AiyctzMsll 186Ä. Samstag den ü» März ein eil ^Bremer Au«. M 18 ijt unter gün- <-uj—lj— itte Offert« SrVet. 6.1 r 'ß mir Schwein, ,tft|t auf ih ^>-her solch,, a“M bari für die Stadt und den Kreis Gießen mäßigen PostaufscklagS 1 fl. 42 fr. - Auswärts abonnirt man stck bet allen Postämtern. - 3n Gießen m -------------- '^n, baffdii an mich 0|jj#1 Mruat 1865 jetgbrob. : ! kochen kau »»iitht, tot,} Wtie huurhab t« Eyeddi«, e BuchvrM junger Mnijls keßen. Publikum lit onntag l» — im S«i M, on iSthnj«. rch m\t, ff i hiermit W Bekanntmachung. DI. Hauplvttsommlung °.r M-IhII°.n.StI«»ng k.« !»> Ob»h,ff-» wud * ' Dienstag den 14. Marz l. I., Nachmittags i uyr, auf dem Rathhause dahier stattfinden. Die Mitglieder ladet dazu ergebenst em Sich-», dm 28. g-bru« 1865.me tti „,s.iftu»g für »i. Pr°°in, Ob.rhchm. K ü ch l e r. Potifeiliche Bekanntmachungen. •'‘'"Xr^’r68659,",b'"'3"81"*°»BO 200 , 200 50 12 i. «H* 2, 26-27 -—"1"'^3' lD Februar 18fö g 9, 40-41 ’■ 9. 54j-55j ' 9. 45H6< ' 5. 33-34 9.261-221 ' tl. 49-51 Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen Zesondere Bekunntmachungen. Edictalladung. 307) Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberheffen hat durch Verfügung vom 13. vorigen Monats gegen den Wagner und Wirth Johann Georg Hof tu Mornshausen a. d. S., dessen Vermögen um 229 fl. 42% kr. überschuldet ist, den "förmlichen Concursprozeß erkannt, dem zu Folge sind Forderungen und sonstige Ansprüche an den genannten Johann Georg Hof im Termin Montag Den 2 7. März d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung stillschweigenden Ausschlusses von der Concursmasse unter Vorlage speci- ftirter Rechnungen nach Hauptgcld, Zinsen und Kosten und mit Angabe etwaiger Psand- und Vorzugsrechte vor dem unterzeichneten Concursgerichte anzuzeigen. Zugleich soll in diesem Termm em Arran- gement versucht, ein Massecurator und ein Gläubigerausschuß bestellt, sowie das wet- tere Verfahren und die Concursmasse betreffende Beschlüsse gefaßt, und in allen diesen Beziehungen die Zustimmung zedeS nicht gehörig vertretenen Gläubigers zum Beschlüsse der Mehrheit unterstellt werden. Gladenbach, am 15. Januar 1865. Großherzogliches Landgericht Gladenbach. Sehrt, Eckstorm, Landrichter. Landger.-Assessor. Gefundene Gegenstände: Eine Pelzstola ein Geldtäschchen mit 5 kleinen Hohlschlüsseln, ein zweiklingigeS Taschenmesser und ein großer Schlüssel, drei iUfammÄ "U6 fciefe ®C8€npäntt auf 8tr' 629) Vom 3. k. Mts. an wird die Post von Schotten nach Butzbach um 230 Morgens abgefertigt. Frankfurt a. M., den 28. Februar 1865. General - Direktion der Großherzoglich Hessischen Posten. Freiherr von S ch ele. vdt. Wilcke. Die Hundesteuer für 1865. 658) Die Zahlungspflichtigen, welche ungeachtet der ergangenen Aufforderung, ihre Schuld an die Großherzogliche Distrikts- Einnchmerei Gießen I noch nicht abgefuhrt haben, dient zur Nachricht, daß dieses kostenfrei nur noch bis zum 10. März d. I. geschehen kann. Gießen, den 2. März 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________Bogt. a Aufforderung an die Schuldner hiesiger Pfand- und Leihanstalt. 538) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Juli, August, September, October, No- vember und December 1864 verfallen sind, werden aüfgefotvert, in dem Zeitraum vom 25. Februar bis zum 8. April d. I. die- selben entweder einzulösen oder zu prolon- fliren, als sonst deren Versteigerung am 14. Mai d. I. stattfindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst bcizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst im Versteigerungstermin gegen haare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden. Die Herren Bürgermeister des KreisamtS- bezirkS werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden baldigst bekannt machen zu lassen. Gießen, den 15. Februar 1865. Die Pfandbausverwaltung der Provinzial- Hauptstadt Gießen. Bieler, Kassier. Pfeil, Cvntroleur. Versteigerungen. Vergebung der Arbeiten zur Erweiterung der städtischen Registratur. 657) Donnerstag den 9. März 1865, Morgens 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier folgende Arbeiten an den Wenigstfordernken vergeben werden, als: Zimmerarbeit, veranschl. zu 4 fl. 26 kr. Maurerarbeit, „ „ 5 „ 54 „ Schlosserarbeit, „ „ 1 „ 24 „ Schreincrarbeit, „ „ 32 „ 5 „ Weißbinderarbeit, „ „ 6 „ 52 „ Gießen, den 3. März 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 628) Mittwoch den 8. März 1865, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem hiesigen Friedhof das bei der Planirung des oberen Theils gewonnene Obst- und Heckenholz, nebst drei abgängigen Bahren, versteigert werden. Gießen, am 2. März 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________ Vogt. 649) Montag den 13. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die den Erben des Balth. Loos dahier gehörenden Grundstücke erbvertheilungshalber versteigert werden, als Flur Nr. /4J 6i«48 GSIffr. 420 Acker am Wismarer Weg, %2. Klasse, 442 Acker im Altenfeld, bei den Gärten, */22., %3. Klasse, o42 j Acker auf dem NahrungS- 574sberg, %3., %4. Klasse, lgibt 1 fl. 19% kr., u..° 709 Acker und Wiese, Garten im Gartfeld an der Schoor, 1. und %2., %3. Klasse, gibt 1 fl. 15% kr. Die Bedingungen werden bei der Ver- steigerung bekannt gemacht und können die- selben auch vorher bei dem Unterzeichneten eingesehen werden. Gießen, den 2. März 1865. In Auftrag: Weidig, OrtSgerichtSmann. Holzversteigerung. 609) Freitag den 10. März wird im Domanialwalvdistrict Buchenberg nachverzeichnetes Holz versteigert: Scheich. Prügelh. Stockh. Reish. Stecken Stecken Stecken Wellen 86 3550 200 Buchen Eichen Nadelh. sodann 112 12% 2 95 13% 1 25 Eichenstämme mit 1132 Cubikfuß, 4 Nadelstämme „ 77 „ 2 Elchenstangen „ 10 „ 2 Buchenstangen „ 2 „ Credit bis 30. Juni d. I. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Klosterschneißc, nächst dem Watzenborner Weg. Gießen, den 27. März 1865. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Dr. DrauCt. Holzversteigerung. 645) Montag den 13. und Dienstag den 14. März d. I., jedesmal Morgens 9 Uhr, soll im hiesigen Gemeindewalke, Distrikt Hardt, nachverzeichnrtes Holz versteigert werden, und zwar 1) Montag den 13. März: 334 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme von 15 bis 48 Fuß Länge und 5 bis 16 Zoll Durchmesser, 72 Nadel-Stämme von 20 bis 44 Fuß Länge und 6 bis 15 Zoll Durchm.; 2) Dienstag den 14. März: 128 Stecken Buchen-Scheidholz, 99 „ „ Eichen- und Nadel- Prügelhoiz, 332 Stecken desgl. Reisholz. Die Zusammenkunft ist jedesmal bei der Horstenburg, und wird bemerkt, daß das Holz ganz nahe an der Chaussee von Lich nach Grünberg liegt. Ober-Bessingen, den 1. März 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Bessingen. Serth. Holzversteigerung. 