'schen Hause sinD einige möbliite Zimmer und ein kleines Familienlogis zu Permiethen. 2447) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen p>t. B. Nr. 136 auf dem Neuenweg. Vermischte Anzeigen. 2961) Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an mich zu machen haben, bitte ich, ihre Rechnungen einzureichen. Heinrich Zkandry, _____ Schreinermeister. 2960) 50 -ToÖ 6 ent n"e Pa ck- h i u kaufen Müller & Habenicht. 2959) Nr. 143 hat Die goldene Cy- linderuhr gewonnen Reinig. 2982) Ein lila - farbiger lederner, mit rothem Leder gefütterter Kindergürtel mit Stahlschloß wurde am 4. September in hiesiger Stadt eedonn. Der redliche Fin- der wird gebeten, denselben an die Exped. b. Bltts. abliefern zu wollen. Noch ute dagewesen! 2981) Mit hoher obrigkeitlicher Bewilligung wird Der Unterzeichnete am heutigen Gießener Jahrmärkte mehrere toilDe Thiere ' zur Schau bringen, worunter sich besonders f ein junger Büffel-Ochse, genannt Bosbu- ! balus, aus der Wildniß Afrikas stammend, auszeichnet; durch seine ungeheure Körper- krast besiegt derselbe, wo er lebt, Die stärksten Raubthiere. Unterzeichneter ersucht Die geehrten Eltern und Herren Lehrer, ihre Kinder und Zöglinge diese Natur-Seltenheit sehen zu lassen. Schauplatz: vormals Oswald'scher Garten. Entree: ä Person 3 fr. H. Umbach. 2983) Samstag den 9. Septem-! der geht wieder eine Sendung Hüte zum Waschen, Färben und Fa- 9011 »treu nach Darmstadt ab. —j Aufträge, welche bis dahin eingehen, werden noch besorgt. B. Volz, Neuenweg Llt. B. Nr. 146. 2953) Ein zuverlässiger Hausbursche Wird gesucht. Nähere« ist zu erfragen in 1 L.t. D. Nr. 43.i 2879) Es wird ein solides, braves Mädchen gesucht, welches selbständig kochen kann und bereit ist, nut der Herrschaft nach ; Amerika zu gehen. Das Nähere bei G. ’ P h. Gail zu erfragen. i 10®®®®®®®®®®®®®®®®®®©®®®®®®$; | Anfrage. ® 2978) Wann kommt der ® ® schon seit Februar l. I. er- Z «wartete Roth-Wein endlich® ® einmal in der L e i b'schen ® ! 1 Wirtbschaft an??? § I Mehrere Stammgäste. ® :O@£®®®®®®®®®®®®©©®®®®®®®®®,<> 2969) Ein junger Mann mit Den nöthigen Vorkcnntnissen roirD auf ein hie- i siges Comptoir als Lehrling gesucht. Von ' toem? sagt die Exped. D. Bltts. 2906) Gegen 50 Gulden Lohn wird auf ! Michaeli in eine kleine Familie, nur aus ! drei Personen bestehend, eine brave Dienstmagd gesucht, welche Die Küche und das 1 Hauswesen gründlich versteht. Wo? sagt Die Exped. d. Bltts. 1 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- । 2967) Ich wohne im Hause De« Herrn Georg Becker, Marktstraße Lit. D. Nr. 135. Joseph Beyfuß. I Küfergcskllen, Lt- tüchtige Fastmacher — roerDen angenommen und febr gut bezahlt. Georg Rackles, Küfermeister _______in Bornheim bei Frankfurt a. M. 2979) Ein Sonnenschirm ist gefunden worden und kann derselbe gegen Entrichtung Cer Jnseratgebuhren in Empfang genommen werden. Näheres bei Der Exped. D. Bltts. 2968) Montag Den 3. September, Abends zwischen 6 und 7 Uhr, wurde auf dem Wege von der neuen Post bis an den Bahnhof, wahrscheinlich auf dem Perron, ein Stubenschlüssel verloren. Der Finder wird gebeten, solchen bei Landpostbote Faulstich abjugeben. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nr. 71 des Anzeigeblatts. Vermischte Anzeigen. Höhere Privst-Mä-chenschule von Dr. Georg Krumm. 