1863. iapitaT in sudt. W. 623,901 1,922,541 748,195 1,797,792 ,129,912 lfer. »ahn. t. 4, 4 • 7.J 4 N. t. n. hasar Noll öleengaffe. en. Gießen. el, Bürger i Bürgers , ehelicher Wieseek. Sohn von idwig, gex >c Tochter 2 ge- , geborne i Gladen- Werkstätte rnd, Ehe- rben den n Woche e. i Antonie rf, eheliche 1. August. für die Stadt und den Kreis Gießen. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 36 fr., für Auswärtige tritt der vorfchrtsts. mäßige Postauffchlag hinzu. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Srvedttton (Eanzletberg Lit. B. Nr. 1). 70 Mittwoch den 31. Anguft 1864U Polizeitaren für den Kreis Gießen, und zwar: 1) für die Provinzialhauptstadt Gießen: F l e i f ch t a r e. Ochsenfleisch . . . . . . . ... . Kuhfleisch ... Rinvfleisch ..... Kalbfleisch Schweinefleisch . Hammelfleisch Schaaffleisch . Leberwurst . Bratwurst Schwartenmagen ........ Blutwurst geräucherter Speck Schinken Dörrfleisch . . . ....... 2) Für die ist der Laib Brod // ff ff ff 14 12 9 15 14 10 16 20 24 18 30 24 22 per Pfund fr. „ „ 17 Rindsfett . Nierenfett Schweineschmalz . . . . . desgleichen ausgelassenes . . . per Pfund fr. ♦ . ir H 16 • • it h 20 • ♦ h n 24 . . » ,, 26 B r o d t a r e. Pfund fr. 2 ( ordinäres \ Gerste- und t heflrtetlb . . . 5| 4\ Brod aus j % Korn-Mehl t CC!tfvtnD . . . 10z 2 gemischtes s % Waizen- und j b . b . . . 6| 4s Brod aus ) % Korn-Mehl s De|teycnD . . . 12z Loth Quint 5 1 Wasserweck .......... 1 4 2 Milchbrod 1 andern Städte und Orte des Kreises und bas Pfund Fleisch um 2 Heller billiger. Anmerkung: Bei einer Quantität Fleisch von 10 Pfund dürfen im steigenden und fallenden Berhältniß nicht mehr als l1/» Pfund Zugabe befindlich sein. Amtlicher Theil. Gießen, am 28. August 1864. Betreffend: Die neue Pfandgesetzgebung, setzt insbesondere den für die nachträglichen Einträge in dem Hypothefenbuche zu bestimmen- den Raum. Das Großherzogliche Landgericht Gießen an die Großherzoglichen Msgerichte seines Bezirks. Das Großhcrzogliche Justiz-Ministerium hat verfügt, daß in Fällen, wo die Spalte B. in den Hypothefenbüchern nicht hinreichenden Raum darbictet, um die in der Person des Schuldners eingetretenen Aenderungen ciiizutragen, in der Weise Abhülfe zu treffen sei, daß gegen Ende des betreffenden Hypothekcnbuchs ein entsprechender Raum als Supplement bestimmt werde, für die in Rede stehenden in Spalte B. zu vollziehenden Nachträge zu den früheren Einträgen, in welches Supplement sodann die Nachträge in der Art zu vollziehen seien, daß der frühere Haupteintrag auf den nachträglichen Eintrag und dieser auf jenen Hinweise, ferner, daß sofern der betreffende, im Gebrauch befindliche Band des Hypothekenbuchs keinen Raum für solche Supplemente darbietet, für dieselben ein angemessener Raum in einem weiteren, nöthigenfalls neu anzulegenven Bande zu bestimmen ist. Wir setzen Sie hiervon zur Darnachachtung in Kenntniß und wir geben Ihnen auf, von dieser Bestimmung Abschrift zu nehmen und dieselbe zu den General-Acten, das Hypothekenwesen betreffend, zu registriren. P l o ch. Betreffend: Die Aufnahme des Obstbäumebestandcs. Gießen, am 25. August 1864. Das Großherjiiglichk Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Crumbach, Grüningen, Lang-Göns, Lollar, Rieder-Bessingen und Rödgen. Wir erinnern Sie an Erledigung der Verfügung vom 23. Juni d. I. binnen 8 Tagen. In Verhinderung des KreiSrathS: K e ku l 6 , Kreisassessor. Gießen, am 30. August 1864. Betreffend: Die Erhebung der Forststrafen vom III. Quartal 1864. Das Großherzogliche Rentamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Rentamtsbezirks. Wir ersuchen Sie hiermit, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die obigen Strafen bis zum 15. k. Mrs. an den Zahltagen: Dienstags und Samstags, ohne Kosten bezahlt werden können. L y n ck e r. Polizeiliche Bekanntmachung. Das die Reinigung der Schornsteine betreffende Regulativ vom 8. Mai 1856 bringen wir durch nachstehenden Abdruck wiederholt zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, den 18. August 1864. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Zufolge Weisung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 5. April d. I. zu Nr. M. d. I. 5136 und 5145 werden hiermit die Regulative vom 18. August 1837 und 3. September 1848 im Auszuge wiederholt zur öffentlichen Kenntniß gebracht und dabei zugleich die für den Kreis Gießen bestehenden besonderen Bestimmungen angcfügt. Die Uebertretungen der einen oder andern dieser Bestimmungen werden nach Art. 146 des Polizeistrafgesetzes bestraft. I. Auszug aus dem Regulativ vom 18. August 1837 und dem Nachtrag dazu vom 3. September 1848. §. 1. Die Kamine, wo beständig gefeuert wirb, müssen alle Vierteljahre wenigstens einmal, diejenigen aber, wo nur im Winter Feuer eingemacht wird, jährlich zweimal im November und Februar gefegt werden. §. 2. In denjenigen Orten, wo entweder blos ober vorzugsweise Tannenholz, Torf oder Steinkohlen gebrannt werden, sollen die Schornsteine dreimal im Winter im Oktober, December und Februar und zweimal im Sommer im Mai und August gefegt werden. Die Kamine solcher Gewerbsleute aber, welche zum Betrieb ihres Gewerbes starke Feuerung nöthig haben, wie Bäcker, Bierbrauer, Branntweinbrenner, Seifensteder, Häfner, Schlosser, Schmiede, Gastwirthe und Garköche, hinsichtlich ihrer Kuchenschornsteine und dergleichen, sollen alle vier oder sechs Wochen gefegt werden, wenn nach der Größe des Gewerbes derselben eine öftere Reinigung der Schornsteine, als die gewöhnliche, nöthig ist. Auch die Kamine der Schreiner, welche in ihren Oefen viel Hobelspäne verbrennen, sollen im Winter eben so oft gefegt werben. Solche Schornsteine, welche zur Ableitung kes durch getriebene Steinkohlenfeuer erzeugten Rauches dienen, unb in welche keine andere Holz- oder Torf- Feuerung cinmündet, sollen in jebem Jahr nur einmal gehörig bestiegen, untersucht und, wenn nöthig, gereinigt werden. §. 3. Es bleibt jedoch den Krcisämtern überlassen, nach Anhörung der Ortspolizcibchörben (Bürgermeister) und Kaminfeger, in solchen Orten auf dem Lande, wo blos Laubholz gebrannt wirb, unb bereu Lage unb Bauart von der Beschaffenheit ist, daß rin etwa entstehender Schornsteinbranv nicht so gefährlich ist, wie in Stäbten und solchen Orten, wo die Häuser dicht aneinander gebaut sind, zu gestatten, baß die Kamine jährlich nur dreimal, nämlich zweimal im Winter unb einmal im Sommer gefegt werden. §. 4. Was die engen, sog. russischen, rund gebauten Kamine betrifft, so sind dieselben in den für die gewöhnlichen Kamine vorgeschriebenen Terminen von dem Darin sich anhäufenden flockigen Ruße, in den für Fegung der sonstigen Kamine bestimmten Zeiten mit einer Bürste und Kugel, welche an einem Seile befestigt sind, zu reinigen. Der darin sich anhäufenbe Glanzruß dagegen kann nur durch Ausbrennen wcggeschafft werden. Dieses geschieht jedes Jahr wenigstens einmal durch zwei Personen, von welchen die Eine das Feuer unten anzündet und unterhält, die Andere aber auf dem Dache an der Mündung der Röhre die Flamme überwacht; sogleich nach dem Ausbrennen muß das Kamin mit Bürste und Kugel gereinigt werden. Bei dem Ausbrennen ist namentlich auch darauf zu sehen, daß seuerfangende Sachen weit genug von dem Kamin entfernt sind. Auch Die Reinigung dieser russischen Kamine ist durch Kaminfeger ' zu besorgen. II. Besondere Bestimmungen für die Orte des Kreises Gießen mit Ausnahme der Städte Gießen und Lich. „Auf Grund des vorstehenden §. 