650) Montag den 20. d. Mts. werkel in 'dem Freiherr!, v. Nordeck zur Rabenam schen Walddistrict Niederseilbach, Revie iiir Äeril ' 6 61 13 2950 W N Trais a. d, Lumda, eine Stunde von kei Die ; Main - Weser - Eisenbahn - Station Lollar, UOi 9 U entfernt: ioflar u: 240 Eichen-Stämme von 18 bis 50 Futz Länge und 10 bis 20 Zoll mittleres » Durchmesser — 20,000 Cubikfuß ent-; haltend, i -__--- im Einzelnen öffentlich versteigert. Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Ulli auf dem Weg von Trais nach Alten-Busul 643) 'm Holzschlag selbst. ! id Londorf, am 1. März 1865. Der Rentmeister _____ W. Engel, j J qj Holzversteigerung. ) 625) Montag den 6. März d. I., ! von Vormittags 10 Uhr an, ! v_J_ soll in dem Beverner Gememtewalde, Li> ßßß) strikt Hinteren Fuchsbau, nachverzeichnciii W Str Holz versteigert werden, als: Stück d 92 Stecken Buchen-Scheidholz, 15 S, 1 „ Aspen- „ läumct 105 „ Buchen Prügelholz, i jjutee 49 „ „ Stockholz, 3400 Wellen „ Re>sholz, ----- 25 „ •' Aspen- „ 668 5 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämmk l«ug 6, von 7 bis 10 Zoll mittlerem Durch- taufe, meffer und 10 bis 30 Fuß Länge, hi 1 Buchen-Werkholz-Stamm von 15 Zoll ~T“ Durchmesser und 25 Fuß Länge. Die Zusammenkunft ist im Ort, ober- 62C halb Fünfhausen. lebet Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wist Susn» Zahlungsfrist bis zum 11. November d. I. einp^, gestattet. Beuern, am 28. Februar 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Bcum 470) Weimar. Lauholz-Versteigerung. 624) Donnerstag den 9. d. MtS., von Vormittags 8 Uhr an, sollen im Lonvorfer Gemeindewalde, in i” öerfai MifN tz, Distrikten Rückenstall und Eiselsberg: 190 Stämme Nadel - Bauholz von drei 8000 Cublkiuß, 20 Stämme Eichen - Bauholz von circa 800 Cubikfuß, meistbietend versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wist da« Holz bis 1. September t. I. verborgt Die Zusammenkunft ist im Rückenstall, am Wege von Nordeck nach Wermuths Hausen. Londorf, am 1. März 1865. Großherzogliche Bürgermeisterei Londorf durch - ?^eid der Ex Pro Weber. Holzversteigerung. 611) Dienstag den 7. März d. I. kow- men in dem Freiherrlich von Rabenauische« 816) Nl. Walddistrikt Burgwald bei Friedelhausen leriittfl zur Versteigerung: t. M ’ 6 Stecken Aspen-Prügclholj, 'S zur sjtabJ3 o ' Eichen-Stockholz, Wadi ss 2950 Wellen Buchen-, Eichen- und Aspen- Stun?/41 _ Rei-Holz. 'Station ®*£ Zusammenkunft ist des Vormittags um 9 Uhr auf der Staatsstraße zwischen bi8 5Q e, unv Sichertshausen in der sog. Die- IQ 90n „.juf ' sitibach. Rabenau, am 27. Februar 1865. »OO SubXu H Der Rentmeister 161 W. Engel. Bormitta96 91 1? Feilgkbolenes. m4> 643) Von Braunschweiger Flachs 1865 habe ich neue Sendung erhalten, er Rentmkisln _______________________L. Jahreis. 8,i,c .' P> e t r o l e u m ! j e r u n g. wafferhell, mit wenig Geruch, empfiehlt äij b. 3,, billigst Ernst Hermes, Materialist, ) Uhr an, (613)__Mäusburg___________ nemfetoalci, i 666) Sehr schone Obstbäumchen, als: nachnuzechil 50 Stück Sauerkirsch-, beste Sorte, 60 ili: Stück dicke Pflaumen-, 40 Stück Zwetschen-, 'ichoiji 15 Stück Aepfel- und 10 Stück Birn- 11 bäumchen, sowie gelbe Johanni-Kartoffeln, gklholz, gutes Heu und Grummet verkauft idljoli, L. Hartm ann, in der Schanz, «holz, -----------;----------- 668) Eine große Auswahl von Zupfel- Mbolz-ÄM zeug der verschiedensten Art ist zum Ver- mittkrem Dltil kaufe, sowie auch im Umtausche, zu haben 30 ßänjii k>ei P. Plank, in der Wolkengaffe. TtoW öic Herren Schuhmacher! , jm Dri, 620) Aechies Sohlleder, Kalbleder und Rindsleder, in größter i ’äiraMAuswahl und zu den billigsten Pilsen, Meiiihttl' empfiehlt Mayer Bock, junior, in der Braugaffe in Lich. 1Jf 470) Eine noch ganz neue Näh- rmfilitrn maschine (Grower- Baker) ist billigst ir-_____ zu verkaufen. Bei wem? sagt die Expcd. ;______________ . b. 'M 644) Holländische Bückinge, La- < Uhr an'. ,, derdan, Häringe, Sardellen empfiehlt **, 8. 3a6rei6. <*» * I Bonecamp of Magbitler, , ( gon ei« durch seine Vortrefflichkeit fich ailhost ■ auszeichnend, ist ächt zu haben in der Expedition dieses Blattes. mt Pro Flasche 54 kr. ,( Vurgs«üu ----------------------------------------------------- Jtr b. 3' W «j 651) Zwei Wagen, der eine mit 21// iü im ji w der andere mit 4" breiten Rädern, nad) ®er®y sder mit 110 Str. Tragkraft, sowie mehrere Pferdegeschirre, Ketten u. dgl., sind zu ver- («65. kaufen. Näheres bei C. I. Herbert, ._______________________im Mt g,il>. 646) Eine Partie Waizenstroh ist zu —Tyllg. dttkaufen. Bei wem? sagt die Exped. v. Bl. st k r " <> \»\ >* . ■ in Kaffe-Extract von P. JJifani in Weisenburg. 358) Man erzielt mit diesem Extract eine bedeutende Ersparniß an Kaffe und verleiht dem Getränke das feinste Aroma. B ' linb Wer cas Surrogat einmal angewenvet, wird sich seiner Vorthcile stets bedienen Preis pro Pfund 56 kr. Alleinige Niederlage für Gießen unv Umgegend bei Ernst Hermes, Materialist, Mäusburg. erfunden und bereitet von Kirchner 8? Menge in Arolsen. Wir übergeben nachstehendes Schreiben zur allgemeinen Beachtung • . 03.0) Dre von den Herren Kirchner & Menge in Arolsen bereiteten, nur vegetabilische Bestandtheile enthaltenden sog. Anditropfen habe ich mehr, fach mit bestem Erfolge angewendet, und kann ihre Wirkungen als Die Thätiakeit Cer Schleimhaut des Magens und des Darmkanals anregend und stärkend bezeichnen. Dem entsprechend sind es vorzugsweise chronische Leiden der Verdauungsorgane, als des Magens, der Leber und der verschiedenen Thcile des Darmkanals, bei denen die Anditropfcn ihre Anwendung finden, so namentlich bei atonischer mit Säurebildung, Verschleimung, Appetitmangel, Druckge- suhl, Volllgkeit, Eingenommenheit des Kopfes u. s. w., ferner bei jenen vielfachen ■^ran^e^6cr^c*nun9en' die auf mangelhafte Gallenabsonderung und erschwerte SircuLition des Blutes in dem Gebiete der Pfortader hindeuten, als habituelle Leibesverstopfung, Hämorrhoidalbeschwerden, Kreuzscbmerzen, Kopfschmerzen, un- ruhiger Schlaf, Verstimmung des Gemüthes, Hypochondrie u. a. m. Als besondere, den Anditropfen eiaenthümliche und dieselben vor vielfachen ähnlichen Mitteln auszeichnenoe Erscheinung ist die milde und wodlihätige Wirkungsäußerung derselben hervorzuhebcn. Sie eröffnen den Leib, ohne die Verdauung zu stören und das Gefäßsystem besonders aufzuregen, sie wirken nicht erschlaffend, wie Salze und De le, sie blähen nicht, wie Manna, er- zeugen keinen Leibschmerz, wie Senna, Jalapa und andere Drastica, auch wir- ken sie nicht so stürmisch, wie die letztern. „ , Mä Recht sind daher die Anviiropfen gegen alle oben genannten Leiden als kräftiges, sicheres, und dabei milde wirkendes Hülksmittel zu empfehlen. Arolsen, im März 1864. Dr. Mare, praktischer Arzt. Autorisirte Niederlagen: Gießen bei Ludwig Jahreis, in Alsfeld bei Chr. Falkenhainer, Attenberg bei Aug. Kiflner, „ Butzbach bei H. Mayer Sohn, Biedenkopf „ G. A. Burggrasf, „ Friedberg bei W. Fertsch, in Gladenbaa) bei B. S. Lederer. Ein einfaches, aber ein sehr gewichtiges Zeugniß über die wohlthätiae Wirkung eines einfachen Liqueurs. 