2970) Der Wintercursus meiner Anstalt beginnt Montag den 25. September, Morgens 8 Uhr. Anmeldungen neuer Schülerinnen können bis dahin zu jeder Zeit gemacht werden. — Die Anstalt hat sich nunmehr, dem ursprünglichen Plane gemäß, von unten herauf soweit auferbaut, daß von nächsten Ostern an ihre Organisation vollendet erscheint. Sie umfaßt demnach eine zehnjährige Schulzeit vom 6. bis zum 16. Jahre in 5 Klassen mit je zweijährigem Surfe; so daß alsdann die erste Abtheilung der seitherigen ersten Klasse in die zweite Abtheilung der eigentlichen ersten Klasse rücken würde. Die Confirmation hat wie in dem Gymnasium — im Gegensätze zu den meisten sogenannten Instituten — gar keinen Einfluß auf die Abtheilung, welche von den sowohl aus der Anstalt Confirmirten, als auch von den Neu- eintretenden einzunehmen ist. Es dürfte sich deshalb im Interesse der Schule, noch mehr aber in dem der Schülerinnen, die Sitte der meisten Städte empfehlen, die Confirmation länger hinauszuschieben, als dies in Gießen der Fall zu sein pflegt; damit diese für den Mädchenunterricht ergiebigste Lebenszeit vom 14. bis 16. Jahre gehörig ausgenutzt werde. Da es im Plane ist (von anderen Verbesserungen der Art abgesehen), den Verkehr in den neuen Sprachen allmählich auch durch Aufnahme von Schülerinnen aus Frankreich und England lebendiger zu machen; so ersuche ich die geehrten Familien, welche geneigt wären, das eine oder andere Mädchen aufzunehmen und — im Gegensatz zur Pensionatserziehung — mit ihren eigenen Kindern zu erziehen, ihre Adresse an mich gelangen zu lassen. Von Herbst an beginnt, ausschließlich für die Anstalt, in dem neben derselben gelegenen Tanzsaale des Herrn Tanz- und Fechtlehrers Röse, von demselben geleitet, ein Turneursus nach der Methode von Spieß, womit sich harmonisch ein Surfui" im Tanzen zusammenschließt. Programme werden seiner Zeit ausgegeben. Um den verschiedensten Anfragen zu begegnen, erkläre ich, daß die bekannte Verordnung Großh. Oberstudiendireetion in Betreff des Unterrichtens öffentlicher Lehrer an Privatanstalten die meinige in keiner Weise gefährden kann. Von nächstem Donnerstag (7. v. Mts.) an, sind für die Schülerinnen der ersten Klasse französische Conversationsübungen angeorbnet. Ich bitte deshalb die geehrten Eltern, die anwesenden Schülerinnen dieser Klasse täglich von 10—12 Uhr recht regelmäßig, mit einer Handarbeit versehen, senden zu wollen. Handelsverein in Gießen. 2985) Generalversammlung Montag den 11. September, Abends 8 Uhr, im Gasthof zum Einhorn. Tagesordnung: 1) Mittheilung der seitherigen Einläufe. 2) Referat der für den deutschen Handelstag in Frankfurt a. M. gewählten Abgeordneten, über die auf dessen Tagesordnung gestellten Gegenstände und Beschlußfassung darüber. __________________Der Vorstand des Handelsvereins. Concordia, Cölnische Lebensversicherungs - Gesellschaft. _ Grundkapital: 10,000,000 Thalcr. Die Concordia übernimmt gegen feste und sehr mäszige Prämien Lebensversicherungen und überhaupt alle Versicherungen von Capitalien und Renten auf den Lebens- wie auf den Todesfall in jeder beliebigen Form- Prospecte, Antragsformulare und jede gewünschte Auskunft ertheilt. Die Spezial-Agentur in Gießen: (660) F. Barth, Hofg.-Abvoe. Geschäfts-Empfehlung. 