3 wird gestaltet, daß im Allgemeinen die Kamine in den Orten des Kreises Gießen Fegerl bei ge das 5 und Di wieder! senden A 276 eine Di: zwische unb b Bahn Für di mit 5t< Wagen für die Auf gepäck Cöli T Oef 276 Provin 59-/. rich S Concm Alle, glaube: solche etwaigi Do „mit Ausnahme der Städte Gießen und Lich im Winter nur zweimal, und zwar in der Regel in den Monaten November „unv Februar und im Sommer einmal, in der Regel im Monat Juni gefegt werden." „Bezüglich der Kamine solcher Gewerbsleute, welche zum Betrieb ihres Gewerbe« starke Feuerungen nöthig haben, ver- „bleibt cs übrigens selbstverständlich bei den desfallsigen Vorschriften des §. 2 des erwähnten Regulativs." Anhang. Gebühren Reglement. Die Kaminfeger sind nur allein folgende Gebühren in Anspruch zu nehmen berechtigt. In der Stadt Gießen: 1) Für die Fegung eines einstöckigen Schornsteins 4 fr. 2) Für jedes Stockwerk, durch welches der Schornstein weiter läuft, 1 fr. mehr. B. In den übrigen Gemeinden des Kreises Gießen: 1) Für die Reinigung eines einstöckigen Schornsteins 3 fr. 2) Für die eines zweistöckigen 4 fr. 3) Für die eines drei- und mehrstöckigen 5 fr. N. B. Die Bewohner der verschiedenen Stockwerke, welche einen und denselben Schornstein benutzen, theilcn sich in diesen Fegerlohn. Bei Küchenschornsteinen wirv das Stockwerk, in welchem die Küche befindlich ist, als besonderer Stock berechnet, sowie bei gebrochenen Dächern der bewohnte Theil derselben. Für die Reinigung der russischen Schornsteine mittelst Bürste und Kugel werden die oben bemerkten Gebühren, und für das Ausbrennen dieser Kamine das Doppelte bezahlt. _ Die Gesellen der Kaminfeger sind nicht befugt, besondere Trinkgelder anzusprechen und ebensowenig ist cs den Kaminfeaern und deren Gehülfen gestattet, Neujahrsgeschenke zu fordern. In den Fällen, in welchen sich der Kaminfeger wegen Verstattung eines von einem Bewohner gewünschten Aufschubes wiederholt in eine Gemeinde begeben muß, hat er eine weitere Gangvergütung von 12 kr. für jede Stunde Entfernung des betref- senden Ortes von seinem Wohnsitze zu beziehen. Großherzoglichcs Kreisamt Gießen. Alt r.;,: ,„v qT , ... r' 4 4 A? Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachung. Cöln-Gießene 2763) Vom 1. September er. ab findet eine direkte Personen- und Gepäck-Expedition zwischen der diesseitigen Station Gießen und der Station Coblcnz der Rheinischen Bahn via Wetzlar — Oberlahnstem Statt. Für diese Route kommen auch Retourbillete mit 5tägiger Gültigkeitsdauer für I. und II. Wagenklaffe und mit 3tägigcr Gültigkeit für die III. Classe zur Verausgabung. Auf jedes Billct werden 50 Pfund Freigepäck gewähn. Cöln, den 25. August 1864. Die Direction der Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Edirtaltsdung^--....... Oeffentlichc Aufforderung. 2762) Großherzoglichcs Hofgericht der Provinz Oberhcssen hat über den um 851 fl. 59'/. kr. überschuldeten Nachlaß des Hein- rich Böß von Grünberg den förmlichen Concursprozeß erkannt. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an jenen Nachlaß glauben bilden zu können, aufgefordert, solche unter Angabe unv Begründung ihrer etwaigen Vorzugsrechte im Termin Donnerstag den 13. Oktober d. I., Morgens 9 Uhr, geltend zu machen, widrigenfalls stillschchei- gend Ausschluß von der Masse erfolgt. In demselben Termin soll über die definitive Ernennung eines Massecurator«, über Genehmigung der stattgehabten Versteige- rungen und die Wahl eines Gläubiger- ausschusses verhandelt, auch ein Arrangement nochmals versucht werden und werden die nur schriftlich Liquidircnden, als den Bc. schlössen der Mehrheit beitrctcnd, erachtet. Grünbcrg, den 19. August 1864. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Dr. Ortwein, Eckstein, Landrichter. Landger.-Affeffor. Versteigerungen. Arbeitsversteigerung. 2772) Freitag den 2. September, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Allen! orf an der Lumda folgende bei Erbauung der Brücke über die Lumda erforderlichen Arbeiten öffentlich wenigstnehmend in Accord gegeben werden , als: Maurerarbeit, veranschl. zu 496 fl. 21 kr. Zimmerarbeit, „ „ 214 „ 22 „ Schlosserarbeit, „ „ 19 42 „ Weißbinderarbeit, „ „11 „ 18 „ Allendorf a. d. Lda, am 28. August 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda. ' I. A.: 8. Hahn, Bezirksbauaufseher. Arbeitsversteigerung. 2773) Donnerstag den 1. September, Nachmittags 5 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei die Chaussi- rung des Wegs nach Großen-Buseck, veranschlagt zu 875 fl., einer nochmaligen Versteigerung, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, ausgesetzt werden. Rödgen, am 29. August 1864. Grvßherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. I. A.: _______8. Hahn, Bezirksbauaufseher. Arbeitsversteigerung zu Lollar. 2781) Freitag den 2. Scprember d. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause nachstehende Rcparaturarbeitcn an der Kirche dahier in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 19 fl. 18 fr. Schrcinerarbeit, „ „ 47 „ — Weißbinderarbeit, „ „ 91 „ 10 „ 8ollar, den 30. August 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei 8ollar. Geißler. Ärbeitsverst eigerung. 2774) Donnerstag den 1. September, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei die zur Herstellung der Straße bei der Schule erforderlichen Arbeiten, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 98 fl. 23 kr. Chausfirarbeit, „ „ 67 „ 30 „ Steinlieferung, „ „ 51 „ — „ unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich wenigstneh- menv in Aceord gegeben werden. Oppenrod, am 29. August 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. 3. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Jagdverpachtung. 2782) Dienstag den 6. September l. I., Nachmittags 1 Uhr, soll aus hiesiger Bürgermeisterei die Aus- Übung der Wald- unv Feldjagd innerhalb der Gemarkung Beuern auf 6 Jahre anderweit mittelst Versteigerung in Pacht gegeben werden. Beuern, drn 29. August 1864. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Weimar. 2776) Mittwoch den 31. August, Nachmittags 5 Uhr, sollen zwei Viertel Gerste, am Nassauer Hof, öffentlich versteigert werden. C. Vogt. Feilgebolenes. Dampf-Dresch-Maschinen und Lokomobilen von Klayton, Shutileworth & Komp. 2288) Wir haben in Verbindung mit den Herren Schwann & CvMp. in London den Allein-Berkettlf dieser rühmlichst bekannten Maschinen, welche wir zu den Fabrikpreisen unter Garantie verkaufen. •JT. jP. hatte & Oomp. in Mannheim, Maschinen- und Guano-Geschäft. § Für Jäger und Schützen. Fabrik-Lager aller Arten Schießwaffen Lütticher und eigener Fabrik. Percussions-Doppelflinten von 15 fl. an, Lefaucheux - Doppelflinten von 40 fl an, - Scheiben- und Bürschbüchsen, Pistolen, Revolver, alle Arten Schießutensilien unv Munition. Bestellungen auf neue Gewehre en gros und en detail, sowie Veränderungen und Reparaturen werden genau nach Vorschrift schnell und sorgfältig gefertigt. Briefe franco. Weber 8ü Schultheis, in Frankfurt a. M., Kirchgasse 13. ■ 8 Neue 0864.) Voll-Häringe w« a«««® empfiehlt in '/-, 'In V. und */8 Tonnen, sowie stückweise, billigst Carl Otto.Freund. A 2 haben i Herren für die fache b( düngen daher i in Aus Comitd lichen S gewillt zur Dit Theilne! werden, Anspruc C 2717) Spiegel und Spiegelgläser, Photographie-Rahmen, Goldlcisten empfiehlt zu billigen Preisen I. P. Ritsert, Vergolder, Neustadt. 2729) Drei Keltern verschiedener Größe sind zu verkaufen bei Gebr. Gossi in Großen-Linden. 2786) Ein neuer zweisitziger Schlitten ist zu verkaufen und das Nähere bei der Exped. d. Bltts. zu erfahren. | Wein-Essig Z, stärkste Waare, für dessen Haltbarkeit garan- tirt wird, empfiehlt Carl Otto Freund. 2720) 4000 Fichtenstangen, von i ya bis 2'/, Zoll Durchmesser und 20 bis 35 Fuß Länge, sind zu verkaufen. Butzbach. Carl Flach. Gutsverkauf. 2764) Meine vor einigen Jahren neu- erbaute Hofraithe, in sehr guter Lage und Einrichtung, mit 30 bis 40 Morgen, auf Verlangen auch 60 Morgen Acker- und Wiesenland, will ich aus freier Hand unter vortheilhaften Bedingungen verkaufen. Lusttragende hierzu belieben sich an mich zu wenden. Harbach, Kreis Grünberg, den 22. August 1864. Georg Gräf VIII. 2723) Ein noch ganz guter Oberrock ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. Vermiethungen. 2775) Der untere Stock meines Hauses ist zu vermiethen. I. Alker. 2778) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden Neuenweg Lit. B. N. 144. 2769) Der mittlere Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen und am 1. December, auf Verlangen auch schon am 1. Oktober, beziehbar. Philipp Oppermann. 2767) In Lit. C. Nr. 51 am Seltersweg ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet an einen älteren Herrn zu vermiethen und am 1. Oktober beziehbar. 2766) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Georg Becker, Martstraße, Lit. D. Nr. 35. 2085) Das seither von Frau Regie- rungsrath Eckstein bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann Anfangs September bezogen werden. Adolph Zinßer, im Garten. 2584) Eine Wohnung ist zu vermie- then in Lit. B. Nr. 75, Neuen-Bäuen. i (Hierzu eine Beilage.) 2780) Durch den Wegzug des Herrn Dr. Rossi ist der dritte Stock meines Hauses zu vermiethen und alsbald zu beziehen. S. Flörsheim. 2644) In meinem Nebenhaus ist ein kleines Familienlogis zu vermiethen und Anfangs Oktober beziehbar. Carl Hensel Wittwe. 2626) Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet ist für nächstes Semester zu vermiethen SelterSberg Lit. E. Nr. 93/4 a. Paterre. 2694) Eine Familicnwohnung ist zu vermiethen bei ________Louis Flett, im Schwanen. 2689) Ein Familienlogis nebst Laden- f einrichtung ist zu vermiethen. Das Nähere ist bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen. 2721) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. $ß. Ferber. 2695) Elne geräumige Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Alexander Meier. Vermischte Anzeigen. 2777) Ein Pferdeknecht, der sogleich eintreten kann, wird gegen hohen Lohn gesucht von Theodor Wortmann. 2383) Ein braves Mädchen wirb auf Michaeli in Dienst gesucht. Näheres bei । der Exped. d. Bltts. B 2' gesunder die im auf 14 unv stat I bei der zum Ab T durch S des I « wofür d Fond ai T reau, sc B Di V gebenen ausgeget jederzeit G 2\ Constrll die Hei Beilage zu Nr. 70 des Anzeigeblatts. Vermischte Anzeigen. Angelegenheiten der 39. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte. 2771) In Folge der Aufforderung des geschästSleitendcn Ausschusses der 39. Versammlung der Naturforscher und Aerzte haben wir uns schon vor 2 Monaten an das vereheliche hiesige Publikum mit der Bitte gewandt, den sich hier versammelnden Herren Naturforscher und Aerzte für die Dauer ihres Aufenthaltes gastliche Aufnahme gewähren zu wollen. Mit welchem schönen, für die Gastfreundlichkeit der Bewohner unserer Stadt Zeugniß gebenden Erfolg unser Ersuchen gekrönt worden ist, mag die Thal» fache beweisen, daß wir bcreitwilligst für etwa 600 Personen Unterkommen gefunden haben. Nach den bis heute geschehenen Anmel» düngen ist es jedoch als feststehend zu betrachten, daß eine vielleicht weit größere Zahl sich hier versammeln wird; wir finden uns daher in die Nothwendigkeit versetzt, die Güte derjenigen Familien in Anspruch zu nehmen, welche für den eingetretenen Fall LogiS in Aussicht gestellt, oder eine große Zahl von Gästen aufzunehmen sich bereit erklärt haben. Zugleich wird sich das unterzeichnete Comit6 bei der nochmaligen Aufnahme der eventualiter zugesicherten Logis darüber Gewißheit verschaffen müssen, ob die verehr» lichen Wohnungsgeber, welche bestimmte Gäste eingczeichnet, über deren Kommen jedoch keine officiclle Anmeldungen vorliegen, gewillt sind, andere Gäste bei sich aufzunehmen. Nur auf diese Weise wird es uns möglich werden, die Zahl der uns überhaupt zur Disposition stehenden LogiS zu bestimmen und andererseits auch zu veranlassen, baß die bisher blos bei Privaten angemeldcten Theilnehmer der Versammlung durch Uebermittlung einer Legitimationskarte von Seiten der Geschäftsführung in den Stand gesetzt werden, die von zahlreichen deutschen Eisenbahnen den Besuchenden der diesjährigen Versammlung verwilligten Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen. Gießen, den 28. August 1864. Das WohnungS-Comitö. 2761) Ein braver Bursche, der mit Pferdc-Fuhrwerk umgehen kann, wirb auf 1. September als Kutscher in Dienst gesucht. Nähere Auskunft ertheilt die Expebition dieses Blattes. Siebenundzwanzigster Rechenschafts-Bericht der Berlinischen Lebens - Verstcherungs - Gesellschaft. 2770) Nach^m am 27. v. Mis. die diesjährige General-Versammlung stattgefunden hat, bringen wir hiermit zur öffentlichen Kcnntniß, daß die Dividende für die im Jahre 1859 mit Anspruch auf Gewinn-Antheil versichert gewesenen Personen auf 14‘/2 Procent der von ihnen im Jahre 1859 gezahlten Prämien festgestellt ist unv statutenmäßig bei ihren künftigen Prämienzahlungen in Abzug kommen wird. Im verflossenen Jahre wurden 738 neue Versicherungen mit 1,043,200 Thalern bei der Gesellschaft angemelvet, von denen 607 Versicherungen mit 831,600 Thalern zum Abschluß gelangten. Dagegen sind durch Ausscheidungen 107 Personen mit 194,400 Thalern und durch Sterbefälle 244 Personen mit 356,900 Thalern ausgetreten, so baß am Schluffe des Jahres 1863 überhaupt versichert waren: 9438 Personen mit zwölf Millionen 69,600 Thalern, wofür Vie Reserve auf 2,679,073 Thaler 4 Sgr. 3 Pf. unv Der Gesammt- Fonv auf 4,113,331 Thaler 2 Sgr. 10 Pf. angewachsen ist. Der ausführliche Geschäfts-Bericht bcs vergangenen Jahres kann in unferm Bureau, so wie bei sämmtlichen Herren Agenten in Empfang genommen werden. Berlin, den 4. Mai. 1864. Direction der Berlinischen Leliens-Verllcherungs-GeseUschast. E. Baudoum. Brose, v. Bülow, v. Lamprecht. Director. Direktor. Direktor. Director. Buffe, General-Agent. Vorstehenden Bericht bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß ver Geschäfts-Bericht des Jahres 1863 bei uns unentgeltlich ausgegeben wird und Anträge auf Versicherungen von 100 bis 20,000 Thalern jederzeit angenommen wcrven. Gießen, im August 1846. Franz Peppler Sf Comp., __________________Agenten der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. Dampf- Dreschmaschine. 2783) Im Laufe der nächsten 8 Tage trifft meine nach neuester Construction gefertigte Dampf-Drefchmafchine hier ein und ich ersuche daher die Herren Oeconomen, sich über Weiteres mit mir benehmen zu wollen. Elias Meier. Erklärung. 2765) Aus zuverlässiger Quelle erfahren wir zu unserem Bedauern, daß ein im Gießener Anzeigeblatt abgevrucktes Gedicht: Das Sängerfest zu Weilburg von G. Link, in der dortigen Gegenv zu Mißverständnissen und wohl gar zu Unannehmlichkeiten Anlaß gegeben hat, und zwar bloS ver dritte Vers dieses Gedichtes, in welchem direkt der Licher Verein genannt wird. — Da nun dieses Vers leicht unrichtig verstanden werden kann, wenn man vorher das Gedicht vom Sängerfest zu Hadamar nicht gelesen hat, welcher leider durch ungünstiges Wetter verunglückte, so erklären wir hiermit, vaß es nicht die geringste Beleidigung, sondern blos ein Witz sein sollte. Ferner verwahren wir uns auf das Entschiedenste dagegen, vaß ein Weilburger Sänger das erwähnte Gedicht verfaßt, indem G. Link ein Limburger Bürger ist; ebenso erklären wir laut, daß das Freund» schaftsbündniß mit unseren sämmtlichen ®e» sanges-Brüdern sich auf unserem Feste nicht gelockert hat, sondern noch fester geschlossen wurde, und somit auch mit unseren lieben kichern, denen wir hiermit zurufen: Seid versichert, daß Euch die Herzen aller Weil» burger noch so warm und freudig entgegen» schlagen, als wie bei Euerem Hiersein, das leiver nur zu kurz gewesen. Weilburg, den 24. August 1864. Der Vorstand des Liederkranzes zu Weilburg: Ernst Thempel. C. Lemp. Ginweihung -er neuerbauten Kirche zu Londorf. 2787) Sonntag Den 4. September wird Vie neucrbauie Kirche zu Lonvorf feier» ltchst eingeweiht. Nach Beenvigung ver kirchlichen Feier findet ein Festessen und dann Tanzbelustigung statt. Man erlaubt sich, ein auswärtiges Publicum mit der Versiche. rung hierzu ergebenst einzuladen, raß man sich auf's Eifrigste bestreben wirb, den Anforderungen unserer werthen Gäste in jeder Hinsicht zu entsprechen. Londorf, im August 1864. Das 6omitt). Turnverein. 2785) Zu dem bevorstehenden Schau- und Preis-Turnen werden die Riegen Freitag den 2. September, Abends 8 Uhr, eingetheilt. Die Mitglieder sind ersucht, sich recht zahlreich einzufinden. Der Turnwart: L. C. Rübsamen. In der Jägerischen Buch-, Papier- und Landkarten-Handlung in Frankfurt a. M. ist erschienen und zu haben: Ausführliches Zeitungs-Verzeichniss alter größeren Bettungen und Lokatötätter des In- und Äustandes, mit Angabe der Auflage und des Jnsertionspreifes. Gegen Franco-Einsendung von 3 Sgr. oder 12 fr. wird dasselbe franco gesandt. Zaeger'sche Auch-, Papier- und Landkarten-Handlung. Die Beförderung aller Arten Anzeigen für alle Blätter des In- und Auslandes wird von uns zu den Originalprtisen übernommen. Central - Bureau für Inserate. Frankfurt a. M., Domplatz 8. Schaper s Hotel, vis - ä - vis des Bahnhofes in Bremen. 2366) Mein Hötel zweiten Ranges habe ich durch Ankauf eines zweiten Hauses be- beutend vergrößert und erlaube ich mir, dasselbe einem geehrten reisenden Publikum bestens zu empfehlen. Bremen, im Juli 1864. Hochachtungsvoll L. W. Schaper. Bürgerverein. i 2768) Die auf den 4. September angezeigte Tanzunterhaltung im Einhorn findet eingetretener Hinvernisse halber erst am 11. September statt. Der Vorstand. 2718) Ein Lehrling kann unter Vvrtheilhaften Bedingungen in die Lehre । treten. I. P. Ritsert, Vergolder. 2784) Auf die Annonce 2645 in Nr. 67 dieses Blattes erwibere ich, daß eine Portion Kaffee mit dem entsprechenden Zük- ker 18 fr. kostet. Sollten trotzdem 36 fr. verlangt worden sein, so ist dies nur aus Jrrthum geschehen, und habe ich die Re- daktion ersucht, den Einsender zu befriedigen. Uebrigens liegen über sämmtliche in meiner Restauration zu verabreichenden Speisen und Getränte Karten vor. Schaumburg. P. Noll, Gastwirth. 