633) Durch den überaus günstigen Erfolg, welchen der R. R. Daubitz'scke Krauter-Ltqueur auf meinen leidenden Zustand hervorgebracht, sehe ich mich ,u nachfolgendem Dankschreiben veranlaßt: ch w zu „Seit vielen Jahren an hartnäckiger Leibesverstopfung und Magenbeschwerden leidend, hatte ich die verschiedensten Hausmittel, die mir von Seiten Anderer emvfob. len wurden , gebraucht, welche jedoch leider keinen Erfolg auf meine Leiden hervor- brachten. Auf die Empfehlung eines meiner Bekannten, dem der Daubitz'sche Kräuter- Liqueur in einem ähnlichen Leiden ganz vorzügliche Dienste geleistet hatte, beeilte ich micb, auch meinerseits mit dem Gebrauch desselben zu beginnen. Ich freue mich zu können, daß ich jetzt, nach zweimonatlichem Gebrauch des R. F. Daub-tz scheu Krauter-Liqueurs, fast von meinen Leiden b7° prert bln. Mein «tuhlgang ist ein geregelter, die sonst so drückenden Magenbeschwer- den sind gewichen, so daß mein körperlicher Zustand in der erfreulichsten Weise runimmt 3»°,,« ,u g-b,.,ch,° urt im™ »Än.» »ÄX auf s Angelegentlichste empfehlen. 1 a Küstrin, den 28. Juli 1864. Friedrich Pahl, Schiffs-Eigner." * Dieser Liqueur ist allein ächt zu haben in Gießen bei L«dw. ^abreis - in d r. bei H. W Moll; in Hunge/ bei Aron Buch; "^Lich bet H. C. Blngmann; in Munzenberg bet L. Engel Sohn. 573) Wir zeigen hiermit ergebcnst an,; daß in dem Laden des Herrn C. Roloff auf dem Lindenplatz hier ein Lager von Möbeln aller Art aus unserer Fabrik, wie: auch von hiesigen Schreinermeistern, unter-1 halten wird, welche wir bei geschmackvoller Arbeit und billigst gestellten festenPreisen zur geneigten Abnahme bestens empfehlen. Bestellungen auf anzufertigende Möbel! werden jeder Zeit rasch und zur Zufrieden- heit ausführen Euler & Köhler. Gießen, im Februar 1865. 542) In meinem Verlage ist erschienen: Charte vom Lahnthal von Mar- bürg bis Coblenz, nebst dem Dtll- thal von Dillenburg bis Wetzlar. Im Maaßstab von 1 : 325. ooo der Natur. Beigefügt: eine Uebersichts- farte der Eisenbahn-Verbindungen mit Gießen, sowie ein kleiner Plander Stabt Gießen. Gezeichnet und ausgeführt in der lithograph.-geo- graphischen Anstalt von Ed. Wagner in Darmstadt. In Carton geh. oder ohne Garten mit Kolorit der Landesgrenzen. Preis: 24 fr. Ernst Heinemann. 623) Bei Lehrer Deiß zu Climbach sind käuflich abzugeben: 12 Ctr. Heu, 6 Ctr. Grummet, 1 Fuder gutes Hafer- stroh und ein Wagen Dickwurzcl. 670) Rechnungs-Formularien für Preuß. Gemeinde-Einnehmer, sowie Formularien zum Einklagen für Preuß. Gerichte, sind stets vor- räthjg bei Wilhelm Klee, Mäusburg. Aerztliches Zeugniß. 631) Die Stollwerck'schen Brust- Bonbons habe ich einer sorgfältigen Prü- fung unterworfen und nachstehendes Resultat erhoben: Diese angenehm schmeckenden Zelt«, eben bestehen aus gut gewählten Pflanzenstoffen und Zucker und sonstige fremdartige Beimischung. — Die Wirkung dieser Zelt- chen ist rcizmildernd, nach Umständen krampf- stillend, vorzüglich aber gelinde auflöscnd und beruhigend, daher die Anwendung der- selben mit gutem Erfolge in allen katarrha- lischen, nicht entzündlichen Hals- und Brust- Beschwerden und daherrührenver Heiserkeit mit Grund empfohlen werden kann. Dr. Kopp, König!. Kreis-, Stadtgerichts- u. Polizei-Arzt in München. Genannte Brust - Bonbons sind ächt zu haben ä 14 Kr. pr. Packet in Giessen bet C W. Dietz, sowie in Butzbach bei Bal Wiestler; in Friedberg bei I. A Windecker; IN Gladenbach bei B S. Lederer; in Fich bei H. C Bingmann. 589) Niederlage: = Bonner Tapeten-Fabrik, Bonn. = Niederlage: Coln, Martinstraße. Coblenz, Rhetnstraße. Musterkarten werden auf Franco-Briese zugesandt. Gebrauchte Winter- und Sommer-Wagen UM.. B.M.» N"° Frankfurt a. 3R. Fichtennadel-Zucker. 634) Der von mir seit längererZZeit erfundene und besonders im Königreich Bayern so beliebt geworbene FicMennaael-Xucker ist hauptsächlich allen Personen, welche an langwierigen schleimflüffen der Brust und anderen Organen leiden, zu empfehlen. , Derselbe hat einen sehr angenehmen Geschmack und bürgt dte wiederholte Abnahme Derjenigen, welche einen Versuch damit gemacht, für dessen Güte in obigen Fällen, Heiserkeit :c. Preis offen pro Zollpfunb 15 sgr. Preis in Paquetchen zu 6 Stangen 2 Sgr. pro Paquet. J. F. Boss, kgl. bayer. concess. Conditoreiwaaren-Fabrik in Nürnberg. Allein-Verkauf für Gießen und Umgegend bei Herrn Julius Wallach. Vermiethungen. 616) Ein freundliches Logis, besteheni aus 3 Zimmern, 3 Cabineten, Küche, Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. 38) Eine Wohnung in Lit. B. Nr.^7b in den Neuenbäuen ist zu vermiethen. ,,, 662) Ein möblirtes Zimmer nebst Ca- binet ist für das nächste Semester bei Herrn Spcisewirth Fr. Lampus zu vermiethtt Seltersweg Lit. C. Nr. 43. Wittwe Reifenberg. « Herr Dr. med. Danrel wenßet, wie viele sein7r Herren Collegen, bei Kranken bas Hoff'sche Malzextract- Gesundheitsbier an; mit welchem Erfolge, zeigt nachstehendes Dankschreiben an den Hoflieferanten, Herrn Johann Hoff in Berlin, Neue Wtlhelmsstr Nr. 1. ' Berlin, 28. November 1864. Seit 4 Wochen etwa genieße ich Ihr ausgezeichnetes Malzbier. Auch bei mir hat es sich in dieser kurzen Zeit auf's Ueberraschenvste bewährt und glaube ich somit, daß Herr Dr. Daniel, der mir Ihr Bier verorbnete, meinen Zu- stand richtig durchschaute. Trotz anstrengender Berufsarbeiten fühle ich mich frei von Brustschmerzen, die sich seit August d. I., wo ich am B^thusten gelitten, sehr fühlbar bei mir gemacht hatten, was um eine so größere Besorgniß m mir „regen mußte, als auch meine beiden verstorbenen älteren Bruder in meinem Alter iU kränkeln anfingen. Gewiß darf ich die feste Zuversicht hegen, durch ferneren Gebrauch Ihres Malzextraktes meine Gesundheit bauernd zu beteiligen Mart. Olle, Geometer, Alexanderstr. 10—12. Des Hoflieferanten Herrn Johann Hoffs Filiale befindet sich Hochstraße Nr. 12 in Köln. Niederlage in Gießen bei Kultus 28allach. | 656) Meinen auf dem Sand gelegenen Garten bin ich Willens zu verkaufen. G g. Loos. 641) Ein geräumiges Wohnhaus, von gutem Eichenholz erbaut, nebst Scheuer und Stallung, ist auf den Abbruch ober auch zum Bewohnen, zu verkaufen. Baltbasar Nachtigall, in Allertshausen. 526) Treber, täglich frisch, pro Zuber 9 kr., bei Friedr. Textor, auf der Hardt. 555) Häckselmaschinen bester Con- stxuction empfiehlt Emil Pi stör. Aß. Passagepreisen. 33 ff ff 2»v ^10 427 4io 3 30 615 645 AuS Gießen „ Wetzlar In Weilburg 640 612 ^33 48 84O 915 Limburg Diez Oberlahnstein Koblenz S »ieftr Zelt, en kramhs. -»de auflöfenb ittentung den allen kaiarrha- !<• und 53rujl» »der Heifeiiei! 1 fann. kreis-, Statt- t in München, sind acht zu Giessen iutibacl) riedber? Gladen- -r; in Lieh -30 ’24| 622) In Lit. A. Nr. 123 sind mehrere Logis zu vermiethen. - 500) Ein Logis ist zu vermiethen und wirb dasselbe bis zum 1. Juli beziehbar; es kann aber auch auf Verlangen früher bezogen werden bei Gg. Heinr. Lonv- 595r Die Inhaber von Actien der gg ersucht, diese Coupons btt de ,Rechne der^uym Ä"Ä’ Ä"S"M •»" Fr. Ehr. Pietsch. 591) Ein geräumiges, möblirteS Zim- mr mit Cabinet ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden selterSbcrg Lit. E. Nr. 93/4._________________ _2____ sogleich beziehbar. 667) Eine möblirte Stube mit Cabinet jß zu vermiethen bei P. Plank, in der Wolkengasse. Für Auswanderer. 635) Die concessiomrte Agentur rtfarl Svruck, Wallthorftraße, purch d»e vorzüglichsten Dumps unv g iw J 1 g’H Jrlll* -Ndes Resolt,, 213) In Lit. A. Nr. 124 vor dem leckendenZelt^ Mallthore sind im 3. Stock 4 3immer' !ie° Wanzen- Stiebe, Keller u. s. w. zu vermiethen und 647) Ein kleines Familienlogis ist zu M)en $ »ermiethen und am 1. April ezieh ar. w«.»2 D«? I°»t °» Elp". B>'».-------- Concordia, Cölnische Lebensversicherungs-GeseHscha . Grundkapital: 10,000,000 mästigo Prämien Lebens» Die Concordia übernimmt gegen ™ 6^ eflpitalieit uns Renten Versicherungen und überhaupt ® ’ J 1 beliebigen Form auf den Lebens- rote auf den Todesfall 1 Auskunft ertheilt. Prospekte, Antragsformulare und rede gewu ch >aJfntur in Gießen: F. Barth, Hofg.-Avvor. __ innD gelegener erlaufen. Kg. LvoS. Löbichaus, W jß Scheuer i® nch oder aut n. schtigali' aufetb____ : iß rrschie»'!> ( ton ®ir' chßdemDill ■ a bis We? n 1 : 325.te eine ttehrM* ,Nxrbi»d»" wie ein «JJ len. lirtcgw’iWJ §t. W»S>" HÄ Preis: IlgkN- !* worden ist. Der Vorstand. Mainz, den 26. Februar l»ot>. Unterieicknete zur Entgegennahme Mit Bezug u«! °dig- W9«.. 'i*W “J ?” ?* ®“ trfOT.rli*. Su«lun|t »UN z-u-r.D,rst«-run,«-An„a,-n M° '» t>»° >'°° ’ und Anleitung zu ertheilen. iMTen bewegliche Gegenstände Die Gesellschaft versichert >m Großherzogthum Hess g w » i"n A,t. in«b-s°°°-.. ( w.*"9°-" - w-l" (»>*' Maulkörben versehen sind, welche das Beißen wirksam verhindern, brauchen nicht eingehalten zu werden. ÄieKcn den 3 Mär» 1865. Geoßherzogliche Polizei-Verwaltung der Prvvinzialhauptsiadt Gießen. " ' Nover. 3 ii r ii n b ö w u t h. In der Umgegend von Berlin sind im Dccember v. I. Fälle von Hundsn'nth vorgekonnnen, und leider sind auch Mensche» von tollkrauken Himdeu gebissen worden und au Wasserscheu gestorben. Da Immer noch über die Kennzeichen der Hnndswnth im Publikum mancherlei Irr th Ürner herrschen, so hat daö Königliche Polizei Präsidium zn Berlin die jenigen Ergebnisse, ivelche in der dortigen Königlichen Thierarznei Schule durch laugjährige Erfahrungen in dieser Beziehung gewonnen ivorden siiid, veröffentlicht. Dieselben lanten: i) Die Tollkrankheit Der Hunde kommt nicht allein bei grosier Sommerhitze oder bei strenger Wiuterkälte vor, lote viele Vente glauben, sondern sie entsteht in jeder Jahreszeit, und zwar entweder direkt ans llrsachen, welche man noch nicht kennt, oder dnreli Ansteckung, vermittelst des Bisses von tollen Hunden. Auf die letztere Weise kann die Krankheit von einem tollen Hnnde zn jeder Zeit auf viele andere Hunde übertragen werden. 2) Unrichtiger Weise glaubt mau, dasi Huude mit soge- naunteu Wolfsklauen, Hündinnen und castrirte Huude nicht toll werden können; die (Erfahrung lehrt aber, dasi anch diese Thiere, int Falle sie von einem wuthkranken Hunde gebissen iverden, nicht gegen die hierbei inüglichc Ansteckung geschützt sind. 3) Wasserscheu, ein sehr auffallendes Symptom bei den in die Wuthkrankheit verfallenen Menschen, fehlt bei dieser Krankheit der Hnnde so gänzlich, dasi mau sagen kann: Kein toller Hund ist wasserscheu. Der Durst ist zwar bei vielen nur gering, aber alle lecken oder trinken Wasser, Milch und andere Flüssigkeiten, iinb einzelne tolle Hunde sind sogar durch Waffer geschwommen. •1) Die allgemeine Annahme, dasi tolle Hunde Schaum vor dem Maule haben sollen, ist ganz unrichtig; denn die meisten solcher Hnnde sehen um das Maul ganz so aus, wie gesunde Hnnde, und nur diejenigen von ihnen, denen die Kaumnskeln so erschlafft sind, dasi ihnen das Maul offen steht, lassen etwas Speichel oder Schleim, aber nicht Schaum, aus dein Maule stiesien. 5) Ebenso ist es unrichtig, dasi tolle Huude beständig geradeaus laufeu, >>ud dasi sie immer den Schwanz zwischen die Hinterbeine gebogen halten. Dagegen sind als die wirklichen Merkmale der,Hunds- wuthkranlbeit folgende zu betrachten: a| Die Hunde zeigen zuerst eine Veränderung in ihrem gewohnten Benehmen, indem manche von ihnen mehr still, traurig oder verdriesiltch werden, mehr als sonst sich in dunkle Orte legen, andere dagegen sich mehr unruhig, reizbar und zum Beisien oder Fortlaufen geneigt zeigen- l> | Viele wuthkranke Hunde verlassen i» den ersten Tagen de Krankheit daö Haus ihres Herrn und laufen mehr vde weniger weit davon; sie kehren aber dann, wenn sie »ich hieran gehindert werden, nach etwa 24 bis 48 Stunden wieder zurück. c’| Die meisten dieser Hunde verlieren schon in den ersten zwei Tagen der Krankheit den Appetit zu dem gewöhnlichen Futter, aber sie verschlucken von 3eit zn Zeit andere Dinge, welche nicht als Nahrung dienen, wie z. B- Erde, Torf, Stroh, Holzstüekchen, Lappen und dergleichen. d| Alle tollen Hnnde zeigen eine andere Art des Bellens; sie machen nämlich nicht mehrere von einander getrennte Laute oder Schläge der Stimme, sondern nur einen Anschlag und ziehen beit Ton etwas lang und in die Höbe. Diese Art des Bellens ist ein Hauptkennzeichen der Krankheit. e| Manche Hunde bellen sehr viel, andere sehr wenig. Bei den ersteren wird nach nnb nach die Stimme heiser. fj Fast alle tollen Hnnde äusiern eine größere Beisisucht als im gesunden Zustande. Dieselbe tritt gegen andere Thiere eher und mehr hervor, als gegen Menschen, ist aber zuweilen so groß, dasi anch selbst leblose Gegenstände nicht verschont werde». Doch behalte» die Thiere hierbei »och so viel Bewusitsei», dasi sie ihren Herr» erkennen und seinem Zuruf folge», zuweile» aber verschonen sie astch ihn nicht. g] Bei manchen tollen Hunden findet sich, bald gleich beim Eintritt der Krankheit, bald im weiteren Verlauf derselben, eine lähmungsartige Erschlaffung der Kaumnskeln du, und in Folge hiervon hängt der Unterkiefer etwas bereit und das Maul steht etwas offen; doch können mich diese Hunde von Zeit zn Zeit uoeb beißen. h] Alle tollen Hnnde magern in kurzer Zeit sehr ab, sie bekommen trübe Augen nnb struppige Haare, sie werde» nach etwa 5—6 Tagen allmählich schwächer int Kreuze, zuletzt im Hintertheile gelähmt, und spätestens nach 8 bis 9 Tagen erfolgt der Tod. Es ergibt sich hiernach, dasi die Erkenntniß der Hnndd wnth nicht immer leicht ist; und es ist daher jedem Besitzer eines Hundes dringend auzurathen, dasi er, sobald an dem Hnnde irgend welche Abweichungen seines gewöhnlichen Zustande: oder Verhaltens bemerkbar werden, schleunigst einen Thierarzt zu Rache ziehe. (frifenbabn -- $T