2984) Einem geehrten Publikum zur gefälligen Nachricht, daß ich auf hiesigem Platze ein Schirmmacher-Heschäft etablirt und dessen Leitung meinem Sohne Franz übergeben habe. Alle in dieses Geschäft einschlagende Arbeiten, wie Ueberziehen und Repariren von Sonnen- und Regenschirmen, werden prompt und billigst besorgt. H. Hocb st älter Wittwe, Schloßgasse. 2923) Küfergesellen finden gegen I 2975) Arbeiter finden Beschäftigung bei guten Lohn dauernde Beschäftigung bei I Mendelsohn äL Schlessinger. W. Kohlermann. I 2973) Unferm geliebten G .. d.....l. A. W. die herzlichsten Glückwünsche zu seinem morgen stattfinvenden Geburtstage. H. C. R., J. B. C. D., W. F., G. A., O. B. i 2938) Gekeltert kann werden bei E. Pansch, Asterweg. Zur Nachricht. 2935) Es wirb hiermit Jedermann ge- warnt, meinem Sohne Konrad Etwas zu leihen oder zu borgen, indem ich für Nichts hafte. Watzenborn, den 1. September 1865. Johannes Weiß III. 2918) In einer hiesigen Colonialwaaren- Handlung kann ein junger Mann als Lehr- ling eintreten. Näheres bei der Expedition b. Bltts. 2925) Einen Lehrling sucht Friedr. Fernkorn. 2887) Ein Dienstmädchen bei zwei Kinder wird gesucht und kann dasselbe zu Michaeli eintreten. DaS Nähere bei der Exped. d. BlttS. 2895) Eine Sortirenn, sowie 10 tüchtige Cigarrenmacher werden sofort, gegen guten Lohn, gesucht von Georg Müller & Comp., in Alsfeld. Die Geheimmittel der neuesten Zeit. Royer'sche Bart-Erzeugungs-Pomade. Ehe wir über dieses Produkt hoher Industrie das Nähere sagen, müssen wir den Leser darauf aufmerksam machen, daß fast alle Haarwuchserzeugungsmittel in Betreff ihres Zweckes mit Mißtrauen aufzunehmen sind, daß aber alle Pomaden aus Fettstoffen, welche zu demselben Zwecke dienen, gar keinen Werth haben. Ursprünglich sollte die Pomade das Haar, welches von Natur aus Fett ausschwitzt, geschmeidig, fettig und glänzend erhalten, doch Unkenntniß über die Art und Weise der Entstehung und Ernährung der Haare ließ es zu, der Pomade auch Haar- erzeugungskräfte zuzuschreiben und damit auf den Geldbeutel der Haarbedürftigen zu speculiren. Es gab eine Zeit, in welcher man der Pomade das Extrakt aus der Chinarinde beimischte, um dadurch die Haare zu stärken, vor dem Ausfallen zu bewahren, oder wohl gar auf haarlosen Stellen neue Haare zu erzeugen. Das China-Extrakt, welches stärkend und kräftigend auf den menschlichen Körper wirkt, wenn es in den Magen gebracht wird, sollte auf die Haare dieselbe Wirkung üben, Haare und Haut hatten aber keinen Magen, und so war es natürlich, daß man sich in den Erwartungen, welche man von dem China-Extrakt als Haarmittel hegte, getäuscht sah. Immer blieb die Fettsubstanz in der Pomade das bessere Mittel, welches der Natur der Haare convenirte, und die Pomade mit China-Extrakt feiert ihren Werth nur noch auf alten Recepten, welche manche Familie sorgsam aufbewahrt, meinend: weil die Pomade theuer sei, müsse sie auch gut sein. Ehe der Schwindel mit Geheimmitteln sein Augenmerk auf die Hämorrhoiden warf, übte er seine Gelehrsamkeit an den Kahlköpfen, und da keiner derselben der G.foppte sein wollte, belog einer den andern. Wer errinnerte sich nicht aus den 30ger Jahren des großartigen Schweizer Kräuter-Oel-Schwindels? Genährt durch Reklame in den Zeitungen steigerte sich sein Ruf einige Jahre, bis ein müßiger Kopf