2779) Unterzeichneter, von einem längeren Aufenthalte in Frankreich zurückge- kehrt, zeigt hiermit an, daß er von heute an Unterricht in der französischen Sprache (Konversation und Grammatik) ertheilt. Anmeldungen werden in meiner Wohnung, in der Brühl'schen Buchdruckerei, angenommen. Fr. Borngesser. i ------------ - ------------- I 2696) Es werden 500 st. zu 4 pCt. i zu leihen gesucht. Von wem? sägt die ; Exped. d. Bltis. 2734) Eine tüchtige Magd wird auf Michaeli in Dienst gesucht. Wo? sacht die ! Exped. d. Bltts. . 1 ____ 2690) Em braver Hausbursche von etwa! 2727) Es werden zwei Zapfjungen ins 2654) Ein Pferde- und ein Ochsen- 16 bis 17 Jahren wird auf Michaeli ge- ! den Gambrinus in Offenbach a. M. gesucht. knecht werden gegen hohen Lohn gesucht, sucht. Näheres bei der Exped. b. Bltts. - Näheres bei der Exped. d. Bltts. I Näheres bei der Exped. b. Bltts. I ! (E i n g e s a n d t.) Schwindsucht, die Krankheit, welche allen Arzeneien trotzt und jährlich zahllose Opfer verschlingt, hat endlich ihr Heilmittel gefunden und zwar nicht in der Medicin, sondern in Du Barry's heilbringender Revalesciere, welche daS Verdienst hat, ohne Mithülfe von Medicin alle Krankheiten von Magen, Hals, Lungen, Leber, Nerven, Nieren, Schleimhaut, Unterleib, Blase und Blut unfehlbar zu entfernen, das Blut zu erneuern und dein geschwächten Körper und Gemüth von Jung und Alt neue Kraft zu verleiden. Wir citiren einige aus 60 000 Kuren, die aller Medicin getrotzt. — No. 46,270: I. Roberts, von Lungensucht mit Husten, Blutauswurf, Erbrechen," Verstopfungen und nächtlichem Schweiß, wofür er 25 Jahre vergebens medicinirt und im Bett zugebracht hatte. — No. 53,860: Fräulein Gallard, von Schwindsucht, woran sie 1855 laut der Aerzte, in zwei Monaten hätte sterben sollen; sie erfreut sich noch heute, 1864, einer vollkommenen Gesundheit. — No. 52,081: Hofmarschall Graf von Pluskow, von la:ge dauernder Unverdaulichkeit und Ünterleibsbeschwerden. — No. 58,418 : Die Marquise de Brehan von 7jährigen Leber- und Nervenleiden, Abmagerung, Schlaflosigkeit, Hysterie, Melancholie und Erschöpfung, — Ao. 50,416,: Graf Stuart de Decies, Senator, von schlechter Verdauung, Leber- und Nervenleiden, Spasmen und Krämpfen. — No. 49,842 : Madame Marie Joly, von 50jährigen Verstopfungen, Unverdaulichkeiten, Astmah, Ekel, Erbrechen, Spasmen, Krämpfen und Schlaflosigkeit. — Die Herren Du Barry machen es sich zum Vergnügen, auf Verlangen jedem Patienten franco und gratis die Brochüre: „Le Reparateur Naturei“, welche viele Kuren enthält, einzusenden. Dieses kostbare Nahrungsmittel wird in Blechbüchsen, mit dem Siegel: von Barry du Barry, und Gebrauchsanweisung verkauft. — Preise: von i/z Pfd. fl. 1. 40. — 1 P,d. fl. 2. 50. — 2 Pfd. fl. 4. 75. - 5 Pfd. fl. 10. — 12 Pfd. fl. 20. und 24 Pfd. fl. 37. 50. — Barry du Barry & Co., 77, Regent-street, London ; 26, Place Vendöme, Paris; 12, Rue de l’Empereur, Brüssel; 2, Via Oporfo, Turin; 18, Calle Valverde , Madrid; ferner in St. Petersburg bei Scholl & Schmidt uni bei allen Apothekern, Specereihändlern und Confiseurs. Fruchtpreise von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. W a i z e n. Korn. Gerste. Hafer. Kartoffeln. 33 er- Mittelpreis sn„r. Mittelpreis Mittelpreis Ver- Mittelpreis Mittelpreis Ort und Datum. vom kauft «am vom vom kauft m?0”1 Malter. ■ Malter. Malter. Malter. 1 Malter. Mltr. Pfund fl. ft. Mltr. Pfund fl. kr. Mltr. Pfund fl. 1 kr. Mltr. Pfund fl. kr. Mltr. Pfund fl. kr. Gwßen, 26. August .... 16 200 10 47 29 j 180 6 35 11 160 5 31 9 120 4 13 — 200 — — Grünberg, 27. „ .... 62 200 10 48 194 180 6 11 37 i 160 5 8 14- 120 4 25 — 200 — -1 Mainz, 26. „ .... — 200 10 33 — 180 6 19 160 5 40 — 120 5 8 - 200 2 56 Erschein mä z die Q Garb Weisur Cop im Be Ver! vor oh t feit liche Sch wär: nichl mell die nigt Ans: eine lauf