herausfand, daß das herrliche und sichere Haarmitel nichts weiter war, als Provencer Oel mit Alkannawurzel rothgefärbt und mit Pergamottöl wohlriechend gemacht. Als die Welt dies erfuhr, war der Nimbus des Schweizer Kräuter Oels verschwunden und es wurde nur als fette Haar- fchmiere weiterbenutzt. Eine Flasche des OelS, welche man zu seiner Zeit mit 15 Sgr. bezahlte, kauft man jetzt mit 1% Sgr. Der Geldbeutel der Leichtgläubigen war also gehörig abgezapft. Seit jener Zeit haben eine Menge Haarwuchs - Erzeugungsmittel ihr Glück versucht und sind, da sie eben nur in die Klasse de« gemeinen Schwindels gehörten, wieder vergessen worden. Was ist denn aber an der Royer'schen Barterzeugungs- Pomade, welche häufig in den Jnseratentheilen der Zeitungen sich anrühmt? Wenn der Leser auf ein solches Inserat, wie z. B.: Royer'sche BarterzeugungS-Pomade, Wurzel aus Italien, ä Dose 20 Sgr., mit Gebrauchs-Anweisung. Sie erzeugt bei jungen Männern von 18 Jahren bis in den 40ger Jahren, wo noch nie ein Bartwuchs war, einen vollständigen Bart und wird deren Wirkung garantirt. den Kauf riSquirt, so erhält er eine Blechbüchse mit der Sig- natur: Pommade d’herbes fines de Royer et Co. Paris et Berlin. Der Inhalt der Büchse ist eine mäßig rothbraune Salbe von kaum angenehmem, mehr ranzigem Geruch. Durchsticht man diese Salbe, so findet man sie mit Stückchen Wachs, unter- mischiem Schweinefett und Partikel eines vegetabilischen Pulvers durchsprengt. Die schöne Salbe ist also ohne alle Kunst zusam- mengerührt. Die Analyse ergab ein Gemisch aus 1 Theil sehr feinem rothen Chinarindenpulver, aus 15 Th. wachshaltiger Pomade mit Schweinefett und aus einigen Tropfen Lavendelöl und Pergamottöl. Das Wichtigste an dieser Salbe ist, daß sie die Haut, wo Haare erzeugt werden sollen, nach und nach färbt und wenigstens den Glauben an die Möglichkeit der Wirkung nicht so schnell verloren gehen läßt. (Industrie Blätter Jahrg 1 Nr. 26, S. 103.) Morgens // u u Nachm. H Abends Main - Weser - Bahn. Von Gießen nach Frankfurt: nach Cassel: 5" Personenzug mit Güterbef. Morgens 4*5 Personenzug. 651 Personenzug. ff 836 Schnellzug I., II. u. IIP Cl. 88 Schnellzug I. u. II. Ci. n 9 Güterzug mit Personenbef. 818 Güterzug mit Personenbef. Nachm. 1247 Personenzug. 12" Personenzug. Abends 7,s Schnellzug I. u. II. Cl. 2“ Güterzug mit Personenbef. nur nach Marburg: 545 ° u n n Morgens 11 Personenzug mit Güterbef. 834 Schnellzug I., II. u. III. El. Nachm. C59 ° 1# u // Abends 730 Güterzug mitPersonenbef. H 1012 Personenzug. Cöln- Gießener Bahn. Von Gießen nach Wetzlar: Morgens 615 Personenzug. „ 8" Schnellzug. Nachm. 12" Personenzug. " 4 „ Abends 720 Fruchtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtinärkten. O r t und Datum. Walzen. K 0 r n. Gerste. Hafer. Kartoffeln. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft Mittelpreis vom Malter. Verkauft MittetpreiS vom Malter. MItr. Pfund s. kr- Mltr. Pfund S- kr. Mltr. Pfund fl. kr- Mltr. Pfund fl- kr. Mltr. Pfund fl- kr. Gießen, 1. Septbr. . . . 96; 200 10 4 33 180 6 47 35 160 5 18 67; 120 4 19 6 200 2 Grünberg, 2. ff ... 156; 200 10 — 255| 180 6 41 61; 160 4 42 267; 120 3 45 — 200 — — Mainz, 1. 251 200 10 18 85 180 7 38 8 160 6 22 3 120 5 — — 200 3 12 Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen-